Gemeindebrief - Kirche Chemnitz

GEMEINDEBRIEF
der Kirchgemeinden Einsiedel und Reichenhain
mit Berbisdorf und Erfenschlag
Ausgabe April / Mai 2016
Auf ein Wort
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Liebe Gemeindeglieder!
Und sie kennen ihn. Nur in seiner Nähe fühlen sie sich wirklich sicher. Sie sind dann deutlich entspannter, wenn der Hirte wie-­‐
der bei der Herde ist. Sogar das Hick-­‐Hack von Schafen, die sich gegenseitig nicht ausstehen können, kommt zu einem Ende, sobald der Hirte auftaucht. Einmal im Jahr begehen wir den „Hirten-­‐
sonntag“. Der zweite Sonntag nach Ostern trägt diesen Namen. Dann ist Gelegenheit, Jesus als unseren Guten Hirten in den Blick zu nehmen. In der Bibel erzählen uns ja verschiedene Bilder und Vergleiche davon, wer Jesus für uns ist. Besonders das Bild des Guten Hirten zeigt uns Jesus als den, der sich um uns kümmert, der jeden ein-­‐
zelnen kennt und der uns gibt, was wir brauchen. Bei ihm können wir entspannt und geborgen sein. Seine Nähe lässt uns auch friedlicher miteinander umgehen. Jesus setzt sein Leben für uns ein; er stirbt am Kreuz für uns und macht für uns so den Weg frei zu dem Leben, das mit dem Tod nicht endet. Seine Liebe und Treue ist grö-­‐
ßer als alle Mächte des Hasses und der Finsternis. Er gleicht dabei einem Hirten, der seine Tiere gegen übermächtige Raub-­‐
tiere verteidigt. Wie gut, dass wir einen solchen Hirten haben. An IHM können wir uns orientieren, IHM dürfen wir vertrauen – gerade auch dann, wenn der Weg (per-­‐
sönlich oder auch für unser Volk) durch ein dunkles Tal führt. Ich grüße Sie ganz herzlich, auch im Namen der Mitarbeiter und Kirchenvorsteher, Dieser Anblick ist selten geworden: Fried-­‐
lich grasen die Schafe. Die Sonne scheint. Futter ist genug vorhanden. Dicht ge-­‐
drängt stehen sie beieinander. Die Nähe der anderen tut ihnen gut. Sie brauchen einander, dennoch gibt es auch unter Schafen immer wieder Rangkämpfe: das übliche Hick-­‐Hack, bei dem abgeklärt wird, wer wem das frischere Grün und die erle-­‐
seneren Kräuter überlassen muss. Sind wir Menschen manchmal vielleicht doch ein wenig so wie sie? Ein Hirte ist nicht zu sehen. Ist er es, der das Foto schießt? Hat er sich davon gemacht? – Auf die Dauer kommen die Schafe nicht ohne den Menschen aus. Einer muss da sein, der sich um ihr Futter kümmert. Er legt Weideflächen an oder nutzt vorhandene frei verfügbare Wiesen. Er weiß, wann es Zeit für die Sommerweiden ist und wann die geschützteren Tallagen aufgesucht werden müssen. Er erkennt giftige Pflan-­‐
zen, von denen er besonders die Lämmer fernhalten muss. Er sucht Wasserstellen mit klarem Wasser. Er bekämpft Parasiten, Flöhe und Zecken, pflegt die Klauen, be-­‐
handelt Krankheiten. Er nimmt die Schur vor. Er sorgt sich um die Sicherheit seiner Tiere, trifft Abwehrmaßnahmen gegen Wolf oder Bär und bewahrt die Tiere vor dem Absturz an der Felswand. Er geht den Schafen nach, die sich von der Herde abge-­‐
setzt haben. Er richtet die Tiere auf, die von selbst nicht mehr auf die Beine kommen. Ein guter Hirte kennt jedes seiner Tiere. Ihr Pfarrer Johannes Dziubek Gott spricht: Ich will euch trösten, wie eine Mutter tröstet. Jesaja 66, 13 -­‐ Jahreslosung 2016 Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016
Gottesdienstkalender
27. März Osterfest 3 Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offenbarung 1,18 Einsiedel 6.00 Uhr Auferstehungsandacht, ab 7.00 Uhr Osterfrühstück im Kantorat Berbisdorf 10.00 Uhr Festlicher Ostergottesdienst, mit Bastelangebot für die Kinder Reichenhain 1o.00 Uhr Familiengottesdienst mit Rebecca Nitzsche Kollekten für die Jugendarbeit der Landeskirche (1/3 verbleibt in der Kirchgemeinde) 28. März Ostermontag Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offenbarung 1,18 Einsiedel 10.00 Uhr Gottesdienst mit Leonore Stoll, mit Lobpreis und Kindergottesdienst Kollekte für die eigene Kirchgemeinden 3. April Quasimodogeniti1. Sonntag nach Ostern Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. 1. Petrus 1,3 Reichenhain 10.00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Jo-­‐
hannes Schädlich 14.00 Uhr Emmausweg – ein geistlicher Osterspaziergang mit anschließendem Kaffeetrinken, mehr Infos siehe Seite 15 Kollekten für die eigenen Kirchgemeinden 10. April Miserikordias Domini 2. Sonntag nach Ostern Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. Johannes 10, 11.27–28 Einsiedel 10.00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation, mit Lobpreismusik und Kindergottesdienst Reichenhain 10.00 Uhr Gottesdienst mit Heiligem Abend-­‐
mahl, mit Pfarrer Schirrmeister Kollekten für die Posaunenmission und Evangelisation Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016 Gottesdienstkalender
