Fachmagazin Bewegung und Sport für Menschen mit Behinderung

K 8379 E | 04–2015
aktiv dabei
Fachmagazin Bewegung und Sport
für Menschen mit Behinderung
Schwerpunkt: Prothetische Versorgung und Sport
Kooperation: Sunrise Medical & BRSNW arbeiten zusammen
Perfekt organisiert: Landesmeisterschaft G-Judo
Lokal. Spannend.
Hintergründig.
Köln.Sport
VERLAG
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www.koelnsport.de/aktivdabei
EDITORIAL
Trainingsfleiß
Medizinische Gründe für eine Amputation gibt es viele: Unfälle oder Krebserkrankungen, angeborene
­Fehlbildungen, ­Infektionen, häufig auch eine Erkrankung der Gefäße bei arterieller Verschlusskrankheit oder
Diabetes mellitus. Unabhängig von der medizinischen Begründung einer Amputation bedeutet
der Verlust einer Gliedmaße ein einschneidendes Ereignis im Leben eines Menschen und ist mit
radikalen Veränderungen der Lebenssituation verbunden.
Im Mittelalter war ein sozialer Abstieg und ein Leben am Rande der Gesellschaft fast zwangsläufig
die Folge, da der Betroffene nicht mehr arbeiten konnte. Heute kann man vorsichtig optimistisch
davon ausgehen, dass eine gute prothetische Versorgung eine Teilnahme am gesellschaftlichen
Leben – auch dem Arbeitsleben – sicherstellt.
Eine gute, individuell angepasste prothetische Versorgung ist hierfür eine elementare Voraussetzung. Aber nur eine Voraussetzung, denn um das Optimum aus einer Prothese herauszuholen sind
viel Trainingsfleiß und ebenso viel Motivation notwendig. „Wer mit seiner Prothese mobil sein
möchte, der muss es ‚sportlich‘ sehen und fleißig für das Erreichen seiner prothetischen Ziele trainieren“, sagt Thomas Kipping, der das Schwerpunktthema dieses Heftes für uns geschrieben hat.
Er weiß, wovon er spricht. Der Orthopädiemechaniker-Meister hat die Prothesen für „Otto Normalverbraucher“,
aber auch für Weltmeister und Paralympicssieger gebaut. Und in allen Fällen sind die Motivation und der Trainingsfleiß der versorgten Personen mitentscheidend für den Erfolg im täglichen Leben und besonders im Sport.
Im Rahmen der nächsten REHACARE im Oktober bieten wir in Zusammenarbeit mit Thomas Kipping am Freitag,
dem 16. Oktober 2015, das 2. Amputations-Symposium an, zu dem wir Sie herzlich einladen. Dort erfahren Sie
mehr zum Sport mit Prothese und können einige Sportarten selbst ausprobieren. Die Ausschreibung erfolgt in
der nächsten Ausgabe von „aktiv dabei“.
Viel Trainingsfleiß ist nicht nur für die optimale Nutzung einer Prothese notwendig, er ist auch der Schlüssel
zum sportlichen Erfolg. Den Beweis lieferten unsere Nachwuchsschwimmer bei den Danish Open Anfang März.
Die Resultate zeigen, was man auch schon in jungen Jahren mit regelmäßigem und gut geplantem Training
erreichen kann. So schwamm Marie Eckelmann über 200 m Lagen in neuer Bestzeit einen neuen deutschen
Rekord in der Startklasse S7, Adam Karas ( Jg. 2001) gelang auf seiner internationalen Premiere der Gewinn der
Bronzemedaille über 100 m Schmetterling und Fabian Brune ( Jg. 2000) erreichte bei seinem internationalen
Debüt sechs neue Bestzeiten.
Was bei den Jungspunden der sportliche Erfolg, ist bei den Senioren die Sicherheit und Fitness im Alltag. Auf dem
von unserem Mitgliedsverein Spomobil® e.V. entwickelten G-Weg® trainieren die Senioren alltagsorientierte
Situationen, mit Gehhilfen und Rollatoren. Ziel des Trainings ist, Stürze zu vermeiden und die Beweglichkeit und
Selbstständigkeit zu erhalten bzw. zu verbessern – ähnlich wie beim Gehen mit Prothese im Alltag.
Wir wünschen unseren Lesern ein schönes Osterfest! Genießen Sie den Frühling, bleiben Sie aktiv und trainieren
Sie fleißig!
Ihr
Andreas Geist
aktiv dabei | 04/15 | 3
Sport Überregional
SCHWIMMTEAM NRW TRUMPFT AUF
Bei den Danish Open 2015 glänzte die BRSNWMannschaft mit Bestzeiten und Medaillen
Seite
06
6 SPORT ÜBERREGIONAL
Das Schwimmteam aus NRW glänzt mit Bestzeiten und Medaillen bei den Danish Open 2015
7 Bei den Ski-Alpin-Weltmeisterschaften im kanadischen Panorama erkämpft das kleine deutsche Team 13 Medaillen
8 SCHWERPUNKT
Orthopädietechnik-Meister Thomas Kipping über Aspekte der orthopädischen Versorgung, die dazu beitragen, Menschen mit amputierten Gliedmaßen über den Sport mehr Lebensqualität zu geben
14 Wie beeinflusst eine Unterschenkel-Prothese das eigene Spiel beim Tischtennis, der schnellsten Rückschlagsportart der Welt? Sonja Scholten berichtet aus eigener Erfahrung
Schwerpunkt
16 ZIELGRUPPE VEREIN
AKTIV IM SPORT – FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT
Wie die orthopädische Versorgung dazu beitragen kann,
Auf gute Zusammenarbeit! Die „Sunrise Medical dass Menschen mit Prothesen den Sport für sich entdecken GmbH“ und der BRSNW treten für Mobilität von Menschen im Rollstuhl an
17 Wer darf außerunterrichtliche Bewegungs-, Sport- und Spielangebote z. B. im Ganztag leiten? Die Antwort der Landesregierung gibt Klarheit
18 Der LSB NRW e.V. stellt auch in diesem Jahr Förder-
mittel für die Übungsarbeit in Vereinen zur Verfügung. Die Antragstellung ist bis zum 1. Juni 2015 möglich
Die Robert-Bosch-Stiftung sucht die besten Ideen im und für das Alter. Bewerben Sie sich um den Deutschen Alterspreis 2015
19 ÜBUNGSLEITER
Seite
08
Am 30. Mai wird gefeiert! Beim Tag der Begeg­nung wird der BRSNW wieder mit von der Partie sein, unterstützt von seinem langjährigen Partner Westlotto
Impressum Herausgeber: Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V., Fachverband für Rehabilitation durch Sport,
Friedrich-Alfred-Straße 10, 47055 Duisburg, Telefon: 0203/7174-153, Telefax: 0203/7174-163, E-Mail: [email protected], Redaktion: Andreas Geist,
Komplettproduktion: Köln.Sport Verlag, Postfach 800620, 51006 Köln, Objektbetreuung im Hause Köln.Sport: Frank Schwantes (Ltg.), Hanna Schmitz (Grafik),
Anzeigen und Vertrieb: Andreas Geist, Anschrift Redaktion und Verlag: BSNW Behindertensport-Verlag GmbH, Friedrich-Alfred-Straße 10, 47055 Duisburg,
Telefon 0203/7174-152, Telefax 0203/7174-163, Geschäftsführung und Verlagsleitung: Herbert Kaul, Reinhard Schneider, Bankverbindung: Sparkasse Leverkusen,
IBAN: DE60 3755 1440 0100 1135 47 – BIC: WELADEDLLEV Erscheinungsweise: monatlich, Nachdruck: Gegen Quellenhinweis und Belegexemplar gestattet. Einsender
von Manuskripten, Briefen u. Ä. erklären sich mit der redaktionellen Bearbeitung einverstanden.
Alle Angaben ohne Gewähr. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen wird keine Haftung übernommen.
Fotos in dieser Ausgabe (sofern nicht gesondert gekennzeichnet): BRSNW, Privatfotos
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INHALTE DIESER AUSGABE
20 Ein Sturz im Alter kann schwere Folgen haben.
Ein gezieltes Training auf dem „G-Weg®“ beugt vor,
verbessert das Gangbild und gibt Sicherheit
21 Deutschland sucht – nicht den Superstar, sondern talentierte junge Sportler mit Handicap
22 KIJU
„Affen stark und Löwen schlau“ begeisterte in der RWE-Sporthalle in Mülheim an der Ruhr
23Plexuskinder e.V. und der Deutsche Behinderten-
sportverband (DBS) starten eine Schwimm-
Kampagne für Kinder mit Handicap
zielgruppe verein
SCHULSPORT-KOOPERATIONEN
Wer über eine entsprechende Qualifikation verfügt, darf
­außerunterrichtliche Sport­
angebote leiten
Seite
17
24SPORT REGIONAL
Die Landesmeisterschaft der G-Judoka boten optimale Rahmenbedingungen und hochkarätigen Sport
Kiju
„AFFEN STARK UND LÖWEN SCHLAU“
Die dreistündige Kinderturnshow in
­Mülheim an der Ruhr sorgte für viel Spaß
bei Akteuren und Zuschauern
26 77 Einzelstarts, drei Staffeln: Die NRW-
Schwimmer bei den Niedersachsen-
Meisterschaften im Dauereinsatz
Seite
Der erste Termin der Tanz-Wettkampf-
serie fand am 14. März in Hamm statt
22
27 NACHRICHTEN AUS DEM VERBAND
Die Ehrungen des vergangenen Monats, dazu einige Nachträge
28 VERANSTALTUNGEN
Termine, Termine, Termine!
Veranstaltungen, die Sie sicherlich interessieren, warten auf Ihre Teilnahme
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30 Finale News
aktiv dabei
und Sport
Bewegung
Fachmagazin
mit Behinderung
für Menschen
Seite
Titelfoto:
Direkte Rückmeldung: David Behre und
Thomas Kipping tauschen sich beim
Training über Sportprothesen aus, die
das Unternehmen APT angefertigt hat
24
Sport regional
LANDERSMEISTERSCHAFT G-JUDO
Sportlich top und bestens organisiert – die Titelkämpfe in
Köln waren eine äußerst gelungene Veranstaltung
Foto: Thomas Kipping
UND SPORT
E VERSORGUNG
MEN
T: PROTHETISCH
ARBEITEN ZUSAM
SCHWERPUNK
L & BRSNW
: SUNRISE MEDICA
FT G-JUDO
KOOPERATION
SMEISTERSCHA
ISIERT: LANDE
PERFEKT ORGAN
aktiv dabei | 04/15 | 5
Sport Überregional
BRSNW-Schwimmer bei den Danish Open 2015
Foto: Lukas Niedenzu
Team glänzt mit
Bestzeiten und Medaillen
Das Schwimm-Team aus NRW war der einzige deutsche Verband in
Dänemark und hat die Landesfarben würdig vertreten!
Die Leistungen von Marie Eckelmann, Fabian
kommen und auf den WM-Zug nach Glas-
ten. Es folgte die Bronzemedaille über 100 m
Brune, Adam Karas, Daniel Adamicki, Bastian
gow aufspringen möchten.
Rücken in 1:23.61 Minuten mit 630 Punkten.
Landeskaderschwimmer des BRSNW, können
Bastian Fontayne blieb in Dänemark leicht
hinter den eigenen Erwartungen zurück. Er
Eckelmann mit Rekord
sich sehen lassen. Im starken internationalen Teilnehmerfeld der diesjährigen Danish
dominierte jedoch trotzdem die Startklasse
Bastian Fontayne und Hannes Schürmann
Open, die vom 6. bis 8. März in ­Esbjerg statt-
S9 mit fünf ersten, zwei zweiten und einem
werden sich sicherlich bis zum Ende des
fanden, konnten sie ihre Bestleistungen wei-
vierten Platz bei acht Starts. Im Finale über
Qualifikationskorridors für die WM Mitte April
ter steigern, waren in ihren Startklassen auf
50 m Schmetterling schwamm er in 00:31.61
noch steigern. Für einen Paukenschlag sorgte
den vordersten Plätzen zu finden, erreichten
Minuten mit 600 Punkten Bestzeit und
die einzige weibliche Vertreterin im Team des
etliche Finalläufe und gewannen zwei Silber-
gewann die Silbermedaille.
BRSNW. Marie Eckelmann schwamm über
Fontayne und Hannes Schürmann, allesamt
200 m Lagen in neuer Bestzeit von 4:09.05
und zwei B
­ ronzemedaillen.
Hannes Schürmann steigerte sich gegen-
Minuten mit 376 Punkten einen neuen Deut-
Das Team-BRSNW hielt in Esbjerg als einzi-
über den niedersächsischen Landesmeis-
schen Rekord in der Startklasse S7. In der
ger deutscher Vertreter unter 29 Vereinen
terschaften deutlich. Er schwamm vier neue
Startklasse S7 schwamm sie bei fünf Starts
und Verbänden aus zehn Nationen die deut-
Bestzeiten und konnte sich sechs Mal fürs
vier Mal auf Platz eins und ein Mal auf den
sche Fahne hoch. Allen voran Bastian Fon-
Finale qualifizieren. Im Finale über 50 m
zweiten Platz. Eine Finalteilnahme blieb ihr
tayne und Hannes Schürmann, die im noch
Rücken errang er die Silbermedaille in neuer
diesmal noch verwehrt, ist aber sicher ein
jungen Wettkampfjahr langsam in Schwung
Bestzeit von 0:40,91 Minuten und 548 Punk-
realistisches Ziel für die Zukunft.
6 | 04/15 | aktiv dabei
Sport Überregional
Ebenfalls ohne Finalteilnahme blieb Daniel
Adamicki, was seine gezeigten Leistungen
jedoch nicht schmälert. Bei seinem ersten
Auslandsauftritt schwamm er solide im
Konzert der Großen, belegte jeweils den
2 x Gold, 2 X Silber,
1 x Bronze: Anna
­Schaffelhuber war
die erfolgreichste
­Athletin der WM
ersten Platz über 200 m und 400 m Freistil
in der S8 und jeweils den dritten Platz über
50 m und 100 m Brust in der SB7. Seine
Bestzeit über 200 m Freistil verbesserte er
um ganze 4,5 Sekunden.
