Aktuell - Mittelstandsmagazin

S. 24
Mittelstands
Magazin
www.mit-magazin.de
Unsere Leserreise führt in die Türkei
G 1480
2015
INFORMATIONEN UND FORUM FÜR MITTELSTAND, WIRTSCHAFT UND MANAGEMENT
EUROPA
MITTELSTAND
UNTERNEHMEN
Neue GmbH
geplant
Startups stärker
fördern
Compliance-Regeln
und die Folgen
Erfolg für die MIT
Die
Kalte
Progression
fällt
1
6
1
0
.1. 2
6
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Politik
eDitorial
Unser gemeinsamer erfolg:
Steuerbremse kommt!
Die Strategie der MIT ist aufgegangen: Die
von uns geforderte Steuerbremse kommt! Die
Bundesregierung will die kalte Progression
schnell und dauerhaft abschaffen.
Die Entscheidung
wurde von Bundesfinanzminister
Schäuble im Zusammenhang mit
der Steuerschätzung
verkündet.
Wir können
uns aus mehreren Grün-
Dr. Carsten Linnemann ist Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU
den über diese Entscheidung freuen. Erstens
soll der Einkommensteuertarif nicht erst 2017,
sondern bereits ab dem 1.1.2016 an die Inflationsrate angepasst werden. Zweitens soll bei
der Anpassung nicht nur die Inflationsrate des
Vorjahres, sondern auch der vorangegangenen
zwei Jahre berücksichtigt werden. Das würde
die Entlastungswirkung verstärken.
Der größte Erfolg aber steckt in einem Detail,
das leider von einigen übersehen wird: Bundesminister Schäuble hat angekündigt, dass der
Bundestag alle zwei Jahre über eine neuerliche
Anpassung befinden soll. Als Vehikel soll dazu
der Bericht dienen, der bereits heute als Grundlage für die Anpassung des steuerlichen Grund-
NEU: www.mit-magazin.de
freibetrags an das gestiegene Existenzminimum
dient und im Zwei-Jahres-Takt erstellt wird. Mit
anderen Worten: der kalten Progression geht es
jetzt nicht nur einmalig, sondern dauerhaft an
den Kragen. Und genau das war unser Ziel als
MIT. Das ist ein toller Erfolg, auf den wir zusammen stolz sein können.
Es wäre aber unehrlich, jetzt schon die Sektkorken knallen zu lassen. Noch handelt es sich
um eine Ankündigung, die Umsetzung steht
noch aus. Und bei dieser spielt der Bundesrat
eine nicht unerhebliche Rolle. Da Bundesminister Schäuble unmissverständlich kundgetan
hat, dass sein Vorschlag mit der Bundeskanzlerin wie auch mit SPD-Chef abgestimmt sei,
gehe ich davon aus, dass auch die SPD-Ministerpräsidenten eine Gesetzesänderung nicht
blockieren werden. Etwas anderes wäre den
Bürgerinnen und Bürgern nicht vermittelbar.
Das Beispiel „Steuerbremse“ zeigt jedenfalls,
dass wir als MIT Einfluss auf die Politik in diesem Land nehmen können. Indem wir deutliche, aber realistische Forderungen erheben,
sie klar ansprechen und beharrlich verfolgen.
Indem wir starke Allianzen schmieden, eine
gute Medienarbeit leisten und vor allem auch
gemeinsam, unter Einbeziehung aller Gliederungen der MIT, an einem Strang ziehen.
In diesem Sinne möchte ich allen danken,
die sich für die Steuerbremse ins Zeug gelegt
haben. Besten Dank für Ihre Unterstützung und
Ihr Vertrauen!
Ihr Carsten Linnemann
www.mit-magazin.de | 6-2015 | MittelstandsMagazin
 3
karikatUr
4 
ERFOLGSMODELLE
Weiterhin sehr gute
Stimmungslage
Die Stimmungslage im deutschen Mittelstand ist im Frühjahr 2015 weiterhin sehr gut, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform in ihrer aktuellen Analyse feststellt. 56,3 Prozent der Unternehmen bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder sehr gut und damit kaum weniger als ein Jahr zuvor. Und: Der Ausblick für die nächsten Monate ist weitgehend positiv. 38,7 Prozent erwarten steigende Umsätze bis zum Herbst, vor Jahresfrist waren es 37,8 Prozent. Grafik/Text: imu-Infografik
MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
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Leasingvertrag bei der SEAT Leasing. ² Firmenauto des Jahres 2015, Firmenauto 05/2015. ³ Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert. Das abgebildete Fahrzeug enthält Sonderausstattung gegen Mehrpreis.
INHALT
SERVICE
POLITIK
EDITORIAL
MIT-Bundesvorsitzender Carsten Linnemann, MdB, zur aktuellen
politischen Lage
16 AUTO-Fahrberichte
Infiniti QX 70 und Hyundai i20
4
Unsere Seite-4-Karikatur
20 Unsere Bücherseite
Für Sie gelesen
8
Regeln statt Risiken
Compliance-Regeln sind nicht nur etwas für Großbetriebe, auch der Mittelstand ist gehalten, ethische Grundsätze und gesetzliche Regeln zu beachten
26 Das neue Design der MIT
UNTERNEHMEN
28 Kalte Progression
fällt zum 1.1.2016
3
8
18 Steuertipps und Urteile
12 Chance für kleine Unternehmen
Die EU möchte eine Einpersonen-GmbH (SUP) europaweit einführen
14
14 Warum wir TTIP dringend brauchen
In Amerika ist die deutsche Wirtschaft schwach, in China ist der deutsche Marktanteil höher als in den USA
MIT-/ MU-INSIDE
30 MIT- und MU-INSIDE
34 Auf den Punkt gebracht
Kolumne von Günter F. Kohl
34 Impressum
22 Aktuelle Urteile
23 Start-up-Meeting in Berlin
Die MIT veranstaltete ihr erstes Startup-Event unter großer Beteiligung
16
Foto: Pitopia
6 
-Leserreise
9 Reiseta
• Die Sc
TÜRKEI
Der Osten der Türkei ist wahrlich schwindelerregend: in Sumela mit seiner
sechsstöckigen Höhlenkirche, beim Anblick des Großen Ararats und der
Eroberung des Burgbergs Tuspa. Abenteuer Anatolien auf dem Weg vom
Schwarzen Meer zum Vansee: In alten Karawanenstädten und Bergdörfern
entdecken Sie die Türkei jenseits des Massentourismus und staunen über
den bunten Kulturenmix.
Klima
2. Tag: Trabzon und Teeplantage
Wie in Istanbul, wurde auch in Trabzon eine byzantinische Kirche der „heiligen Weisheit“ gewidmet.
Im Inneren dieser Hagia Sophia erfahren Sie, wieso
ausgerechnet in dieser Stadt das Byzantinische
Reich nach 1000 Jahren zu Ende ging. Rund um die
Gülbahar-Hatun-Moschee trifft sich die ganze Stadt,
Männer sitzen in kleinen Teehäusern, Frauen plaudern unter großen Bäumen.
Auf dem Weg nach Uzungöl ist Zeit für eine Pause
auf einer der zahlreichen Teeplantagen entlang der
Schwarzmeerküste. Sie erfahren, wie der Tee geerntet und verarbeitet wird. Wer Lust hat, kann sich als
Erntehelfer nützlich machen – zur Belohnung gibt es
dann auch eine dampfende Tasse Tee. Am Gebirgssee Uzungöl genießen Sie Bergromantik pur. Zeit für
einen Spaziergang am Seeufer (ca. 1 Stunde, leicht).
Abendessen im Hotel.
auf sich hat, erzählt Ihr Scout auf dem Basar. Nachmittags Zeit für eigene Erkundungen in der Stadt.
Steht Ihnen der Sinn nach regionalen Spezialitäten?
Dann stattet Sie Ihre Reiseleitung mit den perfekten
Restauranttipps für den Abend aus.
5. Tag: Kloster und Käse
Vormittags bringt Sie Ihr Scout zu einem der
schönsten Sakralbauten im „Georgischen Athos“,
dem Öskvank-Kloster. Nach der Kultur kommt der
Genuss: Das kleine Dorf Bogatepe ist bekannt für
seine Käseherstellung. Besonders stolz sind die
Dorfbewohner auf ihren „Kars-Käse“. Natürlich verlassen Sie das Dorf nicht, bevor Sie gekostet haben.
Abends erreichen Sie die Stadt Kars, bekannt aus
dem Roman „Schnee“ von Orhan Pamuk.
6. Tag: Entdeckertag
28
Heute haben Sie die Wahl: freie Zeit in Kars oder
Ausflug mit Ihrem Scout (gegen Mehrpreis, Mittagessen inklusive). Augen zu, Sie reisen in die Vergangenheit nach Ani, zu den schweigenden Ruinen der
alten armenischen Hauptstadt. Einst blühte hier ein
Königreich, heute sehen Sie nur noch eine Geisterstadt – aber eine sehr eindrucksvolle! Dann treffen
Sie einheimische Frauen zum Austausch in einem
Restaurant in Kars. Die türkisch und russisch geprägte Stadt spiegelt wie keine andere die Situation
im Vielvölkereck wider. Die Krönung ist die Apostelkirche, Kathedrale der armenisch-apostolischen
Kirche vor 1000 Jahren.
Ein herrlicher Landschaftsrahmen für eine wundertätige Ikone im Pontus-Gebirge: Sumela – wie ein
Harem und Hammam in einer Zeit, als Mozart die
„Entführung aus dem Serail“ schrieb. Die anschließende Fahrt führt über den rund 2600 Meter hohen
Tendürek-Pass und durch großartige, von erloschenen Vulkanen und Lavafeldern geprägte Landschaft.
Bald darauf erblicken Sie den türkisblauen Vansee,
das größte Binnenmeer des Landes. In der Stadt
Van erobern Sie auf den Spuren der Meder den
Burgberg von Tuspa, einst Königssitz der Urartäer –
heute der perfekte Platz, um den Tag ausklingen zu
lassen.
8. Tag: Geknüpfte Träume
Alle Wege führen nach Van: Armenische, persische, türkische und kurdische Teppiche werden
seit ewigen Zeiten in Van hergestellt. Auch europäische Modemacher haben die naive Schönheit
echter Kelims schon längst entdeckt. In einem
Kelim- und Teppichzentrum, das u. a. von der EU
gefördert wird, lassen Sie sich in die Geheimnisse
der Knüpfkunst einweihen. Anschließend Besuch der
urartäischen Festungsanlage Cavustepe, wo Mehmet Kusman, der Ausgrabungswächter, von seiner
Arbeit berichtet. Er arbeitet seit 50 Jahren hier und
spricht als einer von weltweit nur noch 38 Menschen
die urartäische Sprache. Nachmittags geht’s hinaus
auf den See: per Boot gelangen Sie zur Inselkirche
Achtamar, die reich mit Fresken ausgestattet ist und
erst vor wenigen Jahren ihr Kreuz zurückbekam.
Beim gemeinsamen Farewelldinner tauschen Sie
sich über das Erlebte aus und nehmen mit einem
Glas Raki wehmütig Abschied von der Osttürkei.
Durchschnittliche Höchsttemperaturen in °C:
Aug.
Sept.
Okt.
Nov.
Trabzon
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23
20
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Erzurum
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Van
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10
Hotels
Änderungen vorbehalten
Ort
Trabzon
Erzurum
Kars
Van
Nächte Hotel
Landeskategorie
2 Novotel
◊◊◊◊
2 Xanadu Snow White
◊◊◊◊◊
2 Sim-Er
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◊◊◊◊◊
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15.08. – 23.08.2015
22.08. – 30.08.2015
28.08. – 05.09.2015
05.09. – 13.09.2015
07.09. – 15.09.2015
12.09. – 20.09.2015
14.09. – 22.09.2015
19.09. – 27.09.2015
26.09. – 04.10.2015
03.10. – 11.10.2015
10.10. – 18.10.2015
17.10. – 25.10.2015
24.10. – 01.11.2015
31.10. – 08.11.2015
DZ
1.355
1.395
1.355
1.355
1.295
1.295
1.295
1.295
1.295
1.295
1.295
1.295
1.295
1.195
EZZuschlag
199
199
199
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199
199
199
Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen jedem Teilnehmer den Abschluss der Reiseschutz-Pakete der Allianz Global
Assistance: z. B. den Reiserücktrittschutz oder das
Vollschutz-Paket, bei dem u. a. zusätzlich eine ReiseKrankenversicherung inkl. eines medizinisch sinnvollen Kranken-Rücktransports enthalten ist. Weitere
Informationen erhalten Sie mit Ihrer Reisebestätigung oder unter www.agb-mp.com/versicherung.
