Esslinger TIERHEIM BLÄTTLE Reicht unseren Tieren die Hand

Esslinger
TIERHEIM BLÄTTLE
Reicht unseren Tieren die Hand
Ausgabe 2016
Termine 2016
Einmalige Termine
Info-Stand beim Neckarwiesenfest
Sonntag, 17. April, 11:00 - 18:00 Uhr
vor der Tierklinik Neckarwiesen
Fritz-Müller-Str. 144, 73730 Esslingen
2
Mitgliederversammlung
Freitag, 22. April, 19:30 Uhr
Gaststätte Waldheim
Neuffenstr. 87, 73734 Esslingen
Frühlingsfest
Samstag, 07. Mai, 11:00 - 18:00 Uhr
im Tierheim Esslingen
Treffen für ehrenamtliche Helfer und Interessierte
Samstag, 09. Januar, 13:00 Uhr (Neujahrsempfang)
Freitag, 24. Juni, 18:30 Uhr
Freitag, 28. Oktober, 18:30 Uhr
im Tierheim Esslingen
Info-Stand beim Bürgerfest
Samstag, 02. Juli, 10:00 - 18:00 Uhr (Innere Brücke)
Sonntag, 03. Juli, 10:00 - 18:00 Uhr (Parkanlage Maille)
Tag der Begegnung
Samstag, 03. September, 11:00 - 18:00 Uhr
Sonntag, 04. September, 11:00 - 18:00 Uhr
im Tierheim Esslingen
Regelmäßige Termine
Treffen der Jugendgruppe
Freitags, alle 2 Wochen außerhalb der Ferien
Begrüßung der neuen Mitglieder
mit Führung durch das Tierheim – letzter Samstag
im Monat. Anmeldung bei unserer Geschäftsstelle
Telefon 0711 39659-67
Zusätzliche Termine finden Sie auf unserer Homepage
www.tierschutzverein-esslingen.de
Inhaltsverzeichnis
Organisatorisches
Unser Tierheim
Termine 2016
2
Goodbye Deutschland – Tierheimbus
Inhaltsverzeichnis
3
Happy End
35 - 43
Weitere Tierschutzvereine im Landkreis
4
Die Jugendgruppe Let‘s FETZ
44 - 45
Kontakt + Ansprechpartner
5
Gassigehen mit Leo
Grußwort des Vorstandes
Mitgliedsantrag
34
46
6-7
3
9
Mitgliederversammlung 2015
10
In Gedenken – Inge Bagge
11
Patenschaftsantrag
Tierschutz
13
Paten gesucht – Handicap
Impressum
14 - 15
66
Balkon- und Fenstersicherung
48 - 49
Bussardpaar
50 - 51
Bauernhofkatzen
52 - 53
Wildtiere
54 - 55
Unser Tierheim
Rund ums Tierheim
16 - 19
Hundehaus
20 - 21
Pechvögel
22 - 23
Ziemlich beste Freunde
Tierheimfeste 2015
25 - 29
Benefizlesung
Fundtiere
30 - 31
Aktionen rund ums Tierheim
60 - 63
Ehrenamtliche Helfer
32 - 33
Freude haben und Gutes tun
64
INF !
Tierheim-Mitarbeiter
Unser Service für Sie
Mit dem Smartphone oder Tablett per QR-Code
direkt auf unsere Homepage gelangen.
56 - 58
59
Weitere Tierschutzvereine im Landkreis
Tierschutzverein Tierfreunde Filderstadt e. V.
Tierheim im Eichholz
Im Eichholz, 70794 Filderstadt
(zwischen Bonlanden und Aichtal)
Telefon
Telefax
E-Mail
Internet
4
0711 7775666
0711 7775644
[email protected]
www.tierschutz-filderstadt.de
Tierschutzverein Kirchheim u. U. e. V.
Katzenauffangstation (Städtischer Bauhof )
Boschstraße 10, 73230 Kirchheim unter Teck
Telefon
Telefax
E-Mail
Internet
07021 71812
07023 748227
[email protected]
www.tierschutzverein-kirchheim.de
Tierschutzverein Nürtingen-Frickenhausen u. U. e.V.
Tierauffangstation
Kruppstraße, 72636 Frickenhausen
INF !
Telefon 07022 260060
Tiernotruf 0177 4463686 und 0177 4464086
Internet www.nuertinger-tierschutz.de
Spenden-Hotline
Der Tierschutzverein Esslingen hat eine Spenden-Hotline eingerichtet.
Ein Telefonanruf genügt und Sie unterstützen die Arbeit des Tierheimes mit 5,00 €.
Der Betrag wird automatisch über Ihre Telefonrechnung abgerechnet.
Einfach und bequem helfen – 09001
555112*– anrufen!
* Anrufe nur aus dem deutschen Festnetz möglich
Kontakt
Ansprechpartner
Geschäftsstelle und
Tierschutz-Informations-Büro (TIB)
Grabbrunnenstraße 10, 73728 Esslingen a. N.
Heike Bauer und Birgit Schael
Vorsitzender des Vorstandes
David Koch
[email protected]
Telefon 0711 39659-67
Telefax
0711 39659-70
E-Mail
[email protected]
Internet www.tierschutzverein-esslingen.de
Öffnungszeiten
Mo – Fr
8 – 12 Uhr
Stellvertr. Vorsitzende des Vorstandes
Jenny Hafner
[email protected]
Vorstand für Finanzen
Silvia Distler-Cestero
[email protected]
Tierheim des Tierschutzvereins Esslingen u. U. e. V.
Nymphaeaweg 6, 73730 Esslingen a. N.
(auf der Neckarinsel)
Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit
Natascha Houlias
[email protected]
Telefon
Telefax
E-Mail
Internet
Vorstand für Tierheimangelegenheiten
Monika Blankenburg
[email protected]
0711 311733
0711 46916760
[email protected]
www.tierheim-esslingen.de
Öffnungszeiten
Mo, Di, Do + Fr
15 – 18 Uhr
Sa
11 – 14 Uhr
Mi, So + Feiertage geschlossen
Kontaktstellen bei Fundtieren
•
zuständige Fundtierbehörde vor Ort
(Kommune)
•
zuständiges Tierheim vor Ort
•
Tierrettung Mittlerer Neckar
24-Stunden-Notruf 0177 3590902
Kontaktstellen bei verletzten Tieren
•
nächste Polizeidienststelle
•
Tierarztpraxis vor Ort
•
zuständiges Tierheim vor Ort
•
Tierklinik Neckarwiesen, Tel. 0711 359828
•
Tierrettung Mittlerer Neckar
24-Stunden-Notruf 0177 3590902
Rechnungsprüfer
Susanne Kaas, Thomas Küster
Tierheimleiter
Horst Theilinger
[email protected]
Stellvertretende Tierheimleiterin
Manuela Schlattner
[email protected]
Tierschutzberater
Renate Bischoff
[email protected]
Jugendgruppe
Jenny Hafner
[email protected]
Werbeanzeigen im Tierheim Blättle
Sigi Armbröster
[email protected]
Ehrenmitglieder Doris Amthauer, Wolfgang G. Weiss
5
Grußwort des Vorstandes
Liebe Mitglieder, liebe Freunde des Tierschutzvereins Esslingen,
6
sie lassen niemanden kalt, die Bilder von alten,
kranken oder verletzten Tieren, die niemand
mehr haben möchte. Fassungslos stehen unsere
Mitarbeitenden oft dem gegenüber was ihnen in
der täglichen Arbeit begegnet. Gleich vorweg: Es
gibt Menschen, die sich von ihrem Tier aufgrund
von Krankheit, Armut oder persönlichen Problemen trennen müssen. Aber leider gibt es auch
Menschen, denen ihr altes oder krankes Tier einfach zu viel wird.
Tiere, die 12, 13, 14 Jahre lang bei ihren Besitzern
gelebt haben, werden im Tierheim abgegeben,
weil aufgrund ihres Alters oder einer Krankheit
Tierarztkosten entstehen könnten oder das Tier
mehr Aufmerksamkeit oder mehr Pflege benötigt. Immer wieder fragen wir uns: Wie kann man
das seinem Tier antun? Wie bringt man es fertig
ein Lebewesen – für das man freiwillig die Verantwortung übernommen hat und das einem seine
Liebe und sein Vertrauen geschenkt hat – einfach
am Ende seines Lebens abzuschieben?
Jeder Tierhalter sollte sich bereits vor der Anschaffung darüber im Klaren sein, dass sein Tier
älter wird, dass es krank werden kann und dass irgendwann der traurige Zeitpunkt kommt, an dem
man über Leben und Tod entscheiden muss.
Sicherlich nie vergessen werden wir den Fall
des 14-jährigen blinden Cockerspaniels, der
abgegeben wurde. Man hatte ihm monatelang seine Herztabletten nicht mehr gegeben. Vermutlich in der Hoffnung, dass sich
das Problem von alleine löst. Zitternd saß er
im Hundezwinger, in fremder Umgebung, mit
fremden Stimmen und fremden Menschen.
Gott sei Dank konnten wir schnell für ihn einen Pflegeplatz finden, wo er liebevoll aufgenommen wurde. Aber kann man sich
vorstellen, wie dieser Hund gelitten hat?
Nicht weniger tragisch war der Fall des 4-jährigen
Dobermanns, der schwerkrank bei uns abgegeben
wurde. Trotz starker Schmerzmittel konnte sich der
arme Hund innerhalb kürzester Zeit nicht mehr bewegen. Schnell stellte sich heraus, dass der arme
Kerl todkrank war. Schon nach wenigen Tagen
mussten wir ihn aufgrund einer schweren Arthrose
im Rücken von seinen unvorstellbaren Schmerzen
erlösen. Hätte man ihm die letzten Tage im Zwinger
und im Tierheim nicht ersparen können?
Wir könnten noch von vielen traurigen Schicksalen berichten. Katzen, die im hohen Alter mit
schwerem Nierenleiden oder Diabetes abgegeben werden. Kaninchen, die wegen Zahnfehlstellungen oder vereiterten Zähnen schon lange
nicht mehr fressen können. Meerschweinchen,
bei denen aufgrund der Satinkrankheit die Knochen weich und instabil werden. Tiere, denen wir
oft nur noch die letzten Tage so angenehm wie
möglich machen können.
Die Verantwortung, die große emotionale Belastung sowie sämtliche Kosten für die todkranken
Tiere geben die Tierhalter an das Tierheim weiter.
Es ist dann an unseren Mitarbeitenden, die
Tiere in den Armen zu halten, sie liebevoll
zu streicheln und sie auf ihrem letzten Weg
über die Regenbogenbrücke zu begleiten.
Wir danken allen Tierfreunden, Spendern und
Förderern von Herzen, die durch Ihre Spenden
dazu beitragen, dass auch die verlassenen und
sterbenden Tiere in ihren letzten Stunden nicht
allein sein müssen.
Unsere eindringliche Bitte: Halten Sie in den
schwersten Stunden zu Ihrem Tier! Gehen Sie
alle Wege – auch den letzten – gemeinsam!
Ihr Vorstandsteam
David Koch, Silvia Distler-Cestero, Jenny Hafner,
Natascha Houlias, Monika Blankenburg
INF !
Der Tierschutzverein Esslingen ist Mitglied
im Deutschen Tierschutzbund e. V. und im
Landestierschutzverband Baden-Württemberg e. V.
Tiervermittlungen
2015 wurden insges. 651 Tiere vermittelt – 83 Hunde + 234 Katzen + 334 Kleintiere
2014 wurden insges. 665 Tiere vermittelt – 115 Hunde + 227 Katzen + 323 Kleintiere
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Mitgliedsantrag
Ich möchte Mitglied im Tierschutzverein Esslingen u. U. e. V. werden
_____________________________
Name*
_____________________________
____________
Vorname*
Geburtsdatum*
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________________________________
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Straße*
Beruf
E-Mail
PLZ/Ort*
Telefon
Telefax
*Die mit Stern versehenen Angaben müssen ausgefüllt werden, die ohne Stern müssen nicht ausgefüllt werden und sind freiwillig. Sofern Sie uns
aber auch aktiv unterstützen möchten, sind diese Angaben natürlich sehr hilfreich.
Hinweis gemäß Bundesdatenschutzgesetz: Für Zwecke des Vereins speichern wir Ihre Daten. Wir geben diese Daten nicht an Dritte weiter!
Der Jahresbeitrag beträgt 36,00 €.
Wenn Sie uns darüber hinaus fördern möchten, freuen wir uns über jeden Betrag.
Zusätzliche Spende in Höhe von ________________ €
einmalig
Ich bin bereit, im Tierheim oder bei Veranstaltungen zu helfen
________________________________________
Ort, Datum
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mtl.
jährl.
ja
nein
________________________________
Unterschrift
SEPA-LASTSCHRIFTMANDAT
Wiederkehrende Zahlung
Gläubiger-Identifikationsnummer
DE73ZZZ00000219427
Mandatsreferenz
wird separat mitgeteilt
Ich ermächtige den Tierschutzverein Esslingen u. U. e. V. den Mitgliedsbeitrag in Höhe von 36,00 €
jährlich von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen.
Ebenso die Spende in Höhe von ________________ €
einmalig
mtl.
jährl.
Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom Tierschutzverein Esslingen u. U. e. V. auf mein
Konto gezogene Lastschrift einzulösen.
________________________________________
IBAN
________________________________
BIC
________________________________________
Name (bei abweichendem Kontoinhaber)
________________________________________
Ort, Datum
________________________________
Unterschrift
INF !
Mitgliedsbeitrag + Spende sind steuerlich absetzbar. Bis 200,00 € reicht die Überweisung oder der Lastschriftbeleg als Nachweis für das Finanzamt.
Tierschutzverein Esslingen u. U. e. V. Grabbrunnenstr. 10, 73728 Esslingen Telefon 0711 3965967, Telefax 0711 3965970
[email protected], www.tierschutzverein-esslingen.de, KSK Esslingen, IBAN DE14 6115 0020 0000 1079 41, BIC ESSLDE66XXX
Tierheim Esslingen Nymphaeaweg 6, 73730 Esslingen, Telefon 0711 311733, [email protected], www.tierheim-esslingen.de
Mitglied im Tierschutzverein
Mit nur 36,00 € pro Jahr unterstützen Sie die Versorgung unserer Tiere.
