bildung 2018 - Hanauer Anzeiger

Bands in Szene setzen
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Mit der Technik auf Tour
Es ist ein Kult-Festival, das
jährlich Tausende von Menschen anlockt. Auch Marc
Schütz. Doch der 22-Jährige
war nicht zum Feiern beim
Open-Air-Festival „Rock im
Park“ in Nürnberg. Er hat
dort gearbeitet. Schütz ist
bei der Firma satis&fy an deren Standort Werne in Nordrhein-Westfalen im zweiten
Ausbildungsjahr als Veranstaltungstechniker. Er baut
Tonanlagen und Lichtpulte
auf, verlegt Kabel, hängt
Lampen und Scheinwerfer
ein – und schafft so die technischen
Voraussetzungen
dafür, dass die Bands auf der
Bühne im richtigen Licht erscheinen und ihr Sound gut
zu hören ist.
„Das alles ist echte Knochenarbeit, aber mit einem hohen
Spaßfaktor“,
sagt
Schütz. Neben Lichtgestaltung,
Beschallung
und
Stromversorgung kümmern
sich Veranstaltungstechniker um den Aufbau von Bühnen und Videoleinwänden.
„Da sind zum Teil sehr
schwere Teile zu stemmen
und zu montieren“, erklärt
der Azubi. Doch bevor es soweit ist, muss die Veranstaltung technisch bis ins
kleinste Detail ausgetüftelt
werden. Los geht es mit den
Planungen oft ein halbes
Jahr vorher. Dann müssen
die Veranstaltungstechniker
Genehmigungen einholen,
An- und Abfahrtswege für
Polizei und Rettungsdienste
planen sowie sanitäre Einrichtungen ordern.
Schütz lernt von der Pike auf,
was er als Veranstaltungstechniker tun muss, damit
Soundcheck beim Musikfestival „Rock im Park“: Der angehende Veranstaltungstechniker Marc Schütz
sorgt mit seinen Kollegen dafür, dass die Bands auf dem Festivalgelände gut zu hören sind. Foto: dpa
„Rock im Park“, aber auch
Opern, Kongresse, Messen
und
Fernsehproduktionen
nicht zum Reinfall werden,
weil Licht und Ton nicht stimmen. Die Ausbildung dauert
drei Jahre. Jugendliche lernen im Betrieb, bei Veranstaltungen vor Ort sowie an der
Berufsschule. „Wer sich für
den Beruf entscheidet, muss
körperlich belastbar, schwindelfrei und bereit sein,
abends und am Wochenende
zu arbeiten“, sagt Heike Krämer vom Bundesinstitut für
Berufsbildung (BIBB). Außerdem braucht es gute EnglischKenntnisse, da Veranstaltungstechniker oft internationale Produktionen betreuen.
Da sich Veranstaltungstechniker ständig untereinander
abstimmen müssen, ist Teamfähigkeit gefragt. „Sie müssen aber auch ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein haben, damit ein Event
technisch zum Erfolg wird“,
erklärt Randell Greenlee vom
Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT) in
Langenhagen bei Hannover.
Nach seinen Angaben starten
pro Jahr über 1100 Menschen
eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker, die meisten sind männlich.
Die Ausbildungsvergütung
ist regional, aber auch je nach
Arbeitgeber unterschiedlich.
Nach einer VPLT-Studie verdienen
Azubis
zwischen
600 Euro im ersten und
740 Euro im dritten Ausbildungsjahr. „Je nach Region
und Tätigkeitsfeld im Unter-
nehmen haben Fachkräfte ein
Monatsbruttogehalt inklusive aller Extras zwischen 2250
und 2800 Euro“, sagt Greenlee. Die Ausbildungsvergütung und das Einkommen
können aber auch niedriger
sein, Tarifverträge gibt es
nicht.
Fertige Fachkräfte arbeiten
etwa bei Technikdienstleistern, Rundfunk- und Fernsehanstalten,
Messebauunternehmen oder Theaterhäusern. „Die Aussichten für eine
Festanstellung sind gut“, erklärt Greenlee. Viele Veranstaltungstechniker sind auch
freiberuflich tätig. Wer Karriere machen möchte, kann
eine Weiterbildung zum Meister für Veranstaltungstechnik machen. Auch ein Studium ist möglich.
Baustoffprüfer beurteilen Bauuntergrund
Wir sind für Sie da: Mo. – Fr. 8 – 17 Uhr
Zunächst bereiten sie die Probenahme vor und entnehmen
die Proben. Je nach Schwerpunkt und Auftrag untersuchen Baustoffprüfer beispielsweise Böden auf Tragfähigkeit oder führen Sondierungsbohrungen durch, um
die Verdichtungs-und Wasseraufnahmefähigkeit eines
Bauuntergrundes zu ermitteln. Oder sie stellen die Belastung mit umweltschädigenden Stoffen fest. Sie testen
Mörtel, Beton, Asphalt und
andere Baustoffe auf ihre Eigenschaften und Einsatzfähigkeit für die gewünschten
Bauwerke oder Straßenbeläge, auf Druckfestigkeit, Ver-
halten bei Hitze oder Kälte
oder auf ihre Zugehörigkeit
zu bestimmten Güteklassen.
Die Untersuchungen führen
sie im Labor durch, wobei sie
verschiedene chemische und
physikalische
Methoden,
aber auch Prüfmaschinen
einsetzen. Bei ihrer Arbeit
orientieren sich Baustoffprü-
fer an den Sollwerten, Gütevorschriften,
Baustoffnormen und anderen Regelwerken. Ihre Prüf- und Messergebnisse dokumentieren sie,
werten sie aus und stellen die
Auswertung grafisch dar. Sie
erstellen Prüfberichte und erläutern den Kunden die genauen Ergebnisse.
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BILDUNG 2018
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Der Einstieg in die Berufswelt ist für Frauen zweifellos leichter geworden. Doch
bleiben die Führungsetagen
der Wirtschaft meist eine geschlossene Gesellschaft der
Männer. Zwar stieg der
Frauenanteil im mittleren
Managementbereich in den
letzten zwölf Jahren auf 20
Prozent, im Topmanagement stagniert ihr Anteil jedoch bei mageren vier Prozent.
In der Schule sieht das statistische Verhältnis zwischen den Geschlechtern relativ ausgewogen aus. Junge
Frauen stellen mehr als 55
Prozent der Abiturienten
und schneiden dabei im
Durchschnitt sogar besser
ab als ihre männlichen Mitschüler. Auch die Hälfte aller
Studienanfänger und aller
Hochschulabsolventen sind
Frauen. Bleibt also die Frage, warum Frauen trotz gutem Abitur und Studienabschluss nicht häufiger in
Führungspositionen zu finden sind. Woran liegt's?
Eine wesentliche Ursache
hierfür liegt in der Ausbildungs- und Studienwahl der
Mädchen.
Überdurchschnittlich häufig entscheiden sie sich für „typisch
weibliche“ Berufe oder Studienfächer und zögern nach
wie vor technische oder naturwissenschaftliche Studiengänge ins Auge zu fassen.
Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll
aus. Die meisten Studentinnen sind in den Kultur- und
Geisteswissenschaften immatrikuliert, nur etwa 24
Prozent wollen Ingenieurin
werden. Die Unternehmen
suchen jedoch vor allem
Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen
aus Fächern wie Elektrotechnik, Verfahrenstechnik
oder Maschinenbau. „Mädchen unterschätzen ihre mathematisch-naturwissenschaftlichen
Leistungen“,
ermittelte eine Bund-Länder-Kommission.
Die Erfahrung zeige aber,
dass in diesem Bereich wie
auch in anderen Fächergruppen sogar mehr Frauen
als Männer ihr Studium mit
der Note „zwei“ abschlossen,
und das bei in der Regel etwas kürzerer Studiendauer.
Zukunftschance Gesundheitsmarkt
Einer der größten Wachstumsmärkte ist der Gesundheitssektor. Grund dafür ist
der demografische Wandel.
Die Bevölkerung altert, will
aber länger vital und leistungsfähig bleiben. Gesundheitsvorsorge wird daher immer wichtiger und Experten
sind gefragt. Wer sich beruflich verändern will, gerne mit
Menschen zusammenarbeitet
und sich für Gesundheitsthemen interessiert, sollte über
eine Ausbildung zum Präventologen nachdenken. Das berufsbegleitende,
staatlich
anerkannte
Fernstudium
dauert in der Regel ein Jahr,
der Einstieg ist jederzeit zum
Monatsbeginn möglich. Im
Wesentlichen umfasst das
Studium die Themen Ernäh-
rung, Bewegung, Stressprävention und Lebensgestaltung. Nach erfolgreichem Abschluss können die Präventologen in vielen Bereichen arbeiten: in Altenheimen, psychosozialen Beratungsstellen,
Schulen, Firmen oder auch
Vitalpraxen. Sie beraten ihre
Patienten in Gesundheitsfragen und helfen bei der Umsetzung individueller Gesundheitsprophylaxen. Spezielle
Bewegungsangebote und gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz gehören
dabei ebenso dazu wie Ernährungskonzepte und Entspannungskurse. Die Ausbildung
ist als Weiterbildung anerkannt, daher ist eine Förderung durch die Agentur für
Arbeit möglich.
Worauf sich Azubis im Beruf „Medientechnologe“ spezialisieren können
Ein neues Gesicht für Zeitungs- und Buchmacher
Kein Tag beginnt ohne Printprodukt. Ob Magazin oder Tageszeitung zum Frühstück,
ob Tacho-Anzeige im Auto,
Werbeplane vor dem Baugerüst an der Ampel oder das
Etikett auf der Wasserflasche: Immer waren Leute am
Werk, die Buchstaben, Symbole und Bilder auf einen Untergrund druckten und andere, die für die Weiterverarbeitung sorgten.
Für die Berufe dieser Medienmacher gibt es einen übergreifenden Namen: Medientechnologin beziehungsweise
Medientechnologe. Die Auszubildenden entscheiden sich
für eine jeweils dreijährige
Qualifizierung im Druck, im
Siebdruck oder in der Druckverarbeitung.
Der traditionelle Beruf „Drucker“ bekommt mit dem Medientechnologen Druck ein
neues Gesicht. Sie arbeiten in
Zeitungs- und Buchverlagen
oder in Druckereien, die Prospekte, Magazine, Kataloge,
Etiketten oder Verpackungen
herstellen. Sie lernen diese
Produkte zu fertigen und auf
Hochglanz zu bringen.
Medientechnologen
Druck
steuern hochkomplexe Produktionsanlagen und sind imstande, die Maschinen zu warten und sich anbahnende Störungen früh zu erkennen. Zu-
Medientechnologen Druck steuern hochkomplexe Produktionsanlagen und sind imstande, die Maschinen zu warten und sich anbahnende
Störungen früh zu erkennen.
gleich können sie die speziellen Hausfarben eines Auftraggebers mischen und verstehen viel von Papier und anderen bedruckbaren Materialien.
Die Kombination von Grundund
Wahlqualifikationen
schafft die Voraussetzung,
dass sie die Basis des Berufs
bald aus dem „ff“ beherrschen und sich danach spezialisieren.
