jbo rockaue irrlichter donnie munro hard´n`´heavy´s open air

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Nr. 2 · Sommer 2015
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mit Terminkalender
zum Herausnehmen!
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28.08. Siegburg, Kubana
J.B.O.
ROCKAUE
IRRLICHTER
DONNIE MUNRO
HARD´N`´HEAVY´S OPEN AIR
Liebe Leser,
Der Sommer ist da und es ist Zeit für Open Airs. Wir stellen euch in dieser Ausgabe
das gute Programm des Kunstrasens (z.B.25.6. ALICE COOPER/STATUS QUO!), der
Rockaue (beide in der Rheinaue ) und der „Summer Night“ der Hard´n´Heavy‘s in
Mechernich vor (die beiden letzteren mit Vorstellung der Headliner: SCHANDMAUL/
JENNIFER ROSTOCK-RA:, NITROGODS/OBSCURITY-SN.).
Doch auch wir sind nicht untätig geblieben: Am 28.8. veranstalten wir wie letztes
Jahr wieder TITO+TARANTULA in Siegburg, Kubana, diesmal mit Focus auf ihrem
Kultalbum „Tarantism“ von 1998, das als Remasterversion neu veröffentlicht
wurde, und eine CD mit unveröffentlichten Songs aus der Zeit. Chefe Tito Lavira
stand uns Rede und Antwort. J.B.O., die Spaßmetaller aus Erlangen, feiern heuer
das Jubiläum ihres Kultalbums „Explizite Lyrik“ (von 1995), das sie am 10.10.
in Andernach, Juz komplett zocken. Hier kommt der erste Teil des Interviews.
DONNIE MUNRO kennen die Fans noch als Sänger von RUNRIG. Der Schotte hat
ein Livealbum seiner Akustiktour veröffentlicht und wird dieses am 22.10. Köln,
Stollwerck vorstellen. Auch hier Teil 1 des Interviews. Noch etwas hin, aber man
sollte sich schnell entscheiden, die Bustour (mit Ticket) zum NIGHTWISH Gig am
21.11. Oberhausen, Arena anzutreten, weil die Tickets und Plätze begehrt sind.
NIGHTWISH stellen ihr neues Album vor und haben mit AMORPHIS+ARCH ENEMY
zwei tolle Supports dabei. Außerdem fahren wir am 25.07. zum SABATON Open
Air ins Amphitheater nach Gelsenkirchen, wo die Schweden ein extra langes Set
spielen und mit POWERWOLF, CIVIL WAR+KORPIKLANI interessante Supports
mitgebracht haben.
Dirk Dötsch werden die meisten noch nicht kennen, aber er ist ein wichtiger Mann
im Kultursommer in Bonn (Park Restaurant Konzerte, Grönemeyer). Ihn stellen wir
im Rahmen der „Business Talk“-Reihe vor.
Viel Spaß beim Lesen und denkt daran: „Das Leben ist Rock´n´Roll.
Jürgen + Manni
INHALT
SEITE
INTERVIEW: DONNIE MUNRO........................................................................... 4
INTERVIEW: PURPLE SCHULZ........................................................................... 4
INTERVIEW: TITO LAVIRNA...........................................................................6+7
BUSINESS TALK: DIRK DÖTSCH....................................................................... 8
VORSCHAU: ROCKAUE................................................................................... 10
VORSTELLUNG: SCHANDMAUL/JENNIFER ROSTOCK...................................... 10
PINNWAND..............................................................................................12+13
VORSCHAU: KUNSTRASEN............................................................................. 14
BUSTOUR NIGHTWISH KONZERT.................................................................... 16
BUSTOUR SABATON OPEN AIR....................................................................... 16
INTERVIEW: IRRLICHTER................................................................................ 16
VORSTELLUNG: NITROGODS.......................................................................... 18
VORSTELLUNG: OBSCURITY........................................................................... 18
VORSCHAU: HARD`N`HEAVY`S OPEN AIR........................................................ 19
CD KRITIKEN.................................................................................................. 20
INTERVIEW: J.B.O.......................................................................................... 22
Impressum:
Gesamtherstellung
Herausgeber:
Rock-Times Production
Jürgen Both (JB)
Frongasse 20 a, 53121 Bonn
Tel.: 0228 / 61 63 09, Mobil: 0175 / 499 33 14
E-Mail: [email protected]
Redaktion:
Manfred Rothe (MR)
Lerchenweg 21, 53119 Bonn
Tel.: 0228 / 966 30 09
E-Mail: [email protected]
Layout:
Partnersatz Media
Amsterdamer Str. 172, 50735 Köln
www.partnersatz-media.de
Tel.: 02 21 / 92 10 21-11
Druck:
Satz und Druck Kammel
Schmittenpfädchen 5 , 53121 Bonn
Tel.: 02 28 / 52 09 20
Coverbild: W. P. Schnabel
Lektorat: Pia Steinhaus
www.rtp-bonn.de
Photos:
Jürgen Both, sowie von den Bands,
Promo + Plattenfirmen zur Verfügung gestellt.
Anzeigen:
Jürgen & Manni, (Anschrift siehe oben)
Auflage:
5000 Exemplare, kostenlos ausgelegt
im Großraum Bonn, Köln, Koblenz und
Umgebung in CD Shops, Szenekneipen,
Discos, Konzerthallen, u.a.
Rock Times erscheint 4 mal im Jahr. Genaue Termine
bitte erfragen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte
kann keine Haftung übernommen werden. Kein Teil des
Rock Times darf ohne ausdrückliche Genehmigung der
Herausgeber in irgendeiner Form reproduziert, vervielfältigt
oder verbreitet werden. Veranstalter von Rockkonzerten
oder ähnlichen Events können ihre Termine an die Redaktionsadresse schicken, sie wer den in der entsprechenden
Ausgabe kostenlos veröffentlicht.
Lassen Sie sich beeindrucken!
02 28 / 520 920 • www.kammel.com
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22.10.
Köln, Stollwerck
Er ist ein Kultmusiker für seine Fans, der
ehemalige RUNRIG Sänger Donnie Munro.
Viele halten ihn für den einzig wahren Sänger von RUNRIG, andere bezeichnen ihn als
die „Stimme Schottlands“. Im letzten Jahr
absolvierte er zusammen mit Eric Cloughley
(git.) und Maggie Adamson (geige) eine Akustiktour, von der jetzt eine Live-CD „Sweet
Surrender/Live Acoustic“ herausgekommen
ist. Hier kann man seine schönsten RUNRIG
und Solostücke hören. Die gute Nachricht: im
Oktober ist er mit diesem Programm wieder
unterwegs. Wir konnten ihn für ein Konzert in
Köln am 22.10. im Stollwerck engagieren. In
dieser und der nächsten Ausgabe (September)
veröffentlichen wir ein Interview mit ihm. In
dieser Ausgabe erzählt er, wie er zum Gesang
kam, seine Karriere startete und was er mit
RUNRIG erlebt hat. In der nächsten Ausgabe
erfahrt ihr alles über seine Solokarriere und
die Akustikshow.
Ich habe schon in sehr jungen Jahren mit
dem Singen angefangen, unterstützt von meiner Mutter, die als Gesangslehrerin arbei-
PURPLE SCHULZ
Am 30.10. Bonn, Harmonie veranstalten wir nach zwei
Jahren wieder PURPLE SCHULZ mit seinem tollen
Programm „So Und Nicht Anders“. Gitarrist Schrader
wird ab September nicht mehr dabei sein. Der neue
Gitarrist ist Dino Soldo. Wer das ist und warum Schrader nicht mehr dabei ist, erzählt euch nun PURPLE
höchstpersönlich.
Ja, es passte hervorragend mit Schrader. Aber
dann bekam er ein „unmoralisches“ Angebot, das er nicht abschlagen konnte. Alles im
4 |
tete. Zusätzlich hat sie in verschiedenen
Chören gesungen, so dass ich schon seit
frühester Kindheit mit Musik in Berührung kam. Später arbeitete ich mit einem
weiteren Gesangslehrer und ich wirkte an
Aufführungen an meiner Schule mit (da
war ich 11 Jahre alt). Ich war dann der
Meinung, dass ich genug Gesangsunterricht
bekommen hatte und konzentrierte mich
darauf an meiner Performance zu arbeiten.
Ich bin mit einer Reihe von Folkbands in
meiner Schule aufgetreten. Mit 13 Jahren
fing ich an, öffentlich aufzutreten und zwar
als Duo mit meinem Freund und einem der
talentiertesten Musiker, den ich je kennengelernt habe und der ein großes Vorbild
wurde, Iain Mac Rae.
Wann hasst du deine musikalische Karriere
gestartet, wie ist der Kontakt zu den Mac
Donalds Brüdern entstanden (die Gründer
von RUNRIG)?
Wie ich schon sagte, mit 13. Ich habe für
das Touristik-Entertainment-Office meines
Heimatortes, der auf der Insel Skye liegt (wo
er jetzt wieder wohnt) gearbeitet. Ich habe
einen Sommer lang für Touristen gespielt. Ich
kannte die Mac Donalds Brüder von der Schule, Calum war in meiner Klasse, Rory ist vier
Jahre älter. Er wirkte schon bei Bands mit, als
wir noch eine andere Schule besuchten. Daher
wussten wir, dass er ein guter Gitarrist ist
(bei RUNRIG bedient er den Bass). Calum habe
ich erst als Musiker bei RUNRIG wahrgenommen (Percussion). Wir trafen uns im Sommer
immer in den Ferien in Skye, wir waren
Studenten. Da hörte ich auch zum ersten Mal
von ihrer Band, die sie in Glasgow gegründet
hatten (RUNRIG). Mit Blair Douglas spielte ein
Freund von mir mit, den ich aus der Schule
kannte. So kam der Kontakt zustande und ich
bin bei ihnen eingestiegen.
Kann man sagen, dass RUNRIG als Folkband
gestartet sind, die in gälischer Sprache san-
gen und Traditionals im Programm hatten?
Am Anfang nicht. Wie viele Gruppen begannen wir als Coverband der damaligen populären Charts, Acts wie FLEETWOOD MAC,
THE BYRDS, STEVE MILLER etc. Später, als
wir anfingen eigene Stücke zu komponieren,
kamen die Folkeinflüsse dazu (z.B. FAIRBOUND CONVENTION, Ashley Hutchins etc.)
und wir sangen in gälischer Sprache. Unsere
gälische Kultur war einer unser Haupteinflüsse. Als wir dann unser erstes Album
„Play Gaelic“ herausbrachten, wurden wir
als Erneuerer der gälischen Sprache und als
Gallionsfiguren gefeiert. Das zog sich durch
die ganze Karriere von RUNRIG.