Über die Arbeit unseres Tierschutzvereins informieren wir Sie jährlich mit unserem
Tierheim Blättle. Aktuelles erfahren Sie regelmäßig auf unserer Homepage
www.tierschutzverein-esslingen.de
Mitgliederversammlung 2015
Am 17. April 2015 fand die Mitgliederversammlung statt.
Nach der Begrüßung durch David Koch, Vorsitzender des Vorstandes, und der Wahl des
Versammlungsleiters, Herrn Herbert Lawo,
1. Vorsitzender des Landestierschutzverbandes, erfolgten die Berichterstattungen der
einzelnen Ressorts.
10
Herr Koch berichtete über die durchgeführten
Baumaßnahmen in der Quarantänestation und
der Abwasserversorgung sowie über die maroden
Stromleitungen, die im Tierheim erneuert
werden mussten. Die Kosten der Dachsanierung
des Kaninchenaußengeheges und des Hundehauses konnten zum größten Teil durch eine private Spende finanziert werden. Danken möchten
wir auch der Margarete Müller-Bull-Stiftung, die
es uns mit einer großzügigen Förderung ermöglicht hat, wichtige Baumaßnahmen an den Hundeausläufen und -zwingern durchzuführen.
Herr Koch informierte über den aktuellen Stand
des Insolvenzverfahrens der Holispital GmbH und
einer vom derzeitigen Vorstand eingereichten
Strafanzeige am 09.04.2014.
Natascha Houlias, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit, berichtete über die vielfältigen und sehr
gelungenen Veranstaltungen des letzten Jahres.
Monika Blankenburg, Vorstand für Tierheimangelegenheiten, stellte die vierbeinigen Sorgen- und
Glückskinder vor. Im Jahr 2014 konnte für 665
Tierheimtiere ein neues Zuhause gefunden werden. Frau Blankenburg berichtete weiterhin über
den vorgesehenen Neubau des Hundehauses.
Jenny Hafner, Leiterin der Jugendgruppe, gab
Einblicke in die Aktivitäten und Highlights der Jugendgruppe.
Nach vorgelegtem Prüfungsbericht des abgelaufenen Geschäftsjahres durch die Rechnungsprüfer, Susanne Kaas und Thomas Küster, wurde der
Vorstand einstimmig entlastet. Danach folgte die
Neuwahl des stellvertretenden Vorsitzenden und
des Vorstandes für Finanzen. Die Wahl fiel auf Jenny Hafner und Silvia Distler-Cestero.
Den Abschluss bildete die Ehrung der Jubilare.
Herr Koch gratulierte Dilay Sahin und Lisa Deutsch
zum 10-jährigen Dienstjubiläum. Herr Lawo verabschiedete sich bei den Mitgliedern mit einigen
persönlichen Worten über den Tierschutz und die
Ziele des Landesverbandes. Anschließend beendete Herr Koch die Versammlung mit einem Dank
an alle Mitarbeitende und Ehrenamtliche.
Natascha Houlias
Verlässlichkeit hat einen Namen.
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In Gedenken
Plötzlich und unerwartet starb am 06. Oktober 2014 unsere ehemalige
2. Vorsitzende Inge Bagge im Alter von 80 Jahren.
Inge Bagge war seit dem 06.09.1987 Mitglied im
Tierschutzverein Esslingen und Umgebung e. V.
In den Jahren 2000 bis 2009 hatte sie als 2. Vorsitzende und Leiterin des Bereiches „Tierschutzberatungen, Kontrollen und Beanstandungen“ die
Geschichte des Esslinger Tierheims maßgeblich
mitgeprägt.
Als Tierschutzberaterin war sie laufend unterwegs, um Verbesserungen in der Haus- oder
Nutztierhaltung zu erreichen und um den Tieren
Leiden und Qualen zu ersparen.
Für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement wurde Inge Bagge im Jahre 2003 mit der
Ehrennadel des Deutschen Tierschutzbundes
durch den damaligen Präsidenten des Landestierschutzverbandes, Gerhard Käfer, gewürdigt.
Selbst nach dem Tod ihres Sohnes stand sie dem
Tierschutzverein immer wieder beratend zur Seite.
Wir verneigen uns vor unserer lieben Inge Bagge,
deren menschliche Qualitäten uns allen Vorbild
war. Der Tierschutzverein Esslingen und Umgebung e. V. denkt mit Dankbarkeit an die vielen
Jahre des gemeinsamen Wirkens für die Tiere in
Not zurück!
In Gedenken
an all unsere verstorbenen Mitglieder – wir werden ihnen stets
ein ehrendes Andenken bewahren.
„Wer im Gedächtnis weiterlebt, der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.“
Immanuel Kant
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Patenschaftsantrag
Ich übernehme die Patenschaft für ein bedürftiges Tier aus dem Tierheim Esslingen.
Ich unterstütze die Versorgung eines
Pferdes
Hundes
Kleintieres
einer Katze
20,00 €
25,00 € oder ________ €
ja
nein
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Name des Tieres
mit einem monatlichen Betrag von
12,00 €
Ich bin Mitglied im Tierschutzverein Esslingen
SEPA-LASTSCHRIFTMANDAT
Wiederkehrende Zahlung
Gläubiger-Identifikationsnummer
DE73ZZZ00000219427
Mandatsreferenz
wird separat mitgeteilt
Ich ermächtige den Tierschutzverein Esslingen u. U. e. V. Zahlungen in Höhe von _______________ €
monatlich von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut
an, die vom Tierschutzverein Esslingen u. U. e. V. auf mein Konto gezogene Lastschrift einzulösen.
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Tierheim Esslingen Nymphaeaweg 6, 73730 Esslingen, Telefon 0711 311733, [email protected], www.tierheim-esslingen.de
Tierpatenschaft
Sie haben Interesse ein bestimmtes Tier zu unterstützen? Kommen Sie zu unseren Öffnungszeiten ins Tierheim und lernen Sie Ihr neues „Familienmitglied“ kennen.
Den ausgefüllten Patenschaftsantrag geben Sie bitte im Tierheim ab oder schicken ihn per Post, als Fax oder per Mail.
Tierschutzverein Esslingen u. U. e. V., Grabbrunnenstr. 10, 73728 Esslingen
Fax 0711 39659-70, E-Mail [email protected]
Sie erhalten eine Patenschaftsurkunde für Ihr Tier. Die Patenschaft endet mit Ihrer Kündigung, der Vermittlung oder dem Tod des Tieres. Weitere Ansprüche leiten
sich aus dieser Versorgungspatenschaft nicht ab. Die Vermittlung der Tiere bleibt
unser vorrangiges Ziel.
13
Paten gesucht
Sie sind tierlieb, können aber kein eigenes Tier halten? Dann wäre doch
eine Patenschaft für ein Tier aus dem Tierheim genau das Richtige für Sie.
Pferde sind seit Jahrhunderten unsere Begleiter und die menschliche Entwicklung wäre ohne sie sicherlich
nicht so erfolgreich verlaufen. Heute sind Pferde eine Mischung aus Nutztier, bester Freund, Sportgerät und
Freizeitobjekt. Sie werden schnell angeschafft und wenn sie nicht mehr funktionieren, dann endet ihr Leben
selten im Tierschutz. Sie landen beim Viehhändler, wo sie dann durch viele Hände gehen oder sie enden im
schlimmsten Fall beim Abdecker.
14
Englische Vollblutstute sucht Paten
Vielleicht wissen viele Tierfreunde gar nicht, dass
es mich gibt. Darum möchte ich mich heute bei
Euch vorstellen!
Mein Name ist Handicap, ich bin ein englisches
Vollblut und mittlerweile 25 Jahre alt. Mit fast
20 Jahren konnte und wollte mein Besitzer - bei
dem ich mein ganzes Leben verbracht hatte mich nicht mehr behalten. Ich weiß nicht, wo ich
damals gelandet wäre, wenn ich nicht eine Menschenfreundin gehabt hätte, die sich für mich einsetzte. Ich hatte großes Glück, denn ich wurde in
die Obhut des Tierschutzvereins Esslingen übergeben. Ich darf gar nicht daran denken, was sonst
aus mir geworden wäre.
Heute lebe ich in einem pferdegerechten Offenstall! Meine Pferde-Freunde und ich kennen kein
Halfter und wir können uns völlig frei bewegen.
Wir entscheiden selbst, ob wir uns im Stall aufhalten oder ob wir grasen. Das ist Pferde-Luxus pur!
Auf meine alten Tage habe ich dann auch noch
meine große Liebe gefunden. Er heißt Rammy,
ist gleich alt wie ich und ein fescher Bayer. Naja,
sein Bauch passt auch zu ihm, aber wer schaut
schon auf solche Äußerlichkeiten! Er beschützt
mich, ist sehr souverän und er hat mir gezeigt,
dass man sich nicht über jede Kleinigkeit aufregen muss. Täglich kraulen wir uns die Mähne und
durch ihn und das entspannte Umfeld (wir sind
max. 4 Pferde und deswegen kommen auch nur
wenige Menschen) bin ich ein sehr selbstbewusstes, ja, ich will sogar sagen, nervenstarkes, verschmustes und zutrauliches Pferd geworden.
Aber nicht nur meine Psyche ist heute eine ganz
andere. Ich hatte früher einen schlimmen Husten,
weil ich allergisch auf Staub war. Ich durfte kein
trockenes Heu essen, weil ich sonst fast erstickt
wäre. Ich kann Euch sagen, das ist heute alles völlig weg. Auch der Tierarzt hat bestätigt, dass sich
meine Lungen wieder regeneriert haben. Außerdem hatte ich beim Fellwechsel immer so blöde Pusteln. Soll wohl Nesselsucht oder so etwas
gewesen sein. Das ist auch total verschwunden!
Auch meine doch schon in die Jahre gekommenen Beine sind nie dick, denn ich bin ja immer viel
auf der Koppel unterwegs.
Wenn man einen Hund in eine kleine Kiste sperren würde, dann würden sich alle aufregen! Pferde - die sich in Freiheit ca. 16 Stunden grasend
fortbewegen - stehen aber entgegen ihrer Natur
fast den ganzen Tag in einer Box und kein Mensch
regt sich darüber auf!
Mein jetziges gutes Leben habe ich dem Tierschutzverein zu verdanken. Trotzdem werde ich
auch nicht jünger und meine Problemzone ist
mein Bauch. Leider neige ich immer mal wieder
zu einer Kolik, deswegen bekomme ich regelmäßig einen ekligen Saft, der aber gut hilft. Außerdem müssen meine Hufe gemacht werden, impfen muss auch sein, die Monatsmiete für meinen
Altersruhesitz … das alles kostet viel Geld.
meinen Lebensabend weiterhin mit meinen
Freunden verbringen dürfte und hier nie wieder
weg müsste.
Auch für meine fünf kätzischen Mitbewohner,
die ebenfalls vom Tierschutzverein Esslingen
sind, möchte ich ein gutes Wort einlegen. Auch
die Katzen hatten so gut wie keine Chance auf
eine Vermittlung und auch sie möchten in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und suchen
deshalb auch noch liebe Paten.
Vielen Dank, dass Ihr mich und die vielen anderen Tiere unterstützt. Ohne Euch Mitglieder und
Tierfreunde wäre unser Überleben nicht möglich!
Eure Handi
Deswegen wende ich mich mit einer Bitte an Dich
lieber Tierfreund. Es wäre wunderschön, wenn ich
Conny Nickolai
15
Das sind wir!
Die Mitarbeiter des Tierschutzvereins Esslingen stellen sich vor.
16
Horst Theilinger, Tierheimleiter
Im Tierheim-Team seit 1993
Meine Motivation ist den Tieren zu helfen und sie
in ein artgerechtes Zuhause mit verantwortungsvollen Tierhaltern zu vermitteln.
Manuela Schlattner, Stellvertr. Tierheimleiterin
Im Tierheim-Team seit 1994
Für mich gilt, frei nach Loriot: Ein Leben ohne Tiere ist zwar möglich, aber sinnlos. Deshalb war es
schon immer mein Wunsch mit Tieren zu arbeiten. Dies im Tierschutz zu tun ist für mich das, was
ich mir schon immer wünschte.
Lisa Deutsch, Tierpflegerin
Im Tierheim-Team seit 2004
Tiere empfinden ebenso wie Menschen Schmerzen,
Freude und Leid. Jedes Tier verdient eine Chance auf
ein verantwortungsbewusstes, liebevolles Zuhause.
Nico Habermehl, Tierpfleger
Im Tierheim-Team seit 2009
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund
mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede.
Dilay Sahin, Tierpflegerin
Im Tierheim-Team seit 2004
Mein Ziel ist die Aufklärung über artgerechte
Tierhaltung. Für jedes vermittelte Tier, ist es somit
nicht nur der Start in ein neues Leben, sondern
auch ein Platz bei Menschen, die wissen was für
eine Verantwortung auf sie zukommt.
Annette von Arnim, Tierpflegerin
Im Tierheim-Team seit 2013
Der schönste Moment des Tages ist, wenn ich
morgens zur Arbeit komme und die Hunde mich
mit leuchtenden Augen begrüßen.
Cornelia Nikolai, Tierpflegerin
Im Tierheim-Team seit 2002
Der Mensch hat die Begriffe Intelligenz und Gefühle nach seinen Vorgaben definiert. Aber auch
wir können nur durch das Gitter unserer eigenen
Evolution blicken. Tiere sind fühlende und intelligente Mitgeschöpfe, nur mit anderer Wahrnehmung und Kommunikation. Dies sollten wir endlich respektieren.
Cindy Theilinger, Tierpflegerin
Im Tierheim-Team seit 2007
Das Schönste ist, wenn Tiere, die Schlimmes erlebt haben, wieder Vertrauen zu den Menschen
gewinnen.
17
Das sind wir!
Die Mitarbeiter des Tierschutzvereins Esslingen stellen sich vor.
18
Jutta Tögel, Angestellte
Im Tierheim-Team seit 2005
Ich freue mich jeden Morgen wenn ein Hund am
Vortag vermittelt wurde.
Vanessa Calero Guzman, Auszubildende
Im Tierheim-Team seit 2015
Tiere teilen uns so vieles mit, wir müssen nur lernen sie zu verstehen.
