Meldebogen 2014 Abgabetermin spätestens 31. März 2015

Hinweis: Für eine Neuanmeldung Ihres Unternehmens ist
dieser Vordruck nicht geeignet. Nutzen Sie dazu bitte
unseren Anmelde- und Erhebungsbogen. Vielen Dank.
Künstlersozialkasse
Abteilung Verwerter
26376 Wilhelmshaven
Abgabetermin spätestens
31. März 2015
Meldebogen 2014
zur Meldung der abgabepflichtigen Entgelte für das Jahr 2014 für:
Bitte beachten Sie unbedingt die folgenden Hinweise:
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Der Meldebogenvordruck ist möglichst per Post an die Künstlersozialkasse zurück zu senden; von
einer Übersendung per Fax bitten wir abzusehen, um eine maschinelle Verarbeitung zu gewährleisten.
Zu melden ist die Summe der Entgelte, die Sie für in selbständiger Tätigkeit erbrachte künstlerische/publizistische Werke oder Leistungen gezahlt haben (nicht die von Ihnen zu zahlende Künstlersozialabgabe). Sofern keine Entgeltzahlungen erfolgt sind, ist eine Nullmeldung abzugeben.
Der Abgabesatz für das Jahr 2014 und 2015 beträgt einheitlich 5,2 %.
Die in den Rechnungen der Künstler/Publizisten gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer ist nicht
mitzumelden.
Zusätzliche Vermerke oder Hinweise auf diesem Formular können aufgrund der maschinellen Verarbeitung nicht berücksichtigt werden. Anschriftenänderungen, Umfirmierungen oder sonstige Änderungen der rechtlichen Verhältnisse (Rechtsformwechsel etc.) sind stets zeitnah gesondert
schriftlich mitzuteilen, ggf. mit entsprechenden Nachweisen.
Rechnungen, Auflistungen oder Vertragskopien sind nicht einzureichen, sofern diese nicht gesondert angefordert werden.
Ziffern bitte maschinenlesbar in die Kästchen eintragen - möglichst mit schwarzer Schrift!
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┐
,00 EUR
Summe der für künstlerische und publizistische
Leistungen an selbständig Tätige gezahlten Entgelte im Jahr 2014 (ohne Cent-Beträge).
Abgabenummer
8 4
X
Betriebsnummer (sofern vorhanden bitte angeben)
└
(von der Bundesagentur für Arbeit vergeben)
┘
Ich/Wir versicher(e)n, dass meine/unsere Angaben vollständig und richtig sind. Fahrlässig/vorsätzlich unterlassene Meldungen oder falsche Angaben können als Ordnungswidrigkeit gemäß § 36 KSVG mit einer
Geldbuße bis zu 50.000,- EUR geahndet werden.
(Datum)
(Unterschrift / Firmenstempel -falls vorhanden-)
Seite 2
Konten:
Hamburger Sparkasse
IBAN / BIC
DE18 2005 0550 1280 1233 55 / HASPDEHHXXX
Postbank-AG
IBAN / BIC
DE57 2501 0030 0361 9503 03 / PBNKDEFF
SEB AG Oldenburg
IBAN / BIC
DE81 2801 0111 1263 8005 00 / ESSEDE5F280
Kontakt:
 Service-Center: 04421 9734051500
Sprechzeiten: Montag – Freitag 9:00 Uhr – 16:00 Uhr
Fax: 04421 7543-5062 / -5063
E-Mail: auskunft@kuenstlersozialkasse.de
Internet: www.kuenstlersozialkasse.de
Hausanschrift: Gökerstr. 14, 26384 Wilhelmshaven
Erläuterungen zur Künstlersozialabgabe
Welche Entgelte sind zu melden?
Alle Entgelte, die im Laufe eines Kalenderjahres an selbständige Künstler und Publizisten für künstlerische oder
publizistische Werke oder Leistungen gezahlt werden, gehören zur Bemessungsgrundlage der Künstlersozialabgabe. Dabei ist es unerheblich, ob die Künstler / Publizisten selbst nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz
(KSVG) versichert sind (§ 25 Abs. 1 Satz 1 KSVG). Die Künstlersozialabgabe ist vielmehr auch für Entgelte an
Künstler und Publizisten zu zahlen, die nicht nach dem KSVG versichert sein können, weil sie z. B.
-
nur nebenberuflich oder nicht berufsmäßig (z. B. als Arbeitnehmer, Beamte, Studenten, Pensionäre oder
Rentner) für den Abgabepflichtigen tätig werden oder
nach den Vorschriften des KSVG versicherungsfrei bzw. nicht versicherungspflichtig sind oder
ihren ständigen Aufenthalt im Ausland haben bzw. im Ausland tätig sind.
