HAUSmagazin 2015 - Meister der Elemente

HAUSmagazin
AU S G A B E 2015
I N N O VAT I V E H AU S T E C H N I K F Ü R U M B AU, AU S B AU U N D N E U B AU
WAS LEISTEN GUTE
HANDWERKER?
Checkliste gibt Orientierung
für die Kunden
PLUS-ENERGIE-HAUS:
BEREITS HEUTE MÖGLICH
Richtig geplant, sind auch
die Mehrkosten überschaubar
WASSER:
SCHÜTZENSWERTER
ÜBERFLUSS
Saubere Leitungen bis
zum Wasserhahn
EDITORIAL
Sparen Sie, indem Sie
Facharbeit gut honorieren
Wenn Sie bei der Renovierung Ihres Eigenheims auf
Facharbeit setzen, ist das langfristig für Sie günstiger
als ein Schnäppchen im Internet oder im Baumarkt. Eine
neue Heizung muss zum Beispiel professionell geplant
und eingebaut werden, damit sie den optimalen Energieertrag bringt. Handwerksbetriebe, wie die MEISTER
DER ELEMENTE, können dies. Facharbeit zahlt sich aus,
weil sie dauerhaft Ihr Portemonnaie schont, durch gut
gewartete Anlagen, die energiesparend funktionieren.
Holger Kachel
Vorstand der Handwerkskooperation SHK,
Leistungsverbund von
rund 900 Fachbetrieben
in Deutschland und
Österreich.
www.shknet.de
Ihr direkter Kontakt
zur Redaktion
des HAUSmagazins:
Langfristig gesehen ist Facharbeit die günstigste Lösung
für den Bauherrn, auch wenn sie bei uns mit hoher
Mehrwertsteuer belegt ist. Korrekte Rechnungen sind
die Garantiescheine für die langjährigen Gewährleistungen und den weitreichenden Service des Handwerks.
Und trotzdem kann ich es verstehen, wenn sich der
eine oder andere Renovierer fragt: „Sind die ehrlichen
Steuerzahler die Dummen?“ 19 Prozent Mehrwertsteuer,
ausgewiesen auf den Rechnungen, zeigen, wie viel sich
Vater Staat nochmals von dem bereits versteuerten Einkommen seiner Bürger nimmt.
Ein Schritt in die richtige Richtung wäre es, wenn die
Arbeitsleistung des Handwerks nur mit dem niederen
Mehrwertsteuersatz belegt würde, wie z. B. in anderen EULändern. Das wäre wirksam gegen die Schattenwirtschaft
und würde den Mittelstand in Ihrer Region stärken.
Denn das Handwerk investiert selbst im lokalen Umfeld.
Was halten Sie vom halben Mehrwertsteuersatz für
Handwerkerarbeit und was ist Ihnen wichtig, wenn Sie
einem Handwerksunternehmen einen Auftrag erteilen?
Schreiben Sie mir: [email protected]
Ihre Meinung interessiert mich sehr.
Ihr Holger Kachel, Herausgeber
2 HAUSmagazin
INHALT
4
Welcher Energieträger ist die beste Wahl?
Die verschiedenen Möglichkeiten, ein Haus
warm zu halten
6
Alles rund um die Wärmepumpe
Ein Spezialist gibt Tipps aus der Praxis
9
Das Plus-Energie-Haus ist möglich
Richtig geplant, sind auch die Mehrkosten
überschaubar
11
Die Kraft der Sonne
Solarer Schutz vor hohen Energiekosten
18
Wenn das Bad besondere Ansprüche erfüllt
Bequemlichkeit lässt sich planen
19
Entspannung während des Badumbaus
Von Beginn an Vorfreude auf das neue Bad
23
Handwerker-Checkliste
Was dürfen Kunden von einem guten
Handwerker erwarten?
24
Gutes Wohnklima ist planbar
Wohlgefühl im gut gedämmten Eigenheim
27
Hausarbeit fast wie an der frischen Luft
Zentralstaubsaugeranlagen bringen Mehrwert
fürs Haus
INSPIRATIONEN FÜR IHR PERSÖNLICHES TRAUMBAD
Der Wunsch ist groß und steht klar vor Augen: Im eigenen Traumbad will man
sich so wohlfühlen wie auf einer Waldlichtung an einem schönen Sommertag.
Aber der Weg dorthin erscheint manchem wie ein Marsch durch dunklen Tannenwald. Wie’s von Anfang an richtig geht, mit der Badrenovierung, lesen Sie im
neuen BADmagazin. Wunderschöne Bäder geben Ihnen zusätzlich eine Fülle von
Inspirationen für Ihr eigenes Traumbad.
www.das-bad.de
HAUSmagazin 3
Heizungssanierung: Es gibt viele
Möglichkeiten, das Haus warm zu halten
Irgendwann kommt jeder Heizungskessel in die Jahre und der Austausch steht
an. Viele Eigenheimbesitzer denken bei
dieser Gelegenheit darüber nach, den
Energieträger zu wechseln.
Die Solaranlage auf dem
eigenen Dach macht ein
Stück zukunftssicherer im
Hinblick auf die Energie kosten für das eigene Haus.
Foto: Paradigma
4 HAUSmagazin
Auch wenn sich der neue Heizkessel
schneller bezahlt macht, als viele Eigenheimbesitzer glauben, laufen die meisten
Altgeräte bis zur letzten Minute. Entweder
macht ihnen ein Defekt den Garaus oder
die jährliche Messung zeigt, dass die Vorgaben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BlmSchV 1) nicht mehr erfüllt werden – der alte Kessel muss ausgetauscht
werden. Neben den fossilen Brennstoffen Öl und Gas stehen regenerative Ressourcen wie Holzpellets und die Energie
der Sonne zur Wahl. Welche Variante am
besten passt, ist auch eine Frage der Voraussetzungen vor Ort – und des vorhandenen Budgets. Denn trotz staatlicher
Förderungen für energieeffiziente Heiz-
systeme ist der finanzielle Aufwand zur
Nutzung der verschiedenen Energieträger
unterschiedlich.
Erdgas
Wer über einen Erdgas-Anschluss verfügt,
wird diesen meist weiter nutzen. Denn der
Austausch einer veralteten Gastherme gegen ein energiesparendes Brennwertgerät
ist vergleichsweise kostengünstig und mit
wenig Aufwand verbunden. Das ist besser,
als die alte Anlage weiter zu betreiben.
Aber: Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, dessen Preis vom Weltgeschehen abhängt.
Flüssiggas
Auch hier kommt eine platzsparende Gastherme zum Einsatz, ein separater Heizungsraum wird nicht benötigt. Flüssiggas
wird in einem Tank über- oder unterirdisch auf dem Grundstück gelagert. Was
viele nicht wissen: Sowohl Erd- als auch
Flüssiggas können nicht nur zum Heizen
Foto: Paradigma
Welcher Energieträger
ist die beste Wahl?
genutzt werden. So gibt es Gas-Steckdosen
für den Anschluss eines Grills oder GasKühlschränke, die im Betrieb günstiger sein
können als elektrische Geräte.
warmes Wasser zu sorgen. Solarthermische Anlagen werden daher meist als
Zusatzoption gewählt. Sie lassen sich mit
allen Energieträgern kombinieren.
Heizöl
Wärmepumpen
Ist ein Heizöltank vorhanden, kann der
alte Kessel mit geringem Aufwand gegen
ein Brennwertgerät ausgetauscht werden.
Heizöl ist Preisschwankungen unterworfen. Durch die niedrigen Investitionskosten
kann es sich dennoch lohnen, den Brennstoff weiter zu nutzen. Langfristig sollte
immer zumindest der teilweise Einsatz von
erneuerbaren Energien geplant werden.
Es gibt verschiedene Systeme von Wärmepumpen. Lesen Sie dazu das Interview mit
Thorsten Schröder auf Seite 6. Schröder ist
ein Experte für Wärmepumpen.
Mini-BHKW
Mit Heizöl oder Gas lassen sich auch MiniBlockheizkraftwerke (Mini-BHKW) betreiben, die gleichzeitig Strom produzieren.
