Damnbusia - Gambusia Control Homepage

Das Magazin für alle Freunde Lebendgebärender Zahnkarpfen
DGLZ
Rundschau
RUNDSCHAU
SONDERDRUCK
Sonderdruck
Gambusia
(Damnbusia)
holbrooki,
der „Killerfisch“
Aarn Aarn und
Peter J. Unmack
2007
34. Jahrgang
DGLZ 07 1
ISSN 0938-7455
RUNDSCHAU
SONDERDRUCK
Naturschutz
Gambusia (Damnbusia)
holbrooki, der „Killerfisch“
Gambusen (speziell G. holbrooki) werden auch gerne Moskitofische
genannt, in der Annahme, sie seien die idealen Fische zum Eindämmen von Mückenlarven. Wir würden als Bezeichnung für diese Art
außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets lieber die Bezeichnung „Damnbusia“ vorschlagen. Dies soll nicht diesen armen,
unschuldigen Fisch verdammen, aber es soll weitere Kreise informieren, dass diese Art zur großen Plage werden kann und es in vielen
Fällen bessere Mückenbekämpfungsmethoden gibt. Deshalb glauben wir, dass „Damnbusia“ eine weitaus informativere Bezeichnung wäre als der irreführende Name Moskitofisch.
V
iele fragen uns natürlich, was
sie statt den Gambusen
zur Mückenkontrolle einsetzen
sollen? Nun, fast jeder Fisch frisst
Mückenlarven. Versuchen sie mal, in
irgendeinem Fischgewässer eine Mückenlarve zu finden...
Die beste Lösung ist, einen einheimischen Fisch zu finden, der relativ anspruchslos ist und sich in dem betreffenden Gewässer fortpflanzen kann. Welche
Art das ist, hängt natürlich vom Ort ab,
aber für die meisten Gegenden gibt es
geeignete Arten, die schon in ihrer Nachbarschaft vorhanden sind. Und nehmen
sie bitte unbedingt auch, wenn möglich,
Tiere aus ihrem örtlichen Flusssystem
und nicht die gleiche oder ähnliche Art
von außerhalb, da es oft signifikante Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Fundorten gibt.
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Gambusia und Mückenbekämpfung
G. holbrooki und G. affinis stammen ursprünglich aus den südlichen und östlichen USA, sind aber inzwischen weltweit
verbreitet.
Wo durch Mücken verbreitete Krankheiten die Gesundheit der Menschen bedrohen und lokale Fischarten nicht geeignet sind, wie z.B. in den urbanen Gegenden Thailands oder Venezuelas, kann das
aussetzen von Poeciliiden (wie Gambusen
und Guppys) oft eine der wenigen
Bekämpfungsmöglichkeiten sein.
Diese Lebendgebärenden Zahnkarpfen sind sehr gut an stehendes Gewässer
angepasst und halten sich überwiegend
knapp unter der Wasseroberfläche auf,
wo sie die relative sauerstoffreiche
Oberflächenschicht nutzen.
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Allerdings ist die Effektivität der
Gambusen als Mückenkontrolle eher unklar. Die Gambusen bevorzugen
möglicherweise andere Insekten oder
Krebstiere als Futter, darunter vielleicht
auch Arten, die ihrerseits Mückenlarven
erbeuten. Da Gambusen keine embryonale Diapause wie manche Killifische
haben, sterben sie in saisonalen Gewässern aus und man muss dann wieder
ansiedeln. Außerdem wachsen Mückenlarven auch oft in wassergefüllten Baumhöhlen oder alten Kanistern auf, wo sie
vor räuberischen Vertebraten sicher sind.
Gambusen wirken als intraspezifische
Konkurrenz zu einheimischen Arten
durch Jagd auf Eier und Larven endemischer Fisch- und Froscharten. Nachteilige Einflüsse auf die australischen Arten Scaturiginichthys vermeilipinnis
(Pseudomugilidae), Chlamydogobius
squamigenus (Gobiidae), Pseudomugil
signifer und Kaulquappen (UNMACK &
BRUMLEY , 1991; UNMACK, 1992; WAGER,
1994, 1995; WAGER & UNMACK, in prep;
H OW E E T A L ., 1997; M O RG A N &
BUTTEMER, 1997; WEBB & JOSS, 1997).
