showTIMe IN alToNa

www.firmenkunden.haspa.de
Mai / Juni 2016
Nachfolgeplanung
Das Timing entscheidet
Fachkräfte
Mitarbeiter optimal integrieren
Das Unternehmermagazin der Haspa
Industrie 4.0
Die Zukunft hat begonnen
finanzierung
Showtime
in Altona
Thomas Gehle
(rechts) von der
Stage School mit
­seinem Firmenkunden-Betreuer
Torsten Moritz im
neuen Theater
Haspa Editorial
Die Zukunft beginnt heute
An der Stage School reifen Talente zu den Stars von morgen. Denn Hamburg ist nicht nur Deutschlands Musical-Hauptstadt und weltweit die
Nummer drei hinter New York und London. Die Hansestadt beherbergt
auch Deutschlands älteste Bühnenfachschule für Tanz, Gesang und
Schauspiel. Nun hat die Stage School ein eigenes Theater eröffnet. Auf
der Bühne des First Stage in Altona zeigen junge Künstlerinnen und
Künstler ihre Virtuosität und liefern dem Publikum mitreißende Shows.
Werfen Sie ab Seite 8 einen Blick hinter die Kulissen!
Wer nicht mit der Zeit geht, wird von dieser überrollt. Das trifft auf viele
Aspekte in der Wirtschaft zu. Daher nimmt das Thema ZukunftsplaFrank Brockmann,
Firmenkundenvorstand
der Haspa
nung eine entscheidende Rolle in dieser PROFITS ein. Ab Seite 16 dreht
sich alles um die Nachfolgeplanung, mit der man nicht früh genug
anfangen kann. Bei diesem komplexen Thema steht Ihnen Ihr persönlicher Betreuer selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.
Übrigens wurde die Haspa jetzt von der Zeitschrift „Focus Money“ zur
besten Bank in Hamburg gekürt. Das Institut für Vermögensaufbau
testete deutschlandweit im Rahmen des CityContest 2016 das Privatund Firmenkundengeschäft sowie die Servicequalität vieler Kreditinstitute. Testkäufer prüften sie auf
Herz und Nieren. Die Haspa hat als beste Bank abgeschnitten, da sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in maßgeblichen Service- und Beratungsleistungen beweisen konnten. Überzeugen Sie sich!
Eine gewinnbringende Lektüre wünscht Ihnen
Frank Brockmann
3/2016 Profits
3
3|2016
Starthilfe für Angehörige – möglich
macht das ein Familiendarlehen.
[Seite 24]
Eröffnung gemeistert. Thomas Gehle von der Stage
School (links) und sein Firmenkunden-Betreuer
­Thomas Moritz im Parkett des neuen Theaters.
[Seite 8]
3|2016
Inhalt
Haspa
6 Gutes aus Stormarn für Stormarn
Die Haspa stärkt ihr Firmenkundengeschäft im Kreis Stormarn
und ist mit ihren Beratern künftig
an vier Standorten präsent.
7 Einfach online verkaufen
Mit paydirekt bietet die Haspa
den Händlern seit kurzem ein
neues Online-Bezahlverfahren.
Es überzeugt auch Kunden, die
größten Wert auf Sicherheit legen.
titelgeschichte
4
8 finanzierung
Die Stage School in Altona
und die Haspa arbeiten seit
­vielen Jahren sehr gut zusammen. Auch bei der Gründung
des ­Theater First Stage konnte
Geschäftsführer Thomas Gehle
auf die Unterstützung seiner
Sparkasse bauen.
Profits 3/2016
Führen
11Klare Worte
Mitarbeiter möchten von Chefs
wissen, was besser laufen könnte
und welche Erwartungen die
­Vorgesetzten hegen. Dabei ist
die Wortwahl wichtig.
12Herzlich willkommen!
Firmen lassen sich immer mehr
Ideen einfallen, um für Fachkräfte
als attraktiver Arbeitgeber zu gelten. Wichtig ist dabei auch die
Integration von Flüchtlingen.
16Nachfolgeplanung
Bei einer Firmenübergabe ­sollten
alle Beteiligten professionell und
emotionslos handeln. Das ist
allerdings nicht immer leicht, vor
allem, wenn der Nachfolger aus
der eigenen Familie kommen soll.
