(PDF) - Busch

[email protected]® Systemhandbuch
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Systemhandbuch
Inhalt
01 Systemvoraussetzungen _______________________________________________________________ 4
02 Leistungsmerkmale ___________________________________________________________________ 5
03 Planung und Installation _______________________________________________________________ 6
04 Inbetriebnahme _____________________________________________________________________ 14
05 Gerätetypen________________________________________________________________________ 34
06 Gerätefunktionen ____________________________________________________________________ 60
07 Funktionale Systemerweiterungen ______________________________________________________ 62
08 Sortimentsübersicht__________________________________________________________________ 70
09 FAQ und Tipps _____________________________________________________________________ 80
Systemhandbuch
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01 Systemvoraussetzungen
[email protected] ®
01 Systemvoraussetzungen
Benutzeroberfläche
Um die webbasierte Benutzeroberfläche des System
Access Point zu öffnen, benötigen Sie einen Computer
mit LAN- oder WLAN-Netzwerkadapter und installiertem
Internetbrowser.
Als Browser werden empfohlen:
»
»
»
»
Firefox (ab Version 9)
Internet Explorer (ab Version 11)
Google Chrome
Safari
[email protected] APP
Für die Installation der [email protected] APP benötigen Sie ein
Smartphone oder Tablet mit Android- (ab 4.0) oder iOS(ab iOS 7) Betriebssystem.
Heimnetzwerk
Um im Normalbetrieb auf die [email protected] APP und Internetdienste (z.B. E-Mail) gleichzeitig zugreifen zu können,
muss der System Access Point nach der Inbetriebnahme
in Ihr vorhandenes Heimnetzwerk eingebunden werden.
Dafür wird ein Router mit Ethernet- oder WLANSchnittstelle benötigt.
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Systemhandbuch
[email protected] ®
02 Leistungsmerkmale
02 Leistungsmerkmale
Das [email protected] System ist ein Twisted Pair basiertes Bussystem für die Hausautomation. Es ermöglicht die Steuerung und Automatisierung von Licht, Heizung und Jalousien und bietet darüber hinaus
die Anbindung des BUSCH-Welcome Türkommunikationssystems.
Die Steuerung erfolgt über vor Ort fest installierte Bedienelemente oder mobil über das Smartphone oder Tablet.
Leistungsmerkmale
Die Funktionszuordnung erfolgt rein über Software, d.h.
sollte sich die Nutzung eines Raumes zukünftig ändern,
kann die Funktion des Lichtschalters leicht geändert werden.
Folgende Gerätevarianten stehen zur Verfügung:
Für die Inbetriebnahme wird keine spezielle Software
benötigt. Die Konfiguration erfolgt über den vorhandenen
Internet Browser Ihres Computers oder der kostenfreien
[email protected] App Ihres Smartphones oder Tablets (Android/ iOS).
Eine [email protected] Anlage setzt sich aus folgenden Geräten
zusammen:
»
»
»
»
einem System Access Point,
einer Spannungsversorgung,
Sensoren für die Vor-Ort-Bedienung,
Aktoren um Lasten zu schalten.
In einer Anlage können bis zu 64 Geräte installiert sein
(Spannungsversorgung wird nicht mitgezählt).
Systemgeräte
»
»
System Access Point
Spannungsversorgung
Sensoren
»
»
»
»
»
Bedienelemente
Panels
Binäreingänge
Raumtemperaturregler
Bewegungsmelder
Aktoren
»
»
»
»
Schaltaktoren
Dimmaktoren
Jalousieaktoren
Heizungsaktoren
Sensoren und Aktoren existieren jeweils in den Bauformen Unterputz, Pille und Reiheneinbau und können je
nach Anwendung beliebig kombiniert werden.
Die webbasierte Benutzeroberfläche des System Access
Point kann von mehreren Teilnehmern (Computern und/
oder Mobilgeräten mit [email protected] App) gleichzeitig aufgerufen und bedient werden. Je nach Umfang der getätigten
Änderungen kann es hierbei zu Leistungseinbußen
kommen (Änderungen benötigen länger um umgesetzt zu
werden). Es wird daher empfohlen, die Benutzeroberfläche mit nur maximal 4 Teilnehmern gleichzeitig zu bedienen.
Systemhandbuch
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[email protected] ®
03 Planung und Installation
03 Planung und Installation
System Access Point und Spannungsversorgung
(Abb. 1)
Dezentrale oder zentrale Installation der Aktorik
(Abb. 2)
Der System Access Point bietet den Zugangspunkt um
mit dem PC oder mobilen Endgeräten auf die [email protected]
Anlage zugreifen zu können. So können die Funktionen
der Anlage programmiert und ferngesteuert werden.
Das [email protected] System bietet sowohl Aktoren in Reiheneinbauform für die zentrale Installation im Schaltschrank,
als auch Sensor-/ Aktoreinheiten für die dezentrale Unterputzmontage.
Pro Anlage wird eine Spannungsversorgung benötigt. Sie
liefert die von den Busteilnehmern benötigte Spannung
um den Buskommunikationsteil der Geräte zu versorgen.
Beide Installationsformen können innerhalb einer Anlage
beliebig gemischt werden.
Vorteile der dezentralen Installation:
»
»
»
„Alles in einem“: Sensor und Aktor sind in einem
Gerät.
Funktion ohne Programmierung, da Sensor und Aktor
vorkonfiguriert sind.
Gewohnte Verdrahtung der 230 V Leitung.
Vorteile der zentralen Installation
»
»
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Günstiger Kanalpreis durch Mehrfachaktoren.
Einfache Installation der Sensorik, da nur die Busleitung in der Unterputzdose liegt.
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[email protected] ®
03 Planung und Installation
Abb. 1 Anlagenplanung
01 - System Access Point
02 - Spannungsversorgung
03 - Sensor-/Schaltaktoreinheit
04 - Raumtemperaturregler
05 - Sensor-/Jalousieaktoreinheit
06 - Mobile Endgeräte
Abb. 2 Planung der Aktorik
01 - System Access Point
02 - Spannungsversorgung (SV)
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03 - Sensor/Jalousieaktoreinheit (SA)
04 - Sensoreinheit (S)
05 - Jalousieaktor (JA)
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[email protected] ®
03 Planung und Installation
Topologie der Leitungsteilnehmer (Abb. 3)
Leitungslängen und Entfernungen (Abb. 4)
Das [email protected] System kommuniziert über einen
Datenbus. Das bedeutet, jeder Teilnehmer muss an den
Bus angeschlossen sein, um mit den anderen Teilnehmern kommunizieren zu können.
»
»
Teilnehmer
Jedes [email protected] Gerät, mit Ausnahme der Spannungsversorgung, zählt als ein Teilnehmer. Es können bis zu 64
Teilnehmer an den Bus angeschlossen werden.
Hinweis: Der System Access Point gilt auch als ein Teilnehmer.
Leitungstopologie (Abb. 3)
»
»
»
»
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Die [email protected] Busleitung kann in fast beliebiger Art
und Weise verlegt werden.
Ein Mischen der Leitungstopologien Linie, Stern und
Baum ist erlaubt.
Lediglich Ringe dürfen nicht aufgebaut werden.
Es werden keine Abschlusswiderstände benötigt.
»
A - Max. Leitungslängen: Die Leitungslängen innerhalb einer Linie sind begrenzt auf eine Gesamtlänge
von max. 1.000 m.
B - Maximale Entfernung zwischen Spannungsversorgung und letztem Teilnehmer: max. 350 m.
C - Maximale Entfernung zwischen zwei Teilnehmern:
max. 700 m.
BUS-Leitung
Die Busleitung führt zu den Teilnehmern.
»
»
Es ist eine KNX-zertifizierte Busleitung (J-Y(ST)Y
2x2x0,8) zu verwenden.
Neben den nötigen physikalischen Eigenschaften
(Aderanzahl, Querschnitt, Isolierspannung usw.) kann
die Busleitung sofort von anderen Schwachstromleitungen unterschieden werden.
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03 Planung und Installation
Abb. 3 Mögliche Topologien
01 – Linientopologie
02 – Baumtopologie
03 – Sterntopologie
SV – Spannungsversorgung
TLN1 – Teilnehmer 1
SysAP – System Access Point
Abb. 4 Leitungslängen und Entfernungen
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03 Planung und Installation
[email protected] ®
Planung System Access Point
Anbindung über WLAN (Abb. 5)
Der System Access Point stellt während der Inbetriebnahme ein eigenes WLAN zur Verfügung, so dass er
bequem mobil programmiert werden kann, auch wenn
keine Netzwerkinfrastruktur vorhanden ist.
Besteht keine Möglichkeit den System Access Point per
Kabel an den Internet Router anzuschließen, kann der
System Access Point per WLAN als Client im bestehenden WLAN-Netzwerk angemeldet werden.
Im finalen Zustand sollte der System Access Point jedoch
als Teilnehmer innerhalb der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur eingerichtet werden.
Anbindung über Patchkabel (Abb. 6)
Der System Access Point kann entweder über den eingebauten Ethernet-Port oder über die eingebaute WLANAntenne mit der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur der
Wohnung verbunden werden.
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Wenn der System Access Point und Internet-Router nebeneinander installiert sind, können sie über ein
Patchkabel verbunden werden.
Anbindung über Installationskabel bei strukturierter
Verkabelung (Abb. 7)
Wird der System Accesspoint über ein CAT Installationskabel angeschlossen, kann dieses mittels eines LSAAdapters über die RJ45-Buchse angeschlossen werden.
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[email protected] ®
03 Planung und Installation
Abb. 5 Anbindung über WLAN
Abb. 6 Anbindung über Patchkabel
01 – System Access Point
02 – Verteilung
03 – IP-Router
01 – System Access Point
02 – Verteilung
03 – IP-Router
Abb. 7 Anbindung über Installationskabel bei strukturierter Verkabelung
01 – System Access Point
02 – Verteilung
03 – Spannungsversorgung
04 – Ethernet Patchterminals
05 – Switch
06 – IP-Router
Systemhandbuch
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03 Planung und Installation
[email protected] ®
Erstellen eines Geräteplans (Abb. 8)
Jedes [email protected] Gerät besitzt eine eindeutige, achtstellige Seriennummer. Diese ist auf jedem Gerät sowohl
fest, als auch auf einem abziehbaren Schild (Identlabel)
aufgebracht.
Sie dient während der Inbetriebnahme als Hilfsmittel für
die Identifikation der Geräte.
Um die Eingabe zu erleichtern, ist zusätzlich ein dreistelliger Buchstabencode vorhanden, welcher aus der eindeutigen Seriennummer generiert wird. Dieser identifiziert das
Gerät zwar nicht eindeutig, ist aber mit hinreichender
Genauigkeit einmalig in einer Anlage.
Um die Geräte und Kanäle während der Inbetriebnahme
einfacher identifizieren zu können, empfiehlt es sich den
dreistelligen Zeichencode der Geräte, deren Funktion und
deren Ort bereits während der Installation zu dokumentieren.
»
Entfernen Sie hierfür die abziehbaren Schilder von
den Geräten und dokumentieren Sie die zugehörigen
Funktionen auf der bereitgestellten Vorlage (Geräteplan; siehe Abb. 58).
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[email protected] ®
03 Planung und Installation
Abb. 8 Geräteplan
01 – Gerätebeschreibung
02 – Identnummer
03 – Seriennummer
Systemhandbuch
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[email protected] ®
04 Inbetriebnahme
04 Inbetriebnahme
Voraussetzungen
Die Inbetriebnahme erfolgt immer über den System Access Point.
»
Für die Inbetriebnahme wird ein Smartphone, Tablet
oder PC benötigt.
» Eine zusätzliche Software wird nicht benötigt.
Für die Inbetriebnahme über das Smartphone oder Tablet
wird die Nutzung der [email protected] App empfohlen, die aus
dem App Store (für iOS) oder aus dem Google Play Store
(für Android) kostenfrei heruntergeladen werden kann.
Verbindung zur Benutzeroberfläche des System
Access Point herstellen
Nutzen Sie eine der folgenden Möglichkeiten, um die
Benutzeroberfläche des System Access Point zu öffnen:
Variante A: Verbindung mit Smartphone/ Tablet herstellen
(Abb. 10)
1. Installieren Sie die kostenfreie [email protected] App für
Android oder iOS.
Variante B: Verbindung mit dem PC herstellen per WLAN
(Abb. 11)
1. Bestromen Sie den System Access Point. Achten Sie
darauf, dass der Access Point-Modus aktiviert ist (linke Taste leuchtet). Falls nicht, drücken Sie die Access
Point-Taste, um ihn zu aktivieren.
