Juni - Magdeburger Dom

MAGDEBURGER DOM
Gottesdienste – Veranstaltungen – Mitteilungen
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Evangelische Domgemeinde
2016
Spendenbitte
1 Euro
Weißes Festparament,
Paramentenwerkstatt
der Pfeifferschen
Stiftungen Magdeburg,
um 1955
DIE SIEBEN LEUCHTER
Das weiße Festparament gibt den Blick in die Ewigkeit frei. Das Christusmonogramm
steht für die Osterzeit, die Parabel für die Himmelfahrt Jesu, die sieben Öllampen für
die Ewigkeit. Im Juni hängt dieses Parament am Tag des Täufers und Märtyrers Johannes. In der Offenbarung schaut der Seher Johannes: „Das Geheimnis der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.“ (1,20)
Der Blick in die Ewigkeit stellt also die Frage an das Diesseits: Lassen wir unser Licht
als Gemeinde leuchten vor den Menschen? Verstecken wir es unter dem Scheffel?
(Matthäus 5,15) Werden wir als Christen und Gemeinden einmal der Ewigkeit würdig sein? Die in der Offenbarung nachfolgenden Sendschreiben an die Gemeinden
warnen vor den Gefahren: Nachlassen der ersten Liebe des Glaubens, Lauheit, schöner Schein. Was uns der Ewigkeit würdig macht, aber sind Wachsamkeit, Geduld,
Bekenntnis, Stärkung anderer und Bewahrung der Worte Jesu. Dem wird die Verheißung gegeben: „Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben“ (2,10). Was für eine Gemeinde werden wir sein?
Giselher Quast
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Unsere Gottesdienste
… finden – wenn nicht anders angegeben – im DOM statt. Während der Predigt wird auch ein Kindergottesdienst angeboten. Bei der Feier des Heiligen Abendmahls werden Wein und Traubensaft ausgeteilt. Auch Kinder sind bei uns – nach der Entscheidung der Eltern – zum Abendfindet nach dem Gottesdienst in der
mahl eingeladen. An Sonntagen mit dem Zeichen
Großen Sacristei das Domcafé statt.
Sonnabend, 4. Juni
17.00 Uhr Hoher Chor
Domfestspiele
EVENSONG – ANGLIKANISCHES ABENDGEBET
Canon Dr. Alvyn Pettersen, Worcester
Worcester Cathedral Voluntary Choir
Sonntag, 5. Juni
10.00 Uhr DOM
2. Sonntag nach Trinitatis
„Einladung zum Leben“
ABENDMAHLSGOTTESDIENST
Domprediger Giselher Quast
Canon Dr. Alvyn Pettersen, Worcester
Kollekte für die offene Kinder- und Jugendarbeit in Magdeburg
Freitag, 10. Juni
14.00 Uhr DOM
„Du stellst meine Füße auf
weiten Raum“
ABITURGOTTESDIENST DES
ÖKUMENISCHEN DOMGYMNASIUMS
Domprediger Giselher Quast
Pater Ulrich Weiß OPraem.
Sonntag, 12. Juni
10.00 Uhr DOM
3. Sonntag nach Trinitatis
„Verloren und
wiedergefunden“
TAUFGOTTESDIENST
der Kinder Miriam Licht und Marta Pörschke
Domprediger Giselher Quast
Kollekte für das Lutherische Missionswerk e.V.
Freitag, 17. Juni
11.00 Uhr DOM
JOHANNITERGOTTESDIENST
zur Verabschiedung und Einführung des JUH-Landesvorstands
Landespfarrerin Anne-Christina Wegner
Prädikant Stephen Gerhard Stehli
Sonnabend, 18. Juni
18.00 Uhr DOM Ernstkapelle
VESPER
zum 500. Todestag des Dompredigers Dr. Johann Ziering
Superintendentin i.R. Waltraut Zachhuber
Domprediger Giselher Quast
Unsere Gottesdienste
Sonntag, 19. Juni
10.00 Uhr Treppen Elbuferpromenade
4. Sonntag nach Trinitatis
ELBSTUFENGOTTESDIENST ZUM
SCHULJAHRESENDE MIT TAUFEN
„Wasser des Lebens“
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der Kinder Greta Brennecke, Milla Goldbach, Lisbeth
Schubert und Carl Heinrich
Gemeindepädagogin Gabriele Humbert
Domprediger Giselher Quast
Bürgerinitiative Pro Elbe
Kollekte für die Domsingschule
Donnerstag, 23. Juni
16.30 Uhr DOM
ENTLASSGOTTESDIENST DER
EVANGELISCHEN DOMGRUNDSCHULE
Domprediger Giselher Quast
Gemeindepädagogin Gabriele Humbert
Freitag, 24. Juni
8.00 Uhr DOM
SCHULJAHRESABSCHLUSSGOTTESDIENST
DES ÖKUMENISCHEN DOMGYMNASIUMS
Domprediger Giselher Quast
Sonntag, 26. Juni
10.00 Uhr DOM
5. Sonntag nach Trinitatis
ABSCHIEDSGOTTESDIENST
DOMPREDIGER GISELHER QUAST
MIT HEILIGEM ABENDMAHL
„Berufung und Auftrag“
Superintendent Stephan Hoenen, Pfarrerin Margitta Quast,
Pfarrer Jörg Uhle-Wettler u.a.