Selbständiger Künstler i. S. d. KSVG ist auch derjenige, der für seine Tätigkeit ein Einzelunternehmen angemeldet
hat (Einzelkaufmann) oder im Rahmen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder einer Partnerschaftsgesellschaft mit anderen zusammenarbeitet. Dabei ist die Bezeichnung des Unternehmens (z. B. “Creativ Team”, “Atelier
für Grafik” o. ä.) völlig unerheblich.
Eine beispielhafte Aufzählung der Tätigkeiten, die als künstlerisch oder publizistisch im Sinne der KSVG anzusehen
sind, entnehmen Sie bitte unserer Informationsschrift Nr. 6 zur Künstlersozialabgabe (Download unter:
www.kuenstlersozialkasse.de).
Zum meldepflichtigen Entgelt gehört alles, was der Abgabepflichtige aufwendet, um das Werk oder die Leistung zu
erhalten oder zu nutzen (§ 25 Abs. 2 KSVG). Zum meldepflichtigen Entgelt gehört also nicht nur das Honorar, sondern auch jeglicher Ersatz für die Aufwendungen und Nebenleistungen des Künstlers oder Publizisten (z. B. Telefonkosten, Frachtkosten, Werkzeichnungen, Material- oder Personalkosten).
Entgelt ist auch der Preis, der dem Künstler oder Publizisten aus der Veräußerung seines Werkes im Wege eines
Kommissionsgeschäfts für seine eigene Leistung zusteht. Dies gilt auch, wenn der Abgabepflichtige als Vertreter
des Künstlers oder Publizisten gehandelt hat (§ 25 Abs. 3 KSVG).
Ausnahmen
Nicht zur Bemessungsgrundlage gehören
-
die Umsatzsteuer des selbständigen Künstlers oder Publizisten
Zahlungen an urheberrechtliche Verwertungsgesellschaften (z. B. GEMA, VG Wort, VG Bild-Kunst)
Zahlungen an eine KG und OHG
Zahlungen an juristische Personen (z. B. GmbH, AG, eingetragener Verein, Anstalten, Körperschaften und Stiftungen) sowie Zahlungen an eine GmbH & Co. KG, sofern diese im eigenen Namen handeln
Gewinnzuweisungen an Gesellschafter
Reise- und Bewirtungskosten im Rahmen der steuerlichen Grenzen
ab 2001 auch andere steuerfreie Aufwandsentschädigungen
Nur für öffentlich-rechtliche Institutionen und anerkannt gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Einrichtungen gilt
eine weitere Ausnahme: Die so genannte “Übungsleiterpauschale” gemäß § 3 Nr. 26 Einkommensteuergesetz
(2.400,00 EUR).
Voraussetzung für die Berücksichtigung der Pauschale ist, dass der Künstler oder Publizist für jedes Jahr schriftlich
bestätigt, dass er die Steuerbefreiung tatsächlich beim Finanzamt geltend machen konnte und diese nicht noch einem anderen Auftraggeber bestätigt hat (vgl. R 17 Abs. 10 Lohnsteuerrichtlinien).
Hinweis auf gesetzliche Regelungen
§ 27 Abs. 1 Satz 3 KSVG
Soweit der zur Abgabe Verpflichtete trotz Aufforderung die Meldung nicht, nicht rechtzeitig, falsch oder unvollständig erstattet, nehmen die Künstlersozialkasse oder, sofern die Aufforderung durch die Träger der Rentenversicherung erfolgte, diese eine Schätzung vor.
§ 28 Sätze 1 - 3 KSVG
Die zur Abgabe Verpflichteten haben fortlaufende Aufzeichnungen über die Entgelte im Sinne des § 25 zu führen.
Dabei müssen das Zustandekommen der daraus abgeleiteten Meldungen nach § 27 und der Zusammenhang mit
den zugrunde liegenden Unterlagen nachprüfbar sein; auf Anforderung der Künstlersozialkasse oder der Träger der
Rentenversicherung müssen die abgabepflichtigen Entgelte listenmäßig zusammengeführt werden können.
Die Aufzeichnungen sind mindestens fünf Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Entgelte fällig geworden sind, aufzubewahren.
§ 29 Satz 1 KSVG
Die zur Abgabe Verpflichteten haben der Künstlersozialkasse oder den Trägern der Rentenversicherung auf Verlangen über alle für die Feststellung der Abgabepflicht, der Höhe der Künstlersozialabgabe sowie der Versicherungspflicht und der Höhe der Beiträge und Beitragszuschüsse erforderlichen Tatsachen Auskunft zu geben und
die Unterlagen, aus denen diese Tatsachen hervorgehen, insbesondere die in § 28 genannten Aufzeichnungen,
während der Arbeitszeit nach Wahl der Künstlersozialkasse oder der Träger der Rentenversicherung entweder in
deren oder in ihren eigenen Geschäftsräumen vorzulegen.