2. Verbinden Sie den PC mit dem WLAN des System
Access Point (SSID: SysAPXXXX).
Geben Sie das Passwort ein (siehe Bedruckung auf
der Innenseite des Netzteils im System Access Point;
dazu Deckel öffnen).
3. Starten Sie Ihren Internet Browser.
Tragen Sie die IP-Adresse „192.168.2.1“ in die Adresszeile Ihres Browsers ein und bestätigen Sie diese.
4. Die Verbindung zum System Access Point ist hergestellt.
Abb. 9 Bedruckung Innenseite System Access Point
2. Bestromen Sie den System Access Point. Achten Sie
darauf, dass der Access Point-Modus aktiviert ist (linke Taste leuchtet). Falls nicht, drücken Sie die Access
Point-Taste, um ihn zu aktivieren.
3. Verbinden Sie das Endgerät mit dem WLAN des System Access Point (SSID: SysAPXXXX).
Geben Sie das Passwort ein (siehe Bedruckung auf
der Innenseite des Netzteils im System Access Point;
dazu Deckel öffnen).
4. Starten Sie die App.
5. Die App stellt automatisch eine Verbindung zum System Access Point her.
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01 - WLAN-Kennwort (SSID)
02 – Passwort
03 - IP-Adresse
04 - LAN MAC-Adresse
05 - WIFI MAC-Adresse
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04 Inbetriebnahme
Abb. 10 Variante A: Verbindung mit Smartphone
Abb. 11 Variante B: Verbindung mit PC per WLAN
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04 Inbetriebnahme
[email protected] ®
Variante C: Verbindung mit dem PC herstellen per
Patchkabel (Abb. 12)
1. Verbinden Sie den System Access Point und den PC
mit dem Router.
Bestromen Sie den System Access Point. Achten Sie
darauf, dass der Access Point-Modus nicht aktiviert
ist. Sollte er aktiviert sein, drücken Sie die Access
Point-Taste, um ihn zu deaktivieren.
Hinweis: Der System Access Point arbeitet nun als
„DHCP Client“. D.h. er ist unter der IP-Adresse erreichbar, die ihm vom Router automatisch zugewiesen
wird.
2. Rufen Sie die Benutzeroberfläche des System Access
Point auf. Dazu gibt es 2 Möglichkeiten:
A - Öffnen Sie den Windows Explorer Ihres PC. Unter
„Netzwerk“ wird der System Access Point als Gerät
angezeigt. Mit einem Doppelklick auf das Gerät öffnen
Sie die Benutzeroberfläche (Voraussetzung: Computer
muss UPnP unterstützen).
B - Tragen Sie die vom Router automatisch zugewiesene IP-Adresse in die Adresszeile Ihres Browsers ein
(Sie finden die zugewiesene IP in der Benutzeroberfläche Ihres Routers. Beispiel Fritzbox: unter
„Heimnetz>Netzwerk“ stellen Sie die Ansicht auf „Erweitert“ damit die IP-Adressen eingeblendet werden).
3. Die Verbindung zum System Access Point ist hergestellt.
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04 Inbetriebnahme
Abb. 12 Verbindung per Patchkabel
Hinweis: Die genaue Beschreibung der Status-LEDs wird in der Abb. 46 beschrieben.
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[email protected] ®
04 Inbetriebnahme
Grundeinstellungen der Benutzeroberfläche vornehmen
Hinweis: Detaillierte Beschreibungen finden Sie jeweils in
den Onlinehilfen der einzelnen Seiten unter der Schaltfläche
Bei Erstinbetriebnahme werden Sie dazu aufgefordert die
folgenden Grunddaten zu hinterlegen:
Benutzerrechte unterscheiden
Das System unterscheidet zwischen 3 Benutzertypen mit
unterschiedlichen Berechtigungen:
Benutzer ‚Installateur‘
»
Benutzer ‚Konfiguration‘
»
Sprache (Abb. 13)
Wählt die Sprache der Anzeigetexte aus. Zur Verfügung
stehen die folgenden Sprachen:
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
Deutsch
Dänisch
Englisch
Spanisch
Finnisch
Französisch
Italienisch
Norwegisch
Niederländisch
Polnisch
Portugiesisch
Russisch
Schwedisch
Chinesisch
Griechisch
Verfügt über alle Berechtigungen (Master Reset;
Erstellen von Datensicherung).
Kann keine systemkritischen Änderungen vornehmen
(Änderung der Kanalbündelungseinstellungen beim
Dimmer; Umkonfiguration von Binäreingängen).
Benutzer ‚Bedienung‘
»
Kann keine Veränderungen am System vornehmen,
sondern nur die Geräte bedienen.
Standort
Grundlage für die Astro-Funktion.
Uhrzeit / Datum
Stellt die Systemzeit ein (Anmerkung: Die Uhrzeit synchronisiert sich bei vorhandener Internetverbindung
automatisch).
Benutzername / Passwort
Erlaubt den Schutz der Einstellungen vor Fehlkonfiguration (weitere Benutzer können auch nachträglich hinzugefügt werden).
Hinweis: Das Passwort muss mindestens aus 4 Zeichen
bestehen.
Name der Installation
Anzeigename des Gerätes innerhalb des IP-Netzwerkes.
Die Daten werden auf dem System Access Point gespeichert. Die Eingabe der Daten kann übersprungen werden,
welches jedoch ggf. zu funktionalen Einschränkungen
führt.
Eine Eingabe kann aber auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
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04 Inbetriebnahme
Abb. 13 Grundeinstellungen
Systemhandbuch
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04 Inbetriebnahme
Aufbau des Hauptmenüs (Abb. 14)
Aufbau des Arbeitsbereichs (Abb. 15)
Das Hauptmenü ist die Ausgangsbasis aller weiteren
Schritte.
Der Arbeitsbereich der Menüpunkte „Hausstruktur“, „Zuordnung“ und „Verknüpfung“ teilt sich in zwei Bereiche
auf: dem Grundriss (Arbeitsfläche) auf der linken Seite
und der Listenansicht auf der rechten Seite.
Im mittleren Bereich befinden sich Menüpunkte, die für die
Konfiguration Schritt für Schritt (von links nach rechts)
abgearbeitet werden müssen.
Da die Schritte aufeinander aufbauend sind, sind diese so
lange deaktiviert, bis der vorausgehende Schritt durchgeführt wurde.
»
»
»
»
»
20 │
Der jeweilige Bereich kann über die Titelleiste vergrößert oder verkleinert werden.
Alle Aktionen können sowohl im Grundriss, als auch in
der Listenansicht durchgeführt werden.
Wird eine Änderung im Grundriss durchgeführt, so
erfolgt diese Änderung auch in der Listenansicht und
umgekehrt.
Beide Bereiche stellen unterschiedliche Ansichten auf
die gleiche Konfiguration dar.
Während der Grundriss eine graphische Ansicht darstellt und Bedienung per Drag&Drop zulässt, bietet die
Listenansicht eine übersichtliche tabellarische Ansicht.
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04 Inbetriebnahme
Abb. 14 Aufbau des Hauptmenüs
Abb. 15 Aufbau des Arbeitsbereichs
02
03
01
01 – Grundriss
02 – Vergrößern/Verkleinern
03 – Listenansicht
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04 Inbetriebnahme
[email protected] ®
Hausstruktur erstellen (Abb. 16)
Als erster Schritt der Konfiguration wird die Erstellung der
Hausstruktur durchgeführt.
Hier wird ein digitales Abbild der Wohnung oder des Hauses mit allen Etagen und Räumen erstellt.
Diese Informationen werden im nächsten Schritt dafür
verwendet, die im Haus vorhandenen Geräte einer Funktion und ihrem Einbauort zuzuordnen.
Außerdem wird der hier erstellte Grundriss nach Abschluss der Inbetriebnahme für die Visualisierung der
Installation und als Orientierungshilfe über die schaltbaren
Verbraucher benutzt.
Wenn auch Geräte im Außenbereich geschaltet werden,
z.B. Leuchten auf der Terrasse oder im Garten, sollten
Sie hierfür einen Raum „Terrasse“, bzw. „Garten“ anlegen, um die Geräte dort platzieren zu können.
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04 Inbetriebnahme
Abb. 16 Hausstruktur erstellen – Ansicht aller Etagen
Abb. 17 Hausstruktur erstellen – Ansicht einer Etage
Systemhandbuch
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04 Inbetriebnahme
[email protected] ®
Geräte zu Räumen zuordnen (Abb. 18, Abb. 19)
Im nächsten Schritt müssen die an das System angeschlossenen Geräte identifiziert werden, d.h. sie werden
ihrer Funktion entsprechend einem Raum zugeordnet und
erhalten einen beschreibenden Namen.
Unter Kapitel 6 finden Sie eine vollständige Liste aller
Anwendungen, die hier auftauchen können (abhängig
davon welche Geräte tatsächlich mit dem System verbunden sind).
In der Hinzufügen-Leiste „Gerät hinzufügen“ werden immer nur die Geräte/ Funktionen angezeigt, die auch tatsächlich an das System angeschlossen sind und nur so
lange, bis die Geräte per Drag&Drop auf den Grundriss
verschoben wurden. D.h. die Liste wird nach und nach
kürzer, je mehr Geräte schon platziert wurden.
»
»
Wählen Sie aus der Hinzufügen-Leiste „Geräte hinzufügen“ die gewünschte Anwendung aus und ziehen
Sie diese per Drag&Drop auf den Grundriss (Abb. 18).
Es wird automatisch ein Popup-Fenster geöffnet, in
dem alle Geräte aufgelistet werden, die an dem Bus
angeschlossen sind und zu der gewählten Anwendung
passen (z.B. alle Jalousieaktoren, wenn die Jalousieanwendung gewählt wurde; Abb. 19).
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04 Inbetriebnahme
Abb. 18 Anwendung aus Hinzufügen-Leiste ziehen
Abb. 19 Popup-Fenster mit passenden Geräten
Systemhandbuch
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[email protected] ®
04 Inbetriebnahme
Identifikation
Namen festlegen (Abb. 23)
Sollten nach dem Platzieren auf dem Grundriss mehrere
mögliche Geräte in dem Popup-Fenster zur Auswahl
stehen, müssen Sie nun das Gerät auswählen, das die
von Ihnen gewünschte Funktion schaltet:
»
Identifikation über Seriennummer (Abb. 20)
»
»
Vergleichen Sie die 3-stellige Kurznummer
(Identnummer) des Identlabels auf Ihrem Geräteplan,
bzw. auf dem Gerät mit den Nummern in der Liste und
identifizieren Sie so das gesuchte Gerät und ggf. den
gesuchten Kanal.
Wenn das gesuchte Gerät gefunden ist, geben Sie
einen leicht verständlichen Namen ein, unter dem die
Anwendung später angezeigt werden soll (z.B.
„Deckenlicht“).
Betätigen Sie den Haken unten rechts, um Ihre Eingaben zu übernehmen.
Identifikation über Vor-Ort-Bedienung (Abb. 21)
Gehen Sie zu dem Gerät, das mit der gewählten Anwendung verknüpft werden soll. Betätigen Sie das Gerät:
»
»
»
»
Aktor: Betätigen Sie die „Ident“-Taste auf dem Gerät.
Sensor: Betätigen Sie die Wippe.
Bewegungsmelder: Verdecken Sie die Linse mit der
Hand.
Das zugehörige Gerät wird automatisch selektiert. Bei
einem Aktor mit mehreren Kanälen müssen Sie nun
noch den korrekten Kanal auswählen.
Identifikation durch Schalten (nur für Aktoren geeignet,
Abb. 22)
»
»
»
»
Wählen Sie ein Gerät und einen Kanal aus der Liste
aus.
Betätigen Sie die Schaltfläche in der Detailansicht des
Gerätes.
Der angeschlossene Verbraucher wird geschaltet.
Fahren Sie so fort, bis Sie das gesuchte Gerät gefunden haben.
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Systemhandbuch
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04 Inbetriebnahme
Abb. 20 Identifikation über Seriennummer
Abb. 21 Identifikation über Vor-Ort-Bedienung
Abb. 22 Identifikation durch Schalten
Abb. 23 Namen festlegen
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[email protected] ®
04 Inbetriebnahme
Verknüpfung von Sensoren und Aktoren (Abb. 24)
Schaltmöglichkeiten (Abb. 25)
Die im Schritt ‚Zuordnung‘ angelegten Sensoren und
Aktoren können nun miteinander verknüpft werden, um
einfache EIN/AUS Schaltungen, Wechselschaltungen,
Szenen uvm. zu realisieren.