Aber der große Erfolg kam erst, als ihr in
Englisch gesungen habt?
Nun, nicht alle unsere Lieder wurden in
gälischer Sprache gesungen und je mehr
wir in Europa Erfolg hatten, umso weniger
gälische Nummern erschienen auf unseren
CDs. Bei uns kam der Erfolg ja nicht über
Nacht, wir haben ihn uns durch harte Arbeit
und permanente Tourneen erarbeitet.
Du hast die Band 1997 (nach 23 Jahren)
verlassen, warum?
Die Dinge haben sich damals nicht so entwickelt, wie ich es mir vorgestellt habe. Durch
den Verkauf unseres Labels Chrisalis an die
EMI wurde der Druck auf uns größer. Wir
sollten eine kommerziellere Richtung einschlagen, um mehr CDs zu verkaufen. Das hat
mir nicht zugesagt. Außerdem hatte ich eine
Familie mit Kindern, die vielen Tourneen wurden mir zu viel. Ich war auch noch in vielen
anderen Projekten involviert und wollte mich
diesen verstärkt widmen.
So weit der erste Teil des Interviews mit Donnie. Tipp an alle Fans, der VK für das Konzert
in Köln (22.10. im Stollwerck) läuft schon gut,
rechtzeitig Karten besorgen! (das Konzert
ist bestuhlt und es gibt Stehplätze auf den
J.B.
Balustraden)
Leben hat seine Zeit, und die war schön. Aber nun
ist sie eben zu Ende. Schrader spielt ab Herbst
bei DIE RÄUBER (eine der bekanntesten Kölsch/
Karnevals Bands aus Köln). Was soll ich sagen?
Wegen dem Brauchtum. (lacht)
Dino ist bis Ende des Jahres dabei, hast du für 2016
schon jemand neues in Aussicht?
Ja. Und natürlich habe ich für 2016 wieder eine Überraschung an meiner Seite, die ich zu gegebener Zeit
bekannt geben werde.
Stell uns deinen neuen Gitarristen vor, der ab September die Termine spielt.
In den USA müsste man ihn nicht vorstellen, weil er
einer der gefragtesten Session-/Livemusiker ist. Dino
tourte bereits mit Ray Charles und ist festes Mitglied
der Band von Lionel Ritchie. Ich sah ihn 2010 bei Leonard Cohen in Dortmund und war restlos begeistert.
Es gibt fast kein Instrument, das Dino nicht spielen
kann. Als ich ihn dann fragte, ob er bei mir mitmacht,
sagte er sofort zu. Er kennt meine Musik und liebt sie.
Wird sich das Programm ändern, erweitern?
Ja. Das ist ja das Schöne, dass wir nun aus einer
ganz anderen Perspektive an die Songs herangehen
können. Mit einem Multiinstrumentalisten wie Dino
kann ich z.B. den Hits („Sehnsucht“, „Kleine“ Seen“,
„Verliebte Jungs“) wieder neues Leben einhauchen.
Und ich kann Stücke ins Programm mit aufnehmen,
die ich noch nie oder sehr lange nicht gespielt habe.
Wird es 2016 ein neues Album geben? (der neue Song
„Das ist nicht Fair“ über Gewichtsprobleme im Alter
ist ein todsicherer Hit!)
Ja und „Das Ist Nicht Fair“ ist ein Vorgeschmack aufs
Album.
Wird es bei dem „unplugged“ Programm bleiben, oder
ist mal wieder eine Band am Start?
So „unplugged“ ist das Programm ja nicht, wir brauchen für die Show ein Mischpult mit 24 Kanälen. Für
mich ist diese kleine Besetzung reizvoll, weil es Platz
lässt, um die Geschichten zu erzählen, um die es mir
geht und zum anderen, weil es eine Herausforderung
ist, die Songs mit nur zwei Musikern zu präsentieren,
ohne dass jemand das Gefühl hat, es fehlt etwas.
Wer das „neue“ Programm sehen will, kommt am
30.10. in die Bonner Harmonie. Mit Dino wird die Show
noch abwechslungsreicher und spannend. Im nächsten Rock Times gibt es noch ein längeres Interview
mit PURPLE.J.B.
667 THE NEIGHBOUR OF THE BEAST
Tribute to IRON MAIDEN
ULI JON ROTH
19.09.2015
30.09.2015
AXXIS
DEMON´S EYE
01.10.2015
02.10.2015
Y+T
Bonfire
21.10.2015
13.11.2015
FEAT. DOOGIE WHITE
kubana Live Club-Siegburg
Telefon: 0 22 41/12 73 16
Zeithstr. 100
www.kubana.de
Er ist der coolste Tex Mex Rocker dieses
Planeten und beehrt uns regelmäßig mit tollen Livekonzerten in Deutschland. Diesmal
ist der Anlass die Neuauflage des Klassikers
„Tarantism“ (1997, ja die CD mit dem Hit
„After Dark“) und der CD „Lost Tarantism“, wo
er unveröffentlichtes Material aus dieser Zeit
herausbringt (mehr dazu im folgenden Interview, siehe auch CD Kritiken). Mit dabei hat
er im Line-up zwei alte Bekannte Gitarrist und
Drummer (mehr dazu siehe Live Kritik Köln),
die schon damals in seiner Band musizierten.
Am 28.8. wird TITO+Band wieder im Kubana
in Siegburg gastieren, das sollte kein Fan verpassen (mit den „neuen“ Songs). Wir sprachen
in Köln mit TITO Larriva, um mehr über seine
Karriere, Musik und Pläne zu erfahren.
Du bist in Mexico geboren, ihr seit dann
aber nach Amerika ausgewandert. Wo hast
du deine musikalische Karriere gestartet,
schon in Mexico?
Ja, ich bin in Mexico geboren, aber schon
als Kind nach Alaska gezogen (für 5 Jahre).
Danach ging es nach El Paso (Texas, Heimat
von ZZ TOP). Auf der High School gründete
ich meine erste Band. Zunächst war ich nur
der Sänger. Als ich zur Universität ging, hatte
6 |
ich keine große Lust zum Studieren und nach kurzer Zeit
musste ich wegen Erfolglosigkeit gehen. Ich
bin dann zu meinem Cousin nach Mexico City
gezogen und fing an Gitarre zu spielen. Ich
arbeitete für das Fernsehen. Ich lernte durch
Zufall die Frau von Marc Bolan (T.REX) June
kennen. Sie studierte Kunstgeschichte an der
Uni und war mit Musikern von PINK FLOYD
oder Elton John befreundet. Sie überredete
mich, mit ihr nach Kalifornien zu kommen
(1974).
War das ein Kulturschock für dich?
Nein. Ich war ein junger Mann und total neugierig auf die dortige Musikszene. Am ersten
Tag besuchten wir PINK FLOYD in ihrer Villa.
Die Musiker hielten sich dort mit ihren Frauen
auf. Ich war von der Größe der Villa beeindruckt, mit Swimmingpool etc.
Wie hast du die damalige Musikszene wahrgenommen?
Das war spannend. Es kamen gerade die neuen
Alben von Elton John oder BAD COMPANY
heraus, die mich stark beeindruckten. Ich ging
auch oft ins Rainbow (berühmter Szeneladen),
wo ich viele Musiker getroffen habe.
Deine ersten musikalischen Erfahrungen
sammeltest du in Punk Bands, wie kam
es dazu?
Ich lebte zu der Zeit (1978) in Kalifornien bei
einem Bekannten, der ein großes Haus sein
Eigen nannte und mir und meiner damaligen
Freundin einige Zimmer überlassen hatte. Er
spielte mir die erste RAMONES LP vor, die mich
stark beeindruckte. Ich gründete eine Band
THE PLUGZ, die einen ähnlichen Stil zockte.
Siehst du dich mehr als Sänger oder Gitarrist?
Ich denke mehr als Sänger. In meiner Punkphase eher Gitarrist, natürlich noch nicht im
heutigen Stil.
Wie hast du dann Robert Rodriguez (Regisseur von „From Dusk Till Dawn“) und Quentin Tarantino kennengelernt (die wichtig für
seine Karriere waren)?
Ich hatte schon länger in der Filmbranche
gearbeitet (in den 80er Jahren). Robert und
Quentin kannten meine Filme, Musik und
Bands. Bei einer Party wurde er mir vorgestellt.
Er kannte mich von Konzerten, die er als Fan
besucht hatte und wollte mich kennen lernen.
Quentin kannte ich schon vorher, er hatte bei
einem der Filme, an dem ich mitarbeitete, eine
kleine Rolle als Schauspieler (das war noch vor
„Reservat Dogs“, dem Film, mit dem Tarantino
seinen Durchbruch schaffte). Seitdem sind wir
befreundet.
Wie kamst du in Kontakt mit dem Filmbusiness?
Ich lernte Jonathan Demme und Wim Wenders
kennen, die meine Band THE PLUGZ mochten.
Für ihre Filme habe ich die Musik komponiert und so begann mein Einstieg in dieses
Business. Ab und an arbeite ich auch als
Schauspieler, z.B. letztes Jahr in einem französischen Film. Ich mache aber nicht mehr so
viel. Ich wohne auch nicht mehr in Los Angeles,
sondern in Austin (Texas). An der TV Serie
„From Dusk Till Dawn“ bin ich auch beteiligt,
ich habe Musik dafür geschrieben.
Was war dein erster Gedanke, als du das
Drehbuch für „From Dusk Till Dawn“ gelesen hast?
Ich wusste, dass der Film sich mit Vampiren
beschäftigte. Doch bis zur Hälfte des Drehbuchs kamen diese gar nicht vor. Wo sind
denn die Vampire, fragte ich mich (lacht). Doch
das war Absicht von Robert und Quentin, die
zusammen das Drehbucht geschrieben haben.
Sie wollten die Zuschauer überraschen, als der
Film mit dem Besuch in der „Titty Twister“ Bar
eine ganz andere Wendung nahm.
Deine Band TARANTULA gab es schon früher?
Ja, seit 1991.
Aber die Musik hatte sich geändert, vom
Punk wechseltet ihr zum coolen ZZ TOP
beeinflussten psycholdelic Tex Mex Rock.
