17. KW 24.04.17 bis 30.04.17

Programmvorschau
24. bis 30. April 2017
Mitschnitt
Die mit M gekennzeichneten Sendungen sind
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Deutschlandradio Service GmbH, Hörerservice
Raderberggürtel 40, 50968 Köln
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Telefon 0221.345 - 1847
deutschlandradio.de
Hörerservice
Telefon 0221.345 - 1831
Telefax 0221.345 - 1839
[email protected]
17.
Mo 24. April 2017
0.00 Nachrichten
0.05 Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit
Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
1.10 Interview der Woche
(Wdh.)
1.35 Hintergrund
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit
2.07 Kulturfragen
Debatten und Dokumente
(Wdh.)
anschließend ca.
2.30 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
(Wdh.)
3.00 Nachrichten
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Generalvikar Gerhard Stanke,
Fulda
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
Programm8.10 Interview
erläuterungen
8.30 Nachrichten
siehe
8.35Wirtschaftsgespräch
Anhang
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
☛
9.00 Nachrichten
9.05 Kalenderblatt
Vor 225 Jahren:
Der Dichter und Komponist
Claude Joseph Rouget de Lisle
verfasst die ›Marseillaise‹
9.10 Europa heute
9.30 Nachrichten
9.35 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Kontrovers
M Politisches Streitgespräch mit
Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30 Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag
Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30 Nachrichten
13.35 Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00 Nachrichten
14.10 Deutschland heute
14.30 Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00 Nachrichten
15.05 Corso – Kunst & Pop
15.30 Nachrichten
15.35 @mediasres
Das Medienmagazin
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30 Nachrichten
16.35 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00 Nachrichten
17.05 Wirtschaft und Gesellschaft
17.30 Nachrichten
17.35 Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00 Nachrichten
18.10 Informationen am Abend
18.40 Hintergrund
1
19.00 Nachrichten
19.05 Kommentar
19.15 Andruck – Das Magazin
für Politische Literatur
20.00 Nachrichten
20.10 Musikjournal
Das Klassik-Magazin
21.00 Nachrichten
21.05 Musik-Panorama
☛ Papa Haydn im neuen
Klanggewand
Klavierkonzerte von
Joseph Haydn bearbeitet für
Akkordeon und Orchester
Viviane Chassot, Akkordeon
Kammerorchester Basel
Leitung: Yuki Kasai
Aufnahme vom September 2016
aus der Martinskirche in
Müllheim
Am Mikrofon: Sylvia Systermans
22.00 Nachrichten
22.50 Sport aktuell
23.00 Nachrichten
23.10 Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57 National- und Europahymne
Seewetterbericht inkl. Wasserstandsvorhersage täglich 1.05 • 6.40 • 18.10 im Livestream unter ›Dokumente und Debatten‹
auf deutschlandradio.de sowie im Digitalradio DAB+ und über Satellit auf DVB-S ZDFvision
Di 25. April 2017
0.00 Nachrichten
0.05 Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit
Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund
(Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.10 Andruck – Das Magazin
für Politische Literatur
(Wdh.)
2.57 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Generalvikar Gerhard Stanke,
Fulda
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaftsgespräch
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00 Nachrichten
9.05 Kalenderblatt
Vor 100 Jahren:
Die Jazzsängerin Ella Fitzgerald
geboren
9.10 Europa heute
9.30 Nachrichten
9.35 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Sprechstunde
M Reizmagen und Reizdarm
☛ Chronische Beschwerden im
Verdauungstrakt
Studiogast: PD Dr. med.
Viola Andresen, Israelitisches
Krankenhaus Hamburg
Am Mikrofon: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
deutschlandfunk.de
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30 Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag
Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30 Nachrichten
13.35 Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00 Nachrichten
14.10 Deutschland heute
14.30 Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00 Nachrichten
15.05 Corso – Kunst & Pop
15.30 Nachrichten
15.35 @mediasres
Das Medienmagazin
2
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30 Nachrichten
16.35 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00 Nachrichten
17.05 Wirtschaft und Gesellschaft
17.30 Nachrichten
17.35 Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00 Nachrichten
18.10 Informationen am Abend
18.40 Hintergrund
19.00 Nachrichten
19.05 Kommentar
19.15 Das Feature
☛ Wahrheitsmensch und
tanzender Messias
Die Hochkonjunktur der
Inflationsheiligen
Von Robert Schurz
DLF 2010
20.00 Nachrichten
20.10 Hörspiel
☛ Das Jalta-Spiel
Nach einer Erzählung von
Anton Tschechow
Von Brian Friel
Aus dem Englischen von
Ingrid Rencher
Regie: Hans Gerd Krogmann
Mit Ulrich Matthes, Christine
Schönfeld
MDR 2004/47'22
21.00 Nachrichten
21.05 Jazz Live
☛ David Helbock Trio
David Helbock, Piano
Raphael Preuschl, Bass-Ukulele
Reinhold Schmölzer, Schlagzeug
Aufnahme vom 31.3.17 aus dem
Beethovenhaus-Bonn
Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
22.00 Nachrichten
22.05 Musikszene
☛ Neue Huldigung der Königinnen
Orgeln in Russland
Von Anastassia Boutsko
22.50 Sport aktuell
23.00 Nachrichten
23.10 Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57 National- und Europahymne
Täglich aktualisierte Programminformationen im ARD- und PHOENIX-Text ab Tafel 480, im ZDF-Text ab Tafel 740
Mi 26. April 2017
0.00 Nachrichten
0.05 Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit
Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund
(Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.10 Aus Religion
und Gesellschaft
Thema siehe 20.10 Uhr
2.30 Lesezeit
Mit Stephan Lohse,
siehe 20.30 Uhr
2.57 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Generalvikar Gerhard Stanke,
Fulda
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
9.00
9.05
9.10
9.30
9.35
10.00
10.10
M
11.30
11.35
12.00
12.10
13.30
13.35
14.00
14.10
14.30
14.35
15.00
15.05
15.30
15.35
16.00
16.10
16.30
16.35
17.00
17.05
17.30
17.35
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaftsgespräch
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
Nachrichten
Kalenderblatt
Vor 300 Jahren:
Das legendäre Piratenschiff
Whydah sinkt im Sturm vor der
nordamerikanischen Küste
Europa heute
Nachrichten
Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
Nachrichten
Länderzeit
Schwierige Machtverhältnisse
zwischen Bund und Ländern
Welche Zukunft hat der
Föderalismus?
Am Mikrofon: Petra Ensminger
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
Nachrichten
Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
Nachrichten
Informationen am Mittag
Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
Nachrichten
Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
Nachrichten
Deutschland heute
Nachrichten
Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
Nachrichten
Corso – Kunst & Pop
Nachrichten
@mediasres
Das Medienmagazin
Nachrichten
Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
Nachrichten
Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
Nachrichten
Wirtschaft und Gesellschaft
Nachrichten
Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
3
18.00
18.10
18.40
19.00
19.05
19.15
20.00
20.10
20.30
☛
21.00
21.05
☛
22.00
22.05
☛
Nachrichten
Informationen am Abend
Hintergrund
Nachrichten
Kommentar
Zur Diskussion
Nachrichten
Aus Religion und Gesellschaft
Totengräber oder Fürstenknecht
Martin Luther in der DDR
Von Dieter Bub
Lesezeit
Stephan Lohse liest aus
seinem neuen Roman
›Ein fauler Gott‹ (1/2)
(Teil 2 am 3.5.17)
Nachrichten
Querköpfe
Kabarett, Comedy
& schräge Lieder
Hier bekommen Sie ihr Fett weg!
