(Pdf) - ZEITUNG AM SAMSTAG

Ausgabe 178 am 4. April 2015
Bloß kein Wischi-Waschi
Interview
Achtung, Blitzer!
Blick nach oben
Freiburg
Johannes Oerding kommt nach Freiburg. Auf seinem neuen Album „Alles Brennt“ singt er über Gefühle,
und will dabei aber nie kitschig
klingen. Seite 2
Bundesliga
Beim dritten „Blitz-Marathon“ der Polizei
am 16. April wird diesmal europaweit die
Geschwindigkeit gemessen. Die Polizei verspricht sich davon ein Wachrütteln gegen Raserei. Seite 5
Dortmund erwartet die Bayern und
der SC Freiburg die Kölner. Und dabei
haben Klopp und Streich eines
gemeinsam: Den Blick nach
oben. Seite 7
Ohne Antwort
Nach der schrecklichen Katastrophe des Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen wird die elementare Frage nach dem
„Warum“ nicht beantwortet werden können. Stattdessen gibt es Erklärungen und Forderungen. Von Michael Zäh
D
er Vorwurf, dass die Medien
zu viel über die Katastrophe
des Flugzeugabsturzes in
den französischen Alpen berichten,
ist Unsinn. Denn es ist auch eine Art
öffentliche Anteilnahme, die sich
hier zeigt. Niemand kann wohl die
Hinterbliebenen der Opfer wirklich
trösten. Aber fast jeder kann sich
vorstellen, dass er auch selbst von
einer solchen Katrastrophe hätte betroffen sein können. Man kann
nicht in die Haut derer, die auf so
schreckliche Weise einen geliebten
Menschen verloren haben. Man
kann aber im Geiste doch bei den
Hinterbliebenen sein, indem man
sich fragend mit all dem beschäftigt,
was diese leidend erleben müssen.
Die Frage, die zuallererst da ist,
unmittelbar, lautet: Warum?
Diese Frage ist eine, die für die
Hinterbliebenen keinen Trost birgt.
Denn wie sie auch beantwortet wird,
kann sie den erlittenen Verust nicht
mindern. Deshalb müssen andere
dieser Frage nachgehen. Und dass
dies die Öffentlichkeit interessiert,
ist keinesfalls ein Gegensatz zu der
Trauer der Betroffenen. Ein Stück
weit nimmt diese Frage nach dem
Warum sogar an der Trauer teil.
Der Schock des Ereignisses soll
durch die Erklärung des Warum ein
bisschen abgefedert werden. Im Falle
dieses Flugzeuabsturzes ist es aber
so, dass die Erklärung den Schock
vervielfacht hat. Seit bekannt wurde,
dass der Copilot das Flugzeug mit
Absicht an eine Felswand flog, hält
das Unvorstellbare Einzug in alle
Gedanken. Ein Mensch, der sich
selbst töten will und dabei jedes
Band an andere Menschen verloren
hat, keine Verantwortung mehr
spürt, nicht Menschliches mehr an
HALLO ZUSAMMEN
Ein Hoch auf das
Sturmtief Niklas
sich heran lässt, und so andere
Menschen sinnlos ermordet.
Das ist die von den Ermittlern
abgegebene Erklärung, weshalb das
Flugzeug abstürzte. Aber es ist
keine Antwort auf das Warum. Und
darauf wird es auch keine geben.
Was es höchstens gibt, sind nur
weitere Erklärungen. Zum Beispiel
in der Schilderung der psychischen
Krankheit des Copiloten. Oder auch
in der Aufarbeitung dessen, was
über diese Krankheit hätte bekannt
sein können. Und schließlich auch
in Forderungen, wie man solche
Katastrophen künftig vermeiden
könne.
Erschreckend ist dabei, dass es
in diesem konkreten Fall überhaupt
keine grundsätzlichen Geheimnisse
gab: Der Mann hatte schon 2009 im
Zuge seiner (zwischenzeitlich deshalb unterbrochenen) Ausbildung
selbst mitgeteilt, dass er an einer
schweren Depression litt. Er ging
auch bis zuletzt zu Ärzten. Seine
Krankheit hat sich also nicht im
Verborgenen heran gebildet. Und
führte dann trotzdem zu der Katastrophe mit 150 Toten.
Das ist schwer zu verstehen. Es
hat mit einer gesellschaftlichen und
medizinischen Entwicklung zu tun.
Der Blick auf psychische Erkrankungen ist insgesamt differenzierter
geworden. Die Gesellschaft tut eine
Depression nicht mehr bloß als ein
„Verrücktsein“ ab. Das ist auch
schon deshalb sehr positiv, weil sich
dadurch mehr Menschen trauen,
bei einem psychischen Leiden den
Arzt aufzusuchen. Sehr häufig kann
ja den Menschen auch nachhaltig
geholfen werden. Über 20 Prozent
der Bevölkerung soll laut Statistik
der Fachleute schon einmal unter
einer schweren Depression gelitten
haben. Wegschauen würde da nichts
nutzen. Nur der offene Umgang mit
psychischen Erkrankungen kann
helfen.
Aber Hinschauen muss auch
heißen, dort die Verantwortung zu
übernehmen, wo es die Betroffenen
selbst gar nicht können. Denn es ist
eine grobe Fehleinschätzung, wenn
bei psychischen Erkrankungen fast
reflexhaft ein gesellschaftlicher
Schutzmechanismus greift. Eine
Depression ernst zu nehmen, heißt
auch, ihrer Unberechenbarkeit (etwa
im Verhältnis zu einem organischen
Leiden) Rechnung zu tragen.
Es ist deshalb überzogen, wenn
ein Mann mit diesem Krankheitsbild
als Copilot in einem Passagierflugzeug landen kann. Das ist dann
nicht Ausdruck einer modernen,
aufgeklärten Gesellschaft, sondern
eine nicht zu rechtfertigende Verharmlosung dieser Erkrankung.
Das Warum ist bei Depressionen
ja fast immer eine Frage, die
nicht beantwortet werden
kann. Und die so
überaus schreckliche Katastrophe
des Flugzeugabsturzes wird genau
deshalb im kollektiven gesellschaftlichen Gedächtnis bleiben, weil es
keine Antwort darauf gibt, warum
der Täter dies tat.
Sturmtief “Niklas” hat viel
Wind gemacht. Das war nicht
so schön für Leute, die er auf
offener Straße umgepustet hat
und auch nicht für die Bäume,
die umknickten im Walde.
Aber bei den Fans der Windenergie hat Niklas für viel
Freude gesorgt. Er hat nämlich
die Windräder derart schnell
rotieren lassen, dass diese 30
Gigawatt Strom produzierten.
Rekord! Rekord! Das zeige jetzt
mal allen, wozu erneuerbare
Energiequellen in Deutschland
fähig sind, hieß es prompt von
berufener Seite. Da auch noch
die Solarstromanlagen auf
Hochtouren produzierten, sei
der bisherige Rekord vom April
2014 um knapp16 Prozent
übertroffen worden. Nun ist es
aber halt so, von April zu April
gesagt, dass eingefleischte Fans
der Wind- und Sonnenenergie
zwar hoffen dürfen, dass bei
solchen Leistungen bald jene
40 Großkraftwerke nicht mehr
nötig sind, deren Leistung der
gute Niklas übertraf. Aber der
Nachteil an der Geschicht könnte
wohl sein,
dass im April 2016 das nächste Strumtief mit noch mehr
Orkanböen aufwartet. Und die
Windräder knickt.
Michael Zäh
2
FREIBURG
UND DIE WELT
Samstag, 4. April 2015
Bloß kein Wischi-Waschi
Johannes Oerding kommt nach Freiburg. Auch auf seinem neuen Album „Alles Brennt“ singt er
ausschließlich auf Deutsch. Er will über Gefühle singen, ohne dabei kitschig zu klingen. Ein Interview.
D
a ist schon einmal der Name,
der ihn unverwechselbar und
eigenwillig macht: Johannes
Oerding. Er singt ausschließlich eigene, deutsche Texte, liebt es, sich auf
der Bühne auszutoben und begeistert
mit einer enormen Spielfreude. Auch
im Gespräch mit Barbara Breitsprecher
zeigt er sich authentisch und unverstellt. Der 33-jährige Wahl-Hamburger, der seit etlichen Jahren mit der
49-jährigen TV-Moderatorin und Sängerin Ina Müller liiert ist, kommt nun
mit seinem vierten Album auf seiner
Tournee nach Freiburg.