Nun, die Punk Szene ist nach ca. sechs Jahren
den Bach runter gegangen, sie starb langsam
vor sich hin. Ich wurde durch meine Arbeit
beim Film mit anderen Musikstilen konfrontiert, z.B. bei dem Film „Reaper Man“, eine
Art „Spaghettiwestern“ (so nannte man in den
60/70er Jahren die Italo Western z.B. „Spiel Mir
Das Lied Vom Tod“, die recht brutal herüberkamen), der Musik mit vielen verschiedenen
Gitarrensounds enthielt. In Texas wurde ich
mit Blues der Marke ZZ TOP konfrontiert, so
gab es neue Einflüsse in meiner Musik.
War die Szene in der Bar in „From Dusk Till
Dawn“ so geplant oder nachträglich eingebaut worden?
Die Idee kommt vom Text des Songs „After
Dark“ (den er schon 1991 komponiert hat).
Roberto hatte mich besucht, als ich den Song
auf der Akustikgitarre spielte. Er mochte die
Nummer und machte von der Szene ein Video,
das er noch am selben Abend Quentin zeigte.
Die beiden mochten den Song und schrieben
um ihn herum die Szene mit der Bar. In
dem Originalskript kommt gar keine Band vor,
sondern es gab eine Jukebox, wo man Geld
einwerfen konnte.
Würdest du mir beipflichten, wenn ich
„Tarantism“(1997) als euer bestes Album
bezeichne (von fünf)?
Warum jetzt die Neuauflage?
Ja, das würde ich so auch sagen. Die Neuauflage war überfällig, weil die CD seit sieben
Jahren in den Läden nicht mehr erhältlich war.
Die aktuelle Plattenfirma fragte an und so kam
der Deal zustande.
KONZERT„After Dark“ ist euer größter Hit, warum
TIPP:
hast du nie versucht, einen ähnlichen Song
28.8. Siegburg
, Kubana
in diesem Stil zu schreiben?
Ich komponiere meine Songs nicht nach einem
bestimmten Schema, sondern so, wie ich mich
mit Peter Atanasoff-git., Jennifer Conndosin der Zeit fühle, in der sie entstehen. Die BEATbs (beide von der Besetzung, die auch das
LES haben ja auch nicht ihre Hit Single „I Want
„Tarantism“ Album eingespielt haben) und
To Hold Your Hand“ kopiert. Ich finde aber
werden im Vergleich zum letzten Jahr einige
schon, dass es einige Stücke von uns gibt, die
Stücke vom „neuen-alten“ Album in die Setlist
ein wenig in diese Richtung tendieren wie z.B.
einbauen und natürlich wie immer ein „Best
„I Wake Up Blind“ oder „Butterfly“. Sie sind
Of“ Set bieten.
nur nie so populär geworden wie „After Dark“.
Letzte Frage, was planst du für die Zukunft,
Wie bist du auf die alten unveröffentlichwird es ein neues Album mit neuen Stücken
ten Aufnahmen gestoßen, waren sie damals
geben?
nicht gut genug für die reguläre CD?
Wir haben vor vier Jahren mit den Aufnahmen
Nein. Es lief anders ab. Wir hatten für „Taranzu einem neuen Album angefangen, konnten
tism“ eine Menge Lieder aufgenommen. Doch
diese aber nicht zu Ende bringen, weil wir Proals die CD herauskommen sollte, hatten wir
bleme mit der Finanzierung bekamen. Zuletzt
den Plattenvertrag bei Sony verloren, weil
habe ich an einem Solo Album gearbeitet
Robert Rodriguez, der uns für seine Plattenfirund ich werde nach dieser Tour im Herbst
ma gesigned hatte und mit Sony zusammenarentscheiden, welches von beiden ich zuerst
beitete, zu Miramax wechselte. Erst zwei Jahre
fertigstelle. Auf jeden Fall gibt es sehr viel
später (1997), auch durch den Erfolg von „From
Songmaterial, aus dem ich schöpfen kann.
Dusk Till Dawn“, konnte die CD erscheinen.
Zunächst werde ich mich auf die Tournee im
Ich musste auf die Schnelle zehn Stücke ausSommer konzentrieren.
wählen, weil sie schnell erscheinen sollte. Die
anderen Nummern wanderten ins Archiv. Ich
Also Fans, am 28.8. könnt ihr TITO und seine
vergaß die Bänder, die in einer Box in meiner
tolle Band im Kubana in Siegburg sehen (das
Garage lagerten. 20 Jahre später als es um die
Konzert im letzten Jahr war ausverkauft, also
Remasterversion von „Tarantism“ ging, holte
schnell Tickets besorgen).
J.B.
ich die Box wieder hervor
und siehe da, auf den Tapes
befanden sich noch weitere
tolle Lieder. Ich spielte sie
den Verantwortlichen meiner Plattenfirma vor und
daraus entstand die zweite
CD „Lost Tarantism“. Es gibt
sogar noch mehr unveröffentlichte Songs, sie gefallen mir aber nicht so gut, die
Nummern auf der CD sind
die besten.
Was dürfen wir von denn
August Shows erwarten?
Wir spielen im selben
„From Dusk Till Dawn“
Line-up wie heute (29.4.)
|7
..
DIRK DOTSCH
Du kanntest Walter Schnabel (Journalist der Bonner Rundschau,
er macht in der Harmonie viele Live Fotos, die im Eingang zum
Biergarten/Konzert Saal hängen, auch involviert bei Jazzin Bonn)
Rheinaue der dir bei de Programmgestaltung hilft?
rten
erga
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aura
Rest
Park
iber
Betre
Walter habe ich sozusagen mit dem Inventar übernommen. Er hat
vor ca. 25 Jahren die Konzertidee von Jürgen Sieger umgesetzt und ist seitdem
Mit dem Namen Dirk Dötsch können sicher viele
der „Mr. Music“ in unserem Haus. Wir diskutieren über altbewährtes und über
nichts anfangen. Er ist der Betreiber des ParkrestauNeuerungen. Diese setzt er dann in ein tolles Programm um und betreut die
rants und des Biergartens in der Bonner Rheinaue.
Bands vor Ort.
Außerdem ist er an Veranstaltungen in der Rheinaue
involviert, und vor allem veranstaltet er ab Juni, wie schon in den Jahren davor
Ihr nehmt keinen Eintritt, sondern finanzieren das ganze durch Essen/Getränke.
Jazz und Rock/Pop Konzerte in seinem Biergarten, die sich großer Beliebtheit
So war das Konzept schon immer, das funktioniert natürlich nur so lange der
erfreuen. (Eintritt frei!) Zumeist treten dort bekannte Tributebands auf. Über die
Umsatz von Essen/Getränke stimmt. Das hängt wiederum von dem Wetter und
genannten Themen führten wir ein hochinteressantes Gespräch im Rahmen
der Musik ab. Weil es oft sehr voll ist und Zuschauer keinen Platz bekommen
unserer „Business Talk“ Reihe mit ihm.
haben, gibt es jetzt etwas neues, man kann über Bonn Ticket im Vorverkauf
Plätze reservieren. Das kostet 12 Euro pro Platz. Diese gelten als VerzehrgutDirk Dötsch ist 45 Jahre alt, verheiratet, hat drei Kinder und lebt und arbeitet
schein + VRS Fahrticket. Also bleibt es weiterhin kostenlos und man erhält
seit 15 Jahren in Bonn.
noch eine Zugabe.
Wir baten ihn, uns seinen beruflichen Werdegang zu schildern.
Nach welchen Kriterien wählt ihr die Bands aus; verstärkt Tribute Acts, die man
Nach einer klassischen Restaurantfachausbildung im Steigenberger Hotel
hier in der Region kennt?
Frankfurt Airport habe ich zwei Jahre im elterlichen Gastronomiebetrieb gearWir haben erkannt, dass die Besucherzahlen bei Musik, mit der sich die
beitet. Mit 22 Jahren habe ich mich das erste Mal selbstständig gemacht und
Zuschauer eindeutig identifizieren können in der Regel größer und stabiler sind.
sechs Jahre ein Restaurant in Düsseldorf geführt. Im Anschluss habe ich zwei
Wir müssen das auch vom wirtschaftlichen Standpunkt sehen. Somit treten
Jahre die Eröffnungsphase eines Landhotels im Westerwald geleitet. Im März
die Gruppen auf, die beim Publikum am meisten gefragt sind. Wir sind in allen
2000, kurz vor dem legendären Rhein in Flammen mit BAP, habe ich dann die
Bereichen immer im Sinne des Gastes aufgestellt. Der soll am Ende zufrieden
Stelle als Betriebsleiter im Parkrestaurant Rheinaue angetreten.
nach Hause gehen, egal ob er gegessen hat oder ein Konzert besucht hat.
Seit wann betreibst du das Parkrestaurant/Biergarten der Rheinaue alleine?
Du wirkst auch beim Grönemeyer Open Air mit, in welcher Form?
Nach 8 Jahren als Betriebsleiter habe ich im Juni 2008 das Lokal als Pächter
Nicht direkt. Ich kann an insgesamt 12 Tagen auf die Veranstaltungsfläche der
von der Stadt Bonn übernommen.
Rheinaue zugreifen. Hierzu gab es die Anfrage eines Konzert Veranstalter für
Wie entstand die Idee, im Sommer im Biergarten Konzerte zu veranstalten?
das Grönemeyer Open Air. Das fand ich für Bonn interessant und nachdem wir
Als ich ins Parkrestaurant 2000 gekommen bin, gab es viele der aktuellen
die Eckpunkte geklärt haben, stehe ich helfend und beratend zur Seite, z.B. bei
Konzepte bereits. Ich arbeitete mit meinem Vorgänger Chef Jürgen Sieger an
Fragen mit der Stadtverwaltung.
der Optimierung und Weiterentwicklung dieser Konzepte. Somit konnte ich
Wie siehst du die Kulturveranstaltungen in Bonn?
viele existierende Ideen übernehmen. Am Programm Konzept haben wir in den
Teilweise kritisch. Wie wir ja wissen, kann man von der Stadt keine großen
letzten Jahren noch geschraubt und der Erfolg gibt uns recht.
Kulturetats mehr erwarten, im Gegenteil es wird empfindliche Kürzungen
geben. Somit sollten Veranstaltungen so organisiert werden, dass sie sich
selber tragen. Wenn das nicht funktioniert, ist entweder die Orga zu teuer oder
die Zuschauernachfrage nicht gegeben. Ein gutes Beispiel im positiven Sinne
ist die Rockaue. Man schafft es hier ohne Zuschüsse etwas auf die Beine zu
stellen. Dadurch macht man sich finanziell unabhängig und muss nicht jedes
Jahr um die Finanzierung bangen. Ich erhebe auch nicht den Anspruch in
unserem Biergarten oder mit den Rheinauenveranstaltungen die Bonner Kulturlandschaft zu bereichern. Ich will einfach die Menschen in unserer schönen
Stadt unterhalten.
