1 03/2016, 04.04.2016 Liebes Netzwerk und LAGEN

03/2016, 04.04.2016
Liebes Netzwerk und LAGEN-Interessierte,
der dritte Rundbrief beginnt mit interessanten LAGEN-Neuigkeiten.
Vom 27. bis 29. März 2017 wird die LAGEN eine internationale Tagung zum Thema „Politiken der
Reproduktion“ in Hannover veranstalten. Weitere Informationen folgen in Kürze.
Um die Forschungskoordinatorin im Verbundprojekt der LAGEN zu unterstützen, soll vom 1. Oktober
2016 bis 30. September 2017 die Stelle einer Wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in (E 13 TV-L, 50%)
besetzt werden.
Das Projekt dient dazu, tragfähige Forschungskooperationen im Bereich der Geschlechterforschung
zu entwickeln und diese international sichtbar zu machen. Ziel ist, thematische Forschungsverbünde
zu entwickeln und Förderanträge zu stellen. Die wissenschaftliche Mitarbeiter_in unterstützt bei der
thematischen Arbeit, bei Antragstellungen, bei Publikationen sowie der internationalen Vernetzung
und organisiert Workshops und Tagungen in Zusammenarbeit mit der Forschungskoordinatorin. Ein
Arbeitsschwerpunkt wird die Organisation einer internationalen und interdisziplinären Tagung sein,
die die LAGEN im Frühjahr 2017 ausrichten wird.
Die Stellenausschreibung finden Sie unter: http://bit.ly/25yjbml
Des Weiteren möchten wir Sie in dieser dritten Rundbriefausgabe des Jahres 2016 auf:
1. Neuigkeiten aus dem EGERA-Projekt / Universität Vechta,
2. die Förderung von Promotionsprogrammen in Niedersachsen,
3. den neuen Masterstudiengang „Diversitätsforschung“ / Universität Göttingen,
4. weitere Veranstaltungen in Niedersachsen,
5. Veranstaltungen in Deutschland,
6. weitere aktuelle Stellenausschreibungen sowie
7. Buchpublikationen, Ausschreibungen und Calls
hinweisen.
Wir freuen uns immer über Ihre Ankündigungen und Neuigkeiten zur Frauen- und
Geschlechterforschung.
Herzliche Grüße
Jördis Grabow
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1. Neuigkeiten aus dem EGERA-Projekt / Universität Vechta
„EGERA Charta zur gendersensiblen Kommunikation in und ausgehend von akademischen Institutionen
In Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter und Vielfalt innerhalb der europäischen Wissenschaft wurden
in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Immer mehr Hochschulen und Universitäten spiegeln die
tatsächliche Zusammensetzung der Gesellschaft wider. Allerdings verweisen aktuelle Studien darauf hin, dass
Frauen bei gleicher Qualifikation weniger Lehrstühle und weniger wissenschaftliche und organisatorische
Führungspositionen als Männer innehaben. Ein entscheidender Grund hierfür sind andauernde und
allgegenwärtige kulturelle Stereotypen, die Frauen als weniger kompetent und geeignet für eine akademische
oder berufliche Karriere darstellen. Solche oft unbewussten geschlechtsspezifischen Annahmen, die sich in
schriftlicher, visueller, verbaler und non-verbaler Kommunikation äußern, können ungewollt diskriminierend
wirken und zu einem für Frauen nachteiligen Umfeld beitragen. Universitäre Kommunikation entscheidet
maßgeblich sowohl über Barrieren als auch über Fortschritte von Frauen in der Wissenschaft.
