Kilchberger Juni 2016

KILCHBERGER
GEMEINDEBLATT
Nummer 6
9. Jahrgang
Juni 2016
Redaktion: 079 647 74 60, [email protected] • Inserate: 044 709 17 00, [email protected] • Verlag: 044 913 53 33, [email protected]
Schnällscht Chilchberger 2016
Inhaltsverzeichnis
Sportanlass verzeichnet
neuen Teilnehmerrekord
Verrückt nach Schwänen
Die Kilchbergerin Marlies Wanner sammelt und restauriert original Wisa-Gloria-Schaukeln. Ein
Porträt.
Seite 2
Am diesjährigen «Schnällscht
Chilchberger» nahmen so viele
Mädchen und Buben teil wie noch
nie. 211 Teilnehmende rannten um
den Titel. Seit über 40 Jahren begeistert der Wettkampf Jung und Alt.
Tschetschenische Familie
Die tschetschenische Familie, die
ausgeschafft werden soll, hat seit
einem Monat ein neues Dach über
dem Kopf. Die reformierte Kirche
Kilchberg gewährt ihr Asyl. Seite3
Anna Barbara Müller-Fulda
Atletica Kilchberg und der Turnverein Kilchberg organisieren den traditionellen Sprint seit über 40 Jahren.
Gegründet wurde er von Pietro dal
Bosco, der auch Atletica Kilchberg
ins Leben gerufen hatte. Im Gedenken an «Dabo», wie er auch genannt
wurde, nahm erstmals ein Maskottchen am Rennanlass teil. Löwe Dabo
mit der Startnummer 1 spornte die
Kinder an und erntete mit seinen
Auftritten grossen Applaus.
Pünktlich um 17 Uhr startete der erste Vorlauf der Jahrgänge 2011 und
jünger. Ganze zehn Jahre lagen zwischen dem jüngsten und dem ältesten Teilnehmer.
Schon die kleinen Mädchen und Buben standen konzentriert am Start
und gaben auf der 60-Meter-Strecke
ihr Bestes. Die Jugendlichen kämpf-
Schule
Die schnellsten Kilchberger Läufer: Sophie Steffen und Leonardo Frilli.
ten nicht nur um Medaillen, sondern auch um den begehrten Titel
und die beiden Wanderpokale. Diese gingen in diesem Jahr an Sophie
Steffen (Jahrgang 2002) und Leonardo Frilli (Jahrgang 2001). Frilli gewann den «Schnällscht Chilchberger» schon letztes Jahr und konnte
seinen Titel verteidigen.
Klassenstafetten abgesagt
Leider mussten wegen des stürmischen Gewitters die Klassenstafetten abgesagt werden. An der Siegerehrung wurden die drei schnellsten
Michael Roth
Teilnehmer jeder Kategorie mit Gold,
Silber und Bronze ausgezeichnet.
Die Verantwortlichen freuten sich,
beim «Schnällscht Chilchberger
2016» so viele Teilnehmende zu begrüssen wie noch nie. Mit 211 Mädchen und Buben verzeichnete der
Sportanlass einen neuen Teilnehmerrekord. Ein ganz grosser Dank
gilt der Gemeinde Kilchberg und
den vielen Sponsoren. Ebenso wäre
ein solcher Anlass ohne die Einsätze von zahlreichen Helfern vor Ort
nicht möglich.
Mehr Fotos auf Seite 28
In der ersten Juni-Woche hat in der
Primarschule eine Projektwoche
stattgefunden. Die Mädchen und
Buben lernten alles übers Zirkusleben.
Seite 5
C.-F.-Meyer-Haus
Die Urgrossnichte von Conrad Ferdinand Meyer, Clelia Meyer, ist am
17. Juni zu Gast in Kilchberg und
liest aus dem Werk des Dichters.
Seite 11
Action und Musik
Die Harmonie und die Feuerwehr
spannen zusammen und laden die
Bevölkerung zu einem grossen Fest
ein. Für Action und Musik wird gesorgt.
Seite 17
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2
AKTUELL
Mittwoch, 8. Juni 2016 KILCHBERGER
Aus der Gemeinde
Gemeindepolizei hat
neues Einsatzfahrzeug bekommen
Die Kilchberger Gemeindepolizei
hat ein neues Auto. Am Mittwoch,
18. Mai, konnten Sicherheitsvorsteherin Barbara Baruffol und die Angehörigen der Gemeindepolizei Kilchberg das neue Einsatzfahrzeug in
Empfang nehmen.
Im Rahmen einer kleinen Feier übergab Verkaufsberater Stefan Brunner
von der Seeblick-Garage in Samstagern der Sicherheitsvorsteherin den
Schlüssel zum BMW X3, xDrive 20d.
Für die Ersatzbeschaffung des seit
2004 im Dienst stehenden bisherigen Fahrzeugs hatte der Gemeinderat im September 2015 nach erfolgter Submission einen Kredit in Höhe
von 77’000 Franken bewilligt.
Das Fahrzeug kann anlässlich des Hafenkonzerts vom 25. Juni besichtigt
werden.
e.
Die Gemeindepolizei um
Sicherheitsvorsteherin
Barbara
Baruffol freut
sich über das
neue Einsatzfahrzeug.
zvg.
Die Kilchbergerin Marlies Wanner restauriert original Wisa-Gloria-Holzschaukeln
Auf den Schwan gekommen
Dutzende Schwäne, Pferdchen,
Rehe, aber auch Dreiräder, Trottinetts, Puppenwagen, Lastwagen und
Eisenbahnen finden sich im Fundus
von Marlies Wanner. Seit sieben Jahren spürt sie diese Originale in egal
welchem Zustand auf und restauriert
sie liebevoll.
märkten, in Trödelläden oder im Internet. Ist eine Wippe extrem heruntergeschaukelt, kann es gut sein, dass
sie über 30 Stunden Zeit aufwendet.
«Ich will sie in Handarbeit restaurieren und sie originalgetreu bemalen»,
betont der Schwanenfan. Nach vie-
len Stunden gemeinsam verbrachter
Zeit – wen wundert’s – bleiben allerdings etliche Exponate unverkäuflich.
Immer mehr Raritäten
Diese Holzspielsachen der 1882
gegründeten Kinderwagenfabrik in
Barbara Moll
2009 stiess Marlies Wanner erstmals
im Internet auf die Verkaufsanzeige
eines Wisa-Gloria-Schwans. Bei dessen Anblick lebten in ihr Kindheitserinnerungen auf – auch sie hatte als
Kind auf einem dieser Schwäne, ihrem Lieblingsspielzeug, geschaukelt.
«Ich musste den sofort kaufen», erinnert sie sich zurück. Das in die Jahre gekommene Ding aufzufrischen,
überstieg jedoch ihre häuslichen
Werkstatt-Möglichkeiten. Also suchte und fand sie im Holzbearbeitungskurs der Gemeinde Kilchberg den
idealen Platz, «ihren» Schwan zu restaurieren. Die Kursleiter Peter Schärer
und Paul Kuster stehen ihr seither immer zur Seite, wenn es gilt, Teile der
Holzspielsachen zu rekonstruieren.
«Manchmal sind die Schaukeln in einem erbarmungswürdigen Zustand»,
erzählt Marlies Wanner. Sie findet
die begehrten Spielsachen auf Floh-
Marlies Wanner mit einigen ihrer unzähligen Schwäne.
Barbara Moll
Lenzburg erlebten um 1960 ihre Blüte. Der Markenname setzt sich aus
den Namen der ehemaligen Besitzerfamilien Widmer und Sandmeier zusammen. 2007 übernahm Walter Haderer die Marke Wisa-Gloria
und produziert bis heute einige Wisa-Gloria-Dreiräder und Schaukeln
im Retro-Nachbau.
Marlies Wanners Herz jedoch schlägt
nur für die original Wisa-Gloria-Kinderspielsachen der 50er- und 60erJahre. Sie ist rettungslos dem Sammlerfieber erlegen und möchte eines
Tages ein Museum eröffnen. Marlies
Wanner hält vornehmlich nach den
originalen Wisa-Gloria-Spielsachen
Ausschau und erkennt sie dank ihrer
grossen Sachkenntnis sofort – selbst
wenn es ein solch atypisches Exemplar wie der von ihr kürzlich erworbene Schaukel-Elefant ist.
Seit einem Jahr hat sie ein Atelier in
Rüschlikon, wo viele ihrer Schaukeln ausgestellt sind. Aber auch Puppenküchen, Verkäuferliläden, Ställe,
Dosen, Malutensilien und Ähnliches
aus den 50er/60er-Jahren finden sich
hier. Besuchern, speziell denjenigen der entsprechenden Jahrgänge,
schlägt jeweils das Herz höher beim
Anblick der Wisa-Gloria-Schaukeln –
ganz speziell wenn es denn Schwäne sind.
3
AKTUELL
KILCHBERGER Mittwoch, 8. Juni 2016
Veranstaltung der EVP Kilchberg
Tschetschenische Familie
Fortpflanzungsmedizin: Ein
Diskussionsabend im Kulturkeller
Kirchenasyl
Die EVP Kilchberg lud zu einem Informations- und Diskussionsabend
zum Thema Fortpflanzungsmedizin
ein. Als Referentinnen traten Verena
Bräm, ehemalige Oberrichterin Kilchberg und Mitglied der EVP, und Dr.
Ursula Knirsch, Ärztin für Neurologie FMH (Zürich), auf.
Carole Bolliger
Bettina Bachmann
Im kleinen Kreis traf sich eine interessierte Runde zum Diskussionsabend
zum Thema Fortpflanzungsmedizin
und Gesetzgebung. Die beiden Referentinnen Verena Bräm und Dr. Ursula Knirsch zeigten beide engagiert
die Pro und Kontra in diesem Abstimmungskampf auf.
Das Thema ist emotionsgeladen und
die Faktenlage vielfältig.
Verena Bräm, ehemalige Oberrichterin, übernahm den ersten Part und
zeigte auf, was dafür spricht, die Änderung des Bundesgesetzes über die
medizinisch unterstützte Fortpflanzung (FMedG) anzunehmen. Mit der
Anpassung dieses Gesetzes soll die
Präimplantationsdiagnostik (PID) zugelassen werden: Durch künstliche
Befruchtung erzeugte Embryos sollen unter strengen Voraussetzungen
genetisch untersucht werden dürfen.
Folgende Punkte sprechen für die Annahme dieses Gesetzes, wie die Referentin erläuterte:
- Die Pränataldiagnose PND, die
während der Schwangerschaft stattfindet, ist schon lange erlaubt. Die
Schwangerschaft kann bei Chromosomenstörungen oder Gendefekten
abgebrochen werden.
- Nicht erlaubt ist hingegen bis anhin
die Untersuchung von Embryosembryo, bevor sie in die Gebärmutter
eingesetzt werden. Dies macht laut
den Befürwortern wenig Sinn.
- Bei Paaren mit erblichen Krankheiten soll ein belastetes Gen nicht
weitervererbt werden. Mit künstlicher Befruchtung und PID-Präimplantationsmethode wäre das neu
möglich.
- Paare, die unfruchtbar sind, erhalten die Chance, mittels In-vitro-Infertilisation und PID ein gesundes
Kind zu bekommen.
- Im umliegenden Ausland werden
diese Methoden längst angewendet. Paare sind heute genötigt, ins
Ausland zu reisen für diese Behandlungen, was nach Annahme des Gesetzes vermieden werden könnte.
- Es wird sehr klar eingegrenzt, was erlaubt ist und was nicht. Sogenann-
Seit einem Monat gewährt die reformierte Kirche Kilchberg der
tschetschenischen Familie, die ausgeschafft werden soll, Kirchenasyl.
Der Familie geht es den Umständen
entsprechend.
Am 5. Juni stimmt die Schweiz über das Gesetz der medizinisch unterstützzvg.
ten Fortpflanzung ab.
te Designbabys wird es auch weiterhin nicht geben (Geschlechterwahl,
Intelligenzquotient, Augenfarbe etc.)
- Auch Retterbabys für kranke Geschwister sind in der neuen Gesetzgebung nicht enthalten.
- Kosten für die Allgemeinheit fallen
nicht an, da jedes Paar sie selber
tragen muss.
Verena Bräm gab auch zu bedenken,
dass man an das Kind denken müsse, dem man eventuell ein Leben mit
einer schweren Krankheit ersparen
könne. «Man spricht immer von den
Eltern, die ein solches Leben meistern
mit einem schwer kranken Kind, aber
die Sicht des Kindes wird ausser Acht
gelassen.» Natürlich gebe es nie eine
Garantie für ein gesundes Kind oder
überhaupt ein gesundes Leben. Da
waren sich alle einig.
Wo werden Grenzen gezogen?
Im Anschluss referierte Dr. Ursula
Knirsch, Ärztin der Neurologie FMH,
welche die Ablehnung der Stimmvorlage empfiehlt. Sie stellte die Frage
in den Raum: Wollen wir alles, was
möglich ist – wo ziehen wir die Grenzen? Zusammengefasst empfahl Dr.
Knirsch, ein Nein in die Urne zu legen, aus folgenden Gründen:
- Wer kann entscheiden, welches
Leben lebenswert ist und welches
nicht? Die Liste mit vermeidbaren
Krankheiten wird in anderen Ländern laufend erweitert.
- Viele Menschen mit schweren
Krankheiten empfinden ihr Leben
durchaus als lebenswert
- In der Gesellschaft kommt eine Entsolidarisierung in Gange mit Menschen, die nicht in das «Raster»
passen.
- Noch sind Leihmütter, Eizellenspenden und Retterbabys nicht erlaubt.
Aber wie lange noch?
Eltern mit behinderten Kindern
könnten stigmatisiert werden, Sozialwerke die Leistungen kürzen (so
ein Kind wäre ja nicht nötig gewesen, da hätte man etwas machen
können …)
- Garantien für ein gesundes Kind
gibt es nicht. Es kann während der
Geburt Schäden erleiden (z. B. Sauerstoffmangel) oder mit drei Jahren
unters Auto kommen und hirnverletzt sein. Dann gibt man es auch
nicht zurück.
- Es geht um Eugenik, ums Aussortierten von unwertem Leben.
- Es geht auch um viel Geld. Die Forschung ist sehr interessiert an den
überzähligen Embryos. Hier könnten Missbrauch Tür und Tor geöffnet werden.
Die anschliessende Diskussion wurde sehr engagiert geführt. Die meisten waren aus ethischen Gründen gegen die Vorlage.
