(PDF) - Sensor Wiesbaden

Fühle deine Stadt. Wiesbaden.
April 2015 Nr. 32
KIEZ-COUTURE – MODE DER NÄCHSTEN GENERATION TAPAS-TEST SEE
CONFERENCE GOEAST BÜRGERBETEILIGUNG SPRECHEN ÜBER DEN TOD
sensor 04/15
3 JAHRE SENSOR
Impressum
Editorial
Finden Sie es auch merkwürdig,
»FÜHLE DEINE STADT-PARTY«
Samstag, 11. April, 22.00 Uhr
Kulturpalast
„sensor we
love you!“
-DJ-Team
liebe sensor-Leser, ein T-Shirt für 3
Euro zu kaufen? Die Wiesbadener
Modemacherin Lena Müller findet
es merkwürdig – und versucht, genauso wie andere Gesprächspartnerinnen unserer Titelstory, ihre Mode
mit Bewusstsein herzustellen. Zu dieser prima Einstellung passt eine Onlinewerbung, die gerade eben, während
ich an diesem Editorial sitze, auf meinem Bildschirm aufgepoppt ist. Aus
dem halben Auge sehe ich eine typische „Sale“-Werbung, beim genauen
Hinschauen traue ich kurz meinen
Augen nicht. Gezeigt wird ein Model mit einer Jacke, der „ursprüngliche“ Preis von 79,90 Euro ist durchgestrichen, der „Angebotspreis“ lautet
159,90 Euro. Was wie ein Denkfehler
erscheint, soll ein Denkanstoß sein.
Absender der Werbung ist das „faire“
Kölner Modelabel Armed Angels.
Mit dem Hinweis „Made by humans“
macht das Ganze plötzlich Sinn: Weil
diese Modefirma ihre Kleidung unter
fairen Bedingungen herstellen lässt,
hat sie einen höheren Preis. Eigentlich logisch. Und doch immer wieder
erklärungsbedürftig.
Manchmal frage ich mich, ob wir uns
nicht viel zu selten solche Fragen stellen. Fragen, die auch unser 2x5-Gesprächspartner, der „Zukunftsakti-
Editorial / Inhalt
vist“ Dirk Vielmeyer, in dieser Ausgabe anregt: Nämlich Fragen dazu,
ob mit uns und unserer Welt eigentlich alles so in Ordnung ist, wie es
ist. Mit unserer Ernährung, unserem
Energieverbrauch, unserem Einkaufsverhalten, unserem Umgang mit Mobilität – und unserem Umgang mit­
einander. Dazu gehört ganz klar auch
die Frage, ob es zum Beispiel in Ordnung ist, dass wir uns unseren Wohlstand so billig erkaufen, dass das nur
auf Kosten anderer gehen kann? Siehe
Klamotten. Siehe aber auch Nahrung
und noch vieles anderes. Von Smartphones & Co ganz zu schweigen.
Auch im sensor wollen wir Fragen
danach, ob alles in Ordnung ist, immer wieder und immer weiter stellen. Wir wollen schauen, wo etwas
schief läuft in der Welt und vor allem in unserer Stadt. Seien es vermeintliche Kleinigkeiten, oder sei es
Grundsätzliches und Grundlegendes.
Und wir wollen fragen, an was – oder
an wem – das liegen könnte, wenn
etwas nicht in Ordnung ist. Vor allem aber wollen wir fragen, wer etwas, und was wir selbst tun können,
damit Zustände sich zum Besseren ändern. Jawoll, wir wollen die (Wiesbadener) Welt verbessern. Oder zumindest ein paar Denkanstöße geben, wo
und wie sich die Welt in Wiesbaden
verbessern könnte. Wir wollen aber
auch zeigen, wo die (Wiesbadener)
Welt schon super ist, wo Wiesbaden
Spaß und Laune macht. Es gibt vieles, was nervt in dieser Stadt, es gibt
aber auch immer mehr, was cool ist
und immer cooler wird.
Also: Genug lamentiert. Jetzt wird
gefeiert. sensor wird 3 Jahre jung –
und schmeißt zur Feier des mal wieder
ziemlich erfreulich absolvierten Jahres
eine weitere Fühle deine Stadt-Sause
im Kulturpalast. Sehen wir uns dort
am Samstag, dem 11. April, ab 22 Uhr?
Ich freue mich auf Sie! Und auf Ihre
nicht nachlassenden Anregungen,
welche Fragen wir (in) dieser Stadt
noch so stellen sollten. Ich bin ganz
Ohr, in persönlichen Gesprächen oder
via [email protected]
Dirk Fellinghauer
sensor-Gewissen
PS: Wer Visionen hat, sollte nicht
zum Arzt gehen, sondern ins Walhalla. Allerdings nicht am 26. März,
sondern erst am 26. April. Wir haben
die achte Ausgabe von „Der visionäre
Frühschoppen“ um einen Monat verschoben. Auf www.sensor-wiesbaden.de und www.wiesbadenervisionen.de finden Sie immer den aktuellen Stand der visionären Dinge.
Verlag GLM
Gesellschaft für lokale Medien mbH
Vertretungsberechtigter Geschäftsführer:
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(zugleich Anschrift der V.i.S.d.P.)
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Claus Liesegang
Redaktions- & Anzeigenleitung
Dirk Fellinghauer (Verantwortlich i.S.d.P.)
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Layout/Satz Thorsten Ullrich, www.175lpi.de
Titelbild Afrodite Gaki, www.facebook.com/
GakiIllustration
Mitarbeiter dieser Ausgabe
Text Anja Baumgart-Pietsch, Julia Bröder,
Sabine Eyert-Kobler, Jan Gorbauch, Julia
Gorbauch, Hendrik Jung, Martin Mengden,
Dorothea Rector, Falk Sinß, Sebastian Wenzel,
André Werner
Foto/Illustration Julia Gorbauch, Marc „King
Low“ Hegemann, Simon Hegenberg, Arne
Landwehr, Melanie Maier, Frank Meißner,
Martin Mengden, Mikkel Østergaard, Kai
Pelka, Christof Rickert, Gabriel Werchez Peral,
­Michael Zellmer, Veranstalter- und Herstellerfotos, Repro / ISDN Team
Lektorat Hildegard Tischer, www.rbht.de
Redaktions- und Anzeigenschluss:
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Verteilung
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20.03.15 10:12
6 )))
Kiez-Couture – Mode der
nächsten Generation
21 )))
Wartburg wird zur
Wundertüte
34 )))
Verborgene Welten:
Wiesbadens Bürgerlichkeit
12 )))
Kein Allheilmittel –
Bürgerbeteiligung in
Wiesbaden und Mainz
22 )))
Perlen des Monats &
Veranstaltungskalender
41 )))
Restaurant des Monats:
Ye China Restaurant
30 )))
2x5-Interview: Dirk
Vielmeyer, Zukunftsaktivist
42 )))
Kleinanzeigen und das
Orts-Rätsel
32 )))
Barren, Balken, Boden –
Kaderschmiede in ausge­
dienter Schulturnhalle
14 )))
Der Tanz-in-den-Mai-Guide
16 )))
Der große Test: Tapas
18 )))
So wohnt Wiesbaden:
DJ Janeck Altshuler
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sensor Wiesbaden ist Mitglied in der
Werbegemeinschaft Wiesbaden wunderbar und Medienpartner von ECHT
Wiesbaden.
Wir danken unseren Förderabonnenten
Andrea Baermann, Peter Berg, Peter Blähser,
Dennis Centner, Jan Deppisch, Sabine Drotleff,
Barbara Haase, Talley Hoban, Andreas &
Mirjam Kempers-Handke, Kerstin Hänsel,
Kerstin Hennig, Sandra Hering, Peter Kabelitz,
Sabine Krug, Sven Moritz, Ute Schmidt,
Bettina Schreiber, Katrin Walsdorfer, Julia
Wilhelm, Mihaela Zaremba. www.sensorwiesbaden.de/abo
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Sag bloß!
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Sag bloß!
DIE KONFERENZ ZUR
VISUALISIERUNG
VON INFORMATION
18. APRIL 2015
SCHLACHTHOF WIESBADEN
Ihm hörten alle zu
Wenn er sich mit so geistreichen
wie unterhaltsamen Beiträgen zu
Wort meldete, hörten alle zu, ob sie
seiner Meinung waren oder nicht.
Nun ist eine so
streitbare wie originelle und eigensinnige Stimme
der Wiesbadener
Kommunalpolitik verstummt. Dr. Michael von Poser, Gründer und Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste Wiesbaden
und Schriftsteller, ist im Alter von
73 Jahren verstorben. Er war als Politiker Quereinsteiger - und Querdenker. Als Flaneur alter Schule
nahm er „seine“ Stadt besonders
intensiv wahr. Er konnte sich herrlich echauffieren über das, was ihm
missfiel, vor allem in Fragen der
Stadtgestaltung und Architektur.
Nach seiner Beisetzung im engsten
Kreis soll es zu gegebener Zeit eine
Gedenkfeier geben.
Mädels und Miezen
VOLKER
SCHLÖNDORFF
Filmregisseur und Drehbuchautor, Potsdam
KOICHIRO TANAKA
Designer, Tokyo
DAISY GINSBERG
Künstlerin und Designerin, London
VAN BO LE-MENTZEL
Social Designer und Aktivist, Berlin
TEDDY CRUZ
Architekt und Stadtplaner, Kalifornien
PROF. DR. HARALD WELZER
Soziologe und Sozialpsychologe, Berlin
FRANCESCO FRANCHI
Journalist und Infografiker, Mailand
BY S
Tickets und Informationen auf see-conference.org
Flohmärkte sind dauer-in, Mädelsflohmärkte werden gerade auch in
Wiesbaden besonders in. Am 19.
April, und dann gleich nochmal am
14. Juni, kommt der Düsseldorfer
„Weiberkram“ mit seinem Flohmarkt
für und mit Second-Hand-Klamotten in die Schlachthof-Halle. Cooles Motto: „Klamotten, Musik, Kunst
und Bier!“. Am 27. Juni feiert der
„Miezenmarkt“ im Kulturpalast Premiere und verspricht ebenfalls nicht
nur ein wahres Shoppingparadies,
sondern auch Cocktails und chillige
DJ-Musik auf dem Sonnendeck.
Neue a:dress-Adresse
„Die richtige Adresse für den außergewöhnlichen Dress“ ist nun in der
Häfnergasse 8 zu finden. „a:dress“
ist aus dem langjährigen Domizil in
der Langgasse
ein paar Ecken
weiter gezogen
und
beglückt
nun in der Altstadt die Damen mit
Outfits weit jenseits von 08/15.
Erste Bogner-Adresse
Knapp hundert Gäste folgten der
Einladung zur Eröffnung des neuen
Was ist los? Schicken Sie
Ihre Neuigkeiten an [email protected]
sensor-wiesbaden.de
Pumza Mxinwa
(Sopran) & Thando
Mpushe (Bass)
Bogner Stores in der Burgstraße. Auf
einer Fläche von rund 160 qm² werden hier verschiedene Kollektionen
für Damen und Herren verkauft. Bei
der Eröffnungsfeier führte ZDFModeratorin Yve
Fehring gemeinsam mit Bogner-Designvorstand Daniela Pörner durch den Abend mit
einer Mini-Modenschau zur Sommerkollektion 2015. Partnerin von
Bogners erstem Partner Store in
Wiesbaden ist Nicole Nass, die mit
ihrem Mann bereits erfolgreich im
Franchise-Business tätig ist.
Opernsänger aus Kapstadt
Was führt euch nach Wiesbaden?
Wir sind hier auf Promotion-Tour für
die Show „African Angels“, mit der wir
erstmals durch Deutschland touren
und am 11. April hier im Kurhaus auftreten werden. Heute Abend fliegen wir
zurück nach Kapstadt.
Wildblumen machen Bienen flott
Seit einigen Jahren bietet der Umweltladen in der Luisenstraße heimische Wildpflanzen an zwei Aktionstagen zum
Verkauf an: „Wir
wollen damit erreichen, dass in
Gärten und auf
Balkonen mehr Pflanzen wachsen,
die unseren Insekten einen Lebensraum bieten.“ Interessierte können
an den Aktionstagen 17. April (10
bis 18 Uhr) und 18. April (10 bis 14
Uhr) heimische Wildpflanzen, torffreie Erde und natürliche Düngemittel erwerben und so Lebensraum
schaffen, der vor allem für Hummeln
und Wildbienen immens wichtig ist.
Am 16. April um 18 Uhr findet ein
Vortrag mit anschließendem Wildpflanzenverkauf statt. www.wiesbaden.de/umwelt
Jazz mit Brunch
Seit über 25 Jahren gehört „Jazz
im Hof“ zum Wiesbadener Kultursommer. In diesem Jahr wird der
ein wenig in die Jahre gekommenen Konzertreihe, mit sensor als Medienpartner, eine kleine Frischzellenkur verpasst.
Dazu gehört die
großartige Idee,
an drei der zehn
Terminen zwischen 7. Juni und 9.
August spannende Doppelkonzerte
mit einem passenden Brunch zu verbinden. Die wohl leckersten „Jazz im
Hof“-Vormittage werden sein am 28.
Juni (Andreas Hertel Quartett und
Dunja Koppenhöfer / Bigband der
Leibnizschule), 12. Juli (Absinto Orkestra / Olga Zaitseva Band), 19. Juli
(Swingsize Orchester / Hot Four). Das
volle Programm und Kartenvorkauf
in Kürze auf www.jazz-im-hof.de
Kennt ihr Deutschland?
Wir kennen sogar Wiesbaden. Als wir
vorhin in die Stadt hineingefahren
sind, haben wir es wiedererkannt. Wir
waren hier vor zwei Jahren mit der
„Cape Town Opera“ bei den Maifestspielen, mit „Porgy and Bess“.
Und wie gefällt euch die Stadt?
Sie hat Klasse, das merkt man sofort.
Und es gibt tolle Geschäfte hier, wir
waren damals ausführlich shoppen
und sind auch sonst viel herumgelaufen und haben uns alles angeschaut.
Erzählt doch mal von eurer neuen
Show „African Angels“.
Text & Foto: Dirk Fellinghauer, Illustration: Marc “King Low” Hegemann
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Wir bringen ganz verschiedene Genres
zusammen in einer frischen, neuartigen
Show: Oper, Gospel, traditionelle afrikanische Musik, Afropop. Die „Angels“
sind ein Haufen enthusiastischer Leute
mit einer riesigen Leidenschaft für
Musik. Afrika ist erfüllt vom Beat,
du spürst ihn überall, auf Schritt und
Tritt. Den bringen wir euch jetzt nach
Wiesbaden und zeigen, was wir alles
drauf haben.
Nähere Infos zur „African Angels“Show im Veranstaltungskalender dieser
Ausgabe. Das komplette Gespräch ab
­5. April auf www.sensor-wiesbaden.de
Kolumne
Falk Fatal
wünscht sich mehr
Differenziertheit
Es ist schon merkwürdig, dass wir in
einer Zeit, in der alle möglichst individuell sein wollen, über bestimmte
Bevölkerungsgruppen sprechen, als
handle es sich bei ihnen um einen
monolithischen Block. Wir sprechen
gerne von „den“ Muslimen, vergessen dabei ganz oft, dass es sich dabei
um einen deutschen Fußball-Weltmeister handelt. Oder um einen Literaturwissenschaftler in Kairo, um
einen Banker in Kuala Lumpur, um
einen nigerianischen Ölarbeiter im
Nigerdelta. Oder um einen Gemüsehändler in Marseille.
Und wenn wir von Muslimen fordern, sie sollen sich öffentlich vom
Terrorismus distanzieren, vergessen
wir sehr häufig, dass es deutlich mehr
Muslime als Christen sind, die in Syrien und im Irak gegen den IS oder in
Nigeria gegen Boko Haram kämpfen.
Wir vergessen dabei auch gerne, dass
es „den“ Muslim, nicht gibt. Wir vergessen oft ihre kulturellen und landesspezifischen Prägungen und Sozialisationen. Irgendwie gehen wir in
der öffentlichen Rede immer davon
aus, dass alle, die potenziell muslimischen Glaubens sein könnten,
auch bis in die Haarspitzen gläubig
sind. Sind sie aber nicht. So kommt
die Studie „Muslimisches Leben in
Deutschland“ des Bundesamts für
Migration und Flüchtlinge zu dem
Ergebnis, dass der überwiegende Teil
der in Deutschland lebenden Muslime sich zwar als gläubig bezeichnet. Aber immerhin knapp ein Sechstel sieht sich als nicht oder wenig
gläubig.
Nur um eins klarzustellen: Ich bin
kein Freund von Religionen. Ich
glaube an keinen Gott. Von mir
aus soll jeder an Gott, an Allah, an
Jahwe, Krishna oder das fliegende
Spaghettimonster glauben können,
solange Anders- oder Nichtgläubige
damit nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Aber wenn wir schon
über Religionen reden, dann doch
bitte differenziert und nicht so pauschal und oberflächlich, wie wir es
sonst so gerne tun.
fatalerror.biz
Wir vergessen auch gerne, dass ihre
Religion selbst kein einheitliches Gebilde ist, sondern viele verschiedene
Richtungen aufweist, die sich in ihren religiösen und politischen Inhalten und Lehren unterscheiden. Wir
vergessen gerne, dass es Schiiten,
dass es Sunniten, dass es Aleviten
gibt – nur um ein paar zu nennen
–, die sich alle wiederum nochmals
in verschiedene Strömungen unterteilen: ganz so wie das Christentum,
das auch aus mehr als der katholischen Kirche besteht. Und ja, es gibt
die wahnsinnigen Salafisten. Aber
genügend Wahnsinnige gibt es auch
im Christentum. Anders Breivik zum
Beispiel, der im Juli 2011 in Oslo und
auf der Insel Utøya 77 Menschen tötete und bekennender Christ ist. Auch
der Ku-Klux-Klan fackelt bei seinen
Versammlungen das Holzkreuz nicht
ohne Grund ab. Die Rassisten verstehen sich als radikale protestantische
Organisation.
Der beste Club Deutschlands ist
der Schlachthof. Das Wiesbadener Kulturzentrum wurde in der
bundesweiten „Lieblingsclub“Umfrage des Magazins Intro in
diesem Jahr zum dritten Mal
zum Club des Jahres gewählt
– und verwies einige berühmte
Läden wie das Berliner Berghain
(3.) oder das Hamburger
Molotow (9.) auf die Plätze. Die
Auszeichnung kam pünktlich
zum 20-jährigen Jubiläum des
Schlachthofs. Mit der jetzt
euphorisch gefeierten Eröffnung
des Kesselhauses im historischen
Wasserturm mit klasse Ambiente
und Wahnsinns-Anlage dürften
die nächsten Bestplatzierungen
vorprogrammiert sein.
Rekordstadt
Wiesbaden
(Nach einer Idee von Dominik Voigtländer, der mit „Rekordstadt Wiesbaden“
den 1. Preis in der Kategorie „Kreative
Ideen“ beim „Tourismuspreis – Für
meine Region“ gewann. Welche Rekorde
rund um Wiesbaden kennen Sie? Mail
an [email protected])
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Mode
Kiez-Couture
Wer maßgeschneiderte Mode sucht, muss
in Wiesbaden längst nicht mehr zwingend
die feine Wilhelmstraße ansteuern. Auch
in den bunten Kiezen der Stadt e
­ tablieren
sich erfolgreich Modeschöpferinnen.
Text Von Sabine Eyert-Kobler & Dirk Fellinghauer Fotos Kai Pelka & Melanie Maier
Die Grande Dame der Wiesbadener Modewelt hat es sich anders überlegt. Lollo
Grund hat sensor zwar ein ausführliches Interview gegeben. Gemeinsam mit
ihren Kolleginnen der nächsten Generation, dem aufstrebenden Nachwuchs
der Stadt, wollte die Inhaberin von Elise Topell (www.elise-topell-couture.
de), dem traditionsreichen Couture-Haus auf der Wilhelmstraße, dann aber
doch nicht in einer Geschichte erscheinen. Also lassen wir „nur“ die fünf Modeschöpferinnen von ihrer faszinierenden Arbeit erzählen, die Lust darauf
­haben – und die nicht unbedingt eine Aushängeschildadresse wie die teure
Rue brauchen, um ihre hochwertige Mode an die Frau zu bringen.
((( Tief im Westend, in der Hermannstraße, entwirft und schneidert
Lara Malanie Renner Mode für ihr Label Lara Loca Couture. )))
Schritt für Schritt nachhaltig
Für Lena Müller (www.atelierlenamueller.de) spielt das Thema Nachhaltigkeit
eine große Rolle. Sie hat sich nach ihrer Ausbildung zur Herrenmaßschneiderin in Frankfurt und einem Studium der Bekleidungstechnik in Berlin 2010
auf die Herstellung von Wäsche und Dessous spezialisiert. Bei der Gründung
ist sie Schritt für Schritt vorgegangen. „Am Anfang hatte ich mein Atelier in
der eigenen Wohnung, dann in einem kleinen Raum im Hinterhof, ehe ich
nun meine Bleibe in der Gneisenaustraße gefunden habe.“ Auch in ihrer Arbeitsweise geht sie sehr bedacht vor: „Durch mein Studium habe ich gelernt,
wie man in der Industrie Bekleidung herstellt, und versuche, beide Bereiche
miteinander zu verbinden. Da, wo ich eine rationellere Arbeitsweise einsetzen kann, tue ich das – natürlich immer ohne einen Verlust an Qualität.“ Auf
eine handwerkliche Verarbeitung der Kleidung legt sie immer noch sehr großen Wert, aber ihre Schnittkonstruktion erstellt sie am Computer und nicht
mit Lineal und Stift auf Papier. „Leider hat der Wert von Kleidung durch die
industrielle Massenanfertigung extrem verloren. Meine Generation kennt es
zum Beispiel gar nicht mehr, zum Schneider zu gehen“, bedauert die 31-Jährige. Auch das Erkennen eines qualitativ hochwertigen Stoffes falle vielen
schwer. Das sei aber auch kein Wunder, wenn man in einer Gesellschaft sozialisiert werde, die T-Shirts für 3 Euro nicht merkwürdig findet. „Die Kleidungsstücke, die ich produziere, sollen ‚ein Leben lang halten‘ und Freude
bereiten“, beschreibt sie ihr Credo. Dafür sei der Einsatz von hochwertigen
Materialien unverzichtbar, die sie aus deutschen und europäischen Webereien bezieht: „Wenn möglich, setze ich Biostoffe ein. Hier ist es aber noch
immer schwer, eine geeignete Auswahl zu finden. Mich treibt der Gedanke
an, ein Bewusstsein für Ressourcen sparende, nachhaltig produzierte und
hochwertig verarbeitete Kleidung zu schaffen.“ Wiesbaden hat sie als Standort gewählt, weil „der prachtvoll verschlafene Altbaucharme und seine zurückhaltenden Bewohner“ immer für eine positive Überraschung gut seien.
Sie selbst ist vor Überraschungen als Unternehmerin recht gut gefeit: „Durch
meine Teilzeitstelle am Staatstheater habe ich ein geringeres finanzielles Risiko, als wenn ich ausschließlich selbstständig arbeiten würde. Trotzdem ist
es für mich wichtig, meine unternehmerische Tätigkeit zu beobachten und
auszuwerten: Rechnet sich das, was ich tue?“
Businessmode jenseits des Einheitsgraus
Einem ganz anderen Modethema hat sich Judith Bauer verschrieben. „Mir
geht es vor allem darum, dass Businessmode nicht nur ein klassischer grauer
Hosenanzug sein muss, sondern individuell, selbstbewusst und trendorientiert sein kann“, beschreibt die ebenfalls 31-Jährige die Besonderheit ihrer Schneiderkunst. Sie hat sich mit ihrem eigenen Label „JK – aus Meisterhand“ (www.jk-ausmeisterhand.de) 2011 selbstständig gemacht und fertigt
hauptsächlich alltagstaugliche, tragbare und perfekt sitzende Garderobe für
Geschäftsfrauen. Ihre Ausbildung absolvierte sie bei „7th Heaven Brautmoden“, ehe es sie als Gesellin zum Hamburger Modelabel „Tulpen“ zog. Dort
machte sie dann auch ihren Meister als eine der acht Besten aus allen Gewerken. Sie blieb in der Hansestadt für eine dreijährige Anstellung beim Modelabel Marc Anthony, bevor sie sich in ihrer Heimatstadt niederließ. „Für
mich bedeutet ‚Couture‘ hochwertige Verarbeitung, gute Stoffqualitäten und
Liebe zum Detail. Couture heißt nicht, dass die fertigen Kleidungsstücke unbezahlbar sein müssen, aber die viele Handarbeit muss natürlich ihren Preis
wert sein“, beschreibt sie ihr Berufsverständnis. Dazu gehören auch mehrere
wichtige Schritte auf dem Weg zum Maßanzug: Nach dem Ausmessen wird
ein individueller Schnitt erstellt und aus einem Probestoff vorgenäht. Eine
sogenannte Nesselprobe ist notwendig, um die perfekte Passform zu garantieren. Erst danach wird aus dem ausgesuchten Stoff der Anzug genäht. Und
erst nach mehreren Anproben nimmt eine Kundin ihr individuelles Stück mit
Selbstverständlich
weiblich ist die Mode,
die in gekonnten
Zeichnungen von Anna
Wojtkowiak ihren
Anfang nimmt und
auch in extravaganten
Modellen münden
kann.