Wechselschaltung (01)
»
»
»
»
Um einen Sensor mit einem Aktor zu verbinden, klicken Sie erst auf den gewünschten Sensor [1], der
den Aktor bedienen soll und dann auf den Aktor [2].
Betätigen Sie den Haken unten rechts, um Ihre Eingaben zu übernehmen.
Eine blaue Verbindungslinie zeigt die Verknüpfung
zwischen den beiden Geräten an. Die erfolgte Konfiguration wird automatisch auf die Geräte übertragen.
Die Übertragung kann (abhängig von der Anzahl der
betroffenen Geräte) einige Sekunden dauern. Während der Übertragung wird ein Fortschrittsbalken um
die betroffenen Geräte angezeigt.
Nach erfolgter Übertragung kann der Sensor direkt vor
Ort bedient werden.
Ein Aktor wird mit einem oder mehreren Sensoren verbunden.
Gruppenschaltung (02)
Mehrere Aktoren des gleichen Typs (z.B. alle Lichter
eines Flurs, alle Rollläden eines Raums) werden zu einer
Gruppe zusammengefasst. Die Gruppe verhält sich wie
ein einzelner Aktor und kann mit Sensoren verbunden
werden oder in Szenen eingebunden werden (bei EIN
schalten alle Aktoren der Gruppe ein, bei AUS schalten
alle Aktoren der Gruppe aus).
Szene (03)
Eine Szene stellt einen vom Benutzer definierbaren gewünschten Zustand her. So kann der Benutzer z.B. eine
Szene „TV“ erstellen, welche das Wohnzimmerlicht abdimmt, das Flurlicht ausschaltet und die Jalousien abblendet. Szenen können also nicht EIN oder AUS geschaltet werden. Es wird beim Aufruf einer Szene der
immer gleiche vordefinierte Zustand hergestellt.
Die Zustände der Teilnehmer einer Szene können bei der
Erstellung der Szene definiert werden.
Eine erstellte Szene kann im Anschluss auch mit einem
Sensor verknüpft werden, damit sie auch vor Ort geschaltet werden kann.
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Systemhandbuch
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04 Inbetriebnahme
Abb. 24 Fenster „Zuordnung“
Abb. 25 Schaltmöglichkeiten
01 – Wechselschaltung
02 – Gruppenschaltung
03 – Szene
Systemhandbuch
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04 Inbetriebnahme
Zeitsteuerung (Abb. 26, Abb. 27)
Alle programmierten Geräte und Szenen des Systems
können über die Zeitsteuerung (Zeitprofile) automatisiert
geschaltet werden.
Zeitprofile
Ein Zeitprofil definiert eine Sammlung von Schaltzeiten.
Es können mehrere Zeitprofile angelegt werden und unabhängig voneinander aktiv/ inaktiv geschaltet werden
(grünes Häkchen = Zeitprofil aktiv > gespeicherte Schaltaktionen werden ausgeführt).
So können z.B. separate Profile für die Jalousiesteuerung und Lichtsteuerung erstellt werden, um eine
bessere Übersichtlichkeit zu erlangen. Oder es kann ein
spezielles Urlaubsprofil erstellt werden, das Sie nur während Ihrer Abwesenheit aktivieren.
Alle Zeitprofile werden in der Profilansicht angezeigt. Bei
Auswahl eines Profils werden alle in diesem Profil gespeicherten Schaltzeiten von Geräten und Szenen auf dem
Zeitstrahl in einer Übersichtsdarstellung angezeigt.
Über das Schraubenschlüssel-Symbol können weitere
Profile erstellt und existierende Profile umbenannt oder
gelöscht werden.
»
Wählen Sie zuerst das Profil aus, das Sie bearbeiten
wollen und klicken sie dann auf den Schraubenschlüssel.
Über das Pfeil-Symbol im Bearbeitungsmodus können die
Inhalte aus bereits erstellten Profilen in das gerade aktive
Profil übernommen werden.
Im Werkszustand sind zwei Profile bereits angelegt:
»
»
Grundprofil,
Anwesenheitsprofil.
Grundprofil
Das Grundprofil kann frei bearbeitet werden. Es enthält
bereits das Objekt „Tag-/Nachtumschaltung“ im AstroModus. Die Tag-/Nachtumschaltung dient den Bedienelementen und den Dimmern als Umschaltzeitpunkt zwischen hell und dunkel für die Status LED, bzw. die Einschalthelligkeit (einstellbar in den Parametern des Bedienelements, bzw. des Dimmers).
Anwendungsbeispiel: Das Flurlicht soll nach 23:00 nicht
mehr mit 100% Helligkeit einschalten, sondern nur noch
mit verringerter Helligkeit von 40%.
Anwesenheitsprofil
Das Anwesenheitsprofil ist ein spezielles Zeitprofil mit
dem sich eine Anwesenheitssimulation realisieren lässt.
Der Zeitstrahl der Anwesenheitssimulation wird, genau
wie bei einem normalen Zeitprofil, mit den gewünschten
Schaltaktionen gefüllt. Jedoch muss nun keine Schaltzeit
definiert werden. Stattdessen werden die Schaltzeiten
automatisch mit historischen Daten gefüllt, die tatsächlich
ausgeführt wurden.
Es stellt also ein Abbild der realen Benutzungsgewohnheiten dar.
In den historischen Daten werden alle Ereignisse der
letzten 7 Tage gespeichert. Nicht gespeichert werden
Ereignisse, die in kurzer Abfolge an- und wieder ausgeschaltet wurden.
Die Anwesenheitssimulation kann genauso bearbeitet,
aktiviert und deaktiviert werden wie alle anderen Zeitprofile. D.h. es können zusätzliche Schaltereignisse hinzugefügt werden oder bestimmte Ereignisse gelöscht werden.
Zeitstrahl
Der Zeitstrahl zeigt alle Schaltzeiten eines ausgewählten
Wochentages an. Schaltaktionen, die zum gleichen Zeitpunkt stattfinden, werden gestapelt angezeigt.
Durch die Symbole Sonne und Mond werden die Zeitpunkte für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gekennzeichnet.
Durch Auswahl eines bestimmten Schaltereignisses
wechselt die Ansicht in die Detailansicht (Abb. 27).
Hier kann die Schaltzeit angepasst werden. Ebenso können die Wochentage definiert werden, an denen das Ereignis wiederholt werden soll oder es kann die Schaltung
über Astro-Funktion aktiviert werden.
Über die Astro-Funktion können Schaltzeiten mit den
Sonnenaufgangszeiten und Sonnenuntergangszeiten
verknüpft werden.
Listenansicht
Alle bereits programmierten Geräte und Szenen können
über die Listenansicht, sortiert nach ihrem Einbauort,
ausgewählt werden.
Diese können per Drag&Drop auf dem Zeitstrahl positioniert werden, um so die Schaltzeiten zu definieren.
Oder: Das Orientierungslicht der Sensoren im Schlafzimmer soll nach 23:00 ausgeschaltet werden.
30 │
Systemhandbuch
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04 Inbetriebnahme
Abb. 26 Zeitprofile
01 – Zeitstrahl
02 – Sonnenuntergang
03 – Sonnenaufgang
04 – Listenansicht
05 – Profilübersicht
Abb. 27 Zeiteinstellung
01 – Zeiteinstellung
Systemhandbuch
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04 Inbetriebnahme
[email protected] ®
Panels (Abb. 28)
In der Panelkonfiguration können die Schaltflächen des
[email protected] Panels 7“ und der Favoritenleiste (in der
Bedienansicht der App sichtbar) frei bestückt werden.
Alle im System installierten Panels, sowie die Favoritenleiste können aus der unteren Auswahlleiste angewählt
werden.
Wichtig: Es tauchen nur Panels auf, die zuvor unter dem
Inbetriebnahmeschritt „Zuordnung“ auf dem Grundriss
platziert wurden!
Die zugeordneten Aktorkanäle können aus der Listenansicht per Drag&Drop auf dem Panel positioniert werden.
Nach Bestätigung wird die Konfiguration übernommen
und ist nach einigen Sekunden auf dem Gerät sichtbar.
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04 Inbetriebnahme
Abb. 28 Panel
Systemhandbuch
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05 Gerätetypen
05 Gerätetypen
Sensoren und Bedienelemente
Tastsensoren
Sensor- / Aktoreinheit
Tastsensoren können für die Ausführung von unterschiedlichen Funktionen benutzt werden, z.B. Licht schalten,
Licht dimmen, Szenen aufrufen und Jalousien fahren. Sie
können für die Steuerung von einzelnen Funktionen, für
die Ausführung von Gruppenfunktionen oder Szenen
konfiguriert werden.
Sensor-/Aktoreinheiten dienen neben ihrer Funktion als
Bedienelement auch als Schalter um Lasten zu schalten.
Die Sensoren und Schaltkanäle sind im Auslieferungszustand bereits vorprogrammiert, d.h. nach aufschalten der
Busspannung und Anschluss des Verbrauchers, kann
dieser direkt am Bedienelement geschaltet werden.
Ein Tastsensor besteht aus einer Sensoreinheit 1-fach
oder 2-fach, bzw. einer Sensor-/Aktoreinheit und einer/zwei Wippe(n).
Bestellpositionen Tastsensoren (Abb. 29)
Sensoreinheit
Die Sensoreinheit dient als reines Bedienelement, d.h.
manuelle Schaltbefehle des Nutzers werden erfasst und
auf den Bus gesendet. Über die Konfiguration können
entfernte Aktoren geschaltet werden. Es können keine
Lasten direkt geschaltet werden
Der Lieferumfang der Sensoreinheit, bzw. der Sensor/
Schaltaktoren enthält nur den Elektronikeinsatz. Dieser
muss noch mit einer passenden Wippe und einem Rahmen komplettiert werden.
Wippen für Tastsensoren (Abb. 30)
Die Wippen der Tastsensoren sind für die Schalterserien
solo/ future/ carat/ Busch-axcent, sowie SI in den Farben
studioweiß, anthrazit, alusilber, sowie weiß und alpinweiß
erhältlich. Je nach Verwendung können Wippen mit unterschiedlichen Bedruckungen gewählt werden.
Abb. 29 Bestellpositionen Tastsensoren
Abb. 30 Wippen für Tastsensoren
01 - Licht-Symbol
34 │
02 - Dimmer-Symbol
03 - Jalousie-Symbol
04 - Szenen-Symbol
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Tab. 5-1 Sensoreinheiten
Artikelnummer
Produktname
Sensor- Kanäle
6221/1.0
Sensoreinheit 1-fach
1
6221/2.0
Sensoreinheit 2-fach
2
Tab. 5-2 Sensor-/Aktoreinheiten
Artikelnummer
Produktname
Sensor-Kanäle
Aktor-Kanäle
Schaltlast
6211/1.1
Sensor/Schaltaktor 1/1-fach
1
1
1 x 2300W
6211/2.1
Sensor/Schaltaktor 2/1-fach
2
1
1 x 2300W
6211/2.2
Sensor/Schaltaktor 2/2-fach
2
2
2 x 1200W
6212/1.1
Sensor/Dimmaktor 1/1-fach
1
1
1 x 180W
6212/2.1
Sensor/Dimmaktor 2/1-fach
2
1
1 x 180W
6213/1.1
Sensor/Jalousieaktor 1/1-fach
1
1
4A cosϕ=0,5
6213/2.1
Sensor/Jalousieaktor 2/1-fach
2
1
4A cosϕ=0,5
Systemhandbuch
│35
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Tastenfunktion (Abb. 31)
LED Verhalten Orientierungslicht
Alle Tastsensoren werden ab Werk im Betriebsmodus
„Wippe“ ausgeliefert. Das bedeutet:
Jede Wippe eines Sensors verfügt über eine LED. Im
Auslieferungszustand ist diese LED als Orientierungslicht
konfiguriert. Das bedeutet:
»
Bedienung oben schaltet ein oder gibt einen Fahrbefehl nach oben,
» Bedienung unten schaltet aus oder gibt einen Fahrbefehl nach unten.
Über die Kanalauswahl des jeweiligen Sensors in den
„Geräteeinstellungen“ kann der Betriebsmodus alternativ
auch in den Modus „Drucktaster“ umgestellt werden. Der
Tastsensor verhält sich dann wie zwei separate Drucktaster. Das bedeutet:
» Bedienung oben schaltet an,
» Nochmalige Bedienung oben schaltet aus.
Anwendungsbeispiel: Der Tastsensor soll eine Szene
schalten. Eine Szene kann nur ausgelöst werden, nicht
aber an- und ausgeschaltet werden. Durch die Parametrierung als Drucktaster kann ein Sensor zwei unterschiedliche Szenen ansteuern.
