Hauszeitung März/April 2017 - Caritas Seniorenzentrum Haus am See

Hauszeitung
Fasching 2017: S mmungsvolle Faschingsveranstaltung mit abwechslungsrei‐
chem Programm, Be‐
such der Weiberfast‐
nacht im Bürgerhaus Neunkirchen/Nahe• Neujahrsempfang • Wellnesstag im Haus am See • Ak onen der sozialen Begleitung • Aktuelles, Rätsel, Termine, Geschichten & Gedich‐
te, Das geistliche Wort u. v. m. März/April 2017 Vorwort der Hausleitung Sehr geehrte BewohnerInnen, Angehörige, ehrenamtliche und hauptamt‐
liche MitarbeiterInnen, Freunde, Gäste und Gönner vom Haus am See, das Alter ist mi lerweile eine der längsten und schwersten Lebensphasen die es zu bewäl gen gilt. Einschränkungen in der Mobilität durch verschiedene Erkrankungen, aber auch kogni ve Einschränkungen wirken sich belastend aus. Die Aufgabe des eigenen Hauses oder der Wohnung und letztlich der Einzug in eine Pflegeeinrichtung sind gravierende Einschni e der Selbständigkeit. Das Alt Sein ist bes mmt durch das Altwerden. Eine Herkulesaufgabe in unserem Leben. Vor ca. 20 Jahren pflegte und begleitete ich alte und pflegebedür ige Ordensschwestern. Eine dieser Ordensschwestern gab mir eine Lebensweisheit mit, an die ich mich immer wieder erinnere. Beim abendlichen Zube gehen gab es für uns beide ein Ritual. Sie lud mich zum Gebet ein. Dann segnete sie mich mit einem Kreuz auf der S rn. Zum Abschluss bat sie mich ein Sprüchlein zu sagen, welches ich von ihr gelernt habe. „Ich wünsche ihnen eine gute Nacht, eine ruhige Nacht und uns beiden ein zufriedenes Herz.“ In den vielen vergangenen Jahren konnte ich immer wieder die Erfahrung machen, dass ein zufriedenes Herz der wertvollste Schatz und beste Lebensbegleiter ist. 
Mit Zufriedenheit im Herzen, kann ich viel leichter barmherzig sein. 
Mit Zufriedenheit im Herzen, fallen mir Aufrich gkeit und Ehrlichkeit nicht schwer. 
Mit Zufriedenheit im Herzen, fällt es leicht dem Anderen mit Empathie zu begegnen. 
Mit Zufriedenheit im Herzen, bin ich bereit Freude zu empfinden und Freude zu schenken.  Mit Zufriedenheit im Herzen, kann ich die Hilfe und Führsorge anderer in Dankbarkeit annehmen, sta von dem trüben Gedanken der Abhängigkeit geplagt zu sein. 
Mit Zufriedenheit im Herzen, kann ich das Altwerden und Alt Sein zulassen, weil ich mich behütet und beschützt fühle. Zufriedenheit kommt allerdings nicht automa sch. Zufriedenheit muss jeder sich Zeit seines Lebens erarbeiten. Ich muss stets in mich hineinhören und fragen was im Leben wich g ist. Einfach annehmen Das kleine Glück eines langen Tages liegt vor dir. Nimm es an: Den ersten Sonnenstrahl, einen Regentropfen, einen freundlichen Gruß, den Wind im Gesicht, das Lachen der Kinder, die Töne der Musik, das Wort eines guten Menschen, die Farbenpracht der Blumen, das Zwitschern der Vögel, den Händedruck, den erfrischenden Trunk, den Geschmack der Speisen, den Gedanken an Go , die Ruhe und S lle der Nacht! Autor unbekannt Ich wünsche Ihnen allen, Gesundheit für das neue Jahr, Go es Segen für all ihr Tun und ein zufriedenes Herz. Steffi Gebel Hausleiterin Rückblick: Fasching 2017 Eine volle Packung närrisches Treiben Die Närrinnen und Narren aus dem Caritas SeniorenZentrum Haus am See feierten ausgelassen mit Prinzenpaar, Tanzmusik und Bü enreden eine s mmungsvolle Fastnacht. „Im Haus am See heißt’s heut Allaf, Alléhopp und Olé“, verkündete Hausleiterin Steffi Gebel zu Beginn der gut besuchten Faschingsveranstaltung im Haus am See. Gesagt, getan - kopfüber ging’s ins Programm. Direkt zu Beginn warteten hohe Gäste auf ihren Einmarsch. Steffi Gebel begrüßte das Publikum und ließ das