-
Seit einem Monat haben Linda,
Marha, Anvar und Mansur zusammen mit ihren Eltern ein neues Zuhause. Sie wohnen im Pfarrhaus der
reformierten Kirche. «Die wiederholten Ausschaffungsversuche und
die Ängste der Familie haben den
Ausschlag gegeben, ihnen Kirchenasyl zu gewähren», erklärt Markus
Vogel, Vizepräsident der reformierten Kirchgemeinde Kilchberg. Der
Familie geht es laut Ronie Bürgin
vom Komitee hierzuhause.ch, das
sich dafür einsetzt, dass die tschetschenische Familie in Kilchberg bleiben darf, «den Umständen entsprechend gut». Währen die Eltern das
Haus nicht verlassen können, nehmen die Kinder uneingeschränkt am
Schulbetrieb teil.
Angst vor Zukunft
Da die Familie nun im Pfarrhaus
lebt, hat sie laut Migrationsbehörde den Status «untergetaucht». Dadurch wird ihr Nothilfe verweigert,
wie Ronie Bürgin sagt. Nun sind die
Verantwortlichen von hierzuhause.ch
bei der Behörde vorstellig geworden.
«Wir warten zuversichtlich auf eine
positive Antwort der Behörde, damit
der informelle Austausch stattfinden
kann», so Bürgin. Auch Markus Vogel
von der reformierten Kirchgemeinde
hofft, dass der schwierigen Situation
der Familie entsprechend Rechnung
getragen wird. «Wir können leider
nicht mehr machen, als der Familie
beizustehen», so Vogel.
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5
AUS DER SCHULE
KILCHBERGER Mittwoch, 8. Juni 2016
Werkschau des Freizeitkurses «Bildnerisches Gestalten»
Porträts, Tierbilder und Skulpturen
Zum neunten Mal organisierte Gabriela Kraft zusammen mit den 2.- bis
6.-Klässlern der Primarschule Kilchberg und Rüschlikon eine Werkschau
im Kulturkeller. 150 Personen fanden trotz schönstem Frühlingswetter hin und bewunderten die gelungenen Werke.
und Antwort stand, wie denn nun die
einzelnen Techniken den Kindern vermittelt werden.
Gelungene Arbeiten
Barbara Moll
Am 21. Mai morgens um 9.30 Uhr
stand Gabriela Kraft erwartungsvoll
im Kulturkeller bereit. In liebevoller
Arbeit hatte sie hier die Kunstwerke
ihrer Schützlinge der Freizeitkurse
«Bildnerisches Gestalten» in Kilchberg und Rüschlikon sowie von der
Begabtenförderung anschaulich präsentiert – jetzt fehlten nur noch die
Gäste. Und die kamen in grosser
Zahl, oft Väter mit ihren Kindern,
aber natürlich auch die Mütter und
dann jene, die den Weg vom Hörensagen hierher gefunden hatten. Sie
alle waren angetan von den bemerkenswerten Exponaten: Porträts, Tier-
Die Künstler v. l.: Anna, Julie, Alex, Leo, Sophie, Gabriela Kraft mit rotem
zvg.
Halstuch, Leonardo und Liam mit ihren Eltern.
bilder, Skulpturen aus Papiermaché,
Draht und Gips, aber auch gefilzte
Hasen und Schafe. Gemälde in Pigment- und Acrylfarben sowie Federzeichnungen. «Mein Bild sieht hier
viel besser aus als zuhause», sagte
Tom voller Überzeugung. Er war mit
seinem Vater und seinem älteren Bru-
der vorbeigekommen, der nun raten
musste, welche Werke von ihm sind.
Die Kinder waren mit Feuereifer dabei, ihren Eltern stolz ihre Kunstwerke zu zeigen.
Gabriela Kraft war eine ebenso enthusiastische Gastgeberin, die mit viel
Herzblut den Eltern der Kinder Red
Im diesen Freizeitkursen werden den
Kindern Filzen, Papiermaché, Linolschnitt, Speckstein-Bearbeiten, Tonen, Malen mit Farbpigmenten und
Acryl sowie Zeichnen mit Farbstiften,
Kohle und Feder beigebracht. Ausserdem vermittelt Gabriela Kraft auch
Drucktechniken. Während eines Jahres entsteht so manch gut gelungene
Arbeit. «Es ist immer ein grosses Erlebnis, wenn die Kinder gegen Ende
des Schuljahres ihre Werke als Teil
einer Ausstellung wahrnehmen», betont sie. In unserer zweidimensionalen digitalisierten Welt ist dieser Freizeitkurs umso wichtiger, je mehr den
Kindern das dreidimensionale Wahrnehmen abhandenkommt und Mühe
macht. Gabriela Kraft vermag es, bei
ihren Kursen den Kindern authentisch die pure Freude an der Sache
zu vermitteln.
Aus der Schule
Unterstufenschüler machen Zirkus
Die 1.- bis 3.-Klässler des Schulhauses Brunnenmoos haben Anfang
Juni ihre Projektwoche durchgeführt.
Diese stand ganz unter dem Motto
«Zirkus».
Carole Bolliger
Die erste Juniwoche stand bei der Unterstufe des Schulhauses Brunnenmoos ganz im Zeichen des Zirkus. Die
fast 200 Mädchen und Buben konnten jonglieren, zaubern, Kunststücke
am Trapez oder am Vertikaltuch aufführen oder als Clown die Zuschauer zum Lachen bringen. Von Montag
bis Mittwoch wurde in den Turnhallen
und Schulzimmern fleissig gelernt und
geübt. Alle Lehrpersonen waren mindestens genauso engagiert dabei wie
die Schülerinnen und Schüler.
In der Unterstufe im Schulhaus Brunnenmoos drehte sich alles um den Zirkus. CaroleBolliger
Die 2.-Klass-Lehrerin Sybil Egli freute
sich stellvertretend für ihre Lehrerkollegen: «Die Kinder sind sehr motiviert
und haben viel Freude.» Am Donnerstag durften die kleinen NachwuchsZirkusartisten dann das Gelernte und
Einstudierte bereits zum ersten Mal in
der Manege im grossen Zirkuszelt des
Circus Luna üben. Am Freitagabend
galt es dann ernst. In zwei restlos ausverkauften Vorstellungen demonstrierten sie ihr Können ihren Eltern, Geschwistern und Grosseltern.
Die Mädchen und Buben standen jedoch nicht nur in der Manege. Auch
im Hintergrund gab es viel zu tun. So
arbeiteten einige als Maskenbildner,
und wieder andere stellten das Programmheft zusammen. Laut Sybil Egli
waren die Zauber- und Clown-Kurse besonders beliebt. Auch viele der
kleinen Künstler wollten sich am Vertikaltuch oder dem Trapez versuchen.
Die Eltern packten auch fleissig mit
an. Die Väter halfen tatkräftig beim
Zeltauf- und -abbau mit, während
viele Mütter unter der Woche in den
einzelnen Workshops aushalfen. Für
den Restaurationsbetrieb am Vorstellungsabend verantwortlich war das
Elternforum. «Ohne den engagierten Einsatz aller Beteiligten wäre ein
so tolles Projekt nicht möglich gewesen», sagt Peter Wannenmacher,
Anlagenchef der Schule, der auch
tatkräftig bei der Umsetzung des Projekts mithalf.
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Informationen der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Kilchberg – Juni 2016
ze». Dann kam Mario Fehr auf die
Fragen rund um Asyl und Asylrecht
zu sprechen, die in Kilchberg zurzeit
aufgrund der tschetschenischen Familie, die im Pfarrhaus Kirchenasyl
erhielt, besonders heiss diskutiert
werden. Fehr vertritt die Ansicht,
dass der Staat für das Recht verantwortlich und entscheidungsberechtigt bleibt und die Kirche dies akzeptieren müsse. Andernfalls würde
allenfalls das Recht des Stärkeren
siegen.
Regierungsratspräsident Mario Fehr debattierte mit Kirchenratspräsident Michel Müller über das Verhältnis von Kirche
und Politik. (Das Gespräch moderierte Felix Reich, Chefredaktor von «reformiert.».)
Rückblick auf die «Himmlischen Festtage 2016»
Pfingsten als neu zu endeckendes Fest
Mit Leidenschaft, Kreativität
und Engagement
Die zwölf reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Horgen feierten das Pfingstfest gemeinsam als
regionales Festival unter dem Motto «Himmlische Festtage». Am Eröffnungsanlass in der reformierten
Kirche Kilchberg debattierten Regierungspräsident Mario Fehr und
Kirchenratspräsident Michel Müller über das Verhältnis von Kirche
und Politik.
Pfingsten ist der Tag, an dem der
Heilige Geist zu den Menschen gesandt wurde. Das klingt einfach
und ist doch schwierig zu verstehen. Pfarrerin Sibylle Forrer und
Pfarrer Martin Keller eröffneten
den Gottesdienst in «ihrer» Kirche in Kilchberg am Freitagabend
vor Pfingsten darum mit Fragen
rund um das Fest. Sie sind der
Überzeugung, dass der Geist Gottes helfe, «sich mit Leidenschaft,
Kreativität und Engagement» für
das Gute einzusetzen. Doch tun
dies nicht auch politische Gremien? Oder darf allein die Kirche sich
darauf berufen, für das Seelenheil
der Menschen zuständig zu sein?
Wer soll wen ins Gebet nehmen:
die Kirche den Staat, oder eben
der Staat – also die Politiker – die
Kirche?
Von Freiheit, Hoffnung und Strukturen
Das angekündigte Pfingstgespräch
zwischen Regierungspräsident Mario Fehr und Kirchenratspräsident
Michel Müller zur Beziehung zwischen Politik und Kirche als Auftakt
zum Festival «Himmlische Festtage» interessierte. Viele Männer und
Frauen fanden den Weg ins Gotteshaus, das sich bis auf den letzten
Platz füllte. Nach Gebet und Lied
sprach zuerst Michel Müller. Er hofft,
dass der Pfingstgeist Menschen
zum Gespräch und wo nötig auch
zum Aufbruch befähigt. Dies gelte auch im Hinblick auf die Strukturen, die in der reformierten Kirche im Moment verändert werden.
Sie seien nicht in Stein gemeisselt
und könnten erneuert werden, da
sie nicht das Essentielle des Glaubens ausmachten. Für Müller sind
Freiheit und Verantwortung für die
Gemeinschaft in der Kirche wichtig. Er verwies diesbezüglich auch
auf das derzeitige Legislaturmotto
(2012–2016) «Freiheit ergreifen –
Hoffnung erfahren», das der Kirchenrat für die Reformierte Kirche
Kanton Zürich herausgab.
Brisante Asylfragen
Im Anschluss an Müller sprach Regierungspräsident Mario Fehr, der
sich in starken Worten zu Kirche
und Christentum bekannte. Er zitierte in seinem Eingangsvotum sogar ein Bibelwort (Gal 5,13). Darin geht es darum, dass die Freiheit
nicht zum Vorwand zur Selbstsucht
genommen werde. Vielmehr solle man einander in Liebe dienen.
Fehr dazu: Auch für ihn seien «Toleranz, Respekt und Fürsorge christliche Werte, für die ich mich einset-
In der anschliessenden Diskussion,
die Felix Reich, Redaktionsleiter von
«reformiert.», moderierte, kam das
sogenannte Wächteramt der Kirche zur Sprache. Darunter verstehen Insider, dass die Kirche sich
öffentlich wehren und beim Staat
intervenieren muss, wenn ethische
Grundsätze oder Menschen in ihrer
Würde verletzt werden. Auch wenn
Mario Fehr dieses Wächteramt befürwortet und die Kirche sich äussern könne, fordert er dezidiert die
Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit.
Der Politiker zeigte sich weiter gesprächsbereit, um eine möglichst
gute Lösung zu finden.
Geselligkeit und Austausch
Im Anschluss an den Gottesdienst
waren alle zum Apéro riche ins
Kirchgemeindehaus eingeladen, wo
viele die hochkarätige Diskussion
zwischen Müller und Fehr nochmals
Revue passieren liessen. Draussen
im Regen wurde das Pfingstfeuer
entzündet, das dann in Laternen
zu Fuss oder motorisiert in alle Bezirksgemeinden getragen wurde.
Text und Bilder: Viviane Schwizer
Christer Løvold (Chorleiter und Organist) leitet den Gesang der Festbesucher
zum Kanon «Dona nobis pacem»
7
Seniorenfest vom Mittwoch 15. Juni 2016
Gitarrenkonzert in der Kirche mit dem
Zwei Herzen im Dreivierteltakt
Pau Figueres Trio aus Barcelona
Die katholische und die reformierte Kirchgemeinde von Kilchberg
laden alle Frauen und Männer im Seniorenalter zu einem
gemütlichen Seniorennachmittag am Mittwoch, 15. Juni 2016,
um 14.30 Uhr ins reformierte Kirchgemeindehaus ein.
Am Sonntag, 3. Juli 2016, um 17.00 Uhr gastiert Pau Figueres
mit seinem Trio in der Kirche
Der Tenor-Entertainer Peter-Matthias Born präsentiert eine musikalische
Show über Leben und Werk von Robert Stolz (1880–1975). Das Leben
von Robert Stolz ist wie ein märchenhaftes Abenteuer, das ein Jahrhundert Musikgeschichte und Weltgeschehen enthält. Mit Musik und Gesang,
Wort und Bild führt Peter-Matthias Born durch das Jahrhundert des berühmten Komponisten, Dirigenten und Walzerkönigs.
Durch den Nachmittag führen Regula Gähwiler und Beatrice Boner. Für
den feinen Zvieri sorgen Sylvia Stehli und ihr Team. Zu diesem vergnüglichen Beisammensein sind Sie herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Sie.
Pau Figueres, geb. 1989 in Barcelona, gehört zu den talentiertesten und
interessantesten Gitarristen unserer Zeit. Er beherrscht beinahe alle musikalischen Sprachen und vermag sie so zu vermischen, dass eine neue
Sprache entsteht – die für den Zuhörer aber wie selbstverständlich klingt.
In den Konzerten des Pau Figueres Trio erlebt man eine tiefe Verbundenheit zwischen der Musik und den Musikern. Pau und seine Mitmusiker Ismael Alcina (Bass) und Arnau Figueres (Perkussion) bringen das Publikum dorthin, wo die Musik natürlich blüht und fliesst.
Wir werden im Konzert Reflexionen aus Flamenco, Südamerika, Klassik
und Moderne hören können.