Wichtig: Die Einstellung wird erst sichtbar, nachdem der
Sensor in der Zuordnung verortet wurde.
»
Die LED leuchtet dauerhaft, um das einfache Auffinden des Sensors bei Dunkelheit zu gewährleisten.
Die Helligkeit der LED kann in den Geräteeinstellungen
verändert oder ganz abgeschaltet werden.
LED Verhalten Statusanzeige
Die LED der Wippe kann in den Geräteeinstellungen zur
Statusanzeige umkonfiguriert werden. Ist der Sensor mit
einem Aktor verknüpft, signalisiert die LED, ob der Aktor
an oder ausgeschaltet ist.
Die eindeutige Anzeige des Aktor-Status ist solange gewährleistet, solange nur ein Sensor mit einem oder mehreren Aktoren verbunden ist oder mehrere Sensoren eine
identische Gruppe von Aktoren ansteuert (Abb. 32).
Steuern mehrere Sensoren unterschiedliche Gruppen von
Aktoren an, ist die korrekte Anzeige des Aktor-Status
nicht mehr gewährleistet (Abb. 33).
Nach der Umstellung wird auf dem Grundriss für jeden
der beiden Drucktaster ein separates Sensorkanal-Icon
angezeigt!
36 │
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Abb. 31 Tastenfunktion
Abb. 32 LED Verhalten - Statusanzeige möglich
Systemhandbuch
Abb. 33 LED Verhalten - Statusanzeige nicht möglich
│37
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Parametereinstellungen Sensor/Schaltaktor 1/1-fach
Aktoreinstellungen
[1]
Änderung des Namens
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Schalten des Aktors über Schaltfläche
[4]
Auswahl eines anderen Symbols
[5]
Einstellung der Nachlaufzeit in Sekunden
Über die Schaltflächen -/+ kann festgelegt werden, wie lange z.B. das
Licht an bleibt, nachdem der Aktor den Verbraucher ausgeschaltet hat.
[6]
Verhalten bei Störungen:
Nur Informationsanzeige! Einstellungen können nicht erfolgen.
[1]
Änderung des Namens
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Auswahl der Wippe in der Listenansicht
[1]
Änderung des Namens
Sensoreinstellungen
Wippeneinstellungen
[2]
Schalten des Sensors über Schaltfläche
[3]
Einstellung der LED-Einschalthelligkeit Nacht/Tag in % über die Schaltflächen -/+:
Über diese Paramater kann festgelegt werden, wie stark die LED prozentual bei Nacht/Tag leuchtet.
Achtung! Parameter ist nur funktionsfähig wenn ein Zeitprofil mit der Anwendung „LED-Tag/Nacht-Umschaltung“ vorhanden ist. Das Gerät (Kanal)
muss mit dieser Anwendung verknüpft sein!
Anwendungssymbol:
[4]
Auswahl der LED-Betriebsart:
Orientierungslicht: LED leuchtet permanent.
Statusanzeige: LED leuchtet bei Betätigung.
Der folgende Parameter steht bei vorprogrammierten Geräten sofort zur Verfügung. Bei allen anderen Geräten steht er erst
nach der Verknüpfung mit einem Aktor zur Verfügung. Die Einstellung in der Listenansicht erfolgt dann über die Verknüpfungsfunktion der webbasierten Bedienoberfläche des System Access Point.
[5]
Auswahl der Funktion: Bedienelement; Dimmsensor; Treppenhauslichtsensor; Sensor Zwangsstellung Ein/Aus; Jalousiesensor; Jalousiezwangsstellung; Szenensensor (erst sichtbar wenn Szenensensor ausgewählt ist:
Langer Tastendruck: ,“Szene überschreiben“/“Szene beibehalten“)
Parametereinstellungen Sensor/Schaltaktor 2/1-fach
Aktoreinstellungen: wie bei 1/1-fach.
Sensoreinstellungen: wie bei 1/1-fach; allerdings werden 2 Wippen (linke und rechte Wippe) in der Listenansicht angezeigt.
Wippeneinstellungen: wie bei 1/1-fach; allerdings werden die Einstellungen für 2 Wippen (linke und rechte Wippe) vorgenommen.
Parametreinstellungen Sensor/Schaltaktor 2/2-fach
Aktoreinstellungen: wie bei 2/1-fach, allerdings stehen 2 Aktorkanäle zur Verfügung.
Sensoreinstellungen: wie bei 2/1-fach.
Wippeneinstellungen: wie bei 2/1-fach.
38 │
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Parametereinstellungen Sensor/Dimmaktor 1/1-fach
Aktoreinstellungen
[1]
Änderung des Namens
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Schalten des Aktors über Schaltfläche; Dimmen des Aktors über die
Schaltflächen -/+
[4]
Einstellung der an den Aktor angeschlossenen Lastart. Wahl zwischen:
- Automatische Lasterkennung
- Induktive Last
- Dimmbare LED/KLL
- Glühlampe
[5]
Einstellung der minimalen Helligkeit in % über die Schaltflächen -/+
[6]
Einstellung der maximalen Einschalthelligkeit am Tag in % über die
Schaltflächen -/+
[7]
Einstellung der maximalen Einschalthelligkeit in der Nacht in % über die
Schaltflächen -/+
[8]
Einstellung der Nachlaufzeit in Sekunden. Über die Schaltflächen -/+ kann
festgelegt werden wie lange z.B. das Licht an bleibt, nachdem der Aktor
den Verbraucher ausgeschaltet hat.
[9]
Einstellung des Einschaltmodus. Definiert ob die Lampe mit der zuletzt
eingestellten Helligkeitoder immer mit der maximalen Helligkeit einschaltet.
[1]
Änderung des Namens
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Auswahl der Wippe in der Listenansicht
[1]
Änderung des Namens
[2]
Schalten des Sensors über Schaltfläche
[3]
Einstellung der LED-Einschalthelligkeit Nacht/Tag in % über die Schaltflächen -/+: Über diese Paramater kann festgelegt werden, wie stark die LED
prozentual bei Nacht/Tag leuchtet.
Achtung! Parameter ist nur funktionsfähig wenn ein Zeitprofil mit der Anwendung „LED-Tag/Nacht-Umschaltung“ vorhanden ist. Das Gerät (Kanal)
muss mit dieser Anwendung verknüpft sein!
Sensoreinstellungen
Wippeneinstellungen
Anwendungssymbol:
[4]
Auswahl der LED-Betriebsart:
Orientierungslicht: LED leuchtet permanent.
Statusanzeige: LED leuchtet bei Betätigung.
Der folgende Parameter steht bei vorprogrammierten Geräten sofort zur Verfügung. Bei allen anderen Geräten steht er erst
nach der Verknüpfung mit einem Aktor zur Verfügung. Die Einstellung in der Listenansicht erfolgt dann über die Verknüpfungsfunktion der webbasierten Bedienoberfläche des System Access Point.
[5]
Auswahl der Funktion:
Bedienelement; Dimmsensor; Treppenhauslichtsensor; Sensor Zwangsstellung Ein/Aus; Jalousiesensor; Jalousiezwangsstellung
Parametereinstellungen Sensor/Dimmaktor 2/1-fach
Aktoreinstellungen: wie bei 1/1-fach.
Sensoreinstellungen: wie bei 1/1-fach; allerdings werden 2 Wippen (linke und rechte Wippe) in der Listenansicht angezeigt.
Wippeneinstellungen: wie bei 1/1-fach; allerdings werden die Einstellungen für 2 Wippen (linke und rechte Wippe) vorgenommen.
Systemhandbuch
│39
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Parametereinstellungen Sensor/Jalousieaktor 1/1-fach
Aktoreinstellungen
[1]
Änderung des Namens
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Schalten des Aktors über Schaltfläche
[4]
Einstellung der Fahrzeit in Sekunden über die Schaltflächen -/+
[5]
Einstellung der Lamellen-Fahrzeit in Sekunden über die Schaltflächen -/+
[6]
Verhalten bei Störungen:
Nur Informationsanzeige! Einstellungen können nicht erfolgen.
[7]
Schaltfläche „Kalibrierung“
Ein Assistent führt durch den Kalibriervorgang. Genaue Beschreibung
siehe auch Onlinehilfe des System Access Point.
[1]
Änderung des Namens
Sensoreinstellungen
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Auswahl der Wippe in der Listenansicht
[1]
Änderung des Namens
Wippeneinstellungen
[2]
Schalten des Sensors über Schaltfläche
[3]
Einstellung der LED-Einschalthelligkeit Nacht/Tag in % über die Schaltflächen -/+: Über diese Paramater kann festgelegt werden, wie stark die LED
prozentual bei Nacht/Tag leuchtet.
Achtung! Parameter ist nur funktionsfähig wenn ein Zeitprofil mit der Anwendung „LED-Tag/Nacht-Umschaltung“ vorhanden ist. Das Gerät (Kanal)
muss mit dieser Anwendung verknüpft sein!
Anwendungssymbol:
[4]
Auswahl der LED-Betriebsart:
Orientierungslicht: LED leuchtet permanent.
Statusanzeige: LED leuchtet bei Betätigung.
Der folgende Parameter steht bei vorprogrammierten Geräten sofort zur Verfügung. Bei allen anderen Geräten steht er erst
nach der Verknüpfung mit einem Aktor zur Verfügung. Die Einstellung in der Listenansicht erfolgt dann über die Verknüpfungsfunktion der webbasierten Bedienoberfläche des System Access Point.
[5]
Auswahl der Funktion: Bedienelement; Dimmsensor; Treppenhauslichtsensor; Sensor Zwangsstellung Ein/Aus; Jalousiesensor; Jalousiezwangsstellung
Parametereinstellungen Sensor/Jalousieaktor 2/1-fach
Aktoreinstellungen: wie bei 1/1-fach.
Sensoreinstellungen: wie bei 1/1-fach; allerdings werden 2 Wippen (linke und rechte Wippe) in der Listenansicht angezeigt.
Wippeneinstellungen: wie bei 1/1-fach; allerdings werden die Einstellungen für 2 Wippen (linke und rechte Wippe) vorgenommen.
40 │
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Parametereinstellungen Sensoreinheit 1-fach
Sensoreinstellungen
[1]
Änderung des Namens
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Auswahl der Wippe in der Listenansicht
[1]
Änderung des Namens
[2]
Schalten des Sensors über Schaltfläche
[3]
Einstellung der LED-Einschalthelligkeit Nacht/Tag in % über die Schaltflächen -/+:
Über diese Paramater kann festgelegt werden, wie stark die LED prozentual bei Nacht/Tag leuchtet.
Achtung! Parameter ist nur funktionsfähig wenn ein Zeitprofil mit der
Anwendung „LED-Tag/Nacht-Umschaltung“ vorhanden ist. Das Gerät
(Kanal) muss mit dieser Anwendung verknüpft sein!
Wippeneinstellungen
Anwendungssymbol:
[4]
Auswahl der LED-Betriebsart:
Orientierungslicht: LED leuchtet permanent.
Statusanzeige: LED leuchtet bei Betätigung.
Der folgende Parameter steht bei vorprogrammierten Geräten sofort zur Verfügung. Bei allen anderen Geräten steht er erst
nach der Verknüpfung mit einem Aktor zur Verfügung. Die Einstellung in der Listenansicht erfolgt dann über die Verknüpfungsfunktion der webbasierten Bedienoberfläche des System Access Point.
[5]
Auswahl der Funktion: Bedienelement; Dimmsensor; Treppenhauslichtsensor; Sensor Zwangsstellung Ein/Aus; Jalousiesensor; Jalousiezwangsstellung
Parametereinstellungen Sensoreinheit 2-fach
Sensoreinstellungen: wie bei 1-fach; allerdings werden 2 Wippen (linke und rechte Wippe) in der Listenansicht angezeigt.
Wippeneinstellungen: wie bei 1-fach; allerdings werden die Einstellungen für 2 Wippen (linke und rechte Wippe) vorgenommen.
Systemhandbuch
│41
05 Gerätetypen
[email protected] ®
Bewegungsmelder (Abb. 34)
Bewegungsmelder-/ Aktoreinheit
Bewegungsmelder erfassen Bewegungen in ihrem Überwachungsbereich und senden diese Information auf den
[email protected] Bus. So können automatisiert Funktionen
ausgeführt werden, z.B. ein Licht oder eine Szene geschaltet werden.
Bewegungsmelder-/Aktoreinheiten dienen neben ihrer
Funktion als Bewegungsmelder auch als Schalter um
Lasten zu schalten.
Der Bewegungsmelder verfügt weiterhin über einen Helligkeitssensor, der die Umgebungshelligkeit misst. So
kann sichergestellt werden, dass z.B. das Licht nur dann
geschaltet wird, wenn es auch notwendig ist. Der
Schwellwert ab dem der Bewegungsmelder schalten soll,
kann in der Benutzeroberfläche parametriert werden.