Kollekte für die Arbeit des BibelMobil der EKM
anschl. Empfang im Domgarten
Mittwoch, 29. Juni
21.30 Uhr Hoher Chor
PILGERVESPER GNIEZNO-MAGDEBURG
Pfarrer Dr. Justus Werdin
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Zeit für Gebet und Stille
Öku­menisches FriedensGebet
am Mahnmal des Krieges von Ernst Barlach im Dom
an jedem Donnerstag um 18.00 Uhr
Offenes Gemeindegebet
am 10. und 24. Juni um 18.00 Uhr in der Marienkapelle
Ökumenisches Taizégebet
am 19. Juni um 18.00 Uhr in der Kapelle
der Walloner Kirche, Neustädter Straße 6
Kindergottesdienst in der KiTa „Friedensreich“
im Hundertwasserhaus am 30. Juni um 9.30 Uhr
Gemeindepädagogin Gabriele Humbert
Gottesdienst im Demenzzentrum „Vitanas“
Am Schleinufer am 17. Juni um 14.00 Uhr
Domprediger Giselher Quast
Gebetskalender der EKM im Internet
http://www.ekmd.de/glaube/gebetskalender/
Dom-Musik
Orgelpunkt
sonntags 16.00 Uhr
5. Juni – Kirmesklänge
Stefan Madrzak (Soest)
Werke von Jacques-Nicolas Lemmens,
Andreas Willscher, Zsolt Gárdonyi, Wolfgang Amadeus Mozart, Fritz Spindler,
George Bizet, Dmitri Schostakowitsch,
Vincenzo Antonio Petrali
12. Juni – Trompete & Orgel
Thorsten Pech / Uwe Komischke
(Weimar / Wuppertal / Dortmund)
Werke von Gottfried Heinrich Stölzel, Johann Gottfried Müthel, Calixa Lavallée,
Gustav Adolf Merkel, Josef Gabriel Rheinberger, Louis Vierne, Thorsten Pech
19. Juni – Posaune & Orgel
Matthias Dreissig / Andreas Schumann
(Erfurt / Magdeburg)
Werke von Alexandre Guilmant, August
Gottfried Ritter, Arvo Pärt, Johann Sebastian Bach, Gabriel Fauré, Hannes Meyer
26. Juni –
Konzert für den Domprediger
Barry Jordan (Magdeburg)
Werke von Johann Sebastian Bach, César
Franck, Olivier Messiaen, Marcel Dupré
Eintritt: frei, Spende erbeten
Dom-Musik
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Nürnberg, Salzburg Wien –
Die Chorreise des Magdeburger Domchores
führt zu Konzerten nach Nürnberg und Österreich
Vom 26.06. bis 01.07.2016 begibt sich
der Magdeburger Domchor auf seine
diesjährige Chorreise nach Österreich.
Mit dem Repertoire der schönsten Motetten
des Domchores, die die Werke von Hassler,
Schütz, Schein, Mendelssohn, Becker und
Klatzow umfassen, werden die Sängerinnen
und Sänger ihr musikalisches Können bei
Kirchenkonzerten u.a. in der St. Elisabeth
Kirche in Nürnberg und in der Christuskirche
in Salzburg zeigen.
Neben den musikalischen Höhepunkten
der Reise stehen auch gemeinsame
Stadterkundungen und Freizeitaktivitäten
sowie Grillabende auf dem Programm,
um zusammen eine bereichernde Zeit zu
verbringen.
Am Sonnabend, dem 25.06. um 18.00 Uhr
können Interessierte das Programm der
Chorfahrt vorab bei einem Konzert unter
dem Titel „Ich hebe meine Augen auf“ im
Dom anhören.
Samstag, 25. Juni, 18 Uhr, Dom
„Ich hebe meine Augen auf“
Die schönsten Motetten
aus dem Repertoire des Magdeburger Domchores
mit Musik von Hassler, Schütz, Schein, Mendelssohn, Becker, Klatzow u.a
Mit diesem Programm geht der Domchor
anschließend auf Reise nach Österreich.
Eine CD davon erscheint zum Konzert am 26.11.2016
Leitung Barry Jordan
Karten: Abendkasse € 12 (ermäßigt € 10) – ab eine Stunde vor Beginn
Unsere Gemeindekreise
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OFFENER GESPRÄCHSKREIS
Donnerstag, 9. Juni
Abschiedsabend mit Dpr. Giselher Quast
Donnerstag, 23. Juni
Hinduismus
mit Helga Fiek
jeweils 19.30 Uhr Dompfarrhaus
HAUSKREIS 2015
Mittwoch, 22.Juni
19.30 Uhr bei Fam. Kölling
Islam und Christentum
HAUSKREIS 153
Fluchtgeschichten in der Bibel
GESPRÄCHSKREIS IV
DOM- ACHT
Dienstag, 14. Juni
19.00 Uhr Dompfarrhaus
Das Jüngste Gericht
BIBELLESEKREIS
Montag, 13. Juni
19.00 Uhr Dompfarrhaus
GESPRÄCHSKREIS 20 PLUS
Freitag, 3. Juni
Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert –
Alles anders, alles neu?
mit Kapitänleutnant Sven Grüneisen
Freitag, 24. Juni
Johannistag, die Sommerweihnacht –
Ein altes kirchliches Fest oder
ein magischer Tag im Volksbrauchtum?
mit Gabriele Humbert
Freitag, 24. Juni
20.00 Uhr Dompfarrhaus
Ist der Mensch das Ebenbild Gottes
oder umgekehrt?
mit Norbert Bischoff
DOM- FRAUENKREIS
Mittwoch, 15. Juni
14.30 Uhr Dompfarrhaus
mit Claudia Schulze
SENIORENKREIS
Mittwoch, 22. Juni
14.30 Uhr Dompfarrhaus
mit Dpr. Giselher Quast
BI PRO ELBE
Montag, 27. Juni
18.00 Uhr Dompfarrhaus
jeweils 20.00 Uhr Dompfarrhaus
Junge Gemeinde (jeden Mittwoch im Dompfarrhaus)
1. bis 15.Juni
18.30 Uhr
18. Juni
Themenplanung mit den „Neuen“ und
erste Gesprächsrunden und Aktionen
Abschlusszelten mit Domprediger Giselher Quast,
Übernachten im Domgarten, Frühstücken auf dem Domturm und
anschl. Besuch des Elbstufengottesdienstes am 19. Juni
Aus der Gemeinde
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SOMMERFEST-HELFERFEST
Nun ist es wieder soweit - das Sommerfest
im Domgarten steigt in diesem Jahr bereits
zum 10. Mal!