Ernährungstrends im Kabarett
Von Elmar Krämer
Nachrichten
Spielweisen
Auswärtsspiel –
Konzerte aus Europa
Festival Nits de Clàssica
in Girona
Antonio Soler
Sonaten für Cembalo solo
Diego Ares, Cembalo
Héctor Parr a
›Cinq Études d’Art‹ (Ausschnitt)
22.50
23.00
23.10
23.57
Enrique Gr anados
›Goyescas‹ (Los majos
enamorados), op.11 (Ausschnitt)
José Menor, Klavier
Aufnahmen vom 5.7. und 14.7.16
aus dem Kreuzgang der
Kathedrale von Girona
Am Mikrofon: Christiane Lehnigk
Sport aktuell
Nachrichten
Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
National- und Europahymne
Zahlreiche Sendungen können Sie unter deutschlandradio.de nachhören und nachlesen
Do 27. April 2017
0.00 Nachrichten
0.05 Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit
Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund
(Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.10 Zur Diskussion
(Wdh.)
2.57 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Generalvikar Gerhard Stanke,
Fulda
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaftsgespräch
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00 Nachrichten
9.05 Kalenderblatt
Vor 100 Jahren:
In den Leuna-Werken wird
erstmals Ammoniak hergestellt
9.10 Europa heute
9.30 Nachrichten
9.35 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Marktplatz
M Digital entspannen
☛ Stress durch E-Mail, Facebook,
WhatsApp und Co. vermeiden
Am Mikrofon:
Stefan Römermann
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30 Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag
Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30 Nachrichten
13.35 Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00 Nachrichten
14.10 Deutschland heute
14.30 Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
4
15.00
15.05
15.30
15.35
16.00
16.10
16.30
16.35
17.00
17.05
17.30
17.35
18.00
18.10
18.40
19.00
19.05
19.15
20.00
20.10
21.00
21.05
☛
22.00
22.05
☛
22.50
23.00
23.10
23.57
Nachrichten
Corso – Kunst & Pop
Nachrichten
@mediasres
Das Medienmagazin
Nachrichten
Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
Nachrichten
Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
Nachrichten
Wirtschaft und Gesellschaft
Nachrichten
Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
Nachrichten
Informationen am Abend
Hintergrund
Nachrichten
Kommentar
DLF – Zeitzeugen im Gespräch
Nachrichten
Aus Kultur- und
Sozialwissenschaften
Nachrichten
JazzFacts
Der schönste Rausch
Zum Phänomen des Flow
im Jazz
Von Karsten Mützelfeldt
Nachrichten
Historische Aufnahmen
Wiener Operettenträume
Der Komponist Carl Millöcker
(1842 – 1899)
Am Mikrofon: Norbert Hornig
Sport aktuell
Nachrichten
Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
National- und Europahymne
Den Hörerservice erreichen Sie unter Tel. 0221.345-1831, Fax 0221.345-1839
und unter der E-Mail-Adresse [email protected]
Fr 28. April 2017
0.00 Nachrichten
0.05 Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit
Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund
(Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.10 DLF –
Zeitzeugen im Gespräch
(Wdh.)
2.57 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Generalvikar Gerhard Stanke,
Fulda
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaftsgespräch
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00 Nachrichten
9.05 Kalenderblatt
Vor 50 Jahren:
Boxweltmeister Muhammad Ali
verweigert den Wehrdienst
9.10 Europa heute
9.30 Nachrichten
9.35 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
9.55 Koran erklärt
Vorstellung und Erläuterung von
Versen aus der Heiligen Schrift
des Islams durch Vertreterinnen
und Vertreter der Islamischen
Theologie oder der Islamwissenschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Lebenszeit
M Satire, Kabarett und Co.
Mit Humor die Welt ernst
nehmen
Am Mikrofon: Daniela Wiesler
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30 Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag
Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30 Nachrichten
13.35 Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00 Nachrichten
14.10 Deutschland heute
14.30 Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
5
15.00
15.05
15.30
15.35
15.50
16.00
16.10
16.30
16.35
17.00
17.05
17.30
17.35
18.00
18.10
18.40
19.00
19.05
19.15
20.00
20.04
20.10
☛
21.00
21.05
☛
22.00
22.05
22.50
23.00
23.10
23.57
Nachrichten
Corso – Kunst & Pop
Nachrichten
@mediasres
Im Dialog
Schalom
Jüdisches Leben heute
Nachrichten
Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
Nachrichten
Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
Nachrichten
Wirtschaft und Gesellschaft
Nachrichten
Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
Nachrichten
Informationen am Abend
Hintergrund
Nachrichten
Kommentar
Das Kulturgespräch
Medienquartett – Medien und
Medienpolitik zur Diskussion
Nachrichten
nachrichtenleicht
Der Wochenrückblick in
einfacher Sprache
Das Feature
Wer sind die Millenials?
Eine Suche in der Kunst
Von Jörg Heiser
Regie: Matthias Kapohl
DLF 2017
Nachrichten
On Stage
Deutscher Soul mit Herz
und Seele
Der Musiker Stefan Gwildis
Aufnahme vom 3.3.17 auf dem
Theaterkahn Dresden
Am Mikrofon: Thekla Jahn
Nachrichten
Spielraum
Bluestime
Neues aus der Szene zwischen
Americana, Roots und Blues
Am Mikrofon: Tim Schauen
Sport aktuell
Nachrichten
Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
National- und Europahymne
Täglich aktualisierte Programminformationen im ARD- und PHOENIX-Text ab Tafel 480, im ZDF-Text ab Tafel 740
Sa 29. April 2017
0.00 Nachrichten
0.05 Mitternachtskrimi
☛ Doberschütz und der Krieg
der Generäle
Von Tom Peuckert
Regie: Thomas Leutzbach
Mit Felix Goeser, Bianca Nele
Rosetz, Jördis Triebel, László
Kish, Thomas Arnold, Olaf
Burmeister, Stefan Plepp, Lorenz
Christian Köhler u.a.
WDR 2016/52'50
1.00 Nachrichten
1.05 Deutschlandfunk Radionacht
Jazz
Ella Fitzgerald (1917 – 1996)
zum 100.
Flora Purim (*1942) zum 75.
