Glattgarage GmbH - Der Glattfelder

Post CH AG
AZA/8192 Glattfelden
9. Juni 2016
26. Jahrgang
Nr. 12 / Auflage 2293
plus
Glattgarage GmbH
Filiale Glattfelden
Telefon 043 422 52 28
Webereistrasse 23 · 8192 Glattfelden
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Gemeindeversammlung muss über Tempo-30-Zone befinden
Verkehrssicherheit und Lebensqualität sind höchstes Ziel
An der Gemeindeversammlung vom kommenden 14. Juni soll abschliessend über zwei Varianten einer Tempo-30-Zone in Zweidlen-Station
befunden werden. Die Exekutive spricht sich dabei für das gesamte Gebiet aus.
Bruno Meier
Bereits zweimal wurde an Budgetversammlungen
über die Einführung einer Tempo-30-Zone in
Zweidlen-Station abgestimmt. Dabei unterlagen die
Initianten von zwei Petitionen, die eine Geschwindigkeitsreduktion auf der Rheinsfelderstrasse forderten, beide Male zugunsten einer vom SVP-Präsidenten Tommy Hafner geforderten Light-Variante,
die nur die Quartierstrassen betreffen würde. Wie
nun der Weisung des Gemeinderats zu entnehmen
ist, waren diese beiden Abstimmungen nicht ganz
korrekt, da die Versammlungsteilnehmer im Vorfeld
nicht wissen konnten, dass über eine Tempo-30Zone per se abgestimmt wird. Die Gemeindeversammlung darf nämlich nur über angekündigte Ge- Gemäss dem Vorschlag des Gemeinderates soll im ganzen Gebiet Tempo 30 gelten.
schäfte befinden. Zitat: «Die Stimmberechtigten haben Anspruch darauf, den Verhandlungsgegenstand
zu kennen, um sich darauf vorzubereiten und auch
zu entscheiden, ob sie an der Versammlung teilnehmen wollen.»
Fotomontage: Bruno Meier
Mittlerweile kämpfen die Anwohner von Zweidlen-Station seit Jahren für eine Tempo-30-Zone auf
der Rheinsfelderstrasse. Dies vor allem, um die Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig den zunehmenden Schleichverkehr etwas einzudämmen. Laut
einer Verkehrszählung im Jahre 2014 wird die
Rheinsfelderstrasse täglich von rund 2000 Fahrzeugen frequentiert. Der allergrösste Teil davon sind
Automobilisten, die dem Stau zwischen Eglisau und
Bülach ausweichen wollen. Dieses relativ hohe
Fortsetzung auf Seite 7
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Donnerstag, 9. Juni 2016
DER GLATTFELDER
4. Motorradmesse in der Kirche St. Josef
Segnung der Motorfahrzeuge und ihrer Lenker
Gestern Sonntag lud der katholische Pfarrer Stanislav Weglarzy
zum vierten Mal zu einem Töffgottesdienst in die St.-Josef-Kirche. Dabei wurden mangels Motorräder
auch für die Autos eine unfallfreie
Fahrt erbeten.
stühle den Weg nach Glattfelden gefunden hatten, wurden gleich auch
noch die anwesenden Autos gesegnet.
Gemeint waren damit allerdings nicht
die Fahrzeuge selbst, sondern deren
Benützer, für die Stanislav Weglarzy
bei seinem himmlischen Chef eine
unfallfreie Fahrt erbat.
Bruno Meier
Drei Schülerinnen unterhalten sich,
wo die Kinder herkommen. Die Italienerin weiss, dass es dazu viel Liebe
braucht, und schon sind die Kinder
da. Die Deutsche glaubt, dass man
dazu einen Vertrag unterzeichnen
muss, damit sie geliefert werden. Nur
die Schweizerin ist etwas unsicher.
«Ich kann es nicht genau sagen. Bei
uns in der Schweiz ist es von Kanton
zu Kanton verschieden», sagt sie. Mit
diesem Witz, der viel Gelächter in der
St.-Josef-Kirche auslöste, eröffnete der
katholische Pfarrer Stanislav Weglarzy
am Sonntag, 29. Mai, den diesjährigen Motorradgottesdienst. Eine Feier,
die ob des regnerischen Wetters zwar
deutlich weniger Gäste anlockte als in
Grosser Motorradfan
Stanislav Weglarzy macht die Segnung sichtlich Spass.
den vergangenen Jahren. Trotzdem
stiess der abwechslungsreiche Gottesdienst an diesem trüben Sonntagmorgen auf grosse Begeisterung.
Der Weg ist das Ziel
Nach einer kurzen Predigt zum Thema «Der Weg ist das Ziel», wobei der
Lebensweg gemeint war, übergab
Weglarzy das Wort an Hans-Peter
Liebhardt, der Bilder und Geschichten
Fotos: Bruno Meier
einer abenteuerlichen Motorradtour
durch Marokko präsentierte. Dazwischen unterhielt die Rafzerin Liza
Tanner mit einigen Gospel und Countrysongs, bei denen die Kirchgänger
jeweils begeistert mitklatschten. Der
Höhepunkt des Morgens war aber die
eigentliche Segnung der angereisten
Biker mit ihren Motorrädern, die der
unkonventionelle Pfarrer mit viel
Wortwitz und Fröhlichkeit vollzog.
Und da heuer deutlich weniger Feuer-
Dem katholischen Pfarrer machen die
Motorradgottesdienste jeweils viel
Spass. Als grosser Motorradfan sei er
jeweils bereits im Alter von 15 Jahren
ohne Führerausweis und ohne Helm
durch die Strassen des kleinen tschechischen Dorfes gerast, in dem er aufgewachsen sei, erzählte er einst. Als
Pfarrer habe er deshalb schon länger
von einer Töffmesse mit Segnung geträumt. Ein Traum, den er vor vier Jahren mit Unterstützung von Urban
Helbling und Rätus Stocker endlich in
die Tat umsetzen konnte. Heute zieht
Weglarzy für sich selbst allerdings
schon allein aus Sicherheitsgründen
einen Motorroller vor.
Kirchenzettel
Katholische Kirche
Glattfelden – Eglisau – Rafz
Chrischona-Gemeinde Glattfelden
Evangelische Freikirche,
Emmerstr. 2
Gottesdienstfeiern
Samstag, 11. Juni
Donnerstag, 9. Juni
18.00
18.45
Eucharistiefeier in Eglisau
PAX
Sonntag, 12. Juni
Sonntag, 12. Juni
Firmung in Rafz mit Generalvikar Dr. Josef Annen
Unsere Firmanden aus Glattfelden:
Carina Alves Araujo, Rubén Araujo Machado, Aaron
Kälin
9.30
Gottesdienst
Kinderhort, KidsTreff
Mittwoch, 15. Juni
17.45
18.30
Unihockey U13 beim Schulhaus Hof
Unihockey U16 beim Schulhaus Hof
Donnerstag, 16. Juni
Dienstag, 14. Juni
18.45
8.30
9.00
14.00
Rosenkranz in Glattfelden
Eucharistiefeier in Glattfelden
PAX
Samstag, 18. Juni
Ameisli und Jungschar
Sonntag, 19. Juni
Samstag, 18. Juni
18.00
Jugendgottesdienst in Glattfelden
9.30
Gottesdienst
Kinderhort, KidsTreff
Mittwoch, 22. Juni
Sonntag, 19. Juni
10.00
Eucharistiefeier in Eglisau
mit dem ökum. Kirchenchor
17.45 Unihockey U13 beim Schulhaus Hof
18.30 Unihockey U16 beim Schulhaus Hof
Diverse Hauskreise.
Für Fragen: 044 867 42 26 oder
[email protected]
www.chrischona-glattfelden.ch
Pfarreireise nach Prag
Von 13. bis 17. Juni ist Pfarrer Stanislav Weglarzy
mit Pfarreiangehörigen unterwegs.
Ökum. Altersnachmittag
im Altersheim Eichhölzli, Glattfelden
Donnerstag, 16. Juni, 14.30 Uhr
Thema: «Unser täglich Brot gib uns heute»
Christliche Gemeinde Unterland
Kapelle Eichhölzlistrasse 9
Sonntag, 12. Juni
10.15 Uhr Gottesdienst
Sonntag, 19. Juni
10.15 Uhr Gottesdienst
Herausgeberin: Lokalinfo AG
Inserate und Textannahme:
Stadt-Anzeiger Opfikon/Glattbrugg
Schaffhauserstrasse 76, 8152 Glattbrugg
Tel 044 810 16 44 Fax 044 811 18 77
Redaktion Glattbrugg
Roger Suter, [email protected]
Redaktionsschluss, Montag, 11.30 Uhr
Layout
Roland Wellinger,
[email protected]
Inseratenannahme
Patrizia De Tomi, [email protected]
Anzeigenschluss, Montag, 8.00 Uhr
Annahmen auch durch
Gemeindeverwaltung Glattfelden
Fax 044 867 11 85
Redaktion Glattfelden:
Bruno Meier
Tel 044 867 38 21 [email protected]
Erscheint 14-täglich, donnerstags,
in alle Haushaltungen, Auflage 2293
Jahresabonnement: Fr. 69.Glattfelder online
www.derglattfelder.ch
DER GLATTFELDER
Donnerstag, 9. Juni 2016
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Glattfelden
9. Juni bis 7. Juli 2016
Gemeinsam kochen +
Telefonnummern
Dienstag, 21. Juni, 10 Uhr, im Pfarrhaus.
Anmeldung bis am Vorabend, Telefon 044
867 21 34
Pfarramt: Pfr. Christhard Birkner,
Telefon 044 867 34 55,
[email protected]
Kirchlicher Unterricht:
Madeleine Gersbach-Moor, 044 867 20 36,
[email protected],
und Susanne Graf, 044 867 20 36,
[email protected]
Sekretariat der Kirchgemeinde:
Telefon 044 867 20 36,
[email protected]
Präsident der Kirchenpflege:
Christian Ulrich, Telefon 044 867 13 61,
[email protected]
Gottesdienste
Autoabholdienst für die Gottesdienste: Telefon
044 867 05 29 (Annemarie Lutz)
Sonntag, 12. Juni 2016
9.30
Sonntagsgottesdienst
Pfr. Christhard Birkner
Orgel: Nicolae Moldoveanu
Sonntag, 19. Juni 2016
9.30
Sonntagsgottesdienst
Pfr. Christhard Birkner
Orgel: Nicolae Moldoveanu
Sonntag, 26. Juni 2016
19.00 Taizé-Abendgottesdienst
mit Abendmahl
Pfr. Christhard Birkner
Sonntag, 3. Juli 2016
9.30
Sonntagsgottesdienst
Pfr. Christhard Birkner
Orgel: Nicolae Moldoveanu
Sonntag, 10. Juli 2016
9.30
Sonntagsgottesdienst
Predigt: Pfr. Chr. Birkner
Orgel: Nicolae Moldoveanu
Gottesdienst im Altersheim
«Eichhölzli»
Fiire mit de Chliine
Donnerstag, 23. Juni, 16.15 bis 16.45 Uhr,
in der Kirche. Anschliessend gemütliches
Beisammensein im Pfarrhaus
Kolibri
Samstag, 18. Juni, 9 bis 11.30 Uhr, in der
Chilestube. Auskunft: Susanne Graf
Kirchgemeindeversammlung
am 14. Juni 2016
Unsere ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet im Anschluss an die Versammlung
der politischen Gemeinde am Dienstag,
14. Juni 2016, im Gasthof Löwen statt.
Haupttraktandum ist der Rechnungsabschluss
2015. Danach wird die Kirchenpflege über das
Projekt «Kirche+» und seine Auswirkung auf
unsere Glattfelder Kirchgemeinde informieren
und für Rückfragen zur Verfügung stehen.
Taize-Lieder im Abendgottesdienst
am 26. Juni
Donnerstag, 7. Juli, um 12 Uhr im Pfarrhaus.
Anmeldung bei Fredi Gut bis am Vorabend:
Tel. 044 867 24 30
Lieder der Bruderschaft aus Taizé sollen im
Abendgottesdienst am 26. Juni 2016, um 19
Uhr, erklingen, wenn wir uns in unserer mit
Kerzen geschmückten Kirche zum Gottesdienst versammeln.
Die Lieder, das gemeinsame Abendmahl und
Momente der Stille werden uns ein wenig die
eindrückliche Atmosphäre der Gottesdienste in
Taizé nachempfinden lassen.
Seit 18 Jahren fahre ich alljährlich mit meinen
Konfirmandinnen und Konfirmanden nach Taizé und auch in diesem Jahr sind wir wieder,
vom Leben der Brüder in Taizé und der Begegnung mit den anderen ca. 650 Jugendlichen
aus ganz Europa tief beeindruckt, heimgekehrt.
Alle, die Freude an neuen Gottesdienstformen
haben, sind zu diesem Abendgottesdienst
ganz herzlich eingeladen!
Christhard Birkner
Gespräch am runden Tisch
Alphornklänge auf dem Sunnehof
Samstag, 25. Juni, Ausflug nach Zurzach, mit
Koni Erni und Pfr. Christhard Birkner. 13.30
Uhr, Treffpunkt am Pfarrhaus
Nun schon zum vierten Mal fand in Verbindung mit dem Brunch der Trachtengruppe am
29. Mai unser Sunnehof-Gottesdienst statt. In
Donnerstag, 9. und 23. Juni sowie 7. Juli,
je 9.30 Uhr. Auch Gäste aus dem Dorf sind
herzlich willkommen!
Abendgebet in der Kirche
Donnerstag, 9. und 23. Juni sowie 7. Juli,
jeweils 19 bis 19.30 Uhr in der Kirche.
