Infoblatt für die Sendung am Mittwoch, 8. April 2015 Unser

Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und Stefan Pinnow
Infoblatt für die Sendung
am Mittwoch, 8. April 2015
Homepage: www.daheimundunterwegs.de
Soziale Netzwerke: www.facebook.com/daheimundunterwegs
Hotline: 0221 / 56789 – 880 (normale Gebühren)
Unser Abschlussbild
Sendung von Dienstag, 7. April 2015
Foto: WDR
Von links nach rechts: Von links nach rechts: Stefan Pinnow, Gastgeber; Karin Niemeyer,
Gastgeberin; Sabine Müller, Medizinethikerin.
08. April 2015
daheim + unterwegs © WDR 2015
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Ihre Gastgeber: Karin Niemeyer und Stefan Pinnow
16.15 Uhr
Ihr Thema: Besser heut als morgen
Rechte: WDR/imago
Schluss mit der Aufschieberitis
Für jeden von uns gibt es Dinge, die wir am liebsten gar nicht tun würden, am besten nie.
Wer geht schon gern zum Zahnarzt? Putzen, Wäsche oder Steuererklärung verschieben wir
gerne auf den Sankt- Nimmerleinstag. Gründe für die Aufschieberitis finden sich jede Menge.
Das Problem ist nur: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Was ich heute nicht erledige, liegt
morgen immer noch da. Mit dem Wegdrücken aus dem inneren Blickwinkel erledigen sich
nun mal unangenehme Aufgaben nicht von selbst. Wir wollen herausfinden, in welchem
Stadium die so genannte Prokrastination wirklich zum Problem wird. Wann ist es nur eine
gelegentliche faule Ausrede und wann wird es pathologisch?
Darüber sprechen wir mit Margarita Engberding, Psychotherapeutin der
Prokrastinationsambulanz an der Uni Münster. Sie hat jede Menge Tipps im Gepäck, wie Sie
der Aufschieberitis vorbeugen.
Tipps vom Profi
1. Wählen Sie eine konkrete größere Aufgabe aus, die Sie immer wieder vor sich her
schieben!
2. Beobachten Sie sich selbst genau über mehrere Tage. Finden Sie heraus, unter welchen
Bedingungen Sie der Aufgabe aus dem Weg gehen und unter welchen Bedingungen Sie es
schaffen, sich damit zu befassen!
3. Definieren Sie möglichst kleine und konkrete Schritte, die in dieser Angelegenheit als
Nächstes getan werden sollen!
4. Legen Sie pro Tag einen genauen Zeitpunkt, eine klare Zeitspanne und einen konkreten
Ort fest, an dem dieser nächste Schritt getan werden soll.
5. Entwickeln Sie Erinnerungshilfen, damit Ihnen diese Gelegenheit nicht „durch die Lappen“
geht und stellen Sie sich vorher rechtzeitig darauf ein (z.B. können Sie einen Wecker stellen
oder sich einen Erinnerungszettel hinlegen)!
6. Achten Sie darauf, sich für einen solche „Arbeitseinheit“ immer von vorneherein nur so viel
vorzunehmen, wie Sie realistisch gesehen auch schaffen können.
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7. Werten Sie hinterher aus, wie es geklappt hat, welche guten Ansätze und welche
Schwierigkeiten Sie hatten und wie Sie die Erfahrung für den nächsten Schritt nutzen
können.
8. Belohnen Sie sich auch für kleine Erfolge!
Der ultimative Prokrastinations-Test
Wer mehr über sich und sein Aufschiebeverhalten erfahren möchte, kann den ausführlichen,
kostenlosen und anonymen Online-Selbsttest der Psychotherapieambulanz durchlaufen.
Prokrastination kann auch eine Folge von Depressivität oder der AufmerksamkeitsdefizitHyperaktivitäts-Störung“ (ADS bzw. ADHS) sein. Mögliche Wechselwirkungen und
Zusammenhänge können Sie ebenfalls durch den Test klären.