Spätestens mit 55 Jahren, so die
Faustregel, sollten Firmenchefs
ihre Nachfolge konkretisieren.
Finanzieren
22Punktgenau abrechnen
Wer richtig fakturiert, kommt
schneller zu seinem Geld und vermeidet Ärger mit dem Finanzamt.
24Interne Hilfe
Ein Familiendarlehen gilt wirtschaftlich als Eigenkapital und
verbessert die Konditionen bei
der Kreditvergabe.
Produzieren
26Diät mit Effekt
Mittelständische Unternehmen
entdecken die Vorteile schlanker
Strukturen und stoßen ­unrentable
Bereiche ab.
29Nummer sicher
Im beruflichen Alltag benötigt
man viele Passwörter. Wer für alle
Anwendungen allerdings dasselbe nutzt, macht es Kriminellen
einfach, das System zu hacken.
Impressum
Regel Nummer eins:
­ iemandem sein Passwort verN
raten. Das reicht aber noch nicht.
[Seite 29]
Dossier
Dank moderner Technik kommu­
nizieren Industrieroboter mit
­Menschen und anderen Maschinen
und steigern so die Effizienz der
­Produktion – auch im Mittelstand.
[Seite 30]
Herausgeber und Verlag:
Deutscher Sparkassen Verlag GmbH,
70547 Stuttgart, Telefon +49 711 782-0
Chefredakteur: Thomas Stoll
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Autoren dieser Ausgabe:
Anja Dilk, Eli Hamacher, Andreas Hohen­
ester, Rudolf Kahlen, Harald Klein, Jan
Münster, Eva-Maria Neuthinger, Iris Quirin,
Heiner Sieger
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Nachdruck nur mit Erlaubnis der
­Redaktion. Diese Publikation enthält keine
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Nachdruck oder s
­ onstige
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Dossier
| Industrie 4.0
30Smarte Prozesse
Immer mehr Mittelständler
vernetzen ihre Arbeitsabläufe
und digitalisieren den Datenaustausch mit ihren Lieferanten und Kunden. Wissenschaftler helfen mit Ideen, der Staat
mit Förderprogrammen.
Anlegen
44Langer Atem
Auf Aktien basierende Geld­
anlagen wie das Fondssparen
rücken in Zeiten niedriger Zinsen
stärker ins Blickfeld.
47Was kostet die Welt?
Antike Globen und ­Landkarten
sind dekorativ und gelten als
solide Geldanlage. Der Markt für
Sammler ist überschaubar.
Fotos: Romanus Fuhrmann, 360˚, Laif, Thinkstock
Verkaufen
38Prominente bringen Glanz
Markenbotschafter tragen die
Aussage einer Firma zu den
­Kunden. Dazu eignen sich neben
Schauspielern und Sportlern auch
die eigenen Mitarbeiter.
41Blick hinter die Kulissen
Über soziale Medien können
Unternehmen in Kontakt mit
ihren Kunden bleiben. Das ist
­effizient und gar nicht mal teuer.
Schlusstakt
50 20 Fragen an …
Christian Deilmann von Tado°
über den Verkauf seines ersten
Start-ups, Heimfahrten ins Rheinland und Abenteuerurlaub.
Abo-Hotline:
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Art.-Nr.: 330 110 190
ISSN 1612-7113
Bayern: 330 111 190
ISSN 1613-6888
Rubriken
3Editorial
5Impressum
3/2016 Profits
5
Gutes für Stormarn
in Stormarn
Netzwerke. Die Haspa stärkt ihr Firmenkundengeschäft im Kreis Stormarn. Berater sind künftig
auch an vier Standorten direkt vor Ort präsent.
Für Stormarn: Kathrin
Lemkau-Aschermann
und Michael Eich.
Nähe. Stormarns Wirtschaft wächst
dynamisch. Damit steigen auch die
Anforderungen an Finanzdienstleister. Darauf reagiert die Haspa
und ist künftig an vier Standorten
im Landkreis mit Firmenkundenbetreuern präsent – in Ahrensburg,
Bargteheide, Glinde und Reinbek.