Mindestteilnehmerzahl
Veranstalter dieser Reise ist die Marco Polo Reisen
GmbH, Riesstr. 25, 80992 München. Die GK MittelstandsMagazin Verlag GmbH tritt lediglich als Vermittler auf. Die Reisebedingungen des Veranstalters
sind im Internet unter www.agb-mp.com druck- und
speicherfähig abrufbar.
im Sinne des § 651 k Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsschluss wird eine Anzahlung von 20 Prozent des
Reisepreises, maximal jedoch ¤ 1000,– pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag
vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der
Reiseunterlagen fällig.
Mindestteilnehmerzahl: 16 Personen
Höchstteilnehmerzahl: 29 Personen
Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht
werden, kann der Veranstalter bis spätestens am
21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten (Näheres siehe Reisebedingungen).
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am Main oder Mün
Trabzon und zurüc
der Economy-Clas
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üblichem, klimatis
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in der Türkei
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in Deutschland
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• Besuch einer Teep
• Reispudding in Ha
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• Unterhaltung mit e
• Bootsfahrt auf de
• Eintrittsgelder
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gebühren (ca. ¤ 18
• Reiseunterlagen m
pro Buchung
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durch CO2-Ausgle
Zusätzlich buch
• Ausflug „Ani“ ¤ 39
Mit dieser Ausgabe verabschieden wir uns in die Ferien.
Unser nächstes
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Zahlungen sind nur bei Vorliegen des SicherungsMittelstands Magazin erscheint amVeranstalter
28. Juli
scheines (wird mit der Reisebestätigung versandt)
und Reisebedingungen
MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
3. Tag: Zum Sumela-Kloster
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Morgens Linienflug mit Turkish Airlines von Frankfurt
am Main oder München über Istanbul nach Trabzon.
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und bringt Sie ins Hotel direkt am Schwarzen Meer.
Abends erwartet Sie ein köstliches Willkommensdinner. „Serefe!“ – so stößt man hierzulande an.
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Vom Schwarzen Meer
zum türkisblauen Vansee
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7. Tag: Vom Ararat zum Vansee
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Politik
ComPlianCe
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8 
Nicht nur Konzerne müssen auf Regeleinhaltung achten, auch für Mittelständler ist Compliance ein Thema
reGeln Statt riSiken
Von Silke Becker
Manager auf der Anklagebank:
Immer wieder und immer häufiger gibt es öffentliche Vorwürfe
über mutmaßliche Regelverstöße. Auch wenn die Vorwürfe
nicht immer bewiesen werden,
der Image-Schaden ist von Anfang an da. Nicht nur Strafen und
Schadenersatz drohen, sondern
auch Kundenverluste und eine
sinkende ArbeitgeberattrakMittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
tivität. Konzerne haben meist
ein eigenes Vorstandsmitglied
mit ganzen Abteilungen, die
Systeme entwickeln sollen, um
Regelverstöße zu vermeiden oder
wenigstens schnell aufzudecken.
Aber Compliance ist nicht nur für
internationale Großkonzerne
wichtig, sondern auch für Mittelständler.
Denn exklusive Partys mit heißen
Gespielinnen, ein kostenloser Swim-
mingpool für die Villa des Geschäftspartners, Preisabsprachen oder dicke
Umschläge, diskret überreicht – klar,
dass so etwas nicht koscher ist. Viele
Unternehmer ahnen jedoch nicht,
dass die Grenze zur Strafbarkeit viel
früher überschritten sein kann. Selbst
kleinere Präsente, Einladungen oder
Gefälligkeiten können problematisch
werden. Klare Spielregeln, neudeutsch
Compliance genannt, reduzieren die
Risiken sowohl für die Firma als auch
für den Unternehmer persönlich.
„Heutzutage werden Verstöße wie
Korruption, Kartellbildung oder
Steuerhinterziehung erheblich strik-
NEU: www.mit-magazin.de
Politik
Compliance
ter und intensiver verfolgt als noch
vor zehn Jahren“, so die Erfahrung von
Rechtsanwalt Dr. André Szesny, Partner der bundesweit tätigen Kanzlei
Heuking, Kühn, Lüer, Wojtek. Korruption im VW-Betriebsrat, Schmiergelder in Millionenhöhe bei Siemens,
Zinsmanipulationen bei der Deutschen Bank, Gerichtsverfahren gegen
ehemalige Top-Manager wie Thomas
Middelhoff oder Kartellabsprachen in
Fleischkonzernen und Brauereien...
Lang ist die Liste der immer neuen
Skandale, deren pikante Details Medien und Publikum manchmal monatelang in Atem halten. All diese
Affären und Mauscheleien haben das
Thema Compliance zum Politikum
gemacht. „Das Strafrecht bekommt
zunehmend die Funktion eines politischen Steuerungsinstruments“, so die
Einschätzung von Szesny nach mehr
als zehn Jahren Beratungserfahrung.
Die Folge: Bestehende strafrechtliche Regelungen werden inzwischen
erheblich konsequenter angewendet,
und manche Verstöße, die früher reine
Ordnungswidrigkeiten waren, sind
heute strafbar.
Nachholbedarf im Mittelstand
Fast alle großen Konzerne haben reagiert und strikte Vorgaben für das
Verhalten ihrer Mitarbeiter entwickelt. Der Mittelstand allerdings
hat hier noch Nachholbedarf. Viele
Unternehmer denken „So etwas brauchen wir nicht“ oder auch „Bisher ist
immer alles gut gegangen“ und natürlich schrecken auch die Kosten
und der Arbeitsaufwand. Dabei ist
Mein
Zeitsparschwein!
 9
so manches, was noch vor wenigen
Jahren problemlos als branchenüblich
durchging, heute durchaus heikel.
Freikarten für attraktive Sportevents
oder Opernpremieren, teure Geschäftsessen, feuchtfröhliche Partys
und selbst banale Werbegeschenke
können unter bestimmten Bedingungen bereits als Korruption gewertet
werden. Wer weiß schon, dass man
hier in Deutschland ein Verfahren
am Hals haben kann, weil der Vertriebsleiter in China ein paar Funktionäre in ein gehobenes Mittelklasse
Restaurant eingeladen hat? Und wer
ahnt, dass man sogar durch ein privat
bezahltes Geburtstagsgeschenk für
einen befreundeten Geschäftspartner
ins Visier der Fahnder geraten kann?
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Politik
10  ComPlianCe
wird die Materie immer komplexer, je größer das Unternehmen ist. Dazu kommt, dass
sich die Risiken im Laufe der
Zeit verändern, sei es durch
neue Geschäftsfelder und Aktivitäten der Firma, sei es durch
neue Vorschriften und Gesetze.
Eine komplexe Aufgabe
Nicht nur die weit verbreiteten Gefälligkeiten und Geschenke sind ein Problem,
auch Verstöße gegen andere
Vorschriften, beispielsweise
steuerliche oder kartellrechtliche Regelungen, Vorschriften zur Arbeitssicherheit
oder die Regeln zur Arbeitnehmerüberlassung und
Scheinselbstständigkeit können ein Unternehmen völlig unerwartet von heute auf
morgen durchschütteln. „Es
gehört zu den Aufgaben der Geschäftsführung, dafür zu sorgen dass alle relevanten Vorschriften und Regelungen
eingehalten werden“, sagt der Rechtsanwalt.
Das klingt selbstverständlich, ist in der
Praxis jedoch eine höchst komplexe
Aufgabe. Fast immer sind verschiedene
Rechtsbereiche tangiert, die kaum ein
Unternehmer vollständig überblicken
kann. Wer kennt sich schon im Steuerrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht und allen
möglichen anderen Rechtsbereichen
gleichermaßen gut aus? Doch Unwissenheit schützt bekanntlich vor Strafe nicht und das gilt auch beim Thema
Compliance.
Korrekt, aber praktikabel
Da das Management natürlich nicht
jeden Mitarbeiter persönlich kontrollieren kann, muss es die Abläufe so gestalten, dass der Einzelne nicht über die
Stränge schlagen kann. In der Praxis
heißt das meist: Formulare und Richtlinien entwickeln, warnende Computerprogramme einrichten und Mitarbeiter
schulen. „Man muss die Balance finden zwischen notwendiger Kontrolle
einerseits und Alltagstauglichkeit andererseits“, erläutert Szesny die zentrale Herausforderung in diesem Prozess.
Doch wie schafft man es, dass die not-
MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
Compliance ist Chefsache
wendigen Kontrollstrukturen zu den
täglichen Arbeitsabläufen passen? „Patentrezepte gibt es nicht“, sagt Szesny.
„Jedes Unternehmen muss individuell
prüfen, welche offenen und verdeckten
Risiken bestehen und wie es bestmöglich
vorbeugen kann.“ Standardisierte Computerprogramme, die manchmal angeboten werden, kosten nur Geld, bringen
aber wenig. Ein Finanzdienstleister trägt
nun mal andere Risiken als ein Bauunternehmen, eine Firma, die auch im
Ausland aktiv ist, andere Risiken als eine,
das nur im Inland tätig ist. Und natürlich
Compliance bzw.
Regeltreue
Compliance steht laut Wikipedia in der betriebswirtschaftlichen Fachsprache für die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien, aber auch von freiwilligen Kodizes in Unternehmen. Er steht ferner für die Erfüllung regulatorischer Standards und selbst gesetzter ethischer Ziele und Anforderungen. Bei Kreditinstituten wird der Begriff „Compliance“ oft noch eingeengt für die speziellen Vorschriften aus dem Wertpapierhandelsgesetz.
Eine wirksame Compliancekultur erfordert neben einem Compliancemanagementsystem (CSM) vor allem eine Spiegelung der Grundsätze im tatsächlichen Handeln und Auftreten der Verantwortlichen auf allen Managementebenen.
Quelle: Wikipedia
Im Normalfall wird sich der
Unternehmer mit spezialisierten Rechtsanwälten und
Steuerberatern zusammensetzen müssen, um ein individuell
passendes Konzept zu entwickeln. Der
größte Fehler dabei: Dass die Chefetage
das Thema Compliance halbherzig angeht und den Mitarbeitern als lästige,
sinnlose Pflicht präsentiert, die aus rein
formalen Gründen abgearbeitet werden
muss. Oder wenn es zwar Richtlinien
gibt, das Management es aber duldet,
dass sich niemand daran hält. „Compliance muss im Unternehmen wirklich gelebt werden“, sagt der Jurist. Das ist auch
im ureigenen Interesse der Geschäftsführung. Die Erfahrung des Anwalts
zeigt: „Bei einer Kontrolle merken die
Prüfer sehr schnell, ob das Unternehmen wirklich alles getan hat, um Missstände zu unterbinden.“
Haben die Fahnder erst einmal einen
negativen Eindruck gewonnen, gibt es
oft kein Halten mehr. Im Ergebnis hat
das Unternehmen oft nicht nur eine
Strafanzeige bis hin zum Prozess zu bewältigen. Viele Verstöße können einen
Rattenschwanz weiterer Verfahren nach
sich ziehen, von Steuerprozessen über
Nachforderungen von Sozialabgaben
bis hin zu Strafverfahren gegen die Geschäftsführung. Und nicht zuletzt stehen
verantwortliche Führungskräfte oft auch
persönlich vor den Scherben ihres Berufslebens, wenn sie zu Schadensersatz,
Geld- oder sogar Gefängnisstrafen verurteilt werden.
Mitarbeit: Günter F. Kohl
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Teilnahmeberechtigte Fahrzeuge sind ausgewählte noch nicht zugelassene Modelle: Ford Focus, Ford Mondeo, Ford Kuga, Ford
(Grand) C-MAX, Ford S-MAX und Ford Galaxy. Details erfahren Sie bei allen teilnehmenden Ford Partnern. Pro Gewerbekunde kann
maximal ein Fahrzeug pro Modell, somit maximal 6 Fahrzeuge insgesamt, überlassen werden. Der Nachweis eines ausgeübten Gewerbes und eines hierfür gewerblich genutzten Fremdfabrikats ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Aktion. Mindestalter 18 Jahre.