Am Mikrofon: Michael Kuhlmann
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.55 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.05 Kommentar
6.10 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Generalvikar Gerhard Stanke,
Fulda
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
8.30 Nachrichten
8.35 Börse
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00 Nachrichten
9.05 Kalenderblatt
Vor 50 Jahren:
Der amerikanische Filmregisseur
Anthony Mann gestorben
9.10 Das Wochenendjournal
10.00 Nachrichten
10.05 Klassik-Pop-et cetera
☛ Am Mikrofon: Die Musikerin
Isabelle van Keulen
11.00 Nachrichten
11.05 Gesichter Europas
☛ Mythos Trepca
Der Streit um die Mine
im Kosovo
Von Dirk Auer
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag
Berichte, Interviews, Musik
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.10 Themen der Woche
13.30 Eine Welt
Auslandskorrespondenten
berichten
14.00 Nachrichten
14.05 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00 Nachrichten
15.05 Corso – Kunst & Pop
Das Musikmagazin
6
16.00 Nachrichten
16.05 Büchermarkt
Bücher für junge Leser
16.30 Forschung aktuell
Computer und Kommunikation
17.00 Nachrichten
17.05 Streitkultur
17.30 Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00 Nachrichten
18.10 Informationen am Abend
mit Sporttelegramm
18.40 Hintergrund
19.00 Nachrichten
19.05 Kommentar
19.10 Sport am Samstag
20.00 Nachrichten
20.05 Studio LCB
☛ Aus dem Literarischen
Colloquium Berlin
Lesung: Christian Lehnert
Gesprächspartner:
Sibylle Lewitscharoff und
Bruno Preisendörfer
Am Mikrofon: Maike Albath
22.00 Nachrichten
22.05 Atelier neuer Musik
☛ Wie die Welt sein könnte
Der israelische Komponist
Amir Shpilman in Berlin
Von Egbert Hiller
22.50 Sport aktuell
23.00 Nachrichten
23.05 Lange Nacht
☛ Ich bin der Eidechsenkönig – ich
kann alles
Die Lange Nacht von
Jim Morrison und den Doors
Von Tom Noga
Regie: Sabine Fringes
23.57 National- und
Europahymne
Zahlreiche Sendungen können Sie unter deutschlandradio.de nachhören und nachlesen
So 30. April 2017
0.00 Nachrichten
0.05 Lange Nacht
Ich bin der Eidechsenkönig – ich
kann alles
Die Lange Nacht von
Jim Morrison und den Doors
Von Tom Noga
Regie: Sabine Fringes
1.00 Nachrichten
2.00 Nachrichten
2.05 Deutschlandfunk Radionacht
2.05 Sternzeit
2.07 Klassik live
Grundton D 2016 –
Konzert und Denkmalschutz (4)
Fortuna scherzosa
Eine musikalische Suche nach
dem Glück mit Werken von
Georg Philipp Telemann,
Johann Ulich und
Gabriel Voigtländer
Julian Prégardien, Tenor
Hamburger Ratsmusik
Aufnahme vom 18.6.16 aus dem
Großen Schloss in Blankenburg/
Sachsen-Anhalt
3.00 Nachrichten
3.05 Heimwerk
Marimba Present
Eric Sammut
Sugaria. Konzert für Marimbaphon
solo, Percussion, Streichorchester
und Kontrabass mit Verstärker
Anna Ignatowicz-Glinska
Konzert für Marimbaphon,
Trompete und Streicher
Emmanuel Sé journé
Konzert für Marimbaphon und
Streicher
Katarzyna Mýcka, Marimba
Gábor Boldoczki, Trompete
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Matthias Kuhn
3.55 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Die neue Platte XL
5.00 Nachrichten
5.05 Auftakt
6.00 Nachrichten
6.05 Kommentar
6.10 Geistliche Musik
Johann Sebastian Bach
›Du Hirte Israel, höre‹. Kantate
am Sonntag Misericordias
Domini, BWV 104
Paul Agnew, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and
Orchestra
Leitung: Ton Koopman
Girolamo Abos
›Magnificat‹. Für vierstimmigen
Chor und Orchester
Kölner Akademie
Leitung:
Michael Alexander Willens
Wolfgang Amadeus
Mozart
›Misericordias Domini‹ d-Moll,
KV 222 (KV 205a) für gemischten
Chor und Orchester
Gewandhaus Kammerchor
Leipziger Kammerorchester
Leitung: Morten Schuldt-Jensen
7.00
7.05
8.30
8.35
M
8.50
9.00
9.05
9.10
9.30
M
☛
10.00
10.05
11.00
11.05
11.30
13.00
13.05
13.30
☛
Felix Mendelssohn
Bartholdy
Präludium und Fuge für
Orgel G-Dur, op. 37 Nr. 2
Ludger Lohmann, Orgel
Nachrichten
Information und Musik
Aktuelles aus Kultur
und Zeitgeschehen
7.30 Nachrichten
7.50 Kulturpresseschau
8.00 Nachrichten
Nachrichten
Am Sonntagmorgen
Religiöses Wort
»Ich darf sein Wort verkünden«
Katharina Staritz – eine der
ersten Frauen im Pfarramt
Von Pfarrerin Angelika Obert
Evangelische Kirche
Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
Nachrichten
Kalenderblatt
Vor 125 Jahren:
Der Erfinder und Unternehmer
Gottlob Bauknecht geboren
Die neue Platte
Historische Aufnahmen
Essay und Diskurs
Hyperkultur versus
Kulturessentialismus
Der Kampf um das
Kulturverständnis prägt zentrale
Konflikte der Gegenwart
Von Andreas Reckwitz
Nachrichten
Katholischer Gottesdienst
Übertragung aus der Pfarrkirche
Heillig Kreuz in Straßberg
Predigt:
Monsignore Florian Schuller
Nachrichten
Interview der Woche
Sonntagsspaziergang
Reisenotizen aus Deutschland
und der Welt
12.00 Nachrichten
Nachrichten
Informationen am Mittag
Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
Der Kunst- und Musikwissenschaftler Christoph Metzger im
Gespräch mit Joachim Scholl
7
14.00 Nachrichten
15.00 Nachrichten
15.05 Rock et cetera
☛ Pioniere des Wüstenrock
Die Tuareg-Band Tinariwen
Von Marlene Küster
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
16.30 Forschung aktuell
Wissenschaft im Brennpunkt
17.00 Nachrichten
17.05 Kulturfragen
M Debatten und Dokumente
17.30 Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00 Nachrichten
18.10 Informationen am Abend
mit Sporttelegramm
18.40 Hintergrund
19.00 Nachrichten
19.05 Kommentar
19.10 Sport am Sonntag
20.00 Nachrichten
20.05 Freistil
☛ Von bösen Stiefmüttern und
guten Co-Vätern
Geschichten aus dem
Patchwork-Glück
Von Jenny Hoch
Regie: Philippe Bruehl
DLF 2017
21.00 Nachrichten
21.05 Konzertdokument der Woche
☛ Glyndebourne Festival 2016
23.00
23.05
23.30
23.57
Hector Berlioz
›Béatrice et Bénédict‹. Oper in
zwei Akten
Stéphanie d’Oustrac,
Mezzosopran (Béatrice)
Paul Appleby, Tenor (Bénédict)
Anne-Catherine Gillet, Sopran
(Héro)
Philippe Sly, Bass-Bariton
(Claudio)
Lionel Lhote, Bariton (Somarone)
Frédéric Caton, Bass (Don Pedro)
Katarina Bradic, Mezzosopran
(Ursula)
Glyndebourne Chorus
London Philharmonic Orchestra
Leitung: Antonello Manacorda
Aufnahme vom 15.8.16 aus dem
Glyndebourne Opera Festival
House
Am Mikrofon: Klaus Gehrke
22.00 Nachrichten
Nachrichten
Das war der Tag
Sportgespräch
National- und Europahymne
Seewetterbericht inkl. Wasserstandsvorhersage täglich 1.05 • 6.40 • 18.10 im Livestream unter ›Dokumente und Debatten‹
auf deutschlandradio.de sowie im Digitalradio DAB+ und über Satellit auf DVB-S ZDFvision
Programmerläuterungen
Mo 24. April
21.05 Musik-Panorama
Papa Haydn im neuen
Klanggewand
Klavierkonzerte von
Joseph Haydn bearbeitet für
Akkordeon und Orchester
Viviane Chassot, Akkordeon
Kammerorchester Basel
Leitung: Yuki Kasai
Aufnahme vom September 2016
aus der Martinskirche in
Müllheim
Am Mikrofon: Sylvia Systermans
Joseph Haydn ist der Komponist,
der ihr von allen der nächste ist.
