pfarrei st. - St. Georg in Poppenhausen

MITTEILUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
HINWEIS: PFARREI ST. GEORG IM INTERNET
www.katholische-kirche-poppenhausen.de
Mit Links zu Gruppen, Gremien, Veranstaltungen, Predigten, Meditationen
und den Gottesdienstzeiten, sowie den aktuellen Kirchlichen Nachrichten.
Adresse: Marktplatz 2, 36163 Poppenhausen, Tel.: 06658-260
E-Mail: pfarrei-st.georg@gmx.de,
Mobilfunk: 0172-90 12 37 1
E-Mail: Ferdinand.Rauch@T-online.de
Gemeindereferentin: Elke.Ciba@t-online.de
KATHOLISCHE ÖFFENTLICHE BIBLIOTHEK POPPENHAUSEN:
Unsere Bibliothek ist auch Online zu erreichen:
E-Mail: poppenhausen@koeb.bistum-fulda.de
Webseite: www.bibkat.de/poppenhausen
Öffnungszeiten:
mittwochs 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr
samstags 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
sonntags 11.00 Uhr bis 11.30 Uhr
Eingang: im Gebäude links neben der Kirche, hinter dem Pfarrhaus
KOMMUNIONKINDER 2015
Bickert Simon, Lange Trift 6, Poppenhausen
Bleuel Paul, Ziegelhof 4a, Steinwand
Böhm Maria, Grabenhofer Straße 2, Sieblos
Döring Maja Karolina, Eubestraße 15, Poppenhausen
Heller Lena Maren, Am Sandfeld 18, Poppenhausen
Kirsch Lea, Rabennest 10, Gackenhof
Leibold Tim, Mühlgasse 2A, Poppenhausen
Hornfeck Robin, Gersfelder Straße 5, Abtsroda
Müller Laura, Hugofluß 8, Poppenhausen
Rickert Muriel, St.-Laurentius-Str. 1D, Sieblos
Schellenberger Novaly, Brückenstraße 3, Tränkhof
Schleicher Sina, Brunngrabenstraße 10a, Abtsroda
Schramm Maurice, Milseburgstraße 12, Poppenhausen
Schubert Lennard Andre, Am Sandfeld 29, Poppenhausen
Virgil Joleen, Altenmühle 5, 36157 Ebersburg
KRANKENSALBUNG UND SEGNUNG
Am Mittwoch, den 15. April 2015, um 15.00 Uhr
sind alle, die nach innerer Kraft suchen, die sich stärken lassen wollen in der Schwachheit ihres Lebens,
das oft von Sorgen und Nöten bedrückt ist, die an einer längeren Krankheit, alle, die unter
Gesundheitlichen und körperlichen Einschränkungen leiden, oder unter den Gebrechen des Alters leiden,
ganz herzlich zu einem österlichen Salbungsgottesdienst eingeladen, um die Stärkung der Krankensalbung
zu empfangen.
Wir feiern diesen Gottesdienst im Rahmen einer Eucharistiefeier, wo wir dann auch alle die Heilige
Kommunion empfangen können. „ÖL“ ist ein Zeichen, das in uns einzieht. Es stärkt den Leib und gibt
Spannkraft der Haut. So macht es deutlich, dass Gott in unser Herz einziehen möchte, um uns zu stärken.
In dieser Feier können alle, die es möchten nach vorn kommen, um die Heilige Salbung zu empfangen,
bzw. sich vorn hinsetzen, so dass der Priester zu Ihnen in die erste Bank kommt und sie salben kann.
FEIERLICHE ERSTKOMMUNION
Am kommenden Sonntag, den 12. April 2015, begehen wir den Weißen Sonntag. Dieser Sonntag war über
viele Jahrhunderte hinweg der Tag, an dem die in der Osternacht Getauften zum letzten Mal Ihr weißes
Taufgewand öffentlich trugen, so dass dieser Sonntag wegen der weißen Taufkleider den Namen „Weißer
Sonntag“ bekam. In diesem Jahr feiern wir wie immer an diesem Tag das Fest der Feierlichen Kommunion,
an dem unsere Kommunionkinder noch einmal jene Gabe und Freude feiern, die sie am Gründonnerstag
im Rahmen ihrer Familie empfangen haben. Denn Ihre erste heilige Kommunion empfingen sie an dem
Abend, an dem Jesus das Heilige Sakrament eingesetzt und seinen Jüngern zum ersten Mal geschenkt
hatte. Beim letzten Abendmahl empfingen unsere Kinder den Leib Christi zum ersten Mal – ohne
Aufregung, ohne Drumherum, so wie Jesus es mit den Jüngern tat.