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Mode
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nach Hause. In der Regel vergehen für den gesamten aufwändigen Weg zwei
bis vier Wochen. Ihr unternehmerisches Risiko trägt Bauer mit viel Mut und
Gelassenheit: „Es gibt gute Zeiten, und manchmal lebt man auch nur von der
Hand in den Mund. Aber das ist der Beruf allemal wert!“
Im Zeichen des Flamingos
Lara Melanie Renner (www.lara-loca-couture.com), „die Junge aus dem Hinterhof“, kann sich in letzterem Punkt zurücklehnen: „Der finanzielle Teil ist
im privaten Bereich abgesichert, sodass ich mich voll und ganz meiner Kreativität widmen kann.“ Die 33-Jährige, die bei ihrer Mentorin Lollo Grund im
Salon Elise Topell gelernt hat, schloss 2007 ihre Ausbildung als jahrgangsbeste Damenschneidermeisterin der Region ab. Bis 2011 leitete sie das Atelier bei Elise Topell, ehe sie vor dem Schritt in die Selbstständigkeit für ein
Jahr zu Pio Okan nach Düsseldorf ging. Für sie war es besonders wichtig,
„eine Mode zu schaffen, die alle Altersgruppen anspricht und tragbar ist“.
Eine Besonderheit bei Lara Loca: „Zu jedem Modell gibt es zudem den passenden Hut und Schmuck.“ Ein weiterer hoher Wiedererkennungswert ihres
Stils ist die elegante Silhouette des Flamingos, der sich im Logo befindet,
aber auch in jedem einzelnen Stück wiederspigelt: „Alles wird in Handarbeit hergestellt: Perlen werden von Hand aufgestickt, die Einlagen handpikiert und selten geklebt.“ Auch sie findet bedauerlich, dass sich das Bewusstsein der Menschen zum Billigtrend hin entwickelt habe. „Die hochwertigen
Stoffe aus Naturfasern, die ich verwende, werden ausschließlich in den eu-
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Lena Müller hat sich, nachdem zunächst in der eigenen
Wohnung und dann in einem Hinterhof arbeitete, nun in
der Gneisenaustraße gut eingerichtet.
Lenna Maria Renner inmitten ihrer
farbenfrohen „Werke“.
Fröhlich bei der Beratung.
Konzentriert bei der Arbeit.
ropäischen Modestädten Mailand, Paris, Düsseldorf und London eingekauft.
Die Herstellung der Kleider erfolgt natürlich ebenfalls in meinem Atelier“,
erklärt sie eine Arbeitsweise, die entsprechend ihren Preis hat. Als Vorbilder nennt sie Karl Lagerfeld, Valentino, Coco Chanel und Oscar de la Renta.
Wiesbaden habe sie nicht nur als Standort gewählt, weil es ihre Heimatstadt
ist. Auch wenn rund um ihr Atelier und Geschäft in der Hermannstraße so
gar nichts davon zu spüren ist: Das Flair einer Kur- und Kongressstadt ist
für sie ein Standortvorteil: „Wiesbaden hat eine sehr modebewusste Damenwelt, und ich bin hier sehr gut vernetzt. Die beste Vermarktungsidee ist aber
immer noch die Empfehlung meiner Kundinnen!“
Emanzipiert feminin
„Jede Frau ist individuell wie ihre Kleidung und keine gesichtslose Massenware“, beschreibt die in St. Petersburg geborene Anna Wojtkowiak (www.
anna-w.de) ihren extravaganten Stil: „Emanzipation heißt nicht, in einem
pseudomaskulinen Look als Neutrum auf die Straße zu gehen.“ Das Privileg
der emanzipierten Frau sei es vielmehr, sich auch als feminine Frau zu zeigen und sich von der grauen Masse abzuheben. Ihren Stil beschreibt sie als
„klar, mit geometrischen Formen und Silhouetten, inspiriert von dem berühmten Architekten Le Corbusier, aber doch weiblich mit verspielten Elementen“.
Die heute 47-Jährige war bereits als Jugendliche fasziniert von Mode und
hat neben ihrer Schulausbildung die Abendschule der Künste besucht. Nach
erfolgreichem Abschluss studierte sie zunächst Management, dem sich ein
Studium an der St. Petersburger Hochschule für Mode und Design anschloss.
1993 gründete sie in Narva/Estland mit „ENACS“ (Estonian New Avantgarde
Couture Studio) ihr erstes eigenes Modestudio mit 15 Mitarbeiterinnen und
vermarktete von dort aus ihre eigenen Entwürfe mit eigenen Boutiquen in
Narva und – dies bis heute – in St. Petersburg. Nach einer Zwischenstation in
Leipzig, wo sie ab 2004 unter ihrem jetzigen Label „AnnA W Couture Studio“
Modelle für ausgesuchte Kunden entwarf, verlegte sie 2007 ihren Wohnsitz
in die „Modeachse Frankfurt – Wiesbaden“. „Die kulturelle Geschichte Wiesbadens und der russische Einfluss haben für mich eine hohe Bedeutung“, beschreibt sie ihr Faible für die Stadt, in der sie auch das herausragende Ereignis ihres bisherigen Werdegangs organisierte: „Meine eigene Modenschau im
Wiesbadener Kurhaus, die ich 2011 unter dem Motto ‚Wiesbadener Frühlingserwachen‘ vor über 300 geladenen Gästen präsentierte.“ Im erlesenen Publikum saßen neben dem russischen Sonderbotschafter auch der russische und
ukra­inische Generalkonsul.
Von St. Petersburg, wo sie bis heute eine eigene Boutique hat, führte der Weg die
Modemacherin Anna Wojtkowiak über Leipzig schließlich nach Wiesbaden.
Mode
Tragbar über eine Saison hinaus
Auch Wojtkowiak versteht ihre Mode als nachhaltig: „Zum einen habe ich Kollektionen aus und mit ehemaliger Militär- sowie Vintagekleidung entworfen.
Aber auch eine Veränderung des bestehenden Outfits mit neuen Stilelemen-
ten und Accessoires ist nachhaltig.“ Zudem sei qualitativ hochwertige Kleidung per se nachhaltig, da sie den einzelnen Modesprüngen nicht unterworfen sei, sondern über Jahre hinweg getragen werden könne. Die vergleichsweise hohen Preise relativiert sie: „Couture ist in der Regel nicht hochpreisig,
außer ich erwerbe Luxuslabels! Wenn ich aber für die Anfertigung eines Kleides 10 bis 15 Stunden – ohne Beratung – benötige, kann ich dieses nicht für
70 Euro verkaufen.“ Schließlich sei man ja beispielsweise auch bereit, für einen Friseurbesuch 75 Euro zu zahlen, und der dauere durchschnittlich etwa
eine Stunde: „Eine Frisur ist von kurzer Dauer, ein individuelles, hochwertiges Kleidungsstück aber hält Jahre.“ Leider sei bei vielen Schneidern und Designern der Qualitäts- und individuelle Aspekt in den Hintergrund getreten,
bedauert Wojtkowiak. Auch werde vieles nicht mehr selbst gefertigt, sondern
in Baukästen zugekauft und nur noch angepasst. Das aber habe mit dem eigentlichen Beruf des Maßschneiders nichts mehr zu tun.
Mit Haltung in die Modebranche
Noch „in den Startlöchern“ für die Eröffnung ihres ersten eigenen Showrooms steht Galatea Ziss. Die 29-Jährige will im September das „Atelier für
Bekleidung“ am Kaiser-Friedrich-Ring 8, gegenüber der Ringkirche, eröffnen. Nach ihrer klassischen Lehre zur Maßschneiderin bei der Obermeisterin
der Frankfurter Maßschneiderinnung, Heike Rahusen-Marsch, folgte bereits
in jungen Jahren eine dreijährige Gesellenzeit im Ausland: Dazu gehörten
Praktika in Paris, unter anderem im Atelier Caraco-Canezou, das auch für die
Haute-Couture-Häuser Dior, Givenchy und Gaultier arbeitet, sowie in London
bei Vivienne Westwood. „Anschließend war ich als selbstständige Schneiderin im Rhein-Main-Gebiet, unter anderem für Lili Maras in Frankfurt und in
London für Studenten der Central Saint Martins School of Design und Vivienne Westwood tätig“, beschreibt sie ihren beachtlichen bisherigen Werdegang. Danach absolvierte sie ein zweijähriges Modedesign-Studium und
einen Maßschneidermeister-Kurs an der Deutschen Meisterschule. „Der bewusste Konsum, das kritische Hinterfragen und der Wille, Verantwortung zu
übernehmen“ waren für sie die Auslöser, ein eigenes Unternehmen gründen
zu wollen, da diese Haltung in der Modebranche sehr selten vorkomme. Außerdem möchte sie Bekleidung für Frauen und Männer kreieren, die zeitgemäß in ihrer Gestaltung, aber unabhängig von schnelllebigen Trends sowie
in der Produktionsweise sind: „Lokal produziert, mit kurzen Transportwegen, transparenten Handelspartnern sowie einer fairen Bezahlung aller Beteiligten. Ich arbeite hauptsächlich mit Familienunternehmen zusammen und
werde ausschließlich in meiner eigenen Werkstatt in Wiesbaden produzieren.“
Die Begeisterung für „Couture“ beziehe sich meist auf romantische und statussymbol-aufgeladene Assoziationen und nicht auf die traditionelle, hochwertige, handwerkliche und professionelle Fertigung, die einen hohen Preis
erfordere und rechtfertige.
Der Charme und die Geborgenheit, die Architektur, das vielfältige kulturelle
Angebot und die leichte Erreichbarkeit in der Metropolregion waren für die
gebürtige Wuppertalerin Faktoren für die Standortwahl. Auf ihr Unternehmen
will sie neben einer außergewöhnlichen Schaufenstergestaltung und ebensolchen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Lesungen, Ausstellungen und Konzerten, sowie einem interessanten Internetauftritt auf sich aufmerksam machen.
Zur Entwicklung im Schneiderhandwerk sagt sie: „Der Beruf der Schneiderin hat sich sehr verändert. Es gibt generelle Demokratisierungstendenzen in
der Modebranche, also viele Quereinsteiger, den Trend zum Do-it-yourself
(D-I-Y), aber auch neue Konzepte und Nischen, wie zum Beispiel Upcycling,
3D-Druck und Werkstattkollektive.“ Modeinteressierte dürfen gespannt sein,
welche Ideen künftig in Wiesbaden Früchte tragen werden.
Kontrastreiches aus dem AnnA W-Couture-Studio.
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„see“ mal
einer an!
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FRÜHSTÜCKS
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Sonntags
ab 10:00 Uhr
bis 15:00 Uhr
Die see-Conference bringt zum
Visionen
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30. APRIL, AB 21.00 UHR
TANZ IN DEN MAI
TRIBADLIB SPIELT AUF
UND PAQUE MEN
LEGT AUF
zehnten Mal Quer- und Vordenker aus der ganzen Welt nach
Wiesbaden – und einen OscarIn
► Wiesbaden
► Frankfurt
► Darmstadt
► Hanau
-Kreis
► Main-Taunus eis
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► Hochta
u. v. m.
inmain .de
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m/Tanztag tag2015
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#Tanz
Sa ►
09. 05. 2015
Tanzlabor 21 | Tanzbasis Frankfurt Rhein-Main
Tanzlabor 21 – gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium
für Wissenschaft und Kunst, dem Künstlerhaus Mousonturm sowie dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain
und der Stiftungsallianz [Aventis Foundation, BHF-BANK-STIFTUNG, Crespo Foundation,
Dr. Marschner-Stiftung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft].
Preisträger
Synthetische Biologie als Designdisziplin oder Architektur als Aktivismus – man würde kaum von selbst
darauf kommen, sich über solche
Themen Gedanken zu machen. Themen wie diese sind es, die im Mittelpunkt der see-Conference stehen,
die in diesem Jahr Jubiläum feiert.
Zum zehnten Mal hat Initiator Michael Volkmer mit seinem Team einige der kreativsten und visionärsten Köpfe weltweit ausgemacht und
eingeladen, in Wiesbaden ihre teilweise kühnen Ideen in spannenden
Vorträgen zu präsentieren.
Die 10. Ausgabe der see-Conference
„zur Visualisierung von Information“
findet, mit sensor als Medienpartner,
nach einjähriger Auszeit wieder in
der großen Schlachthof-Halle statt.
Auf einer der größten Design-Konferenzen in Deutschland werden einen ganzen Tag lang neue Ansätze in
Design, Kunst, Architektur, Philosophie, Wissenschaft und Technologie
von inspirierenden Vor- und Querdenkern vorgestellt. „Die see-Conference beschäftigt sich außer mit
dem Thema der Datenvisualisierung
schon immer mit nachhaltigen Konzepten“, erklärt Michael Volkmer den
speziellen Ansatz: „Deswegen eröffnen unsere Sprecher in ihren Vorträgen immer neue Blickwinkel auf
treffsichere Kommunikation zu den
Einflüssen heutigen Handelns auf die
Gesellschaft und Umwelt zukünftiger
Generationen. Es sind Visionäre, die
unser Anliegen Nachhaltigkeit verstehen, leben und voranbringen.“
Der diesjährige Keynote-Sprecher
Harald Welzer etwa ist Mitbegründer und Direktor der gemeinnützigen
Stiftung „Futurzwei“ und seit Juli
2012 Honorarprofessor für Transformationsdesign. In seinen Thesen wagt er den Blick über den Tellerrand: „Wachstumsgesellschaften
fangen erst an, richtig zu funktionieren, wenn alle Bedürfnisse befriedigt sind, nicht etwa, weil man stän-
LOKAL
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dig noch offene Bedürfnisse hat, die
man noch befriedigen muss.“
Der Architekt und Stadtplaner Teddy
Cruz hat viele Jahre die urbane Entwicklung an der Grenze von Tijuana
und San Diego beobachtet und festgestellt, dass hoch entwickelte Städte
wie L.A. von den Entwicklungen in
Slums und der kreativen Intelligenz
ihrer Bewohner lernen können. „Wo
andere Armut und Verfall gesehen
haben, hat er die Samen eines dynamisch-lebhaften Sozial- und Architekturmodells gesehen“, schrieb die
New York Times. Alexandra Daisy
Ginsberg wurde in die Liste der 20
vielversprechendsten Designer des
kommenden Jahrzehnts gewählt.
Van Bo Le-Mentzel ist ein kreativer
Querdenker, der den Regelbruch als
Chance sieht und die Kunst des Sehens in verschiedensten Ansätzen interpretiert. Ko Tanaka gilt als einer der
größten Kreativköpfe der digitalen
Werbung. Francesco Franchi vermittelt als visionärer Infografiker, Journalist, Professor und Buchautor umfassende Gedanken zur Zukunft der
Nachrichten- und Medienlandschaft.
And the Oscar-Preisträger goes to …
Wiesbaden! Und er stammt aus Wiesbaden. Mit dem Filmemacher Volker
Schlöndorff hat die „see“ kurz vor
knapp noch einen großen Namen
der „alten Schule“, der aber auch
als 76-Jähriger noch ganz nah am
Puls der Zeit ist, für die Rednerliste
geangelt.
Nach so viel Input wird gefeiert – auf
der see-Party „Klubdings01“ mit Hans
Nieswandt im Kesselhaus. Und am
Tag drauf werden die Konferenzthemen beim see-Camp mit Workshops
in kleiner Runde vertieft.
sensor präsentiert die see-Conference als Medienpartner und verlost 2 Tickets im Wert von 115 Euro:
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1. April 2015
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Politik
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uns ­davon mehr Zufriedenheit der
Bürger, besser informierte Entscheidungen der Entscheidungsträger durch die genaue Kenntnis der Bürgermeinungen, zudem
mehr Akzeptanz von Entscheidungen und mehr Engagement der Bürger“, sagt Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD). In der
hessischen Landeshauptstadt werden deshalb bis Herbst 2015 unter
dem Motto „Bürger. Macht. Mit.“
Leitlinien zur Bürgerbeteiligung
in Workshops mit den Bürgern erarbeitet. Die Leitlinien sollen regeln, wie die informelle Bürgerbeteiligung in der Kommune ablaufen soll. „Das Verfahren soll nicht
‚situativ‘ sein, wenn irgendjemand
meint, jetzt müsse es mal Bürgerbeteiligung geben, sondern grundsätzlich und auch mal für etwas und
nicht immer nur gegen etwas”, so
Gerich.
Volkes Stimme will gut koordiniert sein. Sven Bickert
von „My Social City“ erklärt den Teilnehmern den
Ablauf beim Sauberkeits-Workshop.
Kein Allheilmittel
Die Städte Mainz und Wiesbaden wollen ihre Bürger
stärker an Entscheidungen beteiligen. Die Erfahrungen
zeigen: Wo ein Wille ist, ist nicht automatisch ein Weg.
der zufriedenen Bürger von 51 auf
20 Prozent geschrumpft. Nur noch
sieben Prozent glauben, Einfluss auf
das kommunalpolitische Geschehen
nehmen zu können. Rund ein Drittel
fühlt sich zudem machtlos.
„Die Ludwigsstraßenforen waren eine
Alibiveranstaltung“, sind sich Dagmar
Wolf-Rammensee und Hartwig Daniels
von der Mainzer Bürgerinitiative sicher.
Es läuft etwas schief zwischen Politik und Bürgern. Es scheint, als würden sich beide Seiten immer mehr
entfremden. „Die da oben machen
doch sowieso, was sie wollen“, steht
für viele Frustrierte fest. In Wiesbaden lässt sich das sogar in Zahlen ausdrücken. Laut einer aktuellen Studie der Stadt ist der Anteil
Manche Bürger reagieren darauf mit
Resignation und Rückzug, was sich
auch in sinkenden Wahlbeteiligungen zeigt. Andere sagen sich „jetzt
erst recht“ und gründen Bürgerinitiativen, um ihren Anliegen Gehör
zu verschaffen. Viele Städte versuchen zunehmend, mit freiwilligen, informellen Formen der Bürgerbeteiligung darauf zu reagieren.
Sie schaffen Angebote, die über die
bisher schon existierende gesetzlich vorgeschriebene Partizipation,
wie Anhörungen oder Auslage der
Pläne bei Bauprojekten, hinausgehen. „Städte versprechen sich davon, bessere Entscheidungen zu
treffen, wenn sie auf ihre Bürger
hören, und natürlich hoffen sie,
so für mehr Akzeptanz ihrer Entscheidungen zu sorgen“, sagt der
Mannheimer Politikwissenschaftler
Prof. Dr. Jan W. van Deth, zu dessen
Hauptforschungsgebieten Politische Kultur und Partizipation zählen. Bürgerbeteiligung könne auch
helfen, Protestpotenzial zu kanalisieren und zu institutionalisieren.
Erste Resultate: Weinwerbung und
WLAN-Hotspots
Mainz ist eine der Städte, die freiwillig ihre Bürger beteiligt. 2013
startete ein Modellversuch unter
dem Namen „Meine Stadt. Meine
Ideen.“ mit drei Bürgerforen. Die
waren laut Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) so erfolgreich,
dass sie fortgesetzt wurden. Seit
2014 finden jährlich zwei Bürgerforen statt, in denen jeweils aus
dem Melderegister per Zufallsgenerator ausgewählte Bürger Ideen
und Vorschläge diskutieren können. „Wir erhoffen uns davon eine
stärkere Einbeziehung derjenigen,
die sich – unabhängig von Einzelprojekten – für ihre Stadt engagieren wollen und dazu gute Ideen haben“, sagt Markus Biagioni, Pressesprecher der Stadt Mainz. Einige
der Vorschläge aus den Bürgerforen seien schon in die Tat umgesetzt
worden. Als Beispiele nennt er den
Ausbau der Werbung für Mainz als
„Great Wine Capital“ oder die Einrichtung von zwölf kostenlosen
WLAN-Hotspots in der Innenstadt.
Andere Ideen seien nicht zu verwirklichen gewesen, entweder aus
rechtlichen, technischen oder finanziellen Gründen oder, weil sie
schon in ähnlicher Form realisiert
waren.
Auch auf der anderen Rheinseite sollen die Bürger stärker beteiligt werden. „Wir versprechen
Bürger bleiben skeptisch
Dennoch ist bei den Bürgern eine
gewisse Skepsis zu spüren. Ende
Februar fand an einem Samstag
der erste Workshop im Roncallihaus statt. Rund 80 Menschen waren anwesend, die angeregt, bisweilen hitzig diskutierten. Peter
Neffe war einer von ihnen: „Bisher
habe ich nicht das Gefühl, dass es
viele Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung gibt. Ich hoffe, dass wir
Bürger künftig in Planungen früher eingebunden werden und nicht
mehr an uns vorbei geplant wird.
Ich bin auf jeden Fall gespannt,
wie es hinterher umgesetzt wird.“
Denn klar ist: Bürgerbeteiligung ist
kein Allheilmittel. Sie könne auch
zur Spaltung einer Kommune führen, sagt Politikwissenschaftler van
Deth, „etwa dann, wenn nach einem abgeschlossenen Verfahren
zur Bürgerbeteiligung ein Teil der
Bürger die Entscheidung noch immer ablehnt.“
Vorbildlicher Prozess oder Alibiveranstaltung?
In Mainz lässt sich das gut beobachten. Dort schwelt seit Jahren ein
Streit um den Bau eines Einkaufszentrums an der Ludwigsstraße.
Viele Mainzer haben Angst, dass
das Einkaufszentrum das Stadtbild verschandelt und die Altstadt
und der Einzelhandel zu Schaden
kommt. Mit den Ludwigsstraßenforen versuchte die Stadt Mainz,
frühzeitig die Bürger zu informieren und zu beteiligen. Die acht Foren waren gut besucht. Bürger
Ideensammlung im Roncalli-Haus
und Stadtverwaltung erarbeiteten 87 Leitlinien mit Vorgaben für
die Verhandlungen mit dem Investor ECE, der das Einkaufszentrum
bauen will. Sie wurden im Oktober
2012 vom Stadtrat mit einer Mehrheit von 97 Prozent beschlossen. „Es
schien sich zunächst um einen geradezu vorbildlichen Planungsprozess mit gelungener Bürgerbeteiligung zu handeln“, sagt Hartwig
Daniels, Sprecher der Bürgerinitiative Ludwigsstraße. Doch in den
Verhandlungen mit ECE habe sich
die Stadt nicht mehr an die Vorgaben der Leitlinien gehalten und
diese nicht durchgesetzt, sagt Daniels und beruft sich dabei auf die
Verhandlungsprotokolle, deren Offenlegung die Bürgerinitiative juristisch erzwungen hat und die auf
deren Website einzusehen sind. „Die
Ludwigsstraßenforen waren ganz
klar Alibiveranstaltungen“, sagt
deshalb Dagmar Wolf-Rammensee,
Co-Sprecherin der Bürgerinitiative.
halbes Jahr später etwas wirklich
Gutes entsteht, als wenn man jetzt
über Provisorien nachdenkt.“ Zur
Not würde man sich „von dem einen oder anderen Detail verabschieden müssen”.
Und auch OB Ebling ist langsam
sauer: „Die jetzige Situation ist alles andere als befriedigend. Nach
allem, was ich höre, hat ECE das
Grundstück nach wie vor nicht –
wir können uns Stillstand an diesem zentralen Ort nicht auf Dauer
leisten.“ Falls ECE das neue Einkaufsquartier nicht bald realisieren kann, sei der Konzern als Immobilienbesitzer in der Pflicht, „die
vorhandene Immobilie zumindest so
zu ertüchtigen, dass sie ihre Funktion als Warenhaus weiterhin erfüllen kann“. Einen noch größeren Investitionsstau dürfe es nicht geben,
meint Ebling und nennt als Beispiele
Eingang, Fassade und Haustechnik
des Karstadt-Hauses. ECE-Entwickler Arne Nachtigahl hält dagegen:
„Es ist besser, wenn vielleicht ein
Start-up sucht neue Ansätze
Einen etwas anderen Ansatz hat
das Wiesbadener Start-up MySocialCity. „Wir sind der Ansicht, dass
Partizipation nur mit Identifikation funktionieren kann“, sagt Sascha Eschmann, einer der Gründer
des Start-ups. Städte würden sich
zu sehr auf wirtschaftliche Daten
fokussieren und soziale Wohlfühlfaktoren außer Acht lassen. „Nur
wenn ich mich mit der Stadt, in der
ich lebe, wohlfühle, identifiziere ich
mich auch mit ihr“, ist sich Eschmann sicher. „Identifikation schafft
Motivation, und Motivation schafft
Interaktion.“
Bürgerbeteiligung
laufe Gefahr, sich nur auf die großen
städtebaulichen Themen zu konzentrieren und nur die Menschen zu erreichen, die sich mit dem Thema so-
Um einen solchen Gang der Dinge
zu vermeiden, rät Politikwissenschaftler van Deth allen Städten,
die Bürgerbeteiligung planen, „von
Anfang an die genauen Rahmenbedingungen festzulegen. Fehlen die,
ist der Frust sowohl bei der Stadt
als auch den Bürgern vorprogrammiert.” Wiesbadens OB Gerich merkt
hierzu an: „Bürgerbeteiligung ergänzt die repräsentative Demokratie – sie ersetzt sie nicht. Die Politik muss hierbei – durch Leitlinien – deutlich machen, wie sie die
Entscheidung der Bürgerversammlung aufnimmt, wie sie abwägt und
wieso sie sich dieser Meinung anschließt oder gegebenenfalls nicht
anschließt.“
Politik
wieso beschäftigen. „Wir denken,
Identifikation lässt sich am besten im eigenen Viertel oder Stadtteil herstellen. Wenn mir der Straßenverkehr in meinem Viertel Sorgen macht, ist mir das Stadtmuseum
erst einmal egal“, glaubt Eschmann.