Zeitung am Samstag: Sie sind jetzt
auf Solo-Tournee, haben aber auch
schon für Joe Cocker im Vorprogramm gespielt. Ist er ein musikalisches Vorbild?
Johannes Oerding: Ich bin mehr oder
weniger mit Joe Cocker aufgewachsen, meine Mutter war ein riesengroßer Fan von ihm. Bei uns lief in der
Küche „Summer in the City“. Mit ihm
auf Tournee gehen zu dürfen, war
schon ein großes Erlebnis. Man kann
sich immer was von solchen gestandenen Künstlern abschauen.
ZaS: Haben Sie sonst noch musikalische Vorbilder?
Oerding: Ne, es gibt eigentlich keine
Einzelpersonen, bei denen ich sage,
so möchte ich sein. Ich habe mich
von vielen Menschen inspirieren lassen, wie Stevie Wonder, Michael
Jackson oder Grönemeyer und Lindenberg, die haben mich schon beeinflusst. Ich habe immer versucht,
mir das Beste von allen abzugucken.
ZaS: Von Udo Lindenberg stammt der
Satz, Sie hätten eine goldene Kehle.
Dieses Kompliment ist Ihnen wahrscheinlich runtergegangen wie Butter?
Oerding: (Lacht) Das ging tatsächlich
runter wie Öl. Ein ganz besonderer
Moment für mich. Das ist lange her,
es war eines meiner ersten Konzerte
auf der Reeperbahn in Hamburg, mit
meinen eigenen, deutschsprachigen
Songs. Da waren 40 Leute und einer
davon war eben Udo Lindenberg mit
seiner Entourage. Nach dem Konzert
hat er mir auf die Schulter geklopft
und gesagt: Ey, hast ‘ne Kehle aus
Gold. Das war schon sehr, sehr nett
und davon zehre ich heute noch. Das
hat mich unheimlich motiviert.
ZaS: Haben Sie je erwogen, englischsprachige Texte zu singen?
Oerding: Nein, niemals. Das hat einen
ganz einfachen Grund: Die Texte, die
ich schreibe und die Bilder, die ich
versuche zu beschreiben, all die Metaphern und Wortspiele – das kann
ich nur in meiner Muttersprache machen. Dazu wäre mein Englisch zu
schlecht, da würden dann immer so
Dieter Bohlen-Texte rauskommen,
wie „Forever Together“…
ZaS: Ich gestehe, wenn ich deutsche
Texte wie Ihre höre, poetisch und
einfühlsam, rutschen sie für mich
dennoch immer ein wenig hin zur
Kitschgrenze…
Oerding: Englisch klingt für uns immer schon gleich cooler. Wenn man
aber englische Texte übersetzt, wird
einem oft klar, dass die auch wie
Schlager klingen und ganz schön
kitschig sind. Bei deutschen Texten
muss man eben gut aufpassen, dass
man diese Kitschgrenze, wenn man
nicht will, sie auch nicht überschreitet. Das ist nicht so einfach. Über Gefühle zu sprechen ist schnell mit
Kitsch behaftet, und wenn man als
Mann über Gefühle redet sowieso.
ZaS: Schreiben Sie Ihre Songtexte
wie Gedichte?
Oerding: Ja, das kann man ganz gut
vergleichen. Erstmal ist da ein Thema,
das mich belastet, berührt, bedrückt
oder beeindruckt. Dann habe ich
schnell die ersten Zeilen im Kopf
oder ein schönes Wortspiel oder ein
Bild und dann baue ich den Text darum herum.
ZaS: Man sagt ja, es sei leichter, Gedichte oder Songtexte zu schreiben,
wenn es nicht so gut läuft oder man
Probleme hat. Nun scheinen Sie ja in
einer glücklichen Beziehung zu leben,
Sie haben musikalischen Erfolg und
können sich auf der Bühne verwirklichen. Macht es das schwerer, Material für Songs zu finden?
Oerding: Natürlich gibt es in meinem
Leben auch blöde Momente oder
nicht so schöne Dinge, die mir passieren. Ich glaube, es muss nicht immer ein schlechtes Ereignis sein, das
einen inspiriert, Hauptsache das Gefühl ist ein extremes. Es kann auch
ein positives sein, es muss aber auf
jeden Fall relevant sein, kein WischiWaschi. Aber es stimmt natürlich,
wenn man eine schlechte Zeit hat,
dann denkt man mehr über sein Leben nach.
ZaS: Auf Ihrem neuen Album „Alles
brennt“ klingen die Songs sehr energievoll und stark. Ist Ihnen ein Song
besonders wichtig?
Oerding: „Heimat“ liegt mir besonders
am Herzen. Den hätte ich schon vor
zehn Jahren schreiben können und
würde ihn wahrscheinlich auch noch
in weiteren zehn Jahren schreiben
können, weil er so zeitlos ist. Er passt
irgendwie immer.
ZaS: Hat Heimat für Sie auch einen
aktuellen, politischen Bezug, Stichwort Pegida?
Oerding: Heimat kann ja alles sein,
ein Ort, ein Land, aber eben auch ein
Mensch oder eine Familie. Ich habe
die Worte bewusst so gewählt, dass
Heimat mehrere Ebenen hat. Aber
natürlich hat der Begriff aktuell auch
politische Bedeutung, in einer Situation, die ich übrigens ganz furchtbar
finde und über die ich mir viele Gedanken mache. Ich lasse mich da
aber nicht vereinnahmen.
ZaS: Sie haben eines Ihrer Musikvideos in Las Vegas gedreht. Warum?
Oerding: Arizona, Utah… das war
eine spannende, schöne Reise.
ZaS: Fahren Sie da in einen Ford Mustang?
Oerding: Das ist ein Pontiac Firebird.
Der sieht ähnlich aus wie ein Ford
Mustang, das stimmt. Aber der Pontiac war weiß und hat sich so schön
von der roten Wüstenlandschaft abgehoben.
ZaS: Aber warum musste es dieser
ferne Ort sein?
Oerding: Das Video davor hatte ich in
der Lüneburger Heide gedreht. Das
sind einfach andere Bilder, andere
Farben, eine andere Größe. Ich wollte
weite, große Bilder haben für ein
großes Gefühl. Wahrscheinlich hätte
man dafür auch nach Andalusien
fahren können. Aber mein Lieblingsregisseur Felix Urbauer war zu
der Zeit in Las Vegas, also mussten
wir halt da hin.
ZaS: Haben Sie zwei Persönlichkeiten,
zwei Seiten? Der extrovertierte Bühnen-Freak und der introvertierte Privatmensch, auch auf Fotos?
Oerding: Ja, ich glaube schon, ich
habe von beidem etwas. Die Bühne
ist für mich das Ventil alles raus zu
lassen, was raus muss. Gleichzeitig
versuche ich aber auch ein normaler
Mensch zu sein auf der Bühne. Aber
es gibt natürlich auch einen privaten
Johannes Oerding, der kann auch
mal ruhig sein und die Klappe halten,
der kann auch alleine sein und der
ist nicht ganz so geltungsbedürftig,
wie auf der Bühne (lacht).
ZaS: Sie sind mit der Moderatorin,
Sängerin und Kabarettistin Ina Müller zusammen, die sich gerade eine
Auszeit verordnet hat, während es
bei Ihnen jetzt auf der Tournee rund
geht. Läuft da bei Ihnen beiden ein
Kontrastprogramm?
Oerding: Komischerweise ist das bei
uns oft so. Wenn ich auf Tour bin
hat sie Pause und anders herum. Irgendwie ist das vom Timing her
noch nicht so gut. Sie hat eine extreme Doppelbelastung duch Fernsehen, Touren und und und. Da war es
für sie einfach mal an der Zeit, sich
zurück zu nehmen und neue Ideen
zu sammeln. Während ich eher so
der rastlose Typ bin. Ich mag es eigentlich gar nicht zu viel freie Zeit
zu haben, ich muss immer irgend etwas machen und voran kommen.
Ich bin ja auch noch recht am Anfang, da muss man halt auch ein
bisschen mehr ackern als wenn man
sich etabliert hat.
ZaS: Vielleicht macht es auch einen
großen Unterschied, ob man beim
Fernsehen ist oder Musik macht?
Oerding: Auf jeden Fall. Aber uns
verbindet ja auch das gemeinsame
Musikmachen. Wir können uns gegenseitig unterstützen, jeder weiß,
um was es geht und man muss sich
nicht selber erklären. Da ist viel Verständnis.
ZaS: War Ihnen immer klar, dass Sie
Sänger und Musiker sein wollen?