Hinzu kommen die Standorte
Volksdorf und Bergedorf sowie
Spezialisten für Corporate Finance,
Cashmanagement, Leasing und
interna­tionale Geschäfte.
„Stormarn ist der wirtschaftsstärkste Kreis in ganz in Schleswig-Holstein“, erklärt Michael Eich,
der mit seinem zehnköpfigen Team
und vielen Spezialisten die Haspa
in der Region vertritt. „Wir wollen
die Stormarner Wirtschaft noch
besser vernetzen und an die Metropolregion anbinden.“
Der gebürtige Stormarner ist
wie fast alle Kolleginnen und Kollegen seines Teams schon lange
im Nordosten Hamburgs aktiv. Sie
alle haben enge Kontakte zur regionalen Wirtschaft aufgebaut, von
denen nun interessierte Unternehmer profitieren sollen. „Die Haspa
ist seit den 70er-Jahren Plattform der mittelständischen
Wirtschaft und Schnittstelle zwischen Hamburg und SchleswigHolstein“, so Eich. „Dieses Potenzial
werden wir nun voll ausschöpfen.“
„Wir freuen uns über jeden neuen
Kontakt, weil wir überzeugt sind,
dass die Unternehmer in einem
starken, bundesland-übergreifenden Wirtschaftsraum noch erfolgreicher sein können“, so Kathrin
Lemkau-Aschermann. Sie leitet
die Abteilung Mittelstand, der das
Team Stormarn zugeordnet ist.
Michael Eich vom Team Stormarn
­ rreichen Sie unter 040 3579-7955 oder
e
per E-Mail an [email protected]
Nahost-Experte Michael Lüders: „Mit der Unsicherheit leben“
Vortrag. Der jüngste Haspa Unter- schaftsberater ist als Präsident der
nehmerTreff drehte sich um ein Deutsch-Arabischen Gesellschaft
brisantes Thema: das Spannungs- Nachfolger von Peter Schollfeld im Nahen Osten. Als Referen- Latour und Berater des Auswärten konnte die Haspa den Nahost- tigen Amtes. Lüders konnte den
Experten und Wirtschaftsberater Zuhörern im Ballsaal des Hotel
Dr. Michael Lüders gewinnen. Der Grand Elysee wenig Hoffnung
langjährige Nahostkorrespon- auf ein Ende des Terrors machen:
dent der „Zeit“, Politik- und Wirt- „Wir werden uns daran gewöh6
Profits 3/2016
nen müssen, mit der Unsicherheit zu leben.“ Als Wunschdenken
bezeichnete Lüders den Glauben,
die Intervention westlicher Länder in diesem Bürgerkrieg sei den
Menschenrechten, der Freiheit
und der Demokratie geschuldet.
Vielmehr würden Stellvertreterkriege ausgefochten.
Haspa Auftakt
Einfach online verkaufen.
Zahlungssystem. Mit paydirekt bietet die Haspa den Händlern seit Kurzem ein neues
Online-Bezahlverfahren. Es bietet viele Vorteile und kann auch Kunden überzeugen, die
größten Wert auf die Sicherheit ihrer Daten legen.
D
er Zug rollt“, sagt Philip Herchner, Cash Manager bei der
Haspa. „Wer jetzt nicht aufspringt,
verpasst etwas.“ Hinter dem neuen
Online-Bezahlverfahren paydirekt
verbirgt sich eine branchenweite
Kooperation von Sparkassen und
Banken in Deutschland. Anders
als etwa bei PayPal begleichen
die Online-Kunden ihre Rechnungen unmittelbar von ihrem Girokonto. Ein Drittanbieter oder ein
zwischengeschaltetes Konto sind
nicht erforderlich.
Foto: Xxxx Xxxx Xxxx Xxxx
Strenger Datenschutz
paydirekt ist sozusagen die Internetalternative zur Zahlung mit
der HaspaCard. Weil die Bezahlung unmittelbar vom Girokonto
erfolgt, verlassen die Kontodaten
zu keiner Zeit den geschützten
Bereich des Online-Bankings. Die
Daten der paydirekt-Kunden liegen auf sicheren Bankservern im
Inland. Sie unterliegen den strengen deutschen Datenschutzgesetzen. paydirekt ist somit auch
ein gutes Argument gegenüber
all jenen Kunden, die argwöhnen,
dass ihre Daten in falsche Hände
geraten könnten.