Wichtig sei, dass die Angebote zur
Bürgerbeteiligung möglichst niederschwellig sind und sich gut in
den Alltag der Menschen integrieren lassen, glaubt Svenja Bickert,
eine weitere Gründerin von MySocialCity. Das funktioniere um Beispiel mit einer App, die regelmäßig
kurz und knapp Wohlfühlfaktoren
abfragt, oder mit mobilen Bürgertischen, die an Schulen oder anderen
alltagsrelevanten Plätzen einen Dialog mit städtischen Vertretern erlaube. Einen ersten Erfolg hatte das
Start-up jüngst mit einem Innovationsworkshop, der für die Stabsstelle
„Sauberes Wiesbaden“ konzipiert
wurde. Rund 40 Wiesbadener erarbeiteten konkrete Verbesserungsvorschläge, um die Stadt sauberer
zu machen.
Der Versuch, Bürgerbeteiligung niederschwellig und stadtteilbezogen
anzubieten, könnte auch das Problem lösen, dass sich bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Menschen
mit Migrationshintergrund oder sozial schwächere Menschen, bisher
kaum beteiligen. Denn nur, wenn
sich wirklich alle Gesellschaftsschichten engagieren, kann Bürgerbeteiligung zu mehr Transparenz
und auch Zufriedenheit führen.
Falk Sinß
Fotos Michael Zellmer
Gut ausgestattet für die
Bürgerbeteiligung
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Leben in der Stadt
Denmark is cycling on
and on – an insight to
the development of the
strong Danish bicycle
culture and how it may
inspire you
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Party, wohin
man schaut
Leben in der Stadt
Nachts im Museum
Die „Kurze Nacht“ macht Kunst
ganz einfach zugänglich
Wiesbaden tanzt in den Mai
Klaus Bondam
22. April 2015, 19 Uhr
Rathaus
Stadtverordneten­
sitzungssaal
sen wir noch nicht. Wir wissen aber,
dass seit der Eröffnung der neuen Location in der Wartburg dort eigentlich
nur Gutes passiert. Klasse Ambiente,
fähiges und super nettes Team, angenehmes Publikum. Von daher einfach
hingehen und mitfeiern. Kann man
kaum was falsch machen.
Im „Lokal“ am Sedanplatz wird auch ganz gerne auf den Tischen in den Mai getanzt
Netzwerk der Wissenschaft c/o Landeshauptstadt
Wiesbaden, Stabsstelle Hochschulstandort,
Wilhelmstraße 32, 65183 Wiesbaden
D E R
R E I F E N P R O F I
Die Walpurgisnacht gehört zu den
Nächten, in denen all jene endgültig Lügen gestraft werden, die beharrlich behaupten, in Wiesbaden
sei nichts los. Wo immer man auch
in dieser Nacht unterwegs ist in der
Stadt, überall strömen gut gelaunte
Menschen durch die Straßen zu den
unzähligen Partylocations. Die lassen
sich einiges einfallen, um die Feierfreudigen genau zu ihnen zu locken.
Der Weinländer: Wir swingen in
den Mai. 20 Uhr. Eintritt 10 Euro.
Die großartigen Whiskydenker spielen wieder ihren grammophonesk
scheppernden Swing. Danach geht’s
weiter mit tanzbarem Swing und Club
Classics vom DJ-Pult, und alle tanzen
fröhlich in den Wonnemonat.
643
Das Lokal: Tanz in den Mai mit Trip
Ad Lib. 21 Uhr. Eintritt frei.
Den Rest des Jahres einfach nur Lokal, zum Tanz in den Mai „die“ Partylocation der Stadt. Schon im letzten
Jahr brachten Trip Ad Lib mit ihrer
abgefahrenen elektronischen LiveHousemusik und betörenden Visuals
die Meute zum Durchdrehen, in diesem Jahr wird es nicht anders sein.
Oder doch: Weil Herr F. nicht auflegt, sondern aussetzt, übernehmen
die Paque Men diesen Partypart. Geniale Voraussetzungen für einen mitreißenden Trip in den Mai.
Café Klatsch: Record Hop. Ab 21
Uhr. Eintritt frei.
Memphis Toni & Amok77 rocken
das politisch bewusste Haus stilsicher mit tanzbarsten Scheiben bei
freiem Eintritt.
Ska in der Reduit. Ab 21 Uhr.
­Eintritt 12 Euro.
Zwei großartige Bands aus England
bestreiten den Ska in den Mai: Stone
Foundation liefern die Referenzklasse
des Northern Soul. In den englischen
Charts nehmen sie mittlerweile komfortable Plätze ein. Live ist die Band
brillant. Die Senkrechtstarter The
Talks kommen gleich hinterher, und
die DJs stehen bis zum Morgengrauen
bereit. Wir verlosen 3x2 Freikarten:
[email protected]
Kulturpalast: Mai House Is Your
House. 22 Uhr. Eintritt 5 Euro.
„Tanzen bis der Mai kommt“ heißt es
in der Saalgasse. „Die Macher von lippenbusch“ präsentieren ein fettes Lineup für Freunde von House, Deep
House und Techno! Patrick Reuter,
Paul Massow, Sam & Dam und ein
Special Guest werden die Partygänger
locker-flockig in den Mai schubsen.
Das Wohnzimmer. Wohnzimmer
Tanz in den Mai. Ab 22 Uhr.
Was genau im Wohnzimmer zum
Tanz in den Mai passieren wird, wis-
Kreativfabrik: Barrikadenparty. Ab
23 Uhr. Eintritt 5 Euro.
Tanzbar und politisch, links und laut!
Es gibt keinen besseren Anlass, das
Revival des politischen Liedes gebührend zu feiern, als den Vorabend
des 1. Mai: „Kommt vorbei, schwingt
das Tanzbein und zeigt dem Establishment, Kapitalismus und Konformismus, wo der Hammer hängt.“ Die
Musik wird garantiert „strictly fucking political“, heißt es: Es regieren
die Gitarren.
In ungezwungener Atmosphäre lässt
sich von 19 Uhr bis Mitternacht
Kunst der unterschiedlichsten Stilrichtungen ganz ohne Schwellenangst begutachten, bestaunen, diskutieren. Da treffen Neugierige auf Experten, (vermeintliche) Banausen auf
Sammler – es macht einfach Spaß,
sich treiben zu lassen und einfach
mal, im wahrsten Sinne des Wortes,
zu schauen, was auf einen zukommt.
Um 18 Uhr werden Kulturdezernentin
Rose-Lore Scholz und der Organisa-
New Basement: Tanz in den Mai.
Ab 23 Uhr.
Der Kellerclub in der Schwalbacher
Straße macht unter neuer Leitung
nahtlos super weiter. Und feiert in
den Mai mit starkem Aufgebot an
den Decks: Teenage Mutants, TH:EN,
Sofian und Jule. Gute Nacht!
Schlachthof-Kesselhaus: Knietief
in den Mai. Ab 23 Uhr. Eintritt 6
Euro.
Neulich noch den 15-jährigen Geburtstag der Drum´n´Bass-Party
„Knie­tief In Beats“ gefeiert - und jetzt
geht die Party erstmalig am 30. April an den Start. Aber wieso sollen
D’n’B.Heads nicht auch mal in den
Mai tanzen dürfen?!?
Schlachthof-Halle. Tanz in den Mai
Feierei. Ab 23 Uhr. Eintritt 6 Euro.
Das Two And A Red Men DJ-Team
hat frische Platten eingepackt. Feinstoffliches wie Bratziges kommt aufs
Tapet zur Walpurgisnacht. Versteht
sich. Hits, Hits, Hits ohnehin. Nichts
für schwache Nerven.
gen Liste der Teilnehmer. Rheingauer
Weingüter schenken dazu an diversen Stationen ihre Tropfen aus. Gespräche über die Kunst oder auch
sonstige Themen werden so von alleine in Fahrt kommen. Von einem
Ort zum anderen kommen die Besucher wieder mit dem „rollenden Museum“, in rund 100 Oldtimern werden die Besucher gratis zum Kunstgenuss kutschiert. Ein ganz besonderes
Erlebnis mit einer kleinen Gefahr –
man könnte vor lauter Begeisterung
für die alten Autos, die die Initiatoren
als „Kulturgut“ verstehen, fast den eigentlichen Anlass der Nacht vergessen: Kunst zu entdecken.
www.kurze-nacht.de
Gratis-Shuttle im rollenden
Oldtimer-Museum
Ansonsten gibt es auch kleine und
kleinste Orte der Kunst auf der lan-
Dirk Fellinghauer
Wir finden für
jede Wand
das passende
Bild und für
jedes Bild
den passenden
Rahmen
Autorenlesung
www.kunst-schaefer.de
Faulbrunnenstraße 11
65183 Wiesbaden
Di. bis Fr. 10.00 – 18.30 Uhr
Samstag 10.00 – 16.00 Uhr
Do 23.04. | 19.30 Uhr
© Peter Kreier
MEHR WISSENSCHAFT FÜR WIESBADEN
Kunst und Galerien, das ist ja etwas,
was manche eher so vom Hörensagen
kennen. Eine Galerie betreten? Da gehört schon einiges dazu. In Wiesbaden gibt es jedes Jahr eine Nacht, die
den Schritt über die Schwellen der
zahlreichen Galerien und Museen
der Stadt ganz einfach macht: die
„Kurze Nacht“. Zum 15. Mal locken
am 11. April wieder über 20 kunsterfüllte Orte an allen möglichen Ecken
und Enden der Stadt zum zwanglosen Entdecken.
tor der Veranstaltung, Erhard Witzel,
die „Kurze Nacht“ im Nassauischen
Kunstverein offiziell eröffnen – ein
hervorragender
Ausgangspunkt,
läuft doch hier zurzeit noch die sehr
spannende Ausstellung „New Frankfurt Internationals – Solid Signs“
(Foto). Ausstellungen größerer Dimension sind außerdem „Bzzzzzz“
im Museum Wiesbaden und „Revisited“ im Naspa-Stammhaus, wo zehn
Künstler aus der Naspa-Kunstsammlung aktuelle Arbeiten anlässlich des
175-jährigen Jubiläums der Sparkasse zeigen. Schwer was los ist auch
immer im Kunsthaus, wo die Kunsthalle und auch die Ateliers der hier
tätigen Künstler geöffnet werden.
Klaus Modick „Konzert ohne Dichter“
Moderation: Sandra Kegel (FAZ)
€ 8 / 7 – Reservierung unter 06 11 / 34 15 837 oder
[email protected]
Klaus Modick ist ein großartiger Künstlerroman gelungen – einfühlsam, kenntnisreich,
atmosphärisch und klug. Er erzählt darin die Entstehungsgeschichte des berühmtesten
Worpsweder Gemäldes, von der schwierigen Freundschaft zwischen Heinrich Vogeler
und Rainer Maria Rilke – und von der Liebe. Klaus Modick wurde 1951 in Oldenburg
geboren. Zu seinen Romanen zählen unter anderem „Sunset“ und „Der Schatten der
Ideen“. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Frankfurter Str. 1 . 65189 Wiesbaden
www.wiesbaden.de/literaturhaus
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Essen & Trinken
Ursprünglich wurden die kleinen Leckereien in spanischen Bars oder Bodegas angeboten und im Stehen gegessen. Traditionell gibt es Bier oder
Wein dazu. Diverse Tapas-Kombinationen schmücken im Mittelmeerraum die Auslagen der Lokale, je
nach Region und individuellem Geschmack variiert das Angebot. Es
reicht von einfachen Kleinigkeiten
wie Oliven, Käse oder Schinken hin
zu aufwändigeren warmen Häppchen
wie gegrilltem Tintenfisch oder saftigen Fleischspießen. Mit seinen raffinierten Variationen wird der Tapasgenuss zur wahren Wonne. Doch wo
sind diese kleinen Wunder der spanischen Küche in Wiesbaden und
Mainz zu finden?
Barrio Alto (Gaustraße 19, Mainz)
In der steilsten Straße liegt das Barrio Alto. Mit seinen rustikalen Holzmöbeln, dem Stier an der Wand und
der gekachelten Bar herrscht hier
eine angenehm-authentische Atmos­
phäre, die mit spanischer Musik betont wird. Im Sommer öffnet das Lokal seinen mit wildem Wein bewachsenen romantischen Hinterhof. Auf
der Karte finden sich 19 Tapas, die allesamt in der gläsernen Auslage präsentiert werden. Daraus darf sich der
Gast einen Probierteller zusammenstellen (3 Tapas für 8,20 Euro/ 5 Tapas für 12,20 Euro). Die Preisspanne
reicht von 2,80 bis 6,50 Euro. Probiert
wurden Empanadillas (Teigtaschen),
Pinchos morunos (Fleischspieße) und
in Öl eingelegter Manchego-Käse. Alles landet zusammen auf dem Teller und wird schnörkellos mit Brot
serviert. Mit seinem kräftig-pikanten Aroma kann der Käse überzeugen. Am Spieß sind gebratene Zwiebeln und Paprika sowie zum Teil recht
bissfestes Fleisch aufgereiht. Schön
saftig schmecken die Empanadillas,
leckerer Teig umschließt den fein abgeschmeckten Thunfisch in Tomate.
Wer in Mainz den klassischen TapasGenuss sucht, ist hier richtig.
Besitos (Bahnhofsplatz, Mainz)
Mitten im Trubel des Bahnhofsplatzes eröffnete 2004 das zu einer Kette
gehörende Besitos. Holzvertäfelungen, hohe Decken und große Fenster verleihen dem Lokal eine mondäne Atmosphäre. Dagegen verbreiten robuste Holzmöbel im spanischen
Stil sowie der alte Dielenfußboden
im hinteren Bereich ein gemütliches
Ambiente. Sobald es warm wird, laden zahlreiche Tische rund um das
Lokal zum Verweilen ein. Die Tapas
werden in hübschem Geschirr von
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freundlichem Personal serviert. Vom
Preis her bewegen sich die 38 Sorten zwischen 2,20 und 4,90 Euro.
Auf unseren Tisch kommen Datiles
en bacón (Datteln im Speckmantel)
und Patatas bravas (Kartoffeln mit
Salsa brava). Trotz der aromatischen
Dattel trübt der etwas zu kross angebratene Speck das Geschmackserlebnis. Einmal am Tag werden die gut
gewürzten Kartoffeln frisch hergestellt und bei Bestellung in Olivenöl
ausgebacken. An der Salsa ist nichts
auszusetzen. Alles in allem punktet
das Besitos bei der günstigen Tapa
für zwischendurch.
Klein, aber fein. Tapas in freier Wildbahn.
Der grosse Test
Tapas
Frei nach dem Motto „Una Tapa – una
Fiesta!“ testen wir die Königin
unter den Häppchen
Bodega de Musica (Schwalbacher
Straße 69, Wiesbaden)
Der Klassiker unter den Wiesbadener Tapas-Bars. Vom Schinken hinter der Theke über das Fass, aus dem
der Hauswein gezapft wird, bis zu
den Stierkampf-Plakaten und der
klassischen spanischen Musik ist
hier alles genau so, wie man es sich
vorstellt. Nicht so hübsch sind die
braunen Pinselstriche in der gelben
Wandfarbe. Dafür ist die Auswahl an
Tapas riesig. Unter den fast 50 Angeboten, die sich preislich zwischen
3,90 und 11,50 Euro bewegen, fehlt
kein Klassiker. Im Test sind die frittierten Jalapenos und der Pulpo al
ajillo (Oktopus in Knoblauch). Dieser schmeckt nicht nur, wenn er,
nach Knoblauch duftend, brutzelnd
aus dem Ofen kommt, sondern auch
noch, als er fast kalt ist. Der cremige Frischkäse, mit dem die Jalapenos gefüllt sind, kontrastiert angenehm mit den feurigen Schoten.
Genau richtig für Freunde der klassischen spanischen Küche. Und wer
meint, dass zum Tapasgenuss auch
Tabakgenuss gehört, wählt den Aufenthalt im Raucherbereich.
Destino (Nerostraße 33, Wiesbaden)
Auf der Karte stehen 23 Tapas, deren Zubereitung typisch für Ibiza ist.
Die Ausrichtung ist kein Zufall, die
Betreiber haben beste Verbindungen
auf die Baleareninsel. Für Abwechslung sorgt ein weiteres halbes Dutzend aktueller Angebote. Fast alle
Tapas sind in zwei Größen erhältlich,
die Preisspanne reicht von 2,50 bis
5,90 Euro. Wir haben den Blattspinat mit Mandeln und Rosinen sowie
die Albondigas (Rinder-Hackfleischbällchen) mit Kokosmilch-Zitronengras-Sauce getestet. Beide Gerichte
sind appetitlich angerichtet, und die
Schälchen der kleinen Portionen sind
bis zum Rand gefüllt. Zum Glück,
denn der Spinat ist nicht nur sah-
Essen & Trinken
nig-cremig, sondern überzeugt auch
mit exotischer Würze. Bei den einzigartigen Albondigas sorgt der spezielle asiatische Charakter für erhöhten
Suchtfaktor. All das lässt man sich
in angenehmer Atmosphäre mit stilvollen Möbeln, Holzverkleidung und
Lounge-Musik schmecken. Das im Januar 2014 eröffnete Lokal mit familiärem „Ibiza-Flair“ und stimmungsvoller Dekoration ist derzeit die wohl
beste Tapas-Bar Wiesbadens.
Restaurante Ávila (Budenheimer
Weg 61, Heidesheim)
Das spanische Lokal wurde im vergangenen Jahr eröffnet. Ein gekachelter Fußboden, grüne Wände und
einfache Holzmöbel verbreiten mediterranes Flair. Bei sommerlichen
Temperaturen wird das Essen auch
im Garten aufgetischt. Preislich bewegt sich das reichhaltige Angebot
der 41 warmen und kalten Tapas zwischen 2,50 und 12,50 Euro. Donnerstags von 18 bis 21 Uhr ist Tapastag: Für 17,50 Euro können sich die
Gäste an einer Auswahl von zehn
verschiedenen Kreationen satt essen.
Die vor dem Essen als Appetitanreger servierte Mojo-Soße hat ein rauchiges Aroma. Beim Anrichten der
Speisen wird auf Dekoration weitgehend verzichtet. Dank der würzigfruchtigen Soße und des zarten Fleisches schmeckt das Conejo con tomate (Kaninchen in Tomatensoße).
Zusammen mit Honig wird der frittierte Manchego-Käse gereicht. Das
kontrastierende der Kombination
kommt jedoch nicht ganz zur Geltung. Für Liebhaber solider spanischer Hausmannskost durchaus
empfehlenswert.
Restaurante Espanol – Las Tapas
(Aarstraße 154, Taunusstein)
Im nahen Taunusstein gibt es eine
weitere Alternative für klassische
spanische Tapas. Vor allem im Sommer lohnt sich der Ausflug über die
„Eiserne Hand“ hinüber nach Hahn,
denn dann lockt die große Terrasse im Aartal. Geradezu riesig ist
der Gastraum mit 140 Sitzplätzen.
Da sie sich aber auf mehrere Ebenen verteilen, sitzt man hier dennoch gemütlich. Dazu tragen auch
die Holzbalken, die warmen Farben
sowie moderne und klassische spanische Musik bei. Auf der Karte finden sich 30 Tapas zum Preis von 3,50
bis 10,50 Euro. Im Test sind die mit
Frischkäse gefüllten Paprikaschoten
mit angebratenen Zwiebeln sowie
die weißen Bohnen mit Chorizo. Die
würzige Tomatensauce schreit geradezu danach, mit dem selbst ge-
backenen Brot aufgewischt zu werden. Der cremige Frischkäse betont
die feine Fruchtnote der Schoten, jedoch bilden die angebratenen Zwiebeln einen Kontrast dazu. Auf Dekoration wird verzichtet, zumindest die
Paprikas sind aber appetitlich um die
Zwiebeln angerichtet.
Sherry & Port (Adolfsallee 11, Wiesbaden)
In dem traditionsreichen Haus fühlt
man sich vom Ambiente her wie in
einem stilvollen Irish Pub. Die Speisekarte ist aber schon seit Jahren auf
Tapas spezialisiert. Bei der „Tapa des
Tages“ werden immer neue Kreationen ausprobiert. Der Rote-BeteFeta-Salat wird zusammen mit den
marinierten Rindfleischwürfeln mit
Zwiebel, Paprika, Oliven und Peperoni getestet. Insgesamt weist die
Karte knapp 30 Kreationen auf, die
preislich zwischen 4,50 und 7,50
Euro liegen. An Abenden mit Livemusik kosten alle Speisen 70 Cent
mehr, falls nicht Eintritt erhoben
wird. Das Rindfleisch ist perfekt zubereitet: Zart rosa und saftig. Die pikante, süß-saure Sauce hat einen chinesischen Touch. Kein Wunder, dass
diese Tapa sich etabliert hat. Dem
ebenfalls liebevoll dekorierten Salat
fehlt dagegen noch der letzte Pfiff.
Gut möglich, dass sich das Rezept
bis zur Freiluftsaison, wenn die Leckereien wieder draußen rund um
den Brunnen genossen werden können, noch weiterentwickelt. Insgesamt sehr empfehlenswert.
Gabriel Werchez Peral &
Hendrik Jung
Fotos: Gabriel Werchez Peral
&
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Endlich und unendlich – Natur als wertvolle ökonomische Ressource im Wandel
Wettbewerb für künstlerische Fotografi
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Kunsthaus Wiesbaden (Schulberg 10, 65183 Wiesbaden)
Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr/Sa/So 11 bis 17 Uhr, Do 11 bis 19 Uhr, Eintritt frei
BRITA GmbH, www.kunstpreis.brita.de. In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Wiesbaden, www.wiesbaden.de
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Wohnen
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sik entdeckt er auch auf Flohmärkten. Altshuler
kennt die Welt und bringt sie nach Wiesbaden. Er
begeistert mit seiner Musik Feierwütige auf osteuropäischen, griechischen, türkischen und südamerikanischen Partys. Natürlich hört er auch zu
Hause gerne Musik. Seine Nachbarn haben sich
daran noch nie wirklich gestört. Ganz im Gegenteil: Ab und zu schallen aus der Wohnung von nebenan laute baltische Klänge herüber. Die Nachbarn stammen aus Mazedonien.
Trotzdem oder gerade deswegen: In seiner Wohnung findet Altshuler Ruhe und erholt sich – zusammen mit seinem Dackel Coco – von seinen
Auftritten. Am liebsten sitzt er in der Küche, an
einem weißen Tisch. Schaut er aus dem Fenster,
blickt er über die Dächer Wiesbadens. An den
Wänden hängen grüne und braune Regale. Die
Einrichtung ist ein Spiegelbild der Wohnungsgeschichte. Fast alle, die hier mal gewohnt haben, haben beim Auszug Möbel zurückgelassen.
So bunt wie die Möbel ist auch der Stadtteil, in
dem die Wohnung liegt: das Westend. „Ich wohne
gerne hier“, sagt Altshuler. Das Viertel ist für ihn
ein Ort der Subkultur – auch wenn diese nicht
immer auf den ersten Blick sichtbar sei. Altshuler ist zufrieden mit seinem Leben in Wiesbaden.
Nur eins würde er gerne ändern: Er hätte gerne
mehr Besuch von Freunden aus dem Ausland.
Denn dann könnte er ihnen zeigen, wieso nicht
nur seine Wohnung, sondern auch Wiesbaden für
ihn ein wundervoller Ort ist. „Meine bisherigen
Gäste waren immer begeistert von der Stimmung
in der Stadt.“
Wohnen
Parole, Parole.
Übrigens: Für alle, die mit dem Lesen Lust auf ausgefallene Musik bekommen haben, hier drei Musikempfehlungen von Altshuler: Jaro Milko & The
Cubalkanics; Belly‘s Bounce (Asphalt Tango Records). Club Des Belugas featuring Helene Vogelsinger; Path Of Nothing (ChinChin Records). Quim
Manuel O Espirito Santo; Eme Lelu (Analog Africa).
Allzeit bereit. Ein Regal voller
­Arbeitsmaterialien für die zahlreichen
DJ-Einsätze im In- und Ausland.
Chillen mit Coco. Am Küchentisch kommt Janeck zur Ruhe.
https://soundcloud.com/offbeatterrorist
Wer DJ Janeck Altshuler live in Aktion erleben
möchte, hat hierzu im April an folgenden Terminen
Gelegenheit: 10. April Chopan, 11. April Aurora/
Orange Peel Frankfurt, 17. April Canal du Midi, 18.
April Hot Club Kreativfabrik, 24. April goEast-Eröffnungsparty Schlachthof-Kesselhaus, 28. April
goEast-Abschlussparty Kulturpalast.