Dirk Dötsch in seinem Restaurant/Biergarten
8 |
Und das macht er gut. Das komplette Programm des Sommers
(vom 25.6. – 22.08. ) entnehmt unserer Anzeige im Heft oder unter
www.rheinaue.deJ.B.
Di. - Sa.
ab 19:00 Uhr
geöffnet
Heavy Metal täglich? Im TRESOR kein Problem.
Die Kneipe in Bonn, wenn es um richtig gute Musik geht!
Für Feinschmecker:
Wir haben ein großes
Whiskey Sortiment
Di.: Kölsch + Pils 0,5l 2,90 €
Mi.: Astra
1,50 €
Do.: Flens
2,00 €
Fr. + Sa.: wechselt
Und was gibt
es sonst noch?
Turnier-Kicker
Dart-Automat
Wolfstraße 11
53111 Bonn-Altstadt
www.tresor-bonn.de
[email protected]
ROCKAUE OPEN AIR,
BONN RHEINAUE
Beginn: 12.00 Uhr
VK: 9,90 € (+Gebühr)
Tageskarte: 15 €
Erhältlich an allen bekannten
VK Stellen.
Im letzten Heft haben wir euch schon mit
Infos zur ROCKAUE versorgt, nun steht
das Festival + Line-up komplett fest (sofern nicht jemand absagt). Ich finde, das
Team hat ein ansprechendes Programm
zusammengestellt, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt drei Bühnen,
die Main Stage mit Headliner JENNIFER
ROSTOCK, die Heavy Bühne (hurra!) mit HL
SCHANDMAUL und die Electronic Stage mit
HL Felix Jaehn. JENNIFER ROSTOCK und
SCHANDMAUL stellen wir euch im unteren
Artikel ausführlicher vor. Alle Bands/Acts
aufzuführen, würde den Artikel sprengen.
Das komplette Line-up findet ihr auf der
Werbung im Heft weiter hinten oder unter
www.rockaue.de
Auf der Main Stage hat MAXIM aus Königswinter ein Heimspiel. Er startete seine
Karriere als Roots Reggae-Musiker, seine
erste CD 2005 enthielt Reggae Songs mit
deutschen Texten. Doch auf den nächsten
drei Alben hat er sich weiterentwickelt,
er tendiert mit seiner Musik nun in den
Pop-Bereich. Das kam so gut an, dass er
2014 NRW bei Stefan Raabs „Bundesvision
Songcontest“ vertreten durfte (8 Platz!). Er
wird ein „Best of“ Set aus allen vier Alben
zocken. Sehr empfehlen möchten wir euch
die Rock´n´Roll Institution BOPPIN B. aus
Aschaffenburg, die seit 30 Jahren existieren und in Bonn gern gesehene Gäste sind.
Sie stellen ihren neuen Sänger Sebastian
Bogensperger vor. Traditionell besteht ihre
Setlist aus eigenen Stücken und Coverversionen, die sie in ihrem Stil darbieten. Die
„Heavy Stage“ bietet eine Reihe von tollen
Bands. FREEDOM CALL aus Nürnberg gibt
es auch schon seit 1998. Ihr Stil wurde als
„Happy Metal“ bezeichnet und sie schwimmen musikalisch ein wenig im Fahrwasser
von HELLOWEEN/GAMMA RAY. Sänger
Chris Bay und seine tolle Band haben bisher 7 Studio Alben veröffentlicht, das letzte
„Beyond“ ist wieder im alten Stil gehalten.
Hier kommen Freunde des Speed/Power
Metal, mit Humor auf ihre Kosten. MOTORJESUS aus Mönchengladbach frönen
dem moderneren Metal, etwas angelehnt
an Grunge 1990 von Gitarrist Guido Reuss
Als Headliner der „Heavy Stage“ wurden SCHANDMAUL, die Mittelalter Rock/Folk Könige aus München verpflichtet. Ganz so „heavy“
wie ihre Kollegen von IN EXTREMO oder SUBWAY TO SALLY klingen
sie nicht. Entstanden ist die Band 1998. Die 4 Musiker Thomas
Lindner-voc., akustik git.,Stefan Bruner-dr., Martin Ducksteine-git., Hubert Widmann-bs,(er wurde 2002 von Mathias Richter
ersetzt) spielten zusammen in der Rock Gruppe WETO. Um ihre
Mittelalter/Folk Leidenschaft auszuleben, gründeten sie 1998 dass
Side Projekt SCHANDMAUL. Als Verstärkung engagierten sie die
beiden weiblichen Musikerinnen Anna Katharina Kränzlein-violine
und Birgit Muggenthaler Schmack-dudelsack u.a. und 1999
erschien in Eigenregie ihre erste CD „Wahre Helden“. Das lief
so erfolgreich, dass eine weitere Veröffentlichung folgte und sie
damit die Aufmerksamkeit der Plattenfirma Fame erregten, die
bis zum Jahr 2012 alle ihre Alben veröffentlichte (sie wechselten
dann zum Majorlabel Universal). 2001 erschien mit „Narrenkönig“
die erste CD bei Fame und brachte den Durchbruch. Höhepunkte
10 |
(einziges Originalmitglied) unter dem lustigen Namen THE SHITHEADZ gegründet,
haben sie sich 2006 in MOTORJESUS
umbenannt. Ihr großes Plus ist Sänger
Christoph Bisse, der ihre Musik mit seiner
kraftvollen Stimme veredelt. GUN BARREL
und AARDVARKS haben hier ein Heimspiel.
GUN BARREL unsere Köln/Bonner Freunde
werden wie immer rocken wie die Sau
(zuletzt haben sie GIRLSCHOOL im Kubana die Show gestohlen!). Die Mannen um
Gründungsmitglied/Gitarrist Rolf Tanzius
und Ausnahmesänger Patrick Sühl (+Tom
Kintgen-bs, Tony Pinciroli-dr.) werden euch
mit Songs ihrer sechs Studio-Releases verwöhnen (aktuell „Damage Dancer“). Die
AARDVARKS um Mainman Guido Meyer de
Volitaire (voc.,git.) machen sich leider ziemlich rar und treten nur alle Jubeljahre auf.
Schön sie hier mal wieder zu sehen (neben
Guido sind Musiker der Region in wechselnder Besetzung dabei)! Sie bedienen
die Thrash Metal Fans unter euch, manche
Kritiker haben sie mit SODOM verglichen.
Dazu kommen noch weitere Bands, auch
aus dem regionalen Bereich (die Electronic
Bühne ist nicht unsere Baustelle). Ein tolles
Festival, das niemand verpassen sollte. Die
Rheinkultur ist tot, es lebe die Rockaue!
J.B.
in ihrer Karriere waren viele Festivalauftritte (u.a. Wacken und ja
Rheinkultur) und natürlich ihre beiden Jubiläums Konzerte.(10/15
Jahre SCHANDMAUL) Bei der Rockaue werden sie ihr letztes
Album „Unendlich“ (gerade wieder neu veröffentlicht mit 4 Bonus
Tracks) und einen „Best Of“ Set darbieten.
JENNIFER ROSTOCK aus Berlin haben auch schon auf der Rheinaue gezockt. Diesmal sind sie der Headliner der Main Stage.
Das haben sie sich erarbeitet, jedes ihrer 4 Studio Alben (letztes
„Schlaflos“ 2014) stellte eine Steigerung dar. Die Band um
Frontgöre/Sängerin Jennifer Weist (Johannes Walter-key., Alex
Voigt-git., Christoph Deckert-bs.,Christopher Kohl-dr.) nennen ihre
Musik Electronic Punk/Deutschrock, teilweise erinnern sie an die
Band IDEAL (mit Frontfrau Anette Humpe). Bei ihnen ragt Sängerin
Jennifer mit ihrer Performance heraus, die nicht immer ganz
jugendfrei abläuft. Sie werden sicher als krönender Abschluss die
Sau rauslassen und abrocken.
J.B.
20.07. MAYQUEEN Bonn,
Rheinaue Parkrestaurant/Biergarten
23.07. ALEX IM WESTERLAND
(TOTE HOSEN/ÄRZTE) Bonn,
15.06. CAVALERA CONSPIRACY Köln, Luxor Rheinaue Parkrestaurant/Biergarten
18.06. REVOLVERHELD
25./26.07 Special Tipp: AMPHI FESTIVAL Bonn, Kunstrasen Open Air
AND ONE, VNV NATION u.a.
18.06. DIRTY DEEDS 79 Köln, Luxor
Köln, Lanxess Arena Eventpark
19.06. MAX HERRE
25.07. Special Tipp: “Noch ein Bier Fest”
Bonn, Kunstrasen Open Air
SABATON u.a.
19.06. MAYQUEEN Siegburg, Kubana
Gelsenkirchen, Amphie Theater
19.06. GREY SEASONS/SOBER TRUTH
26.07. FLOGGING MOLLY
Köln, MTC
Köln, Live Music Hall
20.06. PRIMUS Köln, Live Music Hall
28.07. STICKY FINGERS Bonn, Rheinaue 21.06. RHEA GARVEY
Parkrestaurant/Biergarten
Bonn, Kunstrasen Open Air
29.07. EAGLES RELOADED Bonn, Rheinaue 23.06. PATTI SMITH Köln, Tanzbraunnen
Parkrestaurant/Biergarten
15.06. TOTO Köln, Tanzbrunnen
13.06. HOLLYWOOD ROSE
Siegburg, Kubana
13.06. DIE IRRLICHTER Bonn, Session
12.06. VÖLKERBALL Siegburg, Kubana
11.06. FARIN URLAUBS RACING TEAM
Düsseldorf, Mitsubishi Electric Hall
18.07. SISSI A (CCR/JOHN FORGERTY) Bonn, Rheinaue Parkrestaurant/
Biergarten
17./18.07. Special Tipp: SUMMER NIGHT HARD´N`HEAVIES NITROGODS,
OBSCURITY u.a. Mechernich,
Mühlenpark
05.06. STICKY FINGERS Köln, Underground
07.06. LUICIDAL Köln, Sonic Ballroom
15.07. U12 (U2) Bonn, Rheinaue
Parkrestaurant/Biergarten
05.06. BRITISH BLUES ALLSTARS
Siegburg, Kubana
Juni:
Pinnwand • Termine
Alle Angaben ohne Gewähr.
09.07. DREAM THEATER u.a.
Bonn, Kunstrasen Open Air
28.08. TITO+TARANTULA Siegburg, Kubana
Special Tipp:
GREEN JUICE FESTIVAL
JUPITER JONES; SLAPSTICKERS u.a.