G L OV E R (1989) berichtet, dass
Gambusen zum Rückgang von Chlamydogobius eremius und Leiopotherapon unicolor
in Südaustralien führten. Vermutungen,
dass Gambusen die Eier und Larven von
Regenbogenfischen stark bejagen, konnten von uns durch Feldstudien im oberen Orara-River, nahe Karangi, New
South Wales, nachgewiesen werden
(IVANTSOFF & A ARN, 1999). In Neuseeland zeigten BARRIER & HICKS (1994),
dass, obwohl die Gambusen durch die
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größeren Schlammfische (Neochanna
diversus) gejagt wurden, sie trotzdem deren Larven und Eier fraßen.
Auch viele Beispiele aus Nordamerika
zeigen einen negativen Einfluss durch
nichteinheimische Gambusen. So wurde
Poeciliopsis o. occidentalis aus fast seinem
kompletten Verbreitungsgebiet verdrängt.
Heute gibt es nur noch dort Populationen, wo es keine Gambusen gibt und in
einigen Quellen, wo bislang noch unbekannte Vorraussetzungen im Ökosystem
eine Koexistenz der beiden Arten ermöglicht. (MINCKLEY et al. 1991). Die
andere lokale Poeciliopsis-Unterart P .o.
sonoriensis ist ebenfalls in Gefahr, da die
Gambusen sich gerade erst auch im YaquiRiver-Flusssystem verbreiten. Die
Gambusen haben auch einen großen Einfluss auf einige Wüstenfisch-Populationen (Cyprinodon). Zwar ist noch kein Aussterben einer solchen Art vorgekommen,
allerdings sind einige Populationen stark
dezimiert worden. Untersuchungen von
UNMACK in Nevada (unpubliziert) zeigen, dass sich die Wüstenfisch-Populationen schon ein Jahr nach Dezimierung
der Gambusen durch Absammeln wieder
erholen. Es konnte aber gezeigt werden,
dass das Aussterben von Taricha totosaPopulationen in K alifornien von
Gambusen verursacht wurde.
Zur Überraschung von D IAMOND
(1996) werden in Südkalifornien
Gambusen von Amts wegen an jeden
freigiebig herausgegeben. Zitat:. „Ich rief
beim LA County Distrikt (Abt. west vector
control) an und erfuhr von einem Mitarbeiter: Ja, sie würden mir Moskitofische
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geben; nein, es entstünden keine kosten;
nein, ich müsste mich nicht ausweisen,
kein Formular ausfüllen oder angeben,
was ich mit den Tieren anfangen wolle;
nein, die Tiere sind harmlos und bergen
keine Risiken, auf die ich achten müsste;
ja, ich könne gerne 100 Stück haben.“
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Cyprinodontiformen-spezifische Mittel
erwägen.
Biologische Bekämpfungsverfahren
unterscheiden sich in der Pathogenität
und der Spezifität gegenüber den Zielwirten. Die Pathogenität kann durch die
selektive Aufnahme im Wirt oder ModellZusammenfassend gesagt gibt es reich- system (erweitert oder vermindert) geänlich Beweise, dass Gambusen endemi- dert werden, während die Spezifität
sche arten in Teilen Australiens, Neusee- normalerweise nicht abänderbar ist.
lands und Nordamerikas gefährden. DesPERLMUTTER & POTTER (1987) berichhalb muss man eine Strategie zur
Gambusia-Kontrolle entwickeln. Eine ten von einem Retrovirus, der bei
komplette Ausrottung der Bestände ist Poeciliiden mit Hautkrebsbildung assoziwahrscheinlich nicht möglich, und iert ist. Allerdings gibt es die Erkenntnis,
vielleicht auch nicht wünschenswert. Ei- dass einige Viren die Artbarriere übernige Möglichkeiten einer biologischen wunden haben. (z.B. der Übergang von
Bekämpfung werden im Folgenden be- HIV von Primaten zum Mensch in den
handelt. Andere Möglichkeiten, u.a. Än- 60er-Jahren). Deshalb ist eine virale Konderungen der Flussraten der Gewässer, trolle von Gambusen momentan nicht
Abfischen und Anwendung von Fisch- zweckmäßig.
