Bildungsangebot für Alle

§ 37 (7) BetrVG und AWbG
wissen und
bewegen 2015:
DGB-Bildungswerk NRW e.V.
Bismarckstraße 77
40210 Düsseldorf
Telefon: 0211 17523-140
Telefax: 0211 17523-197
E-Mail: jh@dgb-bildungswerk-nrw.de
Internet: www.dgb-bildungswerk-nrw.de
Das DGB-Bildungswerk NRW ist
qualitätszertifiziert nach EFQM:
Recognised for Excellence 3 star
Verwaltungsstelle
Duisburg-Dinslaken
42
wissen und
bewegen
Seminare für alle!
Verwaltungsstelle
Duisburg-Dinslaken
42
2015
IG Metall Duisburg-Dinslaken
Stapeltor 17 – 19
47051 Duisburg
Tel.: 0203-2828-245
Fax: 0203-2828-200
E-Mail: heike.kraus@igmetall.de
Internet: www.igmetall-duisburg.de
Vorwort | 3
Bildung ist der Schlüssel für gelebte Demokratie
Miteinander – voneinander und füreinander lernen ist
der zentrale Aspekt unserer örtlichen Bildungsarbeit.
Unser Bildungsprogramm 2015 – eine Kooperation der
IG Metall Duisburg-Dinslaken mit dem DGB-Bildungswerk
NRW e.V. – versteht sich als zeitgemäße und anforderungsgerechte Antwort auf die wachsenden Herausforderungen
der zum Teil dramatischen betrieblichen Umbrüche.
Mit unserem Bildungsangebot unterstützen wir Vertrauensleute,
Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertretungen,
Schwerbehindertenvertretungen – und vor allem auch unsere
Mitglieder.
Unsere bewährte, traditionelle Bildungsarbeit zeichnet sich
dadurch aus, dass wir die Herausforderungen, die sich durch
strukturelle Veränderungen in den von uns betreuten Betrieben
ergeben, aktiv angehen.
Durch unsere Bildungsarbeit sollen unsere Teilnehmer – egal
ob Vertrauensleute, Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertretungen, Schwerbehindertenvertretungen oder interessierte Arbeitnehmer/innen – in die Lage versetzt werden, durch
eigenständiges Handeln betriebliche Prozesse mitzugestalten.
Deshalb – bitte anmelden und Wissen buchen!
Dieter Lieske
1. Bevollmächtigter,
IG Metall Duisburg-Dinslaken
Elke Hülsmann
Geschäftsführerin,
DGB-Bildungswerk NRW e.V.
| 5
4 | Inhalt
Seminare
ArbeitnehmerInnen in Betrieb, Wirtschaft
und Gesellschaft (AN I) ............................................................. 6
Stress am Arbeitsplatz ............................................................. 7
Schichtarbeit ...........................................................................
8
Die Arbeitswelt der Zukunft ...................................................... 9
Von der Stressbewältigung zur Gesundheitsförderung ............. 10
Gefahrstoffe am Arbeitsplatz .....................................................11
Gesicherte Existenz nach dem Renteneintritt ........................... 12
Gesund in Rente – und was dann? .......................................... 13
Wird das soziale Netz der Arbeitnehmer zerschnitten? ............. 14
Gesundheitsförderung im Betrieb und am Arbeitsplatz ............. 15
Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
im Betrieb ................................................................................ 16
Warum brauchen wir Gewerkschaften? .................................. 17
Wie entsteht ein Tarifvertrag? ................................................... 17
Wochenendseminare und sonstige zwei- bis dreitätige
Seminare zu weiteren Themen ................................................. 20
Jugendwochenendseminare .................................................... 21
Wochenendseminare und weitere zwei- bis dreitägige
Seminare zum Thema Mitwirkung und Mitbestimmung ............ 22
Informatives
Jahresübersicht 2015 ............................................................. 18
Ansprechpartnerinnen bei der IGM vor Ort ............................... 24
Ansprechpartner beim DGB-Bildungswerk NRW ..................... 25
Unsere Referentinnen und Referenten ...................................... 26
Freistellung nach dem AWbG................................................... 28
Freistellung und Teilnahme des Betriebsrats und der Jugendund Auszubildendenvertretung nach § 37 (7) BetrVG ............... 29
Tagungshäuser ........................................................................ 30
Seminaranmeldung .................................................................. 35
6 | Seminare
Grundlagenseminar: ArbeitnehmerInnen in
Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft (AN I)
Freistellung nach AWbG oder § 37 (7) BetrVG
Dieses Seminar richtet sich an alle, die mehr über betriebliche und
gesellschaftspolitische Themen wissen möchten. Das Seminar
vermittelt Grundkenntnisse über ökonomische und soziale Zusammenhänge in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir klären
die Rolle des Betriebsrats als gesetzliche Interessenvertretung und
wie er die Interessen der Belegschaft durch eine gute Zusammenarbeit mit Belegschaft, Vertrauensleuten und Gewerkschaft erfolgreich vertreten kann.
z Aufbau, Funktion und Ziele von Unternehmen
z Der Betrieb im Spannungsfeld sozialer Interessen
z Der Betriebsrat als gesetzliche Interessenvertretung
der Belegschaft
z Die rechtliche Stellung des Betriebsrats
z Der Informationsaustausch zwischen Betriebsrat,
der Belegschaft und anderen Stellen
z Die Vertretung der Interessen der ArbeitnehmerInnen durch
den Betriebsrat, die Jugend- und Auszubildendenvertretung
und die Vertrauensleute
z Die rechtliche Stellung der Gewerkschaft im Betrieb
Seminare | 7
Stress am Arbeitsplatz
in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk des
Landessportbundes NRW e. V., Außenstelle Duisburg
Freistellung nach AWbG
Stress am Arbeitsplatz stellt inzwischen eines der größten Probleme der Arbeitswelt dar. Das Seminar will arbeitsplatzbezogen die
wichtigsten Stressfaktoren wie Zwangshaltungen, Reizüberflutung,
Lärm, Leistungsdruck, Termindruck, Über- und Unterforderung
und vieles mehr untersuchen und Hilfestellungen für ihre Bewältigung geben. Dazu zählen insbesondere individuelle und kollektive
Handlungsmöglichkeiten aufgrund des Betriebsverfassungsgesetzes sowie der Arbeitssicherheits-, der Gesundheits- und der Umweltschutzgesetzgebung. Im Rahmenprogramm werden praktische
Übungen zur Stressbewältigung vorgestellt und eingeübt (u. a. Wirbelsäulengymnastik, Dynamisches Sitzen, Tiefenmuskelentspannung, Autogenes Training, Bewegungspausenübungen am Arbeitsplatz, Atemübungen).