Mini-BHKW werden durch staatliche Zuschüsse deutlich gefördert. Der Betreiber
erhält sogar eine Einspeisevergütung für
jede selbst produzierte Kilowattstunde
Strom. Investitionskosten und Wartungsaufwand sind jedoch höher als bei einem
einfachen Kesseltausch.
Holzpellets
Mit den kleinen Holzpresslingen lässt sich
CO2-neutral heizen, denn sie setzen nur so
viel Kohlendioxid frei, wie das Holz zuvor
aufgenommen hat. Die Energiekosten sind
deutlich niedriger als bei Heizöl. Allerdings
sind der finanzielle Aufwand und der Platzbedarf für die Anlage i. d. R. höher.
Solarthermie
Die Kraft der Sonne ist kostenlos. Leider
reicht die Leistung in unseren Breiten
nicht aus, um ganzjährig für Heizung und
Foto: Vaillant
Foto: Paradigma
ENERGIETRÄGER
Moderne Heizanlagen
sind so gut gestaltet, dass
sie auch im Wohnumfeld
platziert werden können.
Links ein Pelletkaminofen,
rechts eine Ölheizung.
Fazit: Welcher Energieträger im Einzelfall
optimal ist, entscheiden die Vorlieben
der Bewohner und die Situation vor Ort.
Es empfiehlt sich immer die Beratung
durch einen Heizungsexperten aus dem
SHK-Handwerk. ■
Pellets: bequem und
umweltfreundlich
PETER ULLRICH: „Pellets machen unabhängig von Öl und Gas. Sie sind relativ preisstabil und als nachwachsender
Rohstoff CO2-neutral. Für den Einsatz
von Pellets gibt es staatliche Förderungen. MEISTER DER ELEMENTE kennen die
aktuellen Förderungen und sind bei der
Antragstellung behilflich.“
GERHARD GRUBER: „Wenn Pellets richtig gelagert werden, sind sie genauso
komfortabel wie Öl und Gas. Für die Lagerung und für den Transport der Pellets
zum Kessel gibt es sehr viele Möglichkeiten vom Sacksilo bis zur Maßanfertigung. Ihr MEISTER DER ELEMENTE wird
Ihnen das optimale System empfehlen.“
PETER ULLRICH aus Bebra
und GERHARD GRUBER
(unten) aus Freystadt sind
Inhaber von Fachbetrieben
der Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik. Als MEISTER
DER ELEMENTE geben sie
im Internet wertvolle Tipps
für die Haustechnik: www.
der-meister-weiss-es.de
HAUSmagazin 5
HEIZUNGSSANIERUNG
Ein Wärmepumpen-Spezialist
gibt Tipps aus der Praxis
Heizungssanierung: ein Stück Zukunftssicherung
THORSTEN SCHRÖDER ist Geschäftsführer einer Sanitär- und Heizungsfirma in
Gütersloh. Zum Thema Wärmepumpen hat
der MEISTER DER ELEMENTE ein Buch geschrieben. Im Interview sagt er, was wichtig ist beim Einbau einer Wärmepumpe.
THORSTEN SCHRÖDER ist
Experte für das Thema
Wärmepumpen. Er besuchte
nach seiner Ausbildung zum
Heizungs- und Lüftungsbauer
die Fachschule für Technik in
Rheda-Wiedenbrück, die er
2003 als staatlich geprüfter
Techniker verließ. Nach der
Meisterprüfung legte er auch
die Prüfung zum Energieberater ab. Seit 2006 hat sich
Thorsten Schröder der Planung
und dem Bau von Wärmepumpenheizungen verschrieben.
Sein Unternehmen, die Henrich
Schröder GmbH, installierte
bereits mehrere hundert
Wärmepumpenheizungen.
HAUSmagazin: Wenn sich ein Hausbesitzer bei einer anstehenden Heizungserneuerung für eine Wärmepumpe interessiert und sich an Sie wendet, wie gehen
Sie vor?
SCHRÖDER: Zunächst einmal machen wir
eine Bestandsaufnahme und prüfen gemeinsam mit dem Kunden vor Ort, welche Möglichkeiten es gibt und ob eine
Wärmepumpe in diesem Haus geeignet
ist. Speziell bei der Wärmepumpentechnik ist es wichtig, dass die Vorlauftemperaturen im Heizsystem niedrig sind. Eine
Fußbodenheizung ist also optimal. Im
Anschluss daran entwickeln wir dann ein
Konzept für die Wärmepumpe und die
Wärmequelle, bei dem wir über das Energiesparprogramm die Wirtschaftlichkeit
natürlich mit einbeziehen. Dieses Konzept
stellen wir dem Kunden dann in unserer
Ausstellung vor.
Das Sachbuch „Wärmequellen für
Wärmepumpen“ von Thorsten
Schröder stellt mehr als 20
verschiedene Wärmequellen vor.
Dazu gibt es zahlreiche
Praxisbilder sowie Ergebnisse und
Aufschlüsse aus mehrjährigen
Feldtests und Aufzeichnungen.
Das Buch ist perfekt für alle, die
bei der Erstellung einer
Wärmepumpenheizung alle
Möglichkeiten kennenlernen
möchten.
Verlag: Dortmunder Buch,
175 Seiten, 59,95 Euro,
ISBN: 978-3-9812130-7-2
6 HAUSmagazin
HAUSmagazin: Welche WärmepumpenSysteme gibt es und welche sind für die
Renovierung gut geeignet?
SCHRÖDER: Man unterscheidet zwischen
den Wärmequellen Außenluft, Sole (Erdreich) und Wasser (Grundwasser). Speziell im Bestandsbau favorisieren wir als
Wärmequelle das Erdreich, da es auch bei
tiefen Temperaturen im Winter konstante
Wärmequellentemperaturen liefert. Wir
haben schon vor Jahren im Zuge eines
Feldtests mit dem Fraunhofer-Institut ISE
die Erfahrung gemacht, dass diese Form
der Wärmepumpe deutlich sparsamer als
etwa die Luft-Wärmepumpe ist. In Summe gibt es aber mehr als 20 verschiedene Wärmequellen, welche wir in unserem
Fachbuch vorstellen.
HAUSmagazin: Was sind die Vor- und was
die Nachteile der einzelnen Systeme?
SCHRÖDER: Ein Nachteil der Wärmequelle
Luft ist sicher, dass dann, wenn viel Wärme
benötigt wird, also etwa im Januar und Februar, die Wärmequellentemperatur sehr
niedrig ist. Bei der Planung muss man natürlich auch den Schall am Aufstellort berücksichtigen. Der Vorteil hingegen liegt
natürlich in den günstigeren Investitionskosten. Eine gute Wärmequelle wird in der
Regel für mehrere Generationen erstellt.
Das bedeutet, dass z. B. eine Erdwärmesonde oder ein Erdwärmekollektor in der
Regel weit über 50 Jahre genutzt werden
können. Es ist also auch eine Zukunftsinvestition, in eine effektive Wärmequelle
zu investieren. Schon heute nutzen wir
zudem die Vernetzung von Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen oder dem
öffentlichen Stromnetz über smart grids,
also intelligente Netze. Denn der Strom
wird erneuerbar, Gas und Öl werden fossil
bleiben. ■
HEIZUNGSSANIERUNG
Auf dem Dach des Einfamilienhauses: Solarmodul mit
neuartiger Antireflexbeschichtung, die vor Korrosion
schützt und das Eindringen der Solarstrahlung in die
Kollektorröhren verbessert.
Gewinne für Umwelt
und Geldbeutel
Gute Nachrichten für ihre private Energiewende brachte der Postbote den Gewinnern unseres HAUSmagazin-Preisausschreibens.
Wir gratulieren: Kirsten Heying und
Bernd Wolters, Erwitte. Sie gewannen die
Solaranlage Aqua-System von Paradigma. Den Einbau tätigte der MEISTER DER
ELEMENTE-Betrieb von Jens Kersting:
„Die Anlage lässt sich in jedes bestehende System integrieren.“ (Doku-Video unter www.schäfer-haustechnik.de/index.
php/meister-der-elemente).