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17. April Jubilate 3. Sonntag nach Ostern Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Korinther 5, 17 20. April, Mi Reichenhain 16.00 Uhr und 19.30 Uhr Kino in der Kirche, Infos siehe S. 19 24. April Kantate 4. Sonntag nach Ostern Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1 Einsiedel 10.00 Uhr Singe-­‐Gottesdienst, mit Kindergottesdienst Reichenhain 16.00 Uhr Singe-­‐Gottesdienst Kollekten für die Kirchenmusik 30. April, Sa Berbisdorf 18.00 Uhr Musik zum Wochenausklang mit dem Flötenkreis 1. Mai Rogate 5. Sonntag nach Ostern Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Psalm 66, 20 Einsiedel 10.00 Uhr Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl und Kindergottesdienst, mit Christiane Escher Reichenhain 10.00 Uhr Jubelkonfirmation Kollekten für die eigenen Kirchgemeinden 5. Mai Donnerstag Christi Himmel-­‐
fahrt Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. Johannes 12, 32 Berbisdorf 10.00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst, mit Kindergottesdienst Kollekte für die Weltmission 8. Mai Exaudi 6. Sonntag nach Ostern Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. Johannes 12, 32 Berbisdorf 10.00 Uhr Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl und Kindergottesdienst, mit Pfr. Schirrmeister Reichenhain 10.00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation, mit Kindergottesdienst Kollekten für die eigenen Kirchgemeinden Einsiedel 10.00 Uhr Jubelkonfirmation, mit Kindergottesdienst Kollekten für die eigenen Kirchgemeinden Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016
Gottesdienstkalender 5 15. Mai Pfingstfest Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Sacharja 4,6 Einsiedel 10.00 Uhr Festlicher Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl Berbisdorf 8.30 Uhr Festlicher Gottesdienst Reichenhain 10.00 Uhr Festlicher Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl, mit Christiane Escher Kollekten für die eigenen Kirchgemeinden 16. Mai Pfingstmontag Einsiedel 10.00 Uhr Gemeinsamer Waldgottesdienst am Wassertretbecken in Einsiedel, mit Kindergottesdienst Kollekte für die Diakonie Deutschland – Evangelischen Bundesverband
22. Mai Trinitatis Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll. Jesaja 6,3 Einsiedel 10.00 Uhr Gottesdienst, mit Lobpreismusik, mit Segnungsangebot und Kindergottesdienst, anschließend Kirchenkaffee Reichenhain 8.30 Uhr Gottesdienst Kollekten für die eigenen Kirchgemeinden 28. Mai, Sa. Berbisdorf 18.00 Uhr Musik zum Wochenausklang – Orgel und Trompete mit Jonas und Helmut Otte 29. Mai 1. Sonntag nach Trinitatis Christus sprich zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. Lukas 10,16 Berbisdorf 10.00 Uhr Gottesdienst mit Heiligem Abend-­‐
mahl, mit Kindergottesdienst Reichenhain 10.00 Uhr Gottesdienst mit Steffen und Angela Müller, mit Kindergottesdienst Kollekte für die Kongress-­‐ und Kirchentagsarbeit in Sachsen – Erwachsenenbildung 5. Juni 2. Sonntag nach Trinitatis Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11,28 Reichenhain 10.00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Christiane Escher Kollekten für die eigenen Kirchgemeinden
Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016 6
Gemeindeveranstaltungen in Reichenhain Seniorentreff: Donnerstag, 21. April und 19. Mai, 14.30 Uhr Bibelgesprächskreis: Donnerstag, 21. April und 19. Mai, 19.45 Uhr Treffpunkt 102: Mittwoch, 20. April (Kino in der Kirche) Donnerstag, 12. Mai, 19.30 Uhr
Kirchenvorstand: Donnerstag, 7. April, Mittwoch, 11. Mai, Donnerstag, 2. Juni, jeweils 19.30 Uhr Christenlehre: (1.-­‐2. Klasse) mittwochs, 14.45 -­‐ 15.45 Uhr Hortkinder können 14.30 Uhr im Hort abgeholt werden, aber nur, wenn Sie im Hort und im Pfarr-­‐
amt Bescheid gegeben haben. Christenlehre: (3.-­‐4. Klasse) mittwochs, 16.00 -­‐ 17.00 Uhr Christenlehre: (5.-­‐6. Klasse) mittwochs, 17.15 -­‐ 18.15 Uhr Konfirmanden Kl. 7 und 8: dienstags, 16.30 Uhr Junge Gemeinde: montags, 18.30 Uhr Flötenkreis: (in Einsiedel) mittwochs, 17.00 bis 18.00 Uhr Mitteilungen Grabsteinkontrolle in unseren Gemeinden Am Freitag, 8. April, ab 8.00 Uhr auf dem Berbisdorfer und ab 9.00 Uhr auf dem Einsiedeler Friedhof sowie Dienstag, 12. April, ab 9.00 Uhr auf dem Reichenhainer Friedhof. Arbeitseinsatz in Reichenhain Am Samstag, 16. April, ab 9.30 Uhr treffen wir uns zum Frühjahrsputz rund um Kirche und Friedhof. Die Arbeitsgeräte werden wieder vom ASR zur Verfügung gestellt. Vorbereitungstreff für unsere Gemeindefeste Am Freitag, 29. April, 19.30 Uhr im Gemeindesaal Reichenhain. Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016
