63.1 Erkrankungen Haut

Arbeitsblatt
Erkrankungen der Haut
Pflege bei Erkrankungen
der Haut
Anatomie der Haut
Die Haut ist das größte Organ des Körpers. Bei einer Dicke von
1–2 mm hat sie ausgebreitet eine Fläche von ca. 1,5–2 m². Sie
schützt den Körper vor äußeren Einflüssen. Außerde dient sie
der Wahrnehmung von Berührungen, Druck und Temperatur.
Die Haut besteht aus mehreren Schichten:
• Oberhaut (Epidermis): besteht aus Plattenepithel.
• Lederhaut (Corium): besteht aus Bindegewebe.
• Unterhaut (Subkutis): besteht aus Fettgewebe.
Psoriasis vulgaris und Neurodermitis
Hauttumoren
Tumor (lat. Geschwulst, Schwellung) bezeichnet eine Neubildung von Körpergewebe (Neoplasie).
• Benigne (gutartige) Hauttumoren der Haut verdrängen das
umgebende Gewebe, durchdringen es aber nicht und bilden
keine Tochtergeschwülste.
• Maligne (bösartige) Hauttumoren dringen in das umgebende Gewebe ein (Infiltration), zerstören es (Destruktion) und
bilde Tochtergeschwülste (Metastasierung).
• Semimaligne Tumoren wachsen in das umliegende Gewebe
ein und zerstören es, bilden aber keine Metastasen.
Die Haut gilt als „Spiegel der Seele“. Eine genetische Disposition und Triggerfaktoren wie Infektionen, Medikamente,
mechanische Reizungen der Haut, Klimaveränderungen und
psychische Faktoren können zum Ausbruch der Psoriasis
vulgaris (Schuppenflechte) führen. Ähnlich kommt es bei
der Neurodermitis (atopisches Ekzem) bei erblicher Veranlagung erst mit einem zusätzlichen Auslöser zum Ausbruch
der chronisch rezidivierenden Hautentzündung.
1
Bitte beschriften Sie die Grafik zum Aufbau der Haut.
2
Begründen Sie für einen Laien verständlich, warum man bei
Juckreiz nicht kratzen sollte.
3
Erarbeiten Sie die Symptome, Diagnostik und Therapie von
Psoriasis vulgaris und Neurodermitis.
Allergisches Kontaktekzem
4
Frau Schamel, 34 Jahre leidet an ausgeprägter Psoriasis vulgaris
auch an den Extremitäten und am Haaransatz. Führen Sie ein
Beratungsgespräch mit ihr hinsichtlich Körperpflege, Ernährung
und Lebensführung.
5
Frau Freundlich, 28 Jahre, hat einen akuten neurodermitischen
Schub. Führen Sie ein Beratungsgespräch mit ihr hinsichtlich
Körperpflege, Ernährung und Lebensführung.
6
Nennen Sie jeweils 3 Beispiele für benigne und maligne Hauttumoren
Das allergische Kontaktekzem ist eine Ekzemerkrankung der
Haut, die durch eine allergische Reaktion vom Spättyp ausgelöst wird. Nach wiederholtem Hautkontakt mit dem Allergen
(z. B. Nickel, Chrom, Putzmittel, Cremes) entsteht nach 2 bis 3
Tagen eine lokale Hautrötung, evtl. mit Schwellung und Bläschenbildung, die mehr oder weniger stark juckt.
Hautbelastende Berufe, z.B. des Friseur-, Maurer- und Metallhandwerks, oder Pflegepersonen sind besonders gefährdet.
ARBEITSAUFTRAG
Haut.
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