Viviane Chassot liebt den kauzigen Humor, die Doppelbödigkeit
und pralle Lebenslust seiner
Musik. Und sie ist überzeugt,
Haydn hätte auch für Akkordeon
geschrieben, wenn es das Instrument seinerzeit schon gegeben
hätte. Schließlich komponierte
Haydn für verschiedenste Tasteninstrumente und experimentierte
gerne mit Klängen und
Gattungen. Da hat das moderne
Akkordeon mit seinem formbaren Ton einiges zu bieten. Auf
ihrer neuesten CD erweist Viviane
Chassot ihrem Lieblingskomponisten die Ehre. Mit dem Kammerorchester Basel spielte die
Schweizerin als Deutschlandfunkproduktion Klavierkonzerte
von Joseph Haydn ein, in Bearbeitungen für Akkordeon und
Orchester.
Di 25. April
10.10 Sprechstunde
Reizmagen und Reizdarm
Chronische Beschwerden im
Verdauungstrakt
Studiogast: PD Dr. med.
Viola Andresen, Israelitisches
Krankenhaus Hamburg
Am Mikrofon: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
deutschlandfunk.de
Reizmagen und Reizdarm sind
zwei ähnliche Krankheitsbilder,
die sich durch wiederholte bis
chronische Beschwerden im Verdauungstrakt auszeichnen.
Bauchschmerzen, Völlegefühl,
Durchfall, Verstopfung oder Blä-
hungen zählen zu den gängigen
Symptomen. Sie beeinträchtigen
zwar die Lebensqualität, führen
in der Regel aber nicht zu ernsten
Schäden oder lebensbedrohlichen Komplikationen. Die Ursachen für den Reizmagen oder
den Reizdarm lassen sich kaum
ermitteln, da fast nie organische
Veränderungen feststellbar sind.
Das typische Erkrankungsalter
liegt zwischen 20 und 40 Jahren,
Frauen sind doppelt so häufig
betroffen wie Männer.
19.15 Das Feature
Wahrheitsmensch und
tanzender Messias
Die Hochkonjunktur der
Inflationsheiligen
Von Robert Schurz
DLF 2010
Wer kennt heute noch einen
Louis Häusser, einen Leonhard
Stark, einen Max Schulze-Sölde
oder einen Friedrich MuckLamberty? Und doch sind vor 90
Jahren Tausende diesen Wanderpropheten nachgelaufen, haben
ergriffen ihren meist recht wirren,
aber gewaltigen Worten gelauscht und waren bereit, ihre
Existenz aufzugeben. Einer zog
mit einer großen Schar durch
Mitteldeutschland und brachte
ganze Dörfer zum Tanzen, ein
anderer kandidierte bei der
Reichstagswahl und brachte es
auf zigtausend Stimmen. Selbst
angesehene Leute wie etwa
Walter Gropius waren diesen
Inflationsheiligen, zumindest
eine Zeit lang, hörig. Das Feature
stellt zwei dieser Gurus aus
Urgroßvaters Zeiten vor und versucht, die Umstände ihrer Erfolge
und ihres Niedergangs zu klären.
In historischen Aufnahmen kommen Zeugen dieser Zeit und sogar ein Inflationsheiliger selbst
zu Wort.
20.10 Hörspiel
Das Jalta-Spiel
Nach einer Erzählung von
Anton Tschechow
Von Brian Friel
Aus dem Englischen von
Ingrid Rencher
Regie: Hans Gerd Krogmann
Mit Ulrich Matthes, Christine
Schönfeld
MDR 2004/47'22
Die Saison im Kurort Jalta neigt
8
sich dem Ende zu. Bevor Dmitry
Gurow, Ende 30, zu Arbeit und
Familie nach Moskau zurückkehren muss, erscheint die
22-jährige Anna Sergejewna mit
ihrem Hündchen auf den Terassen. Sie ist eben angekommen,
ihr Gatte ist zu Hause in der Provinz geblieben. Gurow spricht
die schöne Fremde an und verschiebt die Heimreise. Man
unterhält sich gut und spielt gemeinsam das Jalta-Spiel: den
unbekannten Flaneurs um sie
herum werden fantastische Geschichten zugedacht. Die zwei
kommen einander näher. Für
Gurow beginnt scheinbar nur ein
neues amouröses Abenteuer, für
die fast noch kindliche Anna ist
es viel mehr als das. Erst nach
Annas überstürzter Abreise realisiert Gurow, dass ihn die Liebe
ebenfalls gepackt hat. Erinnerungen und Tagträume machen
die Rückkehr zur Normalität des
Alltags unerträglich. Als Gurow
Anna schließlich ausfindig
macht, beginnen die zwei ein
Doppelleben, von dem sie bald
selbst nicht mehr wissen, welche
Seite ihr wirkliches Leben ist.
Brian Friel schrieb sein Theaterstück nach Tschechows Erzählung ›Die Dame mit dem Hündchen‹ (1899), in der die Liebe
über ein »armseliges, unbeschwingtes Leben« triumphiert –
wenn auch nur im Verborgenen.
Friel gerät sein Stück zu einem
Vexierbild vom Spiel um Wahrheit und Lüge, Traum und Wirklichkeit.
21.05 Jazz Live
David Helbock Trio
David Helbock, Piano
Raphael Preuschl, Bass-Ukulele
Reinhold Schmölzer, Schlagzeug
Aufnahme vom 31.3.17 aus dem
Beethovenhaus-Bonn
Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
Als der Pianist David Helbock
vor zehn Jahren sein Debüt in
der CD-Reihe ›Next Generation‹
veröffentlichte, da war gleich
klar: Dies ist ein Musiker mit
einem weiten Horizont. Die
Kompositionen waren Persönlichkeiten von George Gurdjieff
über Che Guevara bis Albert
Einstein gewidmet. Zu Helbocks
musikalischen Helden zählen
Thelonious Monk, Prince (dessen Songs er auf einer ganzen
Soloplatte erkundete) und
Programmerläuterungen
Hermeto Pascoal. David Helbock
wurde für seine Kunst vielfach
ausgezeichnet. Dass er sowohl
ein klassisches Konzertexamen
abgelegt als auch eine Schlagzeugausbildung durchlaufen hat,
schlägt sich in seiner ebenso
klangbewussten wie rhythmusbetonten Musik nieder. Inzwischen hat der Wahlberliner 13
CDs veröffentlicht. Seine enorme
Produktivität bewies er auch mit
dem Projekt ›My Personal Realbook‹, für das er ein Jahr lang
jeden Tag ein Stück komponierte.
