RUND UMS AUTO - vwb

71. Jahrgang · Nr. 3 · März 2016
Partner
des Handwerks
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www.baumesse-aachen.de
ZEITUNG DER HANDWERKSKAMMER FÜR DIE REGION AACHEN
Frau Merkel, die Messe, der Meister
Messe München
Digitalisierung in
aller Munde
Was die Bundeskanzlerin und die Meisterfeier der Handwerkskammer Aachen verbindet
Meinung – Hintergrund...............Seite 2
Türen öffnen
Girls’Day und Boys’Day
am 28. April
Nachrichten – Hintergrund..........Seite 3
München/Aachen.
Hans Peter
Wollseifer applaudierte freudig:
221 Handwerker erhielten bei einer
schönen Feier im Aachener Eurogress ihre Meisterbriefe.
Wenige Tage später freute sich
der Präsident des Zentralverbands
des Deutschen Handwerks erneut,
dieses Mal auf der Internationalen
Handwerksmesse
in
München,
nämlich als er folgende Sätze, von
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Gute Fahrt
Verkehr: Verbände
fordern Wandel
Nachrichten – Hintergrund..........Seite 4
3D-Drucker
Kammer und FH arbeiten
enger zusammen
Nachrichten – Hintergrund..........Seite 5
Rund ums Auto
Frühlingsoffensive bei
Pkw und Nutzfahrzeugen
Rund ums Auto...............Seiten 14 – 24
Kammerbezirk Aachen
Tolle Meisterfeier
Auslandsgeschäfte
Jugend in Arbeit plus
Innovationspreis
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Kammerbezirk............................Seite 7
Meisterbrief: 221 Handwerker erhielten
diesen bei der Meisterfeier der Handwerkskammer Aachen.
Foto: Harald Krömer
gesprochen, vernahm: „Ich darf
Ihnen heute mitteilen, dass der
Bundesrat gerade abschließend beschlossen hat, dass wir das MeisterBAföG erhöhen werden. Die Reform
ist jetzt abschließend beschlossen
und braucht sozusagen nur noch
vom Bundespräsidenten unterzeichnet zu werden. Das bedeutet einen
großen Fortschritt und mehr Gerechtigkeit auch im Blick auf Studenten.
Denn in Zukunft können einem bei
einer erfolgreich abgeschlossenen
Meisterprüfung 40 Prozent des
Darlehens erlassen werden statt
bisher 25 Prozent. Das ist, denke ich,
auch eine gute Botschaft für die
Gleichwertigkeit der Ausbildung, die
wir immer wieder zeigen wollen.“
Nur einige Wochen zuvor sagte
die Kanzlerin in ihrem VideoPodcast, dass sie die duale Berufsausbildung und den Meisterbrief erhalten wolle. Sie kämpfe dafür, dass
sich „die europäischen Regelungen
nicht unserer dualen Berufsausbildung entgegenstellen“. Es müsse
weiter möglich sein, über die duale
Ausbildung und die Meisterschule
Abschlüsse zu erlangen. Das Handwerk sieht das genauso.
Berichte auf den Seiten 2, 6 und 7 /ds
Meisterhaft: ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer war nach der Meisterfeier auf
der Messe in München, wo Bundeskanzlerin Angela Merkel bekanntgab, dass das
Meister-BAföG erhöht werde.
Foto: Elmar Brandt
Weichen für die Zukunft richtig stellen
Erklärung der Wirtschaftsvertreter – Flüchtlingszahlen als europäische Herausforderung angehen
Mü n c h e n . Beim Treffen der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft
mit der Bundeskanzlerin werden
aktuelle wirtschafts- und gesellschaftsrelevante Fragen diskutiert.
BDI-Präsident Ulrich Grillo, BDAPräsident Ingo Kramer, DIHKPräsident Dr. Eric Schweitzer und
ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer
betonten in einer gemeinsamen
Erklärung, dass jetzt Vorsorge für die
Zukunft getroffen werden müsse.
Die hohe Zahl an Flüchtlingen in
Deutschland und Europa, Konflikte
im Nahen und Mittleren Osten sowie
erhöhte Unsicherheiten auf wichtigen
internationalen Absatzmärkten: Die
Risiken für die deutsche Volkswirtschaft nehmen zu, heißt es in der
Erklärung.
Wirtschaft 4.0
Um die Weichen für die Zukunft
richtig zu stellen, gehörten mehr
Investitionen dazu: private wie
öffentliche.
Auch
der
rasche
Abschluss weiterer internationaler
Handelsabkommen mit den USA und
anderen Staaten könne Impulse
geben, wenn die hohen deutschen
Qualitätsstandards darin Eingang
finden.
Ein entscheidendes Element
für die Sicherung der internationalen
Wettbewerbsfähigkeit
sei
die
schnelle Entwicklung der digitalen
Wirtschaft und der Ausbau ihrer
Infrastruktur. Die Wirtschaft begrüßt
das Engagement der Bundesregierung bei Wirtschaft 4.0: Smart Data,
Intelligente Vernetzung oder Cloud
Computing. Mehr politische Entschlossenheit und eine höhere
Geschwindigkeit bei der Umsetzung
seien jedoch nötig. Der Breitband-
ausbau
müsse
zukunftssicher
vorangetrieben werden. „Eine entscheidende Voraussetzung dafür,
dass wir die Chancen der Digitalisierung in Deutschland nutzen können,
heißt Bildung: Digitale Kompetenz
muss als Schlüsselqualifikation
begriffen und umfassend vermittelt
werden – in Schulen, in Hochschulen
und in beruflicher Aus- und Weiterbildung“, heißt es in der Erklärung.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen gelte es,
hausgemachte Belastungen für
Wirtschaft und Arbeitsmarkt zu
vermeiden. Dazu gehörten etwa der
Trend zu mehr Bürokratie und weniger Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt.
Das geplante Entgeltgleichheitsgesetz sowie Beschränkungen bei
Zeitarbeit und Werkverträgen würden
auf Dauer Chancen und damit
Wachstum und Arbeitsplätze kosten.
Aufgabenteilung
und Spezialisierung durch
Dienst- und
Werkverträge seien
Markenzeichen der deutschen Wirtschaft
und
Grundlage
ihrer
Stärke. Zeitarbeit sei gerade für
die Schwächsten am Arbeitsmarkt
unverzichtbar. Durch wenige Anpassungen,
zum
Beispiel
im
Arbeitszeitgesetz, könne ein Plus an
Flexibilität und Lebensqualität für
Unternehmen und Beschäftigte
geschaffen werden.
Bei der aktuell geplanten
Erbschaftsteuerreform sehen die
Wirtschaftsvertreter eine Mehrbelastung für die Unternehmen: „Wir
setzen weiter auf die Zusage im
Koalitionsvertrag, die Steuern nicht
zu erhöhen sowie die Unternehmensnachfolge durch die Erbschaftsteuer nicht zu gefährden.“
Erhebliche zusätzliche Belastungen kommen laut Grillo, Kramer,
Schweitzer und Wollseifer auf die
Unternehmen und Betriebe durch die
Energieversorgung zu. Zum Jahreswechsel sind die Strompreise in
Deutschland erneut gestiegen, und
in den nächsten zehn
Jahren sei weiterer
Kostendruck zu
erwarten. Nicht
sehr hilfreich für
Flüchtlinge mit Bleibeperspektive müssen in Gesellschaft und Arbeitsleben integriert
werden: Bei Asadullah Alizada aus Afghanistan (r.) und Malermeister Eugène Anny
funktioniert das bestens. Handwerk kann Integration.
Foto: Doris Kinkel
den Klimaschutz seien nationale
Alleingänge. Es gelte daher, noch
stärker auf den europäischen Emissionshandel zu bauen, diesen konsequent weiterzuführen und seine
Steuerungswirkung
positiv
zu
nutzen.
Zur Flüchtlingssituation sagten
die
Repräsentanten
der
vier
Spitzenverbände: „Die hohe Zahl
flüchtender Menschen stellt unser
Land vor gewaltige Herausforderungen. Flüchtlinge mit einer Bleibeperspektive müssen in Gesellschaft
und Arbeitsleben integriert werden.
Fehlende Sprachkenntnisse und
oft geringe oder fehlende Qualifikationen der Flüchtlinge, aber auch die
Vermittlung der Regeln unseres
gesellschaftlichen Zusammenlebens
machen die Integration zu einer
mittel- und langfristigen Aufgabe.
Noch bestehende Hürden, insbesondere beim Zugang zu Praktika,
Ausbildung und Beschäftigung,
müssen abgebaut werden.“
Klar sei aber auch: Nur durch EUweite solidarische Anstrengungen
seien die Aufgaben zu meistern. „Wir
unterstützen die Bundesregierung in
ihrem Engagement für die Sicherung
und Kontrolle der europäischen
Außengrenzen sowie eine gerechte,
dauerhafte Verteilung der Lasten der
Aufnahme und Integration von
Flüchtlingen zwischen den Mitgliedstaaten der EU“, betonten die Wirtschaftsvertreter. Sie sind davon
überzeugt, dass eine Beschädigung
oder gar ein Scheitern des Schengenraums ein schwerwiegender
Rückschlag für die Europäische
Union und ihre Bürgerinnen und
Bürger sowie für den Binnenmarkt
wäre.
red
MEINUNG – HINTERGRUND
SEITE 2
Nr. 3 · März 2016
KOMMENTAR
Das Signal ist deutlich,
aber es fehlt der Zug
Von Elmar Brandt
Das Signal aus München war wirklich
nicht zu übersehen. Den einen oder
anderen hat es überrascht. Auch in
den großen deutschen Zeitungen
wurde es als nicht gerade „trendy“
verkauft. Denn dass die Bundeskanzlerin so viel Rückendeckung erhält,
ist derzeit selten. Auf der Handwerksmesse in München, an den Ständen
der innovativen Betriebe und beim
Spitzengespräch der deutschen
Wirtschaft erlebte sie den engen
Schulterschluss ganz nah. Das war
nicht nur ein starkes Signal, sondern
auch ein richtiges.
Die „Viererbande“ als Seelsorger?
Ja, die vier Spitzenvertreter der
Verbände, die mit der Kanzlerin in
München sprachen, können sich
durchaus so fühlen. Die „Viererbande“, wie Ulrich Grillo, Präsident des
Bundesverbands der Deutschen
Industrie, die Gruppe bezeichnet
hat, hat aber nicht nur die Laune
der Regierungschefin verbessert,
sondern dem ganzen Land ein
bisschen Mut gemacht.
Wo bleibt der Durchbruch?
Das sieht nämlich Sicherheit und
Stabilität in Gefahr. Nicht nur wegen
der Zuwanderung, sondern auch
wegen der Erstarkung rechtsextremistischer Gruppierungen. Angesichts der Bilder aus Mazedonien,
in denen verzweifelte Menschen versuchen, Grenzzäune einzureißen und
diese irgendwie mit Mann, Frau und
Kind zu überwinden, und angesichts
Hunderter von Schlauchbooten, die
immer noch über das Meer Richtung
Griechenland treiben, wird der
Wunsch nach einem Durchbruch in
der Flüchtlingspolitik immer größer.
Der Ruf nach einer politischen
Lösung, die einen Weg aus dem
Chaos aufzeigt, wird immer lauter.
„Europa ist nicht das Problem.
Europa ist die Lösung.“ Mit diesem
Statement in der Pressekonferenz
hat Grillo vollkommen recht. Aber
Europa funktioniert im Moment leider
nicht. Und das liegt nicht an der
Kanzlerin, die einfach nur vorlebt,
was wir alle so sehr schätzen – die
Freiheit durch offene Grenzen,
uneingeschränkte Mobilität von Land
zu Land, freien Waren- und Dienstleistungstransfer. Je länger in der
Europäischen Union über den
Zusammenhalt der Gemeinschaft,
über den „Brexit“ oder über rein
nationale Interessen diskutiert wird,
desto größer wird der Schaden für
Wirtschaft und Gesellschaft.
Zwei Welten
Entschlossenheit und Tempo sind
gefragt. Genau da zeigt sich leider
der
frappierende
Unterschied
zwischen Wirtschaft und Politik. Kein
Unternehmer hat Zeit, große Herausforderungen, die an ihn gestellt werden, so lange ungelöst zu lassen. Er
muss die Aufgabenstellung angehen.
Eventuell mit Partnern, Verbündeten,
ja sogar mit Konkurrenten. Die Politik
in Deutschland und in Europa aber
findet nicht den Weg zu solidarischen
Anstrengungen, die dazu führen
müssten, dass die Lasten gerecht
untereinander verteilt werden.
Die „Viererbande“ hat auch zum
Ausdruck gebracht, dass andere
Themen
dringend
angegangen
werden müssen. Da haben sie die
Kanzlerin
dann
auch
wieder
gefordert. So müsste es zum Beispiel
neben der Frage, wie viele
Flüchtlinge Deutschland aufnehmen
kann, endlich und viel stärker darum
gehen, wie die zugewanderten
Menschen integriert werden. Die
Wirtschaftsunternehmen sind bereit,
den jungen Frauen und Männern
eine Beschäftigungsperspektive zu
geben. Dafür brauchen sie aber
Rechtssicherheit und Unterstützung,
die nur aus einem geschlossenen
politischen Umfeld kommen kann.
@ [email protected]
Handwerk 4.0 im Fokus: In Halle C2 der Internationalen Handwerksmesse in München wurde unter anderem die Hochleistungsdrohne
für visuelle Inspektionen, Vermessungen und Thermografie der Firma Ascending Technologies vorgestellt.
Foto: GHM
„An ,digital‘ führt kein Weg vorbei“
Internationale Handwerksmesse in München: Eröffnung unterstreicht die Bedeutung
M ü n c h e n . „Bei uns steht digital
nicht drauf, bei uns steckt es drin.“
Das Motto der Internationalen Handwerksmesse spielt schon bei ihrer
Eröffnung eine ganz große Rolle.
Handwerk 4.0 – was bedeutet das?
Hans Peter Wollseifer, Präsident des
Zentralverbands des Deutschen
Handwerks (ZDH) ist sicher: „In allen
Handwerken schreitet die Digitalisierung voran.“ Und die Messe soll
natürlich auch überzeugen, dass die
technischen Möglichkeiten helfen,
Fehler zu vermeiden und Risiken
einzudämmen. Einige Unternehmer
beweisen das in München, indem sie
vorführen, dass sie bereits digital
aufgestellt sind, und die Besucher
staunen doch, was im Handwerk
alles möglich ist.
Es ist möglich – und es ist nötig.
Daran lässt auch der Kommissar der
Europäischen Union für digitale
Wirtschaft, Günther Oettinger, keinen
Zweifel. Die Besucher der Eröffnungsveranstaltung sehen und hören
ihn in einer Videobotschaft aus
Brüssel. Seine Prophezeiung: „Wer
Digitalisierung nicht angeht, wird in
fünf bis zehn Jahren weg sein.“ Der
CDU-Politiker verspricht, dass derzeit an europäischen Strategien
gearbeitet würde. Denn natürlich sei
es sinnvoll, im Hinblick auf die Praxis
die Kräfte innerhalb der Union zu
bündeln. Allerdings müsse auch
jeder Mitgliedstaat bereit sein, die
digitale Entwicklung im eigenen Land
national zu fördern.
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Der bayerische Ministerpräsident
Horst Seehofer (CSU) hat für den
Freistaat, den er regiert, schon den
richtigen Ansatz gefunden, wie er im
Gespräch auf der Bühne verrät: „Bei
uns in Bayern beginnt das Denken
mit dem Handwerk.“ Dafür bekommt
er natürlich Applaus, denn es ist
sicher schlau zu überlegen, was die
Praktiker brauchen, was Technik,
Forschung und Entwicklung für sie
bereitstellen sollte.
Überhaupt ist es ja wichtig, im
Netzwerk zusammenzuarbeiten. Das
sieht auch ZDH-Präsident Wollseifer
so. Er hält offene Prozesse für ganz
wichtig, damit möglichst viele
möglichst schnell von Digitalisierung
profitieren. Allerdings brauche das
Handwerk auch die Fachkräfte, um
erfolgreich wirtschaften zu können.
„Wenn es so weitergeht wie bisher,
haben wir demnächst drei Millionen
Akademiker mehr und eine Million
Fachkräfte weniger. Dann kann es,
vor allem in ländlichen Gebieten, zu
Versorgungsproblemen kommen. Wir
brauchen Gründer und Nachfolger.“
Seehofer sagt es in seiner eigenen
Art noch etwas kerniger: „Wir
brauchen Menschen, die mit
Hirn, Herz und Hand arbeiten. Der
Mensch beginnt nicht erst, wenn er
Akademiker ist.“
ebr
Neue Produkte, neue Modelle, neue Chancen
Kompetenzzentrum Digitales Handwerk stellt sich erstmalig auf der IHM in München vor
München/Berlin.
Der
Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital des
Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie (BMWi) hat sich auf der
Internationalen
Handwerksmesse
(IHM) in München, die ganz im
Zeichen der Digitalisierung stand,
zum ersten Mal präsentiert und
große Resonanz erfahren.
Digitale Technologien ermöglichen
Handwerksbetrieben die Entwicklung
neuer Produkte und Geschäftsmodelle, steigern die Effizienz im
Unternehmen und erlauben die
Erschließung neuer Kunden und
Märkte. Deshalb ist die Digitalisierung eine große Chance. Handwerksbetriebe zu Themen rund um
die Digitalisierung zu informieren, bei
der
Implementierung
digitaler
Geschäftsprozesse zu unterstützen
und die digitalen Fähigkeiten der
Betriebe zu stärken, werden zukünftig die Aufgaben des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk sein.
Das Kompetenzzentrum wird im
Rahmen von Mittelstand-Digital vom
Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie gefördert.
Vier Schaufenster
„Die Digitalisierung macht auch vor
dem Handwerk nicht Halt. Um
konkurrenzfähig zu bleiben, müssen
sich gerade Handwerksbetriebe mit
den neuen Technologien auseinandersetzen“, so Walter Pirk, Leiter
des neuen Kompetenzzentrums Digitales Handwerk. „Unser Kompetenzzentrum – bestehend aus den vier
Schaufenstern Nord, Süd, Ost und
West – hilft Handwerksunternehmen
dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu
stärken und neue Geschäftsfelder mit
Hilfe der Digitalisierung zu erschließen. Wir vermitteln bundesweit praxisrelevantes Wissen beispielsweise
zum Einsatz neuer Informations-,
Kommunikations- oder Automatisierungstechnologien. Dabei sind
Erfahrungsberichte aus erster Hand –
von Experten und Handwerkern für
Handwerker – besonders wichtig.“
• Das Kompetenzzentrum West unter
der Leitung der Handwerkskammer
Koblenz informiert zur Geschäftsmodellentwicklung
im
Zeitalter
der Digitalisierung, dem Prozessmanagement als Grundlage für
Handwerk 4.0 und der digital
vernetzten Produktion.
• Das Kompetenzzentrum Ost unter
der Leitung der Handwerkskammer
Dresden behandelt das Thema Angebotserweiterung in IT-gestützten
Geschäftsmodellen.
• Das Kompetenzzentrum Nord unter
der Leitung des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik (BFE) Oldenburg informiert zum Thema Einsatz neuer
Informations- und Kommunikationstechnologien im eigenen Betrieb.
• Beim Kompetenzzentrum Süd
unter der Leitung der Handwerkskammer Oberfranken dreht sich alles
um den Einsatz neuer Produktionsund Automatisierungstechnologien
im eigenen Betrieb mit BestPractice-Beispielen beispielsweise
im 3D-Druck.
Verkauf in Online-Shops
Auch andere Projekte des Förderschwerpunkts
Mittelstand-Digital
waren unter den über 1.000 Ausstellern, die auf der IHM die gesamte
Bandbreite der Leistungen und Pro-
dukte des Handwerks vorstellten:
Die Mittelstand 4.0-Agenturen waren
an den ersten beiden Messetagen
Foto: ZDH/Ortrud Stegner
Das offizielle Mitteilungsorgan der
Handwerkskammer für die Region Aachen
Gegründet 1946 von Walter Bachmann †
Herausgeber: Handwerkskammer Aachen
Verleger: VWB Media Service Verlag GmbH,
Ritterstraße 21, 52072 Aachen, Telefon
0241/401018-0, www.vwb-msv.de · Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Assessor
Peter Deckers, Hauptgeschäftsführer der
Handwerkskammer Aachen, Sandkaulbach 21,
52062 Aachen · Redaktion: Elmar Brandt,
Doris Kinkel-Schlachter, Pressestelle der
Handwerkskammer Aachen, Sandkaulbach 21,
52062 Aachen, Tel. 0241/471-138 · Anzeigen:
VWB Media Service Verlag GmbH, Ansprechpartner: Andreas Vincken, Ritterstraße 21,
52072 Aachen, Tel. 0241/401018-5 · Druck:
Grenz-Echo, Marktplatz 8, B-Eupen · Postverlagsort Köln · Die Zeitung (ISSN 0944-3932)
erscheint einmal monatlich und wird an alle
eingetragenen Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Aachen geliefert · Jährlicher Bezugspreis
€ 18,84 einschl. Vertriebsgebühren und 7%
Mwst.; für Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer Aachen ist der Bezugspreis im Beitrag
enthalten · Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 37
vom 01.01.2016 · Artikel, die mit Namen oder
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Verlages oder der Handwerkskammer Aachen
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auch andere Verfahren reproduziert werden ·
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Bundesdatenschutzgesetzes
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im
Rahmen der Geschäftstätigkeit
des Verlags gespeichert und verarbeitet sowie gegebenenfalls
aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungsfristen auch über den
Zeitpunkt der Vertragserfüllung
hinaus aufbewahrt.
auf dem Gemeinschaftsstand des
BMWi zu finden, der unter dem Motto
„Handwerk - smart @ Home“ stand.
Die Mittelstand 4.0-Agentur Kommunikation informierte hier während
der ersten beiden Messetage über
die Mittelstand 4.0-Agenturen und
darüber, welche Vorteile sie dem
Handwerk bieten können. Die Mittelstand 4.0-Agentur Handel referierte
außerdem über die Erstellung von
Online-Shops für das Handwerk. red
www.mittelstand-digital.de
NACHRICHTEN – HINTERGRUND
Nr. 3 · März 2016
SEITE 3
Handwerk stärkt die ländlichen Räume
Wunsch nach Wettbewerbsbedingungen auf Augenhöhe
B e r l i n . Das Handwerk sieht sich
bei der Stabilisierung von ländlichen
Räumen in der Verantwortung,
regionale
Wertschöpfungsketten
aufzubauen und die Nutzung und
Verarbeitung regionaler Erzeugnisse
zu unterstützen. „Die Wirtschaft einer
Region profitiert davon genauso wie
die Menschen, die dort leben“, so
Gerhard Schenk, Präsident des
Deutschen Konditorenbundes und
Beauftragter des ZDH-Präsidiums für
ländliche Räume.
Deutlich wurde das zuletzt in
einer Diskussionsrunde auf der
Berliner Grünen Woche unter dem
Motto „Regionale Wertschöpfungsketten gemeinsam erschließen“, an
der neben Schenk Vertreter des
Lebensmittelhandwerks und der
Landwirtschaft teilnahmen, darunter
Heinz-Werner Süss, Präsident des
Deutschen Fleischer-Verbandes und
Sprecher der Arbeitsgemeinschaft
Lebensmittelhandwerk, Karl-Sebastian
Schulte, Geschäftsführer des ZDH,
sowie Bauernverbands-Vizepräsident Werner Hilse.
Angesichts eines veränderten
Verbraucherverhaltens, einer zunehmenden
Nachfragemacht
des
Handels sowie vor dem Hintergrund
aktueller Entwicklungen wie Globalisierung
und
Digitalisierung
wünschen sich Lebensmittelhandwerk und Landwirtschaft vor
allem Wettbewerbsbedingungen auf
Augenhöhe gegenüber dem Handel.
Bei gesetzlichen Vorgaben gilt:
Weniger ist oftmals mehr. „Bürokratie
darf schwerpunktmäßig regional
tätiges
Unternehmertum
nicht
einschränken“, betonte Fleischerverbands-Präsident Heinz-Werner Süss.
Ebenso unverzichtbar als Standortvoraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung der Betriebe
in Handwerk und Landwirtschaft
sind hochleistungsfähige Breitbandinfrastrukturen.
Anker und Botschafter
Handwerk
und
Landwirtschaft
arbeiten dafür, dass die Betriebe des
Lebensmittelhandwerks und der
Landwirte Anker und Botschafter der
regionalen Wertschöpfung sind. Betriebsinhaber der Wirtschaftszweige
leben und arbeiten in zumeist familiengeführten Betrieben vor Ort. Sie
nutzen die vorhandenen wirtschaftlichen Strukturen und bauen neue auf.
Betriebe vor Ort brauchen von
der Politik vor allem Unterstützung
bei technischen Innovationen und
der Netzwerkbildung. Die Betriebe
sind dabei angewiesen auf handwerks- und mittelstandstaugliche
Rahmenbedingungen. „Unterstützt
werden müssen gerade kleinteilige
Strukturen
und
handwerkliche
Verarbeitung vom Anbau bis zum
Verkauf an Endverbraucher. Nur so
können ortsgebundene Wertschöp-
fungsprozesse initialisiert werden,
die auch die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen vor Ort stabilisieren“, so Bäckermeister Richter.
Für die bessere Vernetzung der
beiden
Wirtschaftsbereiche
ist
wichtig, dass Förderprogramme für
den ländlichen Raum stärker
geöffnet werden. So soll beispielsweise die „Gemeinschaftsaufgabe
Agrarstruktur und Küstenschutz“
(GAK) künftig auch nichtlandwirtschaftliche Betriebe in die Förderung
mit einbeziehen. Der ZDH fordert,
dass diese Planungen schnell
umgesetzt werden. Bereits jetzt
fördert das Bundesministerium für
Ernährung und Landwirtschaft mit
dem Bundesprogramm ländliche
Entwicklung (BULE) unternehmerische Initiativen im ländlichen Raum.
Auf dem Zukunftsforum präsentierte die Bundesvereinigung der
Regionalbewegungen zudem den
„Bundespreis REGIOkommune“, den
der ZDH unterstützt. Mit innovativen
Projekten zur Steigerung der Erzeugung,
Verarbeitung
und
des
Absatzes von regionalen Produkten
und Dienstleistungen können sich
Gemeinden, die mit Unternehmen
und andere Akteuren zusammenarbeiten, für den Bundespreis
bewerben. Der Bewerbungszeitraum
ist der 1. Februar bis 15. Juni 2016. red
Handwerk und Landwirtschaft: Sie wünschen sich vor allem Wettbewerbsbedingungen
auf Augenhöhe gegenüber dem Handel.
Fotos: www.amh-online.de/Bilderbox
Anpacken im Handwerk: Beim „Girls’Day“ und „Boys’Day“ bekommen Mädchen und
Jungen praktische Einblicke ins Berufsleben.
Foto: Elmar Brandt
Türen öffnen
Am 28. April ist wieder „Girls’Day“ und „Boys’Day“
A a c h e n . Lust auf möglichen Nachwuchs fürs Handwerk? Dann los! Am
28. April ist wieder „Girls’Day“ und
„Boys’Day“ – an diesem Tag öffnen
Betriebe, Organisationen und Hochschulen ihre Türen. Grundsätzlich
können und sollen Mädchen und
Jungen der Klassen 5 bis 10 mitmachen. Wer seinen Betrieb an diesem
Tag öffnen möchte für den Nachwuchs von morgen, kann sich noch
anmelden. Die Handwerkskammer
Aachen ist auf jeden Fall wieder
dabei. In ihren Bildungszentren BGE
Aachen, BGZ Simmerath, BZ für
Friseure und Kosmetiker und erstmalig in der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg bietet
sie interessante Berufe an.
In den Werkstätten können die
Mädchen und Jungen üben, was die
Meister sonst Lehrlingen zeigen:
Handwerk zum Anfassen und Ausprobieren. In der BGE Aachen gibt es
zehn Plätze für Schülerinnen in den
Bereichen Metall und Maler. Das gleiche Angebot hält das BGZ Simmerath vor, zusätzlich können sich zehn
„Boys“ als Kosmetiker und Friseure
üben. Das ist auch im Bildungszentrum für Friseure und Kosmetiker in
der Handwerkskammer möglich für
zehn Jungs. Und an der Akademie
Gut Rosenberg haben jeweils fünf
Schülerinnen und Schüler die
Möglichkeit, ins Handwerksdesign zu
schnuppern. Die Angebote sind
bereits online auf den offiziellen
Seiten des Girls‘Day und Boys‘Day.