Erfassungsbereich: Siehe Abb. 36.
Bewegungsmelder (Sensor)
Der Bewegungsmelder (Sensor) dient nur zur Erfassung
von Bewegung, d.h. Bewegungen des Nutzers werden
erfasst und auf den Bus gesendet.
Die Sensoren und Schaltkanäle sind im Auslieferungszustand bereits vorprogrammiert, d.h. nach aufschalten der
Busspannung und Anschluss des Verbrauchers, wird
dieser direkt über den Bewegungsmelder geschaltet.
Der Bewegungsmelder arbeitet im Auslieferungszustand
helligkeitsabhängig, d.h. er schaltet nur im Dunkeln. Das
Schaltverhalten kann in der Benutzeroberfläche geändert
werden.
Bestellpositionen Bewegungsmelder (Abb. 35)
Der Lieferumfang der Bewegungsmelder enthält nur den
Elektronikeinsatz. Dieser muss noch mit einem Rahmen
komplettiert werden.
Über die Konfiguration können entfernte Aktoren geschaltet werden. Es können keine Lasten direkt geschaltet
werden.
Abb. 34 Bewegungsmelder
Abb. 35 Bestellpositionen Bewegungsmelder
42 │
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Abb. 36 Erfassungsbereich
Tab. 5-3 Bewegungsmelder (Sensoren)
Artikelnummer
Produktname
Programm
Farbe
Sensor-Kanäle
6225/1.0-212
Bewegungsmelder
Busch-Duro
2000 SI
weiß
1
6225/1.0-214
Bewegungsmelder
Reflex SI
alpinweiß
1
6225/1.0-81
Bewegungsmelder
future linear/
®
®
solo / carat /
®
Busch-axcent
anthrazit
1
6225/1.0-83
Bewegungsmelder
future linear/
®
®
solo / carat /
®
Busch-axcent
alusilber
1
6225/1.0-84
Bewegungsmelder
future linear/
®
®
solo / carat /
®
Busch-axcent
studioweiß
1
®
®
®
Tab. 5-4 Bewegungsmelder-/ Aktoreinheiten
Artikelnummer
Produktname
Programm
Farbe
Sensor-Kanäle
Aktor-Kanäle
Schaltlast
6215/1.1-212
Bewegungsmelder/
Schaltaktor 1-fach
Busch-Duro
2000SI
weiß
1
1
1x
2300W
6215/1.1-214
Bewegungsmelder/
Schaltaktor 1-fach
Reflex SI
alpinweiß
1
1
1x
2300W
6215/1.1-81
Bewegungsmelder/
Schaltaktor 1-fach
future linear/
®
®
solo / carat /
®
Busch-axcent
anthrazit
1
1
1x
2300W
6215/1.1-83
Bewegungsmelder/
Schaltaktor 1-fach
future linear/
®
®
solo / carat /
®
Busch-axcent
Alu-silber
1
1
1x
2300W
6215/1.1-84
Bewegungsmelder/
Schaltaktor 1-fach
future linear/
®
®
solo / carat /
®
Busch-axcent
studioweiß
1
1
1x
2300W
®
®
®
Systemhandbuch
│43
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Parametereinstellungen Bewegungsmelder/Schaltaktor 1-fach
Aktoreinstellungen
[1]
Änderung des Namens
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Schalten des Aktors über Schaltfläche
[4]
Auswahl eines anderen Symbols
[5]
Einstellung der Nachlaufzeit in Sekunden
Über die Schaltflächen -/+ kann festgelegt werden wie lange z.B.
das Licht an bleibt, nachdem der Aktor den Verbraucher ausgeschaltet hat.
[6]
Verhalten bei Störungen:
Nur Informationsanzeige! Einstellungen können nicht erfolgen.
Sensoreinstellungen (Bewegungsmeldereinstellungen)
[1]
44 │
Änderung des Namens
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Schalten des Aktors über Schaltfläche
[4]
Einschalt-Verhalten: Auswahl, unter welchen Helligkeitsverhältnissen das Gerät reagieren soll.
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Parametereinstellungen Bewegungsmelder (Sensor)
Sensoreinstellungen (Bewegungsmeldereinstellungen)
[1]
Systemhandbuch
Änderung des Namens
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Schalten des Aktors über Schaltfläche
[4]
Einschalt-Verhalten: Auswahl, unter welchen Helligkeitsverhältnissen das Gerät reagieren soll.
│45
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Raumtemperaturregler (Abb. 37)
Off-Betrieb
Die Anzeige des Raumtemperaturreglers zeigt immer die
SOLL-Temperatur an. Diese kann über die Pfeiltasten des
Bedienelements verändert werden.
Anwendung: Der Raum wird für längere Zeit nicht genutzt
Verhalten RTR: Das Display zeigt „OFF“ an. Die Ventile
der Heizung werden geschlossen (Frostschutz ist aktiv).
Der Raumtemperaturregler arbeitet als PI Regler kontinuierlich und passt seine Stellgröße mit der Zeit auch der
Antwort des Raumes an.
Frostschutzbetrieb
Der Raumtemperaturregler verfügt über 4 vor Ort einstellbare Betriebsmodi:
Verhalten RTR: Das Display zeigt Frostschutz an. Die
Heizungsventile fahren zu. Sollte die Raumtemperatur
unter 7°C fallen, wird die Heizung wieder eingeschaltet,
um Schäden am Gebäude zu vermeiden.
Komfortbetrieb
Anwendung: Sie befinden sich für längere Zeit im Raum;
die Komforttemperatur soll erreicht werden.
Verhalten RTR: Das Display zeigt die eingestellte SOLLTemperatur an. Der Regler steuert diese Temperatur an.
ECO-Betrieb
Anwendung: Sie verlassen den Raum für einige Stunden;
die Raumtemperatur soll abgesenkt werden um Energie
zu sparen, der Raum soll aber nicht komplett auskühlen.
Verhalten RTR: Das Display zeigt „ECO“ an. Die Temperatur wird um 4°C abgesenkt (Absenkung kann in der
Benutzeroberfläche angepasst werden).
Anwendung: Schaltet automatisch ein wenn ein Fensterkontakt verbunden ist und das Fenster geöffnet wird.
Heizen/ Kühlen Umschaltung
Der Raumtemperaturregler ist sowohl für den Heiz- als
auch für den Kühlbetrieb geeignet. Die Umschaltung der
beiden Modi erfolgt mittels eines Binäreingangs, welcher
als Heizen/ Kühlen-Umschalter konfiguriert wurde und in
der Benutzeroberfläche mit dem Raumtemperaturregler
verbunden wurde.
Nebenstellenbetrieb
Der Raumtemperaturregler kann in den Geräteeinstellungen als Nebenstelle konfiguriert werden. In dieser Einstellung wird nur der Temperatursensor der Hauptstelle ausgewertet, die Nebenstelle dient nur der Auswahl der Betriebsmodi, bzw. der Soll-Temperatur.
Abb. 37 Raumtemperaturregler
A - Anzeige Komfortbetrieb Heizen
B - Anzeige Komfortbetrieb Kühlen
C - Anzeige ECO-Betrieb
D - Anzeige OFF-Betrieb
E - Anzeige Frostschutzbetrieb
46 │
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Tab. 5-5 Raumtemperaturregler
Artikelnummer
Produktname
Sensor-Kanäle
6224/2.0
Raumtemperaturregler
1
Tab. 5-6 Bestellpositionen Zentralscheiben
Artikelnummer
Programm
Farbe
6235-81
future linear/ solo / carat / Busch-axcent
6235-83
future linear/ solo / carat / Busch-axcent
6235-84
future linear/ solo / carat / Busch-axcent
6235-212
Reflex SI
weiß
6235-214
Reflex SI
alpinweiß
®
®
®
®
anthrazit
®
®
®
®
alusilber
®
®
®
®
studioweiß
Parametereinstellungen Raumtemperaturregler
Aktoreinstellungen
[1]
Systemhandbuch
Änderung des Namens
[2]
Löschen des Kanals über ‚X‘
[3]
Schalten des Aktors über Schaltfläche
[4]
Einstellung der ECO Temperaturabsenkung in °C
Festlegung auf welchen Temperaturwert nach Aktivierung des
ECO-Modes abgesenkt wird
[5]
Einstellung der Temperaturkorrektur in °C: Manuelle Erhöhung/Senkung des Temperaturwerts, wenn Temperatur wiederholt
nicht automatisch erreicht wird.
[6]
Einstellung der Nachlaufzeit bei Anwesenheit in Sekunden
Wird der ECO-Mode durch einen Bewegungsmelder deaktiviert,
kann hier die Nachlaufzeit festgelegt werden bis wann nach dem
Verlassen des Raumes wieder der ECO-Mode aktiviert wird.
│47
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Displays
[email protected] Panel 7” (Abb. 38)
Das [email protected] Panel 7“ dient als Video-Innenstelle für
das Busch-Welcome Türkommunikationssystem und zur
zentralen Steuerung von [email protected] Funktionen, beispielsweise um zentral alle Jalousien zu fahren, Szenen
zu schalten oder Raumtemperaturregler zu steuern (als
Nebenstelle).
Symbol
Informationen
Name: Etagenruf
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: [email protected] Panel 7“
Funktion: Signalisiert einen eingehenden Etagenruf
(Anwendung: ein [email protected] Aktor soll bei
eingehendem Etagenruf schalten)
Das Panel wird mit beiden Bussystemen, dem
[email protected] Bus und dem Welcome Bus verbunden. Die
Übertragung der Audio/Video-Signale und die Spanungsversorgung des Geräts erfolgt ausschließlich über den
Welcome Bus. Das Panel kann also auch ohne eine Verbindung zum [email protected] System als reine VideoInnenstelle benutzt werden.
Name: Etagenruftaster
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: [email protected] Panel 7“
Funktion: Löst einen Etagenruf aus (Anwendung: ein [email protected] Sensor soll als Etagenruftaster verwendet werden)
Es ist nicht möglich, das Panel ohne einen Anschuss zum
Welcome Bus zu betreiben. Das heißt, es ist mindestens
eine Busch-Welcome Systemzentrale oder eine ZusatzSpannungsversorgung vorzusehen, um die Spannungsversorgung des Panels sicher zu stellen.
Name: Flurlicht
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: [email protected] Panel 7“
Funktion: Schaltet den Flurlicht-Schaltkontakt
der Welcome Systemzentrale
Es können bis zu 16 [email protected] Funktionen auf der
[email protected] Bedienseite positioniert werden. Die Raumtemperaturregler-Funktion belegt zwei Funktionsplätze.
Die Programmierung erfolgt über die Benutzeroberfläche
des System Access Point.
Darüber hinaus agiert das Panel als Gateway, das die
Telegramme der beiden Bussysteme gegenseitig übersetzt. So ist es z.B. möglich, bei einem eingehenden
Türruf des Busch-Welcome Systems, einen Aktor im
[email protected] System zu schalten oder einen Sensor im
[email protected] System dazu zu benutzen, einen „Türöffnen“-Befehl in das Busch-Welcome System zu senden.
Jede dieser Funktionen erscheint im Bereich „Zuordnung“
als eigener Eintrag. Die Funktionen können auf dem
Grundriss positioniert werden und dann, wie jeder andere
Sensor und Aktor auch, im Bereich „Verknüpfung“ mit
anderen Sensoren und Aktoren des Systems verbunden
werden.
Die Funktion „Türruf“ bietet 4 Verknüpfungsfunktionen für
jede der 4 möglichen Welcome-Außenstationen. Dadurch
können gezielte Aktionen separat für jeden Eingang des
Hauses konfiguriert werden. Diese werden ausgelöst,
sobald ein Besucher an einer der Außenstationen klingelt.
Name: Auto-Türöffner
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: [email protected] Panel 7“
Funktion: Aktiviert/ Deaktiviert den automatischen Türöffner (Anwendung: ein [email protected]
Sensor soll den automatischen Türöffner aktivieren/deaktivieren)
Name: Türöffner
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: [email protected] Panel 7“
Funktion: Betätigt den Türöffner des BuschWelcome System (Anwendung: ein [email protected]
Sensor soll den Türöffner betätigen)
Name: Türruf
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: [email protected] Panel 7“
Funktion: Signalisiert einen eingehenden Türruf
(Anwendung: ein [email protected] Aktor soll bei
eingehenden Türruf schalten)
Die Funktion „Türöffner“ bietet 5 Verknüpfungsfunktionen:
Es kann entweder ganz gezielt einer der 4 möglichen
Türöffner des Welcome-Systems angesprochen werden,
(um so mit einem Sensor genau eine spezielle Tür zu
öffnen) oder es kann ein Türöffner definiert werden, der
dynamisch genau die Tür öffnet, von der im Moment ein
Türruf erfolgt (mit nur einem Sensor können alle Türen
geöffnet werden, je nach dem von wo gerade geklingelt
wird).