Die Teilnehmer werden gebeten, Sportzeug mitzubringen.
z Erfahrungsaustausch zum Thema Stress am Arbeitsplatz
z Anti-Stress-Verordnung – Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch psychische Belastungen bei der Arbeit
z Gesundheitsgefahren durch Stress
z Individuelle und kollektive betriebsverfassungsrechtliche bzw.
gewerkschaftliche Handlungsmöglichkeiten
Teilnahmegebühr:
IG-Metall-Mitglieder: 50,- Euro (die übrigen Seminarkosten übernimmt die Verwaltungsstelle Duisburg-Dinslaken für ihre Mitglieder)
Nichtmitglieder: 100,- Euro plus Seminarkosten (s. Seite 25).
22.03. – 27.03.2015
Institut für Bildung, Medien und Kunst, Lage-Hörste
Seminarnummer: K1-150300-074
19.04. – 24.04.2015
Institut für Bildung, Medien und Kunst, Lage-Hörste
Seminarnummer: K1-150301-074
23.08. – 29.08.2015
Institut für Bildung, Medien und Kunst, Lage-Hörste
Seminarnummer: K1-150302-074
20.04. – 24.04.2015
Willi-Weyer-Sportschule, Sundern-Hachen
Referentinnen: Angelika Schacht-Wilhelmi, Gerda Klara,
Uschi Haupt (LSB)
Seminarnummer: K1-150303-074
31.08. – 04.09.2015
Willi-Weyer-Sportschule, Sundern-Hachen
ReferentInnen: Angelika Schacht-Wilhelmi, Otto Brzosa,
Uschi Haupt (LSB)
Seminarnummer: K1-150310-074
8 | Seminare
Schichtarbeit
in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk des
Landessportbundes NRW e.V., Außenstelle Duisburg
Freistellung nach AWbG
Die Stadt Duisburg kann als deutsche „Hauptstadt der Schichtarbeit” bezeichnet werden. Es gibt keine andere Stadt in der Bundesrepublik Deutschland, in der mehr Menschen Schichtarbeit verfahren als in Duisburg. Im Seminar werden gesundheitliche und soziale
Folgen von Schichtarbeit anhand der Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen mit den Erfahrungen der Teilnehmer konfrontiert und
diskutiert. Außerdem werden zahlreiche Modelle und Möglichkeiten
der Gestaltung von Schichtarbeit anhand praktischer Beispiele vorgestellt und beraten. Ihr Ziel besteht darin, die Gegebenheiten des
menschlichen Biorhythmus` soweit wie möglich zu berücksichtigen.
Im Rahmenprogramm werden praktische Übungen zur Bewältigung
von Schlafstörungen und der besonderen Stressbelastung von
Schichtarbeitern vorgestellt und eingeübt.
Die Teilnehmerwerden gebeten, Sportzeug mitzubringen.
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Soziale Einschränkungen durch Schichtarbeit
Gesundheitliche Auswirkungen von Schichtarbeit
Schlafstörungen
Rechtliche Regelungen
Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation von
Schichtarbeitern
Teilnahmegebühr:
IG-Metall-Mitglieder: 50,- Euro (die übrigen Seminarkosten übernimmt die Verwaltungsstelle Duisburg-Dinslaken für ihre Mitglieder)
Nichtmitglieder: 100,- Euro plus Seminarkosten (s. Seite 25).
04.05. – 08.05.2015
Willi-Weyer-Sportschule, Sundern-Hachen
ReferentInnen: Manni Rhau, Angelika Schacht-Wilhelmi,
Franziska Wöllke (LSB)
Seminarnummer: K1-150304-074
Seminare | 9
Die Arbeitswelt der Zukunft
Freistellung nach AWbG
Ziel des Seminars ist es, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
vor dem Hintergrund der beschleunigten Integration zahlreicher
Schlüsseltechnologien zu neuen Systemen mit den Entwicklungstrends in der Stahl- und Metallindustrie bekannt zu machen und sie
auf anstehende technische und organisatorische Veränderungen
am Arbeitsplatz sowie in der Entgeltfindung vorzubereiten. Diskutiert werden sollen dazu die gewerkschaftlichen Vorstellungen zu
neuen industriepolitischen Zielsetzungen der Arbeitsplatzsicherung
in der heimischen Industrie aber auch im Umweltschutz innerhalb
und außerhalb des Betriebes, konsequent sparsamer Energie- und
Betriebsstoffeinsatz, Qualitätsproduktion, Stoffkreisläufe und neue
Formen der Arbeit in Gruppen. Ausgehend von den derzeitigen
Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz durch Stress, Lärm und
Gefahrstoffe sollen die neuen Entwicklungen vor dem Hintergrund
einer global vernetzten Finanzwelt und Kommunikation sowie dem
daraus resultierenden Kostendruck auf Arbeitnehmer behandelt
werden.
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Rückblick auf die Techno-Trends der 90er Jahre
Die neuen industriepolitischen Zielsetzungen
Global vernetzte Betriebskommunikation
Die Arbeit der Zukunft
Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz
Sozialstandards in der internationalenIndustrieproduktion
Individuelle und kollektive Handlungsmöglichkeiten zur Gestaltung des Arbeitsplatzes der Zukunft
z Gesund in Rente - und was dann?