Familie Hannemann-Schmitt, Bad Camberg, kam ihr Gewinn, die Gas-BrennwertAnlage Logaplus-Paket von Buderus, gerade recht: „Wir wollten ohnehin unsere
Im Keller mit dem vorhandenen Heizsystem perfekt
kombiniert: Aqua-Plasma-Nachrüstpaket von Paradigma,
hier mit Solarstation Staqua II. Vorteil: Wasser dient als
Wärmeträger. Der sonst übliche Kesseltausch entfällt.
Glücklich über die neue
Paradigma-Solaranlage: Jens
Kersting, Inhaber der Firma
Schäfer Haustechnik GmbH,
Erwitte, und zertifizierter
MEISTER DER ELEMENTE mit
den Gewinnern Kirsten Heying
und Bernd Wolters (von links).
15 Jahre alte Gasheizung gegen eine moderne austauschen.“ Um die Installation
kümmerte sich der MEISTER DER ELEMENTE-Betrieb von Björn Böhmig und Wolfgang Schmidt: „Die neue Technik ergibt
Einsparungen von 20 Prozent und mehr
übers Jahr.“ (Doku-Video unter www.
thies-mde.de/shknettv-unterwegs/). ■
Heizungswartung und
Pumpentausch sparen Geld
MARCUS FULLER: „Wussten Sie, dass
eine alte Heizungspumpe ein wahrer
Stromfresser ist? Der Einbau einer
Hocheffizienzpumpe macht sich in
der Regel bereits nach zwei Jahren
bezahlt. Fragen Sie beim nächsten
Heizungswartungstermin Ihren Kundendiensttechniker danach.“
CLAUS ANGERER: „Es ist wie verhext,
wenn die Heizung ausfällt, passiert
das sehr häufig an Weihnachten oder
an Silvester. Dann ist der Notdienst
vieler Betriebe überlastet und teuer.
Als MEISTER DER ELEMENTE empfehle
ich Ihnen einen Wartungsvertrag für
Ihre Heizung. Was fürs Auto selbstverständlich ist, sollte auch für Ihre Heizung gelten. Denn sie hat umgerechnet eine Jahreslaufleistung von rund
100.000 Kilometern.“
MARCUS FULLER (oben) ist
Inhaber eines Fachbetriebs
für Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik in Karlsruhe.
CLAUS ANGERER (unten)
ist Kundendienstleiter der
Firma Luna in Obertshausen. Als MEISTER DER
ELEMENTE geben sie im
Internet wertvolle Tipps für
die Haustechnik: www.
der-meister-weiss-es.de
HAUSmagazin 7
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8 HAUSmagazin
Unbenannt-11 1
27.08.14 16:18
PLUS-ENERGIE-HAUS
Das Plus-Energie-Haus ist
bereits heute möglich
Richtig geplant, sind auch die Mehrkosten überschaubar
Technisch ist es möglich, das PlusEnergie-Haus, das Eigenheim, das mehr
Energie erzeugt, als es verbraucht. Eigenheimbesitzer können damit ihren
ganz persönlichen Beitrag für die Energiewende leisten.
Jedes Haus, egal ob Neu- oder Altbau,
kann zu einem Plus-Energie-Haus werden.
Wenn das Ziel erreicht werden soll, mehr
Energie zu erzeugen als zu verbrauchen,
sind genaue Planung und Analyse der
vorhandenen Gegebenheiten die Voraussetzungen. Es ist die Summe der Faktoren,
welche die Energiebilanz eines Hauses ins
Positive drehen. Auch die Gewohnheiten
der Bewohner spielen eine Rolle.
Die technischen Möglichkeiten sind so
vielfältig wie die Häuser: Eine Photovoltaikanlage in Verbindung mit einer Wärmepumpe, Solarthermie und Photovoltaik,
dazu ein Kaminofen mit Wassertasche,
der an die zentrale Heizanlage angeschlossen ist, Stromspeicher, Wärmespeicher, Anbindung ans Stromnetz und die
Vergütung der eingespeisten Energie. Es
gibt keine einheitliche Lösung.
Hersteller bieten Systemtechnik für
das Plus-Energie-Haus an. Letztendlich
wird der Meisterbetrieb vor Ort die Empfehlung für die optimale Technik geben.
Das Prinzip des Plus-Energie-Hauses
ist jedoch überall gleich. Der Energie-
verbrauch wird so weit wie möglich reduziert, ohne Komfortverlust für die Bewohner. Die Photovoltaikanlage erzeugt
dadurch im Jahresmittel mehr Energie in
Form von Strom, als verbraucht wird und
speist diesen ins öffentliche Netz ein.
So gesehen kann auch ein moderner
Öl- oder Gasbrennwertkessel Teil eines
Plus-Energie-Hauses sein: Der Verbrauch
von fossiler Energie wird auf ein Minimum reduziert. Die Energie- und die Umweltbilanz des Hauses sind positiv. ■
Beispiel eines Plus-EnergieHauses in Hückeswagen.
Die Anforderungen der
Bauherren: barrierefreies
Wohnen auf einer Ebene,
familiengerechte Mehrfachnutzung, Energiekosten
auch im Alter noch bezahlbar, sehr hohe Behaglichkeit,
keine fossilen Brennstoffe.
Fotos: Buderus
Energiewende anpacken
Ist das Plus-Energie-Haus politisch gewollt? Diese Frage stellt sich mir, denn
ich sehe keine richtungsweisenden
Gesetze. Vor drei Jahren gab es einen
sinnvollen Gesetzesentwurf: Demnach
hätten private Eigentümer ihre Kosten
für die energetische Sanierung ihrer Häuser steuerlich geltend machen können. Dieses Gesetz lässt auf sich warten.
Hausbesitzer sollten aber nicht auf das optimale Gesetz warten, sondern ihre eigene Energiewende so schnell wie möglich
selbst in die Hand nehmen. Gut, wenn sie dabei von einem
Fachhandwerker begleitet werden, der sie nicht nur technisch,
sondern auch über Fördermöglichkeiten optimal berät. Was
erwarten Sie noch von einem Handwerker? Schreiben Sie mir.
Mathias Müller [email protected]
HAUSmagazin 9
KALEIDOSKOP
SO WERDEN
HEIZFLÄCHEN
WIEDER FIT
Wenn ein Heizkörper einfach nicht richtig warm wird, hilft in der Regel der
hydraulische Abgleich. Eine schnelle Lösung können auch kleine Pumpen
sein, die samt Elektronikbox direkt an dem unterversorgten Heizkörper angebracht werden. Damit soll die betroffene Heizfläche zuverlässig mit Heizwasser versorgt werden können. Ein Funk-Raumtemperaturregler sorgt zudem
für die gewünschte Temperatur. Die Montage wird vom SHK-Fachhandwerker
ohne großen Zeitaufwand ausgeführt.
Die Ausgangssituation:
Eine Heizfläche wird
nicht warm (links).
Eine mögliche Lösung:
Ein Pumpensystem für
unterversorgte
Heizflächen (rechts).
Grafik: Wilo
DIE RICHTIGE TEMPERATUR ZUR RICHTIGEN ZEIT
Mit dem Heizkörperregler Thera-Pro HR90 von Honeywell können Heiz- und Sparzeiten nach eigenen Wünschen und persönlichem Tagesablauf programmiert werden. So wird festgelegt,
wann die Räume warm sein sollen – zu allen anderen Zeiten
wird gespart und so der Energieverbrauch laut Hersteller um
bis zu 30 Prozent gesenkt. Das Gerät kann auf allen gängigen
Heizkörperventilen installiert werden, ohne Schmutz und
Wasserflecken zu verursachen.