Je nach Ausbildungsbetrieb
können die Azubis den
Schwerpunkt beispielsweise
auf Digital-, Zeitungs-, Tapeten-, Verpackungs- oder Fle-
xodruck legen. Außerdem
kann die maschinentechnische Seite betont werden, die
Vorbereitung von Daten für
den Digitaldruck, die Druckformherstellung oder aber die
Veredelung der Produkte. Medientechnologen Siebdruck
stellen wetterfeste Schilder
und Werbeplanen her; sie bedrucken Porzellan, Glas und
Textilien, sie beschriften
DVDs und fertigen die Displays am Armaturenbrett. Sie
arbeiten mit Nachleuchtfarben und wissen, wie man
Kundenkarten und Sicherheitsverpackungen einen un-
verwechselbaren
Stempel
aufdrückt. Die Kombination
mit digitalem Datenhandling
und dem großformatigen Digitaldruck öffnet dem Siebdruck ganz neue Fertigungsbereiche.
Ähnlich wie beim Medientechnologen Druck setzt sich
auch der Ausbildungsplan für
den Siebdruck aus Grundund Wahlqualifikationen zusammen. Je nach Betrieb
steht der technische Siebdruck oder etwa der Rollenbeziehungsweise der Bogensiebdruck im Vordergrund.
Die Azubis können sich zudem beispielsweise auf Kundenberatung, SchneidplottTechnik oder Digitaldruck
spezialisieren. Medientechnologen Druckverarbeitung
übernehmen die Aufträge, sobald die Zeitungs-, Buch- oder
Prospektseiten
gedruckt
sind. Nun geht es darum, daraus komplett gebundene,
veredelte und versandfähige
Produkte zu machen. Je nach
Ausbildungsbetrieb entscheiden sich die Azubis für die
Zeitungs-, Akzidenz- oder
Buchproduktion. Und sie
wählen technische Schwerpunkte, seien es das Klebebinden oder das Sammelheften,
die
Buchdeckenfertigung
oder aber die Versandraumtechnik. Die Ausbildung in
der „Versandraumtechnik“ ist
neu für Zeitungsverlage: Denn
die Möglichkeiten, Zeitungen
und Magazine im Verlauf der
Produktionsstraße anzureichern, haben rapide zugenommen. So wird zum Beispiel
Werbung beigelegt oder aufgeklebt. Schließlich lässt sich
ein solches Zeitungspaket individuell adressieren. Die
hochautomatisierten
Fertigungsschritte müssen von gut
ausgebildeten Fachleuten geregelt, gesteuert, überwacht
und instand gehalten werden.
In dem neuen Beruf Medientechnologen Druckverarbeitung gehen deshalb auch die
bisherigen, industriell geprägten Fachrichtungen des
Buchbinders auf. Denn auch
die Buchproduktion läuft immer schneller und zugleich
differenzierter: Dem Telefonbuch liegt eine DVD bei; der
Umschlag eines Krimis kann
aus Jeansstoff oder Fell statt
aus Karton bestehen. Und immer müssen die Medientechnologen Druckverarbeitung
wissen, worauf es ankommt.
Eines aber bleibt: Das klassische Handwerk des Buchbindens, ein Beruf für alle, die
Unikate und Sonderausgaben
in traditioneller Weise herstellen wollen.
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Bildung
Teilezurichter: Multitalent am Werkzeug
Was
haben
Motorsägen,
Waschmaschinen, Fahrräder,
Fensterrahmen und Autos gemeinsam? Der Teilezurichter
ist sowohl für die Fertigung
ihrer vielen Einzelteile als
auch für die Montage der Endprodukte zuständig. Ausgebildet wird hauptsächlich in
Unternehmen der Metallbearbeitung, im Maschinenund Werkzeugbau oder bei
Herstellern von Büromaschinen. Teilezurichter be- und
verarbeiten Bleche, Rohre
oder Profile nach Plänen. Für
Kessel, Blechverkleidungen,
Rohrverbindungen
oder
Fensterrahmen aus Metallprofilen müssen die einzelnen
Teile auf die geforderte Länge
zugesägt oder Bleche nach der
zuvor aufgezeichneten Form
ausgeschnitten werden. Je
nach Blechdicke bedient man
sich dabei unterschiedlicher
Maschinen. So kommen beispielsweise Scheren, Rohrschneider und Sägen zum
Einsatz – bei sehr dicken Blechen werden auch Schneidbrenner verwendet. Darüber
hinaus werden die Maschinen und Fertigungsanlagen
mit den zu bearbeitenden
Werkstücken beschickt und
die meist automatisch ablaufenden Bearbeitungsvorgänge überwacht, zum Beispiel
das Drehen, Bohren, Fräsen
oder Schleifen. Teilezurichter
verwenden also eine ganze
Palette von Handwerkzeugen
und Messgeräten. Mit dem PC
umzugehen ist jedoch genauso wenig ein Problem wie die
Bedienung konventioneller
oder
computergesteuerter
Werkzeugmaschinen. Denn
gerade bei der Fertigung großer Teile ist man neben einem
klaren Verstand und Muskelkraft auf Maschinen angewiesen.
AUSBILDUNG, WO DAS LEBEN SPIELT.
Emma G., Azubi zur Kauffrau im Einzelhandel im 3. Lehrjahr
Dringend gesucht: 100 000 Elektroingenieure
Sie sind schon jetzt extrem begehrt und können aus mehreren Angeboten auswählen: Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik. Seit Jahren bewegt sich die Arbeitslosenquote für Elektroingenieure auf einem konstant
niedrigen Niveau von unter
2,5 Prozent, was Vollbeschäftigung bedeutet. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Deutschland benötigt in den nächsten
zehn Jahren rund 100 000 Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik mehr als
hierzulande ausgebildet werden. Zu diesem Schluss
kommt eine neue Arbeitsmarktstudie des Technologieverbandes VDE. Für Schüler
heißt es also: aufpassen in Mathe und Physik und nach dem
Abi Elektro- und Informationstechnik studieren. Wer
das Studium schafft, den erwarten exzellente Karriereaussichten. Rund neunzig
Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen sehen durch
die Digitalisierung, Autonomes Fahren, Energiewende
oder Industrie 4.0 den Bedarf
an Ingenieuren der Elektround
Informationstechnik
weiter steigen. Bislang deckte
die Zahl der in Deutschland
neu ausgebildeten Elektroingenieure höchstens den Ersatzbedarf für die aus dem Berufsleben ausgeschiedenen
Ingenieure. Der wachstumsund technologiebedingte Zusatzbedarf wurde bislang im
Wesentlichen von Ingenieuren aus dem Ausland (zum
Beispiel aus Südeuropa) kompensiert. Da für die Zukunft
von einem konstant wachsenden Bedarf auszugehen ist,
müssen Unternehmen in der
nächsten Dekade über 100 000
E-Ingenieure zusätzlich gewinnen.
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Die Menschen ernähren sich immer bewusster. Bio-Produkte, Lebensmittel aus der Region oder fair gehandelte Produkte sind immer gefragter. In meiner Ausbildung lerne ich deshalb alles, was man für eine
bewusste Ernährung und über den schonenden Umgang mit Lebensmitteln wissen muss. Kurz gesagt:
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FH Frankfurt, IHK und Agentur für Arbeit Frankfurt unterstützen Studienzweifler
Richtig
aufschneiden
Ob klassisch oder ausgefallen
– bei Interesse für Mode,
könnte der Beruf Maßschneider das Richtige sein. Hier
werden individuelle Kleidungsstücke statt Klamotten
von der Stange gefertigt und
Kleidung je nach Wunsch und
Figur des Kunden gestaltet.
Dafür müssen Maßschneider
nicht nur ein Talent in der
Stilberatung haben, sie benötigen auch hervorragende
Materialkenntnisse,
Geschick bei der Wahl der Stoffe
und des Designs sowie ein
flinkes Händchen für die perfekte Ausführung. Den unverwechselbaren Charme der
Unikate
erreichen
Maßschneider sowohl mit traditionellen
handwerklichen
Techniken als auch mit modernen Fertigungsmethoden.
Dabei kommt auch das künstlerische Arbeiten nicht zu
kurz. Ob selbstständig oder
im Team, immer wird danach
gestrebt, das Optimum zu erreichen und Tragekomfort
mit Eleganz zu vereinen.
Maß- oder Änderungsschneidereien sind nur zwei von vielen Perspektiven nach der
Ausbildung. Auch Modehäuser oder Kostümabteilungen
von Theater, Film und Fernsehen setzen auf Maßschneidergesellen. Und für viele Berufe der Modebranche ist diese Ausbildung ein absolutes
„Muss“.
Bei Zweifeln fundierte Beratung
Die Zentrale Studienberatung
der Fachhochschule Frankfurt
(FH FFM), das Hochschulteam
der Agentur für Arbeit und
Ausbildungsberater der Industrie- und Handelskammer
(IHK) Frankfurt haben ein gemeinsames Beratungsangebot
für Studierende entwickelt. Es
spricht diejenigen an, die sich
unsicher sind, ob sie mit einem
Studium den richtigen Weg gewählt haben.
Die FH Frankfurt betrachtet
das Beratungsangebot als Teil
ihres Bildungsauftrags. „Wir
wollen, dass unsere Studierenden ihr Studium erfolgreich
beenden. Dazu gehört es, wenn
sich Studierende in einer
schwierigen Situation befinden oder vom Umfeld nicht entsprechend gefördert werden,
qualifizierte Beratung und Unterstützung anzubieten“, erklärt FH-Präsident Dr. Detlev
Buchholz. „Zu diesen Situationen zählen auch Zweifel darüber, ob das gewählte Studienfach das Richtige ist, oder es
wird das Studium grundsätzlich als Ausbildungsoption in
Frage gestellt. Uns ist es ein besonderes Anliegen, hier gemeinsam mit Partnern frühzeitig tragfähige Alternativen
anbieten zu können. Damit
schaffen wir eine Win-win-Situation: zweifelnde Studieren-
Bei Zweifeln fundierte Beratung: Die Fachhochschule Frankfurt, IHK und Agentur für Arbeit haben ein gemeinsames Beratungsangebot für
unsichere Studierende entwickelt.
de erschließen sich neue Perspektiven, Unternehmen können auf qualifizierte und motivierte Bewerber zugreifen und
auch die Hochschule profitiert,
denn die Option Studium kann
gerade nach einer erfolgreich
abgeschlossenen Berufsausbildung in einer späteren Lebensphase aufgegriffen werden.
Wir stellen uns damit der Verantwortung für unsere Studierenden und verstehen das Beratungsangebot als Teil unserer Aktivitäten, lebenslanges
Lernen zu fördern.“
„Wir möchten natürlich die
Studierenden nicht auffordern, das Studium abzubrechen, aber nicht jeder eignet
sich zu einem Studium, ist ein
Kopfmensch und sitzt gerne
vor den Büchern. Manche sind
Praktiker, für die sich eine Ausbildung besser eignet. Die Arbeitsagentur berät auch bereits Studierende, welche Ausbildung auf Grund der Neigungen und Fähigkeiten am ehesten in Frage kommt. Der Anteil
der Abbrecher steigt seit Jahren, ein Studienabbruch wird
so gesehen immer alltäglicher.