Bonn, Neu Vilich.
Special Tipp:
SUNNY SKIES+BONVOICE
Bonn, Poppelsdorfer Schloss/Innen
hof Benefitz Konzert für kranke Kinder aus Afganistan
22.08. HANDMADE Bonn, Rheinaue
Parkrestaurant/Biergarten
08.07. JOAN BAEZ
Bonn, Kunstrasen Open Air
22.08. 09.07. TRIBUTE TO JOE COCKER Bonn, Rheinaue Parkrestaurant/Biergarten
11.07. MERAUDER Köln, MTC
22.08. 11.07 Special Tipp: ROCKAUE
SCHANDMAUL, JENNIFER ROSTOCK u.a. Bonn, Rheinaue
18.08. MASTRODON Köln, Essigfabrik
18.08. SIXTIES UNITED Bonn, Rheinaue Parkrestaurant/Biergarten
15.08. BOBBIN BABOONS
Koblenz, Festung Ehrenbreitstein
13.08. CANNIBAL CORPSE Köln, Werkstatt
12.08. BOSSTIME (Bruce Springsteen) Bonn, Rheinaue Parkrestaurant/
Biergarten
08.08. DIE LOKALMATADORE u.a.
Köln, Sonic Ballroom
05.08. CROWBAR Köln, Underground
04.08. BLACK LABEL SOCIETY
Köln, Live Music Hall
03.08. BIOHAZARD Köln, Underground
03.08. ROB ZOMBIE Köln, Live Music Hall
01.08. SUNNY SKIES Bonn, Rheinaue
Parkrestaurant/Biergarten
August:
06.07. HUBERT VON GOISERN
Bonn, Kunstrasen Open Air
05.07. NAPALM DEATH Köln, Underground
05.07. ZAZ Bonn, Kunstrasen Open Air
04.07. MAM (rockt BAP) Bonn, Rheinaue Parkrestaurant/Biergarten
03.07. PASSENGER
Bonn, Kunstrasen Open Air
03.07. AGNOSTIC FRONT
Köln, Underground
01.07. BILLY IDOL Köln, Tanzbrunnen
01.07. FRANZ FERDINAND+SPARKS
Köln, Gloria
Juli:
20.06. JOHN GARCIA Köln, Underground
25.06. RIVAL SONS Köln, Luxor
24.06. ANGUS + JULIA STONE
Bonn, Kunstrasen Open Air
KUNSTRASEN Open Air
von 16.06.-9.07. Bonn, Gronau
Veranstalter Ernest Hartz und Martin Nötzel haben für diesen Sommer wieder ein
attraktives Open Air Programm für den
Kunstrasen zusammengestellt.
Neu ist, dass das Programm nur drei
Wochen und 11 Konzerte (wenn man das
„Klassik!Picknick dazuzählt) umfasst.
Wer das genaue Programm und Infos
erfahren möchte:
www.kunstrasen-bonn.de
14 |
Wir wollen zwei Konzerte featuren, die für
Rockfans interessant sind:
25.06. STATUS QUO/ALICE COOPER
Beginn: 18.00 Uhr. Tickets: ab 62 Euro.
Das ist das Hammerkonzert für alle Classic Rock-Fans. Zwei Legenden in einem
Konzert. Sie setzen hier die Tradition
der tollen Doppelkonzerte fort (z.B. DEEP
PURPLE/LYNYRD SKYNYRD). Beide Acts
werden 90 Minuten spielen.
STATUS QUO, die Boogie Rock Kings,
spielen hier wieder in der bekannten
Besetzung. Nachdem Rick Parfit und
Francis Rossi zuletzt auch mit Alan Lancaster + John Coglan Konzerte gegeben haben, ist jetzt wieder ihre übliche
Begleitband dabei. Sie werden hier wie
immer ein „Greatest Hits“-Set abfeuern
(„Rocking All Over The World“, „Whatever
You Want“, „In The Army Now“ etc.) und
eine schweißtreibende Show abliefern,
die so manchen Newcomer blass werden
lässt. Hoffen wir, dass die Gerüchte um
das Ende der Band nicht stimmen. Sie
sind die ultimative Live-Rockband.
ALICE COOPER (bürgerlich Vincent Furnier) wird ebenfalls nicht müde, um die
Rockfans mit seiner Show zu unterhalten. Seit über 40 Jahren begeistert der
Schock-Rocker mit starken Songs wie
z.B. „Schools Out“, „Eighteen“, „Poison“,
„Elected“ und einer Horror Show, zu
deren Höhepunkt die Guillotine zählt.
Bei der „Classic Rocknacht“ am 9.07.
sind DREAM THEATER Headliner, DEVIN
TOWNSEND BAND+HAKEN Support.
Beginn: 18.00 Uhr Tickets: 46 Euro.
Die „Classic Rocknacht“ steht ganz im
Zeichen des Prog Metals. Headliner sind
die Prog Metal Könige DREAM THEATER
aus New York, die heuer ihr 30 jähriges
Jubiläum feiern. 1985 noch unter dem
Banner MAJESTY gegründet, schafften
sie 1992 den Durchbruch mit dem Album
„Images And Words“, das die Hitsingle
„Pull Me Under“ enthielt. Hier präsentierten sie ihren neuen Sänger James
LaBrie. Sie werden ein „Best Of“-Set
darbieten. Support sind die englische
Prog Rock Band HAKEN und die DEVIN
TOWNSEND BAND. Devin ist an sehr vielen
Projekten beteiligt, seine Musik klingt
sehr unterschiedlich. Bekannt wurde er
als Sänger von Steve Vai´s CD „Sex+Religion“.
Ohne Frage zwei Konzerte, die Rockfans
nicht verpassen sollten.
J.B.
Verlosung:
2 Tickets (Stehplatz) für ALCIE COOPER/
STATUS QUO 25.6. an [email protected]
com Preisfrage: Wer hat Status Quo Hit
„Rocking All Over The World“ geschrieben?
Einsendeschluss 22.06.2015
Götz Widmann & support
18.06.
_Krieg und Frieden
VarietéSpeKtaKel
11.-22.08.
Konrad StöcKel_Wie man das Licht ausmacht
mit AC/DC
21.06. 15 Uhr!
SUchtpotenzial_Alko-Pop.
27.08.
100 %
Pantheon Theater + Casino
Tickets unter www.pantheon.de, bei Mr. Music, Bonn Ticket & unter 0228-212521
Bundeskanzlerplatz 2-10 I 53113 Bonn I Info-Tel: 0228 - 212521 I www.pantheon.de
ohne VK Gebühren 78 Euro (kann bis 26.6.
bestellt werden, die Tickets erhaltet ihr bei
der Fahrt)
Tickets erhältlich: Mr.Music (nur Busticket!),
Tresor (Wolfstr.) oder Jürgen Both 0228/616309
+ [email protected] Es ist zunächst ein 50er
Bus geplant.
Rückfahrt: (vereinbarter Treffpunkt Busparkplatz) eine halbe Stunde nach Konzert Ende (Zeit
wird noch bekannt gegeben).
IPP:
K O N Z E R T - Trch
en,
25.07. Gelsenki
Amphitheater
ROCK TIMES PRODUCTION präsentiert:
Es ist wieder so weit, es gibt zwei tolle Bustouren zum SABATON Open Air und dem einzigen
NIGHTWISH Konzert in NRW während der kommenden Tour. Bei beiden Konzerten bieten wir
auch Tickets an (ohne VK Gebühren jeweils 4
Euro billiger), aber nur bis zum angegebenen
Termin.
Bustour zum SABATON Open Air “Noch Ein Bier
Fest” 25.07. Gelsenkirchen, Amphitheater
Gäste: POWERWOLF, KORPIKLAANI, CIVIL WAR.
Beginn: 16.30 Uhr
Abfahrt Bus: 14.30 Uhr (pünktlich!) Stiftsplatz
(links vom McDonalds/Bertha-von-Suttner-Platz
in die Kölnstr., die Zweite rechts ist der Stiftsplatz)
Preise: nur Bustour 30 Euro, Bustour + Ticket
Nach 5 Jahren kommt nun endlich wieder eine neue
CD von unserer bezaubernder Frauen Mittelalterband
DIE IRRLICHTER heraus, namens „Zaubergarten“. Sie
verarbeiten hier wieder alte Melodien und Texte, die
sich mit Zaubersprüchen, Elfen und anderen mystischen
Dingen des Mittelalters beschäftigen. Am 13 .6. werden
sie dieses Album + mehr im Bonner Session (Gehard von
Are Str.4-6 nähe Bonner Hauptbahnhof) vorstellen. Wir
sprachen mit Bandgründerin Brigitta Jaroschek.
Bei euch ist im letzten Jahr eure Trommlerin Jutta
ausgestiegen. Ihr wollt keine neue Musikerin engagieren?
Wir sind als Trio (Steffie Keup Büser, Jutta Simon Alt)
sehr flexibel und glücklich. Bei bestimmten Programmen
haben wir noch eine vierte Musikerin engagiert, z.B. ist
unsere Trommlerin Jutta bei dem CD Release Konzert
dabei. Je nach Bedarf wirken Gastmusikerinnen mit.
Nach fünf Jahren bringt ihr mit „Zaubergarten“ wieder eine neue CD heraus. Warum hat das so lange
gedauert?
16 |
SABATON veranstalten wie schon 2008 in Essen
(zum „Art Of War“ Album) ein Specialkonzert,
diesmal im schönen Amphitheater in Gelsenkirchen (Rock Hard Festival). Joakim Broden
(voc.) und Co. werden eine extra lange Show
zocken, in deren Mittelpunkt ihr letztes Album
„Heroes“ steht. Gäste sind POWERWOLF, mit
neuer CD „Blessed And Possessed“ (ab Juli)
im Gepäck; KORPIKLAANI, die Humppa Könige
aus Lethi/Finnland , die gerade ihr neues Werk
„Noita“ veröffentlicht haben und CIVIL WAR,
die drei ex-SABATON Mitglieder mit Sänger Nils
Johansoon (ASTRAL DOORS), die ihre neue
Scheibe „Gods And Generals“ featuren.
Preise: nur Bustour 30 Euro, Bustour mit Ticket/
Stehplatz ohne VK Gebühr 80 Euro (bis 1.10.)
NIGHTWISH, die finnischen Gothic/Epic Metalkönige haben mit ihrer Sängerin Floor Jansen
(ex AFTER FOREVER) eine tolle neue CD „Endless
Forms Most Beautiful“ herausgebracht. Beim
einzigen Konzert in NRW sind mit ARCH ENEMY
+ AMORPHIS zwei Bands dabei, die alleine die
Hallen füllen. Ein Hammer Line-up, das niemand
verpassen sollte (mehr dazu im nächsten Heft).