Seit wenigen Wochen bietet die
Haspa paydirekt an. „Die Implementierung verlief reibungslos“,
sagt Herchner. „Das Programm
fügt sich nahtlos in die bereits
vorhandenen Zahlungssysteme
ein Auch unsere Firmenkunden
So einfach wird bezahlt: Der Kunde
wählt paydirekt im Online-Shop als Zahlungsoption. Es erscheint eine Maske, in
der er Benutzername und Passwort eingibt. Danach bestätigt er die Zahlung,
und die Rechnung ist beglichen.
Händlern, die Waren oder Dienstleistungen via Internet verkaufen, bietet paydirekt zahlreiche
Vorteile: Das System ist mit allen
gängigen Web-shop-Systemen
kompatibel und verfügt über sehr
einfache Schnittstellen. Die Anbindung über Payment-Service-Provider und Standard-Plugins ist einfach. Da die Zahlungen über die
Haspa abgewickelt werden, ist
die Transaktionssicherheit hoch.
Die Haspa gewährleistet auch die
Authentifizierung der Käufer und
stellt sicher, dass sie volljährig
sind. Die Händler erhalten eine
unmittelbare Zahlungsgarantie.
Die Zahl möglicher Kunden
ist riesig, denn es gibt weit über
50 Millionen onlinefähige Girokonten in Deutschland. Die einfache Registrierung und Nutzung
machen es diesen Kunden möglich, paydirekt so bequem zu nutzen wie das Girokonto. Wer per
paydirekt zahlen möchte, benötigt lediglich ein onlinefähiges
Girokonto, dass die Haspa einmalig für paydirekt freischaltet. Die
Registrierung erfolgt im OnlineBanking. Und dann kann der
sichere und bequeme Online-Einkauf beginnen.
Wenn Sie paydirekt für Ihren
Online-Handel nutzen möchten,
wenden Sie sich einfach an Ihren
Firmenkunden-Betreuer.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.haspa.de/paydirekt-fk.
3/2016 Profits
7
3|2016
Haspa Auftakt
Showtime
in Altona
Hausbank. Mit First Stage eröffnete die Stage
School Hamburg, Deutschlands älteste Bühnenfachschule für Tanz, Gesang und Schauspiel, ein
eigenes ­Theater in Altona. Bei der Planung und
Umsetzung stand die Haspa dem Geschäftsführer
Thomas Gehle in bewährter Weise zur Seite.
F
link springt Thomas Gehle die
Stufen hoch. Der 58-Jährige
mit dem lachenden Gesicht ist
Geschäftsführer der Stage School
Hamburg, Deutschlands ältester
und größter Bühnenfachschule
für Tanz, Gesang und Schauspiel.
Publikumslieblinge wie Anna
Loos, Ralf Bauer, Lucy Diakovska
und Susan Sideropoulos zählen
zu den mehr als 2000 Absolventen der Privatschule.
Gegründet wurde sie 1985 von
dem Schauspieler Volker Ullmann
und seiner Frau, die Tänzerin
Manelle Ullmann, als Stage School
of Dance and Drama. Später gestalteten die Künstler Kim Moke, Gillian Scalici und John Vernon Baer
die Inhalte der dreijährigen Ausbildung. Der damalige Standort in
der Poolstraße bot zu wenig Platz,
daher waren die Unterrichtsräume in der ganzen Stadt verteilt.
Vertrauensvolles Verhältnis
Dicht dran. Thomas Gehle, Geschäftsführer der Stage School, und sein Firmen­
kunden-Betreuer Torsten Moritz freuen sich auf schwungvolle Shows.
8
Profits 3/2016
Seit August 2012 leitet der Kaufmann Thomas Gehle die Stage
School als alleiniger geschäftsführender Gesellschafter. Halbe
Sachen sind nicht sein Ding. Er
schmiedet gern Pläne und setzt
diese schleunigst um. Dabei zählt
er auf die Unterstützung der Hamburger Sparkasse. 2013 hatte er
die Schule im quirligen Stadtteil
Ottensen unter einem Dach vereint. Die Haspa finanzierte den
Umzug und ihr Partner, die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg,
verbürgte sich für die Finanzierung. „Mit meinem Berater habe
ich ein sehr vertrauensvolles Verhältnis. Wenn etwas anliegt, rufe
ich einfach an, und wir finden
schnell eine Lösung“, sagt Gehle.