Dort haben auch Handwerksbetriebe
die Chance, ihr Angebot kostenlos
einzutragen.
red
www.girlsday.de
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SEITE 4
NACHRICHTEN – HINTERGRUND
Nr. 3 · März 2016
Gute Fahrt!
Verkehrsinfrastruktur: Verbände fordern Wandel
B e r l i n . „Verkehrsinfrastruktur nachhaltig sichern“ fordern gemeinsam
der Zentralverband des Deutschen
Handwerks (ZDH), der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB),
die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) und
der Allgemeine Deutsche AutomobilClub (ADAC). Die Initiative meldet
sich im Vorfeld der anstehenden
Beratungen von Bund und Ländern
mit konkreten Vorschlägen, wie die
Strukturen des Fernstraßenbaus
weiterentwickelt werden könnten.
Bau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur müssten dauerhaft auf eine
solide finanzielle Basis gestellt werden, heißt es. Die bereits erfolgten
Aufstockungen der Haushaltsmittel
des Bundes für den Infrastrukturbau
seien richtig, jedoch schon mittelfristig nicht ausreichend.
Fehlende Finanzierungsmittel und
unzureichende Bauherrenkompetenz
hätten laut Initiative in der Vergangenheit dazu geführt, dass Instandhaltungen zunehmend über ÖPP-Modelle
(Öffentlich-Private Partnerschaften)
finanziert wurden. Dadurch werde der
Mittelstand jedoch weitgehend von
Tiefbauaufträgen
ausgeschlossen.
Die finanziellen Folgewirkungen für
die öffentlichen Haushalte seien
außerdem umstritten.
Statt ÖPP zum vorherrschenden
Beschaffungsmodell im Fernstraßenbau zu machen, müsse die Bauherrenkompetenz der öffentlichen
Hand wieder gestärkt und die
Umsetzungsstrukturen modernisiert
werden. Neubau und Wartung sollten
wieder vorausschauend geplant
werden können.
Flexibel planen
Aus Sicht der Verbände wäre die
Schaffung einer öffentlichen Infrastrukturgesellschaft ein Ansatz zur
Modernisierung und Beschleunigung
des Fernstraßenbaus. Eine solche
Gesellschaft würde mehr Nachhaltigkeit und Flexibilität im Rahmen der
Mittelplanung bieten und die Chance
zu länderübergreifenden Bau- und
Wartungskonzepten eröffnen. „Wir
brauchen eine Modernisierung der
Verwaltung. Niemandem nützt es,
wenn aus reiner Not neue ÖPPProjekte initiiert werden, weil es an
eigenen Kapazitäten zur Vorbereitung einer Ausschreibung mangelt“,
so ZDH-Generalsekretär Holger
Schwannecke.
Eine
öffentliche
Infrastrukturgesellschaft könnte gemeinsam mit den Länderverwaltungen gezielt Bauherrenkompetenz
aufbauen und darüber hinaus auch
die Qualität von Ausschreibung
Sicher und schnell unterwegs auf den Fernstraßen: Wirtschaftsverbände bemängeln, dass die Haushaltsmittel des Bundes für
den Bau der Infrastruktur schon mittelfristig nicht ausreichen werden. Die Bauherrenkompetenz der öffentlichen Hand müsse
gestärkt werden.
Foto: fotolia
und Kontrolle der Bauvorhaben
verbessern.
Die
Verkehrsinfrastruktur
in
Deutschland
entspricht
laut
Erklärung der Organisationen seit
Jahren nicht mehr den hohen
Anforderungen, die eine moderne
Gesellschaft, eine leistungsfähige
Wirtschaft und die Sicherung der
Lebensqualität der Menschen an sie
stellen. Die schwierige Lage der
öffentlichen Haushalte hat in der
Vergangenheit zu einer Reduzierung
der öffentlichen Investitionen insbesondere im Verkehrsbereich geführt.
Inzwischen sind erhebliche Instand-
haltungsdefizite und ein Substanzverlust in Milliardenhöhe entstanden.
Währenddessen
wächst
der
Personenund
Güterverkehr
weiterhin stetig, und ein funktionierendes Straßennetz wird für
den Standort Deutschland immer
unverzichtbarer.
red
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Viel Geld, kein Kunde
Vorsicht vor Verzeichnis-Anbietern
Innovationen
brauchen Geld
G ö t t i n g e n . Die Innovationskraft des
Handwerks kann durch gezielte
Ausrichtung der Förderinstrumente
gestärkt werden. Das stellt eine neue
Studie des Volkswirtschaftlichen
Instituts für Mittelstand und Handwerk
an der Universität Göttingen (ifh) fest.
Abgesehen
davon,
dass
sich
besonders kleinere Unternehmen
immer mehr aus der eigenen
Forschung und Entwicklung verabschiedet haben, macht die gemeinschaftlich vom ifh Göttingen und
der KfW Research erstellten Studie
unter
anderem
Finanzierungsbeschränkungen bei kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU) als
bedeutendes Hindernis bei der
Umsetzung von Innovationsaktivitäten
aus. Darüber hinaus hemmen organisatorische und personelle Defizite
oder verwaltungstechnische Belastungen Innovationen. Die Autoren der
Studie schlussfolgern, dass eine
breite Ausrichtung der KMU-Innovationsförderung wichtig ist, damit
die unterschiedlichen Rahmenbedingungen Berücksichtigung finden.
Die Studie steht kostenlos zur
Verfügung:
 www.ifh.wiwi.uni-goettingen.de/de/
inhalt/göttinger-beiträge-zur-handwerksforschung
Jenseits der Milliarde
Aachener Bank auf Wachstumskurs
A a c h e n . Aus aktuellem Anlass rät
die Handwerkskammer Aachen ihren
Mitgliedsbetrieben zu Vorsicht. In
letzter Zeit sind wieder vermehrt Aktivitäten von Anbietern zu beobachten, die dem ersten Anschein nach
kostenlose Adressverzeichnisse im
Internet betreiben. Sie verschicken
Post an Betriebe, die offiziell oder
behördlich aussieht. Die Papiere sind
ausgestattet mit Barcodes, Aktenzeichen, Wappen und Ähnlichem.
Unternehmen sollten bei der
Unterzeichnung
entsprechender
Schreiben aufmerksam und vorsichtig sein. In ihnen werden kostenlose
Korrekturen von bestehenden Eintragungen angeboten. Häufig sind mit
den Eintragungen jedoch sehr hohe
Kosten mit sehr begrenztem Nutzen
verbunden.
dann auf Band
werden soll.
aufgenommen
Nicht zu schnell unterschreiben: Bei zugestellten Angeboten lohnt es sich, mit
Ruhe den Absender unter die Lupe zu
nehmen.
Foto: Bilderbox
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Aachen. Die Aachener Bank ist auch
2015 weiter gewachsen. „Mit der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir in einem unverändert
schwierigen Umfeld sehr zufrieden“,
fasste Jens Ulrich Meyer, Vorstandsmitglied der Aachener Bank eG, bei
der Veröffentlichung der vorläufigen
Zahlen für das Jahr 2015 das Ergebnis
zusammen. Sein Kollege Peter Jorias
ergänzte: „Das vergangene Jahr stand
sowohl im Zeichen der erfolgreichen
Fusion mit der Raiffeisenbank eG
Aldenhoven, war aber auch geprägt
von einem dynamischen Wachstum in
allen Geschäftsbereichen.“
Mehr Kundeneinlagen
Inklusive des Fusionseffektes stieg die
Bilanzsumme um rund 15 Prozent auf
nunmehr 1,03 Milliarden Euro. Wachstumstreiber war auch in diesem Jahr
das Kreditgeschäft mit einem
Zuwachs von 10,1 Prozent auf 659
Millionen Euro. Trotz Niedrigzinsumfeld stiegen auch die Kundeneinlagen
– ebenfalls fusionsbereinigt – nochmals um 5,1 Prozent auf 828 Millionen
Euro. „Wir werten das als klaren
Vertrauensbeweis unserer Mitglieder
und Kunden in unser genossenschaftliches Geschäftsmodell“, so die
beiden Vorstände. Die Aachener Bank
betreute unter Einrechnung der in den
genossenschaftlichen Finanzverbund
vermittelten Kredite und Anlagen zum
31. Dezember 2015 ein Kundenvolumen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro.
237 Mitarbeiter haben in mittlerweile 19 Filialen einen über den
Planungen für das Jahr liegenden
Zins- und Provisionsüberschuss in
Höhe von rund 32 Millionen Euro
erwirtschaftet. Nach Abzug der
Aufwandspositionen und in Anbetracht der unverändert soliden
Risikolage im Kreditgeschäft rechnet
die Bank mit einem Jahresüberschuss
vor Steuern in Höhe von 7,7 Millionen
Euro.
„Unsere rund 20.300 Mitglieder
werden an diesem Ergebnis wieder
angemessen beteiligt“, sagte Peter
Jorias. Aber auch die gesamte Region
profitiert vom Ergebnis der Aachener
Bank eG. Jens Ulrich Meyer führte
hierzu aus: „Zusammen mit gezahlten
Steuern und unseren Spenden, mit
denen wir in jedem Jahr das Ehrenamt
in der Region nachhaltig unterstützen,
schütten wir eine stolze Gesamtsumme in Höhe von 8,4 Millionen Euro
aus. Unser Beitrag für die Region und
ihre Menschen!“
Die Anbieter betreiben im
Normalfall zwar Adressdatenbanken
– diese sind aber auf dem Markt
nicht hinreichend bekannt, so dass
ein dortiger Eintrag nicht zu einer
erhöhten Kundenakquisition führt.
Vor dem Abschluss solcher Verträge,
der häufig unter Zeitdruck erfolgt,
empfiehlt es sich, sich Zeit zu
nehmen, um das Schreiben genau zu
prüfen. Anbieter, die versuchen, ihre
künftigen Vertragspartner unter
Druck zu setzen, sind meistens nicht
seriös. Vorsicht ist geboten, wenn
der Vertragsschluss telefonisch
angebahnt wird und kurze Zeit
später ein zweiter Anruf erfolgt, der
Es ist ratsam, sich im Vorfeld im
Bekannten- oder Kollegenkreis zu informieren, ob bei ihnen der Anbieter
und sein Verzeichnis bekannt sind.
Sollten sie sie nicht kennen, ist es
fraglich, ob zukünftige Kunden das
Verzeichnis kennen. Diese Erkenntnisse sollten im Betrieb auch an die
Mitarbeiter weitergegeben werden.
Denn häufig passiert es, dass ein
Mitarbeiter im „Eifer des Gefechts“
mit den besten Absichten ein
solches Formular unterschreibt.
Selbst wenn es dann nicht zu einem
wirksamen Vertrag gekommen sein
sollte, müssen in der Folge Zeit und
Aufwand erbracht werden, um sich
vom vermeintlichen Vertrag zu lösen.
Auf der Webseite der Handwerkskammer
Aachen
haben
Mitgliedsbetriebe die Möglichkeit,
sich auf den „Orangen Seiten“ kostenlos als Handwerksunternehmen
zu präsentieren. Das Verzeichnis
erfreut sich am Markt großer
Resonanz. Kunden haben so die
Möglichkeit, Betriebe zu finden und
sich bereits im Vorfeld über ihre
Angebote und Leistungen zu
informieren. Weitere Informationen
zum Thema sind erhältlich unter
☎ 0241 471-141.
kf
NACHRICHTEN – HINTERGRUND
Nr. 3 · März 2016
SEITE 5
„Meister sucht Professor“
Seifriz-Preis prämiert innovative Entwicklungen
Stuttgart. Die Wettbewerbsfähigkeit
von Unternehmen hängt heute
entscheidend vom Einsatz neuer
Technologien und Verfahren ab.
Auch im Handwerk sind innovative
Ideen und die Weiterentwicklung von
Produkten und Dienstleistungen ein
wichtiger Erfolgsfaktor.
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und DATEV.
Doch alleine gelangt man nur
schwer ans Ziel. Ein fruchtbarer Impulsgeber und Kooperationspartner
ist die Wissenschaft. Theorie und
Praxis oder Wissenschaft und Handwerk – zwei, die sich nur selten
finden, haben gemeinsam oft die
besten Ideen. Unter dem Motto
„Meister sucht Professor“ prämiert
der Seifriz-Preis daher jedes Jahr
bundesweit innovative Entwicklungen, die durch intensive Zusammenarbeit von Wissenschaft und Handwerk zur Marktreife gebracht
wurden.
• Wofür wird der Preis vergeben?
Der Preis wird dieses Jahr zum
28. Mal für erfolgreiche Kooperationsprojekte von Handwerksunternehmen mit der Wissenschaft
vergeben, die sich auf die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren,
Dienstleistungen oder neuer Formen
der
betrieblichen
Organisation
beziehen. Die Projekte sollen
außerdem den Transfergedanken
beispielhaft verkörpern.
• Wer kann sich bewerben? Handwerker und Wissenschaftler, die an
einer
innovativen
Entwicklung
substanziell beteiligt sind, können
sich gemeinsam bewerben. Ihr
Projekt muss zu einem abgeschlossenen Ergebnis gekommen sein
und Markterfolge oder -chancen
aufweisen.
• Was winkt als Preis? Insgesamt
steht ein Preisgeld in Höhe von
25.000 Euro zur Verfügung. Die
Gewinnerteams werden mit einem
anteiligen Preisgeld, einer Plastik
und einer Urkunde prämiert.
• Wie werden die Preisträger
ermittelt? Über die Preisvergabe
entscheidet eine unabhängige und
repräsentativ besetzte Jury aus
Handwerk, Wissenschaft und Transferförderung unter Vorsitz von
Professor Johann Löhn, Präsident
der Steinbeis-Hochschule Berlin.
• Welche Unterlagen sind erforderlich? Die Bewerbung erfolgt anhand
eines vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens, nach Möglichkeit
mit Fotos zum Projekt und gegebenenfalls ergänzenden Anlagen.
• Wo finde ich weitere Informationen?
Den
Bewerbungsbogen,
Berichte über den Preis, Beispiele
von Preisträgern – auch aus dem
Kammerbezirk gab es in der Vergangenheit Preisträger – der vergangenen Jahre und einen Image-Film finden Interessierte auf der Homepage.
• Wann ist der Einsendeschluss?
Interessenten schicken ihre Bewerbung bis zum 29. Mai an: Verein
Technologietransfer Handwerk, Heilbronner Straße 43, 70191 Stuttgart.
Fragen beantwortet Anja Bohner,
☎ 0711 263709-108, @ [email protected]
handwerk-bw.de.
• Wann und wo ist die Preisverleihung? Der Seifriz-Preis wird am
30. September um 9.30 Uhr im
Rahmen des Steinbeis-Tages im
Steinbeis Haus für Management
und
Technologie
in
Stuttgart
verliehen.
red
www.seifriz-preis.de
Bunte Objekte dreidimensional – vielleicht entstehen so demnächst auch Bauteile, die das Handwerk verwendet oder selber
produziert? Handwerkskammer Aachen und FH Aachen werden in Kooperation die Möglichkeiten ausloten und den Technologietransfer vorantreiben.
Foto: Elmar Brandt
Der Dom aus dem 3D-Drucker
Vorstand der Handwerkskammer informiert sich bei FH Aachen über neue Technologie
A a c h e n . 3D-Drucker sind derzeit
in aller Munde. Der Fachbereich
Maschinenbau und Mechatronik der
FH Aachen befasst sich sehr intensiv
mit dieser Technologie, die auch für
das Handwerk von schnell wachsender Bedeutung ist. Davon konnten
sich Vorstand und Geschäftsführung
der Handwerkskammer Aachen bei
einem Besuch vor Ort überzeugen.
Nachdem der Vorstand zunächst
eine Arbeitssitzung im FH-Gebäude
an der Aachener Goethestraße abgehalten hatte, informierte Professor
Dr.-Ing. Andreas Gebhardt sie in
einem ausführlichen Vortrag über
den aktuellen Stand der Technologie,
seine Verwendung und die Aktivitäten der FH Aachen auf diesem
Gebiet. Danach führte er die Gäste
durch die Werkstätten, erläuterte
unterschiedliche Druckertypen und
präsentierte auch einige Produkte,
die doch sehr verblüffen. Die Handwerkskammer Aachen und die FH
Aachen verständigten sich bei dem
Zusammentreffen, in Zukunft noch
intensiver zu kooperieren und für
einen Austausch zwischen Wissenschaft und Handwerk zu sorgen. ebr
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Zukunft gestalten.
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Offensiv für Nachwuchs werben
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K ö l n . „Baue dir deine Zukunft.
Werde Tischler!“ Unter diesem Motto
präsentiert sich der Fachverband
Tischler NRW in Zusammenarbeit mit
zahlreichen Innungen auf drei großen
Berufsorientierungsmessen – am 4.
und 5. März bei der „Einstieg“ in
Köln, am 29. und 30. April bei
„Berufe live“ in Düsseldorf und am 9.
und 10. September bei der „Einstieg“
in Dortmund.
Auf dem Messestand soll traditionelles Handwerk mit moderner
Technik verbunden werden. Neben
einer klassischen Hobelbank, an der
die Besucher selber einen möglichst
langen Span hobeln können, zeigt
ein kleiner, computergesteuerter
Roboterarm mit der Lasergravur von
Furnier die vielseitigen und zukunftsorientierten Aspekte des Tischlerhandwerks. Beraten werden die
interessierten Schüler und Studienaussteiger von Vertretern der
umliegenden Innungen.
red
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THEMA: IHM MÜNCHEN
SEITE 6
Nr. 3 · März 2016
Handwerk gewinnt 4.0
Rund 131.500 Zuschauer verfolgten das Spitzenspiel des Handwerks in der Münchener Arena der Internationalen Handwerksmesse
Mü n c h e n . Gleich nach Anpfiff durch
die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke,
stürmte das „Team des Handwerks“,
das mit dem neuen Motto „Bei uns
steht ,digital’ nicht drauf, bei
uns steckt es drin!“ auflief. Eine
geschlossene Mannschaftsleistung
kontrollierte das Geschehen. „Das
Kombinationsspiel zwischen traditionellem und modernem Handwerk
harmonierte perfekt. Das Publikum
erlebte eine Auswahl aus vielversprechenden Nachwuchstalenten,
Ausnahmekönnern aus rund 60 Gewerken und den unterschiedlichen
Spielertypen der Digitalisierung. Sie
alle liefen zu Topform auf und bildeten ein magisches Dreieck“, kommentiert Dieter Dohr, Vorsitzender
der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. „Gerade das
digitale Handwerk hinterließ einen
nachhaltigen Eindruck und hat sich
mit seinem Auftritt endgültig einen In der abschließenden Analyse waren
Stammplatz gesichert. Es setzte die Positionen „Land des Handneue Impulse, von dem das gesamte werks“, die Sonderschau „Schmuck“
Handwerk profitieren wird.“
Dass das Handwerk hier
mittlerweile in der höchsten
Spielklasse spielt, davon
konnte sich auch der
Ehrengast, Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel, beim
Besuch überzeugen. Und
auch das Publikum unterstützte den Neuzugang
Digitalisierung und deren
Profis von der ersten Minute
an. Am Ende stimmten 92,9
Prozent des Publikums
einen lauten „Chor der
Zustimmung“ an.
Weitere Spitzenreiter in
Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralder Zuschauergunst waren
verbands des Deutschen Handwerks (ZDH)
die Akteure „Bauen, Sanieren, Renovieren“, „Einrichtung“ und „Kunsthandwerk“. Gerade und die Schau der Bayerischen
auf letzterem Gebiet hielt man sich Innungsschreiner die Säulen des
nicht lange im Mittelfeld auf. Hier er- Erfolgs. Sie waren die Publikumslieblebte man die Meisterschaft der Be- linge und sorgten mit ihren Leistunsten – große Namen oder unbekann- gen für die Siegtreffer. Die besten 31
te Talente boten das Beste, was das Einzelspieler wurden zudem noch für
Kunsthandwerk derzeit zu bieten hat. ihre Vorstellung und ihr Ausnahme-
«
Die IHM hat gezeigt, dass
das Handwerk bei der
digitalen Revolution vorne
mit dabei ist. ,Die Zukunft
ist unsere Baustelle’ –
dieses Motto passte,
davon haben wir auch
die Bundeskanzlerin
überzeugen können.
«
Bauwirtschaft
blickt nach vorne
Wurst im Auge
der Webcam
M ü n c h e n . „Die Bauunternehmen
sind gut in das Jahr 2016 gestartet.
Das dritte Jahr in Folge lässt die milde
Witterung das durchgehende Arbeiten
zu. Die Erwartungen für die kommenden Monate sind auf einem vergleichsweise hohen Niveau“, sagt
Karl-Heinz Schneider von der
Bundesvereinigung
Bauwirtschaft.
Dabei sei die rege Nachfrage im
Wohnungsbau eine maßgebliche
Stütze für die Baukonjunktur, so der
Vorsitzende der Vereinigung. „Daher
gehen wir davon aus, dass wir in
diesem Jahr eine Umsatzsteigerung
von 2,5 Prozent auf 234,7 Milliarden
Euro erzielen werden.“
Im Bauhauptgewerbe setze die
Neubautätigkeit weiter entscheidende
Impulse. Die Nachfrage steige seit
fünf Jahren. Schneider: „Dennoch
werden immer noch zu wenige
Wohnungen gebaut.“ 400.000 neue
Wohnungen würden gebraucht. Nach
260.000 neuen Wohnungen im letzten
Jahr rechnet die Bauwirtschaft mit
rund 290.000 Wohnungen in diesem
Jahr, „immer noch mehr als 100.000
Wohnungen
weniger,
als
wir
brauchen“, so Schneider. Die Zahl der
Mitarbeiter bleibt laut Geschäftsführer
Felix Pakleppa mit 2,5 Millionen
Beschäftigten stabil, aber: „Wir
müssen Gas geben. Der Kampf um
Lehrlinge ist groß.“
ds
M ü n c h e n . Es gibt ihn wohl tatsächlich schon in Fleisch und Blut – den
Metzger, der, ausgestattet mit
Headset und kleiner Kamera, online
seinen Kunden seine frischen Produkte in der Ladentheke präsentiert. Die
Verbraucher können so bequem von
zu Hause aus ein gutes Filet, den
Aufschnitt oder das Stück Leberwurst
bestellen, den Weg haben sie sich
gespart. Auch viele Bäckereien sind
schon auf den Kunden 2.0 eingestellt:
Sie nehmen bis zu einer bestimmten
Uhrzeit die Brot- und Brötchenbestellung für den nächsten Tag entgegen,
einige liefern sie sogar frühmorgens
selber bis vor die Haustür.
Die Vernetzung schreitet voran, sie
verändert auch die Arbeit der Konditoren. „Früher hatten unsere Unternehmen ein bestimmtes Angebot“, sagt
Gerhard Schenk, Präsident des
Deutschen Konditorenbundes. „Heute
kommt der Kunde mit einem Handyfoto, das zeigt, wie die Hochzeitstorte
aussehen soll.“ Da sind dann Handwerker mit Kreativität gefragt.
Und auch bei der Bezahlung ändern sich die Zeiten – der Trend geht
zum bargeldlosen Verkauf. Der ist laut
Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, bei den Bäckereien dann
aber wegen der vielen Kleinbeträge
doch eher unpraktisch.
ebr
können mit den Bundes- und Staatspreisen ausgezeichnet.
Wichtige Punkte konnte das „Team
des Handwerks“ bei seinen Fans
einfahren, die von der offensiven
Ausrichtung des Handwerks auf
Qualität begeistert waren. Von diesem Vorteil scheint das Handwerk
auch in naher Zukunft zu profitieren.
Das Fenster für weitere Transfers
bleibt auch nach dem Schlusspfiff
geöffnet: Denn 70,9 Prozent der Besucher wollen zeitnah bei dem in der
Arena aufgelaufenen Starensemble
nochmals auf Einkaufstour gehen, in
Expertenkreisen auch Nachmessegeschäft genannt. Für diese Gesamtzuneigung bedankte sich das „Team
des Handwerks“. Nach Spielende
zog es ein sehr positives Fazit über
den Verlauf. 83,7 Prozent der Befragten sprachen von „ausgezeichneten
bis sehr guten“ Anhängern, die
großen Anteil an ihrem Erfolg haben.
Das nächste Spitzenspiel des Handwerks in der Arena der Internationalen Handwerksmesse findet vom
8. bis 14. März 2017 statt.
red
Das Handwerk lud zu seinem jährlichen Spitzentreffen ein, der Internationalen Handwerksmesse. Und 131.500 Besucher kamen. Sie erlebten an den sieben Messetagen
die Leistungen von rund 1.000 Ausstellern. Im Mittelpunkt stand die Digitalisierung im
Handwerk, aber natürlich auch die Nachwuchswerbung.
Fotos:GHM
www.ihm.de
Handwerk weiter
unter Volldampf
Metallhandwerk
Software ersetzt
will Zukunft sichern das Maßband
M ü n c h e n . Die Prognosewerte stimmen, die Erträge und die Umsätze
ebenfalls: „Wir schauen auf ein gutes
Jahr 2015 zurück“, fasst Volker
Ulbricht vom Verband der Vereine
Creditreform zusammen. Der Hauptgeschäftsführer sagt auch, dass
insbesondere die baunahen Bereiche
profitiert hätten. Konjunkturlokomotive
sind das Ausbau- und das Bauhauptgewerbe. Eine Mehrheit der von der
Creditreform
Wirtschaftsforschung
befragten 1.272 Handwerksbetriebe
bezeichnete die aktuelle Geschäftslage mit „sehr gut“ oder „gut“. Von
deren Seite kommen kaum Klagen
über die Zahlungsmoral ihrer Kunden.
Will heißen, dass das Geld für
erbrachte Leistungen schnell fließt,
zumindest bei privaten Kunden.
Gesetzliche Neuerungen haben dafür
gesorgt, dass das Zahlungsverhalten
der öffentlichen Hand besser wird.
Wermutstropfen: Der Umsatz könnte
noch besser sein, aber der Fachkräftemangel erweist sich als Bremse. ds
M ü n c h e n . Die wirtschaftliche Lage
hat sich sehr gut entwickelt, jetzt heißt
es
Zukunft
sichern
im
Metallhandwerk. Und das bedeutet
vor allen Dingen Nachwuchsgewinnung. Denn die Sorge um die Fachkräfte der Zukunft stand und steht
sehr weit oben auf der Agenda des
Bundesverbandes Metall, wie Erwin
Kostyra, Präsident des BVM, betont.
Ähnlich wie heute sei es 2009 gewesen, „die Aufträge konnten nicht mit
vorhandener Mannschaft geschafft
werden“, sagt Richard Tauber,
Geschäftsführer des Fachverbandes
Metall Bayern. Seit Jahren schon
kämpft das Metallhandwerk für
Nachwuchs. Berufslaufbahnkonzepte,
Lehrmaterialien für Schulen und
Kooperationen mit selbigen, Netzwerke und Botschafter scheinen sich
langsam bezahlt zu machen, denn
immerhin „konnten wir den Abwärtstrend stoppen“, so BVM-Geschäftsführer Diether Hils, zuständig für die
Berufsbildung. Der Unternehmer
bewerbe sich zunehmend beim künftigen Lehrling. Die Digitalisierung ist in
weiten Bereichen des Metallhandwerks bereits angekommen, „wir
müssen denen zur Seite stehen, die
nicht so gut aufgestellt sind digital,
also auch dem Zwei- bis Drei-MannBetrieb“, sagte dazu Hauptgeschäftsführer Thomas Fleischmann.
ds
M ü n c h e n . Seitdem das Maßschneiderhandwerk bei der Vox-Talentshow
„Geschickt eingefädelt“ eine große
Rolle für das deutsche Fernsehpublikum spielte, hat sich der
Bekanntheitsgrad seines Bundesverbands gesteigert. Positiver Nebeneffekt: Viele Ateliers berichten, dass
sich bei ihnen jetzt deutlich mehr
Kandidaten für eine Lehrstelle
bewerben. Derzeit werden in den
insgesamt 435 Mitgliedsbetrieben 854
Auszubildende angelernt, davon sind
81 männlich und 773 weiblich.