Daher wurde im Rahmen von EGERA eine Charta entwickelt und von den Partner-Institutionen unterschrieben,
welche darauf abzielt, das Bewusstsein und die Sensibilität für diese Thematik zu stärken. Sie macht Vorschläge
für die Vermeidung von Stereotypen in allen Kommunikationskanälen, um auf diese Weise ein institutionelles
akademisches Umfeld zu schaffen, das sich für alle Beteiligten unterstützend und integrativ auswirkt. Die
Charter wird demnächst allen Hochschulangehörigen zugänglich gemacht.“
Kontakt: Dr. Sabine Bohne und Insa Trenn / www.egera.eu
2. Förderung von Promotionsprogrammen in Niedersachsen
Das Land Niedersachsen stellt zehn Millionen Euro für Promotionsprogramme bereit. Gefördert wird sowohl
das Promotionsprogramm "Konfiguration von Mensch, Maschine und Geschlecht" der LAGENMitgliedseinrichtungen TU Braunschweig, Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Hochschule
für Bildende Künste Braunschweig sowie ein Promotionsprogramm zum Thema "Migrationsgesellschaftliche
Grenzformationen: Wissensordnungen, Materialitäten, Subjektivierungen", an dem die LAGEN-Einrichtungen
der Georg-August-Universität Göttingen beteiligt ist. Die LAGEN wünscht den Promotionsprogrammen einen
erfolgreichen Start! Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://bit.ly/1SB6LTD
3. Neuer Masterstudiengang „Diversitätsforschung“ / Universität
Göttingen
Zum Wintersemester 2016/17 wird es einen neuen Masterstudiengang Diversitätsforschung an der
Georg-August-Universität Göttingen geben. „Es handelt sich um den ersten Studiengang dieser Art in
Deutschland, da hier bislang ausschließlich Zertifikatskurse bzw. Studienangebote als Weiterbildung
für Personen mit Berufserfahrung existieren. Erste Informationen zum Studiengang finden Sie unter
folgendem Link: https://www.uni-goettingen.de/de/532129.html
Es wäre schön, wenn Sie diese Information an Ihre Studierenden weitergeben und den Start des
Studiengangs damit unterstützen könnten! Aktuell sind dabei, neben der Homepage weiteres
Informationsmaterial zu erstellen. Sollte es vorher (aber selbstverständlich auch danach) Fragen
geben wenden Sie sich bitte an Astrid Biele Mefebue ([email protected], Studiengangverantwortliche)
oder Elena Buck ([email protected], Koordinatorin am Institut für
Diversitätsforschung).“
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4. weitere Veranstaltungen in Niedersachsen
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Vom 11. bis 12. Juli 2016 findet an der Leuphana Universität Lüneburg die Abschlusskonferenz „Mit
uns die Zukunft. Nachhaltige Transformationen brauchen andere Geschlechterverhältnisse“, statt.
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Lüneburger Salongespräche des Netzwerks Geschlechter- und Diversitätsforschung (in
Gründung): Mittwoch, 20. April 2016, 17 bis 19 Uhr, Mittwoch, 25. Mai 2016, 17 bis 19 Uhr
und Mittwoch, 22. Juni 2016, 17 bis 19 Uhr, Moderation: Dr. Beate Friedrich, LAGEN –
Forschungskoordinatorin, Ort: Café Neun im Gebäude 9, Leuphana Universität Lüneburg,
Scharnhorststraße 1, 21335 Lüneburg, weitere Informationen unter: www.leuphana.de
5. Veranstaltungen in Deutschland und in der ganzen Welt
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Im Sommersemester 2016 gibt es eine neue Veranstaltungsreihe im Rahmen der Cornelia Goethe
Colloquien: „NatureCultures of Milk – KulturNaturen der Milch: Feministische Perspektiven“.
6. Aktuelle Stellenausschreibungen
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„Im inter- und transdisziplinären Verbundprojekt „Diversity Turn in Land Use Science: Die Bedeutung
sozialer Diversität für nachhaltige Landnutzungsinnovationen am Beispiel des Vanilleanbaus in
Madagaskar“ ist am Institut für Diversitätsforschung (Sozialwissenschaftliche Fakultät) an der GeorgAugust-Universität Göttingen ab dem 01.06.2016 eine Stelle für eine/n wissenschaftliche/n
Mitarbeiter/in (Doktorand/in) zu besetzen.“
An der Hochschule Bochum soll eine Projektstelle als wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (50%) im
Forschungsprojekt „Nachhaltiger Konsum unter Genderperspektive“ für drei Jahre besetzt werden.
„Im Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Kassel ist die Stelle einer wiss. Mitarbeiterin /
eines wiss. Mitarbeiters im Bereich Gleichstellungsconsulting ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist
der 14.04.2016.“ Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://bit.ly/1TkSGvS
7. Buchpublikationen, Ausschreibungen und Calls
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„Das Buch „Migration – Geschlecht – Lebenswege“ mit aktuellen Studien zum Thema Geschlecht und
Migration ist Ende 2015 im LIT Verlag erschienen. Dieser Band versammelt internationale Beiträge,
deren Verfasserinnen und Verfasser aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen Migrations- und
Integrationsprozesse aus einem geschlechterspezifischem Blickwinkel untersuchen. Die Aufsätze
kommen aus den Fachgebieten Gender Studies, Literaturwissenschaft, Bildungs- und
Erziehungswissenschaft, Soziologie sowie Stadtplanung. Zu den Untersuchungsgegenständen gehören
Motivationen und Kontexte für Migration, gravierende Veränderungen in den Lebenswegen von
Migrantinnen und Migranten, der Wandel tradierter Geschlechterrollen durch Migration sowie die
Repräsentation dieser Phänomene in Literatur und Fernsehfilm.“ Informationen finden sie auf:
http://www.gender.uni-rostock.de/publikationen/
Call for Abstracts: "DN18 - Gender Studies meets Diskursforschung meets Gender Studies:
Verschränkungen, Berührungspunkte, Spannungsverhältnisse und Fragen ihrer Begegnungen", 8. bis 9.