Unternehmen
Foto: fotodo/ fotolia.com
12  eUroPa
Die neue Einpersonen-GmbH SUP soll überall in der EU auf gleiche rechtliche Voraussetzungen treffen
eU-einpersonen-Gesellschaft:
Chance für kleine Unternehmen
Europäische Unternehmen könnten bald
von einer neuen Unternehmensform
mit einem einheitlichen europäischen
Rechtsrahmen profitieren. Die Europäische Union will die Möglichkeit zur
Gründung von europäischen Ein-Personen-Gesellschaften (SUP: Societas
Unius Personae) schaffen. Der Parlamentskreis Mittelstand Europe traf sich
jetzt mit Vertretern der deutschen Wirtschaft, der Bundesnotarkammer und der
Europäischen Kommission, um Chancen
und Risiken des Kommissionsvorschlags
zu diskutieren. „Wir begrüßen die Idee,
dass Unternehmen, die europaweit tätig
sein wollen, eine europäische Unternehmensform wählen können. Dies würde
grenzüberschreitende Aktivitäten erleichtern und die Niederlassungsfreiheit
im europäischen Binnenmarkt fördern.
Die europäische Regelung muss aber
gewährleisten, dass die SUPs seriös
agieren, bewährte nationale Rechtssysteme nicht aushöhlen und nicht für
Geldwäsche oder Briefkastenfirmen
missbraucht werden“, so Markus Pieper (CDU) und Markus Ferber (CSU),
die Sprecher des Parlamentskreises
Mittelstand Europe.
MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
Als Risiken nannten die Diskussionsteilnehmer vor allem die „Online-Blitzgründung“. Der Kommissionsvorschlag
sieht vor, dass innerhalb von drei
Arbeitstagen ohne Überprüfung durch
einen Notar eine SUP gegründet werden kann. „Die derzeitige Ausgestaltung
der Online-Gründung öffnet Tür und
Tor für kriminelle Machenschaften wie
etwa Geldwäsche“, so Pieper und Ferber. Zudem soll die SUP nach Vorstellung der Kommission mit einem Euro
Mindestkapital ohne Kapitalansparpflicht arbeiten. „Hier muss es eine Ansparpflicht geben, um Kreditaufnahmen
vertrauenswürdig abzusichern“, fordern
Pieper und Ferber. Nicht zuletzt könnten sich Unternehmen dem Vorschlag
Markus Pieper (CDU), Markus Ferber (CSU),
MdEP MdEP
nach in dem Land registrieren, wo sie
die niedrigsten Standards zu erfüllen
haben. „Dies würde möglicherweise
Briefkastenfirmen fördern, aber weniger die Gründung von vertrauenswürdigen kleinen und mittelständischen
Unternehmen, die zusätzliche Arbeitsplätze schaffen könnten“, so die beiden
Abgeordneten.
Europäische
Einpersonengesellschaft
Die EU plant eine europaweit zugelassene Einpersonengesellschaft mit beschränkter Haftung (SUP = Sociatas Unius Personae). Sie soll ein Mindeststammkapital von nur einem Euro und nur einen Gesellschafter haben und nach weitgehend einheitlichen Rechtsprinzipien ermöglicht werden. In der EU gibt es gegenwärtig rund 21 Millionen kleine und mittlere Unternehmen (KMU), von denen rund zwölf Millionen beschränkt haftende Gesellschaften sind, davon etwa die Hälfte (5,2 Millionen) mit einem einzigen Gesellschafter. Sie soll mit einem Standardformular relativ formlos gegründet werden können. Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments wollte im Mai einen Berichtsentwurf vorlegen, der uns aber bis Redaktionsschluss nicht mehr erreichte.
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Unternehmen
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14  ttiP
Für deutsche Unternehmen eröffnet TTIP die Chance, die ungeheuren Potenziale des US-Marktes endlich zu nutzen. Es wäre töricht, auf diese Chance zu verzichten
in amerika sind wir schwach
Erfolgsrezepte für einen spannenden Markt
Von Hermann Simon
Marktanteil in China größer
als in USA
Die Verhandlungen zum TTIP-Freihandelsabkommen mit den USA befinden
sich in der heißen Phase. Befürworter
und Gegner tragen ihre Positionen
aggressiver vor. Doch kaum jemand
bedenkt, oder weiß, wie die deutsche
Handelsposition gegenüber den
USA aussieht. Sind wir nicht tolle
Exporteure? Bei der Betrachtung der
Gesamtexporte sieht das in der Tat
so aus. Im Zehnjahreszeitraum 20042013 liegt Deutschland sogar vor den
USA, nur China hat mehr exportiert.
Noch eindrucksvoller ist ein Vergleich
der Pro-Kopf-Exporte mit anderen
großen Ländern. Wir liegen weit vor
unseren europäischen Nachbarn,
obwohl diese ähnliche Distanzen
zu den wichtigen Märkten der Welt
aufweisen. „Wir sind Spitze. Es ist
alles in Ordnung“, könnte das Fazit
aus dieser Makrobetrachtung lauten.
Ganz anders stellt sich hingegen die Situation dar, wenn man einzelne Zielmärkte betrachtet. Nach wie vor gehen
57 Prozent der deutschen Exporte in
die Europäische Union. Betrachtet man
die deutschen Exporte in einzelne Länder pro Kopf der jeweiligen Bevölkerung
oder als Prozentsatz des jeweiligen Bruttoinlandsproduktes, so ergeben sich für
das Jahr 2013 frappierende Unterschiede
– und wichtige Einsichten!
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Am erfolgreichsten sind die deutschen
Exporteure in der Schweiz. Im Schnitt
kauft jeder Schweizer deutsche Waren im
Wert von 7.770 Dollar. Relativ zum Bruttoinlandsprodukt der Schweiz erreichen
die deutschen Exporte einen „Marktanteil“ von 9,68 Prozent. Noch höher ist
der deutsche Marktanteil in Holland mit
11,09 Prozent und in Polen mit 10,88
Prozent.
Der mit Abstand größte Markt der Welt
liegt aber in Amerika. Im Jahre 2013 betrug das Bruttoinlandsprodukt der USA
16.786 Milliarden Dollar, das ist ungefähr
das Siebenfache des BIP großer Länder wie
Frankreich, England oder Italien. Doch wie
steht es um die deutschen Exporte nach
USA? Absolut betrachtet, rangieren sie mit
117,5 Milliarden Dollar nach Frankreich
an zweiter Stelle. Doch in Relation zur Einwohnerzahl erhalten wir von jedem Amerikaner nur 378 Dollar, 81 Prozent weniger
als von einem durchschnittlichen Franzosen. Selbst nach Polen exportieren wir pro
Kopf etwa das Vierfache wie nach Amerika. Und mit ihren Exporterlösen erreichen
die deutschen Exporteure in den USA lediglich einen „Marktanteil“ von lächerlichen 0,70 Prozent, rund ein Siebtel des
französischen Wertes. Es ist kaum zu glauben, aber unser Marktanteil in China ist
mit 0,94 Prozent größer als unser Marktanteil in Amerika.
Neuer Export-Schub durch TTIP
Unsere scheinbar so glanzvolle Exportbilanz erhält also einen massiven Dämpfer,
wenn wir im größten Markt der Welt derart schlecht abschneiden. Man kann diese
Zahlen jedoch auch umgekehrt interpretieren, nämlich dass wir bei den Exporten
generell und insbesondere den Exporten
nach USA nach wie vor erhebliches Wachstumspotenzial besitzen. Das Freihandelsabkommen TTIP könnten den deutschen
Exporten nach USA neuen Schub geben,
eine völlig neue Phase des Handelsaustausches einleiten.
Gerade vom Anziehen des Wachstums der
amerikanischen Wirtschaft würde die deutsche Wirtschaft enorm profitieren. Geht
man auf die Unternehmensebene, dann
zeigt sich, dass es durchaus deutsche Unternehmen gibt, vor allem Hidden Champions, die in USA erfolgreich sind. Aber
es sind zu wenige. Was unterscheidet die
in USA erfolgreichen von den weniger erfolgreichen Unternehmen? Und warum tun
sich deutsche Unternehmen so schwer, ihre
Marktpositionen spürbar zu verbessern?
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Unternehmen
TTIP  15
A Die Erfolgreichen sind früher nach
USA gegangen und haben trotz erheblicher Probleme durchgehalten. Der
Aufbau einer Marktposition dauert aufgrund der schieren Größe und regionalen Ausdehnung des Marktes wesentlich
länger als in kleineren Ländern. Ein früher Eintrittszeitpunkt ist folglich wichtiger. Es wird in Zukunft nicht leichter,
sondern schwerer, sich im amerikanischen Markt zu behaupten, und wahrscheinlich noch teurer, zu akquirieren.
A In Amerika muss man klotzen, nicht
kleckern. Der US-Markt ist zu groß, zu
anspruchsvoll und zu wettbewerbsintensiv, um ihn mit einem Versuchsballon, einem „kleinen Zeh im Wasser“,
erschließen zu können. Genau das tun
aber viele deutsche Firmen. Um sich
hier durchzusetzen, sind die besten
Manager, Verkäufer und massiver Ressourceneinsatz unverzichtbar.
A Die Erfolgreichen haben den Markteintritt über lange Zeit intensiv vorbereitet und ihre Marketingstrategie
angepasst. Eine sorgfältige Vorbereitung hat für Akquisitionen wie für
den Markteintritt mit eigenen Mitteln
gleichermaßen große Bedeutung. Viele
Akquisitionen sind schiefgegangen, wie
die „Hochzeit im Himmel“ zwischen
Daimler und Chrysler.
A Desgleichen scheitern gerade deutsche
Unternehmen häufig, weil sie ihre in
Europa oder Deutschland erfolgreichen Strategien eins zu eins auf Amerika übertragen. Der amerikanische
Markt ist vom deutschen verschiedener
als man bei oberflächlicher Betrachtung annimmt. Das gilt insbesondere für Konsumgüter und liefert eine
Erklärung dafür, dass sich deutsche
Unternehmen im US-Markt besonders
schwertun. Richtige Standortwahl und
regionale Konzentration sind wichtiger
als in einem kleinen Land.
A Schließlich erweist sich die Auswahl
geeigneten Managementpersonals als
Rubikon zwischen Erfolgreichen und
Erfolglosen. Ein Freihandelsabkommen würde die Wirtschaften stärker
zusammenwachsen lassen und auch
den Zugang zu amerikanischem Managementpersonal erleichtern.
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Simon ist Chairman der weltweit tätigen Unternehmensberatung Simon, Kucher & Partners
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SerViCe
inFiniti QX 70
Ein Japaner mit Daimler-Antrieb
Im deutschen Straßenbild noch selten: der Infi niti QX70
Infiniti, die „Edelmarke“ von Nissan
ist in Europa (noch) eine Nischenmarke. Kaum bekannt, aber nicht zu
unterschätzen, vor allem wenn man
die Wachstumsrate dieser Edelmarke
von 95,8 Prozent liest. Leider verbergen sich dahinter nur ganze 1.015 in
Mit modernem Design, großzügigen
Platzverhältnissen und solider Qualität ist die zweite Generation des
Hyundai i20 seit einigen Monaten
in Deutschland am Start. Der Kleinwagen steht mit einer fünftürigen
Karosserie sowie in vier üppig bestückten Ausstattungslinien zur Wahl.
Die Autos haben die Japaner nicht alleine entwickelt. Schützenhilfe leistet
ausgerechnet einer der größten Konkurrenten: Mercedes. Möglich ist dies
durch die Allianz von Daimler und
Renault-Nissan, von der Infiniti schon
heute profitiert. In verschiedenen Modellen werden Daimler-Fahrgestelle und
–Motoren verbaut.
Infiniti ist stolz auf sein extravagantes Design – innen wie außen. So sind
die Modelle Q50 und QX70 das Ergebnis der Zusammenarbeit mit Poltrona
Frau, einem italienischen Hersteller von
Möbeln und Lederbezügen. In der Tat
können sich Karosserie und Interieur
des QX 70, den wir fuhren, sehen lassen. Auch die Technik dieses SUV, das
sich vor allem in der Stadt und in Parkhäusern als ziemlicher „Klopper“ entpuppt, vom Feinsten.
Ein Diesel-Aggregat und zwei Benzinmotoren, darunter auch ein Fünf-LiterBrummer, stehen zur Verfügung. Das
Einstiegsmodell kostet 51.679,- Euro
inklusive Mehrwertsteuer.
G. K.
Moderner Kleinwagen mit viel Platz
nen i20 ausschließlich im türkischen
Izmit. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Kleinwagen beginnt
bei 11.950 Euro für den 55 kW (75
PS) starken Hyundai i20 1.2 mit 55
kW (75 PS).
