Programm interkulturelles Training am 29. Juni in Freiburg

Anmeldung
Weitere Informationen:
Bitte melden Sie sich bis zum 11. Mai 2015 schriftlich an, Fax,
E-Mail oder Online unter: www.ajs-bw.de.
Teilnahmebeschränkung:
20 Personen
Teilnahmegebühr:
Inkl. Verpflegung
60,00 €
Kosten für nicht eingenommene Mahlzeiten können wir leider
nicht erstatten.
Anmeldebestätigung: erfolgt direkt und wird mit Datum des
Anmeldeschlusses verbindlich bestätigt.
Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr nach Erhalt der verbindlichen Anmeldebestätigung auf folgendes Konto:
Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE75 6012 0500 0008 7018 00
Regress:
Die Teilnahme wird mit dem Eingang der schriftlichen Anmeldung
verbindlich. Eine Absage bedarf der Schriftform. Geht Ihre Absage
später als 26. Mai 2015 ein, berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 30,00 €. Bei späterer Absage und Nichterscheinen erfolgt unabhängig von den Gründen die volle Berechnung der Teilnahmegebühr.
Aktion Jugendschutz (ajs)
Sarah Brandstetter
Bernhild Manske-Herlyn
Tel. 07 11/2 37 37 20
brandstetter@ajs-bw.de
Tel. 07 11/2 37 37 13
manske-herlyn@ajs-bw.de
Regional Fachtag
Zwangsheirat geht uns alle an!
Handlungsfähig sein durch interkulturelle
Kompetenz
Tagungsort:
Arbeitskreis Behinderte an der Christuskirche (ABC)
Maienstr. 2
79102 Freiburg
29. Juni 2015
Diakonisches Werk Freiburg
Anreise:
Eine Wegbeschreibung finden Sie unter:
www.abcfreiburg.de
Unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung,
Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes
Baden-Württemberg.
Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg
in Kooperation mit dem
Diakonischen Werk Freiburg,
FRIG Freiburg
und
YASEMIN-Beratungsstelle
Evangelische Gesellschaft (eva) Stuttgart
„Zwangsheirat“ ist der Höhepunkt einer Krise, in der bereits eine
Eskalation von Angst und Wut stattgefunden hat, und in der oftmals schon physische und/oder psychische Gewalt ausgeübt
wurde.
Der Konflikt in den Familien entsteht aus den konträren Wünschen
und Hoffnungen aller Beteiligten. Junge Frauen sind dabei durch
ihre Sozialisation in besonderer Weise auf den Rückhalt ihrer Familien angewiesen.
Wenn Betroffene Kontakt mit sozialen Einrichtungen aufgenommen
haben oder Konflikte in den Schulen bekannt werden, hat es in
allen Fällen bereits eine lange Vorgeschichte in den Familien gegeben. Die Konflikte haben sich mit der Zeit zugespitzt, die Bedrohlichkeit wird im Konfliktverlauf oft nicht erkannt.
Es gibt Unsicherheiten und Berührungsängste auf Seiten der Hilfesysteme und auf Seiten der Betroffenen, die es für alle Beteiligten
schwierig machen, eine Perspektive zu entwickeln. Große Chancen
liegen darin, frühzeitig beginnende Eskalationen wahrzunehmen,
und im Krisenfall kommunikations- und damit handlungsfähig zu
bleiben. Dafür sind interkulturelle Kompetenzen unabdingbar.
Wir möchten Sie einladen, durch ein interkulturelles Sensibilisierungstraining praxisnah ein Gespür für Handlungsmöglichkeiten bis
hin zur Einleitung von Schutzmaßnahmen zu entwickeln.
Wir laden Sie herzlich ein!
Angelika Hägele, Martina Raab-Heck und
Bernhild Manske-Herlyn
9.30 Uhr Begrüßung
Tagungsleitung:
9.45 Uhr Einstiege und Trainingsbeginn
Bernhild Manske-Herlyn
Fachreferentin
Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg,
Stuttgart
12.45 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Fortsetzung
16.45 Uhr Auswertung und Rückblick
17.00 Uhr Ende
Kooperationspartnerinnen Regional
Angelika Hägele
stellvertretende Geschäftsführerin
Diakonieverein beim Diakonischen Werk Freiburg e.V.
FRIG - Freiburger Interventionsprojekt gegen Häusliche
Gewalt
N.N.
Pausen nach Bedarf
Referentinnen:
Astrid Högerl
Diplom Pädagogin, Interkulturelle Trainerin
Koordination JuLe Möckmühl, Verein für
Jugendhilfe Böblingen e.V.
Halide Özdemir
Diplom Sozialarbeiterin (FH), Interkulturelle
Trainerin
Bereichsleitung ROSA & Yasemin, Evangelische Gesellschaft
Stuttgart e.V.