September 2016, Universität Paderborn.
Call for Papers: "Ästhetik und Geschlecht" Jahrestagung des ZIF - Zentrum für interdisziplinäre
Geschlechterforschung der Universität 21. bis 23. September 2016, Stiftung Universität Hildesheim.
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Dieses Informationsangebot wird herausgegeben von:
Kontakt:
Jördis Grabow, M.A.
Koordinatorin LAGEN
Büroanschrift: Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Hindenburgstraße 2 - 4, Raum 3.006 (3. OG)
Postadresse: Emmichplatz 1, 30175 Hannover
Telefon: 0511/3100 7329
E-Mail: [email protected]
Website: http://www.nds-lagen.de
Facebook-Präsenz: https://www.facebook.com/nds.lagen.de
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Die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen
LAGEN vergibt vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2017 die Stelle einer
Wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in
(E 13 TV-L, 50%)
Die LAGEN hat sich zum Ziel gesetzt, die Vernetzung der Geschlechterforschung in Niedersachsen zu fördern, die
erfolgreiche Kooperation der Einrichtungen zu stärken, gemeinsame Projekte in Forschung und Lehre anzubahnen
und die wissenschaftspolitische Interessenvertretung abzustimmen.
Die ausgeschriebene Stelle soll die Forschungskoordinatorin unterstützen, die das vom MWK finanzierte
zweijährige Projekt zur Förderung von Forschungsverbünden in Niedersachsen koordiniert. Das Projekt dient
dazu, tragfähige Forschungskooperationen im Bereich der Geschlechterforschung zu entwickeln und diese international sichtbar zu machen. Ziel ist, thematische Forschungsverbünde zu entwickeln und Förderanträge zu
stellen. Die wissenschaftliche Mitarbeiter_in unterstützt bei der thematischen Arbeit, bei Antragstellungen, bei Publikationen sowie der internationalen Vernetzung und organisiert Workshops und Tagungen in Zusammenarbeit mit
der Forschungskoordinatorin. Ein Arbeitsschwerpunkt wird die Organisation einer internationalen und interdisziplinären Tagung sein, die die LAGEN im Frühjahr 2017 ausrichten wird.
Aufgaben:
•
Unterstützung bei Drittmittelanträgen
•
Unterstützung bei Publikationen, Workshops und Veranstaltungen
•
Kommunikation mit den Mitgliedseinrichtungen der LAGEN sowie mit der Geschäftsstelle
•
Enge Zusammenarbeit mit der LAGEN-Forschungskoordinatorin
•
Unterstützung bei administrativen Abläufen des Projektes
Einstellungsvoraussetzung ist ein Studienabschluss mit einem Schwerpunkt in Gender Studies.
Erwünscht sind:
•
Erfahrung in Drittmittelakquise und -bewirtschaftung
•
Erfahrung mit interdisziplinären Verbundprojekten, auch mit Akteur_innen verschiedener Fachkulturen
•
Erfahrungen in Verwaltung und Wissenschaftsmanagement
•
Hervorragende Englischkenntnisse und der sichere Umgang mit Informationstechnologien
•
Eigenständiges Arbeiten, Durchsetzungsvermögen, Flexibilität und Teamfähigkeit
Dienstort wird vermutlich Hannover sein.
Die LAGEN strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an
und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen werden bei
entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Weitere Auskünfte erteilen Prof. Dr. Corinna Onnen ([email protected]) und Dr. Beate Friedrich
([email protected]). Informationen zur LAGEN finden Sie unter: http://www.nds-lagen.de
Bewerbungen mit Lebenslauf und Zeugnissen sind ausschließlich in elektronischer Form in einem Dokument bis
zum 30. Juni 2016 zu richten an: Prof. Dr. Corinna Onnen, Sprecherin der LAGEN, [email protected]
Verbundprojekt: Vorsorgendes Wirtschaften
Transformationen in Ökonomie und Politik (TraVo)
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
Leuphana Universität Lüneburg
SAVE THE DATE
„Sozial-ökologische Transformationen“ einerseits und "Nachhaltigkeit und
Genderperspektiven" andererseits werden zwar breit, doch noch weitgehend
unverbunden diskutiert. Dabei gewinnen Chancengerechtigkeit und transformative
Gerechtigkeit sowiedas Konzept „Vorsorgendes Wirtschaften“ zunehmend an
Bedeutung.
Das einjährige BMBF-geförderte Verbundvorhaben1 TraVo „Vorsorgendes
Wirtschaften: Transformationen in Ökonomie und Politik“ zielt neben der Vernetzung
entsprechender Akteur*innen unter anderem darauf, Genderperspektiven in den
Diskurs zu Transformationen in Richtung Nachhaltigkeit zu integrieren sowie die
Gendersensibilität in politischen Beratungsgremien zu erhöhen.