Sebastian Wenzel
Fotos Kai Pelka
So wohnt Wiesbaden
Bestens aufgelegt
Janeck Altshuler, Bertramstraße
Janeck Altshuler verdankt sein heutiges Leben einem Zimmer in der Bertramstraße. In dem Zimmer stehen ein Sofa, ein Schreibtisch und mehrere
Regale. Darin stapeln sich Schallplatten und CDs.
An den Wänden hängen bunte Bilder und Plakate.
Ein schwarzes Mischpult wartet neben einem braunen Lederkoffer auf seinen Einsatz. Altshuler ist
DJ. Er lebt von und für die Musik – und seit 2005
in dem kleinen Zimmer in der Bertramstraße. Es
gehört zu einer Dreizimmerwohnung im obersten
Geschoss eines Mehrfamilienhauses. Ursprünglich
lebte Altshuler nur in dem Zimmer, inzwischen bewohnt er zusammen mit seiner Freundin auch den
Rest der Wohnung. Aber der Reihe nach: Altshuler zog 2001 aus Neugierde von der Ukraine nach
Deutschland. Erst lebte er in Nürnberg, dann verschlug ihn das Studium 2004 nach Wiesbaden.
„Ich komme aus einer Industriestadt. Schon als ich
das erste Mal nach Wiesbaden kam, fand ich es
hier sehr hübsch, fast irreal schön“, sagt er. Dem
34-Jährigen gefällt die hessische Landeshauptstadt. Ihn faszinieren nicht nur die Stadt und die
Menschen, sondern auch die historischen Verbindungen zwischen Wiesbaden und Russland: Dostojewski, die russisch-orthodoxe Kirche, der russische Friedhof. Kurz nach seiner Ankunft bewarb
sich Altshuler für das WG-Zimmer in der Bertramstraße. Er erhielt den Zuschlag, aber nur unter einer Bedingung: Die Vormieterin bestand darauf,
dass er DJ Mustafa anruft. So lernte Altshuler seinen Geschäftspartner Mustafa Kocak kennen. Zusammen mit ihm rief er „La Bolschevita“ ins Leben,
eine Partyreihe im Schlachthof mit Balkankrachern
aus Antwerpen, jüdischer Rumba aus Moskau, rus-
sischer Salsa, Afro-Beats aus St. Petersburg und Gypsy-Hip-Hop aus Paris. Im Herbst wird das zehnjährige Jubiläum gefeiert.
Der viersprachige DJ bringt die Welt nach
Wiesbaden
So international wie die Musik von Altshuler ist
sein Leben. Der Wiesbadener spricht vier Sprachen:
Deutsch, Russisch, Ukrainisch und Englisch. In seinem Bücherregal stehen Werke über Frankfurt am
Main, die bulgarische Schwarzmeerküste und Venedig. Neben dem Kinderbuch „Krabat“ von Otfried Preußler stehen Bücher mit weißen kyrillischen Buchstaben. Altshuler hat schon in Tschechien, der Slowakei und Litauen aufgelegt. Wenn
er im Ausland ist, gehört für ihn der Besuch eines lokalen Plattenladens dazu. Ausgefallene Mu-
Jetzt bleibt mal auf dem Teppich!
Eine Wohnungseinrichtung so bunt wie das Leben.
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Wartburg wird
zur Wundertüte
22.04.X
–28.04.2015
WIESBADEN
Auf der Wartburg bei Eisenach kamen im Jahr 1206 sechs tugendhafte
und vernünftige Männer mit Gesang
zusammen und dichteten die Lieder,
welche man hernach nennte: den
Krieg zu der Wartburg.“ So leiten die
Brüder Grimm in ihren „Deutschen
Sagen“ von 1816 ihre Beschreibung
des Ereignisses ein. Damals herrschten raue Sitten: Es war vereinbart,
dass der Sänger, der im Liederwettstreit unterliegt, noch am selben Tage
vom Henker hingerichtet wird! Ganz
so heftig geht es in der Wiesbadener
Wartburg – 1906 als Sängerheim für
einen Männergesangverein erbaut –
natürlich nicht zu. Aber ein „Sängerkrieg“ ist auch hier wieder aus
der Taufe gehoben worden. Mit riesigem Erfolg ging Ende Januar die
erste Folge über die kleine Bühne, die
das neue Staatstheater-Team mit frischem Wind versorgen will. Durch
die Lage mitten in der Innenstadt an
der belebten Schwalbacher Straße
habe die Spielstätte sowieso „urbaneren Charakter“ als das altehrwürdige Große Haus, findet Dramaturg
Sascha Kölzow.
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Hier soll sich auch eine jüngere Zielgruppe ohne Schwellenängste wohlfühlen. Trotzdem: „Beim ersten Sängerkrieg hatten wir ein ganz gemischtes Publikum.“ Die beiden
Mode­
ratoren, die sich das Staatstheater eingekauft hat, sind erfahren
auf dem Gebiet der „Slam“-Kunst.
Auch hier gibt es den Wettbewerbs­
charakter wie einst im Mittelalter.
Und auch hier soll nicht einfach nur
ein Gedicht aufgesagt werden, sondern der Vortragende inszeniert sich,
ergänzt den Textvortrag mit Performance-Elementen. Jens Jekewitz
vom Schlachthof, der dort regelmäßig slamt, und Ken Yamamoto, der
in Berlin und Mainz gemeinsam mit
Staatstheater-Dramaturgin Katharina
Gerschler auf ähnlichem Gebiet aktiv war, sind die Conferenciers beim
„Sängerkrieg“ auf der Wiesbadener
Wartburg. Den gewann bei der Premiere ein völliger Außenseiter. Roland Vanecek, Tubist im Staatsorchester, begeisterte mit einem genreübergreifenden Vortrag. Das ist
genau das Überraschungselement,
auf das die Macher zählen: Nicht
nur Texte, auch Musik, Schauspiel,
Tanz, Zauberei – was auch immer
eine gelungene Performance ergibt,
Bühne
Das Staatstheater erprobt neue Formate,
will Schwellenangst abbauen – und hat
das „Wohnzimmer“ im Nu okkupiert
soll auf die Wartburg-Bühne. Das Publikum vergibt Punkte. Zusammengestellt werden die Teams vom Theater: „Heimspieler“ aus dem Ensemble und Gäste.
Unterhaltung mit Spannungsmoment
„Der Wettbewerb ist aber nicht so
ernst hier“, sagt Ken Yamamoto beim
Milchkaffee auf der „Wohnzimmer“Terrasse der Wartburg. Fertig gemacht wie im Fernsehen werde sowieso niemand: „Das soll reinen
Unterhaltungscharakter haben, aber
durch den Wettbewerb eben auch ein
bisschen Spannung bieten.“ Und so
wird sich den Zuschauern auch in der
zweiten Auflage des Sängerkriegs,
am 30. April, wieder eine Wundertüte an unterschiedlichsten Bühnen­
erlebnissen bieten.
Alle paar Monate solle ein „Sängerkrieg“ stattfinden, plant Sascha Kölzow. Andere Slam-Aufführungen
sind aber auch nicht ausgeschlossen.
So könnte Katharina Gerschler sich
vorstellen, einen „Dead or alive“Slam, „Tote gegen lebende Dichter“, zu veranstalten – in der Szene
ein bekanntes Format. In der Wartburg, finden alle, ist genau der richtige Platz, um Neues auszuprobieren.
Potenzial für spannende Veranstaltungsformate sehen die Theatermacher auch in der neuen Gastronomie
im Erdgeschoss, dem „Wohnzimmer“.
„Das haben wir gleich belagert und
zu unserem eigenen Wohnzimmer
deklariert“, sagt Kölzow. Auch dort
gibt es Auftrittsmöglichkeiten, mittwochs beispielsweise lockt die „Jam
Session“ erstklassige Musiker auf die
offene Bühne. Mit „In bester Gesellschaft“ hat auch eine neue Reihe des
Theaters hier schnell ein Zuhause
gefunden: Dabei unterhalten sich
zwei Schauspieler locker über Gott
und die Welt. Beim nächsten Termin
am 9. April talken Roland S. Blezinger und Christian Erdt, moderiert
von Tom Gerber. Und beim nächsten
„Sängerkrieg auf der Wartburg“ ent-
Sängerkriegsherren und -dame: (von links) Jens Jekewitz,
Sascha Kölzow, Katharina Gerschler und Ken Yamamoto.
scheidet das Publikum, ob der fulminante Tubist Vanecek, übrigens auch
Liveact bei der 3-Jahre-sensor-Party
am 11. April im Kulturpalast, seinen
Titel verteidigt – oder ob der nächste
Gewinner ein Tänzer, ein Zauberer
oder ein Akteur eines noch nicht bekannten Genres ist. Wundertüte eben,
so ist die Idee.
Wir verlosen 3x2 Freikarten für den
nächsten „Sängerkrieg in der Wartburg“ am 30. April: [email protected]
Anja Baumgart-Pietsch
Foto Arne Landwehr
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Termine
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Perlen des Monats
April
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Feten
Konzerte
Bühne
Film
Literatur
Kunst
((( Zwölfzoll – La Fin )))
4. April, 23 Uhr
Kreativfabrik
((( Station 17 / Mono Girl )))
12. April
Schlachthof-Kesselhaus
((( Impro-Marathon )))
25. April, ab 18 Uhr
Buchhandlung Hugendubel
((( HipHoPoeten )))
3. April, 20 Uhr
Kreativfabrik
Nach drei Jahren und zahlreichen großartigen Näch­
ten ist es an der Zeit, „Adjø“ zu sagen. „Wir bedan­
ken uns bei allen Menschen hinter und vor den Ku­
lissen, die sich offen und begeistert gezeigt haben
für Nachtkultur mit Herz und Köpfchen“, sagt die
Zwölfzoll-Crew. Und laden zur vorerst letzten ge­
meinsamen Fete in den Laden in dem alles begann.
An den Decks stehen die Zwölfzoll-DJs Pascal Dro­
bisch, Raphael Sturm und Sandro Luca mit Freun­
den der ersten und letzten Stunden: Paul Massow
(KOMMDISCO), Samuel Kedzia (Mahagoni.Edelholz.),
Tommi & Bene (SoiréeFoncedé), Nicolas Dorwig (Cir­
cus Lunae), Quist P. Jr (Offenbach).
Station 17 haben seit ihrer Gründung 1988 in einer
Wohngruppe in Hamburg eine lange Reise hinter
sich. Von frühen Jahren über Kollaborationen mit
einer Vielzahl von Musikern verschiedenster Gen­
res bis zuletzt, zu „Fieber“, der bis ins letzte Detail
höchst aufregend editierten Collage einer mehr­
wöchigen, experimentellen Krautrock-Jamsession
auf einem Hof im Wendland. Nun erschien unter
der Ägide von Mitmusiker und Produzent Alexan­
der Tsitsigias mit „Alles Für Alle“ der jüngste Streich
der Hamburger. Ist das neue Werk, das einem gera­
dezu diametral entgegengesetzten, enorm direkten
und klar umrissenen Konzept folgt, eine Reaktion
auf die fiebrige Losgelöstheit des Vorgängers? Auch
das, aber es ist weit mehr. Station 17 haben ein PopAlbum gemacht! So sehr Pop, dass es erstaunt, ver­
wundert und manche sicher auch eine Spur ratlos
zurücklässt. Es zitiert den Synthie-Pop der 80er, ruft
Bands wie Heaven 17 oder The Human League wach
und verbindet diese Inspirationen mit knackigen,
nicht selten auch sarkastisch angehauchten JetztTexten und Melodien, die unmittelbar ins Ohr gehen.
Den Abend eröffnet Mono Girl, niemand geringeres
als die Wiesbadenerin Kristina Kristoffersen, Sänge­
rin der Band Spurv Lærke, mit ihrem dunkel schim­
mernden Soloprojekt. sensor präsentiert und verlost 3x2 Freikarten: [email protected]
„30 Stunden ‚non-stop‘ Improtheater. Das ist doch
verrückt?“ Ja, ist es, und genau deswegen freuen alle
Beteiligten sich wieder tierisch darauf – auf hochka­
rätige Gäste, ausdauernde Zuschauer und ganz viel
Kaffee. Jede Stunde erwartet die Besucher bei freiem
Eintritt ein neues Format, eine neue Premiere, ein
beispielloses Feuerwerk an improvisierten Ideen ba­
sierend auf ihren Vorgaben: „Wir zeigen unsere Klas­
siker sowie backfrische, neue Formate“, sagen die al­
ten Bühnenhasen von Für Garderobe keine Haftung.
((( sensor-Film des Monats: „A Most Violent
Year“ )))
9./11./12. April 20.15 Uhr,
10. April 17.30 Uhr Murnau-Filmtheater
((( Katharina Dubno: „Zu Gast bei Fremden – Als
Couchsurferin durch Osteuropa“ )))
Vernissage 23. April, 19 Uhr, Ausstellung bis
14. Juni, öffentliche Führung 26. April, 14.30 Uhr
Frauenmuseum
((( 3 Jahre sensor – Fühle deine Stadt-Party )))
11. April, 22 Uhr
Kulturpalast
Der April macht, was er will. Und der sensor weiß
wie jedes Jahr im April, was er will: Feiern. Und zwar
Geburtstag. 3 Jahre sensor sind der Anlass für die
nächste große Fühle deine Stadt-Sause. Da strömt
((( „Othello (Ich liebe zum Beispiel Michael
Jackson)“ – Neuinszenierung )))
23. April (Öffentliche Generalprobe),
24./25. April, jeweils 20 Uhr Walhalla Theater
New York 1981: Der Einwanderer Abel Morales und
seine Frau Anna wollen mit ihrer Heizölfirma das
große Geld machen. Sie erhalten die Option auf ein
strategisch günstiges Hafengrundstück, allerdings
bleibt ihnen nur ein Monat, um die millionenteure
Restzahlung zu leisten. Der rechtschaffene Morales
wird unvermittelt in einen Strudel aus Korruption,
Gewalt und Verbrechen hineingesogen, der ihn an
die Grenzen seiner Grundsätze zwingt. „Temporeich,
dialogstark sowie atmosphärisch enorm dicht prä­
sentiert sich ein hochkarätiges Drama mit brillanter
Besetzung“, begeisterte sich programmkino.de. „2
für 1“-Tickets exklusiv für 3 sensor-Kinofans, die
mit Betreff „sensor-Film des Monats“ bis 7. April
an [email protected] schreiben.
((( Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen )))
16. April
Kulturpalast
die Stadt zusammen und feiert mit den Machern
eures Lieblings-Stadtmagazins, als gäbe es kein
Morgen. So war es in den letzten Jahren, so soll es
in diesem Jahr wieder werden: Tanzen, solange die
Puste reicht. Besonders viel Puste bringt der spek­
takuläre Liveact mit: Roland Vanecek, der „Tuba-rde
vom Staatstheater“. „Roland Vanecek bläst in seine
goldglänzende Tuba und mit dem ersten Ton alle Kli­
schees, die dem Instrument anhaften, wie nix hin­
weg“, schrieb der Wiesbadener Kurier über seinen
Auftritt beim ersten „Sängerkrieg“ in der Wartburg,
wo er das Publikum zum Toben und das Feuilleton
zum Loben brachte und souverän die Siegertro­
phäe abräumte. Der Tubist und Entertainer erzählt
mit Mund, Finger und Zunge über sich, die Musik
und die Welt. Ausdauer wird auch das „sensor we
love you!“-DJ-Team an den Tag beziehungsweise die
Nacht legen müssen. Die Könner an den Plattentel­
lern sollen die Partymeute auf die Tanzfläche locken
und dort bis zum Morgengrauen halten. sensor verlost 3x2 Freikarten: [email protected]
Endlich mal wieder im Punk im Kulturpalast! Und
dass die Musiker von Keine Zähne Im Maul Aber La
Paloma Pfeifen keine Anfänger sind, hört man so­
fort. In einem Spannungsfeld zwischen Indie- Rock,
Elektronik, New Wave und Punkrock sorgen treiben­
de Beats und punkig zubeißende Gitarren dafür, dass
alle hinhören müssen. Dazu Texte, die schlechte Lau­
ne und schräge Situationsbeschreibungen mit All­
tagsbetrachtungen und Nicht-Einverstanden-Sein
kunstvoll, aber unprätentiös zusammenführen. Sup­
port gibt es an dem Abend von der Deutschpunksen­
sation aus Mainz: Flo Und Paul Und Flo.
Hip Hop als Literatur. Und umgekehrt. Wie viel Po­
esie steckt in Raptexten? Die Schauspieler Michael
von Bennigsen, Wolfgang Zarnack und Markus Gläser
machen sich auf die Suche nach der Poesie im Hip­
Hop und dem HipHop in der Poesie. Dafür bringen
sie ihre Lieblingslyrics aus der Plattenkiste auf die
Bühne, und so werden Tracks zu Gedichten, Ge­
schichten oder Sachtexten. Aber auch klassische
Warum wollte Michael Jackson nicht schwarz sein?
Das Stück, mit dem Regisseurin Sigrid Skoetz den
Shakespeare-Klassiker unverkrampft ins Hier und
Jetzt katapultiert, geht der Frage nach und findet eine
Parallelität zwischen Michael Jackson und Othello.
Die Lebensgeschichten beider Protagonisten ähneln
aneinander. Beide stehen extrem im öffentlichen
Fokus und werden durchleuchtet und überwacht.
Othello ist afrikanischer Herkunft, sein Status
scheint unantastbar und steht doch in Diskrepanz
zu seiner dunklen Hautfarbe, die ihn zum „Fremden“
macht. Für den Part des Michael Jackson übernimmt
in der Neuinszenierung des gefeierten Theaterhap­
penings mit Livemusik Clinton Heneke, den wir im
letzten sensor im Porträt vorgestellt haben, mit Text
und Musik den Teil des Stücks. Der Grundgedanke
der Aufführung ist ihm vertraut, Clinton ist Südafri­
kaner und hat die Apartheit noch miterlebt. In Kap­
stadt nannte man ihn den schnellsten Trommler. Er
wird mit eigenen Liedern, die er aus den Songs von
Micheal Jackson abwandelt und improvisierten Tex­
ten, die den Happeningcharakter noch unterstrei­
chen. Unterstützt wird dabei von Veruscha Bohn.
((( sensor präsentiert: goEast-Festival )))
22. bis 28. April
Filmbühne Caligari und andere Orte
Filmemachen in Kriegszeiten ist in diesem Jahr ei­
ner der thematischen Schwerpunkte beim goEast Festival des mittel- und osteuropäischen Films. Das
erstmals mit sensor als Medienpartner veranstalte­
te Festival präsentiert die künstlerische Vielfalt des
Filmschaffens einer spannenden Region. Ob eigen­
williges Autorenkino oder Mainstream, Spiel- oder
Dokumentarfilm – die ausgewählten Produktionen
bieten beeindruckendes Kino, meist noch unent­
deckt vom westlichen Kinomarkt. Die 16 ausgewähl­
ten Beiträge im Spiel- und Dokumentarfilmwett­
bewerb zeichnen mit bewegenden, eigenwilligen
und wegweisenden Produktionen ein differenzier­
tes Stimmungsbild der Gesellschaften Osteuropas.
Drumherum gibt es ein üppiges Rahmenprogramm
mit Symposien, speziellen thematischen Program­
men, hitzigen Diskussionen und legendären Partys.
Das volle Programm ab Ende März auf: www.film­
festival-goeast.de
Theatertexte zu Rap-Texten. Oder die Situation ein­
fach zum Freestyle. Seit 2012 sind die „HIPHOPoe­
ten“ an verschiedenen Theatern in Deutschland zu
Gast, zusammen mit dem „special guest“ Maglianos
Fabiano. sensor präsentiert und verlost 2x2 Freikarten: [email protected]
((( Manuel Möglich: „Deutschland überall &
Geschichten aus ‚Wild Germany‘“ )))
28. April
Schlachthof
Was genau passiert, lässt sich bei Manuel Möglichs
Reportagen pauschal nur schwer vorhersagen. Alles
ist möglich – kein Kalauer, sondern tatsächlich Pro­
gramm. Gleiches gilt für seine Lesungen. So setzte
sich der 1979 in Weilburg geborene Reporter, den
die ZDFneo-Serie „Wild Germany“ bekannt machte
und der sein erstes Buch „Deutschland überall“ ver­
öffentlich hat, auf Samoa in bester Manier eines
Gonzojournalisten mit Rauschpfeffer außer Gefecht,
bei einem ernüchternden Brauereibesuch in China
hätte er sich den Rausch gewünscht, um das Heim­
weh zu vergessen und in Brasilien landete Möglich
bei einem der weltweit größten Oktoberfeste und
machte bizarre Bekanntschaften. Doch es geht auch
um abenteuerliche Erlebnisse in der Bundesrepub­
lik: Um Crystal Meth bei den Bayreuther Festspielen,
freiwillige Amputationen um glückselig zu werden,
Treffen mit Reichsbürgern, Schamanen, Luden und
Swingern. Ein Vorleserodeo, ein Videopotpourri, ein
angeschwipster Dia-Abend 2.0 mit den Geschichten
hinter den Geschichten. Kurzum ein etwas anderer
Heimatabend. sensor präsentiert und verlost 3x2
Freikarten: [email protected]
23
23
6 Länder – 18 Stationen – 22 Gastgeber: Im Winter
2010 reiste sensor-Fotografin Katharina Dubno für
zwei Monate als Couchsurferin durch Osteuropa. Die
3.200 km lange Reise führte sie von Danzig in Polen
über die Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien
nach Istanbul in der Türkei. Für kurze Zeit teilten
sie mit Katharina Dubno nicht nur ihre Wohnung,
sondern auch ihr alltägliches Leben und erlaubten
ihr, dieses fotografisch festzuhalten. Die Ausstellung
der 1983 in Könighütte/Polen geborenen Fotografin
wird im Rahmen des goEast-Festivals gezeigt. www.
katharinadubno.net
Familie
((( Der Grüffelo )))
12. April, 15 Uhr
Kuenstlerhaus 43
Der Grüffelo lebt im Wald und liebt Maus auf But­
terbrot. Und die Maus liebt die Nüsse des Waldes.
Dass das nicht zusammengeht, liegt auf der Hand.
Die Geschichte von Julia Donaldson über das gefrä­
ßige Monster und die ängstliche Maus ist inzwischen
weltweit bekannt und nicht nur bei Kindern beliebt.
Im Kuenstlerhaus 43 wird das Ganze für große und
kleine Kinder ab 5 Jahren auf die Bühne gebracht.
((( Osterferienspiele im Biberbau )))
7. bis 10. April
Biberbau
Lagerfeuer, Tiere, Hütten bauen, Filme drehen, Hör­
spiele aufnehmen, Geocaching, Basteln, Acrylmale­
rei, Werken, Speckstein, Schmuckwerkstatt, Toben,
Sport und vieles mehr. Die täglich wechselnden
Erlebnisstationen laden Kinder täglich von 8 bis
16 Uhr zu den unterschiedlichsten Tätigkeiten ein.
Vorschläge und Anregungen der Kinder werden
aufgenommen und in der Woche umgesetzt. Die
Einrichtung in Biebrich steht für professionelle Fe­
rienbetreuung mit vielen abwechslungsreichen Ta­
gesangeboten. Infos und Anmeldungen über http://
biberbau-biebrich.de
24
sensor 04/15
Termine April
1 ))) Mittwoch
02.
FETE
17.00 CROWNE PLAZA HOTEL
After Work Party
sensor 04/15
16.00 KERBEPLATZ FREUDENBERG
Märchentheater: Petterson und Findus
FAMILIE
15.30 MURNAU FILMTHEATER
Ein Mann Wie Maximilian
11.00 GALLI THEATER
Das hässliche Entlein
17.15 CALIGARI FILMBÜHNE
Still Alice - Mein Leben ohne Gestern
11.11 - 17.17 HARLEKINÄUM
Das verrückteste Museum der Welt
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Citizenfour
16.00 KERBEPLATZ FREUDENBERG
Märchentheater: Petterson und Findus
FETE
19.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Birdman
16.00 GALLI THEATER
Der Froschkönig
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Zu Ende ist alles erst am Schluss
23.00 NEW BASEMENT
From Kiev To Wiesbaden
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Selma
SONSTIGES
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Wir sind jung. Wir sind stark.
KONZERTE
22.00 CALIGARI FILMBÜHNE
21 Gramm
16.00 SCHWALBE 6
Trauercafé
KONZERTE
18.00 SCHLACHTHOF
Blues Pills: Rock Revelation Tour
20.00 THALHAUS
Jazz Session - Fornara & Friends
Dass die schönsten Geschichten der Fußball
schreibt, beweist Ben Redelings seit über zehn
Jahren erfolgreich auf der Bühne und in seinen
Büchern. Wer bisher die Gelegenheit verpasst
hat, sollte sich den Abend unter dem Motto
„Ohne Fußball ist alles nichts“ im Kulturpalast
nicht entgehen lassen. Zwei bunte Halbzeiten
lang greift Redelings in die prall gefüllte Schatzkiste und erzählt die schönsten Anekdoten, zitiert die lustigsten Sprüche und berichtet launig
über die wundersamsten Begegnungen mit den
Größen und Größten des Fußballs.