Weitere Informationen: www.paufigueres.com
Wenn Sie abgeholt werden möchten, rufen Sie bitte Esther Ziegler an,
Sekretariat Reformierte Kirchgemeinde, Tel. 044 715 56 51.
Eintritt frei, Kollekte
Die Bibliothekskommission lädt zu sommerlichen Lesungen in der Gartenlaube des Pfarrhauses ein
Lesungen in der Gartenlaube – Dienstag, 21. Juni und 12. Juli 2016
Die Bibliothekskommission lädt zu sommerlichen Lesungen in der Gartenlaube des Pfarrhausgartens ein. An zwei Abenden beschäftigen wir uns mit
je einem Thema. Am ersten Abend wird das Thema «Garten» beleuchtet, am zweiten Abend das Thema «Liebe». Neben ausgewählten Texten
hören wir auch verschiedene historische und theologische Inputs dazu.
Anschliessend gibt es bei einem Imbiss Zeit, um den Abend gemeinsam
ausklingen zu lassen.
Daten:
Dienstag, 21. Juni, und Dienstag, 12. Juli, jeweils um 18.30 Uhr
Wo:
Pfarrhausgarten an der Dorfstrasse 115 (bei schlechtem
Wetter im Pfarrhaus).
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und zwei hoffentlich sommerliche
Abende.
Für die Bibliothekskommissin: Pfarrerin Sibylle Forrer
8
Kalender
Gottesdienste
12. Juni, Sonntag
10.30 Uhr: Familiengottesdienst mit Taufen am See
im Navillegut mit Pfarrerin
Sibylle Forrer – Mitwirkung der
Kinder des 3.-Klass-Unti
unter der Leitung von Katechetin Ursula Müller und des
Posaunenchors Nidelbad
19. Juni, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst
mit Pfarrer Werner Gysel
Mitwirkung des Gospelchors
26. Juni, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst
mit Pfarrerin Sibylle Forrer
Mitwirkung der Kantorei
3. Juli, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst
(Taufsonntag) mit
Pfarrer Martin Keller
9. Juli, Samstag
17.30 Uhr: Gottesdienst
mit Pfarrerin Sibylle Forrer
10. Juli, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst
in der Kirche Adliswil
mit Pfarrerin Sibylle Forrer
16. Juli, Samstag
17.30 Uhr: Gottesdienst
in der Kirche Langnau a/A
mit Pfarrerin Sibylle Forrer
17. Juli, Sonntag
www.refkilch.ch
Gottesdienst im
See-Spital/Sanitas
12. Juni, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst
mit Abendmahl mit
Pfarrerin Renate Hauser
Kinder
11. Juni, Samstag
10.00 Uhr: Chinder-Chile in
der Kirche/Pfarrhausgarten
Singen
Jeden Mittwoch
19.45 Uhr: Probe Kantorei Kilchberg im Kirchgemeindehaus / Probenplan auf
www.kantoreikilchberg.ch
Jeden Donnerstag
18.00 Uhr: Probe Gospelchor im Kirchgemeindehaus
Probenplan auf:
www.gospelchorkilchberg.ch
Offenes Singen
5. September, Montag
19.00 Uhr: Offenes Singen
mit Mariann Thöni in der Kirche
Bibliothek
Kirchgemeindehaus – Offen:
Sonntag ca 11.00 (nach dem
Gottesdienst) bis 12.00 Uhr
und Donnerstag von 17.00 bis
18.00 Uhr (ausser Schulferien)
10.00 Uhr: Gottesdienst
mit Pfarrerin Sibylle Forrer
Kirchentaxi für unsere Gottesdienste:
Telefon 044 720 41 41 Anmeldung spätestens bis Samstag, 20.00 Uhr
Café Oase
21./28. Juni, Dienstag
14.30 Uhr: Café Oase für Gross
und Klein im Kirchgemeindehaus
Musik
3. Juli, Sonntag
17.00 Uhr: Spanisches GitarrenKonzert in der Kirche
10. Juli, Sonntag
17.00 Uhr: Sommerkonzert mit
Flöte und Klavier in der Kirche
Ökumene
14. Juli, Donnerstag
9.00 Uhr: Ökumenische
Morgenbesinnung in der
reformierten Kirche
Senioren
15. Juni, Mittwoch
14.30 Uhr: Seniorennachmittag «Zwei Herzen im
¾-Takt» über das Leben
und Werk von Robert Stolz
– im Kirchgemeindehaus
Männertreff 50+
10. Juni, Freitag
18.30 Uhr: «Safe Surgery –
oder wie die Fliegerei in den
OP kam» Referat von Dr. med.
Christoph Nöthiger – im
Kirchgemeindehaus
Lesungen in der GartenLaube
21. Juni / 12. Juli, Dienstag
18.30 Uhr: Lesungen im
Pfarrhaus an der Dorfstrasse
mit Pfarrerin Sibylle Forrer
Treffpunkt
20. Juli, Mittwoch
18.00 Uhr: Grill-Abend
für Alleinstehende im
Kirchgemeindehaus
Spiritualität am Mittwoch
Jeweils um 19.00 Uhr im Raum
der Stille im Sanatorium
15. Juni «Bibel – Worte, die tragen»
22. Juni «Musik, die bewegt»
29. Juni «Gottesdienst»
6. Juli «Kamingespräche»
13. Juli «Abendmahlgottesdienst»
Alle Daten auf unserer Homepage www.refkilch.ch / Kalender / Kultur, Kurse, Spiritualität
Ausserdem
23. Juni, Donnerstag
12.00 Uhr: Frauenverein
Mittagessen im
Kirchgemeindehaus
27. Juni, Montag
14.30 Pro Senectute: Ein
Leben: «vorwärts und rückwärts» mit Monika Weber
im Kirchgemeindehaus
Abholdienst für Anlässe mit dem Zeichen:
Telefon: 044 715 56 51 (Sekretariat) während den Bürozeiten
Adressen
Kirchenpflege
Peter C. Maier, Präsident
Telefon 044 771 71 91
[email protected]
Pfarrpersonen
Martin Keller
Telefon 044 715 17 00
[email protected]
Sibylle Forrer
Telefon 044 915 33 92
[email protected]
Mitarbeitende
Regula Gähwiler
Sozialdienst Senioren
DI und DO: 8.30 – 12.00 und
13.30 – 16.00 Uhr
Telefon 044 715 44 05
[email protected]
Christer Løvold,
Organist, Chorleiter der
Kantorei und des Gospelchors
Telefon 079 758 66 05
[email protected]
Ursula Müller, Katechetin
079 680 96 90
Beat Schneider, Buchhaltung
DI und DO: 14.00 – 18.00 Uhr
Telefon 044 715 44 01
[email protected]
Liliane Kägi, Sigristin
Telefon 079 390 85 35
Daniel Schmid, Hauswart
079 963 57 92
Mitodija Karadacki, Hauswart
079 129 45 58
Sekretariat
Esther Ziegler
MO/DI/DO/FR 8.30 – 12.00
und MI 14.00 – 17.30 Uhr
Telefon 044 715 56 51
[email protected]
Impressum
Herausgeberin:
Reformierte Kirchenpflege
9
Männertreff vom Freitag, 10. Juni 2016
Sommerkonzert in der Kirche mit
Safe Surgery –
oder wie die Fliegerei in den OP kam
Flöte und Klavier von Bach bis Bizet
Referent Dr. med. Christoph Nöthiger
18.30 Uhr
ca. 20.00 Uhr
ab 21.30 Uhr
Apéro – anschliessend gemeinsames Nachtessen
Referat mit allgemeiner Diskussion
Individuelles Ende der Veranstaltung.
Ende der Neunzigerjahre hat das «US Institute of Medicine» einen
vielbeachteten Report über Fehler im amerikanischen Gesundheitswesen
publiziert. Es wurde errechnet, dass in den amerikanischen Spitälern
zwischen 44’000 und 98’000 Menschen jährlich an der Behandlung, nicht an
der Krankheit sterben. Das entspricht dem Absturz eines Verkehrsflugzeugs
jeden zweiten Tag! Warum ist die Luftfahrt so viel sicherer als die Medizin?
Und könnte die Medizin allenfalls von der Luftfahrt lernen? Oder von
anderen High Reliability Organizations (HRO), wie zum Beispiel der
Nuklearindustrie? Und wie wird dort mit Fehlern umgegangen? Welche
Safety-Modelle existieren dort? Sind diese Massnahmen (zum Beispiel
Checklisten) in die Medizin übertragbar? Patient-Safety ist seit dieser Zeit
ein sich stark entwickelndes Forschungsgebiet. Wir sind gut unterwegs.
Aber es gibt noch viel zu tun!
Anmeldung: Wir bitten um einen Kostenbeitrag von CHF 25.– pro
Person bis spätestens 9. Juni 2016. Auf www.refkilch.ch oder per Mail:
[email protected] oder Telefon 044 715 56 51 (Sekretariat)
Janine Schöllhorn, Flöte
Alexander Reitenbach, Klavier
Ein erfrischendes Sommerkonzert erwartet Sie am Sonntag,
10. Juli 2016, um 17.00 Uhr in der Kirche
Janine Schöllhorn, Flöte, und Alexander Reitenbach, Klavier,
werden Sie mit einem speziellen Programm von J. S. Bach, C. P. E. Bach,
W. A. Mozart und Komponisten der Romantik an diesem Sonntagabend
überraschen.
Eintritt frei – Kollekte
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Sonntag, 12. Juni 2016
Sonntag, 4. September
Samstag, 11. Juni 2016
Gottesdienst am See
Datum reservieren!
Chinder-Chile
Der Bär springt
ins Wasser!
Gottesdienst mit Taufen –um 10.30 Uhr am
Sonntag, 12. Juni 2016, im Navillegut
Folklorekonzert am Sonntag, 4. September
2016, um 17.00 Uhr in der Kirche
Chinder-Chile, am Samstag, 11. Juni 2016,
um 10.00 Uhr in der Kirche
Mit Pfarrerin Sibylle Forrer, Mitwirkung der
Kinder des 3.-Klass-Unti unter der Leitung von
Katechetin Ursula Müller und des Posaunenchors
Nidelbad – anschliessend Apéro.
Am diesjährigen Folklorekonzert können Sie wieder hochstehende Volksmusik geniessen. Nach
dem Konzert kleine Festwirtschaft im Foyer des
Kirchgemeindehauses.
Abschluss-Chinder-Chile vor der Sommerpause
mit anschliessendem Grillieren im Pfarrhausgarten und einem kleinen Geschenk für die Sommermonate für jedes Kind.
10
Kirchgemeindeversammlung vom 30. Mai 2016
«Ohne Freiwillige könnten wir unsere Anlässe nicht durchführen»
Gemeindeeigene Pfarrstelle
wird um 20 Prozent erhöht
Die 71 Stimmberechtigten genehmigten an der Kirchgemeindeversammlung Ende Mai die Rechnung,
den Abschlussbericht zur Überbauung Bühlerwiese und erhöhten die
gemeindeeigene Pfarrstelle von 40
auf 60 Prozent.
Carole Bolliger
Der Präsident Peter C. Maier konnte am Montagabend, 30. Mai, 71
Stimmberechtigte und ein paar
Gäste zur Kirchgemeindeversammlung begrüssen. Kirchengutsverwalter Thomas Schweizer präsentierte
die Rechnung 2015, die einen Ertragsüberschuss von fast 36’000
Franken aufweist. Er erwähnte,
dass bei den Steuereinnahmen kein
Trend zu verzeichnen sei und erklärte, dass die Steuern knapp 82 Prozent der gesamten Einnahmen von
Präsident Peter C. Maier führte
durch die Versammlung.
2,3 Millionen Franken ausmachten.
Die Stimmberechtigten genehmigten die Rechnung einstimmig.
Forderndes Jahr
Die einzelnen Ressortleiter der Kirchenpflege warfen einen Rückblick
auf das vergangene Jahr. Sebastian Langemann vom Ressort Liegen-
Ruedi Brunner / Linda Gratwohl / Thomas Schweizer / Esther Ziegler
schaften zeigte Bilder vom frisch renovierten Sigristenhaus, Peter C.
Maier freute sich über die neue Pfarrerin Sibylle Forrer, und Linda Gratwohl, verantwortlich für Diakonie
und Senioren, machte auf den Fahrdienst und die Anlässe für Alleinstehende aufmerksam. Weiter freute sich Ruedi Brunner vom Ressort
Musik und Gottesdienst über viele schöne Konzerte, Vizepräsident
Markus Vogel erzählte vom EprobaProjekt, und Beatrice Veenemans
erläuterte, was die jüngsten Kirchgänger, die Kinder und Jugendlichen, im vergangenen Jahr alles
erlebt haben. Peter C. Maier fasste 2015 als «spannendes und forderndes Jahr» zusammen.
Bühlerwiese im Budget
Die Kirchenpflege beantragte der
Versammlung, die gemeindeeigene Pfarrstelle von 40 auf 60 Prozent zu erhöhen. Nach einigen Fragen und Wortmeldungen aus dem
Publikum, die von Peter C. Maier
beantwortet wurden, stimmten die
Frauen und Männer mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung für
die Erhöhung. Peter C. Maier versicherte, dass die Mehrkosten von
etwa 30’000 Franken jährlich problemlos gestemmt werden könnten.
Nicht zuletzt dank der Einnahmen
der Bühlerwiese. Die zusätzlichen
Aufwendungen würden etwas
mehr als ein Prozent des Budgets
ausmachen.
Der Präsident informierte, dass in
der Überbauung Bühlerwiese bis
auf eine Wohnung alle besetzt seien. Die Kosten des Bauprojekts lagen rund 250’000 Franken oder vier
Prozent der totalen Bausumme über
Budget. Diese vier Prozent waren
absolut im Rahmen, worüber sich
Peter C. Maier freute. Die Stimmberechtigten nahmen den Abschlussbericht zur Bühlerwiese einstimmig ab.
Markus Vogel / Beatrice Veenemans / Sebastian Langemann
Für alle Alleinstehenden:
Alle Alleinstehenden
sind herzlich zum
Grillabend eingeladen!
Mittwoch, 20. Juli 2016, um 18.00 Uhr
im reformierten Kirchgemeindehaus
gemeindehaus
Während der Sommerferien
laden wir alle Alleinstehenden
herzlich zum traditionellen
Grillschmaus ein. Kosten: CHF 15.–
testens
Bitte melden Sie sich bis spätestens
15. Juli 2016 an: Regula Gähwiler,
ähwiler, Sozialdienst Senioren, Stockenstrasse
strasse 150,
8802 Kilchberg, Telefon 044 715 44 05
Grillabend am 20. Juli 2016 im Kirchgemeindehaus
Anmeldung Grillabend für Alleinstehende vom 20. Juli 2016
Anmeld
Name
Name:
...............................................................................................................................................................