Herzliche Einladung, am 17. Juni ab
19.00 Uhr gemeinsam einen fröhlichen
Sommerabend im romantisch beleuchteten
Domgarten zu verbringen!
Bringen Sie Freunde und Verwandte mit und
genießen Sie eine schöne gemeinsame Zeit!
Musikalisch sind wir diesmal auf die Band
„Yellow Sky“ gespannt.
Getränke, Leckereien vom Grill und Buffett
sorgen für das leibliche Wohl. Gern können
Sie dazu Ihren Lieblingssalat oder süße
Leckerei beisteuern.
Natürlich bereiten wir auch die beliebte
Tombola mit interessanten Preisen vor ...
Erstmals wird es an diesem Abend eine
Ausstellungseröffnung im Kreuzgang geben.
Es ist eine Fotoaustellung von Antje Wilde
zum Gemeindeleben am Dom anlässlich
der bevorstehenden Verabschiedung von
Domprediger Quast. Für viele sind diese
Bilder sicher mit schönen Erinnerungen der
letzten Jahre verbunden.
In den letzten beiden Jahren nutzten
die Mitarbeiter die Gelegenheit beim
Sommerfest, den vielen Ehrenamtlichen
für ihr vielseitiges Engagement zu danken.
So soll es auch in diesem Jahr wieder sein.
Alle Ehrenamtlichen erhalten dazu eine
gesonderte Einladung und werden von der
Gemeinde besonders bedacht.
Ermäßigte Karten gibt es im Vorverkauf im
Dombüro oder am Kartentisch des Domes.
In Vorfreude auf einen fröhlichen Abend,
Das Vorbereitungsteam
8. Kinderkathedraltag am 22. Juni
Am 22. Juni findet der 8. Kinderkathedraltag statt, der seit dem Domjubiläum im 2009 jährlich
500 Kinder aus Magdeburger Schulen mit ihren Lehrern in den Dom zieht. In diesem Jahr
sind es die Grundschulkinder der 2. bis 4. Klassen. In kürzester Zeit war die Veranstaltung
ausgebucht. Mehr als 300 Kindern musste abgesagt werden. Für sie besteht die Möglichkeit,
am Internationalen Kindertag zur Eröffnung
der Domfestspiele ein Kinderprogramm zu
erleben.
Ein Team um Gemeindepädagogin Humbert
und Domprediger Quast mit Mitarbeitern
der Museumseinrichtung „megedeborch“
und Schülern des Ökumenischen Domgymnasiums gestaltet zum Kinderkathedraltag
einen riesigen Parcour durch 26 Stationen des
Domes und der „megedeborch“, auf dem die
Kinder die sakrale Bedeutung, Geschichte,
Bautechnik, Kunst und Ausstattung des
Domes kennenlernen.
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VerAnstAltUnGen
8. MAGDEBURGER DOMFESTSPIELE
Das Programm der 8. Domfestspiele vom 1. bis 5. Juni
lag schon im April dem
Mitteilungsblatt der Domgemeinde bei und ist im
Dombüro noch erhältlich. Domgemeindemitglieder erhalten alle Karten zum halben
Preis! Bitte melden Sie sich dazu im Dombüro.
Besonders möchten wir auf die von
der Domgemeinde selbst organisierten
Veranstaltungen hinweisen: Am 1. Juni, dem
Internationalen Kindertag, sind alle Kinder
kostenfrei zu einem Domprogramm ab 14.00
Uhr mit Domentdeckung, Kinderkonzert
und Puppenspiel eingeladen. Ebenfalls am
1. Juni findet abends die 4. Magdeburger
Lesung „Das lebendige Wort“ statt, die
der Verein „Verantwortung und Werte“
mit der Domgemeinde ausrichtet. Diesmal
kommentiert der Bundestagsvizepräsident
Johannes Singhammer Stellen aus der Bibel.
Am 4. Juni wird der Voluntary Choir unserer
Partnerkathedrale aus Worcester gemeinsam
mit Canon Dr. Alvyn Pettersen einen Choral
Evensong gestalten. Dieser englischsprachige
Gottesdienst im Hohen Chor beeindruckt
besonders
durch
die
wunderbaren
anglikanischen Gesänge für Chor und Orgel.
Die kleinen und großen Sänger sind vom 2.
bis zum 5. Juni zu Gast in der Domgemeinde
und werden auch den Gottesdienst am 5.
Juni mitgestalten. Den Abschluss am 5. Juni
bildet ein besonderes Gespräch über „Gott,
Glaube und Legende“, in dem Domprediger
Giselher Quast kurz vor dem Ende seiner
Amtszeit dem Stadtmanager Georg Bandarau
Rede und Antwort steht über 37 Dienstjahre
in der Domgemeinde, seine Verbundenheit
mit dem Dom und seine Entdeckungen und
Verwirklichung vieler Möglichkeiten, die er
für die Verkündigung genutzt hat.