3 ))) Freitag
15.15 EV. KIRCHE DELKENHEIM
Passionsmusik zur Todesstunde Christie
17.00 LUTHERKIRCHE
Karfreitagskonzert des Bachchores
Wiesbaden mit „Stabat mater“
BÜHNE
15.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Die Wanze
BÜHNE
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Der ideale Ehemann
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Der Junge in der Tür
sensor präsentiert:
16.30 CALIGARI FILMBÜHNE
National Gallery
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Baumeister Solness
FAMILIE
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Aschenputtel
15.00 HESS. STAATSTHEATER, FOYER
Kammerkonzert für Kinder
20.00 GALLI THEATER
Froggy
16.00 GALLI THEATER
Rotkäppchen
KINO
Seit über zehn Jahren gehört Nightcrawling zu
den Party-Klassikern im Schlachthof. Nun wird
nicht nur das Jubiläum der 50. Auflage gefeiert,
sondern auch noch die Premiere im Kesselhaus
– alles neu, bis auf Resident-DJ Marc Urban und
den beliebten und bewährten Mix zwischen EBM,
Industrial und Goth-Pop.
15.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Die Abenteuer des Prinzen Achmed
BÜHNE
15.30 MURNAU FILMTHEATER
Geliebter Schatz
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Vier Treppen Rechts
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
bestefreunde
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Traumfrauen
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Anna Boleyn
FAMILIE
03.04. HIPHOPoesie – Lesung und Musik –
Kreativfabrik*
11.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Der verborgene Schatz
12.04. Station 17 / Mono Girl –
Schlachthof*
16.00 GALLI THEATER
Märchenstunde
11.04. 3 Jahre sensor – Kulturpalast
(vorverlegt vom 18.04.)*
SONSTIGES
HipHoPoesie - Lesung mit Musik
KINO
16.00 KERBEPLATZ FREUDENBERG
Märchentheater: Petterson und Findus
17.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Traumfrauen
SONSTIGES
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Das Siebente Siegel
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Birdman
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Citizenfour
11.00 KIRCHE ST. AUGUSTINE
Kaffeeklatsch
5 ))) Sonntag
FETE
FAMILIE
22.00 KONTEXT
Afro Fusion
16.00 GALLI THEATER
Mitspieltheater
23.00 NEW BASEMENT
Ostermarsch
4 ))) Samstag
FETE
10.
23.00 DAS WOHNZIMMER, WARTBURG
Black Easter DJ Sherry
KONZERTE
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
St. Vincent
FAMILIE
Der Sound von Shalosh ist dem europäischen Jazz viel näher als andere israelische oder amerikanische Musik, und geht weit über jeden Mainstream
hinaus. Das Besondere ist die Flexibilität des Trios, welches in Israel und
New York beheimatet ist und deren Offenheit für jegliche Musikrichtungen.
Eine dynamische Band, die live erlebt werden muss! Zum Beispiel in Kombination mit der ehrwürdigen Atmosphäre des Walhalla Spiegelsaals.
20.00 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
In bester Gesellschaft, Folge 3 mit Roland
S. Blezinger & Christian Erdt
LITERATUR
20.00 SCHLACHTHOF WIESBADEN
Hate Peotry
KUNST
19.30 HOCHSCHUL- UND
LANDESBIBLIOTHEK RHEINMAIN
Holi: Den Frühling in Farbe getaucht
20.30 AKZENT THEATER
Der Trinker - nach H. Fallada,
Generalprobe
LITERATUR
19.30 SCHLOSS FREUDENBERG
Lesung: Soziale Plastik und die Direkte
Demokratie
KINO
17.30 MURNAU FILMTHEATER
A most violent year
KINO
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
bestefreunde
17.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Still Alice- Mein Leben ohne Gestern
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Eine neue Freundin
KONZERTE
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Zu Ende ist alles erst am Schluss
SONSTIGES
20.00 SCHLACHTHOF
Aufbau West: Zweitbester Tour 2015
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Amores Perros
BÜHNE
20.15 MURNAU FILMTHEATER
A most violent year
14.00 KERBEPLATZ FREUDENBERG
Märchentheater: Petterson und Findus
7 ))) Dienstag
18.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER
Kostprobe zu Kollaps
KINO
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Das unsterbliche Anlitz
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Russian Ark
8 ))) Mittwoch
11.00 KIRCHE ST. AUGUSTINE
Kaffeeklatsch
12.00 ELSÄSSER PLATZ
Frühlingsfest
KONZERTE
KONZERTE
15.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Die Wanze
19.00 GALLI THEATER
Geisterstunde
23.00 NEW BASEMENT
2 Jahre Kollektiv Wiesbaden
11.30 MARKTKIRCHE WIESBADEN
Orgelmusik zur Marktzeit
20.00 SCHEUER
Interstellar Overdrive
18.00 VELVETS THEATER
Der kleine Prinz
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Clavigo
19.00 KULTURPALAST
Buffet Of Fate + Unprocessed + These
Days Remain
20.30 WALHALLA THEATER
Iranischer Abend mit Kaktous und
Farhang Kassraei
23.00 KREATIVFABRIK
Zwölfzoll - La Fin
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WART-
LITERATUR
KONZERTE
BURG
The Full Monty - Ganz oder gar nicht
19.30 VILLA CLEMENTINE
Literatur-Werkstatt: Prof. Dr. S. Füssel
28.04. Manuel Möglich – Schlachthof*
BÜHNE
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
La Traviata
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Onkel Wanja
KINO
16.05. The Blind Circus – Kulturpalast*
11.30 MARKTKIRCHE
Orgelmusik zur Marktzeit
06.06. Christopher Street Day –
Innenstadt/Kulturpark/Schlachthof
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Der Geizige
20.00 WALHALLA THEATER
Henderson plays Hendrix
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
La Traviata
07.06. – 09.08. Jazz im Hof
LITERATUR
20.00 KULTURPALAST
Kitchen Club
20.00 GALLI THEATER
Froggy
23.06. Death From Above 1979 –
Schlachthof
19.30 KULTURPALAST
Ben Redelings liest Ohne Fußball Ist Alles
Nichts
BÜHNE
KINO
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Heute bin ich Samba
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Clavigo
11.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Rheingold - Gesichter eines Flusses
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Die Gräfin von Monte Christo
KINO
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Die Entführung aus dem Serail
13.00 MURNAU FILMTHEATER
Anna Boleyn
SONSTIGES
19.30 SALON-THEATER
Ulrike Neradt: Dort wo der Rhein den
Bogen schlägt
15.30 MURNAU FILMTHEATER
Vier Treppen Rechts
01.08. „Sommerfrische“, das sensor &
Kulturpalast-Sommerfest
28. – 30.08. Folklore015-Festival
24.10. Red Bull Flying Bach – Kurhaus
Für alle mit einem * versehenen Veranstaltungen verlosen wir 3 x 2 Freikarten. Mail
mit Angabe der Wunschveranstaltung an
[email protected]
Fühle deine Stadt. Wiesbaden.
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Das Siebente Siegel
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
The Colour of Your Socks
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Pepperminta
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Selma
FAMILIE
16.00 GALLI THEATER
Clown spielen
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Der Geizige
20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Romy Schneider - Zwei Gesichter einer Frau
20.00 KURHAUS
The Frank Sinatra Show
20.00 GALLI THEATER
Im Zwischenreich
17.30 MURNAU FILMTHEATER
Selma
17.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Still Alice- Mein Leben ohne Gestern
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Birdman
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Citizenfour
09.00 KIRCHE ST. AUGUSTINE
Flomarkt
9 ))) Donnerstag
BÜHNE
18.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Öffentliche Generalprobe Max und Moritz
20.00 STADTHALLE
Kikeriki Theater
20.00 SCHEUER
Kikeriki Theater, Stadthalle Idstein
17.00 KURHAUS
4. Orchesterkonzert - Württembergisches
Kammerorchester. Mozart-Gesellschaft
Wisbaden e.V.
BÜHNE
15.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Max und Moritz, 5+
20.00 HESS. STAATSTHEATER, FOYER
Passione - Leidenschaft für die Oper
LITERATUR
19.00 CASINO-GESELLSCHAFT
175 Jahre Erster Eisenbahnzug von
Wiesbaden nach Frankfurt
19.00 VOLKSHOCHSCHULE
Erst die Nase - dann die Blase! Was
braucht unser Immunsystem?
KINO
21.00 SCHEUER
The Green Empire
KONZERTE
10./11.07. Phono Pop Festival – Rüsselsheim
20.00 SCHLACHTHOF
Satyricon
BÜHNE
SONSTIGES
BÜHNE
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Das wirst du nie verstehen
KONZERTE
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Die Entführung aus dem Serail
BÜHNE
15.30 MURNAU FILMTHEATER
Ein Mann Wie Maximilian
12 ))) Sonntag
11.
22.00 KULTURPALAST
3 Jahre Sensor - Fühle deine Stadt-Party.
Liveact Ronald Vanecek. We love
sensor-DJ-Team.
22.00 KULTURPALAST
5 Jahre Extraordinary feat, Angelika
Express Solo
26.04. Der visionäre Frühschoppen No. 8 –
Walhalla-Spiegelsaal
12.00 ELSÄSSER PLATZ
Frühlingsfest
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Der heilige Berg
23.00 KREATIVFABRIK
Listen True to the Old Crew Vol. IV
23.4. Abstürzende Brieftauben –
Schlachthof*
SONSTIGES
18.00 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
The Full Monty - Ganz oder gar nicht
23.00 DAS WOHNZIMMER, WARTBURG
Sebastian Roter
22.-28.04. goEast Filmfestival –
Caligari und andere Orte
17.30 RATHAUS WIESBADEN
Informationsveranstaltung: Verständliche
Medizin - Gesundheitsthema des Monats
20.00 WALHALLA, SPIEGELSAAL
Salsa Party: Chacán
21.00 CANAL DU MIDI
DJs au Canal. East meets West by Doreen.
PolkaPopFusion
20.00 SCHLACHTHOF
Groundation: A Miracle Tour 2015
2 ))) Donnerstag
16.00 VOLKSHOCHSCHULE
Erzählcafé: Mehr als das Gold hat das Blei
die Welt verändert
Sie bringen die Seele Afrikas zum Klingen – die Sängerinnen und Sänger des Cape Town
Opera Chorus. In zahlreichen Inszenierungen der Cape Town Opera von London über Paris bis Melbourne begeisterten die brillanten Stimmen Kapstadts bereits ein weltweites
Publikum. Mit ihrer neuen Show „African Angels“ feierten sie im vergangenen Sommer
eine umjubelte Deutschlandpremiere in der Kölner Philharmonie. Erstmals auf großer
Tour durch Deutschland wird das Programm, das leidenschaftliche Opernmelodien
genauso umfasst wie bewegende Gospels und afrikanische Traditionals, nun auch im
Kurhaus präsentiert. Die anspruchsvolle und gleichermaßen kurzweilige Zusammenstellung weltbekannter Musikstücke offenbart die faszinierende Vielseitigkeit der 18
Sänger. Ausführliches Interview ab 5. April auf www.sensor-wiesbaden.de.
Wir verlosen 2x2 Freikarten: [email protected]
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Museum Hours
20.00 KREATIVFABRIK
Purify. Eugene Rodin. Vibratacore. MUD
18.04. see#10 conference
17.30 RATHAUS WIESBADEN
Informationsveranstaltung: Verständliche
Medizin - Gesundheitsthema des Monats,
Information: Gesundheitsamt
18.00 SALON-THEATER
Sei lieb zu meiner Frau
23.00 NEW BASEMENT
Pusch Your Love
15.04. Honig – Schlachthof*
LITERATUR
FETE
10 ))) Freitag
FETE
23.00 NEW BASEMENT
From Berlin to Wiesbaden
22.00 KONTEXT
Irie Vibes
11.
17.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Ludwig II
11 ))) Samstag
KONZERTE
21.00 SCHEUER
O-Stern Party
17.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Eine neue Freundin
18.00 VELVETS THEATER
Momo
17.00 SALON-THEATER
Osterkonzert
19.00 SCHWALBE 6
Stille vor Ostern
15.30 MURNAU FILMTHEATER
Der heilige Berg
20.15 MURNAU FILMTHEATER
A most violent year
17.00 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Lohengrin
20.30 KREATIVFABRIK
KINO
05.
KINO
10.00 DAS WOHNZIMMER, WARTBURG
Ostersonntag Brunch
6 ))) Montag
25
20.00 GALLI THEATER
Männerschlussverkauf
KINO
SONSTIGES
Termine April
19.00 ORANIER-GEDÄCHTNIS-KIRCHE
The Gregorian Voices
19.30 SCHLACHTHOF
Dune Rats
20.00 WALHALLA, SPIEGELSAAL
Shalosh
21.00 KREATIVFABRIK
Die Bullen // Kackschlacht // Flo & Paul &
Flo
BÜHNE
16.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Max und Moritz, Premiere, 5+
19.30 SALON-THEATER
Sei lieb zu meiner Frau, mit Svenja
Kareen Assmann, Elinor Eidt, Thorsten
Nindel und Matthias Beier
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Onkel Wanja
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Kill the Bugger!
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Die Entführung aus dem Serail
20.00 KAMMERSPIELE
Das Lächeln der Frauen
20.00 VELVETS THEATER
Gastspiel: Nie mehr allein
19.00 SCHEUER
Bosstime
20.00 KURHAUS
African Angels - Cape Town Opera Chorus
20.00 MAURITIUS-MEDIATHEK
Spicy Unit
22.15 DAS WOHNZIMMER, WARTBURG
Kirkland
BÜHNE
16.00 VELVETS THEATER
Die Zauberlampe
16.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Max und Moritz, 5+
19.30 SALON-THEATER
Sei lieb zu meiner Frau, mit Svenja
Kareen Assmann, Elinor Eidt, Thorsten
Nindel und Matthias Beier
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
The Full Monty - Ganz oder gar nicht
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Der ideale Ehemann
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Aschenputtel
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Kollaps, Premiere
20.00 KAMMERSPIELE
Wenn alle Stricke reißen
14 ))) Dienstag
KINO
11.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Heute bin ich Samba
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Kollaps
13.30 MURNAU FILMTHEATER
Eine reizende Familie
19.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER
Kostprobe zu Die menschliche Stimme /
Herzog Blaubarts Burg
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Zu Ende ist alles erst am Schluss
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Arteholic
20.15 MURNAU FILMTHEATER
A most violent year
FAMILIE
11.11 - 17.17 HARLEKINÄUM
Das verrückteste Museum der Welt
15.00 HESS. STAATSTHEATER, FOYER
Kammerkonzert für Kinder
15.00 KUENSTLERHAUS43
Der Grüffelo
11.
12.00 ELSÄSSER PLATZ
Frühlingsfest
BÜHNE
17.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Heute bin ich Samba
Absolut live, absolut tanzbar, absolut aufregend.
All dies trifft auf Chacán zu, die als erfolgreichste Salsa-Band des Rhein-Main-Gebiets gelten.
Egal ob Salsa, Boogaloo oder Cha-Cha-Chá, ihr
unverkennbarer Stil ist sowohl bei Tänzern wie
Konzertgängern gleichermaßen populär. Die stilvolle Atmosphäre im Spiegelsaal des Walhalla
Theaters verspricht zusätzlich einen unvergesslich beschwingten Tanzabend zum Zuhören und
Mittanzen bis Mitternacht.
LITERATUR
19.30 VILLA CLEMENTINE
Wiesbadener Autorentreffen: Dostojewskis
Erben
KINO
15.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Zwölf Uhr mittags
Gegründet im Jahr 2003, ist Bosstime unumstritten die derzeit gefragteste Bruce-Springsteen-Tributeband. Wer einmal live in Aktion
erlebt hat, wie sie dem „hardest workin‘ man im
Rock ´n´ Roll business“ und seiner legendären
E-Street Band ein lebendiges Denkmal setzen,
wird diese Ansicht teilen. Heute rocken sie in
der Scheuer Wörsdorf.
11.
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Das große Museum
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Eine Liebe in Deutschland
SONSTIGES
17.00 TURNVEREIN AMÖNEBURG
Saisoneröffnung Sportabzeichen
SONSTIGES
12.00 ELSÄSSER PLATZ
Frühlingsfest
15.00 HWK
Süße Träume aus Meisterhand
13 ))) Montag
20.00 KAMMERSPIELE
Das Lächeln der Frauen
KONZERTE
20.00 AKZENT THEATER
Der Trinker - nach H. Fallada, Premiere
20.00 SCHLACHTHOF WIESBADEN
Modern Life Is War
15 ))) Mittwoch
FETE
17.00 CROWNE PLAZA HOTEL
After Work Party
KONZERTE
19.00 WMA, STUDIO
Musik zum Feierabend
19.00 SCHLACHTHOF
Honig
Seit ihrer Gründung gaben Honig, die Band um
Mastermind und Namensgeber Stefan Honig,
weit mehr als 300 Konzerte, tourten in Europa,
China und den USA. 2015 sind es aber nicht
nur die im Hintergrund flüsternden Chöre und
die üppigere Instrumentierung, es ist ein fast
schon provozierender Hang zur großen Geste,
zur opulenten Form, der Honig ausmacht. Den
Abend eröffnen Hello Piepdpiper aus Köln.
sensor präsentiert und verlost 3x2 Freikarten:
[email protected]
Termine an [email protected] und [email protected]
sensor 04/15
26
sensor 04/15
18 ))) Samstag
April
PROGR A MM
Ausbildung, Fortbildung
oder Studium gesucht?
Angebote in Vollzeit, berufsbegleitend und dual
• Berufsfachschulen und Fachschulen
Gesundheit & Soziales
• Psychology School
KEMPINSKI
RMF: Konzert & Brunch,
23.00 KREATIVFABRIK
Hot Club - Swingtanzveranstaltung
19.00 KUENSTLERHAUS43
Nick Benjamin: Ein Schelm hakt nach
KONZERTE
BÜHNE
11.30 MARKTKIRCHE
Orgelmusik zur Marktzeit
19.00 KULTURPALAST
Celeste. Snakes and Lions.
18.00 SALON-THEATER
Sei lieb zu meiner Frau, mit Svenja
Kareen Assmann, Elinor Eidt, Thorsten
Nindel und Matthias Beier
20.00 WALHALLA, SPIEGELSAAL
The Oh!chestra
20.00 KAMMERSPIELE WIESBADEN
Wenn alle Stricke reißen
20.30 GEORG-BUCH-HAUS
Mäx Nink & friends
18.00 VELVETS THEATER
Gastspiel: Die Fledermaus
21.00 KONTEXT
Luk, Fil & Tufu (Sichtexot)
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Clavigo
BÜHNE
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Die menschliche Stimme / Herzog
Blaubarts Burg, Premiere
Kneipe Einlass 19.00 Uhr Eintritt frei
Sa 04/04 5 JAHRE EXTRAORDINARY
feat. ANGELIKA EXPRESS SOLO
Party/Konzert Einlass 22.00 Uhr AK € 5,–
Fr 10/04 BUFFET OF FATE
+ UNPROCESSED + THESE DAYS REMAIN
Konzert Einlass 19.00 AK € 5,–
17.
FR 03.04.
+ FLO UND PAUL UND FLO + ERSATZKOPF
Konzert Einlass 19.00 Uhr AK € 7,–
Party Einlass 23.00 Uhr AK € 5,–
Sa 18/04 CELESTE + SNAKES AND LIONS
Konzert Einlass 19.00 Uhr
AK € 11,–/VVK € 9,– zzgl. Gebühren
• School of Chemistry, Biology & Pharmacy
Do 23/04
THORTI’S TWINKLE THURSDAY
Party Einlass 23.00 Uhr AK € 6,–
Kneipe Einlass 19.00 Uhr Eintritt frei
Fr 24/04 VOFI MARTIN NIEMÖLLER
Party Einlass 21.00 Uhr
AK € 7,– (Einlass ab 16 unter Vorbehalt)
Sa 25/04 BONANZA BEAT CLUB
meets goEast Fimfestival
Party Einlass 22.00 Uhr AK € 5,–
Di 28/04 ABSCHLUSSPARTY goEast
feat. HOTEL OST + DJ JANECK
Party Einlass 22.30 Uhr AK € 5,–
SA 04.04.
Zwölfzoll – La Fin
Purify/Eugene Rodin/
Vibratacore /MUD
FR 10.04.
Die Bullen/Kackschlacht/
Flo & Paul & Flo
SA 11.04.
Listen True to the Old
Crew Vol. IV
DO 16.04.
„Sex, Drugs & Rock’n’Roll“
FR 17.04.
„Sex, Drugs & Rock’n’Roll“
SA 18.04.
„Sex, Drugs & Rock’n’Roll“
SA 18.04.
Hot Club
Do 30/04 »MAI HOUSE IS YOUR HOUSE«
TANZ IN DEN MAI
Party Einlass 22.00 Uhr AK € 5,–
DO 23.04.
Open Stage
Zwei alte Schachteln
packen aus
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Kollaps
SA 25.04.
„Sex, Drugs & Rock’n’Roll“
MI 29.04.
Banner Pilot /
Rivershores
20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Romy Schneider - Zwei Gesichter einer
Frau
DO 30.04.
Sozialistische
Geschichte(n)
DO 30.04.
Barrikadenparty
Kreativfabrik Wiesbaden
Musik I Tanz I Theater I Jugend I Politik I Skate
Murnaustr. 2 I 65189 Wiesbaden
Tel. 0611 – 72 39 78 77
PROGRAMM 4 | 2015
04.04. SA
08.04. MI
09.04. DO
10.04. FR
10.04. FR
10.04. FR
11.04. SA
11.04. SA
11.04. SA
12.04. SO
12.04. SO
14.04. DI
15.04. MI
16.04. DO
17.04. FR
18.04. SA
20.04. MO
22.04. MI
23.04. DO
23.04. DO
24.04. FR
25.04. SA
28.04. DI
28.04. DI
30.04. DO
17.05. SO
29.05. FR
16.06. DI
Unser komplettes Programm findet ihr im Internet unter
schlachthof-wiesbaden.de
Filmkunst in Wiesbaden
SELMA
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Warum lügt Fräulein Käthe?
22.00 KONTEXT
Roots Friday
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Exhibition on Screen: Vincent van Gogh
23.00 NEW BASEMENT
Get Wild
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
German Angst
23.00 DAS WOHNZIMMER, WARTBURG
DJ Kenny Show
WARUM LÜGT FRÄULEIN KÄTHE?
DAS CABINET DES DR. CALIGARI
19.00 KULTURPALAST
Keine Zähne Im Maul Aber La Paloma
Pfeifen + Flo Und Paul Und Flo
20.00 SCHLACHTHOF
Gentleman & Guests
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Für Garderobe keine Haftung
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Die Entführung aus dem Serail
19.30 KREATIVFABRIK
Werktheater Wiesbaden: Sex, Drugs &
Rock’n’Roll
20.00 RATHAUS BIEBRICH, TRAUERSAAL
Honsack- Rathauskonzerte Biebrich
20.00 HEIMATHAFEN
Konzert mit CousCous - Akustik Pop
20.00 SCHEUER
Kasalla
20.00 RESTAURANT RUDERSPORT 1888
JazzArchitekten: What is this melody?
23.00 KULTURPALAST
Bauch Beine Po #3 Party
BÜHNE
19.00 GALLI THEATER
Die Männerschule
19.30 SALON-THEATER
Sei lieb zu meiner Frau
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Peer Gynt
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Peer Gynt
20.00 DAS WOHNZIMMER, WARTBURG
Skriptlos glücklich
20.00 KUENSTLERHAUS43
Der kleine Prinz und die 7 Todsünden
Do 16.4. 20.15 Uhr Das Murnau-Gästebuch
DAS CABINET DES DR. CALIGARI Regie: Robert Wiene, DE 1919
Einführung: Prof. Günther Klein (Hochschule Rhein-Main)
LITERATUR
20.00 RHEIN-MAIN-THEATER
Sascha Grammel: Keine Anhung! Tour 2015
Fr 17.4. 20.15 Uhr In Kooperation mit…
Regie: Edgar Hagen, CH 2014
Podiumsdiskussion im Anschluss
19.00 VOLKSHOCHSCHULE
Das analoge Denken des Leonardo da
Vinci - Problemlösung mit eigenen
Ressourcen
Sa 18.4. 20.15 Uhr Kameravirtuosen
KUNST
Regie: Mark Verkerk, NL 2013
19.00 SCHWALBE 6
Sehnsucht nach Heimat- Ausstellung.
Eröffnung.
Mi 15.4. 18.00 Uhr 105. Geburtstag Dolly Haas
WARUM LÜGT FRÄULEIN KÄTHE? Regie: Georg Jacoby, DE 1934
Einführung: Dr. Manfred Kögel
DIE REISE ZUM SICHERSTEN ORT DER ERDE
Das gesamte Kinoprogramm unter www.murnau-stiftung.de
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung | Deutsches Filmhaus | Murnau-Filmtheater
(gegenüber Kulturzentrum Schlachthof ), Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden,
Telefon 0611 - 97708-41 (Mo - Fr 10 - 12 Uhr), [email protected]
Informationen und Newsletter-Anmeldung unter www.murnau-stiftung.de
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hauptbahnhof Wiesbaden (Fußweg: ca. 10 min.)
Kinovorstellungen: Mi - So (weitere Vorstellungen gemäß Ankündigung)
Eintritt: 6 € / 5 € ermäßigt, Aufpreis bei Sonderveranstaltungen
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden.