Ganz sicher ist der Beruf etwas für
junge Menschen, die gerne neue
technische Möglichkeiten im traditionellen Handwerk einsetzen möchten.
So lässt sich im Kundengespräch der
Bestand des Lieferanten und die
Verfügbarkeit abrufen, indem Handwerker oder Kunde ganz einfach den
QR-Code am Stoffbündel scannen.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von
digitalen Hilfsmitteln zum Maßnehmen. So kann eine spezielle App für
das Smartphone den exakten Schulterwinkel des Kunden ermitteln. Und
auch die anderen Körpermaße können
durch intelligente Programme bereits
ohne jede Berührung elektronisch
genommen werden. Dafür reichen ein
paar Digitalfotografien vom Kunden –
die wichtigen Werte errechnet dann
ein CAD-Programm.
ebr
Nr. 3 · März 2016
DAS HANDWERK IM KAMMERBEZIRK
SEITE 7
Das Handwerk feiert seine Meister
… war Meisterfeier –
wie jedes Jahr. Und
manch ein gestandener Handwerker
hat Wackelpudding
bekommen. Nicht
im Schälchen –
da gab‘s später
Currywurst. Ich
meine in den
Beinen. Denn jede
Frau, jeder Mann, und es waren
221, musste auf die große Eurogress-Bühne. Dort gab es einen
Handschlag und den Meisterbrief,
ehrende Worte vom Kammerpräsident sowie dem Hauptgeschäftsführer und Applaus vom Publikum. Es
lief wie am Schnürchen. Jedes Jahr
eine Meisterfeier. Das schafft nicht
mal Bayern München!
„Flüchtlinge
wollen arbeiten“
A a c h e n . Ein wichtiges aktuelles
Thema ist die Integration von Flüchtlingen. Im Handwerk bieten sich
dazu zahlreiche Chancen. Darauf
verwies die Koordinatorin für Flüchtlingsfragen der Handwerkskammer
Aachen, Barbara Lüke-Kreutzer. Sie
konnte bereits 40 zugewanderte
Jugendliche in Praktika bei Handwerksbetrieben vermitteln. 15 von
ihnen sind sogar schon in einer Ausbildung. Was die jungen Menschen
tun müssten, um in Deutschland
erfolgreich Fuß fassen zu können?
„Sie müssen vor allem unser Land
kennen- und die deutsche Sprache
lernen“, so Lüke-Kreutzer. Deshalb
forderte sie Unterstützung für die
Bildungszentren der Handwerkskammern ein, in denen praktische
Fach- und Sprachkurse stattfinden
könnten. „Man sollte alle Möglichkeiten, die sich bieten, nutzen“, so die
Koordinatorin für Flüchtlingsfragen.
Auch für das Handwerk bedeuten
die vielen Flüchtlinge, die derzeit in
Deutschland untergebracht sind,
eine große Chance. Das betonte
Kammerpräsident Philipp, der auf
der Bühne für die Integration von
Menschen mit Migrationshintergrund
warb, dabei aber auch betonte, dass
die Menschen Zeit bräuchten, um
sich einordnen zu können. Wichtig
sei jetzt, dass es schnelle Verfahren
zur Anerkennung von bereits
erworbenen Qualifikationen der
Zugewanderten gebe. Denn diese
seien motiviert. „Die Leute, die zu
uns gekommen sind, wollen sich
engagieren, sie wollen arbeiten,
sie sind hier, um zu leben“, sagte
Lüke-Kreutzer.
Kammer überreicht 221 Absolventen im Eurogress ihre Briefe – Selbstständigkeit und Integration sind Themen
Aachen. Für die gestandenen Handwerker war es ein besonderer
Moment – als sie auf der großen
Bühne des Eurogress Aachen ihren
Meisterbrief erhielten. Gleich 221
Namen wurden bei der Meisterfeier
der
Handwerkskammer
(HWK)
Aachen aufgerufen und jede Frau
und jeder Mann, die dann einen
Auftritt hatten, bekamen von den
rund 900 Gästen einen kräftigen
Applaus. Zu ihnen gehörte als Ehrengast auch der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks
(ZDH), Hans Peter Wollseifer.
Den Beifall haben die erfolgreichen Absolventen verdient, denn in
der Meisterprüfung erbrachten sie
hervorragende Leistungen. Sie alle
haben bewiesen, dass sie ihr Handwerk nicht nur verstehen, sondern es
auch praktisch beherrschen. Nach
Wochen des Lernens, Ausprobierens
und Erstellens des Meisterstücks
überreichten ihnen nun Kammerpräsident
Dieter
Philipp
und
Kammer-Hauptgeschäftsführer Peter
Deckers ihre Meisterbriefe. Dieses
Zertifikat öffnet viele Türen für ihr
weiteres berufliches Leben. Ihren
Erfolg durften sie bei der Meisterfeier
nach einem unterhaltsamen Programm mit Familie, Freunden und
Kollegen feiern.
Im Mittelpunkt der Meisterfeier
standen die Themen Selbstständigkeit
sowie Flüchtlinge und Integration.
Im Gespräch mit Fernsehmoderator
Ralf Raspe, der durch die Veranstaltung führte, würdigte HWK-Präsident
Philipp die hervorragenden Leistungen der Meister, unter ihnen zahlreiche
Soldaten der Bundeswehr, die zu
Kraftfahrzeugtechnikermeistern ausgebildet wurden.
Herausragende Leistungen
Was geht mit dem Meisterbrief? Welche Ziele verfolgen die Absolventen?
Wie sah ihr bisheriger Werdegang
aus? Und ist Selbstständigkeit für sie
ein Thema? Darüber sprachen vier
sehr erfolgreiche Prüflinge in einer
Talkrunde mit Raspe. Marc Krings
aus Roetgen hat sich voll und ganz
dem Handwerk verschrieben. Er ist
Zimmerermeister und möchte nun
auch noch mit der Meisterprüfung
zum Dachdecker aufsatteln. Ein
Jurastudium, das er nach seinem
Abitur angefangen hatte, sollte sich
schnell als unpraktikabel für den
29-Jährigen erweisen. „Zehn Stunden am Schreibtisch sitzen ist nicht
mein Ding“, sagte er. Und weil er
leidenschaftlicher Handwerker ist,
hat er gemeinsam mit seiner
Freundin ein Fachwerkhaus in
Roetgen erworben und steckt dort
viel Herzblut hinein.
Die Besten des aktuellen Prüfungsjahrgangs: Mit dem Meisterpreis der Sparkassen zeichneten Norbert Laufs, stellvertretender
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen (r.), Arnd Schürmann, Direktor Unternehmensplanung und -steuerung der Kreissparkasse Heinsberg (3. v. r.), Udo Zimmermann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Düren (2. v. l.), Handwerkskammerpräsident Dieter
Philipp (2. v. r.) und Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Peter Deckers (l.) Installateur und Heizungsbauermeister Kevin
Koschenz (Düren), Elektrotechnikermeister Norman Schürmann (Selfkant), Tischlermeisterin Marieke Deinet (Aachen), Modistenmeisterin Charlotte Sirringhaus (Eschweiler), Bäckermeister Michael Schreiber (Linnich), Tischlermeister Steffen Latz (Baesweiler),
Zimmerermeister Marc Krings (Roetgen) und Kälteanlagenbauermeister Robin Ratajczak (Herzogenrath) aus.
Foto: Harald Krömer
Gleiche Begeisterung, anderes
Gewerk: Michael Schreiber ist
Bäcker in fünfter Generation. Abitur?
Kam für den 20-Jährigen seinerzeit
nicht in Frage. Brote backen und
mehr dagegen wohl. „Das ist einfach
das Richtige für mich, darin gehe ich
auf“, sagte der junge Bäckermeister.
Er ist davon überzeugt, auch in
schwierigeren Zeiten als Bäcker
besonders im ländlichen Raum gute
Perspektiven zu haben. Schreiber:
„Qualität und Service setzen sich
durch.“ Einen Joker hat er dennoch
in der Hinterhand: Der Linnicher hat
ein BWL-Studium angefangen.
Ob er sich einmal selbstständig
machen möchte, weiß Norman
Schürmann heute noch nicht, er ist
Bauleiter, demnächst Projektleiter,
und vielleicht übernimmt er in
Zukunft einen Betrieb. Aber so weit
ist es noch nicht, der 29-Jährige
zeigte sich im Gespräch überrascht,
„heute hier zu stehen. Das hätte
ich nicht gedacht“, sagte der
Elektrotechnikermeister. Nach seiner
Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann und einem Gesellenjahr beschloss er, eine Ausbildung
zum Elektrotechniker zu absolvieren
und den Meister noch draufzusetzen
– zwei Teile in Vollzeit, zwei in der
Abendschule. „Da waren schon
heftige Zeiten dabei“, blickte Schürmann zurück. Die Lerngruppen seien
eine tolle Stütze gewesen.
„Richtig rund“ lief es für Kevin
Koschenz. Für den 24-Jährigen
Talkrunde: Moderator Ralf Raspe (rechts) sprach mit Handwerkskammer-Präsident Dieter Philipp (2. v. r.), Flüchtlingskoordinatorin
Barbara Lüke-Kreutzer und Friedrich-Wilhelm Weber, Leiter der Unternehmensberatung.
Foto: Harald Krömer
Sorgte für gute Unterhaltung: Kabarettist Fatih Çevikkollu.
stand früh fest, dass er erst „etwas
Richtiges“ lernt und anschließend
studiert, ganz zur Freude seines
Vaters, der gelernter Handwerker ist.
Die Lehre lief so gut, „dass ich
danach den Meister gemacht habe“,
so der Installateur und Heizungsbauermeister. Und jetzt studiert er
Architektur an der Fachhochschule
Aachen und ist selbstständig tätig.
„Ich habe schon immer gerne
gezeichnet und an Lösungen gearbeitet“, so Koschenz. Dabei legt
der Meister großen Wert auf ein
einheitliches Erscheinungsbild seines
Unternehmens in der Öffentlichkeit.
Die vier jungen Männer gehören
zu den acht Meisterpreisträgern, die
von den Sparkassen der Region für
ihre sehr guten beziehungsweise
guten Ergebnisse gesondert ausgezeichnet wurden. Die drei Geldinstitute vergaben die Geldpreise in diesem Jahr schon zum 18. Mal und
unterstrichen damit, wie wichtig
ihnen die Förderung der Handwerksmeister ist.
Der Preis der Sparkassen wird
traditionell in zwei Kategorien
verliehen: Meister, die die Prüfung
mit Ergebnissen abgeschlossen
haben, die im Durchschnitt der vier
Prüfungsteile „besser als gut“ sind,
erhalten 2.500 Euro, und Meister, die
im Schnitt mit „gut“ abschließen,
bekommen 1.000 Euro.
In diesem Jahr erhielten die Auszeichnung in Kategorie 1: Marc
Krings, Zimmerermeister, Roetgen;
Michael Schreiber, Bäckermeister,
Linnich, und Charlotte Sirringhaus,
Modistenmeisterin, Eschweiler.
Die Prämie der Kategorie 2 bekamen: Marieke Deinet, Tischlermeisterin, Aachen; Kevin Koschenz, Installateur und Heizungsbauermeister,
Düren; Steffen Latz, Tischlermeister,
Baesweiler; Robin Ratajczak, Kälteanlagenbauermeister, Herzogenrath;
Foto: Harald Krömer
und Norman Schürmann, Elektrotechnikermeister, Selfkant.
Erfolgreich selbstständig
Wer sich für eine Unternehmensgründung interessiert, kann die
Unternehmensberatung der Handwerkskammer Aachen in Anspruch
nehmen, deren Leiter FriedrichWilhelm Weber erläuterte, was im
Hinblick auf die Selbstständigkeit zu
beachten ist und wie die Kammer
ihre Unternehmen in der Region
unterstützt. Weber sagte, dass die
Zahl der Selbstständigen im Handwerk mit Migrationshintergrund in
den letzten Jahren deutlich gewachsen sei. Viele von ihnen hätten
großen Mut bewiesen und seien mit
ihrem Unternehmen erfolgreich. Vor
dem Hintergrund des demografischen Wandels sei es wichtig, potenzielle Betriebsinhaber zu gewinnen,
um so die Wirtschaftskraft Handwerk
weiter voranzubringen.
Gut integriert in Deutschland fühlt
sich als gebürtiger Kölner auch
Kabarettist Fatih Çevikkollu. Mit
seinem
hintergründigen
Humor
sorgte er für gute Unterhaltung. So
merkte er an, dass Deutsche durchaus die Folklore schätzten, wenn sie
zum Beispiel beim türkischen Gemüsehändler einkaufen gingen. Darüber
hinaus spottete er über Bauvorhaben
in Großstädten, die häufig teurer
würden als geplant. Deutliche Worte
fand der Kabarettist auch im Hinblick
auf die Flüchtlingsthematik. Es seien
schwierige Zeiten, allerdings müsse
die Europäische Union auch zeigen,
dass sie die Krise lösen könne. Mit
viel Charme merkte er schließlich
noch an, dass er sich frage, warum
Frauen, die angeblich gleichberechtigt sein sollen, im Schnitt 23 Prozent
weniger als Männer verdienen würden. Dafür erntete er großen Beifall –
auch von den Männern.
ebr
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KAMMERBEZIRK
Nr. 3 · März 2016
Geschäfte jenseits der Grenze
Elf Prozent der Handwerksbetriebe erzielen auch Umsätze im Ausland
A a c h e n . Der Abbau internationaler
Handelshemmnisse und die Erweiterung der Europäischen Union haben
vielen Handwerksbetrieben neue
Märkte eröffnet. Während die
Mehrheit der Handwerksbetriebe
(81,2 Prozent) im Kammerbezirk
Aachen ihre Umsätze ausschließlich
in Deutschland erzielen, geben 11,2
Prozent an, auch Geschäfte mit
Kunden im Ausland zu machen.
Durchschnittlich werden 2,7 Prozent
des Umsatzes durch den Export von
Produkten und Dienstleistungen
erwirtschaftet. Dieser Anteil ist
gering, aber gegenüber 2012 um 1,2
Prozentpunkte gestiegen. Außerdem
variieren die Exportanteile bei den
einzelnen Betrieben stark. Sie
reichen von einem bis 65 Prozent.
Zum Vergleich: Im nordrhein-westfälischen Durchschnitt sind es lediglich
7,9 Prozent der Handwerksunternehmen, die den Gang über die Grenze
wagen und 2,4 Prozent des Gesamtumsatzes durch Auslandsgeschäfte
mit Privatkunden oder Unternehmen
erzielen.
„Die
Exportaktivität
unserer
Mitgliedsbetriebe hat seit Mitte
der 1990er-Jahre aufgrund der
besseren EU-Binnenmarktintegration
zugenommen. Damals waren es vier
Prozent, heute ist der Anteil mit elf
Prozent fast dreifach so groß. Das
sind immerhin rund 1.400 Handwerksbetriebe“, beschreibt Nicole
Tomys,
stellvertretende
Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Aachen, die Entwicklung der
vergangenen 20 Jahre.
Das ist das Ergebnis einer
bundesweiten Sonderumfrage des
Zentralverbands des Deutschen
Handwerks, an der sich die Handwerkskammer Aachen beteiligt hat.
306 Handwerksunternehmen aus
dem Kammerbezirk gaben Informationen, die die amtliche Statistik
nicht zur Verfügung stellt. Die Ergebnisse wurden durch Hochrechnung
und Gewichtung an die Gesamtstruktur im Kammerbezirk angepasst
und lassen belastbare Aussagen zu.
Märkte vor der Haustür
Die Grenzlage und die schnelle
Erreichbarkeit von drei anderen
EU-Staaten (Niederlande, Belgien,
Luxemburg) scheinen die Exportaktivitäten der Handwerksunternehmen
im Kammerbezirk Aachen zu beflügeln. Hauptzielmärkte sind für
87 Prozent der exportierenden Handwerksbetriebe die Nachbarstaaten
Niederlande und Belgien. In Nordrhein-Westfalen liegt der Anteil
lediglich bei 78,7 Prozent.
An Platz zwei der Zielmärkte
steht überraschenderweise Asien.
Rund ein Drittel der regionalen
Exporthandwerker setzt dort seine
Produkte ab oder erbringt Dienstleistungen. Dieser Markt scheint für
Betriebe aus dem Metallbau, der
Feinwerkmechanik und der Elektrotechnik interessant zu sein. Erst an
dritter Stelle rangieren bei Handwerksmeistern, die
bereits über
Erfahrungen mit dem Auslandsgeschäft verfügen, die übrigen EULänder als Märkte.
Werk- und Dienstleistungen
Interessant sind Auslandsgeschäfte
insbesondere für die Ausbaugewerbe
(zum Beispiel Maler, Elektrotechniker,
Installateure und Heizungsbauer), die
Handwerke für den gewerblichen
Bedarf (zum Beispiel Metallbau,
Feinwerkmechanik,
Elektromaschinenbau) und das Kfz-Gewerbe.
Im Ausbaugewerbe liegt der durchschnittliche Anteil der Auslandsumsätze bei 13,5 Prozent, bei den
Handwerken für den gewerblichen
Bedarf beträgt er 17,7 Prozent und
beim Kfz-Gewerbe 18,5 Prozent.
Mit 64,7 Prozent überwiegen
Werk- und Dienstleistungen wie der
Einbau und die Wartung von Anlagen
gegenüber dem Export von Gütern
(23,4 Prozent). Die Werk- und Dienstleistungen werden insbesondere von
ausländischen Unternehmen (58,9
Prozent) oder deutschen Unternehmen im Ausland angefordert (42,6
Prozent). Bei etwas mehr als einem
Drittel (34,5 Prozent) stammt die
Nachfrage nach deutschen Handwerksleistungen von ausländischen
Privatkunden.
Anders sieht es beim Güterexport
aus: Hier sind es überwiegend
ausländische Privatpersonen (43,3
Prozent), die Produkte des Handwerks aus dem Kammerbezirk
Aachen bestellen. Die zweitgrößte
Zielgruppe sind mit 29,3 Prozent
ausländische Unternehmen. Privatpersonen aus Deutschland, die im
Ausland leben, wollen anscheinend
auch nicht auf Handwerksprodukte
aus ihrer Heimat verzichten, denn
Sonderveröffentlichung
Auch Aussteller profitieren von den Vorteilen!
Noch sind Anmeldungen zur „Bau & Immobilien Messe Aachen“ Ende April möglich
A a c h e n . Schon im Titel den Inhalt
transparent machen: Das schreibt
sich die Baumesse auf ihre Fahnen
und erweitert ihren offiziellen Namen
bei der elften Auflage im April
(Termindetails s. u.) zu „Bau & Immobilien Messe Aachen“. Damit signalisiert das Veranstalterteam der ABIT
GmbH ganz klar, dass das Forum
sich mit weitaus mehr beschäftigt als
mit Themen, die Bauherren interessieren. „In den vergangenen zehn
Jahren hat das Interesse von
Kunden, Besuchern und Ausstellern
gleichermaßen dazu geführt, dass
wir unser Messekonzept überarbeitet
und ergänzt haben“, erklärt ABITGeschäftsführer Daniel Hornemann.
„So laden beispielsweise Immobilienmakler bei Hausbesichtigungen
ihre Klientel gezielt zur Messe ein.“
Die etablierten Themenbereiche
umfassen schließlich eine große
Bandbreite:
Bauen,
Immobilien,
Wohnen,
Energie,
Finanzieren,
Sanieren, Fenster, Türen, Wintergärten, Gartengestaltung, Sicherheit.
„Weitere Aussteller zu diesen und verwandten Themen sind uns herzlich
willkommen“, fordert der Geschäftsführer gezielt dazu auf, sich noch für
einen Stand zu bewerben.
Kunden kennenlernen
Vorteile genießen nicht alleine die
Besucher der Messe, sondern auch
alle Aussteller: Das Forum bietet die
perfekte Plattform, um sich zu vernetzen oder bestehende Netzwerke
zu stärken sowie potenzielle Neukunden im direkten Kontakt kennenzulernen und für sich zu gewinnen.
Dazu trägt auch eine Aktion bei,
die ebenfalls zu den Neuerungen
der elften Auflage gehört: „Lerne die
Kunden anderer Aussteller kennen“,
Kontaktbörse: Im persönlichen Gespräch finden Kunden ihre Experten.
heißt sie und will Bauherren, Hausbesitzer und -sanierer, die bereits Hilfe
von Experten in Anspruch genommen
haben, gezielt mit weiteren Fachleuten
zusammenbringen. Dazu gibt die
Messe Ausstellern die Möglichkeit,
ihre eigenen Kunden kostenfrei zum
Besuch einzuladen. Ein gutes
Argument ist das persönliche
Gespräch. Denn dieses kann Fragen
beantworten und Servicevorteile klarmachen, selbst wenn Kunden sich
bereits schon im Internet informiert
haben und denken, der virtuelle Weg
wäre der bessere.
„Hinzu kommen Innovationen
und Informationen, darunter die
Firma LEDWV, die Ideengeber für
Produzenten von LED-Lichttechnik
für private und gewerbliche Verwendung ist, sowie Fachvorträge
externer Experten wie Referenten
von AIXLAW Rechtsanwälte und der
Deutschen Verrechnungsstelle“, sagt
Daniel Hornemann.
Noch familienfreundlicher als
bisher ist die Messe außerdem –
dank Hüpfburg und professioneller
Foto: ABIT
Kinderbetreuung durch das Unternehmen KIBA – Kinder in Bewegung
Aachen & mehr. Da können die
Kleinen sich richtig auspowern,
während die Großen sich entspannt
umsehen und viel Neues entdecken.
INFO
Die „Bau & Immobilien Messe
Aachen“ lädt von Freitag bis
Sonntag, 22. bis 24. April, in der
Albert-Vahle-Halle an der HubertWienen-Straße auf dem CHIOGelände zum Besuch ein. Geöffnet
ist am Freitag von 12 bis 18 Uhr,
sonst von 10 bis 18 Uhr.
Kontakt zum Messe-Organisator
ABIT können Interessierte unter
☎ 0241/413842-0 oder online via
www.baumesse-aachen.de aufnehmen.
Regionale Unternehmen aller
Branchen können kostenfrei Freikarten für interessierte Mitarbeiter
anfordern:
☎ 0241/413842-0
[email protected]
Gang über die Grenze: Für elf Prozent der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk ist
das Alltag.
Foto: HWK-Archiv
diese Kundengruppe macht bei den
Güter exportierenden regionalen
Handwerksbetrieben immerhin 19,6
Prozent aus.
Bürokratie ist größter Knackpunkt
Gefragt nach den größten Hemmnissen beim Auslandsgeschäft, geben
33,2 Prozent der Handwerksbetriebe
die bürokratischen Anforderungen
als größten Knackpunkt an, gefolgt
von Sprachschwierigkeiten (18,9
Prozent), unzureichenden Marktkenntnissen (9,8 Prozent), die sie
in ihren Entscheidungen unsicher
machen, und Handelshemmnissen
(9 Prozent) wie beispielsweise Zulassungsbedingungen oder technische
Vorschriften.
Stabil bis steigend
Trotz so mancher Schwierigkeit
scheint sich das Auslandsgeschäft
zu lohnen, denn für 42,3 Prozent der
exportierenden Handwerksunternehmen hat sich die Situation gegenüber
2010 verbessert; bei 38 Prozent blieb
sie stabil.
Perspektivisch sieht knapp ein
Drittel des Exporthandwerks (31,9
Prozent) sogar steigende Chancen
im Auslandsgeschäft und will deshalb den Umfang seiner Aktivitäten
steigern. 56,9 Prozent sind mit der
aktuellen Situation zufrieden und
planen, das erreichte Niveau beizubehalten.
Trotz dieser positiven Aussichten
und der zum Teil größeren
Entfernung
zu
ausländischen
Kunden betreibt die große Mehrheit
(91,7 Prozent) aber keine Auslandsniederlassung. Lediglich für 2,3
Prozent scheint dies eine betriebswirtschaftlich und personaltechnisch
zu rechtfertigende Lösung zu sein.
Was hemmt?
Der ausschlaggebende Grund ist für
viele Unternehmer die Größe ihres
Betriebes: 58,6 Prozent geben an,
dass sie ihren Betrieb als zu klein
dafür einschätzen. Das scheint ein
gefühlter Hemmfaktor zu sein, denn
unter den bereits exportierenden
Handwerksunternehmen sind nicht
nur Großbetriebe, sondern auch
Kleinstbetriebe. Der durchschnittliche Anteil des Auslandsumsatzes
liegt bei Einzelunternehmen im
Handwerk bei 2,2 Prozent und bei
Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten bei nicht wesentlich höheren
2,8 Prozent. Nur Betriebe mit einer
Beschäftigtenzahl zwischen 20 und
49 stechen mit einem Exportanteil
von 4,8 Prozent am Umsatz deutlich
hervor. Es liegt folglich weniger
an der Größe als an der fachlichen
Ausrichtung der Betriebe.
Außerdem halten 23,2 Prozent
ihre Kenntnisse der ausländischen
Märkte für unzureichend mit der
Folge, keine fundierten unternehmerischen und fachlichen Entscheidungen treffen zu können. Unzureichende Kapazitäten sind für 16,3 Prozent
hemmende Faktoren. Auch Sprachschwierigkeiten bewertet mehr als
jeder zehnte Meister als ein Problem
beim Einstieg ins Auslandsgeschäft.
Die Finanzierung der Auslandstätigkeit scheint hingegen kein Problempunkt zu sein.
Trotz der Bedenken wollen sich
7,8 Prozent der Handwerksunternehmen, die derzeit noch keine
Erfahrungen mit dem Auslandsgeschäft gemacht haben, in Zukunft
aktiv darum kümmern, und weitere
9,6 Prozent spielen zumindest mit
dem Gedanken, ihre Produkte oder
Werk- und Dienstleistungen demnächst zu exportieren.
„Damit der Einstieg in das
Auslandsgeschäft gelingt, berät und
begleitet die Handwerkskammer
Aachen ihre Mitgliedsbetriebe individuell“, macht Diplom-Kaufmann
Peter Havers, Außenwirtschaftsberater der Kammer, deutlich. Seine
wichtigsten Tipps neben der
Inanspruchnahme der Beratung: Am
Anfang sollte eine gute Marktanalyse
stehen. Im Anschluss sollte geprüft
werden, wie das zum Teil personaltechnisch aufwendigere Auslandsgeschäft innerbetrieblich gut organisiert
werden kann. Erst danach sollte man
mit ersten kleinen Auslandsaufträgen
beginnen, um Erfahrungen zu
sammeln.
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!"
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KAMMERBEZIRK
Nr. 3 · März 2016
Fachkräfte
im Fokus
SEITE 9
Wie wir in Zukunft leben
„Aachen 2025“: Spannende Aktionen locken im September in Themenparks
25 -jährigen Meisterjubiläum
Reinhard Bauer, Elektroinstallateur,
Würselen;
Rudolf
Birekoven,
Beton- und Stahlbetonbauer, Düren;
Horst Bücher, Elektroinstallateur,
Jülich;
Gerhard
Dahlmanns,
Elektroinstallateur, Gangelt; Achim
Danino,
Elektroinstallateur,
Niederzier; Johannes Dederichs,
Elektroinstallateur,
Blankenheim;
Claus Dohmen, Metallbauer, Alsdorf;
Frank Eilert, Metallbauer, Aachen;
Dieter Fischer, Elektroinstallateur,
Nörvenich;
Hans-Werner
Floß,
Zentralheizungs- und Lüftungsbauer, Wegberg; Klaus Heinrich
Gritzka, Elektroinstallateur, Geilenkirchen;
Günter
Hahs,
Maler
und Lackierer, Weilerswist; Dirk
Hildebrand,
Kraftfahrzeugmechaniker, Aachen; Carsten-Andreas
Jakob, Elektroinstallateur, Aachen;
Heinrich-Josef Johnen, Kraftfahrzeugmechaniker, Bad Münstereifel;
Ulrike
Johnen-Rudolf,
Friseur,
Heinsberg; Ralf Keßels, Metallbauer,
Aachen; Gregor Kolb, Schornsteinfeger, Köln; Frank Kruschinski,
Elektroinstallateur,
Übach-Palenberg; Dieter Öhler, Zentralheizungsund Lüftungsbauer, Titz; Thorsten
Polte,
Kraftfahrzeugmechaniker,
Stolberg; Adam Pyzio, Wärme-,
Kälte- und Schallschutzisolierer,
Erkelenz; Dirk Schauer, Elektroinstallateur,
Würselen;
Ralf
Schiffers, Kraftfahrzeugmechaniker,
Heinsberg; Dieter Schlütz, Elektroinstallateur, Aachen; Frank Schmitz,
Metallbauer,
Heinsberg;
Walter
Schwerz, Metallbauer, Eschweiler;
Rainer Siemons, Kraftfahrzeugmechaniker, Stolberg; Hans Leo
Simons,
Metallbauer,
Aachen;
Reimund Wirtz, Elektroinstallateur,
Hürtgenwald.