Gemeindeveranstaltungen in Einsiedel Mitteilungen 7 Seniorenkreis: Mittwoch, 13. April, 11. Mai und 8. Juni, jeweils 14.30 Uhr Treffpunkt 102: (in Reichenhain) Mittwoch, 20. April (Kino in der Kirche) Donnerstag, 12. Mai, 19.30 Uhr Mütter in Kontakt: Jeden 1. Dienstag im Monat, 20.00 Uhr in der Friedhofskirche (Fragen an Anja Herrmann ℡ 037209-­‐4165) Mutti-­‐Kind-­‐Frühstück: Freitag, 15. April, 20. Mai und 17. Juni, 9.00 Uhr (Fragen an Leonore Stoll ℡ 037209-­‐69762) Gemeindegebet: Jeden 1. Montag im Monat, 20.00 Uhr in der Friedhofskirche Fürbitte-­‐Gebet: mittwochs, 18.45 Uhr in der Friedhofskirche Bibelgespräch: Mittwoch, 27. April und 25. Mai, 19.30 Uhr im Jugendkeller Lobpreisabend: Jeden 2. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr Kirchenchor: donnerstags, 19.30 Uhr Flötenkreis: mittwochs, 17.00 bis 18.00 Uhr Posaunenchor: montags, 19.30 Uhr Andacht im Pflegeheim „Am Fischzuchtgrund“: Mittwoch, 27. April und 25. Mai, 16.00 Uhr Kirchenvorstand: Freitag, 1. April, 13. Mai und 10. Juni, 19.00 Uhr Junge Gemeinde: montags, 18.30 Uhr (in Reichenhain) Christenlehre: (1. -­‐ 2. Klasse) donnerstags, 14.30 – 15.30 Uhr Christenlehre: (3. -­‐ 4. Klasse) montags, 14.30 – 15.30 Uhr Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016 Gemeindeveranstaltungen in Einsiedel 8
Mädelschar: (Mädchen 5. -­‐ 6. Klasse) donnerstags, 15.45 – 16.45 Uhr Jungschar: (Jungen 5. -­‐ 6. Kl.) montags, 15.45 – 16.45 Uhr Konfirmanden: Samstag, 23. April und 21. Mai, 10.00 -­‐ 14.00 Uhr Gemeindeveranstaltungen in Erfenschlag Bibelstunde: Montag, 4. April, 2. Mai und 6. Juni, 19.30 Uhr bei Hiltraud und Dieter Bräuer, Am Erfenschlager Bad 2 Gemeindeabend: Mittwoch, 20. April, 19.30 Uhr bei Hiltraud und Dieter Bräuer, Am Erfenschlager Bad 2 Mittwoch, 18. Mai, 19.30 Uhr bei Ria und Wolfgang Köhler, Albert-­‐Junghans-­‐Straße 5 Gemeindeveranstaltungen in Berbisdorf Frauennachmittag: Montag, 11. April und 9. Mai, 14.30 Uhr Hinweis: Wer eine Mitfahrgelegenheit zu einer Veranstaltung in einem anderen Gemeindeteil sucht, wende sich bitte an Frau Hähle im Pfarramt Einsiedel. Freude und Leid Wir freuen uns auf die Konfirmation Am 10. April werden in Einsiedel konfirmiert: Charlotte Cegielka, Monika Eitzinger, Christoph Gruber, Vanessa Rühle, Toni Schüppel, Johannes Vogelsang, Annabell Weißer. Am 17. April werden in Reichenhain konfirmiert: Florian Dietrich, Jonas Grünert, Clarissa Meier, Johannes Metschies, Tina Nitschke, Selina Seidel, Ainoa Tuchscherer, Georg Wagner, Lilith Wolf. Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016
Freude und Leid 9 Wir nahmen Abschied von 25.1. 27.1. 3.2. 9.2. 4.3. 8.3. 11.3. Horst Drechsler aus Berbisdorf, 79 Jahre Edeltraude Helbig geb. Sehning aus Einsiedel, 93 Jahre Liane Rupf aus Einsiedel, 87 Jahre Manfred Ritter aus Schwarzenberg, 87 Jahre Hilde Weißbach geb. Fiedler aus Reichenhain, 95 Jahre Gisela Nitschke geb. Meier aus Einsiedel, 86 Jahre Marianne Vogel geb. Tilger aus Erfenschlag, 96 Jahre Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Johannes 11,25 Interview Klaus Mück, Koordinator der Flüchtlingshilfe Einsiedel Seit März hat die Flüchtlingshilfe Einsie-­‐
del einen hauptamtlichen Angestellten. Klaus Mück ist dazu beim Förderverein der Einsiedler Kirchgemeinde angestellt. Er stellte sich den Fragen von Leonore Stoll. Wer bist Du und was hast Du bislang beruflich getan? Mein Name ist Klaus Mück. Ich bin 1955 geboren und im Schwabenland in einer Flüchtlings-­‐
familie aufge-­‐
wachsen. Mit 15 Jahren habe ich Jesus kennenge-­‐
lernt und mit 17 eine bewusste Ent-­‐
scheidung für Jesus getroffen. Ich bin seit 25 Jahren mit meiner Frau Rita ver-­‐
heiratet und habe vier Söhne. In mei-­‐
nem Leben bewegen mich die Themen Vergebung, die Nächstenliebe und Men-­‐
schen zu helfen, hingegebene Nachfol-­‐
ger von Jesus Christus zu werden. Im Jahr 2000 sind wir ins Erzgebirge nach Börnichen gezogen. Unsere geist-­‐
liche Heimat ist die Lutherkirchgemein-­‐
de in Chemnitz. Dort bin ich seit der letzten Amtsperiode auch im Kirchen-­‐
vorstand tätig. Beruflich habe ich die letzten 30 Jahre in verantwortungsvol-­‐
len Positionen in verschiedenen kauf-­‐
männischen und werbetechnischen Arbeitsbereichen verbracht. Es gehörte zu meinen Aufgaben neben dem Ta-­‐
gesgeschäft, immer wieder neue Ge-­‐
schäftsfelder zu entwickeln, welche mit anderen Arbeitsgebieten koordiniert und strukturiert in die Praxis umgesetzt werden mussten. Bei diesen Arbeiten hatte ich auch immer mit Menschen zu tun. In den letzten zehn Jahren war ich ein sogenannter Pendler. Montagmor-­‐
gen bin ich zur Arbeit nach München gefahren und Freitagabend zur Familie heimgekommen. Es wurde Zeit, auch Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016 Interview 10
im Interesse der Familie, dass dieser Weg zu Ende ging. Es gab aber auch schwierige Situationen und Brüche in meinem Leben. So war ich in zuletzt arbeitslos, auf der Suche nach Verände-­‐
rung und neuen Wegen. Was hat Dich bewegt, als Koordinator in der Flüchtlingshilfe tätig zu werden? Seit einiger Zeit bestand der Wunsch, im sozialen und kirchlichen Raum eine Aufgabe zu übernehmen. Ende vergan-­‐