Wir laden Sie ein, im Rahmen unserer Abschlusskonferenz über die Ergebnisse des
Verbundvorhabens und über Handlungsansätze zur gendersensiblen Gestaltung einer
Transformation zur Nachhaltigkeit zu diskutieren.
Mit uns die Zukunft
Nachhaltige Transformationen brauchen andere
Geschlechterverhältnisse
am 11. und 12. Juli 2016
an der Leuphana Universität Lüneburg
Auszüge aus dem Programm:
1. Tag: Eröffnungsvortrag von Dr. Daniela Gottschlich zur Frage, warum es
geschlechtersensible Ansätze für eine große Transformation braucht; parallele
Workshops zum Thema „Zwischen Transformation und Beharrung“, in dem die
Ergebnisse des Verbundorhabens diskutiert werden
2. Tag: anknüpfend an den Vortag Arbeitsgruppen zum Thema „Wirklich
transformativ?“; Podiumsdiskussion zur Frage "Wie würde eine gendersensible
Transformationsgeschichte erzählt – und weshalb wird sie es nicht?",
Teilnehmer*innen (u.a.) Prof. Dr. Miranda Schreurs (SRU), Prof. Dr. Angelika Zahrnt
(ehemals RNE), Prof. Dr. Vicky Temperton (Forschungsdekanin der Fakultät
Nachhaltigkeit in der Leuphana Universität Lüneburg) und Prof. i. R. Dr. Adelheid
Biesecker (Universität Bremen)
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
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Prof. Dr. Sabine Hofmeister
Dipl.-Umweltwiss. Katharina Moths
Andrea Amri-Henkel M.Sc.
Leuphana Universität Lüneburg
Fakultät Nachhaltigkeit
Institut für Nachhaltigkeitssteuerung
(INSUGO)
Fach Umweltplanung
Verbundvorhaben "Vorsorgendes
Wirtschaften - Transformationen in
Ökonomie und Politik" (TraVo)
Scharnhorststraße 1, C11.124
21335 Lüneburg
Kontakt:
Dipl.-Umweltwiss. Katharina Moths
Fon 04131.677-1348
[email protected]
www.leuphana.de/INSUGO
27. April 2016
Deborah Valenze
Columbia University, New York (History)
Milk:
A Lost Encounter with Population Pre-History
Vortragssprache: Englisch
NatureCultures
of Milk
KulturNaturen der Milch:
Feministische Perspektiven
11. Mai 2016
Sagari Ramdas
Secunderabad, Indien (Veterinary medicine)
Resisting the Capitalist Global Patriarchal
Agro-Industrial Dairy Systems:
Women Leading the Challenge
Vortragssprache: Englisch
25. Mai 2016
Greta Gaard
University of Wisconsin River Falls (Ecofeminism/English Studies)
Critical Ecofeminism:
On Milk Flora and Fauna
Vortragssprache: Englisch
08. Juni 2016
Barbara Orland
Universität Basel (Pharmaziegeschichte)
Fluide und Eigensinnig:
Biomaterialien in den Material Culture Studies
Vortragssprache: Deutsch
22. Juni 2016
Andrea Fink-Keßler
Kassel (Agrar- und Regionalentwicklung)
Gute Milch – schlechte Milch – gefährliche Milch:
Streiten über Milchqualität(en) in Zeiten
gesellschaftlichen Wandels
Vortragssprache: Deutsch
06. Juli 2016
Susanne Bauer, Birgit Blättel-Mink,
Diana Hummel, Verena Kuni,
Susanne Lettow, Christine Löw,
Susanne Opfermann
Milch, Macht und eine „Multispecies Perspective“:
Roundtable der AG Wissenspraktiken und
Wirkungsketten. Transdisziplinäre Perspektiven auf
NaturKulturen
Foto © Max Froumentin
lapin-bleu.net
Vortragssprache: Deutsch
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, PEG-Gebäude, R. 1.G 191,
jeweils mittwochs, 18-20 Uhr c.t.
Weitere Informationen:
www.cgc.uni-frankfurt.de/cgc-lehre-colloq.shtml
Im transdisziplinären Verbundprojekt „Diversity Turn in Land Use Science: Die Bedeutung sozialer
Diversität für nachhaltige Landnutzungsinnovationen am Beispiel des Vanilleanbaus in Madagaskar“
ist am Institut für Diversitätsforschung (Sozialwissenschaftliche Fakultät) der Georg-AugustUniversität Göttingen ab dem 1.06.2016 die Stelle einer/eines
wissenschaftlichen Mitarbeiterin (Doktorandin)/
wissenschaftlichen Mitarbeiters (Doktorand)
mit 65% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 25,87 Stunden/Woche) befristet bis zum
31.03.2020 zu besetzen (Entgeltgruppe 13 TV-L). Es besteht die Möglichkeit zur Promotion im
Themenfeld des Teilprojekts „Machtverhältnisse“. In dem Teilprojekt sollen die Auswirkungen der
vertikalen Integration des Vanille-Anbaus in Madagaskar auf die Machtverhältnisse innerhalb und
zwischen Vanille-anbauenden Haushalten sowie zwischen den Haushalten und Dorfgemeinschaften
und ihren Handelspartner/innen in intersektionaler Perspektive untersucht werden.
