Pressetext als PDF - Transferagentur Niedersachsen

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Osnabrück, 05. Juni 2015
Öffentliche Veranstaltung der Transferagentur trifft auf
großes Interesse
Transferagentur Niedersachsen richtet Fachtag zum Bildungsmonitoring aus
Osnabrück. Mit dem Fachtag Bildungsmonitoring, der am 28. Mai 2015 in Göttingen
stattfand, hat die Transferagentur Niedersachsen eine Reihe von öffentlichen
Veranstaltungen zu aktuellen kommunalen Bildungsthemen begonnen. „Daten,
Monitoring, Bildungsbericht – Fakten schaffen für bildungspolitische
Entscheidungen“ war das aktuelle Thema des Fachtages, der damit interessierten
Fachkräften aus der Verwaltung von Kommunen und Bildungsorganisationen einen
vielseitigen Einstieg zum Bildungsmonitoring bot. Wie kann es gelingen,
Datenanalyse und Berichterstattung als Grundlage für die ziel- und bedarfsorientierte
Steuerung des kommunalen Bildungswesens zu etablieren?
Ein Programm aus Experten-Vorträgen und Arbeitsgruppen hat den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, vielseitige Impulse und Handlungsansätze
für die praktische Arbeit mitzunehmen.
„Es ist gelungen, eine Fachveranstaltung anzubieten, die auf dringende
Fragestellungen in der kommunalen Verwaltung und in vielen Bildungsträgern
wertvolle Hinweise und Antworten geben konnte“, freute sich Rüdiger Reyhn,
Geschäftsführer des Regionalverbands. Die Bildungsregion Göttingen im
Regionalverband Südniedersachsen e. V. wirkte als Kooperationspartner aus der
kommunalen Praxis und als Mitglied des Trägervereins der Transferagentur
Niedersachsen bei der Organisation und Ausrichtung des Fachtages mit.
Nach der Begrüßung durch Siegfried Lieske, Dezernent für Schule und Jugend der
Stadt Göttingen und Mitglied der Steuergruppe der Bildungsregion Göttingen, und
Dr. Marco Schmidt, Projektleiter der Transferagentur Niedersachsen, fasste Prof. Dr.
Martin Baethge vom Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) an der Georg-AugustUniversität in Göttingen zusammen, warum Bildungsmonitoring eine Daueraufgabe
für die Kommunen ist, und zeigte Perspektiven für die weiteren Entwicklungen auf.
Der Beigeordnete des Deutschen Städtetages, Klaus Hebborn, stellte das
Bildungsmonitoring in den Gesamtzusammenhang mit den Ansätzen des
kommunalen Bildungsmanagements und des lebenslangen Lernens. Möglichkeiten
der Anwendung von EDV-Lösungen für das Bildungsmonitoring wurden am Beispiel
des vom BMBF entwickelten IT-Instrumentariums durch Philipp Bley von der
Robotron Datenbank-Software GmbH vorgestellt. Ergänzt wurden diese Vorträge
durch praxisnahe Arbeitsgruppen zu Handlungsbereichen wie Aufbau einer
Bildungsberichterstattung und Implementierung des Bildungsmonitorings. Die
Gruppen wurden durch kommunale Fachkräfte aus Städten und Landkreisen geleitet.
Die Teilnehmenden konnten sich dadurch ihren fachspezifischen Fragestellungen aus
der Praxis mit einem Wissens- und Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe nähern.
Kommunales Bildungsmonitoring wird als Grundlage für die bildungspolitische
Diskussion und die steuerungsrelevanten Entscheidungen benötigt. Eine
Herausforderung liegt darin, zielgerichtet Daten, gegebenenfalls aus
unterschiedlichen Quellen, strukturiert zusammenzuführen und zu erheben. Als
Gesamtblick auf die kommunale Bildungslandschaft liefert das Bildungsmonitoring
dann kontinuierlich und Bildungsphasen übergreifend Informationen über die
aktuellen Entwicklungsstände.
Beim Aufbau oder der Weiterentwicklung eines datenbasierten kommunalen
Bildungsmanagements begleitet die Transferagentur Niedersachsen Landkreise,
kreisfreie Städte und regionale Verbünde, wie zum Beispiel die niedersächsischen
Bildungsregionen. Grundlage der Arbeit ist der Wissensaustausch zwischen
Kommunen, Bildungsregionen, Akteuren der Zivilgesellschaft, Stiftungen und
weiteren Experten. „Unsere Aufgabe liegt darin, gute Beispiele und Erfahrungen aus
der kommunalen Praxis zu ermitteln, diese auf die Bedarfe einer einzelnen Kommune
individuell anzupassen und somit die Kommunen bei der Etablierung von
Instrumenten und Modellen des Bildungsmanagements zu unterstützen“, fasste Dr.
Schmidt das für die Kommunen kostenlose Angebot der Transferagentur zusammen.
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