Einen besonderen Auftritt feierten die
Newcomer im Team des BRSNW, Fabian
Brune ( Jahrgang 2000, VfG Finnentrop)
und Adam Karas ( Jahrgang 2001, SF
Unna). Ohne Lampenfieber starteten beide
Schwimmer bei den Danish Open durch
und rockten das Becken.
i-Tüpfelchen gelungen
Fabian Brune, der erstmalig einen Auslandswettkampf bestritt, schwamm insgesamt
sechs neue Bestzeiten, belegte fünf Mal
Platz zwei in der Startklasse S7 und qualifizierte sich sogar für das Finale über 50 m
Rücken und 50 m Schmetterling. Im Finale
Ski-WM in Kanada:
Anna Schaffelhuber räumte ab
Fünf Athleten des deutschen Para Skiteams Alpin erkämpften 13 Mal
Edelmetall und sorgten für Platz drei im Medaillenspiegel.
über 50 m Rücken verfehlte er seine im Vorlauf geschwommene Bestzeit knapp um 0,2
Vom 1. bis zum 10. März 2015 fanden in
Einen Tag später holte sich die Mono­
Sekunden und schlug nach 0:46,75 Minuten
Panorama (Kanada) die Weltmeister-
skifahrerin im Super-G die erste Goldme-
mit 393 Punkten als Vierter an. Über 50 m
schaften Ski Alpin statt. Zu dem deut-
daille, und Andrea Rothfuss sicherte sich
Schmetterling verbesserte Fabian Brune
schen Team zählten: Andrea Rothfuss,
in der stehenden Klasse Silber. Am 7. März
seine Bestzeit aus dem Vorlauf um 1,5 Sekun-
Anna Schaffelhuber, Anna-Lena Forster,
war es Georg Kreiter, der sich im dritten
den und erreichte damit den fünften Platz.
Franz Hanfstingl, Georg Kreiter und Tho-
Lauf im Super-G und im Slalom zusam-
mas Nolte. Darunter war Anna Schaffel-
mengerechnet das beste Ergebnis in der
Adam Karas ging ähnlich unbekümmert zu
huber mit fünf Medaillen erfolgreichste
Superkombination holte und damit Welt-
Werke und schwamm fünf neue Bestzei-
Starterin. Gold holte sie in der Super-
meister wurde. Bei der Superkombination
ten. Im Finale über 200 m Lagen sprang am
kombination und im Riesenslalom, eine
der Monoskifahrerinnen holte sich Anna
Ende der siebte Platz und über 400 m Frei-
Silbermedaille jeweils im Super-G und
Schaffelhuber die Silbermedaille. Eine
stil der achte Platz heraus. Das i-Tüpfelchen
im Slalom und eine Bronzetrophäe in der
weitere Silbermedaille gewann in dieser
auf seine gelungene internationale Pre-
Disziplin „Abfahrt“.
Disziplin Andrea Rothfuss.
über 100 m Schmetterling. Im Finale konnte
Andrea Rothfuss holte sich vier Sil-
Am Sonntag holten dann Anna Schaf-
er seine im Vorlauf erreichte Bestzeit noch-
bermedaillen jeweils für den zweiten
felhuber und Georg Kreiter Gold und
mals steigern und schlug in 1:09,94 Minuten
Platz in Abfahrt, Super-G, Riesenslalom
wurden Weltmeister im Riesensla-
an, was 607 Punkte bedeutet.
und Superkombination. Georg Kreiter
lom. Andrea Rothfuss wurde in die-
gewann 2 Goldmedaillen, je eine im
ser Kategorie Vize-Weltmeisterin. Am
Aus Sicht des BRSNW sind die gezeigten
Riesenslalom und in der Superkombi-
Dienstag, dem letzten Wettkampftag,
Leistungen unserer Landeskaderschwim-
nation. Anna-Lena Forster und Thomas
gab es dann drei weitere Medaillen
mer sehr erfreulich. Sie zeugen von einer
Nolte gewannen beim Slalom eine Bron-
im Slalom. Silber für Anna Schaffelhu-
guten Arbeit in den Stammvereinen und
zemedaille. Im Abwärtsrennen gewann
ber, Bronze für Anna-Lena Forster und
des Trainerteams Niedenzu/Haas-Faller.
Andrea Rothfuss die erste Silbermedaille
Thomas Nolte. Im Medaillenspiegel
für das deutsche Team, während Anna
belegte Deutschland Platz drei hinter
Alle Ergebnisse und Einzelleistungen sind
Schaffelhuber mit dem dritten Platz in
Russland und Frankreich.
im Protokoll unter www.titanium-media.de
ihrer Klasse vorlieb nehmen musste.
einzusehen.
Stephan Schürmann
Uwe Rübenstahl
aktiv dabei | 04/15 | 7
Foto: Schaffelhuber_WM_Panorama
miere gelang ihm mit der Bronzemedaille
Schwerpunkt
Sport mit Prothese
Gute Versorgung bede
Das große Interesse, das das 1. Symposium für Sport mit Amputierten im Rahmen des Sportcenters der REHACARE
2014 hervorgerufen hat, hat uns veranlasst, Thomas Kipping zu bitten, den Sport mit Prothese für uns einmal aus
Sicht eines Orthopädietechnik-Meisters zu beleuchten. Sein Beitrag zeigt interessante Aspekte der orthopädischen
Versorgung auf, die dazu beitragen können, Menschen mit amputierten Gliedmaßen zu aktivieren und über den
Sport in der Gemeinschaft mehr Lebensqualität zu erreichen.
Der Beruf des OrthopädietechnikMechanikers
derung und sind dadurch auf verschiedene
Hilfsmittel angewiesen. Wer ein Hilfsmittel
(Rollstuhl, Rollator, Gehstützen, Orthesen,
„Wer baut eigentlich diese tollen Pro-
Einlagen, Prothesen usw.) benötigt, wendet
thesen?“ – „Na, mein Prothesenbauer im
sich einfach an ein Sanitätshaus.
Sanitätshaus“, lautet häufig die Antwort,
wenn ein Prothesenträger von einem Laien
Im Zeitalter der Schnelllebigkeit macht auch
danach gefragt wird.
das Internet nicht halt vor dem Hilfsmittelmarkt. Seit einigen Jahren findet man Inter-
Das ist nicht ganz richtig, denn den Beruf des
net-Shops, die standardisierte Hilfsmittel
Prothesenbauers gibt es so überhaupt nicht.
jeglicher Art anbieten. Persönliche Beratung
Die Berufsgruppe nennt sich heute korrekt:
gleich Fehlanzeige!
Orthopädietechnik-Mechaniker/in! Richtig ist
jedoch, dass man diese berufliche „Spezies“
Die Preisbildung hat in den letzten Jahren
tatsächlich im Sanitätshaus antrifft.
den Vorrang gegenüber der Qualität erhalten. Dies ist uns auch aus anderen Branchen
Der Beruf selbst hat sich erst seit dem Mittelalter entwickelt. Der prominenteste „Kunde“
im Mittelalter war ein gewisser Götz von
Berlichingen. Im Kampf verlor er einen Arm.
Sein Waffenschmied nahm das zum Anlass,
längst bekannt. Jedoch sollte man bei der
Der Orthopädietechnik-Meister Tom
Kipping hat sich mit Leib und Seele der
Versorgung Amputierter verschrieben
Versorgung mit Hilfsmitteln nie die Qualität
und die Nutzbarkeit aus den Augen verlieren.
Jeder Mensch ist ein Individuum. Eine Behinderung verstärkt die Individualität noch. Die
in mühevoller Kleinarbeit „seinem Herrn“
Passteile (Holzkniegelenke, Holzfüße, Stahl-
Frage sei erlaubt, ob es überhaupt im Sinne
einen überaus funktionsfähigen Arm inkl.
schienen) industriell hergestellt, um den
des Ausgleichs möglich ist, mit standardisier-
beweglicher Finger aus Stahl zu fertigen.
hohen Bedarfsanforderungen überhaupt
ten Hilfsmitteln und Vorgängen (Vertragswe-
gerecht werden zu können.
sen zwischen Kostenträgern und Leistungs-
Prothesen oder auch Körperersatzgliedma-
erbringern – Versorgungspauschalen) eine
ßen wurden bereits in der Antike angefer-
Die meisten Kriegsversehrten aus dieser Zeit
adäquate und auf den einzelnen Menschen
tigt. So stammt der älteste heute bekannte
sind heute bereits verstorben. Die Gesamtan-
zugeschnittene Versorgung gewährleisten zu
Nachweis aus dem frühen Ägypten. Dort
­
zahl amputierter Menschen in Deutschland
können. Möglich ist es durchaus, allerdings
wurde unter Verwendung von Leder und
hat sich dadurch auf etwa derzeit 250.000
müssen seitens des Anwenders eventuell
Holz eine Art Vorfußprothese hergestellt
Menschen reduziert. Heute ist der häufigste
Kompromisslösungen
und auch eingesetzt.
Amputationsgrund die Durchblutungsstö-
können.
akzeptiert
werden
rung (AVK), die durch verschiedenste UrsaNach den beiden Weltkriegen erlebte die
chen (Diabetes, Gefäßerkrankungen etc.),
Orthopädietechnik
hervorgerufen werden kann.
„Meine erste Berührungen mit dem
Behindertensport“
hatte viele Menschen ihre Gliedmaßen
Während sich der Orthopädiemechaniker in
Mein Name ist Thomas Kipping. 1986 begann
­verloren. Alleine in Deutschland lebten damals
der direkten Nachkriegszeit fast ausschließ-
ich meine Ausbildung zum Orthopädieme-
rund zwei Millionen mit einer ­Amputation!
lich auf den Prothesenbau konzentrieren
chaniker im Westerwälder Städtchen Hachen-
einen
regelrechten
Auf­
­
schwung, durch die Kriegshandlungen
musste, verfügt diese Berufsgruppe heute
burg. Nachdem ich 1996 die Meisterprüfung
Der Beginn der Industrialisierung in der
über ein großes Portfolio an allerlei Hilfsmit-
erfolgreich ablegen konnte, entschloss ich
Orthopädietechnik war nicht mehr auf-
telversorgungen. Circa acht Millionen Men-
mich im Jahr 2002, die Selbstständigkeit
zuhalten. Es wurden damals sogenannte
schen in Deutschland leben mit einer Behin-
anzustreben. Ich gründete mein Spezialun-
8 | 04/15 | aktiv dabei
Schwerpunkt
Fotos: TSV Bayer 04 Leverkusen (2), Mika-TSV Bayer 04 Leverkusen, TSV Bayer 04 Leverkusen, Tom Kipping (2)
eutet Lebensqualität
Weltmeister Philipp Wassenberg, Felix
Streng und Paralympicssieger Heinrich
Popow laufen mit herausragendem Erfolg
auf Prothesen von Thomas Kipping
aktiv dabei | 04/15 | 9
>>
Schwerpunkt
Die Sportarten, die mit Prothese betrieben werden können, sind vielfältig. Vom Skilaufen über Radfahren bis hin
zu Badminton und Inline-Skaten ist alles möglich
ternehmen Aktiv Prothesen Technik (APT) in
Jahre später betrat ein damals achtjähriger
doch zum Rollstuhlbasketball kommen …
meinem Heimatort Stockum-Püschen (700
Neukunde mit seinem Vater unsere Werk-
Thema verfehlt! Der Junge wollte nicht sit-
Einwohner) im Westerwald.
statt in Hachenburg. Ich lernte Heinrich
zen, sondern laufen!
Popow und seinen Vater kennen. Heinrich
Die Geschäftsidee resultierte aus meinen
musste aufgrund eines Ewing-Sarkoms im
Wir vereinbarten einen Termin in Leverku-
ersten Begegnungen mit dem Behinderten-
Kniegelenk amputiert werden. Er hatte es
sen mit Jörg Frischmann und dem Trainer
sport. Bereits während meiner Ausbildungs-
geschafft, die Krankheit erfolgreich zu besie-
Kalle Due. Sportprothesen kannte ich bis
zeit bekam ich mit, dass sich Kriegsversehrte
gen. Die Überlebensrate dieser Erkrankung
dato nur aus irgendwelchen Fachmagazinen
regelmäßig einmal pro Woche zum Versehr-
liegt gerade mal bei 5 %. Dieser damals noch
oder Fachmessen. Unsere Branche bezeich-
tenschwimmen in Hachenburg trafen. Neben
kleine „Knirps“ hat mich sehr inspiriert und
net heute noch die Herstellung von Sport-
dem sportlichen Aspekt war sicherlich das
beeindruckt.
prothesen als „Königsdisziplin“! So kam
gemeinsame Miteinander für die damaligen
es, dass ich erstaunt feststellen musste,
Hobby-Sportler enorm wichtig. „Ich brauche
Da er, wie alle anderen Kinder in dem Alter,
dass sich niemand meiner Kolleginnen und
mal wieder eine neue Schwimmprothese –
auf Bäume kletterte, Fußball spielte und im
Kollegen explizit um die Versorgung und
­
die alte ist bereits fast weggefault …“, hörte
Schulsport hochaktiv mitwirkte, trafen wir
die Betreuung dieser außergewöhnlichen
ich häufig unsere Kunden sagen. Damals
uns fast alle vier Wochen in der Werkstatt.