Am kommenden Sonntag feiern wir – so wie wir ja auch an Fronleichnam das letzte Abendmahl festlich
„nachfeiern“, das Glück, Gottes Nähe und Liebe so „leibhaftig“ empfangen zu können. Unsere Kirche hat
diese Gottesnähe bewahrt und macht auch mit dem aufbewahrten Leib Christi im Tabernakel deutlich: Was
Gott einmal ergriffen und mit sich erfüllt hat, das bleibt auch erfüllt von ihm. Das ist dann anschließend
nicht wieder einfaches Brot, sondern bleibt erfüllt von Gottes Heiligem Geist. Andere christliche
Gemeinschaften haben diesen Glauben nicht bewahrt. Darum kommen unsere Kinder zur Dankandacht
am Weißen Sonntag, um die bleibende Gegenwart Gottes zu verehren. Sie verehren damit auch die
bleibende Gegenwart Gottes in ihnen selbst. So wünschen wir Ihnen einen frohen und gesegneten Weißen
Sonntag.
GROSSES OSTERFEST - GROSSER OSTERDANK
Die heilige Woche begann am Palmsonntag mit einem Zug der Gemeinde vom unteren Pfarrhof zur Kirche.
Dabei hielten sowohl die Kommunionkinder, die an ihrem Vorbereitungswochenende Palmsträuße
gebunden hatten, als auch viele Gemeindemitglieder die „grünen Zweige“ in den Händen, um an den
Einzug Jesu in Jerusalem zu erinnern. Frau Ruppert hatte dankenswerterweise auch in diesem Jahr viele
Palmsträuße für all die bereitet, die nicht selbst dazu gekommen waren. Mit „Hosanna, dem Sohne
Davids!“–Rufen zogen wir nach dreimaligem Anklopfen mit dem Kreuz am Kirchenportal in die Kirche ein.
Beim Verlesen der diesjährigen Markuspassion spielten die Kinder wieder mit: Als Volksmenge, als Petrus,
als Magd, als die Hohenpriester als Soldat und als Pilatus,… und alle zusammen auch als der „Hahn“, der
nach der Verleugnung des Petrus krähte. Sie haben es ganz großartig gemacht, und wir danken ihnen
dafür Es war für viele Gottesdienstteilnehmer wieder ein anrührender Gottesdienst. Am Gründonnerstag
begann schon um 15.00 Uhr die Einführung in das diesjährige Symbol „Das Ei“. Pfr. Rauch erklärte das
Symbol unter anderem anhand der Bibelstelle: „Der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“ Zwar ist
das Ei kaum ein Thema in der Bibel, hat aber als Symbol auch dort seine Spuren hinterlassen. In kleinen
Erfahrungen mit dem Ei, das aufgebrochen werden muss, damit das darin enthaltene Leben weitergeht,
oder um uns sein Leben als Nahrung zu schenken, wurde deutlich gemacht, dass Aufbruch und
Lebensbrüche das Leben bewahren, erweitern und nicht gleich nur Zerstörungen sind. Um 16.00 Uhr
kamen dann 12 Personen aus verschiedenen Orten und Städten und auch aus Poppenhausen zusammen,
um mit Pfr. Rauch das große Passia-Mahl zu feiern. Zunächst wurden die Symbole noch einmal erklärt:
Mazzenbrot, bittere Kräuter, Salzwasser, und das Charoset-Mus, sowie die kleine Erdfrucht. Und da allein
zum Ritus für jeden Teilnehmer vier Becher Wein gehören, wurde natürlich auch die Frucht des
Weinstocks erklärt. Gegen 17.00 Uhr begann das fest mit Eingangs- und Lichtzeremoniell, welche unsere
Gemeindereferentin, Frau Ciba, vornahm. Dann wurden traditionell die vier Fragen gestellt, warum und
wozu und mit welcher Bedeutung man das alles feiere. Dann folgt die Exodus-Erzählung, in deren Verlauf
an 5 Stellen aufgefordert wird, eine eigene Exodus-Erfahrung mitzuteilen. Gerade diese persönlichen
Erzählungen machen das Fest zu einem Höhepunkt, so dass etliche Teilnehmer/innen am Ende immer
wieder sagen: hoffentlich findet das auch im nächsten Jahr wieder statt. Manche kommen viele Kilometer
gefahren, um daran teil zu nehmen. Die Feier wird unterbrochen durch die Abendmahlsfeier in der Kirche,
Herr Link übernahm gekonnt das Orgelspiel und die grandiose Verabschiedung der Königin aller
Instrumente nach dem Gloria-Lied. Herzlichen Dank dafür!