Rebecca Zimmermann, Auszubildende
Im Tierheim-Team seit 2013
“Gebt acht auf die Tiere, auf die Rinder, auf die
Schafe, auf die Esel; glaubt mir, sie haben auch
eine Seele, sind auch Menschen, nur dass sie ein
Fell tragen und nicht sprechen können.“ - Nikos
Kazantzakis
Unsere Mitarbeiter-Hunde
Immer interessiert die Haltung bewahren.
Birgit Schael
Mitarbeiterin im Tierschutzbüro seit 2009
Neben der verantwortungsvollen Verwaltungsarbeit im TIB sehe ich es als meine Aufgabe, den
Menschen im In- und Ausland Respekt, Mitgefühl
und Verständnis für alle Tiere zu vermitteln.
Heike Bauer
Mitarbeiterin im Tierschutzbüro seit 2009
Im Tierschutz bin ich schon seit Kind an aktiv.
Tiere sind mein Hobby. In der Geschäftsstelle des
Tierschutzvereins Esslingen kann ich mein Hobby
praktisch im Büro umsetzen, d. h. mich für die Tiere einsetzen.
Gasthaus
seit 1858
Im Herzen von Unterensingen gelegen bietet das Gasthaus Löwen Platz zum Wohlfühlen. Bei
schönem Wetter ist unsere im Grünen gelegene Gartenterrasse für Sie geöffnet!
Unsere Köche verwöhnen Sie mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten. Unter der
Woche bieten wir einen täglich wechselnden Mittagstisch an.
Für Feiern bis zu 50 Personen steht Ihnen unser Saal zur Verfügung. Für Veranstaltungen
bis zu 300 Personen besteht die Möglichkeit diese im UDEON der Unterensinger Festhalle
auszurichten. Für Familienfeiern bei sich zu Hause, Betriebsfeierlichkeiten oder Großveranstaltungen bieten wir ein umfangreiches und individuelles Partyservice-Catering an.
Wir beraten Sie gerne und unterbreiten Ihnen ein individuelles Angebot.
Wir freuen uns, Sie bald in unserem Restaurant begrüßen zu dürfen!
Gasthaus Löwen Fam. Heber
. Esslinger Str. 4 . 72669 Unterensingen . Tel. 07022 61243 . www.gasthaus-heber.de
19
Mehr Platz und eine artgerechte Hundehaltung!
Die Situation in unserem jetzigen Hundehaus ist nicht mehr tragbar.
20
54 Jahre ist es her, dass unser derzeitiges Hundehaus gebaut und eingeweiht wurde. Alle
waren zu Recht stolz, konnte man doch ab sofort
unter den damals modernsten Bedingungen bis
zu 30 notleidenden Hunden eine sichere Unterkunft geben.
54 Jahre – über ein halbes Jahrhundert. Ein halbes Jahrhundert in dem der Tierschutzverein
Esslingen u. U. e. V. vielen Hunden zu einer guten
neuen Zukunft verhalf. 54 Jahre, die nicht spurlos
an unserem Hundehaus vorbeigingen.
Trotz laufender Sanierungsarbeiten und Reparaturen weist das Gebäude heute große Mängel auf. Der Putz löst sich von den Wänden, die
Stahlträger schauen hervor, es gibt Löcher in den
Dächern, die immer wieder geflickt werden und
eine Heizung, die regelmäßig ausfällt. Wir hören
an der einen Stelle auf und machen an der nächsten Stelle weiter. Es ist ein bisschen wie die Geschichte vom Hasen und Igel.
Unsere Zwinger sind marode und es gibt gefährliche Stellen an denen sich die Hunde
verletzen könnten. Zudem entsprechen die
Zwinger in ihrer Art und Größe in keiner Weise
mehr einer artgerechten Unterbringung.
Sie sind zu klein für große Hunde und auch zu
klein, um verträgliche Hunde gemeinsam unterzubringen. Sie liegen zu eng beieinander und bieten
den Tieren keinen Rückzugsbereich, was zwangsläufig zu großem Stress bei den Hunden führt.
Das müssen wir unseren Hunden zuliebe ändern! Mit dem Bau eines neuen Hundehauses
wird jedem Hund ein ausreichend großer Zwinger zur Verfügung stehen. Durch Verbindungstüren können die Zwinger flexibel eingesetzt werden. Hunde, die sich verstehen, können dann in
größeren oder kleineren Gruppen untergebracht
werden. Hundezimmer sorgen dafür, dass sich
die Hunde nicht mehr gegenseitig angehen oder
verletzen können. Jeder Hund wird sein Rückzugsbereich bekommen, jeder einen eigenen
Außenzwinger. Hell und freundlich soll das neue
Hundehaus werden.
Wo stehen wir?
Die ersten Gespräche haben stattgefunden, erste Überlegungen/Planungen stehen bereits. Wir
werden für die neuen Zwinger viel mehr Platz
benötigen. Platz, der auf der Neckarinsel leider
nur bedingt vorhanden ist. Hinzu kommt, dass
das Tierheim auf der Neckarinsel in einem Naturschutzgebiet liegt. Eine Tatsache, die zusätzliche
Auflagen und damit zusätzliche Kosten verursacht.
Wir brauchen Sie mehr denn je!
Die Bilder sprechen für sich. Bitte helfen Sie
uns, unseren Hunden eine artgerechte und
sichere Unterbringung zu bieten. Wir sind auf
Ihre Hilfe, Ihre Spenden angewiesen. Jeder
noch so kleine Betrag hilft und ist auf jeden
Fall steuerlich absetzbar!
Wenn Sie uns unterstützen möchten, dann vermerken Sie bei Ihrer Überweisung das Kennwort „Hundehaus“. Sollten Sie mit einer Veröffentlichung Ihres Namens einverstanden sein, müssen Sie nichts
weiter unternehmen. Ansonsten vermerken Sie
bitte noch zusätzlich „anonym“. Eine Spendenbescheinigung erhalten Sie von uns zugesandt.
Spendenkonto:
INF !
Tierschutzverein Esslingen u. U. e. V.
Kennwort „Hundehaus“
Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
IBAN DE41 6115 0020 0102 5049 23
BIC
ESSLDE66XXX
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen im
Namen unserer Hunde!
Monika Blankenburg
Die Zukunft aktiv mitgestalten, auch
über die eigene Lebenszeit hinaus
Sie möchten gerne die Arbeit des Tierschutzverein Esslingen u. U. e. V. auch über die
eigene Lebenszeit hinaus unterstützen?
Die erste und vordringlichste Aufgabe des Tierschutzvereins Esslingen besteht im
Betrieb und Erhalt des Tierheims. Es gibt immer mehr Tiere, die bei uns abgegeben,
die untergebracht und versorgt werden müssen. Leider muss der Verein sich durch
Spenden und Erbschaften zum größten Teil selbst finanzieren. Der Tierschutzverein
Esslingen und Umgebung e. V. wird sich weiterhin mit aller Kraft für die Tiere in
Not und die Verbreitung des Tierschutzgedankens einsetzen. Helfen auch Sie
uns dabei! Ohne Erbschaften können wir den Fortbestand unseres Tierschutzvereins leider nicht sichern.
Sie möchten, dass ihr geliebtes Haustier auch nach ihrem Tod gut versorgt ist?
Sie haben niemand, der sich um Ihr Haustier kümmern könnte? – Tiere können
leider nicht erben. Dennoch können Sie für Ihr geliebtes Haustier vorsorgen. Mit einem Testament oder einem Vermächtnis, können Sie die zukünftige Unterbringung
und Versorgung Ihres geliebten Haustieres sicherstellen. Erben können verpflichtet
werden, dafür zu sorgen, dass ihr Tier liebevoll gepflegt und untergebracht wird. Die
Kosten hierfür sind dann aus dem Nachlass zu entrichten.
Sie haben noch Fragen? Zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden. Wir stehen
Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung.
Geschäftsstelle/Tierschutz-Informations-Büro, Grabbrunnenstr. 10 , 73728 Esslingen
Tel. 0711 39659-67 u. 0711 39659–68, E-Mail [email protected]
21
Unsere Pechvögel
... suchen ein gutes Zuhause!
Englische Bulldogge Danny
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Der 3-jährige Danny ist ein Streber und möchte noch viel lernen. Danny ist keine typische
Bulldogge, denn er muss unbedingt geistig ausgelastet werden. Hündinnen und kleine Hunde
sind für ihn kein Problem, bei Rüden entscheidet
die Sympathie.
Für Danny suchen wir ein Herrchen oder Frauchen das sich viel mit ihm beschäftigt und ihn
mit liebevoller Konsequenz erzieht.
Malinois Buddy
Der 5-jährige Buddy leidet extrem im Tierheim.
Buddy hat wegen einem Umzug sein Zuhause verloren. Er trauert so stark, dass er mittlerweile nur noch aus Haut und Knochen
besteht. Menschen gegenüber ist er anfangs unsicher. Mit netten
Hunden versteht er sich gut.
Aufgrund seines sensiblen Wesens suchen wir für Buddy hundeerfahrene Menschen, die ihm viel Zeit zum Eingewöhnen
geben und die ihn körperlich und geistig auslasten.
Chinchillas Sandy und Dakota
Kastrierte, männliche Partner gesucht! Die 3-jährige Sandy und die 6-jährige Dakota warten
auf die neue Liebe. Die Mädels sind zutraulich
und im besten Alter, denn bei artgerechter Haltung können sie 18 bis 22 Jahre werden. Chinchillas sind dämmerungsaktive, neugierige,
kecke und aufgeweckte Tiere, die am liebsten
in einer Partnerschaft leben.
Amerikanische Bulldogge Nala
Die 2-jährige Hündin wartet sehnsüchtig auf ein
neues Zuhause. Nala ist im Tierheim sehr einsam und vollkommen unterfordert.
Da ein Aufenthalt im Tierheim öfters mit einem
Vertrauensverlust einhergeht – begegnet sie
Fremden am Anfang etwas misstrauisch. Hat sie
dann aber Vertrauen gefasst, ist sie sehr lieb und
verschmust.
Für Nala suchen wir ein aktives Zuhause ohne
Kinder. Sie benötigt eine konsequente und liebevolle Führung.
23
Acht umgesiedelte Katzen warten im Tierheim
auf ein neues Zuhause.
Die Katzen lebten bis vor kurzem auf einem Bauernhof. Als der Hof
wegen einer Baumaßnahme geräumt werden musste, verloren sie
leider ihre Heimat.
Die süßen Mädels sind teilweise noch sehr schüchtern, wobei
das ein oder andere Kätzchen bereits auftaut und die menschliche
Nähe sucht.
Da die Katzen wieder in den Freigang möchten suchen wir für
sie ein Zuhause in einer ruhigen und verkehrsarmen Gegend.
Wenn Sie dann noch Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen, steht einem gemeinsamen Glück nichts im Weg.
Katze Nana
Die 2009 geborene Nana ist eine sehr verschmuste Katze. Beim Streicheln oder Bürsten
schmilzt die süße Katzendame regelrecht dahin.
Leider wurde bei ihr FIV (Katzenaids) diagnostiziert. Infizierte Katzen können ein hohes Alter erreichen, ohne dass die Krankheit jemals ausbricht,
siehe auch Happy End Bully.
Es wäre toll, wenn das neue Zuhause einen gesicherten Balkon hätte. In den ungesicherten
Freigang sollte Nana nämlich nicht mehr gehen.
Kommen Sie doch einfach auf einen Kennenlernbesuch vorbei ... es lohnt sich!
Silvia Distler-Cestero
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Tierheimfeste
09.05.2015 – Frühlingsfest
Der Wettergott war uns wohlgesonnen und so konnten wir bei schönem Wetter mit vielen Besuchern unser
Frühlingsfest feiern.
Ein besonderes Highlight war die Vorführung der Rettungshundestaffel Mittlerer Neckar.
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Tierheimfeste
05. + 06.09.2015 – Tag der Begegnung
Es war ein großartiges Fest. Mit der Fernsehmoderatorin Tatjana Geßler hatten wir eine prominente Moderatorin an unserer Seite und wir durften einige Ehrengäste - wie z. B. Herrn Oberbürgermeister Dr. Zieger
sowie Herrn Longin von der Magarete Müller-Bull Stiftung - begrüßen. Am 06.09.15 wurde dann unser Tierheimauto offiziell eingeweiht. An beiden Tage sind wir sehr vielen netten Tierfreunden und interessierten
Besuchern begegnet. Die Besucherzahlen waren einfach gigantisch. Vielen Dank dafür!
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Tag der Begegnung am 05. + 06. September 2015
Max Seitner berichtet über seine Eindrücke.
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Eigentlich bin ich kein Freund von Tierheimbesuchen. Ein Gefängnis für Tiere, die noch nicht
einmal etwas verbrochen haben. Sie hatten einfach nur Pech. Der Blick in ihre Augen lässt erahnen, was diese Geschöpfe gerade fühlen. Irgendwie bin ich froh, dass sie nicht sprechen können.
Mein Besuch im Esslinger Tierheim hat mich
jedoch auf eine besondere Art beeindruckt.
Gleich vorweg, es waren meine ersten Besuche
dieser Einrichtung. Unsere beiden Kaninchen
haben wir bereits vor drei Jahren dort geholt,
allerdings war ich nicht persönlich vor Ort. Meine
Verlobte nahm mir dieses Unterfangen damals
ab. Es war das erste Mal, dass ich für dieses Thema sensibilisiert wurde. Den beiden Rackern
geht es blendend, haben sie doch unsere 80 m²
Wohnung zur freien Verfügung. Auslauf pur, frisches Futter, Versteck- und Buddelmöglichkeiten
inklusive.
Aber was ist mit all denen, die noch immer
kein Zuhause gefunden haben? Alle können
wir nicht nehmen, viel spenden können wir
auch nicht. Wie viele dieser Einrichtungen leidet auch das Tierheim Esslingen unter akutem
Geldmangel. Nicht nur einmal stand es vor der
Schließung, aller Spendenaufrufe zum Trotz.
Bei einer nächtlichen Angeltour kam mir dann
die Idee. Warum keinen Film darüber machen?
Öffentlichkeitsarbeit ist gerade in der heutigen
Zeit wichtiger denn je. Jedoch fehlen vielerorts
die Mittel, um ein Projekt dieser Art zu realisieren.
Mir schadet die eine oder andere Überstunde
nicht und ich kann mir sicher sein, dass alle
daraus generierten Geldzuwendungen direkt
zum Wohle der Tiere eingesetzt werden. Erst
recht, nachdem ich mit den Ehrenamtlichen des
Tierschutzvereins Esslingen und den Mitarbeitern
des Tierheims gesprochen hatte. Ich war beeindruckt von ihrer Hingabe, dem absoluten Willen
zu helfen, wo immer es geht.