genen Jahres hörte ich dann von der Stelle als Koordinator bei der Flücht-­‐
lingshilfe Einsiedel. Diese Aufgabe ist herausfordernd und spannend für mich. Ich glaube, dass ich diese ge-­‐
meinsam mit Euch und meiner berufli-­‐
chen Vita bewältigen kann. Wie finanziert sich Deine Stelle? Das Projekt "Flüchtlingshilfe" finan-­‐
zieren die Sächsische Aufbaubank (90 %) und der Förderverein der Kirchgemein-­‐
de (10 %). Was ist Dir an der Arbeit in der Flücht-­‐
lingshilfe wichtig und was ist dahinge-­‐
hend Dein persönliches Ziel? Mein Ziel ist es, mit den vielen eh-­‐
renamtlichen Mitarbeitern den Asylsu-­‐
chenden einen Raum zu geben, in dem sie herzlich willkommen und aufge-­‐
nommen sind. Was umfasst Dein Tätigkeitsfeld als Ko-­‐
ordinator und wie können wir Dir als Gemeinde ganz praktisch dabei helfen? In meiner Tätigkeit geht es darum, die verschiedenen Hilfsangebote aus der Bevölkerung mit dem Bedarf der Erstaufnahmeeinrichtung abzustim-­‐
men. Derzeit wollen sich etwa 120 eh-­‐
renamtliche Helfer in verschiedenen Fachgruppen einbringen. Hier sind Unterstützung, Weiterbildung und auch Supervision zu organisieren. Begegnungen zwischen den Menschen im Ort und in der EAE lindern die große Langeweile im Camp, tragen zum gegenseitigen Verständnis bei. Das Familientreffen am 27. Februar 2016 war ein Auftakt, weitere Kontakte sind in Vorbereitung. Hinzu kommt die Netzwerkarbeit mit den Kirchgemeinden im Chemnitzer Süden, mit der Stadtverwaltung und anderen Projekten, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind (z.B. Chemnitzer Brücke). Die Arbeit der Flüchtlingshilfe erfordert auch Verwaltungsaufwand, darum kümmere ich mich. Ich bitte die Gemeinde, die Arbeit der Flüchtlingshilfe und auch meine Tätig-­‐
keit im Gebet zu unterstützen. Ich wünsche mir eine offene Begegnung mit Ihnen, Anregungen und Unterstüt-­‐
zungen bei der Umsetzung der vielfäl-­‐
tigen Angebote / Veranstaltungen zum Nutzen der Flüchtlinge. Neugierig geworden? Sprechen Sie mich doch an ℡ 0157-­‐81033069. E-­‐Mail: [email protected] Wir wollen im Waldgottesdienst am Pfingstmontag gemeinsam für Klaus und seine Arbeit beten und ihn für die-­‐
sen Dienst segnen. Dort besteht auch die Möglichkeit, persönlich mit Klaus ins Gespräch zu kommen. Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016
Zitiert 11 © Flickr: SabzPhoto, CC BY-­‐SA 2.0 Iran: Kein Spiel (Open Doors) – Reza* führte mit seiner Frau und ihren Kindern ein angenehmes Leben in einer großen Stadt. Als Leiter mehrerer Hausgemeinden war er aber auch stets hellwach: „Du musst dir da-­‐
rüber im Klaren sein, worauf du dich einlässt, wenn du im Iran das Evangelium verbreitest. Es ist kein Spiel. Deine Familie ist in Gefahr. Es geht um Leben und Tod.“ Reza weiß, wovon er spricht – er hat es erlebt. Wir treffen ihn an einem Ort seiner Wahl. „Heute sehe ich das Leben mit neuen Augen“ Sie kamen um 7 Uhr morgens, um ihn zu verhaften. Einzelhaft! Die Zelle maß zwei mal einen Meter. Würde er hier die nächsten Monate oder sogar Jahre verbringen? „Es war wie eine Folter, immer alleine zu sein“, erzählt Reza. Alle zwei oder drei Tage wurde er für acht Stunden verhört – er sollte Informationen über die Hauskirchen preisgeben. „Ich habe fast die ganze Zeit gebetet. Ich hatte keine Wahl.“ Reza durchlitt enorme innere Kämpfe. „Eines Nachts hörte ich Schreie aus der Nachbarzelle. Sofort war da die Frage: Bin ich der Nächste? Werde ich das hier überleben?“ Er will nicht über die Verhöre sprechen, sondern über seine Zeit mit Gott. Jeden Tag zitierte er für sich selbst Bibelverse. Er sang leise und predigte. „Es war eine Zeit tiefer Umkehr. Ich erkannte, wie abhängig ich von den Dingen der Welt war. Nun war mir nur Jesus geblieben: Christus in mir.“ Nach einigen Wochen wurde Reza entlas-­‐
sen. „Ich war ein anderer Mensch und sah das Leben mit neuen Augen. Jeder Tag im Gefängnis war eine Lektion in Vertrauen. Ein völliges Sich-­‐Verlassen auf die Gnade Gottes“, sagt er rückblickend. „Ich habe Gottes Frieden kennengelernt. Ich war nicht in der Hand der Behörden, sondern in Gottes Hand.“ An die Christen im Westen „Ich sehe, dass Christen im Westen manchmal gering über ihre Kirche den-­‐
ken. Sie besuchen nicht einmal den Got-­‐
tesdienst. In meinem Land riskieren Chri-­‐
sten dafür ihr Leben, weil sie verstanden haben, wie wichtig Gemeinschaft ist. Wir sind ein Leib. Es ist auch wichtig, dass wir Leid ernst nehmen. Manche verlieren in der Haft sogar ihren Glauben.“ Reza hat selbst erfahren, wie er im Gebet getra-­‐
gen wurde: „An manchen Tagen fühlte ich mich freier und leichter. Später habe ich dann festgestellt, dass es häufig Sonntage waren – viele haben für mich gebetet.“ * Name aus Sicherheitsgründen geändert Nachricht bereitgestellt von Open Doors Deutschland Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016 Zitiert 12
