Um die Sicherheit der Kinder besorgt

R heintaler Bote
Mittwoch, 17. Juni 2015
Nr. 25 • 14. Jahrgang • Auflage 34´082
Woche
ich jede
bringt m n Briefkasten
in Ihre
DIE WochEnzEItung | Am Marktplatz «Haus Münzhof» | 9400 Rorschach | Inseratenannahme Telefon 071 844 23 50 | Redaktion Telefon 071 844 23 56 | [email protected] | www.rheintaler-bote.ch
In der neuen Rubrik «Frisch vo dä
Läbera» stellen
wir heute Claudia
Rohrhirs aus Marbach vor
Seite
Stefan Oehler vom
Gleitschirmclub
«Rheintalgliders»
über die grenzenlose Freiheit in
der Luft
3
Seite
6
Am Wochenende
fand das 62.
Rheintaler Gesangsfest mit
Fahnenweihe in
Rüthi statt
Seite
Norbert
und Philipp Frei
führen das
Strandbad
Diepoldsau
8
Seite
20
Um die Sicherheit der Kinder besorgt
Aktuelles
So hat die Region
abgestimmt
OBERRIET Eine IG setzt sich für die Wiedereinführung des Fussgängerstreifens an der Montlingerstrasse ein
In einer Petition fordert die
«IG Fussgängerstreifen Nr. 796
Montlingerstrasse» den Gemeinderat Oberriet auf, eine
Lösung zu finden. Denn mit
dem Verschwinden des Fussgängerstreifens sei die Strassenüberquerung für Schulkinder nicht mehr sicher.
Mit der Sanierung der Montlingerstrasse in Oberriet wurde auch
der Fussgängerstreifen auf Höhe
der Schreinerei Wüst entfernt. Eine aufgemalte Verkehrsinsel zwei
orange Pfähle mit gelben Fussstapfen ersetzen nun den altbewährten Fussgängerstreifen. «Das
können wir so nicht akzeptieren.
Deshalb haben wir uns zu einer Interessengemeinschaft
zusammengeschlossen und eine Petition
an den Gemeinderat eingereicht.
Wir wollen den Fussgängerstreifen
zurück», erklärt IG-Sprecher Carlo Tomasini.
Fortsetzung auf Seite 3
Neue Rubrik
FRISCH VO DÄ LÄBERA Der
Rheintaler Bote präsentiert Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in der heutigen Ausgabe zum
ersten Mal die neue Rubrik
«Frisch vo dä Läbera». Die Redaktion wird darin künftig regelmässig Personen aus der Region vorstellen. Sie kennen eine
besondere Peson, die unbedingt
mitmachen sollte? Dann melden Sie sich bei uns per Post an:
Rheintaler Bote, Marktplatz 4,
9400 Rorschach oder [email protected]
red
Seite 3
Ihr Inserat und der
ganze Rheintaler
Bote sind online!
Der heisse Draht
zum Inserat
Wir beraten Sie gerne
Tel 071 844 23 50
Fax 071 844 23 51
[email protected]
www.rheintaler-bote.ch
R heintaler Bote
Region Nebst den nationalen
und kantonalen Abstimmungen, gab es auch regionale Themen, die am vergangenen Abstimmungssonntag beschlossen
wurden.
So haben sich die Stimmbürger
von Rebstein entschieden, dass
das Progy-Zentrum nicht saniert und erweitert wird. Der
Kreditantrag wurde mit 541
Nein-Stimmen (508 Ja-Stimmen) knapp abgelehnt. Auch die
zweite Vorlage wiesen die Rebsteiner Bürger zurück. Die Initative »Sicherer Fuss- und Radweg erhielt 651 Nein-Stimmen
und 398 Ja-Stimmen. Die Rebsteiner Schulbürger wählten
Conny von Känel mit 764 Stimmen zum neuen Mitglied des Primarschulrates. Das absolute
Mehr lag bei 392 Stimmen.
Bild: mm
Tanja und Carlo Tomasini setzten sich zusammen mit weiteren AnwohnerInnen dafür ein, dass der Fussgängerstreifen in Oberriet wieder aufgemalt wird.