ZUR ZEIT ODER UNZEIT
Predigten aus dem Magdeburger Dom
Domprediger Giselher Quast ist sehr häufig nach dem Gottesdienst
um ein Manuskript seiner Predigt gebeten worden. Da er bis zuletzt
seine Predigten mit der Hand geschrieben hat, waren das manchmal
echte Manuskriptkopien, andere Male haben Bereitwillige aus der
Domgemeinde sich erboten, Predigten zu digitalisieren. Lange hat
er sich gesträubt, an einen Predigtband zu denken, und ist immer
wieder dazu ermuntert worden. Jetzt erscheint pünktlich zu seiner
Verabschiedung am 25./26. Juni ein Band mit ca. 85 Predigten,
die jeden Sonntag des Kirchenjahres sowie besondere Anlässe
zum Inhalt haben. Gleichzeitig umfassen sie Predigten aus allen
37 Jahren seines Dienstes und sind damit auch ein Zeitdokument
vor uns nach der Wende. Der Predigtband erscheint im Verlag Janos
Stekovics, umfasst gut 300 Seiten und wird etwa 24,- € kosten.
Er kann am 25. und 26. Juni erworben werden.
Aus der Gemeinde
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Giselher Quast – 37 Jahre Domprediger
Welche Fragen soll man Jemandem stellen, der
nach vielen Jahren an derselben Arbeitsstelle
in den Ruhestand geht? Da wir als Redaktion
Giselher Quasts enge Verbindung zum
besonderen Ort seiner Arbeit kennen – dem
DOM – haben wir versucht, seinem Wunsch
nachzukommen:
Sie wollten „andere“ Fragen gestellt
bekommen – also:
Gibt es im Dom Stellen, wo Sie noch nie
waren (wo man aber als Mensch ohne
Lebensgefahr hingelangen könnte)?
Da ich schon seit meiner Jugendzeit im
Domchor mit Hilfe des Orgelschlüssels
überall im Dom herumgestöbert bin, gibt
es, glaube ich, keine Stelle, die ich nicht
entdeckt habe – von den unterirdischen
Ausgrabungen über den Geheimgang in
der Krypta, die Schatzkammer unter dem
Hochaltar, das kaum auffindbare Verlies
im Südturm, die Blicke aus der Teufelsluke
und den Dachreiter bis hin zur Kreuzblume
des Nordturms, auf der ich 1990 gestanden
habe.
Welche Stelle im Dom würden Sie
Besuchern nur ungern zeigen – und welche
am liebsten?
All die unaufgeräumten und von uns wenig
liebevoll behandelten Stellen des Domes
möchte ich am liebsten verschwinden lassen:
Der Eingangsbereich, der mit Schildern,
Plakaten, Ständern, Kisten und Aufstellern
einen wenig sakralen Eindruck macht, die
Abstellorte für Podeste, Bänke, Klappstühle
und -tische, die wir nirgendwo anders
unterbringen können, die Abstellbereiche
im Remter usw. usw. Hier habe ich in all
den Jahren keine bessere Initiative für einen
stilvollen, gottesdienstlichen Innenraum
hinbekommen. - Aber sehr gerne zeige ich
den Besuchern die „Lebensweg-Längsachse“
des Domes, die so imposant und symbolisch
ist, und den Hohen Chor mit seinem
Umgang, der wunderbare Durchblicke,
Staffelungen und Überschneidungen der
Räume gewährt.
Der Bau des Domes hat über 300
Jahre gedauert. Was hätten Sie als
Verantwortlicher (also als mittelalterlicher
Erzbischof und mit den nötigen finanziellen
Mitteln) zu welcher Zeit anders bestimmt?
Ich hätte vielleicht die Vollendung der
Osttürme befördert – vier Glockentürme,
das ist doch etwas! Aber viel lieber hätte
ich als Karl Friedrich Schinkel und die
Restauratoren von 1825 bis 1834 die Leerung
des Domes von all seiner mittelalterlichen
Ausstattung verhindert: Was damals an
Altären, Kapellen, historischer Ausstattung,
Farben und Kuriositäten verlorengegangen
ist, ist unersetzbar! Man müsste heute
einmal nach den Dombeschreibungen von
vor 1825 den Innenraum des Domes digital
rekonstruieren: Wir würden staunen!
Gibt es etwas im oder am Dom, das Sie –
ausgehend vom jetzigen Zustand – ändern
würden?
Einiges war mir ja möglich, während meiner
Dienstzeit zu ändern: die Qualifizierung des
Barlach-Mahnmals zum Friedensgebetsort
durch die Aufstellung des Kerzenkreuzes,
die Neubestuhlung des Remters, die
Aufstellung der beweglichen Stühle im
Hohen Chor – nicht als Block vor dem
Otto-Grab, sondern chorisch einander
gegenüber, die Anbringung des ehemaligen
10
... als Knabensopran
im Domchor
Giselher Quast
... als Student an der Domorgel
... als junger Domprediger mit s
einer Ehefrau Pfarrerin Margitta Quast
... mit Politikern nach der Wende im Gespräch
... mit Helmut Kohl
... mit Joschka Fischer
... mit Richard von Weizsäcker und Gerd Gies
....mit Hans-Dietrich Genscher
Giselher Quast
... beim Mauritiusfest 1989
kurz vor der Wende
...beim Montagsgebet
im Herbst 1989
...auf der ersten Demonstration
... mit den Jugendlichen
... auf dem Helferfest
... beim Friedensgebet
... als Redner auf dem Alten Markt (No Magida)
... als „unser“ Domprediger
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Aus der Gemeinde
Hochaltarkreuzes als „Predigtkreuz“ der
Kanzel gegenüber und anderes. Wichtig
finde ich, dass die Große Sacristei endlich
einen angemessenen Fußboden in Apsis und
Hauptraum bekommt; der jetzige ist äußerst
unwürdig. Vor allem aber brauchen wir
seit langem einen Verkaufsraum („Shop“),
der Jesus nicht noch einmal herausfordert,
die ‚Händler aus dem Tempel des Herrn‘
zu vertreiben (Matthäus 21,13)! Nach der
Ablehnung des Landeskirchenamtes, uns
geeignete Räume am Kreuzgang zu geben,
kommt dafür nur noch die sogenannte
„Steinkammer“ im südlichen Seitenschiff
infrage. Sie würde einen feinen, kleinen
und historischen Verkaufsraum für Bücher,
Karten und CDs ergeben.