50 -jährigen Meisterjubiläum
Hans
Josef
Aretz,
Fliesen-,
Plattenu.
Mosaiklegermeister,
Geilenkirchen; Karl-Wilhelm Lüttgens,
Tischlermeister,
Herzogenrath;
Hans Josef Meurer, Kfz-Mechanikermeister, Siegburg; Josef Reinartz,
Tischlermeister, Langerwehe; Konrad
Viehöver, Tischlermeister, Niederzier;
Detlev von Hoegen, Maler- und
Lackierermeister, Kreuzau; Kurt
Werner, Maler- und Lackierermeister,
Düren.
60 -jährigen Meisterjubiläum
Johann Bauchmüller, Tischlermeister,
Kamp-Lintfort; Leonhard Knoben,
Tischlermeister, Gangelt.
TEMA AG hat die Organisation
übernommen.
Das Programm von „Aachen
2025“ ist schon reichhaltig, aber
noch keineswegs komplett: Jeder,
der möchte, kann zur Veranstaltung
noch etwas beitragen. Auch Sponsoren und Aussteller, die sich im
Rahmen von „Aachen 2025“ präsentieren oder finanziell engagieren
wollen, sind willkommen.
www.aachen2025.de
25 -jährigen Arbeitsjubiläum
Hans-Willi Dresen, Dipl.-Bauingenieur mit leitender Tätigkeit bei
Anton Küpper, Baumeister, Hoch- u.
Tiefbau GmbH & Co. KG, Erkelenz.
175 -jährigen Betriebsjubiläum
Fa. Theodor Mahr Söhne GmbH Mahr Heizung Klimatechnik -, Aachen.
Nicht immer sind uns alle Jubilare
bekannt. Zum Beispiel dann nicht,
wenn die Meisterprüfung außerhalb
des Aachener Kammerbezirks abgelegt wurde. Deshalb freuen wir uns
über alle Hinweise, die uns über ein
25- oder 50-jähriges Meisterjubiläum
informieren. Ansprechpartnerin bei
der Handwerkskammer für die Region Aachen ist Karin Jende, ☎ 0241
471-140, Fax: 0241 471-103.
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insbesondere Blechbearbeitung.
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Geburtstag
Karl Goffart, Monschau, Obermeister
der Steinmetz- und SteinbildhauerInnung für den Handwerkskammerbezirk, 60 Jahre; Helmut Krings,
Düren, Vizepräsident, Vorstandsund Vollversammlungsmitglied der
Handwerkskammer Aachen, 65
Jahre; Dr. phil. Arend R. C. Katterbach, Übach-Palenberg, Geschäftsführer a. D. und Träger des Ehrenzeichens der Handwerkskammer, 70
Jahre; Heinz-Gert Bücher, Jülich, Ehrenobermeister der früheren Innung
für das Elektrohandwerk Geilenkirchen-Heinsberg-Jülich, 80 Jahre.
Digitalisierung hilft, uns vor Krankheiten zu schützen und die Medizin
verändert. Darüber hinaus können
Interessierte in die Einkaufswelten
von morgen eintauchen. In allen
Bereichen sind aufschlussreiche
Vorträge zu erwarten.
Eröffnet werden die Infotage mit
einer großen Veranstaltung. Das
Programm von „Aachen 2025“
ergänzt das „Future Lab 2016“, mit
dem die Stadt Aachen in diesem
Jahr die Wissenschaftsstadt Aachen
in den Fokus rückt. Das Besondere
an „Aachen 2025“ ist, dass diese
Veranstaltung von den Bürgern
selber gestaltet wird. Initiator war der
regionale Industrieclub Informatik.
Der Aachener Marketingdienstleister
pe
Wir beglückwünschen zum
der Fachhochschule sowie die Vorstände von Unternehmen und zudem
viele Professoren.
In den letzten Monaten hat
„Aachen 2025“ immer mehr konkrete
Formen angenommen. Fest steht,
dass das Ereignis in mehreren
„Themenparks“ stattfinden wird. Der
Eintritt wird kostenlos sein. So
können Besucher beispielsweise im
Themenpark Mobilität selbstfahrende
Autos erleben und moderne Fahrsimulatoren
ausprobieren.
Der
Themenpark Lernen zeigt, wie ein
Klassenraum in zehn Jahren aussehen könnte. Ein weiterer Themenpark
beschäftigt sich mit Medien und
Kommunikation. Der Themenpark
Gesundheit macht deutlich, wie die
rT
rep
JUBILARE
A a c h e n . Wie wird die Digitalisierung
unser Leben verändern? Wie die Zukunft in einem Jahrzehnt aussehen
kann, wird vom 23. bis 25. September die Veranstaltung „Aachen 2025“
zeigen.
Seit September 2015 arbeiten
rund 50 „Macher“ aus regionalen
Unternehmen, Hochschulen und
Forschungseinrichtungen an dem
Projekt. Es wird von fast 80
Prominenten unterstützt, darunter
Oberbürgermeister Marcel Philipp
und
Städteregionsrat
Helmut
Etschenberg, Michael F. Bayer,
Hauptgeschäftsführer der Industrieund Handelskammer (IHK) Aachen,
die Rektoren der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule und
Treppenstufen Eiche 40 mm ab 48,50 €
Ganzholztreppen ab 1.890 €
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Ih
Alsdorf. Um die aktuellen Herausforderungen des Arbeitsmarktes geht
es beim Fachkräftekongress 2016 für
die Region Aachen. Der von der
Handwerkskammer Aachen mitveranstaltete Kongress findet statt am
Donnerstag, 14. April, von 17 bis
20 Uhr, im Energeticon in Alsdorf.
Besucher können sich in vier
Fachforen informieren und mit anderen Teilnehmern über ihre Erfahrungen
austauschen. Sie können sich mit
Gleichgesinnten vernetzen und die
Gelegenheit nutzen, sich vor Ort
individuell beraten zu lassen.
Also los: Interessierte können sich
bis Donnerstag, 31. März, anmelden
per Fax an 0241 4460 153,
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KAMMERBEZIRK
SEITE 10
Nr. 3 · März 2016
Mit Biss, Schlagkraft und Pinsel auf dem richtigen Weg
Asadullah Alizada aus Afghanistan findet dank „Jugend in Arbeit plus“ den Weg zu Malermeister Eugène Anny
A a c h e n / S t o l b e r g . Wenn Thomas
Jochum sich erinnert an jenes
Gespräch, lächelt er und nickt anerkennend. „Herr Alizada hat den Biss.
Ihm ist es im Gegensatz zu manch
einem anderen völlig egal, von
Aachen nach Breinig fahren zu
müssen, um im Betrieb von Eugène
Anny arbeiten zu können.“ Okay, so
besonders liest sich das jetzt nicht,
aber der folgende Satz, den der
junge Mann zu Jochum, der bei der
Handwerkskammer Aachen arbeitet,
in diesem Gespräch sagt, sehr wohl:
„Ich bin von Afghanistan zu Fuß
hergekommen, wo ist also das
Problem?“
Asadullah Alizada ist seit 2011 in
Aachen, hat ein hartes persönliches
Schicksal durchgemacht. Mit gerade
einmal 16 Jahren kommt der Flüchtling aus Ghazni, Afghanistan, über
den Landweg nach Deutschland.
Sein Vater ist zu diesem Zeitpunkt
schon tot, gewaltsam aus dem
Leben gerissen, seine Mutter mit den
Geschwistern nach Pakistan geflohen. Trotz traumatischer Erlebnisse
und einer tragischen Fluchtgeschichte, die durch persönliche Verluste
gekennzeichnet ist, schafft Alizada
es, sich im neuen, fremden Land
zurechtzufinden, sich Stück für Stück
zu integrieren. Durch Sprache natürlich, aber auch durch Sport und
schließlich Arbeit. Es gibt eine neue
Perspektive.
Berufliche Perspektive
„Anstrengung und Durchhaltevermögen zeichnen ihn aus, ich wusste,
dass Herr Alizada es schaffen wird“,
sagt Andrea Pomareda. Die Sozialarbeiterin kennt den heute 20-Jährigen
seit Ende 2014. Da wurde er durch
das Jobcenter Aachen dem Projekt
„Jugend in Arbeit plus“ zugewiesen.
Bei dem Programm geht es darum,
arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren
eine neue berufliche Perspektive zu
geben. Das Arbeitsministerium NRW,
die Europäische Union, die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur
für Arbeit und die Kommunen geben
das Geld dafür. Die Arbeitgeber
stellen die Arbeitsplätze bereit. Die
Agenturen für Arbeit, Jobcenter, die
Kammern – und eben auch die
Handwerkskammer Aachen – sowie
die Wohlfahrtsverbände unterstützen
„Jugend in Arbeit plus“ tatkräftig.
Thomas Jochum ist bei der
Handwerkskammer für die Initiative
zuständig. „Wir machen das jetzt
schon seit zehn Jahren und suchen
jedes Mal aufs Neue die optimale
Situation für jeden Jugendlichen“,
sagt Jochum. Dabei bewegen sie
sich in einem großen Netzwerk mit
vielen Beteiligten. Egal, wer zu den
Beratern in der Handwerkskammer
kommt, die Vorgeschichte soll nicht
die Zukunft belasten. Natürlich hören
sich die Sozialarbeiter die verschiedenen Schicksale an, „da haben wir
auch einen langen Atem“, sagt
Jochum. Es gibt junge Menschen,
bei denen die Arbeitslosigkeit noch
das kleinste Problem ist. Sie haben
keinen Schulabschluss, keine Motivation, die Gründe sind vielfältig, die
Frustration sitzt tief. Manchmal wird
die eigene Perspektivlosigkeit mit
Alkohol ertränkt oder Drogen verwischt. Dann gibt es auch Jugendliche oder junge Erwachsene, für die
der Atem oder eher gesagt der Arm
von Thomas Jochum allein nicht lang
genug ist. Dann greift das breit aufgestellte Netzwerk. Aber meistens
klappt es eben doch, „ich blicke
auch nicht immer wieder zurück,
sondern schaue nach vorne, anders
geht es nicht“, weiß der 59-Jährige
aus Erfahrung. Viele junge Menschen
würden ungeahnte Kräfte entwickeln
und über sich hinauswachsen, wenn
sie merkten, „dass wir uns um sie
kümmern“.
Nach der Zuweisung durch das
Jobcenter zur jeweiligen Beratungsstelle – IN VIA Aachen führt das
Programm für die Stadt Aachen
durch – geht es manchmal ganz
schnell, wie bei Asadullah Alizada.
In der Beratungszeit bei Andrea
Pomareda und Thomas Jochum
Auf den Punkt, mit dem Hammer und der richtigen Besetzung: Thomas Jochum (2. v. r.) von der HWK Aachen und Andrea Pomareda
von IN VIA Aachen haben Asadullah Alizada (r.) und Malermeister Eugène Anny zusammengebracht.
Foto: Doris Kinkel
konnten Sprach- und Informationsdefizite unterstützend aufgefangen
werden. Bei der Beratung bleibt es
nicht. Es kommt zur erfolgreichen
Vermittlung. „Er fiel von Anfang an
durch Engagement und Zuverlässigkeit auf“, sagt Pomareda. Und
Jochum hatte auch gleich einen
Betrieb auf Lager, nämlich besagten
Malerbetrieb von Eugène Anny. „Wir
mussten wohl mit Engelszungen auf
Herrn Anny einreden“, erinnert sich
die Sozialarbeiterin und lacht. Denn
so toll, wie es bei Asadullah Alizada
geklappt hat, läuft es wie eben
beschrieben nicht immer.
Alizada gehört zum Team
Manchmal passen Bewerber und
Betrieb doch nicht zusammen. Diese
Erfahrung hat Eugène Anny einmal
gemacht und war zunächst zurückhaltend. Letztlich hat er es doch
gemacht, zum einen, weil er „es gut
kann mit den Beratern der Handwerkskammer Aachen“, und vielleicht
auch, weil er das Schicksal des
jungen Afghanen ein bisschen
besser nachvollziehen kann als ein
deutscher Handwerker. Eugène Anny
ist im Alter von acht Jahren aus Togo
zu einem Onkel nach Deutschland
gekommen und hat hier nach der
Schule eine Ausbildung zum Maler
und Lackierer absolviert. Er war der
erste Farbige, der bei der Handwerkskammer Aachen die Meisterprüfung
erfolgreich abgelegt hat, das ist jetzt
schon 18 Jahre her. Heute hat er sich
mit seinem Meisterbetrieb für Malerund Dämmarbeiten auf ausgefallene
Techniken wie Lehm- und Kalkputz,
Tadelakt und mehr spezialisiert und ist
auch diplomierter Lehmbauer.
Aktuell arbeitet er mit seinem
Team in einem Haus an der MariaTheresia-Allee in Aachen. Und zu
diesem Team gehört jetzt auch
Asadullah Alizada. Nach einem Praktikum hat der heute 20-Jährige im
August 2015 die Ausbildung bei
Eugène Anny angefangen. Ein erneuter schwerer Schicksalsschlag –
Alizadas Bruder verunglückt tödlich
auf dem Landweg nach Mazedonien
– wirft ihn zurück. Aber auch das hat
der junge Mann irgendwie verkraftet.
Vielleicht helfen ihm dabei seine
Hobbys. Schon in der Reformpädagogischen Sekundarschule am
„Der richtige Mann am richtigen Platz“
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Der Fensterbau-Betrieb Brammertz ist ein 100-jähriges Familienunternehmen in dritter und vierter
Generation,
das
aktuell
29
Mitarbeiter beschäftigt. Das Alter der
Mitarbeiter spricht für sich: Der
Jüngste ist 20, der Älteste im Team
81 Jahre alt. Unter dem Leitsatz
„Handwerk und Fensterbauer im 21.
Jahrhundert“ konnte die Firma
Brammertz der Jury ein durchgängiges und ganzheitliches Konzept zur
Personalführung darlegen, welches
generationsübergreifend für alle
Mitarbeiter steht. Im Mittelpunkt der
Firmen-Philosophie steht dabei
ein Drei-Säulen-Konzept mit den
Bausteinen Menschlichkeit, Ethik
und Wirtschaftlichkeit. Besonders
wichtig ist es dem Unternehmen
auch, ältere Mitarbeiter, die viele
Jahre im Betrieb arbeiten und
entsprechende Erfahrung aufweisen,
mit ihren Stärken einzubinden. Das
Motto lautet: „Der richtige Mann am
richtigen Platz“.
Über Arbeitsplatzanalysen wird
der Gesundheitszustand der Mitarbeiter ermittelt, es werden individuelle präventive Vorsorgemaßnahmen getroffen und für jeden
Beschäftigten
eine
StärkenSchwächen-Analyse erstellt und
kommuniziert. Begleitend zu den
internen Analysen werden zudem
sämtliche Mitarbeiter in die Werbemaßnahmen, Marketingkonzepte und
Außendarstellung eingebunden.
„Die Motivation und Förderung
zeigt
sich
durch
einen
geschlossenen Zusammenhalt bis
ins Private hinein. ‚Die Mitarbeiter
Es bestanden die Meisterprüfung als
Fensterbauer des Jahres 2016: Bei der Preisverleihung in Lünen erhielten Eduard
(links) und Max Brammertz von der gleichnamigen Schreinerei den Innovationspreis in
der Kategorie Personalmanagement.
Foto: Alexis Koch
sind unser Kapital!‘ Diese Art von
Mitarbeiterführung führt nachweislich
zu einer höheren Produktivität“,
sagte
Jurymitglied
Franz-Josef
Wieger. Dies seien nicht nur leere
Worte, so der technische Betriebsberater des Fachverbandes Tischler
NRW. „Bei meinen langjährigen und
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„Jugend in Arbeit plus“:
Thomas Jochum, ☎ 0241 471 187,
@ [email protected]
Christa Peters, ☎ 0241 471 186,
@ [email protected]
JUNGE MEISTER
Fensterbauer des Jahres: Innovationspreis für Schreinerei Brammertz
A a c h e n . Bei der Fensterfachtagung
NRW in Lünen gab es neben der
Ehrung des „Fensterbauers des
Jahres“ weitere Auszeichnungen. In
der Kategorie Personalmanagement
überzeugte
das
Unternehmen
Brammertz Schreinerei GmbH aus
Aachen mit seinem Konzept und
erhielt damit den Innovationspreis
2016.
Dreiländereck, vormals Hauptschule
Kronenberg, in der der Afghane
erfolgreich seinen Schulabschluss
gemacht hat, fielen seine künstlerischen Interessen und Fähigkeiten
auf. So schwingt der Malerlehrling
auch in seiner Freizeit leidenschaftlich gerne den Pinsel. Die Bilder, in
denen er viele Erinnerungen seiner
harten Vergangenheit verarbeitet,
werden sogar ausgestellt in der
Schule. Neben der kreativen Verarbeitung powert Asadullah Alizada
sich körperlich aus. Er läuft, ist
aktiver Kampfsportler im Team
Mujoken-Ki-Dojo und boxt. Letzteres
sogar auf Profiebene. Lehrmeister
Anny ist begeistert von seinem
Schützling, und der weiß, wie es
weitergehen soll: „Ich werde die
Ausbildung abschließen und möchte
meinen Meister machen!“
ds
zahlreichen Besuchen bei der Firma
Brammertz erlebe ich diese harmonische Atmosphäre auch im Betriebsalltag. Wie der Titel schon sagt, hat
die Firma Brammertz eine Vision für
das Handwerk und den Fensterbau
im 21. Jahrhundert. Herzlichen
Glückwunsch!“
red
• Kraftfahrzeugtechniker
Sain Al-Abidin, 52351 Düren,
Edmund-Kurtz-Str. 9; Chris Bayer,
52076 Aachen, Hundertsweg 15;
Dion Robin Bayer, 52152 Simmerath,
Kesternicher Str. 12; Patrick Eggen,
52146 Würselen, Hansemannstr. 28;
Christian Esch, 53937 Schleiden,
Römerstr. 42; Sebastian Faßbänder,
53881 Euskirchen, Am Buschweg
15 a; Tom Gentges, 52156 Monschau, Trierer Str. 60; Patrick Justen,
52428 Jülich, Rosenstr. 5; Lars Kulla,
GeschwisterWürselen,
52146
Scholl-Str. 20; Bernd Lütten, 52076
Aachen, Sperberweg 13; Fedi Oral,
52146 Würselen, Heidestr. 89;
Jeremias Pisarczyk, 52064 Aachen,
Habsburger Allee 42; Kai Pletz,
52499 Baesweiler, Carl-AlexanderStr. 35; Alexander Scholer, 52134
14;
Brucknerstr.
Herzogenrath,
Alexsej Walter, 52076 Aachen, In den
Hehnen 14; Wadim Wiebe, 52382
Niederzier, Dorfstr. 11; Tobias Zwarg,
52080 Aachen, Von-Coels-Str. 446.
• Maler und Lackierer
Alex Klassen, 53945 Blankenheim,
Am Grafenfeld 2.
• Metallbauer
Martin Halfar, 52441
Wilhelm-Busch-Str. 2.
Linnich,
KAMMERBEZIRK
Nr. 3 · März 2016
SEITE 11
Von der Metallbau Akademie zu Meisterstücken und Mahlwerk
AC² – der Gründungswettbewerb zeichnet zehn besonders erfolgversprechende Gründungsprojekte aus der Wirtschaftsregion aus
A a c h e n . Von aktuell 163 Gründungsprojekten
des
regionalen
Businessplan-wettbewerbs AC2 –
der Gründungswettbewerb haben
95 Teams in der ersten Phase des
Wettbewerbs einen Grob-Businessplan eingereicht. Die zehn erfolgversprechendsten Unternehmensideen
der ersten Phase wurden jetzt im
Haus der Städteregion mit je 1.000
Euro ausgezeichnet:
Zwischenprämierung bei AC²: (hintere Reihe, v. l. n. r.) Walter Heinrichs, Dr. Dirk Schröder, Ralf Schallenberg, Sönke Pelzer, Michael
Kaufmann, Christoph Neugebauer, Florian Mrosek, Thorsten Peiffer, David Balensiefen, Joel Hermanns, Sophy Stönner, Andreas
Booke, Henric Stönner, (vordere Reihe, v. l. n. r.) Axel von Wallfeld, Dr. Uwe Clasen, Dr. Markus Große Böckmann, Martin Plutz,
Ramona Hengst, Eugen Beizerov, Matthias Peiffer, Nicole Lavalle.
Foto: GründerRegion Aachen
• Die Aachener Andreas Booke,
David Balensiefen und Joel Hermanns entwickeln unter dem Namen
EdisonVolta einen Adapter zur herstellerübergreifenden Anbindung von
Batterien an den Strommarkt und in
einer speziellen Internet-Cloud.
• Laserkatze nennen die Aachener
Henric und Sophy Stönner ihre
Lasermanufaktur für Designobjekte
Werkstatt +
Büro
und Give-aways. (Werbegeschenke).
• Beim Projekt oculavis handelt es
sich um eine innovative Software zur
Optimierung betrieblicher Abläufe in
Unternehmen des produzierenden
Für alle 163 Projekte geht es jetzt in
die zweite Phase von AC2 – der
Gründungswettbewerb, an deren
Ende ein umsetzungsfähiger Businessplan steht. Im Verlauf des Wettbewerbs erhalten die angehenden
Unternehmer vielfältige Unterstützung durch das 200 Personen umfassende AC2-Beraternetzwerk. Ein
Einstieg in den laufenden Gründungswettbewerb ist noch möglich.
Die drei besten Businesspläne werden dann Anfang Juni im Rahmen
einer feierlichen Preisverleihung im
Aachener Krönungssaal ausgezeichnet.
Für Informationen und Anmeldung ist die GründerRegion Aachen
unter ☎ 0241 4460 350 und per
E-Mail an @ [email protected]
oder im Internet erreichbar.
red
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• Das Projekt AIXlens von Axel von
Wallfeld und Dr. Uwe Clasen aus
Herzogenrath beschäftigt sich mit
der Herstellung von Intraokularlinsen,
anderen optischen Elementen und
Kontaktlinsen mittels neuester Lasertechnologie.
• Dr. Dirk Schröder, Sönke Pelzer,
Ralf Schallenberg und Stephan
Schoenen entwickeln in ihrem
Aachener Start-up audioborn Softwarelösungen für die EchtzeitRaumakustik-Simulation und 3DAudiowiedergabe.
• CHINASAN, die Gründungsidee
der Schleidener Michael Kaufmann
und Christoph Neugebauer, dreht
sich um den Vertrieb von Granulaten
aus chinesischen Kräutern, jedoch
mit dem Qualitätssiegel „Made in
Germany“.
• Beim Projekt Deutsche Metallbau
Akademie aus Simmerath ist der
Name Programm. Walter Heinrichs
plant die Errichtung einer Fort- und
Weiterbildungsakademie für das
Handwerk.
• Ramona Hengst aus Langerwehe
möchte mit ihrer dogs2day – Hundeschule besonders Familien mit Haustieren ansprechen.
Gewerbes. Dahinter stehen die
Aachener Dr. Markus Große Böckmann, Philipp Siebenkotten und
Martin Plutz.
• Die Eschweilerin Nicole Lavalle
möchte unter dem Namen Optik
Lavalle – Meisterstücke und Mahlwerk ein Augenoptikfachgeschäft mit
Wohlfühlfaktor in Form einer Kaffeebar eröffnen.
• Triovent Autoclean, so nennen die
Aachener Thorsten Peiffer, Matthias
Peiffer, Eugen Beizerov und Florian
Mrosek ihre Gründungsidee. Es
handelt sich dabei um die Entwicklung und den Vertrieb einer vollautomatischen Reinigungsanlage für
Rohrbündelwärmetauscher in Kraftwerken und chemischen Anlagen.
Der
Sommer kann
kommen!
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DIE GESUNDHEITSSEITE DER
ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG
Raumklima beeinflusst Gesundheit und Wohlbefinden von Mitarbeitern
Gesundheit ist unbezahlbar.
Bei welcher Krankenkasse
kann ich sie mir trotzdem leisten?
Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung
werden – im Sommer zehn und im Winter
drei Minuten. Sind Räume und Fenster sehr
klein oder dicht besetzt, muss technisch belüftet werden. Gleiches gilt für Räume, die durch
Feinstaub – etwa durch einen Drucker – belastet
sind. Geräte, die nicht direkt am Arbeitsplatz
gebraucht werden, sollten deshalb in separaten,
gut belüfteten Räumen untergebracht werden.
Zugluft oder kalte Luftströmungen verursachen
häufig Nackenverspannungen. Bei leichter Arbeit wird eine Luftgeschwindigkeit bis 0,15 m/s
bei 20 Grad als angenehm empfunden – diese
misst man mit einem Strömungssensor.
Vollbeschäftigte Arbeitnehmer verbringen
durchschnittlich 41,7 Stunden ihrer Woche
bei der Arbeit. In Betriebshallen, Werkstätten und Büros sorgt gerade jetzt im Winter
das richtige Verhältnis von Temperatur,
frischer Luft und Luftfeuchtigkeit für ein
optimales Arbeitsklima.
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Raumtemperatur
Welche Temperatur in Arbeitsräumen die
richtige ist, hängt laut Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) unter anderem von der
Art der Arbeit ab. Dabei ist zu bedenken, dass
Maschinen, künstliche Beleuchtung sowie die
Menschen im Raum Wärme abgeben. Für
Beschäftigte, die im Sitzen eher leichte Tätigkeiten verrichten, beträgt die ideale Raumtemperatur 20 Grad Celsius.
Ist die Arbeit dagegen schwer und wird
überwiegend im Stehen ausgeübt, liegt die
ideale Temperatur bei 12 Grad Celsius. Gerade in der kalten Jahreszeit streiten sich die
Mitarbeiter häufig über die Temperatur. So
mancher Frischluft liebende Kollege reißt
gerne das Fenster auf, während andere am
liebsten in ihrer Winterjacke arbeiten würden.
Aktuelles für
Betriebsinhaber und
Versicherte
Tipps und Tricks
Schwangere Frauen im Minijob
Sind Minijobberinnen schwanger, haben sie die gleichen
Rechte wie vollbeschäftigte Arbeitnehmerinnen. Arbeitgeber dürfen Schwangere in den letzten sechs Wochen vor sowie acht Wochen nach der Entbindung nicht beschäftigen.
Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten sind es zwölf Wochen
nach der Geburt. Minijobberinnen haben einen Anspruch
auf Verdienstausfall (Mutterschaftsgeld) für diese Zeit. Zwei
Fallkonstellationen sind aber zu unterscheiden: Frauen,
die aufgrund einer eigenen Mitgliedschaft bei bei der GKV
versichert sind, erhalten den Ausgleich in voller Höhe. Bei
Frauen, die nicht selbst Mitglied in der GKV sind, sind Einbußen möglich. Diese schwangeren Frauen erhalten einen
Teil des Mutterschaftsgeldes vom Bundesversicherungsamt
und den anderen Teil vom Arbeitgeber. Dieser zahlt jedoch
nur, wenn das Nettoentgelt aus dem Minijob bis zum Beginn der Schutzfrist 390 Euro netto im Durchschnitt überschritten hat. Ist dem nicht so, erhält die werdende Mutter
maximal 210 Euro vom Bundesversicherungsamt. Mehr
Infos: www.mutterschaftsgeld.de
Frauen frieren schneller
Luftfeuchtigkeit
Foto: Kaspars Grinvalds / 123rf
www.ikk-classic.de
Ein nicht ganz neues Phänomen ist, dass Frauen
schneller frieren als Männer. Ein anderer Stoffwechsel (also Energieumsatz) soll u. a. niederländischen Forschern zufolge der Grund dafür sein. Weltweit orientiere man sich bei der
Raumtemperatur an einem Modell aus den
Sechzigerjahren und berücksichtigt den Stoffwechsel eines 40-jährigen und 70 Kilogramm
Auf die richtige Einstellung kommt es an: Zu beachten ist die Art der Tätigkeit und die Zusammensetzung der Belegschaft, denn Frauen und Männer empfinden Wärme unterschiedlich.
schweren Mannes. Das sei überholt, so die Wissenschaftler. Aber eins ist sicher: Frische Luft
schadet nicht, sondern vertreibt Müdigkeit.
Dazu ein paar Lockerungsübungen am offenen
Fenster und Mitarbeiter fühlen sich wieder fit.
Jetzt im Winter macht vielen die trockene
Luft am Arbeitsplatz zu schaffen: Rund
80 Prozent aller Beschäftigten klagen über
trockene Schleimhäute – ein idealer Tummelplatz für Erkältungs- und Grippeviren.
Wer im Job viel sprechen muss, leidet zudem schnell unter Räuspern und Heiserkeit,
schlimmstenfalls bleibt die Stimme weg. Eine
relative Luftfeuchte von 40 bis 60 Prozent
empfinden viele als angenehm. Ist sie längerfristig niedriger, ist der Einbau eines Luftbefeuchtungssystems sinnvoll, das regelmäßig
gewartet werden muss. Eine kostengünstige
Alternative – zumindest im Büro – stellen
Zimmerpflanzen dar: Sie geben neben Feuchtigkeit auch Sauerstoff ab und können sogar
Schadstoffe aus der Luft filtern.
Frischluft und Luftbewegung
Damit ausreichend frische Luft in den Arbeitsräumen vorhanden ist, empfehlen Experten regelmäßiges Stoßlüften: Dazu sollten die Fenster
stündlich bzw. in den Pausen komplett geöffnet
Ausführliche Informationen zum Raumklima am Arbeitsplatz gibt es bei den Gesundheitsmanagern der IKK classic unter der
kostenlosen Rufnummer 0800 045 5400. IKK
Egal, ob in der U-Bahn, beim Einkaufen
oder am Arbeitsplatz: Um uns herum wird
im Moment geschnäuzt und gehustet. In
der nasskalten Jahreszeit ist es nicht leicht,
einer Erkältung aus dem Weg zu gehen.
Wer nur eine laufende Nase hat und sich
ansonsten fit fühlt, muss beim Sport nicht
zwingend pausieren. Es reicht aus, das Pensum herunterzuschrauben und deutlich unter seiner Leistungsgrenze zu bleiben.
Durchschnittlich viermal im Jahr erwischt es
den Deutschen. Die Folgen: Husten, Schnupfen, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen.
Für sportlich Aktive stellt sich dann die Frage,
ob sie die Zähne zusammenbeißen und trotzdem zum Sport gehen oder lieber eine Pause
einlegen sollen. Die IKK classic rät sportlich
Aktiven zur Vorsicht und davon ab, den Helden zu spielen.
Wer krank ist, sollte keinen Sport treiben.
Der Körper ist dann nämlich damit beschäftigt, die Krankheitsursache zu bekämpfen
und die Folgen der Erkrankung so gering wie
möglich zu halten. Damit hat das Immunsystem genug zu tun. Es zusätzlich mit sportlicher Aktivität zu belasten, kann es überfordern.
Erst auskurieren, danach noch pausieren
sorgen. Im schlimmsten Fall geht das aufs
Herz.
Ganz normale Erkältungsviren sind die
häufigsten Verursacher von Herzmuskelentzündungen und diese können lebensgefährlich sein. Ähnlich verhält es sich auch
bei einer bakteriellen Infektion. Wird beispielsweise eine Mandelentzündung nicht
konsequent auskuriert, können die bakteriellen Krankheitserreger zu Infektionen an der
Herzinnenhaut oder den Herzklappen führen.
Körperliche Auswirkungen von Krankheiten
Mit Erkältung zum Sport?
Bewegung im Alltag
Kommt aber Fieber zur Erkältung dazu oder
sind die Lymphknoten geschwollen, ist eine
Sportpause zwingend notwendig. Frühestens
eine Woche nach Ausheilung des fiebrigen
Infekts kann wieder langsam mit dem Training begonnen werden. Im Zweifelsfall ist es
immer ratsam, einen Arzt zu konsultieren
und seinem Rat zu folgen.
Foto: stylephotographs / 123rf
Unfall – Wann ist ein Schuhwechsel versichert?
Es kommt darauf an, ob der Unfall vor oder während der
Arbeit passiert. Das hat das Bayerische Landessozialgericht
in einem Fall entschieden: Geklagt hatte ein Schlosser gegen die Berufsgenossenschaft (BG). Der Mann hatte seinen
Wagen bereits mit Material beladen, als er noch einmal
zurückging, um seine Sicherheitsschuhe anzuziehen. Bei
Schuhwechsel in einem Treppenhaus stürzte er und verletzte sich schwer. Normalerweise gilt das Anziehen der
Sicherheitsschuhe nicht als Arbeitsunfall für die BG. Diesmal aber schon, entschied das Gericht: In diesem Fall habe
eine „sachliche Verbindung“ zur versicherten Tätigkeit bestanden: Er habe vorher versichert gearbeitet und wäre auf
dem anschließenden Weg zum Kunden ebenfalls versichert
gewesen. Also sei auch der Unfall in dieser Konstellation
versichert. (Urteil vom 21. Juli 2015, Az. L 3 U 313/12.)
Empfindliches Immunsystem
Je nach Erkältungsgrad ist eine Sportpause
dringend angeraten.
Wer trotz Erkältung nicht vom Sport lassen
kann, riskiert viel. Denn: Körperliche Anstrengung kann die Krankheitserreger auf
Wanderschaft durch den Organismus schicken. Ist das Immunsystem dann überlastet,
kann es nicht mehr für ausreichend Schutz
Fiebersenker heilen nicht
Übrigens: Schmerz- oder fiebersenkende
Medikamente lindern zwar die Erkältungssymptome und man fühlt sich fitter. Die Erkrankung wird dadurch aber nicht geheilt. Sie
bleibt akut.
Wer Antibiotika einnehmen muss, sollte
die Entscheidung, wann wieder mit dem
Training begonnen werden darf, auf jeden
Fall dem Arzt überlassen.
IKK
Kaffee – Genuss oder Sucht?
Krankheitsgeschehen im Handwerk –
IKK classic hat Zahlen ausgewertet
Mit 5 Prozent lag der Krankenstand im Handwerk im Jahr
2014 auf ähnlich hohem Niveau wie 2013 (5,1 Prozent).
Das ergibt die Auswertung der Arbeitsunfähigkeitsdaten
von 604.256 Erwerbspersonen im Handwerk. Durchschnittlich waren Handwerker 18,1 Tage krankgeschrieben – in
2013 waren es 18,7 Tage. Erfreulich ist, dass die Gesundheitsquote mit 40,5 Prozent in 2014 um mehr als zwei
Prozent höher lag als noch im Vorjahr: Von 100 Erwerbspersonen im Handwerk waren fast 41 Personen in 2014
nicht ein einziges Mal krankgeschrieben. Insgesamt entfielen auf jeden Beschäftigten 1,4 Krankheitsfälle mit einer
Dauer von 13 Tagen. Der Anteil an Langzeiterkrankungen
von mindestens sechs Wochen lag bei 46,9 Prozent (2013:
46,1 Prozent). Muskel- und Skeletterkrankungen waren die
Verursacher der meisten Krankheitstage – 29,9 Prozent aller Fehltage gingen auf ihr Konto. Verletzungen verursachten 16,7 Prozent der Fehltage und Erkrankungen des Atmungssystems schlugen mit 11,3 Prozent zu Buche. Dank
des milden Winters in 2014 ist hier ein deutlicher Rückgang
im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Die psychischen
Erkrankungen legten 2014 zu – 8,7 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage gingen darauf zurück (2013: 8,1 Prozent).
Manche trinken mehrere Tassen, anderen
reicht ein kleiner Espresso. Kaffee gehört
für viele Menschen als Muntermacher
einfach dazu. Und tatsächlich kurbelt die
„schwarze Brühe“ den Kreislauf an, gerade
bei Menschen, die sonst wenig Kaffee trinken. Bei ihnen kann schon eine Tasse einen
deutlichen Blutdruckanstieg bewirken. Der
kann bis zu drei Stunden anhalten.
Statista zufolge, einem der weltweit größten Statistik-Portale im Internet, hat im Jahr
2014 jeder Deutsche im Durchschnitt 7,1
Kilogramm Rohkaffee konsumiert. Im Jahr
1960 waren es pro Kopf durchschnittlich 3,5
Kilogramm. Bei den einen weckt Kaffee die
Lebensgeister, sorgt für gute Laune und hilft,
das Tief am Nachmittag zu überstehen. Bei
den anderen bringt er das Herz zum Rasen,
reizt den Magen oder hält die Verdauung auf
Trab. Woran liegt das? Über die Wirkung
von Kaffee entscheiden nicht nur die Menge,
sondern auch die körperlichen Faktoren jedes
Einzelnen.
Mehr als 1.000 Inhaltsstoffe im Kaffee sorgen für unterschiedliche Wirkungen. Der bekannteste von ihnen ist Koffein. Das Alkaloid
regt Herz und Kreislauf an, wobei die Wirkung circa zwanzig Minuten nach dem Kaffeegenuss einsetzt. Doch nicht alle Personen
vertragen die anregende Wirkung. Als Durstlöscher sollte koffeinhaltiger Kaffee deshalb
nicht dienen, rät die Deutsche Gesellschaft
für Ernährung. Bis zu vier Tassen pro Tag
mit insgesamt 350 mg Koffein gelten als unbedenklich. Schwangere und Stillende sollten
nicht mehr als drei Tassen täglich trinken.
Beim Menschen wirkt das Koffein auf Gehirn und Nervensystem ein. Etwa 30 bis 45
Minuten nach dem Genuss des koffeinhaltigen Getränks treten körperliche Veränderungen auf: Das Herz schlägt schneller, der
Blutdruck und die Temperatur des Körpers
steigen, Bronchien und Blutgefäße weiten
sich und die Verdauung wird angeregt. Viele
empfinden den „Rausch“ des Kaffees als angenehm, weil sie sich besser konzentrieren
können und einen kreativen Schub bei ihrer
Arbeit erleben.
Körper verlangt nach positiver Wirkung
Viele Kaffeetrinker fühlen sich „süchtig“, weil
sie ohne Kaffee nicht wach werden oder das
Müdigkeitsloch am Nachmittag kein Ende zu
nehmen scheint. Für sie alle gibt es eine gute
Nachricht: Laut Weltgesundheitsorganisation
(WHO) ist Kaffee keine Droge, die Sucht erzeugt. Unbestritten ist jedoch, dass regelmäßiges Kaffeetrinken zu einer festen Gewohnheit werden kann. Der Körper merkt sich die
positive Wirkung des Koffeins und verlangt
immer wieder danach. Bleibt der „Stoff“ aus,
rebelliert er. In dieser Hinsicht macht Kaffee
zwar abhängig, jedoch nicht wirklich süchtig.
Foto: rawpixel / 123rf
Grafik: IKK classic
Auf Menge und körperliche Faktoren kommt es an
Ohne Kaffee geht es nicht: In Besprechungen oder der Mittagspause gehört das Heißgetränk
in der Regel dazu, denn es sorgt für einen kreativen Schub bei der Arbeit.
Die Gefahr, sich mit Kaffee zu vergiften ist
ziemlich gering. Erst wenn man acht Tassen
starken Kaffees schnell hintereinander trinkt,
können die Symptome einer Vergiftung auftreten wie etwa Hör-, Seh- oder Herzrhythmusstörungen und Angstzustände. Doch
kaum jemand würde so viel Kaffee auf einmal
zu sich nehmen. Intuitiv verhalten sich die
meisten Menschen richtig: Sie trinken den
Kaffee über den Tag verteilt, sodass der Körper genug Zeit hat, das Koffein abzubauen.
Mehr Infos gibt es unter: www.ikk-classic.
de/kaffee (In einem Video erfahren Interessierte von Fitness- und Ernährungsexperte
Patric Heizmann mehr über des Deutschen
liebstes Heißgetränk, den Kaffee.)
IKK
GESUNDHEITSTIPPS
Nr. 3 · März 2016
Doppelte Gefahr durch Lärm
Einfach mal alles „ruhen“ lassen
Aachen. Eine Studienauswertung im
Forschungsverbund Lärm & Gesundheit im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation WHO belegt: Bei Menschen, die durch Lärmbelästigung
unter Schlafstörungen leiden, steigt
das Risiko für Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck
und Migräne erheblich.
Wer schlecht hört, kann schlecht
mit anderen kommunizieren. Dadurch
wird auch die Möglichkeit, soziale
Kontakte aufzunehmen und diese zu
pflegen, eingeschränkt – Vereinsamung und Isolation können drohen.
Der Hörsinn warnt und alarmiert
zudem, wenn Gefahren auftauchen.
Jedoch: Das Gehör ist bedroht.
Die Umwelt ist nicht still: Straßenverkehrs-, Fluglärm, selbst der allgegenwärtige Gewerbe- oder Nachbarschaftslärm schallt auf die Ohren.
Inzwischen prasseln nahezu rund um
die Uhr Geräusche auf Menschen ein
– das kann auf Dauer krank machen.
Zwei Gefahren sind zu unterscheiden: die Schäden am Gehör
selber und die psychischen Auswirkungen einer dauernden Lärmbelästigung. Die Fakten sprechen eine
deutliche Sprache: Tinnitus und
Schwerhörigkeit sind längst zu
Volkskrankheiten geworden. Das
Beunruhigende daran: 15 Prozent
der Jugendlichen hören bereits so
schlecht wie 50-Jährige. Pro Jahr
gibt es 6.000 neue Fälle von „lärmbedingter Schwerhörigkeit“, die als
Berufskrankheit anerkannt werden.
Die psychischen Folgen sind
noch weitreichender: Konzentrationsmangel, Kreislauferkrankungen,
Bluthochdruck, Lernbehinderungen
bei Kindern sowie Schlafstörungen
oder psychiatrische Erkrankungen
bis hin zum Herzinfarkt.
Die Deutsche Gesellschaft für
Akustik (DEGA) gibt Tipps, wie mehr
Ruhe in den Alltag kommt:
• Rücksicht: Nicht mehr Lärm als
unbedingt erforderlich erzeugen und
unter gegebenen Umständen vermeiden.
• Eigenschutz: Gehörschutz tragen,
wenn er vorgeschrieben oder ratsam
ist. Dafür sollten ausschließlich Produkte mit optimaler Schutzfunktion
verwendet werden.
• Schutz für Kinder: Das Spielzeug
der Kinder überprüfen. Knackfrösche
und Schreckschusspistolen können
auch bei kurzzeitiger Einwirkung
bereits erhebliche Gehörschäden
verursachen.
• Zimmerlautstärke: Die Lautstärkeeinstellung an Radio- und Fernsehgeräten sollten immer wieder kritisch
überprüft werden.
• Kontrolluntersuchungen: In regelmäßigen Abständen sollten Fachleute das Gehör überprüfen.
• Öfter mal Stille: Gewohnheiten sollten überdacht werden. Müssen der
CD-Player, das Radio- oder Fernsehgerät im Hintergrund laufen? Den
ersten Schritt gegen Lärmbelästigung
kann jeder selber unternehmen,
indem er eigenen Lärm vermeidet.
Das Gerät kann abgeschaltet und die
Ruhe genossen werden.
red
AUSBLICK
In der nächsten Handwerkswirtschaft
berichten wir ausführlich über
die Schwerpunktthemen
„Recht & Steuern“ und „Reiseziele“.
Sonderveröffentlichung
Hörgeräte-Kompetenz seit über 55 Jahren in Aachen
Hören verbindet. Mehr Lebensqualität durch moderne Hörgerätetechnik.
A a c h e n . Seit 1959 sorgt Köttgen
Hörakustik für besseres Hören in
Aachen. Denn das traditionsreiche
Kölner Familienunternehmen steht
für jahrzehntelange Erfahrung auf
dem Gebiet der Hörgeräte-Anpassung sowie Gehörschutz und bietet
fachliche
Beratung,
modernste
Anpasstechniken, Hörgeräte in allen
Preisklassen sowie eine verantwortungsvolle Nachsorge.
Sowohl die langjährige Erfahrung
wie auch die stetige Fort- und
Weiterbildung der Mitarbeiter fließt in
die tägliche Arbeit der Hörakustiker
ein und ermöglicht so eine verantwortungsvolle und individuelle
Betreuung. Bereits in dritter Generation hilft der familiengeführte Filialbetrieb Betroffenen persönlich und
kompetent. Bei Köttgen Hörakustik
steht stets der Mensch und sein
Hörerfolg im Mittelpunkt.
Beste Betreuung und beste Technik
Seit nun mehr als 55 Jahren ist der
Meisterbetrieb in Aachen, aktuell auf
der Komphausbadstraße, vertreten.
Die Mitarbeiter stehen im arbeitsteiligen Austausch mit den umliegenden
HNO-fachärztlichen Praxen, um die
bestmögliche Versorgung zu sichern.
Dazu gehört neben der persönlichen Betreuung auch der Einsatz
moderner Hörtechnik, wie z. B. der
digitalen Signalverarbeitung, Hörprogrammen für verschiedene Hörsituationen oder der automatischen
Störschall- und Rückkopplungsunterdrückung.
In den vergangenen Jahren hat
ein enormer technischer Fortschritt
Modernste Messtechnik begleitet den Kunden zum Hörerfolg.
bei Hörgeräten stattgefunden, immer
leistungsfähigere Geräte sind auf den
Markt gekommen. Innovative, fast
unsichtbare Technik ermöglicht es,
Hörminderungen bestmöglich auszugleichen, selbst bei zuzahlungsfreien
Hörgeräten*. Gesetzlich Versicherte
profitieren dabei von der Kostenübernahme ihrer Krankenkassen.
Dies sorgt für besseres Hören
und Verstehen in vielen unterschiedlichen Situationen und auch Lebensbereichen. Bei erweiterten Wünschen
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Nr. 3 · März 2016
SEITE 15
Starker Lastenträger
A a c h e n . Die Einführung auf dem
deutschen Markt war im Februar,
doch bereits Ende des vergangenen
Jahres kürten Fachjournalisten den
neuen Nissan Navara zum internationalen Pick-up des Jahres 2016. Bei
so vielen Vorschusslorbeeren konnte
das ja nur gut gehen.
Im Design wurde der Navara an
die aktuelle Baureihe der Cross-overModelle angeglichen, nur dass er
jetzt noch bulliger wirkt als zuvor. Bei
aller Robustheit: Die neue und
in diesem Segment einzigartige
Mehrlenker-Hinterradaufhängung mit
Schraubenfedern bietet Fahrzeugen,
die mit der Doppelkabine ausgestattet sind, ein deutliches Plus an Fahrkomfort. Ist der Allradantrieb an
Bord, unterstützt zusätzlich ein
Bergan- und Bergabfahrassistent in
heiklen Situationen. Besser in der
Spur bleibt der nicht nur als Arbeitstier eingesetzte Pick-up durch ein
elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial, das ein möglicherweise
schneller drehendes Rad gekonnt
einbremst. Noch mehr Sicherheit
gewinnt man durch einen autonomen
Notbremsassistenten, der in dieser
Klasse ebenfalls bislang einmalig ist.
Hilfreich ist zudem die jetzt auch
in dem Modell angebotene Kamera,
die das Fahrzeug aus der Vogelperspektive und in 360-Grad-Rundumsicht darstellt.
Arbeitstier inklusive
Viel zu laden, hart rannehmen – alles
kein Problem: Der Navara hat eine
Von Fachjournalisten ausgezeichnet: Noch vor der Markteinführung wurde der neue Nissan Navara gelobt.
Nutzlast von einer Tonne, und die
Anhängelast beträgt ordentliche 3,5
Tonnen. Die zwei Dieselmotoren
werden locker mit den gestellten
Aufgaben fertig. Sie leisten 118 kW/
160 PS und 140 kW/190 PS und sind
bis zu 24 Prozent sparsamer. Fünf
Jahre Garantie (oder bis zu 160.000
Kilometer Laufleistung) sind ein
wichtiges Kaufargument, die sich
Foto: Nissan
auch auf die rund 125 Positionen
fassende Zubehörliste bezieht. Bei
deren Zusammenstellung hilft gerne
das geschulte Verkaufsteam von
MOLL Automobile in den Filialen.
Kraftstoffverbrauch (in l/ 100 km nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung):
Ford Transit Courier: 6,8 (innerorts), 4,7 (außerorts), 5,4 (kombiniert); CO2-Emissionen: 124 g/km (kombiniert). Ford
Transit Connect: 5,6 (innerorts), 4,6 (außerorts), 5,0 (kombiniert); CO2-Emissionen: 130 g/km (kombiniert).
Moll Automobile GmbH & Co. KG
Moll Automobile Düren GmbH
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el.: 0241/90060-0
Fax: 0241/90060-160
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1
Ein Finanzierungsangebot der Ford Bank, Niederlassung der FCE Bank plc, Josef-Lammerting-Allee 24–34, 50933 Köln, erhältlich als Klassische Finanzierung, Systemfinanzierung und Ford Auswahl-Finanzierung. Angebot gilt bei verbindlicher Kundenbestellung und
Abschluss eines Darlehensvertrages vom 01.03.2016 bis 31.03.2016 und nur für Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenvertrag sowie gewerbliche Sonderabnehmer wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). Das Angebot stellt das repräsentative
Beispiel nach § 6a Preisangabenverordnung dar. 2Ford Transit Courier Kombi B460 1,0 l EcoBoost 74kw (100PS). 3Ford Transit Connect Kombi Basis 220 (L1) 1,6 l TDCi 70kW (95 PS) PKW-Versionspaket 5. 4Für noch nicht zugelassene, für das jeweilige Zinsangebot berechtigte
neue Ford Pkw und Nutzfahrzeuge.
RUND UMS AUTO
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Nr. 3 · März 2016
Es fing alles ganz anders an
Mit Hyundai sauber in die Zukunft
Vor 75 Jahren las man zum ersten Mal das Wort „Jeep“
Ausschließlich elektrische Antriebe beim neuen IONIQ
A a c h e n . Kaum ein Fahrzeug hat die
Geschichte so beeinflusst wie der
Jeep. Niemand konnte erahnen, was
für eine breite Angebotspalette sich
einmal daraus ergeben würde. Ganz
spektakulär fuhr das noch schmucklose Fahrzeug die Stufen zum Capitol
in Washington hinauf. Am Lenkrad
saß allerdings ein Senator, sonst wäre
das kaum möglich gewesen.
Heute würde das
Handy gezückt und
schon wäre die Sensation weltweit bekannt.
An dieser Stelle bleibt
der ursprünglichen Einsatzzweck in der Armee
einmal außer Acht, denn:
Der Jeep hat sich seine
Meriten millionenfach im
privaten und geschäftlichen Bereich verdient.
Aus ehedem doch eher
klapprig
anmutenden
Vehikeln sind mittlerweile
„It´s a Jeep“: Diese Worte läuteten eine bislang 75
längst wahre LuxuskreuJahre dauernde Erfolgsgeschichte ein.
Foto: FCA
zer entstanden.
kk
Drei auf einen Streich – wer unterscheidet Hybrid, Plug-in Hybrid und Electric?
+%).3#(.)#+
3#(.!#+
auch beim
auch
beim Pr
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Prei
A a c h e n . Die Zukunft ist bei den
Koreanern gar nicht weit: Auf dem
soeben zu Ende gegangenen Automobil-Salon in Genf zeigte Hyundai
den IONIQ in drei Varianten, die
allesamt elektrifiziert sind: Hybrid,
Plug-in Hybrid und Electric. Die
optische Linienführung trägt coupéhafte Züge, die gute AerodynamikWerte versprechen.
Es muss es an dieser Stelle noch
einmal
hervorgehoben
werden:
Hyundai hat extra ein Modell konsequent nur für diese drei alternativen
Antriebe entwickelt. Im Hybrid wird
eine Systemleistung von Benzin- und
Elektromotor von 104 kW/141 PS
erreicht, was gut für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 185 km/h
reichen soll. Im Plug-in Hybrid leistet
neben dem Benzinmotor der Elektromotor max. 45 kW/61 PS. Damit wird
die rein elektrisch fahrbare Distanz
auf rund 50 Kilometer angehoben.
Mit null Emissionen ist der Electric
für rund 250 Kilometer Reichweite
gut und mit rund 165 km/h in der
Spitze sicherlich auch kein Verkehrshindernis.
Wenn die Fahrzeuge im zweiten
Halbjahr nach Deutschland kommen
(der Plug-in Hybrid erst 2017), wird
Foto: Hyundai
auch moderne Technologie Einzug
halten. Der Fahrer blickt auf ein volldigitales Kombiinstrument, daneben
wird ein noch größerer TouchscreenBildschirm für die Multimediaeinheit
zuständig sein. Da darf natürlich
auch
nicht
die
SmartphoneAnbindung mit den nötigen und
steuerbaren Apps fehlen.
Für zusätzliche Sicherheit sorgen
zahlreiche Fahr- sowie Assistenzsysteme. Um die umweltfreundliche
Fortbewegung einem noch breiteren
Kundenkreis zugänglich zu machen,
sollen auch die Preisangebote sehr
Euroattraktiv ausfallen.
kk
Ganz schön was
auf dem Kasten
A a c h e n . Mit einem maßgeschneiderten Kofferaufbau für den Transport von Trockenfracht erweitert Fiat
Professional sein Angebot beim
Ducato. Zulieferer ist der Aufbauprofi
Junge, der einen 19,2 Kubikmeter
fassenden Leichtbau-Kasten entworfen hat. Das Ladevolumen entspricht
acht (!) Europaletten. Je nach Ausführung beträgt das zulässige
Gesamtgewicht bis zu Tonnen.
Abb. zeigt ASX Diamant Edition+ 1.6 MIVEC ClearTec 2WD 5-Gang
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Mehrausstattung: Der Kompakt-SUV ASX
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ClearTec 2WD 5-Gang Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts 7,0; außerorts
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MIVEC ClearTec 2WD 5-Gang Gesamtverbrauch (l/100 km)
innerorts 7,0; außerorts 5,0; kombiniert 5,7. CO2Emission
kombiniert 132 g/km. Effizienzklasse C.
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Als Kastenwagen steht der Fiat Ducato für
neue Aufgaben bereit.
Foto: FCA
Standardmäßig wird der Aufbau mit
zwei Heckflügeltüren geliefert, auf
Wunsch ist auch eine Hubladebühne
erhältlich, die im oberen Bereich eine
Klappe besitzt. Ergänzt wird die Ausstattung zudem durch jeweils zwei
Reihen Verzurr-Schienen aus Leichtmetall auf jeder Seite, einem zusätzlichen
Strahler,
Handgriff
als
Einstiegshilfe. In der Ausführung mit
Hecktür gibt es einen zweistufigen
Ausziehtritt. Die besonders behandelten Materialien und der feuerverzinkte Unterbau sollen eine lange
Lebensdauer garantieren. Die Spezialisten der Firma Junge übernehmen
die Technische Abnahme, und es
gibt außerdem EuroEuroein Ladungssicherungszertifikat. Als Antriebe
stehen Turbodiesel-Motoren von
96 kW/130 PS bis zu 109 kW/148 PS
zur Wahl.