Senioren-Prinzenpaar Georg der I. und Faschingsprinzessin Hannelore die Schöne feierlich einziehen. Mit einer charmanten Rede brachte die Prinzessin das Publikum in Schwung und erhob das Glas. Schon der allererste Au ri schraubte die S mmung ganz nach oben. Die Omas aus dem Seniorenheim, alias Schadia Klein und Daniela Backes von der sozialen Begleitung, nahmen kein Bla vor den Mund und plauderten aus dem Nähkästchen. „Gibt es heute noch eine Polonaise, dann achtet auf eure Zahnprothese. So manche ist spurlos verschwunden. Der Zahnarzt hat jetzt neue Kunden“. Die beiden heizten die S mmung rich g gut an und für ihren Vortrag gab es eine stürmische Beifallsrakete vom Publikum. Stark im Au ri war auch Hausleiterin Steffi Gebel. Gleich zweimal dur e das Publikum die redegewandte Chefin auf der Bühne begrüßen. So strapazierte sie als „Appolonia die Schöne“ die Lachmuskeln der Gäste. Im Nachthemd, Schlafmütze und Gehstock jammerte sie: „Meine Kinder drohen mir! Mu , wenn du dich nicht schickst, bringen wir dich ins Altenheim nach Neunkirchen/Nahe“. Appolonia erkundigte sich bei den Senioren, wie es denn dort so sei im Altenheim. Doch zufrieden sagte sie zum Schluss: „Ich han jetzt kei Angst mehr vor Morje, sie han genommen mir all mei Sorje. Das Mo o steht hier auf Papier und auf Wänden, sie sind in guten Händen!“, ergänzte sie schließlich. Tradi onell bekam auch Bewohnerin Else bei Steffi Gebel ihr Fe weg und das war auch dieses Mal so. Mit einem vollgepackten Rollator fuhr Steffi Gebel alias „Else“ durch den Saal und sammelte das Essen in Tüten und Dosen ein. „Jeder der Else kennt, weiß, dass sie logis sch nichts verpennt. Auf dem Rollator transpor ert sie all diese Sachen, die ihrem Leben Freude machen“, lästerte Steffi Gebel. Bewohnerin Else nahm es mit Humor. Das „Tratschweib“, alias Pia Meier, ha e es anschließend leicht, an die gute Laune anzuknüpfen. Sie berichtete so manches von Frauen und Kindern, aber vor allem von den Männern. „Die Männer ziehen wir jetzt mal durch den Kakao, heut ist es ja erlaubt, Helau!“, scherzte sie und flachste ausführlich über Nachbarscha und Kollegen. Die Gäste hielten sich den Bauch vor Lachen, als sie über ihre Kollegin Sara berichtete. Sara ha e ihrem Mann Robert schöne Fotos von sich zu Weihnachten geschenkt. Als Robert die schönen Fotos unter das Hirschgeweih an die Wand hing, fragte sie: „Warum denn unter das Geweih?“ Da sagte Robert: „Du bist der größte Bock den ich je geschossen habe“. Tobender Applaus folgte. Mit ihren Erzählungen aus dem Alltag trieb sie so manchem Zuhörer die Lachtränen in die Augen. Spontan sorgte Günther Fuchs, Mieter aus dem Betreuten Wohnen, für eine humorvolle Einlage und erntete dafür großen Beifall. Zwischendurch wurde immer wieder krä ig geschunkelt und getanzt. Alleinunterhalter Engelbert Leid brachte den Saal mit altbewährten und bekannten Karnevalsliedern in Fahrt. Ausgefeilte Bü enreden und Schunkellieder für die gute Laune zeichneten die Veranstaltung im Haus am See aus. Gefeiert wurde noch lange. „Es lebe die Fastnacht im Altenheim, lasst uns alles vergessen und fröhlich sein!“, riefen die Gäste im Saal. Noch lange feierten die Senioren, schließlich ist nur einmal im Jahr Fastnacht. Rückblick: Senioren besuchen Weiberfastnacht im Bürgerhaus Prinzenpaar gibt sich die Ehre Tradi onell besuchten die Bewohner die „Weiberfastnacht“ und misch‐
ten sich unter das närrische Treiben im Bürgerhaus. Tradi onell waren Hausleiterin Steffi Gebel und die närrischen Bewohner vom Haus am See zum Weiberfasching ins Bürgerhaus Neunkirchen/