­Athleten kümmerte.
dachte ich wirklich noch, dass man mit der
Die Prothesen waren seinen Anforderungen
„Schwimmprothese“ tatsächlich schwimmen
nie wirklich gewachsen! Duzende Knie-
Da mich die Bewegung mit Prothesen immer
könne! Die Aufklärung meines Ausbilders
gelenke und Füße mussten immer wieder
schon fasziniert hatte, blieb mir gar keine
folgte jedoch binnen kürzester Zeit. Damals
ersetzt werden, weil sie gebrochen oder
andere Wahl, als genau in diesem Bereich
hatten nur die kriegsversehrten Prothesen-
verschlissen waren.
einzusteigen. Gemeinsam mit Heinrich und
träger das Anrecht auf eine, wie es richtig
den anderen Athleten wurden viele Dinge
heißt, wasserfeste Gehhilfe. Quasi ein Hilfs-
Durch meine eigenen sportlichen Kontakte
ausprobiert, viele verworfen und neue Erfah-
mittel, um sicher zum Schwimmbecken zu
wusste ich von der Behindertensportabtei-
rungen gesammelt. Heute würde ich sagen,
gelangen oder auch anschließend sicher
lung des TSV Bayer04 Leverkusen. Ich ver-
wir waren damals so etwas wie die Vorreiter
duschen zu können.
sprach Heinrich, mit ihm eines Tages dort-
für die heutigen Nachwuchsgenerationen im
hin zu fahren – wenn er denn Lust auf die
Bereich der Sport-Prothesentechnik.
Leichtathletik hätte.
Schlussendlich hat mich diese Erfahrung im
Gute prothetische Versorgung ist eine Voraussetzung
für ein sportlich aktives Leben
10 | 04/15 | aktiv dabei
Als er 16 Jahre alt war, kam
Bereich des Leistungssportes dazu bewogen,
er auf mein Angebot zurück.
mein Spezialkonzept APT ins Leben zu rufen.
Aufgrund der Entfernung ver-
Je höher die Ansprüche sind, die an das Leben
suchte ich, Heinrich zunächst
mit Prothese gestellt werden, desto speziel-
beim
Behindertensportver-
ler müssen die prothetischen Versorgungen
band Rheinland-Pfalz in Kob-
hergestellt werden. Damit dies durch einen
lenz unterzubringen. Damals
Orthopädietechniker gelöst werden kann,
bekam ich die Antwort, dass
muss er sich aus dem „Sanitätshaus-Alltag“
man leider kein passendes
und der damit verbundenen Vielseitigkeit
Angebot hätte, aber er solle
lösen können.
Schwerpunkt
Wir von Aktiv Prothesen Technik konzentrie-
fehlt mir hier und da bei den sogenannten
Bilder oder Videos gezeigt werden, die
ren uns ausschließlich auf die Betreuung und
„Anwendern“ einfach mal der normale Men-
Prothesenträger lächelnd bergauf-bergab,
die Versorgung amputierter Menschen – egal
schenverstand! Alles wird in irgendeiner Form
treppauf-treppab zeigen.
welchen Alters! Für uns steht fest: Wer mit
automatisiert und organisiert. Uns wird sug-
seiner Prothese mobil sein möchte, der muss
geriert, dass zum Beispiel der PC in Form des
Interessant wird die Betrachtung, wenn es
es „sportlich“ sehen und fleißig für das Errei-
Outlook-Kalenders uns hilft, unser Leben zu
um das Thema Sport mit Prothese geht.
chen seiner prothetischen Ziele trainieren.
organisieren. Dabei ist er lediglich ein Ersatz
Auch hier steht für viele Prothesenträger fest:
für den guten alten Papier-Klappkalender!
„Wenn ich eine Sportprothese hätte, dann
Gestiegene Erwartungen – auch im
Bereich Prothesen
könnte ich auch Sport machen! Da mir meine
In der Prothesentechnik ist das nicht anders.
Krankenkasse keine Sportprothese zahlen
Seit das erste prozessorgesteuerte Kniege-
will, kann ich eben keinen Sport machen.“
Der Wandel der Zeit macht auch im Bereich
lenk 1997 auf den Markt kam, geht mitt-
der Prothesenversorgungen nicht halt. Wir
lerweile fast jeder Oberschenkelamputierte
Etwa 20 % der Prothesenträger sehen das
leben in einer wahnsinnigen Geschwin-
davon aus, dass er nur dann Lebensqualität
Thema anders. Sie meistern ihren Alltag im
digkeit, und kaum jemand von uns nimmt
mit seiner Prothese haben kann, wenn diese
Beruf und in der Familie. Sie haben durch
dies tatsächlich wahr! Während wir früher
computergesteuert ausgerüstet ist!
permanentes Training, durch positive und
noch gelernt haben, für unsere Lebensqua-
negative Erfahrungen gelernt, wie man
lität kämpfen zu müssen, schauen wir uns
Hier passt der obige Vergleich zu Outlook
trotz Amputation ein hohes Maß an Lebens-
heute lieber danach um, wie wir sie uns
ganz gut. Es gibt eben noch keine Prothese,
qualität und somit Zufriedenheit erlangen
vermeintlich „kaufen“ können! Es gibt heute
die von alleine läuft! Wichtig ist immer noch
kann. Dafür benötigt man nicht die teuerste
auf allen Ebenen Experten, meistens kluge
derjenige, der die richtigen „Befehle“ an den
Technik, sondern den Mut, als amputierter
und studierte Köpfe, die unser Leben durch
Computer im Knie geben kann!
Mensch Visionen zu haben und sich rea-
ihre Erfindungen und Entwicklungen immer
listische Ziele zu stecken. Diese Menschen
angenehmer gestalten wollen. Nicht dass
Leider findet man diese Aussage in den
sind auch in der Lage, die moderne Technik
wir uns an dieser Stelle falsch verstehen, ich
nett gemachten Werbeflyern der Industrie
für sich einzusetzen. Sie verstehen, dass sie
freue mich wie jeder andere über moderne
so gut wie nie. Ganz im Gegenteil, gerne
selbst die entscheidenden Schritte im wahrs-
Technik und nutze sie auch gerne. Allerdings
verstärkt man noch den Eindruck, indem
ten Sinne des Wortes zu gehen haben.
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Wir haben schon Sportgeräte gebaut,
da haben andere noch damit gespielt!
Sehr geehrter Kunde, lieber Sportfreund,
insbesondere im Bereich des Behindertensports verzeichnen deutsche Sportler enorme Erfolge. Egal ob Leichtathletik
oder Ballsport - die deutschen Sportler gehören zu den Besten der Welt. Trotzdem hat der Behindertensport in Deutschland
noch nicht den Stellenwert, der ihm aufgrund seiner Erfolge zusteht. Als Sportgerätehersteller möchten wir an dieser Stelle
ansetzen und unterstützen seit einiger Zeit den Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen e.V.
KLICHE Q
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MEHRZWECK- UND KLEINSPIELFELDER, COURTS,
BANDEN, BEACH-FELDER UND ZUBEHÖR.
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Nottulner Landweg 107, 48161 Münster
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WEITERE SPORTARTEN UND ZUBEHÖR.
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Handwerkliche Qualität mit geprüfter Sicherheit.
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BASKETBALL, HANDBALL, VOLLEYBALL,
HOCKEY, TENNIS, RUGBY, FOOTBALL,
WEITERE BALLSPORTARTEN UND ZUBEHÖR.
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JAHRE
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Handwerkliche Qualität mit geprüfter Sicherheit.
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ÜBER
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SPIELFELDER
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LEICHTATHLETIK
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HANDW
FUSSBALL, JUGENDFUSSBALL, BOLZPLATZ,
KABINEN UND ZUBEHÖR.
BALLSPORT
Wir haben schon Sportgeräte gebaut,
da haben andere noch damit gespielt!
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BALLSPORT
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aktiv dabei | 04/15 | 11
Schwerpunkt
Warum war es für die ­
Kriegsversehrten
Wenn wir von sportlicher Betätigung in Ver-
immer wichtig,
zum
einen sprechen, wird häufig vergessen, dass
Schwimmen zu treffen? In erster Linie waren
man sich dort auch als passives Mitglied aktiv
es sicherlich die sozialen Kontakte, die man
am Vereinsleben beteiligen kann. Auch als
pflegte. Aber auch der Ansporn, seine eigene
Platz- oder Zeugwart, Pressesprecher, Busfah-
Leistung mit anderen zu messen, spielte
rer oder als Vorstandsmitglied ist es möglich,
sicherlich eine große Rolle.
sich sozial im Verein zu integrieren. Das Beste:
sich
regelmäßig
Auch für diese tollen Aufgaben sind keine
Sport kann Menschen positiv formen! Egal
besonderen Sportprothesen notwendig …
über welche Sportart man spricht, es gibt
immer Sieger und Verlierer. Okay, manch-
Es geht darum, als Teil einer Gemeinschaft
mal gibt es auch ein Unentschieden. Das
Anerkennung und Spaß zu finden. Dieses
wiederum erscheint allerdings den meisten
lässt sich wunderbar im Bereich des Sports
irgendwie langweilig. Grundsätzlich holt sich
ausleben.
jeder, der Sport treibt, seine Motivation daraus, seinen eigenen Sieg erleben zu können.
Im Sport lernt man sehr schnell, dass Niederlagen, Fairplay, Trainingsfleiß und Gemein-
„Leistungssport mit Prothesen“:
Nachwuchs-Athlet Philipp Wassenberg, TSV Bayer 04
schaft die „guten Zutaten“ zur Erreichung der
sportlichen Ziele sind.
Philipp Wassenberg ist als amtierender Weltmeister seiner Altersklasse
ein Kandidat für Rio
Um Leistungen, Anerkennung und Wettkampf geht es auch im Bereich des Hochleis-
Aus meiner Sicht hebt sich der Behinderten-
tungssports mit Prothesen.
sport noch mal vom Nichtbehindertensport
deutlich in der Gesellschaft ab. Sicherlich
Ohne Talent, Ehrgeiz und professionelles
gibt es heute noch viel zu viele Berührungs-
Verhalten in Form von höchster Disziplin hat
Viele andere sind in Gedanken noch in der
ängste. Allerdings werden die Leistungen,
man im Leistungssport keine Chance! Wer
Vergangenheit unterwegs und trauern der
die Menschen mit Behinderung erbringen,
diese Eigenschaften besitzt, muss erst ein-
Zeit nach, in der sie noch zwei Beine hatten.
viel höher eingestuft als die Leistungen im
mal einen Verein finden, der sich in der Lage
Diese Menschen sind im Übrigen auch sehr
Nichtbehindertenbereich.
sieht, den Athleten fachlich und sachlich zum
anfällig, der Industrie Glauben zu schenken:
Erfolg zu begleiten.
„Life without Limitations – Leben ohne Ein-
Leider lassen sich im Falle des Behinder-
schränkungen“ ist einer der Leitsätze der
tensports die erbrachten Leistungen in den
Es muss ein Verein sein, der keine Berüh-
Industrie, die dazu führen können, dass
Medien nur schlecht bis mäßig verkaufen.
rungsängste
genau diese Menschen sich für das ein
gegenüber
Menschen
mit
Behinderungen hat. Ein Verein, der die Inklu-
oder andere Hightech-Knie entscheiden. Ich
Sport mit Prothese ist einfacher, als manch
nenne es immer gerne „Kopfkino“ machen.
amputierter Mensch glaubt! Dabei sollte
Man stellt sich etwas Schönes vor, und ohne
zunächst nur mal der Hobbysport in Betracht
Der TSV Bayer 04 Leverkusen mit seiner
zu hinterfragen hofft man, dass es einfach
gezogen werden. Sportarten wie Nordic
Behindertensportabteilung ist solch ein
zutrifft! Weit gefehlt, der Boden der Tatsa-
Walking, Joggen, Radfahren, Reiten, Squash,
Verein. Lange bevor überhaupt die Themen
chen kann so nah sein! Besonders dann,
Tennis, Kegeln, Wandern u.a.m. können im
Integration und Inklusion den Politikern über
wenn das Kniegelenk wieder mal nicht das
Hobbybereich tatsächlich mit den sogenann-
die Lippen gingen, lebte der Verein beides in
gehalten hat, was man sich fälschlicher-
ten Alltagsprothesen gelebt werden. Anpas-
beeindruckender Weise. Es gibt dort weder
weise vorgestellt hatte …
sungen sind notwendig, wenn die Sportart
speziell ausgebildete Behinderten-Leichtath-
etwas exklusiver daherkommt – z.B. im Ski-
letiktrainer noch Trainingsgruppen, die nach
fahren. Hier muss der Amputierte sicherlich
nichtbehinderten und behinderten Athleten
auch in seine spezielle Ski-Prothese oder
getrennt werden. Hier wird nur über die
alternativ in die sogenannten Krückenski
jeweilige Sportart gesprochen: Der Sprint,
investieren.
das Kugelstoßen, der Weitsprung usw. Egal
„Beispiel Sport mit Prothesen – Sport
trotz Amputation, ohne Prothesen“
Irgendeine politische Partei hat mal den
Slogan geprägt: „Arbeit muss sich wieder
sion tatsächlich leben möchte.
ob mit oder ohne Behinderung!
lohnen!“ Als Prothesenträger kann man
Anderseits kennen wir Sportarten, die
sich recht unkompliziert für seine „Arbeit
überhaupt keiner Prothese bedürfen. Dazu
Talente wie Heinrich Popow und David
mit der Prothese“ belohnen! Allerdings
gehören unter anderem Schwimmen, Sitz-
Behre gelten heute als die Aushänge-
muss man auch bereit sein, dafür die
volleyball und Faustball im Sitzen! Prothesen
schilder des deutschen Behinderten-
„Arbeit“ in Form von Training anzuneh-
würden beim Ausüben des Sportes einen
sports im Bereich der Leichtathletik mit
men.
klaren Nachteil darstellen – sie würden nichts
Prothesen. Neben den beiden wurden
nutzen, sondern nur stören.
zahlreiche Paralympicssieger und Para-
12 | 04/15 | aktiv dabei
Schwerpunkt
Fragen zur prothetischen Versorgung? Auf der REHACARE 2015 wird das innovative
Unternehmen ATP von Tom Kipping wieder im Sportcenter vertreten sein
lympicsteilnehmer in Leverkusen ausge-
Junioren-WM in Puerto Rico erkämpft hatte,
noch eine Gänsehaut, wenn ich sehe, wie
bildet.
wurde er von seinen Nachbarn, Freunden
ein amputierter Mensch sich wieder frei und
und Bekannten bei der Ankunft frenetisch
schnell bewegen kann.