Ökumenischer Seniorennachmittag
Donnerstag, 16. Juni, 14.30 Uhr, im Altersheim Eichhölzli, mit Maria Tomekova, Christhard Birkner und Team, Thema: «Unser täglich Brot gib uns heute»
Seniorenmittagstisch
diesem Jahr verhinderte das Regenwetter unseren Gottesdienst am Waldesrand und im
Zelt auf dem Sunnehof konnten wir unseren
Gottesdienst im Trockenen feiern. Von den
Alphorn-Klängen des Trios «Anzonico» wurden
die zahlreichen Gottesdienstbesucher begrüsst
und prächtig unterhalten. Es war der besondere Rahmen für die Taufen von Mika und Ainoa,
die von den Schülern der dritten Klasse unter
Leitung von Madeleine Gersbach liebevoll vorbereitet und mitgestaltet worden waren. Als
dann während des Gottesdienstes sogar einmal die Sonne hervortrat, war der Segen Gottes eindrücklich erlebbar.
Nach diesem schönen Erlebnis gottesdienstlichen Zusammenseins gebührt dem Ehepaar
Oski und Lisbeth Gwerder und ihren Helfern
für ihren grossen Einsatz ein ganz herzliches
Dankeschön. Ein herzlicher Dank gilt auch den
Frauen der Trachtengruppe mit ihrer Präsidentin Renate Keiser.
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Donnerstag, 9. Juni 2016
AMTLICHE
MITTEILUNGEN
GEMEINDE GLATTFELDEN
Zivilstandsnachrichten Mai 2016
Geburten
Amato Marica, von Zürich ZH, Tochter des Conte Antonio und
der Amato Venera, wohnhaft in Glattfelden ZH, geboren am
29. März 2016 in Bülach ZH (Nachtrag)
Simic Noemi, von Wallisellen ZH, Tochter des Anto und der Jelica
geb. Lukic, wohnhaft in Glattfelden, geboren am 16. April 2016 in
Bülach ZH (Nachtrag)
GEMEINDE GLATTFELDEN
Sanierung Rheinsfelderstrasse:
Abschnitt «S-Kurve» beim Kraftwerk
bis Gemeindegrenze Eglisau
Sehr geehrte Damen und Herren
Durch die Gemeinde Glattfelden wurden im Zuge der Sanierung
Rheinsfelderstrasse seit August 2013 umfangreiche Bauarbeiten im
genannten Bereich durchgeführt.
Abschliessend erfolgt nun der Einbau der Asphaltdeckschicht in 2
Ausführungsetappen. Baubeginn ist am 8. Juni 2016.
Die Fahrbahn muss an folgenden Tagen aus Gründen der Qualität
und Arbeitssicherheit grundsätzlich für jeglichen Fahrzeugverkehr
komplett gesperrt werden:
Etappe 1: Gasthaus «Fähre» bis ca. Gemeindegrenze
Dienstag, 21. Juni 2016, ab 6.00 Uhr:
Aufbringen
Trocknen Haftgrund
Mittwoch, 22. Juni 2016:
Einbau Deckbelag
Donnerstag, 23. Juni 2016, bis ca. 6.00 Uhr: Auskühlen Deckbelag
Glauser Lena Amélie, von Rüti bei Lyssach BE, Tochter des Stefan und der Miriam Deborah geb. Nüesch, wohnhaft in Glattfelden, geboren am 23. April 2016 in Bülach ZH (Nachtrag)
Donnerstag, 23. Juni 2016 ab 6.00 Uhr:
Eheschliessungen
Freitag, 24. Juni 2016, bis ca. 7.00 Uhr:
Studer, Marco, von Roggwil TG, mit Studer geb. Werder, Sarah
Ursula, von Endingen AG, getraut in Bülach ZH am 29. April
2016 (Nachtrag)
Schmid, Daniel Christian, von Glattfelden ZH, mit Schmid geb.
Stanojevic, Ceca, von Dietlikon ZH; getraut in Bülach am
13. Mai 2016
Todesfälle
Würmli geb. Gehring, Rosa, geb. 3. Dezember 1923, verwitwet,
wohnhaft gewesen in Glattfelden, gestorben am 7. Mai 2016 in
Glattfelden ZH
Brütsch, Hugo, geb. 6. Oktober 1949, ledig, wohnhaft gewesen
in Glattfelden, gestorben am 21. Mai 2016 in Bülach ZH
Etappe 2: Gasthaus «Fähre» bis «S-Kurve» beim Kraftwerk
Aufbringen
Trocknen Haftgrund
und Einbau Deckbelag
Auskühlen Deckbelag
ACHTUNG: Mit Behinderungen muss jeweils gerechnet werden.
Terminverschiebungen aus bautechnischen oder witterungsbedingten Gründen bleiben ausdrücklich vorbehalten, d. h., sollte der Einbau nicht wie vorgesehen möglich sein, verschiebt sich die Ausführung jeweils auf den
folgenden Werktag!
Die Zufahrt zum Parkplatz des Gasthauses «Fähre» (entweder via
Eglisau oder via Glattfelden) und die Fussgängerverbindung entlang dem Baustellenbereich werden signalisiert und bleiben durchgehend gewährleistet.
Beim Betreten der vorbehandelten Flächen (Bitumenhaftgrund) bestehen allerdings folgende Gefahren:
• stark erhöhte Rutschgefahr
• Verschmutzungen der Schuhe (und Kleidung) sowie aller anschliessend damit betretenen Flächen, wie z. B. Vorplätze, Treppen, Plättli- oder Teppichböden usw.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis für diese notwendigen Bauarbeiten und die dadurch entstehenden Umstände. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Bauleitung (Calörtscher Hirner, Eglisau, Herr
Röhm: 043 422 30 50) gerne zur Verfügung.
GEMEINDE GLATTFELDEN
Teilrevision der Gemeindeordnung
der Gemeinde Glattfelden
Inkraftsetzung per 1. August 2016
Der Gemeinderat Glattfelden hat mit Beschluss Nr. 221 vom
30. Mai 2016 entschieden:
Die teilrevidierte Gemeindeordnung der Gemeinde Glattfelden,
welche von den Stimmberechtigten an der Urne vom 28. Februar 2016 und vom Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss Nr. 398 vom 11. Mai 2016 genehmigt wurde, wird auf
den 1. August 2016 in Kraft gesetzt.
Glattfelden, 9. Juni 2016
DER GLATTFELDER
Gemeinderat Glattfelden
Situation Rheinsfelderstrasse
DER GLATTFELDER
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Donnerstag, 9. Juni 2016
Verhandlungsbericht
AMTLICHE
MITTEILUNGEN des Gemeinderats
und einen Kredit von CHF 533’600
Sitzung vom 30. Mai 2016.
GEMEINDE GLATTFELDEN
Ausschreibung Bauprojekte
Specogna Liegenschaften AG, Steinackerstrasse 55, 8302 Kloten,
vertreten durch:
Jürg Specogna AG, architektur und design, Steinackerstrasse 55,
8302 Kloten
Neubau von 6 Mehrfamilienhäusern an der Staltig- und Gärtnerstrasse, Revision der Umgebung, Erstellen von Ausweichzonen sowie eines Veloabstellplatzes entlang der Gärtnerstrasse
(bereits erstellt), auf Grundstück Kat.-Nr. 7946, an der Gärtnerstrasse 8 (W2B)
KLI Immobilien AG, Schaffhauserstrasse 131, 8152 Glattbrugg,
vertreten durch Rosa Lee, Dörflistrasse 10, 8192 Zweidlen
Umbau, Sanierung und neue Befensterung des bestehenden
Gebäudes Assek.-Nr. 1414 auf Grundstück Kat.-Nr. 5856 an
der Dörflistrasse 10 (K2)
Dauer der Planauflage: 20 Tage
Rechtsbehelfe: Begehren um Zustellung von baurechtlichen
Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung beim
Gemeinderat schriftlich zu stellen. Wer das Begehren nicht innert Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist
läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Glattfelden, 9. Juni 2016
Der Gemeinderat
GEMEINDE GLATTFELDEN
Gräberräumung
Nachdem die gesetzliche Ruhefrist für die Erdgräber Nrn. 1
bis 49 (1990 und ältere) sowie für die Urnengräber Nrn. 1 bis
48 (1992 und ältere) abgelaufen ist, hat der Gemeinderat die
Aufhebung und Abräumung dieser Gräber per 30. November
2016 beschlossen.
Die Hinterbliebenen werden gebeten, Grabsteine und persönliche Gegenstände bis zu diesem Zeitpunkt zu entfernen. Nach
Ablauf dieser Frist wird über nicht abgeholten Grabschmuck
ohne weitere Mitteilung und unter Ablehnung jeglicher Entschädigungspflicht und Vergütung des Materials verfügt.
Glattfelden, 9. Juni 2016
Die Friedhofvorsteherin
Baubewilligungen
• Bosshard Renato, Glattfelden / Erweiterung der Gartenwirtschaft beim
Restaurant «Zur Traube» auf Grundstück Kat.-Nr. 4499 an der Stockistrasse 1.
• Gemeinde Glattfelden / Erstellung
einer Wärmepumpe beim Gebäude
Assek.-Nr. 1277 auf Grundstück Kat.Nr. 6888 an der Wisengrundstrasse 6.
• Frei Alfred, Zweidlen / Neubau eines Gartenhauses auf Grundstück
Kat.-Nr. 7197 an der Dörflistrasse 1.
Anschluss an die ARA «Stampfi» /
Arbeitsvergaben
Mit den Umgebungsarbeiten des
Pumpwerks «Rheinsfelden» wurde
die Hüppi AG, Bülach, zum Preis von
CHF 50’535.80 beauftragt. Die Rückbauarbeiten für das Pumpwerk
«Rheinsfelden» wurden der Hildenbrand Kies AG, Neerach, zum Preis
von CHF 40’930 vergeben.
Gemeindewerke / Ersatzbeschaffung
eines Allzweck-Kommunalfahrzeugs
Das 20-jährige Allzweck-Kommunalfahrzeug «REFORM» ist aufgrund seines Alters und seiner Reparaturanfälligkeit zu ersetzen. Hinzu kommt,
dass das Fahrzeug den heutigen Ansprüchen (Lärm, Abgas und Arbeitssicherheit) nicht mehr vollumfänglich
genügt. Für die Ersatzbeschaffung
wurde eine Submission im Einladungsverfahren durchgeführt. Die eingegangenen Offerten wurden geprüft
und bewertet. Auch wurden mit den
drei offerierten Fahrzeugen Probefahrten durchgeführt. Dabei erreichte das
Fahrzeug «REFORM Muli T10X» die
höchste Punktzahl. Mit der Lieferung
des Fahrzeugs wurde die Landmaschinenstation Eglisau AG, Eglisau, zum
Preis von CHF 188’396.55 beauftragt.
Für zusätzlich Optionen (Allradlenkung und Volumenvergrösserung des
Salzstreuers) wurden weitere CHF
6’684.25 bewilligt.
Polizeibewilligung
Der Pfadi Wildenstein wurde das
Campieren auf dem Gemeindegebiet
Glattfelden (Privatgrundstück Kat.-Nr.
7720) in der «Buechhalden» vom
2. bis zum 16. Juli 2016 bewilligt.
Hagenbuchstrasse / Sanierung
Der Gemeinderat hat das Projekt für
den Ausbau und die Sanierung mit
Neubau eines Trottoirs und Werkleitungen der ch Calörtscher Hirner, Ingenieure Geometer Planer AG, Eglisau, genehmigt. Gleichzeitig hat er
den Kostenvoranschlag genehmigt
bewilligt. Da 70% der Kosten auf die
private Bauherrschaft entfallen, beträgt der Kostenanteil der Gemeinde
lediglich CHF 160’080. Dieser Betrag
liegt innerhalb der Ausgabenkompetenz des Gemeinderats, weshalb das
Geschäft nicht der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung unterbreitet wird.
Das Bauprojekt umfasst im Wesentlichen:
• Die Sanierung der Fahrbahn auf einer Länge von 115 m und die Neuerstellung eines südseitigen Trottoirs auf
einer Länge von 140 m mit Randabschlüssen. Im Weiteren wird die bis
anhin fehlende Strassenentwässerung
(Meteorwasserkanalisation)
erstellt
und die Strassenbeleuchtung wird erneuert.
• Es wird eine neue Schmutzwasserkanalisation ab dem bestehenden
Hauptkanal in der Bahnhofstrasse erstellt.
• Es erfolgen ein Teilersatz der Wasserhauptleitung und die Erstellung eines neuen Hydranten mit Zuleitung
sowie die Hausanschlussleitungen ab
Hauptleitung bis ausserhalb des Strassengrundstücks.
• Für die Erschliessung mit Strom, Telefonie und Kabelfernsehen wird eine
Rohranlage erstellt.
Im Weiteren hat der Gemeinderat die
Hüppi AG, Bülach, mit den Tiefbauarbeiten zum Preis von CHF
298’154.90 und die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich mit der Erneuerung/Anpassung der Strassenbeleuchtung zum Preis von CHF
22’091.30 beauftragt. Von diesen Beträgen entfallen 30% auf die Gemeinde.
Friedhof / Gräberräumung
Anlässlich der Erstellung des neuen
Gemeinschaftsgrabs wurden letztmals
Gräber aufgehoben und abgeräumt.
Inzwischen ist die gesetzliche Ruhezeit wiederum für einen Teil der Gräber abgelaufen, weshalb diese Gräber
aufgehoben werden sollen. Es handelt sich dabei um rund 130 Erd- und
Urnengräber im nördlichen Teil des
Friedhofs.