17.05. – 22.05.2015
Institut für Bildung, Medien und Kunst, Lage-Hörste
Referenten: Manni Rhau, Markus Thiemann
Seminarnummer: K1-150305-074
10 | Seminare
Von der Stressbewältigung zur
Gesundheitsförderung
in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk des
Landessportbundes NRW e. V., Außenstelle Duisburg
Freistellung nach AWbG
Gesundheit ist eine Grundvoraussetzung für den Erhalt eines
Arbeitsplatzes und die Erfüllung der arbeitsvertraglichen Pflichten.
Deshalb zählt die Gesunderhaltung zu den grundlegenden Interessen von Arbeitnehmern. Zahlreiche Ursachen für Gesundheitsbelastungen und -schäden finden sich in der Arbeitswelt selbst.
Im Seminar werden Gesundheitsbelastungen in der Arbeitswelt
thematisiert und diskutiert, Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt und erörtert sowie individuelle und kollektive
Möglichkeiten der Stressbewältigung und Gesundheitsförderung
aufgezeigt und im Rahmenprogramm eingeübt.
Die Teilnehmer werden gebeten, Sportzeug mitzubringen.
z Arbeitsorganisation: aktuelle Änderungen, Mitarbeiterbeteiligung,
Qualitätsmanagement
z Gesundheitsprävention – Ziele, Aufgaben, Möglichkeiten
z Rechtliche Vorschriften für die Arbeitsorganisation zur
Seminare | 11
Gefahrstoffe am Arbeitsplatz
Freistellung nach AWbG
Gefahrstoffe bedrohen uns im Arbeitsleben auf Schritt und Tritt.
Weit über 100.000 Stoffe sind registriert, für wenige Hundert
existieren Grenzwerte für ihre Verwendung. Im Seminar werden
die Gesundheitsgefahren wichtiger Stoffgruppen behandelt, die
wichtigsten Vorschriften der Gefahrstoffverordnung und der
Technischen Regeln für Gefahrstoffe erörtert sowie die Schutzrechte einzelner Arbeitnehmer und die Mitbestimmungsrechte
des Betriebsrates dargestellt.
z Behandlung von Gefahrstoffgruppen aus dem Erfahrungsfeld
der Teilnehmer
z Gefährdungsmerkmale § 4 Gefahrstoff-Verordnung (GefStoffV)
z Die wichtigsten Bestimmungen der Gefahrstoff-Verordnung im
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Zusammenhang mit der Gefährdungsermittlung
Ermittlungspflicht und Gefährdungsbeurteilung
Grundsätze für die Verhütung von Gefährdungen
Umsetzung der Gefahrstoff-Verordnung
Mitwirkung und Beschwerderecht der Arbeitnehmer
Die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates beim Einsatz von
Gefahrstoffen im Betrieb
Gesunderhaltung von Mitarbeitern
z Arbeitsplatzbezogene Gesundheitsbedingungen anhand
ausgewählter Beispiele
z Gesundheitsförderung im Betrieb – Maßnahmen und
Handlungsfelder
z Gesundheitsdialog im Betrieb – Mitarbeiterbeteiligung im
Arbeitsschutz und Gesundheitsfragen
Der vorherige Besuch des Seminars „Stress am Arbeitsplatz”
oder des Seminars „Schichtarbeit” ist sinnvoll!
Teilnahmegebühr:
IG-Metall-Mitglieder: 50,- Euro (die übrigen Seminarkosten übernimmt die Verwaltungsstelle Duisburg-Dinslaken für ihre Mitglieder)
Nichtmitglieder: 100,- Euro plus Seminarkosten (s. Seite 25).
18.05. – 22.05.2015
14.06. – 19.06.2015
Willi-Weyer-Sportschule, Sundern-Hachen
ReferentInnen: Gerda Klara, Otto Brzosa, Uschi Haupt (LSB)
Seminarnummer: K1-150306-074
Institut für Bildung, Medien und Kunst, Lage-Hörste
ReferentInnen: Gerda Klara, Heinz Sowa
Seminarnummer: K1-150307-074
12 | Seminare
Seminare | 13
Gesicherte Existenz nach dem Renteneintritt
Gesund in Rente - und was dann?
Die Politik setzt immer wieder neue Fakten mit denen wir uns
auseinander setzen müssen.
Welche Möglichkeiten gibt es für Senioren, Einfluss zu nehmen?
In diesem Seminar betrachten wir die aktuelle politischen Entwicklung
und versuchen gemeinsam Erkenntnisse daraus zu gewinnen.
Freistellung nach AWbG
Das Seminar beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie
sich die Bedingungen und Belastungen des Arbeitslebens auf die
Gesundheit der Arbeitnehmer auswirken. Außerdem wollen wir der
Frage nachgehen, welche Rolle ältere Menschen nach ihrem Arbeitsleben innerhalb der Gesellschaft einnehmen.
Wie im Arbeitsleben so ist auch im Alter die Gesundheit Voraussetzung für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Welche
persönlichen und politischen Möglichkeiten der Gesundheitsförderung gibt es bzw. sind notwendig? Im Seminar werden diese und
ähnliche Themen diskutiert und anhand moderner Methoden strukturiert bearbeitet und Konsequenzen für die gewerkschaftliche Arbeit erörtert.
Gestaltung der Rentenzeit zur Erhaltung des geistigen
und körperlichen Wohlbefindens
Das Seminarprogramm umfasst Diskussions- und Gesprächsangebote sowie Vorschläge zur Erhaltung und Gestaltung der geistigen und körperlichen Fitness. Vieles soll gemeinsam erarbeitet und
gestaltet werden.
Es ist erforderlich, Sport- und Badezeug mitzubringen.
Teilnahmegebühr:
IG-Metall-Mitglieder: 125,- Euro (die übrigen Seminarkosten übernimmt die Verwaltungsstelle Duisburg-Dinslaken für ihre Mitglieder)
Nichtmitglieder: 200,- Euro plus Seminarkosten (s. Seite 25).
in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk des
Landessportbundes NRW e. V., Außenstelle Duisburg
Bitte Sportzeug mitbringen!