Wie immer bringen wir euch sicher und ohne
Stress zum Konzert und zurück. Getränke und
coole Mucke sind an Bord. Weitere Infos unter
www.rtp-bonn.de
J.B.
Bustour zum NIGHTWISH Konzert 21.11.
Oberhausen, Arena
Support: ARCH ENEMY, AMORPHIS
Beginn: 18.30 Uhr
Abfahrt Bus: 16.30 Uhr, Rest siehe SABATON
Open Air.
Wir haben in der Zeit viele Live Auftritte absolviert und
musikalisch einiges ausprobiert, so sind auf der neuen
Scheibe die meisten Eigenkompositionen enthalten, die
wir je auf einer CD veröffentlicht haben. Nach 6 Veröffentlichungen hatten wir das Gefühl, dass wir uns für
unser neues Album viel Zeit nehmen sollten und das hat
dem Werk gut getan.
„Zaubergarten“ das klingt nach Märchen, Elfen,
Geheimnissen etc. Ist das dass Konzept der Scheibe?
Wir verbinden hier sowohl historisch überlieferte Zaubersprüche, wie auch Geschichten über allerlei naturmythologische Wesen wie Nixen, Feen und Bergtrolle.
Was inspiriert euch zu euren Texten, die teilweise aus
alten Zeiten stammen.
Ja, das stimmt. Dazu komponieren wir neue Musik.
Es können mittelalterliche Lyriks sein, wie im Fall des
„Lorscher Bienensegen“ oder Texte deutscher Dichter,
wie Heinrich Heine bei „Die Nixen“. Bei „Thora Und
Der Lindwurm“ hingegen haben wir eine ausländische
Sage in Teilen nacherzählt, uns hat die Geschichte so
gut gefallen.
Ihr habt schöne Stimmen. Habt ihr Gesangsunterricht
genommen; arrangiert ihr eure Gesänge selber?
Wir haben alle eine Gesangsausbildung absolviert. Unsere Stücke arrangieren wir selber. Ab und an statten wir
unserem Gesangslehrer einen Besuch ab und gehen die
Lieder noch mal gemeinsam mit ihm durch.
Haben die Nummern „Merseburger Zaubersprüche“
und „Herr Mannelig“ etwas mit den IN EXTREMO Versionen (von der „Verehrt Und Angespiehen“ CD) zu tun?
Nein, sie haben nichts mit den bekannten IN EXTREMO
Songs zu tun. Bei den „Merseburger Zaubersprüchen“
KONZERT
-TIPP:
21.11. Ober
hausen, Aren
a
singen wir die Melodie von OUGENWEIDE (die gemeinhin
als erste deutsche Mittelalter Band bezeichnet wird).
„Herr Mannelig“ ist zwar die gleiche schwedische Ballade, die auch IN EXTREMO interpretiert haben, sie klingt
aber in unserer Fassung ganz anders.
DIE STREUNER haben ein Stück („Die Fee“) für euch
komponiert, wie kam es dazu?
Wir haben schon immer gerne Gäste auf unseren Alben
gehabt, z.B. bei „Goldstück“ war DUIVELSPACK, bei
„Rauhnächte“ Pinto von VERSENGOLD dabei. Bei „Zaubergarten“ haben wir DIE STREUNER eingeladen. Wir
sind seit Jahren eng befreundet, hatten aber nie ein
offizielles gemeinsames Projekt. Das Stück hat Sänger
Martin geschrieben, eine wunderschöne Nummer.
Wer hat die neue CD produziert, wo wurde sie aufgenommen, wo kann man sie kaufen?
Wir haben die CD selber produziert und im Hansa
Studio in Bonn, Beuel bei Mani Z. aufgenommen. Man
kann sie ab den 5.06. überall kaufen; ihr könnt sie aber
auch direkt bei uns bestellen (www.die-irrlichter.de), in
unserem Online Shop kostet sie 15 Euro. Beim Konzert
am 13.6. gibt es sie natürlich auch.
Also Fans, kommt zahlreich am 13.6. in‘s Session. (und
natürlich am 11.12. wieder in die Trinitatiskirche Bonn,
Endenich zum wunderschönen Weihnachtsprogramm)
J.B.
PP:
KONZERT-TI
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13.06. Bonn, Sess
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HEADLINER
PP:
KONZERT-TI
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17.07. Mechernich
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Mü
Schon 2013 waren die Mannen
um Henny Wolter Headliner in
Mechernich und weil sie so gut
ankamen, gibt es jetzt einen
Nachschlag. Außerdem haben
sie inzwischen ihr zweites Album
„Rats & Rumors“ (2014) herausgebracht und werden hier Songs
wie „Automobile“, „Back Home“,
„Damn Right“ oder die Band
Hymne „Nitrogods“ zocken, also
ist es nicht dasselbe Set wie beim
letzen Mal. Gegründet wurde die
Band 2010/11 von Henny Wolter,
den die Heavy-Fans als Gitarristen
von THUNDERHEAD, SINNER, PRIMAL FEAR, der Rock Meets Classic-Band kennen. Nachdem er PRIMAL FEAR verlassen hatte, wollte
er wieder zu seinen musikalischen
Wurzeln zurück und hat mit NITROGODS eine Band gegründet, die
ihren Focus auf simplen, harten
und dreckigen Rock´n´Roll legt. Die
Vorbilder sind ZZ TOP, MOTÖRHEAD, ROSE TATTOO, STATUS QUO.
„Ich wollte die Musik spielen, die
ich liebe und so etwas geht nur
mit den besten Kumpels“. Deshalb wählte er sich Drummer Klaus
Sperling (ex PRIMAL FEAR, FREEDOM CALL) und Claus „Oimel“
Larcher (voc.bs.), ein in jeder Hinsicht imposantes Schwergewicht,
aus. Mit ihnen hat er auch schon
das Debüt Album „Nitrogods“ ein-
geprügelt (mit Gästen wie Eddie
Clark, Dan McCaffery). Wie 2013
werden sie ein Höllenfeuer entfachen und zwar genau so, wie
Rock´n´Roll von seinen Erfindern
gedacht war; laut, zügellos, dreckig, aggressiv und nicht immer
schön.J.B.
HEADLINER
PP:
KONZERT-TI
,
18.07. Mechernich
Mühlenpark
OBSCURITY sind eine deutsche Melodic
Death Metal Band (mit starken Viking/
Pagan Metal-Einflüssen) aus Velbert
(Bergisches Land, liegt in der Nähe von
Bochum). Gegründet wurde die Gruppe
1997, die fünf Bandmitglieder firmieren
unter Pseudonymen wie Agalaz, Arganar,
Nezrac, Dornaz oder Ziu. Sie kannten sich
schon lange und weil sie musikalisch auf
einer Wellenlänge liegen, haben sie sich
18 |
entschlossen, eine Band zu gründen. Der
Name OBSCURITY wurde gewählt, weil
er zwei Bedeutungen hat (Dunkelheit/
Unklarheit) und somit gut beschreibt,
dass sie musikalisch nicht eindeutig
einzuordnen sind. In den ersten Jahren
wurde vorwiegend reinrassiger Death/
Black Metal dargeboten, der aber immer
melodischer wurde und neue Einflüsse
enthielt. Die Musik ist schnell, hart und
mit hymnenhaften Melodien versehen.
Ihr erstes Album erschien (nach einigen Demos) 2000 „Bergisches Land“
(der „Bergische Löwe“ das Wappen der
Grafen/Herzöge von Berg, die im Mittelalter im Bergischen Land regierten,
ziert ihr Logo) das letzte 2014 („Vintar“).
In Mechernich werden sie einen Querschnitt aus allen sieben Studio Werke
bieten, für Fans dieser Musik sicher ein
Highlight.J.B.
PP:
KONZERT-TI
ich,
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7.
8.0
17.+1
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Mühle
HARD´N´HEAVY`S
„SUMMER NIGHT OPEN AIR“
17+18.7. Mechernich, Mühlenpark
Eintritt frei
Dieses Jahr findet der Termin des traditionellen
Open Air der Hard´n´Heavy´s Bonn/Rhein Sieg wieder am 3. Samstag des Monats Juli im Mühlenpark Mechernich in der Eifel statt (gegenüber der
Sommerrodelbahn), am 17/18.7. Es hat sich nichts
geändert, Eintritt und Camping sind wie immer
gratis! Denkt daran, das Festival finanziert sich
aus den Verkäufen von Getränken und Essen. Also
kauft Bons. Die Preise sind fair und alles schmeckt
lecker! Glasflaschen dürfen nicht auf das Gelände
mitgenommen werden, am Eingang wird kontrolliert! Los geht es Freitag um 16.00 Uhr. Musikalisch
um 18.00 Uhr. Samstag um 12.00 Uhr.
Ende jeweils an beiden Tagen um 0.00 Uhr. Danach
könnt ihr noch weiterfeiern im Partyzelt. Sonntag
bitte bis 14.00 Uhr den Platz verlassen.
DAS PROGRAMM:
Das Programm ist wie immer bunt gemischt, einige Bands haben schon mal auf einer „Summer
Night“ gespielt (CONTRADICTION, NORETÖRNITY,
DRAGONSFIRE, STEELPREACHER, KADAVRIK) Der
Freitag Headliner NITROGODS war schon vor zwei
Jahren als Headliner dabei und kam so gut an,
dass sie die Mannen um Henny Wolter (git.) noch
einmal buchten. Sie stellen hier ihr zweites Album
„Ratz+Rumors“ vor. Der Samstag Headliner ist
eine der führenden deutschen Death/Black Metal
Bands aus Velbert OBSCURITY. Von ihnen gibt
es schon sieben CD Veröffentlichungen (aktuell
Vintar“ 2014). Mehr Infos zu den beiden Headlinern
findet ihr in den Artikeln auf der linken Seite. Ohne
Frage ein interessantes Line-up, das alle Hard Rock,
Power-Metaller und Freunde der härteren Gangart
zufriedenstellen wird. Es ist möglich, dass sich an
der Reihenfolge der Auftritte noch etwas ändert,
schaut einfach kurz vor Festivalbeginn unter in die
Homepage www.hardnheavys.de rein.
J.B.
18.00 – 19.00 Uhr FABULOUS DESASTER
Thrash Metal
Freitag, der 17.07.