Das aufklappbare Display lässt sich dank Hintergrundbeleuchtung
und großer Schrift auch unter schwierigen räumlichen Situationen,
z. B. unter Fensterbänken, gut ablesen. Foto: Honeywell
WÄRME IM BAD AUCH IN
DER ÜBERGANGSZEIT
Unabhängig von der Warmwasser-Zentralheizung sorgt der
Designheizkörper Quaro von Zehnder auch in den Übergangszeiten für Wärme im Badezimmer – selbst wenn sich die Warmwasser-Heizanlage im Sommerbetrieb befindet. Für einen
energieoptimierten und komfortablen Elektrobetrieb kann
der Heizkörper mittels Infrarot-Steuergerät ganz auf individuelle Gewohnheiten dank Tages- und Wochenprogramm sowie
einer Timerfunktion programmiert werden.
Mit dem Heizkörper Quaro in der neuen Mixbetrieb-Version bietet Zehnder
seinen Design-Klassiker für Warmwasser- und Elektrobetrieb je nach Bedarf.
10 HAUSmagazin
Foto: Zehnder
SOLARKOLLEKTOREN
Die Kraft der Sonne
Solarer Schutz vor hohen Energiekosten
Es gibt keine größere Energiequelle als
die Sonne, die uns mit reichlich Wärme
und Licht versorgt. Solarkollektoren
sammeln die kostenfreie Energie und
machen sie nutzbar. Mit Solarmodulen
auf dem Dach des Eigenheims lässt sich
sowohl Wärme (Solarthermie) als auch
Strom (Photovoltaik) produzieren.
Das Prinzip der Solarthermie ist so einfach
wie genial: In den Kollektoren, im besten
Fall sind sie röhrenförmig, fließt eine Trägerflüssigkeit, die sich durch die Sonne
stark erhitzt und dann über Leitungen bis
zu einem gut gedämmten Pufferspeicher
geführt wird. Hier gibt sie die Wärme an
das im Speicher enthaltene Wasser ab.
So steht die Energie auch dann noch zur
Verfügung, wenn die Sonne nicht mehr
scheint.
Sonnenwarmes Wasser
Im Sommer kann die Warmwasserversorgung für eine vierköpfige Familie mit einer normalen Solaranlage sichergestellt
werden. In den kälteren Monaten wird die
Sonnenenergie dann genutzt, um die Heizung zu unterstützen – deren Verbrauch
dann entsprechend sinkt. Solarthermische Anlagen lassen sich mit den meisten
marktüblichen Heizsystemen kombinieren und werden staatlich gefördert. Da
nicht alle am Markt erhältlichen Kollektoren förderfähig sind, sollte schon in der
Planungsphase ein Solarexperte aus dem
SHK-Handwerk hinzugezogen werden.
Strom aus der Sonne
Photovoltaik-Module produzieren Strom
und für jede Kilowattstunde gibt es eine
staatliche Vergütung. Zudem sinken die
Energiekosten für das Eigenheim: Abhängig von der Kollektorfläche kann heute fast der gesamte Strombedarf eines
durchschnittlichen Haushalts über Photovoltaik gedeckt werden. Der Eigenverbrauch von Solarstrom bringt besonders
viel Nutzen für Umwelt und Hausbesitzer.
Sehr effizient ist die Kombination mit einer Wärmepumpe – wenn die Photovoltaik-Module den benötigten Strom für
die Wärmepumpe liefern, sinken die Betriebskosten fast auf null. ■
HERMANN GRAHM ist
Inhaber eines Fachbetriebs
für Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik in Kirnbach.
Als MEISTER DER ELEMENTE
gibt er im Internet wertvolle
Tipps für die Haustechnik:
www.der-meister-weiss-es.de
Die besten Renditen
liefert die Sonne
HERMANN GRAHM: „Solarthermie und Solarstromnutzung
sind die Schlüsseltechnologien zur zukünftigen Energieversorgung. Sie machen unabhängig, sind unerschöpflich, kostenlos
und umweltschonend. In Verbindung mit einer optimalen Gebäudedämmung und Haustechnik lassen sich große Kosteneinsparungen erzielen. Wärme- und Stromerzeugung aus der
Sonne muss bedarfsgerecht erfolgen und unter Einbeziehung
kluger Speicherkonzepte und steilerer Solardächer an den Verbrauch angepasst werden. So sind Einsparungen bei Wärmeenergie von 50 bis 90 Prozent und bei Stromkosten von 30 bis
80 Prozent möglich.“
Foto: Paradigma
HAUSmagazin 11
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12 HAUSmagazin
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QUALIFIZIERUNG
Auf fachlich hohes
Niveau achten
Wahl des richtigen
Handwerkers
Wer in ein neues Heizsystem investiert,
in eine automatische Wohnraumlüftung
oder in eine moderne Trinkwasserbereitung, möchte sein Projekt in besten Händen wissen.
Gute Handwerksbetriebe kümmern sich
dauerhaft um Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Sie können ihre fachliche
Qualifikation nachweisen. Hierzu zählen
Zertifikate berufsbildender Einrichtungen, Nachweise über Produktschulungen
bei Herstellern oder TÜV-geprüftes Qualitätsmanagement nach DIN-Norm EN ISO
9001:2008. Diese Norm beinhaltet unter
anderem die strikte Kundenorientierung,
Verantwortlichkeit der Führung, Einbeziehung der beteiligten Personen, den prozessorientierten Managementansatz oder
die kontinuierliche Verbesserung der Betriebsabläufe.
„Von einem modernen Handwerksunternehmen werden heute eine flexible
Anpassung an sich verändernde Kundenbedürfnisse sowie höchste Qualität erwartet“, sagt Holger Kachel, Vorstand der
Handwerkskooperation SHK mit deutschlandweit rund 900 Mitgliedsbetrieben. Er
ist überzeugt, die Umsetzung der Energiewende in den privaten Haushalten und
insbesondere des Erneuerbare-EnergienWärmegesetzes wird langfristig gelingen,
wenn das Fachpersonal im Handwerk auf
einem qualitativ hohen Niveau ausgebildet ist und mit den technischen und ökonomischen Veränderungen Schritt hält.
Eine gesellschaftliche Herausforderung, der sich beispielsweise die Kooperationsmarke MEISTER DER ELEMENTE
stellt. Betriebe, die diese Marke führen,
sind organisatorisch und betriebswirtschaftlich gut aufgestellt. Führungspersonal und Mitarbeiter bis hin zu den Azubis
optimieren ihr Fachwissen in einer eigenen Meister-Akademie, um ihren Kunden
bestmögliche Beratung und umfassenden
Service zu bieten. ■
Erfolgreiche Weiterbildung
lohnt sich. Hier freut sich
eine Gruppe der Marke
MEISTER DER ELEMENTE
über den Abschluss eines
Seminars zum diplomierten
Badgestalter (SHK).
Wohlstand fällt nicht
vom Himmel
Unser Land braucht gute Handwerker.
Und das Handwerk im Bereich Sanitär, Heizung und Klima braucht junge Leute mit
technischer und kreativer Begabung sowie
mit Führungsqualitäten. Menschen, die viel bewegen und die
Chance einer gesamtgesellschaftlichen Wende hin zu regenerativen Energieträgern nutzen wollen. Systemwissen, der Einsatz intelligenter, digitaler Technik nimmt zu. Insofern hat sich
das Berufsbild des Fachhandwerkers total gewandelt. Viele Betriebe haben sich spezialisiert, arbeiten hochprofessionell, sind
flexibel, leistungsstark, verfügen über gut ausgebildete Teams.
Mit Praktikern in Planung, Montage und Service. Und Chefs mit
kluger, moderner Menschenführung. Immer mehr Abiturienten zum Beispiel sehen im Handwerk ihre Lebensperspektive: In
einem dualen Studiengang Versorgungstechnik können sie heute
handwerkliches Know-how mit akademischem Ingenieurswissen
kombinieren. Handwerk hat goldenen Boden? Aber Ja!
Dr. Michael Schreiber, SHK AG
HAUSmagazin 13
Wärme in ihrer
schönsten Gestalt
Heizkörper oder Fußbodenheizung?
Technisch sind beide Systeme ausgereift. Als Gestaltungselemente für den
Raum erfüllen Designheizkörper sogar
einen doppelten Nutzen.