G. K.
Foto: Hyundai
hYUnDai i20
Deutschland verkaufte Fahrzeuge, in
Europa waren es 2014 knapp 5.000
Stück. In USA, China und Russland
sind die Limousinen und SUV von
Infiniti im Straßenbild präsenter als
im „alten“ Europa.
Foto: Infi niti
16  aUto-FahrBeriChte
Das Euro-6-Motorenangebot umfasst
drei Benziner und zwei Diesel, das
Leistungsspektrum reicht von 55 kW
(75 PS) bis 74 kW (100 PS). Wie sein
Vorgänger ist auch der Nachfolger ein
echter Europäer: Das neue Modell
wurde im Hyundai Designzentrum
in Rüsselsheim entworfen und zur Serienreife entwickelt. Vom Band laufen
die für den hiesigen Markt vorgesehe-
MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
Hyundai i20: ein Fünftürer mit üppig bestückten Ausstattungslinien
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18  mietreCht
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Wohlüberlegte vorweggenommene
Erbfolge sichert
unternehmerische
Nachfolge
Selbstständige sind „Macher“. Oft können sie das Steuer schwer aus der Hand geben. Kluge „Macher“ vermeiden aber Notfälle für ihr Unternehmen durch Krankheit und Tod durch eine vorweggenommene Erbfolge.
Wohlüberlegte Regelungen im Gesellschaftsvertrag und Übertragung von Gesellschaftsrechten an den Nachfolger gegen Nießbrauch sichern dem Senior zunächst weiterhin Herrschaftsmacht und Gewinn. Der Erbvertrag verhindert Liquiditätsprobleme für das Unternehmen aus Geltendmachung von Pfl ichtteilsansprüchen.
Die erb– und pfl ichtteilsberechtigten Abkömmlinge erhalten langfristige Forderungen gegen das Unternehmen oder schenkungsteuerlich vorteilhafte Abfi ndungen. Der Nachfolger ist motiviert. Banken werden beim Rating für Kreditgewährungen diese Maßnahmen vorteilhaft berücksichtigen. Dem Nachfolger wächst laufend der Unternehmenswert zu. Gewisse Nachteile aus § 13 b ErbStG können vermieden werden.
StB Dipl.-Kfm. W. Pfeifer,
www.steuerberaterpfeifer.de
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Geld hat man zu haben
Dieser Grundsatz ist über viele
Jahrzehnte Juristen bereits an
der Universität vermittelt worden,
wenn es um die Frage ging, ob ein
Schuldner, der nicht über die erforderlichen Geldmittel verfügt, in
Verzug geraten kann.
Dieser rechtliche Grundsatz wurde
aber in den letzten Jahren im Mietrecht durch zahlreiche Instanzgerichte außer Kraft gesetzt, da dem
Vermieter eine Kündigung des Mietverhältnisses aus wichtigem Grund
nach § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 BGB
im Falle mangelnder finanzieller
Leistungsfähigkeit des Mieters verwehrt wurde. Dies galt vor allem
dann, wenn ein Mieter Sozialleistungen einer öffentlichen Stelle beantragt hatte und damit alles ihm
Obliegende und Zumutbare getan
hatte, um die öffentliche Stelle zur
pünktlichen Zahlung der Miete zu
veranlassen. Der Bundesgerichtshof
hat nunmehr in seiner Entscheidung
vom 04.02.2015 (IIX ZR 175/14)
klargestellt, dass solcher Rechtsauffassung die gesetzliche Grundlage
fehlt.
Ohne Rücksicht auf Verschulden
Er hat ausgeführt, dass gemäß § 276
Abs. 1 Satz 1 BGB ein Schuldner
Vorsatz und Fahrlässigkeit zu vertreten hat, soweit eine strengere oder
mildere Haftung weder bestimmt
ist, noch sich aus dem sonstigen Inhalt eines Schuldverhältnisses ergibt. Eine solche strengere Haftung
bestehe nach allgemeiner Auffassung bei Geldschulden. Dort befreie
eine Leistungsunfähigkeit aufgrund
wirtschaftlicher Schwierigkeiten den
Schuldner auch dann nicht von den
Folgen des Ausbleibens der Leistung, wenn sie auf unverschuldeter
Ursache beruhe (BGH aaO. Rn. 18).
Jeder habe ohne Rücksicht auf Verschulden für seine finanzielle Leistungsfähigkeit einzustehen.
Der BGH hat dabei insbesondere
herausgearbeitet, dass der Gesetzgeber die Problemlage gesehen habe,
sie jedoch nicht im Sinne der Rechtsprechung der vorgenannten Instanzgerichte bereinigt hat. Er habe
zwar einen Schutzmechanismus für
den Mieter eingebaut, darüber hinaus aber keine weitergehende Regelung, die die Rechtsprechung der
Instanzgerichte tragen würde, geschaffen.
Hans-Georg Herrmann ist Mitglied
der Deutschen Anwalts- und
Steuerberatervereinigung für die
mittelständische Wirtschaft e.V.
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Der Anwalt Hans Calmeyer (19031972) entschied als Beamter der deutschen Besatzungsverwaltung in den Niederlanden täglich über Leben und Tod: Nach der NS-Rassenpolitik sollte er „rassische Zweifelsfälle“ klären. „Arier“ oder Jude? Was zugleich bedeutete: Rettung oder Deportation. Calmeyer und seine Mitarbeiter legten andere Maßstäbe an und versuchten, einzelne, aber auch ganze Gruppen vor der Verfolgung zu bewahren. Dennoch ist Calmeyer bis heute umstritten: „Schindler oder Schwindler?“ titelte der STERN. Des Googles Kern
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ISBN 978-3-503-158799
Erich Schmidt Verlag
Am 1. April 2015 wäre Bismarck 200 Jahre alt geworden. Anlass, Bilanz zu ziehen, was unter der Herausgeberschaft von Tilman Mayer zehn namhafte Wissenschaftler getan haben. Ihr Hauptaugenmerk richteten sie vor allem auf der Frage, inwieweit sein Erbe die politische Landschaft bis heute beeinfl usst hat. Dabei geht es sowohl um innen- wie außenpolitische Fragestellungen, zum Beispiel ganz aktuell, wie wir es mit Russland halten. Fazit: Kein Bismarck-Bashing, aber auch keine Bismarck-Begeisterung.
Der Autor zeigt auf, wie sich Wirtschaft und Gesellschaft durch die Folgen der Automatisierung verändern: Maschinen haben über Jahrzehnte Menschen entlastet, die unter der Härte ihrer Arbeit stöhnten. Inzwischen verrichten Computer und von ihnen gesteuerte Maschinen solche und auch weniger stupide Arbeiten. Dadurch werden wir alle zu Verlierern, denn Fähigkeiten, die wir früher sicher beherrscht haben, gehen verloren.
Der Nutzen einer Balanced Scorecard (BSC) ist unbestritten. Diese Methode hat sich in größeren Unternehmen erfolgreich etabliert, da sie neben Finanzkennzahlen auch weiche Faktoren wie Mitarbeitermotivation berücksichtigt. Dieses Praxishandbuch richtet sich in seiner zweiten, aktualisierten Aufl age an mittelständische Unternehmer und Geschäftsführer, um die notwendigen Voraussetzungen für erfolgreiche BSC-Projekte im Mittelstand zu schaffen.
Es ist die dritte, bearbeitete Auflage dieses Leitfadens für erfolgreiche Start-ups, geschrieben von Fachleuten, die nach ihrer wissenschaftlichen Ausbildung den Bezug zur betrieblichen Praxis gefunden und behalten haben. Sie legen in diesem Buch besonderen Wert auf die „gefährliche“ erste Geschäftsphase einer Neugründung, die in Deutschland leider nur die wenigsten überleben. Mit seinem BeispielBusinessplan ist das Buch etwas für Durchstarter.
Als der Krieg zu Ende ging
Arno Surminski
Geb., 224 S., 14,95 Euro
ISBN 978-3-8319-0593-5, Ellert & Richter Verlag
Vor 70 Jahren endete der zweite Weltkrieg, aber noch immer rumort dieses Geschehen in den Köpfen und Herzen. Arno Surminski (Jahrgang ’34) ist der wohl bekannteste lebende Chronist dieser Zeit: Nach der Deportation seiner Eltern von Ostpreußen in die Sowjetunion kam er nach Schleswig-Holstein und hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Romane und Erzählungen geschrieben. Auch in diesem Buch widmet er sich den Nachwirkungen des Krieges.
Warum Gewinner mehrfach siegen
Theo Bergauer
Geb., 250 S., 34,95 Euro
Haufe Verlag, ISBN 978-3-648-059807
Mit diesem aufwändig gestalteten Buch mit zahlreichen Abbildungen und Illustrationen, versucht der Autor, selbst Unternehmens-Coach, Sportler und mittelständische Unternehmer zusammenzubringen, auf dass sie voneinander lernen. Er schafft dies in Form von Gesprächen, gemeinsam verfassten Artikeln sowie zahllosen Tipps und zusammenfassenden Ratschlägen dazu, welche Strategien hinter mehrfachen oder anhaltenden Erfolgen stecken.
Verlosung
Der Verlag hat uns fünf dieser Bücher zur Verfügung gestellt, die wir gerne kostenlos und portofrei an unsere Leser weitergeben. Wer sich für eines der Bücher interessiert, schreibe eine E-Mail an [email protected] mit dem Stichwort „Gewinner-Buch“. Den ersten fünf Einsendern geht dann ein Exemplar zu.
NEU: www.mit-magazin.de
www.mit-magazin.de | 6-2015 | MittelstandsMagazin
SerViCe
22  aktUelle Urteile
Foto: clipdealer
Manch einer hat mehrere Wohnungen. Und da drohen dann die Kommunen schnell mit der Zweitwohnungssteuer. Aber nicht immer unterfällt eine zweite Wohnung als Zweitwohnung der Steuer. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat jetzt entschieden, dass für eine leer stehende Wohnung keine Zweitwohnungsteuer erhoben werden darf. Dies soll dann gelten, wenn die Wohnung ausschließlich als Kapitalanlage und nicht auch für eigene Wohnzwecke bzw. als Wohnung für Angehörige vorgehalten wird.
Der klagende Wohnungseigentümer wurde für seine seit Jahren leer stehende und nachweislich nicht genutzte Zweitwohnung zur Zweitwohnungsteuer herangezogen. Die Wohnung hielt der Kläger nach eigenen Angaben jedoch als Kapitalanlage, ohne sie zu vermieten („Betongeld“). Das Bundesverwaltungsgericht sieht darin keinen steuerpfl ichtigen Vorgang. Zwar dürfe eine Gemeinde zunächst von der Vermutung ausgehen, dass eine Zweitwohnung auch bei zeitweiligem Leerstand der persönlichen Lebensführung diene und daher zweitwohnungssteuerpfl ichtig sei. Diese Vermutung werde aber erschüttert, MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
wenn der Inhaber seinen subjektiven Entschluss, die Wohnung ausschließlich und auch unvermietet zur Kapitalanlage zu nutzen, durch objektive Umstände erhärten könne. Nach der fehlerfreien Gesamtwürdigung durch die Vorinstanz lag eine Mehrzahl solcher Umstände vor. So war in den betreffenden Wohnungen jahrelang kein Strom bzw. Wasser verbraucht worden.
Handschriftlich von vorne
bis hinten!
OLG Köln; Beschluss vom
06.10.2014; 2 Wx 249/14
gen Passagen mit der Benennung der Erben und der Aufteilung des Nachlasses in dem mit der Maschine geschriebenen Teil. Dieser – etwaige – Wille des Erblassers ist jedoch nicht formwirksam erklärt worden. Zudem fehlte es hier auch noch an der gem. § 2247 BGB erforderlichen Unterschrift des Erblassers. Foto: clipdealer
Eine zweite Wohnung muss
keine „Zweitwohnung“ sein
BVerwG; Urteil vom 15.10.2014;
9 C 5.13
Letztwillige Verfügungen können handschriftlich oder notariell errichtet werden. Formfragen sind dabei peinlichst genau zu beachten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass ein Testament unwirksam ist und eine vom Erblasser nicht gewollte Erbfolge eintritt.