Teilnahmegebühr:
IG-Metall-Mitglieder: 50,- Euro (die übrigen Seminarkosten übernimmt die Verwaltungsstelle Duisburg-Dinslaken für ihre Mitglieder)
Nichtmitglieder: 100,- Euro plus Seminarkosten (s. Seite 25).
12.04. – 18.04.2015
22.06. – 26.06.2015
Kellenhusen
ReferentInnen: Franziska Wöllke (LSB), Otto Brzosa
Seminarnummer: K1-150308-074
Willi-Weyer-Sportschule, Sundern-Hachen
Referenten: Manni Rhau, Franziska Wöllke (LSB)
Seminarnummer: K1-150309-074
14 | Seminare
Wird das soziale Netz der Arbeitnehmer
zerschnitten?
Freistellung nach AWbG
Angesichts der zahlreichen Einschnitte ins soziale Netz durch die
Politik in den letzten Jahren und der Forderungen von Neoliberalen nach Abschaffung der Sozialversicherungen wird im Seminar
ausgehend von der gewerkschaftlichen und genossenschaftlichen
Selbsthilfebewegung im 19. Jahrhundert die Entstehung und die
Entwicklung der Bismarckschen Sozialgesetzgebung vorgestellt,
ebenso die Entwicklung der Arbeitslosenversicherung als vierte
Säule der Sozialversicherung und ihre jüngste Komplettierung
durch die Pflegeversicherung. Die Darstellung des sozialen Netzes
wird ergänzt um die im Sozialgesetzbuch zusammengefassten
Gesetze mit besonderer Darstellung des zum 1. Juli 2001 in Kraft
getretenen Sozialgesetzbuches IX „Rehabilitation”. Anschließend
werden die Gefährdungen und Einschnitte in das soziale Netz
durch die Europäisierung, die Globalisierung und durch neoliberale
Politik seit 1980 erläutert und diskutiert.
z Geschichte der Sozialgesetze
z Kranken-, Unfall-, Renten-, Arbeitslosen- und
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Pflegeversicherung
Die Säulen des Sozialstaates - Theorie und Praxis der
Sozialversicherung
Spannungsverhältnis zwischen betriebswirtschaftlichem
Handeln und sozialen Leistungen
Beruf, Aufgaben und Leistungen der deutschen Rentenversicherungsgenossenschaften als Unfallversicherungsträger
Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit
Seminare | 15
Gesundheitsförderung im Betrieb und
am Arbeitsplatz
Freistellung nach AWbG
Ziel der betrieblichen Gesundheitsförderung ist es, gesünder zu
arbeiten, das heißt, sie dient der Verbesserung der Gesundheit
und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz, und zwar das gesamte
Arbeitsleben lang. Zurzeit erreicht nicht einmal jeder Zweite gesund das Rentenalter.
Gemäß der sog. Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation
zielt Gesundheitsförderung auf einen Prozess, allen Menschen ein
höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.
Dazu gehört, dass im Betrieb Gesundheitsbelastungen und dauerhaft bzw. langfristig krankmachende Arbeitsbedingungen nicht
länger ein Tabuthema sind. Im Seminar werden die rechtlichen
Grundlagen der Gesundheitsförderung vorgestellt und Möglichkeiten einer systematischen Gesundheitsförderung dargestellt sowie
Handlungsmöglichkeiten im Betrieb und am Arbeitsplatz erarbeitet. Besonders behandelt werden Krankenrückkehrgespräche.
z Allgemeiner Umgang mit Gesundheit und Krankheit am
Arbeitsplatz und in der Gesellschaft
z Krankenrückkehrgespräch
z Geschichtliche und rechtliche Entwicklung des Arbeits- und
Gesundheitsschutzes
z Elemente der persönlichen Kompetenz
z Gesundheitsbelastungen am Arbeitsplatz: Analyse – Beurteilung
– Maßnahmen
z Handlungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz
20.09. – 25.09.2015
25.10. – 30.10.2015
Institut für Bildung, Medien und Kunst, Lage-Hörste
Referenten: Willi Germuth, Heinz Sowa
Seminarnummer: K1-150311-074
Institut für Bildung, Medien und Kunst, Lage-Hörste
ReferentInnen: Gerda Klara, Heinz Sowa
Seminarnummer: K1-150312-074
16 | Seminare
Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Betrieb
Freistellung nach AWbG
Das Seminar gibt Antworten auf Fragen nach den gesetzlichen
und organisatorischen Grundlagen des betrieblichen Arbeitsschutzes und bietet einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen und die Handlungsmöglichkeiten von Arbeitnehmern.
Es stellt die am Arbeitsschutz beteiligten betrieblichen und überbetrieblichen Einrichtungen vor.
Das Seminar versucht deutlich zu machen, dass sich die Schwerpunkte des Arbeitsschutzes von der Unfallverhütung zum vorbeugenden Arbeits- und Gesundheitsschutz verlagert haben, was
auch vom Gesetzgeber hinreichend gefordert wird.
z Betrieblicher Arbeitsschutz im Wandel: von der Orientierung an
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Unfallgefahren zum umfassenden Arbeits- und Gesundheitsschutz
Berufskrankheiten, Volkskrankheiten, arbeitsbedingte
Erkrankungen
Belastungsabbau und Gesundheitsschutz
Die innerbetriebliche Organisation des Arbeitsschutzes:
Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte, Sicherheitsbeauftragte, die Interessenvertretung im Arbeitsschutz – BR und
SchwbV
Das Arbeitsschutz-System: staatliche Gewerbeaufsicht,
Arbeitsschutzgesetzgebung, Berufsgenossenschaften,
Unfallverhütungsvorschriften
Rechte und Pflichten des Arbeitgebers, der Beschäftigten und
des Betriebsrates beim Arbeits- und Gesundheitsschutz
Forderungen zur Verbesserung von Gesundheit und Sicherheit
bei der Arbeit
22.11. – 27.11.2015
Institut für Bildung, Medien und Kunst, Lage-Hörste
Referenten: Otto Brzosa, Heinz Sowa
Seminarnummer: K1-150313-074
Seminare | 17
Warum brauchen wir Gewerkschaften?