Foto: Devi
EIN GANZES SET FÜR WARME
FUSSBÖDEN
Das Set der Firma Devi beinhaltet alle Produkte für die Installation einer Fußbodentemperierung: Die elektrische
Heizmatte ermöglicht es, ohne viel Aufwand einen warmen Fußboden zu erzielen. Dies ist besonders bei der Renovierung interessant, wo meist nur geringe Aufbauhöhen
möglich sind. Der Uhrenthermostat vereint Regeltechnik
mit Timerfunktion. Zu beziehen über gute Heizungsbetriebe, die auch den fachgerechten Einbau garantieren.
Fußbodenheizungen werden oft als
unsichtbare Heizsysteme bezeichnet.
Die großflächige Wärmefläche wird mit
niedrigeren Temperaturen als normale
Heizkörper betrieben. Allerdings ist die
Fußbodenheizung träger als Heizkörper.
Die Raumtemperatur lässt sich nicht so
schnell verändern wie mit Heizkörpern.
Die Fußbodenheizung bietet der Raumgestaltung optimalen Platz.
Wer Heizkörper verwendet, kann sie
nicht nur zur Raumheizung, sondern auch
zur Raumgestaltung einsetzen. Markenhersteller bieten Designheizkörper, die
zu jedem Stil passen. Die Materialauswahl
spannt sich von hochwertigen Kunststoffen über Metalle bis hin zu Naturstein. ■
Wie individuell und ästhetisch Wärme aussehen kann, zeigen die Natursteinheizungen von AEG, die es in acht Steinvarianten gibt. Bereits nach
30 Minuten kann die Strahlungswärme gefühlt werden. Die Steinsorte
„Palisandro“ kommt in hellen, reduziert möblierten Räumen besonders
ansprechend zur Geltung.
Foto: AEG Haustechnik
EIN WARMER STEIN FÜR ALLE SINNE
Foto: Elco
PUMPT LEISE DIE WÄRME INS HAUS
14 HAUSmagazin
Wärmepumpen eignen sich ideal für den Betrieb von Fußbodenheizungen. Die Aerotop S von Elco ist eine Wasser-Wärmepumpe
für Neubau und Sanierung. Sie ist leise und eignet sich deshalb
auch gut für die Aufstellung in Innenräumen.
HEIZUNG
Deine Heizung, das
unbekannte Wesen
Behagliche Wärme, nicht mehr und nicht
weniger, wünschen sich die Menschen
von ihrer Heizungsanlage. Die Technik
überlassen sie am besten Fachbetrieben
der Sanitär- und Heizungsbranche.
um die
beste Lösung
für den jeweiligen Bedarf zu finden.
Heizungsanlagen müssen mit speziell
für sie geeignetem Wasser betrieben werden, damit ihr optimaler Betrieb dauerhaft sichergestellt werden kann. Um die
richtige Befüllung der Anlage kümmert
sich der Heizungsfachbetrieb bei der Installation.
Auch beim späteren Betrieb der Heizungsanlage muss immer wieder bei Bedarf aufbereitetes Wasser nachgespeist
werden. Mit einem Wartungsvertrag geben Heizungsfachbetriebe Hausbesitzern
die Sicherheit, dass die Heizung optimal
eingestellt ist und dass sie bei Bedarf bevorzugten Notdienst-Service erhalten. ■
Das Gerät von Permatrade
erleichtert die Heizungsbefüllung mit aufbereitetem
Wasser. Foto: Permatrade
HEIZUNGEN KÖNNEN
AUCH KÜHLEN
Flächenheizungen lassen sich nicht nur
auf dem Fußboden, sondern auch an
Zimmerwänden und -decken einsetzen.
Durch eine Verlegung der Heizrohre in
ausreichender Tiefe ist auch das Einschlagen von Nägeln oder Anbringen von
Schrauben in der Regel kein Problem. Bei
der Installation muss jedoch die bereits
vorhandene Elektroinstallation berücksichtigt werden. Erwähnenswert ist außerdem: Eine Deckenheizung eignet sich
in Verbindung mit der Installation eines
Kühlaggregats auch gut zur Kühlung der
Wohnräume im Sommer.
Foto: Viega
Energieeinsparung und damit Entlastung
für den Geldbeutel sind wesentliche Gründe für die Heizungssanierung. Damit Verbraucher auf einen Blick erkennen können, wieviel Energie ein Gerät verbraucht,
gibt es seit den 1990er-Jahren die Energieverbrauchskennzeichnung für Haushaltsgeräte. Ab Herbst 2015 sollen nun
auch Heizgeräte gekennzeichnet werden.
Allerdings ist es da nicht so einfach, denn
die Energiebilanz eines Gebäudes setzt
sich aus vielen Faktoren zusammen und
die verschiedenen Energieträger können nicht direkt miteinander verglichen
werden. Gute Heizungsfachbetriebe wie
zum Beispiel die MEISTER DER ELEMENTE
beraten ihre Kunden markenunabhängig,
HAUSmagazin 15
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TRINKWASSER
Wasser:
Schützenswerter Überfluss
Saubere Leitungen bis zum Wasserhahn
Dieser Sommer hat es wieder gezeigt:
Wasser muss in Deutschland nicht gespart werden. Aber es muss geschützt werden, denn unser Lebensmittel Nummer
eins könnte zum Spekulationsobjekt für
Großinvestoren werden.
Beim Thema Wasser müssen die Bürger
wachsam bleiben. Einerseits europaweit (siehe Kasten unten), andererseits
im eigenen Haushalt. Wasser ist das Lebensmittel Nummer eins und es kommt
in Deutschland (noch) in Topqualität bis
zum Hausanschluss. Dass das Wasser
auch danach trinkbar bleibt, dafür ist der
Anlagenbetreiber, also der Hausbesitzer,
verantwortlich. In alten Hauswasserleitungen kann vieles geschehen, was das
Wasser auf den letzten Metern bis zum
Wasserhahn verunreinigt. Allerdings
kommt Wasser in seiner reinen Form als
H2O in der Natur so gut wie nicht vor und
wäre als Trinkwasser für den Menschen
auch nicht gesund. Trinkwasser enthält
Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Natrium. Auch Bakterien sind
darin vorhanden und in der Regel unbedenklich. Ein wichtiger Faktor ist der
Kalkgehalt des Wassers. Danach wird die
Wasserhärte gemessen. Hartes Wasser
enthält viel Kalk. Der kann sich an der Innenseite der Rohre ablagern und sie verstopfen. Weiches Wasser dagegen kann
bei Leitungen aus Metall Rostlöcher
verursachen. Deshalb ist es wichtig, die
jeweilige Wasserhärte zu kennen und
bei Bedarf die entsprechenden Geräte
zur Wasserbehandlung zu installieren.
Dadurch kann das Hauswasserleitungsnetz zuverlässig für viele Jahrzehnte voll
funktionsfähig gehalten werden.
Kompetente Ansprechpartner in
allen Fragen rund um die Hauswasserleitung sind die Fachbetriebe
des Sanitär-, Heizungs- und
Klimahandwerks. ■
Leitungswasser ist in
Deutschland eines der am
besten überwachten Lebensmittel und kann in der Regel
bedenkenlos genossen
werden.
Fracking
Privatisierung
In Deutschland gibt es Erdgasvorkommen.
Eine Methode, um sie zu erschließen, ist
das sogenannte Fracking. Durch Tiefbohrungen wird gasführendes Gestein mit
hohem Wasserdruck aufgebrochen. Dies
kann zu Verunreinigung im Grundwasser
führen. Informationen dazu gibt es unter
anderem auf der Internetseite www.umweltbundesamt.de, Stichwort: „Fracking“.
In Europa gibt es eine Diskussion zur
Marktöffnung bei der Infrastruktur der
Wasserversorgung und -entsorgung. Liberalisierungen im
Wassersektor bergen die Gefahr, dass das erreichte Niveau im
Umwelt- und Gesundheitsschutz verloren geht und eine nachhaltige Wasserversorgung hinter Gewinnmaximen zurückfällt.
Auch hierzu gibt das Umweltbundesamt auf seiner Internetseite
www.umweltbundesamt.de Informationen. Stichwort: „Wasser
Privatisierung“.