Vorgängig der Aufhebung findet eine
ökumenische Besinnung am Sonntag,
27. November 2016, um 14.00 Uhr
auf dem Friedhof statt. Die Hinterbliebenen werden soweit möglich
persönlich (schriftlich) informiert.
Mit den Arbeiten wurden der Friedhofgärtner (Koch Gärten GmbH,
Zweidlen) sowie die Gemeindewerke
beauftragt. Für die Arbeiten wurde
ein Kredit von CHF 21’000 bewilligt.
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Donnerstag, 9. Juni 2016
DER GLATTFELDER
Regionalkonferenz Nördlich Lägern
Im nächsten Winter kommen die «Rüttellastwagen»
wieder nach Glattfelden
An der 16. Vollversammlung der Regionalkonferenz Nördlich Lägern vom
25. Mai 2016 waren als Gäste die Regierungsräte Markus Kägi (ZH) und
Stephan Attiger (AG) eingeladen. Sie
erklärten die Forderung der Kantone,
dass entgegen den Empfehlungen der
Nagra unsere Region Nördlich Lägern
weiterhin als möglicher Standort für
ein atomares Endlager untersucht
werden soll. Nach Ansicht der kantonalen Expertengruppe basieren die
Empfehlungen der Nagra nämlich auf
einer unsicheren Datenlage. In gewissen Aspekten sei ein Lager in der Region Nördlich Lägern sogar vorteilhafter als in den beiden anderen weiterhin vorgesehenen Standortregionen
Jura Ost und Zürich Nordost.
Der Bundesrat wird zwar erst 2018
entscheiden, welche Standortregionen
weiter infrage kommen. Nachdem
aber bereits das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI die
von der Nagra vorgelegten Unterlagen als unzureichend beurteilt hat
und nun auch die Kantone die Weiteruntersuchung der Region Nördlich
Lägern fordern, wird die Wahrscheinlichkeit immer grösser, das Nördlich
Lägern definitiv in die Etappe 3 des
Auswahlprozesses kommt.
Was dies bedeutet, wurde der Vollversammlung von einem Vertreter der
Nagra dargelegt: Einerseits werden im
Winter 2016/2017 Vibrationsfahrzeuge an zahlreichen Orten der Region
gründliche 3-D-Seismik-Messungen
durchführen, andererseits werden
spätestens Anfang 2017 sieben bis
acht Gesuche für Sondierbohrungen
in 600 bis 1200 Meter Tiefe eingereicht. Insgesamt werden etwa 100
Personen während mehrerer Monate
in unserer Region arbeiten. Sollte der
Bundesrat, wie zu erwarten ist, «zugunsten» Nördlich Lägern entscheiden, werden ab 2019 drei bis fünf
Sondierbohrungen und zusätzlich
Untersuchungen des oberflächennahen Lockergesteins ausgeführt. Für die
Regionalkonferenz hat dies zur Folge,
dass unsere Arbeit weitergeht. Wir
werden nun unsere Arbeiten der Etappe 2 abschliessen und uns für die etwa 10 Jahre dauernde Etappe 3 vorbereiten. Es muss die vorläufige Stellungnahme zu Etappe 2 fertiggestellt
werden.
Im Weiteren werden wir uns unter anderem mit den Gutachten des ENSI
und der Kantone zu den Standortvorschlägen, mit den Grundlagen der
Umweltverträglichkeitsprüfung, mit
den Informationen zu den Schachtkopfanlagen, mit Fragen der Sicherheit, mit dem Rahmenbewilligungsverfahren und den Entwicklungsstrategien für die Region auseinandersetzen. Auch die Fragen der Entschädigung der vom atomaren Endlager betroffenen Region und die Verwendung
dieser Entschädigung für regionale
Projekte müssen angegangen werden.
Diese Abgeltungen sollen nicht gesetzlich geregelt, sondern in freiwilligen Vereinbarungen mit den Entsorgungspflichtigen festgelegt werden.
Auf Wunsch des Bundesamts für Energie BFE sollen nun allerdings in Etappe 3 die räumliche Ausdehnung, die
personelle Zusammensetzung, die
Organisation und die Kompetenzen
der Regionalkonferenz geändert werden. So soll ein Trägerverein gebildet
werden, in dem nicht mehr die Bevölkerung, sondern die Behördenvertreter die Mehrheit haben sollen.
Die Vollversammlung wurde mit einer
Podiumsdiskussion der anwesenden
Regierungsräte und der VertreterInnen
des BFE, der Nagra und der Leitungsgruppe der Regionalkonferenz, bei
der die Mitglieder der Regionalkonferenz ihre Fragen stellen konnten, abgeschlossen.
Zu hoffen bleibt, dass sich die Experten über die Beurteilung der Region
Nördlich Lägern einigen können und
schliesslich wirklich derjenige Standort ausgewählt wird, der für alle der
sicherste ist.
Für die Ortsparteien von Glattfelden,
Catrina Angele, Glattfelden
Bring- und Holtag im Wisengrund
Schnäppchenjäger wühlten nach brauchbaren Schätzen
Am vergangenen Samstagvormittag
lud die Gemeinde bereits zum siebten
Mal zu einem Bring- und Holtag in
den Werkhof «Wisengrund». Ein beliebter Anlass, der auch diesmal wieder ungewöhnlich viele Besucher anzog. Dabei konnte jeder seine gesammelten, und in gutem Zustand befindliche Schätze aus Estrich und Keller
im Gemeindewerkhof abgeben, wo
sie anschliessend von anderen
Schatzsuchern gefunden und unentgeltlich mitgenommen werden konnten. Ganz nach dem Motto: Tauschen
statt wegwerfen.
Emsiges Treiben
Bereits kurz nach 9 Uhr herrschte
zwischen den schwer beladenen Tischen ein emsiges Treiben. Den wer
zuerst kommt, hat bei diesem Spektakel jeweils die besten Chancen, etwas
richtig Wertvolles zu finden. Dies
dachten sich auch einige auswärtige
Händler, die jedoch alle wieder weggewiesen wurde. Dazu Gemeinderat
Stephan Betschart: «Der Bring- und
Holtag soll ein Anlass für die einheimische Bevölkerung sein und bleiben.
Deshalb werden auswärtige Besucher
jeweils erst nach 12 Uhr eingelassen.» So blieb man auch diesmal un-
Am Bring- und Holtag wühlten wieder überraschend viele Besucher nach verborgenen Schätzen.
ter sich und konnte nach Herzenslust
tauschen. Viele der Besucher schleppten nämlich mehr Schnäppchen mit
nach Hause, als sie gebracht hatten.
Und wer von der Schatzsuche hungrig oder durstig wurde, der konnte
sich in der Festwirtschaft des Pikettvereins bestens verpflegen und erho-
Foto: Bruno Meier
len. Alle Gegenstände, die nach 13
Uhr noch übrig blieben, wurden dann
von der Gemeinde fachgerecht entsorgt. (bm.)
DER GLATTFELDER
7
Donnerstag, 9. Juni 2016
Gemeindeversammlung muss über Tempo-30-Zone befinden
Verkehrssicherheit und Lebensqualität sind höchstes Ziel
Fortsetzung von Seite 1
Verkehrsaufkommen auf der schmalen Strasse hat schon des Öfteren zu
brenzligen Situationen geführt. Laut
Unfallstatistik ereigneten sich in den
vergangenen sieben Jahren auf dem
betreffenden Strassenabschnitt fünf
Verkehrsunfälle mit einem Leichtverletzten. So fragte den auch bereits an
der Gemeindeversammlung im Dezember 2014 ein Votant, ob denn zuerst ein Kind sterben müsse, bevor
man bereit sei zu handeln. Bei einer
Frontalkollision mit einem Personenwagen ist das Risiko für einen Fussgänger, dabei zu sterben, bei Tempo
50 nämlich rund sechs Mal höher als
bei Tempo 30.
Polizei für erste Variante
Der Gemeinderat hat bereits aufgrund der ersten Petition ein Verkehrskonzept für die Rheinsfelderstrasse in Auftrag gegeben. Und
nachdem sie die Stimmbürger an der
Budgetversammlung im Dezember
2014 für eine Verkehrsberuhigung in
Zweidlen-Station ohne Rheinsfelderstrasse aussprachen, liess er auch
diese Variante prüfen. Beide Gutachten wurden anschliessend von der
Verkehrstechnischen Abteilung der
Kantonspolizei Zürich geprüft. Diese
nahm im Januar dieses Jahres wie
folgt Stellung: «Aus unserer Sicht
Am 14. Juni muss die Gemeindeversammlung darüber befinden, ob auf der viel befahrenen Rheinsfelderstrasse TemFoto: Archiv
po 30 eingeführt wird.
macht die Variante mit integrierter
Rheinsfelderstrasse mehr Sinn, weil
dadurch genau die Strasse, welche
Zweidlen-Station trennt, beruhigt
wird und somit die Querung zwischen den Quartieren Letten und
Bahnhof vor allem für die Schulkinder erleichtert und sicherer wird.»
Nachdem im Grundsatz aber beide
Varianten möglich sind, erachtet es
der Gemeinderat als fair und trans-
parent, die beiden Vorschläge am
14. Juni gegeneinander zur Abstimmung zu bringen. Für den Gemeinderat hat die Verkehrssicherheit oberste Priorität. Gleichzeitig steht er dafür
ein, die Lebensqualität durch Lärmund Abgasreduktionen zu erhöhen
und Wohnquartiere wenn immer
möglich vom Durchgangsverkehr zu
entlasten. Letzteres sei allerdings nur
bei Einführung von Tempo 30 im ge-
samten Gebiet Zweidlen-Station realistisch. Deshalb wird er der Gemeindeversammlung empfehlen, der Variante «Gesamtes Gebiet» zuzustimmen, da damit die Verkehrssicherheit
besser gewährt ist. Dies umso mehr,
da durch die rege Bautätigkeit in
Zweidlen-Station zahlreiche weitere
Kinder zu erwarten sind, die diese
Strasse auf dem Weg zum Kindergarten täglich überqueren müssen.
Leserbriefe
Tempo 30 – Ja – nur in
ganz Zweidlen-Station
Trotz massivem Widerstand seitens
der SVP kommt nun doch eine Abstimmung über eine Tempo-30 Zone
in Zweidlen-Station zustande. Auf
der Rheinsfelderstrasse in ZweidlenStation wird viel zu viel und auch oft
zu schnell gefahren. Die «Schleicher» benützen die Rheinsfelderstrasse als Durchflugstrasse, und die
Kinder riskieren täglich ihr Leben,
wenn sie die Strasse zur Erreichung
des Kindergartens oder Schulweges
überqueren oder verlassen müssen.
Muss wirklich zuerst etwas passieren? In wenigen Monaten haben wir
beim Bahnhof eine neue Überbauung mit 200 Wohnungen/neuen Einwohnern und demzufolge auch viele
Kinder. Das verschärft die Problematik also in absehbarer Zeit noch viel
mehr.
An der letzten GV wurde von der
SVP der Antrag gestellt, dass nur die
ohnehin schon ruhigen Nebenstrassen zusätzlich zu beruhigen seien.
Wo ist denn aber nun der Verkehr?
Auf der Rheinsfelderstrasse verkehren an Werktagen ca. 3100 Fahrzeuge (Hochrechnung aus den Messungen der KaPo), während an der Hagenbuchstrasse (wo SVP-Präsident
Tommy Hafner wohnt) nur etwa 20
Fahrzeuge pro Tag verkehren. Es fragt
sich daher, wieso eine schon extrem
ruhige Strasse noch zusätzlich beruhigt werden soll. Handelt es sich dabei evtl. um persönliches Interesse
des SVP-Präsidenten, den zu erwartenden Verkehr der neuen Überbauung zu kanalisieren und möglichst
nicht an seinem Haus vorbei zu führen? Die Kantonspolizei hat sehr
grosse Erfahrung und empfiehlt ganz
klar, ganz Zweidlen-Station inklusive
der Rheinsfelderstrasse in eine Tempo-30-Zone umzuwandeln. Auch
der gesamte Gemeinderat ist sich sicher, dass nur diese Variante keine
Verschleuderung von Geld bedeutet
und ihren Zweck erfüllt: Beruhigung
des Verkehrs, Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und eine Chance für
die Dorfbewohner, wieder eine Gemeinschaft zu sein ohne trennende
Raserstrasse.
Robby Pauletto, Zweidlen-Station
Endlich Tempo 30 in
ganz Zweidlen-Station
An der nächsten Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2016 wird
über eine Verkehrsberuhigung im
Weiler Zweidlen-Station abgestimmt.
Nachdem in Glattfelden bereits mehrere solchen Zonen problemlos eingeführt wurden, möchten wir in
Zweidlen ebenfalls die Lebensqualität für alle Einwohner merklich erhöhen. Alle – nicht nur die direkten Anlieger an der Rheinsfelderstrasse –
profitieren! Darum empfehlen auch
der Gemeinderat und die Kantonspolizei, die Variante 1 anzunehmen.
Ich bin eine Direktbetroffene und bitte alle Glattfelder um ihre Unterstützung, damit auch wir hier einen ruhigen Feierabend ohne den massiven
Schleichverkehr (über 2000 Fahrzeuge täglich mit bis zu 78 km/Std.) geniessen können, die Schulkinder ohne Angst die Strasse kreuzen und
den Radweg erreichen können und
ganz allgemein der Charakter unseres schönen Dorfes wieder zur Geltung kommt. Die Erfahrungen aus
Bassersdorf, Regensdorf usw. sind allesamt dieselben: Zuerst Widerstand
und Nichtwollen, nach Einführung
und Kontrolle will keine Gemeinde
(oder die Anwohner) wieder den alten Zustand, es sind alle sehr zufrieden und würden es genauso wieder
so machen.