Multikulti gottgewollt? Abrahams Geschichte beginnt in Mesopotamien, im Land zwischen Eu-­‐
phrat und Tigris. Heute liegt dort das Staatsgebiet des Irak – oder was von diesem Land übrig geblieben ist. Dort im Zweistromland liegt der Anfang des Volkes Israel und all derer, die Abraham ihren Vater nennen. Die Bibel berichtet uns im 11. Kapitel des Ersten Buches Mose, dass die Men-­‐
schen eine gemeinsame Sprache hat-­‐
ten. Sie verstanden einander und wa-­‐
ren sich einig. Sie fassten den Ent-­‐
schluss, ihre Kultur zu sichern, eine Stadt zu bauen. Um zu verhindern, dass jeder ungefragt einbrechen konnte, planten sie eine unüberwindbare Fe-­‐
stung. Wirtschaftliche Ressourcen und technisches Know-­‐how waren vorhan-­‐
den. PR-­‐bewusst formulierten diese Leute eine Zielsetzung: „Wir werden uns einen Namen machen!“ Realisti-­‐
sche Gefährdungen wurden beachtet: „Wir könnten sonst über die ganze Erde zerstreut werden.“ Das hätte das Ende der ersten Hochkultur der Menschheitsgeschichte bedeutet. Die Überreste Babylons und Ninives sind bis heute einzigartig beeindruckend – so-­‐
fern sie nicht von Fanatikern des so genannten Islamischen Staats vernich-­‐
tet wurden. Von einfacher Geschichtsschreibung unterscheidet sich die Heilige Schrift, weil sie nicht nur gemeinhin sichtbare Entwicklungen beschreibt. Sie kennt auch denjenigen, der das Geschehen in dieser Welt lenkt. Gott betrachtete, was die Menschen planten und bauten, und stellt ironisch fest: „Wenn das so weitergeht, hält sie nichts mehr auf!“ Offensichtlich lässt Gott sich weder für einen einheitlichen Nationalstaat noch für die Idee einer Hochkultur begei-­‐
stern. Weil sich Menschen zu gut ver-­‐
standen und glaubten, alles im Griff zu haben, mischte er den einheitlichen Sprachraum, das Volk und seine Leit-­‐
kultur kräftig durcheinander. Der Name „Babel“ wird von der hebräischen Wurzel „balal“, „durcheinandermi-­‐
schen“, abgeleitet und zeugt davon, dass Gott sich eingemischt hat. Das Resultat war, dass alle zu Migran-­‐
ten wurden und sich „von dort aus über die ganze Welt verstreuten“. Das be-­‐
richtet die Bibel, ohne jede Überlegung, was legitime Gründe für Migration sein könnten. Der erste Grund waren Ver-­‐
ständigungsschwierigkeiten und Missverständnisse, die Terach, den Vater Abrahams, und seine Familie aus Ur in Chaldäa nach Haran verpflanzten. Abraham hörte die Stimme Gottes, der ihn zum Weiterziehen bewegte. Später war er Wirtschaftsflüchtling. Sein Sohn Isaak ging streitsüchtigen Nachbarn aus dem Wege. Was ist aus biblischer Sicht ein legitimer Migrationsanlass? Ist es okay, wenn reiche Deutsche sich ein Zweithaus auf Mallorca oder im Tessin zulegen, um dort heimisch zu werden? Die Bibel erzählt uns, was Gott damals dachte, sprach und tat. Wer die Bibel Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016
© kep.de Zitiert für Wort Gottes hält, glaubt, dass Gott auch heute die entscheidenden Impul-­‐
se im Zeitgeschehen gibt. Politiker machen keine Geschichte, können auch Flüchtlingsströme nicht aufhal-­‐
ten. Mächtige Staatslenker sind im besten Fall gute Wellenreiter in einer Brandung, die sie praktisch kaum be-­‐
einflussen können. Wenn das klar ist, stellen sich viele Fragen neu. Dann werden alle Klagen, Anklagen und Vorwürfe gegen Politi-­‐
13 ker zweitrangig, vielleicht sogar über-­‐
flüssig. Wirklich entscheidend ist, was Gott jetzt von mir in dieser Situ-­‐
ation erwartet. Herzlich grüßt Sie aus Jerusalem, Johannes Gerloff (Israelkorrespondent) Quelle: Johannes Gerloff / Israelnetz Magazin 1/2016 Mitteilungen Jubiläum der Wiederweihe der Jakobikirche Einsiedel Wie so viele andere Häuser in Einsie-­‐
del, waren am 5. März 1945 auch die Jakobikirche und die Friedhofshalle restlos ausgebrannt. Die Gottesdien-­‐
ste und Gemeindeversammlungen fanden zunächst im Kantorat und im Saal des Gasthofes „Drei Eichen“ statt. Ab September 1948 stand die aus-­‐ und umgebaute Fried-­‐
hofskirche als Notkirche zur Ver-­‐
fügung. Erst 1953 konnte die Ruine der Jakobikirche vom letzten Schutt beräumt werden. 1954 wurden zunächst die zerstörten Fen-­‐
sterbögen neu eingewölbt und die Mauerkrone gesichert. In den Folgejah-­‐
ren entwickelte der kirchliche Baupfle-­‐
ger Dr. Georg Laudeley im Gespräch mit den Verantwortlichen der Kirchgemein-­‐
de ein Konzept für den Wiederaufbau der denkmalgeschützten Kirche. Ab 1958 ging es so richtig los: Über dem Kirchenschiff wurden Stahlfachwerk-­‐
binder montiert. Nun konnte das Dach verschalt und mit Schiefer eingedeckt werden. Das Kirchenschiff erhielt neue Fenster und einen neuen Innenputz. Die Erbauer gossen als oberen Abschluss des Turmmauerwerks eine dicke Beton-­‐
platte. Auf ihr errichteten sie dann den achteckigen Turmaufsatz, für den sie Holz aus zwei abgerissenen Pfarrscheu-­‐