Bis Ende März bietet Fiat Professional seinen gewerblichen Kunden
für den Ducato Kastenwagen
(L 1 und L 2) die Möglichkeit, bis zu
vier Jahre zinsfrei zu finanzieren. kk
RUND UMS AUTO
Nr. 3 · März 2016
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Das Warten hat ein Ende
Auf der IAA vorgestellt, rollt dieser Tage der Tiguan zu den Händlern
A a c h e n . Bestellen konnte man den
SUV von Volkswagen schon seit
Anfang des Jahres, bald werden die
ersten Fahrzeuge ausgeliefert. In
Frankfurt begeisterte der Tiguan
bereits die Besucher. In natura sah er
dort viel wuchtiger aus als auf den
ersten Fotos, die im Umlauf waren.
Über den Erfolg brauchen sich
die Wolfsburger keine Sorgen zu
machen: Der Tiguan lief seit seiner
Präsentation schon mehr als 2,8
Millionen Mal vom Band, und die
Neuauflage dürfte den Absatz nochmals beschleunigen. Die Ingenieure
und Designer haben offensichtlich
alles richtig gemacht. In Höhe um
rund drei Zentimeter gekappt und in
der Breite ebenso gewachsen –
schon steht der Tiguan bullig auf
dem Asphalt. Da er in der Länge
(4,48 m) auch zugelegt hat, haben
die Passagiere mehr Platz für sich
und das Gepäck.
Nun kann die Rückbank um bis
zu 18 Zentimeter in der Länge
verschoben werden. So stehen, ohne
umzulegen, bis zu 615 Liter Ladevolumen bereit. Und bis zu 2,5 Tonnen dürfen an den Haken genommen
werden – ein wahrlich stattliches
Gespann.
Zur Einführung dürfen die
Kunden zwischen dem 2.0 TDI (110
kW/150 PS) mit Schaltgetriebe oder
mit DSG (Doppelkupplungsgetriebe)
Sprung an die Spitze
Viele Innovationen in der 10. Generation der E-Klasse
Aachen. Mercedes-Benz blickt tief in
die Vergangenheit zurück und spricht
von der 10. Generation der E-Klasse.
Oder anders ausgedrückt: Kaum sind
130 Jahre vergangen (am 29. Januar
1886 wurde von Carl Benz beim
Kaiserlichen Patentamt in Berlin das
Patent für einen „Motorwagen mit
Gasmotorenbetrieb“ beantragt), präsentieren die Stuttgarter eine Limousine, die teilautonom fährt.
Das war noch vor 30 Jahren nur
schwer vorstellbar. Der Feinschliff an
der neuen Karosserie, die fast coupéartige Züge trägt, sorgt für einen
sagenhaften cw-Wert von 0,23.
Um erneut Anführer seiner Klasse
zu werden, ist vieles dabei, was aus
der S-Klasse bekannt ist oder was es
Verarbeitungsqualität ist penibel,
neue Farben und Materialien prägen
ein luxuriöses Ambiente. Zwei große
Bildschirme nehmen etwa zwei
Drittel der Wagenbreite ein. Sie sind
unterschiedlich zu belegen, berührungsintensiv sogar mit „FingerWischbewegungen“ bedienbar, wie
von Smartphones bekannt.
Zum Marktstart gibt es zwei
Motoren. Im E 200 verrichtet ein 135
kW/184 PS starker Benzinmotor
seinen Dienst, im E 220 d sind es
143 kW/195 PS. Beide absolvieren
den Sprint auf Landstraßen-Höchsttempo locker in unter acht
Sekunden. Im Schnitt soll beim
Diesel ein Verbrauch von 3,9 Litern
pro 100 Kilometer stehen. Stärkster
Sehr elegant: Die zehnte Generation der E-Klasse präsentiert sich.
dort noch nicht einmal zu kaufen
gibt. Beispiel: die schnell reagierende
Mehrkammer-Luftfederung. Um Sprit
zu sparen, wird das Fahrzeug automatisch abgesenkt, wenn Autobahntempo erkannt wird. Bei schlechter
Wegstrecke kann auf Knopfdruck die
Bodenfreiheit erhöht werden. Ist das
nicht aus Frankreich bekannt?
Neu ist ebenfalls der aktive Spurwechsel-Assistent, der im Notfall einseitig einbremst und die Spur korrigiert. Oder der Drive Pilot als erster
großer Schritt zum autonomen Fahren. Nicht nur der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug wird eingehalten, bis Tempo 210 kann er
diesem automatisch folgen. Noch ein
kurzer Blick ins Fahrzeuginnere: Die
Foto: Mercedes-Benz
Diesel wird zu einem späteren
Zeitpunkt ein Sechszylinder mit
190 kW/258 PS und fortschrittlicher
SCR-Abgastechnik. Wenn automatisch geschaltet wird, geschieht dies
stets neunstufig.
Das interessante T-Modell, der
Kombi also, ist für den Sommer
angekündigt. Eines der begehrtesten
„Souvenirs“ prangt wieder – bereits
am Einstiegsmodell – aufrecht auf
der Kühlerhaube – der Stern ist
zurück. Bei den Ausstattungslinien
AVANTGARDE und AMG befindet
er sich groß und mittig im Kühler.
Und am Ende, da sind sich die
Untertürkheimer schon jetzt sicher,
steht: Hausaufgaben gemacht, Spitzenplatz eingenommen!
kk
und dem Allradantrieb 4MOTION
wählen. Die zuletzt genannte
Variante gibt es auch als 2.0 TSI, also
Benziner, mit 132 kW/180 PS. Später
gesellen sich die günstigeren Einstiegsmodelle hinzu. Erst dann werden mindestens 25.975 Euro fällig,
noch startet die Preisliste mit 30.025
Euro. Für so viel „Mehr“ an Tiguan ist
der Preisaufschlag bescheiden.
Die Hälfte, so wird geschätzt,
entscheidet sich für den vierrädrigen
Antrieb und bis zu Dreiviertel der
Käufer für einen Dieselmotor. Egal,
welche Ausführung gewählt wird, der
Kunde erhält einen nahezu perfekten
SUV, der problemlos bedienbar
sowie gekonnt verarbeitet ist.
kk
Niedrigere Karosserie: Der VW Tiguan erscheint maskuliner.
Foto: Volkswagen AG
RUND UMS AUTO
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Nr. 3 · März 2016
Opel schont das Portemonnaie
Schick in Schale für die Stadt
1,6-Liter-Diesel gehört zu den Spar-Weltmeistern
Neuer Iveco Eurocargo ist „Truck of the Year 2016“
A a c h e n . Bereits seit Mitte vergangenen Jahres bietet Opel seinen
Mittelklasse-Gleiter Insignia mit
hubraumreduzierten 1,6-Liter-Motoren an. Sie leisten 88 kW/120 PS und
100 kW/136 PS. Das reicht allemal
zum zügigen Mitschwimmen und
schont – da der Insignia für den
Außendienst prädestiniert ist – obendrein die Firmenkasse. Wobei die
stärkere Maschine gar um 0,1 Liter
auf 100 Kilometer sparsamer ist,
lediglich 3,8 Liter sollen im Schnitt
genügen. In der Praxis wird dann
wohl eine Fünf vor dem Komma
stehen, was immer noch sehr
sparsam ist.
So dürfte der Insignia problemlos
Reichweiten von gut 1.300 Kilometer
ohne Tankstopp zurücklegen. Trotz-
Business-Ausführung: Besonders als neuer Dienstwagen ist der Opel Insignia für
Firmen interessant.
Foto: GM Company
dem ist der Sprint auf Tempo 100 in
gut zehn Sekunden erledigt, und die
Temporeserven reichen zweifelsfrei
bis 210 km/h.
Opel stellt besonders die hohe
Laufruhe heraus, mit der der Insignia
seine Nutzer verwöhnt. So kommt
man entspannt beim Kunden an.
Am empfehlenswertesten ist die
Business Edition-Ausführung – dann
sind bereits das Navi 900 IntelliLink,
eine Einparkhilfe für vorne und hinten, die anerkannt hervorragenden
Premium-Sitze mit Gütesiegel AGR
(Aktion Gesunder Rücken e.V.) und
eine mehrstufig schaltbare Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer an
Bord. Mit dem modernen Navi steht
auch der Einbindung mit der AppleWelt nichts mehr im Wege.
Fast vollständige Absicherung
bietet zusätzlich „Opel OnStar“, der
persönliche Online- und ServiceAssistent. Rund um die Uhr steht im
Notfall Hilfe bereit, bei Diebstahl
kann das Fahrzeug geortet und die
Wegfahrsperre aktiviert werden, und
das Fahrzeug wird zum WLAN-Hotspot. Der Einstieg in die BusinessKlasse beginnt bei 26.545 Euro für
die viertürige Limousine. Soll es
die Kombivariante Sports Tourer
sein, werden es 27.635 Euro.
Klar, dass sich auch dieses Fahrzeug noch mit vielen weiteren technischen Raffinessen aufrüsten lässt.
Offensichtlich ist Opel auf gutem
Weg zurück zu alter Größe.
kk
ANGEBOT NUR FÜR GEWERBETREIBENDE
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Aachen. Pünktlich zum 40. Geburtstag von Iveco kam im vergangenen
Jahr der neue Eurocargo auf den
Markt, der alles noch besser kann.
Da er besonders umweltschonend
ausgelegt ist, soll er, laut Iveco, in
jeder Stadt willkommen sein. Rein
optisch macht er schon was her, er
soll für den Fahrer ein „echtes Büro
auf Rädern“ sein.
Der Eurocargo zählt zu den
mittelschweren Fahrzeugen, und als
Einziger in der Kategorie verwendet
er ein Abgasnachbehandlungssystem. Das heißt, der Dieselpartikelfilter regeneriert automatisch ohne
unnötige Fahrzeugstandzeiten oder
zusätzliches Eingreifen des Fahrers.
Die Leistung der angebotenen
Euro-6-Aggregate liegt zwischen 160
und 190 PS. Je nach Getriebe wird
der Verbrauch durch längeres Verbleiben im 6. Gang oder späteres
Herunterschalten in den 4. Gang
positiv beeinflusst.
Neben einem Lenkrad-Airbag
gibt es wichtige Assistenzsysteme
wie Spurhalten und Unterstützung
bei Bremsfunktionen. LED-Tagfahrleuchten gehören zum Standard,
Xenon-Scheinwerfer kosten extra.
Der Eurocargo, der übrigens im
italienischen Brescia gebaut wird,
konnte außerdem bereits den heiß
begehrten Titel „Truck of the Year
2016“ einheimsen.
kk
Mit klarer Designsprache: Der Iveco Eurocargo verstärkt die Vielfalt bei den mittelschweren Lastwagen.
Foto: IVECO
RUND UMS AUTO
Nr. 3 · März 2016
SEITE 19
Nächster Paukenschlag aus Fernost
Mehr Laster geht kaum
Kia bringt Hybriden in Kompakt-SUV-Optik
Dicke Brummer auf der Weltleitmesse für Baumaschinen
A a c h e n . Schon der aktuelle Kia
Sportage kommt in der Branchenpresse sehr gut weg – er hält nicht
nur in puncto Design und Qualität
ohne Abstriche mit. Auch mit seinen
großzügigen Garantieleistungen von
sieben Jahren stellt der Konzern sich
an die Spitze. Auf dem gerade zu
Ende gegangenen Genfer Autosalon
war der südkoreanische Konzern mit
einem kleineren SUV namens Niro
vertreten.
Erstaunlich dabei ist, dass es ihn
nur mit Hybridantrieb geben wird,
wenn er im dritten Quartal 2016 den
europäischen Markt betritt. So ist es
nicht verwunderlich, dass die neue
Plattform eigens für den Einsatz der
unterschiedlichsten Zukunfts-Technologien und Antriebsstränge konzipiert wurde. Der Hybridantrieb setzt
sich aus einem Benzin-Direkteinspritzer, einer speziellen Batterie und
A a c h e n . In natura sind SchwerlastZugmaschinen nicht alltäglich zu
sehen. Auf der Bauma 2016, die vom
11. bis 17. April 2016 in München
stattfindet, zeigen die Untertürkheimer einen Actros 4163 LS SemiSLT als Vierachser mit zusätzlicher
Andockachse. Das Gesamtzuggewicht beträgt stramme 155 Tonnen. Insgesamt werden rund 22
Fahrzeuge ausgestellt, darunter
natürlich die Allzweckwaffe Unimog,
die sich als Geräteträger ebenso gut
eignet wie als Zugmaschine oder gar
zur Wüstendurchquerung.
Das Alphabet hört bei „Z“ auf:
Der Zetros ist ebenfalls in schwerem
Gelände unterwegs, auf dem Bau, im
Kohleabbau oder bei Feuerwehr
und Militär. Also, auf nach München,
zur größten Baufachmesse der
Welt. Wer einen Vorgeschmack
haben möchte, wie weit die
Aufbauarbeiten
gediehen
sind,
wirft im Internet einen Blick auf
 www.bauma2016.panomax.com. kk
einem 32 kW starken Elektromotor
zusammen, der mit einem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe
Klare Formensprache nach Art des Hauses: das neue Hybridmodell Niro aus dem
Hause Kia
Fotos: Kia
Autohaus Weber
Roitzheimer Str. 204 · 53879 Euskirchen
(Zufahrt: Felix-Wankel-Straße)
Tel.: 02251-65506 · Fax: 02251-89453
[email protected]
verbunden ist. Insgesamt verfügt das
Triebwerk über 104 kW/141 PS. Die
Wahl fiel auf diese umweltfreundliche
Antriebsvariante, da Kia für 2020
einen Bedarf von rund 700.000
Fahrzeugen im Jahr mit Hybridantrieb allein für Europa prognostiziert. Der markentypische Kühlergrill
an der Front, der nicht nur in Fachkreisen „Tigernase“ genannt wird,
sorgt für Wiedererkennung.
Obwohl der SUV mit 4,36 Metern
Länge als kompakt gelten kann, finden auch die hinten Sitzenden ausreichend Platz. Der Kofferraum soll
zudem mit 421 Litern Volumen ausreichend groß sein. Viel wurde dafür
getan, die Innengeräusche niedrig zu
halten, auch wenn sich der Benzinmotor einklinkt. Dann darf die Musik
aus dem Soundsystem von JBL mit
320 Watt Leistung ungestört genossen werden.
kk
Durch dick und dünn: Der mächtige
Unimog ist für jedes Gelände immer die
erste Wahl.
Foto: Mercedes-Benz
Selten vor die Linse zu bekommen: Mercedes-Benz der SLT-Baureihe
Foto: Mercedes-Benz
RUND UMS AUTO
SEITE 20
Nr. 3 · März 2016
Vielfältige Modelloffensive aus Frankreich
Renault hat in Genf ein wahres Feuerwerk gezündet – wer die Wahl hat ...
Aachen. Beeindruckend, wie konsequent Renault sein Modellprogramm
modernisiert hat. Nach der Mittelklasse Talisman, dem Kompakt-SUV
Kadjar und dem Van Espace
kommen Schlag auf Schlag die
Kompaktklasse
Mégane
sowie
brandaktuell
die
Kombiversion
Mégane Grandtour und der kompakte Van Scénic und buhlen um die
Käufergunst.
Doch der Reihe nach: Der Scénic
bietet durch seine dreigeteilte
Panorama-Frontscheibe eine sehr
gute Übersicht, so wie es ähnlich
bereits vom Espace bekannt ist. Die
Formgebung wirkt dynamisch, die
breitere Spur lässt den Wagen stämmiger auf dem Asphalt stehen und
bietet außerdem mehr Platz im
Innenraum.
Auf dem Auto-Salon in Genf
debütierte die Kombiversion des
Mégane. Dort stand die GTVariante, die über die Allradlenkung
4CONTROL verfügt. Bei niedriger
Geschwindigkeit schlagen dabei die
Hinterräder in entgegengesetzter
Richtung zur Vorderachse ein.
Dadurch werden Lenk-, Wende- und
Parkmanöver erleichtert. Auch hier
lässt die dynamische Linienführung
sportliche Gefühle aufkommen, die
am Heck durch den verchromten
Auspuff und den Diffusor verstärkt
werden.
Auch mit dem kleinen Elektrofahrzeug ZOE scheint Renault
zufrieden zu sein. Im vergangenen
Jahr wurden insgesamt fast 1.800
Stück verkauft, wobei knapp achthundert in private Hände gerieten.
Prozentual zwar eine starke Steigerung, die Stückzahl an sich lässt
allerdings noch mächtig Luft nach
oben. Am Preis von rund 16.500
Euro kann es ebenso wenig liegen
wie an der Reichweite von über 200
Kilometern.
Da keine Kraft verschwendet
wird, stehen 220 Nm zum schwungvollen Beschleunigen bereit. Beim
Schnellladen werden nach einer
Stunde 80 Prozent der Ladekapazität
erreicht. So richtig durchstarten wird
der ZOE wahrscheinlich erst, wenn
der Ölpreis wieder steigt.
kk
Schick in Schale geworfen: die Neuauflage des Kompakt-Van Scénic
Foto: Renault
Schicker Kombi: der neue Mégane Grandtour
Foto: Renault
Bezahlbare Elektromobilität: auch optisch ein Hingucker
Foto: Renault
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CO2-Emission: 133-120g/km
Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart
Mercedes-Benz Vertrieb PKW GmbH, Im Auftrag der Daimler AG, Niederlassung Aachen, Gneisenaustr. 46, 52068 Aachen, Tel.: 02 41/51 95-0, www.mercedes-benz-aachen.de, [email protected]
RUND UMS AUTO
Nr. 3 · März 2016
SEITE 21
Ringfieber bricht wieder aus
Nicht nur die VLN-Meisterschaften auf dem Nürburgring sind Kult
A a c h e n . Schon am 19. März
beginnen die Test- und Einstellfahrten, bevor am 2. April mit dem
ersten von insgesamt zehn Läufen
der Saisonstart beginnt. Die Langstreckenmeisterschaft
auf
dem
Nürburgring zählt unter Kennern der
Rennsportszene zu den ehrlichsten
und spannendsten Veranstaltungen,
da über die gesamte Nordschleife
mit über 24 Kilometern gefahren
wird. Und das über vier, am 3. September sogar über sechs Stunden.
So vielfältig geht es kaum woanders
zu, so hautnah kann man anderenorts nicht dabei sein.
Ganz erwartungsvoll blickt das
Frikadelli Racing Team dem Saison-
start entgegen. Neues Sportgerät in
dieser Saison ist ein Porsche 911
GT3 R, der seine über 500 PS bereits
zum Jahresanfang erfolgreich in
Daytona in Szene gesetzt hat. Das
bewährte Team um die Fahrer Klaus
Abbelen und Sabine Schmitz wird
durch zwei Fahrer aus den Niederlanden und Österreich komplettiert. kk
Alles so schön bunt hier: Der auffällige Porsche 911 GT3 R schickt sich an, das Feld aufzurollen.
Foto: Frikadelli Racing
Wo ein
Weg.
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u
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Die Q -M
Mit dem Caddy ein
Abenteuer wagen
A a c h e n . Streiche „Cross Caddy“,
setze „Caddy Alltrack“ – so könnte die
Kurzform des neuen Off-Roaders von
Volkswagen lauten. Wobei es den Allradantrieb 4MOTION nur auf Wunsch
gibt, wenn der Freiheitsdrang auch
einmal bis abseits von befestigten
Straßen reichen soll. Sowohl als Kastenwagen als auch als Pkw-Variante,
also mit Seitenfenstern, steht der
Neues Jahr.
Neuer Audi.
Der Audi Q5 sorgt unterwegs für ausdrucksstarke Auftritte – jetzt
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tionen eines SUVs mit dem selbstbewussten, kompakten
Design moderner Mobilität. Sein Markenzeichen: der
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Leasing GmbH, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig. Bonität
vorausgesetzt.
Nur solange der Vorrat reicht.
Der neue Hyundai Tucson
Die vierte Generation des Caddy: Das
Modell heißt in der Outdoor-Version
fortan „Alltrack“.
Fotos: Volkswagen AG
überarbeitete Caddy bereit. Optisch
fällt der Alltrack durch seine schwarzen Einfassungen an den Radhäusern, durch den Unterfahrschutz und
den modifizierten Kühlergrill auf. Das
Motorenangebot ist üppig und reicht
von 55 kW/75 PS bis zu 110 kW/
150 PS, wobei es auch eine ErdgasAusführung gibt.
Dass der Caddy Alltrack nicht nur
Abenteurer ansprechen soll, sondern
auch das Handwerk, beweist der
Laderaum im Kastenwagen, der eine
Länge von 1,78 Metern aufweist und
bis zu 3,2 Kubikmeter Volumen bietet.
Statt Heckklappe können die Käufer auch zwei seitlich angeschlagene
Heckflügeltüren bestellen. Natürlich
hat man auch beidseitig durch die
Schiebetüren Zugang zum Frachtabteil. Die Preisliste startet mit 16.485
Euro netto. Der derart gründlich überarbeitete Caddy wird auch künftig
seine große Fangemeinde haben. kk
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jeweiligen Bedingungen); 5 kostenlose Sicherheits-Checks in den ersten 5 Jahren gemäß
Hyundai Sicherheits-Check-Heft. Für Taxen und Mietfahrzeuge gelten modellabhängige
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Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes. Das Angebot gilt
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ist (ausgenommen Konzernfahrzeuge Audi, Volkswagen, Seat, Škoda oder Porsche).
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Konzern-Großkundenvertrag bzw. nicht für einen gültigen Großkundenvertrag bestellberechtigt), selbstständiger Freiberufler, selbstständiger Land- und Forstwirt
oder in einer Genossenschaft aktiv sind. Bei der vom Kunden ausgeführten Tätigkeit muss es sich um seine Haupteinnahmequelle handeln. Nur solange der Vorrat
reicht. Zulassung bis 15.12.2016.
2
Die Prämie ist im Angebot bereits berücksichtigt.
3
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CO2-Emissionen g/km: kombiniert 144; Effizienzklasse A. Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in
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SEITE 22
Nr. 3 · März 2016
Zuwachs bei der Löwenfamilie
Sportwagen aus Frankreich
Neuer Personentransporter basiert erstmals auf Pkw-Plattform
Beim Anblick des Alpine Renault juckt es im Gasfuß
Aachen.
Peugeot
hat
vom
Kompakt-SUV 2008 seit seiner
Markteinführung 2013 weltweit über
eine halbe Million Fahrzeuge
verkauft. Damit er auch künftig in der
Erfolgsspur bleibt, erhielt der kleine
Löwe eine Auffrischung. Auffällig ist
der senkrecht stehende Kühlergrill.
Hinzu kommen Kotflügelverbreiterungen und ein Unterfahrschutz.
Die Ausstattungsvarianten wurden
durch die GT Line ergänzt, die sich
durch sportliches Ambiente in Rot
und Schwarz auszeichnet. Sollte einmal das Asphaltband unverhofft
enden, nicht verzagen. Das Traktionssystem Grip Control erlaubt
auch eine Fahrt in leichtem Gelände.
So rollt der 2008 auf ganzjährig
erlaubten M+S-Reifen.
Ergänzt wird die Ausstattung
durch Rückfahrkamera, Brems- und
Parkassistenten, die in dieser Klasse
nicht immer üblich sind. Natürlich
sind alle Motoren konform gemäß
A a c h e n . Selten gab in den 1960erund 1970er-Jahren einen Alpine A110
zu sehen. Wenn, dann meistens in der
Farbe Blau. Klar, bei der Rallye Monte
Carlo fuhr der Alpine des Öfteren auf
die Siegertreppe. Irgendwie hat sich
die rasante Flunder im Gedächtnis
festgesetzt. Erst 1978 kam der
Namenszusatz Renault hinzu, als die
Übernahme durch die Franzosen
komplett abgeschlossen war.
Und nun passiert das: Renault
präsentiert im früheren Einsatzgebiet
Neue Zielgruppe im Visier: Der Traveller ergänzt das Pkw-Programm.
EU-6. Mit der Top-Motorisierung
(96 kW/130 PS Benzinantrieb) ist er
nicht nur flott unterwegs – sie zählt
auch zu den sparsamsten im Lande.
Mit dem Peugeot Traveller betreten die Franzosen ein ganz neues
Markanter Kühlergrill: Hier erkennt man den neuen Peugeot 2008.
Foto: Peugeot
die seriennahe Studie Alpine Vision,
die im kommenden Jahr die Autoherzen
höher
schlagen
lässt.
Niedriges Gewicht soll wieder für
hohe Agilität sorgen, der Turbomotor
von Renault Sport sprintet in nur 4,5
Sekunden auf 100 Stundenkilometer.
In den nächsten Monaten wird der
Wagen zur Serienreife gebracht, um
dann vom Alpine-Werk in Dieppe aus,
das an der französischen Kanalküste
gelegen ist, viele Sportwagenfreunde
neu zu begeistern.
kk
Foto: Peugeot
Segment innerhalb der Pkw-Palette.
Den auf Komfort ausgelegten Reisebegleiter wird es in drei Außenlängen
(4,60 m, 4,95 m und 5,30 m) geben,
und seine Höhe von 1,90 Metern
ermöglicht die Zufahrt in die meisten
Parkhäuser. Bis zu neun Sitze sind
an Bord, trotzdem bleibt ein Gepäckraumvolumen von bis zu 1.500 Litern
erhalten.
Je nach Einsatzzweck spielt
er Familien-Van oder VIP-Shuttle.
Eine Neuheit sind die seitlichen
Schiebetüren, die sich mittels einer
Fußbewegung automatisch öffnen.
Das gab es bislang nur bei
Heckklappen. Beim Traveller gibt es
Motoren von bis zu 180 PS. Peugeot
hat den Van zusammen mit Citroen
und Toyota entwickelt, somit wird es
noch zahlreiche weitere Ausführungen geben. Mehr dazu im nächsten
„Rund ums Auto“ der Handwerkswirtschaft.
kk
Ähnlichkeiten sind gewollt: Die Vorfreude auf einen neuen Alpine Renault
wächst.
Fotos: Renault
Nr. 3 · März 2016
DS Automobiles:
Bitte mehr davon
A a c h e n . Eines vorweg: DS ist seit
vergangenem Jahr eine eigenständige
Automarke geworden.
In Deutschland wird sie nach wie
vor unter dem Dach der CitroenHändler angeboten, die aber mindestens einen eigenen Verkaufsbereich
vorweisen müssen.
Was die Franzosen dabei zu leisten imstande sind, zeigt jetzt deutlich
die sehr avantgardistische Studie
DS E-TENSE.
Bitte lasst diese Concept-Studie von DS
Automobiles wahr werden.
Foto: Citroen
Ein paar Zahlen beeindrucken:
sattes Drehmoment von 516 Nm,
Leistung 402 PS und dabei null
Emissionen. Die fließende Linienführung scheint den Wagen bereits
im Stand zu bewegen – Luxus und
technische Höchstleistung verpackt
im skulpturalen Design.
Weiteres herausragendes Merkmal: Da es keine Heckscheibe gibt,
kommt ein digitaler Rückspiegel ins
Spiel. Die Blinker sind im Heck oben
angebracht, eine kleine Hommage an
die alte DS aus dem Jahre 1955.
Mensch Franzosen, worauf wartet ihr
noch? Bauen!
kk
Alfa Romeo:
Julchen ist zurück
A a c h e n . Noch rund vier Wochen
müssen sich die erhitzten Gemüter
gedulden, dann beginnt der offizielle
Verkaufsstart der legendären Giulia.
Rekordverdächtig ist natürlich die
Topversion Quadrifoglio mit starken
510 PS. Dank der hohen Leistung hat
das Spitzenmodell weniger als drei
Kilogramm pro PS zu bewegen.
Traditionell bietet Alfa Romeo
auch innovative Technologie. Hier sei
das integrierte Bremssystem (IBS)
genannt, das Bremswege deutlich
verkürzt, oder das aktive Fahrwerk,
dank dem das Julchen sanft über
Unebenheiten hinweggleitet. Es wird
sie in drei Ausstattungsversionen
geben, für die Innenraumausstattung
sind 18 Varianten im Angebot – Individualität sollte also kein Problem
darstellen.
Natürlich
sind
auch
für
den „zurückhaltenden“ Chauffeur
niedrigere Leistungsstufen wählbar:
zwei Diesel mit 150 und 180 PS und
ein Benziner mit 200 PS. In jedem Fall
wird der künftige Eigner eine wohlproportionierte Limousine im typisch
italienischen Stil erhalten.
kk
Grandezza: So muss eine italienische
Sportlimousine aussehen.