Mit Ihrem Erscheinen an der Gemeindeversammlung können Sie unser Anliegen unterstützen und dafür
sorgen, dass ganz viele Zweidler ihr
Zuhause geniessen können.
Eveline Kainhofer, Zweidlen
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Donnerstag, 9. Juni 2016
DER GLATTFELDER
Gästerekord am Sonntagsbrunch der Trachtengruppe
Ein Brunch mit Rösti, Spiegeleiern, Zopf und viel Musik
Am Sonntag, 29. Mai, lud die einheimische Trachtengruppe bereits
zum siebten Mal zu einem herzhaften Zmorgebrunch in Oskis Besenbeiz. Ausgebucht bis auf den letzten Platz genossen 127 Gäste den
unterhaltsamen Anlass.
Yvonne Russi
Der Sonntagsbrunch der Trachtengruppe ist jedes Jahr ein kulinarisches
Highlight in der Glattfelder Vereinslandschaft. Bei bester musikalischer
Unterhaltung verbrachten die Besucher ausgelassene Stunden mit Familie und Freunden im Festlokal der Familie Gwerder auf dem «Sunnehof».
Bereits vor dem Gottesdienst, der in
einem eigens aufgestellten Zelt auf
dem Hausplatz stattfand, wurden die
Kirchgänger bei regnerischem Wetter
freundlich von drei Alpakas begrüsst.
Pfarrer Christhard Birkner gestaltete
zu Beginn wie gewohnt einen sehr
persönlichen Gottesdienst. Als Höhepunkt wurden zwei junge Erdenbürger durch den Akt der heiligen Taufe
Die Trachtengruppe umrahmte ihren traditionellen Brunch mit fröhlichen Liedern.
in der christlichen Gemeinschaft aufgenommen. Die beiden Täuflinge
Ainoa Meili und Mika Wassmer reagierten dabei auf den Taufakt ganz
unterschiedlich. Während Mika das
Fotos: Yvonne Russi
Die Alpakas verabschiedeten jeden Besucher persönlich.
Weihwasser sichtlich genoss, zierte
sich Ainoa, wie es sich für ein richtiges Mädchen gehört, ein wenig. Verständlich, litt darunter doch die schön
hergerichtete Frisur. Hungrig ging es
danach in die rustikale Besenbeiz, wo
die Trachtengruppe mit einem herrlichen Frühstück aufwartete. Von Rösti
über Spiegeleier und herrlichem Aufschnitt bis hin zu knusprigem Bauernbrot blieben bei diesem frischen und
umfangreichen Angebot keinerlei
Wünsche offen. Untermalt mit volkstümlichen Liedern der Trachtengruppe
unter der Leitung von Vreni KochSchmid wurde über Stunden viel und
ausgiebig geplaudert, diskutiert, gelacht und natürlich geschlemmt. Wie
gewohnt warteten die Frauen der
Trachtengruppe danach noch mit einem Kuchenbuffet auf. Die Alpakas
auf der nahen Weide folgten neugierig dem ungewohnten Treiben auf
dem Hof und verabschiedenden dann Der kleine Mika Wassmer schien den
abschliessend jeden Gast persönlich.
Taufakt richtig zu geniessen.
Hanna Kägi war für das Braten der Spiegeleier zuständig.
Mit 127 Gästen war die rustikale Besenbeiz bis auf den letzten Platz besetzt.
DER GLATTFELDER
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Donnerstag, 9. Juni 2016
Let’s play piano and flute
Musikschüler bewiesen ihr Können im Altersheim
Am 25. Mai fand im Altersheim
Eichhölzli ein Konzert der Musikschülerinnen und Musikschüler der
Klavierlehrerin Barbara Atzenweiler-Bohnert und der Flötenlehrerin
Myriam Dickinson Hidber statt.
Bruno Meier
Die einheimische Pianistin Barbara
Atzenweiler-Bohnert hat es zur Tradition gemacht, für ihre Schülerinnen
und Schüler jeweils einen öffentlichen
Auftritt zu organisieren, bei dem sie
das Erlernte vor grösserem Publikum
präsentieren dürfen. So auch am vergangenen 25. Mai im Alters- und Pflegeheim Eichhölzli, wo zahlreiche angehende Musikerinnen und Musiker
der Musikschule Bülach die Fortschritte, die sie im vergangenen Jahr gemacht haben, unter Beweis stellen
konnten. Dies in individuellen Outfits,
die den jeweiligen Musikstücken
nachempfunden wurden. Ein erfrischendes Konzert zum SommeranFotos: Bruno Meier
fang, der dem Publikum viel Freude Gruppenbild zur Erinnerung an das gelungene Sommerkonzert.
bereitete. Die anwesenden Eltern und
Pensionäre zeigten sich auf jeden Fall
begeistert von den jungen Musikkünstlern. Jeder einzelne Auftritt wurde mit wohlwollendem Applaus bedacht, und zum Schluss gab es auch
noch ein grosses Lob von Heimleiter
Philipp Frauenfelder. Wie dieser betonte, seien solche Anlässe, bei denen
sich alte und ganz junge Menschen
zu gemeinsamen Anlässen treffen,
äusserst wertvoll und trügen viel zu
einem harmonischen Klima im Heim
bei. Anschliessend spendierte der
Heimleiter den vierzehn jungen Musikerinnen und Musikern einen leckeren Zvieri. Lob überbrachte aber auch
Koni Ulrich als Vertreter der Musikschule Zürcher Unterland, der dem
musikalischen Nachwuchs für das gelungene Konzert herzlich gratulierte
und Barbara Atzenweiler-Bohnert für
ihre unermüdliche Lehrarbeit einen Nelly Bressan begeisterte mit dem Claire Altermatt erfreute die Zuhörer Vanessa Luu intonierte den «SomStück «What shall we do».
mit dem Lied «Ein Regenbogen».
mernachtstraum».
Blumenstrauss überreichte.
Svenja Zehr spielte auf der Querflöte «Ostinato» und «Manola’s Song».
Bei Tim Becks «Pink Panther» passte auch das Outfit ausgezeichnet.
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Donnerstag, 9. Juni 2016
Kleine und grosse Kundschaft beim Stöbern.
Daniela Binder in ihrem Element.
DER GLATTFELDER
Fotos: zvg.
Bibliothek Glattfelden
Bücherabend und Flohmarkt in der Bibliothek
Am Dienstag, 24. Mai, fand in der Bibliothek der frühlingshafte Bücherabend statt. Zahlreiche Personen fanden den Weg zur Präsentation von
Daniela Binder von der Obergass
Buchhandlung in Winterthur. Die ausgewählten Neuerscheinungen dieses
Frühlings deckten viele verschiedene
Interessensgebiete ab. Da gab es Familienfrauen und Männergeschichten,
biografische Romane, Unterhaltendes,
spannende Krimis und historische Romane wie auch Bücher von Schweizer Autoren. Nicht zu vergessen das
für jede Vorstellung ausgesuchte besondere Buch.
Wie üblich wurden die vorgestellten
Bücher von Daniela Binder mit allen
namentlich erwähnten Hauptpersonen, ihrem Alter, die Zeit, in der sich
die Geschichte des Buches abspielte,
mit zusätzlichen Informationen und
humorvollen Einlagen ergänzt. Es war
ein besonderes Vergnügen zuzuhören. Beim anschliessenden feinen
Apéro wurde rege diskutiert und die
vorgestellten Bücher konnten ausgeliehen werden.
Die aktuelle Bücherliste liegt in der
Bibliothek auf oder kann auf der
Homepage der Bibliothek, der Schule
oder der Gemeinde heruntergeladen
werden. Gerne reservieren wir Ihnen
Ihr Wunschbuch. Wer diesen Bücherabend verpasst hat, kann sich auf den
nächsten freuen, an dem die Neuheiten des Herbstes vorgestellt werden.
Er findet am Dienstag, 15. November, um 19.30 Uhr statt.
Am Samstag darauf, den 28. Mai fand
der Flohmarkt statt. Da wurden die
ausgeschiedenen Bücher des letzten
Jahres präsentiert. Sie konnten für einen kleinen Beitrag, rund einen Franken pro Medium, ergattert werden.
Das Angebot wurde von Klein und
Gross stark genutzt. Die einen versuchten, Exemplare ihrer Lieblingsreihe zu erwischen, die anderen deckten
sich für die Ferien ein oder stockten
ihren Bestand zu Hause auf. Es
herrschte emsiger Betrieb. Wer seine
Schätze gefunden hatte, konnte sich
nach der Schlepperei beim vielseitigen Kuchenbuffet stärken. Gerne machen wir Sie auf die nächsten Veran-
Auch die Kleinsten waren interessiert.
staltungen der Bibliothek aufmerksam: Krimitalk rund um die Serie
«Der Bestatter». Mit Autor und Arzt,
Peter Hänni, Drehbuchautor Dominik
Bernet und Journalist Urs Heinz Aerni. Freitag, 10. Juni, 19.30 Uhr.
Musikalisch-witzig-satirischer Rundgang durch die Bibliothek mit dem
Duo Kur & Bad, Freitag, 16. September, 20 Uhr.
Also nicht verpassen, nutzen Sie das
erweiterte Veranstaltungsprogramm
der Bibliothek zum 100-Jahr-Jubiläum. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Sonja Burri
DER GLATTFELDER
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Donnerstag, 9. Juni 2016
Exkursion in die Natur
Ein Glatt(er) Ausflug der Waldspielgruppe Waldzwärgli
Wir trafen uns gut gelaunt am 25. Mai
bei der Brücke vor dem Glattfelder
Stromhaus. Auf dem Fussmarsch waren unsere neugierigen Waldzwärgli
Entdecker. Blumen, Gräser, Spinnen,
Schnecken. Alles musste bestaunt und
teilweise angefasst werden. Sie wurden zu Detektiven, als sie ein regungsloses Vögelchen sahen. Sie stellten Fragen und gaben sich selbst fantasievolle Erklärungen. Wir Leiterinnen staunten, was sie alles in der
Waldspielgruppe erlernten. Sie entdeckten das Lagerfeuer und wussten,
gleich grillieren wir die Würste. Nach
dem Essen wollte keiner Zeit verlieren, der Fluss lud zum Spielen ein.
Wir erfuhren von unseren Waldzwärgli, wie man sich am Fluss verhält und
auf was man achtet. So vorbereitet,
stand dem Spass nichts mehr im Weg.
In der Glatt spürten wir mit nackten
Füssen das Wasser und fühlten die
glitschigen Steine. Es wurde geworfen,
gefischt, mit dem Netz hantiert. Wir
vergnügten uns. Als Dessert gab es
Schokoladenkuchen, Gummizwerge
und als Hit die selbstgebratenen
Marshmallows.
Spannend war dann noch der kurze
Weg zum Pferdestall Richtung Hochfelden. Eine Entenmutter mit ihren
Jungen. Wie die wohl heissen? Hunde, die sich ihr nasses Fell ausschüttelten. Ob da wohl Flöhe mit wegfliegen? Die ersten sahen ihre Mamas
und liefen los. Das Lächeln von Müttern, die ihre glücklichen Waldzwärgli abholen und gleich aufmerksam
zuhören müssen, wenn ihre aufgeregten Kinder Einzelheiten berichten.
Das war für uns den Leiterinnen Silvia
Strehle, Bettina Mathys und Karin
Schneider der krönende Abschluss.
Ein schöner Glatt(er) Ausflug war das.
Ab kommenden August starten wir
Die Spiele am und im Fluss machten den Waldzwärgli grosse Freude.
Mittwoch und Donnerstag mit «neuen» Waldzwärgli. Wir sind gespannt
sie kennenzulernen, sie zu begleiten,
mit ihnen die Natur zu entdecken, zu
spielen und zu basteln. Besuchen sie
uns unverbindlich für einen Schnuppermorgen. Wir haben noch freie
Plätze.
Verein Waldspielgruppe Glattfelden
Auskunft und weitere Informationen unter Telefon 079 546 11 77 oder www.waldspielgruppe-glattfelden.ch. Kontakt auch unter [email protected]
Was gibt es Besseres, als eine Wurst am Lagerfeuer zu grillieren.
Fotos: zvg.
Verdiente Ruhepause nach der anstrengenden Entdeckungstour.
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Donnerstag, 9. Juni 2016
DER GLATTFELDER
Kein seltener Anblick an diesem Turnier: Die Glattfelderinnen kennen nur eines und das ist Angreifen.
Fotos: zvg
CS-Cup-Fussballturnier
Glattfelden schafft die Qualifikation für den Final
Die Fortsetzung des CS-Cups wurde
für Glattfelden zur Erfolgsgeschichte.
Am Mittwoch, 25. Mai, nahmen, wie
bereits früher erwähnt, die Teams der
1. Sekundarklassen teil.
Bei den Jungs gingen Ryan, Eltan, Jeremy, Leandro, Cedric, Batuhan, Mattia, Justin, Cordin, Bruno und Can an
den Start. Sie kämpften von Anfang an
nicht nur gegen die Gegner, sondern
auch gegen sich selbst. So wurde viel
zu oft versucht, über das ganze Spielfeld zu dribbeln, anstatt einmal den
besser positionierten Mitspieler mit einem Pass zu bedienen. Auch liessen
die Jungs ihren Emotionen oft zu viel
Raum, sodass Freistösse oder gar eine
gelbe Karte die andere Mannschaft in
Vorteil brachte.