Die Ergebnisse sind in einem
600-seitigen Buch veröffentlicht.
In seinem jüngsten Trioprogramm beschäftigt sich David
Helbock mit dem Themenkreis
Mystik und Mythologie. Eine Besonderheit dieses Trios: Der gelernte Kontrabassist Raphael
Preuschl spielt darin ausschließlich die perkussiv klingende
Bass-Ukulele.
22.05 Musikszene
Neue Huldigung der Königinnen
Orgeln in Russland
Von Anastassia Boutsko
Orgel und Russland? Auf den
ersten Blick erscheint allein die
Kombination dieser Begriffe eher
zufällig. Dabei befinden sich
beide in einem andauernden
Liebestaumel: von Kaliningrad
bis Wladiwostok – eine Konzertorgel nach der anderen wird gebaut, mittlerweile sind es schon
über 70, die Orgellehrgänge an
den Musikhochschulen sind
überbucht, und die Liebe des
russischen Publikums zu den
Orgelklängen ist fast so unermesslich wie das Land selbst.
Auch wenn die Orgel – wie auch
sonst alle Instrumente – in der
orthodoxen Kirche unerwünscht
und damit nur in den Konzertsälen zu hören ist, hat sie in
Russland eine lange und abwechslungsreiche Geschichte:
Iwan der Schreckliche und Peter
der Erste holten sie an ihre Höfe,
vor der Oktoberrevolution erlebte die russische Orgelschule
ihre Blütezeit. Die Jahrzehnte danach und insbesondere der
Zweite Weltkrieg bedeuteten
einen Einbruch. Die Wiederbelebung der Orgeltradition in den
späten 50er-Jahren war die
Heldentat einiger Weniger.
Mi 26. April
20.30 Lesezeit
Stephan Lohse liest aus
seinem neuen Roman
›Ein fauler Gott‹ (1/2)
(Teil 2 am 3.5.17)
Sommer 1972. Benjamin ist vor
einigen Wochen elf geworden.
Im nächsten Schuljahr wird er
ein Herrenrad bekommen, eine
Freundin und vielleicht eine tiefe
Stimme. Doch dann stirbt sein
kleiner Bruder Jonas. Nachts
sitzt Bens Mutter auf einer Heizdecke und weint. Ben kommt
nun extra pünktlich nach Hause,
er spielt ihr auf der C-Flöte vor
und unterhält sich mit ihr über
den Archäopteryx. An Jonas
denkt er immer seltener. Ben hat
mit dem Leben zu tun, er muss
für das Fußballtor wachsen, sein
bester Freund erklärt ihm die
Eierstöcke, und sein erster Kuss
schmeckt nach Regenwurm. Mit
seiner neuen Armbanduhr berechnet er die Zeit. Stephan
Lohse erzählt in seinem ersten
Roman vom Aufwachsen Anfang
der 70er-Jahre, von Teenagernöten und vom Trost der Freundschaft. Vor allem aber erzählt er
vom Mut und dem Einfallsreichtum eines Kindes, das seine
Mutter das Trauern lehrt und ihr
zeigt, dass das Glück, am Leben
zu sein, auch noch dem größten
Schmerz standhält. Stephan
Lohse wurde 1964 in Hamburg
geboren und lebt in Berlin. Er
studierte Schauspiel am Max
Reinhardt Seminar in Wien und
war unter anderem am Thalia
Theater in Hamburg, an der
Schaubühne in Berlin und am
Schauspielhaus in Wien engagiert. Der Coming-of-Age-Roman
›Ein fauler Gott‹ ist ist sein erstes
literarisches Werk. Nach einem
kurzen Gespräch liest er selbst
daraus vor.
9
21.05 Querköpfe
Kabarett, Comedy
& schräge Lieder
Hier bekommen Sie ihr Fett weg!
Ernährungstrends im Kabarett
Von Elmar Krämer
Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß –
das sind die Grundnährstoffe
unseres Körpers. Jeder braucht
sie zum Leben, klar! Aber über
die Art und Weise der Nahrungsaufnahme scheiden sich die
Geister: Vegan? Paleo? Burgerbomben? Und all die tatsächlichen, ideologischen oder modischen Unverträglichkeiten erst.
So leidenschaftlich, wie man sich
über richtige Ernährung streiten
kann, so herzlich kann man sich
über die Gewohnheiten der
anderen amüsieren. Ein gefundenes Fressen fürs Kabarett!
Guten Appetit.
22.05 Spielweisen
Auswärtsspiel –
Konzerte aus Europa
Festival Nits de Clàssica in Girona
Antonio Soler
Sonaten für Cembalo Solo
Diego Ares, Cembalo
Héctor Parr a
›Cinq Études d’Art‹ (Ausschnitt)
Enrique Gr anados
›Goyescas‹ (Los majos
enamorados) op.11 (Ausschnitt)
José Menor, Klavier
Aufnahmen vom 5.7. und 14.7.16
aus dem Kreuzgang der
Kathedrale von Girona
Am Mikrofon: Christiane Lehnigk
Das Festival der Nächte der
Klassischen Musik im Nordosten
von Katalonien wurde 2012 ins
Leben gerufen und dauert rund
drei Wochen lang. Dabei ist der
Begriff weit gefasst, und es
gastieren dort auch viele renommierte Künstler aus dem Bereich
der Alten Musik. So war der aus
Galizien stammende Diego Ares
einer von drei Cembalisten, die
beim Festival im vorigen Jahr
auftraten. Er spielte eine Auswahl aus der Sammlung von
rund 300 virtuosen Solosonaten
des katalanischen Komponisten
Antonio Soler, mit denen er sich
seit geraumer Zeit auch wissenschaftlich beschäftigt. Spanische
Komponisten standen ebenso
beim Konzert des jungen spanischen Pianisten José Menor auf
dem Programm. Die Fünf Kunst-
Programmerläuterungen
Etüden von Hèctor Parra entstanden 2012 anlässlich des
Todes von Antoni Tàpies, einem
der bedeutendsten Maler, Grafiker
und Bildhauer der informellen,
abstrakten Kunst. Enrique
Granados wiederum orientierte
sich in seiner Klaviersuite
›Goyescas‹ von 1911 ebenfalls an
Werken eines darstellenden
Künstlers, hier war das Vorbild
Francisco de Goya.
Do 27. April
10.10 Marktplatz
Digital entspannen
Stress durch E-Mail, Facebook,
WhatsApp und Co. vermeiden
Am Mikrofon:
Stefan Römermann
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
Eigentlich sollten digitale Dienste
wie E-Mail, WhatsApp und SocialMedia-Angebote wie Facebook
und Twitter das Leben leichter
machen. Doch viele Menschen
fühlen sich überfordert: Am ersten
Arbeitstag nach dem Urlaub genügt oft schon ein kurzer Blick
auf den E-Mail-Posteingang –
und die Erholung der letzten
zwei Urlaubswochen ist dahin.