19.30 – 20.30 Uhr STEELDRIVE Hard Rock
21.00 – 22.00 Uhr CONTRADICTION Thrash Metal
22.30 – 00.00 Uhr NITROGODZ Heavy Metal
Samstag, der 18.07.
12.00 - 12.40 Uhr ALL MY PRIDE Groove Core
13.05 – 13.45 Uhr HOPELEZZ Melodic Death Metal
14.10 – 14.55 Uhr BELTEZ Black Metal
15.20 – 16.10 Uhr DEPREDATION Thrash Metal
16.35 – 17.30 Uhr NORETÖRNITY Hard Rock
18.00 – 19.00 Uhr DRAGONSFIRE Power Metal
19.30 – 20.30 Uhr KADAVRIK Death Metal
21.00 – 22.00 Uhr STEELPREACHER Power Metal
22.30 – 00.00 Uhr OBSCURITY
Melodic Death/Black Metal
+++ Neue Cd’s +++ Neue Cd’s +++ Neue Cd’s +++
J.B.O.-Explizite Lyriks (A.F.M./Soulfood)
Auch nach 20 Jahren hat J.B.O.s erste CD nichts von ihrem Kultstatus
verloren. Man kann sich die Songs immer noch anhören, ohne dass einem
langweilig wird oder man etwas albern findet. Natürlich klingt heutzutage
eine J.B.O. Produktion fetter und die Jungs haben sich spielerisch gesteigert. Nun zum Jubiläum wurde die CD neu aufgelegt und so kommen wir
noch mal in den Genuss von lustigen Adaptionen wie „Schlaf Kindlein
Schlaf“ (METALLICA „Enter Sandman“), „Symphonie Der Verstopfung“
(MEGADETH „Symphonie Of Destruction“) oder „Mei Alde Is Im Playboy
Drin“ (J.GEILS BAND „Centerfold“), aber auch eigenen Liedern wie „Ein
Guter Tag Zum Sterben“, „Frauen“ oder „Schlumpfozid Im Stadtgebiet“.
Ich kann allen Fans nur raten, seht euch eine der Jubiläumsshow an, wo
sie die CD komplett zocken. Sehr unterhaltsam!
J.B.
Konzert Tipp: 10.10. Andernach, JUZ.
HUNDRET SEVENTY SPLIT- The Road (live) (Corner House Records)
Dass Joe Gooch -git.,voc. und Leo Lyons-bs (+Damon Sawyer-dr.) bei TEN
YEARS AFTER ausgestiegen sind und ihr „Nebenprojekt“ HUNDRET SEVENTY SPLIT zur „Hauptband“ erkoren haben, ist ja nun hinlänglich bekannt.
Doch seit letztem Jahr haben sie auch 4 Nummern von TEN YEARS AFTER
im Programm.(„Fifty Thousand Miles...“, „Love Loke A Man“, „Good Morning Little Schoolgirl“, „I´m Going Home“). Und genau diese Lieder und
einen Querschnitt aus beiden HSS Alben („Going Home“, „Poison“, „When
The Blues Began“) präsentieren sie auf diesem Live-Doppel-CD-Album,
mitgeschnitten auf der Deutschlandtour Okt./Nov. 2014. Dass die Drei
absolute Profis sind und ihr Handwerk verstehen, ist klar und nach 20 Jahren bei TEN YEARS AFTER ist Joe schon lange aus Alvin Lees Fußstapfen
getreten. Die Liveversionen sind genauso gut wie die CD-Adaptionen, eher
noch einen Tick energiegeladener. Ein grandioses Bluesrock-Album, das in
jede Sammlung gehört.
J.B.
DONNIE MUNRO- Sweet Surrender/Live Acoustic (Hypertension)
Der ehemalige RUNRIG Sänger Donnie Munro (viele sagen der einzig
Wahre!) hat im letzten Jahr auf seiner Akustik-Deutschlandtour diese
wunderbare Doppel-Live-CD mitgeschnitten. Begleitet wurde er von Eric
Cloughley (Git.) und Maggie Adamson (Geige). Natürlich dürfen auch die
schönsten RUNRIG Titel, die er gesungen hat, nicht fehlen. (z.B.„Protect
And Survive“, Chi Min Geamhradh“, „Dance Called America“). Kritik: Es
fehlt „Loch Lomond“ ihr größter Hit! Die restlichen 12 Stücke stammen
von seinen Soloalben oder sind Traditionals. Die Lieder funktionieren
mit zwei Gitarren, Geige und der wunderbaren Stimme von Donnie (die
Stimme Schottlands!) ganz hervorragend, oft laufen einem Schauer über
den Rücken („Chi Min Geamhradh“). Zu keinem Zeitpunkt wird die CD
langweilig, dafür sorgt schon die temperamentvolle Geige von Maggie und
ich wiederhole mich, Donnies charakteristische Stimme. Die beste Nachricht, im Oktober kommt er noch mal mit dieser Show auf Deutschlandtour
(eventuell dann auch mit „Loch Lomond“!).
J.B.
Konzert Tipp: 22.10. Köln, Stollwerck
THE GENTLE STORM - The Diary (Inside Out/Century Media)
Aryen Lucassen ist ein Genie! Der ehemalige VENGEANCE Gitarrist, der
mit seinem AEYRON Projekt Konzept-CDs im Prog-Rock-Stil veröffentlicht,
hat hier ein tolles Dark Rock/Gothic Metal Werk kreiert. Mit Anneke van
Giersbergen (ex THE GATHERING) agiert nur eine Sängerin und das tut
der CD gut. Anneke singt hier so genial, wie seit THE GATHERING Zeiten
nicht mehr! Eher noch besser, weil vielseitiger. Kein Vergleich zu dem
eher poppigen Stil ihrer Soloalben. Lucassen hat eine interessante Idee
entwickelt, CD 1 präsentiert die 11 Stücke in akustischen Versionen,
während CD 2 die metallische Seite aufzeigt (mit bekannten holländischen
Spitzenmusikern eingespielt). Mir persönlich sagt die Metal CD mehr zu,
sie erinnert mit Songs wie „The Greatest Love“, „New Horizons“ oder „The
Storm“ ein wenig an WITHIN TEMPTATION. Ein tolles Werk, das hoffentlich
eine Fortsetzung findet.
J.B.
MICHAEL SCHENKER´S TEMPLE OF ROCK - Spirit Of A Mission (Inakustik)
Die Reise geht weiter, Michael Schenkers dritte CD unter dem Banner
Temple Of Rock, wieder eingespielt mit Doogie White, Herman Rarebell,
Francis Bucholz, Wayne Findlay. Ein kleines bisschen enttäuscht bin ich
schon, er konnte den Standard des großartigen Vorgängers „Bridge The
Gap“ nicht ganz halten. Dabei enthält das Album den bisher besten Song
dieser Formation „Virgilante Man“, ein Hard Rock-Klassiker, der an seine
UFO Zeit erinnert. Auch „Rock City“, „Restless Heart“ oder „Let The Devil
Scream“ sind klasse. Dagegen gibt es Stücke wie „Communion“, „Saviour
Machine“ oder „Wicked“, die nicht so zünden. Auch stört manchmal der
etwas zu moderne Sound. Doch insgesamt ein gutes Werk, das man
Michael Schenker-Fans ohne Vorbehalt empfehlen kann.
J.B.
20 |
TITO+TARANTULA- Tarantism, The Lost Tarantism (Jupiter X Record)
Tito Lavira hat sein Referenzwerk von 1997 noch einmal neu aufgelegt,
in einer Remaster Version mit zwei Bonustracks und – jetzt wird es
interessant – eine CD mit unveröffentlichtem Material aus dieser Zeit
herausgebracht (mehr Infos dazu im Interview). Die Remasterversion
von „Tarantism“ ist für echte Tito Fans uninteressant, da sie das Original
besitzen (die Bonus Tracks sind zwei Instrumentals aus Filmen, dafür
lohnt der Extra Kauf nicht). Wer diese CD aber noch nicht besitzt, MUSS sie
erwerben. Diese Scheibe ist die Blaupause für alle Tex Mex Rock-Scheiben, cooler klang noch kein Künstler. Natürlich sticht der Hit aus dem Film
„From Dusk Till Dawn“ heraus „After Dark“, aber auch „Jupiter“, „oder
„Strange Face“ sind coole Tracks. Die „Lost Tarantism“ CD steht dem in
nichts nach, auch wenn hier kein Hit wie „After Dark“ vorhanden ist. Aber
fetzige Rocknummern wie „See You On The Way Down“, „Gimme Respect“
oder eine melodische Nummer wie „Back To Mexico“ haben Klasse. Für
Tito-Fans Kaufzwang! Ich freue mich schon, diese Nummern bei den Livekonzerten zu hören.
J.B.
Konzert Tipp: 28.8. Siegburg, Kubana
ROBIN TROWER - Something´s About To Change (Manhattan Records)
SAMANTHA FISH - Wild Heart (Ruff Records)
Der Altmeister des Blues kann es noch! Nach seinem Coveralbum hat er
nun wieder ein Werk kreiert, das aus 12 typischen Robin Trower Kompositionen besteht. Er spielt hier Gitarre, Bass und singt, Chris Taggert bedient
die Drums und Luke Smith die Keyboards. Die Songs wie „Fallen“, das
Titelstück oder „Til Reach Home“ klingen dank Robins charismatischem
Gitarrenspiel fast schon mystisch, episch, man könnte es „Midnight Blues“
nennen. Manchmal könnte es etwas mehr rocken, aber auch so ist Robin
eine CD gelungen, die frisch und spannend klingt. SAMANTHA FISH, die
sympathische englische Bluesgitarristin/Sängerin kennt man von der
„Blues Caravan“ und ihren Auftritten mit Mike Zitro. Nun liegt ihr drittes
Soloalbum vor, und anders als ihre Kolleginnen wie Joanne Shaw Taylor
oder Dani Fuchs wählte sie einen variableren Stil, der nicht nur Bluesrock
beinhaltet („Road Runner“, „Place To Fall“, „Wild Heart“, „Bitch On The
Run“). Sie kann auch Singer/Songwriter („Blame It On The Moon“) mit
Country Einflüssen oder akustischen Bottleneck Blues. Das macht diese
CD sehr abwechselungsreich (ähnlich wie bei Stacy Collins), ich hätte sie
mir etwas rockiger gewünscht.
J.B.
TANZWUT - Freitag Der 13 (A.F.M.)