Freistellung nach AWbG
Vermittelt werden Grundkenntnisse über die Aufgaben und die
Stellung der Gewerkschaften in der Sozialen Marktwirtschaft und
der Parlamentarischen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland. Der ausführlichen Darstellung der Ziele, Aufgaben und Organisationsformen der Gewerkschaften, unter Einbeziehung von
Aspekten ihrer geschichtlichen Entwicklung, werden die Verbandsstrukturen der Unternehmerverbände und ihre Wirkungsweise
gegenübergestellt und die soziale und ökonomische Stellung des
Einzelnen als abhängig Beschäftigten im Betrieb und in der Gesellschaft beleuchtet.
Termin und Ort standen bei Drucklegung noch nicht fest.
Bitte in der Verwaltungsstelle erfragen.
Seminarnummer: K1-150314-074
Wie entsteht ein Tarifvertrag?
Freistellung nach AWbG
Das Seminar gibt Arbeitnehmern eine Einführung in das Tarifvertragswesen der Bundesrepublik Deutschland.
Die Entstehung des Tarifvertragswesens, seiner rechtlichen
Grundlagen, die durch Richterrecht festgelegten Spielregeln für
Tarifauseinandersetzungen (Arbeitskampfrecht), die Berechnung
von Tarifforderungen und Tarifangeboten sowie die Perspektiven
der aktuellen Tarifreform in der Stahl- und Metallindustrie werden,
auch anhand von Beispielen, einführend behandelt.
Termin und Ort standen bei Drucklegung noch nicht fest.
Bitte in der Verwaltungsstelle erfragen.
Seminarnummer: K1-150315-074
18 | Jahresüberblick 2015
Jahresüberblick 2015 | 19
Hier alle Seminare auf einen Blick.
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Arbeitswelt der Zukunft
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Stressbewältigung
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Gesundheitsförderung im Betrieb
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Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb
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Dezember
Weihnachtsferien
Weihnachtsferien gehen bis zum 6. Januar 2016.
20 | Seminare
Wochenendseminare und sonstige zwei- bis
dreitägige Seminare zu weiteren Themen:
Die deutsche Währungsgeschichte von 1871 bis zum Euro
und ihre Auswirkungen auf Unternehmen und Beschäftigte
19.02. – 20.02.2015
Zielgruppe: Senioren
Burghotel Pass, Oeding
Seminarnummer: K1-150328-074
Industrie 4.0, Herausforderungen an die IG Metall
27.02. – 01.03.2015
Zielgruppe: Industriemeister
Hotel Esser, Wegberg
Seminarnummer: K1-150329-074
Mitwirkung und Mitbestimmung im Angestelltenbereich
27.02. – 28.02.2015
Zielgruppe: AT-Angestellte
Hotel Esser, Wegberg
Seminarnummer: K1-150330-074
Mitwirkung und Mitbestimmung im Handwerk
08.05. – 09.05.2015
Zielgruppe: Beschäftigte in Handwerksbetrieben
Burghotel Pass, Oeding
Seminarnummer: K1-150331-074
Mit Kultur geht alles besser
03.07. – 05.07.2015
Zielgruppe: Frauen
Burghotel Pass, Oeding
Seminarnummer: K1-150332-074
Mitwirkung und Mitbestimmung für Vertrauensleute der
Schwerbehinderten
13.06. – 14.06.2015
Zielgruppe: Vertrauensleute der Schwerbehinderten
Hotel Esser, Wegberg
Seminarnummer: K1-150333-074
Arbeitnehmer/innen zwischen den Kulturen
Zielgruppe: Ausländische und deutsche ArbeitnehmerInnen
sowie Migranten
23.10. – 25.10.2015
Hotel Burg Wegberg, Burg Wegberg
Seminarnummer: K1-150334-074
Seminare | 21
Jugendwochenendseminare
Leitung: Christian Tißen
Seminarort: Hattingen, DGB-Jugendbildungsstätte
Für Beschäftigte im Bereich Metall/Elektro:
17.01. – 18.01.2015
Seminarnummer: Q14715170100
Für Beschäftigte bei Hüttenwerke Krupp Mannesmann:
18.04. – 19.04.2015
Seminarnummer: Q14715170200
Für Beschäftigte bei ThyssenKrupp Steel Europe:
18.04. – 19.04.2015
Seminarnummer: Q14715170300
Für Beschäftigte bei Siemens:
09.05. – 10.05.2015
Seminarnummer: Q14715170400
Für Beschäftigte im Bereich Metall/Elektro:
19.09. – 20.09.2015
Seminarnummer: Q14715170500
Für Beschäftigte bei ThyssenKrupp Steel Europe:
17.10. - 18.10.2015
Seminarnummer: Q14715170600
Für Beschäftigte bei Hüttenwerke Krupp Mannesmann:
17.10. -18.10.2015
Seminarnummer: Q14715170700
Für Beschäftigte bei ThyssenKrupp Steel Europe:
14.11. – 15.11.2015
Seminarnummer: Q14715170800
Für Beschäftigte bei Hüttenwerke Krupp Mannesmann:
14.11. – 15.11.2015
Seminarnummer: Q14715170900
Für Beschäftigte bei Siemens:
12.12. – 13.12.2015
Seminarnummer: Q14715171000
22 | Seminare
Seminare | 23
Wochenendseminare und weitere zwei- bis
dreitägige Seminare zum Thema Mitwirkung
und Mitbestimmung
Fr. 12.06. – Sa. 13.06.2015
Zielgruppe: Beschäftigte der Siemens AG Energy Sector
Burghotel Pass, Oeding
Seminarnummer: K1-150327-074
Fr. 06.03. – Sa. 07.03.2015
Zielgruppe: Beschäftigte von Wisco Tailored Blanks
Hotel Hermannshöhe, Legden
Seminarnummer: K1-150316-074
Sa. 05.09. – So. 06.09.2015
Zielgruppe: Beschäftigte Benteler Steel/Tube GmbH
Hotel De Poort, Goch
Seminarnummer: K1-150323-074
Do. 12.03. – Fr. 13.03.2015
Zielgruppe: Beschäftigte der Hüttenwerke Krupp
Mannesmann GmbH,
Burghotel Pass, Oeding
Seminarnummer: K1-150317-074
Mo. 26.10. – Mi. 28.10.2015
Zielgruppe: Beschäftigte der Hüttenwerke Krupp
Mannesmann GmbH,
Burghotel Pass, Oeding
Achtung: Freistellung nach AWbG
Seminarnummer: K1-150324-074
Sa. 21.03. – So. 22.03.2015
Zielgruppe: Beschäftigte von Sona,