Oerding: Ich glaube ja. Es gibt alte
Fotos von mir und Geschichten, die
meine Eltern oder Geschwister erzählen, immer hatte ich Spaß daran,
Musik zu machen und auf der Bühne
zu stehen. Aber ich komme vom
Dorf und da war der Beruf Musiker
super weit entfernt, deshalb habe ich
erst mal studiert, auch um meine Eltern zu beruhigen. Mit 17 habe ich
aber meinen ersten Künstlervertrag
bekommen und schon während der
ganzen Ausbildungszeit, war ich auf
Tour. Ich habe immer gehofft, dass
ich irgendwann mal nur noch Musik
machen und damit den Kühlschrank
voll bekommen würde.
ZaS: Sie haben einen BWL-Abschluss. Haben Sie je damit beruflich
gearbeitet?
Oerding: Ne, gar nicht. Aber auch in
der Musikbranche geht es viel ums
Geschäft. Da ist es ganz gut ein Basiswissen zu haben. Ich glaube, ein
Studium zu haben schadet nie.
ZaS: Ist am Anfang Ihrer Karriere nie
jemand auf Sie zu gekommen und
hat gesagt: Ey, Junge, mit dem Namen kommst du nicht weiter?
Oerding: (Lacht) Doch, das gab es
tatsächlich, ganz am Anfang. Als
wir uns anfangs bei Plattenfirmen
beworben haben, da wurde uns gesagt, mit dem Namen könnte es
schwierig werden, vielleicht solltest
du dich umbenennen in irgendwas
cooleres. Da habe ich dann immer
das Gegenargument gebracht, naja,
Herbert Grönemeyer ist auch ein
verdammt cooler Name. Und der hat
es ja irgendwie auch geschafft. Ich
bin dann auch nicht zu der Plattenfirma gegangen, die von mir einen
anderen Namen wollte.
Interview: Barbara Breitsprecher
■ Johannes Oerding, Alles brenntTour, 21. April, 20 Uhr, Jazzhaus
Freiburg, Tickets:
Tel. 07531/908844; www.koko.de
TIPPS
Samstag, 4. April 2015
Kabarett
3
Ausstellung
K O N Z E RT & TA N Z
Dr. Mabuse ganz im
(bösen) Glück
LEBEN
Acryl und Schätze
aus der Natur
Der Fußbruch ist geheilt, der Auftrittstermin wird jetzt nachgeholt:
Arnulf Rating kommt nach Freiburg
ins Vorderhaus. Er war der schlagkräftige Mitstreiter von Volker Pispers und Matthias Beltz, den „3 Tornados“. Und er schöpft in seinem
Kabarett aus den umfangreichen
Die in Hugstetten lebende Künstlerin
Andrea Wilcke zeigt unter dem
Motto „Die Frage ist nicht, was man
betrachtet – sondern was man sieht“
ihre Gemälde im Sportpark Hugstetten. Seit ihrer Kindheit malt und
zeichnet sie, Zeichenunterricht nahm
sie später unter anderem bei Lilli
Patientenakten von Dr. Mabuse. In
diesem Mikrokosmos spiegeln sich
alle Verwerfungen unserer Zeit. Als
Arnulf Rating begann, Kabarett zu
machen, wurde in der Meldebehörde
noch im Zweifingersuchsystem in
die Triumph Gabriele getippt. Heute
beobachtet er Menschen, die über
die Zeitung wischen und sich wundern, warum es nicht umblättert.
Röckle in Emmendingen. Andrea
Wilcke mal mit Acrylfarben, baut
aber verschiedene Naturmaterialien
wie Sand, Holzspäne oder Stoffe mit
ein. Auf Spaziergängen mit ihrem
Hund lässt sie sich inspirieren und
verwandelt das, was sie in der Natur – und manchmal auch in Städten – sieht (nicht betrachtet), in
Kunstwerke.
■ Arnulf Rating, Ganz im Glück, 17.
April, 20 Uhr, Vorderhaus Freiburg,
Tickets: Tel. 0761/5036544;
www.vorderhaus.de
Orso meets Matrix: Mit einer brandneuen Auflage
von „Sounds of Cinema“ tritt das Traumduo Orso
und Matrix im Konzerthaus auf. Auf dem Programm steht Filmmusik aus große Kinohits wie
„Gladiator“, „Pirates of the Carribean“, „Batman“
, „Die fabelhafte Welt der Amélie“ oder „Chicago“,
präsentiert vom großen Chor und dem symphonischen Orchester des Orsophilharmonic unter der
Leitung von Wolfgang Roese. Zu diesem großen
Klangerlebnis werden die Kunstturner und -Turnerinnen, Akrobaten und Tänzerinnen des preisgekrönten und international präsenten Showteams
Matrix aus Freiburg-Herdern auftreten. Choreographin und Matrix-Leiterin Christina Plötze hat
erneut eine spektakuläre Bühnenshow mit hochkarätigen Tanz- und Akrobatikeinlagen entwickelt
und einstudiert. Matrix verbindet auf spektakuläre
Weise Modern Dance und akrobatisches Kunstturnen zu einem atemberaubenden Showerlebnis
auf höchstem Niveau.
■ Sounds of Cinema – Orso meets Matrix,
Samstag, 18. April, 20 Uhr, Konzerthaus Freiburg, Tickets: Tel. 0761/7073200; www.orso.co
■ Ausstellung Andrea Wilcke, bis
30. Mai, Sportpark Hugstetten,
Benzstr. 22, 79232 March,
Tel. 07665/92020
Theater
Ausstellung
Konzert
Ballett
Kinderstück
„Der eingebildete
Kranke“ von Molière
Auf den Spuren
des Lichts
Brillante Stimmen
aus Südafrika
„Romeo und Julia“
als Balletttanz
Spielerisch die Welt
der Oper entdecken
Das Theaterensemble Puck zeigt in
den Kammerspielen im E-Werk Molières Stücke „Der eingebildete Kranke“ in der Regie von Nuscha Nistor
und mit Livemusik von Mathias
Willaredt-Nistor. Der Klassiker wird
in unterhaltsamer Weise frisch aufgebürstet und mit singenden, tan-
In der Doppelausstellung „LichtSpuren“ von Ulrike Kaltenbach
(Glas) und Mario Stöckinger (Fotografie) in der Emmendinger Galeri
im Tor spielt das Licht eine wesentliche Rolle. Ulrike Kaltenbach lässt
Glas und Farben durch Licht besonders lebendig werden zu lassen und
macht, einer verborgenen Spur folgend, innere Landschaften sichtbar.
Der Cape Town Opera Chorus mit
seinen 18 Mitgliedern kommt aus
Südafrika nach Freiburg ins Konzerthaus. Das Ensemble aus Kapstadt
wurde bei den International Opera
Awards in London 2013 zum besten
Opernchor des Jahres gewählt. Bei
zahlreichen Auftritten von Paris bis
Für ihre diesjährige Choreographie
hat Moira Fetterman die wohl berühmteste Liebesgeschichte der
Weltliteratur ausgewählt: Shakespeares „Romeo und Julia“. Die Geschichte um Liebe, Hass und Tod,
dramatischen Verwicklungen und
tragischem Ende, wird von jungen
Tänzerinnen und Tänzern interpretiert. Das Moira Fetterman Ballett
Auf vergnügliche Weise führt Peter
Lunds „Kinderstück mit Musik“ Kinder ab vier Jahren in die Welt der
Oper ein. Gezeigt werden Ausschnitte aus bekannten Opern, wie „Die
Zauberflöte“ und „Die Entführung
aus dem Serail“. Nach dem großen
Erfolg mit Detlev Glanerts „Die drei
zenden und musizierenden Schauspielern aufgeführt (Weitere Termine
im Mai). Argan fühlt sich im Stück
immer krank, um Arztkosten zu
sparen will er seine Tochter mit einem Arzt verheiraten. Die jedoch
liebt einen anderen. Molière spielte
in Aufführungen selbst Argan, erlitt
während der Vorstellung 1673 aber
einen tödlichen Blutsturz.
■ Theaterensemble Puck, „Der eingebildete Kranke“, 16./17./18./24./
25. 4., 20 Uhr, Kammerspiele im EWerk, Tickets: Tel. 0761/381191
„Zeichnen mit Licht“ ist für Mario
Stöckinger das Fotografieren. Er ist
auf der Spur der „Die Leichtigkeit
des Lichts“ und zeigt Porträtfotos
der tätowierten Chin-Frauen aus
Myanmar traf. Vernissage ist am 12.