Oft genug warten mehrere
Hundert ungelesene Mails im
Postfach. Sie zu beantworten ist
Stress pur und dauert nicht selten
mehrere Arbeitstage. Aber auch
im Alltag sorgt das ständige
Vibrieren, Blinken und Piepsen
von Smartphones und Computern für Unruhe. Wie lässt sich
die Flut an digitalen Nachrichten
eindämmen – ohne wirklich
wichtige Informationen zu verpassen? Wie lässt sich ein Postfach dauerhaft entrümpeln? Können intelligente Filtersysteme
Nachrichten sinnvoll vorsortieren? Oder müssen wir vor allem
an unserer Einstellung zu den
digitalen Helfern arbeiten? Über
diese und weitere Fragen spricht
Stefan Römermann im ›Marktplatz‹ mit Verbraucherschützern
und Internetexpertinnen und -experten. Fragen und Anregungen
von Hörerinnen und Hörern sind
wie immer willkommen.
21.05 JazzFacts
Der schönste Rausch
Zum Phänomen des Flow
im Jazz
Von Karsten Mützelfeldt
»Jeder erlebt einen Flow von Zeit
zu Zeit … Man fühlt sich stark,
hellwach, unbefangen, hat alles
mühelos unter Kontrolle, ist auf
dem Höhepunkt seiner Fähigkeiten. Zeitgefühl, Selbstwahrnehmung und Problembewusstsein
scheinen zu verschwinden, und
es entsteht ein erregendes Gefühl von Transzendenz, das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu
sein.« Dies schreibt Mihaly
Csikszentmihalyi, Autor des
Buches ›Flow – The Psychology
of Optimal Experience‹. Mit diesem Zitat beginnt der Text zum
Album ›Flow‹ des Trompeters
Terence Blanchard. Solche
Momente entstehen in der Regel
weniger im Studio als auf der
Bühne und werden in den besten
Fällen zu einem Gemeinschaftserlebnis von Musikern und
Publikum. Manchmal dauern
jene Momente gerade einmal
wenige Sekunden, oft tauchen
sie nur wenige Male im Jahr auf.
Dafür aber sind sie von berauschender Intensität, psychisch
und physisch erlebbar. Musiker
wie Theo Bleckmann, Bob
Mintzer, Herbie Hancock, Daniel
Schläppi, Rick Margitza, Joachim
Kühn, Charles Lloyd und Chick
Corea versuchen, das Phänomen
in Worte zu fassen, erzählen von
jenen Augenblicken, wenn sie in
den Sog des Flow geraten, sich
unerwartet Türen öffnen, alles
auf eine höhere Ebene gehoben
wird und das Ich vollkommen im
Kollektiv aufgeht.
22.05 Historische Aufnahmen
Wiener Operettenträume
Der Komponist Carl Millöcker
(1842 – 1899)
Am Mikrofon: Norbert Hornig
Carl Millöcker gehört mit Johann
Strauß und Franz von Suppé
zum Dreigestirn der klassischen
Wiener Operette. Seine temperamentvoll sprühende und immer
auch gefühlsbetont-lyrische
Musik hat bis heute nichts von
ihrer Wirkung verloren. Millöcker
sollte eigentlich die Goldschmiedewerkstatt seines Vaters
in Wien übernehmen. Er folgte
jedoch seinen musikalischen
10
Neigungen und studierte Flöte
am Wiener Konservatorium. Gefördert von Franz von Suppé
wurde Millöcker Kapellmeister in
Graz, wo 1865 auch seine ersten
Operetten-Einakter aufgeführt
wurden. Als Kapellmeister in
Budapest und am Theater an der
Wien sammelte er weitere Erfahrungen am Musiktheater, bevor
er sich ganz dem Komponieren
von Operetten widmete. Die
Uraufführung von Millöckers
Meisterwerk ›Der Bettelstudent‹
im Theater an der Wien gehörte
zu den glanzvollen Ereignissen
des Wiener Operettenzeitalters.
In Ausschnitten aus frühen Einspielungen seiner bekanntesten
Operetten erinnert die Sendung
an den 175. Geburtstag des Komponisten.
Fr 28. April
20.10 Das Feature
Wer sind die Millenials?
Eine Suche in der Kunst
Von Jörg Heiser
Regie: Matthias Kapohl
DLF 2017
Die Millenials sind diejenigen,
die pubertierten, als der 11. September geschah, geboren Mitte
der 80er-Jahre. Und wie ticken
die Millenials? Das Feature sucht
nach Antwort in der zeitgenössischen Kunst. Denn spätestens,
seit der Berlin Biennale 2016, die
die internet-affinen Millenials
dominierten, steht die Behauptung im Raum: Diese Generation
macht etwas grundsätzlich
anders. Ihre Kunst ist weder
kritisch noch anpasserisch – sie
ist subversiv. So führt die Suche
nach den Millenials in Berliner
Ateliers, in Galerien und Büros.
Zu dem neuseeländischen
Künstler und Millenial Simon
Denny zum Beispiel, der sich genüsslich auf den Konferenzen
der Internet-Startup-Szene umtut und aus deren Werbeoberflächen eine neue Pop-Art baut.
Die Suche führt zu Kunstwerken,
die aussehen wie digitale Startups oder Werbekampagnen für
eine Modemarke, und manchmal sind es Startups oder Werbekampagnen. Die Millenials behaupten: Sie sind Avantgarde,
sie sind vorn, und nur, wer selbst
dazu gehört, kapiert das auch.
Programmerläuterungen
Jörg Heiser streift durch Berlin
und castet beispielhafte Vertreter
dieser Generation.
21.05 On Stage
Deutscher Soul mit Herz
und Seele
Der Musiker Stefan Gwildis
Aufnahme vom 3.3.17 auf dem
Theaterkahn Dresden
Am Mikrofon: Thekla Jahn
Schon als kleiner Junge sei er in
einen Topf voller Soulmusik gefallen, meint der Hamburger
Musiker Stefan Gwildis. Nach
ersten musikalischen Gehversuchen in den 80er-Jahren hat er
sich Soulklassikern von Otis
Redding, Bill Withers, Ray Charles
oder den Temptations zugewandt, sie auf eigenständige
Weise übersetzt und interpretiert. Mittlerweile fließen immer
mehr Eigenkompositionen in
seine Programme, und die Ausflüge in Jazzgefilde nehmen zu.
In Dresden bringt er zusammen
mit dem Pianisten Tobias
Neumann u.a. Teile seines Programms ›Alles dreht sich‹ auf
die Bühne des am Elbufer vertäuten Flussschiffs, dem Theaterkahn.
Sa 29. April
0.05 Mitternachtskrimi
Doberschütz und der Krieg
der Generäle
Von Tom Peuckert
Regie: Thomas Leutzbach
Mit Felix Goeser, Bianca Nele
Rosetz, Jördis Triebel, László
Kish, Thomas Arnold, Olaf
Burmeister, Stefan Plepp, Lorenz
Christian Köhler u.a.