Nähere Informationen zu der Stelle finden Sie auf den Seiten des Instituts für Diversitätsforschung:
https://www.uni-goettingen.de/de/445828.html sowie auf der Projektseite: https://www.unigoettingen.de/de/529181.html
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form bis zum
07.04.2016 erbeten an: Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Diversitätsforschung, Prof.
Dr. Andrea D. Bührmann, Platz der Göttinger Sieben 3, 37073 Göttingen; E-Mail:
[email protected]
Am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Bochum (Bochum University of Applied
Sciences) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Projektstelle als
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
(mit der Möglichkeit einer kooperativen Promotion)
im Forschungsprojekt „Nachhaltiger Konsum unter Genderperspektive“ befristet für die
Dauer von drei Jahren mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 50 % (zurzeit 19 Stunden und
55 Minuten) zu besetzen.
Projektleiterin an der Hochschule Bochum ist Frau Dr. Susanne Stark, Professorin für
„Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Marketing, unter besonderer Berücksichtigung von
Genderfragen“.
Nachhaltiger Konsum als gesellschaftliches Ziel ist dringend notwendig, um die großen
sozialen und ökologischen Probleme unserer Zeit zu lösen. Marketingtreibende Unternehmen
und NGOs müssen hierzu einen Beitrag leisten – ebenso wie die Konsumentinnen und
Konsumenten. Marketing an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Markt kommt hier
eine besondere Bedeutung zu. Aber was genau ist nachhaltiger Konsum, welche
Stellschrauben beeinflussen diese Konsumhaltung? Bestehen geschlechterdifferente
Nachhaltigkeitskompetenzen und –strategien? Wie können Marketingtreibende
gendersensible Kommunikationsstrategien entwickeln? Diese Fragen sollen sowohl
modelltheoretisch als auch empirisch untersucht werden.
Geboten werden eine intensive Betreuung durch die Projektleiterin und die Möglichkeit zur
Erstellung einer kooperativen Promotion.
Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.
Aufgaben:
- Konzeption und selbstständige Bearbeitung des Forschungsprojekts „Nachhaltiger Konsum
unter Genderperspektive“,
- Entwicklung modelltheoretischer Ansätze zur Analyse des Konsumverhaltens unter
Genderperspektive,
- Durchführung quantitativ-empirischer Untersuchungen im Rahmen des Projekts,
- Betreuung Wissenschaftlicher Hilfskräfte im Rahmen des Projekts,
- Selbständige Erstellung wissenschaftlicher Abschlussberichte und entsprechender
Publikationen in Fachzeitschriften sowie Erstellung und das Halten von Vorträgen,
- Projektbezogene Organisation und Verwaltung,
- Korrespondenz mit Projektpartnern innerhalb und außerhalb der Hochschule Bochum.
Einstellungsvoraussetzungen:
-
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Universitätsdiplom)
auf dem Gebiet der Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften,
Solides Fachwissen im Bereich Marketing und Konsumentenverhalten,
Idealerweise Erfahrungen, zwingend Interesse an den Themen Nachhaltigkeit,
Nachhaltigkeitswissenschaften und an Genderforschung,
Sehr gute Englischkenntnisse und gute Kenntnisse in MS Office,
SPSS-Kenntnisse sind von Vorteil,
Hohes Maß an Eigeninitiative und Bereitschaft zur Teamarbeit.
Wir wünschen uns mehr Wissenschaftlerinnen an unserer Hochschule und freuen uns
daher besonders über Bewerbungen von Frauen. Seit April 2008 ist die Hochschule
Bochum als familiengerechte Hochschule zertifiziert.
Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter bzw. Gleichgestellter im Sinne des SGB IX
sind ausdrücklich erwünscht.
Reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte ausschließlich in Kopien und nicht in Mappen ein, da
diese nicht zurückgesandt und nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens vernichtet werden. E-Mail
Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Fachliche Rückfragen bitte per Mail an Prof. Dr.
Stark richten ([email protected]).