18.00 VOLKSHOCHSCHULE
Die BRITA-Arena erleben
KINO
17.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Willkommen auf Deutsch
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Die neue Wildniss- Große Natur in einem
kleinen Land
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Und wenn wir alle zusammenziehen?
19.30 SALON-THEATER
Sei lieb zu meiner Frau, mit Svenja
Kareen Assmann, Elinor Eidt, Thorsten
Nindel und Matthias Beier
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Die Entführung aus dem Serail
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Kollaps
20.00 KAMMERSPIELE
Event von John Clancy
20.30 AKZENT THEATER
Der Trinker - nach H. Fallada
LITERATUR
18.00 VILLA SCHNITZLER
Ist Denken Glückssache?
20.00 HILDE-MÜLLER-HAUS
Rosa Lüste: Arbeitswelt und Homosexu­
alität. Vortrag
KINO
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Im Land dazwischen
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Die neue Wildniss- Große Natur in einem
kleinen Land
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Couscous mit Fisch
11.00 HESS. STAATSTHEATER, FOYER
Schauspielforum: Clavigo
18.00 HESS. STAATSTHEATER
Backstage Schauspiel: Clavigo
19.00 BRENTANO-SCHEUNE
Kalle Pohl: Selfi in Delfi
Open Day
Campus Rheingau Oestrich-Winkel
11.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Frühstück
www.ebs.edu/openday
12.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Frau Müller muss weg
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Our House, Premiere
20.00 AKZENT THEATER
Der Trinker - nach H. Fallada
20.00 TURNERHEIM DOTZHEIM
Begge Peder: Mo gugge!
20.00 VELVETS THEATER
Die Zauberflöte
20.00 GALLI THEATER
Die Männerschule
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Babel
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Die neue Wildnis - Große Natur in einem
FAMILIE
LITERATUR
15.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Katers Kuchen, 3+
20 ))) Montag
KINO
KONZERTE
15.30 MURNAU FILMTHEATER
Morgenrot
19.30 DER WEINLÄNDER
Willer
17.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Dear Courtney
20.00 SCHLACHTHOF WIESBADEN
The Answer
19.30 CALIGARI FILMBÜHNE
Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren Preis
KINO
16.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Katers Kuchen, 3+
SONSTIGES
11.00 KIRCHE ST. AUGUSTINE
Kaffeeklatsch
15.00 SÜDL. SCHLOSSTEICH, IDSTEIN
Botanischer Spaziergang
18.
17.30 CALIGARI FILMBÜHNE
3 Herzen
15.00 AKZENT THEATER
Augusto und Pimpinella, ab 3 J.
FAMILIE
Celeste sind wahrscheinlich das bedrohlichste,
was die Musiklandschaft momentan zu bieten
hat. Wer bereits Zeuge ihrer Konzerte war, wird
es unterschreiben. Wer sich selbst überzeugen
möchte, kann dies im Kulturpalast tun, wenn
aus der Dunkelheit plötzlich vier rote Lichter
erscheinen und die 4 Franzosen wie Zyklopen
anfangen auf das Trommelfell einzudreschen.
Irgendwo zwischen Black Metal, Sludge und
Post-Hardcore, ein Drahtseilakt zwischen Kunst
und purem Wahnsinn und das seit mittlerweile
10 Jahren.
15.30 MURNAU FILMTHEATER
Warum lügt Fräulein Käthe?
20.00 KAMMERSPIELE
Event von John Clancy
22.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Taxi Driver
18.
13.30 MURNAU FILMTHEATER
Der Page vom Dalmasse- Hotel
11.11 - 17.17 HARLEKINÄUM
Das verrückteste Museum der Welt
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Die neue Wildniss- Große Natur in einem
kleinen Land
Das aus Dresden stammende Akustikpop-Duo
CousCous hat ein Buch geschrieben. Zusammen mit einer 12 neue Songs umfassenden
CD soll dieses im Herbst unter dem Titel
“Tales” erscheinen, von Hand illustriert von der
Leipziger Künstlerin Anemone Kloos. Um dieses
ambitionierte Projekt zu finanzieren, gehen die
beiden Musiker auf eintrittsfreie CrowdfundingTour durch ganz Deutschland und machen auch
im Heimathafen Station.
KINO
20.00 KUENSTLERHAUS43
Der kleine Prinz und die 7 Todsünden
14.30 VILLA SCHNITZLER
Großes Engagement für (nicht nur) kleine
Persönlichkeiten
17.
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Our House
10.00 VOLKSHOCHSCHULE
Mudras - Wohlbefinden in den
Fingerspitzen
18. april 2015 10:00 Uhr
27
11.00 SCHLOSS REINHARTSHAUSEN
LITERATUR
KONZERTE
20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Die lächerliche Finsternis
DIE NEUE WILDNIS – GROSSE NATUR IN EINEM KLEINEN LAND
DIE NEUE WILDNIS
KONZERTE
BÜHNE
Sa 11.4. 20.15 Uhr sensor-Film des Monats
A MOST VIOLENT YEAR Regie: J. C. Chandor, USA 2014
17 ))) Freitag
21.00 CANAL DU MIDI
DJs au Canal. Eastern Beatz by Janeck.
Fr 3.4. 20.15 Uhr Politische Entwicklungen
CITIZENFOUR Regie: Laura Poitras, DE/USA 2014
SALAD DAYS: A DECADE OF PUNK IN WASHINGTON,
DC (1980-1990) Regie: Scott Crawford, USA 2015
11.00 SCHWALBE 6
Offene Sprechstunde für Trauernde
FETE
21.00 KONTEXT
Jeru The Damaja & The Beatnuts AKL
Fr 10.4. 20.15 Uhr Schlachthof-Film des Monats
SONSTIGES
15.30 MURNAU FILMTHEATER
Condottieri
Kinotermine (Auswahl):
Sa 4.4. 20.15 Uhr Politische Entwicklungen
SELMA Regie: Ava DuVernay, GB/USA 2014
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Das Cabinet des Dr. Caligari
KINO
16 ))) Donnerstag
SCHLACHTHOF WIESBADEN MURNAUSTR.1 65189 WIESBADEN
BLUES PILLS / TRUCKFIGHTERS /
JEX THOTH / THREE SEASONS
LET‘S GO QUEER!
GROUNDATION
HATE POETRY
DUNE RATS / HIT MY VIGGY RANDOM
TALCO / NH3
DORN - ANALOGE EMERGENZ
CHEFDENKER / MITGIFT
80-90-00
AUGEN ZU UND DURCH
SATYRICON / SPECIAL GUESTS: DER WEG EINER
FREIHEIT / VREDEHAMMER / OSLO FEANSKAP
STATION 17 / MONO GIRL
EYEHATEGOD / TREEDEON
HONIG / HELLO PIEDPIPER
LANDSCAPES / THE TIDAL SLEEP / SHATTERED LIONS
IRRENHOUSE
KLUBDING 01 FEAT. HANS NIESWANDT
THE ANSWER / WHITE MILES / THE PICTUREBOOKS
UFOMAMMUT / SPECIAL GUEST: CONAN
AGAINST ME! SPECIAL GUESTS:
ROGER HARVEY / CAVES
ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN / FAT BELLY
GOEAST PARTY FEAT. ERIK & THE WORLDLY SAVAGES
SLEAFORD MODS / HUMAN ABFALL
FLORIAN OSTERTAG & NASIM (WALHALLA SPIEGELSAAL)
MANUEL MÖGLICH: DEUTSCHLAND ÜBERALL &
GESCHICHTEN AUS „WILD GERMANY“
TANZ IN DEN MAI FEIEREI
NIGEL KENNEDY „NIGEL KENNEDY‘S JIMI HENDRIX PROJECT“
THE BOOMTOWN RATS FEAT. SIR BOB GELDOF
ST. PAUL & THE BROKEN BONES
BÜHNE
FR 24.04.
www.kreativfabrik-wiesbaden.de
Saalgasse 36 | 65183 Wiesbaden
www.kulturpalast-wiesbaden.de
„What is this melody?“ Dies kann man beim Jazzarchitekt-Konzert im Rudersport herausfinden. Der als Saxofon-Virtuose und Komponist seit den
80er Jahren bekannte Jan Klare und der Bassist, Kurator und Produktionsleiter Tim Isfort engagieren sich seit Jahren in Myanmar, wo sie mit traditionellen Musikern einen intensiven Austausch pflegen. Für den Dialog
der Musikkulturen planen sie eine ungewöhnliche Begegnung mit zwei
Ausnahmemusikern: Hein Tint, der als Meister des nur in Myanmar existierenden Pat Waing gilt, eines diatonischen Trommelkreises, bestehend
aus 21 Instrumenten. Dazu kommt Xu Fengxia, eine Spezialistin mehrerer
chinesischer Saiteninstrumente, die aber auch mit ihrer variationsreichen
Stimme zu experimentieren weiß.
19.00 GALLI THEATER
Der goldene Schlüssel
Mi 29/04 JOHNNY SKANDAL
Konzert Einlass 19.00 Uhr AK € 11,–/VVK € 9,80
HipHoPoesie –
Lesung und Musik
SO 05.04.
Fr 17/04 BAUCH, BEINE, PO #3
Sa 18/04 HAND & FUSS
01.04. MI
20.00 KURHAUS WIESBADEN
9. Meisterkonzert - Prager Symphoniker.
Konzertdirektion Wolfgang
Sa 04/04 KITCHEN CLUB
• Medical School
Hochschule Fresenius Idstein und Frankfurt/Main | 0 61 26 93 52-0 | [email protected]
20.00 KETTELER-HAUS
Tanz Dich Selbst
23.00 NEW BASEMENT
Thorsten Schuth’s B- Day
Do 16/04 KEINE ZÄHNE IM MAUL
ABER LA PALOMA PFEIFEN
www.hs-fresenius.de
KONZERTE
23.00 KULTURPALAST
Hand & Fuss - Local Heroes
Party Einlass 22.00 AK € 5,–
Jetzt informieren
• Media School
FETE
Do 02/04 BEN REDELINGS liest
»OHNE FUSSBALL IST ALLES NICHTS«
Lesung Einlass 19.30 Uhr AK € 13,–/VVK € 12,–
Sa 11/04 3 JAHRE SENSOR
»FÜHLE DEINE STADT-PARTY«
• Berufsfachschule Chemie & Biologie
• Business School
2015
19 ))) Sonntag
Termine April
Die private, staatlich anerkannte EBS Universität für Wirtschaft und Recht öffnet heute ab
10 Uhr ihre Türen: Für alle, die sich für ein
Studium in BWL oder Jura interessieren, hat
die EBS unter dem Motto „Viel Freiraum für
die Karriere“ ein Programm voller spannender
Vorträge, Workshops und Infomöglichkeiten vorbereitet. Beide Fakultäten – EBS Law School und
EBS Business School – werden auf dem Campus
im Rheingau im Schloss Reichartshausen ihre
Fachbereiche präsentieren und über Studium,
Vorlesungen und Studienalltag informieren. Um
eine Anmeldung wird gebeten: http://www.ebs.
edu/openday
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Verträumte Tage
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Carmen
21 ))) Dienstag
BÜHNE
19.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER
Gastspiel: Il Filosofo di campagna
KINO
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Art’s Home Is My Kassel
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
La Strada - Das Lied der Straße
20.
Seine Texte handeln von Verlust, Liebe, Schicksal und der Suche nach dem eigenen Weg. Der
Wuppertaler Singer-Songwriter schafft es, das
seine Songs immer nachdenklich aber niemals
rührselig klingen. „Wovon sollen Lieder reden“
fragt er auf seiner Platte und gibt die Antwort
darauf im Weinländer. Ein wunderbarer Start in
die Woche.
Termine an [email protected] und [email protected]
28
Termine April
sensor 04/15
sensor 04/15
22 ))) Mittwoch
22.
BÜHNE
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Kollaps
19.00 GALLI THEATER
Zwei Freunde
20.00 KURHAUS
7. Sinfoniekonzert
LITERATUR
19.30 VILLA CLEMENTINE
Die 6 richtigen (Wiesbadener
Buchhändler): Der Geist aus der Flasche
FAMILIE
11.00 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Türkisch Gold
KINO
15.30 MURNAU FILMTHEATER
Der Page vom Dalmasse-Hotel
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Sein Sohn
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Das Cabinet des Dr. Caligari
Eine neue Reihe soll zeigen, wie wichtig die Wissenschaft für die Stadt (entwicklung) ist.
Die Idee ist, mit auch wissenschaftlichen Beiträgen Diskussionen in die Bürgerschaft zu
tragen. Zum Auftakt von „Wissenschaft findet Stadt“ geht es ab 19 Uhr um ein Thema,
das in unserer Stadt besonders akut ist. Klaus Bondam (Foto: Mikkel Østergaard) ist
ehemaliger Technischer Bürgermeister von Kopenhagen und hat in dieser Funktion den
Fahrradanteil von 10 % auf 40 % gesteigert. Geht das auch in Wiesbaden? „Denmark is
cycling on and on – an insight to the development of the strong Danish bicycleculture and
how it may inspire you” ist der Titel des englischsprachigen Vortrags, der gewiss höchst
inspirierende Gedanken in den Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses bringen wird.
23 ))) Donnerstag
FETE
19.00 KULTURPALAST
Thorti’s Twinkle Thursday
KONZERTE
20.00 SCHLACHTHOF WIESBADEN
Against Me!
20.00 KURHAUS
Wiener Klassik, Klass. Philharmonie Bonn
BÜHNE
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Kollaps
LITERATUR
19.30 VILLA CLEMENTINE
Autorenlesung: Klaus Modick: Konzert
ohne Dichter, Ref. Sandra Kegel, FAZ
19.00 KURHAUS, GALERIE ROTUNDE
Die Sprache der Seele mit Reinhard
Stengel, Die Wirkkraft schamanischer und
alternativer Heilweisen
25.
24 ))) Freitag
FETE
Gipsy Swing erklingt heute in der ReizBar in der Goebenstraße beim Konzert mit dem
Mike, Sascha und Jermaine Reinhardt Trio. Ein Fest für Freunde von Gitarrenmusik in
Vollendung. 21.00 KULTURPALAST
Vofi Martin Niemöller
21.00 CANAL DU MIDI
DJs au Canal. 60a a gogo by Mr. Mojo.
23.00 NEW BASEMENT
U60311 Goes New Basement
23.00 DAS WOHNZIMMER, WARTBURG
Tobi Hahn
KONZERTE
19.30 WMA, KULTURFORUM
Lieben_Hassen_Hoffen_Zagen
BÜHNE
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Frühling der Barbaren
26.
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Die Entführung aus dem Serail
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Tanzgastspiel: Heart
20.00 KUENSTLERHAUS43
Leichenschmaus und Schwarze Katzen,
schräg-skurriles Dinner-Theater
Visionen lassen manchmal etwas länger auf sich warten. In diesem Sinne wurde „Der
visionäre Frühschoppen“ um einen Monat verschoben und bringt nicht wie geplant am 29.
März, sondern am 26. April ab 12 Uhr Menschen der Stadt, die etwas bewegen wollen,
zusammen zum befruchtenden Ideenaustausch. Das Thema steht noch nicht fest und wird
rechtzeitig auf www.sensor-wiesbaden.de und www.wiesbadenervisionen.de bekanntgegeben. Fest steht schon, dass der Kurzfilm „Buschka entdeckt das Walhalla“ heute
Premiere feiern wird.
20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Die lächerliche Finsternis
20.00 KREATIVFABRIK
Zwei alte Schachteln packen aus
20.00 GALLI THEATER
Die Männerfalle
20.00 WALHALLA THEATER
Othello. Ich liebe zum Beispiel Michael
Jackson
20.30 AKZENT THEATER
Männer und andere Irrtümer
21.45 HESS. STAATSTHEATER, FOYER
Salon Tango
LITERATUR
19.30 SOCIETA DANTE ALIGHIERI
Haus d. Heimat, Friedrichstr. 35: Die
Baracke der Dichter
19.00 ALTER BAHNHOF
Der letzte macht das Licht aus –
mörderische Geschichten rund um’s
Älterwerden
KUNST
19.00 KUNSTHAUS WIESBADEN
BRITA Kunstpreis: Ausstellung der
Preisträger
16.00 RHEIN-MAIN-THEATER
Dreamjourney - Eine traumhafte
Varieté-reise um die Welt
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
18.00 SCHLOSS REINHARTSHAUSEN
15.30 MURNAU FILMTHEATER
Eine reizende Familie
KEMPINSKI
Krimidinner - Das Original: Die Jagd vom
schwarzen Moor
25 ))) Samstag
FETE
22.00 KULTURPALAST
Bonanza Beat Club meets Go East
Filmfestival
23.00 NEW BASEMENT
BOUQ
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Der Geizige
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Morgenrot
FAMILIE
11.11 - 17.17 HARLEKINÄUM
Das verrückteste Museum der Welt
KONZERTE
14.00 KLOSTER EBERBACH
Themenführung: Wald, Wasser,
Zisterzienser
11.30 MARKTKIRCHE
Orgelmusik zur Marktzeit
15.00 AKZENT THEATER
Augusto und Pimpinella, ab 3 J.
19.30 DER WEINLÄNDER
Soundwichmaker
17.30 CALIGARI FILMBÜHNE
3 Herzen
18.00 MURNAU FILMTHEATER
Geliebter Schatz
20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Romy Schneider - Zwei Gesichter einer
Frau
27 ))) Montag
Jacky im Königreich der Frauen
30 ))) Donnerstag
STADT
Tanz in den Mai. Siehe Überblick Seite 14
KONZERTE
19.30 WMK, STUDIO
Vocalissimo
20.00 RHEIN-MAIN-THEATER
The Sound Of Hollywood
19.30 KURHAUS WIESBADEN
Landeskonzert Schulen in Hessen
musizieren
22.00 DAS WOHNZIMMER, WARTBURG
Liveband
20.00 SCHLACHTHOF
Kellerkommando: Ganz Anders Tour 2015
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Onkel Wanja
BÜHNE
LITERATUR
15.00 HESS. STAATSTHEATER
Spiel und Musik: Bratschen unter sich, 5+
16.30 VILLA SCHNITZLER
Paris und die Schlösser seiner Umgebung
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Gastspiel: Marianne SägebrechtFrühlings­erwachen
19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Der ideale Ehemann
19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Die menschliche Stimme / Herzog
Blaubarts Burg
20.00 KAMMERSPIELE
Illusionen einer Ehe. Premiere.
20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO
Genie und Liebe, Teil 3: Tschechow
20.00 WALHALLA THEATER
Othello. Ich liebe zum Beispiel Michael
Jackson
20.00 KUENSTLERHAUS43
Leichenschmaus und Schwarze Katzen,
schräg-skurriles Dinner-Theater
22.30 KULTURPALAST
Abschlussparty GoEast feat. Hotel Ost +
DJ Janeck
KONZERTE
19.30 KUNSTHAUS WIESBADEN
Improvisohrium - offene Bühne für
improvisierte Musik
20.00 RHEIN-MAIN-THEATER
Dreamjourney - Eine traumhafte
Varietéreise um die Welt
FAMILIE
10.30 RINGKIRCHE
Orgelkonzert für Kinder
SONSTIGES
11.00 KIRCHE ST. AUGUSTINE
Kaffeeklatsch
26 ))) Sonntag
10.30 VILLA CLEMENTINE
Autorenlesung: Vera: Kissel: Was die
Welle nahm, Ref. Klaus Krückemeyer, hr3
25 Jahre
Harlekinäum
20.30 KREATIVFABRIK
Sozialistische Geschichte(n)
KINO
18.00 MURNAU FILMTHEATER
In meinem Kopf ein Universum
20.15 MURNAU FILMTHEATER
Heute bin ich Samba
LITERATUR
SONSTIGES
16.00 SCHWALBE 6
Beratungssprechstunde zur Patientenverfügung
19.30 HEIMATHAFEN
Let´s talk abouth death. Gesprächskreis.
Das verrückteste Museum
der Welt steht Kopf und
plötzlich sieht man die Dinge
des Alltags ganz neu:
Die Wiesbaden Tennis Open, ein Damen-Weltranglisten-Turnier der International Tennis Federation
(ITF), haben sich als eine feste Größe im Turnierkalender der internationalen Tennis-Spielerinnen etabliert. Mit
der Durchführung dieses zu Beginn der Freiluft-Saison stattfindenden ersten Sandplatz-Turnieres der German
Masters Series lockt der gastgebende Verein des Tennis Club Bierstadt zunehmend auch Spitzenspielerinnen
ab Rang 60 der WTA-Weltrangliste. Dem tennisinteressierten Publikum des Rhein-Main-Gebietes bietet das
Turnier den Hauch des Flairs eines kleinen ‚Grand Slam’, wenn es für die Damen auf den 6 Plätzen unterhalb
des Sonnenberger Wasserturmes beim Match um die begehrten Weltranglisten-Punkte um Spiel, Satz und Sieg
geht. www.wiesbaden-tennis-open.de
19.30 VILLA CLEMENTINE
Dr. Nina Kalva: Wie wir über den Islam
reden - was wir über den Islam denken
19.30 SCHLACHTHOF
Lesung: Manuel Möglich - Geschichten
aus Wild Germany
29 ))) Mittwoch
KONZERTE
KONZERTE
18.00 ASKLEPIOS PAULINEN KLINIK
Paulinenklänge
17.00 SALON-THEATER
Frühlingskonzert
19.00 KULTURPALAST
Johnny Skandal
17.00 BERGKIRCHE
Bach: Goldbergvariationen BWV 988
19.00 WMK, KULTURFORUM
Klavierabend
18.00 RINGKIRCHE
Orgelkonzert
21.00 KREATIVFABRIK
Banner Pilot // Rivershores
BÜHNE
BÜHNE
11.00 HESS. STAATSTHEATER, FOYER
7. Kammerkonzert
11.00 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS
Der Junge mit der Goldhose, Premiere
16.00 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS
Aschenputtel
19.00 GALLI THEATER
Burn Out- Power On
Ode an die Zwiebel
Stuhlgang im ThronSaal
Joe Jones „Sunshine MusicMaschinen“
20.00 GALLI THEATER
Belladonna
BÜHNE
20.00 VELVETS THEATER
Grenzen-Los
27.04.03.05.
20.00 KUENSTLERHAUS43
Poetry Slam
20.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Biutiful
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Die fetten Jahre sind vorbei
Sonderausstellungen
19.30 HESS. STAATSTHEATER, WARTBURG
Sängerkrieg auf der Wartburg
20.00 WALHALLA, SPIEGELSAAL
Florian Ostertag & Nasim
20.00 GALLI THEATER
Die Männerfalle
jeden Sonntag 11.11 - 17.17 Uhr
5. April bis 30. August 2015
Wandersma nnstrasse 39
65205 Wiesbad en-Erbenheim
Bauernhof mitten im Ort
Telefon + Fax 0611 7 40 01
www.harlekinaeum.de
BÜHNE
18.00 CALIGARI FILMBÜHNE
Jacky im Königreich der Frauen
20.00 AKZENT THEATER
Männer und andere Irrtümer
HARLEKINÄUM
Kinder 3,49 € ErwaXene 4,49 €
20.00 DER WEINLÄNDER
Whiskeydenker
19.30 WMA, KULTURFORUM
Lieben_Hassen_Hoffen_Zagen
20.00 RHEIN-MAIN-THEATER
Jürgen von der Lippe: Wie soll ich
sagen..?
Das Kellerkommando schaut auf ihrer Ganz Anders-Tour im frisch eröffneten Kesselhaus vorbei. Und der
Name ist Programm, denn die Band verbindet fränkische Volksmusik mit Rap. Ihre Konzerte sind Messen des
ambitionierten Frohsinns, wo der Rock von heute auf die Instrumente und Mundart von Vorgestern trifft. Zum
Akkordeon sowie den klassisch in einer Blaskapelle geschulten Trompeten und Posaunen gesellen sich Drums,
Bass, Keyboards und ein Rapper mit pakistanischen Wurzeln. Also: Raus aus dem Keller – rein in den Club! Und
dann heißt es nur noch: Tanzen, Tanzen, Tanzen! sensor verlost 3x2 Freikarten: [email protected]
20.00 KULTURCLUB BIEBRICH
Absinto Orkestra. Wir swingen in den Mai.
20.00 REIZBAR
Mike, Sascha, Jermaine Reinhardt Trio.
Gipsy Swing.
28 ))) Dienstag
DER WELT
AB 21.00 LOCATIONS IN DER GANZEN
KONZERTE
FETE
DAS VERRÜCKT ESTE MUSEUM
FETE
20.00 SCHLACHTHOF WIESBADEN
Sleaford Mods
18.00 HUGENDUBEL
3. Wiesbadener Impromarathon. 30
Stunden Nonstop-Improtheater.
29
27.
KINO
19.00 KUENSTLERHAUS43
Mord mi(t) Aussicht / Improvisierter Krimi
Superhero
Termine April
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Michael Berger jährlich über
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Markt vom Ostfriesenbecher mit
dem Henkel auf der Innenseite
bis zu den heutigen Rennern,
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So ist ein Schatz an
Ideen und Erfindungen
zusammengekommen, der
inspiriert und den man sich
unbedingt ansehen muss.
Man staunt über tanzende
Regale läuft durch einen
Riesenkäse entdeckt ein
Dschungelbad und und und ...
Das HARLEKINÄUM ist
das einzige Humormuseum
in der Welt.