Mai, um 11.15 Uhr, am 10. Mai, um
15 Uhr, gibt es ein Künstlergespräch.
Melbourne hat die Cape Town Opera
das Publikum mit ihren großartigen
Stimmen begeistert. Mit ihrem neuen
Programm feierten sie in der Kölner
Philharmonie Deutschlandpremiere.
Aufgeführt werden weltbekannte
Musikstücke, wie „Brindisi“ aus Verdis Oper La Traviata, Miriam Makebas „Pata Pata“ oder Klassiker wie
„Oh Happy Days“.
wurde vor 25 Jahren in der March
gegründet. 2008 wurde es Preisträger
der Europäischen Kulturstiftung. Für
die amerikanische Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin
Moira Fetterman ist der Tanz eine
der schönsten Ausdrucksformen, die
den Menschen zur Verfügung steht.
Rätsel“ im vergangenen Herbst widmet sich die Opera Factory Freiburg
(ehemals Young Opera Company)
damit erneut einem Stück für Kinder.
Zentrale Rolle spielt dabei die schrullig-sympathische Hexe Hillary, die
mit ihrer Maus Wüterich zusammen
lebt. Sie entdeckt nicht nur die Oper,
sondern auch wie viel sich mit
Musik und Gesang ausdrücken lässt.
■ Ausstellung „Lichtspuren“, Ulrike
Kaltenbach und Mario Stöckinger,
12. April bis 17. Mai, Galerie im Tor
Emmendingen
■ Cape Town Opera Chorus, „African Angels“, 13. April, 19.30 Uhr,
Konzerthaus Freiburg;
www.bb-promotion.com
■ Moira Fetterman Ballett, „Romeo
und Julia“, 29. April u. 2. 5., 20 Uhr,
10. 5., 15 Uhr und 18 Uhr, Theater
Freiburg, Tel. 0761/2012853
■ Hexe Hillary geht in die Oper,
16./17. April, 11 Uhr, 18. April, 16
Uhr, 19. April, 11 und 16 Uhr, Theater Freiburg, Kleines Haus
4
FREIBURG
RECHT / ARBEIT
Samstag, 4. April 2015
Wer streicht die Wohnung?
Wir beraten
undprüfen
vertreten Sie in
Wir
allen Fragen
des Erbrechts
und gestalten
Ihren Mietvertrag
IMPRESSUM
Herausgeber: Michael Zäh
und Christopher Kunz
Verlag: Zeitung am Samstag Verlags
GmbH, Benzstraße 22, 79232 March.
Tel. 076 65/9 34 58-0, Fax -286,
e-mail: [email protected]
Geschäftsführer: Christopher Kunz,
Rüdiger van der Vliet
Chefredakteur: Michael Zäh (visdp),
Tel.: 0170 / 739 17 87,
[email protected]
Redaktion: Barbara Breitsprecher,
[email protected]
Verkaufsleitung:
Michael Metzger, Tel. 076 65/9 34 58-21,
0179/739 6639,
[email protected]
Grafik, Layout & Herstellung:
Sebastian Schampera; MSG media
Tel: 0761 / 429 63 97
Adrian Kempf, www.dtpwork.de
Tel. 07643 / 39 42 65 00
Druck:
Bechtle Druck&Service
Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen
Vertrieb und Verteilung:
Rusnak Direktwerbung, Tel. 07666 / 998 44
[email protected]
Schönheitsreparaturen. Der Bundesgerichtshof renoviert seine
Rechtsprechung. Von Christian Räuchle
P
raktisch jeder gängige Mietvertrag sieht vor, dass dem
Mieter die Schönheitsreparaturen obliegen. Gerade beim Ende eines Mietverhältnisses führt dies oft zu
Meinungsverschiedenheiten, ob und
welche Schönheitsreparaturen vom
Mieter geschuldet sind.
Nach dem Gesetz trifft den Vermieter
die Instandhaltungspflicht – und damit auch die Renovierung. Allerdings
erlaubt das Gesetz, dass Mieter und
Vermieter hier vertraglich etwas anders bestimmen. Hat der Vermieter
durch eine Vertragsklausel die Renovierungspflicht auf den Mieter abgewälzt, ist der Mieter zu Schönheitsreparaturen verpflichtet. Allerdings
muß die Vertragsklausel den rechtlichen Anforderungen genügen, tut
sie das nicht, ist sie unwirksam- und
die Verpflichtung zur Renovierung
fällt an den Vermieter zurück.
In diesem Zusammenhang hat der
Bundesgerichtshof am 18. März 2015
in drei Urteilen seine bisherige Rechtsprechung zum Teil aufgegeben. Bisher konnte der Mieter durch einen
üblichen Formularmietvertrag zur
Renovierung verpflichtet werden,
war. Möglich ist, dem Mieter auch
einer unrenovierten Wohnung zu
Schönheitsreparaturen zu verpflichten, wenn ein angemessener Ausgleich vereinbart wird.
Rechtsanwalt Christian Räuchle
auch wenn er die Wohnung bei
Mietbeginn unrenoviert übernommen hatte. Das kann natürlich dazu
führen, dass der Mieter nicht nur seine eigenen Gebrauchsspuren, sondern auch solche seiner Vormieter
mitbeseitigt oder die Wohnung in einem besseren Zustand zurückgibt,
als er sie übernommen hat. Aus diesem Grund hat der Bundesgerichtshof jetzt entschieden, dass Schönheitsreparaturen grundsätzlich nicht
dem Mieter auferlegt werden dürfen,
wenn die Wohnung beim Einzug
unrenoviert war. Besteht Uneinigkeit
über den Zustand der Wohnung bei
Mietbeginn, muss der Mieter beweisen, dass die Wohnung unrenoviert
Frisch gestrichen wurden auch sogenannte Quotenabgeltungsklauseln.
Diese Klauseln verpflichteten den
Mieter zur Zahlung anteiliger Renovierungskosten, wenn bei Ende des
Mietverhältnisses die Renovierungsarbeiten noch nicht fällig waren. Bei
einer solchen Klausel, so der Bundesgerichtshof jetzt, könne der Mieter
aber bei Abschluss des Mietvertrages
nicht klar erkennen, welche Belastung gegebenenfalls auf ihn zukommt, sodass auch diese Klauseln
für unwirksam erklärt wurden. In allen drei Fällen hatten die Vermieter
ihre ehemaligen Mieter auf Schadensersatz verklagt, weil diese nicht
renoviert hatten. Der Bundesgerichtshof hat sich in allen drei Fällen
auf die Seiten der Mieter gestellt und
insgesamt die Rechte der Mieter in
diesem Bereich gestärkt. Vermieter
sollten also noch mehr als bisher
darauf achten, Mietverträge rechtskonform auszugestalten.
Ärger mit der Kollegin
ZaS-Leserin Ute L. fragt:
Ich bin Assistentin in einem großen
Unternehmen und habe eine Kollegin,
mit der es von Anfang an Konflikte
gab. Wir arbeiten beide für einen
Vorstand und haben ständig Reibereien. Die Situation ist in der
letzten Wochen eskaliert, als wir
die Jahresurlaubsplanung miteinander abstimmen wollten, jedoch zu keiner Einigung gekommen
sind. Unser Chef erwartet bis Ende
des Monats eine Lösung. Dass das
Ganze so hochgekocht ist, hat uns
unser Chef sogar angeboten, eine
dritte neutrale Person mit einzuschalten, da er sich selbst nicht um
unser Problem kümmern kann. Halten Sie es für sinnvoll, wegen solch
einer Kleinigkeit eine externe Person
mit einzubinden?
Jobcoach Alexandra Feder:
Liebe Frau L., ich möchte gerne Ihren letzten Satz aufgreifen und Sie
etwas provokativ fragen: Geht es
hier wirklich nur um eine Kleinigkeit? Für mich hört sich das nicht
gerade nach einem kleinen Konflikt
an, den man mal schnell aus dem
Weg räumen kann. Es geht hier
nicht nur um die Einigung bezüglich
des Urlaubs, sondern darum, auch
andere schwelende Konflikte, einzudämmen und offen zu reden. Ich
An dieser Stelle können Leser
kostenlos Fragen zu
Berufswahl, Bewerbung,
Vorstellungsgespräch usw.
an Jobcoach
Alexandra Feder richten.