nen verwenden konnten. Für die Blitzschutzanlage waren u.a. Erdarbeiten nötig, ausgeführt in Ar-­‐
beitseinsätzen freiwilliger Helfer. 1963 konnte der neue Glockenstuhl aus Stahl aufgestellt werden. Die Glocken kamen Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016 Mitteilungen
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nun an den vorgesehenen Standort. Der Heizkeller wurde erweitert, ein Heizkanal unter dem Kirchenschiff geschachtet und gemauert, die Stahl-­‐
betondecke für die Emporen eingebaut und die Decke im Kirchenschiff ange-­‐
bracht. Der Kunst-­‐
maler Werner Juza gestaltete 1965/66 an der neu gemauerten und verputzten Altar-­‐
wand das Bild, das unsere Kirche seither im Inneren prägt. In den Gängen des Kirchenschiffes und im Eingangsbereich wurde Kleinpflaster verlegt, im Kirchenschiff und auf den Emporen Parkett. Die elektrische Anlage musste noch fertig gestellt werden. Kir-­‐
chenraum bzw. Turm wurden mit Lam-­‐
pen, Turmuhr, Treppen, weiteren Türen und Fenstern ausgestattet. Der Altar mit seinen Leuchtern, das Taufbecken, das Lesepult und die Kanzel wurden in kunsthandwerklicher Arbeit erstellt. Nach einem anstrengenden „Endspurt“ war es endlich soweit: Zum traditionellen Kirchweihtag, am 18. September 1966, konnte die Wiederweihe der Jakobikir-­‐
che gefeiert werden. Die feierliche Handlung nahm der damalige Landesbischof D. Gottfried Noth vor. 50 Jahre sind seitdem vergangen. Wechselnde Zeiten hat die Kirche seither gesehen. Wir sind eingeladen, in diesem Jahr im September das Jubiläum zu begehen. -­‐ Was bewegt Sie bei diesem Anlass? Welche Erinne-­‐
rungen an besondere Momente tragen Sie in sich? Welche Impulse, wel-­‐
che Stärkung, welchen Trost haben Sie in dieser Kirche empfangen? Wann haben Sie in diesem Haus Gottes Nähe beson-­‐
ders hilfreich und beglückend erfahren? -­‐ Das sind einige der Fragen, die in mir aufsteigen, wenn ich an das bevorste-­‐
hende Jubiläumsfest denke. Vielleicht können Sie mir ja Ihre ganz persönliche Geschichte mit dieser Kirche bei Gelegen-­‐
heit einmal erzählen. Es würde mich sehr freuen. Ihr Pfarrer Johannes Dziubek © knipseline / pixelio.de Herzliche Einladung zur Gebetswoche in Einsiedel Vom 8. bis 15. Mai gibt es wieder die Möglichkeit, in besonderer Weise für die Gemeinde zu beten. Der „kleine Raum“ in der Friedhofskirche steht wieder rund um die Uhr zur Verfügung für Anbe-­‐
tung, Lobpreis, Hören auf Gottes Reden, Dank, Fürbitte, Bitten, ... Listen für die Reservierung der gewünschten Gebetszeiten werden rechtzeitig in der Kirche ausliegen. Gunther Herrmann Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016
Mitteilungen 15 Einladung zum Rogate -­‐ Frauentreffen 2016 – „ WIR – in EINer Welt GOTTes“ Im Themenjahr der Lutherdekade „Re-­‐
formation und die Eine Welt“ ist uns die Welt mit all ihren Fragen und Proble-­‐
men in vielen Flüchtlingen und Asylsu-­‐
chenden sehr nahegerückt. Die Zu-­‐
kunftsvisionen der Bibel geben uns Antwort und Hoffnung in dieser Situa-­‐
tion. Gott lädt uns ein zum Vertrauen: Ich baue auf. Ich mache alles neu, in den kleinen Schritten, die ihr in Ver-­‐
antwortung tut für die Eine Welt. Gemeinsam wollen wir uns ermutigen lassen und laden herzlich ein zum Rogategottesdienst am 1. Mai 2016 um 14.00 Uhr in die Röhrsdorfer Kirche. Bitte bringen Sie als Gruß aus Ihrem Frauenkreis bzw. aus Ihrer Gemeinde einen blühenden Zweig oder eine lang-­‐
stielige Blume mit. Schön wäre es auch, wenn Sie ein Bild zum Thema EINE WELT und einen Bibelvers dazu mit-­‐
bringen. Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum Dienstag, 26. April im Pfarramt Einsiedel die Kirchgemeinde Röhrsdorf unter ℡ 037209-­‐2855 oder [email protected] Emmausgang Auch in diesem Jahr laden wir herzlich ein zu einem ökumenischen „Osterspa-­‐
ziergang“. Wieder werden wir uns zu-­‐
sammen mit Christen der röm.-­‐
katholischen St. Antonius-­‐
gemeinde Altchemnitz auf den Weg machen. Über ver-­‐
schiedene Stationen hinweg begleiten wir die Jünger von der Trauer über den Tod Jesu hin zur großen Freude über die Begegnung mit dem Auferstandenen. Wir spüren dem Osterwunder nach und entdecken seine Wirkungen in unserem Leben. Wir starten an der Christus-­‐
kirche in Reichenhain. Dort wird auch der Endpunkt unserer Wanderung sein, an dem wir es uns anschließend an der Kaffeetafel gut gehen lassen werden – Sind Sie mit dabei? Können Sie vielleicht einen Kuchen für die Kaffeetafel backen? Bitte merken Sie sich den Sonntag nach Ostern, den 3. April 2016, vor. Der gemein-­‐
same Start ist für 14.00 Uhr geplant. Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016 Mitteilungen
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Ein farbenfrohes Kindercomic über die Bibel der Bibel. Die entstandenen Comics entwickelten sich. Die Handzeichnun-­‐