giften, wurden auch probiert, sind aber
Viele bakterielle und Pilzkrankheiten
momentan außer Diskussion.
sind opportunistische Pathogene mit beMöglichkeiten einer biologischen grenztem Wirtsspektrum, so Bacillus
Gambusenkontrolle in Australien thuringiensis (giftig für Insekten) und
Aspargillus spp. (für Vögel). Allerdings
und Neuseeland
sind die Saprolegnia-Pilzarten, die man allDie vorgeschlagenen biologischen gemein bei verletzten Fischen findet, soBekämpfungsstrategien für schädliche wie Vibrio spp, die man regelmäßig bei
Wirbeltiere erfordern eine sorgsame Ab- toten Fischen nachweisen kann, nicht wirtswägung der davon ausgehenden Risiken spezifisch und hauptsächlich pathogen bei
für endemische oder domestizierte Ar- geschwächten Tieren.
ten. Die Cyprinodontiformes haben sich
Bei Gambusia holbrooki sind mindestens
wohl in der Kreidezeit entwickelt und
sie kommen nur in der Alten und Neuen 23 Parasitenarten nachgewiesen (ARTWelt westlich der Wallace-Linie vor. Des- HINGTON & LLOYD, 1989), Viele vielzellihalb sollte man beim Erarbeiten von Be- ge Parasiten (Nematoden und Cestoden)
kämpfungsmaßnahmen der Gambusen sind wirtsspezifisch, aber offensichtlich
in Australien und Neuseeland besonders nicht bei Fischen. Fischkrankheiten sind
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aber allgemein ziemlich schlecht untersucht. Neuere Untersuchungen über Protozoen (sieh Tabelle) bei Gambusia oder
anderen Cyprinodontiformes sind nicht
sehr zahlreich. Vielleicht limitieren auch
noch unbekannte endemische Parasiten
die weitere Verbreitung von Gambusen
außerhalb ihres Verbreitungsgebiets.
bezog, sind die Gründe für das Scheitern von Einbürgerungen oft nicht publiziert oder nur ungenügend untersucht. Gambusia-Populationen am Rande von etablierten Populationen haben
wohl erhöhten Stress und sind somit
anfälliger für Parasiten. Da Gambusen
omnivore, opportunistische Kannibalen sind, ist die Übertragung von ParasiGambusen haben einen Selektions- ten mit direkten oder indirekten Lebensvorteil gegenüber einheimischen Arten zyklen möglich.
in sich verschlechternden Lebensräumen
(v.a. verminderte Flussraten und EutroEine Sorge bei der biologischen Bephierung). Trotz der besser erforschten kämpfung eines exotischen Schädlings
Faktoren, die eine Verbreitung von ist das Risiko einer weiteren VermindeGambusia limitieren, wie Feinddruck, rung der Biodiversität, nachdem die Zielschnelle Fließgeschwindigkeiten, kaltes spezies erst einmal ausgerottet ist. Falls
Wasser und Salinität (SCHOENHERR, 1981; Gambusia in einen Lebensraum intergriert
ARTHINGTON & LLOYD, 1989; COURTENAY ist, könnte die Eradikaton eine Störung
& M EFFE , 1989; C ONGDON , 1994; verursachen, die noch weiteren Stress
NORDLIE & MIRANDI, 1996), ergibt eine auf die aquatische Fauna erzeugt. Diese
Analyse der nicht erfolgreichen Befürchtung gibt es z.B. im ZusammenEinbürg er ungsversuche, dass die hang mit der Kaninchenbekämpfung in
Besiedelung durch Gambusia opportu- Australien. Hier wird befürchtet, dass
nistisch ist. Während die Aufmerksam- nach Ausrottung der Kaninchen die
keit der Untersuchungen sich v.a. auf die Katzen und Füchse dann verstärkt die
erfolgreichen Einbürgerungsversuche einheimische Fauna jagen.