Termine an [email protected] und [email protected]
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2x5
Beruf
Sie haben den offenen Brief „Verkehrswende jetzt – Mehr Raum
für Radfahrer/innen in Wiesbaden“ mit initiiert. Ist die Lage wirklich so dramatisch?
Beim letzten Fahrradklimatest vor zwei Jahren landete Wiesbaden
auf dem vorletzten Platz. Damals haben sich schon alle darüber
aufgeregt. Und jetzt ist Wiesbaden sogar auf den letzten Platz
abgerutscht. Das war für uns – die Ursprungsinitiative ging von
dem Filmemacher Andrzej Klamt aus – der Punkt, zu sagen: Jetzt
reicht´s! Es kann nicht sein, dass es so weiterläuft, dass wir es in
zwei Jahren geschafft haben, uns noch weiter zu verschlechtern.
Wir müssen die Politiker jetzt stärker antreiben, damit endlich
wirklich etwas deutlich Spürbares umgesetzt wird.
Und was genau soll geschehen?
Wir fordern, dass das Radverkehrskonzept, das nun vorgestellt
wird, auch wirklich und zügig umgesetzt wird. Es werden darin
Straße für Straße Vorschläge vorgelegt, wie Wiesbaden radfahrerfreundlicher werden kann. Das darf nicht wieder jahrelang parteipolitisch diskutiert und zerrieben werden auf die Gefahr hin, dass
tolle Pläne dann doch wieder in den Schubläden verschwinden.
Sie haben den Brief an die 81 Stadtverordneten und an den OB
geschickt. Wer hat unterschrieben?
Wir wollten nicht den Eindruck erwecken, das sind immer nur diese merkwürdigen Radfahrfreaks, die meinen, dass sie mit fünfzig
Leuten die Stadtgesellschaft repräsentieren. Wir haben bewusst
auch Leute angesprochen, die sich bisher noch nicht öffentlich
geäußert haben. Vertreter der Kirche, Künstler, Leute aus der Kreativwirtschaft, eben nicht so die typischen Aktivisten. Damit zeigen
wir der Politik, es ist nicht nur ein kleiner Bruchteil von Wiesbadenern, der auf eine Verkehrswende drängt, sondern es ist wirklich
ein breiter Wunsch der Stadtgesellschaft.
Man hört immer wieder, die Diskussion um den Radverkehr werde
sehr ideologisch und auch aggressiv geführt.
Ich kann alle Menschen verstehen, die sagen, ich habe wirklich
Angst, weil ich als Fahrradfahrer in Wiesbaden als Fremdkörper
wahrgenommen werde. Ich werde angehupt, Autos kommen mir
sehr nahe, es wird keine Rücksicht auf meine Sicherheitsbedürfnisse genommen. Das hängt damit zusammen, dass die Wiesbadener
es nicht gewohnt sind, dass Radfahrer selbstverständlich zum
Verkehr und zum Alltag gehören. Wir merken aber auch, dass wir
das Thema Radfahren in Wiesbaden mehr und mehr positiv an die
Oberfläche holen, auch bei unserem monatlichen Fahrradkorso.
Da winken Autofahrer, zeigen „Daumen hoch“, da kommt aus den
Autos heraus immer mehr Zuspruch. Wir versuchen die Menschen
davon zu überzeugen, dass wir als ehrenamtlich engagierte Bürger
gemeinsam einen Ruck durch die Stadtgesellschaft auslösen können. Das kann weder die Politik allein noch die Bürger allein, das
geht nur zusammen.
Von der Politik kommt ja nicht nichts. Geht es nicht doch in die
richtige Richtung, dies aber zu langsam?
Es gäbe Maßnahmen, die wirklich etwas ändern würden, die aber
den Konflikt zum Vorschein bringen, dass mehr Platz für ein Verkehrsmittel weniger für ein anderes bedeutet. Stattdessen werden
dort Radfahrstraßen geschaffen, wo die Verhältnisse jetzt schon
angenehm sind. Da wäre es schon interessanter, mal über den Ring
zu sprechen. Muss man wirklich einen sechsspurigen Ring haben?
Muss man es zulassen, dass auf dem Seitenstreifen ständig Autos
parken? Kann man hier nicht sagen, wir tauschen Parkplätze gegen
Radwege ein? Die Politiker sollen merken, dass ein beachtlicher
Anteil der Stadtbevölkerung es begrüßen würde, wenn sie sich
mutig für eine Verkehrswende entscheiden. Es geht nicht darum,
Autofahrern etwas zu nehmen, sondern darum, ihre Stadt positiv
zu verändern: weniger Lärm, bessere Luft, mehr Raum für echte
Lebensqualität, weniger Angst, dass Kinder überfahren werden. Die
Autos sollen sich nicht in Luft auflösen, sondern die Verhältnisse
sollen sich weg von der Autozentriertheit, hin zur Zukunftsfähigkeit und Menschenfreundlichkeit verändern.
2x5 Interview
Dirk Vielmeyer,
Zukunftsaktivist, 47 Jahre
Interview Dirk Fellinghauer
Foto Simon Hegenberg
Mensch
Können Sie sich noch an ihr erstes Fahrrad erinnern?
Ich habe ein metallicglänzendes Fahrrad der Marke Bergsieger
geschenkt bekommen. Radfahren habe ich zuerst im Innenhof
gelernt. Als ich es dann konnte, bin ich durch die ganze Nachbarschaft gefahren und habe es stolz allen gezeigt. Ich kann mich
noch erinnern, ein Nachbar hat mir sogar Schokolade geschenkt.
Wie begleitet Sie heute Ihr Fahrrad im Alltag?
Ich wohne zentral in der Nähe vom Dürerplatz. Mit dem Rad bin
ich in der Stadt tatsächlich überall schneller. Manchmal bin ich
selbst aber auch mit dem Auto unterwegs, somit verstehe ich
beide Perspektiven. Mein Fahrrad hat vorne einen großen Korb,
mit dem ich alles transportieren kann, auch die meisten Einkäufe.
Dazu kommen Gesundheits- und Fitnessaspekte. Ich gehe jetzt
auf die Fünfzig zu. Da geht es nicht nur ums Gewicht. Ich fühle
mich einfach fitter, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, spüre
weniger Zipperlein. Und ich bekomme einfach mehr von der
Stadt und ihren Menschen mit, als wenn ich in einem Auto sitze.
Ein Engagement kommt selten allein – wo sind Sie noch aktiv?
Ich bin auch beim Bündnis Energiewende. Da geht es um die
Zukunftsfrage der Energieversorgung. Das Thema Verkehrswende gehört direkt dazu, weil ein Viertel des Energieverbrauchs
mit Mobilität zusammenhängt. Außerdem bin ich Co-Gründer
der Bürgerinitiative Wiesbaden im Wandel, die geht das Thema
zukunftsfähiges, nachhaltiges Leben noch umfassender an.
Sind Sie ein Weltverbesserer?
Diese Bezeichnung hat merkwürdigerweise für viele einen negativen Unterton. Zukunftsaktivist und Netzwerker trifft es wohl
besser. Ich versuche, viele Menschen zusammenzubringen, um zu
schauen, wie man Zukunft gemeinsam positiv gestalten kann und
weniger, um zu sagen tue oder lasse dies und jenes. Ich finde,
wenn man sich die entsprechenden Fragen stellt, kommt man da
ganz von alleine drauf. Ein Problem ist, dass viele Menschen so
ausschließlich auf sich und ihren Alltag fokussiert sind. Sie denken an ihren Job und die Familie, fragen sich, was esse ich heute
Abend, was kommt im Fernsehen, ist alles Persönliche geregelt?
Man versucht gerne, unbequeme, grundsätzlichere Fragen – ist
das alles wirklich so in Ordnung, wie es läuft? – zu verdrängen.
Das heißt aber nicht, dass sie einen nicht beschäftigen.
Wie gehen Sie mit Frustration um, wenn ihr mühsames Engagement nicht die gewünschten Früchte trägt?
Ich habe eine große Frustrationstoleranz. Und wenn ich mal
in einem Bereich frustriert bin, habe ich oft in einem anderen
Bereich genug Grund zur Freude. Es gibt ja viele wichtige Bereiche, die geradezu nach Engagement rufen. Schön ist, dass man
nicht alles selbst erfinden muss, sondern sich an vielen guten
Beispielen Anderer orientieren kann. Hier wurde bisher nur ein
Bruchteil der Möglichkeiten umgesetzt, Wiesbaden hat eine lange
Zeit geschlafen. Ich habe aber das Gefühl, dass die Menschen
in Wiesbaden jetzt immer mehr bereit sind, sich mit wichtigen
Zukunftsthemen zu befassen und sich für eine gute, gemeinsame
Zukunft zu engagieren. Überall ist eine Offenheit für neue Ideen
und ein Drang zu neuen Entwicklungen spürbar.
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Verein
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Verein
Alle packen mit an. Teamarbeit für Turnübungen
unter guten Bedingungen.
Gut vorbereitet ist halb geturnt.
Kurze
Verschnaufpause.
Barren,
Balken, Boden
Cheftrainerin Monika Heinisch-Göbel hat alles im Blick
und, wenn es sein muss, auch im Griff.
Eine ausgediente Schulturnhalle
beherbergt eine Kaderschmiede für
Kunstturnerinnen
„Arme lang, Leni! Hüfte andrücken,
Alesia! Knie strecken, Gwendolyn!“
Der Ton, mit dem Monika HeinischGöbel ihre Kunstturnerinnen trainiert, ist sachlich und bestimmt. Hier
wird schnell klar: Es geht um Leistung. Vier- bis sechsmal pro Woche
kommen die Mädchen in die alte
Turnhalle der Elly-Heuss-Schule, um
an Barren und Balken, auf dem Boden und am Sprungtisch ihre „Elemente“ zu perfektionieren. Vier von
ihnen sind so gut, dass sie in den
hessischen Landeskader aufgenommen wurden. Wettkampferprobt sind
sie allesamt.
Ist es nicht anstrengend, so oft und
hart zu trainieren? „Doch, schon“,
sagt die zehnjährige Anouk, die wie
ihre Mitturnerinnen einen glänzenden Body trägt und für ihr Alter sehr
muskulös wirkt. Sie weiß aber auch:
„Man braucht die Kraft und die Koor-
dination als Grundlage.“ Am liebsten
turnt sie am Barren und auf dem Boden, und wenn sie einen Salto rückwärts schlägt, fühlt sie sich mutig
und stolz.
Leistungssport und Spaß schließen
sich nicht aus
Mit dem Vorurteil ehrgeiziger Eltern,
die ihren Nachwuchs zum Training
zwingen, sieht Monika Heinisch-Göbel sich oft konfrontiert. Dabei steht
für die Trainerin fest: Die Eltern unterstützen ihre Kinder nur, solange
die das auch wollen. „Der Unterschied
zwischen Leistungssport und Breitensport ist nicht, dass Leistungssport
keinen Spaß macht“, betont Heinisch-Göbel.
Wie stark sich die Familien der aktiven Turntruppe mit dem Hobby ihrer Töchter identifizieren, zeigt die
Reise, die die Wiesbadener Kunst-
turnerinnen hinter sich haben. Bis
Ende 2012 gehörte die Gruppe dem
Turnerbund an, der sie aber aus finanziellen Gründen schloss. Die
TuS Eintracht übernahm sie zwar,
konnte jedoch zunächst keine Halle
zur Verfügung stellen. Weil Aufhören für sie nicht infrage kam, pendelten Heinisch-Göbel und ihre Mannschaft mehr als ein Jahr lang zu unterschiedlichen Trainingsstätten in
Wiesbaden und Umgebung – bis im
Sommer 2014 die Elly-Heuss-Schule
ihr Sportangebot in den neuen Komplex am Platz der Deutschen Einheit
verlegte und die alte Halle den talentierten Athletinnen zur Verfügung stellte.
Das Gymnasium ist Partnerschule
des Leistungssports, deshalb gehört
Nachwuchsförderung ausdrücklich
zum Programm. Im kommenden
Schuljahr starten dort neben jun-
gen Fuß-, Hand- und Volleyballern,
Schwimmern und Ruderern erstmals auch zwei Turnerinnen. Sie
werden die Möglichkeit bekommen,
das Lernpensum der weiterführenden Schule und ihr anspruchsvolles
Trainingsprogramm miteinander zu
vereinbaren.
Stufenbarren auf Ebay ersteigert
Aber auch für die anderen ist die
Turnhalle mit ihren fest installierten
Geräten eine enorme Erleichterung.
Zwar sei man noch nicht so gut ausgestattet, wie es auf Wettkampfebene
eigentlich nötig wäre, berichtet Heinisch-Göbel: „Und das wird uns auch
irgendwann in unserer Leistung beschränken.“ Aber mithilfe des Fördervereins – weitere Mitglieder und
Sponsoren sind willkommen – und
nicht zuletzt der Eltern habe man
schon vieles geschafft. Brandneu ist
zum Beispiel der Stufenbarren, der
auf Ebay ersteigert und von Eltern
eigenhändig aufgebaut wurde. Die
waghalsigen Kunststücke, die ihre
Sprösslinge an dem Gerät absolvieren, bekommen sie übrigens erst einmal nicht zu sehen: Mütter und Väter dürfen beim Training normalerweise nicht dabei sein, und zwar in
keiner Altersstufe.
Neben dem Wettkampfteam, in dem
Anouk, Leni, Gwendolyn und die anderen Acht- bis Elfjährigen auf Erfolge hinarbeiten, turnen zwei weitere Gruppen regelmäßig in der
Elly-Heuss-Schule. In der Nachwuchsgruppe für sechs- und siebenjährige Mädchen liegt der Fokus
auf dem Erlernen der technischen
Grundlagen und der Festigung von
Koordination und Kondition. Erste
Wettkämpfe gehören zum Ziel des
Trainings. Spielerischer, aber mit
viel mehr Ernst als in üblichen Kinderturnstunden geht es bei den ganz
Kleinen zu. Mädchen ab vier werden hier zweimal in der Woche zwei
Stunden lang an den Turnsport herangeführt. Bei Heinisch-Göbel heißt
das auch Nachwuchssichtung. Die
Trainerin ist überzeugt: „Auch für
die Mädchen, die nicht bis auf Wettkampfebene dabei bleiben, bildet
Turnen die perfekte Basis für jede andere Sportart.“ Und generell gilt: „Wir
trainieren zwar auf olympische Anforderungen hin, aber es kann nicht
das einzige Ziel sein, in den Bundeskader aufgenommen zu werden, denn
auch der Weg zum Erfolg ist wertvoll.
Turnen soll Spaß machen – mit und
ohne Platz im Kader.“
http://kunstturnen-wiesbaden.de/
Julia Bröder
Fotos Kai Pelka
Mama und Papa nicht in Sicht. Wenn die Kleinen losturnen,
müssen die Großen draußen bleiben.
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Verborgene Welten
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Wiesbadens Bürgerlichkeit
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Lingby
01.04.15 Offenbach, Hafen 2
Chuck Ragan & The Camaraderie
Auf der Suche nach der Seele unserer Stadt
+ Skinny Lister
04.04.15 Frankfurt, Gibson
Silverstein + Lonley The Brave + As It Is
Die Seele des Wiesbadener Bürgers, so scheint es,
ist unergründlich: Was seine Identität ausmacht,
was seine typischen Eigenschaften sind, ist kaum
zu benennen. Um dies endlich näher herauszufinden, habe ich mich auf den Weg in die Wiesbadener Casino Gesellschaft gemacht. In ihrer Residenz in der Friedrichstraße präsentiert die Gesellschaft gerade die Ausstellung „Wiesbaden – Die
nassauische Residenzstadt im Biedermeier“. Meine
Idee war: Auch jede anständige
Psychoanalyse nimmt sich erst
einmal die Kindheit des Patienten vor, um sich der Psyche
anzunähern. Und die Kindheit
des Wiesbadener Bürgers liegt
wohl genau in dieser Epoche
des Herzogtums Nassau um die
Jahre 1815 bis 1848, die Jahre
der Biedermeierzeit. Hier entstand das Bürgertum, jene Gesellschaftsschicht, die weniger auf Pomp und Repräsentation bedacht war als auf das
häusliche Glück und die familiäre und freundschaftliche Gemütlichkeit. Ein Milieu, das die
Idylle der Natur und das Heitere der Kunst suchte. Das über
bestimmte Privilegien und bescheidenen Wohlstand verfügte,
sich im kleineren Stil Angestellte leistete. Dem die wertebetonte Kindererziehung besonders wichtig war. Die liberalen
Vertreter des Bürgertums vereinten sich auch zu einer auf
Mitbestimmung und Gleichheit
pochenden, durchaus zu vehementen Protesten fähigen Subkultur. Der Biedermeierbürger
war also nicht nur Spießbürger.
Größere gesellschaftliche Events nimmt der Wiesbadener Bürger nur sporadisch war. Er besucht das
jährliche Weinfest und den wöchentlichen FitnessKurs. Er genießt Spaziergänge im Kurpark und Wochenendausflüge in die Natur.
Auch heute ist der Wiesbadener Bürger in seinen
politischen Anschauungen und Werten, sagen wir,
mehrdimensional: Trotz genereller politischer Inaktivität positioniert er sich gegen Pegida und un-
Während ich etwas verloren zwischen Biedermeiersekretär und der Adeligenbüste stehe, fällt
mir etwas auf: Viele Charakterzüge des Biedermeierbürgers kennzeichnen den Bürger Wiesbadens noch heute. Ihm stehen moderate Erbschaften bevor, und er leistet sich oft eine ordentlich
bezahlte Putzhilfe. Er lädt Freunde zum Abendessen in seine gemütlich gestaltete Altbauwohnung
ein und geht danach allenfalls noch ins Ballett.
Familie hat für ihn oberste Priorität. Er bringt das
Kind früh zum Klavierunterricht und danach zur
Tanzstunde. Mancher Sohn wird während des Studiums einen Jagdschein machen, manche Tochter
das Reiten wiederentdecken.
terschreibt Bürgerlisten gegen den Bau des Stadtmuseums. Gleichzeitig lehnt er neue Fahrradwege
und Windräder ab und spricht sich moderat gegen Veganismus aus. Er macht gerne Urlaub, liebt
aber auch die Sparsamkeit. Er sucht das Heitere,
Unbeschwerte in Kunst und Kultur, hat aber auch
eine aggressiv-kompetitive Ader: So gut wie möglich richtet er sich in bestehenden Verhältnissen
ein; er möchte auch ein schönes Stück vom Kuchen abhaben.
Das ist natürlich kein rein Wiesbadener Phänomen. Das, was seit einigen Jahren als „neue Bürgerlichkeit“ der Mainstream-Kultur beschrieben wird,
A
existiert zum Beispiel auch im hippen Berlin. Vielleicht verstärkt sich der Wunsch nach beständiger
Heimeligkeit und vertrauter Gemütlichkeit dort sogar noch – als Reaktion auf den schnelleren und
unberechenbareren Puls der Bundeshauptstadt.
Trotzdem erscheint mir das Freundschaftlich-Beschauliche und Familiär-Private im Gemüt des
Wiesbadener Bürgers besonders verwurzelt zu
sein. Interessant finde ich an
dieser Stelle die Frage nach
Henne und Ei: Sind es wirklich
die eingeschränkten, etwas in
die Jahre gekommenen Angebote, die den Wiesbadener Bürger zu gesteigerter Privatheit
bewegen? Oder folgt das Angebot hier schlicht der Nachfrage, nimmt der Wiesbadener
innovative Konzepte also deshalb kaum an, weil es in seiner schönen Altbauwohnung
mit Freunden einfach schöner
ist? Fest steht: So etwas wie
städtische Öffentlichkeit zeigt
sich selten, eine wirklich vielfältige Feierkultur jenseits der
Teenager-Partys ist noch immer kaum vorhanden. Kann
das wirklich so gewollt sein?
Eine Sache wird frischen Wind
in unsere Bürgerlichkeit bringen: Die neu gestaltete, die
ganze Komplexität des Bürgergemüts verarbeitende Bar
des Schlachthofs, das 60/40,
hat das Potenzial, ungeahnte
integrative Kräfte zu entfalten.
Beim Anblick eines anderen
Exponats, einem typischen
Biedermeier-Wohnzimmer,
überkommt mich ein plötzlicher Schauer. Ich ahne
schnell, weshalb: Dinge sind einem ja dann oft besonders unangenehm, wenn man in ihnen Eigenschaften von sich selbst erkennt, die man nicht besonders leiden kann.
„Wiesbaden – Die nassauische Residenzstadt im
Biedermeier“, Ausstellung in der Casino-Gesellschaft, Friedrichstraße 22, noch bis 10. April, Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag: 11 bis 18 Uhr,
Freitag 11 bis 20 Uhr, www.casino-gesellschaft.de
Martin Mengden
P
R
I
L
Mittwoch, 01.04.
20:00 Traumfrauen
Donnerstag, 02.04.
20:00 Pepperminta
Freitag, 03.04.
20:00 Birdman
Samstag, 04.04.
20:00 Birdman
22:00 21 Gramm
Sonntag, 05.04.
20:00 Birdman
Montag, 06.04.
20:00 St. Vincent
Dienstag, 07.04.
20:00 Russian Ark
Mittwoch, 08.04.
20:00 Heute bin
ich Samba
Donnerstag, 09.04.
20:00 Amores Perros
des SV Wehen Wiesbaden in der BRITA-Arena
Hallescher FC
Samstag
Samstag
11.04.15 25.04.15
14:00 Uhr
14:00 Uhr
Alain Frei
15.04.15 Frankfurt, Die Fabrik
Friedemann Weise
16.04.15 Frankfurt, Die Fabrik
Racing Glaciers
16.04.15 Offenbach, Hafen 2
Ewert And The Two Dragons
20.04.15 Frankfurt, Das Bett
Claudia Koreck
22.04.15 Frankfurt, Sankt Peter Café
Tom Klose
07.05.15 Frankfurt, Sankt Peter Café
Jenny Wilson
13.05.15 Offenbach, Hafen 2
Samstag, 11.04.
20:00 Wir sind jung.
Wir sind stark.
Douglas Dare
Sonntag, 12.04.
20:00 Arteholic
Astronautalis
14.05.15 Frankfurt, Elfer Club
15.05.15 Offenbach, Hafen 2
15.05.15 Frankfurt, Elfer Club
Sea Wolf
Dienstag, 14.04.
20:00 Eine Liebe in Deutschland
21.05.15 Frankfurt, Ponyhof Club
Mittwoch, 15.04.
20:00 German Angst
22.08.15 Frankfurt, Das Bett
Donnerstag, 16.04.
20:00 Und wenn wir alle
zusammenziehen?
Funeral For A Friend
Springmaus
26.09.15 Bensheim, Parktheater
Nagel
06.10.15 Offenbach, Hafen 2
Samstag, 18.04.
19:30 Nightcrawler –
Jede Nacht hat ihren Preis
22:00 Taxi Driver
Weekend
Sonntag, 19.04.
20:00 Babel
01.11.15 Frankfurt, Jahrhunderthalle
19.11.15 Mannheim, SAP Arena
07.10.15 Frankfurt, Batschkapp
Sido
Montag, 20.04.
20:00 Carmen
Ralph Ruthe
Dienstag, 21.04.
20:00 La Strada –
Das Lied der Straße
Ralf Schmitz
Mittwoch, 22.04. - Dienstag, 28.04.
goEast – Festival des
mittel- und osteuropäischen Films
Mittwoch, 29.04.
20:00 Jacky im
Königreich der Frauen
Donnerstag, 30.04.
20:00 Biutiful
04.11.15 Frankfurt, Batschkapp
07.11.15
15.01.16
16.01.16
28.01.16
06.05.16
Mannheim, Rosengarten
Darmstadt, Darmstadtium
Heidelberg, Stadthalle
Niedernhausen, Rhein-Main-Th.
Neu-Isenburg, Hugenottenhalle
SDP
11.11.15 Frankfurt, Batschkapp
Manuel Möglich
PROGRAMMAUSZUG
14.11.15 Offenbach, Hafen 2
Marktplatz 9 (hinter der Marktkirche)
Night Of The Proms
Wiesbaden, Tel. 0611 - 31 50 50
www.wiesbaden.de/caligari
Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle sowie im Web auf
www.SVWW.de | WIR. GEMEINSAM. | SV Wehen Wiesbaden
14.04.15 Frankfurt, Sankt Peter Café
Wind In Sails
Freitag, 17.04.
20:00 Couscous mit Fisch
Sonnenhof Großaspach
Paper Aeroplanes
& Lee MacDougall
Freitag, 10.04.
20:00 Eine neue Freundin
Montag, 13.04.
20:00 Museum Hours
DIE
NACHSTEN
HEIMSPIELE
11.04.15 Frankfurt, Sankt Peter
Newsletter per Mail:
www.wiesbaden.de/newsletter
01. / 02.12.15 Frankfurt, Festhalle
16.12.15 Mannheim, SAP Arena
TICKETS: EVENTIM.DE
INFOS: SCHONEBERG.DE
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Rollis
Lebenswege
Corinna Leibig liebt Lieder. Sie spielt Gitarre, singt, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spezialisie- gen dieser Fragen gibt es eindeutige Antworten.
lässt sich von Musik inspirieren. Die 33-Jährige hat ren. „Wenn Erwachsene sterben, werden Kinder „Beim Umgang mit dem Tod gibt es keinen richtiauch dem Tod eine Melodie verpasst. Zusammen oft übersehen. Ich bin für sie da“, sagt Leibig. Sie gen oder falschen Weg. Jeder Mensch verarbeitet
mit zwei Kollegen gründete sie den Gesprächskreis hört zu, singt und bastelt mit den Kindern. Aus Fo- seine Trauer anders“, sagt Leibig.