Nahe eingeladen. Mit einem musikalischen Paukenschlag zog die Seniorennarretei mit Faschingsprinzessin Hannelore die Schöne und Georg der I. ein und erhielten tosenden Applaus. Der Saal war vollbesetzt und die S mmung auf dem Höhepunkt. Die Bewohner genossen die ausgelassene Atmosphäre und wagten hier und da ein flo es Tänzchen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Ortsvorsteher Erwin Barz und der gesamten Ortsgemeinde Neunkirchen/Nahe für diese herzliche Einladung. Dieses wunderbare Faschingserlebnis werden die Senioren vom Haus am See noch lange im Gedächtnis behalten. Rückblick: Wellnesstag Balsam für die Seele… Kerzenlicht, Dü e und san e Musik im Hintergrund - wie in einem Kosme kstudio oder Schönheits-Salon fühlen sich die Bewohner aus dem Caritas SeniorenZentrum. Wer meint, Wellness sei nur etwas für jüngere Menschen, der irrt. Regelmäßig bietet die soziale Begleitung dieses Angebot an und die Nachfrage ist riesig. Feuch gkeitsspendende Masken, Massageöl für die Hände, Pflege für die Haare oder glitzernder Nagellack - im Verwöhnprogramm für die Senioren fehlt es an Nichts. Der Mehrzweckraum wird mit bunten Tüchern geschmückt und bequeme Sessel platziert. Auch kulinarische Köstlichkeiten dürfen an diesem Tag nicht fehlen: zur Behandlung serviert das Team Sekt, Tee und frisches Obst. Die Bewohner genießen diese erholsame Auszeit und haben zudem noch jede Menge Spaß. „Mit unseren Masken sehen wir zum Schießen aus“, lachte eine Bewohnerin, die sich gerade eine wohltuende Maske au ragen lässt. Auch unsere männlichen Bewohner kamen auf ihre Kosten. Sie entspannten bei Sekt, Handmassage und Nassrasur oder ließen sich ihre Haare in Form bringen. Das war in der Tat ein rundum gelungener Tag mit viel Verwöhnprogramm. Rückblick: Neujahrsempfang Dank und Ehrungen beim Neujahrsempfang im Haus am See Beim tradi onellen Neujahrsempfang wurden neben Rückschau und Ausblick engagierte Ehrenamtliche sowie langjährige Mitarbeiter geehrt. Einen großen Andrang erlebte der Neujahrsempfang 2017 des Caritas SeniorenZentrums Haus am See. Zahlreiche Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige, Koopera onspartner, Vertreter aus Zivil- und Pfarrgemeinde sowie aus öffentlichen Funk onen, Ämtern und Vereinen waren der Einladung von Hausleiterin Steffi Gebel gefolgt. Im Mi elpunkt der Jahresau akt-Veranstaltung standen die Ehrungen engagierter Ehrenamtlicher sowie langjähriger Mitarbeiter. „Alle, die hier im Hause tä g sind, tragen mit ihrer Persönlichkeit dazu bei, dass sich die Bewohner wohlfühlen und ein Altwerden in Würde und Freude erleben dürfen“, dankte Hausleiterin Steffi Gebel in ihrer Ansprache. „Besonders hervorheben möchte ich das Ehrenamt. Es ist ein Dienen ohne Anspruch auf monetäre Entlohnung. Ihr Dienst ist eine Bereicherung für die Bewohner von Haus am See“, hob sie die Bedeutung des Ehrenamts hervor. Viele Tä gkeiten, individuelle Begleitungen, Feste und Feierlichkeiten können nur mit großer Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern gewährleistet werden. „Sie backen Kuchen, sie helfen beim monatlichen Frühstücksbuffet, begleiten unsere Bewohner zum Arzt, unterstützen unsere Feste, sie übernehmen Besuchsdienste, Go esdienste, gestalten die Kapelle“, zählte Steffi Gebel auf. Dem guten Miteinander von Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Bewohnern ist auch das gute Klima im Haus geschuldet. Geehrt wurde u.a. auch Ehrenamtliche Erika Finkler aus Selbach. „Frau Sonnenschein“, so wird sie im Haus am See genannt, ist wöchentlich für die Bewohner da und grei ein wo es notwendig ist. Seit vielen Jahren fährt die über 70-jährige