Aber manchmal ist auch ein
frühzeitiger Wechsel des Studienganges eine Alternative. Unsere Fachkräfte informieren
über alternative Studiengänge
und auch über spätere Beschäftigungschancen. So haben die
jungen Menschen auch noch
nach Beginn des Studiums Gelegenheit eine andere Berufsplanung einzuschlagen“, ergänzt Karl-Heinz Huth, Vorsit-
zender der Geschäftsführung
der Agentur für Arbeit Frankfurt. „Studienaussteiger sind
bei den Unternehmen willkommen“, fügt Michael Krieger,
Vorsitzender des IHK Berufsbildungsausschusses und Leiter Abteilung Personalpartner
bei der Frankfurter Sparkasse,
hinzu. „Sie wissen, was sie wollen und kennen ihre Stärken.
Deshalb sind Studienaussteiger oft überdurchschnittlich
engagiert.“ Der weit verbreiteten Annahme, eine Entschei-
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Unter der Trägerschaft der Kreishandwerkerschaft Hanau entstand eine
Impressum
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Herausgeber und Geschäftsführer:
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August 2017 freundliche/n, aufgeschlossene/n
Auszubildende/n
zur/zum zahnmedizinischen
Fachangestellten
möglichst mit Realschulabschluss.
dung gegen das Studium mindere die Karrierechancen, widersprach Krieger: „Zum einen rechnet der Ausbildungsbetrieb beim Umstieg die Studiensemester an, so dass die
Ausbildungsdauer sich verkürzt. Zum anderen qualifiziert man sich auch nach der
abgeschlossenen Berufsausbildung gezielt und umfassend
weiter und kommt auf der Karriereleiter nach oben.“ Hierfür
gebe es etwa bei der Frankfurter Sparkasse zahlreiche Beispiele.
Vertreter der drei beteiligten
Institutionen haben einen Flyer erarbeitet, der nähere Informationen und vor allem Ansprechpartner nennt. Er liegt
in den beteiligten Institutionen
aus. So sollen Studierende
frühzeitig auf Beratungsangebote aufmerksam gemacht
werden, um unnötigen Zeitverlust durch einen langen Studienverlauf und eine Verfestigung persönlicher Notlagen zu
vermeiden. Betroffenen sollen
neue Perspektiven vermittelt
werden, die auch auf eine Studien-Neuorientierung oder
eine Berufsausbildung zielen
können.
www.fh-frankfurt.de
www.arbeitsagentur.de
www.frankfurt-main.ihk.
de
Durch den immer stärker werdenden Einfluss technischer Neuerungen im
Handwerk ist die Ausbildungsstätte zunehmend zu einem Zentrum des Technologietransfers geworden und nimmt daher seit 1998 als Berufsbildungs- und
Technologiezentrum (BTZ) ihre Aufgaben wahr.
Im BTZ Hanau werden überbetriebliche Unterweisungslehrgänge für die Auszubildenden des Handwerks aus dem Raum Hanau
sowie teilweise aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis durchgeführt.
Als weiteren Qualifizierungsschwerpunkt hat sich in den letzten Jahren neben dem Handwerksmeister auch die Fortbildung
zum Industriemeister als regionales Angebot etabliert.
Das durch Bund und Länder gemeinsam finanzierte Meister-BAföG unterstützt die Meisterausbildung mit einem zinsgünstigen
Darlehn, das bei bestandener Prüfung nur teilweise zurückgezahlt werden muss.
Gesellen können gleich nach der Facharbeiterprüfung ohne Wartezeit die Meistervorbereitungslehrgänge in ihrem Handwerk
oder den Industriemeister besuchen, um sich somit für eine verantwortungsvolle Tätigkeit in den Betrieben oder für die Selbstständigkeit zu qualifizieren!
Nur wer es gelernt hat, weiß, wie’s geht – in der Berufspraxis, in der Theorie,
kaufmännisch und bei der Ausbildung.
Druck:
Pressehaus Bintz-Verlag
GmbH & Co. KG
Waldstraße 226, 63071 Offenbach
Geschäftsführer:
Daniel Schöningh,
Thomas Kühnlein
Verlag:
Hanauer Anzeiger GmbH + Co. KG
Donaustr. 5, 63452 Hanau*
Telefon 0 6181/29 03 - 0
Fax 0 6181/29 03 - 500
E-Mail: [email protected]
* (zugleich ladungsfähige Anschrift für alle
Verantwortlichen)
Weitere Informationen unter www.kh-hanau.de
Bewerbungen bitte an:
Johannes Disser, Zahnarzt
Schönbornstr. 30, 63456 Hanau, Tel. 0 61 81/6 14 40
[email protected]
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Checkflug
Aufgaben des Technischen Piloten
Hoch über der Nordsee schaltet Flugkapitän Robert Hübel
eines der vier Triebwerke des
Airbus A340 ab. Er lässt es
auskühlen und startet den
Motor dann erneut. Das Verfahren wiederholt sich nacheinander auch mit den übrigen drei Turbinen. Selbst bei
zweimotorigen Flugzeugen
wird dieses Manöver angewendet. Damit soll die volle
Funktionstüchtigkeit
der
Triebwerke geprüft werden.
Dies ist nur einer von einer
Vielzahl von Checks, die bei
einem so genannten Abnahmeflug absolviert werden
müssen. Verantwortlich für
derartige Flüge ist der Technische Pilot. Robert Hübel ist
einer von ihnen bei Lufthansa.
Zunächst studierte Robert
Hübel Elektrotechnik. Als
Diplom-Ingenieur bewarb er
sich dann noch einmal bei
der Fluggesellschaft und
wurde Flugzeugführer. Bei
seiner Arbeit kommt ihm
heute sein Studium zugute.
Denn Hübel testet die Systeme von Flugzeugen am Boden und in der Luft. Bei Lufthansa geht kein Passagier an
Bord, bevor nicht das Flugzeug auf Herz und Nieren geprüft wurde. Das gilt für fabrikneue Maschinen ebenso
wie für Flugzeuge, die nach
einer umfangreichen Wartung wieder in den Linienflugbetrieb gehen.
Mit einem acht bis neunstündigen Bodencheck beginnt
das umfangreiche Testprogramm. Erst danach geht es
zu den Testflügen in die Luft.
„Im Cockpit sind wir meistens zu Dritt“, erklärt Robert
schluss an eine umfangreiche Wartung absolviert, ist
immer eine Art Bewährungsprobe. Dass bei einem
solchen Flug keine Passagiere an Bord sind, so sagt Hübel, liege auf der Hand: „Aufgrund der Manöver, die wir
zu fliegen haben, kommen
wir an Grenzen, die ein Fluggast normalerweise nicht erlebt.“
Da wird das Flugzeug in den
so genannten Overspeed-Bereich von 0.87 Mach beschleunigt, um festzustellen,
ob die entsprechenden Warnsignale für die Piloten aktiviert sind. Oder der entgegengesetzte Zustand: Die Maschine wird in eine extrem
langsame Flugphase manövriert. Auch dabei werden
die Warnsysteme und das
Flugverhalten geprüft. Als
fliegerisch anspruchsvolle
Aufgabe bezeichnet Robert
Hübel den Job des Technischen Piloten. Aber bevor es
in die Luft geht, trainieren
die Piloten im Simulator für
ihre Einsätze. Zusätzlich
müssen sie danach selbst
Checkflüge mit bereits ausgebildeten Kapitänen machen.
Nur wenn die in den umfangDer Checkflug des Technischen Piloten beginnt mit Kontrollen am Boden.
reichen Prüflisten geforderten Daten und Fakten erzielt
Hübel und fügt hinzu: „Der bei dessen umfangreichen Penibel sein, alles rigoros werden, gibt es einen positiverantwortliche Technische Aufgaben. Darüber hinaus kontrollieren und auf die ven Haken. Alle Checks haPilot sitzt auf dem linken Ka- sind zwei besonders ausge- kleinsten Feinheiten achten, ben ihre Bedeutung, wichtipitänsplatz, nur er fliegt die bildete, lizensierte Luftfahrt- das ist das Motto, nach dem ge und unwichtige gibt es in
Maschine – im Gegensatz zu prüfer an Bord. Einer von ih- die Tester an Bord agieren. der Fliegerei nicht. Auch die
einem normalen Linienflug, nen ist speziell für die Check- Etwa vier Stunden dauert ei- kleinste Beanstandung wird
bei dem sich die Piloten ge- liste zuständig, er sitzt hinter ne Prüfung in der Luft mit ei- von den Experten registriert
genseitig ablösen können.“ den Piloten und gibt die Be- nem Airbus A340/330. Der und muss nach der Landung
Der Co-Pilot bei einem tech- fehle für die exakt festgeleg- Flug, den die Crew vor der behoben werden. Die Sichernischen Abnahmeflug unter- ten Tests. Ein zweiter Prüfer Übernahme eines neuen heit der Passagiere steht
stützt den fliegenden Piloten ist für die Kabine zuständig. Flugzeugs oder im An- über allem.
Schauspieler müssen Durststrecken aushalten
Es ist für viele ein hartes Geschäft
Dieser Moment, wenn sie eine Theaterbühne betritt: Geblendet vom Licht erscheint
die Umgebung schwarz. Ihr
Körper kribbelt, das Adrenalin fließt in Mengen. Zwei,
vielleicht
drei
Minuten
dauere der Zustand der Aufregung,
sagt
Christina
Tzatzaraki. „Dann habe ich
mich freigespielt und kreiere meine eigene Welt auf der
Bühne.“ Sie fühlt sich dann
nicht mehr beobachtet, bekommt die Gefühle des Publikums aber dennoch mit,
erzählt sie. „Die Zuschauer
lachen bei einer lustigen
Szene oder sind bei einer bedrückenden Szene still. Es
ist toll, diese Reaktionen zu
spüren.“
Tzatzaraki, 21, ist Schülerin
auf
der Filmschauspiel-
schule Berlin. Vor mehr als
drei Jahren zog sie von der
griechischen Insel Kreta in
die Hauptstadt, um Schauspiel zu lernen. Jetzt steht
sie kurz vor ihrem Abschluss.
Leidenschaft, Fantasie, Vorstellungsvermögen, Lust am
Erzählen, Interesse an moderner und klassischer Literatur, Textverständnis, Gestaltungswillen. Bittet man
Norbert Ghafouri, kurz aufzuzählen, was angehende
Schauspieler
mitbringen
sollen, nennt er diese Punkte. Ghafouri ist Leiter der
an
Filmschauspielschule,
der Tzatzaraki lernt.
Brauchen
Schauspieler
überhaupt eine Ausbildung?
Diese Frage stellen sich einige Menschen. Denn mancher
bekannte Schauspieler hat
ohne Besuch einer Schauspielschule Karriere gemacht. Jürgen Vogel zum
Beispiel. „Es gibt nicht den
einen
Königsweg“,
sagt
Hans-Werner Meyer. Er ist
stellvertretender Vorstandsvorsitzender im Bundesverband Schauspiel und selbst
bekannter Schauspieler. Einige studieren gar nicht, andere belegen nur einzelne
Kurse zur Fortbildung. Eine
Schauspielausbildung an einer Schule sei aber durchaus
sinnvoll. „Da kann man sich
ohne Druck ausprobieren.“
Michaela Uhlig hat eine klare Meinung zum Thema Ausbildung. „Schauspiel ist ein
Handwerk“, sagt die Leiterin der Schule für Schauspiel Hamburg. Allein der
In die Rolle eintauchen: Um als Schauspieler Karriere zu machen, braucht es Leidenschaft für den Beruf
und das Glück, zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten zu arbeiten.