In den letzten Wochen stand ich im engen Kontakt mit den Verantwortlichen. Das gemeinsame Projekt nahm Form an und letztes Wochenende haben wir den ersten Schritt gemacht.
Der „Tag der Begegnung“ war ein gelungener
Auftakt. Das Wetter spielte an beiden Tagen
mit, die Besucher kamen in Scharen und die
leeren Kassen konnten wieder ein wenig gefüllt werden.
Eines stach dem Betrachter sofort ins Auge –
die vielen freiwilligen Helfer und Helferinnen.
Insgesamt beteiligten sich über 130 Freiwillige an diesem Event. Eine wahnsinnige Zahl, die
aber in Anbetracht des Organisationsaufwandes
relativ erscheint. Sofort habe ich gemerkt, dass
es die richtige Entscheidung war, mich für dieses
Projekt zu engagieren. Eine wundervolle Sache!
Die Verpflegung der Besucher überzeugte mit
Klassikern vom Grill und Selbstgemachtem
gleichermaßen. Viele Aussteller, Tombola und
ein eigener Stand für die jüngeren Besucher
sorgten für Abwechslung. Die Highlights der
Veranstaltung waren zweifelsohne die Hundeschauen. In Massen drängten sich die Besucher im
hinteren Teil des Geländes. Mit Erfolg! Am ersten
Tag wurden sogar so viele Vierbeiner vermittelt,
dass die dritte Show am Sonntag aufgrund mangelnder Kandidaten abgesagt werden musste.
Daneben wurde auch der neue fahrbare Untersatz feierlich von Sponsoren und Mitarbeitern
eingeweiht. Begleitet wurde der erste Tag von
der SWR-Moderatorin Tatjana Geßler. Mit vollster
Hingabe, spürbarer Leidenschaft für den guten
Zweck und ihrer positiven Ausstrahlung unterhielt sie gekonnt Groß und Klein. Ein echter Gewinn für den Tierschutzverein Esslingen.
Obwohl ich eigentlich nur ein paar Schnittbilder und O-Töne für das Projekt einfangen
wollte, sitze ich nun vor einem Berg an Rohmaterial. Die Überlegung liegt nahe, einen extra
Videoclip über das Event zu erstellen. Noch
habe ich nicht die Zeit gehabt, alles in Ruhe zu
sichten. Zumal ich auch ein paar hundert Fotos
geschossen habe. Es gab einfach viel zu sehen
und zu erleben. Ich freue mich aber bereits jetzt
auf den weiteren Verlauf dieses Projektes. Der Einsatz der Helfer und Helfershelfer war unglaublich
und ich bin stolz, meinen kleinen Teil dazu beitragen zu können.
Dieses Wochenende hat auch meine Einstellung grundlegend geändert. Ein Tierheim ist
kein Gefängnis, sondern eine neue Chance!
29
Dahinter stecken wundervolle Menschen mit
einer besonderen Leidenschaft, ja sogar Liebe
für Tiere und deren Wohlergehen. Ihnen gebührt der größte Respekt!
Der Autor Maximilian Seitner ist leidenschaftlicher Naturfotograph und Filmproduzent.
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, schauen Sie doch mal auf seiner Homepage vorbei:
www.outdoorfilm.eu
Fundtiere – Wer kommt für die Kosten auf?
Fundtiere, ein Thema das unser Tierheim immer öfters vor große Herausforderungen stellt.
Egal ob es sich bei einem Fundtier um Hund,
Katze, Bartagame oder Schildkröte handelt
– alle diese Tiere brauchen schnellstmöglich
eine sichere Unterkunft, Futter, Wasser und oft
auch eine tierärztliche Versorgung.
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Wer kommt eigentlich für diese Kosten auf?
Weit verbreitet ist die Meinung, dass der
Esslinger Tierschutzverein von den Kommunen sämtliche Kosten ersetzt bekommt.
Dies stimmt aber leider nicht.
Fundtiere sind rein rechtlich eine „Fundsache“
Die zuständige Behörde ist das Ordnungsamt der
Gemeinde, in der das Tier gefunden wurde. Daher
sollte sich der Finder immer zuerst dorthin wenden. Die Kommunen haben dann die gesetzliche
Verpflichtung die Fundtiere artgerecht unterzubringen und zu versorgen. Da es aber fast keine
städtischen Tierheime mehr gibt - und die Kommunen in der Regel keine Tiere aufnehmen und
versorgen können – werden die Tiere meist im örtlichen Tierheim abgegeben. Der Tierschutzverein
Esslingen übernimmt somit Aufgaben für die lt.
Gesetz eigentlich die Kommune zuständig wäre.
Gemeinden mit Fundtiervertrag
Herzlich bedanken möchten wir uns bei den
Städten und Gemeinden, die bereits einen Fundtiervertrag mit uns abgeschlossen haben. Wir
als Dienstleister verpflichten uns im Gegenzug,
die Fundtiere artgerecht unterzubringen, zu versorgen und sämtliche Kosten, die durch Pflege,
Versorgung, Tierrettung, Transport oder Tierarzt
entstehen, zu übernehmen.
Gemeinden ohne Fundtiervertrag
Bei diesen Gemeinden wurden in der Vergangenheit bisher mit Einzelabrechnungen die direkte
Versorgung, also Unterbringung, Futter, Medikamente, Transport und Tierarztbehandlung abgerechnet. Um dauerhaft bestehen zu können müssen wir aber alle Kosten ersetzt bekommen. Das
heißt, dass der Tierschutzverein für das Betreiben
des Tierheims immer in Vorleistung gehen muss.
Dies betrifft z. B. Fixkosten wie Wasser, Strom,
Personalkosten, Versicherungen usw. die in den
Einzelabrechnungen bisher nicht ausreichend
berücksichtigt wurden.
Deshalb hat der Vorstand des Tierschutzverein
Esslingen u. U. e. V. beschlossen, Einzelabrechnungen ab dem 01.03.16 abzulehnen und keine
Fundtiere mehr aus Kommunen aufzunehmen,
die keinen Fundtiervertrag haben. Das heißt, ab
dem 01.03.2016 müssen diese Kommunen eigenständig ihrer gesetzlichen Aufgabe nachkommen
und für eine artgerechte Unterbringung und Versorgung ihrer Fundtiere sorgen.
Wir haben die betroffenen Kommunen schriftlich
darüber informiert, mit einigen konnten bereits
erneut Gespräche aufgenommen werden.
Es würde uns sehr freuen, wenn auch diese Kommunen uns ihr Vertrauen entgegenbringen und
mit uns Fundtierverträge abschließen würden.
Eins ist uns noch wichtig: Bei allen Gesprächen
und Verträgen mit den Kommunen geht es leider
nur um das Thema „Fundtiere“.
Tatsache ist jedoch, dass jedes Tier, das im
Tierheim abgegeben wird, auch ein potentielles Fundtier ist. Würde es keinen Tierschutzverein geben, was würde dann mit diesen Tieren passieren?
Sehr wahrscheinlich würde eine große Anzahl der
Tiere einfach ausgesetzt und somit wäre die Anzahl der Fundtiere deutlich höher.
Auch durch Kastrationsprogramme bei freilebenden Katzen sorgt der Tierschutzverein Esslingen
für eine deutliche Reduzierung der Katzenpopulation in den Kommunen.
Allein durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und
Erbschaften können wir auf Dauer nicht bestehen.
INF !
Um die Existenz des Tierheims Esslingen zu
sichern, sind wir auf planbare Gelder durch
Fundtierverträge angewiesen, welche dann
auch einen Teil unser Kosten decken. Nur dann
können wir auch zukünftig für in Not geratene
Tiere da sein.
David Koch
Sulzgrieser Straße 71 � 73733 Esslingen a.N.
Tel. 07 11 / 37 37 16 � Fax. 07 11 / 3 70 24 14
Tierschutzverein Esslingen erstreitet
Grundsatzurteil beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg
Besonders glücklich sind wir darüber, dass uns am 27.03.15 der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg durch ein Grundsatzurteil bestätigt hat, dass Fundtiere nicht automatisch herrenlose Tiere sind (Az.: 1 S 570/14).
Inhalt des Rechtsstreits war, dass eine Gemeinde davon ausging, dass ein Tier, das
aufgefunden wird und nicht gekennzeichnet ist, als herrenlos anzusehen ist, also
niemandem gehört und somit auch keine Fundsache ist. Die Schlussfolgerung der
Gemeinde war, wenn das Tier keine Fundsache ist, dann ist die Gemeinde nicht zuständig und muss infolge dessen auch nicht für die Unterbringung und Versorgung
des Tieres bezahlen.
Dem widersprach das Verwaltungsgericht mit der Begründung, dass bei einem aufgefundenen Tier nicht sofort erkennbar ist, ob das Tier herrenlos ist. Erst wenn sich
nach 28 Tagen kein Besitzer meldet, kann man davon ausgehen, dass das Tier herrenlos ist. Ab diesem Zeitpunkt muss die Kommune keine weiteren Kosten übernehmen.
Dieses Urteil regelt in Baden-Württemberg den Umgang mit Fundtieren und herrenlosen Tieren und sorgt für eine Rechtssicherheit für die Tierschutzvereine.
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Ehrenamtliche Helfer stellen sich vor
Wie und warum wir ehrenamtliche Helfer im Tierheim Esslingen geworden
sind.
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Alles begann mit einem 25-stündigen Praktikum für Soziales Engagement, das meine Tochter Rebecca im Dezember 2010 als 8-Klässlerin
im Tierheim absolvierte. Sie hat sich spontan für
das Tierheim Esslingen entschieden und sich bei
einer öffentlichen Veranstaltung nach der Möglichkeit eines Schülerpraktikums erkundigt.
Am Ende des Schülerpraktikums war es für meine
Tochter klar, dass sie gerne weiterhin im Katzenhaus mithelfen möchte. Da der Sonntag für uns
der organisatorisch geschickteste Tag war, haben
wir uns im Frühjahr 2011 jeweils am Sonntagmorgen auf den Weg ins Tierheim gemacht.
Da wir kein Auto haben, sind wir mit öffentlichen
Verkehrsmitteln in Richtung Tierheim unterwegs.
Wir kommen jeden Sonntag, mit Ausnahme von
Krankheit, Urlaub oder im Fall von Familienangelegenheiten. In dieser Zeit lernten wir viele nette
Leute kennen, die sich unermüdlich für das Wohl
von Tieren einsetzen. Auch lernten wir viel über
die Pflege und das Verhalten von Katzen. Freud
und Leid liegen allerdings oft sehr eng beieinander und so erlebten wir mit den Tieren sowohl
Schicksalsschläge wie auch schöne Happy Ends.
Zuerst habe ich meine Tochter nur begleitet
und wieder abgeholt. Wenn Rebecca allerdings
für die Schule viel zu tun hatte, habe ich sie damals schon ab und zu vertreten.
Wir fühlen uns in dieser Gemeinschaft sehr
wohl und es wird immer wieder zum Ausdruck
gebracht, dass unsere Hilfe vom TierheimTeam wertgeschätzt wird. Auch bei Veranstaltungen des Tierheims trifft man den ein oder
anderen ehrenamtlichen Helfer, der an anderen
Tagen im Tierheim tätig ist.
Bei meinen regelmäßigen Besuchen fiel mir auf,
dass am Sonntag wenig freiwillige Helfer im Tierheim sind. Und so habe ich mich entschieden
immer sonntags im Katzenhaus mitzuhelfen.
Den Samtpfoten ist der Wochentag nämlich
egal, sie müssen 7 Tage in der Woche versorgt
werden.
Für ihre Ausbildung ist Rebecca vor einigen Wochen nach Bayern umgezogen. Ich selbst helfe
weiterhin im Tierheim mit. Oft erzähle ich Rebecca
von den aktuellen Bewohnern des Katzenhauses
und sie selbst schaut auch regelmäßig auf die
Homepage des Tierheims, um auf dem Laufenden
zu bleiben.
Mit den Bussen und/oder der S-Bahn kann man
sich eine Route zum Tierheim planen. Tierfreunde, die nicht motorisiert sind, können sich im
Tierheim erkundigen, ob eine Art „Laufgemeinschaft“ möglich ist, um gemeinsam ins
Tierheim zu gehen.
Herzlichst, Karin Witt und mit lieben Grüßen aus
Bayern: Rebecca Witt
Karin Witt
Ehrenamtliche Helfer stellen sich vor
Wie ich als „Ehrenamtliche“ im Tierheim gelandet bin.
Mein erster persönlicher Kontakt zum Tierheim
Esslingen war Ende Juni 2015. Ich ging im Tierheim vorbei und fragte, ob meine Hilfe – in welcher Form auch immer – benötigt würde. Auslöser hierfür war, dass ich eine anstrengende Zeit
hinter mir hatte und eine Freizeitbeschäftigung
suchte, die mir Spaß macht und die mich gleichzeitig vom Alltagsstress entspannen lässt.
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Das „i-Tüpfelchen“ ist, dass man als Ehrenamtlicher etwas Gutes und Uneigennütziges tun
kann und gleichzeitig anderen hilft (sowohl
den Mitarbeitern, die so viel zu tun haben, als
auch den Tieren, die sich über jeden Kontakt
freuen). Nachdem ich die ersten zwei Samstage
im Kleintierhaus helfen durfte, bin ich dann im
Katzenhaus gelandet, wo ich zwischenzeitlich
auch fast jeden Samstag aushelfe. Im Übrigen ist
mein Plan aufgegangen, ich kann während der
Stunden im Tierheim meine stressige Woche
vollkommen hinter mir lassen. Man könnte
fast von einem seelischen Wellness-Programm
sprechen.
Natürlich konnte es nicht ausbleiben, dass ich
irgendwann ein bzw. zwei „Mitbringsel“ mit
nach Hause brachte. Zwischenzeitlich sind wir
zu viert: mein Freund, ich und unsere 2 Samtpfoten, Sunny und Fleckle. Die beiden sind die beste
Entscheidung, die wir treffen konnten. Es gibt
nichts Schöneres als zwei Fellnasen, die einen
nach der Arbeit bereits an der Tür erwarten,
schmusen, kuscheln und einfach mit einem
zusammen sein möchten. Ich will beide nicht
mehr missen!