Seit einigen Jahren gibt es in Leverkusen
gefeiert! Solche Momente sind die Bestäti-
auch
Behindertensport-Nachwuchs-
gung und der Lohn für die harte Trainings-
Unser Handwerk kann einen enormen Teil
Konzept. Von der Bambini- über die Junioren-
das
arbeit, die über Jahre im Vorfeld absolviert
dazu beitragen. Jedoch schaffen wir es nur
gruppe hin zu den Kaderathleten ist das Ziel
werden musste.
mithilfe eines funktionierenden Netzwerkes,
des Vereins und des Abteilungsleiters Jörg
den Menschen mit Amputation so auf die
Frischmann.
Das macht den Sport einfach aus!
„Spur“ zu bringen, dass er zum Schluss ein-
Der 16-jährige Philipp Wassenberg ist einer
Fazit – Einladung zum Symposium
findet.
Bayer nutzen. Der Knieex-amputierte Leicht-
Mein Beruf ist für mich eine Berufung! Es ist
Wer uns und unsere besondere Philosophie
athlet ist aktueller Weltmeister im Junioren-
für mich eine Passion, Menschen, die auf-
persönlich kennenlernen möchte, der ist
bereich seiner Schadensklasse. Sein großes
grund eines schlimmen Schicksals ein Bein
herzlich eingeladen, uns während der REHA-
Ziel: Rio 2016!
oder einen Arm verloren haben, durch meine
CARE 2015 (14.–17. Oktober) im Sportcenter
Arbeit ein Stück der verloren geglaubten
des BRSNW (Halle 7a) zu besuchen.
fach nur Spaß am Leben und der Bewegung
von vielen Mitgliedern, die das Angebot von
Er trainiert fast täglich unter Anleitung sei-
Lebensqualität zurückgeben zu können!
ner Trainerin Sara Mezzi. Seine Eltern unter-
Während
der
Messe
veranstalten
wir
stützen seine sportliche Aktivität und sind
Auch nach all den vielen Jahren, in denen
gemeinsam mit dem BRSNW das 2. Amputa-
stolz auf seine Erfolge. Nach dem Gewinn
ich den Behindertensport im Bereich der
tions-Symposium. Wie sollte es anders sein?
der Goldmedaille, die er sich während der
Leichtathletik begleite, bekomme ich immer
Es geht natürlich um sportliche Bewegung
während des Symposiums. Unter Anleitung
ermöglichen wir es an diesem Tag allen Interessierten, verschiedene Sportarten auszuprobieren.
Möchten Sie mehr erfahren?
Schreiben Sie mir eine Mail unter:
[email protected], Stichwort: Amputations-Symposium. Ich freue mich auf
Ihr Feedback!
Thomas Kipping, APT Service GmbH
Nordic Walking ist eine Sportart, die sich für Prothesenträger besonders gut eignet
ZUR HOMEPAGE
aktiv dabei | 04/15 | 13
Schwerpunkt
Tischtennis mit Amputation
Wie eine Unterschenkelprothese das Spiel beeinflusst
Tischtennis wird als Sportart oft belächelt –
nis optimalerweise sehr tief am Tisch und
Mein ganzes Gewicht lastete auf meinem
es sei doch gar kein richtiger Sport, hört
holt unter anderem auch viel Ballgeschwin-
„gesunden“ Bein. Ich traute mich nicht, das
man oft. Spielt man aber wirklich Tisch-
digkeit aus der Bewegung der Beine.
linke Bein zu belasten. Beinarbeits-Übun-
tennis und nicht Pingpong im Freizeit-
gen waren plötzlich der Horror!
raum irgendeines Jugendzentrums ist das
Ich spiele seit meinem 11. Lebensjahr
Gegenteil der Fall.
Tischtennis – zugegebenermaßen zunächst
Dabei hatte ich noch nicht einmal Schmer-
eher hobbymäßig, bis ich 2010 im para-
zen bei der Belastung, die Schonung des
Tischtennis ist die schnellste Rückschlag-
lympischen Tischtennis aktiv wurde. Bein-
Prothesen-Beins war einfach eine unbe-
sportart der Welt und lebt mittlerweile auch
arbeitsübungen gehörten aber auch in
wusste Maßnahme meines Gehirns. Mein
immer mehr von der Athletik der Spieler.
meinen Jugendjahren schon zum Trainings-
Trainer und ich arbeiteten schließlich
Unverzichtbar sind vor allem sogenannte
programm und machten mir eigentlich
bewusst auch abseits des Tisches an einer
Sidesteps, also kleine Sprünge seitwärts,
immer viel Spaß. Als ich jedoch erstmals
gleichmäßigen Gewichtsverteilung bei der
aber auch gute Bewegung vor und zurück
mit Unterschenkelprothese trainierte, war
Beinarbeit. Und siehe da: Solange ich mich
ist essenziell. Zudem steht man im Tischten-
an vernünftige Sidesteps nicht zu denken.
nur auf die Beine konzentrierte, war die
14 | 04/15 | aktiv dabei
Schwerpunkt
Beweglichkeit und Schnelligkeit hinter der Platte
sind ein Muss für Erfolg im
Tischtennis
Doch obwohl es mir bei perfekter Umset-
was wiederum oft große Augen hervor-
zung möglich wäre, mich fast genauso gut
ruft – und dann Verwunderung, wenn sie
zu bewegen wie eine Spielerin ohne Pro-
alle Spiele locker für sich entscheiden kann.
these, bin ich in der Realität doch einen
Ticken langsamer, bleibe in der tiefen Vor-
Die Inklusion im Tischtennis schreitet lang-
hand zu oft mit meinem ganzen Gewicht
sam voran – ich selbst denke meistens
auf rechts und komme schlecht zurück in
überhaupt nicht mehr daran, dass ich mit
die Ausgangsposition. Dieses Handicap
versuche ich wie alle Spieler im Para-TT
Prothese spiele.
Ein Erfahrungsbericht
durch Cleverness auszugleichen. Es wird
von Sonja Scholten
unter anderem viel mehr Wert auf richtige
Platzierung und Verwirrung des Gegners
durch
unterschiedliche
Spin-Varianten
gelegt als im Regelsport. Der taktische
Aspekt des Spiels bekam von mir erst die
nötige Aufmerksamkeit, seit ich mit Prothese spiele – dadurch hat sich mein Spiel
natürlich zwangsläufig weiterentwickelt.
Ich bin sowohl im Regelsport als auch im
paralympischen Sport aktiv, und so kann ich
sagen: Im Behindertensport wird das Handicap des Gegners gnadenlos ausgenutzt,
Sonja Scholten
spielt erfolgreich
Tischtennis – im
Behindertensport
und im Regelsport
von Mitleid oder Schonung ist hier
gleichmäßige Belastung beider Beine gar
keine Spur – im Regelsport hin-
keine große Sache. Konzentrierte ich mich
gegen treffe ich oft auf Verun-
aber gleichzeitig noch auf etwas anderes,
sicherung. So schickte sich
wie zum Beispiel den Ball, stand ich plötz-
zum Beispiel bei einem
lich wieder mit ca. 75 % meines Gewichtes
Meisterschaftsspiel meine
auf dem gesunden Bein. Mein Problem
schon etwas betagtere
befand sich also tatsächlich nur im Kopf.
Gegnerin an, mir den Ball
Rein körperlich ist es mir auch mit Prothese
aufheben zu wollen – das
möglich, Sidesteps zu machen und mich
konnte ich dann gerade
am Tisch schnell zu bewegen.
noch verhindern. Anfangs
war in den Spielen durch-
Ich benutze zum Tischtennisspielen eine
aus eine gewisse Hemmung
andere Prothese als im Alltag – der Fuß
zu spüren, die Bälle wurden
hat eine bessere Feder, zudem befestige
mir meistens recht nett über
ich meine Sportprothese mit einem Unter-
das Netz geschoben. Mittler-
druck-System, was ich beim Tischtennis als
weile kennen mich die Gegne-
angenehmer empfinde als das Pin-System,
rinnen in meiner Liga aber und
das ich in meiner Alltags-Prothese benutze.
sind spürbar lockerer im Umgang
Auch die Kosmetik spielt für mich bei der
geworden. In dieser Saison haben
Sportprothese eine dem Alltag gegenüber
wir nun sogar eine Spielerin im
untergeordnete Rolle.
Rollstuhl in unserer Mannschaft,
aktiv dabei | 04/15 | 15
Zielgruppe Verein
Die Unterstützung
und Förderung von
Rollstuhlsportlern hat
sich das Unternehmen
Sunrise Medical auf
die Fahnen geschrieben. Alhassane Baldé
(Mitte) gehört dazu
Gemeinsam für Mobilität
Im Rahmen einer Kooperation werden künf-
Über Sunrise Medical
tig die Firma Sunrise Medical GmbH und der
Behinderten- und Rehabilitionssportverband
Sunrise Medical ist einer der Welt-
NRW e.V. zusammenarbeiten.
marktführer in der Entwicklung, ProSunrise Medical, Hersteller von Hilfsmit-
bestehende Kontakte können ausgebaut
duktion und im Vertrieb von manu-
teln zur Rehabilitation und Rollstühlen,
und angegangene Einrichtungen durch den
ellen Rollstühlen, Elektrorollstühlen,
unterstützt gemeinsame Aktionstage und
Aufbau von Netzwerken aus Vereinen und
Elektromobilen und Systemen für per-
Fortbildungen rund um die Themen Mobi-
eingebundenen Fachhändlern nachhaltig
fektes Sitzen und Positionieren. Die
litätsförderung im Rollstuhl und Informa-
betreut werden.
namhafte deutsche Rollstuhlmarke
SOPUR sowie die führende Marke für
tionen zur Rollstuhlversorgung. Zusätzlich
wird der Rollstuhlparcours im Rahmen der
Die Planung und Durchführung wird sei-
Sitzkissen und Rückensysteme JAY sind
REHACARE 2015 in der Sportcenterhalle 7a
tens des BRSNW e.V. durch das Referat
Teile des Konzerns. Auszeichnungen
gemeinsam betrieben.
Vereinsentwicklung betreut und mit dem
wie beispielsweise der renommierte
Marketing und dem Vertrieb von Sunrise
„reddot design award: product design
Medical abgestimmt.
2010“ oder der Innovationspreis „Plus
Ziel der Kooperation ist die Durchführung
X Award – Bestes Produkt des Jahres
von Aktionstagen in Kliniken, Schulen und
weiteren interessierten Einrichtungen. Je
Über die gemeinsamen Aktionen und über
2013“ und „Plus X Award – Most inno-
nach Ausrichtung der Maßnahmen werden
das Unternehmen Sunrise Medical werden
vative Brand 2013“ untermauern die
Sportangebote für Kinder, Jugendliche und
wir Sie regelmäßig in „aktiv dabei“ unter-
Anerkennung für die ausgereiften
Erwachsene oder auch Seminare für The-
richten.
Rollstuhl-Designs des Herstellers aus
Deutschland. Seit 1987 unterstützt
rapeuten sowie interessierte Nutzer und
Angehörige angeboten.
Weitere Informationen zu unserem neuen
Sunrise Medical gemeinsam mit den
Partner und seinen Produkten und Dienst-
Partnern Audi und Schwalbe die Sport-
Die Kooperation bündelt die verschiede-
leistungen finden Sie
nen Kompetenzen der beiden Partner,
16 | 04/15 | aktiv dabei
hier.
Axel Görgens
ler des Team SOPUR.
Zielgruppe Verein
Erlass Sicherheitsförderung
im Schulsport
Wer darf im Schulsport bei Kooperationen
zwischen Schule und Verein tätig werden?
Der im Januar dieses Jahres veröffentlichte
Frage: Wer darf außerunterrichtliche Bewe-
gen verfügen (z. B. Personen mit Erfah-
Erlass „Sicherheitsförderung im Schulsport“
gungs-, Sport- und Spielangebote (z. B. im
rungen im Kinder- und Jugendsport, Fach-
erzeugt in NRW Unsicherheiten bezüglich
Ganztag) leiten?
kräfte von Anstellungsträgern, weitere
der Frage, wer auf welcher Qualifikati-
geeignete externe Fachkräfte).
onsbasis im Schulsport tätig werden darf.
Antwort: Außerunterrichtliche Sport- und
Dies bezog sich auch auf die Kooperation
Bewegungsangebote (z. B. im Ganztag)
Damit hat sich gegenüber der bisherigen
von Sportvereinen mit Schulen. Das Minis-
können von der Schule sowie von den
Erlasslage auch für außerunterrichtliche
terium für Schule und Weiterbildung hat
jeweiligen Trägern im Einvernehmen mit
Angebote nichts geändert.“
reagiert und durch die Überarbeitung der
der Schulleitung von Lehrkräften (siehe
FAQ-Liste und eine flankierende Schulmail
hierzu auch Nr. 7.5 des Grundlagenerlasses
Auf diese Erklärung des Ministeriums für
von Staatssekretär Hecke für den Geltungs-
zum Ganztag BASS 12 - 63 Nr. 2) angeboten
Schule und Weiterbildung kann in allen
bereich des Sportunterrichts bereits Anfang
werden, die über die fachlichen Vorausset-
Bezügen im Bereich Kooperationen von
Februar für Handlungssicherheit gesorgt.
zungen für die jeweiligen Bewegungsfel-
Schulen und Sportvereinen hingewiesen
der bzw. Sportbereiche verfügen.
werden. Eine Veröffentlichung erfolgt zeit-
Der Landessportbund NRW forderte für den
Bereich des außerunterrichtlichen Schulsports ebenfalls eine Klarstellung. Diese
ist nun über ein entsprechendes Schreiben erfolgt. Die wesentlichen Textpassagen des Schreibens des Schulministeriums
werden nachfolgend zitiert:
nah in der
Diese können sein:
Bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte
•
Lehrerinnen und Lehrer, die auch Sport-
•
Personen, die über entsprechende Qua-
„Herr Staatssekretär Hecke hat mich gebe-
(z. B. Übungsleiter/innen-C, Trainerinnen
ten, Ihnen mitzuteilen dass wir dazu fol-
und Trainer) verfügen,
sehen:
per E-Mail an: [email protected]
unterricht erteilen dürfen,
lifikationen der Sportverbände und -bünde
gende Formulierung für die FAQ-Liste vor-
FAQ-Liste .