Einsatz der Stimme für die
Theaterbühne: Um sie kräftig und den Raum füllend
einzusetzen und auch nach
zwei bis drei Stunden Spiel
nicht heiser zu sein, braucht
es Übung.
In Deutschland gibt es ein
gutes Dutzend staatliche
Schauspielschulen und eine
Vielzahl an privaten. Während die Ausbildung an
staatlichen Schulen kostenlos ist, weil diese einen Bildungsauftrag vom Land haben, kostet das Studium an
den privaten Schulen eine
monatliche Studiengebühr.
Tzatzaraki und ihre Mitschüler etwa müssen 550 Euro im Monat zahlen.
Gerade an den staatlichen
Schulen, aber nicht nur dort,
sei der Wettbewerb um die
Aufnahme sehr hart, sagt
Hans-Werner Meyer. Er rät
dazu, sich an mehreren
Schulen zu bewerben und
die Entscheidung von den
Schwerpunkten der Lehre
abhängig zu machen.
Reich und berühmt werden:
Dieses Hollywood-Klischee
haben einige junge Leute,
wenn sie von einer Karriere
als Schauspieler träumen.
„Wegen des Blitzlichtgewitters oder des Geldes sollte
man den Beruf nicht ergreifen“, sagt Hans-Werner Meyer. Die Realität eines Schauspielers sei eher die eines
Kleinverdieners.
„Es
braucht für diesen Beruf
Leidensfähigkeit und Nehmerqualitäten, um Durststrecken auszuhalten.“ Für
die Karriere braucht man
außerdem Glück, um zur
richtigen Zeit mit den richtigen Leuten an den richtigen
Projekten zu arbeiten.
Startklar
für die Zukunft!
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Edelsteinschleifer haben garantiert einen schmucken
Beruf. Denn bei dieser Arbeit
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richtigen Schliff ihr charakteristischer Glanz verliehen.
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bearbeiten Edelsteinschleifer alle natürlichen und
künstlichen Schmucksteine.
Die relativ großen und unförmigen Rohsteine werden zerkleinert und auf die vorgesehene Größe sorgfältig zugeschnitten. In der Folge beginnen Edelsteinschleifer mit
dem Schleifen und Facettieren. Das erledigen sie von
Hand oder mit Hilfe von Spezialmaschinen. Am Ende
werden die Steine poliert. In
edles Metall gefasst, werden
die bearbeiteten Edelsteine
zu begehrten, kostbaren
Schmuckstücken. Um diesen
Beruf auszuüben, sollte unter anderem Fingerfertigkeit, ein gutes Augenmaß und
eine ruhige Hand vorhanden
sein.
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Lehrstelle
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Ausbildungsplatz
frei, sollten Jugendliche
nicht gleich aufgeben. Häufig ist es gut, nach einer Absage etwa den Meister um
ein Gespräch zu bitten. Darauf weist die Handwerkskammer Hamburg hin. Jugendliche können ihn fragen, ob er Kollegen kennt,
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Ohne PTA, die Pharmazeutisch-Technischen Assistent/
Innen, gäbe es die rund 20 000
Apotheken in Deutschland
nicht. Denn sie leisten über
80 Prozent der Kundenberatung und stellen die vom Arzt
verschriebenen Rezepturen
für Patienten her. Viele Menschen sprechen diese Aufgaben vielmehr dem Apotheker
zu – getreu dem gelernten
Motto „fragen Sie Ihren Arzt
und Apotheker.“ Welches
spannende Tätigkeitsspektrum und welche hervorragenden Jobaussichten nach
der Ausbildung der PTA-Beruf bietet, ist aber besonders
auch für ausbildungs-orientierte Schüler interessant.
Ob im Kernberuf der Offizin
in der öffentlichen Apotheke,
im Labor, in der Verwaltung,
freien Wirtschaft oder als
selbständige Trainer und
Pharmareferenten: PTA sind
überall begehrte Fachkräfte,
die mit ihrem breit gefächerten Wissen in Chemie, Galenik, Botanik, Drogen- und
Arzneimittelkunde heute in
sehr vielen Berufsfeldern gefragt sind.
Zudem bieten Fort- und Weiterbildungen für PTA unterschiedliche Spezialisierungsmöglichkeiten in bestimmte
Fachrichtungen: So gibt es
Apotheken mit Schwerpunk-
theoretische und praktische
Unterrichtsfächer
vermittelt. Interessante Kernfächer
sind die Arzneimittel- und
Drogenkunde (Laborarbeit,
Rezepturen), Botanik, Chemie, Diätetik oder Körperpflegekunde. In dieser Zeit
steht auch ein 160-stündiges
Praktikum in einer Apotheke
an. Nach dem ersten schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungsteil steht
dann ein halbes Jahr Praxiserfahrung in einer Apotheke
an. Mit der letzten mündlichen Prüfung, dem staatlichen Examen, ist es geschafft.
Bei rund 85 PTA-Schulen
bundesweit ist eine Anmeldung möglich. An staatlichen
Berufsfachschulen ist die
Die PTA's in deutschen Apotheken leisten über 80 Prozent der Kundenberatung und stellen die vom Arzt Ausbildung in der Regel
verschriebenen Rezepturen für Patienten her.
Foto: contrastwerkstatt /Fotolia.com schulgeldfrei, an privaten
Bildungseinrichtungen kosten, beispielsweise in Natur- Der Bundesverband PTA ken verdankt – nämlich meist tet sie monatlich zwischen
einer
freundlichen 300 bis 500 Euro. Eine Fördemedizin und Homöopathie, (BVpta) bemüht sich daher mit
Onkologie, Mutter-Kind-Ver- um öffentliche Aufklärung: PTA!“, so Sabine Pfeiffer, Vor- rung ist nach BAföG durch
sorgung,
Seniorenund „Es geht uns in erster Linie sitzende des BVpta.
das AusbildungsförderungsHeimversorgung,
Ernäh- darum, mehr Realschüler Wer PTA werden will, amt oder bei Umschulungen
rungsberatung und Dermo- oder Abiturienten für den braucht mindestens einen Re- nach AFG durch das Arbeitskosmetik. Dominiert ist der wichtigen und zukunftssiche- alschul- oder gleichwertigen amt möglich. Das halbjährige
Beruf mit über 95 Prozent ren PTA-Beruf zu gewinnen. Abschluss. Die Ausbildung Praktikum beinhaltet eine
von Frauen – nicht zuletzt Damit verbunden wollen wir ist nicht klassisch-dual und Ausbildungsvergütung von
deshalb, weil sich durch eine generell auch das Bewusst- geht über zweieinhalb Jahre. derzeit 670 Euro im Monat.
mögliche Teilzeittätigkeit in sein und die Anerkennung In staatlichen oder privaten Weitere Infos für an Aus- und
der Apotheke Familie und fördern, wem man das offene Berufsfachschulen oder ei- Weiterbildung Interessierte
Karriere später gut vereinba- Ohr und das kompetente Be- nem Berufskolleg werden in sind im Internet zu finden.
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ratungsgespräch in Apothe- den ersten beiden Jahren
ren lassen.
Kurier-Kaufleute sind Organisationstalente
Die Profis mit den Paketen
2. NACHT DER
AUSBILDUNG
10. März 2017 | 17-23 Uhr | Hanau
Jennifer Stan sorgt wohl täglich für Hunderte strahlende
Gesichter in der ganzen Republik. Sie macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen (Kep) beim Paketdienstleister Hermes. Dort ist
sie dafür verantwortlich,
Fahrten der Paketboten zu
planen und zu koordinieren.
Doch zum Berufsbild gehört
noch weitaus mehr. Neben der
Koordinierung von Kurierfahrten sind Kep-Kaufleute
Experten für alles, was zum
Management eines Briefzentrums dazu gehört, erklärt
Stan. Dazu zählen Tätigkeiten
in der Personalabteilung genauso, wie solche in der Buchhaltung oder der Lagerlogistik. Im Lager geht es etwa darum, Paket- oder Briefsendungen in das Computersystem
einzuspeisen. „Kep-Kaufleute
sind Fachleute für schnelle
Wege“, erklärt Anja Schuster,
Ausbildungsbeauftragte bei
Hermes.
Von Unternehmen zu Unternehmen können die Aufgabenbereiche zum Teil variieren. Kep-Kaufmänner und
-frauen können beispielsweise
auch im Kundenservice arbeiten, erklärt Olaf Kaufmann,
Ausbildungsleiter bei der
Deutschen Post in Düsseldorf.
Zum Beruf gehört PC-Arbeit,
aber auch körperliche Arbeit
im Lager.
In der Regel dauert die Ausbildung drei Jahre, bei besonders guten Leistungen kann
sie verkürzt werden, sagt Anke Kock vom Bundesinstitut
für Berufsbildung (BIBB). In
der Berufsschule stehen Themen wie Marketing oder
Frachtbestimmungen
auf
dem Stundenplan.
Laut der Bundesagentur für
Arbeit liegt die Vergütung im
ersten Ausbildungsjahr bei
etwa 760 Euro brutto. Sie
kann je nach Firma aber auch
darunter oder darüber liegen. Das Einstiegsgehalt
nach abgeschlossener Ausbildung sind zwischen 1900 und
2500 Euro brutto – es kann
aber auch weniger sein. „Mathematisches
Verständnis
spielt in diesem Job eine große Rolle“, sagt Kock. Außerdem sollte man gute planerische und organisatorische
Kenntnisse mitbringen.
Wer sich für eine Ausbildung
in dem Bereich bewirbt, entscheidet sich oft für Nachtarbeit, sagt Jennifer Stan. Denn
die Pakete und Briefe kommen größtenteils zu später
Stunde in den Logistik- und
Umschlagzentren an, werden
dann über Nacht sortiert, ver-
laden und am frühen Morgen
weitertransportiert.
„Aber
auch daran gewöhnt man sich
relativ schnell“, sagt die
24-jährige Nürnbergerin.
Zu Beginn ihrer Ausbildung
habe sie erst einmal einen
kurzen Einblick in jeden ihrer
späteren Einsatzbereiche bekommen. Danach ging es für
jeweils mehrere Monate in jeden der Unternehmensbereiche. Aktuell ist sie im Außendienst tätig und kümmert sich
vor allem um die Betreuung
von Paketshops im gesamten
Einzugsgebiet ihrer Niederlassung. Sie fährt die einzelnen Paketshops regelmäßig
ab und begibt sich auf die Suche nach neuen. Und sie ist
Ansprechpartnerin für die Betreiber der Paketshops. „Man
ist dabei viel unterwegs und
kommt rum“, sagt sie.
Generell sei der Außendienst
ein wichtiger Einsatzbereich
für Kep-Kaufleute, sagt Olaf
Kaufmann. Wer möchte, kann
bei der Deutschen Post beispielsweise auch im Ausland
arbeiten. Jennifer Stan weiß
noch nicht, wie es für sie weitergeht. „Am liebsten weiter
im Außendienst“, sagt sie.
Dort fühle sie sich besonders
wohl: „Ich bin mit vielen Menschen in Kontakt, und das ist
es, was ich möchte.“
TAPPE NICHT LÄNGER IM DUNKELN.