Das Oberlandesgericht Köln hatte einen solchen Fall zu entscheiden. Der Erblasser nahm in seinem handschriftlichen Testament Bezug auf einen Entwurf einer Notarin, der mit der Maschine geschrieben war. Dieses Testament ist nicht wirksam errichtet worden, so die Richter. Der Erblasser nimmt Bezug auf ein nicht von ihm mit der Hand geschriebenes Schriftstück. In einem eigenhändigen Testament ist eine solche Bezugnahme auf ein mit einer Maschine (Schreibmaschine, Computer, Drucker) geschriebenes Schriftstück jedoch nicht gestattet. Der Erblasser darf hinsichtlich des Inhalts seiner letztwilligen Verfügung nur auf eigenhändig von ihm geschriebene Schriftstücke oder auf öffentliche Testamente Bezug nehmen. Dies ist Folge des Formzwangs, der für Verfügungen von Todes wegen gilt. Der wirkliche Wille des Erblassers ist formnichtig erklärt, wenn er im Testament selbst nicht zum Ausdruck kommt. Im zu entscheidenden Fall befanden sich die wichti-
Das Testament ist damit wegen dieses Formmangels gemäß § 2085 BGB insgesamt unwirksam, also auch bezüglich des handschriftlich gefertigten Teils. Denn der in Bezug genommene formunwirksame Teil enthielt die wesentlichen Verfügungen des Erblassers, während der von ihm gefertigte handgeschriebene Teil bloße Ergänzungen beinhaltet. Die Richter gingen davon aus, dass der Erblasser dieses Testament nur als Ganzes gewollt hätte. Praxistipp: Man muss sich schon entscheiden, ob man ein notarielles Testament mit professioneller Hilfe des Notars errichten oder aber handschriftlich seinen letzten Willen in eigenen Worten formulieren will. In der zweiten Variante gilt dann aber die Regel: Ein Testament ist von vorne bis hinten mit der Hand zu schreiben und zu unterschreiben!
Zusammengestellt von Rechtsanwalt
und Notar Wolf-Dietrich Bartsch
NEU: www.mit-magazin.de
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Startup Interaction 2015
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350 Gäste kamen zur neuen
MT:FUTURA Mitte Mai nach Berlin
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1 Carsten Linnemann mit Dr. Walter Jochmann von Kienbaum im Gespräch über Digital Workforce A
2 Geschäftsführer Dr. Alex von Frankenberg spricht über die Investitionsstrategie des High-TechGründerfonds A 3 Thomas Jarzombek MdB moderiert das VC-Panel A 4 Wagniskapitalgeber
Philipp Hartmann von Rheingau Founders A 5 Olaf Jacobi von TargetPartners (Mitte) und Sven C.
Sixt von crossventures auf dem VC-Panel A 6 Hat für junge Gründer ein offenes Ohr: Jens Spahn
MdB A 7 Erfahrener Startup-Investor: Dr. Jochen Gutbrod von b-to-v A 8 Will Innovationszyklen beschleunigen: Prof. Didier Stricker vom DFKI A 9 Gerald Asamoah ist bei Bside-me, einer
Kontakt-App zwischen Promis und Fans, aktiv A 10 Der Open Space brachte junge Gründer mit
etablierten Mittelständlern und VCs ins Gespräch A 11 Deutschland darf das Feld digitaler Plattformen als Schnittstelle zwischen Produkt und Konsument nicht länger nur anderen überlassen:
Dr. Stefan Groß-Selbeck (CEO Digital Ventures BCG und Ex-Ebay-Chef Deutschland) A 12 Frauke
Mispagel unterstützt bei Axel Springer Plug and Play junge Gründer A 13 Wir brauchen mehr
Offenheit für Unternehmertum an den Schulen: Seriengründer Finn Hänsel A 14 Innovation steht
in ihrem Unternehmen täglich auf der Agenda: Sabine Herold von DELO Industrieklebstoffe A 15
Fabian Heilemann testet die Produkte vom Hamburger Startup purefood A 16 Carsten Linnemann
im Gespräch mit Harald Eisenach von der Deutschen Bank A 17 Regieleiter Daniel Moj von weitwinkelmedia im Gespräch mit Florian Nöll A 18 MIT-Hauptgeschäftsführer aus Niedersachsen,
Andreas Sobotta mit Karla Freitag von der MIT Hannover-Stadt A 19 Alex von Frankenberg (l.)
und Andreas Winiarski (2.v.l.) im Gespräch mit der Deutschen Bank A 20 Jury-Vorsitzender Niklas Veltkamp vom BITKOM A 21 Robin Tech von AtomLeap stellt seinen in Berlin gegründeten
Accelerator für Hardware-Startups vor A 22 Kaja Ringert für den neuen Bio Frozen Yogurt Lycka
vom Startup purefood A 23 Gewinner des Publikumspreises: Gerald Hoff von SPENDIT A 24
Hat mit Stagelink eine neue Crowdfunding-Plattform für Live-Events von Musikern auf der Basis
von Fan-Interessen entwickelt: Nikolas Schriefer
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-Leserreise
TÜRKEI
Vom Schwarzen Meer
zum türkisblauen Vansee
Der Osten der Türkei ist wahrlich schwindelerregend: in Sumela mit seiner
sechsstöckigen Höhlenkirche, beim Anblick des Großen Ararats und der
Eroberung des Burgbergs Tuspa. Abenteuer Anatolien auf dem Weg vom
Schwarzen Meer zum Vansee: In alten Karawanenstädten und Bergdörfern
entdecken Sie die Türkei jenseits des Massentourismus und staunen über
den bunten Kulturenmix.
1. Tag: Flug in die Türkei
Morgens Linienflug mit Turkish Airlines von Frankfurt
am Main oder München über Istanbul nach Trabzon.
„Hos Geldiniz“ begrüßt Sie Ihr Marco Polo Scout
und bringt Sie ins Hotel direkt am Schwarzen Meer.
Abends erwartet Sie ein köstliches Willkommensdinner. „Serefe!“ – so stößt man hierzulande an.
2. Tag: Trabzon und Teeplantage
Wie in Istanbul, wurde auch in Trabzon eine byzantinische Kirche der „heiligen Weisheit“ gewidmet.
Im Inneren dieser Hagia Sophia erfahren Sie, wieso
ausgerechnet in dieser Stadt das Byzantinische
Reich nach 1000 Jahren zu Ende ging. Rund um die
Gülbahar-Hatun-Moschee trifft sich die ganze Stadt,
Männer sitzen in kleinen Teehäusern, Frauen plaudern unter großen Bäumen.
Auf dem Weg nach Uzungöl ist Zeit für eine Pause
auf einer der zahlreichen Teeplantagen entlang der
Schwarzmeerküste. Sie erfahren, wie der Tee geerntet und verarbeitet wird. Wer Lust hat, kann sich als
Erntehelfer nützlich machen – zur Belohnung gibt es
dann auch eine dampfende Tasse Tee. Am Gebirgssee Uzungöl genießen Sie Bergromantik pur. Zeit für
einen Spaziergang am Seeufer (ca. 1 Stunde, leicht).
Abendessen im Hotel.
3. Tag: Zum Sumela-Kloster
Ein herrlicher Landschaftsrahmen für eine wundertätige Ikone im Pontus-Gebirge: Sumela – wie ein
Schwalbennest schwebt die sechsstöckige Klosterruine vor der Höhlenkirche. Sie haben die Wahl:
Wollen Sie mit dem Minibus bis zum nahen Aussichtsparkplatz fahren oder auf dem abenteuerlichen steinigen Pfad der Mönche hinaufsteigen
(1 Stunde, anspruchsvoll)? Der Blick auf die Bergwelt
ist in jedem Fall atemberaubend. Am Nachmittag
Weiterfahrt nach Erzurum. Probieren Sie unterwegs
den mit Abstand besten Reispudding der Türkei aus
Hamsiköy.
4. Tag: Erzurum – Knotenpunkt der
Karawanenwege
In der Universitätsstadt wackeln nicht selten die
Lehrstühle. Doch der Glaube an der Cifte Minare Medrese steht steinern, denn die seldschukischen und
osmanischen Baukünstler schufen sie und andere
Denkmäler, wie das Mausoleum der Sultanstochter
Hatuniye, mit erdbebensicherer Bauweise. Und was
es mit den „Schwarzen Diamanten“ von Erzurum
auf sich hat, erzählt Ihr Scout auf dem Basar. Nachmittags Zeit für eigene Erkundungen in der Stadt.
Steht Ihnen der Sinn nach regionalen Spezialitäten?
Dann stattet Sie Ihre Reiseleitung mit den perfekten
Restauranttipps für den Abend aus.
5. Tag: Kloster und Käse
Vormittags bringt Sie Ihr Scout zu einem der
schönsten Sakralbauten im „Georgischen Athos“,
dem Öskvank-Kloster. Nach der Kultur kommt der
Genuss: Das kleine Dorf Bogatepe ist bekannt für
seine Käseherstellung. Besonders stolz sind die
Dorfbewohner auf ihren „Kars-Käse“. Natürlich verlassen Sie das Dorf nicht, bevor Sie gekostet haben.
Abends erreichen Sie die Stadt Kars, bekannt aus
dem Roman „Schnee“ von Orhan Pamuk.
6. Tag: Entdeckertag
Heute haben Sie die Wahl: freie Zeit in Kars oder
Ausflug mit Ihrem Scout (gegen Mehrpreis, Mittagessen inklusive). Augen zu, Sie reisen in die Vergangenheit nach Ani, zu den schweigenden Ruinen der
alten armenischen Hauptstadt. Einst blühte hier ein
Königreich, heute sehen Sie nur noch eine Geisterstadt – aber eine sehr eindrucksvolle! Dann treffen
Sie einheimische Frauen zum Austausch in einem
Restaurant in Kars. Die türkisch und russisch geprägte Stadt spiegelt wie keine andere die Situation
im Vielvölkereck wider. Die Krönung ist die Apostelkirche, Kathedrale der armenisch-apostolischen
Kirche vor 1000 Jahren.
7. Tag: Vom Ararat zum Vansee
Ein Tag voller Landschaftskino: Erster Fotostopp
an dem mit Legenden umwobenen Großen Ararat
(5165 Meter). Genießen Sie den Blick auf diesen
Koloss aus Stein – Noahs Fels in der Sintflut. Ihr
nächster Halt führt Sie zum Ishak-Pascha-Palast,
eine Art Neuschwanstein Ost-Anatoliens: Highlife,
Harem und Hammam in einer Zeit, als Mozart die
„Entführung aus dem Serail“ schrieb. Die anschließende Fahrt führt über den rund 2600 Meter hohen
Tendürek-Pass und durch großartige, von erloschenen Vulkanen und Lavafeldern geprägte Landschaft.
Bald darauf erblicken Sie den türkisblauen Vansee,
das größte Binnenmeer des Landes. In der Stadt
Van erobern Sie auf den Spuren der Meder den
Burgberg von Tuspa, einst Königssitz der Urartäer –
heute der perfekte Platz, um den Tag ausklingen zu
lassen.
8. Tag: Geknüpfte Träume
Alle Wege führen nach Van: Armenische, persische, türkische und kurdische Teppiche werden
seit ewigen Zeiten in Van hergestellt. Auch europäische Modemacher haben die naive Schönheit
echter Kelims schon längst entdeckt. In einem
Kelim- und Teppichzentrum, das u. a. von der EU
gefördert wird, lassen Sie sich in die Geheimnisse
der Knüpfkunst einweihen. Anschließend Besuch der
urartäischen Festungsanlage Cavustepe, wo Mehmet Kusman, der Ausgrabungswächter, von seiner
Arbeit berichtet. Er arbeitet seit 50 Jahren hier und
spricht als einer von weltweit nur noch 38 Menschen
die urartäische Sprache. Nachmittags geht’s hinaus
auf den See: per Boot gelangen Sie zur Inselkirche
Achtamar, die reich mit Fresken ausgestattet ist und
erst vor wenigen Jahren ihr Kreuz zurückbekam.
Beim gemeinsamen Farewelldinner tauschen Sie
sich über das Erlebte aus und nehmen mit einem
Glas Raki wehmütig Abschied von der Osttürkei.
9. Tag: Güle, güle – Auf Wiedersehen
Vormittags Rückflug mit Turkish Airlines von Van
über Istanbul nach Frankfurt am Main oder München,
wo die Ankunft im Laufe des frühen Abends erfolgt.
Individuelle Weiterreise zu den Ausgangsorten.
Flug
Im Reisepreis enthalten ist der Linienflug mit Turkish
Airlines ab/bis: Frankfurt am Main oder München.
Auf Anfrage (ggf. gegen Aufpreis) Flüge ab/bis:
Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Wien,
Zürich.
Je nach Verfügbarkeit der angegebenen Buchungsklasse Aufpreis möglich (siehe www.agb-mp.com/
flug).