HAUSmagazin 17
Wenn das Bad ganz besondere
Ansprüche erfüllt
Bequemlichkeit lässt sich planen
Ein außergewöhnliches Bad,
bei dem neben der edlen
Gestaltung vor allem auf
ausreichend Sitzgelegenheiten Wert gelegt wurde.
Die Planung macht’s: Dieses
Bad lässt sich auch mit einem
körperlichen Handicap
genießen.
Ein verstauchter Knöchel oder ein Hexenschuss können ganz plötzlich die
Grenzen des eigenen Bades zeigen: Gut,
wenn das Bad dann auch gehandicapt
ohne fremde Hilfe genutzt werden kann.
Bequemlichkeit ist eine Frage der guten
Planung.
Gutes Design und gute Planung schaffen
die nötige Bewegungsfreiheit, um auch
mit körperlichen Einschränkungen das
Bad nutzen zu können. So wirken beispielsweise bodenebene Duschen nicht
nur sehr elegant, sondern lassen sich
auch bequem, ohne über eine Schwelle
steigen zu müssen, betreten. Bodenebene Duschwannen lassen sich zusätzlich
ganz nach persönlichem Geschmack mit
einem Dekor versehen, das gleichzeitig
die Rutschgefahr minimiert.
Wichtig sind auch ausreichende Sitzgelegenheiten. Ob mobil beweglich oder, bei
wenig Platz, ein etwas breiterer Wannenrand: Die Möglichkeiten sind so vielfältig
wie die Ansprüche der Badbenutzer.
Fachwissen nutzen
Ob das Bad tatsächlich optimalen Komfort bietet, entscheiden die Details bereits
bei der Planung. Markenhersteller setzen
neben Design auch auf Steigerung des
Gebrauchswertes ihrer Produkte. So gibt
es zum Beispiel Duschstangen, Handtuchhalter oder auch Duschtrennwände,
die neben ihrer Hauptfunktion zusätzlich
auch einen sicheren Halt bieten.
Badrenovierer sollten sicherstellen, dass
sich ihr Handwerkspartner sowohl mit
den geltenden Normen als auch mit allen verfügbaren Produkten bestens auskennt, um ein neues Bad so bequem wie
möglich zu gestalten. ■
18 HAUSmagazin
DIE BADGESTALTER
Foto: Elco
Entspannung während
des Badumbaus
Von Beginn an Vorfreude
auf das neue Bad
Es ist eine Ausnahmesituation für Eigenheimbesitzer, wenn eine Badrenovierung ansteht. Die Unsicherheit ist groß,
denn im Durchschnitt wird ein Bad nur
alle dreißig Jahre renoviert. Dazu gibt
es tausend Fragen: DIE BADGESTALTER
kennen die Antworten.
Der Umbau wird nicht geräuschlos und
ohne Staub vonstattengehen. Der normale Alltag wird aus dem Rhythmus gebracht. Fremde Menschen, gar Handwerker, sind über längere Zeit in den privaten
Räumen bei der Arbeit. Dazu die Unsicherheit, ob weitere größere Ausgaben
hinter der Wand lauern, weil womöglich
die alten Abwasserleitungen marode geworden sind. Woher soll es der normale
Bauherr wissen, wann welcher Handwerker seine Arbeit zu tun hat, damit der Umbau termingerecht fertig wird?
DAS LEITBILD DER BADGESTALTER:
Komplett: hochwertige Gesamtleistung sicher und bezahlbar
mein: Individualität in jedem Detail
Bad: persönliche Lebensraumgestaltung
Bleibt noch die Frage nach der Stilsicherheit. DIE BADGESTALTER sind geschult,
sodass sie in jeder Stilwelt gute Gestaltungsvorschläge machen können. Der
Kundengeschmack ist ausschlaggebend.
Ob Landhausstil oder Purismus, DIE BADGESTALTER werden die Bäder nach allgemein gültigen Gestaltungsregeln planen
und komplett fertigstellen. Die Kunden
können in der Zeit des Badumbaus entspannen. ■
Mit einer Plakataktion
machten DIE BADGESTALTER
bundesweit auf ihre
Kompetenz aufmerksam
– und die Firma Seibold aus
Hüttlingen zeigte, dass das
Team von Vater und Tochter
genauso gut funktioniert wie
das von Vater und Sohn.
Für DIE BADGESTALTER sind solche Fragen die tägliche Routine. Diese Komplettbadanbieter werden sich jedoch nicht
allein auf die termingerechte und perfekte technische Ausführung beschränken.
Für sie steht der Wunsch des Kunden von
Anfang an im Mittelpunkt. Deshalb nehmen sich DIE BADGESTALTER zu Beginn
besonders viel Zeit, um die speziellen
Bedürfnisse der Kunden zu erfahren. Die
spätere Ausführung ist bei ihnen dann
Routine, die professionell und termingenau abgewickelt wird. Darauf können sich
die Kunden verlassen. Ebenso können sie
sich darauf verlassen, dass der genannte
Festpreis eingehalten wird. Überraschungen sind ausgeschlossen, denn DIE BADGESTALTER sind geübte Profis, die zu jeder Zeit klare Aussagen treffen können.
HAUSmagazin 19
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20 HAUSmagazin
KALEIDOSKOP
60 °C
Warmwasser
WÄRME AUS
DER WAND
Soll außer der Raumheizung auch
Warmwasser erzeugt werden, stößt
die Wärmepumpen-Technik schnell
an ihre Grenzen. Es sei denn, es
werden zwei Wärmepumpen eingesetzt, die den unterschiedlichen
Anforderungen gerecht werden.
So sieht es die Lösung von Hautec
vor. Die Warmwasser-Wärmepumpe
der Baureihe HWBW-K nutzt die
vorhandene Fußboden- oder Wandheizung als Wärmequelle. Die hohe
Quelltemperatur, ca. 20 °C im heizfreien Zeitraum und ca. 30 °C in der
Heizperiode, ermöglicht eine effiziente Warmwasserbereitung. Weitere
Informationen: www.hautec.eu
C
0°
–3
10
WarmwasserWärmepumpe
HeizungsWärmepumpe
Besonders warmes
Wasser (60 °C) ohne
elektrische Nachheizung
Wärmequelle
UNSICHTBARE QUALITÄT
Hausbesitzer sollten darauf achten, welche
Produkte hinter ihren Wänden eingebaut werden. Gerade später nicht mehr sichtbare Teile,
wie zum Beispiel Rohrverbindungsstücke, haben eine hohe Relevanz für die Sicherheit der
Haustechnik. Markenhersteller bürgen für ihre
Fabrikate und MEISTER DER ELEMENTE kennen
die Qualitätsunterschiede und
bauen die Markenprodukte
fachgerecht ein.
Foto: Maincor
WARMWASSER: STETS FRISCH ERZEUGT
Die Frischwasserstation lässt
sich außer an der Wand auch
direkt an einen JunkersPufferspeicher montieren.
Foto: Junkers
Die Frischwasserstation FWST-2 von Junkers ist eine Lösung zur Warmwasserbereitung für Einfamilienhäuser. Sie funktioniert nach dem Durchflusssystem. Diese Systeme gelten als besonders hygienisch, weil immer nur die
benötigte Menge Trinkwasser erhitzt und das erwärmte Trinkwasser nicht
in einem Tank speichert wird. So entsteht kein Umfeld für gesundheitsschädliche Keime wie Legionellen.