Nach der Messfeier und der Übertragung des Allerheiligsten Leibes Christi zum Seitenaltar wurde das
Passia-Mahl gefeiert: Lamm und Mazzen-Brot, Salate und Eier, Wein und Charoset – dazu Musik und
Unterhaltung bis spät in die Nacht. Da bekommt man eine Ahnung, warum die Jünger am Ölberg in der
Stille schnell einschliefen. Aber das Fest und die Geschichten klingen noch lange in einem nach. Es ist
eben ein besonderes Fest!
Der Karfreitag begann um 8.oo Uhr für die Kursteilnehmerinnen mit dem stillen „Mahl der Armen“, einem
Ritus, den Pfr. Rauch von Indien übernommen hat und in diesem Jahr von Frau Ciba geleitet wurde. Ein
Impuls zum Thema „Ei“ begann um 9.15 Uhr und ging nach einer Pause in den Kreuzweg am Stein über.
Dort fanden sich auch andere Kreuzweg-Geher/innen ein, in diesem Jahr die Firmbewerberinnen. An der
großen Kreuzigungsgruppe hielt Pfr. Rauch die nun schon zur Tradition gewordenen Körpermeditation
zum Thema: „KREUZ“. Das Wetter war zwar kühl aber man konnte im Sonnenschein hochgehen Es folgte
ein einfaches Mittagsmahl für die kleine Gruppe des Begleitprogramms im Pfarrhaus. Um 14.00 Uhr hörte
man im Jugendraum ein dramatisches Hörspiel zum Tod Jesu und bereitete sich so auf die große Liturgie
vom Leiden und Sterben Jesu vor. Diese begann um 15.00 Uhr mit dem ganz stillen Einzug der
Ministranten und des Priesters. Sie legten sich ausgestreckt vor den Altar auf den Boden und die
Gemeinde kniete still. Die Kirche war voll besetzt. Es folgten Gebet, Lesungen und die Johannespassion.
Darauf die großen Fürbitten und die Kreuzverehrung, bei der nun jeder eine Eierschale, die er eingangs
mitnehmen konnte, vor dem Kreuz Jesu zerbrach, um sie dann in eine Kreuzesschale zu legen. Die Liebe
Christi möge die Brüche des Lebens so zu sagen „durch Versöhnung heilen“. Es ist schon ergreifend, wie
jedes Jahr mehr Menschen diese Art Begegnung mit Gott suchen.
Für die Gruppe des Begleitprogramms kam um 18.00 Uhr das zweite „Mahl der Armen“ mit meditativer
Musik und Texten von Frau Ciba. Am Abend, gegen 19.30Uhr war dann noch ein biblisches Gespräch, an
dem Sich die Besucher rege beteiligten. Der Karsamstag begann dann um 8.00 Uhr mit einem Hörspiel zur
Grablegung Jesu und anschließendem Morgengebet in der Kirche vor dem Marienaltar. Nach dem
Frühstück folgte von Pfr. Rauch um 9.30 Uhr ein Impuls, bevor man sich auf die Osterfeier vorbereitete.