Auf ein paar „übliche“ Fragen möchte ich
aber auch gern Ihre Antworten hören:
Wenn Sie an Ihre aktive Zeit von über einem
halben Jahrhundert im Magdeburger Dom
denken (die ja schon als Knabensopran im
Domchor begann): Können Sie drei Dinge
nennen, an die Sie sich besonders gern
erinnern? Und gab es Peinlichkeiten, über
die man im Nachhinein herzlich lachen
konnte?
1. Ich werde nie die Zeit vergessen, wo
ich als 12jähriger mit Kniestrümpfen die
Matthäuspassion von Johann Sebastian
Bach unter unserem verehrten Domkantor
Gerhard Bremsteller singen durfte, bei
ihm das Orgelspielen lernte, und unter
Domkantor Hoff so unendlich viele Male
den Gottesdienst spielen durfte und die
mitreißenden Aufführungen des Deutschen
Requiems von Brahms und des Stabat mater
von Dvorak mitsang. Das alles hat mich
für mein Leben geprägt! – 2. Im Domchor
habe ich meine Frau kennengelernt.
1972 waren wir im Krippenspiel des
Domchors Maria und Josef – erstmalig
ohne Heiligenschein und Babypuppe!
Und es galt das ungeschriebene Gesetz:
Wer Maria und Josef singt, muss heiraten!
Im Januar 1973 haben wir uns verlobt
und im selben Jahr geheiratet. Wir haben
gemeinsam Theologie studiert und sind
bis heute im Leben und im Beruf unseren
Weg gemeinsam gegangen. - 3. Die Zeit
der Wende war für meine Generation das,
was für meine Eltern der Zweite Weltkrieg
war - nicht blutig, aber im Umsturz aller
Werte und Systeme. Ich habe nie wieder in
meinem Leben so eine Gleichzeitigkeit von
geistlicher und politischer Existenz erlebt
wie in den Montagsgebeten im Herbst
1989. - Und peinlich? Ach, vieles! Einmal,
in den 80er Jahren - wir wohnten noch
in der Stadtmission, nicht im Pfarrhaus hatte ich bis in die frühen Morgenstunden
an meiner Predigt gesessen und natürlich
verschlafen! Ich wurde 10 vor 10 Uhr von
den Domglocken wach, stürzte in den Talar,
rannte unrasiert in den Remter, war eine
Minute nach 10 Uhr dort und habe am Ende
übermüdet und mit zitternden Händen den
Segen gesprochen...
Stört es Sie, wenn Sie auch heute noch
von manchen Leuten hauptsächlich als der
Domprediger der „Wendezeit“ angesehen
werden? Was ist Ihnen besonders wichtig
von den vielen Dingen, die Sie nach
dieser Zeit – also in den letzten reichlich
25 Jahren – und ohne „Wendebezug“ an
Ideen umgesetzt haben? Und was hätten
Sie gern erreicht, was nicht gelungen ist?
Der „Wendepfarrer“ bin ich vor allem in
der Außenwahrnehmung, ebenso der
öffentlich Engagierte in Fragen Frieden,
Gerechtigkeit und Schöpfungsbewahrung.
Auch damit präge ich das Bild von Kirche
in einer vorwiegend atheistischen Stadt.
Die Gemeinde erlebt mich als Prediger,
Aus der Gemeinde
Gesprächspartner in den Kreisen, Seelsorger
und als Unterrichtender der Jugend viel
intensiver und differenzierter. Meine Freude
an Gottesdienstgestaltung, Jugendarbeit,
Friedensarbeit und der Erschließung des
Domes für Fern- und Nahstehende war
immer mein größtes Anliegen. Ideen
wie die offizielle und die alternative
Osternacht, die Meditationen im Liegen, die
Taizégebete seit den 80er Jahren, die Nacht
der Lichter und der Kinderkathedraltag
sind alle aus Liebe zum Dom entstanden,
der selber viel eindrucksvoller predigt
als ich! - Ich habe immer versucht, im
Dom nichts „herumstehen“ zu lassen,
also alle historischen Figuren, Räume und
Ausstattungsstücke in einen kreativen
protestantischen Gebrauch zu nehmen. Eine
Idee habe ich nie wirklich umsetzen können:
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Die Heilig-Grab-Kapelle neben der Kanzel
gehört in die Liturgie des Ostermorgens,
als die Frauen früh zum Grab gingen.
Hier hätte ich gern ein mittelalterliches
Osterspiel aufgeführt oder ein Singspiel in
der Ostermette des Domchores.
Und was raten Sie Pfarrer Uhle-Wettler,
Ihrem Nachfolger, auf jeden Fall nicht zu
tun?
Sich nicht von dem Satz: „Herr Quast hat
das aber immer so gemacht!“ irritieren zu
lassen. Seine Ideen, seine Gaben, seine
Schwerpunkte sind gefragt! Und davon wird
er viele mitbringen. Ich freue mich darauf!