Hotel Lindenhof, Borken
Seminarnummer: K1-150318-074
Sa. 18.04. – So.19.04.2015
Zielgruppe: Beschäftigte der KBS Kokerei Betriebsgesellschaft
Schwelgern GmbH,
Hotel De Poort, Goch
Seminarnummer: K1-150319-074
Sa. 25.04. – So. 26.04.2015
Zielgruppe: Beschäftigte der Grillo-Werke AG,
Hotel De Poort, Goch
Seminarnummer: K1-150320-074
Sa. 09.05. – So. 10.05.2015
Zielgruppe: Beschäftigte der ThyssenKrupp Steel
Europe AG – Süd,
Burghotel Pass, Oeding
Seminarnummer: K1-150322-074
Mi. 28.10. – Fr. 30.10.2015
Zielgruppe: Beschäftigte der Hüttenwerke Krupp
Mannesmann GmbH
Burghotel Pass, Oeding
Achtung: Freistellung nach AWbG
Seminarnummer: K1-150325-074
Zielgruppe: Beschäftigte der ThyssenKrupp Steel
Europe AG Hamborn,
Termin und Ort standen bei Drucklegung noch nicht fest
24 | Ansprechpartnerinnen bei der IG Metall Duisburg-Dinslaken
Ansprechpartnerinnen bei der
IG Metall Duisburg-Dinslaken
Ansprechpartner beim DGB-Bildungswerk NRW | 25
Euer Ansprechpartner beim
DGB-Bildungswerk NRW e.V.
IG Metall Duisburg-Dinslaken
Stapeltor 17 – 19
47051 Duisburg
Bildungssekretärin Duisburg-Dinslaken
Petra Ahl
Tel.: 0203-2828-230
E-Mail: petra.ahl@igmetall.de
Bei Fragen zur Freistellung:
Jörn Hößelbarth
Tel.: 0211 17523-143
jh@dgb-bildungswerk-nrw.de
Unsere ReferentInnen
Bei Fragen zur Anmeldung:
Heike Kraus
Tel.: 0203-2828-245
Fax: 0203-2828-200
E-Mail: heike.kraus@igmetall.de
Unsere ReferentInnen sind erfahrene BetriebsrätInnen, Vertrauensleute
und GewerkschafterInnen, die in den verschiedenen regionalen Referenten-Arbeitskreisen der IG Metall aktiv sind. Unsere ReferentInnen sind
mit den besonderen Bedingungen ihrer Region und ihrer Betriebe vertraut. Wir empfehlen daher, vorzugsweise die Seminare zu besuchen,
die von ReferentInnen der eigenen Region betreut werden. Planung und
Durchführung dieser Seminare liegt beim DGB-Bildungswerk NRW e.V.
in Händen von Jörn Hößelbarth.
Seminarkosten
Für Mitglieder der IG Metall Duisburg-Dinslaken sind die Seminarkosten, soweit nicht gesondert ausgewiesen, durch den Mitgliedsbeitrag abgegolten. Nichtmitgliedern wird ein Mindestkostensatz für
Unterkunft und Verpflegung von 350,- Euro in Rechnung gestellt.
Sofern ein Teilnahmebeitrag ausgewiesen ist, wird dieser in der
angegebenen Höhe zusätzlich in Rechnung gestellt.
DER GEWERKSCHAFTEN
26 | Unsere Referentinnen und Referenten
Unsere Referentinnen und Referenten
Arbeitskreis der IG Metall Duisburg-Dinslaken | 27
Kenan Ilhan, PEAG Personal GmbH
Sabrina Jaeger, IGM Duisburg-Dinslaken
Unsere ehrenamtlichen Referentinnen und Referenten sind erfahren
und kompetent in der Jugend- und Erwachsenenbildung,
weil sie die Bedingungen und den Alltag der betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung in Duisburg-Dinslaken aus
der eigenen Praxis gut kennen. Sie sind Expertinnen und
Experten bei der Durchsetzung von Mitbestimmungsrechten in den
Betrieben, sie setzen sich aktiv für Demokratie, Chancengleichheit
und Gerechtigkeit, Frieden und Antirassismus ein.
Dirk Kasper, ThyssenKrupp Steel Europe AG Werk Hamborn,
Mitglied Vertrauenskörper
Thomas Kennel, IGM Duisburg-Dinslaken
Gerda Klara, Rentnerin
Volker Kotnig, IGM Duisburg-Dinslaken
Frank Lang, ThyssenKrupp Steel Europe AG Werk Hamborn,
Stellvertretender Leiter der Schwerbehindertenvertretung
Dieter Lieske, IGM Duisburg-Dinslaken
Heinz-Georg Mesaros, PEAG Personal GmbH
Wilfried Müller, ThyssenKrupp Steel Europe AG Werk Hamborn,
Mitglied des Betriebsrates, VK-Leiter
Tekin Nasikkol, ThyssenKrupp Steel Europe AG Werk Hamborn,
Mitglied des Betriebsrates, Mitglied der Vertrauenskörperleitung
Benjamin Pankow, IGM Duisburg-Dinslaken
Manfred Rhau, Rentner
Angelika Schacht-Wilhelmi, in Altersteilzeit
Ralf Schröder, Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH,
Mitglied des Betriebsrates
Die Mitglieder des Arbeitskreises Bildung
der IG Metall Duisburg-Dinslaken:
Petra Ahl, IGM Duisburg-Dinslaken
Ünsal Baser, Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH,
Mitglied des Betriebsrates
Otto Brzosa, Rentner
Friedhelm Dunkel, Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH,
Mitglied der Vertrauenskörperleitung
Horst Gawlik, ThyssenKrupp Steel Europe AG Werk Hamborn,
Mitglied des Betriebsrates, Mitglied der Vertrauenskörperleitung
Wilhelm Germuth, Rentner,
Uwe Holtsteger, Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH,
Mitglied der Vertrauenskörperleitung
Nina Schwan, ThyssenKrupp Steel Europe AG Werk Hamborn,
Mitglied des Betriebsrates
Heinz-Wolfgang Sowa, Rentner
Markus Thiemann, ThyssenKrupp Steel Europe AG Werk Hamborn,
Mitglied der Vertrauenskörperleitung
Christian Tißen, Jugendsekretär IGM Duisburg-Dinslaken
Andreas Werner, IGM Duisburg-Dinslaken
Klaus Wittig, ThyssenKrupp Steel Europe AG Werk Hamborn,
Mitglied des Betriebsrates
28 | Freistellung nach dem AWbG
Freistellung nach ArbeitnehmerWeiterbildungsgesetz NRW (AWbG)
Anspruchsberechtigte
Anspruch auf fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr haben nach
AWbG Arbeiter und Angestellte, deren Beschäftigungsverhältnisse
ihren Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen haben, sowie Heimarbeiter, Gleichgestellte und arbeitnehmerähnliche Personen.