Reisepapiere und Impfungen
Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen
Personalausweis oder Reisepass. Impfungen sind
nicht vorgeschrieben.
Information / Buchung:
www.sgr-tours.de/msm
9 Reiseta
ge ab
1195,–
¤
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TURKISH
AIRLINE
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Reisepreis in Euro pro Person
Klima
Durchschnittliche Höchsttemperaturen in °C:
Aug.
Sept.
Okt.
Nov.
Trabzon
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Erzurum
30
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Van
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10
Hotels
Ort
Trabzon
Erzurum
Kars
Van
Änderungen vorbehalten
Nächte
2
2
2
2
Hotel
Landeskategorie
Novotel
◊◊◊◊
Xanadu Snow White
◊◊◊◊◊
Sim-Er
◊◊◊◊
Rescate
◊◊◊◊◊
Reiseversicherungen
Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen jedem Teilnehmer den Abschluss der Reiseschutz-Pakete der Allianz Global
Assistance: z. B. den Reiserücktrittschutz oder das
Vollschutz-Paket, bei dem u. a. zusätzlich eine ReiseKrankenversicherung inkl. eines medizinisch sinnvollen Kranken-Rücktransports enthalten ist. Weitere
Informationen erhalten Sie mit Ihrer Reisebestätigung oder unter www.agb-mp.com/versicherung.
Veranstalter und Reisebedingungen
Veranstalter dieser Reise ist die Marco Polo Reisen
GmbH, Riesstr. 25, 80992 München. Die GK MittelstandsMagazin Verlag GmbH tritt lediglich als Vermittler auf. Die Reisebedingungen des Veranstalters
sind im Internet unter www.agb-mp.com druck- und
speicherfähig abrufbar.
9 Reisetage
Termine 2015
15.08. – 23.08.2015
22.08. – 30.08.2015
28.08. – 05.09.2015
05.09. – 13.09.2015
07.09. – 15.09.2015
12.09. – 20.09.2015
14.09. – 22.09.2015
19.09. – 27.09.2015
26.09. – 04.10.2015
03.10. – 11.10.2015
10.10. – 18.10.2015
17.10. – 25.10.2015
24.10. – 01.11.2015
31.10. – 08.11.2015
EZZuschlag
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DZ
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Mindestteilnehmerzahl
Mindestteilnehmerzahl: 16 Personen
Höchstteilnehmerzahl: 29 Personen
Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht
werden, kann der Veranstalter bis spätestens am
21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten (Näheres siehe Reisebedingungen).
Im Reisepreis enthalten
• Linienflug mit Turkish Airlines von Frankfurt
am Main oder München über Istanbul nach
Trabzon und zurück von Van über Istanbul in
der Economy-Class
• 8 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet in sehr
guten Mittelklassehotels
• Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder
Dusche und WC
• Transfers, Ausflüge und Rundreise in landesüblichem, klimatisiertem Reisebus
• Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
in der Türkei
Und außerdem inklusive
• „Rail & Fly inclusive“ zum/vom deutschen
Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof
in Deutschland
• 7 x Abendessen in den Hotels
• Willkommensgetränk
• Raki-Abschiedsgetränk
• Besuch einer Teeplantage mit Verkostung
• Reispudding in Hamsiköy
• Käseverkostung in Bogatepe
• Unterhaltung mit einem Ausgrabungswächter
• Bootsfahrt auf dem Vansee
• Eintrittsgelder
• Flughafensteuern, Lande- und Sicherheitsgebühren (ca. ¤ 188,–)
• Reiseunterlagen mit einem Reiseführer
pro Buchung
• Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten
durch CO2-Ausgleich
Zusätzlich buchbare Extras
• Ausflug „Ani“ ¤ 39,–
Zahlung / Sicherungsschein
Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt)
im Sinne des § 651 k Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsschluss wird eine Anzahlung von 20 Prozent des
Reisepreises, maximal jedoch ¤ 1000,– pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag
vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der
Reiseunterlagen fällig.
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ANMELDUNG / RESERVIERUNG
MittelstandsMagazin-Leserreise TÜRKEI – NORD-OST
Gewünschtes bitte eintragen bzw. ankreuzen
Name, Vorname
Reisetermin:
Doppelzimmer
Geburtsdatum
Telefon tagsüber (mit Vorwahl)
Straße / Hausnummer
PLZ / Wohnort
Name, Vorname, Geburtsdatum Mitreisende(r)
Einfach Coupon senden an:
Marco Polo Reisen GmbH
Postfach 50 06 09, 80976 München
Einzelzimmer
½ Doppelzimmer
Flug ab / bis:
Ausflug „Ani“
Ich melde mich und die aufgeführten Personen verbindlich an – die
Reisebedingungen liegen mir / uns vor.
Oder
Ich bitte um Reservierung der Leistungen und Übersendung der
Reisebedingungen vor Vertragsschluss.
Ort, Datum / Unterschrift
Coupon faxen an:
Fax: 089 50060-405
Information / Reservierung / Buchung:
Tel.: 089 50060-470
[email protected]
Unternehmen
26  neUeS mit-DeSiGn
markenexperte über neues mit-Design:
„entscheidend ist die Glaubwürdigkeit"
Die MIT hat sich einen neuen Markenauftritt verpasst: Neues Logo, neues Coporate Design, wie es neudeutsch heißt.
Die ersten Reaktionen sind überwiegend
positiv. Auch wenn der Bundesverband
es den Gliederungen nicht vorschreiben
kann, haben doch viele Kreis-, Bezirksund Landesverbände das Layout bereits
übernommen. Das Mima sprach mit dem
Markenexperten Heinrich Paravicini über
das neue Layout und die Frage, ob die
regionalen Verbände das Design übernehmen sollten.
Wie finden Sie unser neues Logo und das
neue Design insgesamt?
Paravicini: An Ihrem Logo gefällt mir
sehr, sehr gut, dass es ihrem Anspruch
gerecht wird: Es entfaltet Dynamik, es ist
modern und zeitgemäß gestaltet. Es ist
eine gute Ergänzung zu Ihrem gesamten
neuen Corporate Design, das sehr klassisch und akurat gemacht wurde. Das ist
nicht zeitgenössisch geschmäcklerisch,
sondern es hat insgesamt eine klassische
Modernität.
Nun steckt in dem neuen Corporate Design
für die ganze Organisation viel Arbeit: Das
Design wurde aufwändig entwickelt, jetzt
müssen alle Briefköpfe, Flyer, Internetseiten neu gestaltet werden. Manche sagen,
das sei übertrieben, es komme in der Politik schließlich auf Inhalte an. Warum also
sollte eine Organisation wie die MIT diesen
Aufwand betreiben?
Das neue MIT-Design kommt an
MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
Paravicini: Das macht jede Marke – vom
Konzern bis zum Mittelständler – sich regelmäßig im Spiegel zu betrachten und
zu hinterfragen: Bin ich noch up-to-date?
Habe ich einen Auftritt, der sich zeitgemäß
anfühlt? Ich rede viel mit großen Mittelständlern, die sich die Frage die ganze Zeit
stellen. Und wenn die das Gefühl haben:
Ich selber mache mir alle fünf Jahre Gedanken, wie ich auf den neusten Stand komme,
mein Verband sieht aber so ein bisschen
„Asbach uralt“ aus, dann kann das doch
für den Verband kein Weg sein.
Die MIT ist allerdings regional und föderal
organisiert. Einige MIT-Gliederungen wollen ihre Eigenständigkeit durch eigenes Logo
oder auch eigenes Design auch nach außen
darstellen und nicht das neue Corporate
Design übernehmen. Was halten Sie davon?
Paravicini: Entscheidend bei einem Markenauftritt ist Glaubwürdigkeit und eine
Konsistenz im Auftritt. Wenn man den
ganzen Aufwand eines neuen Designs
betreibt und dann auf alle Kommunikationsmedien in der Organisation übertragen will, dann lohnt sich das nur, wenn es
auch wirklich konsistent überall durchgezogen wird. Nur so entsteht genau diese
Glaubwürdigkeit. Wenn man das nicht
so macht, sondern nur an der Oberfläche
kratzt und den Rest belässt wie es ist und
im schlimmsten Fall jede Gliederung ihr
Süppchen kocht, dann macht man einen
großen Fehler und hat nachher nichts
WIR FÜR UNS. DER MITTELSTAND IN RHEINLAND-PFALZ.
FORUM MITTELSTAND
FACHKRÄFTE
FÖRDERN, FORDERN UND SICHERN!
EINLADUNG
Fr. 20. März 2015, ab 17:30 Uhr
in Ludwigshafen
im Berufsbildungs- und Technologiezentrum
der Handwerkskammer der Pfalz
gewonnen. Das mag politisch schwierig
durchzusetzen sein, ist aber notwendig,
um die Glaubwürdigkeit der Gesamtorganisation herzustellen.
Das neue MIT-Logo wurde von dem
Designer Nils Krömer aus Scharbeutz entworfen und das Corporate Design von der Berliner Agentur „Zweifrauwerk“. Das Handbuch
zum neuen MIT-Design sowie passende Wordvorlagen und das Logo
gibt es auf der MIT-Homepage:
www.mit-bund.de/design
Heinrich Paravicini
ist einer der führenden Experten für Markenstrategie und Markendesign in Deutschland. Er ist Mitglied im Vorstand des Art Directors Club (ADC) und Mitinhaber und Chief Creative Offi cer der vielfach preisgekrönten Hamburger Agentur MUTABOR, die unter anderem Audi, die Bundesliga, die Deutsche Telekom und den HSV, aber auch viele Mittelständler zu ihren Kunden zählt
NEU: www.mit-magazin.de
mit-inSiDe
 27
... in den Medien
„Dem Mittelstand geht es gut, aber es sind auch Risiken zu sehen. Deshalb ist es wichtig, dass die Politik jetzt keine Fehler macht.“
Carsten Linnemann, 4. April 2015, Hohenloher Tagblatt
„Die, die gegen die Offshore-Windenergie sind, müssen begründen, wie sie Deutschlands industriellen Kern erhalten und die Energiewende ohne Atom- und Kohlekraft organisieren wollen.“ Carsten Linnemann, 10. April 2015, Nordsee-Zeitung
„Wenn der Staat immer eingreift und alles streng reguliert, nimmt er den Leuten die Eigenverantwortung. Genau die ist es aber, die unsere mittelständischen Unternehmen so erfolgreich macht.“
Carsten Linnemann, 10. April 2015, Tauber-Zeitung
„Wir benötigen dringend eine Insolvenzordnung für die Mitgliedsländer.“
Carsten Linnemann, 11. April 2015, Bremervörder Zeitung
„Wir müssen es ermöglichen, dass diejenigen, die länger arbeiten möch-
ten, es auch können.“
Carsten Linnemann, 11. April 2015, Bremervörder Zeitung
„„Der Staat kann sofort die heimlichen Steuererhöhungen durch die kalte Progression stoppen. Wir erwarten vom Bundesfi nanzminister einen Carsten Linnemann, 17. April 2015, Rheinische Post
Gesetzentwurf.“ „Es gibt keinen Grund, ab 2020 am Soli festzuhalten.“
Carsten Linnemann, 17. April 2015, WirtschaftsWoche
„Man wollte die Generation Praktikum abschaffen, aber man ist weit übers Ziel hinausgeschossen. Ich kenne zahlreiche Firmen, die jetzt überhaupt keine freiwilligen Praktikanten mehr beschäftigen. Das ist ihnen schlicht zu heikel oder zu teuer.“
Carsten Linnemann, 26. April 2015, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Die Bundesregierung muss klarstellen, dass Firmen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit dafür haften müssen, wenn eine andere Firma, die sie beispielsweise mit dem Catering eines Events beauftragt hat, keinen Mindestlohn bezahlt.“ Carsten Linnemann, 26. April 2015, Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung
„Wir müssen diesen Heißhunger auf mehr Steuern stoppen.“
Carsten Linnemann, 4. Mai 2015, Norddeutsche Rundschau
„Ich bin mit der Großen Koalition in Berlin nicht zufrieden. Wir neigen dazu, Fehler zu machen in diesen guten Zeiten.“
Carsten Linnemann, 30. April 2015, Goslarsche Zeitung
„Es ist - gelinde gesagt - enttäuschend und irritierend, dass es beim Mindestlohn überhaupt keine Bewegung gibt. Alle Fakten liegen auf dem Tisch, jeder noch so spezielle Einzelfall ist bekannt, seit Wochen wird über mögliche Korrekturen gesprochen - und jetzt will die Bundesregierung alles noch einmal an die Fachebene zurückgeben?“
Carsten Linnemann, 27. April 2015, SPIEGEL ONLINE
NEU: www.mit-magazin.de
Der Bundesvorsitzende unterwegs…
01.06.2015, 18:00 Uhr
MIT Landau
„Wirtschaftspolitik in Deutschland –
Antworten der MIT“
Landau
02.06.2015, 08:30 Uhr
MIT Neuss
„Deutschland 2030 –
sind wir für die Zukunft gewappnet?“
Neuss
26.06.2015, 18:00 Uhr
MIT Mittelbaden „Herausforderung Mittelstand:
Warum Deutschland mutige Reformen
braucht!