Bei der Haspa fühlt sich der
Geschäftsführer gut aufgehoben:
Als Finanzierungspartner Num-
Fotos: Romanus Fuhrmann, Damon Jah
3|2016
Haspa Auftakt
mer eins in der Stadt ist die Haspa
maßgeblich an der Entwicklung
der Metropolregion und deren Mittelständler beteiligt. Dabei greifen
die Firmenkunden-Berater auf ein
Netz von Experten und Partnern
wie der BG Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg oder der Deutsche Leasing AG zurück.
Seit drei Jahren berät Torsten
Moritz vom Firmenkunden-Center Mitte in der Grindelallee die
Stage School. „Herr Moritz kennt
unser Geschäftsmodell genau
und hat durch die Erfahrung über
die letzten Jahre gemerkt, dass er
uns vertrauen kann“, so Gehle. Für
den Umbau der Schule vermittelte
Moritz ihm das passende Förderprogramm der Kreditanstalt für
Wiederaufbau. Die Schule ist eine
sogenannte grüne Schule: Die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach versorgt sie mit Strom und die Solaranlage erwärmt das Duschwasser.
So erfolgreich Thomas Gehle
die Geschäfte führt, so unbegabt
sei er für alles, was seine Schule
lehrt, bedauert er. „Mir reicht
es, wenn ich hin und wieder für
Ansprachen auf die Bühne muss“,
gibt sich der gebürtige Lüneburger
zurückhaltend. Für Musik begeisterte er sich aber bereits in seiner
Jugend. Statt zu reisen, investierte
er sein Taschengeld lieber in eine
Stereoanlage. Als großer Anhänger von Daliah Lavi leitete er ihren
Fanclub und zählt die Sängerin
heute zu seinen Freunden.
Gehle wuchs in Hamburg auf,
absolvierte eine kaufmännische
Ausbildung und arbeitete bei
Gruner + Jahr in der Schallplatten-Abteilung. Über Empfehlungen stieß er zur Stage School – die
übrigens nichts mit dem Musical-Produzenten Stage Entertainment zu tun hat. „Ich hatte einen
20-Wochenstunden-Vertrag“, erin-
Die jungen
Künstler zeigen
ihr Können.
nert er sich. „Daraus wurden dann
20 Stunden am Tag.“ Es war spannend, beim Aufbau dabei zu sein.
Doch der plötzliche Herztod seines Vaters mit gerade einmal 49
Jahren ließ ihn innehalten. Er
kündigte und ließ es langsamer
angehen. Seinen Lebensunterhalt verdiente er, wie schon in
seiner Jugend, als Model sowie
mit der Organisation von Modeschauen. Als die Stage School
später verkauft wurde, fackelte er
nicht lange und stieg als Miteigentümer wieder ein.
Unterricht auf Englisch
Stolz führt Thomas Gehle nun
durch die neuen Räumlichkeiten
und erzählt, wie er es mit Hilfe
der Haspa und der Tatkraft seiner Handwerker schaffte, alles
im Hau-Ruck-Verfahren auf die
Beine zu stellen. 27 Unterrichts-
„Leasing lohnt
sich besonders für
­kleinere Firmen“
Torsten Moritz, Firmenkunden-Betreuer der Haspa
räume befinden sich jetzt auf drei
Etagen und 4000 Quadratmetern.
Dass ein Gebäudeteil ehemals ein
Hochbunker war, ist noch deutlich
am Mauerwerk zu erkennen. Die
Handwerker standen vor der Aufgabe, durch meterdicken Stahlbeton zu kommen.