Nicole Lonardoni
Goodbye Deutschland
Unser 15-jähriger Tierheimbus ist nach Rumänien ausgewandert!
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Großzügigen Werbepartnern aus dem Landkreis haben wir es zu verdanken, dass wir seit
September glückliche Besitzer von einem neuen Tierheimbus sind. Getreu dem Zitat von Albert Schweizer „Glück ist das einzige, das sich
verdoppelt, wenn man es teilt“ haben wir überlegt, welche Tierschutzorganisation wir mit unserem alten Bus glücklich machen können.
Unsere Wahl fiel sehr schnell auf den Verein
Tierhilfe Hoffnung e.V. mit seiner SMEURA,
dem größten Tierheim der Welt. Aufgrund der
häufigen Rettungseinsätze kann dort jedes einsatzbereite Auto im wahrsten Sinne des Wortes
Leben retten. Und genau deswegen sollte unser
Tierheimbus dort seinen neuen Wirkungskreis
finden.
Ende August polierte unser Tierheimpersonal unseren alten Bus ein letztes Mal auf Hochglanz. Am
24.08. fuhr er – vollbeladen mit Geschenken, die
eigens für die SMEURA gesammelt worden sind
– ein letztes Mal auf deutschen Straßen nach Dettenhausen bei Tübingen. Dort wurden wir von
Matthias Schmidt dem 1. Vorsitzenden der Tierhilfe
Hoffnung e. V. herzlich empfangen.
Da man unserem alten Gefährt die lange Fahrt
nicht mehr zumuten wollte, wurde es auf einen
LKW geladen und nach Rumänien gebracht. Inzwischen hat es äußerst erfolgreich seinen Dienst
in und um die SMEURA angetreten.
Wir sind sehr glücklich, dass wir mit unserem
Bus noch so viel Gutes tun konnten.
Natascha Houlias / Silvia Distler-Cestero
Anmerkung: Über 5.000 misshandelte, traumatisierte und ausgesetzte rumänische Straßenhunde haben in der SMEURA eine sichere Heimat gefunden.
Happy End – Bully
Wie aus einem großen Pechvogel ein Glückskater wurde.
Hallo Ihr Lieben, erinnert Ihr Euch noch an mich? Ich bin‘s, der Bully!
Ihr kennt mich ja schon aus dem Tierheim
Blättle 2015 – damals war ich in der Rubrik
„Unsere Pechvögel“.
Obwohl ich ein bildhübscher und verschmuster
Wonneproppen bin, habe ich im Tierheim furchtbar lange 15 Monate auf mein neues Zuhause
warten müssen. Eigentlich kaum zu glauben, dass
mich in der ganzen Zeit nicht ein Mensch haben
wollte, gell? War aber wirklich so! An manchen
Tagen war ich dann auch ganz arg traurig,
weil so viele Menschen einfach an meiner Box
vorbeigegangen sind, denn auch wir kranken
Katzen sehnen uns nach einem liebevollen Zuhause– vermutlich sogar noch ein wenig mehr
als die Jungen und Gesunden.
Im Tierheim haben sie gesagt, ich solle mir das
nicht so zu Herzen nehmen, es läge nicht an mir,
sondern an meiner Krankheit. Sie haben gesagt,
dass ich Katzen-AIDS (FIV) habe und das würde
den Menschen Angst machen. Ich habe das ehrlich gesagt nicht verstanden, weil ich mich überhaupt nicht krank fühle!
Ich versteh‘ ja, dass manche Menschen Angst davor haben, dass kranke Katzen anders sein könnten. Das sind wir aber nicht, versprochen: Wir
sind genauso verschmust, verspielt und liebebedürftig wie jede andere Katze auch. Oder
dass wir teure Medikamente oder Spezialfutter
brauchen würden. Okay, zugegeben, manche
kranken Katzen brauchen das, aber das kostet ja
nicht die Welt – und FIV-Katzen brauchen weder
Medikamente noch Spezialfutter, da geb‘ ich
Euch meine Pfote drauf! Vielleicht befürchtet Ihr
auch, dass Ihr uns zu Euch holt, uns in Euer Herz
schließt und wir dann kurz drauf sterben. Klar, das
gibt es leider auch ab und zu.
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Aber ganz ehrlich, wenn Ihr einer alten oder
kranken Mieze noch ein paar schöne Monate
oder Jahre schenkt, dann tut Ihr das Größte,
was Ihr Menschen tun könnt!
So, nun habe ich Euch aber lange genug ins Gewissen geredet. Jetzt möchte ich Euch noch ein
bisschen erzählen, wie ich heute lebe. Im Tierheim
war ich ja schon als Kampfschmuser bekannt,
aber seit ich wieder eine Familie habe, habe ich
meine wahre Leidenschaft (abgesehen vom Essen) entdeckt: Ich bin das totale Spielkind und
wirble auf der „Mäusejagd“ wie der Wind durch
die Wohnung. Von wegen krank, pah!
Meine Menschen sagen mir immer wieder,
dass ihre Entscheidung goldrichtig war und
sie mich nie, nie, nie wieder hergeben würden,
für kein Geld der Welt – und, unter uns, ich sie
auch nicht ;-)
Euer sehr glücklicher Bully
Sabine John
Happy End – Murmel
Rettung in letzter Sekunde!
Die leidvolle Geschichte der Bulldogendame Murmel.
Am 07.03.2015 wurde Murmel im Tierheim abgegeben. Herr H. hatte Murmel vor ca. 2 Jahren
von einer tschechischen Züchterin übernommen.
Dort muss sie wohl mindestens einen Wurf, per
Kaiserschnitt, bekommen haben. Das Alter von
Murmel war laut Impfpass mit 8 Jahren angegeben.
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Murmel, eine Englisch Bulldog Dame, war in
einem derart schlechten und apathischen Zustand, dass die Mitarbeiter des Tierheims Esslingen sie umgehend in die Tierklinik brachten. Sie
war mehr tot als lebendig. Die Haut war offen und
mit Eiter überzogen. Sie hatte an Bauch, Hals, Rute
keine Haare mehr und die Augen waren so stark
geschädigt, dass Murmel überall dagegen lief.
Es wurden folgende Diagnosen gestellt: Sarkoptes
Milben, Gesäugetumor, Unterernährung (13 kg),
Hefepilze in beiden Gehörgängen, Ekzeme an den
Gliedmaßen, Lichenifikation (flächenhafte Verdickung der Haut), Zitzen stark vergrößert, Linsen
beidseits getrübt mit zähschleimigen eitrigem
Sekret, da in beiden Augen keine Tränenflüssigkeit produziert wird. Nasenspiegel, Haut am Hals
hochgradig eitrig und blutig entzündet.
Murmel wurde umgehend stationär intensiv behandelt. Nach einer Woche war ihr Gesundheitszustand soweit stabil, dass alle weiteren Maßnahmen im Tierheim hätten durchgeführt werden
können.
Aber, was passiert mit einem solch kranken,
alten Hund? Wer will Murmel? Für mich war
nach einem Besuch an Murmels Krankenbett
klar: Murmel kommt zu uns.
Vor allem nachdem sie mir die Pfote „reichte“, um
gestreichelt zu werden. Aber was sagen unsere
Contis dazu? Vor allem die „Flotte Lotte“, die sich
nach dem Tod unserer Irish Wolfhound Hündin
zur Rudelchefin erkoren hatte.
Lotta, Murmel und Linus, haben sich zum ersten Beschnuppern auf einer neutralen Wiese
getroffen. Die beiden Contis waren so entsetzt
über den Gesundheitszustand von Murmel,
dass sie Murmel von der ersten Minute an
voll akzeptiert haben. Einem Umzug stand also
nichts mehr im Weg. Die Tierheimleitung war einverstanden, dass Murmel zu uns als Pflegehund
kommt, denn zuhause warten ja noch ein paar
andere Hunde. Aber auch der Rest der Hundemannschaft nahm Murmel sehr liebevoll auf und
so zog Murmel am 15.03.15 bei uns ein.
Wie geht es Murmel heute? Wir haben die Sarkoptes Milben behandelt und die Haare an Hals,
Bauch und Beinen sind wieder nachgewachsen.
Allerdings sind Rute, Halsunterseite und Brustbereiche noch an wenigen Stellen nackt, aber
die Hautpartien sind wenigstens nicht mehr entzündet. Sie wiegt nun fast 16 Kilo. Die Hornhäute
haben sich regeneriert, allerdings benötigt sie
täglich Augentropfen und das sicherlich lebenslang. Zudem bekommt sie wöchentlich eine Bioresonanztherapie.
In der Zwischenzeit war Murmel läufig und konnte kastriert werden. Bei der Operation wurden
dann auch gleich Tumore entfernt. In den letzten
Wochen und Monaten gab es Tage, an denen ich
dachte, dass wir den Abend nicht mehr miteinander erleben.
INF !
Es hat auch einige Zeit gedauert, bis Murmel sich
an unseren Lebensrhythmus gewöhnt hat. Frühes
Aufstehen ist immer noch nicht ihre Sache. Spazierengehen empfindet sie nach wie vor als Angriff auf ihre persönliche Freiheit.
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Merkt sie, dass ich weggehen möchte, dann steht
sie an der Türe und schaut, dass sie mitgenommen wird, denn Autofahren liebt sie sehr. Sie
geht auch gerne mit zum Arbeiten in die Klinik. Gehen wir aus dem Haus, dann trägt sie
ein Halsband auf dem steht „GLÜCKSPILZ“.
Am 01.04.15 haben wir den Übergabevertrag
unterschrieben. Murmel wird wohl für immer ein
Pflegefall bleiben. Dennoch machen wir Herrn H.
keine Vorwürfe. Wir sind einfach froh, dass Murmel den Weg zu uns gefunden hat, und wir sind
dankbar, dass wir miteinander ein Stück Lebensweg gehen dürfen.
Doris Laubis
Wir sagen Danke
Allen Tierfreunden, die uns mit Spenden, Schenkungen und tatkräftiger Mithilfe unterstützt und damit dafür gesorgt haben, dass der Tierschutzverein Esslingen und
sein Tierheim überhaupt überleben können. Große Dankbarkeit empfinden wir auch
den Menschen gegenüber, die uns in ihrem Testament bedacht haben.
Ihnen allen gebührt unser Respekt und Dank.
Bitte bleiben Sie uns auch in Zukunft treu, damit wir weiterhin unseren Schützlingen
Unterkunft, Futter und die Chance auf eine gute Vermittlung in ein neues und glückliches Zuhause gewährleisten können.
Happy End – Lexi
Haben Katzen wirklich sieben Leben?
Mein Name ist Lexi und ich möchte Euch meine Geschichte erzählen.
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Am 22.09.2014 wurde ich mehr tot als lebendig
gefunden. Die Finder verständigten die Tierrettung, die mich sofort zum Tierarzt brachte. Also
wenn es stimmt, dass Katzen sieben Leben haben,
dann hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon einige
dieser Leben verwirkt. Ich war abgemagert bis
auf die Knochen, hatte keine messbare Temperatur mehr, zwei Beine waren gebrochen
und ein Bein war am Ellenbogen ausgerenkt.
Erschwerend kam hinzu, dass einer der Brüche
schon älter war und die Muskeln schon angefangen hatten sich zu verkürzen. Man stabilisierte
meinen Zustand, renkte meinen Ellenbogen ein
und operierte meine gebrochenen Beine. Damit
alles gut verheilen konnte, bekam ich externe
Fixateure, die haben mich aber kaum gestört.
Alles war besser, als die unerträglichen Schmerzen, die ich vorher ertragen hatte.
Nun war alles medizinische getan, doch wohin
nun mit mir? Die Mitarbeiter des Tierschutzvereins wollten mir den hektischen Tierheimalltag
ersparen und so fragten sie auf einer privaten
Pflegestelle nach ... und die Pflegestelle sagte
ja. Als ich ankam, war ich noch sehr schwach und
zusätzlich bekam ich auch noch Durchfall. Meine
Pflegemama sagte, dass ich mich doch jetzt nicht
von so einem blöden Durchfall unterkriegen lassen soll. Sie kochte für mich Möhrensuppe und
gab mir stark verdünnte Gemüsebrühe zu trinken.
Es hat über eine Woche gedauert bis ich auch das
überstanden hatte. Da hat meine Pflegemama vor
Erleichterung echt aufgeatmet.
Auf meiner Pflegestelle leben noch drei andere Katzen und von denen habe ich mir in meiner Zwangspause viel abgeschaut. Zuerst war mir nicht klar,
warum die Katzen Bälle durch die Wohnung schießen. Ich dachte mir: puh, das sieht ja affig aus.
Als dann aber die Luxation - daher kommt übrigens mein Name „Lexi von Luxation“ - verheilt
war, da habe ich es auch mal ausprobiert. Und
hey, das mit den Bällchen spielen macht richtig
Spaß! Zwischenzeitlich habe ich das Regiment
über die Bällchen übernommen. Hier spielt keiner
mehr ohne mich vorher gefragt zu haben!
Nach über zwei Monaten konnten dann endlich
die externen Fixateure entfernt werden. Danach
ging es zur Physiotherapie. Physiotherapie ist toll!
Ich habe dabei geschnurrt wie ein kleiner Hubschrauber … nur ohne fliegen halt. Heute kann
ich mit kleinen Einschränkungen wie eine ganz
normale Katze rennen, toben und springen.
Und meine Glücksträhne war noch lange nicht
zu Ende, denn meine Pflegemama hat mich ganz
offiziell als neues Familienmitglied adoptiert.
Meine Pflegemama sagt immer wieder, dass
es ist unglaublich ist, was der Tierschutzverein
Esslingen für mich getan hat. Denn was denkt
Ihr, wer das alles bezahlt hat: Tierrettung,
Tierärzte, Operationen, Nachbehandlung und
Physiotherapie? Bei Tieren, die eine Familie haben, bezahlen die das. Und bei mir? Ich hatte
niemanden und es hat sich auch niemand gemeldet der mich vermisst. In solchen Fällen tritt der
Tierschutzverein für uns Tiere ein. Deshalb habe
ich Euch meine Geschichte erzählt, weil ich mich
ganz einfach bedanken wollte.
39
Danke, dass Ihr mich nicht aufgegeben habt!
Danke, dass ich durch Euch die Chance hatte zu
überleben!