Sichere Warmwasserbereitung
BASTIAN WEIKINGER: „Hausbesitzer sollten ihre Trinkwasserinstallationen
regelmäßig vom Fachmann überprüfen lassen. Bei ungünstigen Bedingungen kann es zu einer gefährlichen Vermehrung von Keimen, wie zum Beispiel
Legionellen, kommen. Auch zu groß dimensionierte Warmwasserspeicher
bergen Gefahren. MEISTER DER ELEMENTE kennen diese Gefahren und garantieren eine einwandfreie Installation nach den anerkannten Regeln der
Technik. So ist etwa eine Frischwasserstation empfehlenswert. Sie erfüllt am
besten die Vorgaben der Trinkwasserhygiene.“
BASTIAN WEIKINGER ist
Geschäftsführer der Firma
Ries in Obersinn. Als
MEISTER DER ELEMENTE
gibt er im Internet wertvolle
Tipps für die Haustechnik:
www.der-meister-weiss-es.de
HAUSmagazin 21
FÖRDERMITTEL
IMPRESSUM
Herausgeber:
SHK AG
Zeiloch 13, 76646 Bruchsal,
Tel. 07251-932450
Vorstand:
Holger Kachel
Vors. d. Aufsichtsrats:
Helmut Maxeiner
www.shknet.de
[email protected]
Produktion:
LISA Marketingservice GmbH
Zeiloch 13, 76646 Bruchsal,
Tel. 07251-932450
GF: Michael Hoffmann,
Holger Kachel
www.lisa-marketingservice.de
[email protected]
ENERGIE UND KOSTEN
SPAREN – ABER RICHTIG!
Die größten Batzen beim Energieverbrauch in
deutschen Haushalten machen nach Angaben
des Statistischen Bundesamtes die Beheizung
der Räume (70,3 %) und die Erzeugung von
Warmwasser (12,7 %) aus.
Diese Kosten auf clevere Weise senken, das ist
für die meisten Hauseigentümer der wichtigste
Grund für eine Modernisierung. Dabei gilt es,
möglichst alle Aufwendungen in den Blick zu
nehmen: Wie hoch ist die Eingangsinvestition?
Wann hat sich diese amortisiert? Welche langfristigen Ausgaben (z. B. für die regelmäßige
Wartung der Anlage) sind zu kalkulieren? Welche öffentlichen Fördermittel in welcher Größenordnung kann ich in Anspruch nehmen? All
diese Fragen sollten Sie unbedingt in die Wahl
der für Sie richtigen Modernisierungslösung
einbeziehen.
Hinweise hierzu finden Sie unter www.zertifizierte.meister-der-elemente.de/energieberatung. In der dortigen Fördermittel-Datenbank befinden sich die aktuellen Förderungen
der Städte, Landkreise, Gemeinden, Energieversorger, Bundesländer und des Bundes. Sie
erhalten direkt Informationen über alle Förderprogramme, die für Ihr Bauvorhaben in Frage
kommen – ganz gleich, ob Neubau, Sanierung
oder Modernisierung. Ferner haben Sie Zugang
zu Energiebedarfsrechner, Energieberaternetzwerk, Energiespartipps.
22 HAUSmagazin
Redaktion:
Mathias Müller
Dr. Michael Schreiber
Korrektorat:
Susanne Bisch
Anzeigenleitung:
Steffen Piffkowski
Grafische Leitung:
Michael Hoffmann
Grafik/Layout:
G + P Glanzer + Partner
Werbeagentur GmbH
www.glanzer-und-partner.de
Fotos:
shutterstock.com,
SHK AG
siehe Bildangaben
Syndicus:
RA Harald Belzer
Druck:
Peter Leutloff, I&D
VPM Druck KG, Rastatt
Auflage: 650.000
Ersterscheinung: Dezember 2014
Nachbestellung:
www.hausmagazin.de
© copyright 2014 für den
gesamten Inhalt, soweit
nichts anderes angegeben,
by SHK AG, Zeiloch 13,
76646 Bruchsal,
Nachdruck, auch auszugsweise, nur
mit ausdrücklicher Genehmigung.
GUTER HANDWERKSBETRIEB
Checkliste gibt
Orientierung
Was leisten gute Handwerker?
Fast jeder Hausbesitzer hat Anekdoten
über, vorsichtig ausgedrückt, „suboptimale“ Handwerkerleistungen parat. Es
geht aber auch anders. Es gibt sie, die
guten Handwerker.
Wer den billigsten Handwerker beauftragt, wird in der Regel nicht den Besten
bekommen. Es gilt auch im Handwerk:
Gute Leistung ist ihr Geld wert. Gute
Handwerker verstehen sich als Dienstleister für ihre Kunden. Sie haben eine
professionelle Organisation sowohl im
Büro als auch auf der Baustelle. Sie beschäftigen gut ausgebildete Fachkräfte
und bezahlen gute Löhne. Sie stärken
den Wohlstand in ihrer Region, weil sie
Steuern bezahlen und selbst Aufträge an
regionale Unternehmen vergeben. Sie
bevorzugen Markenprodukte europäi-
scher Hersteller, die im Garantiefall auch schnell und
zuverlässig reagieren.
Dies alles gibt den Kunden
die Sicherheit, dass ihr Bauvorhaben nach
ihren Wünschen, in der zugesagten Zeit,
zum vereinbarten Preis, fertiggestellt wird.
Kunden von guten Handwerkern können
sich darauf verlassen, dass ihr Bauvorhaben für sie stressfrei abgewickelt wird.
Gute Gründe, bei der Auftragsvergabe
nicht allein auf den Preis zu schauen. In
der Checkliste ist aufgeführt, was einen
guten Handwerker ausmacht. ■
Gute Handwerker und ihre
Kunden haben ein
gemeinsames Ziel: Dass das
Bauvorhaben bestmöglich
im Sinne des Kunden
realisiert wird.
Handwerksunternehmen, welche die Marke MEISTER DER
ELEMENTE führen, zeigen damit, dass sie sich auf einheitlich weitgehende Qualitätsversprechen für ihre Kunden verpflichtet haben. Sie sind Teil einer großen Kooperation von
über 900 Handwerksbetrieben der Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik.
Weitere Informationen: www.meister-der-elemente.de
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aktuellen Stand der Technik
lten
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eing
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 Pünktlichkeit: Werden Term
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sollt
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rmie
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und werden Sie rechtzeitig
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men
kom
hen
wider Erwarten etwas daz wisc
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iche
Bekommen Sie einen verbindl
Terminplan ausgehändigt?
TE N HA ND WE RK SB ET RIE B:
rungen wie
 Zuverlässigkeit: Werden Vereinba
Rückruf eingezum Beispiel ein versprochener
rtner für
halten? Haben Sie einen Ansprechpa
n?
abe
alle Fragen rund um Ihr Bauvorh
er und
Bekommen Sie dessen Handynumm
E-Mail-Adresse?
nds
 Sauberkeit: Wird die Baustelle abe
Überter
aufgeräumt? Tragen die Mitarbei
bt?
ekle
abg
schuhe? Werden die Laufwege
s
prei
Fest
 Preissicherheit: Wird Ihnen ein
garantiert?
Nach Fertigstellung:
it befragt?
 Werden Sie nach Ihrer Zufriedenheten, wird
ebo
 Wird ein War tungsver trag ang
rt?
ein erster Revisionstermin vereinba
HAUSmagazin 23
Gutes Wohnklima
ist planbar
Wohlgefühl im gut gedämmten Eigenheim
Ein angenehmes Wohnklima in gut gedämmten Eigenheimen ist eine echte
Herausforderung. Um die wertvolle Heizenergie im Haus zu halten, findet
hier so gut wie kein Luftaustausch über die Gebäudehülle statt. Da braucht
es eine durchdachte Be- und Entlüftung. Und die funktioniert im besten
Fall automatisiert.
24 HAUSmagazin
Ein angenehmes Wohnklima ist ohne
regelmäßigen Austausch der Raumluft
nicht möglich. Denn mit der Zeit reichern
sich in ihr diverse schädliche Stoffe an.
Dazu tragen nicht nur Ausgasungen aus
Möbeln bei, sondern auch der Mensch
selbst. Und die verbrauchte Atemluft
hat es in sich. Sie enthält ungesundes
Kohlendioxid (CO2), das sich in den Räumen anreichert. Gleichzeitig atmen die
Bewohner große Mengen Wasserdampf
aus. Durch Duschen, Baden, Kochen und
Putzen gelangt noch mehr Feuchtigkeit
in die Raumluft. Wird diese Luftfeuchtigkeit nicht regelmäßig nach außen abgeführt, schlägt sie sich an den kältesten
Stellen im Raum nieder. Das kann an der
Innenseite von Außenwänden sein, wenn
beispielsweise durch einen integrierten
Rollladenkasten die Wärmedämmschicht
dünner ist. Oder die Feuchtigkeit sammelt sich hinter Schränken, weil hier die
warme Heizungsluft kaum zirkuliert. Die
Folgen sind dramatisch: Schon nach kurzer Zeit entsteht gesundheitsschädlicher
Schimmel.
