Weitere Information zu den AWM auf der IFAT

Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft
30. Mai – 3. Juni 2016, Messe München
World’s Leading Trade Fair for Water, Sewage, Waste and Raw Materials Management
May 30 – June 3, 2016, Messe München, Germany
www.ifat.de
München, Mai 2016
Presseinformation
München macht’s vor
Sabine Wagner
PR Manager
Tel. +49 89 949-21478
[email protected]
messe-muenchen.de
Die Abfallwirtschaftsbetriebe auf der IFAT
Die IFAT, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Und zur Jubiläumsveranstaltung präsentiert sich von 30. Mai bis 3. Juni auf dem
Messegelände in Riem ein weiteres Geburtstagskind: Die Abfallwirtschaftsbetriebe München AWM feiern ihr 125-jähriges Bestehen – mit
einer Leistungsschau zwischen Tradition und Innovation.
703 Mülllader und Kraftfahrer leeren pro Tag im Einzugsgebiet der
Landeshauptstadt 54.800 Müllbehälter. 841.321 Haushalte müssen in München
versorgt, ihr Müll verwertet oder entsorgt werden. Im vergangenen Jahr
produzierte jeder der 1.521.678 Münchnerinnen und Münchner 369 Kilo Abfälle.
Insgesamt betrug die Abfallmenge 561.009 Tonnen.
Längst vergangen die Zeiten, da Müll deponiert wird. Die Recyclingquote liegt
bei 53,7 Prozent. Aber das ist nicht genug. Die Stadt München hat das
ehrgeizige Ziel, als erste deutsche Großstadt eine Recyclingquote von 65
Prozent zu erzielen. Müllvermeidung und mehr Mülltrennung sind dabei
unerlässliche Ziele.
Auf der IFAT präsentiert die AWM das für diesen Zweck gestartete Pilotprojekt
„Münchens wertvollste Sammlung“, das seit Mitte 2015 im Stadtteil Neuhausen
läuft. Noch immer landen 30 Prozent des Münchner Biomülls in der
Restmülltonne. Mit Info-Schreiben, Hausbesuchen und verstärkte
Aufklärungsarbeit betriebt der AWM Aufklärungsarbeit und hat
Messe München GmbH
Messegelände
81823 München
Germany
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beeindruckenden Erfolg. Zwischen Juni und September 2015 stieg der Inhalt
der braunen Tonnen im Pilotgebiet um 100 Prozent.
Im Rahmen der IFAT bietet der AWM am 31. Mai von 10.00 bis 13.00 Uhr eine
Exkursion an zu einem der modernsten Wertstoffhöfe und zur
Trockenfermentationsanlage (http://www.greenweek2016.eu/partnerevent/excursion-waste-management-corporation-munich-cycle-of-organicwaste-in-munich). Darüber hinaus findet am 2. Juni um 14.00 Uhr auf dem
Stand B2.151/350 des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) die
öffentliche Podiumsdiskussion "Mehr Bio - aber wie?" statt.
Bereits heute legen immer mehr Unternehmen der Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung eigene Nachhaltigkeitsberichte vor. Der AWM ist hier Vorreiter.
Nachhaltigkeitskriterien und damit die Berücksichtigung sozialer und
ökologischer Themen werden immer wichtiger, beispielsweise in der
öffentlichen Vergabepraxis. Zudem gilt ab 2017 die gesetzliche Regelung zur
verpflichtenden Nachhaltigkeitsberichterstattung für Unternehmen einer
bestimmten Größe. Vor diesem Hintergrund hat die Nachhaltigkeitsinitiative der
Abfallwirtschaft - ein Zusammenschluss der 14 größten kommunalen
Abfallwirtschaftsbetriebe mit Unterstützung des VKU - einen Leitfaden speziell
für Unternehmen der Abfallwirtschaft und Straßenreinigung entwickelt. Dieser
Leitfaden wurde vom AWM initiiert und maßgeblich mitgestaltet. Er wurde auf
Basis des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) entwickelt.
Euch Europaweit will der AWM wichtiger Impulsgeber sein. Am 2. Juni findet
oberhalb der Halle B2 in Konferenzraum B21 der „Tag der Europäischen
Partnerverbände“ zum Thema „Circular Economy" statt. Auf der
Diskussionsveranstaltung macht sich der AWM für mehr Qualität in der
Kreislaufwirtschaft stark. Der AWM fordert unter anderem ein Ende aller
Deponierung für biologisch abbaubaren und wiederverwertbaren Müll. Die EUKommission ist da wesentlich bescheidender. Sie fordert lediglich schrittweise
Reduzierung der Deponierung von Siedlungsabfällen auf maximal 10 Prozent
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des Gesamtvolumens bis 2030 und Verbot der Deponierung von getrennt
gesammelten Abfällen.
Weitere Informationen gibt es unter www.ifat.de
Über die IFAT
Die IFAT ist die weltweit führende Branchenveranstaltung für Umwelttechnologien. Zur
letzten Veranstaltung kamen 3.081 Aussteller aus 59 Ländern und 135.288 Besucher
aus 168 Ländern. Die IFAT hat einen zweijährlichen Turnus; die 19. Ausgabe findet vom
30. Mai bis 3. Juni 2016 in München statt.
IFAT weltweit
Zusätzlich zur Weltleitmesse IFAT verfügt die Messe München über eine breite
Kompetenz in der Organisation weiterer, internationaler Umwelttechnologiemessen.
Neben der IFAT Africa in Johannesburg, organisiert die Messe München die IFAT
Eurasia in Istanbul, die IFAT India in Mumbai sowie die IE expo in Schanghai. Mit der IE
expo Guangzhou gibt es auch eine regionale Ausgabe der Fachmesse für den
südchinesischen Umweltmarkt.
Messe München
Die Messe München ist mit mehr als 40 eigenen Fachmessen für Investitionsgüter,
Konsumgüter und Neue Technologien am Standort München und im Ausland einer der
weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller und rund zwei Millionen
Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf dem Messegelände, im ICM Internationales Congress Center München und im MOC Veranstaltungscenter München
teil. Außerdem veranstaltet die Messe München Fachmessen in China, Indien, der
Türkei, in Südafrika und Russland. Mit einem Netzwerk von Beteiligungsgesellschaften
in Europa, Asien und Afrika sowie über 60 Auslandsvertretungen für mehr als 100
Länder, ist die Messe München weltweit präsent.