Danke, dass ich durch Euch mein Zuhause gefunden habe!
Und danke an die Menschen, die den Tierschutzverein unterstützen, denn ohne Euch
könnte Tieren wie mir nicht geholfen werden!
Sandra Kunz
INF !
Eure glückliche Lexi
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Happy End – Peter und Paul
Würden Sie die Katze im Sack kaufen?
Nein? Nun ich habe es gewagt ...
... und aus zwei ängstlichen, scheuen, unberührbaren Katern wurden binnen kurzer Zeit
zwei selbstbewusste aber auch anhängliche
Schmuser, die einfach nur Freude bereiten.
Natürlich braucht es Zeit und Geduld, Respekt
und Vertrauen und vor allen Dingen eine große
Portion Liebe.
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Beim ersten Treffen auf der Pflegestelle sah ich von
den Beiden so gut wie nix in der Kratztonne – ich
hörte nur ein dumpfes bedrohliches Knurren und
Fauchen – und trotzdem war ich sofort felsenfest
überzeugt, ich wollte diesen zwei Katzenbrüdern
ein gutes Leben ermöglichen.
Und es warteten magische Momente auf mich:
das erste Schnurren, der erste verzückte Milchtritt, das erste Mal streicheln dürfen!
Welche Freude, zu sehen, wie das Vertrauen der
beiden Racker in das Leben und in die Menschen
wächst. Und es macht unglaublichen Spaß, den
Zweien beim Lernen und Spielen zuzuschauen.
AKTUELL
KOMPETENT
EMOTIONAL
Wie schön ist es heute, wenn beide zur Begrüßung mit hochgerecktem Schwanz und strahlenden Augen um die Ecke gesaust kommen.
Oder wenn sie ihre Striegel-, Streichel- oder Spielrunden einfordern. Es stimmt halt doch: Rituale
schaffen Bande. Und wenn ich heute sage: Es hat
sich für uns alle gelohnt, unterschreibe ich das
aus vollstem Herzen.
Sybille Eggenweiler
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Happy End – Tami, Lana und Mimi
Blind, alt, nicht gesund, unsauber, Vermittlungsversuche fehlgeschlagen.
Drei Ehemalige aus dem Tierheim genießen das Leben in einer Vierer-WG!
Die Mitglieder der Samtpfoten WG:
Hilfe, den er toll findet, hat er sich zu einem selbstbewussten Kater entwickelt und ist stubenrein!
Tami ist der „Sozialarbeiter“ in der Gruppe: er
schläft mit Fawzi in einem Korb, kuschelt mit Lana
und döst mit Mimi.
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Kater Fawzi (6 Jahre), ein ehemaliger Freigänger
aus Bulgarien und der Chef der Viererbande, der
gutmütig alle neuen Mitbewohner akzeptiert.
Die blinde Kätzin Lana (4 Jahre), die an einer
chronischen Blasenentzündung leidet, schnurrt
seit Anfang August 2014 in Stuttgart-Mitte. Sie
war ins Tierheim zurückgekommen, weil sie ihr
„großes Geschäft“ immer außerhalb der Katzentoilette erledigt. Nur einmal, gleich nach dem Einzug, fand das Stuttgarter Frauchen Lanas streng
riechende „Kotwürstchen“ in der Katzentoilette!
Obwohl Lana alle Katzentoiletten (acht für vier
Katzen!!!) kennt und für das „kleine Geschäft“ benutzt, setzt sie ihre Häufchen dorthin, wo sie will
und lässt sich nicht dabei erwischen!
Kater Tami (geschätzte 6 Jahre), ein ehemals
sehr ängstliches und unsauberes Sensibelchen
... kam zweimal aus der Vermittlung ins Tierheim
zurück. Seit über zwei Jahren genießt er sein
Stuttgarter Zuhause. Mit Katerkumpel Fawzis
Kommentar des Frauchens: Geruch und Häufchen lassen sich problemlos schnell entfernen,
wenn der Mensch nicht hineintritt und Lana keinen Durchfall hat, was bisher nicht vorkam, weil
Lana das kalorienreduzierte Diätfutter gerne isst
und auch gut verträgt. Und wichtig: sie ist nicht
mehr übergewichtig! Mutig balanciert sie auf Sofalehnen, erklimmt Kratzbäume, springt auf Stühle und von dort auf Tische, das heißt sie orientiert
sich hervorragend. Gelegentlich tritt sie auf Tami,
der als Hindernis quer im Weg liegt und der ihr
dann durch Pfotenhiebe, die sie ihm nicht übel
nimmt, bei der Orientierung hilft.
Glückliche Momente sind zum Beispiel, wenn alle
vier Samtpfoten Frauchen an der Eingangstür begrüßen, auf dem vernetzten Balkon „ruhen“ oder
vor der Speisekammertür drängeln.
Welche „Hilfsmittel“ haben dazu beigetragen,
dass das Zusammenleben der unterschiedlichen Katzencharaktere harmonisch verläuft
und Frauchen ruhig blieb? Welpengitter (über
einen Meter hoch!) ermöglichten das langsame Kennenlernen und garantieren immer noch
störungsfreie Ruhezonen. Dünne Plastikfolien,
Wachstuch, Inkontinenzbetteinlagen, gut waschbare und schnell trocknende Decken mach(t)en
„Ausrutscher“ bei der Stubenreinheit erträglich.
Genügend Raum, damit „Katze“ sich aus dem Weg
gehen kann. Geduld, um den Tieren genügend
Zeit fürs Einleben zu geben.
Ingrid Schlumberger
Kätzin Mimi (10 Jahre) gehört seit Februar 2015
auch zur WG. Mimi kam durch einen Todesfall
ins Tierheim, leidet an Diabetes und hatte eine
große Wunde am Ohr als sie abgegeben wurde.
Fauchend, spuckend, knurrend und angriffslustig
begegnete Mimi am Anfang den samtpfotigen
freundlichen Mitbewohnern.
Nach sechs Monaten in ihrem neuen Zuhause ist
die Wunde an Mimis Ohr gut verheilt, der Blutzucker fast optimal eingestellt und Mimi hat ihren
Platz im Vierkatzenhaushalt gefunden. Mimi zeigt
sich sehr kooperativ beim Insulinspritzen. Sie isst
zwischenzeitlich diabetisches Nassfutter - obwohl
es am Anfang nur Trockenfutter sein durfte!
Nie hatte das Frauchen, das mit dieser Katzen WG
zusammenlebt, daran gedacht, ein Tier zurückzubringen, weil etwas nicht klappte. Durch die
intensive Beschäftigung mit den Katzen entstanden schnell starke Beziehungen.
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Die Jugendgruppe „Let‘s FETZ“
Wir, die Jugendgruppe des Tierschutzvereins Esslingen, treffen uns regelmäßig im Tierheim ...
... zum Gassigehen, um den richtigen Umgang mit
Tieren kennenzulernen und um im Tierheim mit
anzupacken. Jeder tierliebe Jugendliche, der zu
uns kommen möchte und mindestens 10 Jahre
alt ist, ist uns herzlich willkommen.
Wir suchen Unterstützung im Jugendleiterteam!
Für Junggebliebene, die bereits 18 Jahre sind,
gibt es die Möglichkeit bei uns mitzumachen.
Also wer Spaß hat sich mit Kindern und Tieren zu
beschäftigen, darf sich gerne bei uns melden.
INF !
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Wir treffen uns immer 14-tägig am Freitag von
15:30 Uhr bis 17:30 Uhr im Tierheim. In den
Schulferien findet kein Treffen statt.
Die Termine und weitere Infos findet ihr auf der
Homepage des Tierschutzvereins (www.tierschutzverein-esslingen.de).
Wir freuen uns auf Euch!
Das Jugendleiterteam
Jenny Hafner
Wir suchen Dich!
Bist du mindestens 18 Jahre alt? – Engagierst dich gerne im Tierschutz? – Machst
gerne Jugendarbeit? – Dann bist du bei uns richtig!
Das Jugendleiterteam braucht dringend Unterstützung.
Einfach bei uns melden – [email protected]
Die Jugendgruppe „Let‘s FETZ“
Vom 27. bis 29. September 2015 waren wir mit der Jugendgruppe beim
Landesjugendtreffen in Freiburg/Emmendingen.
Freitags ging es im Tierheim Esslingen los. Mit viel
Freude und Erwartungen - die konnte auch der
große Stau bei Stuttgart nicht trüben - ging es
nach Freiburg.
Angekommen in der Jugendherberge wurden
erst einmal die Zimmer in Beschlag genommen.
Dabei waren die Kids und die Jugendleiter happy
über eigene Zimmer. Nach der Zimmerbelegung
und einem guten Abendessen gab es die offizielle Begrüßung. Danach zeigte uns ein erfahrener Hundetrainer, warum es wichtig ist, dass
ein Hund richtig erzogen wird. Den restlichen
Abend konnte man sich bei einem Getränk und
so manchem Spiel besser kennenlernen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es am
Samstag in den weitläufigen Tierpark Mundenhof.
Einige der Tierarten durften wir bei einer Führung
näher kennenlernen. Als Höhepunkt durften wir
dann auf Kamelen reiten. Am Nachmittag ging
es dann wieder zurück zur Herberge. Später am
Tag besuchten wir dann noch einen Tierfriedhof
und wir hörten uns die berührenden Geschichten
der Inhaberin an. Dabei floss so manche Träne
und wir gedachten der verstorbenen Vierbeiner.
Den Abend durften die Jungs und Mädels frei
gestalten. Sie nutzten diesen um sich mit anderen im Tischtennis oder am Tischkicker zu
duellieren. Währenddessen hatten die Jugendleiter Zeit sich über die Jugendarbeit auszutauschen und neue Ideen zu besprechen.
Am Sonntag, dem Tag der Abreise, hieß es packen
und Betten abziehen. Und welche Überraschung:
als wir unsere Kids wecken wollten, saßen diese
schon auf ihren gepackten Sachen und warteten
auf uns.
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Nach einem gemütlichen Frühstück ging es ins
Tierheim Emmendingen. Hier waren wir zum
Tag der offenen Tür eingeladen, der mit einem
Gottesdienst mit Tiersegnung begann. Danach
wurden alle auf die tolle Tombola und das mit
Highlights geschmückte Fest losgelassen. Nach
dem Vesper ging es mit vielen tollen Eindrücken
wieder in Richtung Heimat.
Nach all dem Erlebten kann man sagen: das
nächste Landesjugendtreffen kann kommen und
das Let‘s FETZ Team des Tierschutzvereins Esslingen ist definitiv wieder dabei. Danke an unsere
Kids und an Jenny für dieses erlebnisreiche Wochenende.
Sascha Greger, Jugendleiter
Anmerkung der Jugendleitung:
Das Landestierschutztreffen findet einmal im
Jahr bei einem Tierschutzverein in Baden-Württemberg statt. Es treffen sich Jugendgruppen aus
dem ganzen Land. Hier kommen ca. 60 bis 100 Jugendliche mit ihren Jugendleiter/innen aus dem
ganzen Land zusammen und tauschen sich über
Tierschutz aus und lernen sich besser kennen.
Gassigehen mit der Jugendgruppe
... aus Sicht von Mitarbeiterhund Leo.
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Hallo ich bin Leo,
ich besuche das Tierheim mit meinem Menschen schon seit langer Zeit und habe hier
tolle Hundefreunde, z. B. Diego und Luna. Ganz
besonders freue ich mich auf den Freitag, denn da
kommt immer die Jugendgruppe und ich kann
mich dann vor lauter streichelnden Kinderhänden gar nicht mehr retten ... als ob ich das wollte.
Wir gehen dann immer Gassi und alle Kinder
wollen meine Leine halten, was ganz gut ist,
sonst müsste ich sie am Ende selber tragen.
Der erste Teil der Runde ist immer etwas nervig,
ständig brüllen die Kinder: Nach rechts, nach
links, Vorsicht Auto. Na ja ich gebe zu, dass diese
riesigen stinkenden und lauten Ungetüme nicht
zu meinem Lieblingsteil der Gassirunde gehören,
aber zum Glück habe ich ja meine Bodyguards dabei und nicht nur einen. Nein, gleich fünf der Kinder stehen um mich herum, um mich vor diesen
Monstern zu beschützen. Bei den vielen Beinen
verliere ich ab und zu den Blickkontakt zu Luna
und Diego, aber dafür werde ich ausgiebig gestreichelt bis die blöden Autos weg sind.
Manchmal laufen wir schon vor der Eishalle wieder
zurück, wenn es z. B. so regnet, dass selbst ich als
Hund keine Lust zum Pinkeln habe. Aber viel schöner
ist es, wenn wir noch über die gelbe Brücke gehen
und dann den Weg mit den Joggern laufen, die man
so wunderbar anbellen kann. Bei dem einzigen kleinen Hügel auf unserem Spaziergang werden die Kinder immer so langsam, dass Diego und ich sie immer
antreiben und halb den Weg raufziehen müssen.
Nachdem wir den interessant riechenden Tierpark
mit den Ponys passiert haben und der Monsterberg zum Wasserwerk bestiegen ist, sind die Autos
auch schon vergessen und ich wechsle das Kind.
Ja ich habe beim Gassigehen mehrere Kinder, aber
ich passe auf jedes Einzelne auf, vor allem wenn
uns andere Hunde entgegenkommen. Natürlich
bin ich nicht stark genug, um meine Kinder vor
den fremden Artgenossen zu beschützen, deswegen mache ich schon 20 Meter vorher einen enormen Krach, um gleich mal klar zu stellen, dass das
unsere Kinder sind und nur wir die Streicheleinheiten bekommen. Wäre ja noch schöner, wenn
ich sie teilen müsste. Ist das erst mal überstanden
geht es weiter am Neckar entlang.
Doch unsere Mühe lohnt sich, weil meine Kinder
danach immer etwas stiller werden und ich kann
sie dann super dirigieren: mal auf die eine Seite,
dann ein paar Meter auf die andere und manchmal bis zur Mitte des Weges und wieder zurück.
Nachdem ich dann noch ein paar Mal die Kinder
getauscht habe (man muss ja mal jedes ausprobieren) ist der schöne Spaziergang leider schon
vorbei und es geht zurück ins Tierheim. Hier muss
ich nach einer lautstarken Begrüßung erstmal einen Schluck Wasser trinken und danach fordere
ich noch ein paar Streicheleinheiten ein. Schließlich gehört es belohnt, wenn man so viele Kinder
Gassi führt.