Lüften allein reicht meist nicht
Prinzipiell ließe sich das Problem durch
regelmäßiges Lüften lösen. Experten
empfehlen, mehrmals täglich gegenüberliegende Fenster bei zugedrehten Heizkörpern mindestens 10 Minuten ganz zu
öffnen. Aber das verlangt nicht nur Disziplin, sondern ist auch energetisch bedenklich, denn mit der verbrauchten Raumluft
verschwindet auch die in ihr gespeicherte
Heizenergie durch das Fenster. Die neu
Foto: Zehnder
WOHNRAUMLÜFTUNG
einströmende kalte Luft muss wieder aufgewärmt werden, dadurch steigen die
Energiekosten deutlich.
In modernen Energiesparhäusern
und in energetisch sanierten Altbauten
kommen daher immer häufiger Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung zum
Einsatz. Die Vorteile: Kohlendioxid und
Schadstoffe werden automatisch und
verlässlich aus der Raumluft entfernt.
Gleichzeitig wird die neu einströmende
Frischluft durch die in der Abluft enthaltene Heizenergie vorgewärmt. Das senkt
die Heizkosten und die klimaschädlichen
CO2-Emissionen nachhaltig. ■
Lüftungssysteme sind
mittlerweile so kompakt,
dass sie auch in Badoder Küchenschränken
Platz finden.
Abluft-Wärmepumpen bieten Mehrwert
Das ist eine intelligente Lösung: die Kopplung einer Abluft-Wärmepumpe mit der Lüftungsanlage.
Diese Kombination entfernt Feuchtigkeit und Schadstoffe aus der Raumluft, gleichzeitig kommt
Frischluft ins Haus. Die warme Abluft wird dann genutzt, um Heizung und Warmwasserbereitung zu
unterstützen. Die Geräte sind sehr kompakt und leise, einige Modelle können sogar unauffällig in die
Küchenzeile integriert werden.
Für ein optimales Wohnklima ist die individuelle Analyse der Wohnsituation unverzichtbar. Der Markt
bietet nicht nur automatische Zentrallüftungen mit oder ohne Wärmerückgewinnung, sondern auch
Geräte für einzelne Räume. Mitunter empfiehlt sich auch die Installation einer Single- oder Multi-SplitKlimaanlage, um auf Knopfdruck besseres Wohnklima genießen zu können. Da für die individuell optimale Lösung eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen ist, sollten Planung und Beratung immer
durch einen Klimafachmann aus dem SHK-Handwerk erfolgen.
HAUSmagazin 25
SCHÖNER ATMEN
Der Raumklimaspezialist Zehnder hat platzsparende Lösungen für die Raumlüftung im
Wohnungsbau und in Einfamilienhäusern
bis 120 m2 Wohnfläche entwickelt. Um seine
Systeme zu optimieren, bietet der Hersteller
auch neue Gehäuse für den Luftdurchlass
an. Sie sind durch eine Werkstoff-Umstellung auf einen speziellen Kunststoff laut
Hersteller sehr widerstandsfähig und hygienisch im Betrieb. Gleichzeitig werden drei
zusätzliche Modell-Abmessungen eingeführt, um weitere flexible Einbaulösungen
zu ermöglichen.
Was auf der Fotomontage zu
sehen ist, leistet im
Normalfall unsichtbar hinter
der Wand seinen Dienst:
Moderne Klimaanlagen zeigen
im Wohnumfeld lediglich
den Luftdurchlass. Bauherren
können zwischen vielen
Designvarianten wählen.
Foto: Zehnder
TOPTIPP
Foto: Ventilair
LUFT FÜRS
PASSIVHAUS
26 HAUSmagazin
Zentrale Lüftungsgeräte mit
Wärmerückgewinnung zeichnen sich durch einen hohen
Wirkungsgrad aus. Diese Geräte
sind platzsparend und geräuscharm ausgelegt und eignen sich sowohl für die Wandals auch Deckenmontage beim
Neubau, Passivhaus und der
Wohngebäudesanierung. Die
Geräte sind für den Einsatzbereich für Wohnflächen bis zu
75 m2 konzipiert.
Foto: Siemens
WARMES WASSER
OHNE ZU TROPFEN
Die Firma Siemens hat ihre Kleingeräte für die
Warmwasser-Erzeugung mit einer Tropf-StoppFunktion ausgestattet. Die verhindert das Tropfen
beim Aufheizen, spart Wasser und verringert Kalkablagerungen. Das Ausdehnungswasser tropft
nicht mehr aus dem Hahn, sondern bleibt im Gerät
und wird beim nächsten Zapfen genutzt.
STAUBSAUGERANLAGEN
Hausarbeit fast wie
an der frischen Luft
Große Erleichterung
bringt die zentrale
Staubsaugeranlage:
Kein schweres Gerät
hängt an dem Schlauch,
wenn schwer
zugängliche Stellen
gereinigt werden sollen.
Zentralstaubsaugeranlagen
bringen Mehrwert fürs Haus
Bequemlichkeit bei der Hausarbeit
bringt eine Zentralstaubsaugeranlage.
Verhältnismäßig schnell installiert bietet sie langanhaltenden Komfort für die
Hausbewohner.
Auch nachträglich lässt sich eine Zentralstaubsaugeranlage in ein Wohnhaus
einbauen. Der Aufwand beschränkt sich
in der Regel auf einen Tag Arbeit. Pro
70 m2 Wohnfläche rechnet der Fachmann
mit einer Saugsteckdose. Der Komfortgewinn ist beachtlich, denn beim Staubsaugen gelangt die Abluft über ein Feinfiltersystem ins Freie. Die Raumluft bleibt
sauber. Empfindliche Menschen, wie zum
Beispiel Allergiker, können aufatmen.
Weil das Gerät weitab vom Wohnbereich fest installiert ist, gibt es zum einen
kaum Geräuschbelästigungen und zum
anderen entfällt das lästige Hinterherschleppen des Staubsaugers. Gute Geräte lassen auch bei vollem Staubbeutel
kaum in ihrer Saugkraft nach. In der Regel genügt es, den Staubbeutel dreimal
im Jahr zu leeren.
Qualitätshersteller bieten zur reinen
Staubsaugerfunktion noch eine Fülle
von Zusatzfunktionen, welche die Hausarbeit weiter erleichtern, so zum Beispiel Wäscheabwurfschächte oder NassSauger. Und für die Küche: Einkehrdüse
oder Bröseldüse für die Arbeitsplatte.
Gute Handwerker kennen sich aus mit
Technik, die den Wohnkomfort erhöht.
Sie planen und installieren auch Zentralstaubsaugeranlagen. ■
ROLAND STANGER, Geschäftsführer der Firma Fawas:
„In der Regel ist eine zentrale Staubsaugeranlage für
ein Einfamilienhaus innerhalb eines Tages installiert.“
Fotos: Fawas
Zentralstaubsauger statt
Zwangsregulierung
Mit der EU-Verordnung 666/2013 wird
die elektrische Leistung von normalen
Staubsaugern auf nur noch 1.600 Watt
begrenzt. Ab 2017 sogar auf 900 Watt. Ich
halte das für einen krassen Eingriff in die
Privatsphäre und für wenig sinnvoll: Denn bei weniger Leistung
muss eben länger gesaugt werden. Der Stromverbrauch bleibt
unter dem Strich gleich. Zum Glück sind Zentralstaubsauger
von der EU-Regelung ausgenommen.
Ist die neue EU-Regelung Anlass für Sie, eine zentrale Staubsaugeranlage zu planen? Ihre Meinung interessiert mich sehr.
Mathias Müller [email protected]
HAUSmagazin 27
Wenn Ihr
Lieblingsplatz
nicht mehr
das Sofa ist.
Dann hat Ihr MEISTER DER ELEMENTE
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