GEDENKVESPER FÜR DPR. DR. JOHANNES SCHEIRING
Der Mann auf dem 1000-Mark-Schein
Viele kennen ihn noch von der Abbildung
her, in der Hand gehabt hat ihn wohl
niemand: den 1000-Mark-Schein der
Bundesbank von 1961 bis 1990: Auf ihm
ist ein Männerporträt von Lucas Cranach
d.Ä. zu sehen, das die spätere Aufschrift
trägt: „Johannes Scheuring, Dr.“. Gemeint
war der Magdeburger Domprediger
Johannes Scheiring (die Familie nannte
sich später auch ‚Ziering‘), der vor genau
500 Jahren am 18. Juni starb und im Dom
seine letzte Ruhestätte fand. Schon im 18.
Jahrhundert wird Johannes Scheiring wegen
seiner Predigten gegen die Verfälschung
der Heiligen Schrift durch die offizielle
Kirche und gegen die Sittenlosigkeit der
Geistlichen als Vorläufer der Reformation
in Magdeburg bezeichnet. (Dass das Bild
Cranachs ursprünglich einen anderen
Gelehrten darstellen sollte, wird heute von
der Forschung angenommen.)
Im Vorjahr des Reformationsgedenkens
erinnern wir in einer Abendvesper in der
Ernstkapelle am 18. Juni um 18.00 Uhr mit
Dompredigerin i.R. Waltraut Zachhuber, die
im weitesten Sinne dem Familienverband
Ziering angehört, und Domprediger Giselher
Quast an den Vorläufer der Reformation in
unserer Stadt.
14
Aus der Gemeinde
Aus der Gemeindekirchenratssitzung am 9. Mai 2016
An der Maisitzung des Gemeindekirchenrats
nahmen zehn Mitglieder und stellvertretende
Mitglieder teil, sieben waren dienstlich oder
privat entschuldigt. Neben den üblichen
Regularien beschäftigte sich der GKR mit
Ausleihwünschen des Kulturhistorischen
Museums ebenso wie mit den Planungen
für den Festgottesdienst zur EKD-Synode
im November, zu den Domfestspielen
und dem Sommerfest der Domgemeinde
im Juni. Der GKR ist über den Erfolg des
Musicals der Domsingschule sehr erfreut
und besonders dankbar für den Einsatz
von Frau Lattorf. Der GKR stimmt einem
Rundfunkgottesdienst mit Kanzeltausch
der Leitenden Geistlichen im Februar
2017 gerne zu. Die Kirchenleitung hat die
Wahl des neuen zweiten Dompredigers
bestätigt, dieses ist der Gemeinde an
geeigneter Stelle (Abkündigung) bekannt
zu geben. Der GKR stimmt auf Nachfrage
der Durchführung des Orgelpunktes auch
2017 zu. Das abgeschlossene Programm
des Chorbesuchs aus Worcester im Juni,
das an alle Verantwortlichen versendet wird,
wird nochmals besprochen, insbesondere
mit Blick auf die Quartierfrage. Der
Vorbereitungsausschuss
berichtet
ausführlich über den Stand der Planungen
für Festversammlung und Festgottesdienst
zur Verabschiedung des Dompredigers
Ende Juni, die Arbeit nimmt an Intensität
zu. Drei Anträgen an die Friedenskasse
(Women für Peace, Schulgeldübernahmen,
Stolpersteine) stimmt der GKR zu, eine
Gemeindezugehörigkeitserklärung
wird
erfreut zur Kenntnis genommen. Auf
die Ausstellung im Eine-Welt-Haus „Sie
riskierten ihr Leben – Polen, die während
des Holocaust Juden retteten“ wird
hingewiesen. Die Sitzung endete um 22:05
Uhr mit Gebet und Segen.
Stephen Gerhard Stehli
GKR-Vorsitzender
GruSSstunde und Beisammensein im Domgarten
am 26. Juni 2016
Verabschiedung von Domprediger Quast
Nach 37 aufregenden, anspruchsvollen und
zudem sehr ereignisreichen Dienstjahren
geht nun bald unser Domprediger Giselher
Quast in seinen wohlverdienten Ruhestand.
Am Sonntag, dem 26. Juni, wird er im Rahmen
eines
öffentlichen
Festgottesdienstes
feierlich verabschiedet. Unmittelbar im
Anschluss finden eine Grußstunde und
ein Beisammensein im Domgarten (bei
schlechtem Wetter im Kreuzgang) statt.
Gemeindeglieder, Weggefährten, Freunde
und Bekannte können sich persönlich von
ihm verabschieden.
Zudem besteht die Möglichkeit, öffentliche
Grußworte an den Domprediger zu richten
oder auch kleine anderweitige Beiträge, wie
z.B. musikalische Darbietungen und kurze
Vorführungen, zu leisten.
Aus der Gemeinde
Wenn Sie sich mit einem Beitrag beteiligen
möchten, bitte ich im Namen des GKR
mir unbedingt bis zum 12. Juni 2016
eine Mitteilung zukommen zu lassen,
damit ein kurzweiliger und dem Anlass
angemessenen Ablauf sichergestellt werden
kann. Ich bin wie folgt erreichbar: E-Mail:
[email protected] oder Tel.Nr.: 0176/81981221. Nach Eingang Ihrer
15
Meldung werde ich Kontakt zu Ihnen
aufnehmen, um das Weitere mit Ihnen zu
besprechen.
Liebe Grüße,
Peter Reisse
(Stellvertretender GKR-Vorsitzender)
Reformationsjubiläum
Kirchentag auf dem Wege
Liebe Schwestern und Brüder!
Was vor 500 Jahren mit dem Thesenanschlag
Martin Luthers in Wittenberg begann und
ein Zeichen setzte, hält auch heute noch
an. Reformation heißt, sich immer wieder zu
erneuern.
Dieser Aufbruch vor 500 Jahren veränderte
nicht nur die Kirche, sondern auch die
Gesellschaft und den Einzelnen. Neues und
freies Denken in Glaubensfragen brachte
einen neuen Blick auf die Welt.