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 01.04.2016 unter der Angabe der
Kennziffer: FBW-ro-163 erbeten an den:
Präsidenten
der Hochschule Bochum
Lennershofstr. 140, 44801 Bochum
Call for Abstracts
DN18 - Gender Studies meets Diskursforschung meets Gender Studies:
Verschränkungen, Berührungspunkte, Spannungsverhältnisse und Fragen
ihrer Begegnungen
18. DiskursNetz-Tagung an der Universität Paderborn
vom 8. September 2016 (9 Uhr) bis 9. September 2016 (17 Uhr)
http://www.dn18.diskursanalyse.net
Fokus. Wie lässt sich das Verhältnis von Diskursforschung und Gender Studies beschreiben?
Welche Perspektiven eröffnen sich die beiden Wissenschaftsfelder gegenseitig und was
können sie voneinander lernen? Wo sind sie bereits stark miteinander verwoben und welche
Potenziale aber auch Spannungen zeigen diese Verschränkungen? Welche Berührungspunkte
werden im Verhältnis beider Wissenschaftsfelder oder vom Blick des einen
Wissenschaftsfeldes auf das andere gesehen? Diese Fragen rund um das Aufeinandertreffen
von Diskursforschung und Gender Studies stehen im Zentrum der 18. DiskursNetz-Tagung.
Ziel ist, sowohl die Ansätze der Gender-Diskurs-Forschung zu präsentieren als auch
spezifische Aspekte wie Method(ologi)en, Rezeptionsgeschichte und unterschiedliche
disziplinäre Entwicklungen mit Blick auf deren Beitrag für Diskursforschung und Gender
Studies ins Licht zu rücken.
Zielgruppe. Wir laden all jene ein, die sich in dem einen und/oder anderen Wissenschaftsfeld
sowie
in
Grenzbereichen
bewegen
oder
aus
der
Perspektive
anderer
wissenschaftstheoretischer Positionen einen Beitrag zum Verhältnis von Diskursforschung
und Gender Studies leisten möchten. Uns interessiert ein produktiver Austausch über Diskurs
und Gender.
Hintergrund. Sowohl die Gender Studies als auch die Diskursforschung sind im
deutschsprachigen Raum zwei vergleichsweise junge Wissenschaftsfelder, die sich durch eine
große Dynamik und zunehmende Etablierung auszeichnen. Beide sind interdisziplinär
ausgerichtet und weisen eine aktive wissenschaftliche Community mit eigenen Netzwerken,
Buchreihen und Zeitschriften auf. Inhaltlich verbindet sie das Paradigma der Konstruktion
und der Performativität, d. h. Gegenstände werden nicht als naturgegeben betrachtet, sondern
als sozial hergestellt. Ihre Frageperspektive richtet sich auf das, was als Wahrheit und Norm
generiert wird und diese verbindlich macht. Somit verwundert es nicht, dass in den Gender
Studies seit Ende der 1970er Jahre (post-)strukturalistische Theorien rezipiert wurden und
Geschlecht auch als diskursives Konstrukt begriffen wird. Seit der Debatte um Judith Butlers
Gender Trouble ab 1990 haben sich die Forschungsaktivitäten rasant ausgedehnt und die
Diskursanalyse gehört als Theorie und Methode inzwischen zum Kanon der
Geschlechterforschung. Zugleich untersuchen Diskursanalysen, wie u.a. das Soziale,
Politische, Pädagogische, Technische kategorial hervorgebracht wird – Gender ist dabei eine
zentrale Dimension. Trotz einer epistemologischen, theoretischen und methodischen
Schnittmenge beider Wissenschaftsfelder ist ein expliziter Austausch mit dem Blick auf den
gegenseitigen Nutzen selten. Ausdruck dieser teils stark getrennten Sphären ist u. a. die nur
vereinzelte Präsenz von Geschlechterforscher_innen im DiskursNetz. Dies ist für uns Anlass,
den Austausch ins Zentrum unserer Tagung zu stellen.
Themenfelder. Interessant sind insbesondere „Kristallisationspunkte” oder „Knackpunkte”,
an denen in Diskursforschung und Gender Studies gearbeitet wird und an denen sich
Verschränkungen, Berührungspunkte, Fragen und Spannungsverhältnisse zeigen. Mögliche
Themen sind hierbei:
- die Konzeption der sozialen Konstruktion,
-
das Verhältnis von Dekonstruktion und Differenzen,
die Theoretisierung und Analyse von Materialitäten,
Fragen des Verhältnisses zu sozialen Bewegungen und
die politische Dimension von Studien und Wissenschaft.
Dies ist nur eine Auswahl von Punkten, die um andere Aspekte erweitert werden können,
sodass die eingereichten Themen den eigenen Interessen entsprechen. Die Vorträge können
sowohl auf konkrete Gegenstände ausgerichtet sein (Subjektivierung, Körper, Soziale
Bewegungen, Medien, Bildung …) als auch Auseinandersetzungen auf einer Metaebene zu
Theorien und Methoden bzw. historischen Bezügen führen.