Zuschriften an:
[email protected]
Die Namen werden von
der Redaktion geändert.
finde den Vorschlag Ihres Chefs gut
und wäre ihm sehr dankbar dafür,
dass er solch eine Möglichkeit anbietet. Konflikte passieren täglich,
überall, egal ob zu Hause, bei Nachbarn, im Freundeskreis, in Unternehmen. Das ist völlig normal und
nicht weiter beunruhigend. Oft resultieren Konflikte aus unterschied-
lichen Wahrnehmungen oder Missverständnissen. Umso wichtiger ist
es, dass man Transparenz schafft,
was aber unter zwei Streitparteien
oft schwer möglich ist, wenn sich
die Fronten bereits verhärtet haben. In der Regel hat jeder nur
den eigenen Blick und wenig
Verständnis für die Haltung und
Bedürfnisse des Anderen. Ihr Beispiel ist idealtypisch für Streitigkeiten am Arbeitsplatz. Oft steckt jedoch
mehr hinter der Auseinandersetzung
als auf den ersten Blick sichtbar ist.
Daraus resultiert die Notwendigkeit,
den Blickwinkel zu erweitern. Hierbei
kann eine dritte Person sehr unterstützend wirken. Diese Person ist
unparteiisch, kann das Gespräch
wieder in Gang bringen, neues Vertrauen entwickeln. Die Beteiligten
müssen jedoch die einvernehmliche
Lösung selbst finden, die Vermittlungsperson kann lediglich diesen
Lösungsprozess steuern. Oftmals
kommen die Beteiligten danach zu
einer guten Lösung. Das wünsche
ich auch Ihnen. Liebe Zas-Leserinnen
und –leser. Was ist Ihre Meinung
zum Thema? Schreiben Sie mir an
jobcoach@ alenova.de.
Alexandra Feder arbeitet als Beraterin und Coach in Freiburg und ist
Geschäftsführerin von alenova Personalmanagement.
STADT
Samstag, 4. April 2015
FREIBURG
Line Dance
5
Neuer Anfängerkurs
Für Kinder ab 6.5 von
17-18 Uhr in der
Munzinger Straße 4.
Tanzen für Jedermann
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Achtung, Blitzer!
Freitag, 8. Mai 2015, Beginn 20 Uhr (Einlass 18 Uhr)
Dritter „Bitz-Marathon“ der Polizei am 16 April. Diesmal wird
europaweit die Geschwindigkeit gemessen. Von Barbara Breitsprecher
Ursprünglich sollte der „Blitz-Marathon“ 24 Stunden dauern, er wird
nun aber wegen der am 17. April in
Köln stattfindenden Trauerfeier für
die Opfer des Flugzeugabsturzes
verkürzt.
Um das Ziel, Autofahrer dazu zu
bringen langsamer zu fahren, zu erreichen, wirbt die Polizei im Zuge
des „Blitz-Marathons“ auch wieder
um Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen. Jeder hat die Möglichkeit,
noch bis zum 6. April sogenannte
„Aufregerstellen“ übers Internet zu
melden, also solche Stellen, an
denen besonders oft gerast wird:
https://blitzmarathon.polizei-bw.de/
Im vergangenen Jahr wurden der
Polizei übers Internet 6266 solcher
Stellen genannt, bei denen Anwohner oder besorgte Menschen um
eine Radarkontrolle baten.
Zu hohe Geschwindigkeit ist
laut Polizeistatistik nach wie vor die
Unfallursache Nummer eins auf den
Straßen. In Baden-Württemberg kamen im vergangenen Jahr 42 Prozent der tödlichen Unfälle durch
überhöhte Geschwindigkeit zustande. Auch auf Autobahnen sind 42
Prozent der schweren Unfälle durch
Raserei entstanden. Etwa alle sieben
Stunden stirbt in Deutschland ein
Mensch bei einem Raserunfall.
Die Polizei setzt beim „BlitzMarathon“ auf den Effekt der Aufklärung und des Wachrüttelns. Daher werden die Kontrollstellen vorab
im Internet veröffentlicht. Manche
Kritiker sehen deshalb in der Aktion
mehr Show als Einsatz mit nachhaltiger Wirkung. Andererseits setzen
einige Länder schon lange vermehrt
auf angekündigte Radarfallen. In
vielen Ländern Europas kündigen
Hinweisschilder solche Radarkon-
trollen an: „Kontrola Radarowa“
heißt es in Polen, „Contrôles automatiques“ in Frankreich, „Speed
Control“ in Neuseeland.
In einer Untersuchung hat Karl
Friedrich Voss, Vorstandsmitglied
des Bundesverbandes Niedergelassener Verkehrspsychologen (BNV)
gezeigt, dass Radarkontrollen, wie
sie bei uns überraschend aufgestellt
werden, nicht zu einer Verminderung des Unfallrisikos beitragen.
Vor dem „Blitz-Marathon“ sollen
nun zumindest die festgelegten
Messstellen vorab über die Internetseite https://blitzmarathon.polizeibw.de/ veröffentlicht werden, sortiert
nach Land- und Stadtkreisen.
Beim „Blitz-Marathon“ vergangenen September gab es 16 713 Verstöße. Rund 700 mehr als 2013. Zum
Vergleich: im Jahr 2011 zählte die
Polizei in Baden-Württemberg bei
einer unangekündigten Überwachungsaktion über 80 000 Geschwindigkeitsverstöße. Die um ein
vielfaches höhere Zahl sagt jedoch
nichts über den Erziehungseffekt
und dessen Nachhaltigkeit aus.
Eintritt: 16 $ im Vorverkauf, 20 $ an der Abendkasse.
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Weiteres Dreisamufer
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Vom 20. bis 26. Juli findet das 6. Freiburger Kindermusikfestival statt. Lehrerinnen und Lehrer können sich mit
ihren Klassen der Stufen 1 bis 6 noch
bis zum 15. April anmelden unter:
[email protected] Professionelle Musikerinnen und Musiker
kommen dann für eine Woche in bis
zu 16 Freiburger Schulklassen. Dazu
gibt es Exkursionen zu Instrumentenwerkstätten und zum Freiburger Barockorchester. Die Vergabe des begrenzten Angebots richtet sich nach
dem Eingang der Anmeldung. Weitere Infos unter www.freiburg.de/klong
Seit Anfang März ist der Dreisamuferweg zwischen Schnewlin- und Kronenbrücke wegen des Neubaus der
Kronenbrücke gesperrt. Nun wird ab 7.
April auch der Dreisamuferweg auf
der Südseite zusätzlich zwischen Kronen- und Kaiserbrücke gesperrt. Die
Sperrung soll bis Juni andauern, dann
soll die neue Behelfsbrücke fertig sein,
über die dann Fußgänger und Radfahrer die Dreisam überqueren können.
Bis zur Fertigstellung der Behelfs brücke gilt die Umleitung über Goethe-, Basler- und Günterstalstraße.
Infos: www.freiburg.de/baustellen
„Gemeinsam draußen – Training sozialer Kompetenzen in der Natur“
heißt ein Kursangebot des städtischen Kinder- und Jugendamts für
Mädchen und Jungen im Alter von
acht bis zehn Jahren. Start ist der 14.
April, an sieben Dienstagen von 15.30
bis 17.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen ab sofort
möglich unter: Tel. 0761/201-8531
oder [email protected] Kindern sollen positive Natur- und Gruppenerlebnisse vermittelt werden, um künftig Konflikte
besser bewältigen zu können.
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m 16. April findet zum dritten Mal der „Blitz-Marathon“ statt. Diesmal sogar
europaweit. Insgesamt wird also die
Polizei in 22 Ländern alles an Blitzgeräten und Radarfallen aufstellen, was
vorhanden ist. Damit sollen Autofahrer wachgerüttelt und vom Rasen abgehalten werden. Denn wer rast, riskiert nicht nur sein eigenes Leben,
sondern auch das des Anderen.
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Samstag, 4. April 2015
Fotos: Schleier/ Witters
Ihr nervt mich alle!
Im Pokal schoss Kölns
Deyverson zwar das Tor
zum 2:1, aber der SC und
Admir Mehmedi gewannen
die Partie. Was der junge
Brasilianer echt nicht gut
haben konnte
Blick nach oben
Bundesliga. Endlich mal ein bisschen Spannung: Die Bayern sind in
Dortmund zu Gast
A
usnahmsweise geht der Blick
an diesem Spieltag auch mal
an die Tabellenspitze. Denn
der Auftritt von Tabellenführer Bayern
München in Dortmund ist trotz all der
Seltsamkeiten dieser Saison, die
Klopp-Elf betreffend, noch immer
eine spannende Sache. Hinzu kommt
der Umstand, dass die Bayern vor der
Länderspielpause doch tatsächlich mal
ein Heimspiel verloren haben, gegen
Mönchengladbach, und sich die Frage
stellt, was eigentlich wäre, wenn die
Elf von Pep Guardiola zwei Pflichtspiele hintereinander verlöre.