Das erste Spiel endete 0:0, trotz
Chancenplus der Glattfelder. Nach
Spielschluss haderte man umso mehr
über die zwei Szenen, in denen ein
Stürmer alleine vor dem gegnerischen
Torhüter gescheitert war. Dann setzte
es eine 1:2-Niederlage ab, wobei es
durchaus schlimmer hätte kommen
können. Auch das letzte Spiel ging
verloren, diesmal 0:3. Dank den Paraden von Goalie Leandro ist Glattfelden nicht komplett untergegangen.
Um einiges besser spielten die Mädchen. Im ersten Match waren die
Gegnerinnen chancenlos und wurden
mit 6:0 vom Platz gefegt. Im zweiten
Spiel wurden anfänglich viele sichere
Torchancen nicht verwertet. Dann
aber setzten sie Dampf auf und schossen vier Tore zum 4:0. Im letzten
Spiel hatten es die Glattfelderinnen
mit starken Gegnerinnen zu tun.
Trotzdem gewannen sie auch dieses
Spiel mit 2:0.
Drei Spiele und kein Gegentreffer,
was will ein Team mehr? Sandrines
Paraden im Tor und eine starke Vertei-
Hinten von links: Melina, Sandrine, Shirin, Eljesa, Florenta, Adriana. Vorne
von links: Asli, Leorita, Gianna.
digung waren Teil dieses Erfolgsre- ganze Dutzend Tore für Glattfelden
zepts. Den anderen Teil dazu bildeten schoss. Platz 1 und Qualifikation für
die Stürmerinnen Gianna, Shirin, Elje- den Kantonsfinal! Bravo!
sa und Leorita, die zusammen das
Werner Flück
Glattfelden vor dem gegnerischen Tor.
Shirin setzt sich durch.
Gianna und Eljesa lancieren einen Gegenangriff.
Kein Durchkommen für die Gegnerinnen.
DER GLATTFELDER
13
Donnerstag, 9. Juni 2016
Die Gegnerinnen jederzeit im Griff gehabt – trotzdem nur einen Punkt gewonnen.
Fotos: zvg
CS-Cup-Kantonsfinal
Glattfelden mitten drin und doch ausgeschieden
Am Mittwoch, 1. Juni 2016, reisten
die Girls der 1. Oberstufe (Gianna,
Sandrine, Shirin, Eljesa, Leorita, Florenta, Adriana, Melina, Asli), die sich
am 26. Mai souverän für den Kantonsfinal qualifiziert hatten, nach Zürich in die Allmend Brunau. Die Stimmung bei der Anreise war ausgelassen
und zuversichtlich, aber auch ein wenig angespannt, schliesslich ging es
um nichts Geringeres als die Qualifikation für den nationalen Final in Basel.
Nach der Anmeldung des Teams, der
Ausweiskontrolle der Spielerinnen
und einer kurzen Aufwärmsequenz
stand um 14 Uhr der erste Ernstkampf
gegen die Vertreterinnen der OS Stadel an. Glattfelden war von Beginn an
dominant, fuhr einen Angriff um den
anderen und stand defensiv sicher.
Leider verfehlten bis zum Schluss
sämtliche Schüsse das gegnerische
Tor, womit man sich mit einem 0:0
begnügen musste. Aber hey, ab jetzt
alles gewinnen, und der Halbfinal ist
auf sicher.
Anpfiff zum zweiten Gruppenspiel
war um 15 Uhr. Die Gegnerinnen, die
vor dem Spiel noch ein bisschen belächelt wurden, warteten mit einer
pfeilschnellen und technisch versier-
Shirin beim Einwurf.
ten Stürmerin auf. So kam es, wie es
kommen musste. Mit einem Solo über
das halbe Feld wurde die Glattfelder
Verteidigung überrannt und auch Torhüterin Sandrine konnte das erste Gegentor nicht verhindern. Von da an
wurde diese Gegenspielerin kompromisslos gedeckt und angegangen und
Glattfelden kam besser ins Spiel. Mit
einem Flügellauf über die rechte Seite
tankte sich Gianna durch und vernaschte die gegnerische Torhüterin
mit einem flachen Schuss in die entfernte Torecke und markierte so das
1:1. Bei diesem Resultat blieb es bis
zum Abpfiff.
16 Uhr – Moment der Wahrheit
Im letzten Gruppenspiel mussten die
Glattfelderinnen gegen die bis dahin
ungeschlagenen Gruppenersten antreten. Die Resultate aus den ersten beiden Runden zeigten eines deutlich:
Nur ein Sieg konnte die nötigen
Punkte einbringen, um die Gruppe
auf Platz eins oder zwei zu beenden
und in den Halbfinal vorzustossen.
Diese Mission geriet schon bald arg
ins Wanken, als Glattfelden innert
wenigen Minuten zwei Gegentore
kassierte. Aber davon liessen sich die
Einsatz pur, führte aber leider nicht zum Erfolg.
moralisch starken Spielerinnen nicht
runterziehen und hielten mit vollem
Einsatz dagegen. Shirin, die talentierte
Stürmerin auf der linken Angriffsseite,
rackerte unablässig und traf drei Minuten vor dem Ende mit einem herrlichen Schlenzer in die hohe rechte
Ecke. Leider reichte die Zeit nicht
mehr aus, um die Aufholjagd mit einem Sieg zu vollenden, und es war
Gianna beim Spielaufbau.
klar, dass man die Gruppe auf Rang
drei von vier beenden und somit ausscheiden würde.
Trotzdem ist hier festzuhalten: Es
wurde bis zuletzt gekämpft und gefightet – diese Truppe wird in den
nächsten zwei Jahren weitere Chancen bekommen, sich zu beweisen.
Go Glattfelden!
Jonathan Müller
DER GLATTFELDER
15
Donnerstag, 9. Juni 2016
Schule Glattfelden
Neue Schülerratspräsidenten gewählt
Der letzte Schülerrat in diesem
Schuljahr fand am 24. Mai in der
Mediothek im Schulhaus Eichhölzli
statt.
Zu Beginn begrüsste Shania die Klassendelegierten und stellte die Gesprächsregeln vor. Danach lasen Rebecca und Yasmine das Protokoll
vom 23. März vor. Es wurde dankend angenommen.
Anschliessend wurden die Schülerratspräsidenten für das nächste
Schuljahr gewählt. Am meisten Stimmen bekamen Merissa und Yannick,
die neu den Schülerrat leiten dürfen.
Männerforum
Das soll Kunst sein
Neue Pausenregel
Da es in den Pausen auf dem Fussballplatz immer wieder Diskussionen
und Probleme gab, wurden in den
Klassen mehrere Regeln und Vorschläge gesammelt, um diese zu lösen. Im Schülerrat wurden nun folgende Regeln festgelegt:
Es dürfen keine Gäste zu den Spielen
eingeladen werden, und man soll
fair spielen. Das heisst, man soll zugeben, wenn ein Foul passiert ist, die
älteren Kinder sollen Rücksicht auf
Yannik und Merissa, die beiden neuen Schülerratspräsidenten.
die Jüngeren nehmen und bei Verletzten soll ein Timeout gemacht und
geholfen werden.
Die Schüler aus Zweidlen möchten
grosse Tore auf dem Rasen beim Pausenplatz. Im Schülerrat wurde beschlossen, dass Dionisis, Gianluca,
Foto: zvg
Vincent und Jeremy mit Herrn Stiefel
zu Frau Burgener gehen, um mit ihr
zu besprechen, ob dies möglich ist.
Zum Schluss dankte Herr Stiefel allen, die ein Ämtchen hatten, für ihren Einsatz, und Shania schloss den
Schülerrat.
Rebecca und Yasmine
Turnverein Glattfelden
Faustballturnier Glattfelden 2.0
Wegen mangelnder Anmeldungen
fand letztes Jahr leider kein Faustballturnier statt. Für uns, die Turner
des Turnvereins Glattfelden, war dieses Plauschturnier ein fixer Anlass im
Kalender, und wir haben ihn letztes
Jahr sehr vermisst. Daher möchten
wir das traditionelle Faustballturnier
der Männerriege weiterführen und
starten dieses Jahr mit dem ersten.
Um mehr Teilnehmer anzusprechen,
haben wir Verschiedenes geändert.
Das Plauschturnier wird dieses Jahr
am Samstag, 20. August, stattfinden.
Für die Verpflegung wird durch eine
Festwirtschaft gesorgt. Da wir auf eine warme Sommernacht hoffen, wird
anschliessend an das Turnier ein gemütliches Sommerfest stattfinden,
mit unserer Turnerbar und beliebter
Musik.
Natürlich dürfen am Fest nicht nur
die teilnehmenden Sportler, sondern
auch alle Fans, Freunde und Bekannte vorbeischauen! Im Vordergrund
wird das Faustballturnier sein, jedoch werden verschiedene zwischen
Aktivitäten stattfinden.
Teilnehmen können alle von Jung bis
Alt! Es können gemischte oder reine
Männer- sowie Frauenteams teilnehmen. Für eine Gruppe braucht es
mindestens fünf Feldspieler, wir empfehlen aufgrund der Erfahrung mit den
warmen Temperaturen mehrere Auswechselspieler!
Eure Anmeldungen könnt Ihr ab sofort
an unseres Präsidenten schicken, [email protected]
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und einen tollen Tag!
Tony Wieland
Das soll Kunst sein!? – Wie oft haben
wir das schon ausgerufen, gesagt
oder mindestens gedacht? Der Begriff «Kunst» komme von «können»,
pflegte mein Gymnasiallehrer auf eine entsprechende Frage zu sagen.
Wir waren eine Klasse ganz ohne
Frauen, was ihn manchmal zu Redensarten hinreissen liess, die er in
einer gemischten Gruppe wahrscheinlich für sich behalten hätte.
«Was ist denn das wieder für ein
Furz an der Latrinenwand?», rief er
einmal aus beim Anblick meines
Versuches, einen Kollegen zu skizzieren, der für uns Modell stand.
Trotz seiner Hemdsärmeligkeit vermochte er aber mein Interesse für die
Sache zu wecken. Das führte dazu,
dass ich in meiner Freizeit ab und zu
versuche, etwas zu zeichnen, statt zu
fotografieren.
Ich hatte in einer Fortbildungspause
meines Lehrerdaseins die Gelegenheit, mich unter Anleitung mit der
Geschichte der Kunst zu befassen.
Wir hatten jeweils am Montag, wenn
das Kunsthaus geschlossen ist, Führungen von Fachleuten der Museumspädagogik. Und sie machten ihren Job so gut, dass ich mir sogleich
ein Buch über Kunstgeschichte kaufte und es immer wieder zur Hand
nehme.
Auch mit Einblicken in die Kunstgeschichte hat man aber heute oft Mühe, für gewisse Erscheinungsformen
der Kunst das nötige Verständnis aufzubringen. Muss Kunst schön sein?
Muss oder darf Kunst provozieren?
Muss man Kunst verstehen? Kann
Kunst etwas bewegen? Muss Kunst
eine Botschaft überbringen? Ist Kunst
ortsgebunden? Hat ein Kunstwerk an
verschiedenen Standorten verschiedene Wirkungen? Muss Kunst
zwangsläufig etwas mit Können zu
tun haben? Was ist bei einem Werk
wichtiger, die Idee oder die Ausführung? Wäre das Leben ohne Kunst
langweiliger?
Diese und tausend andere Fragen
zum Thema möchten wir miteinander diskutieren. Wir laden darum alle Interessierten ans Männerforum
vom Donnerstag, 16. Juni, um 20
Uhr im Chilestübli beim Pfarrhaus
ein.
Christian Ulrich
16
Donnerstag, 9. Juni 2016
DER GLATTFELDER
Emotionale Wunscherfüllung im Gasthaus Löwen
«All’s was bruuchsch uf der Wält, das isch Liebi»
Der 19-jährige, cerebral gelähmte
Simon aus Rüti ist ein grosser
Volksmusikfan. Sein sehnlichster
Wunsch, einmal eine echte «Stubete» zu erleben, wurde ihm am
31. Mai im Gasthaus Löwen erfüllt.
Bruno Meier
Im vergangenen Dezember sammelte
das Löwen-Team zusammen mit den
Gästen für die Stiftung Wunderlampe,
die Herzenswünsche kranker Kinder
und Jugendlicher erfüllt. Dabei kamen
3750 Franken zusammen, mit denen
vier spezielle Wünsche erfüllt werden
konnten. Als Lisbeth Casutt Anfang
dieses Jahres bei der Checkübergabe
dann erfuhr, dass im Gasthaus Löwen
monatlich eine Volksmusikstubete
stattfindet, fiel ihr ein, dass man bei
diesen Voraussetzungen auch noch
einen fünften Wunsch erfüllen könnte. So erinnerte sich nämlich an den
19-jährigen, cerebral gelähmten Simon aus Rüti im Zürcher Oberland,
der für sein Leben gern an einer echten Stubete dabei sein würde. Eine
Idee, die auch von den Wirtsleuten
Stefan und Marco Thommen-Dirollo
sofort mit Begeisterung aufgenommen
wurde.
Ein erster angesetzter Termin für diese
Wunscherfüllung im April musste
dann allerdings kurzfristig abgesagt
werden, da Simon an einer Lungenentzündung litt. Am 31. Mai war es
nun aber so weit, dass sein Herzenswunsch erfüllt werden konnte.