DEINE MISSION AUSBILDUNG.
Weitere Informationen auf Facebook:
www.facebook.com/nachtderausbildung.hanau
Weitere Informationen im Web:
www.nacht-der-ausbildung-hanau.de
Wer wie Jennifer Stan die Ausbildung zur Kep-Kauffrau machen will, braucht keinen bestimmten Schulabschluss. In der Praxis hat rund jeder zweite Azubi jedoch die mittlere Reife, jeder vierte das Abitur.
Archivfoto: dpa
Arbeitsplatz am Flughafen
Ein Flughafen ist wie eine
kleine Stadt – mit etlichen
verschiedenen Jobs. Manche
davon gibt es an vielen Orten,
andere nur an einem einzigen
Flughafen in Deutschland.
An den Tag, als der Orkan Xaver über Norddeutschland
hinwegfegte, erinnert sich
Susanne Döpper genau: „Das
war ein absolutes Ausnahmeereignis für uns“, sagt die
Verkehrsleiterin vom Dienst
(VVD) am Flughafen Hamburg. Und einer der Tage, an
denen Verkehrsleiter und
Team voll gefordert waren.
„Wir stellen sicher, dass der
Flugbetrieb
störungsfrei
läuft“, erklärt sie.
Das ist ein mühsamer, kleinteiliger Job: „Man muss die
Augen überall haben“, sagt
sie. Die Verkehrsleiter müssen für alle Notfallsituationen gerüstet sein – sei es ein
Bombenfund auf dem Rollfeld, ein Streik oder extreme
Wetterverhältnisse.
„Wir
müssen dann die Entscheidungen treffen und alles koordinieren.“
Es gibt verschiedene Wege,
Verkehrsleiter zu werden:
Als Servicekaufmann im
Luftverkehr etwa oder über
ein Studium mit Schwerpunkt Luftverkehr. Döpper
hat zunächst bei einer Airline
gearbeitet, war dort Stationsleiterin und hat dann für die
Stelle ihr Studium abgebrochen. Für den Job als VVD
hat sie alles in Fachseminaren und Fortbildungen gelernt.
Den Job von Susanne Döpper
gibt es an jedem der 16 internationalen Flughäfen in
Deutschland – doch er ist einer unter vielen. „Ein Flughafen ist wie eine kleine
Stadt“, sagt Gero Seidler, Geschäftsführer der Hannover
Aviation Ground Services
GmbH. Hunderte Firmen
sind dort aktiv, von Fluggesellschaften über Dienstleister bis zu Behörden. Dort arbeiten 8800 Frauen und Männer. Im Erdinger Moos vor
den Toren Münchens sind
mehr als 550 Firmen aktiv,
rund 32 250 Menschen waren
laut der jüngsten Arbeitsstättenerhebung 2012 an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen beschäftigt. „Gut die Hälfte aller Erwerbstätigen arbei-
Fluglotsen behalten den Überblick. Der Job ist extrem anspruchsvoll: Nur wenige bestehen das schwierige Auswahlverfahren.
Archivfoto: DFS/H. J. Koch
tet für die beiden größten Arbeitgeber am Flughafen München, das sind die Lufthansa
und der FMG-Konzern, die
Betreibergesellschaft“, sagt
Sprecher Florian Steuer.
Deutschlands größter Flughafen in Frankfurt zählt fast
80 000 Mitarbeiter.
Direkt bei den Fluggesellschaften arbeiten Piloten,
Flugbegleiter, das Bodenpersonal. Hinzu kommt die Verwaltung. Neben diesem Backoffice-Bereich sind die technischen Betriebe und das so genannte Vorfeld Orte, an denen Fachkräfte gebraucht
werden. Sie sorgen dafür,
dass das Gepäck am richtigen
Ort landet und die Flugzeuge
einwandfrei funktionieren.
„Am Flughafen in München
werden junge Leute in 39 verschiedenen Berufen ausgebildet“, sagt Steuer. In technischen Berufen wie Fluggerätemechaniker und Mechatroniker, aber auch zu Servicekaufleuten im Luftverkehr
oder Kaufleuten für Spedition
und Logistikdienstleistung.
Am höchsten Punkt des Flughafens haben die Fluglotsen
ihre Arbeitsstelle: „Vom Anlassen der Triebwerke bis zu
den Start- und Landefreigaben werden alle Flüge vom
Tower aus kontrolliert“, sagt
Michael Fuhrmann, Sprecher der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Düsseldorf.
Wichtig in dem Beruf sind Eigenschaften wie Merkfähigkeit, Multitasking, räumliches Denkvermögen und analytische Fähigkeiten. In einem Auswahlverfahren, das
maximal fünf Tage dauert,
werden die Auszubildenden
ausgewählt. „95 Prozent der
Bewerber fallen durch.“
Fluglotsen tragen große Verantwortung. Das geht vielen
anderen Mitarbeitern am
Flughafen auch so, sagt
Susanne Döpper. „Hier arbeiten die verschiedensten Stellen miteinander zusammen,
damit jeder Passagier gut
und sicher an sein Ziel
kommt.“
auf
Lerne uns kennen
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der Nacht der
17
am 10. März 20
de
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Fachlehrer/in für musisch-technische Fächer
Kindern künstlerisches vermitteln
Bildende Kunst, Technik
mit Wirtschaftslehre
Musik,
Hauswirtschaft/
Textiles Werken mit Wirtschaftslehre Musik, Technik
mit Wirtschaftslehre
Sport, Hauswirtschaft/Textiles Werken mit Wirtschaftslehre
Sport, Technik mit Wirtschaftslehre
Werken, Kunsterziehung,
Technisches Zeichnen, Kommunikationstechnik
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Die Ausbildung dauert je
nach Bundesland zwei oder
vier Jahre. Vorausgesetzt
wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss. Teilweise wird zusätz-lich auch
eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten
Ausbildungsberuf
sowie eine mindestens einjährige Berufs- oder Betriebspraxis verlangt. Für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst müssen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen
erfüllt sein. Zudem ist die gesundheitliche Eignung durch
ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis nachzuweisen
und eine Bestätigung über die
erfolgreiche Teilnahme an eiFachlehrer für musisch-technische Fächer vermitteln künstlerisches Gestalten und den Umgang mit Stan- nem Erste-Hilfe-Kurs vorzulegen.
dardwerkzeugen.
Der Schwerpunkt ihres Unterrichts liegt in der Vermittlung
von Fertigkeiten in musischtechnischen Fächern. Dabei
setzen Fachlehrer für musisch-technische Fächer Arbeitsmittel und Werkstoffe
ein, die dazu geeignet sind,
das künstlerische Gestalten
und den Umgang mit Standardwerkzeugen zu üben. Die
Nachbereitung des Unterrichts besteht im Wesentlichen in der Korrektur von
Hausaufgaben und Klassenarbeiten sowie der Zensurenver-
gabe. Dabei übernehmen die
Lehrkräfte auch eine Mentorenfunktion, stehen also den
Schülern beratend zur Seite.
Nach dem Unterricht sind
Hausaufgaben und Klassenarbeiten zu korrigieren, Unterrichtsbeiträge und Handarbeiten zu bewerten. Zum Lehreralltag gehören zudem die
Teilnahme an Konferenzen
und Besprechungen, Elternsprechstunden und die Organisation von Wandertagen
und Schulfesten.
Sie sind an Grund-, Haupt-,
Real- und Förderschulen sowie an beruflichen Schulen
im Sekundarbereich tätig.
Fachlehrer für musisch-technische Fächer ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an pädagogischen Fachseminaren. Die
Ausbildung wird mit verschiedenen Schwerpunkten
angeboten, folgende Fächerverbindungen sind zum Beispiel möglich:
Bildende Kunst, Hauswirtschaft/Textiles Werken mit
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Fast wie eine Kleinstadt
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Die Studienplatzklage als
alternativer Weg zum Wunschstudium
In jedem Semester werden von den Hochschulen aufgrund der zur Verfügung
stehenden Studienplätze und der Bewerbungen die Auswahlgrenzen nach Abiturnote
und Wartezeit festgestellt, mit denen ein Bewerber (noch) zum Studium seiner Wahl
zugelassen werden kann. Fast die Hälfte aller Studiengänge in Deutschland ist mit
einem Numerus clausus (NC) belegt. Abhängig vom Bundesland und Fächerwunsch
gibt es immense Unterschiede. In Hamburg sind in Mathematik und Naturwissenschaften sowie Sprachund Kulturwissenschaften mehr als 90 % der Studiengänge mit einem NC belegt. Damit ist es dort deutlich schwieriger, für diese Fächer einen Studienplatz zu bekommen als in anderen Bundesländern. In
Hessen sind rund 36 % der Studienfächer zulassungsbeschränkt. Reicht die erzielte Abiturnote trotz
aller schulischen Bemühungen für eine direkte Zulassung zum Wunschstudium nicht aus, gibt es gleichwohl eine Möglichkeit, den gewünschten Studienplatz ohne jahrelange Wartezeit zu erhalten: die Studienplatzklage. Die Chancen hängen von Ihrem konkreten Wunschstudiengang ab. Die Klage ist möglich
in jedem Studiengang für Studienanfänger und auch für Bewerber in höhere Fachsemester. Für eine
Studienplatzklage in einem Bachelorstudiengang bestehen in der Regel gute Zulassungschancen. Dies
gilt auch – bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen wie Bachelorabschlussnote und konkrete
ECTS-Punktzahlen für die Zulassung in einen Masterstudiengang. Voraussetzung für die Durchführung
von gerichtlichen Studienplatzklagen ist – neben der eigenen Bewerbung – die Beachtung außergerichtlicher Fristen und eine formgerechte Bewerbung an die Hochschulen um einen außerkapazitären
Studienplatz. Für diese Anträge bei den Hochschulen gibt es unterschiedliche Fristen in den verschiedenen Bundesländern. Unter keinen Umständen dürfen Sie mit der Einleitung von Maßnahmen bis zum
Erhalt Ihres Ablehnungsbescheides warten, denn dann ist in der Regel die außergerichtliche Bewerbungsfrist für die Studienplatzklage schon abgelaufen. Bitte sprechen Sie uns an! Unsere Kanzlei ist
seit über 40 Jahren auf dem Gebiet der Studienplatzklagen spezialisiert. Wir begleiten Sie gerne zu
Ihrem Wunschstudienplatz.
https://www.studienplatzklage-brehm.de
Fit für die Herausforderungen von morgen
Arbeiten und studieren
Wer schon einen Hochschulabschluss in der Tasche hat
und danach auf der Karriereleiter zügig vorankommen
möchte, hat heute viele Optionen: Immer mehr Hochschulen bieten berufsbegleitende
Studiengänge an, mit denen
man seine Kompetenzen erweitern kann. Wer mit einem
MBA-Studium der Karriere
auf die Sprünge helfen will,
muss dafür meist viel Zeit
und Geld investieren. An einzelnen Hochschulen gibt es
kostengünstigere und weniger zeitintensive Alternativen.