Ausgenommen sind Auszubildende. Der Anspruch entsteht nach
einer Beschäftigungszeit von sechs Monaten und hängt von der
Betriebsgröße, sein Umfang von eventueller betrieblicher Weiterbildung ab. Für die Zeit des Bildungsurlaubs hat der Arbeitgeber
die Arbeitsvergütung fortzuzahlen.
Jedermann/-frau zugänglich
Die Seminare sind für jedermann zugänglich, auch dann, wenn
die Inhalte am Beispiel der Metallwirtschaft orientiert sind. Dies gilt
für alle Kooperationsseminare des DGB-Bildungswerks NRW e.V.
bzw. seiner gewerkschaftlichen Gliederungen in Mitgliedschaft.
Anmeldung
In der Regel erfolgt die schriftliche Anmeldung zehn Wochen
vor Seminarbeginn über die IG Metall-Verwaltungsstelle beim
DGB-Bildungswerk NRW e.V.
Antrag auf Bildungsurlaub
Der Arbeitgeber muss schriftlich informiert werden. Hierzu muss
der „Antrag auf Bildungsurlaub“ mindestens sechs Wochen vor
Beginn des Seminars beim Arbeitgeber eingegangen sein. Der
Arbeitgeber muss den Empfang quittieren.
Grundsätzlich gilt:
Alle zur Beantragung von Bildungsurlaub notwendigen Unterlagen
werden rechtzeitig vom DGB-Bildungswerk NRW e.V. nach
Eingang der Anmeldung zugeschickt. Nach drei Wochen Reaktion
des Arbeitgebers prüfen. Die Frist für die Reaktion des Arbeitgebers beträgt drei Wochen, gerechnet ab Eingang des vollständigen
Antrags beim Arbeitgeber.
Freistellung und Teilnahme des Betriebsrats | 29
Freistellung und Teilnahmebedingungen
von Mitgliedern des Betriebsrats oder der
Jugend-und Auszubildendenvertretung
nach § 37 (7) BetrVG
Tagesordnung
BR bzw. JAV lädt mit einem gesonderten Tagesordnungspunkt
„Schulungsmaßnahmen/Bildungsplanung“ zu einer ordentlichen
BR/JAV-Sitzung ein.
Auswahl
Das BR/JAV-Gremium wählt in Frage kommende Seminare aus.
Die Aktenzeichen des Arbeits- und Sozialministeriums NordrheinWestfalen zu diesen Seminaren erhaltet ihr vom DGB-Bildungswerk NRW e.V. (0211 17523-140) mitgeteilt.
Beschluss
Das BR/JAV-Gremium fasst den Beschluss über die Teilnahme
eines oder mehrerer BetriebsrätInnen bzw. Jugend- und AuszubildendenvertreterInnen, wobei vorsorglich auch ErsatzteilnehmerInnen benannt werden sollten.
Arbeitgeberinfo
BR/JAV teilt diesen Beschluss dem Arbeitgeber rechtzeitig mit.
Hierfür verwendet bitte das Formblatt des DGB-Bildungswerks
NRW e.V.
Anmeldung
In der Regel erfolgt die verbindliche schriftliche Anmeldung bis
acht Wochen vor Seminarbeginn beim DGB-Bildungswerk NRW e.V.
Besser ist es, sich früher anzumelden!
30 | Tagungshäuser
Tagungshäuser | 31
Tagungshäuser
Sport- und Tagungshotel
De Poort
DGB-Tagungszentrum
Hattingen
Jahnstr. 6
47574 Goch
Tel.: 02823 960-0
Fax: 02823 960-333
www.dePoort.de
info@depoort.de
Am Homberg 44-50
45529 Hattingen
Tel.: 02324 595-111
Fax: 02324 508-499
www.hattingen.dgb-tagungszentren.de/
Das Sport- und Tagungshotel vereinigt ausgezeichnete Tagungsmöglichkeiten und eine hervorragende Küche mit einem großen Angebot an
Sport- und Wellnessmöglichkeiten: vom Fitness-/Krafttraining an modernsten Geräten bis hin zu Computer-Fitness-Tests und Aerobic-Kursen.
Ein Panorama-Schwimmbad, Sauna, Solarium, ein Sportschießstand und
zahlreiche Tennisplätze befinden sich im oder neben dem Haus.
Ein Squash-Court, Kegel- und Bowlingbahnen und dazu verschiedene
Kosmetikbehandlungen und diverse Beauty- und Wellness-Angebote stehen ebenfalls zur Verfügung. Zum Haus gehört zudem ein Restaurant mit
feinen heimischen und internationalen Spezialitäten, eine Bar und das
mexikanische Fitnessbistro „Arriba“. Die Zimmer verfügen über Bad oder
Dusche und WC sowie Föhn, Radio, Telefon und TV.