Adresse:
Adres
...............................................................................................................................................................
Telef
Telefon:
...............................................................................................................................................................
E-Mail:
...............................................................................................................................................................
Anzahl Personen:
.....................
Ich möchte abgeholt werden:
KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 8. Juni 2016
11
Conrad-Ferdinand-Meyer-Haus
Meyer, Märchen und Musik
Das Museum lädt zu zwei Veranstaltungen mit Literatur und Musik ein.
Gleichzeitig findet im Kulturkeller
eine Ausstellung statt.
vom 17. bis 24. Juni im Kilchberger
Ausstellungsraum. Zudem sind einige Kleinplastiken aus Ton und Bronze seiner Gattin Clelia Meyer zu sehen. Die Ausstellung kann auch an
den darauffolgenden Tagen besichtigt werden.
Die Schauspielerin, Psychologin
und Künstlerin Clelia Meyer, Urgrossnichte von Conrad Ferdinand
Meyer, eröffnet den Abend vom 17.
Juni um 19.30 Uhr mit einer kurzen Lesung aus dem Werk des Dichters. Dabei stehen Berg- und Seegedichte sowie eine Passage aus dem
Märchen und Musik
Ausstellung im
Kulturkeller
«30 Ansichten des Piz Lagrev»
von Klaus Schramm. Kleinplastiken aus Ton und Bronze von Clelia Meyer. Vernissage: 17. Juni
um 20.45 Uhr (im Anschluss
an die Lesung im C.-F.-MeyerHaus). Öffnungszeiten: 18. bis
24. Juni, Samstag und Sonntag 14–18 Uhr, Mittwoch, Donnerstag und Freitag 16–19 Uhr.
Das Künstlerehepaar ist anwesend. Kulturkeller, Dorfstrasse
82, 8802 Kilchberg.
Clelia Meyer und Klaus Schramm zu Besuch im C.-F.-Meyer-Haus.
Roman «Jürg Jenatsch» im Zentrum.
Nach einer Pause ist im gegenüberliegenden Kulturkeller Vernissage
einer thematisch ganz besonderen
Ausstellung: Nicht Meyers «weisses
Spitzchen», sondern der Piz Lagrev im Oberengadin hat es Klaus
zvg.
Schramm angetan. Diesen Berg,
der sich dem aufmerksamen Betrachter je nach Wetter und Tageszeit in dauerndem Wechsel präsentiert, hat der Künstler bereits rund
50 Mal aufs Papier gebannt. 30 seiner Ansichten zeigt Klaus Schramm
Am Samstag, 18. Juni, findet in
Zusammenarbeit mit der Musikschule ein Anlass im Rahmen der
«Klingenden Museen» statt: Ab 14
Uhr erzählt Beatrix Pfenninger im
Gartensaal des C.-F.-Meyer-Hauses Märchen rund ums Thema Musik. Schülerinnen und Schüler der
Musikschule Kilchberg-Rüschlikon umrahmen die Geschichten
mit passenden Klängen. Die erfahrene Märchenerzählerin wird Jung
und Alt begeistern. Das Museum ist
für eine freie Besichtigung geöffnet.
Zur Verpflegung werden Kuchen und
Getränke angeboten.
e.
C.-F.-Meyer-Lesung und anschliessende Vernissage am Freitag, 17. Juni 2016. Beginn um
19.30 Uhr im Museum, Alte Landstrasse 170,
8802 Kilchberg, Reservation von Sitzplätzen unter Tel. 044 710 51 66 oder [email protected] «Märchen und Musik im Museum» am
Samstag, 18. Juni, 14.00–16.30 Uhr. Eintritte
frei – Kollekte.
Männerchor Kilchberg
Zum Geburtstag einen bunten Liederstrauss
Am 12. Mai feierte Walter Schmidlin seinen 90. Geburtstag. Im privaten Rahmen kredenzte ihm der
Männerchor Kilchberg einen bunten
Liederstrauss und liess seinen sehr
verdienten Ehrenpräsident und Sängerfreund hochleben.
Männerchor mit seinem Auftritt deren Grossherzigkeit verdankt, und
alle Sänger freuen sich, mit ihm noch
manche frohe Stunde beim Singen
und bei Anlässen geniessen zu dürfen.
e.
Walter Schmidlin ist dem Männerchor Kilchberg im Jahr 1962 beigetreten und hielt dem Verein seither
während 54 Jahren die Treue. Der
rüstige Jubilar ist in Kilchberg wohl
bekannt, insbesondere durch das
«Säulifäscht», dessen Gründer und
Initiator Walter Schmidlin war und
das vom Männerchor während 25
Jahren auf dem sommerlichen Gutsbetrieb «Uf Stocken» ausgerichtet
wurde.
Anzeige
Langjähriger Präsident
Aber auch seine Verdienste um den
Männerchor sind Legion. In drei Präsidentschaften und dreimal auch als
Vizepräsident prägte Walter Schmidlin das Vereinsleben nachhaltig. Als
umsichtiger und selbstloser Organisa-
Walter Schmidlin (Mitte ohne Noten) liess sich von seinen Kollegen vom
Männerchor feiern und besingen.
zvg.
tor überliess er nichts dem Zufall. Prägend und ansteckend wirkt die Herzlichkeit seiner Sängerfreundschaft.
Noch heute wird kein Sängerkamerad ein Jahr älter, ohne dass ihn ein
von Walter Schmidlin handgedruck-
ter Holzschnitt mit handgeschriebenen Geburtstagswünschen erfreut.
Gerne war der Männerchor am 12.
Mai zu Gast bei Walter Schmidlin,
der mit Hedi demnächst 65 Jahre
verheiratet ist. Herzlich gern hat der
K atholische P farrei
Bericht zur
Kirchgemeindeversammlung
Am 5. Juni 2016 fanden sich 40
Stimmberechtigte im Pfarreisaal ein.
Sie haben den Jahresabschluss 2015
einstimmig gutgeheissen.
Das Spendenprojekt 2016 über
30‘000 Franken für die Kommunikationsinseln der Stiftung «aphasie
suisse» wurde einstimmig gutgeheissen. Mit der Spende werden zwei
einwöchige Veranstaltungen ermöglicht.
Der Projektkredit «Jubiläum 2017»
über 113‘000 Franken wurde mit
grossem Mehr gutgeheissen. Mit
dem Beitrag der Kirchgemeinde
wird die Herausgabe des Jubiläumsbuches «50 Jahre Kirche St. Elisabeth» und die Durchführung der
Festanlässe ermöglicht.
Im vierten Teil informierten R. Jäckle
(Kirchenpflege), Th. Stemmle (Synodengeschäfte) und U. Bösch (Jahresrechnung der Stiftung) über diverse
Themen.
Die Jahresrechnung der Kirchenstiftung schliesst mit einem Gewinn
von 3‘309 Franken ab, das Stiftungsvermögen beträgt per Ende Jahr
165‘071 Franken.
Die Organistenstelle konnte per
sofort wieder besetzt werden. Claudio Bernasconi (unsere langjährige
Vertretung; Luzern) und Monika
Henking (Thalwil) übernehmen gemeinsam die Stelle und werden uns
musikalisch durchs Kirchenjahr begleiten.
Die Kirchenpflege dankt allen Mitarbeitenden und Freiwilligen für ihr
Engagement und den Kirchgemeindemitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen.
Chr. Schmid, Gutsverwalter
s t . e lisabeth K ilchberg
Unsere Maiwallfahrt
nach Bremgarten
Am 11. Mai 2016 fand die jährliche
Pfarrei-Wallfahrt von St. Elisabeth
statt. Unser Ziel war die Stadtkirche
St. Nikolaus in Bremgarten, AG.
Dort feierten wir einen Gottesdienst
zu Ehren Marias, die traditionell im
Mai besonders verehrt wird. 44 Personen liessen sich per Car durch die
blühende Natur auf den Inhalt dieser
Maiwallfahrt einstimmen, denn Maria wird auch als kostbare Blume im
Garten Gottes bezeichnet; ein Bild,
das in vielen Kunstwerken Ausdruck
gefunden hat.
Vor dem Gottesdienst wurden wir
durch ein Kurzreferat von Herrn
Heinz Koch in die Geschichte des
denkmalgeschützten Gotteshauses
St. Nikolaus, der Stadtkirche von
Bremgarten, eingeführt. Er erklärte,
wie aus der St.-Magdalena-Kirche
aus dem 13. Jh. 1532 eine St.-Nikolaus-Kirche wurde, und berichtete
vom Wiederaufbau, nachdem das
Gotteshaus 1984 vollständig ausgebrannt war. Die lange Geschichte
des Kirchengebäudes ist trotzdem
immer noch spürbar. Die Steine und
die Mauern sprechen, singen und
murmeln noch immer die Gebete
unserer Vorfahren, so scheint es mir.
Und noch heute bietet der Raum
uns Menschen die Möglichkeit zur
Einkehr, zur Ruhe und zum Durchatmen. Ein Kunstführer zur Kirche von
Bremgarten wünscht auch den heutigen Besucherinnen und Besuchern:
«Möge unsere Stadtkirche Ihnen ein
Fenster öffnen, durch welches Sie
nicht nur das religiös-kulturelle Erbe
der Kunst und der Geschichte sehen,
sondern erlaube es Ihnen auch, Menschen zu fühlen, wie sie hier aufrichtig und mit Hingabe gelebt und Gott
gedient haben.»
Geistig gestärkt verliessen wir nach
dem Gottesdienst die Stadtkirche
und machten uns auf den Weg zum
Nachtessen. Der kulinarische Teil mit
gemütlichem Beisammensein und
interessanten Gesprächen rundete
unsere Maiwallfahrt ab. Gemeinschaft will gepflegt sein, ob mit Gott
oder mit den Nächsten. Nähe hat
eine heilende Wirkung, und die gilt
es nicht zu unterschätzen. So hoffen
wir, dass vielen von uns diese Wallfahrt in guter Erinnerung bleibt.
Ihre Seniorenbeauftragte
Beatrice Boner
Pfingstlager der
Minis im Schloss
Schwandegg
Die Pfarrei St. Elisabeth Kilchberg
war am Pfingstwochenende mit ihren Ministrantinnen und Ministranten
im schönen Weinland unterwegs. Sie
schlugen ihr Lager im Schloss Schwandegg in Waltalingen ZH auf. Begleitet wurden sie von Diakon Radoslaw
Jaworski, Ministrantenleiter Tobias
Gschwind und der Katechetin Monika
Gschwind. Neu zur Unterstützung mit
dabei war auch Maximilian Scherrer.
Angereist am Pfingstsamstag, fanden
die Ministranten am Nachmittag Zuflucht vor dem strömenden Regen bei
einem Besuch des Klostermuseums
St. Georgen in Stein am Rhein. Am
Abend besuchte uns Pfarrer Andreas
Chmielak, um gemeinsam mit den
Ministrantinnen und Ministranten im
stimmungsvollen Turmzimmer des
Schlosses die Pfingstmesse zu feiern.
Danach folgte ein unterhaltsamer
Spiele-Abend, bei dem sich alle bestens amüsierten.
Am Sonntag nach dem Frühstück
machte sich unsere Gruppe bei deutlich besseren Wetterbedingungen auf
den Weg zum Rheinfall. Dort stand
ein Museumsbesuch im Schloss Laufen auf dem Programm, gefolgt von
einem Marsch über die Rheinbrücke
auf die andere Flussseite, wo das
gemeinsame Mittagessen eingenommen wurde. Eine entspannte Flussfahrt über den Rhein brachte uns
danach zurück nach Laufen. Den
späteren Nachmittag verbrachten
die «Minis» mit Spielen im Freien
auf der weitläufigen Schlossanlage.
Nach dem guten Nachtessen wartete
zum Abschluss des Abends ein lustiger Film auf die Ministranten, den
sie wie im Kino mit Getränken und
Popcorn geniessen konnten.
So erreichen Sie uns: Pfarrer Andreas Chmielak, Pfarramt / Sekretariat; Tel. 044 716 10 90, Fax 044 716 10 91;
Sekretariat Di–Fr, 8.15–12.15 Uhr
www.st-elisabeth-kilchberg.ch; [email protected]
K atholische P farrei
Der Pfingstmontag stand schliesslich
im Zeichen der liturgischen Übungen, um die Ministrantinnen und
Ministranten noch besser auf ihren
Dienst am Altar vorzubereiten oder
sie darin einzuführen. Als Dank für
ihr Engagement überreichten die
Ministrantinnen und Ministranten
in der Abschlusssitzung den Leitern
kleine Geschenke mit schön gestalteten Dankesbriefen. Danach hiess es
dann aber rasch die Koffer fassen und
die Rückreise antreten.
Maximilian Scherrer
Jugend &
Barmherzigkeit
Am 22. Mai hat das Projekt «Jugend
& Barmherzigkeit» mit grossem Erfolg stattgefunden. Die Jugendliche
der 6. Klasse und der 1. Oberstufenklasse haben ihre Interpretation
der Begriffe «Barmherzigkeit» und
«Gottesbild» in einem Schattenspiel
und in einem kurzen Theaterstück
vorgeführt. Anschliessend wurden
wunderschöne Bilder von unseren
jungen Künstlerinnen und Künstlern
aus diesen zwei Klassen zugunsten
von Caritas-Patenschaften versteigert. Mit der Bilderauktion können
wir das Projekt von Caritas mit 611
Franken unterstützen. Wir bedanken
uns ganz herzlich bei den Jugendlichen und bei allen, die das Projekt
unterstützt haben.
M. Gschwind und R. Jaworski
Ausstellung über
Architekt André
Studer in Basel
Gerne weisen wir Sie auf eine Ausstellung im Schweizerischen Archi-
s t . e lisabeth K ilchberg
nehmen Sie einen der Flyer mit, die
in der Kirche aufliegen. Einen Anmeldetalon finden Sie auch im Pfarrblatt «forum» 12/2016.
tekturmuseum in Basel hin, die dem
Architekten André Studer gewidmet
ist, der unter anderem unsere Kirche
St. Elisabeth baute. Die Ausstellung
mit dem Titel «André M. Studer –
Vom Mass der Dinge» läuft seit 21.
Mai dieses Jahres und dauert noch
bis 5. September.