mit ihrem Fahrrad ins Haus und besucht die Bewohner. Sie unterhält sich mit ihnen, spielt mit ihnen oder geht mit den Bewohnern spazieren. „Es ist ein schönes Gefühl gebraucht zu werden“, bestä gte sie und erwähnte begeistert, dass sie in ihrer Freizeit etwas Sinnvolles für andere Menschen tun kann. „Ich empfinde die Dankbarkeit der Bewohner als Freude und Glück“, sagte sie und fasste damit ihre Erfahrung als Ehrenamtliche zusammen. Dankend stellte Steffi Gebel weiterhin die Arbeit der Mitarbeiter aus den verschiedensten Funk onen in den Vordergrund. Allem voran die Arbeit der Pflegekrä e. „Sie müssen den Spagat leisten, gute pflegerische Versorgung mit Menschlichkeit und fachlicher Kompetenz zu erbringen. Nicht nur mit den Pflegebedür igen, sondern auch mit den Angehörigen und Dienstleistern, dem Dienstplan, der Kompensa on von Ausfällen und letztlich mit ihren Vorgesetzten. Eigentlich eine Aufgabe für eine eierlegende Wollmilchsau“, würdigte Hausleiterin Steffi Gebel die unermüdliche Arbeit. „Ihnen gilt meine efe Verbeugung und mein Respekt für diese großar ge Tä gkeit“. Hauptamtliche Mitarbeiter bekamen anschließend eine Anerkennung für ihr Dienstjubiläum zwischen 5 und 30 Jahren. Schwerpunk hema des Empfangs war auch das neue Pflegestärkungsgesetz II. Was erwartet die Senioren und Pflegebedür igen zukün ig? Welche Auswirkungen hat das neue Gesetz? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Neujahrsempfang zumindest teilweise beantwortet. „Es wird viele Fragen und Unsicherheiten geben. Wir werden beratend zur Seite stehen", versicherte Steffi Gebel. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfolgten wie gewohnt ein Rückblick auf 2016 sowie eine Vorschau auf das neue Jahr. Eine Bildershow führte während des Empfangs noch einmal durchs vergangene Jahr und ließ Bewohner und Angehörige das eine oder andere Fest wiederholt miterleben. Musikalisch unterhalten wurden die Gäste wie schon in den vergangenen Jahren durch das Streichensemble „Concinamus“ unter Leitung von Frau Dr. Margarete S tz. Bei angeregten Gesprächen, einem Glas Sekt und einem kleinen Imbiss ließ man den Empfang gemeinsam ausklingen. Unser Buch pp Dein perfektes Jahr von Charlo e Lucas Ein hinreißend schöner Roman über einen Mann, eine Frau und die wirklich wich gen Fragen im Leben. Was ist der Sinn deines Lebens? Falls Jonathan Grief jemals die Antwort auf diese Frage wusste, hat er sie schon lange vergessen. Was ist der Sinn deines Lebens? Für Hannah Marx ist die Sache klar. Das Gute sehen. Die Zeit voll auskosten. Das Hier und Jetzt genießen. Und vielleicht auch so spontane Dinge tun, wie barfuß über eine Blumenwiese zu laufen. Doch manchmal stellt das Schicksal alles infrage, woran du glaubst ... Charlo e Lucas ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Wiebke Lorenz. Ihr neuer Roman „Dein perfektes Jahr“ wird Fans von klugen Liebesromanen verzaubern. 576 Seiten ● Gebunden ● Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth) Sudoku ‐ leicht 6 2 1 5 3 8 5 4 7 4 1 8 9 3 7 9 6 9 8 7 4 2 6 7 8 1 9 6 6 3 7 4 5 2 6 5 Rückblick: Der lebendige Adventskalender im Haus am See Der lebendige Adventskalender öffnete im Haus am See seine Türen Viel Freude und Dankbarkeit erfuhren die Bewohner des Caritas Senioren‐