48 │
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
®
Abb. 38 [email protected] Panel 7''
®
Abb. 39 Systemaufbau [email protected] mit Busch-Welcome
06 – Fensterkontakt
07 – Panel
08 – Außenstation
09 – Spannungsversorgung Welcome Bus
10 – Tablet/Smartphone
01 – System Access Point
02 – Spannungsversorgung [email protected] Bus
03 – Sensor/Schaltaktoreinheit
04 – Raumtemperaturregler
05 – Sensor/Jalousieaktoreinheit
Tab. 5-7 Displays
Artikelnummer
Produktname
83221AP-611
[email protected]
®
83221AP-625
[email protected]
®
Systemhandbuch
Farbe
Displaydiagonale
Panel 7“
weiß
17,8 cm (7“)
Panel 7“
schwarz
17,8 cm (7“)
│49
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Binäreingänge (Abb. 40)
Mit Hilfe von Binäreingängen lassen sich Informationen
von Schaltkontakten außerhalb des [email protected] Systems
nutzbar machen. Sie können so beispielsweise Fensterkontakte einbinden, um automatisch die Heizung im
Raum abzuschalten oder um bei einem Windalarm einer
Wetterstation die Markise einzufahren. Die Art des an
dem Binäreingang angeschlossenen Sensors muss in der
Benutzeroberfläche definiert werden.
Jeder Binäreingang stellt die folgenden Sensortypen zur
Auswahl:
Taster Schnittstelle
Regenalarm
Bei Verknüpfung mit einem Jalousieaktor fährt dieser die
Jalousie/Markise bei Regenalarm ein.
Frostalarm
Bei Verknüpfung mit einem Jalousieaktor wird die Jalousie/Markise ein- /ausgefahren.
Windalarm
Bei Verknüpfung mit einem Jalousieaktor wird die Jalousie/Markise eingefahren (mit Drahtbruchsicherung, d.h.
Windalarm wird bei einem geöffnetem Kontakt ausgelöst).
Bindet einen konventionellen Schalter oder Taster ein.
Kalt / Warm- Umschaltung
Fensterkontakt
Bei Verknüpfung mit einem Heizungsaktor schaltet der
Regler zwischen Heiz- und Kühlbetrieb um.
Bei Verknüpfung mit einem Raumtemperaturregler wird
bei geöffnetem Fenster die Heizung abgeschaltet.
Hinweis: Die Abfragekontakte sind in einer separaten
Leitung zu führen!
50 │
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Abb. 40 Binäreingänge
Tab. 5-8 Binäreingänge
Artikelnummer
Produktname
Bauform
Eingangsspannung
Eingangsstrom
6241/2.0 U
Binäreingang 2-fach
Pille
20V =
0,5mA
6241/4.0 U
Binäreingang 4-fach
Pille
20V =
0,5mA
6241/4.0
Binäreingang 4-fach
Reiheneinbau
10-230V =/~
1mA
Parametereinstellungen
Die Funktionen der Binäreingänge können wie folgt festgelegt werden:
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
Bedienelement
Dimmsensor
Jalousiesensor
Treppenhauslichtsensor
Frostalarm
Sensor Zwangsstellung Ein/Aus
Jalousiezwangsstellung
Umschaltung Heizen/Kühlen
Windalarm
Szenensensor
Systemhandbuch
│51
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Aktoren
Schaltaktoren (Abb. 41)
Dimmaktoren (Abb. 42)
Schaltaktoren empfangen die Steuerbefehle von Sensoren und schalten daraufhin ihre Schaltkontakte. Über die
Benutzeroberfläche kann der Aktor entweder als einfacher
Schaltkontakt oder mit einer Zeitschaltuhr- bzw. einer
Treppenhauslicht-Funktion programmiert werden.
Dimmaktoren empfangen die Steuerbefehle von Sensoren
und dimmen daraufhin ihre Dimmerausgänge. Über die
Benutzeroberfläche kann der Dimmer entweder als einfacher Schalter oder mit einer Zeitschaltuhr- bzw. einer
Treppenhauslicht- Funktion programmiert werden.
52 │
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Abb. 41 Schaltaktor
Abb. 42 Dimmaktor
Tab. 5-9 Schaltaktor
Artikelnummer
Produktname
Bauform
Eingangs-Kanäle
Schalt-Kanäle
Schaltlast
6251/0.4
Schaltaktor 4-fach
Reiheneinbau
Ø0
4
4 x 16A
Artikelnummer
Produktname
Bauform
Eingangs-Kanäle
Schalt-Kanäle
Schaltlast
6252/0.4
Dimmaktor 4-fach
Reiheneinbau
Ø0
4
4 x 315W/VA
Tab. 5-10 Dimmaktor
Parametereinstellungen
Schaltaktor
Wie vorher beschriebene Schaltaktoren
(nur 4-fach möglich).
Dimmaktor
Wie vorher beschriebene Dimmaktoren (nur 4-fach möglich). Über die Gerätekonfiguration im System Access
Point kann eine Kanalbündelung erfolgen (nur über Benutzerzugang ‚Installateur‘).
Systemhandbuch
│53
05 Gerätetypen
[email protected] ®
Jalousieaktoren (Abb. 43)
Heizungsaktoren (Abb. 44)
Jalousieaktoren empfangen die Steuerbefehle von Sensoren und schalten daraufhin ihre Schaltausgänge.
Die Heizungsaktoren eignen sich für die Ansteuerung von
thermoelektrischen Stellventilen. Sie können nur vom
Raumtemperaturregler angesteuert werden. Jeweils 3
Stellventile teilen sich eine Eingangsspannungsklemme.
Der Strom über diese gemeinsame Klemme darf In=0,5A
nicht übersteigen.
Wird der Jalousieaktor mit einem Sensor verknüpft, kann
die Jalousie über einen langen Tastendruck gefahren
werden und mit einem kurzen Tastendruck die Lamelle
verstellt werden.
Windalarm
Sobald ein Windsensor im System konfiguriert wird (Funktionsbeschreibung siehe Seite 50), werden alle Jalousieaktoren an dessen Ausgangssignal gekoppelt. D.h., bei
einem anliegenden Windalarm fahren alle Rollläden/Markisen und Jalousien in ihren oberen Endanschlag
und werden verriegelt. Sie können dann nicht mehr manuell über die Bedienelemente gefahren werden. Eine
verriegelte Jalousie wird am Bedienelement durch eine
blinkende LED signalisiert.
Alle Aktoren, die nicht auf den Windalarm reagieren sollen, können über die Benutzeroberfläche deaktiviert werden.
Positionsbestimmung/ Kalibrierung
Neben den Endpunkten oben/ unten kann eine Jalousie
auch Zwischenpositionen anfahren, z.B. 50% oben. Die
Bestimmung der Position erfolgt auf Basis der Fahrzeit
der Jalousie. Da diese Fahrzeit individuell verschieden ist,
muss sie für jede Jalousie bestimmt werden.
Solange keine Parametrierung vorgenommen wurde,
kann die Visualisierung keine aktuelle Position anzeigen
und es können nur die Endpunkte oben/ unten angefahren werden. Die Fahrzeit kann in den Geräteeinstellungen
der Benutzeroberfläche eingestellt werden.
Die LED eines Sensors, der mit einer nicht kalibrierten
Jalousie verbundenen ist, blinkt im Auslieferungszustand
solange, bis die Kalibrierung vorgenommen wurde.
54 │
Systemhandbuch
[email protected] ®
05 Gerätetypen
Abb. 43 Jalousieaktor
Abb. 44 Heizungsaktor
Tab. 5-11 Jalousieaktor
Artikelnummer
Produktname
Bauform
Sensor-Kanäle
Schalt-Kanäle
Schaltlast
6253/0.4
Jalousieaktor 4-fach
Reiheneinbau
0
4
4 x 6A
Tab. 5-11 Heizungsaktoren
Artikelnummer
Produktname
Bauform
Sensor-Kanäle
Schalt-Kanäle
6254/0.6
Heizungsaktor 6-fach
Reiheneinbau
0
6
6254/0.12
Heizungsaktor 12-fach
Reiheneinbau
0
12
Parametereinstellungen
Jalousieaktor
Wie vorher beschriebene Jalousieaktoren (nur 4-fach
möglich).
Heizungsaktoren
Folgende Einstellungen sind möglich:
1. Funktion
» Ventil für Heizen
» Ventil für Kühlen
» Ventil für Heizen und Kühlen
2. Kontaktart
» stromlos geöffnet
» stromlos geschlossen
3. Festlegung der Ventilöffnung bei Störungen in %
Systemhandbuch
│55
[email protected] ®
05 Gerätetypen
System Access Point
LAN / WLAN Client-Modus
Der System Access Point stellt die Verbindung zwischen
den [email protected] Teilnehmern und dem Smartphone,
Tablet oder PC her.
Wenn bereits ein Router vorhanden ist, empfiehlt es sich
den System Access Point als Client mit diesem Netzwerk
per LAN oder WLAN zu verbinden.
Über ihn werden die Teilnehmer während der Inbetriebnahme identifiziert und programmiert. Weiterhin führt er
Zeit- und Astro-Programme aus und dient als Vermittler
um Funktionen mittels der [email protected] App zu schalten.
Um den Client-Modus zu aktivieren bestehen folgende
Möglichkeiten:
Identifizierung (Abb. 45)
Das eingesteckte Kabel wird automatisch erkannt und der
Access Point-Modus deaktiviert. Der System Access Point
bezieht dann automatisch eine IP-Adresse vom Router.
Während des Verbindungsversuchs blinkt die Verbindungsanzeige. Nach erfolgter Verbindung leuchtet die
Verbindungsanzeige dauerhaft.
Geräte die physikalisch am [email protected] Bus angeschlossen sind, melden sich automatisch am System Access
Point an. Sie teilen Informationen über ihren Typ und
unterstützte Funktionen mit. Bei der Erstinbetriebnahme
werden alle Geräte mit generischen Namen versehen
(Schaltaktor1, …). Der Benutzer muss diese Namen im
Rahmen der Inbetriebnahme auf einen sinnvollen anlagenspezifischen Namen ändern (im Falle eines Aktors
z.B. „Licht Wohnzimmer“).
Netzwerk-Funktionen
Accesspoint-Modus
Der Accesspoint-Modus ist für die Inbetriebnahme des
Systems vorgesehen. Der System Access Point baut ein
eigenes WLAN auf und agiert als DHCP-Server (Geräte
die sich als Client mit dem WLAN verbinden, erhalten
automatisch eine IP-Adresse).
Nutzen: Das System kann auch ohne vorhandenen Router (z.B. Fritzbox) in Betrieb genommen und bedient werden.
Nachteil: Im Access Point-Modus kann der System Access Point nicht gleichzeitig auch mit einem InternetRouter verbunden sein. Für den dauerhaften Betrieb sollte
der System Access Point daher als LAN oder WLAN
Client konfiguriert werden, so dass die Benutzer mit ihren
Geräten gleichzeitig im Internet surfen und das
free@home System bedienen können, ohne zwischen
unterschiedlichen WLAN-Netzwerken wechseln zu müssen.
»
»
»
Drücken Sie die Accesspoint-Taste, um den Access
Point-Modus zu aktivieren oder deaktivieren.
Bei einer Erstinbetriebnahme ist der Accesspoint Modus automatisch aktiviert.
Den Netzwerknamen (SSID), das WLAN-Passwort
und die IP-Adresse des System Access Point finden
Sie auf einem Schild im Geräteinneren (Netzteil).
Verbinden Sie den System Access Point vor der Inbetriebnahme per LAN mit dem Router.
Verbinden Sie den System Access Point nach der
Inbetriebnahme per LAN mit dem Router.
Der Access Point-Modus muss dafür manuell deaktiviert
werden. Dies kann durch Tastendruck am Gerät selbst
oder in den Netzwerkeinstellungen der Benutzeroberfläche erfolgen. Der System Access Point bezieht dann
automatisch eine IP-Adresse vom Router. Während des
Verbindungsversuchs blinkt die Verbindungsanzeige.
Nach erfolgter Verbindung leuchtet die Verbindungsanzeige dauerhaft.
Verbinden Sie den System Access Point nach der
Inbetriebnahme per WLAN mit dem Router.