Allen Architekturinteressierten unserer Pfarrei sei die Ausstellung herzlich empfohlen – sie öffnet den Blick
für die Ideen, die hinter diesem Kirchengebäude stecken, und lässt es
uns noch besser verstehen und schätzen.
Monika Bieri
Pfarreisonntag
Wir laden alle Pfarreiangehörigen
am Sonntag, 26. Juni 2016, ganz
herzlich zum Pfarreisonntag ein.
Dieser Tag ist eine schöne Gelegenheit, die Gemeinschaft zu pflegen.
Der Gottesdienst findet wie üblich
um 10.00 Uhr statt. Musikalisch wird
der Gottesdienst vom mim-Chor Adliswil unterstützt.
Im Anschluss daran sind alle herzlich
zum Apéro und zu einem Mittagessen im Pfarreizentrum eingeladen.
Für das Mittagessen benötigen wir
aus organisatorischen Gründen eine
Anmeldung bis 17. Juni 2016 an das
Pfarramt. Wir freuen uns auf Ihre
Teilnahme!
Pfarreirat St. Elisabeth
Für genauere Informationen und
eine Anmeldung zum Pfarreisonntag
besuchen Sie unsere Website oder
Seniorennachmittag
im ¾-Takt
Mittwoch, 15. Juni 2016, 14.30 Uhr
im reformierten Kirchgemeindehaus
Die katholische und die reformierte
Kirchgemeinde von Kilchberg laden
alle Frauen und Männer im Seniorenalter zu einem gemütlichen Seniorennachmittag mit Tenor-Entertainer
Peter M. Born ein. Er präsentiert eine
musikalische Show über das Leben
und Werk von Robert Stolz (1880–
1975).
Durch den Nachmittag führen Regula
Gähwiler und Beatrice Boner. Für den
feinen Zvieri sorgen Sylvia Stehli und
ihr Team. Zu diesem vergnüglichen
Beisammensein sind Sie herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Sie.
ab 21.30 Uhr Individuelles Ende der
Veranstaltung
Kostenbeitrag: CHF 25.– pro Person
Anmeldung: Damit das Essen für
alle Teilnehmer reicht, bitten wir
um eine Anmeldung bis spätestens
7. Juni 2016 über www.refkilch.ch
(Aktuell – Männertreff50+), [email protected] oder telefonisch 044 715 56 51 (Sekretariat).

✎
✎
✎
✎
✎
✎
✎
Wenn Sie abgeholt werden möchten,
rufen Sie bitte Esther Ziegler, Sekretariat Reformierte Kirchgemeinde, an:
Telefon: 044 715 56 51.
Ref. und kath. Sozialdienst:
Regula Gähwilder und Beatrice Boner
Männertreff 50+
Freitag, 10. Juni 2016, 18.30 Uhr,
MännerTreff 50+ im reformierten
Kirchgemeindehaus
Die reformierte und die katholische
Kirchgemeinde laden Männer ab 50
herzlich zum MännerTreff 50+ ein
mit dem Titel «Safe Surgery – oder
wie die Fliegerei in den OP kam».
Programm des Abends
18.30 Uhr
Apéro – anschliessend
gemeinsames
Nachtessen
Ca. 20 Uhr
Referat von Dr. Christoph Nöthiger mit allgemeiner Diskussion
✎
✎
✎
Agenda
Mittwoch, 8. Juni, 9.00–11.00 Uhr
Kultur-Café im Pfarreizentrum
Donnerstag, 9. Juni, 9.00 Uhr
Ökumenische Morgenbesinnung
Freitag, 10. Juni, 18.30 Uhr
MännerTreff 50+ im reformierten
Kirchgemeindehaus
Samstag, 11. Juni, 10.00 Uhr
Priesterweihe von Diakon Radoslaw Jaworski in der Kathedrale in Chur
Sonntag, 12. Juni, 10.00 Uhr
Primiz-Messe von Radoslaw Jaworski in St. Elisabeth; anschliessend Apéro und Mittagessen
(Mittagessen bitte nur mit Anmeldung)
Mittwoch, 15. Juni, 14.30 Uhr
Ökumenischer Seniorennachmittag im reformierten Kirchgemeindehaus
Sonntag, 19. Juni, 10.00 Uhr
Familiengottesdienst mit Eucharistiefeier mitgestaltet von der
2. Klasse (B. Boner) in deutscher
und italienischer Sprache
Sonntag, 26. Juni, Pfarreisonntag,
10.00 Uhr
Eucharistiefeier; anschliessend
Apéro und Mittagessen
Mittwoch, 13. Juli, 9.00-11.00 Uhr
Kultur-Café im Pfarreizentrum
Donnerstag, 14. Juli, 9.00 Uhr
Ökumenische Morgenbesinnung
in der reformierten Kirche
Bitte beachten Sie die reduzierten
Gottesdienste in den Schulsommerferien vom 18. Juli bis 21. August:
In dieser Zeit finden die Vorabendgottesdienste am Samstagabend
nicht statt. Erster Gottesdienst am
Samstagabend wieder am Samstag,
20. August, 17.00 Uhr.
Alters-, Familienarbeit, Sozialberatung: Frau Beatrice Boner
Tel: 044 716 10 99, [email protected]
Über das weitere Pfarreileben informiert Sie das forum/Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich.
Pro Senectute Kanton Zürich
Ortsvertretung Kilchberg
Altersnachmittag
Montag, 27. Juni 2016, 14.30 Uhr
Ref. Kirchgemeindehaus Kilchberg
Ein Leben: vorwärts und rückwärts
Monika Weber, alt Ständerätin
sanatoriumKILCHBERG
PRIVATKLINIK FÜR PSYCHIATRIE
UND PSYCHOTHERAPIE
Einladung zur
Werkschau 2016
Wir laden Sie herzlich zur Werkschau unseres Bildhauerprojektes im Sanatorium Kilchberg ein.
www.kirü.ch
Am Donnerstag, 7. Juli 2016
von 16.30 bis18.00 Uhr
Sanatorium Kilchberg, Alte Landstrasse 70, 8802 Kilchberg
VEREINE
KILCHBERGER Mittwoch, 8. Juni 2016
15
Turnverein Kilchberg
Intensives Training für die Leichtathleten
Bei sommerlichen Temperaturen trainierten Kinder der Atletica Kilchberg verschiedene Leichtathletik-Disziplinen. Jetzt sind sie
fit für die kantonalen Wettkämpfe.
Am Sonntag, dem 22. Mai, veranstaltete Atletica Kilchberg einen Trainingstag auf der Sportanlage Brand in Thalwil. Die Kinder
trainierten ab 8.30 Uhr Ball- und
Speerwurf sowie Kugelstossen.
Weiter standen die Disziplinen
Sprint und Hürdenlauf auf dem
Programm. Auch Weit- und Hochsprung durften nicht fehlen. Während ältere Kinder ihre Technik perfektionierten, waren die jüngeren
damit beschäftigt, die Bewegungsabläufe überhaupt erst zu erlernen
und korrekt auszuführen. Das gute
Wetter bot zwar ideale Trainingsbedingungen, doch war es zeitweise fast etwas zu heiss. Zum Glück
brachten Wasserschlachten in den
Pausen etwas Abkühlung. Zum
Schluss gab es noch Dehnungs-
übungen, und einige Spiele rundeten den ereignisreichen Tag ab. Um
17 Uhr konnten die Eltern müde,
aber glückliche Kinder in Empfang
nehmen. Ein grosses Dankeschön
an alle Leiter und Hilfsleiter für die
tolle Organisation.
e.
Der Turnverein
Die Kinder trainierten Ball- und Speerwurf sowie Kugelstossen.
Der Turnverein Kilchberg wurde
bereits im Jahr 1877 gegründet
und war damals der erste Sportverein von Kilchberg. Heute ist
der Turnverein ein polysportiver
Sportverein, der in allen Abteilungen für beide Geschlechter offen ist. Die sportlichen Bedürfnisse haben sich geändert, und
so ist das vielseitige Angebot im
Turnverein entstanden. Beweglichkeit, Fun, Fitness, Ausdauer
und Leistung können heute in
den verschiedenen Abteilungen
vom jüngsten Kind bis ins hohe
Alter trainiert werden.
zvg.
C. F. Meyer-Haus
Alte Landstrasse 170
8802 Kilchberg
Freitag, 17. Juni 2016, 19.30 Uhr
Lesung aus dem Werk von C. F. Meyer
mit Clelia Meyer, Urgrossnichte des Dichters.
Anschliessend im Kulturkeller, Dorfstr. 82:
Vernissage der Ausstellung
„30 Ansichten des Piz Lagrev“ von Klaus Schramm.
Kleinplastiken von Clelia Meyer.
Öffnungszeiten Ausstellung: 18.-24. Juni 2016
Sa/So 14-18 Uhr, Mi/Do/Fr 16-19 Uhr
In Zusammenarbeit mit der
Samstag, 18. Juni 2016, 14.00 Uhr
„Märchen und Musik im Museum“
Beatrix Pfenninger erzählt Märchen.
Dazwischen musizieren Schülerinnen und
Schüler der Musikschule Kilchberg-Rüschlikon.
Eintritte frei – Kollekte
Galerie des Arts
Hans Jutzi
«Die etwas andere Perspektive»
Vernissage
Do, 7. Juli 2016, ab 18.30 Uhr
Ausstellung
bis 1. September 2016
Mo bis So: 9 bis 21 Uhr
Galerie des Arts, See-Spital, Grütstr. 60,
8802 Kilchberg, www.see-spital.ch
[email protected]
16
PUBLIREPORTAGEN
Mittwoch, 8. Juni 2016 KILCHBERGER
Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar
Vorsicht: Heisse Asche und Brandgefahr
Ein lauer Sommerabend, gute Freunde und köstliche Steaks: die perfekten Voraussetzungen für ein Grillfest. Doch Vorsicht vor Brandgefahr
– auch nach dem Grillplausch.
entfacht, ist dafür verantwortlich,
dass keine Brandschäden entstehen.
Glühende Kohlestücke
Der Funken eines glühenden Kohlestücks kann schnell ein Loch in der
Kleidung verursachen, ohne ein Feuer zu entfachen. Ein solcher Sengschaden gilt nicht als Brandschaden,
ist jedoch in der Hausratversicherung eingeschlossen und bis zu 5000
Franken gedeckt.
Für viele gibt es nichts Schöneres als
Grillieren. Köstlich duftende Koteletts, Würste und Steaks, die über einer perfekten Glut vor sich hin brutzeln – dazu ein kühles Bier. Damit
das Ganze nicht im Inferno endet,
sollten Sie nicht nur während des
Grillplauschs gewisse Regeln befolgen, sondern auch danach.
Kein Risiko eingehen
Heisse Asche birgt Gefahren
Immer wieder kommt es zu Brandschäden, weil die Asche nicht richtig entsorgt wird. Heisse Asche kann
noch während Tagen glühen. Sie gehört deshalb in einen Metalleimer
mit einem Metalldeckel, der auf einer nicht brennbaren Unterlage
steht.
Achtung: Leistungskürzungen
Wer die vermeintlich abgekühlte
Asche aus dem Grill zum Beispiel in
Daniel Berger von der Mobiliar berät Interessierte gerne.
einen Kehrichtsack, einen Plastikeimer oder in Kartonschachteln leert,
nimmt in Kauf, dadurch einen Brand
zu verursachen. Solch ein grobfahrlässiges Vorgehen kann schnell zu einem Küchenbrand führen oder unter Umständen sogar Leib und Leben
zvg.
gefährden. Im Extremfall drohen ein
Strafverfahren und eine Verurteilung
wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst. Auch kann es zu
empfindlichen Leistungskürzungen durch die Versicherer kommen.
Denn letztlich gilt: Wer ein Feuer
Ein Versicherungsschutz lohnt sich
in jedem Fall. Bei einem Brand sind
Eigentum des Versicherten sowie anvertraute, geleaste und gemietete Sachen durch die Feuerversicherung im
Hausrat gedeckt. Denken Sie auch
daran, wenn Sie jemand anderem
einen Schaden zufügen. Grundsätzlich haften Sie dafür. Die Privathaftpflichtversicherung schützt Sie vor
den finanziellen Folgen solcher Ansprüche.
e.
Gerne beantworte ich Ihre Fragen: Sie erreichen
mich unter Telefon 044 720 16 25 oder via EMail an [email protected]
Weinauslese in Kilchberg
Wein, Konzerte und Themenabende
In der ehemaligen Druckerei an der
Alten Landstrasse 4, in der Freddy
Vögeli früher die «Kilchberger Zeitung» gedruckt hat, ist seit 2013 die
noch junge Weinauslese daheim.
Geführt wird das Fachgeschäft von
Urs Looser und Graziella Mugnai.
Die beiden Inhaber haben während
zehn Jahren in Zürich bei Selection
Schwander in leitenden Positionen
gearbeitet.
baren Auswahl von Kleinproduzenten und familiären Winzerbetrieben
aus Spanien, Italien, Österreich und
dem restlichen Europa. Auch ausgewählte Markenweine und Champagner sind zu vernünftigen Preisen
zu finden.
Während der Grillsaison werden jeweils auf das Wochenende hin die
originalen St. Galler Olma-Bratwürste von der Metzgerei Bechinger verkauft. Weitere kulinarische Artikel
wie die berühmten Seri-Baguette aus
Zürich, Pasta, Olivenöle und hervor-
ragende Destillate wie Berta-Grappa
sind das ganze Jahr erhältlich.
e.
Für den monatlichen Newsletter können Sie
sich unter www.weinauslese.ch registrieren.
Das Geschäft ist jeweils von Mittwoch bis Freitag von 11 bis 19 Uhr und am Samstag von 10
bis 16 Uhr geöffnet.
Die Weinhandlung Weinauslese hat eine überschaubare Auswahl von Kleinproduzenten und familiären Winzerbetrieben.
zvg.
Die Geschäftsführer Urs Looser und
Graziella Mugnai veranstalten am
Samstag, 18. Juni, ein Jazzkonzert
mit Wine Tasting.
zvg.
In dieser Weinhandlung geht es
nicht immer nur um den Weinverkauf. Mit ihren zahlreichen Anlässen, Privatkonzerten und Themenabenden wie Sushi- und Trüffelessen
hat sich die Weinauslese bei vielen
Kilchbergerinnen und Kilchbergern
und auch Weingeniessern aus den
umliegenden Gemeinden einen guten Ruf und eine treue Kundschaft
erarbeitet.