Neben Vorträgen bieten wir Raum für Poster, die Einblicke in geplante, laufende oder
abgeschlossene Forschungsprojekte zum Tagungsthema, aber auch zu allen anderen Themen
der Diskursforschung geben.
Sprachen. Die primäre Tagungssprache ist Deutsch, Vorträge und Diskussionsbeiträge
können jedoch ebenso auf Englisch gehalten werden. Wir ermutigen jede Person, die Sprache
zu wählen, in der sie am gewandtesten ist. Internationalität und die Ausdrucksmöglichkeiten
der Sprachen stehen in einer nicht auflösbaren Spannung. Anstatt einer Konferenz nur in der
englischen Sprache abzuhalten, möchten wir der Strategie eines Nebeneinanders von
Sprachen folgen, wissend, dass dies auch nur einen Kompromiss darstellt.
Einreichungen Vorträge. Wir bitten um ein Abstract für einen Beitrag bis zum 31. März
2016.
Dieser
ist
mit
dem
Formular
auf
der
Tagungs-Webseite
http://www.dn18.diskursanalyse.net einzureichen. Eine Rückmeldung erhalten Sie Ende April
(max. 2000 Zeichen Text, 500 Zeichen Literatur).
Einreichungen Poster. Vorschläge für Posterbeiträge können vom 1. Mai bis 31. Juli
ebenfallsauf der Tagungs-Webseite eingereicht werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Organisationsteam unter [email protected]
Antje Langer (Universität Paderborn)
Juliette Wedl (Braunschweiger Zentrum für Gender Studies)
Felicitas Macgilchrist (Georg-Eckert Institut - Leibniz Institut für internationale
Schulbuchforschung)
Cornelia Dinsleder (PH Nordwestschweiz, Universität Basel)
Daniel Wrana (PH Nordwestschweiz, Universität Basel)
Call for Paper
Ästhetik und Geschlecht
Jahrestagung des ZIF – Zentrum für interdisziplinäre Geschlechterforschung der Universität
Hildesheim
21.-23. September 2016
Wie hängen Ästhetik und ästhetische Urteilskraft, also Wahrnehmungen, Empfindungen, Vorlieben,
Konstruktionen, Repräsentationen und Inszenierungen in Bezug auf Geschmack, Stil und Schönheit,
mit Geschlecht zusammen? Was zunächst eine Frage für die Künste bzw. eine philosophische Frage
und somit hauptsächlich ein Themenfeld für die Kunst- und Kulturwissenschaften, die Sprach- und
Literaturwissenschaften, also die Geisteswissenschaften zu sein scheint, stellt ich als Problematik
ebenso in den Sozial- wie den Technik-, Lebens- und Naturwissenschaften. Die Jahrestagung des ZIF
bietet ein Forum für die Diskussion über den Zusammenhang zwischen Ästhetik und Geschlecht
über Disziplingrenzen hinweg.
Die Tagung lädt alle Forscher_innen ein, die sowohl an einer konzeptionellen Diskussion,
analytischen Schärfung und empirischen Erforschung der Ästhetisierung der Geschlechterverhältnisse einerseits als auch der Vergeschlechtlichung ästhetischer Praktiken und Phänomene
andererseits interessiert sind. Die Tagung fokussiert die folgenden drei Schwerpunktthemen.
Geschlecht und Ästhetik zwischen Natur und Kultur: Ästhetische Bildung und Erziehung –
Öffentliche Räume und ihre Architekturen – Technik, Mobilität und Transport
Wer nach der Ästhetisierung der Geschlechter und der Geschlechterverhältnisse fragt, reflektiert wie
wir Geschlecht und Geschlechterverhältnisse wahrnehmen und konstruieren. Wie kann von
Geschlecht und Ästhetik gesprochen werden, ohne zwischen Natur und Kultur als je eigene Gesetzoder Regelmäßigkeiten unterscheiden zu müssen oder zu können? Und was lässt sich möglicherweise
auf ein komplexes Zusammenspiel von Kultur und Natur zurückführen?
Die Frage nach dem Verhältnis von Natur und Kultur stellt sich bspw. aus der Perspektive von
informellen wie formellen Bildungsräumen, der ästhetischen Bildung und Kulturvermittlung, von
öffentlichen Plätzen, Räumen und ihren Architekturen sowie der Gestaltung und Planung von
Transport und Mobilität. Wie sehr geht Geschlecht ein in die Gestaltung, die Funktionen und die
Nutzung technischer Innovationen und öffentlicher Räume, in die kuratorische Praxis und den Besuch
von Kunst-, Natur-, Technik- und ethnologischen Museen? Wie werden dabei Geschlechterrollen
stabilisiert und destabilisiert? Und inwiefern zeigt sich eine Vergeschlechtlichung der ästhetischen
Dimensionen in diesen Feldern? Inwiefern sind sozialanthropologische und philosophische
Überlegungen zum komplexen Wechselspiel von Natur und Kultur in der Erforschung dieser
Fragestellungen relevant?