gen überarbeitete Wetzel einige Jahre später mit dem Computer. “Heute zeichne ich die einzelnen Seiten mit einem schwarzen Fineliner vor und färbe sie dann mit dem PC”. Dresden, 22. Juni 2015 “Vor etwa 10 Jahren habe ich damit be-­‐
gonnen in meiner Freizeit Comics zu zeich-­‐
nen.”, so Wetzel “Nach einiger Zeit hatte ich die Idee die Bibel als Inspirationsquelle zu nutzen und begann damit einzelne Geschichten aus dem Neuen Testament zu gestalten.” Der einfache Zeichenstil soll vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen und dazu ermutigen über die Bibel nachzudenken. “Die Geschichten, die ich erzähle sind vereinfachte und kindgemäße Darstellungen biblischer Ereignisse. Mir war es wichtig, in einer zeitgemäßen, verständlichen Sprache zu schreiben”, so begründet Wetzel seine sehr individuelle Interpretation Wetzel bietet sein 64-­‐Seitiges Comic zum kostenlosen Download auf seiner Internetseite (www.jesuscomic.de) an. “Ich dachte mir, wenn ich mir schon die Arbeit gemacht habe das Comic zu zeichnen, warum sollten da nicht auch Andere etwas davon ha-­‐
ben?” Neben PDF-­‐Dateien zum Aus-­‐
drucken, gibt es die einzelnen Kapitel auch als PowerPoint-­‐Präsentationen und Videohörbuch. Wer sich das Ausdrucken sparen will, kann das Comic auch als Buch erwerben. © Simeon Wetzel Es gibt viele Möglichkeiten, die frohe Botschaft der Bibel zu vermitteln -­‐ Der Mediengestalter und Comiczeichner Simeon Wetzel aus Dresden erzählt in seinem JesusComic farbenfroh, kind-­‐
lich und leicht die Geschichte des Le-­‐
bens Jesu. Das neuste abgeschlossene Comicprojekt Wetzels ist ein 92-­‐Seitiges illustriertes Altes Testament in dem die wichtigsten Geschichten der biblischen Urväter, Könige und Propheten zu lesen sind. Momentan arbeitet Wetzel an verschiedenen internationalen Übersetzungen seines Comics. Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016
Mitteilungen
17 Gemeinderüstzeit der Einsiedler vom 3. bis 5. Juni 2016 Außengelände befinden sich ein Spiel-­‐
platz und ein Bolzplatz. Im Haus stehen uns neben dem großen Saal auch ein Andachtsraum, das Kaminzimmer und © www.haus-­‐zur-­‐grabentour.de Liebe Gemeinde-­‐Mitglieder, liebe Gäste, wir laden Sie herzlich ein, zur Rüstzeit im „Haus zu Grabentour“ mitzukommen. Wie in den letzten Jahren auch, wollen wir gemeinsam über unseren Glauben nachdenken, Gemeinschaft erleben, feiern. Auf Rüstzeiten entdecken wir Neues, empfangen Impulse für eine lebendigere Beziehung zu Gott, spüren die Gaben und Kräften auf, mit denen uns Gott ausgestattet hat, hören inten-­‐
siv auf Gott, beten ihn an. Im vergange-­‐
nen Jahr war es uns wichtig, auch den Blick aufeinander / auf den Nächsten zu üben. Unterschiede in der Prägung als Mensch und Glaubende, verschiedene Erfahrungen und Ansprüche machen manche Begegnung zur echten Heraus-­‐
forderung. Trotz aller Verschiedenheit wollen wir als Gemeinde beieinander bleiben, ganz im Sinne Jesu. Auch Schuld kann belasten und die Ent-­‐
wicklung des einzelnen wie der Gemein-­‐
de behindern. Manchmal sind das Dinge, die schon lange zurückliegen. Wie gut, dass es dann dabei nicht bleiben muss. Blockaden können gelöst werden, weil Jesus stärker ist als das, was uns bela-­‐
stet und ausbremst – Um die Überwin-­‐
dung solcher Blockaden geht es uns in diesem Jahr. Thomas Stiehl, Pfarrer der ev.-­‐luth. Kirchgemeinde in Geyer (Erz-­‐
gebirge) wird (am Freitag und Samstag) mit dabei sein und Impulse geben.
Unser Quartier liegt idyllisch in einem kleinen Tal, direkt vor dem Haus fließt die Bobritzsch. Auf dem weitläufigen weitere Aufenthaltsräume zur Verfü-­‐
gung. Ein Billardraum, ein Kreativraum sowie ein Tischtennisraum ergänzen das Angebot. Alle Gästezimmer sind mit DU/ WC ausgestattet, Handtücher und Bettwäsche werden zur Verfügung ge-­‐
stellt. Bitte melden Sie sich bei Claudia Hähle im Pfarramt an – Telefon 037209/ 2855 bzw. E-­‐Mail: [email protected] Gerne organisieren wir auch eine Mitfahrgelegenheit. Wer hat noch Ideen zum Rüstzeit-­‐
Thema? Wir freuen uns auf Ihren Beitrag – bitte wenden Sie sich an Pfarrer Dziubek ℡ 037209-­‐688014. Veit Gruber & Johannes Dziubek
Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016 Kontakt
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Pfarramt Einsiedel ! Harthauer Weg 4, 09123 Chemnitz ℡ 037209-­‐2855 " 037209-­‐688015 @ [email protected] " www.einsiedel.kirche-­‐chemnitz.de
Pfarrer Dziubek ist vom 29. März bis 1. April im Urlaub. Öffnungszeiten Pfarramt: Mo.: 9-­‐12 Uhr & 14-­‐16 Uhr Di.: 14-­‐18 Uhr Do.: 9-­‐12 Uhr & 14-­‐18 Uhr Vom 11. bis 15. April bleibt das Pfarramt wegen Urlaub geschlossen. Bankverbindung: IBAN: DE 38 8705 0000 3565 0014 52 SWIFT-­‐BIC: CHEKDE81XXX Sparkasse Chemnitz Förderverein Jakobi-­‐Kirchgemeinde Einsiedel e.V. Ansprechpartner: Veit Gruber (Vorsitzender) Wolfgang Brühl (Schatzmeister) @ [email protected] Flüchtlingshilfe Einsiedel Koordinator: Klaus Mück ℡ 0157-­‐81033069 @ [email protected] Bankverbindung des Fördervereins: IBAN: DE 47 8705 00000 7100 318 15 BIC: CHEKDE81XXX Sparkasse Chemnitz Pfarramt Reichenhain ! Richterweg 102, 09125 Chemnitz ℡ 0371-­‐512354 " 0371-­‐5202152 @ [email protected] " www.christus.kirche-­‐chemnitz.de Öffnungszeiten Pfarramt: Mo.: 9-­‐11 Uhr Do.: 10-­‐17 Uhr Bestattungsanmeldungen außerhalb der Öff-­‐