Familiäre Winzerbetriebe
Privatkunden können hier kostenfrei und unverbindlich Weine degustieren. Das Weingeschäft beliefert ausgewählte Restaurants und
Privatkunden mit einer überschau-
17
KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 8. Juni 2016
Aktionstag und Hafenkonzert
Harmonie und Feuerwehr machen
gemeinsame Sache
Für ein Highlight im Juni sorgen die
Harmonie Kilchberg und die Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon mit einem gemeinsamen Anlass.
Am Samstag, 25. Juni, findet ein besonderer Anlass statt: Die Harmonie
Kilchberg und die Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon spannen zusammen und organisieren ein grosses
Fest in der Seeanlage Bendlikon.
Ab 14 Uhr startet der Aktionstag mit
vielen Attraktionen. Am Abend findet dann das beliebte Hafenkonzert
der Harmonie unter der Leitung von
Walter Brühlmann statt.
Musikalische Eröffnung
Die Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon weiht am Aktionstag das neue
ADL-Fahrzeug ein. Dieses Feuerwehrfahrzeug stellt die im Kanton
Zürich modernste Drehleiter dar.
Nebst der Feuerwehr werden auch
der Seerettungsdienst KilchbergRüschlikon auf dem Wasser und
die Gemeindepolizei Kilchberg verschiedene Darbietungen und Aktivitäten anbieten, bei denen die Festbesucher auch mitmachen können.
«Dank der Zusammenarbeit der verschiedenen Vereine werden wir in
Kilchberg am 25. Juni einen einmaligen Festtag erleben. Ich freue
mich, wenn viele Kilchbergerinnen und Kilchberger den Weg nach
Bendlikon finden und damit diese
grossartige Idee und Arbeit unter-
Am Aktionstag wird das neue ADL-Fahrzeug der Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon eingeweiht.
stützen», freut sich der Gemeindepräsident Martin Berger.
Der Event wird um 14 Uhr musikalisch eröffnet, die Harmonie Kilchberg setzt dabei auf den Nachwuchs, und so werden auch die
Musikschule Kilchberg-Rüschlikon
und die Jungmusik KRT Beiträge aufführen und ihr Angebot für interessierte Kinder und Jugendliche vorstellen. Natürlich wird ebenfalls für
das leibliche Wohl gesorgt, die Ver-
eine betreiben eine Festwirtschaft
sowie einen Barbetrieb, bis Mitternacht kann der hoffentlich schöne
Sommerabend am See ausgiebig genossen werden. Der Anlass findet
bei jeder Witterung statt.
Alle Mitwirkenden freuen sich auf
viele Besucher und versprechen diesen viele interessante Einblicke und
musikalische Leckerbissen. Da auf
dem Areal keine Parkplätze zur Verfügung stehen, wird gebeten, wenn
möglich mit dem ÖV anzureisen.
Andreas Fux, Feuerwehr
Kilchberg-Rüschlikon,
und Sandra Hügli, Harmonie
Kilchberg
Das Programm
Samstag, 25. Juni, Seeanlage
Bendlikon, Kilchberg,
14.00 Uhr Start Aktionstag
mit musikalischem
Auftakt
16.30 Uhr Einweihung
Autodrehleiter
18.30 Uhr Hafenkonzert
Mitternacht Festschluss
Weitere Informationen unter:
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KILCHBERGER
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Mittwoch, 8. Juni 2016
19
Grüne Kilchberg-Rüschlikon
Wechsel an der Parteispitze
An der Generalversammlung der
Grünen Kilchberg-Rüschlikon wurde der Vorstand gewählt. Kantonsrätin Edith Häusler löst Reto Planta als Co-Präsidenten ab.
am Chlausmärt und am Stockenfest.
Seine Verdienste wurden mit einem
passenden Geschenk – einem Apfelbaum – verdankt.
Die Grünen aus Kilchberg und
Rüschlikon trafen sich am 11. Mai
im Hotel Belvoir in Rüschlikon zu
ihrer diesjährigen Generalversammlung. Als Gast durften sie Thomas
Wolfer begrüssen. Er ist Präsident
der Grünen des Bezirks Horgen.
Reto Planta hatte auf diese Versammlung hin seinen Rücktritt erklärt. Seit 2005 war er Co-Präsident.
Er war es auch, der damals die Initiative zur Gründung der gemeinsamen
Ortspartei Kilchberg-Rüschlikon ergriffen hatte. Ganz besonders engagiert hat er sich für die Neuausrichtung des Stockenguts, und er war der
Initiant der beiden Velobörsen, die
seit 2010 erfolgreich durchgeführt
werden. Planerische Fragen wie die
Bau- und Zonenordnung oder der
Verkehrsplan waren dem Natur- und
Umweltfachmann ein grosses Anlie-
Die Versammlung wählte Kantonsrätin Edith Häusler einstimmig zur
neuen Co-Präsidentin. Sie wird nun
zusammen mit Co-Präsident Gian
Andrea Semadeni aus Rüschlikon
die gemeinsame Ortspartei weiterentwickeln. Reto Planta bleibt als
Kassier weiterhin im Vorstand. In
seinem Ausblick wies der scheidende Co-Präsident bereits auf die Gemeindewahlen von 2018 hin. Mit
sichtlichem Stolz konnte er die neu
gestalteten Werbemittel präsentieren. Auf dem Programm steht auch
die Einladung für den Gegenbesuch
der Grünen aus der Kilchberger Partnerstadt Tübingen. Am Schluss wurden erste Ideen für das Stockenfest
und den Chlausmärt diskutiert, bevor es nach rund einer Stunde zum
gemütlichen Teil überging.
Grüne Kilchberg-Rüschlikon
Neu gestaltete Werbemittel
Reto Planta (Mitte) gibt sein Amt als Co-Präsident ab an Edith Häusler.
Diese führt die Partei nun zusammen mit Gian Andrea Semadeni aus
Rüschlikon.
zvg.
gen. Er engagierte sich stets auch für
den öffentlichen Verkehr. So hat er
zum Beispiel erfolgreich die Einfüh-
rung der SBB-Tageskarten für Kilchberg angeregt. Unzählig sind auch
seine Ideen für den grünen Stand
Jugendarbeit
Jugendarbeit
Nicht nur reden,
sondern handeln
Open-Splash – das
Sommerfest am See
Die Jugendarbeit Kilchberg und
Rüschlikon führt zusammen mit
engage.ch einen Workshop durch.
Am Freitag, 1. Juli, findet wieder das
Sommerfest «Open-Splash am Widmerland» für alle Jugendlichen Kilchbergs und Rüschlikons ab der 6. Klasse statt.
Dabei handelt es sich um einen Anlass zur engage-Umfrage, zu der junge Leute aus Kilchberg und Rüschlikon zwischen 12 und 25 Jahren
eingeladen waren. Der Workshop
Programm
-
-
Erste Ergebnisse der Umfrage
werden präsentiert.
Präsentation darüber, wie die
Gemeindepolitik funktioniert.
In Gruppen Ideen und Anliegen zusammen mit den Gemeindepolitikerinnen und -politikern konkretisieren und
ausformulieren.
Die Anliegen multimedial aufbereiten mit Hilfe von Text, Bild,
Fotogeschichte, Videoclip oder
Meme etc. Mitbringen: Geräte
zur multimedialen Aufbereitung
wie Smartphone, Tablet, Laptop,
Videokamera, Fotoapparat etc.
ermöglicht es Jugendlichen der Gemeinden Rüschlikon und Kilchberg,
ihre Anliegen und Ideen zu konkretisieren, sie multimedial aufzuarbeiten und zu präsentieren und
mit politisch Verantwortlichen zu
diskutieren.
Alle Jugendlichen aus der Gemeinde Rüschlikon und Kilchberg, aber
auch Erwachsene sind herzlich zum
Workshop eingeladen. Jugendarbeiter und Gemeindepolitiker werden
ebenfalls anwesend sein.
e.
Wie im letzten Jahr planen und organisieren die Jugendlichen unserer
Gemeinde ihr Sommerfest selbstän-
dig, mit Unterstützung der Jugendfachstelle Kilchberg. Teilnehmende
sollten Badekleidung und ein weisses
T-Shirt mitbringen. Die Verantwortlichen freuen sich auf viele Besucher.
e.
Freitag, 1. Juli, 17–21 Uhr, Widmerland (Bushaltestelle Paradiesstrasse). Wer mitorganisieren will, meldet sich unter [email protected]
11. Juni, 10–16 Uhr, Mitagessen vor Ort, Oetikergut, Bodengasse 1, Rüschlikon. Im Anschluss Public Viewing Fussball-EM. Eine Anmeldung im Voraus ist unter [email protected]
ch erwünscht. Publizierte Anliegen sind auf
www.rue-kil.engage.ch zu finden.
Das Open-Splash soll auch dieses Jahr ein bunter Anlass werden.
zvg.
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KILCHBERGER Mittwoch, 8. Juni 2016
LEBENDIGE VERGANGENHEIT
21
Sozusagen eine Momentaufnahme
Kilchberg vor der Französischen Revolution
(Teil 1)
Historische Betrachtungen zeichnen sich überwiegend dadurch aus,
dass Vergangenheit und derzeitiger
Stand der Entwicklung einer Person oder eines einzelnen Sachgebiets dargestellt werden. Hier soll
eine Gesamtschau der Gemeinde
versucht werden, und zwar im Zeitpunkt vor einem gewaltigen, nachhaltigen Zusammenbruch der Eidgenossenschaft, der zugleich einen
gesellschaftlichen und politischen
Umbruch auslöste.
Richard Frank
Die Französische Revolution, welche
die Parole «Liberté, Egalité, Fraternité» auf ihre Fahne geschrieben hatte, wurde in der Eidgenossenschaft
von 1798 an schmerzlich spürbar,
als französische Heere auf ihrem Gebiet gegen Österreich vorstiessen und
schliesslich die Eidgenossenschaft
besetzten. Auch in Kilchberg waren
1799 österreichische Truppen stationiert, denen im Sihltal eine französische Division von 10’000 Mann gegenüberstand. Schon ein Jahr vorher
hatte die waffenfähige Mannschaft
Kilchbergs, nachdem sie von Abgeordneten der Regierung auf die drohende Gefahr hingewiesen worden
war, in der Kirche Kilchberg den Eid
auf die eidgenössischen Bünde abgelegt. Es ist nichts Konkretes über ihren
Einsatz und das Schicksal, das diesen Leuten beschieden war, bekannt.
Noch vor diesen Ereignissen beherrschte die Stadt Zürich die Zürcher Landschaft, vorab mithilfe der
von ihr eingesetzten Vögte. Die Umwälzung konkretisierte sich in der
ersten Verfassung des Kantons Zürich
von 1831, nach welcher der Grosse
Rat «als Stellvertreter des Volkes» das
politische Leben bestimmte.
Das äussere Bild
1850 fand die erste Volkszählung
statt, die für Kilchberg 1141 Einwohner ergab, davon 552 Männer
und 589 Frauen. Stellt man dem gegenüber, dass es nach einer anderen Quelle im Jahr 1772 617 Bürger
waren, so geht man wohl kaum fehl
in der Annahme, dass Kilchberg vor
der Französischen Revolution keine 1000 Einwohner zählte. Heute
sind es über 8000. Die alten Dorfgemeinschaften waren Nutzungsgenossenschaften vorab zur Bewältigung wirtschaftlicher Anliegen. Sie
waren Gemeinschaften ausschliesslich von Ortsbürgern, später Zivilgemeinden genannt. Von ihnen waren die meisten Weinbauern, denn
das linke Seeufer bildete von Wollis-
Nach dem Einmarsch der Franzosen raubten die fremden Truppen alles, was nicht niet- und nagelfest war.
Gemeindechronik von Cilla Oertli-Cajacob
hofen bis Wädenswil einen riesigen
Rebberg. Sie bauten aber auch Obst
und Gemüse an und lieferten es wie
die Milch, soweit sie sie nicht selber
brauchten, jeweils mit dem Milchschiff in die Stadt. In alten Häusern
auf der Hornhalde wohnten nebst
vermöglichen Bauern auch Handwerker wie Schneider, Schuster und
Wagner, die dort ihr ehrbares Gewerbe betrieben. In Bendlikon gab es bis
in die Mitte des 19. Jahrhunderts, als
der Dorfbach noch ungedeckt und
der Länge nach mit Weidenbüschen
gesäumt war, einen Schlosser, der die
Wasserkraft für seinen Betrieb nutzte, und ausserdem eine alte Küfertrotte. Dass das Einkommen aus der
Landwirtschaft für den Lebensunterhalt nicht ausreichte, wird dadurch
bestätigt, dass man im 18. Jahrhundert vor allem Baumwolle in Heimarbeit verarbeitete. 1787 gab es in
Kilchberg 88 Webstühle und 125
Baumwollspinner.
Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts
behalf man sich in Kilchberg mit den
Zieh- oder Sodbrunnen, in die Erde
gegrabenen Brunnenanlagen mit einem gemauerten Schacht zur Sammlung des Grundwassers, sowie mit
«laufenden Brunnen», denen Wasser durch Tüchel (hölzerne Leitungsrohre) aus den jeweiligen Brunnenstuben zugeleitet wurde.
Der Zustand der Verkehrswege war
damals bedenklich und wurde, wie
auch in Zürich, erst im 19. Jahrhundert verbessert. Das gilt insbesondere
für den Sesslerweg, der die höher gelegenen Siedlungen mit dem Seeweg
verband und bei schlechtem Wetter eher einem ausgeschwemmten
Bachbett als einem Fussweg glich.
Einzig mit Wagen befahrbar war die
Alte Landstrasse. Auch sie wurde erst
1801 durch Fronarbeit der ansässigen Bürger samt ihren Pferden, Kühen und Ochsen in durchgreifender
Weise verbessert. Die Regierung verwirklichte 1837 gegen den Willen
der Kilchberger die Seestrasse. Bis
dann wurde der Verkehrsweg in die
Stadt üblicherweise mit dem Schiff
des Gemeindeschiffers, der gleichzeitig die Beförderung der Post besorgte, oder mit dem Marktschiff eines Privaten, das dem Personen- und
dem Warenverkehr diente, bewältigt.
In Kilchberg wurde die Schule in
den Jahren 1529 bis 1793 nicht, wie
andernorts, von einem auf Nebenverdienst angewiesenen Schuster,
Schneider oder Sigristen geleitet, der
den Lehrstoff (Lesen, Schreiben und
Beten; Rechnen fakultativ) mechanisch, ohne Verständnis für seinen
Inhalt, eindrillte, sondern vielmehr
von einem Diakon oder Pfarrhelfer.
