Klinische Ethikberatung

Sie erreichen uns
Mitglieder des Klinischen Ethik-Komitees
Augusta-Krankenhaus
Klinisches Ethik-Komitee
Prof. Dr. med. Theodor Königshausen
Amalienstraße 9
40472 Düsseldorf
Prof. Dr. med. Theodor Königshausen
Ärztlicher Direktor, Vorsitzender
Dr. med. Thilo Steinforth
Chefarzt Anästhesie, Stellvertretender Vorsitzender
Pfarrer Albert Forst
Seelsorge
Corinna Hauss
Dipl.-Soz. Pädagogin
Dr. med. Björn Hüsgen
Oberarzt Innere Medizin
Andrea Jaworski
Praxisanleitung Pflege
montags – donnerstags
08.00 bis 17.00 Uhr
freitags
08.00 bis 16.00 Uhr
Telefon (02 11) 90 43 - 601
[email protected]
Wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns.
Christian Kemper
Geschäftsführer Krankenhaus Mörsenbroich-Rath
Prof. Dr. med. Michael Klein
Chefarzt Kardiologie
Paula Lehrheuer
Seelsorge
Dr. med. Frank Richert
Chefarzt Geriatrie
Mitglieder des Klinischen Ethik-Komitees
Thomas Salmen
Rechtsanwalt
Margit Schröer
Dipl.-Psychologin/Klinische Ethikerin
Krankenhaus Elbroich
Am Falder 6, 40589 Düsseldorf
Telefon (02 11) 75 60 - 0, Telefax (02 11) 75 60 - 109
[email protected]enhaus-elbroich.de
www.krankenhaus-elbroich.de
Marion Thüshaus
Pflege Intensivstation
Geschäftsführer
Christian Kemper, Ass. jur. Jürgen Braun
Dr. rer. nat. Gery Schmitz
Apotheker
Anita Tönnesen-Schlack
Chefärztin Gerontopsychiatrie
Das Krankenhaus Elbroich ist eine Einrichtung
im Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD).
www.vkkd-kliniken.de
Klinische Ethikberatung
KHE_2015_004, 04/2015 (Änderungen und Druckfehler vorbehalten.) Die Fotos sind zu Demonstrationszwecken
gestellt. Fotos : Frank Elschner, Michael Sommer, VKKD, Josef Klinger, © shutterstock.com, ©fotolia.com
Wir sind für Sie da
Angebot für Patientinnen,
Patienten, Angehörige,
Nahestehende und Mitarbeitende
Einleitung
Liebe Leserin, lieber Leser,
vielleicht haben Sie sich auch schon einmal Folgendes
gefragt:
„Ist denn das noch menschenwürdig?“
Die Behandlung z. B. auf der Intensivstation wirft
bei Angehörigen oft Fragen auf, die ihnen vor dem
Krankenhausaufenthalt nicht in den Sinn kamen.
„Hätte mein Angehöriger das so gewollt?“
Manchmal ist eine Behandlung begonnen worden,
aber im weiteren Verlauf ist die Verständigung über
die Sinnhaftigkeit der weiteren Therapie mit dem
Patienten nicht mehr möglich.
„Aber meine Mutter darf doch nicht verhungern.“
Manchmal besteht Ratlosigkeit, wenn ein Patient
nicht mehr essen kann oder will. Wie soll in dieser
Situation vorgegangen werden? Soll eine Sonde
gelegt werden? Darf man eine künstliche Ernährung
auch beenden?
„Wird meine Patientenverfügung auch respektiert?“
Wir befassen uns mit diesen und weiteren Fragen.
Was ist Ethik?
Ethik befasst sich mit moralischen Werten und Überzeugungen. In der Patientenversorgung gehören dazu Themen
wie Menschenwürde, individuelle Lebensqualität, angemessene ärztliche und pflegerische Behandlung sowie Therapieentscheidungen in Grenzbereichen unter Beachtung des
Patientenwillens (z. B. Patientenverfügung).
Das Ethik-Komitee
Im Krankenhaus stellen sich an den Grenzen von Krankheit
und Gesundheit, von Leben und Sterben, oft schwierige,
manchmal auch strittige Fragen.
Das Ethik-Komitee besteht seit 2009 und setzt sich aus
15 Personen unterschiedlicher Professionen zusammen. Das
Ethik-Komitee trifft sich in regelmäßigen Abständen.
Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes möchte
das Ethik-Komitee Patienten, Angehörige und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin unterstützen, auch in schwierigen Situationen angemessene und ethisch reflektierte Entscheidungen zu treffen. Dazu fördert es das interdisziplinäre
Gespräch und die Verständigung über Werte und Normen.
Ethische Fallberatungen
Ethische Fallberatungen unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ethischen Fragen und in
Konfliktsituationen im Rahmen der Behandlung eines
Patienten. Bei schwer kranken Patienten können solche
Gespräche für die Angehörigen und das Behandlungsteam hilfreich und entlastend sein. So können z. B. Fragen
nach dem mutmaßlichen Patientenwillen, nach der Begrenzung von Therapiemaßnahmen, nach dem Umgang
mit Patientenverfügungen Sicherheit und Vertrauen bei
allen Beteiligten schaffen. Ziel der Ethischen Fallberatung
ist es, unterschiedliche Wertvorstellungen und ethische
Aspekte ins Gespräch zu bringen. Sie wägt Handlungsoptionen ab und kommt gegebenenfalls zu einer Empfehlung für die jeweils Verantwortlichen. Der beratende
Charakter steht dabei im Vordergrund.
Das Ergebnis wird protokolliert und ist Teil der
Krankenakte.
Angehörige, Betreuer und Bevollmächtigte werden
nach Möglichkeit einbezogen und gehört.
Jeder an der Behandlung oder Betreuung eines Patienten
Beteiligte – auch Angehörige, Betreuer, Bevollmächtigte
sowie der Patient selbst – kann eine Ethische Fallberatung
anregen.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Theodor
The
h odor Königshausen
Königsh
Direktor Vorsitzender
Ärztlicher Direktor,
Schweigepflicht
Die Mitglieder des Klinischen Ethik-Komitees sind zur
Verschwiegenheit über die Beratungen, die als vertraulich
bezeichneten Unterlagen und über Patientenangelegenheiten verpflichtet.