Dies muss über die Netzwerkeinstellungen der Benutzeroberfläche erfolgen. Wählen Sie dort den Namen* des
Netzwerks aus, mit dem Sie verbinden wollen und geben
Sie den Netzwerkschlüssel ein. Der System Access Point
bezieht dann automatisch eine IP-Adresse vom Router.
Während des Verbindungsversuchs blinkt die Verbindungsanzeige. Nach erfolgter Verbindung leuchtet die
Verbindungsanzeige dauerhaft.
Der Access Point-Modus kann zu jeder Zeit wieder aktiviert werden. Wird der Access Point-Modus deaktiviert,
wird automatisch der LAN Client oder, wenn dieser konfiguriert wurde, der WLAN Client-Modus aktiviert.
*Hinweis: Die Liste der vorgeschlagenen Netzwerknamen
(SSIDs) wird während des Bootvorgangs des System
Access Point erstellt. WLAN-Netzwerke die zu diesem
Zeitpunkt nicht erreichbar sind, werden nicht in der Vorschlagsliste angezeigt.
Bedien- und Anzeigeelemente
siehe Abb. 46
56 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
05 Gerätetypen
Abb. 45 Identifizierung
Abb. 46 Bedien- und Anzeigeelemente System Access Point
Accesspoint-Taste
Funktion Taste:
Tastendruck schaltet den Accesspoint Modus
An/Aus
LED-Status:
An = Accespoint Modus AN
Aus = Accesspoint Modus AUS
Systemhandbuch
Verbindungsanzeige
Funktion Taste:
keine Funktion
LED-Status:
An = Verbindung mit LAN /WLAN
AUS = Keine Verbindung mit LAN/WLAN
Blinken = Verbindungsversuch
Betriebsanzeige
Funktion Taste:
keine Funktion
LED-Status:
An (50%) =Spannung liegt an, Gerät bootet
An = Gerät betriebsbereit
Aus = keine Spannung
Blinken = Fehlerfall
│57
Busch-free@home ®
05 Gerätetypen
Master-Reset ohne Zugriff auf Web-Interface
Achtung! Alle Daten gehen verloren.
Ein Master-Reset erfolgt folgendermaßen:
»
Heben Sie die Abdeckung des System Access Point
ab.
» Drücken Sie kurz die Reset-Taste (oberhalb der Busanschlussklemme).
» Während des nun startenden Bootvorgangs, drücken
Sie alle drei Tasten gleichzeitig, bis alle drei LEDs
leuchten. Dies kann bis zu einer Minute dauern.
Der System Access Point ist dann wieder in seinem Auslieferungszustand.
Weitere allgemeine Einstellungen im System Access
Point
Systeminformationen
Aktueller Software Versionsstand.
Netzwerk
Hier können die Netzwerkeinstellungen des System Access Point parametriert werden.
Mögliche Einstellungen:
»
»
LAN Client - Verwendung wenn der System Access
Point per Netzwerkkabel an den Internetrouter angeschlossen wird.
Hinweis: Dieser Modus wird automatisch aktiviert
wenn der Access Point-Modus deaktiviert ist (LED der
linken Taste ist aus).
WLAN Client - Verwendung wenn der System Access
Point per WLAN an den Internetrouter angeschlossen
wird.
Benutzer
Hier können weitere Benutzer angelegt oder Benutzer
gelöscht werden. Weiterhin können Berechtigungen geändert werden.
Allgemein
Einstellung des Systemnamens, der Systemsprache, des
Orts und der Uhrzeit.
Datensicherung
Die Datensicherung speichert alle vorgenommenen Einstellungen. Sie erfolgt zunächst auf dem internen Speicher des System Access Point, kann aber auch exportiert
werden. Die Datensicherung wird in regelmäßigen Zeitabständen automatisch erstellt, kann aber auch explizit
manuell erzeugt werden. Datensicherungen, die vom
Benutzertyp „Installateur“ erzeugt wurden, können von
anderen Nutzern wiederhergestellt werden, können aber
von ihnen nicht gelöscht werden.
58 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
05 Gerätetypen
Update
Service
Firmware-Update des System Access Point und der
free@home Geräte. Die Update-Datei enthält sowohl die
Aktualisierungen des System Access Points, als auch die
Aktualisierungen für alle Systemgeräte. Das Update besteht aus vier Schritten:
Alle Geräte Updaten: Lädt die aktuelle Firmware auf die
free@home Geräte. Nur notwendig, falls das Update der
Geräte während des Update-Dialogs verneint wurde.
1. Upload der Firmware auf den System Access Point:
Erfolgt automatisch nach Auswahl der Update-Datei.
2. Aufbereitung der Firmware: Erfolgt automatisch nach
dem erfolgreichen Upload. Der Vorgang kann einige
Minuten dauern.
3. Installation der Firmware: Erfolgt nach Bestätigung
des Update-Dialogs. Das Update dauert einige Minuten. Nach erfolgreichem Update wird der System Access Point neu gestartet. Dies kann dazu führen, dass
die Webseite im Internetbrowser nach wie vor einen
andauernden Update-Vorgang vorgibt. Ein Aktualisieren der Webseite (Taste F5) behebt das Problem.
Master Reset: Setzt alle am Bus angeschlossenen
free@home Geräte auf Werkseinstellung zurück. Alle
Datensicherungen, Benutzerdaten, Grundrisse und Zeitprogramme bleiben erhalten.
Datenbank zurücksetzen: Setzt den System Access
Point ganz oder teilweise auf Werkseinstellung zurück.
Die Auswahl über die zurück zu setzenden Parameter
erfolgt im Pop-up Fenster.
4. Firmware-Update aller am Bus angeschlossenen
free@home Geräte: Nach Bestätigung des UpdateDialogs werden automatisch alle am Bus angeschlossenen free@home Geräte upgedatet. Das Update erfolgt immer bei zwei Geräten gleichzeitig und kann am
wechselseitigen Blinken der LEDs erkannt werden.
Der Vorgang dauert ca. 2 Minuten pro Gerät. Das System kann während des Updates normal bedient werden.
Systemhandbuch
│59
Busch-free@home ®
06 Gerätefunktionen
06 Gerätefunktionen
Symbol
60 │
Informationen
Symbol
Informationen
Name: Sensor
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: Sensoreinheit; Sensor/Schaltaktor; Sensor/Dimmaktor; Sensor/Jalousieaktor;
Funktion: Bedienelement zur Steuerung von
free@home Funktionen
Name: Jalousieaktor
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: Jalousieaktor; Sensor/Jalousieaktor
Funktion: Fährt angeschlossene Jalousien
und Rollläden
Name: Bewegungsmelder
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: Bewegungsmelder;
Bewegungsmelder/Schaltaktor
Funktion: Sensor zur bewegungs- und helligkeitsabhängigen Steuerung von free@home
Funktionen
Name: Heizungsaktor
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: Heizungsaktor; Sensor/Jalousieaktor
Funktion: Regelt Heizungsaktoren
Name: Raumtemperaturregler
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: Raumtemperaturregler
Funktion: Regelt free@home Heizungsaktoren
Name: Windalarm
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: Binäreingang
Funktion: Löst einen Windalarm aus (Anwendung: Automatisches Einfahren der Jalousien)
Name: Panel
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: free@home Panel 7“
Funktion: Installationsort und Name des Panels kann geändert werden
Name: Fensterkontakt
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: Binäreingang
Funktion: Signalisiert ‚Fenster offen‘ (Anwendung: Automatische Deaktivierung der Heizung
bei offenen Fenster)
Name: Schaltaktor
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: Schaltaktor; Sensor/Schaltaktor; Bewegungsmelder/
Schaltaktor
Funktion: Schaltet angeschlossene Lasten
Name: Regenalarm
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: Binäreingang
Funktion: Löst einen Regenalarm aus (Anwendung: Automatisches Einfahren der Markise)
Name: Dimmaktor
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: Dimmaktor; Sensor/Dimmaktor
Funktion: Dimmt angeschlossene Lasten
Name: Frostalarm
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: Binäreingang
Funktion: Löst einen Frostalarm aus (Anwendung: Automatisches einfahren der Markise)
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
Symbol
Informationen
06 Gerätefunktionen
Symbol
Informationen
Name: Umschaltung Heizen/Kühlen
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: Binäreingang
Funktion: Schaltet den Raumtemperaturregler
zwischen Heizbetrieb/ Kühlbetrieb um.
Name: Türruf
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: free@home Panel 7“
Funktion: Signalisiert einen eingehenden
Türruf (Anwendung: ein free@home Aktor soll
bei eingehenden Türruf schalten)
Name: Etagenruf
Typ: Sensor
Wird bereitgestellt von: free@home Panel 7“
Funktion: Signalisiert einen eingehenden
Etagenruf (Anwendung: ein free@home Aktor
soll bei eingehende Etagenruf schalten)
Name: Auto-Türöffner
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: free@home Panel 7“
Funktion: Aktiviert/ Deaktiviert den automatischen Türöffner (Anwendung: ein free@home
Sensor soll den automatischen Türöffner aktivieren/ deaktivieren)
Name: Etagenruftaster
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: free@home Panel 7“
Funktion: Löst einen Etagenruf aus (Anwendung: ein free@home Sensor soll als Etagenruftaster verwendet werden)
Name: Flurlicht
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: free@home Panel 7“
Funktion: Schaltet den Flurlicht-Schaltkontakt
der Welcome Systemzentrale
Name: Türöffner
Typ: Aktor
Wird bereitgestellt von: free@home Panel 7“
Funktion: Betätigt den Türöffner des BuschWelcome System (Anwendung: ein
free@home Sensor soll den Türöffner betätigen)
Systemhandbuch
│61
07 Funktionale
Systemerweiterungen
Busch-free@home ®
07 Funktionale Systemerweiterungen
Phillips Hue
Philips Hue Integration (Abb. 47)
Die Integration des Philips HUE Systems in free@home
erfolgt mit Hilfe der Philips HUE API.
Das heißt, Befehle des free@home Systems werden
innerhalb des free@home System Access Points „übersetzt“ und von diesem über das IP-Protokoll an die Philips
HUE Bridge übermittelt, welche die Leuchtmittel dann
wiederum über das ZigBee-Protokoll steuert.
Die Voraussetzung für die Integration des Philips HUE
Systems in free@home ist einerseits ein lauffähiges HUE
System(2), ein Router (1) und ein lauffähiges free@home
System (3).
62 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
07 Funktionale
Systemerweiterungen
Abb. 47 Philips Hue Integration
Systemhandbuch
│63
07 Funktionale
Systemerweiterungen
Busch-free@home ®
Einrichtung Phillips Hue
Vorausgehende Arbeiten: Inbetriebnahme des
free@home Systems und Inbetriebnahme des Philips
HUE Systems. Beide Systeme müssen sich im gleichen
Netzwerk befinden.
1. Firmware Update des free@home System Acccess
Points auf Version 1.2 oder größer durchführen (per
AutoUpdate oder manuellem Update).
2. Beim nächsten Öffnen der free@home Benutzeroberfläche und Login mit Installateursberechtigung, erscheint ein Popup-Fenster mit dem Hinweis das ein
oder mehrere HUE Systeme im Netzwerk gefunden
wurden (Abb. 48).
3. Durch Bestätigung des Popup-Fensters gelangt der
Nutzer an die Stelle in den „Einstellungen“ an denen
die HUE Brige verwaltet werden kann (Abb. 49). Es
können auch mehrere Philips HUE Bridges von einem
free@home System verwaltet werden.
4. Sollten mehrere Philips HUE Bridges im Netzwerk
verfügbar sein, so kann die gewünschte Bridge anhand ihrer MAC-Adresse identifiziert werden. Diese
kann auf der HUE Bridge oder in der HUE App [„Einstellungen -> Meine Bridge“] abgelesen werden (Abb.
50).
5. Sollte eine HUE Bridge im Netzwerk vorhanden sein,
die nicht über free@home verwaltet werden soll, so
kann diese auf „ignorieren“ gesetzt werden. So wird
verhindert, dass das Popup-Fenster zur gefundenen
HUE Bridge bei jedem weiteren Login angezeigt wird.
6. Nach Bestätigung des „Verbinden“ Buttons muss der
Taster auf der Philips HUE Bridge betätigt werden
(Abb. 51).
7. Die Einrichtung ist damit abgeschlossen.
64 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
07 Funktionale
Systemerweiterungen
Abb. 48 Fenster Hue Bridge
Abb. 49 Einstellungen Philips Hue
Abb. 50 Identifizierung Philips Hue
Systemhandbuch
Abb. 51 Bestätigung der Philips Hue Bridge
│65
07 Funktionale
Systemerweiterungen
Busch-free@home ®
Zuordnung der Verknüpfung
Für alle weiteren Schritte verhalten sich die HUE Lampen
genauso wie bereits von free@home Aktoren bekannt:
1. Im Bereich „Zuordnung“ erscheinen die HUE Lampen
unter einem eigenen Icon (Abb. 52).