Im Pfarrsaal hatte der Pfarrgemeinderat schon Tische und Stühle gestellt. Auch diesmal wieder ein
Frühstücksbuffet in der Saalmitte und die Erstkommunionmütter hatten den Festsaal zum Osterfrühstück
hergerichtet. Allen Helferinnen und Helfern sagen wir herzlichen Dank! Dann wurde die Kirche zum
Osterfest festlich geschmückt. Pfarrer Rauch hatte ein „Osternestmotiv“ gewählt und Frau Karin Wehner
hat es wunderbar floristisch umgesetzt und die von Pfr. Rauch besorgen Eierschalen aus Terracotta und
die Kreuzform, in der die zerbrochenen Eierschalen gelegen hatten, mit bunten Blumen bestückt. Ebenso
hatte Pfr. Rauch das Bild der Osterkerze entworfen, welches Frau Dagmar Grösch-Nüdling großartig in
Wachsbilder umsetzte: Die vier Evangelistensymbole, die als Verkündigungszeichen auf den Christus in
der Mitte hinweisen, der aus einem aufgesprengten „Ei“ aufstrahlt. Der Küster Oskar Heller bereitete
Altarkerzen und das Osterwasserbecken vor. Frauen deckten die Altäre neu ein, brachten neue Blumen
und die einzige Evangelien-Pforte des Bistums Fulda wurde zum Ambo, dem Verkündigungspult gestellt.
Der Siebenarmige Leuchter wurde aufgestellt, sowie das Equipment der Band und so konnte die
Osternachfeier kommen.
Zuvor aber gab es noch Übungsstunden mit den Messdienern, sowie die schöne Begegnung mit unseren
„Klapperern“, die um Entgelt für Ihren Dienst baten. Schön, dass Frau Conny Geisler und Herr Konstantin
Ruppert diese Tradition zusammen mit den älteren Messdienern pflegen und an die Jüngeren
weitergeben, um diese Gebetsrufe aus zu üben. Zum Schluss des Tages gab es noch einen Abendimpuls
zum Symbol des Eies nach Texten des Evangelisten Markus und dem Dichter Hermann Hesse.
In der Frühe um 5.00 Uhr, wurde das Osterfeuer von Georg Hahl entfacht, woran dann auch die große
Osterkerze entzündet wurde. Pfr. Rauch begrüßte auch die zahlreichen Teilnehmer/innen und man zog mit
dem Licht der Osterkerze in den dunklen Kirchenraum. Nach dem dritten Lichtruf zogen die Ministranten
aus, um allen das Licht zu bringen, und so hörte man von den großen Taten Gottes. Beim „Gloria“ gingen
alle Lichter an, die Orgel rauschte auf, nachdem sie drei Tage geschwiegen hatte. Die Ikonentür öffnete
sich für das Evangelium und Pfr. Rauch zeigte die Symbolik des Ostereies. Zum Andenken an das „Symbol
Ei“ erhielt jeder ein besonderes Osterei. Am Ende des Gottesdienstes forderte Pfr. Rauch, auf, auch
Ostereier zu suchen, denn man hatte vom Begleitkurs süße Ostergrüße unter der Bankablage versteckt:
Das gab ein Lachen uns Sich- Freuen. Alle bedankten sich mit Klatschen bei der Kirchenband und beim
Organisten, Herrn Steffen Link. Beim Ostfrühstück kamen dann alle zusammen, die in Gemeinschaft
bleiben wollten. Es war fantastisch gut und reichhaltig. Herzlichen Dank allen, die vorbereiteten, Platten
belegten, Brötchen holten, Kaffee ausschenkten und das Osterbier bereitet hatten. Dank auch für das
Aufräumen.
Im Osterhochamt spielte der Musikverein und begleitete so den Gemeindegottesdienst zusammen mit dem
Organisten, Herrn Neuwirth. Die Gottesdienstbesucher applaudierten begeistert und feierten auf diese
Weise die Sinnfindung für Ihr Leben.
Am Ostermontag sang die Chorvereinigung „Rhönlust“ im Gottesdienst unter der Leitung von Herrn Lothar
Klüber. Die Gemeinde dankte mit kräftigem Applaus am Ende des Gottesdienstes. So ging das „Triduum“,
das große St. Georgs-Osterfest hoffentlich nicht nur vorüber, sondern auch tief in unser Herz hinein, um
uns durch den Glauben im Alltag zu tragen. Gerade die Gäste aus anderen Gemeinden haben bekundet,
dass unsere Art des Feierns und Gestaltens viel Glaubenskraft gebe und überholte, veraltete
Vorstellungen, und nie so deutlich benannter Unsinn, durch klare und vernünftige Theologie überwunden
würden, was ihnen sehr weiterhelfe. Möge Gottes Heiliger Geist uns weiterhin leiten, damit wir zu österlich
befreiten Menschen werden.