Dieses
Jubiläum
wird
in
einem
Reformationssommer gefeiert. Geplant sind
u.a. ein Europäischer Stationenweg, eine
Weltausstellung Reformation, Konfi- und
Jugendcamps in Wittenberg und der 36.
Deutsche Evangelische Kirchentag, der sich
in einem anderen Format präsentiert.
Er findet vom 24. -28. Mai 2017 in Berlin und
Wittenberg sowie sechs „Kirchentagen auf
dem Weg“ unter der gemeinsamen Losung
„Du siehst mich“ (1. Mose 16,13) statt
und endet in Wittenberg mit dem großen
Festgottesdienst.
Unser
Kirchentag
trägt
das
Motto
„Sie haben 1 gute
Nachricht“ und lädt
dazu ein, einen Bogen
vom ersten Massenmedium Buchdruck
bis zu den digitalen Medien heute zu
spannen. Das Programm kann unter www.
r2017.org/kirchent age-auf-dem-weg/
magdeburg eingesehen werden.
Wir Gemeinden werden viele Gäste
haben und dies erfordert Vorbereitung
wie bei jedem großen Fest. Wir benötigen
Privatquartiere und Betreuer für die
Gemeinschaftsquartiere. Möchte jemand
mit mir zusammen Quartiermeister für
unsere Gemeinde sein?
Ich freue mich über Jeden, der etwas
beitragen möchte und sich bei mir persönlich
oder unter [email protected]
meldet.
Sybille Aumann
16
Reformationsjubiläum
Reformation in Magdeburg
Festvortrag mit Wolfgang Thierse
Am Sonntag, dem 26. Juni
2016, spricht um 20:00
Uhr in der Johannis-kirche
der frühere Bundestagspräsident Dr. h.c. Wolfgang
Thierse
zum
Thema
„Christsein in der Einwanderungsgesellschaft."
Am 26. Juni 1524 gab genau
hier Martin Luthers Predigt
den Anstoß: Magdeburg
wurde die erste deutsche
Großstadt, die sich zur
Reformation bekannte.
Der Evangelische Kirchenkreis Magdeburg
erinnert daran alljährlich mit einem
Festvortrag. 2016 heißt das Themenjahr
„Reformation und die Eine Welt." Millionen
Menschen dieser Einen Welt
sind auf der Flucht vor Krieg
und Gewalt. Viele hoffen in
unserem Land auf Frieden
und einen Neubeginn. Wie
können wir als Christen
diesen Menschen, ihren
Erfahrungen und ihrer Religion begegnen? Wolfgang
Thierse ist mit seinem Thema
ganz nah an den Fragen, vor
denen wir als christliche
Gemeinden stehen.
Ein Trompetenquartett des Konservatoriums
gibt dem Abend den musikalischen
Rahmen. Der Eintritt ist frei.
Pfarrer Ronny Hillebrand
Ökumenischer Kinderbibeltag
AbschluSS des Christenlehrejahres
Am 18. Juni beenden wir das Christenlehrejahr 2015/2016 mit einem Ökumenischen Kinderbibeltag gemeinsam mit
Kindern der Kathedralpfarrei St. Sebastian,
des Kirchspieles Nord und des Kirchspieles
Altstadt-Martin. Auf dem Gelände der
Evangelischen Reformationsgemeinde in
Rothensee suchen wir nach biblischen
Geschichten über Kreuzungen, Richtungsweisung und Entscheidungen – gestellt unter
das Thema KREUZ. Die Kinder der 6. Klasse
werden in den Konfirmandenunterricht
„entlassen“.
Eingeladen sind Kinder der 1.-6. Klasse. Wir
beginnen am Samstag, 18.6. um 15.00 Uhr
an der Rothenseer Kirche. Zur Andacht um
17.00 Uhr und dem anschließenden Grillen
sind auch die Eltern herzlich eingeladen.
Ende wird gegen 19.00 Uhr sein.
Anmeldungen bitte bis 13. Juni an: [email protected]
magdeburgerdom.de
Alle sind ganz herzlich eingeladen an
die Elbstufen am Sonntag, 19.6. um
10.00 Uhr. Dort, an der Elbe, feiern wir den
Familiengottesdienst zum Abschluss des
Schuljahres mit vielen Taufen.
Rückblick
Konfirmation am Pfingstsonntag
17
Seelsorge
18
Klinikseelsorge
Universitätsklinikum:
Pfarrer Stephan Bernstein, Tel. 671 42 20
Pfarrerin Maria Schulze, Tel. 671 31 42
Seelsorgerin Barbara Haas, Tel. 671 40 16
Pfeiffersche Stiftungen:
Pfarrer Hans Bartosch, Tel. 850 51 16
Städtisches Klinikum Olvenstedt:
Diakon Matthias Marcinkowski, Tel. 791 20 79
Pfarrerin Gesine Rabenstein Tel. 791 20 79
Klinik St. Marienstift:
Sr. M. Magdalena Losiak, Tel. 726 20 67
Kostenfreie Rufnummern:
0800 - 111 0 111 oder
111 0 222 (rund um die Uhr!)