2. Nachdem das Icon auf dem Grundriss platziert wurde
öffnet sich ein Auswahlfenster mit allen an der Bridge
angeschlossenen HUE Lampen. Für die Lampen werden die Namen angezeigt, die zuvor bei der Einrichtung vergeben wurden (Abb. 53).
3. Nach Auswahl einer HUE Lampe erscheint diese auf
dem Grundriss und kann wie ein normaler Schaltaktor
mit Sensoren verbunden oder in Szenen eingebunden
werden. Die HUE Lampe verhält sich dabei wie ein
Dimmer. Ein kurzer Tastendruck schaltet die Lampe
EIN/AUS, ein langer Tastendruck dimmt die Lampe
heller oder dunkler (Abb. 54).
66 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
Abb. 52 Icon Philips Hue
07 Funktionale
Systemerweiterungen
Abb. 53 Auswahlfenster Philips Hue
Abb. 54 Verknüpfung Philips Hue
Systemhandbuch
│67
07 Funktionale
Systemerweiterungen
Busch-free@home ®
Parameter
Zeitsteuerung (Abb. 56)
Die HUE Lampen verfügen im Wesentlichen über die
gleichen Parameter wie ein Dimmer, mit Ausnahme der
Einschaltmodi, siehe Seite 69.
Wie alle Aktoren lässt sich die HUE-Lampe auch über die
Zeitsteuerung steuern. Neben der Helligkeit kann hier
auch ein Farbwert ausgewählt werden. Durch das Anlegen mehrerer Schaltzeitpunkte ließe sich so z.B. auch ein
Sonnenauf- oder untergang simulieren.
Farbeinstellungen (Abb. 55)
Wird die HUE Lampe nur mit einem free@home Sensor
verbunden, ist damit keine gezielte Einstellung der Farbe
möglich. Die Lampe kann EIN/AUS geschaltet werden,
gedimmt werden oder mit der zuletzt eingestellten Farbe
einschaltet werden.
Im Bereich Zeitsteuerung erhält die HUE-Lampe den
neuen Parameter „Zeitgesteuerte Farbvorauswahl“.
Die gezielte Einstellung der Farbe der Lampe kann über
die free@home Benutzeroberfläche (sowohl über die
Konfigurationsoberfläche, als auch über die Bedienoberfläche) der App oder über das free@home Panel (ab
Panel Firmware-Version 1.1) vorgenommen werden.
So ließe sich z.B. definieren dass eine Lampe im Schlafzimmer am Morgen mit einem Kaltweiß einschaltet, am
Abend aber mit einem gedimmten warmweiß.
Wird der Parameter gesetzt, so wird zu dem gesetzten
Zeitpunkt lediglich die Farbe vorausgewählt, mit dem die
Lampe beim nächsten Einschaltbefehl einschalten wird.
Soll eine bestimmte Farbe über einen Sensor eingestellt
werden, so kann die HUE mit einer Szene verknüpft werden. In dieser Szene kann dann eine gewünschte Farbe
eingestellt werden. Die Szene kann dann wiederum mit
einem Sensor verknüpft werden.
68 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
07 Funktionale
Systemerweiterungen
Parametereinstellungen Philips Hue
Aktoreinstellungen
[1]
Abb. 55 Farbeinstellungen Philips Hue
Systemhandbuch
Einschaltmodus „weiß“:
Lampe schaltet nach Ausschalten/Einschalten mit 100%
Helligkeit weiß ein.
Einschaltmodus „Weiß mit letzter Helligkeit“:
Lampe schaltet nach Ausschalten/Einschalten mit letzter
Helligkeit weiß ein.
Einschaltmodus „Letzte Farbe“:
Lampe schaltet nach Ausschalten/Einschalten mit letzter
Helligkeit und letzter eingestellter Farbe ein
(z.B. Farbe der Lampe wird über die HUE App eingestellt
und dann ausgeschaltet. Beim nächsten Einschalten über
free@home schaltet die Lampe mit der letzten Farbe
wieder ein).
Abb. 56 Zeitprofile Philips Hue
│69
Busch-free@home ®
08 Sortimentsübersicht
08 Sortimentsübersicht
Systemgeräte
Spannungsversorgung
6201/640.1
640 mA
System Access Point
6200 AP
70 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
08 Sortimentsübersicht
Displays
Panel 7“
83221AP-…
16 Busch-free@home Schaltflächen
Busch-Welcome
Systemhandbuch
│71
Busch-free@home ®
08 Sortimentsübersicht
Sensoren
Sensoreinheiten
Bewegungsmelder
1-fach
2-fach
6221/1.0
6221/2.0
1-fach
6225/1.0-..
Temperatursteuerung
Raumtemperaturregler
6224/2.0
72 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
Binäreingänge
08 Sortimentsübersicht
2-fach
4-fach
6241/2.0 U
20V DC = 0,5 mA
6241/4.0 U
20V DC = 0,5 mA
---
6241/4.0
10-230V DC/AC
=/~ 1 mA
Systemhandbuch
│73
Busch-free@home ®
08 Sortimentsübersicht
Sensor-/ Aktoreinheiten
1-fach Sensor
2-fach Sensor
6211/1.1
1 x 2300W
6211/2.1
1 x 2300W
2-fach Aktor
1-fach Aktor
Sensor/Schaltaktor
---
6211/2.2
2 x 1200W
1-fach Sensor
2-fach Sensor
6212/1.1
1 x 180 W/VA
6212/2.1
1 x 180 W/VA
1-fach Aktor
Sensor/Dimmaktor
74 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
1-fach Sensor
2-fach Sensor
6213/1.1
4A, cos φ =0,5
6213/2.1
4A, cos φ =0,5
1-fach Aktor
Sensor/
Jalousieaktor
08 Sortimentsübersicht
Bewegungsmelder/
Schaltaktor
1-fach Aktor
1-fach Sensor
6215/1.1-…
1 x 2300W
Systemhandbuch
│75
Busch-free@home ®
08 Sortimentsübersicht
Aktoren
Schaltaktoren
4-fach
6251/0.4
4 x 16 A
Dimmaktoren
4-fach
6252/0.4
4 x 315 W/VA
76 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
08 Sortimentsübersicht
Jalousieaktoren
4-fach
6253/0.4
4x6A
Heizungsaktoren
Systemhandbuch
6-fach
12-fach
6254/0.6
6254/0.12
│77
08 Sortimentsübersicht
Busch-free@home ®
Abdeckungen für Schalterserien
78 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
Artikelnummer
6230-10-81
6230-10-83
6230-10-84
6231-10-81
6231-10-83
6231-10-84
6232-10-81
6232-10-83
6232-10-84
6233-10-81
6233-10-83
6233-10-84
6234-10-81
6234-10-83
6234-10-84
6230-20-81
6230-20-83
6230-20-84
6231-21-81
6231-21-83
6231-21-84
6232-20-81
6232-20-83
6232-20-84
6233-21-81
6233-21-83
6233-21-84
6234-21-81
6234-21-83
6234-21-84
6231-22-81
6231-22-83
6231-22-84
6233-22-81
6233-22-83
6233-22-84
6234-22-81
6234-22-83
6234-22-84
6230-10-212
6230-10-214
6231-10-212
6231-10-214
6232-10-212
6232-10-214
6233-10-212
6233-10-214
6234-10-212
6234-10-214
6230-20-212
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6231-21-212
6231-21-214
6232-20-212
6232-20-214
6233-21-212
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6234-21-212
6234-21-214
6231-22-212
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6233-22-212
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6234-22-212
6234-22-214
6235-81
6235-83
6235-84
6235-212
6235-214
Systemhandbuch
Bedruckung
Licht
Licht
Licht
Jalousie
Jalousie
Jalousie
Szene
Szene
Szene
Dimmer
Dimmer
Dimmer
Licht
Licht
Licht
Jalousie
Jalousie
Jalousie
Szene
Szene
Szene
Dimmer
Dimmer
Dimmer
Licht
Licht
Licht
Szene
Szene
Szene
Dimmer
Dimmer
Dimmer
Licht
Licht
Jalousie
Jalousie
Szene
Szene
Dimmer
Dimmer
Licht
Licht
Jalousie
Jalousie
Szene
Szene
Dimmer
Dimmer
Licht
Licht
Szene
Szene
Dimmer
Dimmer
Raumtemperaturregler
Raumtemperaturregler
Raumtemperaturregler
Raumtemperaturregler
Raumtemperaturregler
08 Sortimentsübersicht
Ausführung
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
1-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
2-fach
-
Orientierung
links
links
links
links
links
links
links
links
links
rechts
rechts
rechts
rechts
rechts
rechts
rechts
rechts
rechts
links
links
links
links
links
links
links
links
rechts
rechts
rechts
rechts
rechts
rechts
-
Programm
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
solo/ future/ carat/ axcent
Busch-Duro 2000 SI
Reflex SI
Farbe
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
weiß
alpinweiß
anthrazit
alusilber
studioweiß
weiß
alpinweiß
│79
09 FAQ und Tipps
Busch-free@home ®
09 FAQ und Tipps
Montage System Access Point (Abb. 57)
Anschluss der CAT Leitung
Der System Access Point wird Aufputz installiert. Die
Busleitung wird immer rückseitig eingeführt. Die 230V
Zuleitung und die optionale CAT Leitung können entweder
ebenfalls rückseitig eingeführt oder aber auf dem Putz
verlegt werden. Bei der Aufputzmontage werden die Leitungen von der Unterseite des Gerätes über die dafür
vorgesehenen Ausbruchöffnungen eingeführt.
Bereits gepatchte CAT Leitungen können direkt über die
RJ45-Steckbuchse des System Access Points verbunden
werden.
Wird die CAT Leitung rückseitig eingeführt, so ist darauf
zu achten, dass der Mittenabstand zwischen den beiden
Installationsdosen 80mm beträgt.
Sollte eine Installationsleitung verwendet werden, so ist
das dem Gerät beiliegende Adapterkabel zu benutzen. An
diesem kann an einem Ende das Installationskabel über
LSA-Technik aufgelegt werden. Am anderen Ende befindet sich ein RJ45- Stecker, welcher mit der Steckbuchse
des System Accesspoint verbunden werden kann.
Die Inbetriebnahme erfolgt immer über den System Access Point. Für die Inbetriebnahme wird ein Smartphone,
Tablet oder PC benötigt. Eine zusätzliche Software wird
nicht benötigt. Für die Inbetriebnahme über das
Smartphone oder Tablet wird die Nutzung der kostenfreien free@home App empfohlen.
.
80 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
09 FAQ und Tipps
Abb. 57 Montage System Access Point
01 - CAT-Leitung rückseitig eingeführt
02 - CAT-Leitung auf dem Putz verlegt
Systemhandbuch
│81
09 FAQ und Tipps
Busch-free@home ®
Vorlage Geräteplan
Abb. 58 Geräteplan
82 │
Systemhandbuch
Busch-free@home ®
Systemhandbuch
09 FAQ und Tipps
│83
BJE 0001-0-1424/2.15/0502-D, dpi 408231
Produktbroschüre
Busch-Jaeger Elektro GmbH
Ein Unternehmen
der ABB-Gruppe
Freisenbergstraße 2
58513 Lüdenscheid
www.BUSCH-JAEGER.de
info.bje@de.abb.com
Zentraler Vertriebsservice:
Tel.: 02351 956-1600
Fax: 02351 956-1700
Busch-Jaeger Produkte gibt es beim Elektroinstallateur
Hinweis:
Nachdruck und fotomechanische Wiedergabe sind nur mit unserer ausdrücklichen Geneh migung gestattet.
Die Druckerzeugnisse von Busch-Jaeger informieren nach bestem Wissen,
die Aussagen sind jedoch nicht rechtsverbindlich. Alle Abbildungen und
Fotografien der dargestellten Produkte sind in Bezug auf Farbigkeit,
Abmessungen und Ausstattung nicht verbindlich.
Die meisten Busch-Jaeger Produkte sind eingetragene Warenzeichen.
Die Angaben in diesem Katalog sind ohne Gewähr. Ände rungen und
Aktualisierun gen, die dem Fortschritt dienen, bleiben vorbehalten.
Alle Produkte in diesem Druckerzeugnis, die den CE-Richtlinien entsprechen, tragen auf der Verpackung und dem Produkt die entsprechende
Kennzeichnung.