Populäre Medien, Alltagskultur und Jugendszenen: Schöne Bilder und Dinge – Geschlechtliche
Attribute – Sinnliche Wahrnehmung und Empfindung
Die Populäre Kultur verbreitet unaufhörlich Bilder und Muster von Männlichkeit und Weiblichkeit,
aber auch für Formen der Beziehung zwischen den Geschlechtern. Wie wandelt sich die ästhetische
Ausstrahlungskraft geschlechtlicher Attribute und welche Frauen- und Männerfiguren werden dabei
in der Geschichte der populären Medien (Groschenroman, Film, Musik, Fernsehen, Illustrierte,
Werbung, soziale Netzwerke) geliebt und verehrt? Sind es irritierende, subversive oder normierte
Geschlechterbilder; sind es wie zu Beginn der Kinogeschichte Stilisierungen des Außergewöhnlichen
oder haben sich die ästhetischen Konturen der als alltäglich inszenierten Weiblichkeit und Männlichkeit durchgesetzt?
Auch alltägliche Beziehungswelten und Jugendszenen sind durchdrungen von einer Ästhetisierung
der Geschlechter, etwa über stilisierte Gesten und Mode. Werden im Styling der Kleidung, der
Frisuren, der Körper und Körperbewegungen die Unterschiede der Geschlechter betont, gar
hypostasiert oder eingeebnet? Oder in Formen des Patchworks als „queer“ bzw. „transgender“
hybridisiert? Und wie steht es um das Wechselspiel von Ästhetik und Geschlecht in den Dingen des
Alltags, in Spielzeugen, Möbeln, Geschirr und Kochutensilien, in Plattensammlungen, Smartphones
und Automobilen? Und geschieht dies vorrangig auf visueller Ebene – oder ebenso auf den Ebenen
auditiver, olfaktorischer oder taktiler Empfindungen und deren Verfeinerung?
Figuren und Figurationen in Kunst und Literatur: Geschlechterinszenierungen und ästhetische
Praxis
Bezieht man den Zusammenhang von Geschlecht und Ästhetik zunächst auf Körperlichkeit, so
geraten zuerst die darstellenden Künste wie Tanz und Theater, inklusive des Musiktheaters, aber
auch außereuropäische Kunstformen wie z.B. die Kampfkünste in den Fokus des Interesses. Doch
auch die die bildenden Künste, Musik und Literatur sind Felder der Stabilisierung wie Destabilisierung
von Geschlechterrollen. Inwiefern lässt sich neben einer Ästhetisierung von Genderperformances im
bildlich Dargestellten auch die Praxis des Sehens auf Geschlecht beziehen? Inwiefern sind geschlechtliche Attribute in „reiner“ Musikalität enthalten? Und wie wandeln sich geschlechtliche Attribute
sowohl in der literarischen Figurendarstellung und Komposition als auch in den ästhetischen
Praktiken und der Legitimität bzw. den Geltungsansprüchen von Kunstrichtungen und Genres?
Inwiefern sind in der Geschichte und Gegenwart der Künste geschlechtliche Dimensionen für die
Ausprägung ästhetischer Konventionen und Stilrichtungen bedeutsam? Wie hängen ästhetische
Praktiken der Produktion, Gestaltung und Präsentation mit geschlechtlichen Attributen zusammen?
Welche Rolle spielt Geschlecht in den Stilisierungen der Ansprüche und Ziele in Form von Manifesten
oder Losungen, im Engagement in künstlerischen und literarischen Bewegungen und den
Selbstinszenierungen der Künstler- und Autor_innen?
Wir bitten um die Einreichung von Vorschlägen für Poster (A0) und Beiträgen zu Parallel Sessions
(20-25 min Vortrag, 10-15 min Diskussion), die sich, wenn möglich, den thematischen Schwerpunkten zuordnen, mit:
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Angaben zu Format und thematischem Schwerpunkt
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Beitragstitel
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Angaben zu den Beitragenden, inkl. E-Mail-Adresse
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Abstract zum Beitrag, für Posters im Umfang von max. 1.000 Zeichen, für Parallel Sessions im
Umfang von max. 2.500 Zeichen
Termin zur Einreichung der Abstracts (in den gängigen Dateiformaten): Bis 15.04.2016
Kontaktadresse: [email protected]; Betreffzeile: Ästhetik.
Kathrin Audehm und Annemarie Matzke
(Tagungsorganisation)