Baden-Baden
„Wir sollten das laufende Gesetzgebungsverfahren zur Tarifeinheit jetzt noch nutzen, um neue Verfahrensanforderungen für bestimmte Wirtschaftsbereiche einzubauen, die der Daseinsvorsorge dienen. Das gilt etwa für den Luft- und Bahnverkehr, die Energieversorgung und die Kinderbetreuung. Vor Streiks sollte es eine Ankündigungspfl icht der Gewerkschaften von vier Tagen geben.“ Carsten Linnemann, 6. Mai 2015,
Rheinische Post
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mit-inSiDe
28  SteUerBremSe kommt
Geschafft
Die kalte Progression fällt,
die Steuerbremse kommt
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2
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1
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1
Von Günter F. Kohl
men zur Verfügung zu stellen. Beim
Wirtschaftsflügel der Union herrschte
darüber Hochstimmung. Kein Wunder:
Vor allem die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU
hatte gegen diesen „Diebstahl des
Staates“ jahrelang gekämpft und auf
den Parteitagen im Dezember 2014
einen Achtungserfolg errungen. Zusammen mit der Jungen Union und
der CDA brachte sie einen Antrag auf
Abschaffung der kalten Progression
ein und erhielt dafür eine deutliche
Mehrheit der Delegiertenstimmen.
Auch die CSU verabschiedete ein
entsprechendes Papier.
Mittelstands
Mag azin
www.mitmagazin.com
Völlig überraschend erklärte sich
Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble (CDU) Anfang Mai damit
einverstanden, ab 1. Januar 2016 die
Kalte Progression abzuschaffen und
dafür zunächst 1,5 Milliarden Euro
aus den sprudelnden Steuereinnah-
G 1480
12
2014
INFORMATIONEN UND FORUM FÜR MITTELSTAND, WIRTSCHAFT
UND MANAGEMENT
Finanzminister Wolfgang Schäuble zeigte sich in den Gesprächen mit der MIT über die Kalte Progression zwar aufgeschlossen, aber hartnäckig und skeptisch, die Haltung des SPD-dominierten Bundesrats betreffend
MIT, CDA und JU kämpfen
gemeinsam für die Steuerbremse
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Das MittelstandsMagazin erschien mit einem besonderen Titel: Erstmals drei Vereinigungsvorsitzende mit gemeinsamer Forderung. Das gleiche Titelbild hatte übrigens auch das CDA-Magazin „Soziale Ordnung
Viele MIT-Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands unterstützten die Forderung nach Abschaffung der Kalten Progression
MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
mit-inSiDe
SteUerBremSe kommt  29
Der WeG ZUr SteUerBremSe
28. / 29. März 2014
MIT-Kreisvorsitzendenkonferenz in Würzburg
Beschluss: „100 Tage Große Koalition aus der Sicht des Mittelstands“ mit der Forderung, die Kalte Progression zu beenden 17. Mai 2014
Klausurtagung des MIT-Bundesvorstands in Potsdam /
Gespräch mit BM Schäuble
Der MIT-Bundesvorstand beschließt das Konzept der Steuerbremse zum Abbau der Kalten Progression. „Die heimliche Steuererhöhung durch die Kalte Progression ist ungerecht. Wir müssen den Steuerzahlern zurückgeben, was ihnen gehört“, heißt es in der Potsdamer Erklärung des MIT-Bundesvorstands
Juni 2014
MIT-Mitgliederkampagne „Ich unterstütze die Steuerbremse, weil….“
Versand des Musterantrags „Steuerbremse muss kommen“
an die MIT-Gliederungen
21. Juni 2014
23. September 2014
Die Mehrheit der Bürger in Deutschland empfi ndet nach einer Studie des Instituts INSA die kalte Progression als ungerecht und fordert ihre Abschaffung. Knapp zwei Drittel (62 Prozent) sprechen sich für eine Beseitigung der heimlichen Steuererhöhungen aus. 1. Oktober 2014
MIT und CDA werden einen gemeinsamen Antrag zum Abbau der Kalten Progression an den CDU-Bundesparteitag stellen. Auf einer Pressekonferenz werben MIT-Chef Linnemann und CDAChef Laumann für die endgültige Abschaffung der Kalten Progression im Steuersystem noch in dieser Legislaturperiode 
Der CDU Landesverband Brandenburg beschließt als erster CDU-Landesverband das Konzept der Steuerbremse auf dem Landesparteitag
1. Juli 2014
Sitzung des MIT-Bundesvorstands: Diskussion mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier zur Steuerbremse und Mike Mohring MdL, CDU-Fraktionsvorsitzender Thüringen und Vorsitzender der haushaltspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen 
14. Oktober 2014
Hauptstadtforum von MIT und Konrad-Adenauer-Stiftung mit Staatssekretär Dr. Meister und MIT-Chef Carsten Linnemann 
6. September 2014
Die CDU Ruhrgebiet unterstützt den MIT-Antrag zur Steuerbremse. Der Bezirk Ruhr ist der größte Bezirksverband in Deutschland. Er umfasst 14 CDU-Kreisverbände und repräsentiert knapp 25.000 Mitglieder
20. September 2014
Deutschlandtag der Jungen Union in Inzell. Beschluss: Die Junge Union unterstützt die Steuerbremse
22. September 2014
Sitzung des MIT-Bundesvorstands und Diskussion mit Ralph Brinkhaus MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSUBundestagsfraktion 
NEU: www.mit-magazin.de
11. November 2014
68 CDU-Verbände haben den Antrag „Steuerbremse muss kommen“ fristgerecht an den CDU-Bundesparteitag eingereicht
29. November 2014
Die CDU Rheinland-Pfalz unterstützt die Steuerbremse. Dies hat der Landesparteitag in Mainz beschlossen.
8. / 9.Dezember 2014
Der CDU-Bundesparteitag beschließt die Steuerbremse www.mit-magazin.de | 6-2015 | MittelstandsMagazin
mU-inSiDe
30 
Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und CSU-Mittelstands-Union fordern:
Belastungsstopp für mittelständler –
einig bei Soli und kalter Progression
Entlastungen statt Belastungen in der Mittelstandspolitik,
Sicherheit und Bezahlbarkeit
der Energieversorgung und
die Zukunft Griechenlands
standen im Mittelpunkt der
MU-Landesvorstandssitzung
mit Bayerns Wirtschaftsministerin (und MU-Mitglied) Ilse
Aigner und dem Ko-Sprecher
des PKM Europa, MU-Vorstand Markus Ferber, MdEP.
Die Bundesebene wurde vertreten von Hans Michelbach,
MdB, und Katrin Albsteiger,
MdB; die Landtagsebene von
den MU-Vorständen Markus
Blume, MdL und Mechthilde
Wittmann, MdL.
Michelbach forderte einen
„Mittelstands-TÜV“ mit automatischen
Überprüfungen
und Verfallsdaten für Gesetze
und Verordnungen. Ilse Aigner betonte in Richtung Berlin:
„Nach der Rente mit 63 und
dem Mindestlohn müssen jetzt
wirtschaftsfreundliche Signale
folgen. Der Schwerpunkt der
politischen Initiativen muss ab
jetzt darauf liegen, Mittelstand
und Mittelschicht von bürokratischen und finanziellen Lasten
zu befreien.“ Die Ministerin
wörtlich: „Teile der SPD pflegen weiterhin die alten Klassenkampf-Ideologien. Das hat
sich bei den überzogenen Dokumentationspflichten für den
Mindestlohn gezeigt. Wir werden darauf achten, dass sich
das Unternehmerzerrbild der
SPD nicht weiter in praktischer
Politik niederschlägt. Arbeitgeber sind nicht die Gegner der
Arbeitnehmer, sondern deren
Partner.“
Wirtschaftsministerin
und
CSU-Wirtschaftsflügel sind
sich einig bei „echten christlich-sozialen und mittelständischen Herzensthemen“ wie dem
Abbau der Kalten Progression
und dem Auslaufen des Soli:
Unser Foto zeigt (von links): Markus Ferber, MdEP, Staatsministerin Ilse Aigner, MdL, MU-Vorsitzender Hans Michelbach, MdB, und MU-Vize Peter Götz
Beide seien „unerlässliche Bedingungen zur Erfüllung unseres Grundsatzes: Leistung muss
sich lohnen – in Zeiten höchster
Steuereinnahmen muss mehr
vom Lohn beim Bürger bleiben.
Nach der Schuldenbremse muss
deshalb die Steuer- und Abgabenbremse kommen.“
Aigner unterstrich: „Die CSU
ist innerhalb der großen Koalition das wirtschaftspolitische Korrektiv, ihre Bedeutung
für den Mittelstand ist noch
gestiegen. Wir werden von
München aus und in Berlin
unbequem bleiben!“ Das gelte
auch für die Neuregelung der
Erbschaftsteuer: „Hier geht es
um Arbeitsplätze. Wenn wir
unseren Wohlstand auch morgen halten wollen, müssen wir
schon heute die richtigen Schritte tun. Denn wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, sitzt sie
platt“, sagte Michelbach.
mU münchen diskutiert ttiP mU neustadt/Bad Windsheim
neu aufgestellt
Gute und kritische Sachdiskussionen statt dummer Propaganda der Anti-TTIP-Ideologen: über Chancen und Risiken von TTIP diskutierte die MU München gemeinsam mit der CSU MünchenSchwabing und über 80 Gästen im Wappensaal des Münchner Hofbräuhauses. Auf dem Bild (2. v. rechts) MU-Vorständlerin Mechthilde Wittmann, MdL, TTIP-Berichterstatterin im Bayerischen Landtag mit (v.l.) Dr. Horst Heitz (SME Europe), Dr. Angelika Winzig (Wirtschaftsbund Österreich), Ralph Kamphöner (Eurocommerce) und den CSU-Kreisvorsitzenden und MU-Vorstandsmitglied Guido Gast.
MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
Gerd Scheuenstuhl ist neuer Vorsitzender der MU Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim. Auf dem Foto Torne von Heydebrand, Hans Herold MdL, Jutta Bauereiß, Gerd Scheuenstuhl, Hildegard Schuhmann-Knöß, Peter Müller, Ottmar Eder. Der neue MU-Kreisvorsitzende will in enger Zusammenarbeit mit seinem Vorstandsteam und allen politischen Ebenen die Mittelstandsanliegen innerhalb der CSU und auch in der öffentlichen Wahrnehmung in den Vordergrund rücken. NEU: www.mit-magazin.de
mU-inSiDe
 31
mU-Fachgespräch
Gesundheitspolitik
netzwerkgespräch der
mU Bad kissingen
Zum MU-Fachgespräch mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml trafen sich (von links) Michael Kretzer, MU-Vize Bernhard Kösslinger, Dr. Eberhard Lasson, Leiter des MUFachausschusses Gesundheit und Prof. Dr. Günter Neubauer, Leiter des Institutes für Gesundheitsökonomik München.