•
Quelle: Landessportbund NRW
weitere geeignete Personen, die über
fachliche Voraussetzungen und Erfahrun-
Foto: Andrea Bowinkelmann, LSB-NRW e.V.
Wer über eine entsprechende Qualifikation der Sportverbände
verfügt, darf außerunterrichtliche Sportangebote leiten
aktiv dabei | 04/15 | 17
Zielgruppe Verein
Der Deutsche Alterspreis 2015:
Die besten Ideen gesucht!
Leben im Alter in der Stadt: Die Robert Bosch Stiftung dotiert den Wettbewerb mit insgesamt 120.000 Euro.
Ältere Menschen von heute sind die Pio-
… die besten Ideen für das Alter in der
niere für morgen, die zeigen, was im Alter
Stadt: Bewerben können sich Städte und
geht und wie es geht. Sie können und
Gemeinden, aber auch Initiativen aus der
wollen die Gesellschaft und ihr Lebens-
Zivilgesellschaft, Wissenschaft oder dem
umfeld mitgestalten. Vor allem für Städte
unternehmerischen Bereich. Mit ihren Ini-
und Gemeinden ist dies ein unschätzbares
tiativen tragen sie zu einer altersfreundli-
Potenzial, denn rund drei Viertel der Men-
chen Gestaltung des öffentlichen Lebens-
schen in Deutschland sind Einwohner einer
umfeldes bei und ermöglichen so ein
Stadtregion. Gleichzeitig müssen aber auch
langes und aktives Leben oder sorgen für
Städte und Gemeinden kreative Ideen ent-
den Dialog der Generationen.
wickeln, wie sie selbst die Voraussetzungen für ein solches aktives Altern schaffen.
Alle Bewerbungen sollen mit Originalität
überraschen und das Potenzial für neue
Trends haben. Auch Initiativen, welche
möchte die Robert Bosch Stiftung daher
Gesucht werden: ...die besten Ideen im
beide der oben genannten Aspekte verei-
die besten Ideen im und für das Alter in der
Alter in der Stadt: Bewerben können sich
nen, können sich bewerben. Bitte beachten
Stadt auszeichnen. Der Deutsche Alters-
Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und
Sie, dass wir nur Bewerbungen von Vorha-
preis ist mit insgesamt 120.000 Euro dotiert
Organisationen, die zeigen, wie ältere
ben annehmen können, die derzeit umge-
und steht unter der Schirmherrschaft der
Menschen mit ihrer Leistungsfähigkeit,
setzt werden oder bereits vollendet sind.
Bundesministerin für Familie, Senioren,
ihrem Engagement und ihrer Kreativi-
Frauen und Jugend, Manuela Schwesig.
tät das (Zusammen-)Leben in ihrer Stadt
Nähere Informationen zur Ausschreibung
oder Gemeinde mitgestalten. Die Initiati-
und zur Bewerbung finden Sie
Eine Bewerbung ist bis zum 22. April 2015
ven können aus allen gesellschaftlichen
möglich!
Bereichen kommen und sollen mit über-
hier.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
holten Klischees über das Alter brechen,
hier
die Altersgrenzen auflösen oder den wert-
Prof. Dr. Joachim Rogall, Geschäftsführer
vollen Beitrag Älterer für die Gesellschaft
Dr. Ingrid Wünning Tschol, Direktorin
sichtbar machen.
Gesundheit und Wissenschaft
Förderung der Übungsarbeit
in Sportvereinen
Weitere Infos und Kontakt:
Auch 2015 können die Sportvereine wieder
dem Sportportal des LSB stellen. Dafür
Mittel zur Förderung ihrer Übungsarbeit
brauchen Sie nur die Zugangsdaten, die
beim Landessportbund Nordrhein-Westfa-
Sie auch schon für die Online-Bestands-
Landessportbund
len e.V. beantragen. Die Antragstellung ist
erhebung verwendet haben. Klicken Sie
Frau Streyer/ Frau Semerci/ Herr Berg-
vom 2. März bis zum 1. Juni 2015 möglich.
auf diesen Link und geben Sie dann Ihre
mann/Herr Metz, Tel.: 0203 7381-936/
Stellen Sie Ihren Antrag bitte rechtzei-
Zugangsdaten ein:
-910/ -935 oder -619, [email protected]
tig innerhalb der Frist. Beachten Sie bitte
auch, dass Sie die Bestandserhebung für
lsb-nrw.de
hier
Ihren Verein durchgeführt haben müssen, um einen Antrag auf Förderung der
Hier gibt es ein Anleitungsvideo für die
Übungsarbeit stellen zu können.
Antragstellung:
Sie können den Antrag direkt online auf
18 | 04/15 | aktiv dabei
Nordrhein-Westfalen,
hier
Quelle: Landessportbund
Nordrhein-Westfalen e.V.
Foto: Andrea Bowinkelmann, LSB-NRW e.V.
Mit dem Deutschen Alterspreis 2015
ÜBUNGSLEITER
Der Tag der Begegnung 2015
WestLotto unterstützt BRSNW-Sportpark
Nach dem unwetterbedingten Abbruch der Veranstaltung im Jahr 2014 feiert der Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderungen 2015 wieder im Rheinpark und im Tanzbrunnen in Köln.
Am Samstag, den 30. Mai 2015, wird auch
der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW)
wieder mit von der Partie sein und neben
seinem Nonstop-Bühnenprogramm den
Besucherinnen und Besuchern vielfältige,
attraktive Mitmachaktionen mit seinen
Partnern im inklusiven BRSNW-Sportpark
anbieten.
Unterstützt wird der BRSNW bei der Realisation seines Sportparks von seinem
langjährigen Partner WestLotto, bekann­
termaßen einer der größten Förderer des
Das Bühnenprogramm des BRSNW bietet eine bunte Mischung sehenswerter
Darbietungen, bei der nicht nur die Zuschauer ihren Spaß haben!
Sports in NRW überhaupt. Der Sport behinderter Menschen erfährt dabei besondere
Ebenso wie in den vergangenen Jahren
Also Termin vormerken und dann dabei
Aufmerksamkeit.
haben BRSNW-Übungsleiter die Möglich-
sein: beim Buzzerspiel „WestLotto deckt
keit, durch ihre aktive Mitgestaltung an
auf“,
Denn Sport in der Gemeinschaft ist nicht
diesem Tag 16 Lerneinheiten zur Lizenzver-
schießen oder Rollstuhl-Parcours! Oder Sie
Blindenfußball-Parcours,
Bogen-
nur unter gesundheitlichen Aspekten gut,
längerung zu erhalten (innere Organe 12).
gehen mit dem Quarter-Tramp in die Höhe,
testen Ihre Geschicklichkeit am Käsebrett
sondern trägt auch zum psychischen und
sozialen Wohlbefinden bei und damit zu
Bitte melden Sie sich unter der
und Ihre Koordination auf den Sommer-
Lebensqualität und Glücklichsein. Wie es
Lehrgangsnummer 158830 an:
skiern! Und das ist längst noch nicht alles!
auch der Slogan von WestLotto ausdrückt:
[email protected]
Bei einem Getränk und leckeren Grillwürstchen können Sie sich dann ausruhen und
GLÜCK HAT EIN ZUHAUSE!
Alle weiteren Informationen erhalten Sie
unser
Unter anderem wird es ein großes Fußball-
dann zeitnah! Vereine/Gruppen, die sich
genießen.
spektakuläres
turnier um den WestLotto-Pokal ToRe – für
für einen Auftritt beim Bühnenprogramm
Toleranz und Respekt – geben, das West-
interessieren,
erhalten
Lotto-Geschäftsführer Theo Goßner am
Informationen
unter:
­Vormittag mit dem Anstoß eröffnen wird.
oder 0203/7174151.
Bühnenprogramm
wichtigen
Der LVR und der BRSNW laden Sie herzlich
[email protected]
zum Tag der Begegnung nach Köln in den
alle
Rheinpark ein, um Inklusion zu leben und
zu feiern. Merken Sie sich den Termin also
unbedingt vor! Ein Besuch des Tages lohnt
sich, und für 2015 haben wir bereits bestes
Wetter bestellt!
Am Samstag, den 30. Mai 2015, von 10 bis
18 Uhr, im Kölner Rheinpark und rund um
den Tanzbrunnen, Eintritt frei.
Mehr Infos zum Tag der Begegnung finden
Sie
HIER
aktiv dabei | 04/15 | 19
ÜBUNGSLEITER
Der G-Weg® wurde auf der Rehacare 2014 als
neues therapeutisches Hilfsmittel vorgestellt
Um das Gleichgewicht zu kontrollieren, üben
die Teilnehmer den Schutzschritt
Neue Wege in der Sturzprophylaxe
Mit dem G-Weg zurück
in ein bewegtes Leben
®
Ein Sturz im Alter kann schwere Folgen
und Rehakliniken, aber auch in Ergo- und
Einzelaufgaben ermöglichen sowohl ein
haben – bis hin zur Isolation des Einzel-
Physiotherapiepraxen sowie Rehasport­
­
individuelles Üben als auch gemeinschaft-
nen. Gerade im Pflege- und Rehabereich
vereinen eingesetzt.
liche Bewegungsfreude. Bei Bedarf wer-
wird deutlich, dass ein gezieltes Training
den Pflegekräfte in der Handhabung und
Stürzen vorbeugen und dem Betroffenen
Der G-Weg® ist ein sechs Meter langer,
helfen kann, seine Beweglich- und Selbst-
transportabler rutsch- und abriebfester Tep-
ständigkeit zurück zu erlangen. Als ein
pich, der einfach zu transportieren ist sowie
Tel.: 0 29 41-92 28 87 oder
neues, nachweislich effektives therapeuti-
schnell auf- und abgebaut werden kann.
Zur Homepage
sches Hilfsmittel zur Sturzprophylaxe und
Daher bietet er sich auch für kurzfristige
Verbesserung des Gangbildes bei Senio-
Bewegungseinheiten in Fluren und Gemein-
ren, Hochbetagten, Schlaganfall-Betroffe-
schaftsräumen von Seniorenresidenzen und
nen und Menschen mit Demenz feierte der
Rehakliniken an. Zur Orientierung der Schritt-
Zum Verein: Spomobil® e.V. wurde
von Spomobil® e.V. entwickelte G-Weg®
länge sind auf ihm Gehfelder markiert, mit
2010 in Lippstadt gegründet und wurde
auf der Fachmesse für Rehabilitation,
denen der Gang geübt, alltagsorientierte
2011 vom Behinderten- und Reha­
Pflege, Prävention und Integration 2014
Situationen trainiert und Doppelbelastungen
bilitationssportverband NRW und dem
(­REHACARE) Premiere.
simuliert werden. Gehhilfen und Rollatoren
Landesministerium NRW für Kinder,
können benutzt werden.
Jugend, Kultur und Sport zum Vize-
Methodik geschult. Informationen unter
Behinderten-Sportverein des Jahres
Der von Spomobil® e.V. aus der Praxis
heraus entwickelte G-Weg® wurde wis-
Begleitend werden 52 Übungs- und Metho-
NRW ausgezeichnet. Der Verein bietet
senschaftlich begleitet. Er bietet vielfältige
dik-Karten mitgeliefert, die Impulse für
im Raum Lippstadt und Umgebung ein
Möglichkeiten, motorische und kognitive
das Training geben. Die Übungskarten
mobiles, professionelles Mobilitäts-
Fähigkeiten alltagsnah zu fördern. Als
sind in fünf Kategorien gegliedert und
training für Senioren, Hochbetagte,
Therapiemittel in der aktiven Sturzpro-
nach Farben sortiert. Auf ihnen zeigt das
Menschen mit Demenz und Schlag­
phylaxe unterstützt er das Konzept vom
Spomobil®-Männchen Übungen von leicht
anfall-Betroffene im Rahmen des
Erhalt und der Förderung der Mobilität in
bis schwer, so dass alle Teilnehmer gefor-
Reha­sportes an.
der Pflege und wird daher in Pflegeheimen
dert und gefördert werden. Gruppen- und
20 | 04/15 | aktiv dabei
ÜBUNGSLEITER
DBS, Ottobock & BMAB laden ein
Talente für Paralympics gesucht
Die „Talent days“ in Duderstadt und das Jugendcamp Wedemark richten
sich mit Behindertensport-Angeboten an Kinder und Jugendliche.
für 10- bis 17-Jährige lädt der Bundesver-
Wer heute 14 Jahre alt ist, wäre bei den
lengewinner von London 2012, gibt aus
amputation (BMAB) vom 1. bis 8. August
Paralympischen Spielen 2024 in Hamburg
eigener Erfahrung Tipps, denn: „Jeder soll
ein. Wer will, kann auch Talent days und
mit 23 in einem geeigneten Wettkampf­
einfach ausprobieren können, ob für ihn
Jugendcamp kombinieren und muss dazu
alter. In Boston natürlich auch. Ein guter
die sportliche Aktivität dazu beitragen
am 2. August nur die 150 Kilometer zwi-
Grund für junge Menschen mit Handicap,
kann, seine Lebensqualität zu verbessern.“
schen Duderstadt und Wedemark überbrü-
sich jetzt entdecken zu lassen: Bei den
band für Menschen mit Arm- oder Bein-
cken. Für Eltern, die mitreisen möchten,
ersten Talent days, zu dem der Deut-
Ungeachtet aller Medaillenträume ist das
gibt es ein Programmangebot. Weitere
sche Behindertensportverband (DBS) und
die Hauptsache dieser Talent days, findet
Informationen und Anmeldeformulare fin-
­Paralympics-Förderer Ottobock vom 31. Juli
auch DBS-Präsident Friedhelm Julius Beu-
den Sie HIER bzw. HIER im Internet. bis 2. August 2015 nach Duderstadt einla-
cher: „Natürlich freuen wir uns, wenn wir
den. Bis zum 1. April lief die Anmeldefrist.
auf diesem Weg Nachwuchs für unsere
Die Teilnehmer sind im Alter zwischen
Paralympics-Kader finden sollten. Aber
11 und 18 Jahren.
genauso wichtig ist es, wenn ein Kind oder
Trainer des DBS stehen den Teilnehmern
Otto Bock
ein Jugendlicher ganz einfach Freude durch
Weitere Informationen:
sportliche Selbsterfahrung gewinnt.“
Rüdiger Herzog
zur Seite. Orthopädietechniker von Otto-
Otto Bock HealthCare GmbH
bock unterstützen die Nachwuchsathleten
Dazu gibt es im August gleich noch eine
beim Laufen mit der Sportprothese 3S80.
weitere Gelegenheit: das Jugendcamp
Und Heinrich Popow, 100-m-Goldmedail-
2015 in Wedemark. Zu dieser Veranstaltung
E-Mail: [email protected]
Zur Homepage
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aktiv dabei | 04/15 | 21
Schwimmkampagne für Kinder mit Handicap
Alle Kinder, auch Kinder mit Handicap, sollten schwimmen
motivieren die Teilnehmer. Die Auswertung und der Wett-
können. Plexuskinder e.V. und der Deutsche Behinderten-
kampf dienen auch zur Sichtung von Nachwuchstalenten.
sportverband (DBS) wollen Kinder mit Handicap für den
Die Teilnahme ist nicht an ein bestimmtes Behinderungsbild
Schwimmsport begeistern. Der Spaß und die Freude am
gebunden. Vereine und Selbsthilfeorganisationen sind einge-
Bewegen im Wasser stehen im Vordergrund. Schwimmen wird
laden, an der Kampagne teilzunehmen.
unter Fachleuten als eine der besten Rehabilitationsmaßnahmen angesehen und hilft, sich körperlich weiterzuentwickeln.