„Let’s talk about Death!“. Er trägt einen Namen tos und Pappe wird zum Beispiel ein kleiner Altar.
zum Mitsummen und erinnert absichtlich an das Den können Kinder sich als Erinnerung an die To- Wichtigste Botschaft im Trauerfall: „Ich bin für
Lied „Let’s talk about Sex“ von Salt-N-Pepa. Im ten ins Zimmer stellen. „Natürlich ist es für Kinder dich da“
Original rappen die Sängerinnen: „Let‘s talk about schwer, wenn Eltern oder Bezugspersonen sterben. Nur eins stimme leider fast immer: „Menschen, die
sex, baby. Let‘s talk about you and me. Let‘s talk Wenn man ihnen zuhört und hilft, können sie aus trauern, werden in unserer Gesellschaft oft isoabout all the good things. And the bad things that der Situation aber auch etwas lernen. Schließlich liert. Das passiert nicht aus böser Absicht, sondern
may be“. Miteinander sprechen. Worte
oft fehlen uns im wahrsten Sinne die
finden für die schönen Momente im
Worte und die Sprache. Viele wissen
Leben, aber auch die schlimmen. Das
nicht, wie sie Trauernden begegnen
ist die Idee des Gesprächskreises. Leisollen. Dabei ist es eigentlich ganz einbig will, dass mehr Menschen über den
fach. Wichtig ist nur, dass man zeigt:
Tod reden. Schließlich kommt mit dieIch bin für dich da.“ So wie die Mensem Thema jeder in Berührung. Manschen in dem Gesprächskreis füreinanche früher, manche später. Leibig will,
der da sein wollen. Zum Abschluss des
dass der Tod zum Leben gehört und hat
ersten Treffens zupfte und streichelte
ihm deshalb ein neues Gesicht gegeLeibig auch dort ihrer Gitarre. Sie sang
ben. Vom Info-Zettel des Gesprächs„Both Sides“ von Joni Mitchell. Ein
kreises grinst „La Calavera Catrina“.
nachdenkliches Lied. Nicht so poppig
Das ist eine Totenkopffigur aus Mewie „Let’s talk about Sex“. Darin finxiko, die ein gelbes Kleid, eine rote
det die Sängerin Worte für das Wunder
Halskette und weiße Handschuhe trägt.
des Lebens. Die schönen Momente und
Als Corinna Leibig erstmals ein Hospiz
In Mexiko kennt jedes Kind Catrina.
die schlimmen. Sie singt frei übersetzt:
besuchte, wusste sie: Hier bei den SterDie Figur steht für den Tag der To„Ich habe das Leben von beiden Seiten
ten, einen der wichtigsten Feiertage
gesehen. Gewinnen und verlieren, und
benden ist sie richtig. Seither kümmert
des Landes.
irgendwie erinnere ich mich vor alsie sich um den Tod. Auch mitten im Leben.
lem an die Illusionen des Lebens. Was
Leibig weiß, wie Bilder wirken. Sie stuLeben wirklich heißt, weiß ich nicht.“
dierte Kommunikationsdesign an der
Technischen Hochschule Nürnberg.
Der nächste Gesprächskreis „Let’s talk
Seit 2006 arbeitet sie als selbststänabout Death!“ findet am 30. April
dige Designern. Sie gestaltet Websei2015 um 19:30 Uhr im Heimathaten, Broschüren und Logos. Doch das
fen Wiesbaden statt. www.lets-talkreichte ihr nicht. Sie wollte ihrem Leabout-death.de
ben einen Sinn geben und Menschen helfen. Im gehören Abschiede zum Leben dazu“, sagt Leibig.
Jahr 2011 absolvierte sie eine Ausbildung als Heil- Egal, ob der Abschied von einem gestorbenen MenSebastian Wenzel
praktikerin für Psychotherapie. Kurz danach be- schen, von einer Arbeitsstelle oder einem Freund,
Foto Arne Landwehr
suchte sie einen Freund, der in einem Hospiz ar- der in eine andere Stadt zieht.
beitete. Leibig spürte sofort: Hier bei den Sterbenden ist sie richtig.
Das erste Treffen von „Let’s talk about Death!“
fand Ende Februar statt. Es kamen 25 Personen.
Da sein für Kinder, deren Eltern sterben
Einige erzählten von eigenen Erfahrungen, andere
Im Jahr 2012 ließ sie sich zur Sterbebegleiterin stellten Fragen. Wie fühlen sich Tote an? Ist akausbilden. Momentan macht sie eine Zusatzaus- tive Sterbehilfe in Ordnung? Was mache ich, wenn
bildung zur Trauerbegleiterin und will sich auf die ein Freund oder eine Freundin trauert? Zu weni-
Das Lied
vom Tod
((( Wie praktisch, dass
Corinna Leibig Kommunika­
tionsdesignerin ist. Da kann
sie auch die Werbemittel für
ihre Gesprächsreihe „Let´s
talk about death“ gleich
super selbst gestalten. )))
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Geschäft des Monats
Parfümerie Jeanette
Ellenbogengasse 7
* m/w
Düfte, die man sonst eher nirgends mehr bekommt,
bekommt man in der Parfümerie Jeanette.
Sonderausstellung
TAUSEND
UND EINE
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hsmainz
Sie bekommt höchstes Lob von ihren
Kunden – auch im Internet. „Beim
Rausgehen hab ich Sie vor lauter Rührung und Ehrfurcht geküsst,
meine Frau genauso. Wir sind draußen gestanden und haben uns einfach
umarmt, so schön war der Moment!“,
schreibt etwa ein Christoph in einem
Parfümblog über seinen Besuch in
der „Parfümerie Jeanette“, den er so
schnell nicht vergessen wird. Wahrscheinlich hat sie das selbst noch gar
nicht gelesen. Gisela Gerhardt wirkt
nicht wie jemand, der viel Zeit am
Bildschirm verbringt. Für sie ist der
direkte zwischenmenschliche Kontakt wichtig. Das ist ihr Motor, der
noch immer jeden Tag anspringt,
auch wenn die Geschäftsinhaberin
mittlerweile die 80 überschritten hat.
Das sieht man nicht und das spürt
man auch nicht, wenn sie dynamisch
ins Regal greift, ihre Traumdüfte auspackt und die Besucher mal ausgiebig schnuppern lässt. Für jeden Typ
das Richtige, ob als Geschenk für die
Mutter oder die Tochter, den Freund,
die Nachbarin oder für sich selbst.
Duft macht den Tag richtig schön
Mit traumwandlerischer Sicherheit
findet die Dame, die nicht nur Düfte
sondern auch Herzlichkeit großzügig versprüht, in ihren gut sortierten Regalen den richtigen Duftklassiker für jeden. Dass ein Duft den
Tag erst richtig schön macht, ist für
sie selbstverständlich. Und dass es
ein französischer oder italienischer
sein muss, auch. „Deutsche können
Technik, keine Düfte – und Amerikaner können’s auch nicht“, sagt die
Inhaberin der Parfümerie mit fester
Stimme, die keinen Widerspruch duldet. Die aktuellen Modedüfte sucht
man bei ihr vergeblich. Dafür gibt es
feine Klassiker von Chanel und Guerlain, auch solche, denen man nicht
mehr an jeder Ecke begegnet. Und Gisela Gerhardt nimmt sich Zeit für alle
Kunden, die bei ihr hereinschneien,
ob sie nun etwas kaufen oder nicht.
Sie liebt es, sich ausgiebig mit ihnen
zu unterhalten. Das macht sie zur Idealbesetzung für so einen Laden, für
den sie seit Jahrzehnten lebt. Umso
trauriger ist es, dass sie ihn wohl Ende
des Jahres aufgeben muss, denn das
Haus soll abgerissen werden. Das Leben danach kann sich die agile Chefin noch gar nicht vorstellen, sie will
aber auf jeden Fall aktiv bleiben. Der
Name ihres Ladens ist übrigens ein
reines Fantasieprodukt. Den hatten
sich zwei alte Ladys ausgedacht, damals noch gegenüber, in deren Kiosk
„Jeanette“ Gisela Gerhardt als junge
Frau einfach mal fragte, ob sie mitarbeiten könne. Denn als ihre Tochter in den Kindergarten kam, fühlte
sie sich unterfordert. Gelernt hatte sie
bereits in der Branche, war bei der
„Parfümerie Dette“ am Michelsberg
ausgebildet worden. Ihre anfängliche
Schüchternheit legte sie dort bald ab
und entdeckte ihre Leidenschaft für
die Kundenberatung.
Als die beiden Schwestern der ursprünglichen „Jeanette“ aus Altersgründen abdankten, schlug die
Stunde von Gisela Gerhardt, die das
Geschäft kurzerhand übernahm und
ins neu gebaute „Weinand-Haus“ gegenüber verlegte.
Riesige „Facticen“, also Großraumflaschen, stehen dort bis heute überall, doch dort ist nur gefärbtes Wasser drin. „Nur Deko“, sagt Gisela Gerhardt. Nicht alle Düfte sind noch auf
dem Markt. Aber die Expertin hat tatsächlich viele, die man sonst vergeblich sucht. Und wenn es eine Marke
wirklich nicht mehr gibt, weiß sie
zumindest, was ähnlich duftet. Sie
ist stolz darauf, mit viel Menschenkenntnis ihre Kunden einschätzen zu
können und ihm oder ihr das passende Duftwasser zum Job, zur Stimmung oder zum Typ zu „verordnen“.
Das verblüfft viele, die dann auch
gerne wiederkommen und mit Gisela Gerhardt einen ausführlichen
Plausch halten. Schnell wieder rauskommen – das geht hier nicht. Mit
Karten bezahlen auch nicht. Eine
nostalgische Registrierkasse tut hier
ihren Dienst, zuverlässig seit Jahrzehnten wie die Inhaberin selbst. Geschichten aus dem Wiesbaden früherer Jahrzehnte, Fotos ihrer Tochter, die in Florida lebt, Storys von
Kunden, die sie sogar in Romanhandlungen einbauten: Dafür sollte man
schon Zeit mitbringen, wenn man bei
der „Parfümerie Jeanette“ einzukaufen gedenkt. Es ist wie ein duftendes
Wohnzimmer, das sich hier täglich
von 10 bis 18 Uhr öffnet und eine olfaktorische Anlaufstelle für ParfumGourmets bietet. Wenn Gisela Gerhardt ihr Geschäft dann doch irgendwann endgültig ausräumen muss,
dann wird nicht nur die Ellenbogengasse ein ganzes Stück ärmer sein.
Anja Baumgart-Pietsch
Fotos Arne Landwehr
Gekonnte Duftprobe. Gisela Gerhardt
in ihrem Element.
Irgendwie scheint die Zeit stehen
­geblieben in dem Geschäft, dessen Zeit
nun wohl leider bald abgelaufen ist.
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sensor 04/15
sensor 04/15
STIER
21. April - 20. Mai
JUNGFRAU
24. August - 23. September
In der Phase, in der Pluto rückläufig
ist, haben Sie die Gelegenheit, die begonnenen Wandlungsprozesse zu reflektieren. Jetzt geht es darum, eine
Basis für die Veränderungen der letzten Zeit zu finden und ein stabiles
Fundament für zukünftige Umgestaltungen zu erarbeiten.
Mit der Unterstützung von Mars
können Sie Ihre Vorhaben mit viel
Elan und Energie praktisch und konkret umsetzen. Wenn dann zur Mitte
des Monats auch noch Merkur und
etwas später die Sonne Ihr Zeichen
durchwandern, sind Ihren Projekten
quasi keine Grenzen gesetzt.
WASSERMANN
21. Januar - 19. Februar
ZWILLING
21. Mai - 21. Juni
Mit dem Neumond im Widder zur
Mitte des Monats können Sie sich
hervorragend neuen Projekten widmen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt,
um für die nächsten Monate zu planen und Vorhaben auf den Weg zu
bringen. Da auch Jupiter günstig
steht, haben Sie gute Chancen für
eine erfolgreiche Umsetzung Ihrer
Ideen.
Die Energie zu Frühlingsbeginn fördert Entscheidungen und zielgerichtetes Handeln. Visualisieren Sie Ihre
Ziele und gehen Sie mutig darauf zu.
Je klarer Ihre Vorstellungen sind,
desto erfolgreicher werden Sie sein.
Die Zeitqualität enthält genug Potential für positive Veränderungen.
Im April werden Sie sich deutlich
wohler fühlen, denn Venus, die
Göttin der Liebe und der Schönheit,
versüßt Ihnen den Frühling mit
Liebe, Lust und Leidenschaft. Verwöhnen Sie sich und Ihre Liebsten
mit kleinen Aufmerksamkeiten und
genießen Sie diese überaus positive
Energie.
FISCHE
20. Februar - 20. März
Verabschieden Sie sich von der Vorstellung irgendjemanden retten zu
wollen. Wenn Sie das Bedürfnis nach
neptunischem Helfertum verspüren,
dann tun Sie sich selbst etwas Gutes
und verwöhnen Sie sich ein bisschen.
Das ist völlig in Ordnung.
Genießen Sie!
KREBS
22. Juni - 22. Juli
Versuchen Sie mehr Abstand zu
Ihren Emotionen zu gewinnen und
vermeiden Sie unnötige Konflikte
mit anderen. Streben Sie stattdessen nach einer Auseinandersetzung mit sich selbst und Ihren
vielleicht unverarbeiteten negativen Erfahrungen.
WIDDER
21. März - 20. April
LÖWE
23. Juli - 23. August
Mit der Sonne in Ihrem Zeichen
fühlen Sie sich besonders wohl. Bis
zur Mitte des Monats werden Sie zusätzlich noch von Merkur unterstützt,
der Ihnen bei jeder Art von Kommunikation hilfreich zur Seite steht. Dies
sind sehr gute Voraussetzungen, um
Ihre Anliegen überzeugend und authentisch zum Ausdruck zu bringen.
Jupiter wird direktläufig und gewinnt somit wieder an Fahrt und
schenkt Ihnen neue Zuversicht
und positive Energie. Jupiter steht
für Wachstum und Fülle und dem
Streben nach Glück. Projekte, die
ins Stocken geraten waren, können
sich wieder weiterentwickeln und
gelingen.
Restaurant des Monats
Ye China
Restaurant
WAAGE
24. September - 23. Oktober
Im April treten wir in eine etwas
ruhigere Phase ein, nachdem der
März von unruhigen Energien geprägt war. Jetzt können Sie Ihren
Projekten wieder mit mehr Ruhe
und Konzentration nachgehen. Die
Zeit ist günstig, um Vorhaben praktisch und konkret umzusetzen.
SKORPION
24. Oktober - 22. November
Essen & Trinken
Bärenstraße 3
Katharina Dubno
STEINBOCK
22. Dezember - 20. Januar
Restaurant mit Direktanschluss zum Hotel Bären.
Dieses Horoskop wird von der Mainzer
Astrologin Dorothea Rector erstellt. Wenn
Sie Interesse an einer ausführlichen,
persönlichen Beratung haben, freue ich
mich über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail:
[email protected]
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Pluto wird rückläufig und gibt Ihnen
damit die Gelegenheit Veränderungsprozesse zu reflektieren und eventuelle Kurskorrekturen vorzunehmen.
Mars steht im Stier günstig, um Ihren Impulsen genügend Substanz zu
verleihen, damit sie in der Realität
Bestand haben können.
SCHÜTZE
23. November - 21. Dezember
Jupiter, der große Optimist, der das
Zeichen Schütze regiert, hält sehr viel
inspirierende und positive Energie
für Sie bereit. Da auch Mars günstig
platziert ist, haben Sie jetzt gute Möglichkeiten Ihren Ideen Substanz
zu verleihen und diese erfolgreich
umzusetzen.
Der Sprung vom Restaurant-Test aus
der letzten sensor-Ausgabe ist diesmal verhältnismäßig kurz: Von Nepal
geht es nach China. Im Hotel Bären
hat Mitte Februar das Ye China Restaurant neu eröffnet und lädt zu einem Ausflug ins Reich der Mitte ein.
Genauer gesagt, in den Süden Chinas. Die Inhaber stammen nämlich
aus der sehr ländlichen und bäuerlichen Region Hunan, in der auch der
Revolutionsführer Mao Zedong aufwuchs. Das Restaurant ist nach Ye,
der Juniorchefin benannt. „Ich berate
im Service, und in der Küche kocht
mein Vater“, erzählt die Namensgeberin: „Wir sind also ein richtiger
chinesischer Familienbetrieb.“ Ein
Familienbetrieb, der sein Handwerk
versteht: Der Vater erlernte es in Peking und kocht schon seit 20 Jahren
in Chinarestaurants in Deutschland.
www.brunocomic.de
Horoskop April
DER BRUNO DES MONATS
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Die sympathische Juniorchefin Ye gab
dem Restaurant ihren Namen, ihr Vater
zelebriert in der Küche sein Handwerk,
das er in Peking und in diversen Restaurants hierzulande gelernt hat.
Einfach, frisch, scharf, schonend
In ihrem ersten eigenen Restaurant
setzt die Familie nun ganz auf die
Küche ihrer südchinesischen Heimat.
Diese steht vor allem für einfache, frische Zutaten, ordentlich Schärfe sowie schonend gegarte Zubereitung –
zum Beispiel zart gedämpften Fisch
und Ente oder knackiges, kurz gebratenes Gemüse. Lachend versichert Ye,
dass man die Gerichte natürlich ein
wenig an den deutschen Gaumen anpasst und vor allem mit Chilis etwas
verhaltener umgeht, als man es in der
Heimat tun würde.
In der umfangreichen Karte finden
sich die Klassiker der chinesischen
Küche wie Frühlingsrolle oder WangTang, aber auch exotisch klingende
Namen wie „Die Herberge zum Drachentor“ oder ein „Achtkostbarkeiten-Topf“. Unkundige werden gerne
bei der Auswahl beraten. Wer vorweg einmal etwas Neues probieren
möchte, sollte unbedingt den lauwarm servierten Entenfleischsalat aus scharf angebratenen Entenfleischstücken und knackigem Gemüse bestellen.
Ente in vielen Variationen
Auch wenn man als Liebhaber von
Schwein über Rind bis zum Lamm
und natürlich auch als Vegetarier mit
fleischfreien Tofu-Gerichten durchweg auf seine Kosten kommt, ist die
Ente hier eindeutig die Spezialität des
Hauses: Sie wird frisch im Ofen zubereitet und in unterschiedlichen, aromatischen Kombinationen serviert.
Egal ob klassisch nach Kanton-Art,
als „Gong Po Ya“ mit chinesischem
Gemüse oder als brutzelnd auf einer
heißen Platte an den Tisch kommende
Lauwarm serviert. Der köstliche Entenfleischsalat.
Tipan-Variante – die Haut ist perfekt
knusprig, das Fleisch zart und alle
Varianten einfach lecker. Wer sich
davon überzeugen möchte, dem sei
auch der günstige Mittagstisch empfohlen. Für weniger als zehn Euro
kann man bis 15 Uhr aus vielen Gerichten wählen, die auch stets eine
Suppe oder Minifrühlingsrollen beinhalten. Und zum Abschied sorgen
Glückskekse für Gesprächsstoff an jedem Tisch.
Jan Gorbauch
Fotos Frank Meißner
Ye China Restaurant
Bärenstraße 3
65183 Wiesbaden
Telefon: 0611-307658
Öffnungszeiten täglich 11.30 - 23.30
Rezept
Entenfleischsalat
Für unseren Entenfleischsalat garen
wir eine frische Ente im Ofen. Das
Fleisch für den Salat wird vom Brustbein abgelöst, hier befindet sich besonders zartes Fleisch. Dieses wird
dann im Wok mit Sojasprossen, Paprika, Frühlingszwiebeln, Karottenstreifen und Chili kurz (!) scharf angebraten und mit Sojasoße abgelöscht – fertig. Den Salat serviert man am besten
lauwarm mit frischem Koriander.
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Entspannter leben & arbeiten – durch
„sensor hebt sich wohltuend aus der Flut
an Printmedien ab, es ist mir wirklich
eine Freude Ihr Magazin kennen gelernt
zu haben – ein hochqualitatives Magazin, das seinen Leserinnen und Lesern
die Region, in der sie leben, noch einmal
auf ganz andere Art und Weise bewusst
macht.“ (Christiane Maier) „Mir macht
es echt Spaß, sensor zu lesen. Bei dem
Editorial haben Sie einen Kulturort vergessen. Nämlich den sensor. Ich denke,
dass es so eine schöne Zeitung gibt, ist
auch ein Stück Kultur.“ (Ursula Langer)
„Danke sensor für Ihren Artikel zur Diskussion in der Kulturszene! Vielleicht
bringt er Bewegung in den festgefahrenen
Dialog zwischen Kulturpolitik und Kulturträgern der Stadt. Allerdings möchte
ich eine wesentliche Angabe korrigieren:
Unter „Kultur was? Begriffe und ihre Bedeutung“ wird die Zahl 39.564.808 €
(4,027 % des Gesamthaushaltes) für die
Höhe des Kulturhaushalts der Stadt Wiesbaden genannt. Diese Zahl ist falsch. Es
handelt sich dabei um den Betrag für die
Ausgaben für Kultur, ohne die Einnahmen (Eintrittsgelder, Zuweisungen vom
Land usw.), die zwingende Voraussetzung für die Ausgabenhöhe sind, dagegen zu rechnen. Es gilt bislang, dass das
„ordentliche Verwaltungsergebnis“ als
Zahl für die Kulturausgaben der Stadt
veröffentlicht wird und das endet mit
33.990.140 € (3,45 % des aktuellen Jahreshaushaltes). Die angegebenen Zahlen
werden vom Kulturdezernat so an die
Presse gegeben. Dass der sensor sich auf
die Angaben des Dezernats verlässt, sei
ihm nachgesehen. Aus Sicht der Kulturträger der Stadt ist die Information der
Stadt unehrlich und vielleicht sogar arglistig. Auch Claudia Spruch jongliert unseriös mit Zahlen. (Anm.: Die ausführliche Begründung im kompletten Beitrag
„Darf´s ein bisschen mehr sein“ auf sensor-wiesbaden.de) Die meisten freien
Kulturträger haben seit 2008 keine Erhöhung ihrer Zuschüsse erhalten und
damit auch kein Geld, um die bei ihnen
ebenfalls anfallenden Kostensteigerungen zu kompensieren. Da das Wiesbadener Kulturdezernat den ehrenamtlichen
Kulturpolitiker/innen im Parlament kein
überprüfbares Gesamtbild über bisherige
Entwicklungen und künftige Erfordernisse zur Verfügung stellt, fordert der Arbeitskreis Stadtkultur endlich einen Kulturentwicklungsplan. Dann dürfte klar
werden, dass alle bemühte Schönfärberei
von Zahlen nicht weiter hilft, um die
Vielfalt der Kulturlandschaft in Zukunft
zu sichern – oder gar auszubauen.“ (Margarethe Goldmann, Kulturdezernentin
der LH Wiesbaden a.D. und Sprecherin
des Arbeitskreis Stadtkultur Wiesbaden)
Ich sehe was, was du nicht siehst ...
Welchen Ort suchen wir?
Wenn die Woche zu Ende geht und die
Sonne untergeht, dann klappen sich
in ganz Wiesbaden die Bürgersteige
hoch. In ganz Wiesbaden? Nein! Ein
kleines Lokal lässt die Stadt seit der
Eröffnungsfeier 2010 an jedem Wochenende bis tief in die Nacht hinein,
man glaubt es kaum, tanzen. Von
Electro über Hip Hop bis zu Funk und
Arabic Dance kommt hier alles auf die
Plattenteller, was die Beine munter
macht. Natürlich gibt es auch andere
Nachtlokale, aber betritt man diesen
Ort, fühlt man plötzlich ein bisschen
Hauptstadtflair mitten in Wiesbaden.
Pumpende Bässe flirren durch die
Nacht, junges Partyvolk sitzt plaudernd auf dem Bordstein. Im Innern
dann arabisches Dekor gemixt mit
Sperrmüll-Vintage-Chic. Hinter dem
Tresen ein Mann, dessen Drinks so
prachtvoll sind wie das afghanische
Essen, welches er tagsüber ein paar
Straßenecken weiter mit Bruder und
Mama zubereitet, lecker ist. Aber nicht
nur Party steht hier auf dem Programm, auch ein immer größer werdendes Kulturprogramm erfreut die
Wiesbadener. Da kann man wirklich
nur sagen: Chapeau!
André Werner
Die Lösung des letzten Rätsels war:
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Ar d- Pr eis Tr
äg er 20 14
Bestes
Internationales
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Veranstalter: Wiesbaden Tennis Open e. V. | Ausrichter: TC Bierstadt, Flandernstraße 91
Gestaltung: Christoph Dahinten für Cicero Gesellschaft für Werbung und Kommunikation mbH | Foto: Gerd Grawitter.
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2015
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27. April – 3. Mai
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