Hier nun liegt mir die zweite TANZWUT CD vor, die unter der alleinigen
Egide von TEUFEL (ex CORVUS CORAX) und seiner neuformierten Band
entstanden ist und was soll ich sagen, ihnen ist ein kleines Meisterwerk
gelungen. Mit dem alten TANZWUT Sound hat das nicht mehr viel gemeinsam, die Electro-Elemente sind nicht mehr vorhanden. Hier haben wir es
mit einer „reinrassigen“ Mittelalter-Rock-Scheibe zu tun, die ein wenig
an alte IN EXTREMO erinnert, was auch an TEUFEL´S Stimme liegt, die der
von Michael Rhein stark ähnelt. Der Hit des Album ist „Brüder Im Geiste“
(Achtung Ohrwurm!), aber auch die restlichen 12 Stücke der Marke „Des
Teufels Braut“, „Der Zeitdieb“ oder „Spiegelkabinett“ vermitteln bestes
Mittelalterfeeling mit Dudelsäcken und allem was dazugehört. Ohne Zweifel eins der besten Mittelalterrock-Alben des Jahres!
J.B.
PERZONAL WAR- The Last Sunset, ARCHITECTS OF CHAOZ- The League
Of Shadows (beide Metalville)
Unsere Kölner Freunde von Metalville Records haben zwei tolle Veröffentlichungen herausgebracht; da haben wir zum einen das achte Studioalbum
der Troisdorfer PERZONAL WAR und das Debütwerk von Ex IRON MAIDEN
Sänger Paul Di Anno mit seiner Band ARCHITECTS OF CHAOS. Die neue
PERZONAL WAR CD ist nicht so hart ausgefallen wie ihr letztes Werk
„Captive Breeding“, es erinnert mich eher an ihre 2004 Veröffentlichung
„Faces“, es befinden sich z.B. mit „What Would You Say“ ähnlich melodische Songs auf dem Album. Das liegt auch am „neuen“ Gitarrist Axel
Ballnus (auch AOC), der melodischer als sein Vorgänger spielt. Doch
keine Angst es gibt auch schnelle Tracks wie „Metalizer“, „I See Nothing“
oder „The Last Sunset“. Musikalisch ihr bisher abwechslungsreichstes
Album! Wie auch bei AOC veredelt mit einem druckvollen Sound von
Martin Buchwalter in seinem Troisdorfer Studio. ARCITECTS OF CHAOZ
ist keine neue Band, sondern es handelt sich um Paul Di Annos deutsche
Tourband, die aus Ex Musikern der Band RE VISION +Axel Ballnuss von
PERZONAL WAR besteht. Sie hatten die Idee einer neuen CD, die aber nicht
unter Pauls Namen laufen sollte, sondern sie als Band präsentieren. Ich
hätte Paul solch ein Werk gar nicht mehr zugetraut. Er singt so gut, wie
seit Jahren nicht mehr und die Band (sehr gute instrumentale Leistung!)
hat für ihn coole Heavy Metal Stücke wie „Rejected“, „Dead Eyes“ oder
„Apache Falls“ auf die Stimme geschneidert. Sehr gelungen auch der CD
Bonustrack „Soldier Of Fortune“ (DEEP PURPLE).
J.B.
KONZ
ERTT
10.10.
Andern I P P :
ach, JU
Z
deutschen Textes. Dann wartet man oft lange
auf eine Antwort, teilweise bekommen man gar
keine Antwort. Mir fällt da ein Beispiel ein, bei
„Meister der Musik“ (1998 ) fragten wir viel an
und fast alles wurde genehmigt. Bei anderen
Veröffentlichungen, gab es zehn Anfragen und
nur zwei Genehmigungen. Da weiß man im
Vorhinein nie, wie das ausgeht, wie bei einer
Lotterie (lacht). Ist natürlich ärgerlich, wenn
man vorher viel Arbeit mit dem Stück hatte.
Es gibt ein neues Jubiläum im Hause J.B.O.
zu feiern. Vor genau 20 Jahren erschien ihre
erste CD „Explizite Lyrik“, die wie eine Bombe
in der Szene einschlug. Ein neues Genre wurde
geboren, der „Comedy Metal“. Spezialgebiet
(natürlich neben eigenen Stücken!) der vier
Erlangener sind, wie auch heute noch (wenn
auch nicht mehr so viele), die Coverversionen
mit lustigen deutschen Texten (z. B. „Schlaf
Kindlein Schlaf - METALLICA „Enter Sandman“). Auf der Tour in diesem Jahr spielen
sie ihre Kult-CD am Stück, versehen mit einer
lustigen Show und als Zugabe noch einigen
„Best Of“ Tracks aus ihrer Karriere (die auch
schon mal von Konzert zu Konzert wechseln
können). Am 10.10. Andernach, Juz haben
wir die Ehre dieses Spektakel zu veranstalten.
Hannes und Vito standen uns freundlicherweise in Coesfeld (bei Münster/Westfalen) für ein
Interview zur Verfügung, das wir in diesem und
nächsten Heft veröffentlichen und das sich mit
der Frage beschäftigt, wie so eine Karriere wie
die von J.B.O. entstehen kann.
Vito: Hannes und ich hatten zu dem Zeitpunkt
(1989) keine Band. Wir kannten uns schon
länger, wollten etwas Gemeinsames machen.
Hannes hatte von einem Wettbewerb gehört,
der im Erlangener E-Werk stattfand, bei dem
man sich nur anmelden musste ohne Demo.
Wir wollten einfach auf die Bühne gehen, ein
paar Songs zocken ohne ellenlange Proben.
Wir trafen uns dann, um Ideen auszutauschen
und es fiel uns ganz viel Blödsinn ein. Normalerweise verwendet man diesen Kram nicht und
wendet sich ernsteren Dingen zu. Bei uns war
es umgekehrt, wir haben genau diese Sache
gemacht und daraus sind J.B.O. entstanden.
War euch klar, dass ihr mit eurem „Comedy Metal“ direkt ein neues Genre erfunden
habt? Wie seit ihr auf die Idee gekommen,
Vorbilder gab es ja keine.
Vito: Nun MANOWAR gab es ja schon einige
Jährchen vor uns (lass das nicht Joey De Majo
22 |
hören, haha). Kann man ja auch als Comedy
bezeichnen (damals vielleicht noch nicht, mit
„Kings Of Metal“ erschien zu der Zeit ihr
bestes Album).
Hennes: Ich bin seit meinem 11. Lebensjahr ein
totaler Heavy Metal Fanatiker. Nach der Schule
direkt zum Plattenspieler und alle Regler auf
12 gedreht oder selber Gitarre gezockt. Meine
zweite große Leidenschaft ist Komik, damals
Otto Waalkes, Loriot. Die Otto LPs kannte ich
auswendig.
Da stellt sich schon die entscheidende Frage,
darf Heavy Metal lustig sein?
Vito: Das ist auch so eine Frage, warum darf?
Wer stellt den hier die Regeln auf? Erlaubt ist,
was Spaß macht. Ich lass mir doch von den
Leuten nicht vorschreiben, was ich mache.
Hannes: Wir tun ja niemandem weh. Natürlich
gibt es Kritiker, die uns nicht mögen. Für die
ist J.B.O. Qual (lacht). Wer uns nicht mag,
hört weg! (gut beschrieben in dem Song „Und
Darum Hör´n Wir J.B.O.“ vom letzten Album
„Nur Die Besten Werden Alt“)
Gut beschrieben wurde euer Stil in der
Ankündigung der „Explizite Lyrik“ Tour von
der Zeitschrift Musix: „Heavy und Humbug,
Bangen und schunkeln“.
Hannes: Gleichzeitig könnte das schwierig werden (lacht) Na ja, war zumindest nett gemeint.
Ich tu mich immer schwer mit solchen Schlagwörtern.
Hättet ihr nicht auch als Comedy Duo auftreten können?
Hannes: Ich wäre gerne Stand up Comedian
geworden. Leider falsches Timing.
Ihr vertont ja oft „Cover Versionen“ mit
euren eigenen Texten. Dafür braucht man
Genehmigungen der Verlage, Autoren, Künstler. Oft gab es Absagen.
Hannes: Darüber haben wir nicht nachgedacht.
Wir haben einfach das gemacht, worauf wir
Bock hatten. Doch du hast Recht, in vielen
Fällen bekamen wir die Genehmigung nicht.
Man muss sich das so vorstellen; man schickt
dem Verlag des Liedes, welches man „covern“
möchte, seinen Text. Bei internationalen Verlagen eine englische Übersetzung unseres
Kommen wir zu eurer ersten kompletten CD
„Explizite Lyrik“ (1995) die ihr heuer mit der
Tour und kompletter Aufführung feiert. Wie
kam das vor 20 Jahren alles zustande?
Hannes: Die CD ist das Resultat der ersten
sechs Jahre. Natürlich haben wir nicht komplett sechs Jahre daran gearbeitet, sondern
man findet dort alle Stücke, die sich bis dahin
angesammelt hatten oder es schon auf Mini
CDs gab.
Vito: Wie die Texte genau entstehen, das ist
schwer zu definieren. Das ist uns in die Wiege
gelegt worden, wahrscheinlich haben unsere
Mütter während der Schwangerschaft ganz
viele blöde Witze gehört (lacht).
Wie läuft das mit den Texten, hört ihr euch
auch den Originaltext an und übernehmt
etwas oder kommt was Neues heraus?
Vito: Völlig unterschiedlich.
Hannes: Bei uns gibt es ein wichtiges Kriterium, ob der Song auf CD erscheint oder live
gespielt wird, wir Vier müssen das Lied gut
finden.
Was für ein Gefühl ist es, nach 20 Jahren
wieder die Stücke der „Explizite Lyrik“ zu
zocken?
Vito: Das ist nicht so komisch, weil wir viele,
wenn nicht gar fast alle in den 20 Jahren
immer mal wieder gespielt haben.
Würdet ihr die heute noch mal so schreiben?
Vito: Nein, mit Sicherheit nicht.
Hannes: Heute schreiben wir andere Songs.
wenn wir aber noch mal so jung wären wie
damals, dann ja. Mir ist auch nichts peinlich.
Aber heutzutage würden die Produktion, unser
Gesang und die instrumentale Leistung besser
klingen. Wenn man überlegt, wann sie veröffentlicht wurde, passt sie gut in diese Zeit.
Was würdet ihr machen, wenn es J.B.O.
nicht mehr geben würde?
Vito: Dann würden wir dafür sorgen, dass es
sie wieder gibt.
Also Freunde, ihr habt es gehört, sie werden „noch lange den Blödsinn verteidigen“
Aber erst einmal am 10.10. Andernach, Juz
ihr Album „Explizite Lyrik“ feiern. Diese
Rockshow (siehe Kritik Coesfeld) sollte kein
Fan verpassen.
J.B.
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