«Die Sicht eines Täters»
RHEINECK Alexander Rohner nimmt Stellung zu seiner Töff-Amokfahrt
Das Video seiner Amokfahrt
hat Alexander Rohner aus
Rheineck berüchtigt gemacht.
Nun veröffentlichte der Töfffahrer ein Statement, wie es zu
der Raserei kam.
Im September letzten Jahres filmte sich Alexander Rohner aus Rheineck bei seiner halsbrecherischen
Töfffahrt, die in einer Streifkollision mit einem Polizeiauto endete. Daraufhin fielen auf beiden Seiten wüste Beleidigungen. Das Video sorgte für grosse Beachtung –
auch weil darauf zu sehen ist, wie
ein Polizist auf den Töfffahrer einschlägt.
Nun meldete sich der Töfffahrer auf
Facebook zu Wort: «Ich weiss, dass
ich einen grossen Fehler begangen
habe und damit Menschenleben
gefährdet habe. Ich übernehme die
volle Verantwortung für meine kriminelle Tat», schreibt Rohner in
seiner Stellungsnahme. Die Wut auf
die Behörden habe ihn zu der
Amokfahrt veranlasst. Diese habe
den zweifachen Familienvater
nicht unterstützt, als er dringend
Hilfe benötigte. Denn nach einem
Burnout, der Diagnose seiner Frau,
die an MS erkrankte, und dem Konkurs seines Geschäftes, habe er mit
enormen
Existenzängsten
zu
kämpfen gehabt. «Am Geburtstag
meines Sohnes erhielt ich einen
weiteren negativen Brief von den
Behörden. Ich setzte mich auf den
Töff, um den Kopf zu lüften und
wurde von meinen Gefühlen übermannt – ich gab nur noch Gas»,
schreibt Rohner. Das Verfahren
wegen seiner Raserfahrt läuft noch.
mm
restaurant bar
seminar
10-200 plätze
marbach sg
071 770 00 70
Grösstes
Grümpelturnier
im Rheintal
Haben Sie zuwenig Zeit
für die Pflege und Betreuung
Ihrer Angehörigen?
Unsere Stärken für Jung und Alt:
flexibel, persönlich und individuell
Kantonale Spitex ab 10 Min. bis 24 Std.
Pikett/Pflege und Betreuung
Tel. 071 845 48 41
www.pb-ostschweiz.ch
Krankenkassen anerkannt
Neuer Schulratspräsident und
neuer Stadtrat
In Diepoldsau wurde ein neuer
Schulratspräsident gesucht und
gefunden. Im
zweiten Wahlgang setzte sich
Partick Spirig
gegen seine beiden
Kontrahenten durch.
Er erhielt 773 Patrick Spirig.
Stimmen. Sarah Bösch bekam 520 Stimmen
und Marcel Weber 351 Stimmen.
In Rheineck wurde Bürger Simon Näscher neu in den Stadtrat gewählt. Er
erhielt 531 von
569
gültigen
Stimmen. Das
absolute Mehr
lag bei 285
Stimmen. mm
Simon Näscher.
3. bis 5. Juli 2015
58. GRÜMPEL
Jetzt anmelden
www.gruempel-fcruethi.ch
Der erste Online-Shop
für Parkettboden im Rheintal.
www.ländleparkett.at
aebi's
Bilderbogen
Seite 8
Rheintaler Bote, 17. Juni 2015
Projekt Blues Rock
begeisterte
WIDNAU Am Samstagabend
fand in Widnau das Projekt Blues
Rock statt – mit Erfolg. Die Bands
Whites Fences, Maze und brROCKoli heizten den Zuschauerinnen und Zuschauern ordentlich ein.
Für Sie war unterwegs: Jeannette Sieber
Zuckerwatte, Magenbrot und Co.
DIEPOLDSAU Am Wochenende
fand bei warmen Temperaturen
das jährliche Kilbifest in Diepoldsau statt.
Für Sie war unterwegs: www.partyfun.ch
62. Gesangsfest mit
Fahnenweihe
RÜTHI Der Männerchor organisierte am vergangenen Wochenende das 62. Rheintaler
Gesangsfest.
Während
am
Samstag der Gesang im Mittelpunkt stand, fand am Sonntag die
Fahnenweihe statt.
Für Sie war unterwegs: Hansueli Eggenberger