Kölner Nationalspieler:
Jonas Hector bot zuletzt
bei seinen Einsätzen
gegen Australien und
Georgien eine auffällige
Leistung
Es wird erstens wohl nicht soweit
kommen, und zweitens wäre selbst
eine erneute Niederlage der Bayern
noch lange kein Grund, über den
Meistertítel zu spekulieren. Denn der
einzige einigermaßen echte Verfolger
aus Wolfsburg hat zuletzt in Mainz
selbst unentschieden gespielt und so
die überraschende Schwäche der
Bayern nur genutzt, um von elf auf
zehn Punkte Rückstand heran zu
kommen. Selbst bei einem erneuten
Ausrutscher der Bayern in Dortmund
und einem Heimsieg von Wolfsburg
über das Schlusslicht aus Stuttgart
(was sich SC-Fans wohl wünschen),
kann man den Rechenschieber getrost stecken lassen.
Nein, es ist eher so, dass es halt
Freude bereitet, wenn die Bayern
mal richtig gefordert sind, weil sie
auf einen Gegner treffen, der diesen
Namen verdient. Und dies könnte,
an einem guten Tag des KloppTeams, bei Dortmund halt der Fall
sein. Wobei es für die Dortmunder
auf ihrem Weg zurück vom Alptraum
des Abstiegs zu einer Initialzündung
werden könnte, wenn sie die Bayern
schlagen. Denn der Abstand zum
sechsten Tabellenplatz, der zumindest zur Teilnahme an der EuropaLeague berechtigt, beträgt vor dem
Spiel nur noch fünf Punkte.
Das Aufeinandertreffen eben des
Sechstplatzierten Augsburg gegen
die nur um einen Punkt besseren
Schalker hat den Charakter des Frustabbaus. Denn Augsburg verlor zwei
Mal in Folge, seit man “Europa” als
Ziel ausgerufen hat, nämlich gegen
Mainz und zuletzt in Freiburg. Und
Schalke hat durch seine Heimpleite
zuletzt gegen Leverkusen einen wohl
zu großen Rückstand (sehs Punkte)
auf die Champions-League-Startplätze. Beide Teams müssen jetzt
aufpassen, nicht auch noch die Sartplätze für die Europa-League zu verlieren, wohin es vor allem Hoffenheim (ein Punkt Rückstand), Frankfurt und Bremen (jeweils vier Punkte
Rückstand) und eben Dortmund
drängt.
Im Abstiegskampf haben die unmittelbaren Konkurrenten des SC
Freiburg jeweils schwierige Auswärtsaufgaben. So muss der HSV
nach Leverkusen, der SC Paderborn
liefert sich in Berlin gegen die Hertha
ein Kellerduell und Stuttgart muss
zu den heimstarken Wolfsburgern.
Auch Hannover (zwei Punkte vor
dem SC) hat ein Auswärtsspiel, doch
dieses ist in Frankfurt. Und der Gag
geht ja so, dass Frankfurt immer alle
verzweifelten Teams (zuletzt die
Stuttgarter) aufbaut.
Auch Mainz und Köln sind ja
noch in Reichweite. Bei einem Heimsieg des SC würde der Vorsprung der
Kölner nur noch zwei Zähler betragen. Auswärts ist der Aufsteiger aber
ein Spitzenteam (siehe Seiten 8/9).
8
FUSSBALL
BUNDESLIGA
4. Apr
Spannung auf der Zielgeraden: Fritz
Keller und Christian Streich, hier in
Berlin, wo es einen 2:0-Sieg gab,
sind mit dem SC Freiburg wie fast
immer unter großem Druck. Aber sie
kennen das schon und halten zusammen, während andernorts die
Trainer gleich mehrfach in dieser
Saison gefeuert wurden
D
SC Freiburg. Nach dem 2:0-Sieg
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Foto: Witters
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ie Erfahrung des SC Freiburg im nahezu alljährlichen Exis
den Verbleib in der Fußball-Bundesliga schlägt sich in eine
beobachtenden Detail nieder: Vor einer Länderspielpaus
Streich-Team vor, mal schnell noch einen Sieg zu landen. So war
gegen Augsburg wieder. Nach dem 2:0-Sieg sprang der SC auf Ran
wunderbaren Platz an der Sonne für alle Nichtabstiegsfans. Das W
In der Länderspielpause war kein schwerer seelischer Ballast da, d
hätte entledigen müssen. Eher wohl hat sich das Selbstbewusstsei
hübsch in den Köpfen der Spieler festsetzen können. Und womögli
der interne Konkurrenzdruck noch größer. So kann man den Bo
spannen, bevor es so langsam in die entscheidende Phase der Sais
Gegen Augsburg hatte Trainer Christian Streich ja mit der Überr
Aufstellung augewartet, dass Vladimir Darida erstmals nicht in der
ohne dass es dafür Verletzungsgründe oder eine Sperre gegeben
BUNDESLIGA
il 2015
FUSSBALL
er gespannte Bogen
über Augsburg war während der Länderspielpause viel Zeit für internen Konkurrenzkampf. Von Michael Zäh
stenzkampf für
em schon oft zu
se zieht es das
es auch zuletzt
ng 15 hoch, dem
Wichtige daran:
essen man sich
n in dieser Zeit
ich wurde auch
gen schon mal
on geht.
raschung in der
r Startelf stand,
n hätte. Für ihn
durfte Nicolas Höfler im defensiven Mittelfeld ran, an der Seite von Oliver Sorg,
der diese Position ja auch noch nicht oft gespielt hat. Sowohl Vladimir Darida wie
auch Kapitän Julian Schuster saßen also auf der Bank. Das war schon ein Hinweis
darauf, dass Christian Streich mehr Wert auf defensive Ordnung legte als auf das
spielerische Tempo nach vorne. Hinterher hieß es dann, dass der 2:0-Sieg einer
“geschlossenen Mannschaftsleistung” entsprungen sei. So heißt es ja immer gerne,
wenn es wenig spielerische Glanzlichter zu bewundern gab, dafür der Gegner aber
auch nicht zur Entfaltung kam.
Die Folgen dieser Taktik, eher ruhig und überlegt aus dem Zentrum zu spielen,
ohne allzu großes Risiko eines plötzlichen Ballverlustes, waren zuallererst die, dass
die normalerweise extrem konterstarken Augsburger (die genau deshalb auf einem
“internationalen Platz” in der Tabelle stehen) fast nie in diese Situationen kamen,
die sie so lieben. Denn solche Konter entstehen in der Regel nach zwar ambitioniert
gemeinten, aber mit Risiko behafteten Bällen aus dem Spielzentrum heraus. Und
solche gab es fast nicht. Nicolas Höfler spielte geradezu aufreizend sicher.
Eine weitere Folge dieser Sicherheitsvariante war, dass der SC die Augsburger
weit in deren Hälfte angriff und so früh Druck auf den Gegner ausübte. Man muss
sich also nicht tief hinten rein stellen, um Konter zu verhindern. Man kann auch
die aktivere Mannschaft sein, die trotzdem nicht offen ist. Die Tore von Schmid
und Petersen waren so etwas wie der verdiente Lohn für sehr viel Mühe.
Es wird also spannend sein, wie Christian Streich nun gegen Köln aufstellt. Der
Gegner ist auswärts ganz ähnlich konterstark wie Augsburg, allerdings noch einen
Tick defensiver mit seinen beiden Viererketten am eigenen Strafraum. Braucht es
da nun nicht doch das schnelle Umschalten aus dem zentralen Mittelfeld heraus,
um überhaupt zu Chancen zu kommen? Also einenVladimir Darida, der ja nach
seiner Einwechslung gegen Augsburg noch das 2:0 vorbereitete und außerdem im
Pokalspiel gegen Köln einen Treffer zum 2:1-Sieg beisteuerte. Trotz Ostern und
Überraschungseiern wird Köln nicht wieder mit einem Eigentor daher kommen.
9
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Samstag, 4. April 2015
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Samstag, 4. April 2015
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richtig, wenn du Erfahrungen in
einer neuen Kultur sammeln und deine eigenen Fähigkeiten und Grenzen
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Brückenbauer zwischen verschiedenen Kulturen werden möchtes,
wenntdu erste Einblicke in entwicklungspolitische Zusammenhänge gewinnen möchtest, wenn du zwischen
Schule und Studium etwas Praktisches tun möchtest, wenn du eine
Wartezeit sinnvoll überbrücken willst
oder einen Praktikumsnachweis zum
Antritt eines Studienplatzes brauchst,
wenn du deine sprachlichen Kompetenzen erweitern möchtest, wenn du
noch nicht weißt, welchen Beruf du
ergreifen sollst, oder wenn du dich
ganz einfach ein Jahr lang für andere
Menschen einsetzen möchtest.