Trotz seines schweren Schicksals mit
einem Leben im Rollstuhl ist der 19jährige Simon aus dem Zürcher Oberland eine Frohnatur geblieben und
ANZEIGEN
Simon genoss die Stubete zwischen Herbert Fritschi (r.) und Werner Keller aus Rorbas sichtlich und mit leuchtenden
Foto: Bruno Meier
Augen.
kann sich auch an kleinen Dingen erfreuen. Dazu gehört etwa die Schweizer Volksmusik, die er sich praktisch
jeden Tag anhört. Daraus entstand
dann irgendwann auch der Wunsch,
einmal bei einer richtigen Volksmusikstubete dabei sein zu dürfen. Nun
wurde dieser Herzenswunsch mit Unterstützung der Stiftung Wunderlampe
in die Tat umgesetzt.
Am Abend des 31. Mai reiste Simon
mit seinen Eltern nach Glattfelden, wo
er im Gasthaus Löwen anlässlich der
monatlichen Stubete bereits erwartet
wurde. Da durfte er nicht nur ein feines Nachtessen aus der Küche der
Wirtsleute Stefan und Marco Thommen-Dirollo geniessen, sondern er er-
hielt als Ehrengast auch einen Platz in einem hellen Leuchten erfüllt. Aber
auch für die übrigen Gäste waren dies
der ersten Reihe.
emotionale Augenblicke, als sie saEmotionale Augenblicke
hen, wie gerührt der gelähmte junge
Mann auf die Zuwendungen der Mu«Volksmusik ist das Allergrösste für Si- sikanten reagierte. Da musste sich
mon», erklärte die ebenfalls anwesen- manch einer verstohlen eine Träne
de Lisbeth Casutt von der Stiftung wegwischen. Insgesamt drei Stunden
Wunderlampe. «Am liebsten hört er lang genoss Simon die musikalischen
aber Schwyzerörgelimusik und Jodel- Darbietungen der unterschiedlichen
lieder.» Mit diese Vorlieben kam Si- Formationen in vollen Zügen, bevor
mon in der rustikalen Gaststube voll er sich mit seinen Eltern wieder auf
auf seine Kosten. Und mehr noch. Als den Heimweg machte. Lisbeth Casutt:
Herbert Fritschi und Werner Keller «Das war für alle Beteiligten ein rundaus Rorbas den Ehrengast in ihre Mit- um gelungener Abend und eine wunte nahmen und das Lied «All’s was derschöne Wunscherfüllung, die spebruuchsch uf der Wält, das isch Liebi» ziell Simon mit Sicherheit noch lange
anstimmten, wurde sein Gesicht von in Erinnerung bleiben werden.»
DER GLATTFELDER
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Donnerstag, 9. Juni 2016
Der NEAT-Hype
Die Gotthard-Einweihung war gestern.
Die NEAT-Einweihung ist heut’.
Was gibt es dagegen zu lästern?
Zuerst wurde mit Freuden gespritzt …
Das ist doch etwas, das uns freut.
… und anschliessend aufgeräumt.
Fotos: zvg
Feuerwehr GlaStaWei
Wir löchern gezielt uns’re Erde,
damit der Verkehr besser läuft.
Auf dass aus der Schweiz mal was
Am Montagabend fand eine öffentli- gang mit diversen Löschgeräten zu Da es eine öffentliche Übung war,
werde,
che Übung der Feuerwehr Glattfel- trainieren. Unter anderem kamen durften wir auch zwei FeuerwehrinteAuch wenn im Verkehr sie ersäuft.
den-Stadel-Weiach in Weiach statt. Grossverbraucher wie der Wasserwer- ressenten begrüssen. Sie hatten die
Meine «Poesie» zeigt, dass der NEAT- Sichtlich viel Freude daran hatten fer zum Einsatz, der bis zu 2400 Liter Gelegenheit, die Feuerwehr hautnah
Hype bei mir etwas ambivalent an- auch die beiden Feuerwehrmänner Wasser in der Minute benötigt. Das zu erleben, und durften an den Löschkommt. Ich war natürlich via Fernse- auf dem Bild oben, denn Kamerad- Thema der zweiten Gruppe war geräten selbst Hand anlegen.
hen auch dabei, als am 1. Juni die schaft und einen Hauch Abenteuer Atemschutz. Hierbei mussten unsere Die nächste öffentliche Übung ist am
Korken knallten. Und ich ziehe den gibt es immer an den regulären Feuerwehrmänner mit einem Press- 24. Oktober 2016, zu der wir am FeuHut vor der Ingenieurarbeit, vor allen, Übungen.
luftatemgerät und einer Wärmebild- erwehrdienst Interessierte einladen.
die an diesem Jahrtausendbauwerk Das Thema an diesem Anlass war für kamera ausgestattet Räume absuchen,
Kristijan Horvat
beteiligt waren oder sogar ihr Leben die erste Gruppe Löschdienst und die mit sehr dichtem Nebel gefüllt Anmeldung unter www.glastawei.ch – Feuerwehr – Anmeldeformular.
liessen. Und ich staune, wozu wir Schläuche. Es ging darum, den Um- waren.
Menschen heute fähig sind. Aber
gleichzeitig wundert es mich, dass
nach wie vor alle auf die MVBMVW- Kein Anglerlatein – Luca Taiana macht einen grossen Fang
Strategie setzen (Mehr Verkehr
braucht mehr Verkehrswege). Im Klartext: Damit die Staus endlich verschwinden, braucht’s eine neue Röhre, zwei zusätzliche Autobahnspuren, Eigentlich wollte Luca Taiana am
ein weiteres Bahngleis usw. Auf den Mittwochabend der vergangenen Woanfallenden Verkehr wird reagiert wie che beim Angeln nur entspannen und
auf das Wetter. Damit das Bächlein den Tag gemütlich ausklingen lassen.
beim nächsten Unwetter nicht wieder So platzierte er sich unterhalb des
als reissender Strom durchs Dorf flu- Kraftwerkes Rheinsfelden bei der
tet, wird das Bachbett gestuft oder ein Glattmündung am Rhein, präparierte
seinen Maisköder und warf diesen
Auffangbecken erstellt.
Beides erscheint auf den ersten Blick aus. Nach rund eineinhalb Stunden
logisch und vernünftig. Es gibt da aber zupfte es verdächtig an der Rute. Eine
einen entscheidenden Unterschied: Barbe, ein Zander oder gar ein Hecht?
Das Wetter machen nicht wir, den Oder doch nur ein alter Stiefel? InnerVerkehr aber schon! Ich denke, dass halb kürzester Zeit war ihm bewusst,
die MVBMVW-Strategie lange Jahre dass er einen stattlichen Fisch an der
richtig war; ihr wird nachgelebt, seit Angel hatte. Ein langer und intensiver
es Autos und die Bahn gibt. Inzwi- Kampf begann. Nach rund einer Stunschen befinden wir uns aber im drit- de hatte er seinen Fang an Land gezoten Jahrtausend und angesichts des gen. Und dieser konnte sich sehen
heute in der Agglo bald mehr stehen- lassen! Ein stattlicher Wels mit einer
den und schleichenden statt fahren- Länge von 131 cm und einem Geden Privat- und öV-Verkehrs müsste wicht von 18 kg. Schon jetzt freut sich
man doch fragen, ob sich der Verkehr Luca auf einen deftigen «Fischnicht eindämmen lässt. Die Inbetrieb- z’Nacht». Doch der muss nun noch
nahme der NEAT müsste angesehen warten, denn Luca ist bereits wieder
werden als Höhepunkt und Schluss am Fischen. (yr)
der MVBMVW-Strategie. Und Doris
Leuthard müsste das neue WVMSDenken (Weniger Verkehr macht
Sinn) einläuten. Ich mag mir sonst gar
Wels, 240 cm, 90 Kilo. Gefangen
nicht vorstellen, wie unsere schöne
2015 im Murtensee.
Nach dem einstündigen Drill konnte Luca Taiana seinen stattlichen Fang von
Schweiz im Jahr 2100 aussehen
Foto: zvg.
131 cm Wels stolz präsentieren.
würde.
Christian Ulrich
Öffentliche Feuerwehrübung in Weiach
Der junge Luca und sein riesiger Wels
Rekordfang
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Donnerstag, 9. Juni 2016
DER GLATTFELDER
Feier zum 10-jährigen Bestehen
Die Grünliberale Partei – aus dem Eklat geboren
Seit ihrer Abspaltung von der grünen Kantonalpartei sind die Zürcher Grünliberalen von einer Nischenpartei zur etablierten politischen Kraft geworden. Im Glattfelder Strommuseum feierte die Bülacher Bezirkspartei ihr zehnjähriges
Bestehen.
Koni Ulrich
Am 4. April 2006 trafen sich in Glattfelden vier Männer und zwei Frauen
im Haus des früheren Nationalrats der
Grünen, Hans Meier, zur Gründung
der grünliberalen Bezirkspartei. Wie
der inzwischen 83-jährige Vollblutpolitiker Meier am Sonntag, 29. Mai, im
Glattfelder Strommuseum in einer
launigen Rede festhielt, waren dieser
Aktion dramatische Ereignisse vorangegangen. Nach einer denkwürdigen,
weil streitbaren Vollversammlung der
Grünen in Zürich im Juni 2004 erhielt
Meier einen Telefonanruf seiner Mitstreiterin und späteren Ständerätin Verena Diener. Sie fragte ihn, ob es nicht
angebracht wäre, eine neue Partei zu
gründen. «Das bringt doch nur Lämpe», habe er spontan geantwortet, um
am selben Abend aus dem Radio zu
erfahren, dass die Gründung einer
solchen bereits beschlossene Sache
sei.
Von links: Jörg Mäder (Bezirkspräsident), Robert Wermelinger (Gemeinderat Glattfelden), Hans Meier (alt Nationalrat), Thomas Maier (alt Nationalrat), Christian Trösch (Ortsparteipräsident Glattfelden).
Foto: Koni Ulrich
Antrags um Aufnahme in die Grünen
Schweiz beschlossen. Deren Bedingungen waren inakzeptabel. Womit
endgültig klar wurde, dass die neue
Gruppierung keine Zusammenarbeit
mit den früheren Gesinnungsgenossen mehr wollte.
«Heute bin ich froh, dass wir weniger
links politisieren können», findet Meier, der dann als Grünliberaler nochmals zweieinhalb Jahre im Zürcher
Kantonsrat verbrachte, bevor er den
Stab an seinen Nachfolger, Jörg Mäder weiterreichte. Dieser führt inzwischen die Bezirkspartei, obwohl ihn
Absage an die Grünen Schweiz
Meier im ersten Augenblick eher kritisch begutachtet hatte, «langhaarig
Am 1. November 2005 hatten die Ab- und nicht trinkfest», wie ihm der jungespaltenen des Kantons in Thalwil ge Mann vorkam. Mäder, selbst in eimit grossem Mehr den Rückzug eines ner politisch sehr aktiven Familie
(CVP) aufgewachsen, hatte zunächst
in der Neuen Idee Opfikon (NIO) politisiert, bevor er seine Zukunft in der
GLP sah. «Wir sind liberal in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen und denken ökologisch und
nachhaltig», fasst Mäder das Credo
der GLP an der 10-Jahr-Feier an der
Glatt zusammen. Dabei vergisst er
nicht, dem späteren Ehrenpräsidenten
Hans Meier und seinen Mitstreitern
Verena Diener und Martin Bäumle für
ihren Einsatz zu danken.
Nische – das war einmal
Dass seine Partei längst dem Nischendasein entwachsen sei, sehe man daran, dass unter den vielen Gästen am
Brunch im Strommuseum der EKZ
zahlreiche Exekutiv- und Legislativmitglieder seien, erklärt Mäder. «Es
gibt einen Markt für uns, und das ist
kein Nischenmarkt.»
Im Publikum ist auch Thomas Maier,
der im Herbst abgewählte Nationalrat, dessen Familie sich wenigstens
über Papas neue Freizeit freuen kann.
Ebenso der Glattfelder Ortspräsident
Christian Trösch, er hat den Anlass organisiert. Draussen im Nieselregen
stehen drei Elektroautos zur Begutachtung bereit. Den nötigen Solarstrom böte die Genossenschaft «solarRafz» zu 16 Rappen pro Kilowattstunde an.
Die ausserordentliche Öffnung des
Museums an einem Sonntag hat der
ebenfalls anwesende CEO der EKZ,
Urs Rengel, möglich gemacht.
Suchtprävention Zürcher Unterland
Elternabend Medienkompetenz neu konzipiert
Die Suchtprävention Zürcher Unterland bietet Elternabende zu digitalen
Medien und Suchtprävention an. Die
Medienlandschaft, die Anwendungen
und das bei Eltern vorhandene Wissen entwickeln sich rasant weiter und
erfordern eine stete Anpassung der an
einem Elternabend vermittelten Inhalte.
Die Abende können von Schulen, Elternräten oder anderen interessierten
Kreisen gebucht werden. Für Veranstalter aus den Bezirken Bülach und
Dielsdorf sind die Dienstleistungen
der Suchtprävention gratis.
Die aktuelle Generation der Eltern ist
selbst schon mit den ersten Handys
gross geworden, der Gebrauch von
Smartphones, Computer und Internet
sowie der vorsichtige Umgang mit
Daten gehören im privaten wie im ge-
schäftlichen Bereich zum Alltag.
Grundlagenwissen kann also vorausgesetzt werden. Was Eltern aber trotz
allem fordert, ist der teilweise exzessive Einsatz der neuen Medien durch
die Jugendlichen und damit verbunden natürlich die Frage, ab welchem
Punkt und unter welchen Umständen
diese Nutzung für die gesunde Entwicklung unserer Kinder ein Risiko
darstellen kann.
Wir zeigen auf, wie Sucht entstehen
kann und was dabei im Gehirn abläuft. Natürlich kann man dabei weder die spezielle Lebensphase der Pubertät noch das soziale Umfeld der Jugendlichen ausser Acht lassen.