Ziel der Schwimmkampagne ist, Kinder zum Schwimmen zu
motivieren und Schwimmsportlehrer, Übungsleiter und Trainer im Umgang mit und in der Betreuung und Förderung von
Kindern mit einer Behinderung zu unterstützen.
Kinder mit Handicap zwischen 5 und 15 Jahren melden sich
über plexuskinder.de/schwimmen für die Schwimmkampagne
an. Sie erhalten kostenlos einen Schwimmpass und Übungsaufgaben, die sie an ihrem Wohnort erledigen können.
Bademeister, Schwimmlehrer oder Eltern bestätigen die Trainingsleistungen, die im Schwimmpass festgehalten werden.
Ablauf
Schwimmtraining am Wohnort, Januar bis August 2015,
Einsendeschluss Schwimmpass 01.08.2015, Wettkampf
05./06.09.2015. Ein Teilnahmebeitrag für die Schwimmkampagne ist nicht vorgesehen. Die Teilnehmer tragen die Kosten für Schwimmkurse, Schwimmbadeintritte, Mitgliedschaft
im Schwimmverein sowie die Anreise, Unterkunft und Verpflegung beim Wettkampf in Remscheid. Die SchwimmpassBroschüre wird kostenlos zur Verfügung gestellt.
Informationen zur Schwimmkampagne:
HIER
Der Nachwuchsbeauftragte des DBS, Abteilung Schwimmen,
steht Teilnehmern, Eltern und Trainern für Fragen rund ums
Siehe auch: Nick schwimmt wie ein Fisch – Ein Plexuskind
Schwimmen mit Behinderung zur Verfügung. Anfang August
und der Schwimmsport
2015 werden die Schwimmpässe von den Veranstaltern ausgewertet. Die fleißigsten und erfolgreichsten Kinder werden
Kontakt
eingeladen, an einem inklusiven Schwimmwettkampf im
Plexuskinder e.V.
Rahmen des BRSNW CUP in Remscheid am 05./06.09.2015
Mirjam Mahler, 1. Vorsitzende
teilzunehmen. Der Wettkampf läuft nach einem Punktesys-
Tel.: (0731) 96427575
tem ab, in dem Kinder mit unterschiedlichsten Behinderun-
Fax: (0731) 96429626
gen gegeneinander starten können. Die eingeladenen Kinder,
www.plexuskinder.de
die nicht über einen Verein im Behindertenschwimmsport
[email protected]
startberechtigt sind, können an einem separaten Wettkampf
für die Schwimmkampagne teilnehmen.
Landestrainer Schwimmen mit Handicap
Lukas Niedenzu
Die Schwimmkampagne bietet den Familien einen Einstieg in
Nachwuchsbeauftragter der Abteilung Schwimmen im Deut-
den Behindertensport. Erfolgreiche paralympische Schwim-
schen Behindertensportverband
mer übernehmen die Schirmherrschaft. Sie sind Vorbild und
Tel.: (0171) 1644953, [email protected]
Kinder und Jugendliche an den
Schwimmsport heranzuführen
ist das Ziel der Aktion von
DBS und „Plexuskinder“
22 | 04/15 | aktiv dabei
Kinder und Jugend
Bei der Kinderturnshow ging es nicht
um sportliche Höchstleistungen,
sondern­der Inklusionsgedanke stand
im Vordergrund. Axel Görgens vom
BRSNW half bei der Bewältigung des
Rollstuhlparcours.
„Affen stark und Löwen schlau!“
Kinderturn-Show begeisterte Klein und Groß
1.200 Zuschauer verfolgten am 8. März 2015 in der RWE-Sport-
Grevenbroich (Förderschule), der SSV Düsseldorf-Knittkuhl,
halle begeistert die erste Kinderturn-Show, die in Mülheim an
der SV Neukirchen aus Neukirchen-Vluyn (beides Sportver-
der Ruhr durchgeführt wurde. Zusammen mehr als 250 Kinder
eine) und die Showgruppe des Turnverbandes Düsseldorf in
demonstrierten im Rahmen der fast dreistündigen Veranstal-
die Show ein. Die Kinderturn-Show gestalteten Mädchen und
tung mit dem Titel „Affen stark und Löwen schlau!“ die Vielfalt,
Jungen mit oder ohne Handicap gemeinsam. Im Vordergrund
die der Turnsport bietet. Sie machten auf die Verantwortung auf-
stand bei der Kinderturn-Show nicht die sportliche Leistung,
merksam, welche die Gesellschaft gegenüber der Umwelt hat,
vielmehr lag der Fokus auf der Inklusion von Kindern mit Han-
und lebten Inklusion: Etwa 90 Mädchen und Jungen mit Han-
dicap und der Vernetzung von (Behinderten-)Sportvereinen,
dicap gestalteten die Show mit und hatten – wie alle anderen
(Förder-)Schulen und (Integrations-)Kindergärten.
Beteiligten – sichtlich Spaß an ihren Aktivitäten.
nerjugend (DTJ) im Deutschen Turner-Bund und der Deutschen
gungen wirkten mehrere Dutzend Erwachsene an der Veran-
Behindertensportjugend (DBSJ) im Deutschen Behinderten-
staltung mit – darunter Übungsleiter, Lehrkräfte, Erzieher und
sportverband (DBS) entwickelt. In Mülheim präsentierte die
Eltern. Sie hatten zum Beispiel mit den Mädchen und Jungen
aus dem Turnverband Rhein-Ruhr (TVBRR), dem Turnverband
die bereits vorchoreografierten Bilder einstudiert, die farben-
Düsseldorf (TVD) und der Gemeinschaft Essener Turnvereine
frohen und jeweils thematisch passenden Kostüme genäht, die
(GET) bestehende Turnregion Mitte im Rheinischen Turner-
Bühnendekoration gestaltet, oder sie betreuten vor Showbeginn
bund (RTB) zusammen mit mehreren Partnern die Veranstal-
die Bastelaktionen und die Bewegungsstationen, die auf der
tung. Als Bündnispartner brachten sich der Behinderten- und
Galerie der RWE-Sporthalle für Abwechslung bei Groß und Klein
Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen (BRSNW),
sorgten. Aus Mülheim an der Ruhr waren neben den erwähn-
der Verein für Bewegungsförderung und Gesundheitssport
ten Partnern die Schildbergschule, die Katharinenschule (beides
(VBGS) Mülheim an der Ruhr und die ebenfalls in der Gastge-
Grundschulen), die Kita Stöpsel e. V. (Kindertagesstätte) sowie
berstadt ansässige Rembergschule in die Show ein. Unterstüt-
die Sportvereine Turnerschaft Saarn und Styrumer Turnverein
zung erfuhren die Organisatoren zudem durch den Mülheimer
an der Kinderturn-Show beteiligt. Darüber hinaus brachten sich
SportService (MSS) und den Mülheimer Sportbund (MSB).
die Albert-Liebmann-Schule aus Essen (Förderschule), die Kita
„Friede“ aus Essen (Kindertagesstätte), die Mosaik-Schule aus
Sara-Maria Wolfram
aktiv dabei | 04/15 | 23
Fotos: Ralf Kuckuck – DBS-Akademie
„Affen stark und Löwen schlau!“ wurde von der Deutschen TurNeben den mehr als 250 Kindern mit oder ohne Beeinträchti-
Sport Regional
Timo Karmasch (Hünxe)
setzt einen Schulterwurf
(Seoi-Nage) gegen Tim
Hausweiler (Neuss) an
Landesmeisterschaft G-Judo
Außergewöhnliches Turn
Am 14. März wurde die Landesmeisterschaft der G-Judoka zum zweiten Mal in Köln ausgetragen. War die Veranstaltung sch
letzten Jahr außergewöhnlich brillant, so gelang es dem Ausrichter, dieses in diesem Jahr noch einmal zu toppen.
Schon
die
Internet-Ankündigung
der
Judo-Verbandes, Anna von Harnier, eröff-
Vorbereitung für die Internationale Deut-
Veranstaltung in der Georg-Simon-Ohm­
neten gemeinsam die Landesmeister-
sche Meisterschaft, die am 9. Mai 2015 in
Sporthalle am 14. März 2015 ließ Großes
schaft. Selbst der Präsident des Deutschen
Ludwigsburg ausgetragen wird.
erwarten. Übertroffen wurde das Ganze
Behindertensportverbandes,
aber von der professionellen Durchführung
Julius Beucher, ließ es sich nicht nehmen,
Im ersten Wettkampfabschnitt kämpften
des gesamten Turniers. Das war allerdings
der Veranstaltung beizuwohnen und seine
die Judoka der Wettkampfklasse II in 20
auch nicht ganz überraschend, denn mit
Grußworte an die Judoka zu richten.
Gewichtsklassen über fast drei Stunden
Friedhelm
dem ehemaligen Weltklasse-Judoka Alex-
ihre Landesmeister aus.
ander von der Groeben wurde ein professi-
Mit einer kleinen Verspätung ging es um
oneller Moderator gefunden, den es sonst
11:30 Uhr endlich los.
nur bei absoluten Weltturnieren gibt. Er
Alle Siegerehrungen der Wettkampfklasse
wurden von Alexander von der ­Groeben
kommentierte alle Kämpfe so judokompe-
Gekämpft wurde auf drei Judomatten in drei
moderiert
und
tent, dass auch die weniger über den Judo-
unterschiedlichen Wettkampfklassen, einge-
Benjamin
­
Münch
sport informierten Zuschauer das Turnier
teilt nach Art und Schwere des Handicaps.
der ersten Siegerehrung gab es noch ein
mit Spannung verfolgen konnten.
vom
Nationalkämpfer
durchgeführt.
Nach
besonderes musikalisches Highlight mit
In den einzelnen Gruppen trafen 3 bis 6
einem Spitzen-Duo.
Vor Wettkampfbeginn bot Benjamin Münch,
Judoka aufeinander. Jeder musste gegen
Mitglied der Judonationalmannschaft, ein
jeden kämpfen, kein Kämpfer schied vor-
Im zweiten Wettkampfabschnitt kämpften
gemeinsames Aufwärmprogramm für alle
zeitig aus, alle waren bis zum Ende dabei.
noch einmal über zwei Stunden circa 100
Athleten an. Die Bürgermeisterin der Stadt
Judoka in den Wettkampfklassen III und I
Köln, Frau Scho-Antwerpes, und die Vize-
Die Landesmeisterschaft diente einem Teil
um die zu vergebenden Landestitel. Wäh-
präsidentin des Nordrhein-Westfälischen
der Judoka zugleich als Überprüfung und
rend in der Wettkampfklasse III homogene
24 | 04/15 | aktiv dabei
Sport regional
einer Fußtechnik im Judo O-Soto-Otoshi heißt dieser Ansatz
beherrschen diesen gut
sport, und die Damen der WK 2
nier in Köln
hon im
Der hier angesetzte Kö
rperwurf (Tai-Otoshi) in
der WK 2
braucht viel Übung und
Geschicklichkeit
Andreas Gramsch’
(Hünxe) Eindrehtechnik (O -Goshi)
punktet gegen
Lukas Lorke
1
(Neuss) in der WK
Gruppen mit 3 bis 6 Kämpfern gebildet
wurden, kämpften die Athleten der WK I in
den DJB-Gewichtsklassen.
Nach Abschluss der zweiten Siegerehrung
konnten sich alle Judoka noch einmal an
dem umfangreichen Buffet stärken, das
den ganzen Tag für die Kämpfer kostenlos
zur Verfügung gestellt wurde. Die vielen
leckeren Spezialitäten ließen diese eindrucksvolle Landesmeisterschaft würdig
ausklingen.
Der ganz besondere Dank aller G-Judoka
gilt dem JC Bushido Köln und hier besonders Klaus Gdowczok und Alexandra Rossbach und ihrem Team. Was Klaus und Alex,
zusammen mit ihren Mitstreitern, den
G-Judoka aus NRW geboten haben, war
überwältigend. Wir alle hoffen, dass wir
ein solches Fest auch 2016 wieder in Köln
erleben dürfen.