Die Nordakademie Graduate
School mit ihrem attraktiven
Standort
im
Hamburger
Dockland etwa bietet ab April
2016 drei neue berufsbegleitende
Masterstudiengänge
an: Logistik, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspsychologie. Sie vermitteln persönliche und fachliche Qualifikationen, die morgen gefragt
sind. Logistik beispielsweise
befindet sich im Spannungsfeld zwischen der Globalisierung mit ihren rasant wachsenden Güterströmen auf der
einen und dem Thema Nachhaltigkeit auf der anderen
Seite. Der Studiengang Logis-
Wer im Management Karriere machen will, hat viele Optionen: Immer mehr Hochschulen offerieren neben dem MBA auch einen berufsbegleitenden Master.
tik richtet sich an Betriebswirte sowie Wirtschaftsingenieure und Ingenieure mit
BWL-Kenntnissen. Mit dem
erworbenen Wissen können
sie Positionen in der Logistik
im mittleren oder höheren
Management übernehmen.
Personalmanager sollen bereits beim Eignungstest die
Potenziale von Mitarbeitern
identifizieren und Führungskräfte bei Personalentschei-
dungen unterstützen. Auf das
Erkennen und Fördern von
„Human Resources“ bereitet
der neue Masterstudiengang
Wirtschaftspsychologie vor,
zudem befasst er sich mit dem
spannenden Bereich der Werbepsychologie.
Absolventen
mit
wirtschaftswissenschaftlichem
oder wirtschaftsrechtlichem
Hintergrund haben beim
neuen Studiengang Wirt-
schaftsrecht schließlich die
Möglichkeit der Qualifikation zum Wirtschaftsjuristen.
Ein wichtiges Betätigungsfeld ist die „Compliance“:
das Einhalten von Verhaltensregeln, Gesetzen und
Richtlinien durch Firmen.
Alle Studiengänge dauern 24
Monate und kosten 8900 Euro, Bewerbungen sind jederzeit möglich.
컄 www.nordakademie-gs.de
Onlineportal für die Suche nach einem Studienplatz
Ein Onlineportal bietet die Suche nach freien Studienplätzen.
Angeboten wird die Plattform
von der Hochschulrektorenkonferenz. Oft erhalten Studen-
ten ihren Studienplatz am
Wunschort nur dann, wenn sie
auf einer Warteliste nachrücken. Doch mitunter bleiben
solche Plätze frei, weil die Be-
werber von ihnen nichts wissen mehr
angeboten
werden,
und weil niemand auf einer schließt die Studienplatzbörse,
Warteliste gestanden hat. Das ubis zum nächsten Semester.
컄 www.hochschulkompass.
Portal soll hier Abhilfe schafde/studienplatzboerse.html
fen. Sobald keine freien Plätze
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Mit dem Genuss von Wein ist
oft auch eine gewisse Fachsimpelei verbunden: etwas zu
trocken, süßlich im Abgang.
Ein Winzer muss diese Nuancen nicht nur gerne schmecken, sondern in allen Phasen
der Produktion auf sie hinarbeiten. „Das Tolle am Winzerberuf ist, dass ein Mensch
noch alles in der Hand hat“,
erklärt Ernst Büscher vom
Deutschen Weininstitut in
Mainz.
Das bedeutet aber auch hohe
Anforderungen: Winzer brauchen neben Liebe fürs Detail
handwerkliche und naturwissenschaftliche
Kenntnisse.
Der Nachwuchs hat deshalb
eine Ausbildung zum Generalisten vor sich. Winzer müssen pflanzen, ernten, herstellen und verkaufen. Für Weinmacher ist jeder Bereich
wichtig.
Wer den Beruf erlernen will,
muss sich zunächst fragen:
Ausbildung, Studium oder
beides? Die Ausbildung zum
Winzer ist der praxisnahe
Weg: Drei Jahre lernen Jugendliche im Betrieb und in
der Berufsschule. Im Betrieb
sind Jugendliche je nach Jahreszeit meist draußen auf
dem Weinberg oder im Keller
bei der Herstellung. Die Arbeit auf dem Feld ist körperlich anstrengend.
Die Ausbildungsvergütung
variiert dabei je nach Bundesland und Betrieb. Auszubildende, die in Rheinland-Pfalz
anfangen, bekommen zum
Beispiel im ersten Jahr 520
Euro brutto monatlich.
Eine andere Möglichkeit für
Jugendliche ist ein duales
Studium. „Weinbau und Oenologie“ heißt es am Weincampus Neustadt. Studenten
Die Trauben für den Wein werden auf kleineren Weingütern noch
von Hand gepflückt. Winzer dürfen deshalb keine körperliche Arbeit
scheuen.
Archivfoto: dpa
absolvieren parallel zu ihrer
Ausbildung an der Hochschule eine Winzer-Lehre.
An der Hochschule setzen
sich Studenten in einem Drittel der Studienzeit mit Betriebswirtschaft und Marketing auseinander. Der Rest des
Studiums besteht aus Biologie, Chemie, Mathematik und
Physik. So entwickeln Studierende Verständnis für den
Herstellungs- und Reifungsprozess. Auch die Verkostung
gehört zum Inhalt des Studiums, sagt Wilhelma Metzler,
Geschäftsführerin des Weincampus.
Wer das stressige Studium
auf sich nimmt, hat später gute Chancen. In Betrieben und
im Vertrieb werden Fachkräfte gesucht. Die meisten Winzer, ob studiert oder ausgebildet, arbeiten später bei Weingütern, Kellereien oder Winzergenossenschaften.
Barbara Roth beschäftigt Studenten vom Weincampus und
Auszubildende. Die studierte
Winzerin hat das Weingut
„Wilhelmshof“ in Siebeldingen in Rheinland-Pfalz von ihren Eltern übernommen. „Jemand mit Hauptschulabschluss kann super Weine machen“, meint sie. Studenten
seien nicht automatisch die
besseren Winzer. Handwerkliche Grundlagen sind ihr
wichtig.
Auf einem Weingut gibt es
zahlreiche Aufgaben: Im anderthalb Jahre dauernden
Produktionsprozess ist viel
Spielraum für Perfektionismus. Spezialwissen kann helfen, das eigene Produkt von
der Konkurrenz auf dem internationalen Markt abzusetzen.
Doch vor dem Spezialwissen
muss der Nachwuchs die
Grundlagen
beherrschen.
Diese werden vorausgesetzt:
„Man muss es einfach bringen“, sagt Roth. Sowohl Auszubildende als auch Studenten müssen in erster Linie ein
Handwerk erlernen.
So klappt es trotzdem mit dem Abschluss
Tipps für Jobsucher im Internet
Schwanger in der Ausbildung
Als sie den Ausbildungsplatz
als Medienkauffrau bei einem Berliner Verlag bekam,
war Laura Becker (Name geändert) überglücklich. Eine
Woche nach der Zusage kam
dann die Überraschung: Ihr
Frauenarzt teilte ihr mit,
dass sie schwanger ist. Becker war damals 21 Jahre alt.
„Es hat gedauert, bis ich
mich getraut habe, das jemandem zu sagen“, erzählt
sie.
Sie fürchtete, die Lehrstelle
wieder zu verlieren. Gemeinsam mit ihrem Vater suchte
sie schließlich das Gespräch
mit der Personalabteilung.
Die Erleichterung war groß:
Der Arbeitgeber reagierte
positiv. Becker konnte den
Beginn ihrer Lehre um ein
Jahr nach hinten verschieben.
„Wenn junge Frauen während der Ausbildung schwanger werden, ändert das die gesamte Lebenssituation“, sagt
Florian Haggenmiller, Bundesjugendsekretär
beim
Deutschen
Gewerkschaftsbund (DGB). Bei vielen
kommt nun wie bei Becker
als Erstes die Frage auf, ob sie
die Lehrstelle verlieren.
Schwangere Auszubildende
dürften in der Regel nicht gekündigt werden – auch nicht
in der Probezeit, sagt Gerd
Woweries, zuständig für das
Thema Ausbildung bei der Industrie- und Handelskammer
(IHK) Berlin. In besonderen
Fällen kann die zuständige
Landesbehörde von dem Kündigungsverbot Ausnahmen
zulassen. „Das sei jedoch der
Schwangerschaft und Lehre: Mit entsprechender Hilfe geht beides.
absolute Ausnahmefall.“
Auch bis vier Monate nach
der Geburt sowie während
der Elternzeit sei eine Kündigung unzulässig, erläutert
Woweries. Nach der Rückkehr aus der Elternzeit setzt
die junge Mutter die Ausbildung dann fort.
Erfährt eine junge Auszubil-
dende, dass sie schwanger ist,
sollte sie ihrem Chef bald Bescheid geben. „Schließlich
muss sich auch der Betrieb
auf die Situation einstellen“,
erklärt Woweries. Werdende
Mütter dürften beispielsweise nicht schwer tragen.
Woweries rät, während Mutterschutz und Elternzeit mit
Archivfoto: dpa
dem Betrieb Kontakt zu halten, um auf dem Laufenden
zu bleiben. Kurz vor der
Rückkehr sprechen junge
Mütter am besten mit der Berufsschule ab, auf welche
Themen sie sich vorbereiten
sollen. So können sie sich
langsam wieder in den Unterrichtsstoff eindenken.
Wer Kinderbetreuung und
Ausbildung nur schwer unter
einen Hut bekommt, hat die
Möglichkeit, die Lehre in
Teilzeit fortzusetzen. „Darauf
hat die Auszubildende zwar
keinen Anspruch, aber viele
Betriebe zeigen sich kooperativ“, erklärt Annette Land
vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Die Betriebe haben allerdings die
Möglichkeit, bei Teilzeit die
Vergütung zu kürzen. „Davon
machen kleinere Unternehmen zuweilen Gebrauch“,
sagt Land.
Dabei ist es häufig schon mit
der regulären Ausbildungsvergütung schwierig, mit
Kind über die Runden zu
kommen. Wer finanzielle Unterstützung braucht, kann
Berufsausbildungsbeihilfe
bei der Bundesarbeitsagentur beantragen. Eine andere
Möglichkeit ist, sich an die
Bundesstiftung Mutter und
Kind zu wenden. Eine Übersicht finanzieller Unterstützungsmöglichkeiten hat der
DGB in einer Broschüre zusammengefasst
(http://dpaq.de/8sZMs). Beckers Arbeitsumfeld reagierte positiv. „Alle wussten, dass
ich ein Kind habe und alleinerziehend bin“, sagt sie. Oft
bemühte sie sich, trotzdem
bei
Abendveranstaltungen
im Verlag mitzuhelfen und
kümmerte sich dafür um einen Babysitter. Nach der Ausbildung hat sich ihr Ehrgeiz
ausgezahlt: Sie wurde direkt
übernommen und ist nun als
Assistentin des Geschäftsführers tätig.
Ausbildung zu Sport- und Fitnesskaufleuten
Für Zäune und Gitter
Schulaufgaben in der Sonne
In großen Industriebetrieben
stellen
Drahtwarenmacher
aus rundem und vierkantigem
Draht Wellen- und Stanzgitter
her. Dazu verwenden sie Stahl,
Kupfer, Messing oder Leichtmetall. Sie richten Produktionsmaschinen ein, beschicken
die Maschinen mit Ausgangsmaterial und überwachen den
Herstellungsprozess. Schließlich kontrollieren sie die Qualität der fertigen Produkte und
bereiten sie für das Verpacken
vor. In mittelständischen Betrieben verarbeiten Drahtwarenmacher in der Regel vorge-
Aerobic unter der strahlenden Sonne Spaniens, Personal
Training am feinsandigen
Strand Ägyptens oder Pilates
mit Blick auf die Alpen – für
alle, die es ebenso auf die eigenen Beine wie in die Ferne
zieht, bietet Robinson gemeinsam mit der Internationale
Fitness und Aerobic Association (IFAA) Berufsbildungsakademie genau die richtige
Ausbildung.