Schliesslich handelt es sich um Kommunikationsmittel und damit um soziale Kontakte und Zugehörigkeit. Es
geht aber auch um den Umgang mit
alltäglichen Belastungen und Frustrationen, wie wir uns Glücksgefühle
schaffen und welche Alternativen zur
Verfügung stehen.
Am Elternabend zeigen wir, wie man
Risiken erkennt und welche Schutzfaktoren und Lebenskompetenzen unsere Kinder vor einer negativen Entwicklung bewahren. Wir machen die
Eltern auf ihre Rolle als Vorbild aufmerksam und zeigen, was sie im familiären Alltag mit Medienerziehung
zu einer gesunden Entwicklung ihrer
Kinder beitragen können.
Diese Elternabende finden meistens in
Schulen und in Zusammenarbeit mit
zischtig.ch statt, wenn deren Fachleute mit den Kindern im Unterricht an
der Medienkompetenz gearbeitet haben. (Der Verein zischtig.ch setzt sich
dafür ein, dass Kinder und Jugendli-
che beste Medienbildung und Prävention erfahren.) Die Veranstaltung kann
aber auch unabhängig von der Arbeit
in den Klassen von Schulen, Elternräten und anderen interessierten Kreisen
gebucht werden.
Unter dem Titel «Was Eltern tun können» bietet die Suchtprävention auch
Elternabende an, die den Umgang mit
Alkohol, Tabak und anderen Drogen
und das entsprechende erzieherische
Verhalten thematisieren. Auf Wunsch
des Veranstalters können die Abende
auch in Zusammenarbeit mit anderen
Referenten, zum Beispiel von der Jugendintervention der Kantonspolizei,
durchgeführt werden.
Für Fragen, Information und Kontakt: Suchtprävention Zürcher Unterland, Herr Kim Baumann (Ressort Volksschule), E-Mail: [email protected], Tel. 044 872 77 44
DER GLATTFELDER
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Donnerstag, 9. Juni 2016
Abschlussprojekt der Sekundarschule erfolgreich umgesetzt
Angehender Forstwartlehrling installierte Baumlehrpfad
Die Glattfelder Wälder haben einen sehr artenreichen Gehölzbestand. Viele der botanischen Besonderheiten können nun bei einem
Spaziergang im neu eingerichteten
Baumlehrpfad im Chatzenstig entdeckt werden.
Yvonne Russi
Um dem wertvollen Baumbestand in
unserer Gemeinde gerecht zu werden, hat Aaron Kälin im Rahmen seiner Abschlussarbeit in der Sekundarschule Glattfelden einen Baumlehrpfad mit 13 informativen Hinweisschildern installiert. Während eines
Spaziergangs im Chatzenstig lernen
die Besucher, die Bäume mit allen
Sinnen zu erfassen. Dieser Rundgang
bietet aber noch mehr, denn er birgt
viele Geheimnisse und hinterlässt bei
den Menschen, die sich Zeit dafür
nehmen, oft tiefe Eindrücke. Lernen
Sie Neues und Spannendes aus der
Natur, geniessen Sie die Oase der Ruhe, die Ihnen Erholung bietet. Mit viel
Fleiss und Engagement widmete Aaron Kälin, der die dritte Sekundarklasse besucht, sich diesem naturnahen
Thema. Ihm war wichtig, im Rahmen
der Abschlussarbeit etwas Neues zu
schaffen. Dass dabei der Bezug zu
seiner Berufswahl, Forstwart, vorhanden sein sollte, war für ihn von Beginn an klar.
Kleiner finanzieller Zustupf
Dass das Projektbudget der Schule in
der Höhe von 50 Franken bei weitem nicht ausreichen würde, zeichnete sich allerdings schon nach kurzer Zeit ab. So kontaktierte der initiative 15-Jährige selbstsicher unseren
Gemeinderat Stephan Betschart, der
dem Ressort Gesundheit, Forst- und
Landwirtschaft und dem öffentlichen
Verkehr vorsteht. So konnten die
Hinweisschilder, die von Aaron professionell gestaltet wurden, auch
professionell und witterungsbeständig gedruckt werden. Unser Förster
Alexander Good begleitete Aaron
anschliessend bei der Routenwahl
und der Installation der Schilder. Unkompliziert unterstützte Stephan Betschart Aarons Projekt mit einem kleinen finanziellen Zustupf, das uns sicherlich die nächsten 5 bis 10 Jahre
Übersichtsplan des Rundganges im Chatzenstig.
Sekundarschüler Aaron Kälin, der Forstwart werden möchte, hat einen inforBilder: Yvonne Russi
mativen Waldlehrpfad installiert.
erhalten bleiben wird. «Auch wenn
dem Waldbesucher nur der Name eines Baumes bleibt, finde ich das
schon super», meinte Aaron überzeugt. Gedacht ist dieser Lehrpfad
für grosse und auch kleine Waldbe-
sucher und auch für Schulklassen.
Über eine rege Nutzung würde sich
der kreative Schüler sehr freuen und
nimmt unter [email protected] auch gerne jede Rückmeldung entgegen.
20
Donnerstag, 9. Juni 2016
DER GLATTFELDER
Mit dem Womo nach Südamerika (18)
Villa Baviera – Ort des Missbrauchs und der Folter
Die Reise führt manchmal auch an
Orte mit unrühmlicher Vergangenheit. So etwa nach Villa Baviera,
das der deutsche Sektierer Paul
Schäfer mit seinen Anhängern nach
seiner Flucht aus Deutschland 1961
gegründet hatte.
Silvia Plüss (Bruno Meier)
Bevor wir im Camping Copahue abfahren, erleben wir einen Schock.
Uns fehlt doch tatsächlich ein Solarpanel. Gestohlen oder von einer
Windböe weggerissen? Der Campingchef Jesus ist entsetzt und ruft die Polizei. Vor der gestrigen Abreise hat Beat
die Panels auf Verschmutzung kontrolliert, da waren noch beide da. Jetzt
stellt er fest, dass die Schrauben des
zweiten Panels locker sind. Haben
sich die Schrauben gelöst und hat sich
auf der Rüttelpiste das Panel in einer
Böe selbstständig gemacht? Nicht zu
denken, was passiert wäre, wenn jemand hinter uns gefahren wäre. Wir
sind erschüttert und nehmen Kontakt
mit Freunden in Eglisau auf, die im
September mit ihrem Auto nach Südamerika kommen und uns sofort ihre
Hilfe anbieten. Herzlichen Dank!
Warnleuchte brennt wieder
Im Wissen darum, dass ein Panel bei
Sonnenschein genügt, wenn wir nicht
heizen müssen, reisen wir weiter
nach Chos Malal. Das unfreundliche
Wetter veranlasst uns, hier einen Tag
zu warten, und wir parkieren das
Wohnmobil neben einer Kirche. Staunend sehen wir zu, wie wir abends
völlig eingeparkt werden von den
Kirchgängern. Nach einer ruhigen
Nacht fahren wir weiter, kommen
aber nur bis zum Hauptplatz der
Stadt. Unsere Warnleuchte brennt
wieder! Beat findet die Fehlerquelle
sofort, es ist dasselbe Kabel, das vor
drei Monaten schon mal gelötet wurde. Leider ist Sonntag und alle Werkstätten sind geschlossen. Am Montag
ist das defekte Kabel dann schnell ersetzt, und wir fahren vor der Abreise
noch zur Tankstelle. Aber was ist
denn hier los? Stromausfall in der
ganzen Stadt! Wir warten und warten.
Nachdem ich noch eingekauft habe,
fahren wir nach rund 90 Minuten, ohne getankt zu haben, los bis ausserhalb der Stadt. Tiefhängende Wolken
veranlassen uns hier einmal mehr, unsere Pläne zu ändern. Die Fahrt zum
Vulkan Domuyo verschieben wir auf
nächstes Jahr und fahren jetzt direkt
auf der Ruta 40 nordwärts bis zum Paso Maule o Pehuenche, der nach Chile führt. Für die Enttäuschung in Chos
Der Besuch der Ortschaft Villa Baviera hatte für Silvia und Beat Plüss etwas Beklemmendes.
Malal werden wir von der tollen
Landschaft bei der Passüberquerung
dann mehr als entschädigt.
Ein Ort des Grauens
Unser nächstes Ziel ist Villa Baviera,
das vom deutschen Sektierer Paul
Schäfer, der 1961 wegen Kindsmissbrauch mit seinen Anhängern aus
Deutschland geflohen war, gegründet
wurde. Früher hiess diese geschichtsträchtige Ortschaft Colonia Dignidad.
Während der Militärdiktatur Pinochets von 1973 bis 1990 wurde die
Kolonie zu einer Operationsbasis und
einem Folterzentrum des PinochetGeheimdienstes. Gezüchtigt, sexuell
missbraucht, mit Elektroschocks und
Psychopharmaka gequält, erlebten
Deutsche wie Chilenen «Villa Baviera» als einen Ort des Grauens. 1997
tauchte Schäfer unter und wurde
2004 in Abwesenheit des sexuellen
Missbrauchs für schuldig gesprochen
und ein Jahr später in Argentinien gefasst. Am 24. Mai 2006 wurde Schäfer
von einem chilenischen Gericht des
Missbrauchs von Kindern in 25 Fällen
für schuldig befunden und zu einer
Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt.
Schäfer erlag dann im April 2010 im
Alter von 88 Jahren in einem Gefängnishospital in Santiago de Chile einem Herzleiden.
Mit gemischten Gefühlen erreichen
wir das Dorf bei Regen. Was erwartet
uns? Während einer Führung erhalten
wir viele Informationen von einem
Mann, der hier geboren wurde. Es
fällt ihm schwer, über die schreckliche Wahrheit zu berichten, und wir
sind betroffen und fühlen uns nicht
sehr wohl. Eine erdrückende, beklemmende Atmosphäre im Dorf macht
Wandgemälde in der Hafenstadt Valparaiso, die 2003 von der Unesco zum
Fotos: zvg.
Weltkulturerbe erklärt wurde.
uns den Aufenthalt nicht leicht. Wir
verlassen diesen Ort mit gemischten
Gefühlen und nehmen uns vor, noch
mehr über diese Geschichte im Internet zu recherchieren.
Einbruch ins Womo
Es regnet schon den dritten Tag in Folge. Die Weingegend um St. Cruz und
Santiago werden wir deshalb im
nächsten Jahr besuchen. Überschwemmungen in Santiago und
Schnee in den Bergen führen dazu,
dass alle Passübergänge nach Argentinien geschlossen sind. Wir fahren
nordwärts und hoffen auf besseres
Wetter in Valparaiso, das Weltkulturerbe ist. Im Reiseführer lesen wir, dass
ein Regentag im April hier üblich ist.
Nach sechs Tagen Dauerregen lockern sich die Wolken endlich auf,
und wir finden einen Stellplatz in Valparaiso, den wir als gut befinden. Drei
Stunden wandern wir durch die tolle
Stadt und buchen noch eine Walking-
tour. Zurück beim Womo öffnet Beat
die Türe und, oh Schreck, Einbruch
durch das Küchenfenster. Der alte
Computer, meine Ersatzbrille, eine
der Festplatten, die Regen- sowie meine Winterjacke sind weg. Schrankund Badezimmerschlösser sind defekt. Beat flickt die Schlösser provisorisch und wir fahren von diesem Ort
weg, um Internet zu finden und mit
der Versicherung Kontakt aufzunehmen. Bald sind wir über den ersten
Frust hinweg. Die Versicherung wickelt die Angelegenheit rasch und unkompliziert ab, und das schöne Wetter lässt uns alle Probleme der letzten
Wochen rasch vergessen. Wir beschliessen, nordwärts zu fahren. Da
ist es wärmer und dort gibt es viel zu
sehen, bevor wir dann über einen
4900 Meter hohen Pass zurück nach
Argentinien fahren werden.
Fortsetzung folgt ...
Ausführlicher Reisebericht unter
www.onroad-offroad.com
DER GLATTFELDER
Donnerstag, 9. Juni 2016
21
Die Liveband Sugarpuffs heizte den Festgästen auch in diesem Jahr musikalisch ein.
Göpfischränzer luden zum 2. Summer-Splash
Spielen, hüpfen, grillieren und die Seele baumeln lassen
Am 4. Juni luden die einheimischen
Göpfischränzer zum zweiten Mal zu
einem Summer-Splash auf die Parkplatzwiese beim Schwimmbad. Ein
Fest bei dem vor allem das gemütliche Miteinander im Zentrum stand.
Und da sich der erfolgreiche Anlass
vom vergangenen Jahr offensichtlich
herumgesprochen hatte, konnten sich
die Organisatoren diesmal über eine
deutlich höhere Besucherzahl erfreuen. Darunter viele Familien mit Kindern, die den Summer-Splash dazu
benutzten, den Samstag in angenehmer Umgebung ausklingen zu lassen.
Für die Kids gab es auch diesmal einige Spielmöglichkeiten, wobei eine
Hüpfburg in Form eines Helikopters
bei der Jungmannschaft am meisten
Beachtung fand.
Für den kleinen Hunger konnte man
sich in der Festwirtschaft eine Grillwurst bestellen oder diese gleich
selbst an einer Feuerstelle braten. Für
ein angenehmes Ambiente auf dem
Festplatz sorgten ausserdem gemütliche Loungemöbel. Diese waren ob
des unerwartet grossen Besucheraufmarsches allerdings bald einmal alle
besetzt. Musikalisch setzte anfänglich
DJ Casa die Akzente, bevor kurz nach
20 Uhr die Liveband Sugarpuffs aus
dem Aargau das Zepter übernahm.