Foto: FCA
RUND UMS AUTO
SEITE 23
Gewerbetreibende aufgepasst!
Attraktive Konditionen locken bei Ford
Aachen. Bei den Ford-Leuten kann
man sich schon fast blind drauf
verlassen: Immer kurz vor Frühlingsbeginn werden die „Gewerbewochen“ gestartet.
Noch bis Ende März gewährt
der Kölner Autobauer seinen
Firmen-kunden besonders günstige
Konditionen. So gibt es für die Betreiber von kleinen und mittelgroßen
Fuhrparks
beim
Kauf
eines
Personenwagens immerhin einen
Bonus von 1.000 Euro.
Hinzu kommt für das komplette
Programm, also auch für die Nutzfahrzeuge, die Möglichkeit einer
Sonderfinanzierung mit einem effektiven Jahreszins von 0,0 Prozent.
Großer Beliebtheit erfreute sich
im vergangenen Jahr auch der neue
Mondeo, als Limousine ebenso wie
als Kombiversion Turnier. So hat
Ford im Vergleich 88 Prozent mehr
Firmenkunden überzeugt als üblich.
Auch die Mondeo-Luxusausführung „Vignale“, die es seit
September gibt, kam sofort gut in
Firmenkreisen an. Hier sprechen die
besonders hochwertige Verarbeitung
und die klimatisierten Ledersitze für
sich. Ebenfalls spricht die geringe
Geräuschkulisse im Innenraum viele
Interessenten an, die entspannt beim
Kunden anreisen wollen.
Nicht wenige Gewerbekunden
sind Vielfahrer. Daher kommen auch
Luxus-Ausführung „Vignale“: Der neue Ford Mondeo konnte so elegant auf Anhieb
überzeugen.
Foto: Ford
die neuen Generationen von S-MAX
und Galaxy in der Ausstattung „Business Edition“ gut an. Allein 2015
konnten hier über 25 Prozent mehr
Kunden überzeugt werden. Neben
dem Transporter-Programm konnte
sich zudem der Pick-up Ford Ranger
als Marktführer durchsetzen.
kk
Die neue E-Klasse. Ab 9. April
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Kölner Straße 245, 53879 Euskirchen, Ansprechpartner: Sascha Brahm, Tel: 02251 65036-18
MITTEILUNGEN DER HWK AACHEN
Nr. 3 · März 2016
SEITE 25
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VZ | 4.990 Euro
Tischler – Two-in-One
Start: 15.8.2016 | 975 U-Std
TZ mit VZ-Anteilen | 5.999 Euro
Feinwerkmechaniker
Start: 24.8.2016 | 850 U-Std
TZ | 5.570 Euro
Metallbauer
Start: 24.8.2016 | 850 U-Std
TZ | 5.750 Euro
Metallbauer – Two-in-One
Start: 24.8.2016 | 850 U-Std
VZ mit VZ-Anteilen | 5.750 Euro
Elektrotechniker
Start: 5.9.2016 | 1.270 U-Std
VZ | 6.795 Euro
Elektrotechniker
Start: 6.9.2016 | 1.270 U-Std
TZ | 6.795 Euro
Maler und Lackierer
Start: 10.10.2016 | 910 U-Std
VZ | 5.875 Euro
Dachdecker
Start: 10.10.2016 | 1.063 U-Std
VZ | 5.990 Euro
Fliesen-, Plattenund Mosaikleger
Start: 10.10.2016 | 643 U-Std
VZ | 3.990 Euro
Maurer
Start: 10.10.2016 | 1.050 U-Std
VZ | 5.999 Euro
Friseur
Start: 10.10.2016 | 430 U-Std
TZ | 3.560 Euro
Straßenbauer
Start: 10.10.2016 | 1.010 U-Std
VZ | 6.678 Euro
Stuckateur
Start: 10.10.2016 | 1.030 U-Std
VZ | 6.500 Euro
Zimmerer
Start: 10.10.2016 | 1.020 U-Std
VZ | 5.990 Euro
Installateur und Heizungsbauer
Start: 17.10.2016 | 1.200 U-Std
VZ | 6.996 Euro
Tischler
Start: 2.11.2016 | 975 U-Std
VZ | 5.530 Euro (bis 31.3.2016)
Fahrzeuglackierer
Start: 5.1.2017 | 650 U-Std
TZ | 5.650 Euro
Friseur
Start: 10.1.2017 | 430 U-Std
VZ | 3.590 Euro
Metallbauer
Start: 30.1.2017 | 850 U-Std
VZ | 5.820 Euro
Kraftfahrzeugtechnik
Start: 6.2.2017 | 810 U-Std
VZ | 5.149 Euro
Kraftfahrzeugtechnik
Start: 18.4.2017 | 810 U-Std
TZ | 5.149 Euro
Elektrotechniker
Start: 4.9.2017 | 1.270 U-Std
VZ | 6.810 Euro
Elektrotechniker
Start: 5.9.2017 | 1.270 U-Std
TZ | 6.810 Euro
Installateur und Heizungsbauer
Start: 7.11.2017 | 1.150 U-Std
TZ | 6.850 Euro
LEHRGÄNGE
PvfL: Dachdecker-Handwerk
Ziegeldeckung
Start: 16.4.2016 | 8 U-Std
VZ | 145 Euro
Flachdach (Kunststoff)
Start: 23.4.2016 | 8 U-Std
VZ | 147 Euro
Metallbearbeitung
Start: 30.4.2016 | 8 U-Std
VZ | 147 Euro
Flachdach (Bitumen)
Start: 7.5.2016 | 8 U-Std
VZ | 155 Euro
Altdeutsche Schieferdeckung
Start: 21.5.2016 | 8 U-Std
VZ | 163 Euro
Außenwandbekleidung
Start: 28.5.2016 | 8 U-Std
VZ | 163 Euro
SHK Praxis
Start: 9.12.2016 | 12 U-Std
TZ | 180 Euro
Elektrotechnik
Gebäudeleittechnik
mit dem europäischen
Installations-Bus (EIB-KNX) –
Grundkurs
Start: 5.4.2016 | 40 U-Std
TZ | 795 Euro
Überprüfen von elektrischen
Geräten nach VDE 701/702
in Theorie & Praxis
Start: 8.4.2016 | 10 U-Std.
TZ | Preis: 198 Euro
Elektrofachkraft für festgelegte
Tätigkeiten im Bereich HolzMetall-Farbe – Nachschulung
Start: 15.4.2016 | 12 U-Std
TZ | 305 Euro
Elektrofachkraft für festgelegte
Tätigkeiten
Start: 25.8.2016 | 112 U-Std
TZ | 2.088 Euro
Energie- und Umwelttechnik
Gebäudeenergieberater
Start: 25.8.2016 | 240 U-Std
TZ | 2.950 Euro
Weiterbildung für Gebäudeenergieberater
Start: 4.10.2016 | 16 U-Std
TZ | 398 Euro
PvfL: Elektrotechniker-Handwerk
Elektrotechnik Theorie
Start: 8.4.2016 | 20 U-Std
TZ | 155 Euro
Elektrotechnik Praxis
Start: 22.4.2016 | 20 U-Std
TZ | 195 Euro
Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk
Wärmepumpen
Start: 5.4.2016 | 32 U-Std
TZ | 670 Euro
Hydraulischer Abgleich
Start: 10.5.2016 | 8 U-Std
TZ | 290 Euro
Solarthermische Anlagen
Start: 21.5.2016 | 18 U-Std
TZ | 390 Euro
PvfL: Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk
SHK Theorie
Start: 29.10.2016 | 24 U-Std
TZ | 175 Euro
Kraftfahrzeugtechnik
Abgasuntersuchung (AU-Schulung)
Start: laufend | 8 oder 16 U-Std
VZ | Preis auf Anfrage
Infos unter ☎ 02421 94844-11
oder ☎ 02421 223129-20
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sowie nach DIN/EN-Norm 13067:
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Lehrgänge für Schweißaufsichtspersonen der Schweißtechnischen
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nach DIN-/EN-Vorschriften bzw.
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und Schweißverbindungen durchgeführt.
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Start: 19.4.2016 | 10 U-Std.
TZ | 218 Euro
Knigge für Lehrlinge
Start: 13.2.2016 | 6 U-Std
VZ | 133 Euro
BERICHTSHEFT
Die Innungsversammlung der Tischler-Innung Düren-Jülich hat in ihrer
Innungsversammlung vom 19.1.2016 einstimmig ohne Stimmenthaltung
folgenden Beschluss gefasst: Die Einführung des Berichtsheftes –
Ausbildungsnachweis und Fachdokumentation im Tischlerhandwerk – nach
dem Berichtsheftmuster, das vom Fachverband des Tischlerhandwerks
Nordrhein-Westfalen (Stand: März 2014) herausgegeben wird (oder inhaltlich
gleichwertig ist), wird für alle Ausbildungsverhältnisse im Bezirk der
Tischler-Innung Düren-Jülich eingeführt. Das Berichtsheft ist als
Ausbildungsnachweis (sachliche und zeitliche Dokumentation der
Ausbildung) mit Fachdokumentationen (12 Fachdokumentationen), im
Regelfall vier pro Ausbildungsjahr mit einer grafischen Veranschaulichung –
Zeichnung –, zu führen.
Dieser Beschluss wurde mit Schreiben der Handwerkskammer Aachen vom
2.2.2016 gemäß § 61 Absatz 2 Nr. 6 HwO i. V. m. § 61 Absatz 3 HwO mit der
Maßgabe genehmigt, dass im Übrigen die Richtlinien zur Führung der
Berichtshefte (Ausbildungsnachweise) der Handwerkskammer Aachen vom
5.6.2013 gelten.
Neuer Anstrich
Bunte Farben oder strahlendes Weiß: Maler und Lackierer sind Handwerker, die für den frischen Anstrich sorgen.
Und Meister wissen erst recht, wie’s geht. Die Handwerkskammer Aachen bietet in der modernen Malerwerkstatt
seines Bildungszentrums BGZ Simmerath demnächst wieder einen Meisterkurs in Vollzeit an. Er beginnt am
Montag, 10. Oktober 2016, und läuft bis Donnerstag, 13. April 2017. Die Teilnahmekosten liegen bei 5.875 Euro.
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist eine anerkannte Berufsausbildung im Malerhandwerk. Eine
mehrjährige Tätigkeit nach bestandener Gesellenprüfung ist nicht erforderlich. Der Vollzeitkurs im BGZ Simmerath
umfasst 910 Unterrichtsstunden. In Teil I (Fachpraxis) werden Arbeiten in modernen sowie traditionellen Gestaltungstechniken angefertigt. Teil II (Fachtheorie) beinhaltet unter anderem die Vermittlung von Fachwissen zur Anwendungs- und Werkstofftechnik, Objektgestaltung, Aufmaß und Kalkulation. Der Unterricht in Teil I wird montags
bis donnerstags zwischen 8 und 16.15 Uhr erteilt, der in Teil II freitags von 8 bis 14 Uhr.
Anfallende Ausgaben können je nach persönlicher Steuersituation als Betriebsausgaben, Werbungskosten oder
Sonderausgaben abzugsfähig sein.
red/Foto: www.amh-online
BETRIEBSVERMITTLUNG
www.nexxt-change.org
Pluspunkte:
• alle Angebote und Gesuche auf einen Blick,
• schnelles Filtern von Vermittlungsangeboten oder -gesuchen nach Gewerken,
• informative Details zu den Inseraten,
• online direkte Kontaktaufnahme mit dem Anbieter oder dem Suchenden.
Sie möchten gut vorbereitet in den Prozess der Betriebsübergabe beziehungsweise Betriebsübernahme einsteigen? Dann steht Ihnen das Beraterteam im Übergabecenter Ihrer Handwerkskammer Aachen gerne zur Seite.
• Terminvereinbarung bitte unter: [email protected]
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MITTEILUNGEN DER HWK AACHEN
EINTRAGUNGEN
Eintragungen in die Handwerksrolle
der Handwerkskammer Aachen
Bäcker: Mehtap Saat, Elsassstr. 55, 52068 Aachen; Dachdecker:
AS Eifel-Dachtechnik UG (haftungsbeschränkt), Zum Rosental 6,
53902 Bad Münstereifel; Max Babatschenko, Dachdeckermeister,
Horbacher Str. 5, 52072 Aachen; Ingo Hausmann, Hauptstr. 36, 52538
Gangelt; Moeckel-Bedachungen GmbH, Dohlenweg 13, 53902 Bad
Münstereifel; Pütz Dachbau GmbH & Co. KG, Auf dem Fels 8, 53925
Kall; Elektrotechniker: elektrogiessmann GmbH, Im Feytal 6, 53894
Mechernich; Cord Elias, Albert-Maas-Str. 46, 52078 Aachen; elo/WKG
Elektro & Handels UG (haftungsbeschränkt), Gut Eichenthal 1, 52511
Geilenkirchen; Franz Joachims, Doverheide 2, 41836 Hückelhoven;
Fabian Zohren, Hanbrucher Str. 16, 52064 Aachen; Feinwerkmechaniker: Hubertus Thelen, Werkstr. 50, 52224 Stolberg; Fleischer:
Monika Kirschfink, Monschauer Str. 26, 52156 Monschau; Friseur:
Fadi Fares, Josef-Schregel-Str. 47, 52349 Düren; Muhammed Karakus
u. Jadranka Bulut Hodzic, Peterstr. 77-79, 52062 Aachen; Kornet
OHG, Rosenhügel 21, 53919 Weilerswist; Hatice Musli, Oppener Str. 1
g, 52146 Würselen; Walter Peters, Friseurmeister, Löffelstr. 19, 52499
Baesweiler; Hans-Jakob Rey, Bahnhofstr. 37, 52388 Nörvenich; Carina
Rüttgers, Friseurmeisterin, Kühlwetterstr. 22, 52072 Aachen; David
Schmitz, Kölner Str. 89, 53919 Weilerswist; Gerüstbauer: MIRATOOLS
GmbH, Sonnenscheinstr. 74, 52078 Aachen; Installateur und
Heizungsbauer: Udo Barthels, Zentralheizungs- u. Lüftungsbauermeister, Antoniusstr. 7, 52428 Jülich; FHT Forst Haustechnik UG
(haftungsbeschränkt), An der Vogelrute 39, 53879 Euskirchen;
Franzen GmbH, Johannesweg 25, 53945 Blankenheim; Kosack
GmbH & Co. KG, Hergelsbendenstr. 11, 52080 Aachen; Offermann
Heizung+Sanitär GmbH, Haus-Risa-Str. 5, 53894 Mechernich; Gerd
Schirrmacher, Installateur- u. Heizungsbauermeister, Rölsdorfer Str.
1-3, 52355 Düren; TGA Thomas UG (haftungsbeschränkt), Linderner
Bahn 45, 52511 Geilenkirchen; Kraftfahrzeugtechniker: Sezai
Ertogan, Werner-Von-Siemens-Str. 1, 52499 Baesweiler; Michael
Froesch, Beggendorfer Str. 25, 52499 Baesweiler; Hubert Glück
u. Siegfried Rademacher, David-Hansemann-Str. 14, 52531 ÜbachPalenberg; Nico Markenstein, Kraftfahrzeugtechnikermeister, CarlZeiss-Str. 16, 52477 Alsdorf; Mercedes-Benz Vertrieb NFZ GmbH,
Hermann-Hollerith-Str. 2, 52249 Eschweiler; Stefan Nauerz u.
Benjamin Mejda, Knurberger Weg 13, 53945 Blankenheim; Nörenberg
Auto-Service-Center e.K., Inhaber Jörg Herten, Am Buschfeld 1,
52399 Merzenich; Guido Singer, Honigmannstr. 5, 52146 Würselen;
Maurer und Betonbauer: Johannes Mechteldis Wilhelmus Heber,
Gerhart-Hauptmann-Str. 6, 52441 Linnich; Michael Krückels, Apfelhofstr. 7, 52224 Stolberg; Metallbauer: AS Schraubtechnik GmbH,
Ginsterweg 9 a, 52146 Würselen; Metall- & Maschinenbau Jahn
GmbH, Am Breuerhäuschen 26, 52349 Düren; wbk-liftservice oHG,
Industriestr. 2, 52146 Würselen; Straßenbauer: Uwe Josef Schmitz
Baubetriebe GmbH, Landauerweg 7, 52382 Niederzier; Stuckateur:
Mahmut Kahriman, In Kuckum 77, 41812 Erkelenz; Tischler: Mehrdad
Jamneshan, Tischlermeister, Kiefernweg 32, 53894 Mechernich;
Zulassungsfreie Handwerke
Estrichleger: Artur Jedro, Kölner Str. 48, 53879 Euskirchen; Miroslaw
Krzyzaniak, Erftbleiche 17, 53879 Euskirchen; Fliesen-, Plattenund Mosaikleger: Dirk Borchard, Steinstr. 23, 52372 Kreuzau; Zaharie
Buburuzan, Bücklersstr. 7, 52351 Düren; Zaharie Cretu, Eichenweg 13,
52379 Langerwehe; Mugurel-Miron Cretu, Eichenweg 13, 52379
Langerwehe; Dieter Esser, Burgstr. 2, 52385 Nideggen; Florentina
Schulze Trockenbau GmbH, Krugenofen 5-7, 52066 Aachen; Roman
Gabrysiak, Talsperrenstr. 66 a, 53881 Euskirchen; Jerzy Grzybowski,
Hüttenstr. 61, 52068 Aachen; Krzysztof Jacek Guzik, Talsperrenstr. 66
a, 53881 Euskirchen; Manuel Heinen, Falkenberger Str. 41, 53947
Nettersheim; Patrick Henn, Höhenstr. 98, 52222 Stolberg; Andrzej
Tadeusz Janik, Kölner Str. 48, 53879 Euskirchen; Manfred Oliver
Karhausen, Weststr. 127, 52134 Herzogenrath; Adam Jerzy Kosman,
Europadorf 6, 52072 Aachen; Daniel Kowalewski, In Terheeg 226,
41812 Erkelenz; Mariusz Kowalewski, In Witzerath 22, 52152 Simmerath; Michal Kowalski, Zülpicher Str. 28, 52349 Düren; Kamil Krolczyk,
Valkenburger Str. 37 a, 52525 Heinsberg; Heribert Maczewski, KarlMarx-Allee 100, 52066 Aachen; Iustin-Andrei Morosan, Bücklersstr. 7,
52351 Düren; Davor Oreskovic u. Domagoj Vasarevic, Verlautenheidener Str. 173, 52080 Aachen; Marcin Pietruszewski, Diebsweg 77,
41836 Hückelhoven; Jens Andreas Rebing, Dinstühlerstr. 38, 41836
Hückelhoven; Jakob Josef Reiners, Haagweiher 8 c, 52525 Heinsberg;
Sabin-Ciprian Ripan, Kapellenweg 9, 52249 Eschweiler; Sultan
Sekerdag, Tuchmühle 1, 52355 Düren; Toader Solcan, Bücklersstr. 5,
52351 Düren; Marcin Stachula, Adalbertsteinweg 244, 52066 Aachen;
Przemyyslaw Szlapka, Valkenburger Str. 37 a, 52525 Heinsberg;
Renate Trepala, Heinrich-Rosen-Allee 22 b, 53919 Weilerswist; HansJürgen Wirtz, Fliesen-, Platten- u. Mosaiklegermeister, Am alten Gericht
8, 52477 Alsdorf; Fotograf: Vanessa Jansen, Fronderath 29, 41812
Erkelenz; Marcel Kleusener, Theißenstr. 11 b, 53949 Dahlem; Anne
Anzeige
Prävention durch Information
Liquidität durch Inkasso
Tel.: 0 24 05/8 0920 · [email protected]
Mertens-Guhlke, Fotografenmeisterin, Augenbroicher Str. 102, 53879
Euskirchen; Danielle Mohren, Rütscher Str. 90, 52072 Aachen; Kim
Luca Wiro Nestler, Blücherplatz 30, 52068 Aachen; Sebastian
Schüßler, Wallstr. 61, 52064 Aachen; Vanessa Winkels, Keltenring 10,
53879 Euskirchen; Gebäudereiniger: Dalibor Agatic, Alt-Haarener Str.
91, 52080 Aachen; Daniel-Vasile Bolgovici, Schneidmühle 56, 52222
Stolberg; Nicholas Adebowale Daramola, Alt-Haarener Str. 56, 52080
Aachen; Avdi Iberhysaj, Zülpicher Str. 215, 52349 Düren; Adnan Jajov,
Adalbertsteinweg 263, 52066 Aachen; Sabine Jeroma, Breslauer Str.
34, 52351 Düren; Elisaweta Jung, Walbecker Str. 2, 41812 Erkelenz;
Pelin Kara, Aachener Str. 155, 52499 Baesweiler; Jürgen Knur, Breite
Str. 146, 41836 Hückelhoven; Lambertus Service GmbH, Dinstühlerstr.
33, 41836 Hückelhoven; Daniel Neumann, Römerstr. 54, 52224 Stolberg; Rund ums Haus Service Merzenich UG (haftungsbeschränkt),
Falkenweg 23, 52399 Merzenich; Sabine Eveline Schmitz, Wenauer
Str. 16 a, 52224 Stolberg; Seguro Gebäudemanagement GmbH, Am
Sandberg 18 a, 52355 Düren; Goran Subotic, Vor der Hohe 2, 52156
Monschau; Matthias Wahls, Breslauer Str. 4, 52249 Eschweiler; Marek
Wozniak, Zülpicher Str. 215, 52349 Düren; Maßschneider: Lara
Krewinkel, Dommersbach 15, 53940 Hellenthal; Parkettleger:
Emanuel Demeter, Miesheimer Weg 5, 52351 Düren; Zeljko Kezic,
Bahnhofstr. 27, 52531 Übach-Palenberg; Marius-Nicolae Popa,
Jülicher Str. 25, 52249 Eschweiler; Lilia Schell, Am Kaninsberg 20,
52511 Geilenkirchen; Raumausstatter: Heinz-Richard Franke, Ursulahof 3 a, 52511 Geilenkirchen; Gheorghe Gal, Dürener Str. 64, 52249
Eschweiler; Mona Jabbarnia Wurmbenden 27, 52080 Aachen; Sonja
Lennartz, Zum Belgenbach 14, 52152 Simmerath; Marko Pertz,
Jülicher Str. 191, 52070 Aachen; Jürgen Philipp Schubert, Würselener
Str. 54, 52222 Stolberg; adjou Youssif, Heinrich-Imig-Str. 1, 52249
Eschweiler; Schilder- und Lichtreklamehersteller: Daniel Uwe Goth,
Obersteinstr. 40, 52223 Stolberg; Schuhmacher: Ilhan Gönes,
Klosterstr. 4, 53879 Euskirchen; Textilgestalter: 30x30 e.K., Burtscheider Str. 1, 52064 Aachen; Textilreiniger: Reinigung Sonnenschein UG
(haftungsbeschränkt), Augustinergasse 2, 52062 Aachen; Uhrmacher:
Manfred Heinrich Maria Jacob, Am Heideberg 39, 41844 Wegberg;
Handwerksähnliche Betriebe
Änderungsschneider: Hüseyin Cetince, Münsterstr. 12, 53909
Zülpich; Helena Harder, Wilhelmstr. 21, 53879 Euskirchen; Zinnuriye
Inac, Carolus-Magnus-Str. 33, 52531 Übach-Palenberg; Susanne
Renate Krause, Küppersweg 23, 41844 Wegberg; Bestattungsgewerbe:
Barbara Orlowski, Sandweg 39, 52072 Aachen; Angela SaurenMaihofer, Vennstr. 49, 52224 Stolberg; Bodenleger: Friedrich Kühn,
Auf der Lach 13, 53902 Bad Münstereifel; Tim Lamersdorf, Ulhaus 71,
52379 Langerwehe; Stephan Schmuck, Adalbertsteinweg 130, 52066
Aachen; Salman Sultygov, Nesselrodestr. 7, 53894 Mechernich;
Einbau von genormten Baufertigteilen (z.B. Fenster, Türen, Zargen,
Regale): Cemal Arslan, Josef-Schregel-Str. 47, 52349 Düren; Jürgen
Hansen, Nirmer Str. 10, 52080 Aachen; Henning Hoffmann, Steinkaulstr. 6, 52070 Aachen; Dominik Knops, Michaelstr. 28, 52477
Alsdorf; Akim Merko, Gerbergasse 6, 41836 Hückelhoven; Robert
Panten, Soerser Weg 183, 52070 Aachen; Philipp Retkowski, Linderner Str. 34 b, 41836 Hückelhoven; Ute Schmitz, Dech.-Wolfgarten-Str.
2, 53925 Kall; Marc Schmitz, Tittelsstr. 17 a, 52146 Würselen; SZ
GmbH, Hünefeldstr. 27, 52068 Aachen; Eisenflechter: Mustafe Hajdari,
Eintrachtstr. 13, 52382 Niederzier; Getränkeleitungsreiniger: Annemarie
Schumacher, Malmedyer Str. 33, 52066 Aachen; Holz- und Bautenschutzgewerbe: Robert Bednarczyk u. Adrian Bednarczy, Eibenweg
10, 52080 Aachen; Francisco Jose Benitez, Bendengasse 4, 53879
Euskirchen; FM Facility Management & RealEstate e.K., Mühlenstr.
15, 52382 Niederzier; Rene Kleier, Heerstr. 72, 41836 Hückelhoven;
Juan Pablos Moreno, Bendengasse 4, 53879 Euskirchen; Maurice
Thiede, Im Krähwinkel 58, 52156 Monschau; Kabelverleger im Hochbau: Kazimierz Dudek, Am Mühlenteich 5, 52441 Linnich; Arnes Karic,
Johannstr. 23, 52078 Aachen; Wojciech Pawel Nycz, An der Lochmühle 7, 52379 Langerwehe; Kosmetiker: Jeannette Berretz, Ekkehardstr.
40, 52249 Eschweiler; Anja Diel, Bergstr. 86, 52372 Kreuzau; Daniela
Fahlefeld, Röher Str. 11, 52249 Eschweiler; Daniela Hochgürtel, St.Vither-Str. 4, 53879 Euskirchen; Ursula Knorr, Zum Lerchenfeld 13,
41812 Erkelenz; Claudia Kucharz, Meierskamp 39, 52379 Langerwehe;
Tanja Lorbach, Georgstr. 52, 52353 Düren; Anna Oster, Rinkenbach
14, 53937 Schleiden; Anja Monika Plum, Sandkaulstr. 115, 52062
Aachen; Anna Maria Sophia Rekko, An Dilia 30, 52538 Selfkant;
Claudia Schiffer, Hermann-Löns-Str. 32, 52249 Eschweiler; Metallsägenschärfer: Dominik Jankowski, Krebsgasse 23, 53881 Euskirchen; Metallschleifer und Metallpolierer: Rainer Jaspert, GrubeAlfred-Str. 47, 52353 Düren; Rohr- und Kanalreiniger: Sandra Maria
Krusch-Klein, Raiffeisenstr. 5 a, 53909 Zülpich; Nico Schimkat, Vereinsstr. 7, 52249 Eschweiler;
LÖSCHUNGEN
Löschungen in der Handwerksrolle
Augenoptiker: Reiner Moeres, Augenoptikermeister, von-Coels-Str.