Regelmässige Termine
Domführungen: Täglich 14.00 Uhr und nach Anmeldung
Sonn- u. Feiertags zusätzlich gegen 11.30 Uhr nach dem Gottesdienst
Turmführungen: freitags 16.00 Uhr, sonnabends 15.00 Uhr, sonntags 12.00 Uhr
Kinderführungen:für Kinder im Alter von 6-10 Jahren: 18. Juni, um 14.00 Uhr
Von Personen
WIR GRATULIEREN ZU HOHEN UND RUNDEN GEBURTSTAGEN:
4.Juni
8.Juni
9.Juni
9.Juni
9.Juni
10.Juni
11.Juni
15.Juni
15.Juni
Harro Borns
Sigrid Schultze
Christiane Pape
Ingrid Schütt
Annemarie Wiemann
Horst Zanot
Sieglinde Wilde
Marion Schmidt
Dr. Ludwig Drees
85 Jahre
79 Jahre
78 Jahre
77 Jahre
74 Jahre
79 Jahre
81 Jahre
85 Jahre
82 Jahre
16.Juni
17.Juni
21.Juni
21.Juni
22.Juni
23.Juni
25.Juni
26.Juni
27.Juni
Henning Schröder
Georg Ganse
Hans-Jürgen Kernchen
Horst Jurat
Ilse Fox
Lieselotte Thorandt
Christian Würdisch
Roswitha Sattler
Mechthild Holtermann
77 Jahre
83 Jahre
79 Jahre
73 Jahre
77 Jahre
86 Jahre
74 Jahre
74 Jahre
85 Jahre
Von Personen
19
3
Am Pfingstsonntag wurden konfirmiert:
Teresa Bartsch, Anna Blümel, Johanna Burger, Leonhard Hellwig, Mirjam
Knopf, Angelika Kölling, Jonathan Kootz, Noah Kriesch, Leander Kröning, Selina Nabel, Magnus Reinhold, Cordula Röpke, Anna Katharina
Schröder, Martin Seyderhelm, Anna Zieprich
Getauft und konfirmiert wurde:
Charlotte von Elsner
Getraut wurden:
Johannes Lauf und Dominique geb. Walter aus Magdeburg sowie Dr. Stephan Dalicho und Franziska geb. Eckart, in deren Traugottesdienst auch
ihr Sohn Carl Philipp Constantin getauft wurde
Mit einem Gottesdienst zur Eheschließung
begannen ihren gemeinsamen Lebensweg
Christian Frescha und Stefanie geb. Lässig, Magdeburg und
Michael Conrad und Lisa geb. Schulze, Magdeburg
Goldene Hochzeit feierten:
Willi Fischer und Erika geb. Weber aus Magdeburg
Heimgerufen und kirchlich bestattet wurde:
Elfriede Grützmacher geb. Pridöhl im Alter von 87 Jahren
und Alma Littau geb. Ballach im Alter von 90 Jahren
Monatsspruch Juni 2016
Meine Stärke und mein Lied
ist der Herr, er ist für mich
zum Retter geworden.
2. Mose 15,2
Wichtige Adressen
Landesbischöfin und 1. Dompredigerin
Ilse Junkermann, 39104 Magdeburg, Hegelstr. 1
[email protected]
Tel. 534 62 25
Domprediger Giselher Quast
[email protected]
Tel. 543 31 31
Geschäftsführender Pfarrer Ronny Hillebrand
[email protected]
Tel.: 562 85 51
Domkantor KMD Barry Jordan
[email protected]
Tel. 744 98 88 8
Gemeindepädagogin Gabriele Humbert
[email protected]
Tel. 544 97 87
Dombüro: Silvia Puchta
39104 Magdeburg, Am Dom 1
Tel. 541 04 36, Fax 534 25 07
Email: [email protected]
Öffnungszeiten:
Mo, Mi bis Fr von 9.00 bis 12.00 Uhr,
Di von 10.00 bis 12.00 und 16.30 bis 17.30 Uhr
Domküsterei: Jürgen Jerratsch/Uwe Jahn
[email protected]
Tel./ Fax 543 24 14
Gemeindekirchenrat: Stephen Gerhard Stehli
[email protected]
Tel. 0152-01 59 31 68
Magdeburger Dombläser: Anne Schumann
[email protected]
Tel. 727 71 77 | 0157-74 39 61 37
Domsingschule: Kantorin Sabine Lattorf
[email protected]
Tel. 631 14 71
Domchorförderverein: Sophia Rost (Vors.)
Tel. 0176-95 64 29 95
Domchorstiftung: Dr. Johann-Christian Wolter (Vors.)
[email protected]
Tel. 541 04 36
Domorgeln Magdeburg e.V.: Helge Scholz (Vors.)
Tel. 631 42 72
Domförderverein: Stephen Gerhard Stehli (Vors.)
[email protected]
Tel. 0152-01 59 31 68
Infos im Netz unter:
www.magdeburgerdom.de
E-Mail: [email protected]
Domgemeindekonto:
KD-Bank e.G., BIC: GENODED1DKD
IBAN: DE69 3506 0190 1562 3080 20
Öffnungszeiten des Domes:
Montag bis Sonnabend 10.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag u. kirchl. Feiertage 11.30 bis 18.00 Uhr
Während der Gottesdienste und Andachten ist
die Besichtigung des Domes grundsätzlich nicht
möglich.
IMPRESSUM
Das Mitteilungsblatt der Evangelischen
Domgemeinde zu Magdeburg erscheint
monatlich und liegt im Gottesdienst sowie
im Pfarrhaus aus.
Spendenbitte: 1 Euro.
Nr. 06/2016, Auflage: 250 Exemplare
Redaktionsgruppe (V.i.S.d.P.):
Gerhard Bemm, Helga Fiek, Dorothea
Küfner, Silvia Puchta, Giselher Quast,
André Seifert, Thoralf Töpel, Antje Wilde
Herausgeber: Ev. Domgemeinde;
Am Dom 1; 39104 Magdeburg
Das Recht auf Kürzung eingesandter
Beiträge behalten wir uns vor.
Veröffentlichte Beiträge geben nicht immer
die Meinung der Redaktion wieder.
Druck:
Druckerei Fricke, Magdeburg-Sudenburg
Redaktionsschluss für die Ausgabe
Juli/ August 2016 ist der 06.06.2016.