Erstmalig in Deutschland
können sich sportliche und
reisefreudige junge Menschen
zum/zur Sport- und Fitnesskaufmann/frau (IHK-Ausbildung) und Fitness- und Gesundheitstrainer/in (IFAAAusbildung) ausbilden lassen.
In 36 Monaten – aufgeteilt in
Präsenzphasen in Hannover
und Fernphasen in einem der
24 Robinson Clubs weltweit –
wird auf die IHK anerkannte
Abschlussprüfung vorbereitet. Zehn hochwertige Sportund Fitnesslizenzen wie Fitness-Trainer C/B-Lizenz, Ernährungstrainer-Diplom und
Rücken-Reha-Trainer stehen
ebenso im Fokus der Präsenzphasen wie Theorieblöcke aus
den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Recht und Kommunikation. In den Fernphasen werden die Auszubildenden in den Cluballtag integriert und übernehmen die
Aufgaben eines Ronims. Mit
ihren neu erworbenen Lizenzen geben sie bereits Trainingseinheiten, übernehmen
aber auch andere Aufgaben
im Club wie die Betreuung der
Gäste bei der An- und Abreise.
Ein paar Informationen: Die
Bewerbungsvoraussetzungen
sind eine abgeschlossene
Schulausbildung sowie ein
Mindestalter von 18 Jahren.
Erste Erfahrungen in der Hotellerie, im Fitnessbereich
oder in einem Sportverein
sind von Vorteil. Außerdem
wäre eine aktive Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio
oder einem Sportverein wünschenswert.
Gute
Computerkenntnisse,
ausgesprochene
Qualitätsund Dienstleistungsorientierung, eine hohe Sozialkompetenz und Freude am Umgang
mit Menschen in multikulturellen Umfeldern, ein überdurchschnittliches Engagement und Belastbarkeit sind
Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung.
Unter https://jobs.robinson.
de oder per Mail an [email protected] können sich Interessierte bewerben.
fertigte Drahtprodukte je nach
Kundenauftrag weiter. So montieren sie einzelne Teile zu
Zäunen, Drahtgittern oder Toren, die sie direkt vor Ort fachgerecht aufstellen. Drahtwarenmacher arbeiten vor allem
in Betrieben, die Draht zu Zäunen, Gittern oder Sieben weiterverarbeiten beziehungsweise Zäune und Gitter montieren. Das können zum Beispiel
Metallwebereien, Drahtwerke,
Zaunhersteller oder Baubetriebe sein. Die zweijährige
Ausbildung wird in der Industrieangeboten.
Wir suchen zum 1. August 2017 eine/n Auszubildende/n zum/r
Kfz-Mechatroniker/in
Mit Einzug der Elektronik in die Kraftfahrzeugtechnik ist der Beruf
des/der Kfz-Mechatronikers/in zukunftssicher und gestaltet sich
umfangreicher.
Ausbildungsinhalte:
• Durchführen von Service- und Pflegearbeiten
• Prüfen und Instandsetzen der Motormechanik und
elektronischer Systeme
• Bedienen von Diagnose- und Werkstattinformationssystemen
• Kommunikation mit Kunden
• Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung
Voraussetzungen:
• sehr guter qualifizierter Hauptschulabschluss oder Mittlere Reife
• technisches Verständnis
• handwerkliches Geschick
• Team- und Kommunikationsfähigkeit
• gute Umgangsformen
Wir bieten Ihnen abwechslungsreiche und interessante Aufgaben
in einem modernen Autohaus.
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freut sich Herr Volker Milinski
auf Ihre aussagefähige Bewerbung.
AUTO CENTER MILINSKI GMBH
Am Germanenring 5 · 63486 Bruchköbel
Tel.: 06181 578900
[email protected]
Workout am Strand ist ein Teil der Ausbildung von Robinson und der IFAA.
Die Unternehmen suchen
neue Mitarbeiter verstärkt
in sozialen Online-Netzwerken wie Facebook oder
Xing. Und nicht nur Bewerber können sich in sozialen
Netzwerken über ihre potenziellen Arbeitgeber informieren – auch die Firmen selbst nehmen die
Kandidaten für offene Stellen per Internetrecherche
immer öfter ins Visier. Deshalb sollte sich jeder
Mensch genau überlegen,
was er aktiv ins Netz stellt
und wie er sich in sozialen
Netzwerken
präsentiert.
Das Veröffentlichen freizügiger Fotos oder diffamie-
render Äußerungen sollte
von vornherein vermieden
werden. Jeder User ist
selbst dafür verantwortlich, was von ihm im Netz
erscheint. Eine gut gepflegte eigene Homepage kann
die beste Werbung sein.
Wird die Seite allerdings
nicht gepflegt oder befinden sich dort allzu private
Bilder, kann der Schuss
schnell nach hinten losgehen. Der Eindruck ist dann
eher negativ. Wer etwas
Peinliches über sich im
Web findet, kann den Betreiber der Seite informieren und ihn bitten, die Inhalte löschen zu lassen.
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Die hanauer joblotsen –
Wege in Ausbildung und Beruf
„Wie soll es nach der Schule weitergehen? Welche Ausbildung kann ich
beginnen, welche weiterführende
Schule besuchen? Was sind meine
nächsten Schritte?“ So oder so ähnlich lauten die Fragen, die Eva Sippel
von den „hanauer joblotsen“ beantwortet. Pilot, die Evangelische Fachstelle Jugendberufshilfe, hält damit
ein jugendgerechtes Beratungsangebot bereit. In Kooperation mit
der Stadt Hanau ist sie im Jugendbildungs- und Kulturzentrum am
Sandeldamm zu finden.
Die „hanauer joblotsen“ verstehen
sich vor allem als Ansprechpartner
für Jugendliche und junge Erwachsene, die nach der Schule nicht weiter wissen, die bei der Ausbildungsund Arbeitsplatzsuche Unterstützung brauchen oder die durch ein
Praktikum Berufserfahrung sammeln wollen. Wer Hilfe sucht, kann
sich kostenlos, unbürokratisch und
schnell beraten lassen. Dies ist im
persönlichen Gespräch ebenso
möglich wie telefonisch, schriftlich
per Brief oder per E-Mail. Außerdem
berät der zuständige Mitarbeiter
über aktuelle Themen zur berufli-
chen und schulischen Situation in
Hanau, aber auch in Deutschland
und Europa. Die Zusammenarbeit
mit der Berufsberatung der Agentur
für Arbeit ist dabei zentraler Bestandteil.
Darüber hinaus richtet sich das Angebot auch an Eltern, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jugendeinrichtungen, in sozialen und kulturellen Einrichtungen und an Lehrkräfte
in Schulen. Ziel ist es, Jugendlichen
beim Thema Berufsorientierung
durch den vorhandenen Informationsdschungel zu helfen und die jeweils individuell passenden Schritte
und Möglichkeiten einzuleiten.
Weitere Informationen:
Eva Sippel
Jugendbildungs- und Kulturzentrum
Sandeldamm 19 · 63450 Hanau
Tel. 0 61 81/1 80 06 14
[email protected]u.de
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TOP-Azubis
der R+S-Gruppe geehrt
Jahrgangsbeste, Innungsbeste, Landessieger im
Leistungswettbewerb: Gleich acht Auszubildende
der Unternehmensgruppe ausgezeichnet
Auf einen überaus erfolgreichen
Ausbildungsjahrgang ist der Personalvorstand der R+S-Gruppe,
Susanne Hahn, besonders stolz:
„Gleich acht unserer Auszubildenden wurden in den vergangenen Wochen offiziell geehrt,
als Innungsbeste, Jahrgangsbeste oder Landessieger im
Leistungswettbewerb.“ Am R+SStandort Hanau sind gleich zwei
Auszubildende bei den Innungsbesten ganz vorne: Patrick
Albus ist in der Gesamtprüfung
des Jahres 2016 zweitbester
Elektroniker in der Fachrichtung
Energie- und Gebäudetechnik,
und Oliver Grimm hat seine Aus-
bildung als Elektroniker in der
Fachrichtung Informations- und
Telekommunikationstechnik als
Innungsbester abgeschlossen.
Weitere Auszeichnungen für
Auszubildende der R+S-Gruppe
gab es in Lübeck, Kleinheubach
und Fulda. „Das Niveau unserer
Ausbildung ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, und
wir legen großen Wert darauf,
das duale System bestmöglich
umzusetzen“, betont Susanne
Hahn. Dass die R+S-Gruppe
damit genau auf dem richtigen
Weg ist, zeigen die herausragenden Leistungen der Auszubildenden.
Gärtner pflegen nicht nur Blumen
DUALES STUDIUM
IM KCA – JOBCENTER
Ihr Sprung in eine sichere Zukunft.
Mit beiden Händen in der Erde
Erfahren Sie mehr über unseren
dualen Studiengang:
B.A. Soziale Sicherung, Inklusion, Verwaltung
auf unserer Homepage www.kca-mkk.de
Bewerbungschance bis zum 03.03.2017
Mit matschigen Gummistiefeln trägt Judith Peuling eine
schwere Kiste Möhren über
den Acker. Trotz Dauerregen
strahlt die 23-Jährige über
das ganze Gesicht. Sie ist
zwar schon seit 7 Uhr auf den
Beinen, aber sie ist in ihrem
Element. „Gärtnerei war immer mehr für mich als Arbeit“, sagt Peuling. Schon in
der Schule wusste sie, dass für
sie nur ein Job infrage kam,
bei dem sie draußen arbeiten
konnte. Nach dem Abi hospitierte sie auf mehreren Höfen. Das half ihr, sich für die
Fachrichtung Gemüsebau zu
entscheiden.
Gärtner ist nicht gleich Gärtner. Sieben Fachrichtungen
werden in Deutschland ausgebildet. Der angehende Gärtner darf sich also entscheiden, ob er sich lieber mit Obst,
Gemüse, Stauden, Zierpflanzen oder Bäumen beschäftigen möchte. Auch für die
Friedhofsgärtnerei oder den
Garten- und Landschaftsbau
gibt es spezielle Ausbildungen.
In der Regel arbeitet der Lehrling drei Tage in der Woche
im Betrieb und geht zwei Tage
in die Berufsschule. „Manchmal ist der Betrieb so weit von
der Schule entfernt, dass der
Berufsschulunterricht
im
Block stattfindet“, erklärt Larisa Chvartsman vom Zentralverband für Gartenbau.