Bei diesen vielen guten Zutaten war
der Erfolg des 2. Summer-Splash unserer Guggenmusik praktisch vorprogrammiert. Und es verwundert nicht,
dass die letzten Gäste den Heimweg
erst lange nach Mitternacht unter die
Füsse nahmen. (bm.)
Das Grillieren von Marshmallows machte den Kids besonders Spass.
Die Organisatoren durften sich am 4. Juni beim 2. Summer-Splash an einem Diese Hüpfburg in Form eines Helikopters zählte zweifellos zu den HauptatFotos: Bruno Meier
ansehnlichen Besucheraufmarsch erfreuen.
traktionen beim diesjährigen Summer-Splash.
22
Donnerstag, 9. Juni 2016
DER GLATTFELDER
Sportschützen Glattfelden
Volks- und Schülerschiessen mit Fischessen
Der erste Termin ist vorbei. Doch
die Haupttermine stehen noch bevor. Es hat noch genügend Scheiben, Fische und Preise. Es lohnt
sich, dabei zu sein.
Noch haben Sie nichts verpasst. Aber
viel Zeit bleibt nicht mehr. Da es bei
uns eigentlich nur Gewinner und
strahlende Gesichter gibt, muss man
sich die Teilnahme kaum lange überlegen. Für einen Abstecher in die
Schiessanlage «Buechhalden» bleibt
immer Zeit. Wir freuen uns auf Sie!
Schon eingeplant?
Mittwoch, 15. Juni
18–20 Uhr
mit Fischessen
Freitag, 17. Juni
17–20 Uhr
mit Fischessen
Samstag, 18. Juni
10–12 Uhr/
13.30–16 Uhr, mit Fischessen
An allen Schiesstagen können Jugendliche der Jahrgänge 2000 bis 2008
gratis das Schülerschiessen absolvieren.
Das Muster für den Schiessstand und …
diger Betreuung ist das «voll easy».
Wer es im ersten Anlauf verpasst, darf
wiederholen. Dies erst noch bei sinkenden Anforderungen.
Wer immer noch leer ausgegangen
ist, kann trotzdem weiter hoffen. Unter allen Teilnehmerinnen und TeilLust auf Preise?
nehmern am Volksschiessen werden
diverse Preise verlost und nachgeOhne einen Preis geht bei uns fast schickt. Es sind also nicht nur die Topniemand nach Hause. Dank sachkun- schützen, die die Preise unter sich
… das Muster aus der Pinte.
ausmachen. Selbst die rote Laterne
kann, mit etwas Glück, noch mehr
strahlen.
Lust auf Fische? Wer kennt sie nicht,
die Fische aus Oskis Besenbeiz. Zu
haben sind sie bei uns in der Schützenpinte. Mit der feinen, hausgemachten Mayonnaise und dem Bauernbrot von Lisbeth. Am Samstag natürlich auch in der Schiesspause über
Mittag. Wer keine Lust auf Fische hat,
Fotos: zvg
kann sich sonst vom Pintenteam verwöhnen lassen. Es hat noch andere
Leckereien.
Wir sehen uns sowieso! Einzelpersonen, Paare, ganze Gruppen als Schützen oder hungrige Gäste in der Schützenpinte sind alle herzlich willkommen. Anmeldungen oder Reservationen braucht es nicht. Einfach vorbeikommen, mitmachen, geniessen.
Heinz Gut
130 Teilnehmer am diesjährigen Feldschiessen
Marco Spalinger hatte beim Feldschiessen die Nase vorn
Am Eidgenössischen Feldschiessen
2016 erzielt Marco Spalinger mit
69 Punkten das Bestresultat der
300-m-Gewehrschützen. Und bei
den Gruppen belegte die Gruppe
«Turnverein 3» den ersten Platz.
Yvonne Russi
Marco Spalinger hat schon einige Male mit guten Schiessresultaten auf sich
aufmerksam gemacht. Doch ganz an
die Spitze hat es ihm an einem Feldschiessen noch nie gereicht. Doch das
ist mit der Austragung des Feldschiessen 2016 nun auch Geschichte. Mit
einem sehr guten Resultat von 69
Punkten verwies er die Schützen Markus Keller und Lucas Maurhofer auf
die Ränge zwei und drei. Das Gruppenschiessen gewann die Gruppe
«Turnverein 3» mit Marco und Robin
Brunner, Patrick Willi, und Tiago Faria
hauchdünn mit einem Punkt Vorsprung. «Die Glorreichen 4» mit den
Schützen Lucas und Daniela Maurhofer, David Graf und Franz Maag platzierten sich mit 238 Punkten auf Rang
zwei, dicht gefolgt von der Gruppe
«Seldwyla» mit Werner und Thomas
Zollinger, Martin Peter und Rico Blatter mit insgesamt 231 Punkten. Der
Gruppenwettkampf geniesst in unserer Gemeinde eine spezielle Tradition,
gewinnen doch die drei Erstplatzierten jeweils eine Speckseite und zwei
grosse Salami. Diese werden dann
nach dem Feldschiessen gemeinsam
im geselligen Rahmen verköstigt.
Zwei weitere Salami, die verlost wurden, gewannen die Gruppe «Zicke
Wiber» und die letztplatzierte Glattfelder-Promi-Gruppe «Gemeinderat»
mit Ernst Gassmann, Thomas Steiner,
Stephan Betschart und Martina Schurter. En Guete!
Aus den Ranglisten: Einzeln: 69
Punkte: Marco Spalinger; 68 Punkte:
Markus Keller, Lucas Maurhofer; 67
Punkte: Marcel Meier, Jürg Willi, Beat
Keller; 65 Punkte: Patrick Willi, Werner Keller, Hansjörg Maurhofer, Markus Isler, Marcel Lauffer, Bianca Gut;
64 Punkte: Felix Näf, Ueli Schneider;
63 Punkte: Eric Lee, Werner Spalinger, Otto Hollenstein, Heinz Gut, Rolf
Winzeler, Thomas Zollinger, Philippe
Mathis; 62 Punkte: Gian Ruchti,
Hansjörg Gut, Kevin Lanz; 61 Punkte:
Alfred Dünki, Pirmin Hollenstein, Jeff-
Marco Spalinger hat gut lachen. Mit 69 Punkten schoss er das beste Resultat
Foto: Bruno Meier
von 130 Schützen.
rey Mülli; 60 Punkte: Peter Zortea,
Walter Meier, Hans-Peter Frei, Sandro
Muster, Felix Moor.
Gruppen: 1. Rang: Turnverein 3 mit
239 Punkten; 2. Rang: Die Glorreichen 4 mit 238 Punkten; 3. Rang:
Seldwyla mit 231 Punkten; 4. Rang:
Wandervögel Glattfelden mit 230
Punkten; 5. Rang: Familie Gut, nüd
schlächt mit 230 Punkten; 6. Rang:
Göpfischränzer mit 225 Punkten; 7.
Rang: Die Knallköpfe mit 223 Punkten; 8. Rang: Gheimfavorit mit 218
Punkten; 9. Rang: Büelchlöpfer mit
218 Punkten; 10. Rang Göpfi II mit
218 Punkten.
Gottfried-Keller-Zentrum, Dichtermuseum
jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 16
Uhr geöffnet. Führungen jederzeit möglich.
Telefon 044 867 22 32.
Mütter- und Väterberatung, am 2. und 4.
Dienstag des Monats von 14 bis 16 Uhr im
Dorftreff Café im Gottfried-Keller-Zentrum,
Chilenweg 3.
Eichhölzli
Im Altersheim
Blutdruckmessen: Jeden 1. Donnerstag-
** Diese Aktivitäten und Veranstaltungen
können auch von heimexternen Glattfelderinnen und Glattfeldern im AHV-Alter
besucht werden.
Donnerstag, 9. Juni 2016
**9.30 Uhr: Chrischona Gottesdienst mit
Heinz Bähler; 10 Uhr: Werken mit Casilda
Signer; 14 Uhr: Märchen – Brücken zur Ver-
nachmittag im Monat von 13.30 bis 14.30
Uhr im reformierten Pfarrhaus. Telefonische
Auskunft über Tel. 044 864 80 20 (Spitex,
Stiftung Alterszentrum Region Bülach).
Freitag, 10. Juni 2016
10 Uhr: Jahreszeitengruppe mit Casilda
Signer; 14.30 Uhr: Geburtstagsfeier «Früh-
Tel. Beratung: 043 259 95 55:
Zudem findet die Sprechstunde jeweils am
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag
von 8.30 bis 10.30 Uhr statt (Dienstag ist
keine Sprechstunde mehr).
gangenheit mit Casilda Signer
ling» für alle Bewohner/innen, die in den
Monaten März bis Juni ihren Geburtstag feiern dürfen
Veranstaltungen
Vereine/
Gemeinde
Sonntag 12. Juni 2016
**14.30 Uhr: Auftritt des Akkordeon Ensem-
Dienstag, 14. Juni
20 Uhr: Gemeindeversammlung anschlies-
Dienstag, 14. Juni 2016
**8.30 Uhr: Turnen mit Greet Arnold
10 Uhr: Gedächtnistraining mit Casilda
Signer; 14.30 Uhr: Singen mit Casilda Signer
ble Bülach
send Kirchgemeindeversammlung
Donnerstag, 16. Juni
Kleider- und Schuhsammlung
Samstag, 18. Juni
ab 18 Uhr:, Serenadenkonzert beim Schulhaus Hof, Musikgesellschaft Glattfelden
Sonntag, 19. Juni
11 Uhr:, Frühschoppenkonzert, Dorfplatz
Stadel, Musikgesellschaft Glattfelden
Montag, 20. Juni
17.30 bis 19 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Hans Haller-Gasse 9, 8180 Bülach
19 bis 21 Uhr: Sprechstunde mit dem Gemeindepräsidenten
und Elisabeth Steiger
Mittwoch, 15. Juni 2016
9.30 Uhr: Handarbeiten mit Käthi Meier;
**15 Uhr: Musikalische Unterhaltung mit
Trudi Bruderer
Donnerstag, 16. Juni 2016
10 Uhr: Werken mit Casilda Signer;
14.30 Uhr: Ökumenischer Altersnachmittag
zum Thema «unser tägliches Brot gib uns
heute» mit Maria Tomekova
Freitag, 17. Juni 2016
10 Uhr: Jahreszeiten mit Casilda Signer;
14 Uhr: Ausflug in die Masoala-Halle des Zoo
Zürich mit dem «Verein Mitänand Füranand»
und Casilda Signer
Dienstag, 21. Juni 2016
**8.30 Uhr: Turnen mit Greet Arnold;
10 Uhr: Gedächtnistraining mit Casilda
Signer; 14 Uhr: Spazieren mit dem «Verein
Mitänand Füranand» und Casilda Signer
(Verschiebedatum vom 7. Juni, nur bei guter
Witterung)
Mittwoch, 22. Juni 2016
9.30 Uhr: Handarbeiten mit Käthi Meier;
**13.45 Uhr: Lotto mit Vreni Frei und Heinz
Weber
Donnerstag, 23. Juni 2016
**9.30 Uhr: Neuapostolischer Gottesdienst
mit Daniel Demuth; 10 Uhr: Werken mit Casilda Signer; 14 Uhr: Männerstammtisch mit
Casilda Signer; 16.30 Uhr: Apéro zum 90.
www.kultur-zueri-unterland.ch
Geburtstag von Pauletto Flora mit Philipp
Frauenfelder
what’s up
9. - 23. Juni 2016
Jugend Glattfelden
Donnerstag, 9. Juni, 12 bis 14 Uhr: Amboss
Mittagessen; Amboss Jugendtreffbetrieb &
Kino
Freitag, 10. Juni: LUF Party (Privatanlass 1
Oberstufe)
Mittwoch, 15. Juni, 13.30 bis 18.30 Uhr:
Amboss Jugendtreffbetrieb
Donnerstag, 16. Juni, 12 bis 14 Uhr: Amboss
Mittagessen
Freitag, 17. Juni, ab 19 Uhr: LUF Jugendhausbetrieb / Grillen & Chillen
Mittwoch, 22. Juni, 13.30 bis 18.30 Uhr:
Amboss Jugendtreffbetrieb
Donnerstag, 23. Juni, 12 bis 14 Uhr: Amboss
Mittagessen; 17 bis 22 Uhr: Amboss Jugendtreffbetrieb
Infos: www.jugendglattfelden.ch
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Donnerstag, 9. Juni 2016
Stoffladen Letten
Grosse Vorhangauswahl, über 2000 Kleiderstoffe,
Vorhang- und Kleideränderungen, Nähmaschinenreparaturen aller Marken.
Badenerstrasse 122, 5466 Kaiserstuhl, Tel. 044 867 19 20 / 079 355 18 51
Öffnungszeiten: Mo + Di: 13.30 –18.00 Uhr,
Mi – Fr: 9.00 –11.30 Uhr / 13.30 –18.00 Uhr, Sa: 10.00 – 15.00 Uhr
Elektro /ählK GmbH
044 867 07 38
[email protected]
Musikgesellschaft Glattfelden
Dirigent: Stefan Schiesser
Serenadenkonzert
Samstag, 18. Juni 2016
Schulhaus Hof, 18.30 Uhr
Festwirtschaft ab 18 Uhr
(bei Regen ref. Kirche)
Frühschoppenkonzert
Sonntag, 19. Juni 2016
Dorfplatz Stadel, 11 Uhr
Verpflegung vom Kafi Nostalgie
(bei Regen ref. Kirche Stadel)
DER GLATTFELDER