Sie genoss deshalb ein grösseres Ansehen als die Laienschulen der zur
Kirchgemeinde Kilchberg gehörenden Filialen Wollishofen, Adliswil
und Rüschlikon. 1636 liess der Rat
zu Zürich nördlich der Kirche die
heute noch bestehende «Helferei»
– das erste Anzeichen einer Schuleinrichtung in Kilchberg – mit einem
Schulzimmer im Erdgeschoss und einer Wohnung im ersten Stock für den
damaligen Diakon bauen. 1796 eröffnete die Gemeinde das von ihr
errichtete, erhöht gelegene Schulhaus in der Schwelle an der Alten
Landstrasse.
Markante Gebäude
Der Obere Mönchhof war damals
noch kein Gasthaus, sondern ein
Bauernhaus, in dem sich die Landschreiberei für die Gemeinden Thalwil, Rüschlikon, Kilchberg und das
Sihltal befand, eine Art Notariat. Der
Obere Mönchhof wurde erst 80 Jahre nach der Französischen Revolution
bewirtet. Dagegen gehen die Wurzeln des seit wenigen Jahren Wohnzwecken gewidmeten «Löwen» am
See auf das Jahr 1675 zurück. Bis anhin hatte Bendlikon, noch selbständiges Dorf, gemeinsam mit Adliswil
und Rüschlikon ein Gesellenhaus für
junge Leute betrieben (heute das Restaurant zur Rose). Bendlikon eröffnete nunmehr in der Nähe der heutigen
Kilchberger Schifflände ein Gemeinde- und Gesellenhaus, in dem auch
gewirtet wurde. Namentlich konnte
jetzt die Gemeindeversammlung, die
bisher jeweils nach der Morgenpredigt in der Kirche abgehalten worden war, dorthin verlegt werden.
Der «Löwen» entwickelte sich zu
einem eigentlichen Mittelpunkt der
Gemeinde.
(Die Fortsetzung folgt in der nächsten
Ausgabe des «Kilchberger».)
22
KULTUR & LEBEN
Mittwoch, 8. Juni 2016 KILCHBERGER
Sommerkonzert
Klassische Klavierklänge und zarte Harfenmusik
Am 24. Juni findet wieder das Sommerkonzert der Musikschule Kilchberg-Rüschlikon im Schellergut statt.
Interessierte haben Gelegenheit, das
Projektorchester der Musikschulen
Kilchberg-Rüschlikon, Horgen und
Wädenswil-Richterswil mit 40 Mitgliedern zu hören, klassische und rockige Klavierklänge, zarte Harfenmusik und rockigen E-Gitarren-Groove
und vieles Weitere zu geniessen. Man
kann sich überraschen lassen.
Die Musikschulen laden alle herzlich ein, ihr mitgebrachtes Picknick
oder etwas Leckeres vom Grillmeister im schönen Garten des Schellerguts zu geniessen. Der Anlass wird
bei schlechtem Wetter in den Saal der
Reformierten Kirchgemeinde verlegt.
Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte zur Deckung der Unkosten. e.
Musikschule Kilchberg-Rüschlikon, Schellergut,
Alte Landstrasse 160, Kilchberg, 24. Juni, 19 Uhr.
Märchenkonzert
Am Sommerkonzert ertönen klassische Klavier- und rockige Gitarrenklänge. zvg.
Am 18. Juni, von 14-16 Uhr, findet
im C.-F.-Meyer-Haus ein musikalischer Märchennachmittag statt.
Beatrix Pfenninger erzählt Märchen rund ums Thema Musik, mit
Klängen umrahmt von Musikschülern der Musikschule KilchbergRüschlikon.
bol
Bistro Avantgarde
Im schönen Bistro Avantgarde ist
alles möglich. Ob Sie viel oder
wenig Zeit mitbringen, wir passen
uns Ihrem Rhythmus an.
Ob ein unkompliziertes Mittagessen oder ein gemütliches
Abendessen; Sie stehen bei uns
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Belvoirpark Restaurant
Ferienfeeling über dem Zürichsee!
Der herrliche Ausblick auf Zürichs
gegenüberliegende Goldküste, die stilvolle
Outdoor-Oase im Schutz mächtiger Platanen
und das aufgestellte Mönchhof-Team
Adrian Thoma’s sind überzeugende Gründe
für einen Besuch. Die mediterrane Küche
widerspiegelt südländischen Charme.
Kulinarische Kostbarkeiten feiern glanzvolle
Auftritte. Jeder Teller ist eine faszinierende
Komposition von Aromen,Geschmäckern
und Texturen, die den Gaumen kitzeln und
genussvolle Glücksmomente kreieren.
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Geniessen Sie ein reichhaltiges
Sommerbuffet oder das
saisonale À-la-carte-Angebot auf
der herrlichen Sonnenterrasse –
unserem schönsten Speisesaal
ohne Decke, aber mit Blick
ins Grüne.
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23
KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 8. Juni 2016
Frühlingslager und Musical-Aufführung
Wenn der Dummling die Prinzessin bekommt
Seit Februar haben zwölf Kinder des
Kinderchors das Musical «Die goldene Gans» einstudiert. Am 20. Mai
führten sie das Gelernte vor einem
begeisterten Publikum vor.
Zum Stück: Der dumme Junge, von
allen Dummling genannt, ist der
Jüngste von drei Brüdern.
Oft verlacht, verspottet und verachtet
bewahrt er seine Unbeschwertheit,
Fröhlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft. Die Begegnung mit dem
alten Männchen im dunklen Walde gibt seinem Leben eine Wende.
Er findet eine goldene Gans, an der
jeder kleben bleibt, der sie berührt.
Als der Dummling mit einer Menschenkette an der traurigen Königstochter vorbeizieht, bringt er sie mit
diesem Anblick zum Lachen. Nun
ist sie ihm eigentlich zur Frau versprochen, doch der König stellt dem
Dummling drei Aufgaben, die er zuvor lösen muss. Das Männchen im
Die Mädchen und Buben begeisterten mit dem Musical «Die goldene Gans». zvg..
Walde lässt den Dummling nicht im
Stich, und so kann die Hochzeit gefeiert werden. «Und wenn sie nicht
gestorben sind, dann leben sie noch
heute, geniessen Tanz und die Mu-
sik und sind zufriedene Leute.» Seit
Ende Februar haben die zwölf Kinder des Kinderchors unter der liebevollen, sehr professionellen Leitung
von Regine Kägi und Dalia Ufer das
Musical «Die goldene Gans» einstudiert. In der ersten Frühlingsferienwoche viertieften acht Kinder in einer Lagerwoche ihre Rollen mit viel
Begeisterung. Mit ebenso viel Engagement und Fleiss haben sie alle
Bühnenbilder gemalt und die passenden Kostüme ausgesucht. Am
20. Mai war der langersehnte Tag
der Aufführung. Die zahlreich erschienenen Zuschauer konnten vor
Beginn die Aufregung förmlich spüren. Kaum hatte aber das Musical
begonnen, schlüpften die Kinder in
ihre Rolle, erzählten die Geschichte, wie ein eben doch nicht so dummer Junge zum Glück fand, und begeisterten Eltern, Göttis, Gotten und
Grosseltern und wurden mit einem
langanhaltenden Applaus und einer
Rose belohnt.
Paola Wieser
Der Kinderchor steht allen Kindern von der dritten bis sechsten Klasse offen und freut sich auf
neue Mitglieder.
Jahresausflug des Feuerwehrvereins Kilchberg
Auf den Spuren der «Spirit of Ecstasy»
An einem schönen Vorsommertag
im Mai sind knapp 20 Mitglieder
des Feuerwehrvereins Kilchberg auf
Einladung des Vorstands zusammengekommen. Ihr Ziel war die Stadt
Dornbirn im Voralberg.
Auf dem Weg dorthin ein kurzer Halt,
um sich zu stärken und einen tollen
Blick auf die Churfisten zu geniessen. Der Carchauffeur brachte seine Gäste danach über die Grenze in
den Ortsteil Gütle an der Dornbirner
Ache. Dort hatten die Organisatoren
Ernst und Gusti eine Führung durch
das Rolls-Royce-Museum eingeplant.
Eine junge Dame führte durch das
grosse Gebäude mit den automobilen Schätzen von Rolls-Royce.
Ein Sohn des begeisterten Sammlers
Franz Vonier begleitete die Kilchberger Gäste und konnte sein enormes
Wissen über die Nobelkarossen vermitteln. In der sogenannten Hall of
Fame stehen Fahrzeuge, die einst von
berühmten Adels- und Herrscherhäusern gefahren wurden. Die berühmte
Kühlerfigur, die Spirit of Ecstasy konnte in Reih und Glied betrachtet werde, die landläufig auch Emily genannt
wird. In der riesigen Restaurationswerkstatt werden die wertvollen Old-
timer auch heute noch von Spezialisten aufbereitet und instandgehalten.
Mit viel Erfahrung werden Karosserien, Motoren, Chassis mit viel Aufwand und Sorgfalt bearbeitet. Auch
die Innenausstattung und die Lackierung sind hier in besten Händen. Erstaunt zeigten sich die Männer über
die teils alten Maschinen, die noch
immer zum Einsatz kommen.
Panoramasicht übers Rheintal
Nach einem feinen Mittagessen in
unmittelbarer Nähe war Zeit für eine
Fahrt mit der Karrenseilbahn zum
Aussichtspunkt Karren. Was für eine
Panoramasicht über das Rheintal, den
Bodensee und die Schweizer Berge!
Nochmals ein Drink auf der Sonnenterrasse und schon wurde zur Heimreise aufgeboten. Einen grossartigen
Tag konnten die ehemaligen Feuerwehrmänner geniessen. Beeindruckt
von der grössten Sammlung der britischen Automarke Rolls-Royce, die
um 1900 von den Herren C. S. Rolls
und F. H. Royce gegründet wurde,
gab es auf dem Heimweg noch einiges zu erzählen. Ein Dank an die beiden Organisatoren Zaugg und Bucher war zum Abschluss einen grossen
Applaus wert.
René Rohrer
Der Feuerwehrverein Kilchberg besuchte das Rolls-Royce-Museum in Dornbirn. Dabei erfuhren sie Interessantes über die Geschichte der Nobelkarossen.
Rene Rohrer
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Verein für Menschen mit
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KILCHBERGER Mittwoch, 8. Juni 2016
KILCHBERGER DRUCKE
25
Kilchberger Drucke von innen betrachtet
Ich bin kein ausgeklügelt Buch, ich bin
ein Mensch mit seinem Widerspruch 1. Teil
Fein ziselierte Lyrik und kraftvolldramatische Romangestalten. Behäbiges zürcherisches Biedermeier
und strenge pietistische Wertvorstellungen. Imposante Natur und ruhige Studierstube. Frankophilie und
Deutschtümelei. Politik und Religion. Herkunftsfamilie und eigener
Herd. Gewaltnaturen und Sensibilität. Stiller Schaffer und (in späteren Jahren) geschickter Agent in eigener Sache. Wer solche Polaritäten
aushält, verfügt über viel psychische
Kraft.
Dies war dem hier portraitierten Conrad Ferdinand Meyer offensichtlich
eigen. Zudem war er in der Lage,
sich in die unterschiedlichsten Szenen und Charaktere hineinzudenken, sie sprachlich zu fassen und zu
gestalten. Weiter zeichnen ihn aus:
ein ausgeprägter Gestaltungswille,
Fleiss und Konsequenz sowie eine
bemerkenswerte Fähigkeit, die eigene Persönlichkeit kritisch zu hinterfragen und zu analysieren. Einmal
sagt er: «Jede Gestalt in meinen Werken, auch die roheste, hat einen Wesenszug von mir.» Bemerkenswert,
wenn man bedenkt, dass Psychologie nicht viel mehr als ein Fremdwort
war damals und dass Freuds Traumdeutung erst ein Jahr nach dem Tod
des hier Vorgestellten erschienen ist.
Ein andermal notierte Conrad Ferdinand Meyer: «Ich bin kein ausgeklügelt Buch, ich bin ein Mensch mit seinem Widerspruch.»
Conrad Ferdinand Meyers Jahre
in Kilchberg
«Wer heute das C.-F.-Meyer-Haus in
Kilchberg betrachtet, seine schlichten Umrisse, seinen parkähnlichen
Garten, seine herrliche Lage mit dem
Blick über den See und zu den Bergen hin, der denkt an den königlichen Sitz eines von Sorgen unbelasteten Geniessers des Daseins, eines
vom Schicksal Verwöhnten, dem die
goldenen Sterne in den Schoss fallen». (Alfred Zäch). Von 1877 bis zu
seinem Tod im Jahr 1898 lebte Conrad Ferdinand Meyer in Kilchberg.
Der frisch verheiratete Fünfziger
kaufte für sich und seine knapp vierzigjährige Gattin ein Gut und richtete sich dort ein. Es war die Blütezeit
seines literarischen Schaffens. Seine
Novellen tragen «knackige» Titel: Der
Schuss von der Kanzel. Der Heilige. Die Hochzeit des Mönchs. Die
Richterin. Plautus im Nonnenklos-
C. F. Meyer als Zwanzigjähriger
ter. Angela Borgia. Daneben entstehen stimmungsvolle Naturgedichte,
aber auch dramatische Balladen. Religionswirren aus früheren Jahrhunderten bilden wiederholt den Hintergrund der Handlung.
Die fünfte Veröffentlichung der Kilchberger Drucke präsentiert in sieben
Themenkreisen die Zeit der Familie
Meyer in Kilchberg: «Haus und Gut»
erzählt von Kauf und Umbau, von
Nachbarn, von Freude und Verdruss,
bis alles so ist, wie es der Hausherr
gerne hat. Eine Art Homestory ist der
Abschnitt «Häusliches Leben» – interessant, zu lesen, wie sich der Alltag
gestaltete in den Räumen, die heute öffentlich zugänglich sind. Conrad Ferdinand Meyer engagierte sich
in speziellen Fragen auch in der Gemeinde und wir erfahren beim Lesen,
was es mit einer wohltätigen Stiftung,
mit einem eigenartigen Flurnamen,
mit einem polnischen Grafen und
dem Schloss Rapperswil auf sich hat.