WDR 2016/52'50
In den letzten Jahren der DDR
arbeitet Frank Doberschütz offiziell in der Garderobe der Staatsbibliothek in Ostberlin, inoffiziell
aber als Privatdetektiv. Zehn Jahre
nach dem Abbruch seines Kriminalistikstudiums steht auf einmal seine damalige Bekannte
Barbara Fischer vor Doberschütz’
Tür, inzwischen Offizier der
Staatssicherheit. Offenbar ist sie
auf der Flucht. Am nächsten
Morgen ist Barbara verschwunden, hat aber einen Koffer voller
Geheimpapiere bei Doberschütz
zurückgelassen: Material, das
gegen jeden in der oberen Führungsriege des Politbüros verwendet werden könnte – bis auf
eine Ausnahme. Mithilfe des befreundeten Westjournalisten
Petruschka muss Doberschütz
die brisanten Dokumente so einsetzen, dass nicht nur Barbara
Fischer ungeschoren davon
kommt, sondern auch er selbst.
10.05 Klassik-Pop-et cetera
Am Mikrofon: Die Musikerin
Isabelle van Keulen
Ja, sie ist eine gefeierte Geigerin.
Sie ist aber auch eine Bratschistin
aus Leidenschaft. Deshalb wird
Isabelle van Keulen am liebsten
als Musikerin angesprochen. Eine
Musikerin, die sich seit mittlerweile über drei Jahrzehnten immer wieder neu erfindet. Geboren
1966 in Mijdrecht, einem kleinen
Ort in der Nähe von Utrecht, kam
sie schon früh mit dem Tango in
Berührung, ihre Mutter hörte begeistert Piazzolla. Inzwischen
hat Isabelle van Keulen ein eigenes, herausragendes TangoEnsemble. Am Anfang aber stand
die klassische Ausbildung, zuerst in Amsterdam, dann in Salzburg, bei Sándor Végh. Gidon
Kremer und Heinrich Schiff
haben sie inspiriert, und vielseitig wie diese Künstler hat auch
sie ihre Karriere gestaltet: als
Solistin wie Kammermusikerin
mit Geige und Bratsche und
einem Repertoire von Bach bis
heute, als Gründerin eines Kammermusikfestivals in Delft, als
Leiterin des Norwegischen Kammerorchesters und seit 2012
auch als Professorin für Violine,
Viola und Kammermusik in
Luzern. Immer gilt’s der Musik,
nie dem bloßen Schönklang:
Rauheit, Melancholie, Bitterkeit,
Süße – Musik ist wie das Leben,
und das zeigt Isabelle van Keulen
auch mit ihrer persönlichen
Musikauswahl für ›Klassik-Popet cetera‹.
11
11.05 Gesichter Europas
Mythos Trepca
Der Streit um die Mine
im Kosovo
Von Dirk Auer
Sie galt einst als Kronjuwel des
Kosovo: die Trepca-Mine in der
heute geteilten Stadt Mitrovica.
Zu jugoslawischer Zeit gruben
hier bis zu 20000 Bergleute
nach Blei, Zink und Edelmetallen;
fast alle Familien in und um
Mitrovica haben direkt oder indirekt von Trepca gelebt. Aber die
Mine war und ist nicht nur ein
Wirtschaftsfaktor. 1989 verbarrikadierten sich die kosovo-albanischen Bergleute in den Schächten, um mit einem Hungerstreik
gegen die drohende Abschaffung
der Autonomie des Kosovo zu
protestieren. Bis heute spiegelt
sich der ungelöste Kosovo-Konflikt auch unter Tage wider:
Serben und Albaner arbeiten
ausschließlich in ›ihren‹ Bergwerken. Während der Nordteil
von Belgrad kontrolliert wird,
steht der Süden unter Kontrolle
der Autoritäten in Prishtina. Und
doch ist die Hoffnung auf beiden
Seiten groß, dass Trepca wieder
zum Motor der wirtschaftlichen
Entwicklung werden könnte.
20.05 Studio LCB
Aus dem Literarischen
Colloquium Berlin
Lesung: Christian Lehnert
Gesprächspartner:
Sibylle Lewitscharoff und
Bruno Preisendörfer
Am Mikrofon: Maike Albath
Was hat es mit den Formen eines
Gottesdienstes auf sich, was bedeuten Kyrie, Gloria, Glaubensbekenntnis und Abendmahl? In
seinem neuen Buch kreist der
Dichter und Theologe Christian
Lehnert um die kultischen Handlungen des Christentums: ›Der
Gott in einer Nuß‹ lautet der
Titel seiner Notate, die er
›fliegende Blätter‹ nennt. Diese
ungewöhnliche Gattungsbezeichnung umfasst autobiografische Splitter, kurze Erzählungen
und theoretische Reflexionen
ebenso wie Naturbilder und die
Schilderungen mystischer Erfahrungen. Seit seinem Debüt mit
dem Lyrikband ›Der gefesselte
Sänger‹ 1997 hat Christian
Lehnert, 1969 in Dresden geboren und mittlerweile Leiter des
Programmerläuterungen
Liturgiewissenschaftlichen Instituts an der Universität Leipzig,
sechs Gedichtzyklen und einen
Essay über Paulus vorgelegt.
Auch Libretti, wie ›Phaedra‹ für
Hans Werner Henze, gehören zu
seinem Werk. 500 Jahre nach der
Reformation unternimmt der
Schriftsteller Bruno Preisendörfer
in seinem Buch ›Als unser
Deutsch erfunden wurde‹ eine
Reise in die Lutherzeit. Über kulturgeschichtliche Prägungen und
den Zusammenhang von Sprache
und Mystik diskutieren Christian
Lehnert und Bruno Preisendörfer
im ›Studio LCB‹ mit der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff.
22.05 Atelier neuer Musik
Wie die Welt sein könnte
Der israelische Komponist
Amir Shpilman in Berlin
Von Egbert Hiller
»Musik kann ein Beispiel geben,
wie die Welt sein könnte« – davon ist der 1980 in Israel geborene
Komponist Amir Shpilman überzeugt. Tel Aviv, Paris, New York
und Berlin sind die wichtigen
Orte seines bisherigen Lebens
und Schaffens. Mit zwölf Jahren
begann sein musikalischer Weg
als Schlagzeuger, die letzte
Station seiner Ausbildung war
ein Masterstudium in Dresden.
In New York gründete Shpilman,
der auch dirigiert, das Ensemble
Moto Perpetuo. In seinen Werken
verhandelt er brennende existenzielle Fragen, die er auch mit
seiner künstlerischen Identität
verknüpft – und mit der Rolle,
die seine Herkunft dabei spielt.
Zum Beispiel in ›Resisim‹ von
2015/16, worin sich utopische
Dimensionen und flüsternde
Stimmen der Vergangenheit in
bruchstückhaften Klängen und
grellen Ausbrüchen widerspiegeln.