Link:
https://www.unipark.de/uc/Selbsttest_Prokrastination/ospe.php?SES=5bf01dc50c126eb7995
1891e4823b75b&syid=538790&sid=538791&act=start&js=15&flash=1700
(Hier geht’s zum umfangreichen Selbsttest)
Ihre Meinung: Morgen ist auch noch ein Tag
Und wie sieht es bei Ihnen aus? Raffen Sie sich lieber auf und erledigen heute, was zu
erledigen ist? Oder verschieben sie es doch lieber auf den Sankt Nimmerleinstag? Wie
gehen Sie damit um? Haben Sie Tipps, wie Sie den inneren Schweinhund überlisten und
sich selbst antreiben, um die Dinge zügig anzugehen, die ihnen unangenehm sind? Wir
freuen uns auf ihre Geschichten.
Aufschieberitis – Ihre Erfahrungen, Ihre Tipps! Schreiben Sie uns eine Mail an
daheimundunterwegs@wdr.de
APROF – Allgemeiner Prokrastinations-Fragebogen
Skala 1 Zentrale Prokrastination
Prokrastinationsambulanz der PTA (FB 07, Universität Münster)
Die folgenden Fragen beziehen sich auf Schwierigkeiten beim Ausführen persönlich
wichtiger Pläne, Aufgaben und Tätigkeiten in der Ausbildung, im Beruf oder im Privatleben.
Beantworten Sie jede Frage. Kreuzen Sie die Antwortmöglichkeit an, die allgemein auf Sie
zutrifft. Beziehen Sie Ihre Aussage dabei bitte auf das letzte halbe Jahr.
nie
fast
nie
selten manch häufig fast immer
-mal
immer
1) Ich schiebe die Erledigung bestimmter wichtiger
Tätigkeiten vor mir her.
2) Auch wenn ich mir vornehme, mit einer wichtigen
Arbeit anzufangen, gelingt es mir nicht.
3) Ich schiebe den Beginn von wichtigen Arbeiten bis
zum letzten Moment hinaus.
4) Ich fange mit einer wichtigen Aufgabe erst an,
wenn ich unter Druck gerate.
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5) Beim Bearbeiten einer wichtigen Aufgabe merke
ich, dass ich sie schon viel früher hätte erledigen
können.
6) Ich schaffe es erst „auf den letzten Drücker“ meine
wichtigen Aufgaben zu erledigen.
7) Ich warte mit dem Beginn einer wichtigen Arbeit so
lange, dass es mir schwer fällt, sie noch rechtzeitig
zu beenden.
Auswertung:
Zählen Sie Ihre Werte zusammen und berechnen Sie Ihren persönlichen Mittelwert, indem
Sie die Summe durch 7 teilen.
Wenn Ihr persönlicher Mittelwert unter 2,5 liegt, gehören Sie zu der unteren Gruppe von ca.
16 Prozent aller Personen, die gar keine oder nur selten Probleme mit dem Aufschieben von
Arbeiten und wichtigen Tätigkeiten berichten.
Ein persönlicher Mittelwert zwischen 2,5 und 5,2 zeigt, dass sich das Ausmaß Ihres
Aufschiebens im mittleren Normalbereich bewegt, in dem sich etwa 68 Prozent aller
Befragten befinden. Dies kann durchaus bedeuten, dass Sie – wie viele andere auch –
gelegentlich oder öfter Schwierigkeiten damit haben, wichtige Dinge zeitnah und rechtzeitig
zu erledigen.
Aus einem persönlichen Mittelwert über 5,2 geht hervor, dass Sie erhebliche Probleme
damit haben, wichtige persönliche Angelegenheiten und Aufgaben rechtzeitig anzupacken
und durchzuführen. Damit gehören Sie zu der oberen Gruppe von ca. 16 % aller Personen,
die sehr häufig und extrem aufschieben. Diese Menschen leiden in der Regel unter ihrer
„Prokrastination“, und sie können von professioneller Hilfe profitieren.