Ein Einblick in das gesellschaftliche
Leben in Kilchberg, in Zürich und
Umgebung sowie die wichtigsten politischen Strömungen jener turbulenten Zeit werden uns gewährt. Hoch
oben an der Krete steht das Gut, der
Hausherr schätzte die Sicht auf See
und Berge und die Distanz zum hektischeren Zürich. Zugleich nahm er
regen Anteil an den zeitgeistigen
Zeichnung von M. P. Deschwanden
Strömungen in Literatur und auch
in der Politik. Besucher aus nah und
fern trugen den Geist der Aktualitäten in das Haus und der Dichter verkehrte gerne auch mit Menschen, die
ganz anders geartet waren als er selber. Zu Gottfried Keller hat er beispielsweise mehrfach den Kontakt
gesucht, er kannte und schätzte dessen Werk, allein, es blieb bei einer
eher unterkühlten Beziehung. Der
erzliberale Handwerkersohn konn-
te mit dem wohlbestallten Zürcher
Bürger wenig Gemeinsames finden,
obgleich er dessen Werk sehr achtete. Davon zeugt die von Otto Brahm
erzählte Anekdote: Eines Tages, als
ich nach Zürich kam, fand ich Gottfried Keller in einem neuen Hefte der
«Deutschen Rundschau» blätternd.
Was er lese, fragte ich ihn. «Ich lese
gar nicht», sagte er, «ich schnuppere
nur in der neuen Erzählung von Meyer ein bisschen herum. Wissen Sie,
wie so die alten Frauen sind: wenn
die Nachbarin ein neues Kleid anhat, müssen sie es gleich eifersüchtig befühlen. Aber ich hab’s schon
gesehen, der Stoff ist kostbar.» «Und
was trägt er für ein Kleid, der Meyer?»
«Brokat.» Es ging um Meyers letztes
grosses Werk, «Angela Borgia».
Literarische Neuerer, Theaterleute,
politisch Engagierte, sie alle fanden
das Interesse des Hausherrn. Horizonterweiterung suchte der Schriftsteller auch auf seinen Reisen, schon
in früheren Jahren. Land und Leute
lernte er kennen in Frankreich, in Italien besuchte er Barone Ricasoli, einen adeligen Vorkämpfer für Demokratie in der Toscana und in Italien.
Paris und Rom hiessen die Stationen,
und immer wieder Aufenthalte in den
Bergen. In seinen Werken, ob Novellen, Romane oder Gedichte, werden die genaue Kenntnis von Örtlichkeiten sowie Stimmungen in der
Natur und in den Menschen spürbar. Die Abschnitte «Besucher» und
«Reisen» erläutern diese Aspekte seines Lebens.
Fortsetzung folgt
Der Grabstein von Betsy Meyer, der 1975 zum 150. Geburtstag ihres
Bruders in den Garten transferiert worden ist.
zvg.
26
GESUNDHEIT & LEBENSJAHRE
Mittwoch, 8. Juni 2016 KILCHBERGER
Pro-Senectute-Wanderausflug
«Chum Bueb und lueg dis Ländli a»
Die Kilchberger Wandergruppe zog
es im Mai nach Beromünster. Der
Reisecar war bis auf den letzten
Platz besetzt.
Wer von den älteren Semestern kennt
es nicht, das Pausenzeichen des ehemaligen Landessenders Beromünster? Der Sendeturm für den ehemaligen Mittelwellensender existiert noch
und steht als «Nationales Volksheiligtum» unter Heimatschutz. Die Wanderer aus Kilchberg und Umgebung
zieht es heute in diese Gegend, denn
die sendetechnischen Vorgaben versprechen eine Wunderaussicht. Optimales Wanderwetter ist heute und
nur heute. Nur etwas hat er diesmal
scheinbar nicht ganz im Griff, denn
beinahe hätte er 52 Wandervögel im
Car unterbringen müssen, und das
geht nicht, weil der Carchauffeur seinen Platz partout nicht abtreten will.
Gott sei Dank.
Blühende Felder
So fährt ein voller Reisecar kurz nach
12 Uhr ab. Es geht nach Muri AG,
dann über den Lindenberg an den
Hallwylersee – welch herrliche Aussicht – und schon steht der Car vor
dem Stift Beromünster, sein Anblick
ist Grund genug, später noch ein-
Die schönen Landschaften im Beromünster zogen die Kilchberger Wanderzvg.
gruppe in ihren Bann.
mal hier vorbeizuschauen. Die erste
Gruppe kann sich jetzt in die Büsche
schlagen. «Tschüss, in drei Stunden
im ‹Roten Löwen›», und schon sind
die Wanderer auf und weg. Sie werden noch staunen. Die erste Stunde
geht es im Wesentlichen aufwärts,
nicht verrückt, aber beharrlich, also
ein besonderer Genuss. Und wenn
sie dann oben sind, winkt eine tolle Aussicht.
Die zweite Wandergruppe will nicht
schwitzen. So nach dem Motto «Blos
mer» starten sie ihren Auftritt am Bloseberg, sozusagen beim Sendeturm
und spezialisieren sich auf gerade-
aus und bergab. Der Wandergenuss
bleibt und die Stimmung im «Fussvolk» ist phantastisch, man hört es.
Diese Aussicht, die Alpen, der Sempachersee, die blühenden Felder,
die aufdringliche, fast kitschig gelbe
Rapsblust. «Chum Bueb und lueg dis
Ländli a» möchte man gerne singen,
aber eben den Text zum Radio-Beromünster-Pausenzeichen müsste man
da noch kennen.
Langsam geht es Richtung 16 Uhr.
Man merkt schon, eine gewisse Müdigkeit macht sich da und dort in den
Knochen breit. Nicht einmal die Existenz des grossen Golfplatzes bei Hildisrieden mag sportlichen Elan wecken, nur noch die Aussicht auf «food
and beverage» im «Roten Löwen» in
Hildisrieden vermögen vergessen zu
lassen, dass man den letzten Kilometer auf «Zivilisationsstrassen» eigentlich hasst. Im «Roten Löwen» verschwindet die Müdigkeit blitzschnell,
denn das hervorragende Zvieri lässt
die müden Geister wieder hell aufleben. Genuss ist angesagt.
Helmut Strub, Wanderleiter
Wandergruppe Kilchberg
Gemeinsames Wandern macht Spass und ist gesund. Der Wanderleiter Helmut Strub gibt gerne jede beliebige Auskunft unter Telefon 044
715 52 16.
Mobile-Ticket-Kurs in Kilchberg
SBB-Schulung für mobile
Fahrplanabfragen und Ticketkäufe
Dank dem Ticket-Shop der SBB
kann man sein Billett bequem und
jederzeit zuhause oder unterwegs
mit dem Computer oder Smartphone kaufen. So hat man das Billett
bereits vor der Reise in der Tasche,
kann Warteschlangen an Schalter und Billettautomaten umgehen
und am Bahnhof direkt in den Zug
einsteigen.
An der SBB-Schulung für mobile
Fahrplanabfragen und Ticketkäufe lernen Interessierte alle Vorteile
der digitalen SBB-Plattform kennen.
Sie erfahren alles über Reiseplanung
Wer Tickets künftig auf seinem
Mobile-Gerät kaufen will, kann dies
an der SBB-Schulung lernen.
zvg.
inklusive Fahrplanabfrage, den Online- und Mobile-Ticket-Shop, Sparbillette und vieles mehr.
Schritt für Schritt lernen sie, wie
man den Fahrplan abrufen und Billette auf dem eigenen Gerät kaufen kann.
Basiskenntnisse im Internet
sind vorausgesetzt
Der Kurs ist kostenlos und findet
statt am Dienstag, 30. August, von
14 bis 16 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus in Kilchberg. Teilnehmende sollten ihren Laptop, ihr iPad
und oder Smartphone mitnehmen.
Basiskenntnisse rund um Internet
und Smartphone/Tablet sind vorausgesetzt.
e.
Anmeldetalon und weitere Informationen bei
Monique Cornu, Altersbeauftragte Kilchberg,
Telefon 044 716 37 90 (Montag und Mittwoch
8.30–16.30 Uhr).
VERANSTALTUNGEN
KILCHBERGER Mittwoch, 8. Juni 2016
Ortsverein Kilchberg
Veranstaltungskalender 2016
Juni
9. Juni Frauenverein – Vereinsreise
10. Juni Männertreff 50+
ref. KGH, 18.30 Uhr
11. Juni Sommerhöck der
Turnveteranen/innen,
Rest. Etzliberg, Thalwil
12. Juni Gottesdienst mit Taufen
Navillegut, 10.30 Uhr
14. Juni Pro Senectute, Wandergruppe, Wanderung Bad
Zurzach, 12.00 Uhr
15. Juni Elternverein – Kind und
Hund, Alti Chuchi,
14.00 Uhr
15. Juni Seniorennachmittag
ref. KGH, 14.30 Uhr
17. Juni Lesung mit Clelia Meyer
im C.-F.-Meyerhaus,
anschl. Vernissage
Bilderausstellung
im Kulturkeller, 19.30 Uhr
18. Juni «Klingende Museen», C.-F.Meyer-Haus, 14.00 Uhr
20. Juni. Jassclub, Differenzler
Hotel Belvoir, Rüschlikon,
19.30 Uhr
23. Juni Frauenverein – Mittagessen
ref. KGH, 12.00 Uhr
24. Juni Musikschule
Kilchberg-Rüschllikon
Konzert und Picknick im
Schellergut
24. Juni Hauseigentümer-Verband,
GV, Schiffsteg Bendlikon,
18.15 Uhr
25. Juni Feuerwehr-Aktionstag und
Hafenkonzert der Harmonie
mit der KRT, Seeanlage
Bendlikon
25./26. Tennisclub TCK
Juni
– Doppelplausch
25. Juni Tennisclub TCK
– Sommerfest
26. Juni Kantorei – Ständlisingen im
Alterszentrum Hochweid,
11.15 Uhr
28. Juni Gemeindeversammlung
Juli
1. Juli
2. Juli
3. Juli
4. Juli
9./10.
Juli
Jugendfachstelle –
Open-Splash, Sommerfest
im Widmerpark,
18.00 Uhr
Gemeindebibliothek
Bücher Apéro,
10.00–12.00 Uhr
Gitarren-Konzert
ref. Kirche, 17.00 Uhr
Jassclub, Schieber
Armbrustschützen-Stube,
Thalwil, 19.30 Uhr
Zimmerberg-Cup –
Schüler- und Dorfturnier,
Sportanlage Moos,
Rüschlikon
10. Juli Sommerkonzert mit
Flöte und Piano,
ref. Kirche, 17.00 Uhr
12. Juli Pro Senectute, Wandergruppe, Wanderung
Winterthur, 12.00 Uhr
13. Juli FC Kilchberg-Rüschlikon,
GV, Hotel Belvoir,
Rüschlikon, 18.30 Uhr
13. Juli Kantorei – Ständlisingen im
Emilienheim, 18.30 Uhr
18. Juli Jassclub, Differenzler
Hotel Belvoir, Rüschlikon,
19.30 Uhr
18.–22. Tennisclub TCK – TennisJuli
plauschwoche für Kinder
20. Juli Grill-Abend für
Alleinstehende
ref. KGH, 18.00 Uhr
23./24.7. Triathlon/Ironman
Änderungen / Ergänzungen bitte melden an:
Gemeinderatskanzlei [email protected]
kilchberg.ch oder [email protected]
Nächster Kilchberger
The Theater Company
Die Geschichte von Lieblingsstofftieren und Robotern
Am 27. Juni präsentiert die Theater Company ihr neues Theaterstück
«Help». Die zehn Mädchen und Buben spielen darin sich selber.
Erscheinungsdatum:
13. Juli 2016
Redaktionsschluss:
1. Juli 2016
Inserateschluss:
1. Juli 2016
Impressum
Der «Kilchberger» erscheint
12-mal jährlich und wird
in alle Haushalte
der Gemeinde Kilchberg verteilt,
Postfächer am Folgetag.
Er wird von der Politischen
Gemeinde und den Kirchgemeinden unterstützt.
Dieses Jahr kommen keine Piraten,
keine königlichen Hoheiten, keine
Detektive, keine Buchstaben des
Alphabets, keine Bewohner ferner
Länder und keine Familie Kiberger
vor. Nein, die acht Mädchen und
die zwei Knaben – 2. bis 6. Klasse
– spielen sich selber. Aber Achtung.
Jedes von ihnen wählte, wie es sich
gehört, einen Künstlernamen aus.
Die zehn Schulkinder der Unterund Mittelstufe der Schule Kilchberg spielen unter der Leitung von
Marietta Klarer-Castiglioni eine Geschichte, die nicht in fernen Landen,
im Ballsaal eines Schlosses, auf einem Picknickplatz, auf einer Insel
oder sonstwo spielt, sondern hier in
Kilchberg.
Verlag:
Lokalinfo AG
Buckhauserstrasse 11
8048 Zürich
Telefon 044 913 53 33
Fax 044 910 87 72
[email protected]
Redaktion:
Kilchberger, Lokalinfo AG
Carole Bolliger
Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich
Telefon 044 913 53 33
Natel 079 647 74 60
Fax 044 910 87 72
[email protected]
Alles auf Englisch
Die Lieblingsstofftiere der Schauspieler und Schauspielerinnen haben auch eine wichtige Rolle. Nicht
zu vergessen ist natürlich der Roboter. Ohne ihn ginge gar nichts.
Natürlich ist wiederum alles in englischer Sprache, was in diesem von
der Gemeinde angebotenen Freizeitkurs selbstverständlich ist. Er findet
jeweils montags von 16.30 bis 18
Uhr statt.
27
Dieses Jahr spielen die Mädchen und Buben der Theater Company sich
zvg.
selber.
Nicht jedes Kind kann gleich gut
Englisch. Aber das ist das Schöne am Kurs von Marietta Klarer.
Alle, die gerne Theater auf Englisch spielen, können mitmachen.
Alle, die wissen möchten, was al-
les passiert, sind herzlich eingeladen, in den Singsaal des Gemeindeschulhauses Kilchberg zu kommen.
Marietta Klarer-Castiglioni
Montag, 27. Juni, Türöffnung ist um 19.10 Uhr,
Beginn der Aufführung um 19.30 Uhr.
Produktion:
bachmann printservice gmbh
Guntenbachstrasse 1
8603 Schwerzenbach
Telefon 044 796 14 44
[email protected]
Druck:
DZZ Druckzentrum Zürich
Inserate:
Dora Lüdi
Anzeigenberatung und -verkauf
Telefon 044 709 17 00
[email protected]
28
IM BILD
Mittwoch, 8. Juni 2016 KILCHBERGER
«Schnällste Chilchberger» ist ein beliebter Anlass
Fotos: Anna Barbara Müller-Fulda