45, 52080 Aachen; Bäcker: Birol UG (haftungsbeschränkt), Hilfarther
Str. 47, 41836 Hückelhoven; Heinrich Kaussen, Bäckermeister, Roermonder Str. 14-16, 52072 Aachen; Dachdecker: Rainer Eßer, Dachdeckermeister, Thumstr. 12, 52372 Kreuzau; G & P Dach- und WandProfi GmbH, Peterstr. 99, 52499 Baesweiler; plus Bedachungen
GmbH, In Houverath 46, 41812 Erkelenz; Dieter Pütz u. Daniel Pütz,
Auf dem Fels 8, 53925 Kall; Wilhelm Michael Schiffers, Dachdeckermeister, Schaufenberg 5, 41849 Wassenberg; Bernd Spahn, Dachdeckermeister, Südstr. 160, 52134 Herzogenrath; Dieter Woll, Bendstr. 55,
52134 Herzogenrath; Elektrotechniker: Dieter Bäuerle, Schossen 13,
Nr. 3 · März 2016
53945 Blankenheim; Elektrotechnik Schell GmbH, Rothe Gasse 8,
52224 Stolberg; Franz Göbbels, Engelbertstr. 106, 52078 Aachen;
Heiko Hegger Elektro GmbH, Falkenbergstr. 12, 53919 Weilerswist;
Ing. Kurt Donath, Schweißtechnischer Fachgroßhandel Inh. Wolfgang Donath, In der Krause 45, 52249 Eschweiler; Muammer Kava,
Alte Schule 7, 41836 Hückelhoven; Friedel Gottfried Leisten, Elektroinstallateurmeister, Alexanderstr. 12, 52353 Düren; Stefan Lethert,
Elektroinstallateurmeister, Breitestr. 10, 53902 Bad Münstereifel;
Meicon e.K., Buschstr. 30, 52078 Aachen; Ömer Özcan, Elektrotechnikermeister, Brückenstr. 3, 52351 Düren; P-E-T- Elektrotechnik GmbH,
Paulisweg 23, 52525 Waldfeucht; Leonhard Rücker, Elektroinstallateurmeister, Burgstr. 32, 52457 Aldenhoven; Andreas Ruge, Lontzenweg
75, 52078 Aachen; Heinrich Udo Schmitz, Elektroinstallateurmeister,
Heiderstr. 77, 41844 Wegberg; SICOM GmbH & Co. KG, Myhler Str. 83,
41836 Hückelhoven; Feinwerkmechaniker: Timo Hufschmidt u.
Christoph Wiesen, Glashüttenstr. 1, 53937 Schleiden; Fleischer:
Reiner Kirschfink, Fleischermeister, Monschauer Str. 26, 52156 Monschau; Friseur: Jadranka Bulut-Hodzic, Eisenbahnstr. 1-3, 52222 Stolberg; Anastasia Jennifer D'Aleo, Friseurmeisterin, Kölner Str. 41 a,
53902 Bad Münstereifel; Ursel Delzepich, Kurt-Schumacher-Str. 3,
52224 Stolberg; Pascal Dickmeis u. Myriam Nowak, Kölner Str. 30,
41812 Erkelenz; Tanja Frantzen, Friseurmeisterin, Hubert-Spickernagel-Str. 35, 52080 Aachen; Snezana Friebe, Kapellenstr. 4, 53879 Euskirchen; Brunhilde Holzapfel, Friseurmeisterin, St.-Hubertus-Weg 1 a,
53909 Zülpich; Theo Lambertz, Hermann-Josef-Gormanns-Str. 9,
41812 Erkelenz; Rosemarie Lauscher, Rurberger Str. 9, 52152 Simmerath; Kordula Lauterbach-Gelhardt, Friseurmeisterin, Große Rurstr. 5,
52428 Jülich; Andrea Lopez-Burgos, Friseurmeisterin, Am Bongartzhof
3, 52441 Linnich; Hatice Musli, Oppenerstr. 1 g, 52146 Würselen;
Walter Peters u. Alexandra Gack, Löffelstr. 19, 52499 Baesweiler;
Brigitte Pötzscher-Rövenich, Friseurmeisterin, Römerstr. 8, 52399
Merzenich; Abdul Kader Shamaldin, Josef-Schregel-Str. 47, 52349
Düren; Informationstechniker: Gerhard Freh, Radio- u. Fernsehtechnikermeister, Bergstr. 14 e, 52134 Herzogenrath; Hans-Peter Hansen,
Wurmstr. 14, 52531 Übach-Palenberg; Dieter Wilhelm Happe,
Amandusstr. 14 A, 52391 Vettweiß; Installateur und Heizungsbauer:
Hans Barthels, Zentralheizungs- u. Lüftungsbauer- u. Gas- u. Wasserinstallateurmeister, Antoniusstr. 7, 52428 Jülich; H. u. L. May OHG,
Trierer Str. 56 - 60, 52078 Aachen; Bettina Henk, Gewerbegebiet Zingsheim-Süd 35, 53947 Nettersheim; HSO Heizung Sanitär Objektservice e.K., Eberburgweg 19, 52076 Aachen; Küpper + Hoffmann
oHG, Medardusstr. 100, 53881 Euskirchen; Burkhard Lehmann, Alte
Gasse 10, 53947 Nettersheim; Lenzen Wärmetechnik GmbH,
Lindenstr. 94 a, 53945 Blankenheim; Holger Menne, Eifelstr. 13, 52385
Nideggen; Henner Schmidt, Zingsheimer Str. 4, 53947 Nettersheim;
Klempner: BAMA-Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt),
Schilderstr. 5, 52080 Aachen; Kraftfahrzeugtechniker: Autohaus
Fromme GmbH, Am langen Graben 29, 52353 Düren; K & K Autohaus
+ Bikershop GmbH, Industriestr. 54, 52525 Heinsberg; Mirzet Mulic,
Kfz.-Technikermeister, Elsassstr. 131, 52068 Aachen; Heinz-Georg
Overbeck, Hauptstr. 2, 41812 Erkelenz; Heinz-Josef Pitz, Kfz.-Mechanikermeister, Schellerweg 130, 52223 Stolberg; Marek Romaniuk,
Karl-Arnold-Str. 148, 52511 Geilenkirchen; Schiffgens-Wehner GmbH,
Sandberg 79, 52525 Heinsberg; Paul Schmidt u. Sezai Ertogan,
Werner-von-Siemens-Str. 1, 52499 Baesweiler; Guido Singer u.
Manfred Wacht, Honigmannstr. 5, 52146 Würselen; Denys Tessmann,
Kfz.-Technikermeister, Lovegasse 12, 53894 Mechernich; Vergölst
GmbH, Aachener Str. 75, 41812 Erkelenz; Maler und Lackierer: Erich
Baars, Brühlstr. 43, 52080 Aachen; IsoPearls UG (haftungsbeschränkt), Bergstr. 4, 52525 Waldfeucht; Ralf Justen, Maler- u.
Lackierermeister, Thomashofstr. 8, 52070 Aachen; Michael
Kampermann, Maarweg 19, 53919 Weilerswist; Hans-Peter Maaßen,
Maler- u. Lackierermeister, Kämpchen 14, 52538 Selfkant; Klaus-Dieter
Ratay, Am Mausberg 10, 52511 Geilenkirchen; Toni Rohmen, Malerund Lackierermeister, Hubertushöhe 7, 41812 Erkelenz; Hubert
Schückens, Maler- u. Lackierermeister, Brabanter Str. 50, 52525 Waldfeucht; Maurer und Betonbauer: Zeljko Brasnic, Johann-Strauss-Str.
2 a, 52499 Baesweiler; ElGoBau GmbH, Erpen 27, 52525 Heinsberg;
Garten und Bau Jürgen Ruers GmbH, Bocksberg 4, 52538 Selfkant;
Hans-Jürgen Grobecker, In der kleinen Otterbach 4, 53902 Bad
Münstereifel; HoMe Bau GmbH, Diamantstr. 16, 53881 Euskirchen;
Waldemar Matern u. Vladimir Kotlar, Oststr. 15 a, 41849 Wassenberg;
Metallbauer: Robert Bartz, Schlosser- u. Schmiedemeister, Brückstr.
84, 52080 Aachen; Thomas Ederer u. Volker Winkler, Zum Laufenburgblick 11, 52379 Langerwehe; Fenster u. Metallbau Schain GmbH,
Maarweg 14, 52379 Langerwehe; Josef Schmitz GmbH & Co KG,
Prümer Str. 39, 53940 Hellenthal; Kurt Nießen, Schartstr. 29, 52224
Stolberg; Harald Oberst, Annastr. 1, 41836 Hückelhoven; Björn Olfs,
Metallbauermeister, Bahnhofstr. 40, 52388 Nörvenich; Frank Herbert
Sadzik, Metallbauermeister, Bierstrauch 51, 52076 Aachen; Orthopädieschuhmacher: Heinz Kell, Orthopädieschuhmachermeister,
Bundesstr. 36, 52159 Roetgen; Udo Schürkens, Orthopädieschuhmachermeister, Kirchrather Str. 63, 52134 Herzogenrath; Straßenbauer:
Uwe Josef Schmitz, Landauerweg 7, 52382 Niederzier; Zimmermann
Tiefbau GmbH, Freunder Weg 90, 52068 Aachen; Stuckateur:
Vjaceslav Korol, Stuckateurmeister, Schibsler Weg 15, 41836 Hückelhoven; Helmut Macherey, Philippusstr. 32, 52428 Jülich; Tischler:
Alexander Frenken, Stiegel 15, 52525 Heinsberg; Jean Geratz,
Tischlermeister, Schüllsmühle 7, 52353 Düren; Franz Josef Giesen,
Tischlermeister, Gillrather Str. 24, 52525 Heinsberg; Jörg Hannemann,
Tischlermeister, Stolberger Str. 73, 52068 Aachen; Theodor Kind,
Tischlermeister, Lousbergstr. 4, 52072 Aachen; Tobias Richter, AlbertEinstein-Str. 113, 52076 Aachen; Erich Wilden, Tischlermeister, Vennhorn 5, 52159 Roetgen; Zahntechniker: Dieter Karl Herren,
Bicherouxstr. 17, 52134 Herzogenrath; Michael Knur, Zahntechnikermeister, Sibertstr. 8 a, 52525 Heinsberg; Norbert Pingen, Zahntechnikermeister, Stefanstr. 16, 52223 Stolberg; Zimmerer: Dirk
Meurer, Zimmerermeister, An der Trift 40, 53909 Zülpich; Zweiradmechaniker: Sebastian Böckem u. Michael Krings, Friedrichstr. 2,
52146 Würselen;
Nr. 3 · März 2016
MITTEILUNGEN DER HWK AACHEN
Zulassungsfreie Handwerke
Behälter- und Apparatebauer: Nicole Margarete Schubert, Hubertusstr. 34, 52428 Jülich; Estrichleger: Tuncher Emin, Lüssemer Str. 32,
53909 Zülpich; Rasim Fedaim, Lüssemer Str. 32, 53909 Zülpich; Kenan
Yusein, Lüssemer Str. 32, 53909 Zülpich; Fliesen-, Platten- und
Mosaikleger: Ionut-Claudiu Bucur, Olefstr. 50, 52353 Düren; Michael
Gester, Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister, Hasenwaldstr. 3,
52072 Aachen; Slawomir Miroslaw Golan, Rurstr. 87, 52349 Düren;
Gerhard Herold, Fliesen-,Platten-u. Mosaiklegermeister, Dr.-BäumkerStr. 13, 41836 Hückelhoven; Ercan Kara, Mittelstr. 90, 52222 Stolberg;
Franz Xaver Körber, Falkenweg 6, 53881 Euskirchen; Lucjan Wojciech
Kumosz, Napoleonsberg 186, 52076 Aachen; Paul-Alexandru Lana,
Tivolistr. 91, 52349 Düren; Lukasz Damian Lipka, Zum Eichbaum 5,
53909 Zülpich; Lukasz Adam Mirecki, Bahnhofstr. 43, 41844 Wegberg;
Patric Mödder, Hohe Str. 13, 52445 Titz; Marius-Florin Mutrescu,
Blücherplatz 28, 52068 Aachen; Pawel Przybyl, Hüttenstr. 61, 52068
Aachen; Angelika Margarete Reiners, Hochstr. 90, 52525 Heinsberg;
Christoph Roßbroich, Paul-Schaaff-Str. 34, 52385 Nideggen; Mariusz
Ruszkiewicz, Peilsgasse 17, 52249 Eschweiler; Sigismund Schoenen,
Eldorfer Str. 2, 53945 Blankenheim; Constantin-Cristian Stefan,
Hauptstr. 50, 52134 Herzogenrath; Mateusz Suder, Josef-Schregel-Str.
52, 52349 Düren; Pascal Van de Wetering, Landstr. 1, 52525 Waldfeucht; Frank Wassong, Marienplatz 7, 53945 Blankenheim; Valentin
Wiebe, Katharinenstr. 6, 52388 Nörvenich; Rafal Wozniak, Prämienstr.
36, 52445 Titz; Fotograf: Frank Heinen, Fotografenmeister, Bahnhofstr. 42, 52382 Niederzier; Katarzyna Münster, Hohenstaufenallee
26, 52064 Aachen; Dennis Patrick Owens, Dorfstr. 54, 52538 Gangelt;
Jürgen Vogt, Otto-Brenner-Str. 4, 52353 Düren; Gebäudereiniger:
Heike Graf, Irisstr. 17, 52134 Herzogenrath; GSB Gebäudeservice
Berwe UG (haftungsbeschränkt), Römerstr. 5, 52388 Nörvenich;
Jürgen Knur u. Patrick Ruhnau, Kleiststr. 59, 41836 Hückelhoven;
Tomasz Konrad Korba, Phönixstr. 18, 52249 Eschweiler; David Kotter,
Floisdorfer Str. 18, 53909 Zülpich; Brigitte Katharina Lauk, Auf der
Schanz 11, 53940 Hellenthal; Ahmet Sacu, Prämienstr. 98 a, 52223
Stolberg; Seconal GmbH, Weierstr. 43, 52349 Düren; Andrzej Leszek
Szczurek, Phönixstr. 18, 52249 Eschweiler; Martina Wulf, Zum Neffelbach 14, 52391 Vettweiß; Gold- und Silberschmiede: Daniela Fuchs,
Gold- u. Silberschmiedemeisterin, Vogelsangstr. 51, 52159 Roetgen;
Anna Izabela Jäger, Berliner Str. 30, 53879 Euskirchen; Maßschneider:
Gabriele Fichtner, Krewinkeler Str. 39, 52224 Stolberg; Müller: Karker
Mühle Hans-Josef Tissen e.K., Mühlenstr. 2, 52525 Heinsberg; Raumausstatter: Axel Buderbach, Firmenicher Str. 37, 53894 Mechernich;
Constantin Ciochinda u. Victor Turcu, Auf der Mühle 4, 52222
Stolberg; Ion Christian Cocora, Jüderstr. 13 a, 52134 Herzogenrath;
Fred Gerd Luhnen, Waldfeuchter Str. 292, 52525 Heinsberg; Sebastian
Peter Thomas Stabler u. Michael Winkler, Pöttgenstr. 8, 52134 Herzogenrath; Schilder- und Lichtreklamehersteller: Ingo Mike Baske,
Rosenweg 46, 52531 Übach-Palenberg; Michael Betz u. Sascha Betz,
Dingbuchstr. 13, 52441 Linnich; Schuhmacher: Ali Ihsan Güven,
Klosterstr. 4, 53879 Euskirchen;
Handwerksähnliche Betriebe
Änderungsschneider: Maria Düren, Töpferstr. 37, 52441 Linnich;
Sergej Harder, Wilhelmstr. 21, 53879 Euskirchen; Marta Jolanta
Wazna, Garsbeck 53, 41836 Hückelhoven; Ausführung einfacher
Schuhreparaturen: Peter-Josef Brings, Zehntstr. 3, 41812 Erkelenz;
Kürsat Yesiler, Rurbenden 2, im toom-Markt, 52382 Niederzier;
Bestattungsgewerbe: Karl-Josef Dick, Pierer Str. 12, 52379 Langerwehe; Karl-Heinz Sauren, Vennstr. 49, 52224 Stolberg; Bodenleger:
Georg Jakob Göbbels, Kirchrather Str. 5 b, 52134 Herzogenrath; Ilona
Häcker, Stockemer Str. 66, 52223 Stolberg; Theresita Klos-Müllejans,
Schützheide 55, 52223 Stolberg; Rosen Mitev, Rathausstr. 72, 52222
Stolberg; Patrick van Hasselt, Krefelder Str. 140, 52146 Würselen;
Christian Zepp, Heerstr. 45, 52538 Selfkant; Einbau von genormten
Baufertigteilen (z.B. Fenster, Türen, Zargen, Regale): Josef Breuer,
Ahremer Gasse 3, 52388 Nörvenich; Thomas Eßer, Nobisstr. 7, 53881
SEITE 27
Euskirchen; Michael Kroll, Kirchfeld 1, 52531 Übach-Palenberg; Andre
Kurth, Arnoldsweilerweg 118, 52353 Düren; Sven Mertens, Neuhofer
Str. 21 a, 53945 Blankenheim; Friedrich Miller, Sandstr. 77, 41849 Wassenberg; Krzysztof Nowak, Am Sandberg 21, 52355 Düren; Waldemar
Pilot, Brückenstr. 34, 52379 Langerwehe; Schroeder UG (haftungsbeschränkt), In den Brüchen 26, 52152 Simmerath; Udo Hermann
Schumacher, Am Himmelsgarten 11, 53881 Euskirchen; Helge
Sommer, Roermonder Str. 298, 52072 Aachen; Istvan Toth, Waldstr. 20,
52441 Linnich; Gabriele van Hüth, Mittelstr. 4 a, 53945 Blankenheim;
Fuger: Hannelore Kordt, Heerstr. 36, 41836 Hückelhoven; Getränkeleitungsreiniger: Paul Bordahn, Zum Schlackenberg 7, 52511 Geilenkirchen; Holz- und Bautenschutzgewerbe: Moritz Bauten, Trierer Str.
866, 52078 Aachen; Norbert Hubert Bergstein, Altenburger Str. 31 a,
52428 Jülich; Ludwig Drude, Waldorfstr. 4, 53945 Blankenheim; Adam
Kaminski, Kapellenstr. 15, 53879 Euskirchen; Karl Menten, Gutenbergstr. 9, 52249 Eschweiler; Ingo Reitz, Robert-Koch-Str. 23, 52066
Aachen; Thomas Schlauch, Schillerstr. 22, 52441 Linnich; Manfred
Wiedemann, Ulmenweg 30, 52428 Jülich; Tim Wilke, Hochstr. 21,
52078 Aachen; Kabelverleger im Hochbau: Johann Felde, Zollhausstr.
41, 52353 Düren; Kosmetiker: Ute Born, Keltenring 65 a, 53879 Euskirchen; Marjana Forciniti, Alte Landstr. 64, 52525 Heinsberg; Martina
Gottschalk, Geschw.-Scholl-Str. 48, 52499 Baesweiler; Renate Götz,
Hochstr. 62, 53879 Euskirchen; Meike Alina Jankowski, Brassertstr. 3,
52477 Alsdorf; Eun Ju Jeong, Adenauerallee 175, 52066 Aachen;
Nadine Krimp, Prämienstr. 55, 52477 Alsdorf; Marina Schick,
Wilhelmstr. 10-12, 53879 Euskirchen; Isabella Jennifer Tamara
Schöller, Lerchenweg 40, 52078 Aachen; Christina Völl, Hatzevenn 2,
52156 Monschau; Tanja Waldhoff, Wurmstr. 75, 52525 Heinsberg;
Annegret Zaun, Albert-Schweitzer-Str. 12, 53879 Euskirchen; Metallsägenschärfer: Eugen Jankowski, Krebsgasse 23, 53881 Euskirchen;
Rohr- und Kanalreiniger: Abwassertechnik Dennis Braun UG
(haftungsbeschränkt), Am Langen Graben 10, 52353 Düren;
Thorsten Kemmerer, Otto-Suhr-Str. 3, 52355 Düren; Christian-Ernst
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Die redaktionellen Schwerpunktthemen 2016
04/16 Recht & Steuern; Reiseziele
05/16 Rund um den Bau; Gewerbeflächen & Immobilien
06/16 Rund ums Auto; Gebäudesanierung & Klimatechnik;
Gesundheitstipps; CHIO Aachen 2016
07/16 Strom fürs Handwerk; Makler; Berufsbekleidung & Arbeitsschutz
08/16 Energieeffizienz; Rund um den Bau; Unternehmensnachfolge & -gründung
09/16 Rund ums Auto; Gesundheitstipps; Versicherungen
10/16 Denkmalpflege & Bestandserhaltung; Entsorgung & Recycling;
Gewerbeflächen & Immobilien
11/16 Recht & Steuern; Mit Energie in den Winter; Innovative Heiztechniken
12/16 Rund ums Auto; Messen 2017; Gesundheitstipps; Chronik 2016
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Nr. 3 · März 2016
SITZEN IM SUERMONDT
Studierende der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg entwerfen Möbel für das Suermondt-Ludwig-Museum
Aa c h e n . 23 Studierende der Akademie für Handwerksdesign der Handwerkskammer Aachen haben 31
Sitzmöbel für sieben Ausstellungsräume des Suermondt-LudwigMuseums in Aachen entworfen –
unter der Leitung von Professor
Edward Zoworka und in enger
Zusammenarbeit mit Michael Rief,
dem Kustos der Städtischen Sammlungen.
Die Entwürfe werden bis zum
29. Mai in einer Ausstellung im
Kupferstichkabinett des SuermondtLudwig-Museums gezeigt. Das
Spannende: Eine 13-köpfige Fachjury hat sieben dieser Entwürfe zur
Realisierung ausgewählt. Ein Sockelbetrag dafür steht laut Michael
Rief zur Verfügung, aber um eine
Umsetzung, mit der Betriebe aus der
Region beauftragt würden, zu
realisieren, sind Sponsoren gefragt.
Sitzkomfort und Robustheit
Im
Rahmen
eines
Semesterprojektes unter der Leitung von
Professor Edward Zoworka haben
sich die Studierenden mit der Frage
beschäftigt, welche Möbel in
den bauhistorischen Kontext des
Museums, ein Stadtpalais aus dem
19. Jahrhundert, passen könnten –
Felix Altenrath
Elias Gonzales
Alexander Neumeier
Milosch Peters
Anja Reimann
Eröffnung: Dr. Petronella Prottung (l.), Leiterin der Akademie für Handwerksdesign Gut
Rosenberg, lobte die Zusammenarbeit von Akademie und Museum.
Foto: Doris Kinkel
unter der Maßgabe, eine eigenständige Intervention zu formulieren,
ohne dabei den musealen Raum zu
durchkreuzen. Unter anderem sollten
folgende Kriterien berücksichtigt
werden: Sitzkomfort, Einhaltung von
feuerpolizeilichen Auflagen bei der
Materialauswahl, Stabilität, Robustheit, Nachhaltigkeit, Größe, Form
und Farben im Verhältnis zum Raum
und den ausgestellten Kunstwerken.
Eine technische Herausforderung
bestand in der Integration von
Heizkörpern, die sich im Zentrum
der jeweiligen Ausstellungsräume
befinden. Die technische und ästhetische Komplexität des Projektes
ermöglichte den Studierenden eine
intensive Entwurfserfahrung. Die
sieben Arbeiten, die bis Ende dieses
Jahres umgesetzt werden sollen,
würdigte die Fachjury unter der
Leitung von Edward Zoworka,
Michael Rief und der Akademieleiterin Dr. Petronella Prottung als „hervorragende technische und ästhetische Lösungen, die sensibel auf den
bauhistorischen Kontext eingehen“.
„Meisterwerke“
Die Ergebnisse dieser erstmaligen
Zusammenarbeit – sicherlich nicht
die letzte, wie Museums- und Akademieleitung bei der Ausstellungseröffnung verrieten – können sich wirklich
sehen lassen und stehen als Kunststücke für sich. „Es sind Meisterwerke des zeitgenössischen Designs“,
lobte Restaurator Michael Rief.
Bei der Erstellung dieser Meisterwerk-Entwürfe haben die jungen
Designer stets die kunsthistorischen
Einbauten berücksichtigt, wie Studentensprecher Matthias Erkelenz
betonte. „Trotzdem haben wir
moderne Aspekte hereingebracht, da
kann man auch mal was wagen“,
fügte er hinzu.
Und so finden sich unter den
Entwürfen die unterschiedlichsten
Formen und Materialien. Die Farben
Rot und Blau kombiniert mit Schwarz
finden sich am häufigsten wider in
den Sitzmöbeln, passend zu den
sieben Räumen des Museums. Die
Entwürfe sehen runde, eckige, puristische oder wuchtige Umsetzungen
vor, mal sind die Heizkörper versteckt, mal werden sie bewusst in
den Fokus gerückt. „Die Sitzmöbel
sind sehr robust, aber auch rasch
zerlegbar, wenn man an die Heizkörper gelangen muss“, erklärte Rief.
Viel Zeit investiert
„Wir haben einfach drauflos gelegt“,
brachte Studentin Anja Reimann das
Projekt auf den Punkt. In der Gruppe
seien viele Tischler vertreten, „da war
es umso weniger ein Problem, uns
darauf einzulassen. Auch die Heizkörper waren kein Thema“, so die
Tischlerin, die im 3. Semester Handwerksdesign an der Akademie Gut
Rosenberg studiert. So einfach, wie
sich das anhört, war es natürlich
nicht. Die jungen Frauen und Männer
haben viel Zeit in das Projekt
investiert, waren mehrere Male im
Museum. Anja Reimanns Entwurf
zeigt ein Möbelstück aus massiven
Kirschholzplatten und roten Samtpolstern. Die Armlehnen, die in
Schneckenform enden, orientieren
sich am 19. Jahrhundert. Das ist
aber auch schon der einzige Schnörkel, es herrschen sonst eher gerade
Linien vor. „Ich habe bewusst diesen
Gegensatz aus Moderne und den
Schnecken und Polstern, die an das
19. Jahrhundert erinnern, gewählt.
Jasmin Schulz
Tobias Thoenissen
DIE SIEGER
Felix Altenrath, 5. Semester
geb. am 30.11.1988,Würselen
2010-2013: Ausbildung zum Tischler
2013:
Studienbeginn
an
der
Akademie für Handwerksdesign Gut
Rosenberg
Elias José Gonzalez Jurado, 5. Semester
geb. am 15.10.1988 in Stolberg
2011-2013: Ausbildung zum Maler
und Lackierer
2013:
Studienbeginn
an
der
Akademie für Handwerksdesign Gut
Rosenberg
Alexander Neumeier, 5. Semester
geb. am 27.09.1989 in Memmingen
2007: Mittlere Reife
2007-2010: Ausbildung zum Tischler
2010-2013: Geselle
2013:
Studienbeginn
an
der
Akademie für Handwerksdesign Gut
Rosenberg
Milosch Peters, 3. Semester
geb. am 11.05.1990 in Aachen
2006-2009: Abschluss Fachhochschulreife, Schwerpunkt Gestaltung
2009-2012: Ausbildung zum Tischler
2012-2013: angestellt als Tischler
2014:
Studienbeginn
an
der
Akademie für Handwerksdesign Gut
Rosenberg
So gliedert es sich optimal in das
Museum ein“, so die Aachenerin.
„Das Suermondt Ludwig ist ein
großartiges Museum, und für uns
war es eine einmalige Chance“, lobte
Professor Edward Zoworka und hob
in diesem Zusammenhang die sehr
gut funktionierende Zusammenarbeit
aller Beteiligten hervor. „Es war ein
tolles Projekt für uns und unsere
Studenten. Alle hier gezeigten Ent-
Anja Reimann, 3. Semester
geb. am 17.04.1992 in Aachen
2011: Abitur
2011-2014: Ausbildung zur Tischlerin
2014: Studienbeginn an der
Akademie für Handwerksdesign Gut
Rosenberg
Jasmin Schulz, 5. Semester
geb. am 1.4.1990
2010-2013: Ausbildung zur Glasveredlerin im Fachbereich Kantenund Flächenveredlung an der Glasfachschule Rheinbach
2013: Studienbeginn an der
Akademie für Handwerksdesign Gut
Rosenberg
Tobias Thönißen, 5. Semester
geb. am 13.04.1993 in Aachen
2009-2012: Ausbildung zum Tischler
2013: Studienbeginn an der
Akademie für Handwerksdesign Gut
Rosenberg
INFO
Ausstellung im Kupferstichkabinett: „Neue Sitzmöbel für das
Suermondt-Ludwig-Museum“
bis 29. Mai
Wilhelmstraße 18, Aachen,
☎ 0241-479 80 40, @ [email protected]
würfe sind meisterhaft, deswegen ist
es ungeheuer schwergefallen, uns für
sieben Sieger-Entwürfe zu entscheiden“, sagte Dr. Petronella Prottung.
Und Rief ergänzte: „Wir hoffen, dass
wir alle sieben Entwürfe umsetzen
können!“ Betriebe und/oder Sponsoren mögen sich melden.
www.suermondt-ludwig-museum.de
www.gut-rosenberg.de