16.35 und 17.20 Uhr
unterwegs:
Kunst für Tiere
Leny soll es entscheiden, ob diese Ausstellung wirklich für Tiere der Hit ist. Denn Leny ist ein
Hund und damit die Zielgruppe der Schau für nichtmenschliche Lebewesen auf dem Vorplatz
des Dortmunder „U“. Fest steht: Schon die Höhe, auf der die Werke gehängt sind, kommt
dem Vierbeiner sehr entgegen. Gemalt wurden die Bilder allerdings nicht von Tieren,
sondern von Schülern.
Link:
http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/museum_ostwall/vk_mo/vkdetail_mo.
jsp?eid=341147
(Die Ausstellung für Tiere)
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Notruf für Eichhörnchen
Eichhörnchen tollen durch unsere Gärten und Grünanlagen. Wenn sie gesund sind. Doch
wer kümmert sich um diejenigen, die zu schwach zum Leben sind. Das fragte sich auch
Vanessa Rokowski aus Mönchengladbach. Die 17-Jährige hat daher einen Notruf für die
Wildtiere eingerichtet. Wir haben uns drei ihrer kleinen Patienten mal angesehen.
Der perfekte Schnitt
Für eine reiche Ernte
Wer im Sommer reiche Frucht ernten möchte, sollte hurtig seine Obstbäume beschneiden.
Doch erst mal genau hinsehen. Denn der perfekte Schnitt ist eine kleine Kunst. Nicht zu viel,
nicht zu wenig. Aber auch der Mittelweg ist nicht unbedingt das richtige. Wir zeigen wie’s
geht.
Link:
http://www1.wdr.de/fernsehen/regional/daheim-und-unterwegs/sendungen/Der-perfekteSchnitt100.html
(Der Beitrag als Video)
Singende bunte Steinchen
Stefan Müller ist Lehrer am Gymnasium in Otterberg und hat eine große Schwäche für LegoMännchen. Denen hat er für einen kleinen Film das Singen beigebracht. Daraus ist ein etwas
anderes Video entstanden. Schauen Sie mal!
16.30 Uhr
Sie kriegen’s gebacken:
Die Gewinnertorte April
Sie hatten wieder die süße Qual der Wahl und Sie haben in unserem nicht repräsentativen
Online-Voting entschieden, welche Torte unser Konditormeister, Marcel Seeger für Sie
zaubern soll. Es ist die Torte auf Bestellung. Ob es die fruchtige Obst-Cremetorte sein wird,
die schoko-cremige Prinzregententorte oder die saftig-erfrischende Rhabarber-Schichttorte,
das erfahren Sie in der Sendung. Anschließend gibt es das Gewinner-Rezept auch auf
unserer Internetseite.
17.20 Uhr
Service:
Der Wechsel ist fällig!
Von „O bis O“ – also von Oktober bis Ostern, lautet die Faustregel in Sachen Winterreifen.
Ostern war es noch mal richtig kalt, mit Schnee und Nachtfrost vielerorts. Doch jetzt geht’s
auf der Zielgeraden in den gefühlten Frühling. Wer Zeit, kann jetzt die Sommerreifen
aufziehen lassen.
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Die geplanten Themen für morgen, Donnerstag, den 9. April 2015:
Ihr Thema
Karies ist eine Volkskrankheit. Und die Patienten werden immer jünger. Wie schlimm es ist,
erzählen uns zwei Experten.
unterwegs
Carina Sandhaus hat sich die Hauptrolle in „Mamma mia“ geschnappt. Die „Donna“ ist bei
uns zu Gast.
Wenn Sie das daheim & unterwegs Infoblatt nicht mehr
erhalten möchten, besuchen Sie bitte folgende Internet-Seite:
http://www.wdr.de/tv/daheimundunterwegs/newsletter/index.jsp
Unser Impressum finden Sie hier
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