Die Voraussetzungen sind:
Bereitschaft zu einer einfachen Lebensweise (unter anderem in Hinblick
auf Unterkunft und Verpflegung, aber
auch Freizeitmöglichkeiten, Bekleidung, Transport etc.)
Ärztliches Attest zur gesundheitlichen
Eignung.
Hauptschul- oder Realschulabschluss
mit abgeschlossener Berufsausbildung, Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife bzw. vergleichbare Schulabschlüsse oder einen
Hochschulabschluss.
Teilnahme am fachlich-pädagogischen Begleitprogramm.
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reinach Beatrix und René Gessler unbedingt zusammen, gute Unterhaltung
gepaart mit einem wunderbaren Ambiente.
„Als wir im Jahr 2007 das Hotel
und Restaurant Schloss Reinach
übernommen haben, war uns schnell
klar, dass wir hier auch eine Vielzahl
von Möglichkeiten für Musik- und
Kulturveranstaltungen antreffen“,
erinnert sich René Gessler. Vor allem
der historische Innenhof des Hauses
hat sich seither als ideal für Musik,
Kultur und Märkte erwiesen.
Doch die besondere Liebe der
Gesslers gilt der Musik. Schon seit
Jahren finden im Innenhof des
Schlosses im Sommer mit igroßem
Erfolg Open Air Konzert statt. In diesem Jahr stehen mit der Phil Collins
und Genesis Covershow „Phil“ (8.
Mai) und der Heidelberger Soulband
„Sweet Soul Music Revue“ (4. September) gleich zwei Stammgäste auf
dem Programm. Neu im Sommerreigen ist das Konzert der „Dire Strats“
(31. Juli), die sich – der Name lässt es
schon vermuten – der Musik von
Mark Knopfler und seinen „Dire
Straits“ verschrieben haben. Die
Band hat 2011 in Koblenz einen bundesweiten Wettbewerb für CoverBands mit über 100 Teilnehmern
souverän gewonnen.
Sweet Soul Music Revue, „Phil“ und die „Dire Strats“ treten regelmäßig
mit großem Erfolg auf Schloss Reinach auf.
Fotos: Salzer-Deckert
Die Konzerte sind längst so etwas wie Geheimtipps und jedes Mal
schnell ausverkauft. „Durch die
Möglichkeit, den Konzertbesuch mit
einem Menü in unseren Restaurants,
aber eben auch einfach mit einem
Bier vom Fass und einer Wurst vom
Grill genießen zu können, kommt
hier jeder ganz nach seinem Geschmack auf seine Kosten“, freut
sich Hotelier René Gessler.
Ein weiterer Bestandteil des Kulturprogramms ist die Konzertreihe
„Musik hautnah“, immer am ersten
Donnerstagabend im Monat im
Zehntkeller unterm Sternerestaurant
„s Herrehus“ in Schloss Reinach.
Hier kommt vor allem der Jazz zu
seinem Recht. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, immer wieder
jüngere, weniger bekannte Bands
auf die Bühne zu bekommen. Auftritte von Robert Ahl (4. Juni, Jazztrio), Nikolaus Halfmann (2. Juli,
Jazz mit den „Pocket Brass Punks“),
„Augustinum“ (1. Oktober, Schlager,
Folklore & Mundart) und „Barrel of
Blues“ (5. November, Blues & Rock)
stehen noch an.
Und zweimal im Monat wird der
beliebte Sonntagsbrunch im Bankettsaal in Schloss Reinach mit Pianomusik „live“ garniert. Dazu kommen mehrmals im Jahr Dinner-Krimis und immer wieder neue Kunstund Genussformate.
MARKT
13
SCHLOSS REINACH
Fitness- &
Vital-Oase
Mehr als drei Millionen Euro hat
das Hotel Schloss Reinach in neue
Wellnessangebote, einen OutdoorPoolbereich und neue Zimmer investiert. Der vorhandene Sportund Wellnessbereich im Haus wurde komplett neu gestaltet. Die
Beauty- und Massageangebote
werden künftig ganztägig von der
erfahrenen Physiotherapeutin und
Wellness-Expertin Silvia Osswald
betreut, die in der Vergangenheit in
Rust im Europa Park tätig war. Die
fünf bestehenden Saunen wurden
um eine zusätzliche Duftsauna und
eine Salzgrotte ergänzt. Zum Wellness- und Fitnessbereich gehört
außerdem ein Trainingsstudio mit
modernen Fitnessgeräten.
■ Schloss Reinach,
St. Erentrudisstraße 12,
79112 Munzingen,
Tel. 07664/4070;
www.schlossreinach.de
LINE DANCE – ANFÄNGERKURSE FÜR KINDER UND ERWACHSENE
20. BAD KROZINGER
MOZARTFEST
IM KURHAUS
Modern, dynamisch, gesund
Viele Menschen würden gerne tanzen, aber der
Partner oder die Partnerin dazu fehlt. Hier bietet
sich Line Dance an, eine choreographische Tanzform in der Gruppe, die zu nahezu allen musikalischen Stilrichtungen getanzt werden kann. Ab 6.
Mai beginnen in Freiburg wieder neue Anfängerkurse. Für Erwachsene wie von 18 bis 19 Uhr im
RTC Freiburg, Munzinger Straße 4.
Line Dance bietet für Erwachsene ein Training
für Körper und Geist. Die Choreografien trainieren nicht nur die körperliche Fitness, sondern
auch das Gehirn. So bleibt man bis ins hohe Alter
fit.
Neu ist der Line Dance Kurs für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 14 Jahren.
Dieser Kurs beginnt ab 6. Mai, von 17 bis 18 Uhr
im RTC Freiburg, Munzinger Straße 4.
Die vielfältigen Einflüsse aus Standard, Latin,
Jazz Dance, Hip Hop und Ballett erleichtern den
Einstieg in die Tanzszene, wobei sich niemand
auf eine Tanzart festlegen muss. Line Dance fördert durch seine Choreographie Konzentration
sowie Disziplin. Außerdem wird das Gruppenverhalten gefördert. Der Leistungsgrad lässt sich
ganz individuell für die Kinder anpassen. Die
freie Musikwahl ermöglicht den Kindern ihre Ideen mit einzubringen. Das Ziel des Kurses ist es,
leichte Choreographien zu erarbeiten, aber auch
Auftritts-Choreographien und – je nach
Wunsch – auch Vorbereitungen für Wettkämpfe.
Ein solcher Line Dance-Kinder- und Jugendkurs
ist ein vollkommen neues Freizeitangebot, welches es so in Freiburg und Umgebung bislang
nicht gibt.
■ Neuer Anfängerkurs für Kinder ab 6. Mai.
www.linedancefreiburg.de
camerata academica freiburg
So., 12. April, 19.00 Uhr
Markgr. Symphonieorchester
So., 19. April, 19.00 Uhr
Opernabend
So., 26. April, 19.00 Uhr
Tourist-Info: 07633 4008-164
www.bad-krozingen.info
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MARKT
SANIEREN
Samstag, 4. April 2015
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Viele Haus- oder Wohnungseigentümer möchten heutzutage
ihr Bad barrierefrei gestalten. Einige scheuen dabei eine komplette Badrenovierung, ob aus finanziellen Gründen oder weil sie
den Aufwand und auch den
Schmutz, der dabei entsteht,
fürchten. Daher entscheiden sich
viele für eine Teilrenovierung, Nach der Demontage der Duschwanne
das heißt, es wird lediglich der wird eine moderne bodenebene Dusche
Duschbereich erneuert. Oftmals mit wandseitiger Rinne installiert.
muss eine tiefe Brausewanne
oder eine Badewanne weichen, anMit dem bodenebenen Duschstelle derer entsteht eine bodenebene
platz und der passenden DuschkaDuschlösung.
bine lässt sich ohne großen AufEin barrierefreier Duschbereich biewand und in nur wenigen Montatet viele Vorteile für alle Altersgrupgeschritten ein barrierefreier
pen. Neben schwellenlosem ZuDuschbereich realisieren. Nach Degangskomfort und dauerhafter
montage der Duschwanne wird
Dichtheit lässt er sich zudem prodas Duschplatzsystem installiert.
blemlos reinigen.