Euer Leo
INF !
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Exotenhaltung:
Sachkunde erforderlich
Die Haltung und Pflege exotischer Tiere ist sehr anspruchsvoll und nicht immer einfach. Trotzdem werden immer öfter Schlangen, Schildkröten und Echsen in Privathaushalten
ohne jegliche Sachkenntnis gehalten. Früher oder später
landen die Tiere dann im Tierheim. Deshalb fordern wir einen
Sachkundenachweis für Exotenhalter!
Derzeit leben mehrere Land- und Wasserschildkröten,
Bartagamen sowie eine Boa constrictor bei uns im Tierheim Esslingen. Sofern die Voraussetzungen stimmen,
vermitteln wir die Exoten gerne in ein qualifiziertes und
verantwortungsvolles Zuhause.
Balkon- und Fenstersicherung im Katzenhaushalt
Hilfe, meine Katze ist vom Balkon gefallen!
Hilfe, meine Katze ist aus dem Fenster gestürzt!
Es gibt viele Katzen, die ihr Leben als reine
Wohnungskatze verbringen. Die Neugier nach
dem was sich draußen abspielt ist ihnen aber
geblieben. Nicht umsonst gehören Fensterbretter und Balkonbrüstungen zu den Lieblingsplätzen der Stubentiger.
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Eigentlich sollte man meinen, dass es sich in
allen Katzenhaushalten herumgesprochen hat,
dass Fenster und Balkone gesichert sein sollten. Und doch argumentieren Katzenhalter gerne
damit: meine Katze tut dies nicht, meine Katze ist
viel zu schlau, ich lüfte nur per Kippfenster, wenn
ich dabei bin … und so geht es mit unzähligen Argumenten weiter. Bitte glauben Sie mir, es ist ein
großer Irrtum, dass die Katze zu schlau ist oder dass
man als Katzenhalter gut genug aufpassen kann.
Zugegeben, es gibt Katzen denen ein Leben
lang nichts passiert. Aber ein dummer Zufall
kann eines Tages einen schmerzhaften oder
gar tödlichen Absturz verursachen. Tiere sind
unberechenbar und Katzen sind es erst recht.
Der Anblick eines Kontrahenten, eines Schmetterlings oder eines Vogels – der sich vielleicht
kurz auf der Balkonbrüstung niederlässt – das
Klingeln an der Türe oder am Telefon, eine
Türe die lautstark ins Schloss fällt oder ein Roll-
laden der lautstark runterkracht … schon ist das
Unglück passiert.
Katzen die abstürzen verletzen sich viel häufiger als man denkt. Wussten Sie, dass Stürze aus
geringer Höhe sehr gefährlich sind, weil sich die
Katze in der Luft nicht mehr drehen kann, sie fällt
also auf die Wirbelsäule.
Bei Stürzen aus großer Höhe ist wiederum der
Aufprall für Beine und Pfoten zu hart. Die Folgen
sind dann oft Kopfverletzungen, Gehirnerschütterungen, Knochenbrüche, Gaumenriss, Zahnschäden, Blasenriss, innere Verletzungen oder der
Tod.
Katzen die in Kippfenstern eingeklemmt sind
werden verzweifelt versuchen sich zu befreien
und verschlimmern dadurch ihre lebensbedrohliche Lage immer mehr. In dieser Situation ziehen
sich die Tiere ernste bis tödliche Verletzungen zu.
Bei Mietobjekten müssen im Übrigen zwingende Gründe vorliegen, um eine Katzensicherung
zu verbieten. Eine begründete Ablehnung wäre,
wenn das Netz zu starken optischen Beeinträchtigungen führt, was aber in der Regel nicht gegeben
ist. Durch Teleskopstangen sind zwischenzeitlich
auch keine Bohrlöcher mehr nötig.
Hier zwei traurige Beispiele:
Lilly fiel vom Balkon.
Sie hatte sich dabei die Beine und den Kiefer
gebrochen sowie alle Zähne ausgeschlagen. Im
Schock hatte sie sich versteckt und wurde erst
Tage später gefunden. Die Beine sind geheilt,
aber der Kiefer wird nie mehr wie er war. Sie hat
seitdem Probleme mit der Nahrungsaufnahme.
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Manni blieb im gekippten Fenster hängen.
Nach unerträglich langer Zeit fiel er auf die Straße
und blieb dort verletzt, blutend und regungslos
liegen. Durch die extreme Quetschung wurde
sein Augapfel so weit herausgedrückt, dass er
sein Augenlicht verlor.
Was mussten diese Tiere für schreckliche
Schmerzen und Ängste durchleiden, nur weil
die Katzenhalter zu nachlässig oder zu uneinsichtig waren. Leidtragende sind die armen Tiere, die
nun mit einer unnötigen Behinderung weiterleben müssen. Diese Schmerzen und Ängste sollten
Sie Ihrer Katze unbedingt ersparen.
Wenn Sie Ihre Katze lieben, dann sorgen Sie
dafür, dass Ihr Zuhause für Ihre Katze sicher
ist. Bitte sichern Sie Ihre Fenster und Balkone!
Silvia Distler-Cestero
Eine besondere tierische Geschichte
Kurz nach Ostern bemerkten wir mit großer Freude, dass ein Bussardpaar in
den hohen Bäumen gegenüber unserer Terrasse ein Nest ...
... zu bauen begann. Mit großem Eifer wurden
große und kleine Äste angeflogen und zusammen mit Blättern und Moos wurde eine perfekte Kinderstube in luftiger Höhe gebaut.
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Mit dem Fernglas habe ich die Bauaufsicht übernommen und nach einigen Tagen war das Meisterwerk fertig. Kurz danach wurde dann auch mit
dem Brüten begonnen. Ab diesem Zeitpunkt war
ein Elternteil dauerhaft damit beschäftigt, seinen
Partner im Gelege mit Nahrung zu versorgen.
Bedauerlicherweise wurde dann aber der Blätterwald immer dichter und ich konnte das Nest
leider nicht mehr beobachten. Nach unserem Urlaub hofften wir, bald den Nachwuchs der Bussarde zu sehen, denn diese müssten eigentlich Mitte
Mai geschlüpft sein. Trotz intensiver Suche mit
dem Fernglas: nichts zu sehen. Gelegentlich
hörten wir aber neben dem markanten Rufen
der Eltern (die oft über uns ihre Kreise zogen)
auch das unsichere Rufen eines Jungvogels.
Leider konnten wir nicht feststellen, wie groß die
Familie denn nun eigentlich war. Mitte Juni wurde
es dann sehr ruhig und ich dachte, die ganze
Familie wäre von uns unbemerkt - und ohne Abschied - ausgezogen.
Doch es kam alles ganz anders. Am 19.06.15
ging ich morgens um 08:00 Uhr mit einer Tasse
Kaffee auf meine Terrasse … die mir dann vor
Schreck fast aus der Hand gefallen wäre.
Direkt vor mir saßen zwei junge fast ausgewachsene Bussarde auf dem Geländer bzw. auf
dem Vogelhäuschen und bestaunten die Umgebung und natürlich auch mich. Total unerschrocken und naiv haben sie sich geputzt, so dass die
Flaumfedern nur so flogen. Mit dem Handy konnte
ich trotz der Aufregung noch ein paar Bilder aufnehmen, bevor sie wieder in ihr Nest zurückflogen.
Am nächsten Tag waren die Beiden dann wieder
da und wir konnten sie in aller Ruhe - und vor allem aus nächster Nähe - beobachten. Die Bussarde sonnten sich auf dem Geländer oder auf dem
Dach. Ihr Verhalten war vollkommen unerschrocken. Ich hoffe, dass die Vogeleltern das den Beiden noch austreiben werden.
Die Besucher des Vogelhäuschens: Meisen, Rotkehlchen und Eichhörnchen fanden die Anwesenheit von den majestätischen Raubvögeln zwar
nicht ganz so prickelnd, aber irgendwie haben
sich alle Tiere in dieser Zeit miteinander arrangiert.
INF !
Im August haben die Bussarde dann das Nest
verlassen. Trotzdem ziehen sie ab und zu immer noch ihre Kreise über unserem Haus. Wir
wünschen der Vogelfamilie einen guten Flug
durch die große weite Welt.
Hans-Dieter Vollmer
Tierschutzlabel
Der Deutsche Tierschutzbund hat das Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“
eingeführt. Damit werden Produkte – zunächst von Mastschweinen und Masthühnern – gekennzeichnet, denen Tierschutzstandards zugrunde liegen, die deutlich
über den gesetzlichen Mindestanforderungen liegen. Langfristig soll es auf alle
landwirtschaftlich genutzten Tiere ausgeweitet werden.
Das Label ist keine Werbung für den Konsum von tierischen Produkten. Vielmehr soll es dem Käufer, der noch nicht auf tierische Produkte verzichten
möchte, eine Orientierungshilfe bieten und ihn animieren, den Tierschutz beim
Einkauf mit einzubeziehen.
Es muss gelingen alle mitzunehmen! Der Deutsche Tierschutzbund möchte den
Landwirt da abholen wo er steht. Deshalb wurde neben dem eigentlichen Ziel, dem
Premiumstandard, auch eine Einstiegsstufe eingeführt. Mit diesem Schritt wird ein
breiter Einstieg in Richtung mehr Tierschutz angestrebt, der langfristig weiter ausgebaut wird.
Achten Sie deshalb beim Einkaufen bitte auf diese Zeichen:
Weitere Informationen finden Sie unter www.tierschutzlabel.info
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Bauernhofkatzen
Das harte Leben der Bauernhofkatzen.
„Die Katze braucht keine Hilfe, die versorgt sich selbst!“
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Während die Nutztiere, als Einnahmequellen der Bauern, regelmäßig gefüttert und
versorgt werden, bleiben die Katzen sich oft
selbst überlassen. Oft hört man die Argumente:
Da hätten wir viel zu tun, wenn wir auch noch die
Katzen versorgen. Wir haben kein Geld, um die
Katzen medizinisch versorgen zu lassen. Die Katze
braucht kein Futter, die jagt ja Mäuse und Ratten.
Eine unkastrierte Katze ist träge und jagt keine
Mäuse mehr. Wir lassen die Katzen nicht kastrieren, weil viele Katzen überfahren werden, aber
was soll‘s da kommen ja genügend neue nach …
man könnte die traurigen Ausreden wahrscheinlich endlos weiterführen.
Wenn man dann eine abgemagerte, struppige,
kranke oder verletzte Katze sieht und zusätzlich
vielleicht noch ein Kätzchen, das kaum mehr aus
den entzündeten Augen schauen kann, dann sind
solche Aussagen nur sehr schwer zu ertragen.
Es ist Fakt, dass viele Bauernhofkatzen körperlich geschwächt oder krank sind und dass
Katzenschnupfen, Durchfallerkrankungen, Flöhe,
Wurmbefall und Läuse fast immer vorhanden sind.
Leider sterben auch viele Kätzchen elendig,
weil sich niemand für ihr Leid interessiert
und niemand die Verantwortung für sie übernimmt. Ein Katzenleben auf einem Bauernhof ist
eben leider oftmals nicht viel wert.
Wenn man zudem bedenkt, dass eine unkastrierte
Katze zwei Mal im Jahr ca. 4 Junge wirft und diese
Jungen auch schon ab 6 Monate geschlechtsreif
sind, braucht man kein Albert Einstein zu sein, um
sich die Katastrophe auf manchem Hof hochzurechnen. Wohin mit den vielen ungewollten Kätzchen? So viele Bekannte, Freunde und Verwandte hat niemand. Die Kätzchen werden dann oft
kostenlos angeboten und manchmal werden sie
auch heute noch anderweitig auf schlimmste Art
und Weise entsorgt.
Um dieses Leid zu verringern, hilft der Tierschutzverein Esslingen unbürokratisch - und
ohne erhobenen Zeigefinger - sowohl den
Bauern als auch den Katzen. Mit dem Einverständnis der Bauernfamilien füttern wir die Tiere
vor Ort an, fangen sie ein, lassen sie kastrieren
und medizinisch versorgen.
Unser Anliegen ist es, das Leid der bereits vorhandenen Tiere zu mildern und gleichzeitig dafür zu
sorgen, dass durch eine unkontrollierte Vermehrung kein neues Leid entsteht.
Als wertvolle Mäusejägerin sollte die Katze
eigentlich ohne Wenn und Aber eine angebrachte und verantwortungsvolle Versorgung
erhalten.
Silvia Distler-Cestero
Im Jahr 2015 konnten wir auf drei Bauernhöfen 54 Katzen kastrieren. Zudem haben wir für
fast alle Kätzchen ein liebevolles und verantwortungsvolles neues Zuhause gefunden.
Wir möchten betonen, dass man natürlich jeden
Bauernhof einzeln betrachten muss. Es gibt auch
verantwortungsvolle Bauernhöfe, die ihre Katzen
füttern und wertschätzen.
53
Unser Bericht betrifft die Bauernhöfe, die sich
nach wie vor weigern, die Katze als fühlendes
Lebewesen anzusehen und die auch keine Hilfe
annehmen möchten.
„Esslingen ins
ganze Land!“
Die neue Briefmarkenserie
der BWPost Esslingen.
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Wildtiere
Wer kümmert sich um Fuchs, Igel und Eichhörnchen wenn sie Hilfe brauchen?
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Jeder kennt sie, hat sie in Wäldern, auf Wiesen,
Seen, Flüssen, in der Luft oder gar in Städten
schon beobachten können. Wildtiere bereichern unser Leben, sei es der Singvogel mit seinem Gesang, das Reh, das wir manchmal noch auf
Feldern oder Wiesen entdecken können oder der
Igel, den wir nachts laut schmatzend durch unsere Gärten rascheln hören.
Doch wer hilft den Tieren wenn sie krank oder
verletzt sind? Fragen über die sich viele Menschen vermutlich bisher keine Gedanken gemacht haben.
Wer ist eigentlich für was zuständig?
Rehe, Füchse, Wildschweine, Marder, Waschbären usw. sind freilebende und somit herrenlose Wildtiere, die dem Jagdrecht unterliegen und
für die der zuständige Jagdpächter des jeweiligen
Gebietes zuständig ist.
Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten,
ein Wildtier aus der Natur zu entfernen, egal ob
lebendig oder tot. Genau genommen macht man
sich sogar der Wilderei schuldig, wenn man so ein
Tier mit nach Hause nimmt.