Dr. W. Janko
Auch im Bodenkampf in der WK 3 wurde mit viel Ehrgeiz gekämpft
aktiv dabei | 04/15 | 25
Sport Regional
Offene niedersächsische Meisterschaften in Braunschweig
Wettkampfhärte für Team BRSNW
Schon im letzten Jahr besuchte das Team
gesamt sahen Stützpunkttrainerin Marion
BRSNW
Saisonbeginn
Haas-Faller und Landestrainer Lukas Nie-
gemeinsam einen IPC-lizensierten Wett-
zu
denzu 77 Einzelstarts und drei Staffeln.
kampf. Dieses Jahr entschieden sich die Ver-
Die meisten Sportler absolvierten viele
antwortlichen für die offenen niedersäch-
Strecken, und so waren nicht immer Best-
sischen Meisterschaften in Braunschweig.
zeiten möglich. In erster Linie ging es an
Neben dem Wettkampf am Samstag, stan-
diesem Wochenende um Wettkampfhärte,
den am Freitag noch drei Klassifizierungen
erklärte Haas-Faller. Ein besonderes High-
auf dem Programm. Diese sind notwendig,
light für die NRW-Sportler stellte die neue
um einen fairen Wettkampf zu organisie-
Teamkleidung dar. Zum ersten Mal konn-
der guten Organisation und der tollen
ren. Jeder Schwimmer, der neu dabei ist,
ten die neuen Hosen, T-Shirts, Zipp-Jacken
Schwimmhalle und zum anderen am vor-
muss diese somit durchlaufen. Unter den
und Polo-Shirts präsentiert werden. Dafür
bildlichen Teamgeist der gesamten Mann-
13 ausgewählten Sportlern befanden sich
bedanken wir uns bei allen Unterstützern:
schaft inklusive der Eltern.
vier Athleten, die zum ersten Mal zum
TSV Bayer 04 Leverkusen Behinderten-
Team BRSNW gehörten. Maurice Wete-
sport, Emde Stanztechnik, Herbertz Mes-
Das gesamte Protokoll kann unter diesem
kam, Jannis Katirtzis, Louis Cirkel und
serbau und Head Swimming.
Link eingesehen werden.
Zum Teil schwammen die Sportler aus
NRW ihren ersten Wettkampf, und sie
haben ihre Sache gut gemacht!
Foto: S. Rauhaus
Schwimmen
Amin Michalski absolvierten einen tollen
ersten Wettkampf im Behindertenbereich
Der Wettkampf hat allen Beteiligten viel
und schwammen einige Bestzeiten. Ins-
Freude bereitet. Dies lag zum einen an
hier
1. Tanz-Termin der Wettkampfserie 2015
Tolle Leistungen – politische
Prominenz – begeisterte Fans
So einfach lässt sich der 1. Termin der Wettkampfserie 2015 am 14. März in Hamm zusammenfassen.
Panther; 3. Bernd Bleiß & Barbara Lorenz/
eröffnete Moderator Udo Dumbeck die
Residenz Münster
Veranstaltung. Der Vorsitzende der Abtei-
Combi: 1. Holger Lemm & Gisela Kruber/
lung Tanz im BRSNW verstand es trotz der
TC Hummelflug Emsdetten; 2. Paul Bunse &
Anspannung beste Stimmung in der Halle
Claudia Bunse/Hammer SportClub 2008;
zu verbreiten, und so zeigten alle Tanz-
3. Emanuel Altmiks & Uschi Leifeld/Pader-
paare tolle tänzerische Leistungen.
borner Ahorn Panther und 3. Thomas Wente
& Marion Bornefeld/Hammer SportClub 2008
Den schwersten Job des Wettkampf­
Der Hammer SportClub 2008 veranstaltete
tages hatten die Wertungsrichter Heidrun
Rolli-Combi: 1. Elvira Jürgensmeier & Andrea
gemeinsam mit der Abteilung Tanz im Behin-
Dobeleit (TSC Dortmund, Lehrwartin des
Unverzagt/Paderborner Ahorn Panther
derten- und Rehabilitationssportverband Nord­-
Tanzsportverbands NRW), Markus Müllen-
rhein-Westfalen bereits zum dritten Mal einen
meister (RollstuhlTanzZentrum Bonn im
Die Abteilung Tanz im BRSNW dankt allen,
solchen Wettkampf in der Franz-Voss-Halle/
GHH) und Karl-Josef Meißner (Die Residenz
die zum Gelingen dieser Veranstaltung
Hamm. Viele Paare und Zuschauer hatten den
Münster). Die besten Paare herauszufinden
beigetragen haben! An erster Stelle gilt
Weg nach Hamm gefunden und sorgten für
war ganz und gar nicht einfach.
dieser Dank Marion Bornefeld (HSC2008)
ausgelassene und fröhliche Stimmung.
und ihrem Orga-Team vor Ort. Wir freuen
Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
uns auf den nächsten Wettkampf für Men-
Unter den Augen von Ulrike Wäsche, der
Duo: 1. Stefan Eilers & Andrea Lanwes/TC
schen mit geistiger Behinderung bei den
1. Bürgermeisterin der Stadt Hamm, Sport-
Hummelflug Emsdetten; 2. Mark Nigge-
Bethel Athletics am 20. Juni in Bielefeld!
dezernent Markus Kreuz und Herrn Berges,
meier & Anna Maul/Paderborner Ahorn
26 | 04/15 | aktiv dabei
Udo Dumbeck
Foto: Marion Bornefeld
In der Franz-Voss-Halle zeigten
viele Paare, was sie gelernt haben
Behindertenkoordinator der Stadt Hamm,
NACHRICHTEN AUS DEM VERBAND
Ehrungen März 2015
10 Jahre Mitgliedschaft
VSG Plettenberg 1975 e.V., Christel Bombis, Jennifer Schulte, Ilse Kötting, Werner
Kruck, Francesco Uccellatore, Annegret
Hauck, Reinhardt Nordt, Edelgard Dunker,
Marianne Hose, Helmut Meier, Cosimo
Viteritti, Ursula Zander, Anneliese Tusch
BSG Walsum e.V., Heinrich Schlimmerei,
Elsbeth Bangert, Bettina Diehr, Margit
Dohm, Paul Frömbgen, Hermann Genender, Karl Heinz van der Hufen, Paul Kirsch,
Irena Kocyan, Ludwig Kocyan, Karin Köntopp, Ernst Nietupski, Gertrud Nowacki,
Karl Heinz Nowacki, Rupert René Paetz,
Kurt Jürgen Przystupa, Anna Rabe, Evelin
Steimel, Sandra Willmeroth
BSG Nordwalde, Willi Pähler, Christopher
Gramann
RSG Lemgo e.V., Ruth Jansen, Werner
Jansen, Ursula Evers, Ronny Nichelmann,
Heidrun Klocke, Hildegard Limberg, ­
Daniel Nierendorf, Annelie Senke,
­Auguste Scheidt
Nachtrag aus Januar 2015
10 Jahre Mitgliedschaft
BSG Oberbrügge 1963 e.V., Rüdiger
­Dellin, Ursula Starke, Ilse Stepan
BSG Warburg e.V., Herbert Merfeld,
­Johannes Dierkes
15 Jahre Mitgliedschaft
VSG Plettenberg 1975 e.V., Annemarie
Bender, Hannelore Winkel, Rudolph
­Heinzemann, Gotthard Keil
BSG Bochum-Südwest e.V., Ursula Hölzel
BSG Walsum e.V., Günter Clasen, Christel
Gorjup, Ralf Hoppe, Isen Mümin, ­Werner
Lengner, Helmut Neumann, Renate
Schiewer, Helmut Scholten, Friedhelm
Schürken, Jutta Schürken, Manfred Stock,
Franz Stöcker, Margot Stöcker,
Hans Jörg Minten
BSG Warburg e.V., Alois Helmut, Christel
Peine, Johannes Hördemann
25 Jahre Mitgliedschaft
BSG Bockum-Hövel 1967 e.V., Erna
BRS Werne e.V., Gerlinde Broszat,
Klaus Holzweißig
­Karger, Helga Oberberg, Anneliese
VSG Wetter (Ruhr) e.V.,
Helga ­Stratenwerth
BSG Walsum e.V., Helga Fink, Brigitte
VSG Plettenberg 1975 e.V., Gabriele
Schneider, Ursula Abo-Hatab
BSG Walsum e.V., Konrad Franke, Erika
Franke, Meik Willmeroth, Annemarie
Hofmann
RSG Lemgo e.V., Wilhelm Stock
BSG Wesseling e.V., Josef Kribben
BSG Bochum-Südwest e.V., Rolf-Dieter
BSG Bockum-Hövel 1967 e.V., Eva
­Volkmer, Roland Wieland
BSG Warendorf e.V., Ina ter Harmsel,
Annette Schnieder, Bernd Schnieder
BSG Recklinghausen e.V., Maria Anna
Blankensee, Otto Blankensee
VSG Bottrop 1953 e.V., Marianne
­Brumann, Margit Nienaber
Klaus Hanses
45 Jahre Mitgliedschaft
Sievering, Angelika Ewert
50 Jahre Mitgliedschaft
BSG Walsum e.V., Edwin Gaal
55 Jahre Mitgliedschaft
BSG Walsum e.V., Bernhard Fink
Vereinsjubiläum 40 Jahre
BSG Kerpen-Sindorf e.V., Renate Sehr,
Siegfried Schlicht, Gerhard Schlicht,
Martin Cimpersak
VSG Plettenberg 1975 e.V.
BS Velbert e.V., Christa Wandscheer
VSG Plettenberg 1975 e.V., Margot Essing
BSG Mechernich 1966 e.V., Irmgard
Fischer
BSG Recklinghausen e.V., Uli Gibkes,
BSG Lüdenscheid, Burghardt Gaubitz,
Holger Schäfer, Mike van der Cluyzen
BSG Menden e.V., Günter Lütticke
VfG Finnentrop e.V., Renate Zimmermann, Dieter Kwetkat, Ruth Klement,
Ursula Scholz, Doris Meyer, Ingeborg
Kwetkat, Elisabeth Hümmler
Ehrenzeichen in Bronze
Volker Siegeln, Karola Peters
BSG Kerpen-Sindorf e.V., Erich Strick,
Ernst Gronbach, Johann Trump,
Hans-Udo Kopp
BSG Lübbecke e.V., Gerhard Bethke,
Andreas Brokfeld, Manfred Grzenia, Birgit
Hennig, Renate Jockheck, Robert Krause,
Inge Krüger, Anja Krumhus, Christa Langer,
Thea Menzel, Hans Michael, Martin Pohl,
Aline Schäfer, Renate Schneider, Walter
Schneider, Ursula Steinecker, Elisabeth
Westerfeld, Bernd Wunderlich
BSG Nordwalde, Werner Schürhoff, Hugo
30 Jahre Mitgliedschaft
VSG Plettenberg 1975 e.V., Mohamed
VSG Plettenberg 1975 e.V., Ursula
Schweitzer, Hanna Münnich, Juliane Harrs,
Hermann Harrs
BSG Walsum e.V., Gerda Becher, Elsbeth
Borchers, Karl Heinz Borchers, Wilma
Schiller, Michael Wieczorek
BSG Walsum e.V., Jens Bücher, Petra
Bücher, Detlef Hoppe, Annegret Kutzner,
Marlies Steltmann
RSG Lemgo, Maria-Theresia Woelk,
Ulrich Woelk
RSG Lemgo e.V., Dieter Holtmann, Carsten
Schnittger, Hildegard Holzkämper
BSG Lüdenscheid, Jürgen Bangert
VfG Finnentrop e.V., Franziska Theile,
VSG Plettenberg 1975 e.V., Christel Gurk
BSG Warburg e.V., Helmut Kraemer
Ullmann, Helmut Ullmann
BSG Bochum-Südwest e.V., Olga Wappler,
Ferdinand Wappler, Erna Schwarz, Emil
Schwarz, Horst Berthold
20 Jahre Mitgliedschaft
BSG Nordwalde, Helmut Große-Elshoff,
Albert Hülsmann
­Plümpe, Sieglinde Schmutzler
35 Jahre Mitgliedschaft
Bücker, Hans Helmich
BSG Lübbecke e.V., Roswitha Hirschfeld,
Doris Fleer
Ehrenzeichen in Silber
Abo-Hatab, Edelgard Neumann, Christel
Reinecke-Mankovski, Gundula
Bröcker-Kalkreuter
BSG Nordwalde e.V., Thomas Menke
BSG Lübbecke e.V., Martin Schmidt,
­Sabine Borchard, Bernd Wunderlich
BSG Wesseling, Karlheinz Bender
Ehrenzeichen in Gold
BSG Nordwalde, Eberhard Lenger
VSG Plettenberg 1975, Erwin Kraft,
40 Jahre Mitgliedschaft
Klaus Jürgen Bröcker
BSG Medebach e.V., Alfred Herzig
aktiv dabei | 04/15 | 27
VERANSTALTUNGEN
… immer was los bei uns …
10. April 2015
30. Mai 2015
Gemeinsam. Achtsam. Wirksam.
Offene Landesmeisterschaften
in der Leichtathletik
Workshop: Prävention sexualisierter Gewalt
Ein Angebot für junge Menschen im Sport im Alter von 16 bis 27
Jahren
Sporttreiben verbindet: Man arbeitet als Team zusammen,
misst sich mit anderen in einem Wettkampf oder teilt die gemeinsame Begeisterung für den Sport. Aber auch im Sport gibt
es Vorfälle von grenzüberschreitendem Verhalten. Deshalb stellen sich viele Sportler/-innen die Frage: Wie kann ich mich aktiv
für den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzen? Kann
ich dazu beitragen, sexualisierte Gewalt im Sport zu ver­hindern?
Diesen und anderen Fragen gehen wir beim Präventionsworkshop im Projekt ­Gemeinsam. Achtsam. Wirksam nach.
30. Mai 2015 in Ratingen
Meisterklasse, U20, U18, Schülerdreikampf U16/U14,
Seniorinnen/Senioren
Veranstalter: Behinderten- und Rehabilitationssportverband
NW e.V. (BRSNW)
Ausrichter: BSG Ratingen
Veranstaltungsleiter: Abteilung Leichtathletik (Brune,
­Bourrouag, Fühser)
Wettkampfbüro: Team Thomas (Thomas Nuss)
Aktueller Meldestand und Ergebnisse können über
www.team-thomas.org abgerufen werden!