Tabelle 1: Einige Parasiten an Gambusen und verwandten Arten
Parasit
Glugea sp. (Microspora)
Kudoa spp.
(Kudoidae)
Goussia piekarskii
(Emeriidae)
Calyptospora funduli
(Calyptosporidiidae)
Myxobolus nuevoleonensis
(Myxosporea: Myxobolidae)
Glugea sp. (Microspora)
Wirt; Herkunft
Gambusia; Kalifornien
Gambusia, andere Cyprinodontiformes, Golf von Mexiko
Gambusia; New South Wales
Lit.
CRANDALL & BOWSER, 1982
DYKOVA et al., 1994
LOM & DYKOVA, 1995
Sechs Fundulus spp.
Menidia beryllina, Florida,
Poecilia spp., Mexiko
SOLANGI & OVERSTREET, 1980
FOURNIE & OVERSTREET, 1994
SEGOVIA SALINAS et al., 1991
Vier Killiarten,
Aquarienpopulationen, USA
LOM et al., 1995
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Im natürlichen Verbreitungsgebiet
werden Gambusen teilweise durch
Fressfeinde wie den Eierlegenden Zahnkarpfen Fundulus spp. kontrolliert. Es
gibt keine Berichte, dass außerhalb des
natürlichen Verbreitungsgebiets
Gambusia irgendwo ein Hauptbestandteil
der Nahrung eines Fischfressers ist.
Andererseits wäre es interessant, den
Einfluss von bestimmten exotischen
Räubern auf Gambusen (nach Sicherstellung, dass das Einsetzen derartiger
Räuber keinen Einfluss auf die endemische Fauna hat) zu untersuchen. Einige
der größeren Cynolebias- und
Nothobranchius-Arten sind Piscivore, die
auf saisonale Gewässer beschränkt sind,
wo sie in der Lage wären, GambusiaRückzugspopulationen zu vernichten.
Unmack (unveröffentlicht) und andere
haben beobachtet, dass Gambusen und
größere Galaxiiden selten koexistieren
und Galaxias-Arten Gambusen in Aquarien schnell den Garaus machen. In kleinere Gewässer könnte man Arten wie
Galaxias maculatus in hoher Dichte zur
Bekämpfung der Gambusen einbringen.
Nach 2-4 Jahren würden die Galaxiiden
an Altersschwäche sterben, und da sie
sich in Süßwasser nicht fortpflanzen
können, würden so die isolierten Gewässer exotenfrei sein, und die natürliche Fauna könnte sich wieder ansiedeln.
Conclusio
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Biodiversität in Australien und Neuseeland nicht verbessert. Eine weitere Erforschung von Gambusia-spezifischen Parasiten bringt vielleicht eine Lösung. Vorschläge zur Gambusenbekämpfung könnten vom Wissen profitieren, dass
Gambusen nicht mit der endemischen
Fauna verwandte, omnivore, opportunistische Kannibalen sind, die schnell fließende Gewässer meiden. Solche hier entwickelten Bekämpfungsschemata könnten
auch in Zukunft als Modellsysteme zur
Eradikation eingebürgerter Tilapia und
Karpfen dienen.
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eMail der Autoren:
aarnaarn@hotmail.com
peter.mail2@unmack.net
Homepage: http://www.gambusia.net, dort finden Sie auch das engliche Original dieses Artikels.
Übersetzung: Harald Auer, mit freundlicher Unterstützung von Harro Hieronimus
Autoren
ARTHINGTON, A. H. & C. J. MARSHAL. 1999. Diet of the
exotic mosquitofish, Gambusia holbrooki, in an Australian
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Aarn Aarn
Bangalow, Australien
Peter J. Unmack
Provo, Utah, USA
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Impressum:
Herausgeber:
Deutsche Gesellschaft für Lebendgebärende
Zahnkarpfen e.V.
www.dglz.de
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Redaktion:
Dr. Harald Auer (HA)
eMail: redaktion@dglz.de
Veröffentlichte und namentlich gekennzeichnete Manuskripte
stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Für
den Inhalt sind die Autoren selbst verantwortlich.
Dieser Sonderdruck ist ein Auszug aus der DGLZ-Rundschau
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