Anschließend erfolgt die individu-
Eine bodenebene Dusche bietet viel
Komfort und einen barrierefreien Zugang. Fotos: Kermi GmbH/akz-o
elle Befliesung der Duschbereichs.
Dabei reicht es aus, nur den Duschbereich zu fliesen, wenn der Badezimmerboden bereits nach DIN
18195 und ZDB-Merkblatt abgedichtet ist. Es kann natürlich aber
auch, je nach persönlichem Geschmack, der gesamte Badezimmerboden gefliest werden.
Schön und robust
Outdoor-Keramik für Terrasse und Balkon: Wertbeständig und zeitlos
schön verbinden sie außen und innen zu einer Einheit.
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eitgemäße Wohnkonzepte
setzen auf die architektonische Verschmelzung des Innen- und Außenbereichs, denn dadurch entstehen optische Weite und
ein großzügiges Raumgefühl. Als verbindendes Element eignet sich eine
durchgängige Bodengestaltung.
Ein idealer Belag dafür sind keramische Fliesen, die nicht nur im gesamten Wohnbereich, sondern auch
auf Außenflächen hohen Nutzungskomfort bieten: Outdoor-Keramik
ist frostbeständig, rutschhemmend,
kratzunempfindlich und erfordert
einen minimalen Reinigungsaufwand. „Mehr leben, weniger putzen“
lautet die simple Formel für das entspannte Leben auf gefliesten Terrassen, auf denen weder Fettspritzer
noch Glut, weder Rotwein, sandige
Kinderfüße oder lehmige Hundepfoten bleibende Spuren hinterlassen.
In puncto Wohnstil bieten die
aktuellen Kollektionen deutscher
Fliesenhersteller eine große Auswahl
an frostbeständigen Outdoor-Serien,
zum Beispiel im hochwertigen Naturstein- oder im wohnlichen Holzlook. Freunde mediterranen Flairs
greifen zur Fliese in Cotto-Optik,
Deutsche Fliese/Ströher/akz-o
Götz + Moriz GmbH · Basler Landstraße 28 · 79111 Freiburg
ltersgerecht ausgestattete Bäder spielen in
Zeiten des demografischen Wandels eine zentrale Rolle. Insbesondere eine bodenebene
Duschlösung ist dabei unverzichtbar. Für alle, die eine komplette
Badsanierung scheuen.
während sich urbane Wohnkonzepte
mit Fliesen in minimalistischer Beton- und Zementanmutung umsetzen lassen.
Außenflächen sind bauphysikalisch besonders stark beanspruchte
Gebäudeteile. Frost, Feuchtigkeit
und hohe Temperaturschwankungen
stellen besondere Anforderungen an
den Unterbau sowie an den Belag.
Eine sachkundig geplante und fachgerecht ausgeführte Gesamtkonstruktion ist im Außenbereich entscheidend. Entscheidende Fragen
sollten geklärt sein: Wie wird das
Gefälle ausgebildet? Wohin wird
das Wasser abgeführt? Welche Art
der Abdichtung und welcher Konstruktionsaufbau sind zu empfehlen?
Erfolgt die Verlegung der Fliesen im
Verbund oder auf Entkopplungsmatten – oder lieber auf drainagefähigem Mörtelbett oder im Kiesbett?
Welche Fliesen bieten sich an?
■ Weitere Infos und eine Fotogalerie mit Inspirationen unter
www.deutsche-fliese.de.
MODERNISIEREN
Samstag, 4. April 2015
MARKT
15
Schallschutz entspannt
Fördergelder für schallgedämmte Fenster. Dauerhafter Lärm kann krank
machen. Zwei Drittel der Deutschen fühlen sich durch Lärm belästigt.
W
Das Bundes-Immissionsschutzgesetz regelt den Schutz vor Verkehrslärm. Einige Baulastträger
(Bund, Land, Kreis oder Stadt) erstatten daher bis zu 75 Prozent
der Investitionen in passive
Schallschutzmaßnahmen (zum
Beispiel Schallschutzfenster). Diese Ansprüche können beim Bau
neuer Straßen oder Straßenänderungen geltend gemacht werden.
Zuständig sind die Straßenbauverwaltungen der Bundesländer beziehungsweise die Niederlassungen
des Landesbetriebes für Straßenbau.
Bund, Länder und Gemeinden
stellen über öffentliche Institutionen
Fördermittel für die Altbaurenovierung bereit. Je nach Förderprogramm können das zinsgünstige
Kredite sein oder feste Zuschüsse zu
den Investitionskosten. Die Förder-
shutterstock
er für sich neue
Schallschutzfenster
plant, sollte prüfen,
ob auch eine energetische Renovierung Sinn macht. Denn sowohl
Schallschutz- als auch Energiesparmaßnahmen werden öffentlich gefördert.
Fenster und Reparaturen
Stadtstraße 60
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Anzeigenservice
programme der Kreditanstalt für
Wiederaufbau (KfW) existieren bundesweit.
Für Schienenverkehrslärm liegt
in Deutschland grundsätzlich keine
einheitliche Regelung vor. Lärmvorsorge wird aber bei Neubau und
Ausbau von Bahnstrecken berücksichtigt. Die Berechnung der erforderlichen Schalldämmung der Au-
ßenwände und Fenster erfolgt nach
der Verkehrswege-Schallschutzmaßnahmenverordnung - 24.BImSchV.
Ansprechpartner sind immer die jeweilige Betreiber, beziehungsweise
Verkehrsgesellschaften der Bahn
oder Straßenbahn. Die Außenstelle
des Eisenbahnbundsamtes ist zuständig für die öffentlichen Schienenwege.
076 65/9 34 58-21
[email protected]
Tageslicht gezielt nutzen *H
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Besser arbeiten mit dem richtigen Sonnenschutz: Keine störende
Blendung und das einfallende Sonnenlicht kann sogar gelenkt werden.
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er einen Arbeitsplatz ohne
Sonnenschutz hat – ob
im Büro oder Zuhause –
kommt im Sommer nicht nur ins
Schwitzen, sondern kann bei der Arbeit auch ganz (un)schön beeinträchtigt werden. Die Blendung durch
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Sonnenlicht macht vielen bei der Arbeit am Schreibtisch und Computer
zu schaffen.
Neben außen angebrachten
Sonnenschutzeinrichtungen eignen
sich auch innenliegende Sonnenschutzprodukte wie Rollos, Jalousien
und Plissees. Sie lassen sich an
jedem Fenster flexibel anbringen
und sorgen nicht nur für Blendschutz, sondern lassen zudem auch
noch ausreichend Tageslicht in den
Raum. Sonnenschutzanlagen wirken
zudem auch als Hitzeschutz, denn
sie reflektieren Sonnenstrahlen.
Die Temperaturregulierung erfolgt dabei nach dem Prinzip der
Wärmeabstrahlung. Das bedeutet,
dass die Sonnenstrahlen vom innenliegenden Sonnenschutz durch
die Fensterscheibe teilweise zurückgeworfen werden. Damit auch die
sich zwischen Scheibe und Behang
angestaute Warmluft entweichen
kann, sollten die Fenster jedoch am
Abend zwecks Nachtabkühlung geöffnet werden.
Für alle, die im Home-Office arbeiten, stehen je nach Form und
Größe der Fenster unterschiedliche
Produkte und Montagemöglichkei-
ten zur Auswahl. Bei schräg liegenden Dachfenstern eignen sich beispielsweise verspannte und schienengeführte Modelle. Um das Tageslicht optimal zu nutzen,
empfehlen sich auch Jalousien mit
Lichtlenk-Lamellen. Sie schützen
nicht nur vor störender Blendung,
Reflexion und Spiegelung, sondern
lenken das einfallende Sonnenlicht
gezielt in den Raum und sorgen so
für angenehme Arbeitsbedingungen
bei natürlichem Licht.
Die physiologische und psychologische Bedeutung von Tageslicht
und der Sichtkontakt zur Außenwelt
werden von Experten in den letzten
Jahren immer höher eingeschätzt.
Weiterer Vorteil: Durch die bessere
Nutzung des Tageslichts können Bewohner zudem auch noch gezielt
Energie einsparen, da eine künstliche
Beleuchtung in vielen Fällen unnötig
ist.
Rollos, Faltstores, Plissees und
Co. sind nicht nur praktisch, sondern
dienen auch als gestalterisches Element, indem sie mit modernen Dessins jedes Zimmer aufwerten. Die
einzelnen Farben haben dabei Auswirkungen auf die Stimmung und
das Wohlbefinden der Menschen.
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