Zentrums Haus am See. Der „Lebendigen Adventskalenders“ machte am 15. Dezember bei den Senioren halt und bescherte ihnen eine gemütliche Adventsstunde. Jeden Abend öffnet sich im lebendigen Adventskalender ein anderes geschmücktes Fenster. Menschen treffen sich, um das Warten auf Weihnachten gemeinsam zu begehen. Die Ak on, durch die die Menschen in der Vorweihnachtszeit etwas Ruhe und Zeit zum Nachdenken finden sollen, findet dabei jeweils an einem anderen Ort sta . Ziel ist Besinnlichkeit und Gemeinscha sgefühl. Eine gemütliche Adventsstunde im Zuge des „Lebendigen Adventskalenders“ fand am 15. Dezember auch im Caritas SeniorenZentrum Haus am See sta . Das Foyer im Haus am See war gut gefüllt. Viele Bewohner und Besucher ha en sich im s mmungsvoll erleuchteten Haus versammelt, um den Kindern zu lauschen. Gemeindereferen n Maria Gerdung ha e gemeinsam mit den Kommunionkindern aus Neunkirchen/Nahe die Gestaltung des Abends übernommen. Sie trugen Geschichten und Gedichte vor, sangen, hielten Andacht, beteten und unterhielten sich mit den Senioren, während der Kessel mit Glühwein und Punsch blubberte. Die Menschen nahmen den Besuch als willkommene Abwechslung dankbar an und es gab manche Freudenträne in den Augen der Bewohner. Eine halbe Stunde dauerte das wunderbare Beisammensein. Anschließend gab es Glühwein, Punsch, Spekula us und Lebkuchen. Hausleiterin Steffi Gebel dankte allen Beteiligten und hob hervor, wie wich g die Besuche der Kinder im SeniorenZentrum sind. Geschichten von Elke Bräunling Telefon für alle Das mit dem Telefon war nicht einfach, damals, als Oma ein Kind war... Mit einem zufriedenen Lächeln kam Oma Marion von ihrem Einkauf auf dem Markt zurück. „Heute ist Flohmarkt. Seht mal, was ich gefunden habe.“ Sie wuchtete den Einkaufskorb auf den Tisch und begann, ihn auszuräumen. Ein Blumenkohl, zwei Kopfsalate, Zwiebeln, Chilischoten, Tomaten, Knoblauch, Petersilie und Suppengrün, Zitronen, Äpfel, Kiwi und Bananen, dann noch zwei Päckchen Eier, Bu er, Käse legte sie auf den Küchen sch. „Da!“, sagte sie dann. „Da ist es!“ „Was?“ „Was ist das?“ En äuscht starrten Elsa und Jakob auf das hässliche schwarze Ding in Oma Marions Korb. Was war das denn für ein altes Ding? „Ein Telefon ist das“, antwortete Oma Marion. „Das sieht doch jeder.“ Die Geschwister quiekten vor Vergnügen. „Das sieht vielleicht doof aus!“ „Das kann man ja gar nicht in die Tasche stecken!“ „Nee“, sagte Oma. „Das ginge auch nicht, denn das Telefon aus meiner Kindheit war mit einer Schnur fest mit der Wand verbunden und stand im Flur auf einem Telefon schchen. Das konnte man nicht eben mal so mitnehmen.“ „Und wenn es ein geheimer Anruf war“, fragte Elsa, die fast nur ‚geheime‘ Handygespräche führte. „Konnte dann jeder mithören?“ Oma nickte. „Unhöfliche Leute taten das gerne.“ Sie grinste. „Und neugierige Mü er und Geschwister auch.“ „Oh!“ Mehr wusste Elsa da nicht zu sagen. So ein Anruf ha e ja damals dann ganz schön peinlich sein können. „Wir waren übrigens sehr stolz auf unser Telefon“, fuhr Oma fort. „Es gab nur wenige Apparate im Dorf und wenn die Nachbarn telefonieren wollten, kamen sie zu uns. Oder sie gaben unsere Telefonnummer an und dann erhielten wir die Anrufe der Nachbarn. Das war manchmal gar nicht lus g, besonders wenn das Telefon nachts läutete und einer von uns Kindern erst einmal den Nachbarn ans Telefon holen mussten.“ „Das war aber auch bes mmt spannend“, überlegte Jakob. „Ich wüsste gerne, was die Nachbarn hier so alles zu erzählen haben. Hoho! War das nicht cool?“ „Hm. Hm. Dazu sage ich nun besser nichts.“ Oma Marion grinste. „Und was machst du jetzt mit diesem ollen Apparat?“, fragte Elsa. Oma Marion grinste noch mehr. „Den schenke ich meiner lieben neugierigen Schwester Ingrid zur Erinnerung. Die war nämlich immer, wenn ich einen wich gen Anruf bekam, wie eine Steinsäule mit gespitzten Ohren neben dem Telefon stehen geblieben und ich musste sehr aufpassen, dass ich nichts Falsches sagte, dass sie dann weiter petzen konnte.