Bei größeren angefahrenen oder überfahrenen toten Wildtieren, wie Rehen, Wildschweinen, Dachse, etc. muss die zuständige Polizeibehörde oder das Kreisjagdamt informiert werden.
Bei kleineren Wildtieren wie Wildvögeln, Hasen, Mäusen, Siebenschläfern, Igeln usw. ist
als Ansprechpartner erst einmal die Untere Naturschutzbehörde des jeweiligen Landkreises zuständig.
Bei allen genannten Zuständigkeiten gibt es
aber auch eine Ausnahme.
Nach § 45 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz ist es
zulässig, kranke, verletzte oder hilflose Tiere aufzunehmen, um sie gesund zu pflegen.
Die Tiere sind jedoch sofort wieder in die Freiheit
zu entlassen, wenn sie alleine zurechtkommen.
Wie sieht die Realität aus?
Wenn ein verletztes oder hilfloses Wildtier gefunden wird, nehmen viele Finder zuerst Kontakt
mit dem Tierheim auf oder rufen die Tierrettung
Mittlerer Neckar an.
Wir als Tierschutzverein kümmern uns selbstverständlich auch um hilfsbedürftige und
verletzte Wildtiere. Das heißt, wir übernehmen größtenteils die Transportkosten der
Tierrettung Mittlerer Neckar, Tierarztkosten,
Medikamente und Unterbringungskosten, sei
es im Tierheim, auf einer Krankenstation oder
auf einer Pflegestelle. Und da manche Tiere oft
rund um die Uhr aufgepäppelt werden müssen,
werden diese Patienten oft freiwillig von unseren
Mitarbeitenden mit nach Hause genommen, damit sie auch nachts ausreichend versorgt werden
können.
Auch im Jahr 2015 benötigte eine bunte Palette an Wildtieren unsere Hilfe: Igel, Marder, Eichhörnchen, Reh, Fuchs, Hase, Wildente,
Schildkröte und viele verschiedene Vogelarten.
55
Hierfür entstanden uns Nettokosten in Höhe
von 22.150 Euro. Von den zuständigen Behörden erhalten wir hierfür keine finanzielle Unterstützung.
Wenn Sie uns bei der Versorgung der Wildtiere unterstützen möchten, so hat die Tierrettung
Mittlerer Neckar immer eine Spendendose für
unsere Wildtiere dabei. Auch bei einigen Tierärzten, in der Tierklinik Neckarwiesen und in einigen
Tiernahrungsgeschäften stehen unsere Spendendosen.
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David Koch
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„Ziemlich beste Freunde“ das sind wir Vier!!!
Das Leben hält manchmal viele Überraschungen bereit. Wir haben uns alle
in der Hundeschule kennengelernt, ohne zu wissen ...
... dass von uns sechs Kumpels vier aus dem Tierheim Esslingen kommen. Ihr könnt Euch ja sicherlich vorstellen, dass es da viel zu erzählen gab. Zwischenzeitlich sind wir seit Jahren eine eingeschworene Gemeinschaft und wir möchten Euch gerne wissen lassen, wie es uns zwischenzeitlich so geht. Also meckern können wir nicht, obwohl die Erziehung unserer Familien manchmal mühsam ist. Wir wissen aber allesamt, dass
wir uns nicht beklagen können und insofern drücken wir auch gerne ab und zu ein Auge zu. Nun möchten
wir uns persönlich vorstellen:
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da mir von Anfang an klar war, wer das Sagen im
Rudel hat. Da ich ein kleiner Clown bin und viel Beschäftigung brauche haben wir uns damals gleich
in der Hundeschule angemeldet. Dort lernte ich
viele lustige Tricks, ich machte Agility und ich
wurde zum Spaß auf Menschensuche geschickt.
Da ich nun langsam in die Jahre komme – und es
für meine Knochen nicht gut ist, wenn ich so viel
springe – mache ich statt Agility nun Mobility, das
ist quasi ein Rentnersport. Und vor kurzem haben
sie angefangen, mir nach Menschen duftende
Kleidungsstücke unter die Nase zu halten und ich
mache mich dann auf die Suche nach den dazugehörigen Menschen.
Das macht richtig Spaß! Und
Wolf_Sicherheit_Anz_09_2012
natürlich gehe ich in die Mittwochsspielstunde.
Mein Name ist Noel. Ich bin 13 Jahre und wohDa sind dann auch meine besten Freunde vom
ne seit 9 Jahren bei meinen Menschen.
Tierheim dabei. Alles in allem geht’s mir klasse. Ich
Am 6.11.2006 zog ich aus dem Tierheim aus und
Seit über 25 Jahr
habe meine Menschen gefunden und hoffe, dass
in das große Haus meiner neuen Familie ein. Zu
ich noch viele Jahre mit ihnen verbringen darf.
diesem Zeitpunkt wurde ich auf 4 Jahre geschätzt.
Einen Erziehungskurs musste ich nicht machen,
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21.09.2012 Karina Fleischer
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Ich bin der Chico und wurde 2009 von meiner
Familie adoptiert.
Gott sei Dank war ich nicht allzu lange im Tierheim, aber ganz so schlimm fand ich es dort eigentlich gar nicht. Dort konnte ich wenigstens
- ohne gemaßregelt zu werden - so lange kläffen
wie ich wollte. Sehr zu meinem Leidwesen wird
mir das heute immer wieder untersagt. Aber tauschen möchte ich nicht mehr, obwohl ich doch
ziemlich viel Freizeitstress habe. Dienstags bin ich
beim Agility, mittwochs in der Hundespielgruppe und freitags bei „Learn & Jump“. Von unseren
täglichen ausgedehnten Spaziergängen einmal
ganz zu schweigen. Seufz, auch als Hund hat man
es nicht immer ganz so leicht. Wenn ich dann
nach dem ganzen Freizeitstress wieder zu Hause
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bin, dann mache ich ein ausgiebiges Schläfchen
und fühle mich rundum wohl. Heidemarie Mayr
Ich bin die Luna und wurde als Fundhund im
Tierheim abgegeben.
Geboren bin ich wahrscheinlich im Februar 2007.
Eine junge Dame hat mich dann bei sich aufgenommen, aber leider hatten sich die privaten
Verhältnisse geändert, sodass sie mich nicht behalten konnte. So kam ich an Weihnachten 2007
zu meiner jetzigen Familie. Es wurde mir gesagt,
wenn ich morgens alleine bleiben könne – jemand
muss ja schließlich mein Futter verdienen – darf
ich bleiben. Damit war ich einverstanden. Und so
machte ich halt morgens ein erweitertes Schönheitsschläfchen.
Auf den Mittwoch freue ich mich ganz besonders.
Da geht es zur Spielstunde bei Claudia und dort
sind alle meine Freunde. Sonst bin ich ja nicht besonders schnell, aber wenn ich merke, es geht zur
Spielstunde, dann zerre ich mein Frauchen hinter
mir her. Im Winter mache ich dann mit meinen
Freunden auch gemeinsame Spaziergänge.
Seit diesem Jahr ist mein Frauchen den ganzen
Tag zu Hause, das finde ich cool, aber manchmal
auch ganz schön anstrengend, weil ich den ganzen Morgen nachschauen muss, wo sie gerade ist.
Hanna Pawlak
„Ziemlich beste Freunde“ das sind wir Vier!!!
... hier geht‘s weiter ...
Wuff, ich heiße Roxy und ich landete im November 2014 als Welpe zusammen mit meinen
Geschwistern im Tierheim.
Als letzte von uns fünf fand auch ich kurz vor Weihnachten mein eigenes Zuhause. Bei meiner neuen Familie geht es mit den Kindern und der Katze
manchmal sehr lebhaft zu, aber ich liebe es mit all
den kleinen und großen Menschen zusammen zu
sein. In der Hundeschule sind meine Menschen
und ich mit Feuereifer dabei. Bei Suchspielen und
Tricks bin ich eine richtig „wilde Hummel“. Aber ich
muss ja noch so viel lernen, und ich freue mich auf
alles, was noch in meinem Leben kommen wird.
Dorit Kolaric
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Benefizlesung
Schnurriges in der Spinnerei.
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Eigentlich ist Natascha Houlias für meine Haare
zuständig. Aus Gesprächen mit ihr wusste ich,
dass sie sich im Tierschutz und in der Tierheimbewegung engagiert. Dann gab es ein paar Zufälle
und schon steckte ich mitten in einer Benefizveranstaltung für das Esslinger Tierheim, das sich
zum größten Teil aus Spenden finanzieren muss.
Hinzu kam dann auch noch mein alter Freund
Werner Bolzhauser, dieser profilierte, kauzige,
kantige, aber immer hoch kreative Esslinger Kulturbeweger und Theatermacher.
Und so fand ich mich am 13. März 2015 auf
dem Podium in Werner Bolzhausers Spinnerei
wieder, diesem winkeligen kleinen Kulturtempel und las einem interessierten Publikum aus
meiner Erzählung „Der Katzenkönig“ vor. Darin geht es um den Veterinärmediziner Dr. König,
der seinen Job in einer Pharmafirma kündigt, weil
er die dort praktizierten Tierversuche nicht mehr
akzeptieren kann und den die Machenschaften in
den Tierlaboren hochgradig empören. Nach Wohnungsverlust und Trennung von seiner Frau haust
König zusammen mit ein paar Katzen im Gartenhaus eines ehemaligen Schulkameraden.
Über Katzen habe ich von meinem früheren Kater Schnurrax viel gelernt, der mich durch meine Junggesellenjahre begleitet und mir gleichsam beim Abfassen meiner Erzählung die Feder
geführt hat. Dem schnurrigen Thema gemäß,
hatte Werner Bolzhauser den Boden der Spinnerei flächendeckend mit Katzenstreu ausgelegt;
es knirschte wunderbar unter den Füßen. Und
draußen vor der Tür war ein Plakat zu sehen, das
den Schriftsteller mit Katzenohren und Schnurrbarthaaren zeigte. 500 Euro aus Eintrittsgeldern
und Spenden erbrachte der Katzenabend fürs
Tierheim. Kein schlechtes Ergebnis im Sinne der
Schnurrer und Leisetreter.
Rainer Wochele
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19.04.2015 – Infostand beim Neckarwiesenfest
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Herzlichen Dank an alle Tierfreunde und Interessenten, die uns an unserem Stand besucht haben.
04.07.2015 – Infostand beim Bürgerfest
Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich das Tierheim Esslingen wieder auf der Inneren Brücke mit
einem Infostand. Die Stimmung der ehrenamtlichen Helfer, der Tierheimmitarbeiter und der Besucher war
genauso heiter wie das Wetter. Ein großes Dankeschön an alle, die uns trotz der tropischen Temperaturen
besucht und unterstützt haben.
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Aktionen rund ums Tierheim
05.12.2015 – Weihnachtsstand vor dem Kaufhaus Karstadt
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Es war ein erlebnisreicher Tag für unsere Stand-Besucher und auch für uns. Das Interesse am Tierschutzverein Esslingen war wie immer groß. Wir danken allen Besuchern, die uns die Gelegenheit gegeben haben, über unsere
Schützlinge und über unsere Tierschutzarbeit zu sprechen. Danken möchten wir auch dem Karstadt-Management, das uns diesen schönen Platz auch in 2015 zur Verfügung gestellt hat.
06.12.2015 – Stand auf dem Weihnachtsmarkt Deizisau
Am 06.12.2015 waren wir zum ersten Mal auf dem Weihnachtsmarkt in Deizisau vertreten. Trotz der frühlingshaften Temperatur von 15° Grad konnten wir Glühwein, selbstgebackenes Weihnachtsgebäck sowie
unsere kleinen Präsente gut an die Frau bzw. an den Mann bringen. Unser besonderer Dank gilt unseren
freiwilligen Helfern und den vielen interessierten Besuchern. Unser Fazit: Es war ein rundum gelungener
Nikolaustag!
Freude haben und Gutes tun!
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Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung z. B. bei Baumaßnahmen, Malerarbeiten,
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Sie haben Zeit und Interesse? - Dann melden Sie sich im Tierheim oder in der
Geschäftsstelle. Die Kontaktdaten finden Sie auf Seite 5.
Impressum
Herausgeber und verantwortlich
für den Gesamtinhalt
Tierschutzverein Esslingen u. U. e. V.
Grabbrunnenstraße 10
73728 Esslingen a. N.
[email protected]
www.tierschutzverein-esslingen.de
Redaktion
Natascha Houlias, Silvia Distler-Cestero
66
Beiträge
Natascha Houlias, Conny Nickolai, Monika
Blankenburg, Silvia Distler-Cestero, Max Seitner, David Koch, Karin und Rebecca Witt, Nicole
Lonardoni, Sabine John, Doris Laubis, Sandra
Kunz, Sybille Eggenweiler, Ingrid Schlumberger,
Jenny Hafner, Sascha Greger, Hans-Dieter Vollmer,
Karina Fleischer, Heidemarie Mayr, Hanna Pawlak,
Dorit Kolaric, Rainer Wochele
Fotos
Conny Nickolai, David Koch, Doris Laubis, Dorit Kolaric, Hanna Pawlak, Hans-Dieter Vollmer,
Heidemarie Mayr, Ingrid Schlumberger, Karina
Fleischer, Maximilian Seitner, Nicole Lonardoni,
Sabine John, Sandra Kunz, Silvia Distler-Cestero,
Sybille Eggenweiler
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und sonstige Druckunterlagen wird keine Haftung übernommen. Eine Rücksendung ist nur
gegen ausreichend Rückporto möglich.
Namentlich gezeichnete Beiträge stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die Meinung
der Redaktion dar.
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weil es LiebeNicht
ist ... nur bei Allergien, Juckreiz, oder
... hat auch Unverträglichkeiten, Problemen mit
jedes Tier das Recht, Magen-Darm, Fell & Haut
wärmstens zu empfehlen!
dem Himmel
ein Stück näher zu sein.
... hat auch jedes Tier das Recht,
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von Waldi, Mieze und Co.
Inh. Gerhard Bisco e.K. · Kappelbergstraße 2 · 70734 Fellbach
Mitglied im Bundesverband der Tierbestatter e.V.
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Tierbestattung ist Vertrauenssache, unser Partner seit 2006 das Tierkrematorium Himmelswelt.