nungszeiten bitte an: Friedhofsdienste GmbH, Zschopauer Straße 167, ℡ 0371-­‐533530 Pfarrer Dziubek ist donnerstags von 15.30 bis 16.30 Uhr zu sprechen (jedoch nicht am 5. Mai). Bitte rufen Sie an, wenn Sie den Besuch des Pfarrers wün-­‐
schen. Bankverbindung: IBAN: DE05 3506 0190 1631 1000 20 SWIFT-­‐BIC: GENODED1DKD KD Bank Pfarrer Johannes Dziubek Gemeindepädagogin Rebecca Nitzsche ! Harthauer Weg 4, 09123 Chemnitz ℡ 037209-­‐688014 @ [email protected] Brauereistraße 1, 09123 Chemnitz ℡ 037209-­‐909751 @ [email protected] Impressum Herausgeber: Kirchengemeinden Einsiedel und Reichenhain, Verantwortlich: Pfr. Johannes Dziubek, Redaktion & Layout: Leonore Stoll ℡ 037209-­‐69762, [email protected] Druck: Gemeindebriefdruckerei/Bad Oesingen, Auflage: 1100 Stück. Der Gemeindebrief erscheint aller zwei Monate. Redaktionsschluss für die Ausgabe Juni/Juli 2016 ist der 2. Mai 2016. Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016
Mitteilungen
19 Kino in der Kirche – am 20. April 2016 in Reichenhain 16.00 Uhr für Kinder: Ronja Räubertochter Mitten in einem Gewittersturm kommt Ron-­‐
ja als Tochter des Räuberhauptmanns Mat-­‐
tis zur Welt. Etwa elf Jahre später: Ronja darf endlich in den Wald hinaus, in dem sie sich jedoch vor dem Fluss, vor Wilddruden, Graugnomen, Dunkeltrollen und Rumpel-­‐
wichten hüten muss. Auf einer ihrer Streif-­‐
züge durch den Wald trifft Ronja eines Ta-­‐
ges den gleichaltrigen Birk, Sohn von Borka, dem Erzfeind der Mattisräuber. Zwischen den beiden Kindern entwickelt sich nach anfänglichem Zögern eine tiefe Freund-­‐
schaft, die sogar den harten Winter über-­‐
steht. Gegen den Willen der Familie lernen sie gemeinsam das Leben im Wald und sei-­‐
ne Geheimnisse kennen. Ist ihre Freund-­‐
schaft stark genug, auch die verfeindeten Räubersippen zu versöhnen? 19.30 Uhr für Erwachsene: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty Es kommt der Tag, an dem du mit dem Träumen aufhören und dein Schicksal in die eigenen Hände nehmen musst. Für Walter Mitty ist dieser Tag heute! Der Job des Einzelgängers mit dem Hang, in Phan-­‐
tasiewelten zu flüchten, steht auf dem Spiel und der seiner neuen Kollegin Cheryl. Ermutigt von Cheryl, geht Walter im wah-­‐
ren Leben auf eine Reise, die noch un-­‐
glaublicher ist, als selbst er es sich in sei-­‐
nen Tagträumen hätte vorstellen können... Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016 Mitteilungen
© Rainer Sturm/ pixelio.de 20
© Albrecht E. Arnold / pixelio.de Kinder-­‐ und Familiennachmittag in Einsiedel mit Clown Odonjo Wir möchten euch herzlich zum lustigen und fröhli-­‐
chen Kinder-­‐ und Familiennachmittag mit blauem Himmel und Sonnenschein am 29. Mai ab 14.30 Uhr im Pfarrgarten einladen. An diesem Nachmittag begrüßen wir Clown Odonjo vom ChaosKinderZirkus. ChaosKinderZirkus Aus seinem Zirkuskoffer -­‐ einem uralten Familienerbstück -­‐ greift Clown Odonjo verschiedene Requisiten und Kostümteile und es entsteht für und mit dem Publikum eine facettenreiche, poetische und lebendige Show voller Wortwitz, Jonglage, Balance, Seil-­‐
tanz, Zauberhaftigkeit, Musik, Stepptanz und Improvisation. Abgefahren! – Ein Pro-­‐
gramm für die ganze Familie! www.chaoskinderzirkus.de Außerdem wollen wir dem Nachmittag noch einen ganz besonderen Rahmen geben und ihn somit zu einem besonderen Erlebnis für die Kinder und Familien unseres Ortes werden lassen. Du hast Ideen für das Rahmenprogramm oder möchtest beim Kaffeetrinken, Spielen, Basteln oder Grillen mithelfen? Dann komm zu unserem Vorbereitungs-­‐treffen am Dienstag, den 19. April, 20.00 Uhr ins Kantorat nach Einsiedel und melde dich bei uns (℡ 037209-­‐69762 oder [email protected]). Bitte betet für das Wetter, offene Her-­‐
zen, eine ermutigende Atmosphäre und vor allem einen fröhlichen und ausgelassenen Nachmittag! Weitere Informationen folgen über die Aushänge! Wir freuen uns! Kai und Leonore Stoll Gemeindebrief der Kirchgemeinden Einsiedel & Reichenhain -­‐ Ausgabe April/Mai 2016
© Jens Bühring / ChaosKinderZirkus Ohne Zelt und doppelten Boden präsen-­‐
tiert der "ChaosKinderZirkus" eine äu-­‐
ßerst lustige und verspielte Ein-­‐Clown-­‐Zirkus-­‐Show, die Kinder und Erwachsene glei-­‐
chermaßen zum Lachen, Staunen und Nachdenken bringt. Auf seiner Reise vom Nordpol zum Südpol hat Clown Odonjo den Zug verpasst und um die Zeit bis zum nächsten Zug nicht in Langweile zu verbringen, beginnt er kurzerhand eine Zirkusvorstellung.