“ Tante Ingrid war eine neugierige Petze? Oha! Was für ein Ding! Das hä en die Geschwister ihr nicht zugetraut, wo sie doch immer aus allem ein großes Geheimnis machte. Oh! Oh! „Ich glaube, das wird sie freuen“, sagte Jakob mit einem Grinsen. „Oh ja“, s mmte Oma Marion mit grimmiger Miene zu. „Erinnerungen können manchmal sehr erhellend sein. Und lehrreich.“ Na gut, das verstanden die Geschwister nun nicht unbedingt, aber sie wollten nun auch nicht neugierig sein. Nicht so neugierig wie Tante Ingrid damals, als sie neben Oma beim Telefon stand. Mit freundlicher Genehmigung © Elke Bräunling Wir gratulieren... Wir wünschen allen unseren Geburtstagsjubilaren im März & April viel Gesundheit und Alles Gute! Jeder Frühling... Jeder Frühling trägt den Zauber eines Anfangs in sich. © Monika Minder
Verstorben Wir nahmen Abschied von: Else Eckert Anni Gebel Adolf Albert Will Rosemarie Wagner Rosemarie Gärtner Veronika Franzmann Andreas Wiesen Josef Baltes Nicht das Sein und nicht das Haben stellt den Sinn des Lebens dar, das allein zählt am Ende, was der Mensch den Seinen war. Das Geistliche Wort von Pastor Stefan End Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Mitarbeiterinnen und Mitar‐
beiter, liebe Freunde des Caritas Seniorenzentrums Haus am See, am Aschermi woch haben wir nach dem bunten Treiben der Fastnacht die große Vorbereitungszeit auf das Osterfest begonnen, die Fastenzeit. Sie ist eine ganz besondere Zeit im Jahr, die einlädt, über das Leben nachzudenken: Was war gut? Was war weniger gut? Wofür bin ich dankbar? Die Fastenzeit lädt mich ein, mein Leben vor Go zu stellen und IHM zu danken für alles, was ich habe und kann und anderen verdanke. Ein Gebet mag uns helfen, in die Haltung der Dankbarkeit zu finden: Viele Stunden hat der Tag, Go . Früher waren sie o so angefüllt, dass ich kaum zum Nachdenken kam. Heute gehen meine Gedanken spazieren. Mein Leben steht vor mir. Lange Jahre liegen hinter mir. Vieles war schön. Aus deiner Hand kam das Glück. Darum will ich dir danken. Ich weiß nicht, Go meines Lebens, wie mein Leben weitergeht. Lass mich aus deiner Hand nehmen, was kommt. Lass mich vertrauen: du weißt, was für mich gut ist. Wie bis heute, lege ich auch in Zukun mein Leben in deine Hände. Hilf mir dabei. Amen. Mit den Worten dieses Gebets wünsche ich Ihnen und den Menschen, die Ihnen am Herzen liegen, gute und von Go gesegnete Wochen. Pastor Stefan End Termine & Veranstaltungen Rhönweg 6 66113 Saarbrücken Telefon 0681/58805-0 Internet www.cts-mbh.de Impressum Herausgeber: Caritas Seniorenzentrum Haus am See Zur Altenheimstä e 66625 Nohfelden Tel. 06852‐9080 Fax.06852‐908‐405 [email protected]‐am‐see.de www.haus‐am‐see.de Verantwortlich: Hausleiterin Steffi Gebel Redak on: Steffi Gebel Silke Frank Mitarbeiterinnen der soz. Begleitung Layout/Gestaltung: Silke Frank Auflage: 600 Stück März Dienstag, 07. März 2017 Heute kocht die Chefin… Hausleiterin Steffi Gebel im Einsatz, ab 10 Uhr Freitag, 17. März 2017 Patronatsfest Wohnbereich St. Josef Donnerstag, 30. März 2017 Frühstücksbuffet für Gäste und Bewohner, ab 8 Uhr April KW 14/15 Osterbastelwochen (Termin nach Aushang) Dienstag, 18. April 2017 Konzertnachmi ag mit dem Chor Niederlinxweiler Beginn 15 Uhr Donnerstag, 27. April 2017 Frühstücksbuffet für Gäste und Bewohner, ab 8 Uhr Freitag, 28. April 2017 Tanz in den Mai, ab 15 Uhr Mai Sonntag, 14. Mai 2017 ‐ Mu ertag Tradi onelles Spargelbuffet zum Mu ertag, ab 11.30 Uhr, nur mit Anmeldung Änderungen vorbehalten! Weitere Termine nach Aushang.