23.05 Lange Nacht
Ich bin der Eidechsenkönig – ich
kann alles
Die Lange Nacht von
Jim Morrison und den Doors
Von Tom Noga
Regie: Sabine Fringes
Mit ihrer Mischung aus Jazz und
Rock waren die Doors eine der
schillerndsten Bands der 60erJahre. Und doch waren sie nichts
ohne ihren Sänger. Jim Morrison
(1943 – 1971) begriff sich als
Dichter, seine Texte als Poesie.
Er hatte sich einem ehrgeizigen
Projekt verschrieben: Er wollte
den Indianer in sich erwecken,
sich dem Unbewussten öffnen,
zwischen der Welt des Realen
und der des Imaginären pendeln.
Er sah sich als Schamane, der
die Rockgemeinde auf eine Reise
in dieses andere Universum
führt – »Break on through to the
other side« – wie es in einem
seiner Songs heißt. Vier Jahre
dauert die Karriere der Doors,
vom ersten Album im Jahr 1967
bis zu Morrisons Tod in der Badewanne einer Pariser Mietwohnung. Vier Jahre, in denen die
Doors großartige Songs einspielten, zahlreiche Skandale auslösten und zuletzt immer mehr
zerfielen: in die Musiker auf der
einen Seite und auf der anderen
Seite Jim Morrison, der das
Scheitern seiner Mission begriff
und verzweifelt versuchte, aus
der Vermarktungsmaschine des
Rockgeschäfts auszusteigen.
So 30. April
9.30 Essay und Diskurs
Hyperkultur versus
Kulturessentialismus
Der Kampf um das
Kulturverständnis prägt zentrale
Konflikte der Gegenwart
Von Andreas Reckwitz
In den globalen Konflikten der
Gegenwart erhält die Kultur einen
überraschend hohen Stellenwert.
Samuel Huntingtons These eines
›Kampfes der Kulturen‹ scheint
damit auf den ersten Blick von
aktueller Relevanz. Doch die
Situation ist komplizierter: Nicht
ein Kampf der Kulturen, sondern
ein Konflikt um den Stellenwert
von Kultur, um die Art und Weise,
wie man mit Kultur – und damit
auch mit Vielfalt, Gemeinschaft,
Geschichte und dem Individuum
– umgeht, prägt die Spätmoderne.
Auf der einen Seite steht eine
globale kosmopolitische Hyperkultur, auf der anderen Seite ein
Kulturessentialismus der Gemeinschaftsbildung. Sie widersprechen einander und führen
zu neuen Problemlagen.
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13.30 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
Der Kunst- und Musikwissenschaftler Christoph Metzger im
Gespräch mit Joachim Scholl
»Wenn Klänge zu Räumen werden«. Beim Gitarrespielen oder
beim Spazierengehen mit seinem
Mops hat Christoph Metzger die
besten Ideen. Und aus Kunst
und Musik entwickelt der Wissenschaftler ganz neue praktische
Räume, zum Beispiel die ideale
Wohnung für Menschen mit
Demenz! Geboren 1962 in
München, hat sich Christoph
Metzger zwischen Kunst und
Architektur eine singuläre Stellung erarbeitet: Er erforscht und
plant akustisch gestaltete Räume,
überträgt die ästhetischen
Methoden moderner Klangkunst
auf den Städte- und Wohnungsbau. Für mehrere kunstarchitektonische Projekte schon preisgekrönt, hat der Braunschweiger
Professor mit seinem jüngsten
Buch ›Bauen für Demenz‹ ein
breites Publikum erreicht und in
eine gesellschaftliche Zukunft
gedacht, vor der sich noch viele
fürchten – Christoph Metzger
hat positive Antworten!
15.05 Rock et cetera
Pioniere des Wüstenrock
Die Tuareg-Band Tinariwen
Von Marlene Küster
Die Band Tinariwen gehört zum
Nomadenvolk der Tuareg in Mali,
und sie hat eine eindeutige Botschaft: Freiheit, Anerkennung
und Selbstbestimmung. In ihrem
Sound verbinden sich traditionelle Melodien der Tuareg, Klatschen sowie Ruf und Antwortgesang mit elektrisch verstärkten
Gitarren und Elementen westlicher Rockmusik. Endlose
Wüstenlandschaften, unerbittliche Trockenheit und harte
Lebensumstände spiegeln sich
in ihrem ungeschliffenen Wüstenrock wider. Ihr Kampf für Freiheit
ist auf ihrem kürzlich erschienenen Album ›Elwan‹ ungebrochen.
Programmerläuterungen
20.05 Freistil
Von bösen Stiefmüttern und
guten Co-Vätern
Geschichten aus dem
Patchwork-Glück
Von Jenny Hoch
Regie: Philippe Bruehl
DLF 2017
Zu Zeiten der Brüder Grimm war
noch klar, was von Stiefmüttern
zu halten ist. Heute lebt bereits
jede zehnte Familie in Deutschland in einer modernen Patchwork-Konstellation. Egal ob
hetero- oder homosexuell: Frauen
und Männer trennen sich heute
viel schneller und gehen neue
Partnerschaften ein, den Nachwuchs immer im Schlepptau. Das
Feature erzählt von modernen
Stiefmüttern und Stiefvätern in
wechselnden Konstellationen –
und damit von großen Gefühlen
und kleinen Geldbeuteln, von
Liebe, Solidarität und Enttäuschungen. Dabei soll jede Perspektive zu ihrem Recht kommen: die der kinderlosen Frau,
die als Neu-Mutter ihrer Stiefkinder um Anerkennung kämpft.
Oder die des verlassenen Partners, der damit zurechtkommen
muss, dass seine Kinder auch
woanders glücklich sind. Und
wie finden es eigentlich die Kinder, wenn auf einmal neue Elternteile mit am Frühstückstisch
sitzen?
21.05 Konzertdokument der Woche
Glyndebourne Festival 2016
Hector Berlioz
›Béatrice et Bénédict‹. Oper in
zwei Akten
Stéphanie d’Oustrac,
Mezzosopran (Béatrice)
Paul Appleby, Tenor (Bénédict)
Anne-Catherine Gillet, Sopran
(Héro)
Philippe Sly, Bass-Bariton
(Claudio)
Lionel Lhote, Bariton (Somarone)
Frédéric Caton, Bass (Don Pedro)
Katarina Bradic, Mezzosopran
(Ursula)
Glyndebourne Chorus
London Philharmonic Orchestra
Leitung: Antonello Manacorda
Aufnahme vom 15.8.16 aus dem
Glyndebourne Opera Festival
House
Am Mikrofon: Klaus Gehrke
Für das Werk William
Shakespeares begeisterte er sich
zeitlebens; und für seine letzte
Oper wählte Hector Berlioz dessen Komödie ›Viel Lärm um
nichts‹ als Textvorlage aus. Das
Libretto verfasste er allerdings
selbst. Das zwischen 1860 und
1862 entstandene zweiaktige
Werk wurde am 9. August im
Baden-Badener Neuen Theater
mit großem Erfolg uraufgeführt.
Doch weder in Frankreich noch
in Deutschland gelangte Berlioz‘
›Béatrice et Bénédict‹ ins feste
Bühnenrepertoire. Seine OpéraComique stand im vergangenen
Jahr auf dem Programm des
Glyndebourne Festivals.
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