In den breiten Gängen lümmeln
sich Schüler in ihren Pausen auf
schicken Sofas und plüschig-roten
Kinostühlen. In den Räumen links
und rechts nehmen sie am Ballettunterricht teil oder trainieren
Stimme und Ausdruck. An jedem
Raum hängt ein Stundenplan, jede
Klasse ist mit einer eigenen Farbe
markiert. 70 freiberufliche Dozenten unterrichten derzeit 270 angehende Tänzer, Musical-Darsteller,
Schauspieler und Sänger. Zahlreiche Fächer werden in englischer
Sprache gegeben, um die Schüler auf Engagements in interna­
tionalen Produktionen vorzubereiten. Vier Abteilungsleiter sind
für die künstlerischen Inhalte verantwortlich, die Abschlussprüfung
nimmt eine unabhängige Jury ab.
Viele der Ehemaligen stehen
nach ihrer dreijährigen Ausbildung in Hamburg in einem
der Musicals des Marktfüh3/2016 Profits
9
3|2016
Foto: Xxxx Xxxx Xxxx Xxxx
Haspa Auftakt
rers Stage Entertainment auf der
Das Gebäude in der Thedestraße
Bühne. Schließlich gilt die Hansebeherbergte ein Kino, dann einen
stadt als Deutschlands MusicalSupermarkt und zuletzt ein FotoHaspa-Sitz im
studio. Den Umbau in ein Thea­ter
Hauptstadt und die drittgrößte
First Stage.
stemmte Thomas Gehle mit der
Musical-Stadt der Welt hinter
New York und London. Die AusbilHaspa und mit seiner bewährten
dung kostet rund 10 000 Euro jährBaumannschaft in nur fünf Monalich. Als Einnahmequelle dienen entfernt, soll es zu einer Art Ham- ten. Und das, obwohl beim Umbau
der Schule zudem das Fitnessstu- burger Off-Broadway werden. immer wieder neue Herausfordedio in Altona sowie die On-Stage- Davon profitieren sowohl die Schü- rungen auftauchten. So fehlten
Studios in Winterhude, Eidelstedt ler als auch Musicalfans: „Sie sehen Brandschutzplatten, dann musste
und Wandsbek. Die Schule vermit- hier anspruchsvolle Shows zu in der Tiefgarage die Be- und Enttelt ihre Künstler bereits während deutlich geringeren Eintrittsprei- lüftung nachgerüstet werden. Teilder Ausbildung für Kongresse, sen“, betont Gehle. Im First Stage weise hat die Schule die Kosten in
Firmenjubiläen und Events wie treten die Schüler bereits während Form von höheren Mieten über
die Hagenbecks Dschungel- und ihrer Ausbildung vor Publikum auf. eine vereinbarte Laufzeit überRomantik-Nächte.
„Das konnten sie bisher mit unse- nommen. Gegenüber dem VerIm vierten Stock des neuen ren ‚Monday Night Performances’ mieter verbürgt sich die Haspa mit
Schulgebäudes hat Thomas Gehle nur eingeschränkt in wechseln- ihrem Mietaval.
sein Eckbüro mit Ausblick über den Theatern wie auf Kampnagel
die Palmaille bis zum Michel. In in Halle k2, die wir projektweise Gut für Bilanz und Rating
dem lichtdurchfluteten Raum anmieten mussten“, erklärt Gehle.
Der Aufbau des First Stage „Wir haben den gesamten Innenspringt dem Besucher sofort der
große Standglobus ins Auge. Die Theaters erinnert an Kampna- ausbau samt Bühnentechnik
Halbkugel, die Kuba zeigt, ist zu gel: Von den 279 Plätzen ist kei- finanziert, sowohl aus eigenen
seinem Schreibtisch ausgerich- ner mehr als zwölf Meter von der Mitteln als auch über die Deutsche
tet. „Als Ersatz für meine Reisen“, Bühne entfernt. Der Eintritt für Leasing“, erklärt Kunden-Betreuer
lacht er. Sein neuestes Projekt die Shows beginnt bei zehn Euro. Torsten Moritz. „Leasing lohnt sich
verlangte in den letzten Monaten Der Geschäftsführer vermietet besonders für kleinere Firmen“, so
seine gesamte Aufmerksamkeit.
