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02
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2016
Herausgeber:
DLR Westerwald-Osteifel, Fachzentrum Bienen und Imkerei, Mayen
Landwirtschaftskammer NRW, Bienenkunde, Münster
LWG Fachzentrum Bienen, Veitshöchheim
LLH Bieneninstitut Kirchhain, Kirchhain
Landesanstalt für Bienenkunde, Hohenheim
Länderinstitut für Bienenkunde, Hohen-Neuendorf
für die 03. bis 04. KW
Fr. .29. Januar 2016
Gesamtauflage: 21.078
Am Bienenstand
Münster (wm) Der Winter ist eine
ruhige Zeit für die praktische Imkerei, aber auch die Zeit der oft traurigen Einblicke in Bienenstände
der Nachbarschaft. Das Laub der
Bäume verdeckt nicht mehr den
Blick in den fremden Garten. Ordnung, Sauberkeit, und Hygiene der
Bienenstände treten offen zu Tage.
Auch die Sauberkeit des Bienenstandes ist eine Visitenkarte für die
Qualität unserer Produkte. Würden
Sie Honig bei einem Imker kaufen,
dessen Bienenstand an eine Mülldeponie erinnert? Möchten Sie
Ihre Bienen in der Nähe eines solchen Standes wissen? Wie sieht
es mit Bienenseuchen, Varroa und
der Reinheit des Honigs aus?
Bienenstände
müssen
keine
blankgeputzten
Schmuckstücke
sein. Aber jeder Besucher des
Standes muss das Gefühl mitnehmen, hier bei einer professionell arbeitenden Imkerei zu sein,
die auf Sauberkeit und Hygiene
achtet.
Auch wenn wir unsere Bienen in
kleinen Kisten, Boxen oder Einfachbeuten auf Terrasse, Balkon
oder Vorgarten halten und an Honigernte wenig interessiert sind.
Sobald wir ein Glas Honig verschenken, trifft uns die volle Kraft
des Lebensmittelrechtes, denn der
Kunde, geht davon aus, von Ihnen
ein reines, naturbelassenes und
gesundes Lebensmittel erhalten zu
haben.
Das Tierseuchenrecht regelt, was
Bienenhalter zu erfüllen haben,
bevor sie sich ein Bienenvolk zulegen und sich „Imker“ nennen
dürfen. Die Honigbiene ist aufgrund ihrer Lebensweise kein
normales
landwirtschaftliches
Nutztier, auch kein Haustier im
engeren Sinne. Honigbienen leben
in einem zigtausend Individuen
umfassenden Insektenstaat und
fliegen frei in die Natur aus. Sie
kommunizieren mit der Umwelt,
auch mit den Bienenvölkern der
Umgebung. Sie räubern zusammenbrechende Völker aus, verteilen Varroamilben und Krankheitserreger untereinander. Bienen
verfliegen sich öfter als wir glauben.
Es ist daher für jeden Imker notwendig, sich über die gesetzlichen
Rahmenbedingungen seiner Bienenhaltung zu informieren.
Wir haben hierzu zwei Broschüren
herausgegeben,
die
unter
Der nächste Infobrief erscheint
in 2 Wochen
Freitag, den 12. Februar 2016
Was zu tun ist:
•
•
Standkontrolle
Fort- und Weiterbildung
www.apis-ev.de > online Shop >
Broschüren einfach bestellt werden können. Aber auch der Honigmacher
www.die-honigmacher.de gibt auf
seinen Lernseiten hilfreiche Informationen zu rechtlichen Bestimmungen.
Keiner anderer Bereich der Tierhaltung ist so sehr auf das Fachwissen des Halters angewiesen
wie die Imkerei. Ausbildung, Fortund Weiterbildung sind nirgends
so wichtig wie bei Imkern.
Vereine, Verbände und bienenwissenschaftlichen Institute investieren viel Zeit und Geld um den
Wissensstand der Imker immer auf
dem aktuellen Stand zu halten.
Dr. Werner Mühlen,
Landwirtschaftskammer NRW, FB
Bienenkunde
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Impressum
Redaktion: Marlene Backer-Struß (mb), Dr. Stefan Berg (sb), Bruno Binder-Köllhofer (bb), Dr. Ralph Büchler (rb), Dr. Ingrid Illies (ii) Dr. Werner Mühlen (wm),
Dr. Christoph Otten (co), Dr. Jens Radtke (jr), Dr. Peter Rosenkranz (pr) und Dr. Alfred Schulz, (as).
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Gesamtredaktion wieder.
Kontakt Mayen
Tel 02651-9605-0
www.bienenkunde.rlp.de
Kontakt Münster
Tel 0251-2376-662
www.apis-ev.de
Kontakt Veitshöchheim
Tel 0931/9801 352
www.lwg.bayern.de/bienen
Kontakt Kirchhain
Tel 06422 9406 0
www.bieneninstitut-kirchhain.de
Kontakt Hohenheim
Tel 0711 459-22659
www.bienenkunde.unihohenheim.de
Kontakt Hohen-Neuendorf
Tel 03303 - 2938-30
www.honigbiene.de
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