Workshopinhalte:
Austragungsort: Stadion Ratingen, Stadionring, 40878 Ratingen
• Sexualisierte Gewalt – was ist das?
Meldeschluss: 8. Mai 2015
• Kinder stärken, präventiv handeln
Meldungen an: Diana Bourrouag
• Grenzen wahrnehmen und Grenzen achten
E-Mail: [email protected]
• Spiele und Übungen zum Thema Nähe und Distanz
Fax: 0203/7174-247
• Machtverhältnisse im Sport
Bitte laden Sie die vollständige Ausschreibung und die
­Melde­unterlagen aus dem Internet herunter!
• Mögliche Chancen des Sports für eine Präventionsarbeit
• Infos: Rechtliche Grundlagen, Aufsichtspflicht, Schutzauftrag
• Praxisnahe Fallbeispiele
• Meine Rolle, meine Aufgabe (als Trainer/-in)
Veranstaltungsort: DJK Bildungs- und Sportzentrum, Münster
Beginn: 10.04.2015 um 17.00 Uhr
Ende: 12.04.2015 um 13.30 Uhr
Anmeldung unter: bit.ly/GAW_Anmeldung
Die Veranstaltung wird aus Projektmitteln bezuschusst und für
Teilnehmer/-innen kostenfrei angeboten.
28 | 04/15 | aktiv dabei
19. – 20. Juni 2015
Fachkongress
„Plötzlich ist alles anders – Kinder und Jugendliche, die unerwartet von einer Behinderung eines Elternteils betroffen sind“
Tagungsort:
An St. Heinrich 1 (vormals Tenkterer Str. 7)
50679 Köln-Deutz
Die unerwartete plötzliche Behinderung eines Elternteils durch
Krankheit oder Unfall bedeutet für alle Familienmitglieder ein
traumatisches Ereignis, das mit starken Ängsten, existenziellen
Sorgen und Schuldgefühlen verbunden ist. Besonders betroffen
sind dabei Kinder und Jugendliche, die neben den Verlustängsten
und der Verunsicherung über die Behinderung eines Elternteils
auch die Not, Betroffenheit und den Stress des gesunden Elternteils erfahren, das sich plötzlich um viele alltagspraktische Familienangelegenheiten alleine kümmern muss. Dieser Kongress ist
aus dem von der Kämpgen-Stiftung mit initiierten und geförderten Projekt „Sichtweise“ entstanden. In dem Projekt, das vom
Kölner Verein Kunststück Familie e.V. in Kooperation mit dem
­Atelier artig durchgeführt wird, können sich Betroffene künstlerisch mit dem sie belastenden Thema auseinandersetzen.
VERANSTALTUNGEN
XXXX
Der Kongress richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger, Ergotherapeutinnen und -therapeuten, Kunst-,
Musik-, und Gestalttherapeutinnen und -therapeuten, Sozial­
pädagoginnen und -pädagogen, Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten sowohl aus Unfall- und Rehabilitationskliniken als auch der Jugend- und Behindertenhilfe, die
mit betroffenen Familien in ihrer beruflichen Praxis zu tun haben.
Die Online-Anmeldung zum Fachkongress auf der Internet-Seite
http://www.kinderschutz-zentren.org/index.
php?t=e&a=d&i=51618
19. – 21. Juni 2015
Internationale offene Deutsche
Meisterschaften in der Leichtathletik
Meisterklasse – Seniorinnen/Senioren – U20 / 18 – Mehrkampf
U16 / 14
19. – 21. Juni 2015, Berlin
Veranstalter: DBS – Abteilung Leichtathletik
Ausrichter: PSC Berlin e.V.
Austragungsstätte: Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion
Cantianstr. 24
10437 Berlin
Meldeschluss: 8. Mai 2015 – bis zu diesem Termin müssen die
Landesverbände die Meldungen erfasst haben. Bei Fragen
­können Sie sich an folgende E-Mail-Adresse wenden:
[email protected]
Nach-/Ummeldungen gegen eine zusätzliche Gebühr von
50 Euro je Start.
Eine namentliche Nachmeldung kann nur über den zuständigen
Landesverband erfolgen!
aus ­anderen Bundesländern werden angenommen.
Weitere Informationen und Anmeldungen:
Jochen Beutler
Blaues Kreuz Diakonieverein e.V.
mildtätig anerkannt
Mitglied in den Diakonischen Werken der Evangelischen Kirchen
von Rheinland und Westfalen
Geschäftsstelle: Gustav-Vorsteher-Straße 6
58300 Wetter/Ruhr
Telefon: 02335/6844128
Mobil: 0171/4912781
Web: www.bk-dv.de
Mail: [email protected]
19. – 20. November 2015
Fortbildung
Rollstuhlversorgung und Mobilitätsförderung
­Jugendlichen und Erwachsenen
bei
Kindern,
Die Fortbildung richtet sich an Therapeuten, Lehrer, Mitarbeiter
im Sanitätsfachhandel, Rollstuhlnutzer, Eltern behinderter Kinder
und andere Interessierte.
Schwerpunkte der Fortbildung sind die Anpassung und Einstellung in der Aktiv-Rollstuhlversorgung sowie rechtliche Aspekte
bei der Rollstuhlversorgung und die Vermittlung der Rollstuhlfahrtechniken.
Ergänzt wird das Programm mit vielen Tipps und Tricks rund um
den Rollstuhl, mit dem ganzheitlichem, erlebnisorientiertem
Ansatz beim Alltags- und Mobilitätstraining sowie der Erarbeitung spezieller Möglichkeiten der sportlichen Aktivitäten und
dem Darstellen rehabilitativer Aspekte und freizeitpädagogischer
­Perspektiven.
Lehrgangsleitung: Ute Herzog
Termin: 19. – 20. September 2015 (ganztägige Ausbildung)
Weitere Informationen und die vollständige Ausschreibung
finden Sie unter: www.idm-leichtathletik.de
Ort: Sporthochschule Köln, Carl-Diem-Weg, Halle 5
22. – 26. Juni 2015 und 30. November – 04. Dezember 2015
für ca. 25,– € im DZ / 35,– € im EZ möglich (begrenzte Anzahl,
nur Übernachtung, ohne Frühstück)
Ausbildung zum Entspannungs­
pädagogen
Termine: 22. – 26.06.15 und 30.11. – 04.12.15, insgesamt 160 UE
einschl. Eigenarbeit
Die Kosten für die Ausbildung: für BRSNW-Mitglieder: 800,00 €,
sonst 1.050,00 €, zzgl. Kosten für ÜN und Verpflegung im Haus
des Behindertensports (pro Ausbildungswoche 208,00 €). Der
Blaukreuz Diakonieverein als Ausrichter nimmt NRW-Bildungschecks und Prämiengutscheine an! Auch Bildungs-/Quali-Checks
Übernachtung: gegen Voranmeldung in der Trainerakademie
Köln
Lehrgangsgebühr: 150,– € incl. Lehrgangsunterlagen und zwei
Mittagessen
90,– € für DRS-Mitglieder
Anmeldung und weitere Informationen: Ute Herzog,
Altenbödinger Str. 40, 53773 Hennef, Tel.: 02242/7266
Fax: 02242/901488, E-Mail: [email protected]
Meldeschluss: 20. August 2015
aktiv dabei | 04/15 | 29
NACHRICHTEN AUS DEM VERBAND
Ausbildung zum Landesklassifizierer
Schwimmen – Modul 2
015,
Im Rahmen der IDM Schwimmen findet von Donnerstag, 16.04.2
Landes
zum
ung
Ausbild
der
2
bis Samstag, 18.04.2015, das Modul
klassifizierer Schwimmen statt.
Das Modul 2 umfasst insgesamt 30 Ausbildungsstunden.
mer
Die Kosten betragen 100,00 Euro und sind von jedem Teilneh
Kosten
die
vor Veranstaltungsbeginn zu bezahlen. Zusätzlich sind
über
für Übernachtung sowie An- und Abreise selbst zu tragen bzw.
Dritte zu finanzieren.
Inhaltliche Schwerpunkte:
• Vorstellung und Durchführung des Klassifizierungsablaufs
e)
• Funktionelle Klassifizierung (Bedeutung, Prinzip und Problem
n,
• Medizinische Klassifizierung (Testmöglichkeiten, Dokumentatio
angeleitetes Üben)
,
• Technische Klassifizierung (Wassertest, Selbsterfahrung im Wasser
angeleitetes Üben)
• Dokumentation der Klassifizierung
• Praxis
• Erfahrungsaustausch
Die Teilnehmer erhalten die Klassifizierungs- und Wettkampfbedigen
stimmungen der Abteilung Schwimmen sowie alle notwen
ngt
unbedi
sind
n
msache
Schwim
Klassifizierungsbögen. Sport- und
entde,
verbän
Landes
zum Lehrgang mitzubringen. Wir bitten die
sprechend Teilnehmer für den Lehrgang zu finden, da die Klassifi
den
zierungsordnung des DBS vorsieht, dass in allen Landesverbän
entsprechende Landesklassifizierer ausgebildet werden.
Interessenten melden sich bei:
Annett Juvier: annett.[email protected]
Wir tanzen wieder – tanz
t
Stellenausschreibung
bei
Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) e. V. in Frechen
ftsgeschä
Bundes
Köln sucht zur Verstärkung seines Teams in der
ild
stelle zum 01.08.2015 eine/n Auszubildende/n im Berufsb
Sport- und Fitnesskauffrau/-mann. Wir bieten Ihnen eine interressante und abwechslungsreiche Ausbildung in einem Sportve
Wir
ist.
tätig
Ebene
tionaler
interna
band, der auf nationaler und
setzen voraus, dass Sie einen mindestens mit gutem Erfolg abgeschlossenen mittleren Bildungsabschluss vorweisen können. Weiterhin sollten Sie über ausbaufähige Grundkenntnisse in Englisch
tzund PC-Anwenderkenntnisse (MS Office) verfügen. Ein grundsä
en
Mensch
von
Sport
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ndere
insbeso
liches Interesse am Sport,
dem
bei
sich
es
wenn
auch
mit Behinderung, setzen wir voraus,
Ausbildungsplatz um eine Ausbildung im Büro handelt.
Sind Sie interessiert, diese Herausforderung anzunehmen?
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 17.04.2015 mit den
i­üblichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, tabellar
scher Lebenslauf, Foto, Zeugnisse, sonstige Nachweise) vorzugs
.de
dbs-npc
[email protected]
bewerb
:
Adresse
e
weise per Mail an folgend
Deutscher Behindertensportverband e.V.
– Im Hause der Gold-Kraemer-Stiftung –
Tulpenweg 2–4 , 50226 Frechen
Ihre Ansprechpartnerin: Claudia Leyhausen, Tel.: 02234/6000-105
30 | 04/15 | aktiv dabei
mit!
Die Abteilung Tanz im Beh
inderten- und Rehabilitation
ssportverband Nordrhein-Westfa
len ist bestrebt, in enger
Zus
ammenarbeit mit der Initiative
„Wir tanzen wieder!“ der Ale
xia
ner
Köln und des Demenz-Se
rvicezentrums Region Köl
n das Konzept von „Wir tanzen wie
der!“ weiterzuentwickeln
und in die
Vereine des BRSNW zu trag
en.
Menschen mit Demenz und
deren Angehörige zum Tan
zen zu
bewegen ist das grundlege
nde Ziel des Projekts. Reg
elmä­
ßige, niedrigschwellige Ang
ebote in Form von offenen
Tanzveranstaltungen zu schaffe
n ist der Weg.
Weitere Informationen zum
Projekt „Wir tanzen wieder
!“ sind
auch auf der Internetseite
www.wir-tanzen-wieder.d
e zu finden.
Unter dem Motto „Wir tan
zen wieder!“ im Verein sol
len neue
Wege für die Verbreitung
der weiterentwickelten Pro
jektidee
eröffnet werden.
Daher ruft die Abteilung
Tanz im BRSNW gemeinsam
mit der
Initiative „Wir tanzen wieder
!“ alle Vereine auf, sich zu
me
lden,
wenn Interesse an der Ver
wirklichung eines solchen
Projektes
besteht.
Bitte wenden Sie sich an
den Vorsitzenden der Abt
eilung Tanz
im BRSNW, Udo Dumbeck.
E-Mail: [email protected]
z.de­­oder
Tel.: 0177/2333322.
Foto: Fotodesign Augenblick
– Michaela Weiler
Die Teilnehmer bekommen Grundlagen zur Klassifizierung vermittelt und werden praktisch unterwiesen.
❱❱ Sind wir uns schon einmal begegnet?
Na klar! Beim Pokalspiel der Fußballjugend zum Beispiel. Oder bei den Special Olympics in Düsseldorf. Oder im Rückenkurs Ihres lokalen
Sportvereins ... Wir von WestLotto lieben Nordrhein-Westfalen mit seinem breiten Bewegungsangebot, seinen sportlichen Großereignissen
und seinen engagierten Hobby- und Spitzensportlern. Deshalb kümmern wir uns darum, dass die bunte Sportlandschaft in NRW für alle
Menschen erhalten bleibt.
Jahr für Jahr überweisen wir zwischen 620 und 680 Millionen Euro an das Land Nordrhein-Westfalen und viele gemeinnützige Organisationen.
Zu den Institutionen, die wir rund um den Breiten-, Behinderten- und Leistungssport unterstützen, gehören der Deutsche Olympische
Sportbund, der Landessportbund NRW, die Deutsche Sporthilfe, die Sportstiftung NRW, der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband sowie das Deutsche Sport und Olympia Museum. Darüber hinaus gehören auch die Sportstättenförderung und zahlreiche sportliche
Großveranstaltungen im ganzen Land dazu.
Halten Sie einfach die Augen offen: Wir sehen uns bestimmt bald wieder!
WestLotto: Gut für NRW. Gut für Dich.
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