das Theater auch. „Mit zusätzlich Moritz, „denn es schlägt sich nicht
Am 3. März eröffnete die Stage 20 Fremdvermietungen pro Jahr auf die Bilanz nieder, verbessert
School mit First Stage das erste ist die Finanzierung gewährleis- das Rating des Unternehmens und
Theater einer Schule. In der Alto- tet“, sagt er. Zudem tragen Stuhl- bietet Steuervorteile.“ Für die Prenaer Thedestraße 13, wenige Minu- paten zur Finanzierung bei. Die miere wurden die Räume notdürften vom neuen Sitz der Schule Haspa als Hausbank hat aus Soli- tig hergerichtet, noch am selben
darität – und weil Abend gingen die Arbeiten weisie an den Erfolg des ter. Nun ist alles fertig, die ersten
Theaters glaubt – die Shows sind erfolgreich angelaufen.
Jetzt freut sich Thomas Gehle
Patenschaft für zwei
Sitze übernommen. auf den 27. Juni: Dann wird er
Eine
Patenschaft erholt von seiner Lieblingsinsel
kostet ab 300 Euro. Kuba zurück sein, bequem auf
einem roten Sessel im First Stage
Platz
nehmen und voller Stolz seiGroßes Pläne. Am 27. Juni hat
nen
Schülern
bei der Premiere des
„42nd Street“ am First Stage
Musicals „42nd Street“ in deutPremiere. Die Stage School
scher Fassung zuschauen. „Das
­bietet Unternehmen für ihre
Shows wie diese übrigens vom
gab es seit 20 Jahren nicht mehr
27. Juni bis ­15. Juli Kundenin Hamburg“, sagt er, und seine
und Mitarbeiter­rabatte an.
Augen strahlen.
Iris Quirin
10
Profits 3/2016
[ Gewinnspiel ] Profits
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­Rückseite bis zum 20. Juni 2016 zu und gewinnen Sie eine Aktentasche von Picard.
Der Name lässt zwar eher einen französischen Ursprung vermuten, doch der Lederwarenproduzent Picard ist ein ­traditionelles
deutsches Familienunternehmen. Gegründet wurde es im Jahr 1928 in der südhessischen Kleinstadt Obertshausen, einem Ort,
der schon damals für die Herstellung von
Lederwaren überregional bekannt war. Die
Anfänge von Picard waren bescheiden. In
den ersten Jahren hatten die Muster, mit
denen Mitbegründer Edmund Picard in das
benachbarte Offenbach fuhr, noch auf den
Gepäckträgern seines Fahrrads Platz. Erst
ab 1935 begann die Fertigung in Großserie.
Nach dem Zweiten Weltkrieg expandierte
die Firma enorm. Neue Werke im In- und
Ausland entstanden, und die Bekanntheit der Marke wuchs. Inzwischen befindet sich die Leitung des unternehmens
zwar in den Händen der vierten Generation, bei Georg und Thomas
Picard, doch eins ist bis heute
gleich geblieben: In der
Obertshau­sener Firmenzentrale entwickeln
und gestalten qualifi-
Praktischer Begleiter. Die
Aktentasche Aberdeen
des Lederwaren­herstellers
Picard ist sehr elegant und
hochwertig verarbeitet.
zierte Feintäschner ihre Kollektionen. Produziert werden Lederwaren aller Art – von
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mit ihren zwölf Kollektionen pro Jahr und
rund 400 verschiedenen Taschenmodellen pro S
­ aison der größte Handtaschen­
hersteller Deutschlands und zählt zu den
Weltmarktführern. Die Produkte der Firma
werden nicht nur Online und von vielen
Einzelhändlern vertrieben, sondern inzwischen auch in 15 Flagship-Stores im Inund Ausland. PROFITS verlost im aktuellen Gewinnspiel ein besonders
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längenverstellbaren Trageriemen nicht nur Akten ihren Platz,
sondern zum Beispiel auch kleinere Notebooks. Das Modell ist
robust und langlebig – genau richtig für den Büroalltag und
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Picard auch auf ihrer Rückseite – in zwei Fächern mit Reißverschluss.
Ich möchte an der Verlosung teilnehmen.
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Ich interessiere mich für folgende Themen. Bitte senden Sie mir Informationsmaterial zu.
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Name
Vorname
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Telefon/Handy
E-Mail
Bankleitzahl
Unterschrift
Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Firmenkunden-Betreuer.
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