Hotel Restaurant Esser
Von-Agrins-Straße 43
41844 Wegberg-Kipshoven
Tel.: 02161 5862-0
Fax: 02161 5708-54
www.hotel-esser.de
E-Mail: info@hotel-esser.de
Das Seminarhotel bietet alles für geschäftliche Veranstaltungen.
Die ruhige Lage und die gemütliche Atmosphäre des Hauses laden ein
zum Verweilen in stilvoller Wohnkultur und modern eingerichteten Zimmern mit allem Komfort. Die Zimmer sind mit Dusche/Bad und WC, TV,
Telefon-/Internetanschluss und Mini-Bar ausgestattet. Zur Entspannung
und Erholung stehen einige Lockerungs- und Fitnessgeräte, eine Kegelbahn, Sauna, Dampfbad und Sonnenbank zur Verfügung.
Das Tagungszentrum bietet vielfältige Möglichkeiten für Freizeit und Unterhaltung wie z.B. Sauna, Kegelbahn und Tischtennisraum. Das Haus verfügt über modern eingerichtete Business-Zimmer mit Schreibtisch,
Dusche/WC, Telefon und TV. Neben den optimalen Tagungsbedingungen
steht den Gästen nicht nur ein reichhaltiges Frühstücksbuffet zur Verfügung. Dort kommt auch mittags garantiert keine Kantinenatmosphäre auf,
denn das Büffet – wahlweise auch vegetarisch – ist reichhaltig.
Sportschule Hachen
Willi-Weyer-Schule
Am Holthahn 1
59846 Sundern-Hachen
Tel.: 02935 952-0
Fax: 02935 952-157
www.lsb-nrw.de
info@lsb-nrw.de
Das Haus des Landessportbundes NRW liegt mitten im Sauerland und
hat so ziemlich alles, was das Herz des Sportlers/der Sportlerin begehrt.
Vom Schwimmbad über die Sauna und den Kraftraum bis hin zur Dreifachsporthalle. Geräte für Badminton, Tennis, Volleyball, Tischtennis, Fußball und etliches mehr können kostenfrei entliehen werden. Nach dem Seminar lassen sich Kanufahrten auf der Sorpe, Abenteuersport in der Halle
oder Mountainbikefahrten in die Umgebung organisieren. Die Seminarräume sind groß und hell, die Ausstattung wird allen Anforderungen an eine
moderne Tagungsstätte gerecht. Die Einzelzimmer sind modern eingerichtet und verfügen über Dusche und WC.
32 | Tagungshäuser
Tagungshäuser | 33
Burghotel Pass
Landhotel Hermannshöhe
Burgplatz 1
46354 Oeding
Tel.: 02862 5830
Fax: 02862 58370
www.burghotel-pass.de
info@burghotel-pass.de
Haulingort 30
48739 Legden
Tel.: 02566-93000
Fax: 02566-930060
www.landhotelhermannshoehe.de
Vom Burghotel Pass – unweit der niederländischen Grenze – fällt zuerst
der mächtige Burgturm auf. Innerhalb des gar nicht altertümlichen Gebäudes gibt es dann moderne Seminarräume, die eine gute Lernatmosphäre zulassen. Für die Zeit nach dem Seminar bieten ein Fitnessraum
und eine Kegelbahn (Turnschuhe nicht vergessen!) die Gelegen-heit zur
Entspannung. Wer lieber die Umgebung erkunden möchte, kann dies zu
Fuß oder per Fahrrad machen; Fahrräder stehen kostenlos zur Verfügung.
Alle Zimmer sind mit Dusche, WC, TV und Telefon ausgestattet
ver.di-Bildungszentrum,
Institut für Bildung, Medien
und Kunst (IMK)
Teutoburger-Wald-Str. 105
32791 Lage
Tel.: 05232 983-0
Fax: 05232 983-462
www.imk.verdi.de
info.imk@verdi.de
Viele der modern ausgestatteten Zimmer verfügen über einen großen
Balkon. Das Haus bietet Platz für Seminare mit unterschiedlichsten
Anforderungen und verfügt über eine hervorragende Seminarraumausstattung, Internet-Café und Wireless-LAN. Auf dem großen Waldgelände befindet sich u. a. ein Niederseilgarten für Outdoor-Aktivitäten.
Wander- und Radwege sowie ein Trimmpfad verlaufen direkt am Gelände. Ein hauseigenes kleines Schwimmbad mit Sauna lädt zum Entspannen ein. Fitnessgeräte, Kicker und Tischtennis und eine hauseigene Gaststätte runden das Angebot ab.
Das Landhotel Hermannshöhe bietet gepflegtes Ambiente mit Tradition
und Highspeed-Internetanschluss. Außerdem Kulinarische Leckerbissen
der verfeinerten Münsterlandküche und ein breit gefächertes Freizeitangebot: Ein hoteleigenes Hallenschwimmbad von 9,50 mal 4,50 Metern, eine
finnische Sauna und ein „Sanarium“, ein Solarium und eine PhysiothermInfrarot-Kabine.
34 |
Seminaranmeldung | 35
Seminaranmeldung 2015
Kopieren und an Deine
IG Metall vor Ort faxen!
An das DGB-Bildungswerk NRW e.V. über
IGM-Verwaltungsstelle Duisburg-Dinslaken
Hiermit melde ich mich verbindlich an:
Name, Vorname ........................................................................................
Straße .......................................................................................................
PLZ, Ort ....................................................................................................
Telefon ......................................................................................................
Betrieb ......................................................................................................
E-Mail ........................................................................................................
Verwaltungsstelle .......................................................................................
Seminartitel ...............................................................................................
Seminartermin ...........................................................................................
Seminarnummer ........................................................................................
Freistellung nach
p AWbG
p § 37 (7) BetrVG
p keine
Ich bin einverstanden, dass meine Daten zum Zweck der Seminarorganisation
sowie für Informationen über weitere Seminare und Veranstaltungen des
DGB-Bildungswerk NRW e.V. elektronisch gespeichert und verarbeitet werden.
Datum.................................... Unterschrift ..............................................