Duales Studium im Jobcenter
– Anzeige –
Hervorragende Perspektiven in einem verantwortungsvollen Beruf
Abwechslungsreich, verantwortungsvoll und herausfordernd – auf diese
Formel lässt sich die Tätigkeit in einem
Jobcenter bringen. Menschen, die zeitweise ihren Lebensunterhalt nicht aus
eigener Kraft bestreiten können, sind
auf Transferleistungen wie Arbeitslosengeld II angewiesen. Der Auftrag der
Jobcenter besteht in Deutschland aber
nicht nur darin, diese Leistungen ordnungsgemäß zu gewähren, sondern
vor allem auch die Arbeitsuchenden zu
betreuen, zu qualifizieren und sie in
eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln. Hierbei
immer den Spagat zwischen „fördern“
und „fordern“ zu schaffen, ist eine
spannende Herausforderung; zumal
sich ändernde Rahmenbedingungen
auch zunehmend neue und flexible Lösungsansätze verlangen – etwa bei der
Integration von Flüchtlingen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an
den eigenen Nachwuchs. Das Jobcenter des Kommunalen Centers für Arbeit
(KCA) im Main-Kinzig-Kreis bietet
daher bereits seit 2011 den spezialisierten Dualen Studiengang „Bachelor
of Arts (B.A.) – Soziale Sicherung, Inklusion, Verwaltung“ an. In sieben Semestern lernen die Studentinnen und
Studenten alle rechtlichen und sozialen
Grundlagen, um später erfolgreich mit
hilfsbedürftigen Menschen arbeiten zu
Das Duale Studium im Jobcenter
ist teamorientiert und praxisnah.
können. Neben einzelnen Präsenztagen an der Fachhochschule Fulda stehen auch Online-Module auf dem
Lehrplan. Parallel arbeiten die Studenten 25 Stunden in der Woche in wechselnden Standorten und Funktionen
innerhalb des KCA-Jobcenters. Auf die
erfolgreichen Absolventen warten ein
unbefristeter Arbeitsvertrag und attraktive Konditionen, etwa im Bereich
Gesundheitsvorsorge oder Personalentwicklung.
Wer also einen interessanten Berufseinstieg mit hervorragenden Zukunftsperspektiven in einem dynamischen und
spannenden Umfeld sucht und zudem
gerne mit Menschen arbeitet, der hat
noch bis zum 3. März 2017 Zeit, sich zu
bewerben. Nähere Informationen unter
www.kca-mkk.de.
Karriere im
Großhandel!
Kontrolle von Salatpflanzen unter dem Wärmeflies: Mehrere Stunden knieend zu arbeiten, ist für Gärtnerin Judith Peuling ganz normal. Wichtig ist deshalb, körperlich fit zu sein.
Archivfoto: dpa
Im ersten Jahr ist die Ausbildung breit angelegt. Auf dem
Lehrplan stehen Themen wie
Pflanzenbestimmung
oder
die Zusammensetzung von
Böden.
Im zweiten Jahr spezialisiert
sich der Auszubildende auf
eine Fachrichtung. Danach
haben angehende Gärtner
zwar noch gemeinsam Unterricht, aber es gibt auch fach-
spezifische Einheiten, in denen sich Lehrlinge nur mit
den Pflanzen ihrer Fachrichtung befassen.
Unterschiedlich ist, was Lehrlinge in der Ausbildung verdienen. Der Bundesagentur
für Arbeit zufolge verdient
ein Auszubildender im ersten
Lehrjahr zwischen 340 und
620 Euro brutto pro Monat. Im
dritten Lehrjahr sind es zwi-
schen 440 und 810 Euro. Die
erheblichen
Unterschiede
werden durch Alter, Ausbildungsdauer und der Fachrichtung beeinflusst.
Für Gärtner mit abgeschlossener Ausbildung gibt es keinen bundesweiten Tarifvertrag. Dabei spielt nicht nur
das Bundesland, sondern
auch die Fachrichtung eine
Rolle. Beispielsweise bekom-
men Gärtner in NordrheinWestfalen nach bestandener
Abschlussprüfung bei Tarifbindung 12,20 Euro pro Stunde. Friedhofsgärtnern hingegen stehen im selben Bundesland
nach
Tarifvertrag
12,98 Euro zu.
Wer sich um eine Ausbildung
zum Gärtner bewirbt, hat
derzeit gute Chancen. „Es
gibt ein höheres Angebot an
Ausbildungsplätzen als Bewerber“, erklärt Uwe Spangenberg, Sprecher der Landwirtschaftskammer in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr
2014 gab es bundesweit 12 804
Auszubildende im Bereich
Gärtnerei.
Peuling mag an ihrem Beruf,
dass er Tradition hat und Zukunftsperspektiven
bietet.
Nach ihrer Lehre möchte sie
bei einem Gemeinschaftsprojekt mitmachen, in dem auf
alternative, naturnahe Weise
gelebt und gegärtnert wird.
„Ich habe große Lust, in der
Landwirtschaft zu arbeiten
und zu leben,“ sagt Peuling.
„Ich kann mir aber auch vorstellen, noch ein anderes
Standbein für mich zu suchen. Und zwar mit Hinblick
auf das Alter.“ Aber solange
sie noch jung und fit ist, wird
die angehende Gärtnerin in
der Erde graben, Pflanzen
pflegen und die Menschen
mit frischem Gemüse versorgen.
Die Ausbildung zum Brauer und Mälzer ist weiterhin sehr beliebt
Tradition und Technologie
Sie sind die Hüter des deutschen Reinheitsgebots. Aus
Hopfen, Malz, Wasser und Hefe schaffen sie ein Produkt
von Weltruf: Premium-Bier.
Brauer und Mälzer betreiben
ein jahrhundertealtes Handwerk, für das ihnen heute modernste Technologie zur Verfügung steht. Die Ausbildung
zu diesem Beruf ist ebenso beliebt wie bei den Kunden das
Erzeugnis: 2009 wurden 765
junge Menschen zu Brauern
und Mälzern ausgebildet, gut
7000 Beschäftigte übten den
Beruf aus.
„Höchste Ansprüche an Qualität und Sorgfalt und die Liebe zum Produkt zeichnen die
Brauer aus“, sagt Brauingenieur Peter Peschmann von
der Brauerei C. & A. Veltins.
In der dreijährigen Lehrzeit
werden Brauer und Mälzer zu
Lebensmittelspezialisten
ausgebildet. Dabei wartet eine ebenso interessante wie
vielfältige Tätigkeit. Das perfekte
Mischungsverhältnis
der natürlichen Zutaten ist
für
das Bierbrauen ebenso entscheidend wie das richtige
Händchen.
Hightech und Handwerk sind
in der Brauerei heute eng verknüpft. „Daher sind für die
Azubis biologische und chemische Kenntnisse ebenso
wichtig wie technische und
physikalische“, betont Peschmann. Premium-Bier als
Lebensmittel von höchster
Qualität werde heute mit modernsten Maschinen und Anlagen gebraut.
Die Azubis erleben alle Produktionsschritte und lernen
so den traditionellen Brauvorgang von der Pike auf.
Gleich ihre erste Station führt
sie ins Sudhaus. „Hier entsteht unser Bier. Mit dem
Spindeln der Würze überprüfen die Azubis den Extraktgehalt“, erklärt Peter Peschmann. Die strenge Kontrolle jeder einzelnen Phase
ist im Sudhaus ebenso entscheidend wie im Gär-, Lagerund dann im Filterkeller.
Eine weitere Station ist der
Flaschenkeller. „Dort erfah-
ren die Lehrlinge, wie das frische Pils in die Fässer und
Flaschen abgefüllt wird“, so
Peschmann. Als letzter Teil
der praktischen Ausbildung
steht das Brauereilabor auf
dem Plan. Einen Monat lang
erleben die Azubis in der Mälzerei, wie aus Gerste das
Braumalz entsteht.
An der Berufsschule erwerben die Nachwuchsbrauer ihr
theoretisches Hintergrundwissen rund um die Bierherstellung. Das Gären, Reifen,
Lagern und Filtrieren steht
ebenso auf dem Stundenplan
wie Warten, Steuern und Regeln der Maschinen sowie Hygiene und Umweltschutz.
Nach der Ausbildung zum
Brauer und Mälzer stehen
den jungen Leuten viele Möglichkeiten der Weiterbildung
offen. So ist eine Karriere
zum Braumeister, Brautechniker, Diplom-Braumeister
und Master möglich.
Im Internet gibt es alle Informationen zum Ausbildungsberuf und zu vielen anderen
Jobs.
컄 www.veltins.de
Als kontinuierlich wachsendes Großhandelsunternehmen für Sanitär-,
Heizungs- und Spenglereibedarf mit über 670 Mitarbeitern – davon rund
100 Auszubildende – an 22 Standorten bieten wir für 2017 und 2018
folgende Ausbildungsplätze (m/w) an:
Lebensmittel stehen im Mittelpunkt
Die Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln
steht im Mittelpunkt der Lebensmitteltechnologie. Vor
dem Hintergrund gestiegener
Kundenansprüche und gesetzlicher Verordnungen haben die Ansprüche an die Produktion von Lebensmitteln
ständig zugenommen. Auch
der Strukturwandel in der gesamten Lebensmittelbranche
macht sich bemerkbar: Modernste technische Geräte
und Anlagen kommen sowohl
in kleineren handwerklichen
Betrieben wie auch in der industriellen Herstellung zum
Einsatz. Lebensmitteltechno-
logen leiten, planen und überwachen den Produktionsprozess. Sie arbeiten unter anderem in Führungspositionen
von Entwicklungs- und Kontrolllaboratorien, aber auch
in Ämtern, Behörden und anderen Institutionen. Die Ausbildung kann über den Weg
eines
Fachhochschulstudiums (FH) oder eines Universitätsstudiums (TU) zum Diplom-Ingenieur für Lebensmitteltechnologie erfolgen.
Gelehrt werden Inhalte aus
den Bereichen Technik, Technologie sowie Ernährungsund Naturwissenschaft. Spezialisierungen sind möglich.
Kaufleute im Groß- und Außenhandel
Auf einem Schiff arbeiten
Kaufleute für Büromanagement
Binnenschiffer laden im Hafen Güter oder nehmen Passagiere an Bord. Außerdem
steuern sie Schiffe vom Steuerhaus aus, arbeiten auf
Deck, zum Beispiel bei Aboder Anlege-manövern, oder
im Maschinenraum, zum
Beispiel wenn sie den Ölstand prüfen oder bewegliche Teile abschmieren. Sie
betreuen Fahrgäste oder
überwachen die Fracht. Darüber hinausführen sie an
Bord Reinigungs- und In-
Fachlageristen und Fachkräfte für Lagerlogistik
Verkäufer
Berufskraftfahrer
Darüber hinaus bieten wir Duale Studiengänge (Handel, Betriebswirtschaftslehre), FH-Studiengänge mit vertiefter Praxis sowie einwöchige
Praktikantenplätze.
Bewerbung an: Hanna Beck | Postfach 16 20 | 63886 Miltenberg
09371 - 509 263 | [email protected]
Ausbildungsstandorte und weitere Infos auf mainmetall.de
Faszinierender Beruf: Brauer und Mälzer betreiben ein jahrhundertealtes Handwerk, für das ihnen heute allerdings modernste Technologie zur Verfügung steht.
standhaltungsarbeiten aus
und reparieren kleinere
Schäden. Hauptsächlich arbeiten Binnenschiffer in Betrieben der Güter- und Personenbeförderung der Binnenschifffahrt, in (Binnen-)Hafenbetrieben und -behörden
und bei Wasser- und Schifffahrtsämtern. Darüber hinaus sind sie im Hafenbau,
im Schiffbau, bei der Vermietung von Wasserfahrzeugen
und beim Frachtumschlag
beschäftigt.