Das Thema Ernährung stand im Vordergrund des Netzwerksgesprächs der MU Bad Kissingen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Firma Vogler in Neuwirtshaus in der Rhön. MU-Kreisvorsitzender Armin Laake konnte mehr 80 Besucher und darunter zahlreiche CSU-Mandatsträger begrüßen. Auf dem Gruppenbild (von links) Karl-Heinz Vogler, Frank Vogler, MU-Kreisvorsitzender Armin Laake, Staatssekretär Gerhard Eck, MdL, Paula Vogler, Sandro Kirchner, MdL, Landrat Thomas Bold, Bezirksrätin Karin Renner.
mU Freyung-Grafenau
im Wirtschaftsdialog
Bürgermeister Martin Pichler (v.l.) begrüßte zum „Wirtschaftsdialog Bayerwald“ der MU Freyung-Grafenau Max Gibis MdL, CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer MdB, MU-Kreisvorsitzenden Max Ertl und die Unternehmer Günther Karl sowie Markus Degenhart. „Bürokratieabbau steht seit langen auf der Agenda aller Parteien, wenn man sich aber die neugeschaffene Bürokratie beim Thema Mindestlohn und Dokumentationspfl icht, sowie die Kennzeichnungspfl icht von Lebensmitteln und dem derzeit über der Wirtschaft schwebenden Damoklesschwert der Arbeitsstättenverordnung“, so Max Ertl. Andreas Scheuer kündigte mittelstandsfreundliche Korrekturen bei den Mindestlohnregelungen an. Weitere Themen waren Erbschaftsteuer und Energiepolitik.
mittelstandsgespräch
in mömbris
Mit rund 80 Teilnehmern und Experten aus Wirtschaft, Handwerk und Politik diskutierte die MU Aschaffenburg beim Mittelstandsgespräch in Mömbris über den Meisterbrief, die duale Ausbildung, den Mindestlohn und die kalte Progression. Auf dem Bild (v.l.) Dieter Eser, MU-Kreisvorsitzender Dirk Reinhold, Andrea Lindholz, MdB, CSU-Vorsitzender Heiko Hoier, Peter Winter, MdL, Walter Heußlein und Dr. Christian Steidl.
neuwahlen im mU-kreisverband miesbach
Neue Vorsitzende im MU-Kreisverband Miesbach ist Verena Heiler-Loth aus Holzkirchen. Der neue Vorstand möchte direkten Einfl uss auf wichtige tagespolitische Themen nehmen und dem Mittelstand vor Ort ein Ansprechpartner für Sorgen und Nöte sein. Auf dem Foto (v. l.): Siegfried Stefener, Jakob Gritscher, Bezirksvorsitzender Alexander Radwan, MdB, die stellvertretenden Vorsitzenden Carsten Lehmann und Susanne Weitl, Vorsitzende Verena Heiler-Loth, Michael Forster, stellvertretende Vorsitzende Isabelle Schäbbicke und Florian Brunner.
NEU: www.mit-magazin.de
www.mit-magazin.de | 6-2015 | MittelstandsMagazin
mit-inSiDe
32 
Businesstreff XXl im norden Wolfgang Bosbach besucht mit
Eine mitreißende Rede, kombiniert mit rheinländischem Humor, hat Wolfgang Bosbach, MdB, jüngst bei der Jahreshauptversammlung der MIT Oldenburg-Land in Sage gehalten. Vor 150 Zuhörern sprach er unter dem Titel „Worauf es jetzt ankommt“ alle wichtigen Themen an – von Asyl, der EU-Mitgliedschaft Griechenlands bis hin zum Ukraine-Konfl ikt. Astrid Grotelüschen, Vorsitzende der MIT Oldenburg Land, freute sich sehr, ihren Kollegen als Gastredner für die MIT gewonnen zu haben. Bei den anschließenden Wahlen wurde sie als erste Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Stellvertreter sind Anne-Marie Glowienka und Ingo Hermes, Schatzmeister Bernd Wintermann und Beisitzer Gregor Holtrup, Ralf Wessel und Stefan Wacholder.
Beim größten Businesstreff des Nordens, der B2B NORD, trafen sich zum fünften Mal Unternehmer, Führungskräfte und Entscheider aus ganz Norddeutschland. Bei der vom Segeberger MIT-Kreisvorsitzenden Sven Boysen organisierten Messe stellten über 200 Aussteller in der ausverkauften Messehalle in Hamburg-Schnelsen ihre aktuellen Produkte und Dienstleistungen vor. Geschäftskontakte, Kooperationen und aktives Netzwerken standen im Vordergrund. mit trifft Bundesliga
Bürokratie-tÜV in aktion
Auf Einladung des MIT Bezirksvorsitzenden Philipp Mißfelder, MdB, war der Vorsitzende des Nationalen Normenkontrollrats, Dr. Johannes Ludewig zu Gast im Ruhrgebiet. Neben der Unterstützung für den überparteilichen Bürgermeisterkandidaten Michael Breilmann, stand der Besuch der MIT Ruhr ganz im Zeichen des Fachvortrags von Dr. Ludewig. Er referierte über die Arbeit des Normenkontrollrats und unterstrich damit die Forderung der MIT, weniger Bürokratie in Deutschland als Ziel einer auf die Zukunft ausgerichteten Wirtschaftspolitik zu ermöglichen. Dazu Philipp Mißfelder: „Bürokratieabbau ist eine Kernforderung der MIT.“
0
Die einen sahen durch ihre grüne Brille den VfL Wolfsburg – „ihren“ Verein! – die anderen erfuhren viel über die spannende Logistik rund um den Bundesligisten. Für diese besondere Veranstaltung konnten der Wolfsburger MIT-Kreisvorsitzende Holger Bormann und der Organisator Philipp Cantauw knapp 100 Interessierte gewinnen. Auf der Agenda standen eine Stadionführung in der VfL-Arena, der Besuch der Fußballwelt und ein Vortrag über das Sponsoring des Klubs. VfL-Manager Klaus Allofs präsentierte von der Großbildleinwand im Stadion aus die Werbementalität der Wölfe. Der MIT-Vorstand Oldenburg Land mit prominentem Gast (v.l.n.r.): Bernd Wintermann, Astrid Grotelüschen, MdB, Wolfgang Bosbach, MdB, Ralf Wessel, Anne-Marie Glowienka, Gregor Holtrup und Ingo Hermes
MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
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mit-inSiDe
 33
leistung muss sich lohnen!
Etwa 85 Teilnehmer aus Industrie,
Handwerk, Dienstleistung und den
freien Berufen kamen zum Vortrag
des MIT-Bundesvorsitzenden Dr.
Carsten Linnemann bei der MIT Hohenlohe und Schwäbisch Hall. Uwe
Siller, MIT-Vorsitzender aus Hohenlohe, bezeichnete Linnemann als
„Speerspitze des deutschen Mittelstandes“. Thorsten Hiller, stellvertretender
CDU-Vorsitzender im Kreis Schwäbisch Hall, ergänzte: „Die MIT ist der
Anwalt der Familienbetriebe, der Gewerbetreibenden und Selbstständigen“.
Carsten Linnemann machte am Beispiel eines Ilshofener Maschinenbauers deutlich, was mittelständische
Unternehmen ausmacht: „In Brüssel
würde eine Firma wie Bausch+Ströbel nach der Statistik als Großunternehmen bezeichnet werden. Aber dem
Unternehmen geht es so gut, weil Haftung und Handlung in einer Hand
liegen. Die Geschäftsführer von mittelständischen Betrieben nehmen unter-
nehmerische Probleme in den meisten
Fällen abends mit ins Bett und stehen
morgens mit ihnen auf. Und das ist es,
was unseren Mittelstand ausmacht. Er
lässt sich nicht über Kennzahlen wie
Mitarbeiter und Umsatz definieren.“
Carsten Linnemann (2. v.r.) schreibt sich ins Gästebuch ein. Mit dabei (v.li.): Thorsten Hiller, Arnulf von Eyb, MdL, Ingrid Bullinger und Harald Bauer (beide stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende)
aktiv im flachen land
Bei einem Unternehmensbesuch bei der Fritzsche-Haustechnik GmbH gratulierte der Greizer MIT-Kreisvorsitzende Markus Kertscher den Inhabern Birgit und Mathias Fritzsche zum 25. Firmenjubiläum. Begleitet wurde Kertscher vom Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel und vom Landtagsabgeordneten Christian Tischner. Der Landtagsabgeordnete betonte in seiner Gratulationsrede, dass gerade der Mittelstand das wirtschaftliche Rückgrat im ländlichen Raum bilde. „Hier wird investiert in neue Ideen, in Forschung und Entwicklung“, betonte er.
Politik trifft
Unternehmer
Die MIT Mittelsachsen traf sich mit regionalen Vertretern aus Politik und Wirtschaft zum 16. traditionellen Spargelessen. Hauptredner des Abends war der Sächsische Staatsminister für Finanzen, Prof. Dr. Georg Unland. Dieser stellte den neuen Landesdoppelhaushalt vor und legte bei seinen Ausführungen einen besonderen Schwerpunkt auf die Darstellung der Investitionen des Freistaates in den kommenden zwei Jahren. Auf dem Foto v.l.n.r.: Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland, Freibergs CDU-Stadtvorsitzender Holger Reuter, MIT-Vorstandsmitglied Veronika Bellmann, MdB, CDU-Landratskandidat Matthias Damm, IHK-Mittelsachsen-Chefi n Dr. Annette Schwandtke, der sächsische MIT-Landesvorsitzende Dr. Markus Reichel sowie MIT-Kreisvorsitzender Steve Johannes Ittershagen, MdL.
NEU: www.mit-magazin.de
www.mit-magazin.de | 6-2015 | MittelstandsMagazin
!
AUF DEN PUNKT GEBRACHT
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34 
Auf der Suche
nach dem Kompass
Als ich in Vorbereitung dieser Kolumne das digitale Archiv des Mittelstands Magazins nach den Worten
„Kompass“ und „CDU“ durchsuchte,
glaubte ich regelrecht zu hören wie die
Festplatte rotierte und sortierte. Offenbar fand das Suchsystem beide Begriffe
einzeln in großer Zahl. Aber in Kombination? Fehlanzeige! Nach dem Kompass, der die CDU-Politik durch diese
gewiss nicht einfache Zeit führt, suchen
wir seit längerer Zeit. Was wir finden,
ist eine Konstante, die Verlässlichkeit
ausstrahlt und die Richtung vorgibt.
Ihr verdanken wir die demoskopische
Stärke der Union von über 40 Prozent:
Angela Merkel. Aber was ist die CDU
ohne sie wert?
Carsten Linnemann, dem bei aller
Scharfzüngigkeit, die ihm liegt und die
er gerne einsetzt, abwägenden und cool
kalkulierenden Kopf des Wirtschaftsflügels der Union, platzte nach dem
letzten Koalitionsgipfel der Kragen. Er
verstehe nicht, warum es nicht weitergehe mit dem Abspecken der Mindestlohn-Vorschriften: „Alle Fakten liegen
auf dem Tisch, jeder Einzelfall ist bekannt, warum noch einmal alles an die
Fachebene zurückgeben?“ Er hat Recht.
Die SPD-Themen aus dem Koalitionsvertrag. Gesetzt. Beschlossen. Verkündet. Die Union mit leeren Händen in
der Rolle dessen, der nur sagt, was sie
nicht will, was sie korrigiert haben
möchte. Irrlichternd durch den PolitikAlltag. Noch ein paar Beispiele gefällig?
MittelstandsMagazin | 6-2015 | www.mit-magazin.de
A Mit dem Steuerrecht gegen Diebe.
Um der Wohnungseinbrüche Herr
zu werden, sollten Sicherungsmaßnahmen für Häuser und Wohnungen steuerlich begünstigt werden.
Ist der Schutz der Bürger nicht
Sache des Staates und weniger der
Stabilität der Wohnungstüren?
A Präventionsgesetz. Wir Menschen
sollen per Gesetz zu einem gesünderen Leben gezwungen werden,
bezahlen sollen das aber die Kassen,
also wir Beitragszahler. Ist das wirklich unsere Vorstellung von Subsidiarität?
A … und weiter geht’s: Arbeitsstättenverordnung, die ausstehende
Rückzahlung der vorfällig und
zwangsweise abgeführten Sozialbeiträge, das Erbschaftsteuergesetz,
die schleppende Regelung der
Flüchtlingsproblematik, die Überregulierung in allen Bereichen, der
stockende Bürokratieabbau. Unsere
Infrastruktur verrottet, der Sozialstaat wuchert. Wo bleiben unsere
marktwirtschaftlichen Freiräume?
„Statt um Verteilung muss es wieder mehr um die Frage gehen, wie
der Wohlstand erwirtschaftet wird.
Schließlich geben wir mittlerweile mehr als 800 Milliarden Euro im
Jahr für Sozialleistungen aus“, dieser
Satz steht so oder so ähnlich in jedem
Unions-Programm und in fast jedem
Manuskript einer Sonntagsrede von
Unions-Politikern.
In dieser Situation, in der die Politik der Bundesregierung sich mäandergleich durchschlängelt und das
Profil der Union ein ums andere Mal
verblasst, wünschen sich Wähler und
Anhänger sehnlichst einen sichtbaren
Kompass. Noch ist Zeit, allerdings
höchste Zeit!
Günter F. Kohl
ist Chefredakteur und Verleger des MittelstandsMagazins
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